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DE102007029461A1 - Kalandervorrichtung - Google Patents

Kalandervorrichtung Download PDF

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DE102007029461A1
DE102007029461A1 DE200710029461 DE102007029461A DE102007029461A1 DE 102007029461 A1 DE102007029461 A1 DE 102007029461A1 DE 200710029461 DE200710029461 DE 200710029461 DE 102007029461 A DE102007029461 A DE 102007029461A DE 102007029461 A1 DE102007029461 A1 DE 102007029461A1
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DE
Germany
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calendering
rollers
calender
relief
storage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710029461
Other languages
English (en)
Inventor
Axel Hißen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Voith Patent GmbH filed Critical Voith Patent GmbH
Priority to DE200710029461 priority Critical patent/DE102007029461A1/de
Publication of DE102007029461A1 publication Critical patent/DE102007029461A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G1/00Calenders; Smoothing apparatus
    • D21G1/002Opening or closing mechanisms; Regulating the pressure
    • D21G1/004Regulating the pressure

Landscapes

  • Paper (AREA)

Abstract

Bei Superkalandern (1) wird eine Kraftkompensation, welche die Walzenmmassen sowie die überhängenden Lasten zumindest teilweise kompensiert, bislang durch Entlastungselemente (18) bewirkt, die seitlich versetzt zum Walzenstapel angeordnet sind. Dadurch entstehen unerwünschte Drehmomente. Außerdem kann es zu unerwünschten Schwingungen kommen. Es wird vorgeschlagen, die Wirkachse (13) der Entlastungsvorrichtungen (18) und die Lagereinrichtungen (11) der Walzen (3, 14) längs einer Linie (13) verlaufen zu lassen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kalandervorrichtung mit Walzen, die miteinander Nips bilden, mit Lagereinrichtungen zur drehbaren Aufnahme der Walzen und wenigstens einer Entlastungsvorrichtung, mit der zumindest ein Teil der Masse wenigstens einer Walze kompensierbar ist.
  • Kalander werden zur Bearbeitung von Materialbahnen, insbesondere von Papierbahnen, in großem Umfange eingesetzt. Je nach konkreter Bauausführung, erfüllen die Kalander unterschiedliche Aufgaben. Bei der Bearbeitung von Papier dienen sie meist der Verdichtung und Glättung der Papierbahn.
  • Bei der einfachsten Bauausführung von Kalandern werden zwei Kalanderwalzen verwendet, die miteinander einen Nip bilden. Die zu bearbeitende Materialbahn – bei spielsweise eine Papierbahn – wird durch diesen Nip hindurchgeführt. Um die Papierbahn beispielsweise zu glätten, werden die beiden Kalanderwalzen gegeneinander mit einem ausreichend hohen Druck beaufschlagt. Zusätzlich ist es auch möglich, die Walzen beispielsweise zu beheizen. Zwischenzeitlich haben sich darüber hinaus spezielle Bauformen von Kalanderwalzen entwickelt, wie beispielsweise die sogenannten Breitnipkalanderwalzen.
  • Um den erforderlichen Andruck der beiden Kalanderwalzen gegeneinander bereit zu stellen, kann die Masse der oben liegenden Kalanderwalze genutzt werden. Darüber hinaus haben sich Andrucksysteme, wie beispielsweise zusätzliche Massen, oder aber auch Hydrauliksysteme verbreitet.
  • Eine andere Ausführungsform von Kalandern wird durch Multinipkalander, beispielsweise Superkalander oder Janus-Kalander, gebildet. Bei diesen werden mehrere Kalanderwalzen übereinander gestapelt, wobei ein Teil der Walzen mit beiden Nachbarn jeweils einen Nip bilden. Mit dieser Bauausführung können Kosten gespart und die bewegten Massen verringert werden. Auch kann Bauraum, insbesondere Standfläche, eingespart werden.
  • Ein Problem, das bei derartigen Multinipkalandern auftritt, ist, dass sich die Andruckkräfte, die von den Gewichtskräften der weiter oben liegenden Kalanderwalzen herrühren, im Walzenstapel von oben nach unten gesehen aufaddieren. Die durch den untersten Nip hindurch geführte Papierbahn wird daher einer zum Teil erheblich höheren Anpresskraft ausgesetzt als dies bei der durch den obersten Nip hindurch geführten Materialbahn der Fall ist. Eine derartig unterschiedliche Druckverteilung ist nachteilig, weil die Druckspannung im untersten Nip die Druckspannungen in den darüber liegenden Nips begrenzt. Neben dem Gewicht der Walzen bewirken auch die mit den Walzen verbundene Teile, beispielsweise Leitwalzen, eine Erhöhung der Streckenlasten. Diese werden auch mit dem Begriff "überhängende Lasten" bezeichnet.
