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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen einer Übertragungsfähigkeit
eines Schaltelementes einer Getriebeeinrichtung sowie ein Verfahren
zum Betätigen
eines Schaltelementes einer Getriebeeinrichtung gemäß der im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. 14 näher definierten Art.
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Neuere
aus dem Stand der Technik bekannte Automatgetriebe werden zunehmend
mit Radsatzsystemen ausgeführt,
mittels welchen mit einer möglichst
geringen Anzahl von Schaltelementen möglichst viele Fahrgänge bzw. Übersetzungsstufen
darstellbar sind.
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So
sind beispielsweise mittels eines mit fünf Schaltelementen ausgebildeten
idealen Getriebesystems, wobei jeweils wenigstens zwei oder drei
Schaltelemente gleichzeitig zur Darstellung einer Übersetzungsstufe
in dem Getriebe in den Kraftfluss des Getriebes zuzuschalten sind,
zehn verschiedene Übersetzungsstufen
bzw. Gangkombinationen darstellbar. Bei einer Getriebeeinrichtung,
bei welcher jeweils drei der fünf
Schaltelemente zur Darstellung einer Übersetzungsstufe zuzuschalten
sind, ist jedes der fünf
Schaltelemente zur Darstellung von mindestens sechs Gängen vorgesehen. Über die
zugeschalteten Schaltelemente werden in den verschiedenen Übersetzungskombinationen
unterschiedlich hohe Drehmomente geführt oder abgestützt. Dabei
variieren die an den Schaltelementen im zugeschalteten Zustand anliegenden
Drehmomente in Abhängigkeit
von sogenannten Stützfaktoren.
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Grundsätzlich entspricht
ein Stützfaktor
einem Quotienten aus dem jeweils über das betreffende Schaltelement
zu führenden
Drehmomentwert und dem im Zugbetrieb eines Antriebsstranges von einem
Antriebsaggregat erzeug ten Antriebsmoment oder dem während eines
Schubbetriebes eines Antriebsstranges im Bereich des Antriebsaggregates abzustützenden
Drehmoment. In Abhängigkeit
einer Getriebespreizung besteht die Möglichkeit, dass sich im Bereich
eines Schaltelementes der kleinste Wert des Stützfaktors und der größte Wert
des Stützfaktors
um den Faktor 10 und mehr unterscheiden.
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Aufgrund
der großen
Abweichung zwischen den sich bei der Darstellung der verschiedenen Übersetzungen
einstellenden Stützfaktoren,
variiert auch die Abhängigkeit
bzw. die Empfindlichkeit zwischen der Veränderung der Übertragungsfähigkeit
eines Schaltelementes und der Veränderung der Vorgabe zur Einstellung
einer definierten Übertragungsfähigkeit
eines Schaltelementes. Die Abhängigkeit
bzw. die Empfindlichkeit besteht in Form einer Strom-Drehmoment- oder
Druck-Drehmoment-Auflösung,
die jedoch nur für
einen Schaltungszustand ideal auslegbar ist. Daraus resultieren
für die
Betätigung
eines einzelnen Schaltelementes hohe Anforderungen, um alle Übersetzungswechsel
mit der annähernd
gleichen Schaltqualität
durchführen
zu können.
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Zur
Anpassung der Betätigung
eines Schaltelementes an die jeweilige Fahrsituation bzw. an wechselnde
Schaltungszustände,
werden bei aus der Praxis bekannten Getriebesystemen Kupplungs- und/oder
Hydrauliksysteme mit veränderbarer
Auflösung
eingesetzt. Da die Betätigung
eines Schaltelementes eines Automatgetriebes ausgehend von der Stromvorgabe
für die
entsprechende Ansteuerung eines Drucksteuerventils, über welches
ein Vorsteuerdruck eingestellt wird, bis zu dem zu dem Stromwert äquivalenten
und über
das Schaltelement führbaren Drehmomentwert
reicht, ist eine Auflösung
eines solchen Systems in verschiedenen Bereichen veränderbar.
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Die
Sollstromvorgabe für
das Drucksteuerventil eines Hydrauliksystems und der dazu äquivalente
Vorsteuerdruck sind für
die Ansteuerung eines Schaltventils und eines Druckregelventils
vorgesehen, mittels welchen wiederum ein Betätigungsdruck für ein Schaltelement
einstellbar ist. Aus der Soll stromvorgabe resultiert ein Ist-Strom,
der an dem Drucksteuerventil anliegt und der wiederum zu einer Ausgabe
eines dazu äquivalenten
Vorsteuerdruckes führt.
In Abhängigkeit
des Vorsteuerdruckes stellt sich in an sich bekannter Art und Weise
ein Kupplungsventildruck bzw. ein Ausgabedruck des Druckregelventils,
der einen wiederum hierzu äquivalenten Druck
in einem einem Kolbenelement des Schaltelementes zugeordneten Kolbenraum
zur Folge hat. Aus dem Druck im Kolbenraum resultiert wiederum eine
an dem Kolbenelement angreifende Gesamtkraftkomponente, die das
Kolbenelement in Richtung eines Lamellenpaketes des vorzugsweise
als Lamellenkupplung oder Lamellenbremse ausgebildeten Schaltelementes über einen
vordefinierten Kolbenweg verschiebt, wobei aus dem vordefinierten
Kolbenweg ein wiederum dazu äquivalentes
Kupplungsmoment bzw. Drehmoment resultiert, welches über das
Schaltelement führbar
ist.
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Grundsätzlich weist
jedes einzelne der vorbeschriebenen Übertragungsglieder eine spezielle Betätigungsempfindlichkeit
auf, so dass die Empfindlichkeit der Betätigung eines Schaltelementes
durch Veränderung
des Druckbereichs eines Kolbenbetätigungsdruckes des Schaltelementes,
der beispielsweise im Bereich eines Schaltventils durch unterschiedliche
Ventilverstärkungen
oder ähnlichem
variierbar ist, oder durch Veränderung
der Wirkfläche
des Kolbenelementes eines Schaltelementes betriebszustandsabhängig variierbar
ist.
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So
sind beispielsweise in aus der Praxis bekannten Getriebeeinrichtungen
Schaltelemente vorgesehen, deren mit Druck beaufschlagbare Kolbenwirkflächen im
Betrieb einer Getriebeeinrichtung dadurch variiert werden, dass
eine in Schließrichtung eines
Schaltelementes mit dem Betätigungsdruck beaufschlagbare
Wirkfläche
eines Kolbenelementes eine weitere Wirkfläche aufweist, in deren Bereich das
Kolbenelement mit einem in Öffnungsrichtung des
Schaltelementes wirkenden Betätigungsdruck beaufschlagbar
ist. Dabei ist die Wirkfläche
bzw. die Gegenfläche,
in deren Bereich das Kolbenelement in Öffnungsrichtung mit Betätigungsdruck
beaufschlagbar ist, kleiner als die Wirk fläche des Betätigungskolbens bzw. des Kolbenelementes
des Schaltelementes ausgeführt,
in deren Bereich das Kolbenelement des Schaltelementes in Schließrichtung
des Schaltelementes mit Betätigungsdruck
beaufschlagbar ist. Sowohl die Wirkfläche als auch die Gegenfläche werden
dabei mit demselben Betätigungsdruck
beaufschlagt, so dass die an dem Kolbenelement angreifende Gesamtkraftkomponente
dem Produkt des Betätigungsdruckes
und der Differenzfläche
zwischen der Wirkfläche
und der Gegenfläche
des Kolbenelementes entspricht. Derartige Systeme werden auch als
Differenzkolbensysteme bezeichnet.
