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DE102007021181B3 - Verfahren zur Reparatur eines beschädigten Fahrzeug-Trägers, insbesondere eines Seitenschwellers - Google Patents

Verfahren zur Reparatur eines beschädigten Fahrzeug-Trägers, insbesondere eines Seitenschwellers Download PDF

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DE102007021181B3
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Abstract

Ein Verfahren zur Reparatur eines beschädigten Fahrzeug-Trägers, insbesondere eines Seitenschwellers, wobei der Fahrzeug-Träger aus mehreren hintereinander angeordneten Wandlagen aufgebaut ist, umfasst die Schritte
- wandlagen-selektives Ausschneiden eines beschädigten Abschnitts des Fahrzeug-Trägers, zur Darstellung eines Rest-Fahrzeug-Trägers (R);
- ausschnittsabhängiges Zuschneiden einer aktuellen Ersatz-Wandlage (1, 2) entsprechend der zuhinterst liegenden ausgeschnittenen Wandlage, unter Vorsehen eines vorgebbaren Mindestüberdeckungsbereichs mit dem Rest-Fahrzeug-Träger (R);
- Einbringen der zugeschnittenen, aktuellen Ersatz-Wandlage (1, 2) im Bereich der zuhinterst liegenden ausgeschnittenen Wandlage des Rest-Fahrzeug-Trägers (R) und mechanisches Verbinden mit diesem im Mindestüberdeckungsbereich, zur Darstellung eines neuen Rest-Fahrzeug-Trägers (R);
- Wiederholung des zweiten und dritten Schrittes bis die aktuelle Ersatz-Wandlage (1, 2) als die zuvorderst liegende, ausgeschnittene Wandlage eingebracht und verbunden ist und damit der neue Rest-Fahrzeug-Träger (R) dem unbeschädigten Fahrzeug-Träger entspricht.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reparatur eines beschädigten Fahrzeug-Trägers, insbesondere eines Seitenschwellers. Aus Stabilitäts- und Steifigkeitsgründen werden derartige Träger üblicherweise als Mehrkammerprofile ausgestaltet, das heißt in Form mehrerer, hintereinander angeordneter und zumeist unterschiedlich profilierter Wandlagen.
  • Besonders dann, wenn derartige Träger aus Leichtmetall wie z. B. Aluminium gefertigt sind, ist die Reparatur von Trägern die durch einen Unfall beschädigt worden sind, mit Schwierigkeiten verbunden. Ein aus der DE 103 36 589 B3 bekanntes Vorgehen besteht darin, den beschädigten Träger abschnittsweise zu ersetzen, indem der beschädigte Abschnitt ausgeschnitten und ein entsprechend zugeschnittener Ersatzabschnitt unter Einsatz von Klemmstücken fixiert wird. Ein Einsatz derartiger Klemmstücke ist jedoch, gerade bei großen Profilquerschnitten, problematisch.
  • Die DE 196 33 911 A1 schlägt ein Verfahren zur Reparatur eines speziell gestalteten Schwellers vor. Dieser Schweller umfasst dabei ein inneres sowie ein äußeres Profil, wobei das äußere Profil abnehmbar vorgesehen ist. Zur Reparatur wird das bei einem Unfall beschädigte äußere Profil abgenommen und gegen ein unbeschädigtes Ersatzprofil ausgetauscht. Für dieses Verfahren sind jedoch speziell gestaltete Schweller notwendig. Auch muss stets das gesamte äußere Profil ersetzt werden und bei einem schweren Unfall, bei dem auch das innere Profil beschädigt wurde, ist das Verfahren nicht anwendbar.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein individuell angepasstes Reparaturverfahren für beliebig gestaltete Fahrzeug-Träger vorzuschlagen.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1. Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen dieses Verfahrens.