  • Um das Problem der unterschiedlichen Streckenlasten in den Griff zu bekommen, wurde bereits vorgeschlagen, Gewichts-Kompensationsvorrichtungen vorzusehen. Diese Kompensationsvorrichtungen beaufschlagen die entsprechende Walze mit einer Kraft, welche betragsmäßig ihrer massebedingten Gewichtskraft entspricht. Ihre Richtung ist jedoch der Gewichtskraft entgegengesetzt. Durch diese Kompensation lassen sich die unterschiedlichen Streckenlasten ausgleichen, so dass die in den Nips vorherrschende Druckspannung über sämtliche Nips hinweg konstant gehalten werden kann. Ein derartig kompensierter Superkalander ist beispielsweise in EP 0 679 204 A beschrieben. Der dort beschriebene Superkalander weist eine Mehrzahl von übereinander angeordneten Kalanderwalzen auf. Es wird vorgeschlagen, die Kalanderwalzen bezüglich ihrer Massen sowie der überhängenden Lasten durch eine Kompensationsvorrichtung pro Kalanderwalze (abgesehen von den beiden äußersten Kalanderwalzen) zu kompensieren. Die Gewichtskompensation erfolgt dadurch, dass die Walzen jeweils an einem schwenkbar gelagerten Hebel angeordnet sind. An jedem Hebel ist ein Zylinderkolben befestigt. Durch geeignete Druckbeaufschlagung des Zylinderkolbens kann die Gewichtskompensation erzielt werden. Die Zylinderkolben sind in einem Bereich der Ausleger befestigt, der zwischen dem Drehpunkt des Hebels und der Lagerung der Walze liegt. Ihre Wirkachse verläuft deutlich beabstandet von den Walzenlagern.
  • Eine weitere Kompensationsanordnung zur Kompensation der Walzenmassen bzw. der überhängenden Lasten ist durch EP 0 138 738 A1 bekannt geworden. Auch hier ist ein Superkalander beschrieben, der eine Mehrzahl übereinander angeordneter Walzen aufweist. Die Walzen sind an einer Zahnschiene angeordnet. In den Walzenhalterungen sind Eingriffelemente vorgesehen, die in Eingriff mit den Zähnen der Zahnstange treten können. Durch diese Ausbildung ist es möglich, die Walzen in unterschiedlichen Höhen anzuordnen. Weiterhin wird vorgeschlagen, bei den Walzenhalterungen hydraulische Aktuatoren vorzusehen. Durch eine entsprechende Druckbeaufschlagung der Aktuatoren ist es möglich, die durch die Walzenmassen bzw. die überhängenden Lasten auftretenden Gewichtskräfte zu kompensieren. Die Zahnstange ist seitlich versetzt zu den Walzen, etwa im Bereich der seitlich liegenden Mantelflächen der Walzen angeordnet. Sie liegt also deutlich beabstandet zu den Walzenlagerungen.
  • Obwohl die bekannten Kompensationsvorrichtungen ihre Aufgabe grundsätzlich erfüllen und die Technologie der Papierherstellung ein gutes Stück voranbrachten, weisen die im Stand der Technik bekannten Kompensationsvorrichtungen insbesondere bei gewissen Betriebszuständen nach wie vor Probleme auf.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kalandervorrichtung mit einer Entlastungsvorrich tung vorzuschlagen, die in einem größeren Bereich von Betriebsbedingungen bessere Ergebnisse liefert.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass bei einer Kalandervorrichtung der eingangs genannten Art die Wirkachse wenigstens einer Entlastungsvorrichtung und die Lagereinrichtungen der Walzen längs einer Linie verlaufen.
  • Durch diese Ausbildung ist es möglich, Drehmomente, die durch eine seitlich zueinander versetzte Lagerung von Entlastungsvorrichtung und Walzenlagern auftreten könnten, weitgehend zu vermeiden. Derartige Drehmomente können sich als nachteilig erweisen, da diese durch eine entsprechende mechanische Auslegung der Aufhängungen aufgefangen werden müssen. Darüber hinaus kann es im Betrieb auch zu einer Rotationsschwingung des Systems kommen. Das heißt, ein zusätzlicher Schwingungsfreiheitsgrad, der eine ihm eigene Eigenschwingungsfrequenz aufweist, ist im System vorhanden. Schwingungen sind jedoch gerade bei Papiermaschinen, mit ihren heutigen Walzenbreiten und Verarbeitungsgeschwindigkeiten ganz allgemein ein großes Problem. Die Vermeidung von Schwingungsmöglichkeiten ist daher ganz allgemein von Vorteil.
