-
GEBIET DER ERFINDUNG
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Kältemittelkreisvorrichtung mit
einer Ejektorpumpe, die als Kältemitteldekompressionseinrichtung
und Kältemittelzirkulationseinrichtung
funktioniert.
-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
Die
JP-A-2006-1 18849 schlägt eine
Dampfkompressions-Kältemittelkreisvorrichtung
vor. Diese Dampfkompressions-Kältemittelkreisvorrichtung
ist so aufgebaut, dass eine Ejektorpumpe als Kältemitteldekompressionseinrichtung
und Kältemittelzirkulationseinrichtung
in einem Kühlkreis
verwendet wird und mehrere Verdampfapparate (z.B. ein erster Verdampfapparat,
ein zweiter Verdampfapparat) stromab und auf der Kältemittelansaugseite
dieser Ejektorpumpe angeordnet sind. Die Dampfkompressions-Kältemittelkreisvorrichtung
ist versehen mit einem Ejektorpumpensperrmechanismus, der eine kältemittelstromaufwärtige Seite
der Ejektorpumpe öffnet
und schließt;
einem Bypasskanal, der eine Kältemittelausgabeseite
eines Kompressors und eine Kältemitteleinlassseite
des zweiten Verdampfapparats verbindet; und einem Bypasssperrmechanismus,
der diesen Bypasskanal öffnet
und schließt.
-
Wenn
in einem Fall, wenn der Kühlkreis
in Betrieb ist, in einem Verdampfapparat eine Frostbildung auftritt,
wird der Ejektorpumpensperrmechanismus geschlossen und der Bypasssperrmechanismus geöffnet, sodass
ein vom Kompressor ausgegebenes Hochtemperatur-Kältemittel (heißes Gas)
vom zweiten Verdampfapparat durch die Ejektorpumpe zum ersten Verdampfapparat
strömen
kann. So können
die Verdampfapparate durch Ergreifen der obigen Maßnahme einfach
entfrostet werden.
-
Die
obige Technik beinhaltet jedoch ein Problem. Das heißt, während des
Entfrostens der Verdampfapparate entwickelt die Ejektorpumpe einen Widerstand
gegen das strömende
Kältemittel
und daher wird der Kältemitteldruck
am zweiten Verdampfapparat höher
als der Kältemitteldruck
am ersten Verdampfapparat. Als Ergebnis wird die Kältemitteltemperatur
am zweiten Verdampfapparat erhöht.
Obwohl ein Entfrosten am zweiten Verdampfapparat effektiver als
am ersten Verdampfapparat ausgeführt
wird, neigt in diesem Fall die Temperatur unnötigerweise dazu, am zweiten
Verdampfapparat zu steigen, bis das Entfrosten des ersten Verdampfapparats
abgeschlossen ist, wodurch eine Abkühlgeschwindigkeit in einem
Kühlbetrieb
nach dem Entfrostungsvorgang verringert wird.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Unter
Berücksichtigung
der obigen Probleme ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Kältemittelkreisvorrichtung
vorzusehen, die einen Unterschied zwischen einem Entfrostungsvorgang eines
ersten Verdampfapparats und einem Entfrostungsvorgang eines zweiten
Verdampfapparats effektiv reduzieren kann.
-
Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kältemittelkreisvorrichtung
vorzusehen, bei welcher die Kältemitteltemperaturen
eines ersten und eines zweiten Verdampfapparats während eines
Entfrostungsvorgangs des ersten und des zweiten Verdampfapparats
gleichmäßiger gemacht werden
können.
-
Es
ist eine noch weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kältemittelkreisvorrichtung vorzusehen,
die eine Entfrostungszeit eines Verdampfapparats verkürzen kann.
-
Es
ist eine noch weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kältemittelkreisvorrichtung vorzusehen,
die eine Abkühlgeschwindigkeit
in einem Kühlbetrieb
nach einem Entfrostungsvorgang erhöhen kann.
-
Gemäß einem
Beispiel der vorliegenden Erfindung enthält eine Kältemittelkreisvorrichtung einen Kompressor,
der ein Kältemittel
ansaugt und komprimiert; einen Kühler,
der zum Kühlen
des vom Kompressor ausgegebenen Hochdruck-Heißgas-Kältemittels
angeordnet ist, eine Ejektorpumpe, die einen Düsenabschnitt zum Dekomprimieren
und Ausdehnen des Kältemittels
stromab des Kühlers,
eine Kältemittelansaugöffnung zum
Ansaugen eines Kältemittels
durch einen Hochgeschwindigkeitsstrom des vom Düsenabschnitt ausgestoßenen Kältemittels und
einen Druckerhöhungsabschnitt
zum Mischen und Druckerhöhen
des bei hoher Geschwindigkeit ausgestoßenen Kältemittels und des durch die
Kältemittelansaugöffnung angesaugten
Kältemittels
aufweist; einen ersten Verdampfapparat zum Verdampfen des aus der
Ejektorpumpe ausströmenden
Kältemittels;
einen ersten Kanalabschnitt zum Leiten des Kältemittels zur Kältemittelansaugöffnung;
eine Drosseleinheit, die im ersten Kanalabschnitt angeordnet ist
und das im ersten Kanalabschnitt strömende Kältemittel dekomprimiert; einen
zweiten Verdampfapparat, der im ersten Kanalabschnitt in einem Kältemittelstrom
stromab der Drosseleinheit angeordnet ist, um das Kältemittel
zu verdampfen; einen Bypasskanalabschnitt zum Leiten des vom Kompressor
ausgegebenen Heißgas-Kältemittels
in den zweiten Verdampfapparat; eine Bypassöffnungs/schließeinheit,
die im Bypasskanalabschnitt vorgesehen ist, um den Bypasskanalabschnitt
zu öffnen
und zu schließen,
wobei die Bypassöffnungs/schließeinheit einen
Drosselöffnungsgrad
besitzt, wenn sie geöffnet ist;
einen zweiten Kanalabschnitt, der von dem Bypasskanalabschnitt in
einem Kältemittelstrom
stromab der Bypassöffnungs/schließeinheit
verzweigt, wobei das Heißgas-Kältemittel
im Bypasskanalabschnitt durch den zweiten Kanalabschnitt zum ersten
Verdampfapparat strömt;
und eine erste Strömungssteuereinheit,
die im zweiten Kanalabschnitt vorgesehen ist, um einen Kältemittelstrom
von einer Seite des ersten Verdampfapparats durch den zweiten Kanalabschnitt
zu einer Seite des zweiten Verdampfapparats zu verhindern.
-
Demgemäß strömt, wenn
die Bypassöffnungs/schließeinheit
geschlossen ist, das vom Kompressor ausgegebene Kältemittel
durch den Kühler und
strömt
durch die Ejektorpumpe in den ersten Verdampfapparat, während ein
Teil des Kältemittels durch
den ersten Kanalabschnitt in den zweiten Verdampfapparat strömt. Deshalb
haben in der Kältemittelkreisvorrichtung
der erste und der zweite Verdampfapparat eine Kühlkapazität (Kühlfunktion), sodass ein Kühlmodus
durchgeführt
werden kann. Im Kühlmodus
der Kältemittelkreisvorrichtung
können die
Oberflächen
des ersten und des zweiten Verdampfapparats gefrieren. In diesem
Fall wird die Bypassöffnungs/schließeinheit
geöffnet,
sodass ein Entfrosten des ersten und des zweiten Verdampfapparats
durchgeführt
werden kann. Wenn die Bypassöffnungs/schließeinheit
geöffnet
wird, strömt
das vom Kompressor ausgegebene Heißgas-Kältemittel in den Bypasskanalabschnitt
und den vom Bypasskanalabschnitt verzweigten zweiten Kanalabschnitt. Demgemäß ist es
möglich,
das Heißgas-Kältemittel direkt
in sowohl den ersten Verdampfapparat als auch den zweiten Verdampfapparat
einzu leiten, wodurch ein Entfrosten des ersten und des zweiten Verdampfapparats
durchgeführt
werden kann. Als Ergebnis ist es möglich, einen Unterschied zwischen
einem Entfrostungsvorgang eines ersten Verdampfapparats und einem
Entfrostungsvorgang eines zweiten Verdampfapparats effektiv zu verringern.
Daher können
die Kältemitteltemperaturen
des ersten und des zweiten Verdampfapparats selbst während des
Entfrostungsvorgangs gleichmäßiger gemacht
werden.
-
Zum
Beispiel kann der erste Kanalabschnitt ein Zweigkanal sein, der
in einem Kältemittelstrom vom
Kühler
von einer stromaufwärtigen
Seite des Düsenabschnitts
der Ejektorpumpe abzweigt, um das Kältemittel vom Kühler zur
Kältemittelansaugöffnung der
Ejektorpumpe zu leiten. Alternativ kann die Kältemittelkreisvorrichtung mit
einer Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung
versehen sein, die das aus dem ersten Verdampfapparat ausströmende Kältemittel
in ein Dampfkältemittel
und ein flüssiges
Kältemittel
trennt, das flüssige
Kältemittel
darin sammelt und das Dampfkältemittel
zu einer Kältemittelansaugseite
des Kompressors leitet. In diesem Fall ist der erste Kanalabschnitt
ein Verbindungskanal, der einen Flüssigkältemittelauslassabschnitt der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung
mit der Kältemittelansaugöffnung der
Ejektorpumpe verbindet.
-
In
der Kältemittelkreisvorrichtung
kann die erste Strömungssteuereinheit
ein Rückschlagventil sein,
das angeordnet ist, um nur einen Kältemittelstrom vom Bypasskanalabschnitt
durch den zweiten Kanalabschnitt zum ersten Verdampfapparat zu erlauben.
Alternativ kann die erste Strömungssteuereinheit
ein Schaltventil sein, das zum Öffnen
und Schließen
des zweiten Kanalabschnitts angeordnet ist. In diesem Fall wird
das Schaltventil geöffnet, wenn
die Bypassöffnungs/schließeinheit
geöffnet wird,
und wird geschlossen, wenn die Bypassöffnungs/schließeinheit
geschlossen wird.
-
Alternativ
kann die erste Strömungssteuereinheit
ein Strömungseinstellventil
sein, das so angeordnet ist, dass es in einen geschlossenen Zustand gebracht
wird und eine Strömungsmenge
des Kältemittels
entsprechend seinem Ventilöffnungsgrad,
der einstellbar ist, regelt. In diesem Fall wird das Strömungseinstellventil
in den geschlossenen Zustand gebracht, wenn die Bypassöffnungs/schließeinheit geschlossen
wird. Wenn dagegen die Bypassöffnungs/schließeinheit
geöffnet
wird, vergrößert das Strömungseinstellventil
seinen Ventilöffnungsgrad mehr,
wenn eine durch einen einlassseitigen Temperaturdetektor des ersten
Verdampfapparats erfasste Kältemitteltemperatur
niedriger als eine durch einen auslassseitigen Temperaturdetektor
des zweiten Verdampfapparats erfasste Kältemitteltemperatur ist, und
das Strömungseinstellventil
verringert seinen Ventilöffnungsgrad
mehr, wenn die durch den einlassseitigen Temperaturdetektor des
ersten Verdampfapparats erfasste Kältemitteltemperatur höher als
die durch den auslassseitigen Temperaturdetektor des zweiten Verdampfapparats
erfasste Kältemitteltemperatur
ist.
-
Ferner
kann die Kältemittelkreisvorrichtung versehen
sein mit einem dritten Kanalabschnitt, der von dem ersten Kanalabschnitt
in einem Kältemittelstrom
aus dem zweiten Verdampfapparat an einer Position stromab des zweiten
Verdampfapparats verzweigt, um den Kältemittelstrom aus dem zweiten Verdampfapparat
zum ersten Verdampfapparat zu leiten, und einer zweiten Strömungssteuereinheit,
die im dritten Kanalabschnitt angeordnet ist, um einen Kältemittelstrom
vom ersten Verdampfapparat zum zweiten Verdampfapparat durch den
dritten Kanalabschnitt zu verhindern. In diesem Fall kann die zweite Strömungssteuereinheit
ein Rückschlagventil
sein, das angeordnet ist, um nur einen Kältemittelstrom vom zweiten
Verdampfapparat zum ersten Verdampfapparat durch den dritten Kanalabschnitt
zu erlauben, kann ein Schaltventil sein, das zum Öffnen und
Schließen
des dritten Kanalabschnitts angeordnet ist, oder kann ein Strömungseinstellventil
sein, das angeordnet ist, um in einen geschlossenen Zustand gebracht
zu werden und eine Strömungsmenge
eines Kältemittels
entsprechend seinem Ventilöffnungsgrad,
der einstellbar ist, zu regeln.