  • Das erfindungsgemäße Reparaturverfahren umfasst die Schritte
    • – wandlagen-selektives Ausschneiden eines beschädigten Abschnitts des Fahrzeug-Trägers, zur Darstellung eines Rest-Fahrzeug-Trägers;
    • – ausschnittsabhängiges Zuschneiden einer aktuellen Ersatz-Wandlage entsprechend der zuhinterst liegenden ausgeschnittenen Wandlage, unter Vorsehen eines vorgebbaren Mindestüberdeckungsbereichs mit dem Rest-Fahrzeug-Träger;
    • – Einbringen der zugeschnittenen, aktuellen Ersatz-Wandlage im Bereich der zuhinterst liegenden ausgeschnittenen Wandlage des Rest-Fahrzeug-Trägers und mechanisches Verbinden mit diesem im Mindestüberdeckungsbereich, zur Darstellung eines neuen Rest-Fahrzeug-Trägers;
    • – Wiederholung des zweiten und dritten Schrittes bis die aktuelle Ersatz-Wandlage als die zuvorderst liegende, ausgeschnittene Wandlage eingebracht und verbunden ist und damit der neue Rest-Fahrzeug-Träger dem unbeschädigten Fahrzeug-Träger entspricht.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren beruht dabei auf der Idee, die einzelnen Wandlagen des als Mehrkammerprofil aufgebauten Fahrzeug-Trägers jeweils einzeln zu ersetzen. Dazu finden Ersatz-Wandlagen Verwendung, welche dieselbe Form, das heißt, Profilierung, einer jeweiligen Wandlage aufweisen. Damit ergibt sich eine individuelle Anpassung an die jeweilige Beschädigung, indem vom beschädigten Fahrzeug-Träger nur soviel ausgeschnitten werden muss, wie beschädigt ist. Mit anderen Worten wird für jede Wandlage erneut geprüft, ob diese beschädigt ist, und ein entsprechender Abschnitt dieser Wandlage dann ausgeschnitten. Die Prüfung auf Beschädigung erfolgt dabei automatisiert beispielsweise durch Einsatz von Bilderkennungsverfahren oder Oberflächenmessungen. Die solcher Art erhobenen Daten werden zum einen benutzt, um das Ausmaß der Beschädigung zu bestimmen und damit die Größe des aus dem Fahrzeug-Träger auszuschneidenden, beschädigten Abschnittes festzulegen. Zum anderen finden diese Daten Verwendung zur Ansteuerung des Zuschneidens der aktuellen Ersatz-Wandlage, entsprechend dem im ursprünglichen Fahrzeug-Träger ausgeschnitten Bereich. Dies erfolgt dabei ebenfalls automatisiert durch Selektion einer aktuellen Ersatz-Wandlage, z. B. aus einer entsprechenden Lagerhaltung, Transport zum Zuschneiden durch geeignete Förder- und Transporteinrichtungen sowie Zuschneiden durch geeignete Roboter bzw. Maschinen.
  • Es ergibt sich ein vollautomatisch ablaufendes Reparaturverfahren, indem für jede Wandlage zunächst bestimmt wird, ob eine Beschädigung vorliegt, und für diesen Fall ein entsprechender Abschnitt aus dem Fahrzeug-Träger ausgeschnitten wird. Wenn festgestellt wird, dass eine aktuelle Wandlage nicht beschädigt ist, das heißt nicht ersetzt werden muss, stellt die davor liegende Wandlage mithin die zuhinterst liegende ausgeschnittene Wandlage dar. Diese ist somit als erstes zu ersetzen. Es wird unter Verwendung der erhobenen Daten eine Ersatz-Wandlage entsprechend des ausgeschnittenen Abschnitts zugeschnitten. Diese zugeschnittene Ersatz-Wandlage wird nun anstelle der ausgeschnittenen Wandlage in den Rest-Fahrzeug-Träger eingebracht. Der Rest-Fahrzeug-Träger ist dabei der Teil des ursprünglichen Fahrzeug-Trägers, der nach dem Ausschneiden aller beschädigten Wandlagen noch verbleibt und mithin unbeschädigt ist. Da beim Zuschnitt der Ersatz-Wandlage ein vorgebbarer Mindestüberdeckungsbereich mit dem Rest-Fahrzeug-Träger vorgesehen ist, überdeckt die eingebrachte Ersatz-Wandlage den Rest-Fahrzeug-Träger zumindest teilweise. In diesem Überdeckungsbereich wird die Ersatz-Wandlage