  • Unter Wirkrichtung kann im Rahmen dieser Anmeldung die Kombination des von der Entlastungsvorrichtung ausgeübten Kraftvektors und dessen Kraftangriffspunkt verstanden werden. Wenn von zumindest einem Teil der Masse wenigstens einer Walze die Rede ist, kann darunter nicht nur ein Teil der Masse einer einzelnen Walze verstanden werden, wie insbesondere der zur Entlastungsvorrichtung korrespondierenden Walze. Vielmehr können darunter auch die überhängenden Lasten, bzw. ein Teil derselben, verstanden werden. Unter einer Linie ist insbesondere eine Gerade zu verstehen, wobei jedoch gewisse Abweichungen zulässig sind. Insbesondere kann es sich dabei um übliche Toleranzabweichungen und/oder übliche Justagetoleranzen handeln.
  • Die Vorteile der Erfindung kommen im besonderen Maße zur Geltung, wenn die Wirkachse der zumindest einen Entlastungsvorrichtung durch die Mitte der Lagereinrichtungen verläuft. So können die auftretenden Drehmomente besonders klein ausfallen. Dadurch können die Eigenfrequenzen so hoch werden, dass sie – wenn sie überhaupt nachgewiesen werden können – unter üblichen Betriebsbedingungen nicht oder nur kaum auffallen. Selbstverständlich ist es nach wie vor denkbar, dass leichte Abweichungen von der Mitte der Lagereinrichtungen auftreten können, insbesondere solche, die im Bereich üblicher Genauigkeiten für derartige Maschinen liegen.
  • Eine vorteilhafte Realisierungsmöglichkeit der Erfindung ergibt sich, wenn wenigstens eine Lagereinrichtung linear verschiebbar ausgebildet ist. Da übliche Entlastungsvorrichtungen zur Ausübung ihrer Funktion eine gewisse Beweglichkeit der Walze erfordern, können durch eine lineare Verschiebbarkeit der Walze die Ausrichtung der Wirkachse wenigstens einer Entlastungsvorrichtung und die Lagereinrichtungen der Walzen besonders einfach längs einer Linie verlaufen. Ein weiterer Vorteil ergibt sich, da bei einer derartigen Ausbildung Bewegungskomponenten, welche in der Ebene des Nips verlau fen, vermieden werden können. Die Berührungspunkte der Walzendurchmesser können dann auf einer definierten Linie liegen. Sollte es Gründe geben, einen Walzenversatz in einer Transversalrichtung vorzusehen, so wird dieser durch Abschliffe weniger beeinflusst. Fehler in der Linienverteilung können dadurch reduziert werden.
  • Es kann sich als vorteilhaft erweisen, wenn wenigstens eine Entlastungsvorrichtung einen mechanischen Kraftspeicher aufweist. Bei einem derartigen mechanischen Kraftspeicher kann es sich um eine Feder (z. B. Blattfeder, Spiralfeder usw.), eine Gasdruckfeder oder Ähnliches handeln. Mit einer entsprechenden Dimensionierung kann dieser die Gewichtskräfte, die von der Walzenmasse bzw. den überhängenden Lasten herrühren, wirksam kompensieren. Diese Kompensation kann bei der vorgeschlagenen Ausführung besonders einfach und kostengünstig erfolgen. Auch wenn gegebenenfalls eine vollständige Kompensation nicht erreicht werden sollte, bzw. nicht erwünscht ist, kann zumindest ein ggf. großer Anteil der Gewichtskräfte kompensiert werden. Eventuell erforderliche zusätzliche (z. B. aktive) Komponenten können somit entfallen oder zumindest kleiner dimensioniert werden.
  • Weiterhin kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn wenigstens eine Entlastungsvorrichtung eine elektromechanische Einrichtung, insbesondere eine Piezoeinrichtung aufweist. Derartige Einrichtungen sind meist besonders einfach steuerbar. Dadurch kann gegebenenfalls auch eine aktive Dämpfung von Schwingungen erfolgen. Neben Piezoeinrichtungen können aber auch andere elektromagnetische Einrichtungen, wie beispielsweise Ein richtungen, welche auf magnetischen Kräften beruhen, verwendet werden.