-
Außerdem kann
die Kältemittelkreisvorrichtung
mit einer Kanalöffnungs/schließeinheit
versehen sein, die zum Öffnen
und Schließen
eines mit einem Kältemitteleinlass
oder einem Kältemittelauslass
des Kühlers
verbundenen Kältemittelkanals
angeordnet ist, und die Kanalöffnungs/schließeinheit
kann geschlossen werden, wenn die Bypassöffnungs/schließeinheit
geöffnet
wird.
-
Gemäß einem
weiteren Beispiel der vorliegenden Erfindung enthält eine
Kältemittelkreisvorrichtung
einen Kompressor, der ein Kältemittel
ansaugt und komprimiert; einen Kühler,
der zum Kühlen eines
vom Kompressor ausgegebenen Hochdruck- Heißgas-Kältemittels
angeordnet ist; eine Ejektorpumpe, die einen Düsenabschnitt zum Dekomprimieren
und Ausdehnen des Kältemittels stromab
des Kühlers
und eine Kältemittelansaugöffnung zum
Ansaugen des Kältemittels
durch einen Hochgeschwindigkeitsstrom des vom Düsenabschnitt ausgestoßenen Kältemittels
aufweist; einen ersten Verdampfapparat zum Verdampfen des aus der
Ejektorpumpe ausströmenden
Kältemittels;
einen Zweigkanalabschnitt, der von einer stromaufwärtigen Seite
des Düsenabschnitts
abzweigt und mit der Kältemittelansaugöffnung der
Ejektorpumpe verbunden ist; eine Drosseleinheit, die im Zweigkanalabschnitt angeordnet
ist und das im Zweigkanalabschnitt strömende Kältemittel dekomprimiert; einen
zweiten Verdampfapparat, der im Zweigkanalabschnitt in einem Kältemittelstrom
stromab der Drosseleinheit angeordnet ist; einen Bypasskanalabschnitt
zum Leiten des vom Kompressor ausgegebenen Heißgas-Kältemittels in den zweiten Verdampfapparat;
und eine Bypassöffnungs/schließeinheit,
die im Bypasskanalabschnitt zum Öffnen
und Schließen
des Bypasskanalabschnitts angeordnet ist. In der Kältemittelkreisvorrichtung
sind der erste Verdampfapparat und der zweite Verdampfapparat so
konstruiert, dass ein Strömungswiderstand
des im zweiten Verdampfapparat strömenden Kältemittels größer als
jener des im ersten Verdampfapparat strömenden Kältemittels ist.
-
In
dieser Kältemittelkreisvorrichtung
kann während
eines Entfrostungsvorgangs des ersten und des zweiten Verdampfapparats
das vom Kompressor ausgegebene Heißgas-Kältemittel durch den Bypasskanalabschnitt
zum zweiten Verdampfapparat, zur Ejektorpumpe und zum ersten Verdampfapparat in
dieser Reihenfolge strömen.
Weil in diesem Beispiel der vorliegenden Erfindung der Strömungswiderstand
des im zweiten Verdampfapparat strömenden Kältemittels größer als
jener des im ersten Verdampfapparat strömenden Kältemittels ist, kann der Druckverlust
im zweiten Verdampfapparat groß gemacht
werden, wodurch die mittlere Temperatur des durch den zweiten Verdampfapparat
strömenden Kältemittels
während
des Entfrostungsvorgangs erhöht
wird. Als Ergebnis ist es möglich,
die Entfrostungszeit zu verkürzen
und eine Abkühlgeschwindigkeit
in einem Kühlvorgang
nach dem Entfrostungsvorgang zu erhöhen.
-
Zum
Beispiel enthält
der erste Verdampfapparat mehrere erste Rohre, in denen das Kältemittel strömt, und
der zweite Verdampfapparat enthält
mehrere zweite Rohre in denen das Kältemittel strömt. In diesem
Fall können
jedes erste Rohr und jedes zweite Rohr von einer identischen Kanalquerschnittsfläche darin
sein, während
die zweiten Rohre des zweiten Verdampfapparats eine Rohranzahl haben,
die kleiner ist als jene der ersten Rohre des ersten Verdampfapparats.
Alternativ können
die ersten Rohre des ersten Verdampfapparats und die zweiten Rohre des
zweiten Verdampfapparats von einer identischen Rohrlänge sein,
während
alle zweiten Rohre des zweiten Verdampfapparats eine Kanalquerschnittsfläche darin
haben, die kleiner ist als jene aller ersten Rohre des ersten Verdampfapparats.
Alternativ können
alle ersten Rohre des ersten Verdampfapparats und alle zweiten Rohre
des zweiten Verdampfapparats von einer identischen Kanalquerschnittsfläche darin
sein, während
alle zweiten Rohre des zweiten Verdampfapparats eine Rohrlänge haben,
die größer ist
als jene der ersten Rohre des ersten Verdampfapparats. Alternativ
können
alle ersten Rohre des ersten Verdampfapparats und alle zweiten Rohre
des zweiten Verdampfapparats von einer identischen Kanalquerschnittsfläche darin
sein, während
die zweiten Rohre des zweiten Verdampfapparats darin genutete Kanäle haben
und die zweiten Rohre des ersten Verdampfapparats darin flache Kanäle haben.
-
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
Weitere
Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der
folgenden detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
in Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen besser verständlich.
Darin zeigen:
-
1 eine
schematische Darstellung einer Kältemittelkreisvorrichtung
in einem Kühlmodus
gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
2 eine
schematische Darstellung der Kältemittelkreisvorrichtung
in einem Entfrostungsmodus gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
-
3 ein
Diagramm einer Beziehung zwischen einem Kältemitteldruck, einer Kältemitteltemperatur
und einer Enthalpie in einem Kältemittelkreisbetrieb
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
-
4 ein
Diagramm einer Beziehung zwischen einem Kältemitteldruck und einer Enthalpie
in einem Kältemittelkreis
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
-
5 ein
Diagramm einer für
einen Entfrostungsvorgang erforderlichen Zeit und einer für einen Abkühlvorgang
erforderlichen Zeit eines Kältemittelkreisbetriebs
im ersten Ausführungsbeispiel
und in einem Vergleichsbeispiel;
-
6 eine
schematische Darstellung einer Kältemittelkreisvorrichtung
in einem Kühlmodus
gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
7 eine
schematische Darstellung der Kältemittelkreisvorrichtung
in einem Entfrostungsmodus gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel;
-
8 eine
schematische Darstellung einer Kältemittelkreisvorrichtung
in einem Kühlmodus
gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
9 eine
schematische Darstellung der Kältemittelkreisvorrichtung
in einem Entfrostungsmodus gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel;
-
10 ein
Diagramm einer Beziehung zwischen einem Öffnungsgrad eines Strömungseinstellventils
und einer Kältemitteltemperatur
gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel;
-
11 eine
schematische Darstellung einer Kältemittelkreisvorrichtung
in einem Kühlmodus
gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
12 eine
schematische Darstellung der Kältemittelkreisvorrichtung
in einem Entfrostungsmodus gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel;
-
13 eine
schematische Darstellung einer Kältemittelkreisvorrichtung
in einem Kühlmodus
gemäß einem
fünften
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
14 eine
schematische Darstellung der Kältemittelkreisvorrichtung
in einem Entfrostungsmodus gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel;
-
15 eine
schematische Darstellung einer Kältemittelkreisvorrichtung
gemäß einem
sechsten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
16A eine schematische Vorderansicht eines ersten
Verdampfapparats und 16B eine schematische Vorderansicht
eines zweiten Verdampfapparats gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel;
-
17 ein
Diagramm einer Beziehung zwischen einem Kältemitteldruck und einer Enthalpie während eines
Entfrostungsmodus in einem Kältemittelkreis
gemäß dem sechsten
Ausführungsbeispiel;
-
18A und 18B Diagramme
eines Entfrostungszeitverhältnisses
bei einer Außenlufttemperatur
(TAM) von 35°C
bzw. einer Außenlufttemperatur
(TAM) von 0°C
in einem Fall, wenn der Strömungswiderstand
des Kältemittels
identisch ist, gemäß dem sechsten
Ausführungsbeispiel;
-
19A eine schematische Vorderansicht eines ersten
Verdampfapparats und 19B eine schematische Vorderansicht
eines zweiten Verdampfapparats gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
20A eine schematische Vorderansicht eines ersten
Verdampfapparats und 20B eine schematische Vorderansicht
eines zweiten Verdampfapparats gemäß einem achten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung; und
-
21 eine
schematische Darstellung einer Kältemittelkreisvorrichtung
gemäß einem
neunten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
-
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
-
(Erstes Ausführungsbeispiel)
-
Ein
erstes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird nun Bezug nehmend auf 1 bis 5 beschrieben.
-
1 zeigt
ein Beispiel, bei dem eine Dampfkompressions-Kältemittelkreisvorrichtung 10 des
ersten Ausführungsbeispiels
typischerweise für einen
Kältemittelkreis
einer Klimaanlage für
Fahrzeuge verwendet wird. Die Kältemittelkreisvorrichtung 10 ist
mit einem Kältemittelzirkulationskanal 11 versehen
und ein Kompressor 12, der ein Kältemittel ansaugt und komprimiert,
ist in dem Kältemittelzirkulationskanal 11 angeordnet.
-
Der
Kompressor 12 wird von einem nicht dargestellten Fahrzeugmotor
durch einen Riemen oder dergleichen drehend angetrieben. Für den Kompressor 12 kann
ein Kompressor mit variabler Verdrängung, dessen Kältemittelausgabekapazität durch Verändern einer
Ausgabekapazität
eingestellt werden kann, benutzt werden. Eine Ausgabekapazität des vom
Kompressor 12 ausgegebenen Kältemittels ist äquivalent
zu einer Kältemittelausgabemenge
je Drehung. Die Ausgabekapazität
kann durch Verändern
einer Kapazität
zum Ansaugen des Kältemittels verändert werden.
-
Ein
Taumelscheibenkompressor kann als Kompressor mit variabler Verdrängung 12 benutzt werden.
Zum Beispiel kann der Taumelscheibenkompressor so aufgebaut sein,
dass die Kapazität
zum Ansaugen des Kältemittels
durch Verändern
des Winkels einer Taumelscheibe, um einen Kolbenhub zu verändern, verändert wird.
Der Winkel der Taumelscheibe wird durch Variieren des Drucks (Steuerdruck)
in einer Taumelscheibenkammer von außen elektrische gesteuert.
Diese Steuerung kann durch eine elektromagnetische Drucksteuervorrichtung (nicht
dargestellt), die einen Verstellsteuermechanismus bildet, ausgeführt werden.
-
Ein
Kühler 13 ist
hinsichtlich des Kältemittelstroms
stromab des Kompressors 12 angeordnet. Der Kühler 13 tauscht
Wärme zwischen
dem vom Kompressor 12 ausgegebenen Hochdruck-Kältemittel
und durch einen Kühllüfter geschickter
Außenluft (d.h.
Luft außerhalb
des Fahrzeugraums) aus. So kühlt
der Kühler 13 das
vom Kompressor 12 ausgegebene Hochdruck-Kältemittel.
-
Ein
Ejektorpumpe 14 ist bezüglich
des Kältemittelstroms
stromab des Kühlers 13 angeordnet. Diese
Ejektorpumpe 14 hat einen Düsenabschnitt 14a als
Dekompressionseinrichtung zum Reduzieren des Drucks des Kältemittels.