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Darüber hinaus
werden zur Veränderung
einer Wirkfläche
eines Kolbenelementes eines Schaltelementes auch Schaltelemente
für Getriebeeinrichtungen
verwendet, bei welchen eine in Schließrichtung eines Schaltelementes
mit Betätigungsdruck beaufschlagbare
Wirkfläche
in Teilflächen
unterteilt ist und bei den die Druckbeaufschlagung der Teilflächen in
Abhängigkeit
des jeweils vorliegenden Betriebszustandes einer Getriebeeinrichtung
unabhängig
voneinander zu- oder abschaltbar ist. Dabei werden die Teilflächen der
Wirkfläche
eines Schaltelementes in ihrem zugeschalteten Zustand jeweils mit dem
Betätigungsdruck
beaufschlagt. In ihrem abgeschalteten Zustand sind die Teilflächen einer
Wirkfläche
eines Kolbenelementes eines Schaltelementes von einem Betätigungsdruck
führenden
Bereich eines Hydrauliksystems einer Getriebeeinrichtung getrennt.
Derartige Systeme werden als so genannte Additivkolbensysteme bezeichnet,
bei welchen zum Schließen
des damit ausgebildeten Schaltelementes jeweils lediglich ein Teil
einer Wirkfläche
eines Kolbenelementes oder aber auch die gesamte Wirkfläche eines
Kolbenelementes während
einer Schließphase
eines Schaltelementes mit dem Betätigungsdruck eines Schaltelementes
beaufschlagt wird oder werden.
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Üblicherweise
wird die Wirkfläche
eines Kolbenelementes bei Additivkolbensystemen in zwei Teilflächen unterteilt,
so dass die Zuschaltung eines Schaltelementes über eine erste Wirkfläche, eine zweite
Wirkfläche
oder über Druckbeaufschlagung beider
Wirkflächen
gleichzeitig durchführbar
ist. Da die Übertragungsfähigkeit
eines Schaltelementes bzw. eines Lamellenschaltelementes sich grundsätzlich aus
dem Produkt des Betätigungsdruckes,
der von dem Betätigungsdruck
beaufschlagbaren Wirkfläche
des Kolbenelementes, einem mittleren Reibradius der Lamellen eines
Lamellenpaketes des Schaltelementes, der Anzahl der Belagflächen des
Lamellenpaketes und des Reibwertes der Lamellen des Lamellenpaketes
ergibt, ist die Übertragungsfähigkeit eines
Schaltelementes an den jeweils einzulegenden Fahrgang bzw. an die
jeweils darzustellende Übersetzungsstufe
einer Getriebeeinrichtung über
die Variierung der Wirkfläche
des Kolbenelementes eines Schaltelementes an passbar.
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Da
jeder Teilwirkfläche
eines Kolbenelementes eines reibschlüssigen Schaltelementes jeweils ein
separater Kolbenraum zugeordnet ist, der von dem der anderen Wirkfläche zugeordneten
Kolbenraum getrennt ist, wird bei einer Beaufschlagung eines Teils
der Wirkfläche
des Kolbenelementes im Bereich eines Kolbenraumes in dem anderen
Kolbenraum, der nicht mit dem Betätigungsdruck beaufschlagt wird,
auf Grund des Stellweges bzw. des Verfahrweges des Kolbenelementes
nachteilhafterweise ein Unterdruck erzeugt. Dieser Unterdruck im
nicht druckbeaufschlagten Kolbenraum eines Schaltelementes führt dazu,
dass sich im Kolbenraum Luft ansammelt. Diese Luftansammlungen sind
bei einer späteren
Betätigung
bzw. Druckbeaufschlagung dieses Kolbenraumes erst zu Verdrängen, wodurch
ein Druckaufbau in diesem Kolbenraum verzögert wird und das Schaltelement
ein undefiniertes Verhalten aufweist.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
und ein Verfahren zur Verfügung
zu stellen, mittels welchen das Ansammeln von Luft in einem nicht
betätigten
Kolbenraum eines Additivkolbensystems auf einfache und kostengünstige Art
und Weise verhindert wird.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe mit einer Vorrichtung zum Einstellen einer Übertragungsfähigkeit
eines Schaltelementes einer Getriebeeinrichtung und mit einem Verfahren
zum Betätigen
eines Schaltelementes einer Getriebeeinrichtung mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 bzw. 14 gelöst.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung
zum Einstellen einer Übertragungsfähigkeit
eines Schaltelementes einer Getriebeeinrichtung, wobei das Schaltelement
zur Darstellung einer Übersetzung
in der Getriebeeinrichtung in einem wenigstens annähernd geschlossenen
Zustand zu betreiben ist, ist mit einem elektrisch betätigbaren
Drucksteuerventil, mit einem Druckregelventil und wenigstens einem
Schaltventil ausgebildet. Mittels des Drucksteuerventils ist ein Vorsteuerdruck
einstellbar, mit dem das Druckregelventil und das wenigstens eine
Schaltventil im Bereich von Steuerflächen zur Einstellung eines
Betätigungsdruckes
für das
Schaltelement beaufschlagbar sind. Der Betätigungsdruck ist an einer ersten
Wirkfläche
eines Kolbenelementes des Schaltelementes im Bereich eines ersten
Kolbenraumes und/oder an wenigstens einer zweiten Wirkfläche des
Kolbenelementes im Bereich eines von dem ersten Kolbenraum getrennten
zweiten Kolbenraumes in Schließrichtung
des Schaltelementes anlegbar.
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Erfindungsgemäß ist wenigstens
einer der Kolbenräume über eine
Hydraulikleitung mit einem Hydraulikfluidreservoir in Wirkverbindung
bringbar und es ist in der Hydraulikleitung eine bei positivem Druckgefälle zwischen
dem kolbenraumseitigen Teil der Hydraulikleitung und dem hydraulikfluidreservoirseitigen
Teil der Hydraulikleitung eine die Wirkverbindung sperrende Ventileinrichtung
vorgesehen.
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Damit
wird ein Luftansaugen in einen während
einer Schließphase
eines Schaltelementes nicht mit dem Betätigungsdruck beaufschlagten
Kolbenraum auf einfache und kostengünstige Art und Weise dadurch
verhindert, dass der unbetätigte
Bereich des Kolbenelementes des Schaltelementes bzw. der im wesentlichen
druckfreie Kolbenraum des Schaltelementes mit einem Hydraulikfluidreservoir
verbunden wird, aus dem bei Vorliegen eines Unterdruckes in dem
nicht druckbeaufschlagten Kolbenraum Hydraulikfluid in den Kolbenraum
angesaugt bzw. geführt wird.