  • Eine weitere sinnvolle Ausbildungsform kann sich ergeben, wenn wenigstens eine Entlastungsvorrichtung als hydraulische Einrichtung ausgebildet ist. Hierbei kann es sich beispielsweise um Hydraulikzylinder, die mit einem unter Druck stehenden Fluid beaufschlagt werden, handeln. Derartige Hydraulikeinrichtungen sind kommerziell relativ kostengünstig erhältlich. Auch können mit Hydraulikeinrichtungen sehr große Kräfte erzeugt werden. Schließlich ist mit derartigen Hydraulikeinrichtungen auch eine aktive Steuerung möglich.
  • Es wird im Übrigen darauf hingewiesen, dass eine Entlastungsvorrichtung auch mehrere Einrichtungen der bereits genannten Arten, aber auch gemäß zusätzlicher Ausbildungsweisen, aufweisen kann.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausbildungsform einer hydraulischen Einrichtung ergibt sich, wenn wenigstens eine Lagereinrichtung im Kolben der hydraulischen Einrichtung angeordnet ist. Durch diese Ausbildungsweise kann eine Anordnung der Wirkachse der Entlastungseinrichtung und der Lagereinrichtungen längs einer Linie quasi automatisch realisiert werden. Auch kann die besonders vorteilhafte Ausbildungsweise in Form einer linear beweglichen Lagereinrichtung quasi automatisch mit realisiert werden.
  • Ein sinnvoller Aufbau kann sich ergeben, wenn wenigstens eine Entlastungsvorrichtung einfach wirkend ausgebildet ist. Das heißt, dass die Entlastungsvorrichtung lediglich eine Kraftkomponente hervorrufen kann, die üblicherweise der Gewichtskraftkomponente der korrespondierenden Walze entgegengesetzt ist. Ein solcher Aufbau kann sich als besonders kostengünstig erweisen. Für viele Anwendungsgebiete kann sich der vorgeschlagene Aufbau auch durchaus als ausreichend erweisen.
  • Um besonders hohen Anforderungen zu genügen, kann es sich jedoch als sinnvoll erweisen, wenn wenigstens eine Entlastungsvorrichtung gegenwirkend ausgebildet ist. Hier können zwei Bauteile vorgesehen werden, deren Kraftrichtungen in zueinander entgegengesetzte Richtungen wirken. Grundsätzlich ist es dabei möglich, dass zwei gleichartige Bauteile verwendet werden, wie z. B. zwei zueinander gegenwirkende Hydraulikzylinder oder zwei zueinander gegenwirkende Federn. Gegebenenfalls erweist es sich aber auch als vorteilhaft, wenn unterschiedliche Bauteile genutzt werden, wie beispielsweise ein Hydraulikkolben und eine Feder, die zueinander gegenwirkend ausgebildet sind.
  • Besonders bevorzugt ist es, wenn wenigstens eine aktiv regelbare Entlastungsvorrichtung vorgesehen ist. Mit einer derartigen regelbaren Entlastungsvorrichtung ist es möglich, die Kompensationskraft besonders fein und genau zu steuern. Auch ist es denkbar, dass die Kompensationskraft, beispielsweise für unterschiedliche Produkte, geändert werden kann. Ein solcher Kalander kann besonders flexibel eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass es auch möglich ist, mit einer aktiv regelbaren Entlastungsvorrichtung eine aktive Dämpfung von Schwingungen vorzunehmen.
  • Ein besonders einfacher Aufbau der Kalandervorrichtung ergibt sich, wenn wenigstens eine Lagereinrichtung als mechanisches Lager, insbesondere als Gleitlager, Wälzlager, Kugellager, Carb-Lager oder Nagellager ausgebildet ist. Derartige Lager sind allgemein üblich, kostengünstig und weisen eine hohe Standzeit auf. In aller Regel erweist sich ein derartiges Lager auch als völlig ausreichend.
  • Um besonders hohen Ansprüchen zu genügen, kann es sich jedoch als vorteilhaft erweisen, wenn wenigstens eine Lagereinrichtung als hydrostatisches Lager ausgebildet ist. Derartige Lager weisen eine üblicherweise besonders niedrige Reibung auf. Darüber hinaus kann durch eine aktive Überwachung und Steuerung der hydrostatischen Lagerfilme eine zusätzliche Kontrolle (insbesondere Feinkontrolle) der Entlastungswirkung der Entlastungsvorrichtung erfolgen. In diesem Zusammenhang ist insbesondere an eine aktive Dämpfung von Schwingungen zu denken.