Gleichzeitig wird die Ejektorpumpe 14 als eine kinetische
Vakuumpumpe verwendet, die ein Fluid durch einen Sog aufgrund eines
Hochgeschwindigkeitsstroms des vom Düsenabschnitt 14a ausgestoßenen Kältemittels
fördert.
-
Die
Ejektorpumpe 14 enthält
den Düsenabschnitt 14a und
eine Ansaugöffnung
(Kältemittelansaugöffnung) 14c.
Der Düsenabschnitt 14a verringert die
Kanalfläche
des aus dem Kühler 13 strömenden Hochdruck-Kältemittels,
um so das Hochdruck-Kältemittel
isentropisch zu dekomprimieren und auszudehnen. Die Kältemittelansaugöffnung 14c ist
so vorgesehen, dass sie mit dem Kältemittelstrahlloch des Düsenabschnitts 14a in
Verbindung steht und das Kältemittel
von einem später
beschriebenen zweiten Verdampfapparat 19 ansaugt.
-
Weiter
ist hinsichtlich des Kältemittelstroms auf
einer stromabwärtigen
Seite des Düsenabschnitts 14a und
der Kältemittelansaugöffnung 14c ein
Diffusorabschnitt 14b vorgesehen, der einen Druckerhöhungsabschnitt
in der Ejektorpumpe 14 bildet. Dieser Diffusorabschnitt 14b ist
in einer solchen Form ausgebildet, dass die Fläche des Kältemittelkanals allmählich größer wird.
Deshalb funktioniert der Diffusorabschnitt 14b zum Abbremsen
des Kältemittelstroms,
um so den Kältemitteldruck
zu erhöhen, d.h.
zum Umwandeln der Geschwindigkeitsenergie des Kältemittels in Druckenergie.
-
Kältemittel,
das aus dem Diffusorabschnitt 14b der Ejektorpumpe 14 ausströmt, strömt in einen ersten
Verdampfapparat 15. Der erste Verdampfapparat 15 ist
in zum Beispiel einer Luftleitung einer Fahrzeugklimaeinheit (nicht
dargestellt) angeordnet und funktioniert zum Kühlen des Innenraums eines Fahrzeugraums.
-
Es
folgt eine genauere Beschreibung. Die in den Fahrzeugraum zu blasende
Luft wird durch das elektrische Gebläse zum ersten Verdampfapparat 15 geschickt
und im ersten Verdampfapparat 15 durch Verdampfen des am
Düsenabschnitt 14a der
Ejektorpumpe 14 im Druck verminderten Kältemittels gekühlt. D.h.
das Niederdruck-Kältemittel
aus der Ejektorpumpe 14 absorbiert Wärme aus der in den Fahrzeugraum
zu blasenden Luft und wird im ersten Verdampfapparat 15 verdampft.
Daher wird die in den Fahrzeugraum zu blasende Luft gekühlt und
man kann durch den Verdampfapparat 15 eine Kühlleistung
erhalten. Das am ersten Verdampfapparat 15 verdampfte Dampfphasen-Kältemittel
wird in den Kompressor 12 gesaugt und wieder durch den
Kältemittelzirkulationskanal 11 zirkuliert.
-
In
der Dampfkompressions-Kältemittelkreisvorrichtung 10 mit
der Ejektorpumpe 14 dieses Ausführungsbeispiels ist ein erster
Zweigkanal 17 ausgebildet. Der erste Zweigkanal 17 zweigt
bei einem Bereich im Kältemittelzirkulationskanal 11 zwischen dem
Kühler 13 und
dem Düsenabschnitt 14a der Ejektorpumpe 14 ab.
Dann wird der erste Zweigkanal 17 mit dem Kältemittelzirkulationskanal 11 an
der Kältemittelansaugöffnung 14c der
Ejektorpumpe 14 vereint. Dieser Zweigkanal 17 wird
auch als ein Kanal zum Leiten des Kältemittels in die Kältemittelansaugöffnung 14c der
Ejektorpumpe 14 bezeichnet. Im Hochdruckkanal des Kältemittelkreises
zweigt der Zweigkanal 17 von dem stromab des Kühlers 13 angeordneten
Rohr ab, wo eine relativ große
Menge flüssigen
Kältemittels
existiert. In diesem Ausführungsbeispiel
bildet der stromab des Kühlers 13 angeordnete
Zweigabschnitt 16 einen Flüssigkältemittelzufuhrabschnitt. In
diesem Zweigkanal 17 ist ein Drosselmechanismus 18 zur
Druckverminderung des Kältemittels
mit einem vorbestimmten Drosselöffnungs grad
angeordnet. Der Drosselmechanismus 18 sieht eine Drosseleinrichtung
im Zweigkanal 17 vor.
-
Ein
zweiter Verdampfapparat 19 ist bezüglich des Kältemittelstroms stromab dieses
Drosselmechanismus 18 angeordnet. Dieser zweite Verdampfapparat 19 ist
in zum Beispiel einem (nicht dargestellten) Kühlapparat, der im Fahrzeug
montiert ist, angeordnet und kühlt
die durch ein elektrisches Gebläse
geschickte Luft im Kühlapparat.
-
Ein
Temperatursensor 22 ist an einer Position in der Nähe des zweiten
Verdampfapparats 19 angeordnet. Die Temperatur der Luft
in der Nähe
des zweiten Verdampfapparats 19 wird mit diesem Temperatursensor 22 erfasst
und ein durch diese Erfassung des Temperatursensors 22 erhaltenes
Temperatursignal wird einer elektrischen Steuereinheit (ECU) 21 eingegeben.
-
Ein
Bypasskanal 23 ist zwischen dem Kältemittelzirkulationskanal 11 und
dem Zweigkanal 17 vorgesehen. Der Bypasskanal 23 ist
ein Kanal, um das vom Kompressor 12 ausgegeben Hochtemperatur-Kältemittel
direkt in den zweiten Verdampfapparat 19 strömen zu lassen.
Insbesondere ist der Bypasskanal 23 als ein Kanal ausgebildet,
der mit dem Kanalbereich zwischen dem Kompressor 12 und
dem Kühler 13 und
dem Kanalbereich zwischen dem Drosselmechanismus 18 und
dem zweiten Verdampfapparat 19 verbunden ist, wie in 1 und 2 dargestellt.
-
Eine Öffnungs/Schließvorrichtung 24 (Schaltvorrichtung)
ist an einer Position im Bypasskanal 23 angeordnet. Die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 schaltet
den Bypasskanal 23 zwischen einem im Wesentlichen Kältemittelzirkulationszustand
und einem Kältemittelsperrzustand
und wird auch als Schalteinrichtung bezeichnet. Die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 kann
einen Ventilmechanismus enthalten, in dem das Öffnen/Schließen durch
die elektrische Steuereinheit 21 gesteuert wird. Sie wird
normalerweise in einen geschlossenen Zustand gesteuert und die Zirkulation
des Kältemittels
im Bypasskanal 23 wird gesperrt. Die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 ist
so aufgebaut, dass sie, wenn sie geöffnet ist, das Hochdruck-Hochtemperatur-Kältemittel aus dem Kompressor 12 im
Druck vermindert und das Kältemittel
mit einer vorbestimmten Drosselöffnung hindurchlässt.
-
Ein
zweiter Zweigkanal 25 ist so ausgebildet, dass er von dem
Bypasskanal 23 an einer Position stromab der Öffnungs/Schließvorrichtung 24 abzweigt
und mit einer Einlassseite des ersten Verdampfapparats 15 verbunden
ist. Der zweite Zweigkanal 25 ist ein Kanal, durch den
der Bypasskanal 23 direkt mit dem ersten Verdampfapparat 15 in
Verbindung stehen kann. In diesem Zweigkanal 25 ist ein Rückschlagventil 26a (Strömungssteuereinheit, Rückstromverhinderungseinrichtung)
vorgesehen. Das Rückschlagventil 26a erlaubt
den Kältemittelstrom
von der Seite der Öffnungs/Schließvorrichtung 24 zur
Seite des ersten Verdampfapparats 15. Gleichzeitig verhindert
es den Rückstrom
des Kältemittels
von der Seite des ersten Verdampfapparats 15 zur Seite
der Öffnungs/Schließvorrichtung 24 (des zweiten
Verdampfapparats 19). In diesem Ausführungsbeispiel wird der vom
Bypasskanal 23 stromab der Öffnungs/Schließvorrichtung 24 abgezweigte zweite
Zweigkanal 25 mit dem Kältemittelzirkulationskanal 11 an
einer Position zwischen dem Kältemittelauslass
der Ejektorpumpe 14 und dem Kältemitteleinlass des ersten
Verdampfapparats 15 vereint.
-
Stromab
des Kühlers 13 und
stromauf des Verzweigungsabschnitts 16 des Zweigkanals 17 ist eine Öffnungs/Schließvorrichtung 31 angeordnet,
in welcher das Öffnen/Schließen durch
die elektrische Steuereinheit 21 gesteuert wird. Die Öffnungs/Schließvorrichtung 31 wird
auch als Öffnungs/Schließeinrichtung
zum Öffnen
und Schließen des
Kältemittelstroms
aus dem Kühler 13 bezeichnet. Wenn
die Öffnungs/Schließvorrichtung 31 geschlossen
ist, blockiert die Öffnungs/Schließvorrichtung 31 im
Wesentlichen den Kältemittelstrom
im Hauptpfad des Kühlers 13 im
Kältemittelkreis.
-
Es
folgt eine Beschreibung der Funktionsweise der Dampfkompressions-Kältemittelkreisvorrichtung 10 basierend
auf der obigen Konstruktion.
-
1. Kühlmodus
(1)
-
1 zeigt
den Kältemittelstrom
(Pfeile durchgezogener Linien) im Kühlmodus. Im Kühlmodus
wird durch die elektrische Steuereinheit 21 die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 geschlossen
und die Öffnungs/Schließvorrichtung 31 geöffnet. Wenn
der Kompressor 12 durch den Fahrzeugmotor angetrieben wird,
strömt
das durch den Kompressor 12 komprimierte und in den Zustand
hoher Temperatur und hohen Drucks gebrachte Kältemittel in den Kühler 13. Das
Hochtemperatur-Hochdruck-Kältemittel
wird im Kühler 13 durch
die Außenluft
gekühlt
und darin kondensiert. Nach dem Ausströmen aus dem Kühler 13 strömt das flüssige Hochdruck-Kältemittel
durch die Öffnungs/Schließvorrichtung 31 und
wird dann in einen Kältemittelstrom,
der vom Verzweigungsabschnitt 16 zum Kältemittelzirkulationskanal 11 geht, und
einen Kältemittelstrom,
der vom Verzweigungsabschnitt 16 durch den Zweigkanal 17 geht,
geteilt. Das Kältemittel,
das durch den Zweigkanal 17 strömt, wird am Drosselmechanismus 18 im
Druck vermindert und in einen Zustand niedrigen Drucks gebracht. Dieses
Niederdruck-Kältemittel
nimmt im zweiten Verdampfapparat Wärme aus der durch das elektrische
Gebläse
geschickten Luft im Kühlapparat
auf und wird verdampft. So funktioniert der zweite Verdampfapparat 19 zum
Kühlen
des Innenraums des Kühlapparats.
-
Das
Kältemittel,
das durch den Kältemittelzirkulationskanal 11 strömt, strömt in den
Düsenabschnitt 14a der
Ejektorpumpe 14 und wird am Düsenabschnitt 14a im
Druck vermindert und ausgedehnt. Deshalb wird die Druckenergie des
Kältemittels
am Düsenabschnitt 14a in
Geschwindigkeitsenergie umgewandelt. Das Kältemittel wird aus der Düsenstrahlöffnung ausgestoßen, wodurch
ein Druck um die Düsenstrahlöffnung reduziert
wird. Hierbei wird das am zweiten Verdampfapparat 19 verdampfte
Dampfphasen-Kältemittel
durch die Kältemittelansaugöffnung 14c durch
Verringerung des Drucks in der Nähe
der Düsenstrahlöffnung angesaugt.