Vorzugsweise wird ein Ölsumpf
der Getriebeeinrichtung als Hydraulikfluidreservoir verwendet, wobei
bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Vermeidung eines Schmutzeintrags die Hydraulikleitung zwischen
dem Hydraulikfluidreservoir und der Ventileinrichtung ein Siebfilter
vorgesehen ist.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren
zum Betätigen
eines Schaltelementes einer Getriebeeinrichtung, das ein Kolbenelement
aufweist, welches im Bereich eines einer ersten Wirkfläche zugeordneten
Kolbenraumes und/oder im Bereich eines einer zweiten Wirkfläche zugeordneten
und vom ersten Kolbenraum getrennten zweiten Kolbenraumes in Schließrichtung
des Schaltelementes mit einen Betätigungsdruck beaufschlagbar
ist, um das Schaltelement zum Einlegen einer Übersetzung in der Getriebeeinrichtung
von einem wenigstens annähernd
geöffneten
in einen wenigstens annähernd
geschlossenen Betriebszustand zu überführen, wird einer der Kolbenräume, dessen
zugeordnete Wirkfläche
des Kolbenelementes während
einer Schließphase
des Schaltelementes von einem Betätigungsdruck führenden
Bereich getrennt ist, mit einem Hydraulikfluidreservoir verbunden,
wenn der Druck im Hydraulikfluidreservoir größer als eine vordefinierte
Druckdifferenz zwischen dem Druck im Hydraulikfluidreservoir und
dem Druck im nicht druckbeaufschlagten Kolbenraum ist.
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Mittels
der erfindungsgemäßen Vorgehensweise
wird ein Luftansaugen im Bereich eines unbetätigten Kolbenraumes des Schaltelementes
während
eines Schließvorganges
des Schaltelementes auf einfache und kostengünstige Art und Weise vermieden,
da der bei einer Kolbenbewegung im nicht betätigten Kolbenraum auftretende
Unterdruck ein Öffnen
einer Verbindung zwischen dem Kolbenraum und einem Hydraulikfluidreservoir
bewirkt und anstatt Luft Hydraulikfluid in den nicht betätigten Kolbenraum
geführt
wird.
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Weitere
Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes nach
der Erfindung sind der Beschreibung, der Zeichnung und den Patentansprüchen entnehmbar.
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In
der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele
der erfindungsgemäßen Vorrichtung
schematisch vereinfacht dargestellt und werden neben der erfindungsgemäßen Vorgehensweise
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei in der Beschreibung
der verschiedenen Ausführungsbeispiele
für bau-
und funktionsgleiche Bauteile zugunsten der Übersichtlichkeit dieselben
Bezugszeichen verwendet werden.
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Es
zeigt:
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1 ein
Hydraulikschema einer Getriebeeinrichtung eines Fahrzeuges, welches
mit einem ersten Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ausgebildet ist;
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2 ein
Schaltschema der über
das Hydrauliksystem gemäß 1 betätigbaren
Schaltelemente;
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3 einen
in 1 näher
gekennzeichneten Bereich X in einer vergrößerten Einzelansicht, der das
erste Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zum Einstellen einer Übertragungsfähigkeit
eines der Schaltelemente umfasst;
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4 eine 3 entsprechende
Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispieles
der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
bei welchem der Systemdruck direkt zu einem Schaltventil geführt wird;
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5 einen
in 1 näher
gekennzeichneten Bereich Y in einer 3 entsprechenden
Darstellung eines drittes Ausführungsbeispieles
der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
welches mit zwei Schaltventilen ausgebildet ist; und
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6 eine 5 entsprechende
Darstellung eines vierten Ausführungsbeispieles
der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
welches ebenfalls mit zwei Schaltventilen ausgebildet ist.
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1 zeigt
ein Hydrauliksystem 1 in schematisierter Darstellung, mittels
welchem eine nicht näher
dargestellte und vorzugsweise als 8-Gang-Automatgetriebe ausgeführte Getriebeeinrichtung
betreibbar und das Teil einer elektrohydraulischen Getriebesteuervorrichtung
ist. In dem Automatgetriebe sind gemäß der in 2 dargestellten
Schaltlogik acht Übersetzungen
D1 bis D8 für
Vorwärtsfahrt,
eine Übersetzung
R für Rückwärtsfahrt,
ein Neutralbetriebszustand N sowie ein Parkbetriebszustand P durch
entsprechendes Zu- und
Abschalten der fünf Schaltelemente
A, B, C, D und E in den oder aus dem Kraftfluss der Getriebeeinrichtung
darstellbar. Die jeweils einzulegende Übersetzung bzw. der jeweils darzustellende
Betriebszustand der Getriebeeinrichtung wird sowohl in Abhängigkeit
einer über
einen nicht näher
dargestellten Wählschieber
generierbaren Fahrerwunschvorgabe als auch in Abhängigkeit verschiedener
in der elektrohydraulischen Getriebesteuervorrichtung abgelegter
Schaltstrategien ausgewählt
und in der Getriebeeinrichtung eingelegt.
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Über eine
vom Fahrer bedienbare bzw. betätigbare
Wähleinrichtung
sind in an sich bekannter Art und Weise verschiedene Positionen "Pos D", "Pos P", "Pos N", "Pos R" auswählbar, wobei
in der Position "Pos
D" die Übersetzungen
D1 bis D8 für
Vorwärtsfahrt
in dem 8-Gang-Automatgetriebe einlegbar sind. In der Position "Pos N" ist der Neutralbetriebszustand
in der Getriebeeinrichtung eingelegt, in dem ein Kraftfluss eines
Antriebsstranges eines Fahrzeuges im Bereich des 8-Gang-Automatgetriebes
derart unterbrochen ist, dass über
das Automatgetriebe im Wesentlichen kein Drehmoment vom Abtrieb
in Richtung der Antriebsmaschine oder in umgekehrter Richtung führbar ist.
In der dritten Position "Pos
R" wird im 8-Gang-Automatgetriebe
die Übersetzung
R für Rückwärtsfahrt
eingelegt, während
in der vierten Position "Pos
P" eine mechanische
Parksperre eingelegt wird, womit der Abtrieb eines Fahrzeuges in an
sich bekannter Art und Weise drehfest gehalten ist.
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Mittels
einer Hydraulikpumpe 2 des Hydrauliksystems 1 wird
in Verbindung mit einem stromab der Hydraulikpumpe 2 angeordneten
Systemdruckventil 3, welches als Druckbegrenzungsventil
ausgeführt
ist, ein für
die Betätigung
der Schaltelemente A bis E erforderlicher Systemdruck p_sys zur
Verfügung
gestellt. Darüber
hinaus umfasst das Hydrauliksystem 1 mehrere Drucksteuerventile 4, 5 und 6A bis 6E,
welche elektrisch ansteuerbar sind und entsprechend ihrer Ausführung in
bestromtem Zustand geöffnet
oder geschlossen sind. Dabei ist das Drucksteuerventil 5,
mittels welchem der Systemdruck p_sys bei aktiver Getriebesteuereinrichtung
modulierbar ist, in unbestromtem Zustand vollständig geöffnet, so dass der Systemdruck
p_sys maximal wird. In bestromtem Zustand des Drucksteuerventils 5 wird der
Systemdruck p_sys in Abhängigkeit
der elektrischen Ansteuerung durch das Drucksteuerventil 5 in Abhängigkeit
einer Steuervorgabe der elektrohydraulischen Getriebesteuervorrichtung
eingestellt. Zudem sind mehrere Schaltventile 7A bis 7E sowie
mehrere Druckregelventile 8A bis 8E vorgesehen.