  • Weiterhin erweist es sich als vorteilhaft, wenn zumindest eine Sensorvorrichtung vorgesehen ist. Dabei kann es sich beispielsweise um Kraft-, Druck- oder Schwingungssensoren handeln. Mit einem genauen Wissen um den aktuellen Zustand der Kalandervorrichtung ist naturgemäß eine besonders genaue aktive Kontrolle der Kalandervorrichtung möglich. Die Ausgabe der Sensorvorrichtung kann als Eingabewert für eine entsprechende Steuervorrichtung der Kalandervorrichtung verwendet werden. Insbesondere kann mit entsprechenden Messwerten auch eine aktive Bedämpfung von Schwingungen realisiert werden.
  • Besonders sinnvoll ist es darüber hinaus, wenigstens eine Verfahreinrichtung vorzusehen. Gerade bei Papiermaschinen kann nie vollständig ausgeschlossen werden, dass es zu einem Riss der Papierbahn in der Papiermaschine (im Kalander) kommt. Infolge eines derartigen Risses der Papierbahn kann es zu einer sog. Batzenbildung des Papiers kommen. Wird ein solcher Papierbatzen durch einen Nip hindurchgezogen, kann es leicht zu einer Beschädigung der Walze kommen. Entsprechende Reparaturkosten und Ausfallzeiten sind dann die Folge. Mit der vorgeschlagenen Verfahreinrichtung kann im Falle eines Papierrisses die Größe des Nips in recht kurzer Zeit deutlich vergrößert werden, so dass die Papierbatzen durch den derart vergrößerten Spalt hindurch treten können, ohne dass es zu einer Beschädigung des Kalanders kommt.
  • Vorteilhaft ist es, wenn die Kalandervorrichtung wenigstens eine Schnellablasseinrichtung aufweist. Wenn eine hydraulische Einrichtung vorgesehen ist, kann mit einer derartigen Schnellablasseinrichtung von Hydraulikfluid auf einfache Weise eine Verfahreinrichtung realisiert werden.
  • Als besonders vorteilhaft erweist sich die Erfindung, wenn die Kalandervorrichtung als Multinipkalandervorrichtung ausgebildet ist. Hierbei kann es sich um Superkalander mit einer Walzenanzahl von typischerweise acht bis zwölf, meist zehn Walzen handeln. Ebenso kann es sich auch um sog. Januskalander handeln, die eine Walzenanzahl von in der Regel vier bis sechs, meist fünf Walzen aufweisen.
  • Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen.
  • Die Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine schematische Ansicht eines Superkalanders in seitlicher Draufsicht;
  • 2 eine schematische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Walzenlagerungsvorrichtung;
  • 3 die schematische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Walzenlagerungsvorrichtung.
  • In 1 ist in schematischer Ansicht ein Superkalander 1 von der Seite aus gesehen dargestellt. Der Superkalander 1 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel insgesamt acht Walzen 2, 3, 4 auf, so dass sich insgesamt sieben Nips 5 ergeben. Selbstverständlich kann der Superkalander 1 auch mit einer abweichenden Anzahl von Walzen 2, 3, 4 aufgebaut werden, wobei sich eine entsprechend unterschiedliche Anzahl von Nips 5 ergibt. Im untersten Bereich des Superkalanders ist zudem der Verlauf einer Papierbahn 7 angedeutet. Um die Papierbahn 7 von den eigentlichen Kalanderwalzen 2, 3, 4 abzuheben, sind Leitwalzen 6 vorgesehen. Sowohl die Papierbahn 7 als auch die Leitwalzen 6 sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nur im untersten Bereich des in 1 dargestellten Superkalanders 1 dargestellt.
  • Die oberste Walze 2 wird über ihr Lager 11 von einer Andruckeinrichtung 9 nach unten gedrückt. Dadurch wird der für die Bearbeitung der Papierbahn 7 erforderliche Druck bereitgestellt. Bei der Andruckeinrichtung 9 kann es sich um beliebige, im Stand der Technik bekannte Andruckeinrichtungen 9 handeln, wie beispielsweise um einen Hydraulikzylinder. Bei den Lagern 11, in denen die Kalanderwalzen 2, 3, 4 gelagert sind, kann es sich ebenfalls um übliche Lager 11, wie beispielsweise Gleitlager, Carb-Lager, Wälzlager, Nadellager, aber auch hydrostatische Lager handeln. Die Lager 11 müssen nicht notwendigerweise für alle der im Superkalander 1 vorgesehenen Walzen 2, 3, 4 gleich sein, sondern können durchaus auch variieren.