-
Das
aus dem Düsenabschnitt 14a ausgestoßene Kältemittel
und das von der Kältemittelansaugöffnung 14c angesaugte
Kältemittel
werden stromab des Düsenabschnitts 14a vermischt
und strömen
in den Diffusorabschnitt 14b. Am Diffusorabschnitt 14b wird
die Geschwindigkeitsenergie (Expansionsenergie) des Kältemittels
aufgrund der Vergrößerung der Kanalfläche in Druckenergie
umgewandelt. Dies erhöht
den Druck des Kältemittels
im Diffusorabschnitt 14b. Das aus dem Diffusorabschnitt 14b der
Ejektorpumpe 14 ausströmende
Kältemittel
strömt
in den ersten Verdampfapparat 15.
-
Am
ersten Verdampfapparat 15 nimmt das Kältemittel Wärme von der durch das elektrische
Gebläse
in den Fahrzeugraum zu blasenden Klimaluft auf und wird verdampft.
So funktioniert der erste Verdampfapparat 15 zum Kühlen des
Innenraums des Fahrzeugraums. Das verdampfte Dampfphasen-Kältemittel
wird in den Kompressor 12 gesaugt und darin komprimiert
und zirkuliert wieder durch den Kältemittelzirkulationskanal 11.
Hierbei kann eine elektromagnetische Druckregeleinheit die Verdrängung des Kompressors
steuern, um so die Kältemittelausgabekapazität des Kompressors 12 zu
steuern.
-
Deshalb
kann man durch den ersten Verdampfapparat 15 die Kühlkapazität zum Kühlen eines
zu kühlenden
Raums, zum Beispiel die Kühlkapazität zum Kühlen des
Innern des Fahrzeugraums erhalten. Die Strömungsmenge des Kältemittels
zum ersten Verdampfapparat 15 wird eingestellt und weiter
wird die Drehzahl (Blasmenge) des elektrischen Gebläses gesteuert,
sodass die Kühlkapazität gesteuert
werden kann.
-
Der
Kältemittelverdampfungsdruck
des ersten Verdampfapparats 15 ist ein Druck, den man durch
die Druckerhöhung
des Kältemittels
am Diffusorabschnitt 14b der Ejektorpumpe 14 erhält. Der Auslass
des zweiten Verdampfapparats 19 ist mit der Kältemittelansaugöffnung 14c der
Ejektorpumpe 14 verbunden. Deshalb ist es möglich, den
niedrigsten Druck, den man unmittelbar nach der Druckverminderung
am Düsenabschnitt 14a erhält, auf
den zweiten Verdampfapparat 19 anzuwenden.
-
Deshalb
kann man den Kältemittelverdampfungsdruck
(die Kältemittelverdampfungstemperatur) des
zweiten Verdampfapparats 19 niedriger als den Kältemittelverdampfungsdruck
(die Kältemittelverdampfungstemperatur)
des ersten Verdampfapparats 15 machen. Als Ergebnis kann
der erste Verdampfapparat 15 zum Erzielen einer Kühlwirkung
in einem relativ hohen Temperaturbereich veranlasst werden, der
zum Kühlen
des Innern des Fahrzeugraums geeignet ist. Gleichzeitig kann der
zweite Verdampfapparat 19 zum Erzielen einer Kühlwirkung in
einem noch niedrigeren Temperaturbereich veranlasst werden, der
zum Kühlen
des Innern des Kühlapparats
geeignet ist.
-
Im
Kühlmodus
ist der Druck am ersten Verdampfapparat 15 durch die Druckerhöhungswirkung der
Ejektorpumpe 14 höher
als jener am zweiten Verdampfapparat 19 gemacht. In dieser
Dampfkompressions-Kältemittelkreisvorrichtung 10 kann
der Kältemittelstrom
vom ersten Verdampfapparat 15 zum zweiten Verdampf apparat 19 durch
das im Zweigkanal 25 eingebaute Rückschlagventil 26a gesperrt werden.
Deshalb kann der Kühlmodus
in der Kältemittelkreisvorrichtung 10 ausgeführt werden,
wodurch ein Kühlvorgang
unter Verwendung des ersten Verdampfapparats 15 und des
zweiten Verdampfapparats 19 durchgeführt wird.
-
2. Entfrostungsmodus (2)
-
2 zeigt
den Kältemittelstrom
(Pfeile gestrichelter Linien) im Entfrostungsmodus. Im obigen Kühlmodus
können
die Verdampfapparate 15, 19 unter der Bedingung
betrieben werden, dass die Kältemittelverdampfungstemperatur
niedriger als 0°C
ist. Deshalb wird eine Verschlechterung der Kühlleistung aufgrund einer Frostbildung
an jedem Verdampfapparat 15, 19 bewirkt.
-
In
diesem Ausführungsbeispiel
kann jeder Verdampfapparat 15, 19 durch den Steuerbetrieb
der elektrischen Steuereinheit 21 automatisch entfrostet werden.
Zum Beispiel bestimmt die elektrische Steuereinheit 21 das
Vorhandensein oder die Abwesenheit von Frost im zweiten Verdampfapparat 19 basierend
auf der durch den Temperatursensor 22, der in der Nähe des zweiten
Verdampfapparats 19 vorgesehen ist, erfassten Temperatur.
Dann führt
die elektrische Steuereinheit 21 den Entfrostungsmodus
für die
Verdampfapparate 15, 19 durch, wenn die elektrische
Steuereinheit 21 die Frostbildung im zweiten Verdampfapparat 19 bestimmt.
-
Wenn
die Temperatur der Luft unmittelbar nach Durchströmen des
zweiten Verdampfapparats 19, die durch den Temperatursensor 22 erfasst
ist, auf einen Wert niedriger als eine voreingestellte Frostbestimmungstemperatur
Ta sinkt, bestimmt die elektrische Steuereinheit 21, dass
der zweite Verdampfapparat 19 Frost hat, und die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 wird
geöffnet
und die Öffnungs/Schließvorrichtung 31 wird
geschlossen.
-
Dann
strömt
das vom Kompressor 12 ausgegebene Hochtemperatur-Kältemittel
am Kühler 13 vorbei
in den Bypasskanal 23. Gleichzeitig wird der Kältemittelstrom
von der stromabwärtigen
Seite des Kühlers 13 zum
Düsenabschnitt 14a der
Ejektorpumpe 14 und zum Drosselmechanismus 18 blockiert.
-
Das
Hochtemperatur-Kältemittel,
das in den Bypasskanal 23 geströmt ist, wird durch die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 mit
einer Drosselfunktion im Druck vermindert. Weiter strömt das im
Druck verminderte Kältemittel
von der Öffnungs/Schließvorrichtung 24 durch
den Bypasskanal 23 in den zweiten Verdampfapparat 19 und
strömt
durch den Zweigkanal 25 in den ersten Verdampfapparat 15.
Gleichzeitig funktioniert jeder Verdampfapparat 15, 19 als
ein Kältemittelkühler, der
Wärme von
dem Hochtemperatur-Kältemittel
abstrahlt und so Frost entfernt. Das aus dem zweiten Verdampfapparat 19 ausströmende Kältemittel
strömt
durch die Kältemittelansaugöffnung 14c der
Ejektorpumpe 14 und trifft das Hochtemperatur-Kältemittel
aus dem Zweigkanal 25 und strömt in den ersten Verdampfapparat 15.
-
In
einem Vergleichsbeispiel, bei dem ein Heißgas-Kältemittelkreis ohne den obigen
Zweigkanal 25 und das Rückschlagventil 26 aufgebaut
ist, wie in 3 und 4 veranschaulicht,
strömt
das vom Kompressor 12 ausgegebene Hochtemperatur-Kältemittel
durch den folgenden Weg: vom Einlass des zweiten Verdampfapparats „a" zum Auslass des zweiten
Verdampfapparats „b", zur Ejektorpumpe 14, zum
Einlass des ersten Verdampfapparats „c" und zum Auslass des ersten Verdampfapparats „d". daher ist im Heißgas-Kältemittelkreis
des Vergleichsbeispiels der Kältemittelstrom
bezüglich
des ersten und des zweiten Verdampfapparats 15, 19 seriell. Daher
wird im Vergleichsbeispiel, weil die Ejektorpumpe 14 dem
Kältemittelstrom
einen Widerstand entgegensetzt, der Kältemitteldruck P1a am Einlass des
zweiten Verdampfapparats „a" entsprechend erhöht. Deshalb
wird die Temperatur T1 am Einlass des zweiten Verdampfapparats relativ
zur Temperatur T2 am Einlass des ersten Verdampfapparats entsprechend
höher und
der Temperaturunterschied neigt dazu, größer zu werden.
-
Im
Gegensatz dazu verwendet dieses Ausführungsbeispiel den in Zusammenhang
mit 1 und 2 beschriebenen Kreisaufbau.
Das vom Kompressor 12 im Entfrostungsmodus ausgegebene Hochtemperatur-Kältemittel
kann dadurch geteilt werden und in den zweiten Verdampfapparat 19 und den
ersten Verdampfapparat 15 geleitet werden. Es folgt eine
genauere Beschreibung. In der anderen Bauform (Vergleichsbeispiel)
strömt
die gesamte Strömungsmenge
G des Kältemittels
aus dem Kompressor 12 nacheinander zum ersten und zum zweiten
Verdampfapparat 15, 19. In diesem Ausführungsbeispiel
ist die Strömungsmenge
G2 des Kältemittels aus
dem zweiten Verdampfapparat 19 zur Ejektorpumpe 14 äquivalent
zu einer Strömungsmenge,
die man durch Subtrahieren der Strömungsmenge G1 des zum Zweigkanal 25 strömenden Kältemittels
von der Strömungsmenge
G des Kältemittels
aus dem Kompressor erhält
(G2 = G – G1).
So kann die Strömungsmenge
des durch den zweiten Verdampfapparat 19 und die Ejektorpumpe 14 gelangenden
Kältemittels
relativ zur Gesamtströmungsmenge
G des vom Kompressor 12 ausgegebenen Kältemittels im Entfrostungsmodus
reduziert werden. Deshalb kann der in der Ejektorpumpe 14 verursachte
Strömungswiderstand
reduziert werden und der Kältemitteldruck
am zweiten Verdampfapparat 19 kann von P1a im Vergleichsbeispiel
auf P1e reduziert werden, wie in 4 dargestellt.
In diesem Ausführungsbeispiel ist
der Einlass des Verdampfapparats an der mit „e" markierten Position aufgetragen (Kältemitteltemperaturlinie
T3), und die aufgetragene Position des Auslasses des zweiten Verdampfapparats
ist zu der mit „f" markierten verschoben.
-
Der
Kältemittelstrom
mit der Strömungsmenge
G1, der vom Bypasskanal 23 zum Zweigkanal 25 und
zum Einlass des ersten Verdampfapparats 15 geleitet wird,
wird mit dem Kältemittelstrom
mit der Strömungsmenge
G2, der vom Auslass des zweiten Verdampfapparats „f" strömt und durch
die Ejektorpumpe 14 gelangt, vermischt. Dann wird er in
den Zustand der Enthalpie am Einlass des ersten Verdampfapparats „g" gebracht, wo die
Enthalpie höher
als am Einlass des ersten Verdampfapparats „c" im Vergleichsbeispiel ist. Aus diesem
Grund wird die Einlasstemperatur des ersten Verdampfapparats 15 dieses Ausführungsbeispiels
höher als
die Temperatur des ersten Verdampfapparats T2 im Vergleichsbeispiel und
wird nahe zur Einlasstemperatur T2 des zweiten Verdampfapparats.