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Stromab
des Systemdruckventils 3 ist ein Druckreduzierventil 22 angeordnet, über welches
ein den Drucksteuerventilen 4, 5 und 6A bis 6E zuführbarer
Reduzierdruck p_red geregelt eingestellt wird. Der jeweils an den
Drucksteuerventilen 4 bis 6E anliegende Reduzierdruck
p_red wird bei aktiver elektrohydraulischer Getriebesteuervorrichtung
in Abhängigkeit
der Bestromung der Drucksteuerventile 4 bis 6E entsprechend
gewandelt zum Systemdruckventil 3, zu den Schaltventilen 7A bis 7E und
zu den Druckregelventilen 8A bis 8E als so genannter
Vorsteuerdruck p_VS geführt,
wobei der jeweils für
ein Schaltelement A bis E vorgesehene Vorsteuerdruck p_VS jeweils
durch die Bezeichnung des damit korrespondierenden Schaltelementes
A bis E erweitert ist. So ist beispielsweise der Ansteuerdruck p_VS_B
der Vorsteuerdruck für
das Schaltelement B.
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In
Abhängigkeit
einer fahrerseitig ausgewählten
Position des Wählschiebers
werden jeweils wenigstens zwei der Schaltelemente A bis E zugeschaltet
bzw. in einen geschlossenen Zustand überführt, in dem sie wenigstens
annähernd
ihre volle Übertragungsfähigkeit
aufweisen. Weiche der Schaltelemente A bis E zur Darstellung der
verschiedenen Übersetzungsstufen
bzw. Betriebszustände
des 8-Gang-Automatgetriebes in den zugeschalteten Zustand überführt werden
bzw. abgeschaltet werden, ist der in 2 in tabellarischer
Form dargestellten Schaltlogik entnehmbar.
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Dabei
sind die Schaltzustände
der Schaltelemente A bis E jeweils dadurch gekennzeichnet, dass in
den einzelnen Zellen der Tabelle ein zugeschaltetes Schaltelement
durch einen Punkt gekennzeichnet ist und einem nicht zugeschalteten
Schaltelement jeweils eine freie Zelle zugewiesen ist. So wird beispielsweise
der Parkbetriebszustand P des 8-Gang-Automatgetriebes durch die
gleichzeitig zugeschalteten Schaltelemente A und B dargestellt.
Die fünfte Übersetzungsstufe
D5 wird durch die gleichzeitig zugeschalteten Schaltelemente B,
C und D hergestellt.
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Bei
einem Wechsel von der fünften Übersetzungsstufe
D5 in die sechste Übersetzungsstufe
D6 wird das Schaltelement B geöffnet
bzw. dessen Übertragungsfähigkeit
auf Null reduziert und die Übertragungsfähigkeit
des Schaltelementes E angehoben, bis dieses seinen vollständig geschlossenen
Zustand erreicht hat. Die beiden Schaltelemente C und D verbleiben
bei dieser Hochschaltung in der Getriebeeinrichtung in ihrem geschlossenen
Zustand.
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Das
Schaltelement B ist gemäß der in 2 dargestellten
Schaltlogik zur Darstellung des Neutralbetriebszustandes N und des
Parkbetriebszustandes P des 8-Gang-Automatgetriebes sowie zur Darstellung
des Rückwärtsganges
R und der Übersetzungen
D1 bis D5 für
Vorwärtsfahrt
zuzuschalten bzw. in zugeschaltetem Zustand zu halten. In Abhängigkeit der
jeweils in dem 8-Gang-Automatgetriebe
eingelegten Übersetzung
oder des eingestellten Betriebszustandes des 8-Gang-Automatgetriebes
sind im Betrieb eines Fahrzeuges über das Schaltelement B stark
voneinander abweichende Drehmomentwerte zu führen. Die über das Schaltelement jeweils
zu führenden
Drehmomentwerte entsprechen jeweils dem Produkt aus dem von einer
Antriebsmaschine erzeugten Antriebsmoment oder einem im Bereich
der Antriebsmaschine abzustützenden
Schubmoment und in Abhängigkeit
des Betriebszustandes des 8-Gang-Automatgetriebes
variierenden Stützfaktoren.
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Die
verschiedenen Stützfaktoren
im Bereich der Schaltelemente A bis E unterscheiden sich in Abhängigkeit
der Getriebespreizung des 8-Gang-Automatgetriebes
voneinander, wobei vorliegend der Stützfaktor im Bereich des Schaltelementes
B bei der betrachteten Getriebeeinrichtung bei eingelegtem Rückwärtsgang
R um den Faktor 10 höher
ist als der Stützfaktor
im Bereich des Schaltelementes B bei eingelegter fünfter Übersetzungsstufe.
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Um
die Betätigung
des Schaltelemente B an die stark voneinander abweichenden Stützfaktoren anpassen
zu können,
ist das Schaltelement B in der in 3 bis 6 dargestellten
Art und Weise mit einem so genannten Additivkolbensystem ausgeführt. Das
vorliegend als Lamellenkupplung ausgebildete Schaltelement B, welches
auch als Lamellenbremse ausgeführt
sein kann, ist mit einem Kolbenelement 9 ausgebildet, dessen
Wirkfläche
im Bereich zweier Kolbenräume 10A und 10B mit
einem über
das Drucksteuerventil 6B, das Druckregelventil 8B und das
Schaltventil 7B eingestellten Betätigungsdruck p_B beaufschlagbar
ist. Dabei wird eine erste Wirkfläche 9A des Kolbenelementes 9 im
Bereich des ersten Kolbenraumes 10A und eine zweite Wirkfläche 9B des Kolbenelementes 9 im
Bereich des zweiten Kolbenraumes 10B, der von dem ersten
Kolbenraum 10A getrennt ist, mit dem entgegen einer in Öffnungsrichtung
des Schaltelementes B an dem Kolbenelement 9 angreifenden
Federkraft einer Federeinrichtung 11 wirkenden Betätigungsdruck
p_B betriebszustandsabhängig
beaufschlagt.
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Liegt
beispielsweise eine Anforderung für eine Rückschaltung aus der sechsten Übersetzungsstufe
D6 in die fünfte Übersetzungsstufe
D5 vor, bei welcher das Schaltelement B durch entsprechende Druckbeaufschlagung
des Kolbenelementes 9 aus seinem vollständig geöffneten Zustand in seinen vollständig geschlossenen
Zustand zu überführen ist, wird
das Schaltelement B mittels der in 3 näher dargestellten
Vorrichtung 12 zum Einstellen einer Übertragungsfähigkeit
des Schaltelementes B in der nachfolgend beschriebenen Art und Weise
aus seinem geöffneten
Zustand in seinen geschlossenen Zustand überführt. Dabei ist in 3 ein
in 1 näher
gekennzeichneter Bereich X in vergrößerter Einzeldarstellung gezeigt,
der das Schaltelement B, das Schaltventil 7B, das Druckregelventil 8B und
das Drucksteuerventil 6B beinhaltet.