  • Die unterste Walze 4 wird in an sich bekannter Weise von einer Absenkeinrichtung 10 gehalten. Kommt es zu einem Riss der Papierbahn 7, wird die unterste Walze 4 mit Hilfe der Absenkeinrichtung 10 abgesenkt, damit sich die zwischen den Kalanderwalzen 2, 3, 4 befindlichen Nips vergrößern können, so dass gegebenenfalls entstehende Papierbatzen die Walzen 2, 3, 4 nicht beschädigen können. Im Falle eines Risses der Papierbahn 7 werden die Nips typischerweise auf eine Dicke von 20 bis 30 mm vergrößert. Dies ergibt im vorliegenden Beispiel eine erforderliche Absenkung der untersten Walze 4 im Bereich von 150 bis 250 mm, da sich bei einem Nachlassen des Gegendrucks typischerweise auch die oberste Walze 2 leicht absenkt.
  • Bei den mittleren Walzen 3, gegebenenfalls auch bei der obersten Walze 2 ist das Lager 11 Teil einer Lagervorrichtung 12, von der im Folgenden mögliche Ausführungsbeispiele beschrieben werden.
  • Die Lagervorrichtungen 12 weisen eine Entlastungsvorrichtung auf, mit der die Masse der dazu korrespondierenden Walze 2, 3 sowie die der mit dieser zusammenhängenden überhängenden Lasten zumindest teilweise kompensiert werden kann. Bei den überhängenden Lasten handelt es sich insbesondere um die Masse der zugehörigen Leitwalzen 6.
  • Die Lagervorrichtungen 12 sind dabei derart ausgebildet, dass die Wirkrichtung der Entlastungsvorrichtungen und die Zentren der Lager 11, in denen die Walzen 2, 3, 4 drehbar gelagert sind, auf einer gemeinsamen geradlinigen Mittellinie 13 liegen. Die gemeinsame Mittellinie ist in 1 als gestrichelte Linie eingezeichnet. Als Wirkrichtung kann dabei im allgemeinen Fall der von der entsprechenden Entlastungsvorrichtung erzeugte Kraftvektor in Kombination mit dessen Kraftangriffspunkt verstanden werden. Ist, wie dies bei den folgenden Ausführungsbeispielen der Fall ist, die Kraftkompensation mit einer (geringfügigen) Bewegung der Kompensationsvorrichtung gekoppelt, verläuft in aller Regel die Bewegung der Kompensationseinrichtung längs der gleichen Linie 13 wie die Lager 11 der Kalanderwalzen 2, 3, 4. Wie vorab bereits erwähnt, können dadurch unerwünschte Drehmomente ebenso wie Drehschwingungen der entsprechenden Lagervorrichtung, die ein Lager 11 und eine Kompensationsvorrichtung umfasst, verringert werden.
  • In 2 ist ein erstes mögliches Ausführungsbeispiel einer Lagervorrichtung 12 dargestellt. 2 stellt eine schematische Prinzipskizze dar. Die Dimensionierungen sind für reale Anwendungen geeignet anzupassen.
  • Die Lagerachse 14 der Kalanderwalze 2, 3 wird beim in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel von einem vorliegend als Wälzlager ausgebildeten Lager 11 gehalten. Hier sind jedoch auch andere Lager denkbar, wie insbesondere auch ein Karblager, ein Kugellager, ein Nadellager usw.
  • Das Lager 11 wiederum ist in einem Hubelement 15 angeordnet. Das Hubelement 15 lässt eine Verschiebebewegung in senkrechter Richtung zu, was durch den Doppelpfeil A angedeutet ist. Eine entsprechende Bewegung bewirkt eine erhöhte oder verminderte Druckbeaufschlagung der der Walze zugeordneten Walzennips. Wie in 2 angedeutet, ist die Lagervorrichtung 12 weitgehend achsensymetrisch zur Mittelachse 13 ausgebildet. Eine Bewegung längs der Verschieberichtung A bewirkt daher einen Kraftvektor, welcher parallel zur Mittellinie 13 liegt, und darüber hinaus im Zentrum der Lagerachse 14 angreift.
  • Die Lagervorrichtung 12 weist eine vorliegend gegenwirkende Kraftkompensation auf. Eine nach unten wirkende Kraftkomponente wird durch eine Schraubenfeder 16, welche zwischen dem oberen Ende des Hubelements 15 und dem Deckel 17 der Lagervorrichtung 12 angeordnet ist, hervorgerufen.
  • Nach unten hin wird das Hubelement 15 durch einen hydraulischen Gegendruck abgestützt. Der untere Bereich der Lagervorrichtung ist als Hydraulikzylinder 18 ausgebildet. Das Hubelement 15 bildet dabei den Hydraulikkolben, der sich im Hydraulikzylinder 18 auf und ab in Richtung des Doppelpfeils A bewegen kann.