mit dem Rest-Fahrzeug-Träger mechanisch verbunden. Damit ergibt sich ein neuer Rest-Fahrzeug-Träger, bestehend aus dem alten Rest-Fahrzeug-Träger mit dazugefügter Ersatz-Wandlage. Nun wird die nächste zugeschnittene Ersatz-Wandlage im Bereich vor der gerade dazugefügten Ersatz-Wandlage eingebracht. Dieser Bereich der ausgeschnittenen Wandlage bildet ja nun die zuhinterst liegende ausgeschnittene Wandlage. Auch diese nächste zugeschnittene Ersatz-Wandlage weist wiederum einen Mindestüberdeckungsbereich mit dem neuen Rest-Fahrzeug-Träger auf, in dem beide mechanisch verbunden werden. Dies wird solange wiederholt, bis alle Wandlagen des Fahrzeug-Trägers ersetzt worden sind, womit die Ersatz-Wandlage dann die zu vorderst liegende ausgeschnittene Wandlage repräsentiert. Damit ist das Verfahren abgeschlossen und der Fahrzeug-Träger komplett wiederhergestellt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist für beliebig geformte Träger bzw. Mehrkammerprofile einsetzbar. Benötigt werden lediglich Ersatz-Wandlagen, die einer jeweiligen Wandlage des Mehrkammerprofils bzw. Trägers entsprechen. Das Verfahren ist individuell auf eine jeweilige Beschädigung anpassbar, indem nur soviel aus dem Träger herausgeschnitten werden muss, wie auch beschädigt ist. Indem sämtliche beschädigten Wandlagen des Fahrzeug-Trägers ersetzt werden, ergibt sich keine Schwächung des Fahrzeug-Trägers, das heißt, keine Verringerung der Stabilität.
  • Eine besonders einfache Gestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ergibt sich dann, wenn die Gestaltung der auszuschneidenden Wandlagen des beschädigten Fahrzeug-Trägers für alle Wandlagen identisch ist. Dies bezieht sich natürlich nur auf die auszuschneidenden Wandlagen und nicht auf die Mindestüberdeckungsbereiche. Mit anderen Worten, die Ersatz-Wandlagen selbst können hierbei durchaus unterschiedlich gestaltet sein, wobei die Unterschiede aber lediglich im Bereich der Mindestüberdeckungsbereiche liegen. Insbesondere können dabei parallele Schnitte, welche jeweils orthogonal zu den Rändern des Fahrzeug-Trägers vorgesehen sind, Verwendung finden. Die sich damit ergebende Rechteckform des Ausschnittes ermöglicht eine besonders einfache Verarbeitung.
  • Eine sparsame Verwendung der für die mechanischen Verbindungen notwendigen Mittel ergibt sich dann, wenn verschiedene Ersatz-Wandlagen zumindest teilweise die gleichen Mindestüberdeckungsbereiche aufweisen. Dies ermöglicht zudem eine Beschleunigung des erfindungsgemäßen Verfahrens, indem weniger Verbindungsvorgänge vorzunehmen sind. Dabei kann weiterhin ein Entfall des mechanischen Verbindens einer aktuellen Ersatz-Wandlage mit dem Rest-Fahrzeug-Träger vorgesehen sein. Beispielsweise können zwei verschiedene Ersatz-Wandlagen nacheinander eingebracht werden und erst dann im Mindestüberdeckungsbereich mit dem Rest-Fahrzeug-Träger mechanisch verbunden werden. Dabei kann eine der beiden Ersatz-Wandlagen auch einen Mindestüberdeckungsbereich mit dem Rest-Fahrzeug-Träger aufweisen, der den Mindestüberdeckungsbereich der anderen Ersatz-Wandlage mit dem Rest-Fahrzeug-Träger komplett überdeckt. Dann führt das Verbinden der einen Ersatz-Wandlage mit dem Rest-Fahrzeug-Träger gleichzeitig auch zum Verbinden der anderen Ersatz-Wandlage mit dem Rest-Fahrzeug-Träger. Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, wenigstens zwei verschiedene Ersatz-Wandlagen zuerst mechanisch miteinander zu verbinden und dann zusammen einzubringen und mit dem Rest-Fahrzeug-Träger im Mindestüberdeckungsbereich mechanisch zu verbinden, zur Darstellung eines neuen Rest-Fahrzeug-Trägers.