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Bei
Vorliegen einer Schaltanforderung für eine Rückschaltung aus der sechsten Übersetzungsstufe
D6 in die fünfte Übersetzungsstufe
D5 wird das Drucksteuerventil 6B entsprechend einer in
der elektrohydraulischen Getriebesteuervorrichtung hinterlegten
Zuschaltprozedur für
das Schaltelement B derart bestromt, dass der Reduzierdruck p_red stromab
des Drucksteuerventils 6B auf das Niveau des für den Zuschaltvorgang
des Schaltelementes B erforderlichen Vorsteuerdruckes p_VS_B, mittels welchem
das Druckregelventil 8B und das Schaltventil 7B zur
Einstellung des Betätigungsdruckes p_B
beaufschlagt werden, geführt
wird.
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Der
Vorsteuerdruck p_VS_B des Schaltelementes B wird auf eine Stirnfläche bzw.
Steuerfläche eines
Kolbenelementes des Druckregelventils 8B geführt. Dies
bewirkt ein Verschieben des Kolbenelementes des Druckregelventils 8B aus
der in 3 gezeigten Stellung und ein Öffnen einer Steuerzunge 8B_4,
an welcher der Systemdruck p_sys anliegt. Gleichzeitig wird eine
dritte Steuerzunge 8B_3 des Druckregelventils 8B mit
der vierten Steuerzunge 8B_4 verbunden und der Systemdruck
p_sys in Anhängigkeit
des Öffnungsgrades
der vierten Steuerzunge 8B_4 in entsprechend gewandelter
Höhe als Betätigungsdruck
p_B in Richtung des ersten Kolbenraumes 10A des Schaltelementes
B geführt.
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Ebenfalls
gleichzeitig wird der Betätigungsdruck
p_B in der in 3 dargestellten ersten Schaltstellung
des Schaltventils 7B über
eine Steuerzunge 7B_2 und eine Steuerzunge 7B_3 auf
eine zweite Stirnfläche
des Druckregelventils 8B geführt, welche der mit dem Vorsteuerdruck
p_VS B beaufschlagten Stirnfläche
des Kolbenelements des Druckregelventils 8B gegenüberliegt,
womit der Betätigungsdruck p_B
im Bereich des Druckregelventils 8B geregelt eingestellt
wird. Zusätzlich
wird der Betätigungsdruck p_B
auf eine siebte Steuerzunge 7B_7 des Schaltventils 7B geführt, welche
in der ersten Schaltstellung des Schaltventils 7B vom Kolbenelement
des Schaltventils 7B von einer sechsten Schaltzunge 7B_6 getrennt
ist. In diesem Betriebszustand der Vorrichtung 12 wird
der zweite Kolbenraum 10B nicht mit dem Betätigungsdruck
p_B beaufschlagt.
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In
Abhängigkeit
des jeweils eingestellten Betätigungsdruckes
p_B wird das Kolbenelement 9 in Richtung eines Lamellenpaketes 13 des
Schaltelementes B verschoben und die Übertragungsfähigkeit des
Schaltelementes B durch zunehmendes Anlegen und Verpressen der Lamellen
des Lamellenpaketes 13 erhöht. Gleichzeitig nimmt sowohl
das Volumen des ersten Kolbenraumes 10A als auch das Volumen des
zweiten Kolbenraumes 10B zu, wobei der Kolbenraum 10A aufgrund
der Beaufschlagung mit dem Betätigungsdruck
p_B mit Hydraulikfluid befüllt
wird.
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Der
Volumenanstieg des zweiten im Wesentlichen druckfreien Kolbenraumes 10B führt zu einem Aufbau
eines Unterdruckes im zweiten Kolbenraum 10B. Generell
ist der Aufbau des Unterdruckes in einem Kolbenraum eines Schaltelementes
bei unterbleibender Druckbeaufschlagung des Kolbenraumes unerwünscht, da
dies zu Luftansammlungen innerhalb dieses Kolbenraumes führt.
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Um
die unerwünschten
Luftansammlungen auf einfache Art und Weise vermeiden zu können, ist der
zweite Kolbenraum 10B über
einen zwischen der sechste Schaltzunge 7B_6 des Schaltventils 7B und dem
zweiten Kolbenraum 10B verlaufenden ersten Leitungsteil 14A einer
Hydraulikleitung 14 in der in 3 dargestellten
ersten Schaltstellung des Schaltventils 7B mit einer fünften Schaltzunge 7B_5 verbunden,
von welcher ein zweiter Leitungsteil 14B der Hydraulikleitung 14 abzweigt.
Im zweiten Leitungsteil 14B der Hydraulikleitung 14 ist
eine vorliegend als Rückschlagventil
ausgebildete Ventileinrichtung 15 angeordnet, welche bei
positivem Druckgefälle
zwischen dem zweiten Leitungsteil 14B der Hydraulikleitung 14 und
einem Hydraulikfluidreservoir 16, welches vorliegend ein Ölsumpf des
8-Gang-Automatgetriebes ist, eine Wirkverbindung zwischen dem Hydraulikfluidreservoir 16 und
dem in der ersten Schaltstellung des Schaltventils 78 mit
dem zweiten Leitungsteil 14B der Hydraulikleitung 14 verbundenen zweiten
Kolbenraum 10B sperrt.
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Sinkt
der Druck im zweiten Kolbenraum 10B während der über den Kolbenraum 10A vorgesehenen
Betätigung
des Schaltelementes B aufgrund der Volumenvergrößerung des zweiten Kolbenraumes 10B auf
ein Niveau ab, auf dem zwischen der Hydraulikleitung 14 und
dem Hydraulikfluidreservoir 16 ein vordefiniertes negatives
Druckgefälle
vorliegt, öffnet
die Ventileinrichtung 15 selbsttätig und es wird Hydraulikfluid
aus dem Hydraulikfluidreservoir 16 in den zweiten Kolbenraum 10B geführt. Damit
werden auf einfache Art und Weise Luftansammlungen im zweiten Kolbenraum 9B vermieden.
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Des
Weiteren ist im zweiten Leitungsteil 14B der Hydraulikleitung 14 in
einem zu der Ventileinrichtung 15 parallelen Zweig ein
Druckbegrenzungsventil 17 vorgesehen, über welches ein Druckanstieg
im zweiten Leitungsteil 14B der Hydraulikleitung 14 über einen
vordefinierten Druckgrenzwert vermieden dadurch vermieden wird,
dass das Druckbegrenzungsventil 17 oberhalb des vordefinierten
Druckgrenzwertes in der Hydraulikleitung 14 bei konstantem
Druck im Hydraulikfluidreservoir 16 öffnet und der Druck im zweiten
Leitungsteil in Richtung des Hydraulikfluidreservoirs 16 abgebaut
wird. Damit wird mittels des Druckbegrenzungsventils 17 ein
unerwünschter Druckanstieg
im Bereich der Hydraulikleitung 14 und auch im zweiten
Kupplungsraum 10B vermieden, der beispielsweise aufgrund
von Leckagen im Bereich des Schaltventils 7B auftreten
kann.
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Mit
zunehmendem Verlauf der Zuschaltphase des Schaltelementes B wird
der Vorsteuerdruck p_VS_B angehoben, womit der Betätigungsdruck p_B
des Schaltelement B ebenfalls ansteigt und die Übertragungsfähigkeit
des Schaltelementes B in definiertem Umfang vergrößert wird.