  • Der Hydraulikzylinder 18 ist über eine Fluidleitung 20 mit einem geeigneten, steuerbaren Druck beaufschlagbar. Beim Fluid kann es sich je nach Erfordernis um ein Gas oder um eine Flüssigkeit handeln. Die Fluidleitung 20 weist eine geeignete Dimensionierung auf, so dass der Hydraulikzylinder 18 sehr schnell entleert werden kann. Reißt beispielsweise die Papierbahn 7, müssen die Nips sehr rasch vergrößert werden. Dazu wird der Druck im Hydraulikzylinder 18 über die Fluidleitung 20 sehr schnell abgelassen. Dank der Schraubenfeder 16 wirkt – neben der Gewichtskraft der Kalanderwalze 3 – eine zusätzliche Kraft auf das Hubelement 15 ein, das dieses nach unten drückt. Dadurch kann eine sehr schnelle Verfahrbewegung nach unten realisiert werden.
  • Im unteren Bereich der Lagervorrichtung 12 ist darüber hinaus eine Kapillare 19 eingezeichnet. Diese steht fluidisch mit der Fluidleitung 20 sowie am unteren Ende mit dem Hydraulikzylinder 18 in Verbindung. Nähert sich das Hubelement 15 dem unteren Ende des Hydraulikzylinders 18, wird kurz vor dem Erreichen der unteren Endposition die Öffnung der Fluidleitung 20 durch das Hubelement 15 verschlossen. Dadurch kann das noch im Hydraulikzylinder 18 verbliebene Hydraulikfluid lediglich über die Kapillare 19 entweichen. Der Durchmesser der Kapillare 19 ist dabei so zu wählen, dass ein sanfter Endanschlag des Hubelements 15 realisiert wird. Damit können die auf sämtliche Komponenten des Superkalanders 1 einwirkenden Kräfte im Falle eines Papierbahnrisses deutlich verringert werden.
  • Im Normalbetrieb wird der Hydraulikzylinder 18 mit einer geeigneten Menge an Öl, die unter einem entsprechenden Druck steht, befüllt, so dass die Masse des in der Lagervorrichtung 12 aufgenommenen Zylinders und/oder die überhängenden Lasten im gewünschten Ausmaß kompensiert werden.
  • 3 stellt eine Prinzipskizze eines weiteren möglichen Ausführungsbeispiels für eine Lagervorrichtung 12 dar. Beim in 3 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Lagervorrichtung 12 erneut eine gegenwirkende Entlastungsvorrichtung auf. Dabei werden jedoch sowohl die nach oben, als auch die nach unten wirkende Kraftkomponente durch einen an der Oberseite bzw. an der Unterseite der Lagervorrichtung 12 angeordneten Hydraulikzylinder 18 erzeugt. Analog zum in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weisen beide Hydraulikzylinder 18 eine Fluidleitung 20 zur Zuführung bzw. Abführung eines Fluids auf. Ebenso ist jeweils eine Kapillare 19 vorgesehen, die eine Endanschlagdämpfung bewirkt. Das Hubelement 15, welches in einer durch den Doppelpfeil A angedeuteten Richtung verschiebbar ist, bildet den Hydraulikkolben für beide Hydraulikzylinder 18. Im Hubelement 15 ist die Lagerachse 14 einer Kalanderwalze 3 angeordnet.
  • Die in 3 dargestellte Lagervorrichtung 12 ist im Wesentlichen achsensymetrisch zur Mittellinie 13 ausgebildet. Die Krafteinwirkung der die beiden Hydraulikzylinder 18 umfassenden Entlastungsvorrichtung verläuft somit längs der Mittellinie 13, die auch durch das Zentrum der Lagerachse 14 hindurch läuft.
  • Abweichend vom in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt beim in 3 dargestellten Ausführungsbeispiel die Lagerung der Lagerachse 14 durch ein hydrostatisches Lager 21. Mit Hilfe des hydrostatischen Lagers 21 kann zunächst eine sehr geringe Reibung erreicht werden. Weiterhin ist es möglich, durch geeignete Ansteuerung der Lagerkammern 22 bis 25 des hydrostatischen Lagers 21 eine Kraftkompensation zusätzlich zu der durch die Hydraulikzylinder 18 erfolgenden Kraftkompensation bereitzustellen. Da die entsprechenden Volumen der Lagerkammern erheblich kleiner sind als die Volumen der Hydraulikzylinder, kann eine Änderung jedoch deutlich schneller erfolgen. In diesem Zusammenhang ist insbesondere auch an eine aktive Schwingungsdämpfung zu denken. Natürlich kann aufgrund des kleineren Volumens der Lagerkammern 22 bis 25 eine nur geringe Verschiebung realisiert werden. Für ein Verfahren im Falle eines Papierbahnrisses reicht die realisierbare Verschiebung üblicherweise nicht aus.