  • Die Ersatz-Wandlagen sind insbesondere als Kantteile bzw. Formbleche vorgesehen. Mit Vorteil wird vorgeschlagen, den Mindestüberdeckungsbereich der Ersatz-Wandlage als Lasche vorzusehen, insbesondere als zwei gegenüberliegende Laschen, zur einfachen Befestigung des Ersatz-Wandlagers am Rest-Fahrzeug-Träger. Damit ist ein insbesondere bei Leichtmetall komplizierter Schweißvorgang nicht erforderlich. Zur einfachen Befestigung sind die Laschen dabei vorzugsweise in ebenen Bereichen der Wandlagen vorgesehen. Durch die Vorgabe der Mindestbereiche entsprechend der für die mechanische Verbindung notwendigen Mittel ergibt sich damit eine einfache Automatisierbarkeit des Verfahrens.
  • Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt in seiner individuellen Anpassbarkeit an einem jeweiligen Reparaturabschnitt. Es muss nur stets soviel Material des Fahrzeug-Trägers herausgeschnitten werden, wie auch tatsächlich beschädigt ist. Andererseits muss durch die Aufteilung in die einzelnen Wandlagen auch stets nur soviel ersetzt werden, wie nötig ist. Damit können beispielsweise unbeschädigte Wandlagen des Fahrzeug-Trägers im Original verbleiben, das heißt sie müssen nicht durch Ersatz-Wandlagen ersetzt werden.
  • Die Erfindung wird nun anhand einer Zeichnung näher dargestellt. Dabei zeigen
  • 1 zwei Ausprägungen des Rest-Fahrzeug-Trägers während des erfindungsgemäßen Verfahrens; und
  • 2 zwei im erfindungsgemäßen Verfahren verwendete, zugeschnittene Ersatz-Wandlagen.
  • In 1 sind zwei Ausprägungen des Rest-Fahrzeug-Trägers R während des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt, 2 zeigt zwei im erfindungsgemäßen Verfahren verwendete zugeschnittene Ersatz-Wandlagen 1 und 2 für diesen Rest-Fahrzeug-Träger R. Der Rest-Fahrzeug-Träger R ist das Ergebnis des wandlagen- selektiven Ausschneidens des beschädigten Abschnittes eines Fahrzeug-Trägers. Vorliegend ist die Gestaltung der auszuschneidenden Wandlagen des beschädigten Fahrzeug-Trägers für alle Wandlagen identisch, nämlich ausgeführt in Form paralleler Schnitte, welche jeweils orthogonal zu den Rändern des Fahrzeug-Trägers vorgesehen sind. Jedoch sind die verwendeten Ersatz-Wandlagen 1 und 2 nicht identisch, wobei die Unterschiede lediglich im Bereich der jeweiligen Mindestüberdeckungsbereiche vorhanden sind. Diese Mindestüberdeckungsbereiche sind als Laschen ausgeführt, wobei bei der Ersatz-Wandlage 1 insgesamt vier Laschen, nämlich zwei an jeder Seite Verwendung finden. Demgegenüber weist die Ersatz-Wandlage 2 nur eine Lasche an jeder Seite auf, welche die gleiche Breite wie die Ersatz-Wandlage selbst hat.
  • Zu beachten ist, dass das erfindungsgemäße Verfahren ein iteratives Verfahren ist, das mit dem Rest-Fahrzeug-Träger R' startet. Der Rest-Fahrzeug-Träger R' ist dabei der Teil des ursprünglichen Fahrzeug-Trägers, der nach dem Ausschneiden aller beschädigten Wandlagen noch verbleibt und mithin unbeschädigt ist. Mit dem Einbringen der jeweiligen Ersatz-Wandlage ergibt sich dann ein neuer Rest-Fahrzeug-Träger, bestehend aus dem alten Rest-Fahrzeug-Träger mit dazugefügter Ersatz-Wandlage. Mit anderen Worten ändert sich der Rest-Fahrzeug-Träger mit jedem Durchlauf des erfindungsgemäßen Verfahrens, und zwar jeweils um die eingebrachte Ersatz-Wandlage. Mithin sind in 1 zwei verschiedene Rest-Fahrzeug-Träger R dargestellt. Der untere Teil der 1 zeigt den Rest-Fahrzeug-Träger nach der Beendigung des ersten Durchlaufs des erfindungsgemäßen Verfahrens, bestehend aus dem Rest-Fahrzeug-Träger R' zum Start des erfindungsgemäßen Verfahrens und der eingebrachten Ersatz-Wandlage 1. Mit diesem Rest-Fahrzeug-Träger wird sodann der nächste (zweite) Durchlauf des erfindungsgemäßen Verfahrens gestartet, der zu einem weitern Rest Fahrzeug-Träger R führt, welcher im oberen Teil der 1 dargestellt ist. Dieser Rest-Fahrzeug-Träger R, der nach der Beendigung des zweiten Durchlaufs des erfindungsgemäßen Verfahrens vorliegt, besteht aus dem Rest-Fahrzeug-Träger R' (vom Start des erfindungsgemäßen Verfahrens), der eingebrachten Ersatz-Wandlage 1 sowie der eingebrachten Ersatz-Wandlage 2.