Bei Erreichen eines vordefinierten Druckwertes des Vorsteuerdruckes
p_VS_B wird das Schaltventil 7B aus der in 3 dargestellten
ersten Schaltstellung in seine zweite Schaltstellung überführt, in
der die Schaltzungen 7B_2 und 7B_3 des Schaltventils 7B voneinander
getrennt sind. Gleichzeitig wird der erste Leitungsteil 14A vom
zweiten Leitungsteil 14B der Hydraulikleitung 14 im
Bereich des Schaltventils 7B getrennt, womit die Wirkverbindung
zwischen dem zweiten Kolbenraum 10B und dem Hydraulikfluidreservoir 16 im
Bereich des Schaltventils 7B unterbrochen ist.
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Zusätzlich wird
die sechste Schaltzunge 7B_6 des Schaltventils 7B,
welche über
den ersten Leitungsteil 14A der Hydraulikleitung 14 mit
dem zweiten Kolbenraum 10B verbunden ist, mit der siebten
Schaltzunge 7B_7 verbunden, an der der Betätigungsdruck
p_B anliegt. Damit wird der Betätigungsdruck
p_B nicht länger über das
Schaltventil 7B zurück
zu dem Druckregelventil 8B ge führt, so dass das Druckregelventil 8B vollständig umschaltet.
Durch das Umschalten des Druckregelventils 8B wird der Betätigungsdruck
p_B auf das Niveau des Systemdrucks p_sys angehoben und das Schaltelement
B im Bereich beider Kolbenräume 9A und 9B mit
diesem beaufschlagt, womit das Schaltelement B seine volle Übertragungsfähigkeit
aufweist.
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Die
vorbeschriebene Vorgehensweise ermöglicht es nunmehr, das Schaltelement
B über
die Beaufschlagung der Wirkfläche 9A des
Kolbenelementes 9 des Schaltelementes B mit einer geringeren
Empfindlichkeit hinsichtlich Druckschwankungen und dergleichen zuzuschalten
und nach Beendigung eines Schlupfbetriebes des Schaltelementes B
mit einer hohen Schließkraft
in geschlossenem Zustand zu halten, in dem auch höhere Drehmomente,
die sich aufgrund der vorbeschriebenen variierenden Stützfaktoren
verändern, über das
Schaltelement B führbar
sind.
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Aufgrund
der Tatsache, dass das Schaltelement lediglich bei einer Hochschaltung
ausgehend von der fünften Übersetzungsstufe
D5 in die sechste Übersetzungsstufe
D6 abgeschaltet und bei einer Rückschaltung
ausgehend von der sechsten Übersetzungsstufe
D6 in Richtung der fünften Übersetzungsstufe
D5 zugeschaltet wird und zur Darstellung der Betriebszustände P und
N, des Rückwärtsganges
R und der Übersetzungsstufen
D1 bis D5 sich immer in geschlossenem Zustand befindet, ist das Schaltelement
B lediglich bei Vorliegen eines niedrigen Stützfaktors zuzuschalten. Damit
ist das Schaltelement B vorteilhafterweise mit einer geringen Schließkraft zuschaltbar.
Dies bietet die Möglichkeit, das
Schaltelement B während
der Schließphase,
in der das Schaltelement B schlupfend betrieben wird, lediglich
im Bereich der Wirkfläche 9A mit
dem Betätigungsdruck
p_B zu beaufschlagen. In geschlossenem Zustand, in der das Schaltelement
B schlupffrei betrieben wird, wird das Kolbenelement im Bereich beider
Wirkflächen 9A und 9B des
Kolbenelementes 9 des Schaltelementes B mit dem Betätigungsdruck p_B
beaufschlagt, der das Niveau des Schließdruckes des Schaltelementes
B aufweist. Damit ist die schlupffreie Übertragung der hohen Drehmomente, welche
in den niedrigeren Übersetzungsstufen
R und D1 bis D3 über
das Schaltelement B zu führen
sind, gewährleistet.
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Während der
Betätigung
des Schaltelementes B bzw. während
dessen Schließphase
wird das Kolbenelement 9 vor dem Umschiebezeitpunkt des Schaltventils 7B lediglich
im Bereich der Wirkfläche 9A mit
dem Betätigungsdruck
p_B beaufschlagt. Nach der Umsteuerung des Schaltventiles 7B,
welches auch als Halteventil bezeichnet wird, wird die zweite Wirkfläche 9B des
Kolbenelementes 9 des Schaltelementes B ebenfalls mit dem
Betätigungsdruck
p_B beaufschlagt, so dass das Schaltelement B im Bereich der kompletten
Wirkfläche
des Schaltelementes 9 mit Druck beaufschlagt und sicher
geschlossen wird.
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4 zeigt
ein zweites Ausführungsbeispiel der
Vorrichtung 12 in einer 3 entsprechenden Darstellung,
welches sich nur unwesentlich von dem in 3 dargestellten
ersten Ausführungsbeispiel unterscheidet,
weshalb nachfolgend lediglich auf die Unterschiede zwischen dem
ersten und zweiten Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung 12 eingegangen wird und bezüglich der
weiteren Funktionsweise auf die vorstehende Beschreibung zu 3 verwiesen wird.
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Bei
der in 4 dargestellten Ausführung der Vorrichtung 12 ist
die siebte Steuerzunge 7B_7 des Schaltventils 7B direkt
mit der Systemdruck p_sys führenden
Hydraulikleitung verbunden, welche bei dem in 3 dargestellten
Ausführungsbeispiel der
Vorrichtung 12 in die vierte Steuerzunge 8B_4 des
Druckregelventils 8B mündet,
so dass der Systemdruck p_sys in der zweiten Schaltstellung des Schaltventils 7B über das
Schaltventil 7B direkt in den zweiten Kolbenraum 10B des
Schaltelementes B eingeleitet wird.
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Ein
drittes Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung 12 zeigt 5, wobei
die Vorrichtung 12 gemäß 5 neben
dem dem Schaltelement B zugeordneten Schaltventil 7B auch
das dem Schaltelement A zugeordnete Schaltventil 7A umfasst.
Das Schaltventil 7A des Schaltelementes A ist über eine
Leitung 18 mit der zwischen der dritten Steuerzunge 8B_3 des
Druckregelventil 8B und dem ersten Kolbenraum 10A des
Schaltelementes B verlaufenden Hydraulikleitung, in welcher der
Betätigungsdruck
p_B des Schaltelementes B bei entsprechender drucksteuerventilseitiger
Betätigung
des Schaltventils 7B und des Druckregelventils 8B vorliegt,
im Bereich einer siebten Steuerzunge 7A_7 verbunden.
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Die
siebte Steuerzunge 7A_7 des Schaltventils A ist in der
in 5 dargestellten ersten Schaltstellung des Schaltventils 7A von
einer sechsten Steuerzunge 7A_6 getrennt. Sowohl die sechste Steuerzunge 7B_6 des
Schaltventils 7B als auch die sechste Steuerzunge 7A_6 des
Schaltventils 7A sind über
ein vorliegend als Kugelventil ausgeführtes ODER-Ventil 19 mit
dem zweiten Kolbenraum 10B in Wirkverbindung bringbar.