Daher kann im ersten Ausführungsbeispiel
der Temperaturunterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Verdampfapparat 15, 19 im
Vergleich zum Vergleichsbeispiel insgesamt reduziert werden. Als
Ergebnis können
eine Verschlechterung der Kühlkapazität nach dem
Entfrostungsmodus und eine Verschlechterung der Abkühlgeschwindigkeit
unterdrückt
werden. Die zum Abkühlen
(d.h. Kühlen
in 5) nach einem Start des Kühlmodus erforderliche Zeit
kann durch Verringern des Temperaturunterschiedes zwischen dem ersten
und dem zweiten Verdampfapparat 15, 19 reduziert
werden. Im ersten Ausführungsbeispiel
kann man im Vergleich zum Vergleichsbeispiel ohne den Zweigkanal 25 eine
Zeitreduzierung von etwa vier Minuten erzielen, wie in 5 dargestellt.
-
In
diesem Ausführungsbeispiel
ist die Öffnungs/Schließvorrichtung 31 stromab
des Kühler 13 vorgesehen,
sodass die Öffnungs/Schließvorrichtung 31 im
Entfrostungsmodus geschlossen wird. Deshalb kann die Strömungsmenge
des Hochtemperatur-Kältemittels,
das vom Kompressor 12 direkt in den zweiten Verdampfapparat 19 und
den ersten Verdampfapparat 15 geleitet wird, erhöht werden.
Als Ergebnis kann der Entfrostungsmodus effektiv ausgeführt werden.
-
(Zweites Ausführungsbeispiel)
-
6 und 7 zeigen
ein zweites Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Das zweite Ausführungsbeispiel
ist durch Ersetzen des Rückschlagventils 26a im
ersten Ausführungsbeispiel
durch ein Ein/Aus-Schaltventil 26b (Strömungsregeleinheit, Rückstromverhinderungseinrichtung)
realisiert.
-
Das
Ein/Aus-Schaltventil 26b ist ein im Zweigkanal 25 eingebautes
Ventil, dessen Öffnen/Schließen durch
die elektrische Steuereinheit 21 gesteuert wird. Zum Beispiel
ist das Ein/Aus-Schaltventil 26b so konstruiert, dass es
geschlossen wird, wenn die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 im
Bypasskanal 23 im Kühlmodus
geschlossen wird; und es geöffnet
wird, wenn die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 im
Entfrostungsmodus geöffnet
wird.
-
Im
zweiten Ausführungsbeispiel
können
die anderen Teile der Kältemittelkreisvorrichtung 10 ähnlich jenen
des oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiels gemacht sein.
-
Daher
kann im Kühlmodus
der in 6 dargestellte Kältemittelstrom (Pfeile durchgezogener
Linien) gebildet werden; und im Entfrostungsmodus kann der in 7 dargestellte
Kältemittelstrom
(Pfeile gestrichelter Linien) gebildet werden, ähnlich dem oben beschriebenen
ersten Ausführungsbeispiel. Demgemäß kann man
die gleiche Funktionsweise wie im ersten Ausführungsbeispiel und ihre Aktion und
Wirkung erzielen.
-
(Drittes Ausführungsbeispiel)
-
8 bis 10 veranschaulichen
ein drittes Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Im dritten Ausführungsbeispiel
wird anstelle des Rückschlagventils 26a des
ersten Ausführungsbeispiels
ein Strömungseinstellventil 26c (Strömungssteuereinheit, Rückstromverhinderungseinrichtung)
verwendet; ein Temperaturdetektor 27 zum direkten oder
indirekten Erfassen der Kältemitteltemperatur
auf der Kältemitteleinlassseite
des ersten Verdampfapparats 15 ist vorgesehen; und ein
Temperaturdetektor 28 zum direkten oder indirekten Erfassen
der Kältemitteltemperatur
auf der Auslassseite des zweiten Verdampfapparats 19 ist
vorgesehen. Das Strömungseinstellventil 26c ist
so angeordnet, dass es eine Strömungsmenge
des durch den Zweigkanal 25 strömenden Kältemittels einstellt. Ein Öffnungsgrad
des Strömungseinstellventils 26c wird
im Kühlmodus
auf Null gesetzt. Der Temperaturdetektor 27 ist angeordnet, um
die in den ersten Verdampfapparat 15 strömende Kältemitteltemperatur
zu erfassen. Der Temperaturdetektor 28 ist angeordnet,
um die aus dem zweiten Verdampfapparat 19 ausströmende Kältemitteltemperatur
zu erfassen.
-
Die
Ventilöffnung
des Strömungseinstellventils 26c wird
durch die elektrische Steuereinheit 21 gesteuert. Das Strömungseinstellventil 26c besitzt eine
Ventilschließfunktion,
mit der es den Zweigkanal 25 vollständig schließt. Das Strömungseinstellventil 26c hat
eine Strömungsregelfunktion,
mit der sein Ventilöffnungsgrad
eingestellt wird, wenn es geöffnet ist,
und es die Strömungsmenge
des durch den Zweigkanal 25 strömenden Kältemittels einstellt.
-
Die
Temperaturdetektoren 27, 28 sind Temperatursensoren,
die die einlassseitige Kältemitteltemperatur
des ersten Verdampfapparats 15 bzw. die auslassseitige
Kältemitteltemperatur
des zweiten Verdampfapparats 19 direkt erfassen. Als Ergebnis der
Erfassung durch die Temperaturdetektoren 27, 28 erhaltene
Temperatursignale werden der elektrischen Steuereinheit 21 eingegeben.
-
Im
dritten Ausführungsbeispiel
schließt
im Kühlmodus
die elektrische Steuereinheit 21 die Öffnungs/Schließvorrichtung 24,
bringt das Strömungseinstellventil 26c in
den geschlossenen Zustand und öffnet
die Öffnungs/Schließvorrichtung 31.
So wird der in 8 dargestellte Kältemittelstrom
(Pfeile durchgezogener Linien) gebildet.
-
Im
Entfrostungsmodus öffnet
die elektrische Steuereinheit 21 die Öffnungs/Schließvorrichtung 24, bringt
das Strömungseinstellventil 26c in
einen offenen Zustand und schließt die Öffnungs/Schließvorrichtung 31.
So wird der in 9 dargestellte Kältemittelstrom
(Pfeile gestrichelter Linien) gebildet.
-
Die
elektrische Steuereinheit 21 stellt den Ventilöffnungsgrad
des Strömungseinstellventils 26c entsprechend
den von den Temperaturdetektoren 27, 28 erhaltenen
Temperatursignalen ein. Es folgt eine genauere Beschreibung. Im
Diagramm von 10 wird die einlassseitige Kältemitteltemperatur
des ersten Verdampfapparats 15 als T4 bezeichnet und die auslassseitige
Kältemitteltemperatur
des zweiten Verdampfapparats 19 wird als T5 bezeichnet.
Die elektrische Steuereinheit 21 vergleicht diese Kältemitteltemperaturen
T4, T5 miteinander und arbeitet wie folgt. Umso niedriger die Kältemitteltemperatur T4
gegenüber
der Kältemitteltemperatur
T5 ist, d.h. umso mehr der Wert von (T5 – T4) ansteigt, umso weiter
stellt die elektrische Steuereinheit 21 den Ventilöffnungsgrad
des Strömungseinstellventils 26c zur ganz
offenen Stellung; dagegen stellt die elektrische Steuereinheit 21 den
Ventilöffnungsgrad
des Strömungseinstellventils 26c umso
näher zur
ganz geschlossenen Stellung, je höher die Kältemitteltemperatur T4 gegenüber der
Kältemitteltemperatur
T5 ist, d.h. je größer der
Absolutwert von (T5 – T4)
ansteigt.
-
Daher
kann im Entfrostungsmodus mehr Hochtemperatur-Kältemittel in den Verdampfapparat (entweder 15 oder 19)
strömen,
bei dem die Kältemitteltemperatur
die niedrigere des ersten Verdampfapparats 15 und des zweiten
Verdampfapparats 19 ist. Deshalb kann der Entfrostungsmodus
effektiv ausgeführt
werden und weiter kann eine Entfrostungszeit verkürzt werden.
-
In
diesem Beispiel von 9 und 10 werden
die Temperaturdetektoren 27, 28 zum direkten Erfassen
der jeweiligen Kältemitteltemperaturen, d.h.
die Temperatursensoren als einlassseitige Temperaturerfassungseinrichtung
zum Erfassen der Kältemitteltemperatur
auf der Kältemitteleinlassseite
des ersten Verdampfapparats 15 und auslassseitige Temperaturerfassungseinrichtung
zum Erfassen der Kältemitteltemperatur
auf der Kältemittelauslassseite des
zweiten Verdampfapparats 19 verwendet. Stattdessen kann
auch der Druck des Kältemittels
unter Verwendung von Drucksensoren auf der Kältemitteleinlassseite des ersten
Verdampfapparats 15 und auf der Kältemittelauslassseite des zweiten
Verdampfapparats 19 erfasst werden und eine Kältemitteltemperatur
entsprechend dem Druck kann basierend auf einer voreingestellten
Abbildung mit der Beziehung zwischen dem Kältemitteldruck und der Kältemitteltemperatur
berechnet und bestimmt werden. Ferner kann auch ein Temperatursensor
für einen
der Temperaturdetektoren 27, 28 verwendet werden
und ein Drucksensor kann für
den anderen verwendet werden.
-
(Viertes Ausführungsbeispiel)
-
11 und 12 zeigen
ein viertes Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Das vierte Ausführungsbeispiel
ist durch Hinzufügen
eines Zweigkanals (d.h. dritter Zweigkanal) 29 und eines
Rückschlagventils 30a (Strömungssteuereinheit,
Rückstromverhinderungseinrichtung)
zur Kältemittelkreisvorrichtung 10 des
ersten Ausführungsbeispiels
aufgebaut. Das Rückschlagventil 30a ist
so angeordnet, dass es nur einen Kältemittelstrom von der Kältemittelauslassseite
des zweiten Verdampfapparats 19 zur Kältemitteleinlassseite des ersten
Verdampfapparats 15 erlaubt.
-
Der
Zweigkanal 29 verzweigt von einer kältemittelstromabwärtigen Seite
des zweiten Verdampfapparat 19, d.h. von einem Verzweigungsabschnitt zwischen
dem zweiten Verdampfapparat 19 und der Kältemittelansaugöffnung 14c der
Ejektorpumpe 14. Gleichzeitig ist der Zweigkanal 29 mit
einer kältemittelstromaufwärtigen Seite
des ersten Verdampfapparats 15 an einem Verbindungsabschnitt
zwischen dem Kältemittelauslass
der Ejektorpumpe 14 und dem Kältemitteleinlass des ersten
Verdampfapparats 15 verbunden. Das Rückschlagventil 30a ist
in diesem Zweigkanal 29 vorgesehen und erlaubt den Kältemittelstrom
von der Seite des zweiten Verdampfapparats 19 zur Seite
des ersten Verdampfapparats 15. Gleichzeitig verhindert
das Rückschlagventil 30a den Rückstrom
des Kältemittels
von der Seite des ersten Verdampfapparats 15 zur Seite
des zweiten Verdampfapparats 19.
-
Im
Kühlmodus
wird in der Kältemittelkreisvorrichtung
des vierten Ausführungsbeispiels
die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 geschlossen
und die Öffnungs/Schließvorrichtung 31 durch
die elektrische Steuereinheit 21 geöffnet. So wird der in 11 dargestellte
Kältemittelstrom
(Pfeile durchgezogener Linien) gebildet. Im Kühlmodus ist der Kältemitteldruck auf
der Seite des ersten Verdampfapparats 15 höher als
der Kältemitteldruck
auf der Seite des zweiten Verdampfapparats 19. Deshalb
gelangt das aus dem zweiten Verdampfapparat 19 ausströmende Kältemittel
nicht durch den Zweigkanal 29 und strömt durch die Kältemittelansaugöffnung 14c durch
die Ejektorpumpe 14.
-
Im
Entfrostungsmodus der Kältemittelkreisvorrichtung 10 des
vierten Ausführungsbeispiels
wird durch die elektrische Steuereinheit 21 die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 geöffnet und
die Öffnungs/Schließvorrichtung 31 geschlossen.