  • Die eingebrachten Ersatz-Wandlagen 1, 2 werden im Mindestüberdeckungsbereich mit dem Rest-Fahrzeug-Träger R' mechanisch verbunden. Dazu werden beispielsweise Hohlnieten oder Schrauben verwendet. Wie in 1 zu erkennen, weist die Ersatz-Wandlage 1 zumindest teilweise den gleichen Mindestüberdeckungsbereich mit dem Rest-Fahrzeug-Träger R' auf wie die Ersatz-Wandlage 2, nämlich den gesamten Mindestüberdeckungsbereich der Ersatz-Wandlage 1, in Form der vier Laschen. Mithin ist nach dem Einzubringen der Ersatz-Wandlage 1 und der Ersatz-Wandlage 2 lediglich ein Verbinden der Ersatz-Wandlage 2 mit dem Rest-Fahrzeug-Träger R' nötig. Damit ist dann, da der Mindestüberdeckungsbereich der Ersatz-Wandlage 1 in Form der vier Laschen auch von der Ersatz-Wandlage 2 umfasst ist, auch die Ersatz-Wandlage 2 gleichzeitig mit dem Rest-Fahrzeug-Träger R' verbunden.

Claims (6)

  1. Verfahren zur Reparatur eines beschädigten Fahrzeug-Trägers, insbesondere eines Seitenschwellers, wobei der Fahrzeug-Träger aus mehreren hintereinander angeordneten Wandlagen aufgebaut ist, umfassend die Schritte – wandlagen-selektives Ausschneiden eines beschädigten Abschnitts des Fahrzeug-Trägers, zur Darstellung eines Rest-Fahrzeug-Trägers (R); – ausschnittsabhängiges Zuschneiden einer aktuellen Ersatz-Wandlage (1, 2) entsprechend der zuhinterst liegenden ausgeschnittenen Wandlage, unter Vorsehen eines vorgebbaren Mindestüberdeckungsbereichs mit dem Rest-Fahrzeug-Träger (R); – Einbringen der zugeschnittenen, aktuellen Ersatz-Wandlage (1, 2) im Bereich der zuhinterst liegenden ausgeschnittenen Wandlage des Rest-Fahrzeug-Trägers (R) und mechanisches Verbinden mit diesem im Mindestüberdeckungsbereich, zur Darstellung eines neuen Rest-Fahrzeug-Trägers (R); – Wiederholung des zweiten und dritten Schrittes bis die aktuelle Ersatz-Wandlage (1, 2) als die zuvorderst liegende, ausgeschnittene Wandlage eingebracht und verbunden ist und damit der neue Rest-Fahrzeug-Träger (R) dem unbeschädigten Fahrzeug-Träger entspricht.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei verschiedene Ersatz-Wandlagen zumindest teilweise die gleichen Mindestüberdeckungsbereiche mit dem Rest-Fahrzeug-Träger aufweisen.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei zumindest für eine Wiederholung gemäß dem vierten Schritt des Anspruchs 1 ein Entfall des mechanischen Verbindens vorgesehen ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei wenigstens zwei Ersatz-Wandlagen zuerst mechanisch miteinander verbunden und dann zusammen eingebracht und mit dem Rest-Fahrzeug-Träger (R) im Mindestüberdeckungsbereich mechanisch verbunden werden, zur Darstellung eines neuen Rest-Fahrzeug-Trägers (R).
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Gestaltung der auszuschneidenden Wandlagen des beschädigten Fahrzeug-Trägers für alle Wandlagen identisch ist und insbesondere parallele Schnitte orthogonal zu den Rändern des Fahrzeug-Trägers vorgesehen sind.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der oder die Mindestüberdeckungsbereiche der Ersatz-Wandlagen als Lasche, insbesondere als wenigstens zwei einander gegenüberliegende Laschen, vorgesehen sind.
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