Dabei liegt dem ODER-Ventil 19 die Funktionalität zugrunde,
dass jeweils die den höheren
Druck führende
Leitung, das heißt
die zwischen dem ODER-Ventil 19 und der Steuerzunge 7A_6 des
Schaltventils 7A oder die zwischen dem ODER-Ventil 19 und
der sechsten Steuerzunge 7B_6 des Schaltventils 7B verlaufende
Leitung, mit dem zweiten Kolbenraum 10B verbunden wird.
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In
der ersten Schaltstellung des Schaltventils 7A wird der
Betätigungsdruck
p_B nicht über
die Leitung 18 in Richtung des ODER-Ventils 19 weitergeleitet.
Dann wird der zweite Kolbenraum 10B in der gleichen Art
und Weise wie bei den Ausführungsbeispielen
der Vorrichtung 12 gemäß 3 und 4 während einer
Schließphase
des Schaltelementes B nicht mit dem Betätigungsdruck p_B beaufschlagt, während der
der Betätigungsdruck
p_B im Bereich des ersten Kolbenraumes 10A anliegt. Um
Luftansammlungen im zweiten Kolbenraum 10B zu verhindern,
ist der zweite Kolbenraum 10B über die Hydraulikleitung 14 und
die Ventileinrichtung 15 in der vorbeschriebenen Art und
Weise mit dem Hydraulikfluidreservoir 16 verbindbar und
mit Hydraulikfluid versorgbar, wenn das Schaltventil 7B in
seiner ersten Schaltstellung gehalten ist. Befindet sich das dem Schaltelement
A zugeordnete Schaltventil 7A in seiner zweiten Schaltstellung,
in der das Kolbenelement des Schaltventils 7A in seiner
in 5 nicht dargestellten und vollständig umgeschobenen
Stellung angeordnet ist, sind die siebte Steuerzunge 7A_7 und die
sechste Steuerzunge 7A_6 des Schaltventils A miteinander
verbunden und der Betätigungsdruck p_B
wird über
die Leitung 18 in Richtung des ODER-Ventils 19 und
auch des zweiten Kolbenraumes 10B durchgeleitet.
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Das
Schaltelement A wird in der zweiten Schaltstellung des Schaltventils 7A mit
dem Systemdruck p_sys bzw. seinem Schließdruck beaufschlagt und weist
seine vollständige Übertragungsfähigkeit auf.
Gemäß der in 2 dargestellten
Schaltlogik weist das Schaltelement A diesen Betriebeszustand zur
Darstellung der ersten Übersetzungsstufe
D1, der zweiten Übersetzungsstufe
D2, des Rückwärtsganges
R, des Neutralbetriebszustandes N und des Parkbetriebszustandes
P auf. Da die Stützfaktoren im
Bereich des Schaltelementes B während
der Darstellung der ersten und der zweiten Übersetzungsstufe D1 und D2
sowie des Rückwärtsganges
R bekanntermaßen
höher sind
als bei eingelegter fünfter Übersetzungsstufe
D5, ist das Schaltelement B bei eingelegter erster oder zweiter Übersetzungsstufe D1
oder D2 oder bei eingelegtem Rückwärtsgang
R in zugeschaltetem Zustand sowohl im Bereich der ersten Wirkfläche 9A als
auch im Bereich der zweiten Wirkfläche 9B mit dem Betätigungsdruck
bzw. dem Schließdruck
zu beaufschlagen.
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Dies
wird mit dem in 5 dargestellten vierten Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung 12 auf einfache Art und Weise dadurch realisiert,
dass der erste Kolbenraum 10A in gleicher Art und Weise
wie bei den Ausführungsbeispielen
der Vorrichtung 12 gemäß 3 und 4 über das
Druckregelventil 8B mit dem Betätigungsdruck p_B beaufschlagt
wird. Gleichzeitig wird der zweite Kolbenraum 10B über das
sich in der zweiten Schaltstellung befindende Schaltventil 7A des
Schaltelementes A über
die Hydraulikleitung 18 und das Kugel ventil 19 mit
dem Betätigungsdruck
p_B beaufschlagt, der in der ersten Schaltstellung des Schaltventils 7B über das
Druckregelventil 8B geregelt eingestellt wird, und in der zweiten
Schaltstellung des Schaltventils 7B dem Systemdruck p_sys
bzw. dem Schließdruck
des Schaltelementes B entspricht.
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Grundsätzlich wird
das Schaltelement B bei unbetätigtem
Schaltventil A, das bedeutet in der ersten Schaltstellung des Schaltventils
A, während
einer Zuschaltphase des Schaltelementes B über das Druckregelventil 8B nur
im Bereich der ersten Wirkfläche 9A des
Kolbenelementes 9 des Schaltelementes B mit dem Betätigungsdruck
p_B beaufschlagt. Der während
der dadurch bewirkten Kolbenbewegung des Kolbenelementes 9 im
nicht druckbeaufschlagten Kolbenraum 10B eventuell auftretende
Unterdruck und daraus resultierende Luftansammlungen werden in vorbeschriebener
Art und Weise durch Öffnen
der Ventileinrichtung 15, wodurch Hydraulikfluid aus dem
Hydraulikfluidreservoir 16 über die Leitung 14 in
den zweiten Kolbenraum 10B eingeleitet wird, vermieden.
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In
der zweiten Schaltstellung des Schaltventils A bzw. bei betätigtem Schaltventil
A wird der Betätigungsdruck
p_B direkt über
das Schaltventil A des Schaltelementes A in den zweiten Kolbenraum 10B geleitet,
womit beide Kolbenräume 10A und 10B mit dem
Betätigungsdruck
p_B beaufschlagt sind. Das Kugelwechselventil bzw. das ODER-Ventil 19 wird dabei
in Richtung des dem Schaltelement B zugeordneten Schaltventils 7B verschoben,
um eine Leckage in Richtung des durch das Schaltventil 7B geöffneten Kanals,
der mit dem Ölsumpf
des 8-Gang-Automatgetriebes verbunden ist, zu vermeiden. Bei unbetätigtem Schaltventil 7A und
gleichzeitig betätigtem Schaltventil 7B wechselt
das ODER-Ventil 19 zum Schaltventil 7A hin und
dichtet den Druck führenden Bereich
gegenüber
der Drucksenke ab.
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Bei
dem in 6 dargestellten vierten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 12 erfolgt
das Zuschalten des Schaltelementes B bei unbetätigtem Schalt ventil A über die
Wirkfläche 9A und
bei betätigtem
Schaltventil 7A über
die Wirkfläche 9B des
Kolbenelementes 9 des Schaltelementes B, während der
jeweils andere Kolbenraum 10B oder 10A nicht mit
dem Betätigungsdruck
p_B beaufschlagt wird. Dies wird dadurch erreicht, dass neben dem ODER-Ventil 19 ein
weiteres ODER-Ventil 21 vorgesehen ist, welches die gleiche
Funktionalität
wie das ODER-Ventil 19 aufweist und in dem die sechste Steuerzunge 7B_6 des
dem Schaltelement B zugeordneten Schaltventils 7B und dem
ersten Kolbenraum 10A verbindenden ersten Leitungsteil 14A,
der wiederum in zwei weitere Teilleitungen 14A_1 und 14A_2 verzweigt
ist, angeordnet ist.