So wird der in 12 dargestellte Kältemittelstrom
(Pfeile gestrichelter Linien) gebildet. Im Entfrostungsmodus ist
das Niveau des Kältemitteldrucks
auf der Seite des zweiten Verdampfapparats 19 etwas höher als jenes
auf der Seite des ersten Verdampfapparats 15. Als Ergebnis
strömt
das aus dem zweiten Verdampfapparat 19 ausströmende Kältemittel
an der Ejektorpumpe 14 vorbei und gelangt durch den Zweigkanal 29 und
das Rückschlagventil 30a und
strömt
in den ersten Verdampfapparat 15.
-
Dies
macht es möglich,
zu verhindern, dass das Hochtemperatur-Kältemittel, das aus dem Bypasskanal 23 in
den zweiten Verdampfapparat 19 strömt, von der Ejektorpumpe 14 einen
Widerstand erfährt.
Deshalb kann der Kältemitteldruck
am zweiten Verdampfapparat 19 weiter verringert werden und
die Kältemitteltemperatur
kann zwischen dem ersten und dem zweiten Verdampfapparat 15, 19 im Entfrostungsmodus
gleichmäßiger gemacht
werden.
-
Ein
Ein/Aus-Schaltventil (zweites Ein/Aus-Schaltventil) kann im vierten
Ausführungsbeispiel
anstelle des Rückschlagventils 30a verwendet
werden. In diesem Fall wird das Öffnen/Schließen des
im Zweigkanal 29 vorgesehenen Ein/Aus-Schaltventils durch
die elektrische Steuereinheit 21 gesteuert. Zum Beispiel
wird das im Zweigkanal 29 vorgesehene Ein/Aus-Schaltventil
geöffnet,
wenn die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 geöffnet wird,
und geschlossen, wenn die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 geschlossen
wird. Auch in diesem Fall kann die gleiche Wirkung wie oben erwähnt erzielt
werden.
-
Alternativ
kann im vierten Ausführungsbeispiel
anstelle des Rückschlagventils 30a ein
Strömungseinstellventil
verwendet werden. In diesem Fall kann das Strömungseinstellventil geschlossen werden
und macht es möglich,
die Strömungsmenge des
Kältemittels
durch Einstellung der Ventilöffnung zu
regeln.
-
Außerdem kann
das Rückschlagventil 26a wie
im zweiten oder dritten Ausführungsbeispiel durch
das Ein/Aus-Schaltventil 26b oder das Strömungseinstellventil 26c ersetzt
werden.
-
(Fünftes
Ausführungsbeispiel)
-
13 und 14 zeigen
ein fünftes
Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Im fünften
Ausführungsbeispiel
enthält
die Dampfkompressions-Kühlkreisvorrichtung 10 eine
Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 35,
die in einem Kältemittelstrom
stromab des ersten Verdampfapparats 15 vorgesehen ist;
und einen Zweigkanal 36, der als Kältemittelkanal zwischen der
Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 35 und der
Kältemittelansaugöffnung 14c der
Ejektorpumpe 14 vorgesehen ist.
-
Die
Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 35 ist zum
Beispiel ein Behälterkörper. Die
Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 35 trennt
das aus dem ersten Verdampfapparat 15 strömende Kältemittel
in Dampf und Flüssigkeit
und leitet das Dampfphasen-Kältemittel
zur Kältemittelansaugseite
des Kompressors 12 und sammelt das Flüssigphasen-Kältemittel
darin.
-
Der
Zweigkanal 36 ist so vorgesehen, dass er von einer Flüssigphasen-Kältemittel-Auslassseite der
Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 35 mit
der Kältemittelansaugöffnung 14c der
Ejektorpumpe 14 verbunden ist. In diesem Ausführungsbeispiel
wird der Flüssigkeitsspeicherabschnitt
der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 35 als
ein Flüssigkältemittel-Zufuhrabschnitt
zum Zuführen
flüssigen
Kältemittels
in den Zweigkanal 36 benutzt. Der Drosselmechanismus 18 und
der zweite Verdampfapparat 19 sind in dieser Reihenfolge
von der Seite der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 35 des
Zweigkanals 36 aus angeordnet. Weiter ist eine Öffnungs/Schließvorrichtung 32 auf
der Einlassseite des Drosselmechanismus 18, d.h. zwischen
der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 35 und
dem Drosselmechanismus 18 vorgesehen. Die Öffnungs/Schließvorrichtung 32 öffnet und
schließt
den Zweigkanal 36 unter der Steuerung der elektrischen Steuereinheit 21.
Die Öffnungs/Schließvorrichtung 32 kann
auch stromab des Drosselmechanismus 18 (zwischen dem Drosselmechanismus 18 und
dem zweiten Verdampfapparat 19) vorgesehen sein. Alternativ
kann die Öffnungs/ Schließvorrichtung 32 mit dem
Drosselmechanismus 18 kombiniert sein, um eine integrierte
Konstruktion zu bilden.
-
In
der Dampfkompressions-Kältemittelkreisvorrichtung 10 des
fünften
Ausführungsbeispiels
wird während
des Kühlmodus
durch die elektrische Steuereinheit 21 die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 geschlossen
und werden die Öffnungs/Schließvorrichtungen 31, 32 geöffnet. So
wird der in 13 dargestellte Kältemittelstrom
(Pfeile durchgezogener Linien) gebildet. Es folgt eine genauere
Beschreibung. Das im Kältemittelzirkulationskanal 11 strömende Kältemittel
gelangt vom Kühler 13 durch
den Düsenabschnitt 14a der
Ejektorpumpe 14, strömt
aus dem ersten Verdampfapparat 15 und wird an der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 35 in
Dampf und Flüssigkeit
getrennt. Dann wird das Dampfphasen-Kältemittel von der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 35 in
den Kompressor 12 gesaugt. Das Flüssigphasen-Kältemittel
in der Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung 35 strömt in den
Zweigkanal 36 und gelangt durch den Drosselmechanismus 18 und
den zweiten Verdampfapparat 19. Dann wird das durch den
zweiten Verdampfapparat 19 gelangende Kältemittel in die Kältemittelansaugöffnung 14c der
Ejektorpumpe 14 gesaugt. Deshalb wird bewirkt, dass der erste
Verdampfapparat 15 einen Kühlvorgang in einem Bereich
relativ hoher Temperatur durchführt,
der zum Kühlen
des Innenraums des Fahrzeugraums geeignet ist, wie im ersten Ausführungsbeispiel.
Gleichzeitig wird bewirkt, dass der zweite Verdampfapparat 19 einen
Kühlvorgang
in einem Bereich noch niedrigerer Temperatur durchführt, der
zum Kühlen
des Innenraums des Kühlapparats
geeignet ist, wie im ersten Ausführungsbeispiel.
-
Im
Entfrostungsmodus der Kältemittelkreisvorrichtung 10 werden
durch die elektrische Steuereinheit 21 die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 geöffnet und
die Öffnungs/Schließvorrichtungen 31, 32 geschlossen.
So wird der in 14 dargestellte Kältemittelstrom
(Pfeile gestrichelter Linien) gebildet. D.h. das vom Kompressor 12 ausgegebene
Hochtemperatur-Kältemittel
strömt
in den Bypasskanal 23. Gleichzeitig wird der Kältemittelstrom
von der stromabwärtigen
Seite des Kühlers 13 zum
Düsenabschnitt 14a der
Ejektorpumpe 14 gesperrt.
-
Nach
dem Strömen
vom Kompressor 12 in den Bypasskanal 23 wird das
Hochtemperatur-Kältemittel
durch die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 mit einem
vor bestimmten Drosselgrad im Druck vermindert. Das dekomprimierte
Kältemittel
aus der Öffnungs/Schließvorrichtung 24 strömt weiter
vom Bypasskanal 23 in den zweiten Verdampfapparat 19 und
strömt
gleichzeitig vom Zweigkanal 25 in den ersten Verdampfapparat 15.
Das aus der Ejektorpumpe 14 ausströmende Kältemittel wird mit dem aus
dem Zweigkanal 25 strömenden
Hochtemperatur-Kältemittel
vermischt und das gemischte Kältemittel
strömt
in den ersten Verdampfapparat 15.
-
So
kann in der Kältemittelkreisvorrichtung 10 des
fünften
Ausführungsbeispiels
der gleiche Kältemittelstrom
wie im ersten Ausführungsbeispiel
gebildet werden. Deshalb kann der Unterschied in der Kältemitteltemperatur
zwischen den Verdampfapparaten 15, 19 im Entfrostungsmodus
reduziert werden. Als Ergebnis können
eine Verschlechterung der Kühlleistung
nach dem Entfrostungsmodus und eine Verschlechterung der Abkühlgeschwindigkeit
nach einem Neustart des Kühlmodus
unterdrückt
werden.
-
(Modifikationen der Ausführungsbeispiele)
-
In
den oben beschriebenen ersten bis fünften Ausführungsbeispielen ist die Öffnungs/Schließvorrichtung 31 auf
der Kältemittelauslassseite
des Kühlers 13 vorgesehen.
Stattdessen kann die Öffnungs/Schließvorrichtung 31 auch
auf der Kältemitteleinlassseite
des Kühlers 13 vorgesehen
werden. Weiter kann der Kühler 13 so
konstruiert sein, dass seine Wärmestrahlleistung
durch die Luftmenge des Kühllüfters eingestellt
wird, und die Öffnungs/Schließvorrichtung 31 kann
weggelassen werden. In diesem Fall ist im Entfrostungsmodus die durch
den Kühllüfter geblasene
Luftmenge auf Null gesetzt, sodass die Wärmestrahlleistung des Kühlers 13 auf
etwa Null eingestellt wird.
-
Ferner
kann der Verzweigungspunkt des Bypasskanals 23 auch stromab
des Kühlers 13 vorgesehen
werden.
-
In
den oben beschriebenen ersten bis vierten Ausführungsbeispielen kann stromab
des ersten Verdampfapparats 15 eine Gas/Flüssigkeit-Trennvorrichtung
vorgesehen werden. In diesem Fall kann der Kompressor 12 fehlerfrei
nur das Dampfphasen-Kältemittel
ansaugen und das Auftreten einer Flüssigkeitskompression im Kompressor 12 kann
verhindert werden.
-
Außerdem kann
in den oben beschriebenen ersten bis fünften Ausführungsbeispielen ein Temperatursensor
in der Nähe
zum ersten Verdampfapparat 15 vorgesehen werden und eine
Steuereinheit kann vorgesehen werden, die die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 steuert,
um basierend auf der durch diesen Temperatursensor erfassten Temperatur
eine Frostverhinderungssteuerung auszuführen. In diesem Fall bestimmt
die Steuereinheit den Zustand einer Frostbildung im ersten Verdampfapparat 15 und die
Menge des gebildeten Frosts basierend auf der durch den Temperatursensor
erfassten Temperatur. Wenn die Steuereinheit bestimmt, dass sich
der erste Verdampfapparat im Frostbildungszustand befindet, d.h.
gefriert, öffnet
sie die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 und
schließt
sie die Öffnungs/Schließvorrichtung 31,
um den Entfrostungsmodus durchzuführen. Alternativ können die
einzelnen Verdampfapparate 15, 19 mit einem Temperatursensor
als Einrichtung zum Erfassen einer Frostbildung versehen werden und
eine Entfrostungssteuerung kann auf einer verdampfapparatweisen
Basis unabhängig
ausgeführt werden.
Weiter kann statt der Frostbildungserfassung durch einen Temperatursensor
der Entfrostungsmodus auch so durchgeführt werden, dass die Öffnungs/Schließvorrichtung 24 in
vorbestimmten gleichen Zeitintervallen geöffnet und die Öffnungs/Schließvorrichtung 31 geschlossen
wird.
-
(Sechstes Ausführungsbeispiel)
-
Nachfolgend
wird eine Beschreibung einer Kältemittelkreisvorrichtung
in einem sechsten Ausführungsbeispiel
Bezug nehmend auf 15 bis 18B gegeben.
-
Im
sechsten Ausführungsbeispiel
sind der Zweigkanal 25 und das Rückschlagventil 26a,
die in dem obigen ersten Ausführungsbeispiel
beschrieben wurden, im Vergleich zum ersten Ausführungsbeispiel nicht vorgesehen.