  • Ein weiterer Vorteil eines hydrostatischen Lagers 21 besteht darin, dass in den Lagerkammern 22 bis 25 oder in deren Zufuhrleitungen Drucksensoren vorgesehen werden können. Über die Druckinformation können wiederum Rückschlüsse auf das Verhalten der im hydrostatischen Lager 21 gelagerten Kalanderwalze 3 gezogen werden.
  • Im Falle eines Papierbahnrisses kann bei der in 3 dargestellten Lagervorrichtung 12 ebenfalls ein sehr schnelles Verfahren der im Hubelement 15 gelagerten Kalanderwalze 3 realisiert werden. Dazu wird die untere Fluidleitung 20 geöffnet. Gleichzeitig wird die obere Fluidleitung 20 mit einem entsprechend groß dimensionierten Hydraulikspeicher verbunden. Bei Fluidleitungen 20 mit entsprechend großem Durchmesser kann ein sehr schnelles Verfahren des Hubelements 15 und damit der in diesem gelagerten Kalanderwalze 3 realisiert werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0679204 A [0007]
    • - EP 0138738 A1 [0008]

Claims (16)

  1. Kalandervorrichtung (1) mit Walzen (2, 3, 4), die miteinander Nips (5) bilden, mit Lagereinrichtungen (11) zur drehbaren Aufnahme der Walzen (2, 3, 4) und wenigstens einer Entlastungsvorrichtung (12, 18), mit der zumindest ein Teil der Masse wenigstens einer Walze (2, 3) kompensierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkachse (13) wenigstens einer Entlastungsvorrichtung (12, 18) und die Lagereinrichtungen (11) der Walzen (2, 3, 4) längs einer Linie (13) verlaufen.
  2. Kalandervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkachse (13) der zumindest einen Entlastungsvorrichtung (12, 18) durch die Mitte der Lagereinrichtungen (11) verläuft.
  3. Kalandervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Lagereinrich tung (11, 15) linear verschiebbar ausgebildet ist.
  4. Kalandervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Entlastungsvorrichtung (12) einen mechanischen Kraftspeicher (16) aufweist.
  5. Kalandervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Entlastungsvorrichtung (12) eine elektromechanische Einrichtung, insbesondere eine Piezoeinrichtung, aufweist.
  6. Kalandervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Entlastungsvorrichtung (12) als hydraulische Einrichtung (18) ausgebildet ist.
  7. Kalandervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Lagereinrichtung (11) im Kolben (15) der hydraulischen Einrichtung (18) angeordnet ist.
  8. Kalandervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Entlastungsvorrichtung (12) einfach wirkend ausgebildet ist.
  9. Kalandervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Entlastungsvorrichtung (12) gegenwirkend (16, 18) ausgebildet ist.
  10. Kalandervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch wenigstens eine aktiv regelbare Entlastungsvorrichtung (12, 18, 22, 23, 24, 25).
  11. Kalandervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Lagereinrichtung (11) als mechanisches Lager, insbesondere Gleitlager, Wälzlager, Kugellager, Carb-Lager oder Nadellager ausgebildet ist.
  12. Kalandervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Lagereinrichtung (21) als hydrostatisches Lager ausgebildet ist.
  13. Kalandervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch zumindest eine Sensorvorrichtung.
  14. Kalandervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch wenigstens eine Verfahreinrichtung (15).
  15. Kalandervorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 14, gekennzeichnet durch wenigstens eine Schnellablasseinrichtung (20).
  16. Kalandervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalandervorrichtung als Multinipkalandervorrichtung (1) ausgebildet ist.
DE200710029461 2007-06-26 2007-06-26 Kalandervorrichtung Withdrawn DE102007029461A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0138738A2 (de) 1983-10-19 1985-04-24 Beloit Corporation Vorrichtung zum Trennen der Walzen eines Satinierkalanders
EP0679204A1 (de) 1993-11-24 1995-11-02 Valmet Paper Machinery Inc. Verfahren zum kalandrieren einer papier- oder ähnlichen materialbahn und kalander zur durchführung des verfahrens

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0138738A2 (de) 1983-10-19 1985-04-24 Beloit Corporation Vorrichtung zum Trennen der Walzen eines Satinierkalanders
EP0679204A1 (de) 1993-11-24 1995-11-02 Valmet Paper Machinery Inc. Verfahren zum kalandrieren einer papier- oder ähnlichen materialbahn und kalander zur durchführung des verfahrens

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