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Dabei
sind das Schaltventil 7A des Schaltelementes A und das
Schaltventil 7B des Schaltelementes 76 mit dem
Druckregelventil 8B und über die beiden ODER-Ventile 19 und 21 jeweils
derart mit den beiden Kolbenräumen 10A und 10B in
Wirkverbindung bringbar, dass das Schaltelement B in Abhängigkeit
des Schaltzustandes des Schaltventils Am der ersten Schaltstellung
des Schaltventils B entweder durch alleinige Druckbeaufschlagung
der ersten Wirkfläche 9A oder
durch alleinige Druckbeaufschlagung der zweiten Wirkfläche 9B aus
einem geöffneten
Zustand in einen geschlossenen Zustand, in dem das Schaltelement
B im wesentlichen schlupffrei betrieben wird, überführbar ist. Nach Umschaltung des
Schaltventils 7B in seine zweite Schaltstellung werden
beide Kupplungsflächen
bzw. beide Wirkflächen 9A und 9B des
Kolbenelementes 9 mit dem Systemdruck p_sys beaufschlagt,
womit das Schaltelement B seine volle Übertragungsfähigkeit
aufweist.
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Gleichzeitig
wird der jeweils nicht mit dem Betätigungsdruck p_B beaufschlagte
Kolbenraum 10B oder 10A über das Schaltventil 7B und
das ODER-Ventil 19 oder
das ODER-Ventil 21 mit dem zweiten Leitungsteil 14B der
Hydraulikleitung 14 verbunden, um bei Auftreten eines Unterdrucks
Hydraulikfluid aus den Hydraulikfluidreservoir 16 nachzuführen und
Luftansammlungen im nicht druckbeaufschlagten Kolbenraum 10B oder 10A zu
vermeiden.
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Werden
beide Kolbenräume 10A und 10B gleichzeitig
mit dem Betätigungsdruck
beaufschlagt, dann ist die Verbindung zwischen dem ersten Leitungsteil 14A und
dem zweiten Leitungsteil 14B der Hydraulikleitung 14 im
Bereich des Schaltventils 7B unterbrochen.
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Alternativ
hierzu kann die Funktion des Schaltventils A des Schaltelementes
A auch mittels eines separaten Schaltventils, dessen Ansteuerung von
der Betätigung
des Schaltelementes A unabhängig
ist, realisiert werden, so dass die Zuschaltung des Schaltelementes
B situationsabhängig
frei anpassbar ist. Dies ist beispielsweise über eine entsprechende Ver-Undung
bzw. Ver-Oderung
mehrerer hydraulischer Signale umsetzbar.
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Alle
in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der Vorrichtung 12 sind
im Bereich zwischen dem Hydraulikfluidreservoir 16 und
der Ventileinrichtung 15 mit einen Siebfilter 20 ausgebildet,
um einen Schmutzeintrag in das Hydrauliksystem 1 über die
Saugleitung bzw. die Hydraulikleitung 14 zu vermeiden.
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Des
Weiteren wird bei allen vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
das Luftansaugen im Bereich eines Additivkolbensystems auf einfache
und kostengünstige Art
und Weise vermieden. Hierfür
wird ein unbetätigter
bzw. nicht druckbeaufschlagter Kolbenraum eines mit einem Additivkolbensystem
ausgebildeten zuzuschaltenden Schaltelementes durch Herstellen einer Wirkverbindung
mit einer als Unterdruckventil wirkenden Ventileinrichtung mit einem
Hydraulikfluidreservoir verbunden, um ein Lufteinsaugen in den nicht betätigten Kolbenraum
des Schaltelementes zu verhindern. Damit ist auf einfache Art und
Weise im Bereich des nicht betätigten
Kolbenraumes ein zu einem späteren
Zeitpunkt gewünschter
schneller Druckaufbau in diesem Kolbenraum umsetzbar.
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Zudem
ist ein Zuschaltvorgang eines Schaltelementes auf einfache Art und
Weise betriebszustandsabhängig
angepasst durchführbar.
Hierfür werden
Systeme vorgeschlagen, bei welchen beispielsweise ein Systemdruck
eines Hydrauliksystems auf die Wirkfläche eines Kolbenelementes eines
Schaltelementes durchgesteuert wird. Darüber hinaus wird auch ein System
vorgestellt, bei welchem der Druck eines Druckregelventils bzw.
eines Kupplungsventils oder der Druck eines anderen geschalteten
Schaltelementes im Bereich eines Schaltventiles durchgeschaltet
wird. Zusätzlich
wird auch ein System vorgeschlagen, bei welchem das Schaltventil
eines anderen Schaltelementes zur Beaufschlagung einer ersten Wirkfläche, einer
zweiten Wirkfläche oder
beider Wirkflächen
eines Additivkolbensystems verwendet wird.
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Letztendlich
wird auch ein System beschrieben, bei dem ein Schaltelement in Abhängigkeit
des jeweils angeforderten Fahrganges bzw. der jeweils eingelegten Übersetzungsstufe
in einer Getriebeeinrichtung während
einer Schließphase
des Schaltelementes im Bereich einer der beiden Wirkflächen des Kolbenelementes
oder im Bereich beider Wirkflächen mit
Betätigungsdruck
beaufschlagt wird. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein
Schaltelement zur Darstellung einer Übersetzungsstufe mit einem hohen
Stützfaktor
mit einer sehr großen
Wirkfläche zuzuschalten
ist. In einem derartigen Fall wird die Schaltstellung eines weiteren
Schaltventils als Zusatzinformation während der Zuschaltung des anderen
Schaltelementes benutzt. Das bedeutet, dass bei betätigtem weiteren
Schaltelement die Zuschaltung des betrachteten Schaltelementes durch
Druckbeaufschlagung der gesamten Wirkfläche des Kolbenelementes erfolgt.
-
- 1
- Hydrauliksystem
- 2
- Hydraulikpumpe
- 3
- Systemdruckventil
- 4
- Drucksteuerventil
- 5
- Drucksteuerventil
- 6A
bis 6E
- Drucksteuerventil
- 7A
bis 7E
- Schaltventil
- 7A_6,
7A_7
- Steuerzunge
- 7B_2,
7B_3, 7B_5, 7B_6, 7B_7
- Steuerzunge
- 8B_3,
8B_4
- Steuerzunge
- 8A
bis 8E
- Druckregelventil
- 9
- Kolbenelement
- 9A,
9B
- Wirkfläche
- 10A,
10B
- Kolbenraum
- 11
- Federeinrichtung
- 12
- Vorrichtung
- 13
- Lamellenpaket
- 14
- Hydraulikleitung
- 14A,
14B
- Leitungsteil
- 14A_1,
14A_2
- Teilleitung
- 15
- Ventileinrichtung
- 16
- Hydraulikfluidreservoir, Ölsumpf
- 17
- Druckbegrenzungsventil
- 18
- Leitung
- 19
- ODER-Ventil
- 20
- Siebfilter
- 21
- ODER-Ventil
- 22
- Druckreduzierventil
- A
bis E
- Schaltelement
- D1
bis D8
- Übersetzungsstufe
für Vorwärtsfahrt
- N
- Neutralbetriebszustand
- P
- Parkbetriebszustand
- R
- Rückwärtsgang
- p_B
- Betätigungsdruck
- p_red
- Reduzierdruck
- p_sys
- Systemdruck
- p_VS_B
- Vorsteuerdruck