Deshalb strömt
während
des Entfrostungsmodus das gesamte vom Kompressor 12 ausgegebene
Kältemittel
durch den Bypasskanal 23 in den zweiten Verdampfapparat 19 und
strömt durch
die Ejektorpumpe 14 in den ersten Verdampfapparat 15.
-
Im
sechsten Ausführungsbeispiel
ist der erste Verdampfapparat 15 in zum Beispiel einem
Fahrzeugraum angeordnet, um die durch ein erstes Gebläse 20a in
den Fahrzeugraum zu blasende Luft zu kühlen, und der zweite Verdampfapparat 19 ist
in zum Beispiel einem (nicht dargestellten) Kühlapparat in einem Fahrzeug
angeordnet und funktioniert zum Kühlen des Innenraums des Kühlapparats.
Dieses Ausführungsbeispiel
ist so konstruiert, dass die Luft im Kühlapparat durch ein zweites
Gebläse 20B zum zweiten
Verdampfapparat 19 geschickt wird.
-
Ferner
wird im sechsten Ausführungsbeispiel
ein Kompressor mit variabler Verdrängung 12 verwendet
und eine Ausgabekapazität
des von dem Kompressor mit variabler Verdrängung 12 ausgegebenen
Kältemittels
wird durch einen elektromagnetischen Drucksteuerabschnitt 12a entsprechend
einem Steuersignal von der elektrischen Steuereinheit 21 gesteuert.
-
Der
Bypasskanal 23, der den Kältemittelkanal auf der Ausgabeseite
des Kompressors 12 und den Einlassabschnitt des zweiten
Verdampfapparats 19 direkt verbindet, ist vorgesehen. Ein
Sperrmechanismus 24 (Öffnungs/Schließvorrichtung)
ist in diesem Bypasskanal 23 vorgesehen. Insbesondere kann
der Sperrmechanismus 24 aus einem normalerweise geschlossenen
elektromagnetischen Ventil konstruiert sein, das zum Beispiel nur
geöffnet
wird, wenn es erregt wird.
-
Dieser
Bypasskanal 23 ist ein Heißgaskanal, durch den das vom
Kompressor 12 ausgegebene Heißgas-Kältemittel direkt in den zweiten
Verdampfapparat 19 eingeleitet werden kann. Wenn die Oberfläche des
zweiten Verdampfapparats 19 gefriert, wird der Sperrmechanismus 24 geöffnet, um
eine vorbestimmte Drosselung zu haben, sodass das vom Kompressor 12 ausgegebene
Heißgas-Kältemittel am
Kühler 13 und
dem Drosselmechanismus 18 vorbei direkt zum zweiten Verdampfapparat 19 strömt.
-
Normalerweise
(Kühlmodus),
wenn der zweite Verdampfapparat 19 nicht entfrostet werden
muss, wird der Sperrmechanismus 24 entsprechend einem Steuersignal
von der später
beschriebenen elektrischen Steuereinheit 21 in einem Sperrzustand
gehalten. Aus diesem Grund wird im Kühlmodus das Kältemittel
nicht durch den Bypasskanal 23 geleitet; deshalb wird ein
Kältemittelkreis
durch den Betrieb des Kompressors 12 ausgeführt. Daher
kann der Kühlvorgang
zum Kühlen
des Innenraums des Fahrzeugraums durch den ersten Verdampfapparat 15 durchgeführt werden
und gleichzeitig kann der Kühlvorgang
des Kühlens
des Innenraums des Kühlapparats durch
den zweiten Verdampfapparat 19 durchgeführt werden.
-
Der
Temperatursensor 22 ist an einer Position in der Nähe zum zweiten
Verdampfapparat 19 angeordnet. Die Temperatur der Luft
unmittelbar nach Durchströmen
des zweiten Verdampfapparats 19 wird durch diesen Temperatursensor 22 erfasst. Messsignale
des Temperatursensors 22 werden der später beschriebenen elektrischen
Steuereinheit 21 eingegeben.
-
Im
Entfrostungsmodus wird wenigstens der zweite Verdampfapparat 19 basierend
auf der Temperatur der Luft in der Nähe zum zweiten Verdampfapparat 19 entfrostet,
die durch den Temperatursensor 22 erfasst wird. Im Entfrostungsmodus
wird der Sperrmechanismus 24 entsprechend einem Steuersignal
von der elektrischen Steuereinheit 21 geöffnet. Aus
diesem Grund gelangt das Hochtemperatur-Hochdruck-Dampfphasen-Kältemittel
auf der Ausgabeseite des Kompressors 12 durch den Bypasskanal 23 und
strömt
in den zweiten Verdampfapparat 19. So kann der auf der
Oberfläche
des zweiten Verdampfapparats 19 gebildete Frost geschmolzen und
entfernt werden.
-
Dieses
Ausführungsbeispiel
ist so konstruiert, dass die folgenden Elemente entsprechend Steuersignalen
von der elektrischen Steuereinheit 21 elektrisch gesteuert
werden: der elektromagnetische Drucksteuerabschnitt 12a des
Kompressors mit variabler Verdrängung 12,
das erste und das zweite Gebläse 20A, 20B,
der Drosselmechanismus 18 und dergleichen.
-
Der
erste Verdampfapparat 15 ist ein Verdampfapparat, der Wärme zwischen
dem am Düsenabschnitt 14a der
Ejektorpumpe 14 im Druck verminderten Kältemittel und der durch das
erste Gebläse 20A geschickten
Luft im Fahrzeugraum austauscht; und er lässt dadurch das Kältemittel
Wärme aus
der Luft im Fahrzeugraum absorbieren.
-
16A zeigt den ersten Verdampfapparat 15.
Wie in 16A dargestellt, ist der erste
Verdampfapparat 15 in diesem Ausführungsbeispiel ein Wärmetauscher
des Rippen- und Rohrtyps mit einem aus Rohren 110 und Rippen 120 aufgebauten
Kernabschnitt 110, 120.
-
Der
erste Verdampfapparat 15 ist aus mehreren Elementen aufgebaut,
wie beispielsweise dem Kernabschnitt 110, 120 und
einem linken und einem rechten Sammelbehälter 130. Jedes Element,
das diese Komponenten des Verdampfapparats 15 bildet, ist
aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung gebildet. Der Verdampfapparat 15 wird
durch Zusammenbauen dieser Elemente durch Presspassen, Verstemmen,
Befestigen mittels Lehre oder dergleichen und Verbinden des zusammengebauten
Elements mit dem Lötfüllmaterial,
das im Voraus auf der Oberfläche
jedes Elements vorgesehen ist, durch integrales Verlöten konstruiert.
-
Im
Kernabschnitt 110, 120 ist eine vorbestimmte Gesamtanzahl
mehrerer Rohre 110, in denen das Kältemittel strömt, und
mehrerer Rippen 120, die in Plattenform ausgebildet sind,
angeordnet. Die Rippen 120 sind in der Längsrichtung
der Rohre 110 mit einem vorbestimmten Rippenabstand entsprechend
der Kühllast
im Fahrzeugraum angeordnet.
-
Jedes
der mehreren Rohre 110 ist ein Rohr mit einem Innendurchmesser
von Φd
in einer zum Beispiel im Wesentlichen zylindrischen Form. Die Rohre 110 sind
entlang der Luftströmungsrichtung
in zwei Reihen auf der stromaufwärtigen
Seite und auf der stromabwärtigen
Seite in einem Zickzackmuster angeordnet. Eine vorbestimmte Anzahl
N1 der Rohre 110 ist mit einem vorbestimmten Abstand angeordnet.
-
Die
paarweisen Sammelbehälter 130,
die in der Schichtungsrichtung der Rohre 110 verlaufen, sind
an den Längsenden
der mehreren Rohre 110 vorgesehen. Jeder der Sammelbehälter 130 ist
aus einem Behälterabschnitt,
einer Kernplatte und einer Stirnplatte, die in der Zeichnung nicht
gezeigt sind, integral ausgebildet.
-
Der
Behälterabschnitt
(nicht dargestellt) ist ein kastenartiger Gehäusekörper, der einen im Wesentlichen
U-förmigen
Schnitt und eine Öffnung
auf der Kernplattenseite besitzt. Die Kernplatte (nicht dargestellt)
hat einen nicht dargestellten Gesenkschmiedeabschnitt an ihren beiden
Enden in der Richtung ihrer kurzen Seiten und ist in einer im Wesentlichen
U-Form geformt. Die Kernplatte hat mehrere Rohreinsetzlöcher (nicht
dargestellt), die an Positionen entsprechend den Enden der Rohre 110 ausgebildet
sind.
-
Die
Enden der Rohre 110 werden mit diesen Rohreinsetzlöchern verbunden
und die Behälterräume und
das Innere der Rohre 110 werden dadurch miteinander in
Verbindung gebracht. Die Stirnplatte des Sammelbehälters 130 ist
ein Element zum Schließen
beider Enden des Behälterraums,
der durch die Behälterabschnitte
und die Kernplatten gebildet wird.
-
An
einem Ende des rechten Sammelbehälters 130 ist
ein Kältemitteleinlass 140 ausgebildet, durch
den das Kältemittel
in den Sammelbehälter 130 strömt. An einem
Ende des linken Sammelbehälters 130 ist
ein Kältemittelauslass 150 ausgebildet, durch
den das Kältemittel,
das einem Wärmeaustausch
unterzogen wurde, aus dem Sammelbehälter 130 strömt.
-
16B zeigt den zweiten Verdampfapparat 19.
Der zweite Verdampfapparat 19 tauscht Wärme zwischen dem am Drosselmechanismus 18 im
Druck verminderten Kältemittel
und der durch das zweite Gebläse 20B geschickten
Luft im Kühlapparat
aus. Der zweite Verdampfapparat 19 lässt dadurch das Kältemittel
Wärme aus
der Luft im Kühlapparat
absorbieren.
-
Wie
in 16B veranschaulicht, ist der zweite Verdampfapparat 19 in
diesem Ausführungsbeispiel
ein Wärmetauscher
des Rippen- und Rohrtyps mit einem Kernabschnitt, der aus Rohren 110 und Rippen 120 aufgebaut
ist, ähnlichen
jenen des ersten Verdampfapparats 15.
-
Jedoch
benutzt der zweite Verdampfapparat 19 die folgende Konstruktion
als die mehreren Rohre 110, die zwischen den paarweisen
Sammelbehältern 130 angeordnet
sind: rohrartige Röhren 110 mit
einem Innendurchmesser von Φd,
die in im Wesentlichen zylindrischer Form geformt sind und in der
Kanalquerschnittsfläche
auf der Kältemittelseite
mit denen im ersten Verdampfapparat 15 verwendeten identisch
sind. In diesem Beispiel ist der zweite Verdampfapparat 19 so
aufgebaut, dass die Anzahl N2 der Röhren 110 kleiner als
die Anzahl N1 der Röhren 110 im
ersten Verdampfapparat 15 ist.
-
Mit
anderen Worten ist der zweite Verdampfapparat 19 so ausgebildet,
dass der Strömungswiderstand
auf der Kältemittelseite
größer als
der Strömungswiderstand
auf der Kältemittelseite
des ersten Verdampfapparats 15 ist. D.h. der erste und
der zweite Verdampfapparat 15, 19 sind so aufgebaut,
dass der Druckverlust des Kältemittels
im zweiten Verdampfapparat 19 größer als der Druckverlust des Kältemittels
im ersten Verdampfapparat 15 ist.
-
Eine
vorbestimmte Gesamtanzahl der Rippen 120 für den zweiten
Verdampfapparat 19 ist mit einem vorbestimmten Rippenabstand
entsprechend der Kühllast
im Kühlapparat
angeordnet. Deshalb unterscheidet sich die Gesamtanzahl der Rippen 120 des
zweiten Verdampfapparats 19 von jener des ersten Verdampfapparats 15.
-
In
diesem Ausführungsbeispiel
sind der erste Verdampfapparat 15 und der zweite Verdampfapparat 19 so
konstruiert, dass die paarweisen Sammelbehälter 130 an beiden
Enden der Röhren 110 angeordnet
sind. Die Konstruktion des ersten Verdampfapparats 15 und
des zweiten Verdampfapparats 19 ist nicht darauf beschränkt. Zum
Beispiel können
der erste Verdampfapparat 15 und der zweite Verdampfapparat 19 auch
so aufgebaut sein, dass Folgendes realisiert wird: die Öffnungen
an beiden Enden der Röhren 110 sind
unter Verwendung von Verbindungsrohren (nicht dargestellt) in im
Wesentlichen U-Form ohne Verwendung der Sammelbehälter 130 verbunden.
In diesem Fall strömt
das Kältemittel,
das in den Kältemitteleinlass 140 strömt, nach
links, nach rechts und dann nach links, um U-Kehren in den Röhren 110 zu wiederholen,
und strömt
durch den Kältemittelauslass 150 aus.
-
Es
folgt eine Beschreibung der Funktionsweise der Kältemittelkreisvorrichtung 10 dieses
Ausführungsbeispiels,
die wie oben erwähnt
aufgebaut ist. Zuerst wird nun der Kühlmodus der Kältemittelkreisvorrichtung 10 beschrieben.
Wenn der Kompressor 12 betrieben wird, wird das Kältemittel
am Kompressor 12 komprimiert und in einen Hochtemperatur-Hochdruck-Zustand
gebracht. Das vom Kompressor 12 ausgegebene Kältemittel
strömt
in den Kühler 13 und
wird durch die Außenluft
gekühlt und
kann kondensieren. Nach Ausströmen
aus dem Kühler 13 wird
das Hochdruck-Kältemittel
in einen Strom durch den Kältemittelzirkulationskanal 11 und einen
Strom durch den Zweigkanal 17 geteilt.
-
Im
Kühlmodus,
in dem der zweite Verdampfapparat 19 nicht entfrostet werden
muss (normale Zeit), funktioniert der Drosselmechanismus 18 im Zweigkanal 17 als
eine feste Drosselvorrichtung entsprechend einem Steuersignal von
der elektrischen Steuereinheit 21. Deshalb wird das durch
den Zweigkanal 17 strömende
Kältemittel
am Drosselmechanismus 18 im Druck vermindert und in einen
Niederdruck-Zustand gebracht. Dieses Niederdruck-Kältemittel
absorbiert im zweiten Verdampfapparat 19 Wärme aus
der durch das zweite Gebläse 20B geschickten
Luft im Kühlapparat
und wird verdampft. So führt
der zweite Verdampfapparat 19 den Vorgang des Kühlens des
Innenraums des Kühlapparats durch.
-
Dieses
Ausführungsbeispiel
ist so konstruiert, dass der Drosselmechanismus 18 als
eine feste Drosselvorrichtung gesteuert wird. Die Konstruktion des
Ausführungsbeispiels
ist nicht darauf beschränkt.
Der Drosselmechanismus 18 kann auch als eine variable Drosselvorrichtung
gesteuert werden, sodass seine Öffnung
eingestellt wird. Es ist daher möglich,
die Strömungsmenge
des Kältemittels,
das durch den ersten Zweigkanal 17 gelangt und in den zweiten
Verdampfapparat 19 strömt,
zu regeln. Deshalb kann die Kühlkapazität zum Kühlen eines
zu kühlenden
Raums (insbesondere des Raums im Kühlapparat) unter Verwendung
des zweiten Verdampfapparats 19 durch Steuern der Drehzahl
(Menge der geblasenen Luft) des zweiten Gebläses 20B an der elektrischen
Steuereinheit 21 gesteuert werden.
-
Das
aus dem zweiten Verdampfapparat 19 ausströmende Dampfphasen-Kältemittel
wird in die Kältemittelansaugöffnung 14c der
Ejektorpumpe 14 gesaugt. Ferner strömt der Kältemittelstrom durch den Kältemittelzirkulationskanal 11 in
den Düsenabschnitt 14a der
Ejektorpumpe 14, sodass das Kältemittel am Düsenabschnitt 14a im
Druck vermindert und ausgedehnt wird. Deshalb wird die Druckenergie des
Kältemittels
am Düsenabschnitt 14a in
Geschwindigkeitsenergie umgewandelt und das Kältemittel wird beschleunigt
und aus der Düsenstrahlöffnung ausgestoßen. Hierbei
fällt der
Druck in der Nähe
der Düsenstrahlöffnung und
das am zweiten Verdampfapparat 19 verdampfte Dampfphasen-Kältemittel
wird durch diesen Druckabfall durch die Kältemittelansaugöffnung 14c angesaugt.
-
Das
vom Düsenabschnitt 14a ausgestoßene Kältemittel
und das durch die Kältemittelansaugöffnung 14c angesaugte
Kältemittel
werden stromab des Düsenabschnitts 14a vermischt
und strömen
in den Diffusorabschnitt 14b. Am Diffusorabschnitt 14b wird
die Geschwindigkeitsenergie (Expansionsenergie) des Kältemittels
durch eine Vergrößerung der Kanalfläche in Druckenergie
umgewandelt. Dies erhöht
den Druck des Kältemittels.
Das aus dem Diffusorabschnitt 14b der Ejektorpumpe 14 ausströmende Kältemittel
strömt
in den ersten Verdampfapparat 15.
-
Am
ersten Verdampfapparat 15 absorbiert das Kältemittel
Wärme aus
der in den Fahrzeugraum auszublasenden Klimaluft und verdampft.
Das verdampfte Dampfphasen-Kältemittel
wird in den Kompressor 12 gesaugt und darin komprimiert
und zirkuliert wieder durch den Kältemittelzirkulationskanal 11. Die
elektrische Steuereinheit 21 kann die Verdrängung des
Kompressors 12 steuern und dadurch die Kältemittelausgabekapazität des Kompressors 12 steuern.
-
So
kann die Kühlkapazität des ersten
Verdampfapparats 15 zum Kühlen eines zu kühlenden Raums,
insbesondere die Kühlkapazität des ersten Verdampfapparats 15 zum
Kühlen
des Innenraums des Fahrzeugraums, durch die elektrische Steuereinheit 21 gesteuert
werden. In diesem Ausführungsbeispiel
wird die Strömungsmenge
des zum ersten Verdampfapparat 15 strömenden Kältemittels eingestellt und
weiter wird die Drehzahl (Menge der geblasenen Luft) des ersten
Gebläses 20A gesteuert,
um so die Kühlkapazität des ersten
Verdampfapparats 15 zu steuern.
-
Der
Kältemittelverdampfungsdruck
des ersten Verdampfapparats 15 ist ein Druck, den man durch
Druckerhöhung
des Kältemittels
am Diffusorabschnitt 14b erhält. Der Kältemittelauslass des zweiten
Verdampfapparats 19 ist mit der Kältemittelansaugöffnung 14c der
Ejektorpumpe 14 verbunden. Deshalb ist es möglich, im
Vergleich zum ersten Verdampfapparat 15 den niedrigen Druck
auf den zweiten Verdampfapparat 19 auszuüben.
-
Daher
kann der Kältemittelverdampfungsdruck
(die Kältemittelverdampfungstemperatur)
des zweiten Verdampfapparats 19 niedriger als der Kältemittelverdampfungsdruck
(die Kältemittelverdampfungstemperatur)
des ersten Verdampfapparats 15 gemacht werden. Als Ergebnis
kann der erste Verdampfapparat 15 zum Durchführen einer
Kühlwirkung
in einem Bereich relativ hoher Temperatur, der zum Kühlen des
Innenraums des Fahrzeugraums geeignet ist, veranlasst werden. Gleichzeitig
kann der zweite Verdampfapparat 19 veranlasst werden, eine Kühlwirkung
in einem Bereich noch niedrigerer Temperatur, der zum Kühlen des
Innenraums des Kühlapparats
geeignet ist, durchzuführen.
-
Der
zweite Verdampfapparat 19 kann unter der Bedingung betrieben
werden, dass die Kältemittelverdampfungstemperatur
niedriger als 0°C
ist. Deshalb wird eine Verschlechterung der Kühlkapazität, die durch Frost (Frostbildung)
am zweiten Verdampfapparat 19 bewirkt wird, zu einem Problem.
In diesem Ausführungsbeispiel
wird der zweite Verdampfapparat 19, um damit fertig zu
werden, automatisch entfrostet, indem die folgende Maßnahme ergriffen
wird: der Temperatursensor 22 ist in der Nähe zum zweiten
Verdampfapparat 19 angeordnet und die Anwesenheit oder
Abwesenheit von Frost im zweiten Verdampfapparat 19 wird
durch die elektrische Steuereinheit 21 basierend auf der
durch diesen Temperatursensor 22 erfassten Temperatur bestimmt.
-
Es
folgt eine genauere Beschreibung. Wenn die durch den Temperatursensor 22 erfasste
Temperatur der Luft in der Nähe
zum zweiten Verdampfapparat 19 auf einen Wert niedriger
als eine voreingestellte Frostbestimmungstemperatur Ta sinkt, bestimmt
die elektrische Steuereinheit 21, dass der zweite Verdampfapparat 19 gefriert,
und öffnet
den Sperrmechanismus 24 (Öffnungs/Schließvorrichtung).
-
Als
Ergebnis gelangt das Hochtemperatur-Hochdruck-Dampfphasen-Kältemittel
auf der Ausgabeseite des Kompressors 12 durch den Bypasskanal 23 und
strömt
in den zweiten Verdampfapparat 19. Deshalb kann der auf
der Oberfläche
des zweiten Verdampfapparats 19 gebildete Frost geschmolzen
und entfernt werden und der Entfrostungsvorgang des zweiten Verdampfapparats 19 kann
durch eine sehr einfache Konstruktion durchgeführt werden.
-
Durch
Durchführen
dieses Entfrostungsmodus wird die Temperatur der Luft in der Nähe zum zweiten
Verdampfapparat 19 auf eine Entfrostungsendtemperatur Tb
erhöht,
welche um eine vorbestimmte Temperatur α höher als die Frostbestimmungstemperatur
Ta ist (Tb = Ta + α).
Dann bestimmt die elektrische Steuer einheit 21, dass der
Entfrostungsmodus beendet werden sollte und bringt den Sperrmechanismus 24 wieder
in den Sperrzustand. Daher funktioniert der Drosselmechanismus 18 wieder
als eine feste Drosselvorrichtung und der zweite Verdampfapparat 19 wird
ebenfalls in den normalen Zustand zurückgesetzt, in dem der die Kühlwirkung durchführt.
-
In
diesem Entfrostungsmodus führt
die elektrische Steuereinheit 21 eine solche Steuerung
aus, dass das erste Gebläse 20A und
das zweite Gebläse 20B in
einen Stoppzustand gebracht sind. Als Ergebnis wird, wenn Frost
auf der Oberfläche
des zweiten Verdampfapparats 19 gebildet wird und die Temperatur
der Luft in der Nähe
dazu auf die Frostbestimmungstemperatur Ta oder darunter fällt, die
Kühlwirkung
des ersten Verdampfapparats 15 gestoppt, bis die Temperatur
der Luft in der Nähe
zum zweiten Verdampfapparat 19 auf die Entfrostungsendtemperatur Tb
oder höher
ansteigt.
-
Um
diese Entfrostungszeit zu verkürzen,
ist dieses Ausführungsbeispiel
so konstruiert, dass der Strömungswiderstand
auf der Kältemittelseite
des zweiten Verdampfapparats 19 größer als der Strömungswiderstand
auf der Kältemittelseite
des ersten Verdampfapparats 15 ist. Es folgt eine genauere
Beschreibung. Überlegungen
der Erfinder dieser Anmeldung ließen folgendes erkennen: Wenn
der Strömungswiderstand
des zweiten Verdampfapparats 19 größer als der Strömungswiderstand
des ersten Verdampfapparats 15 gemacht wird, steigt die
Temperatur des in den zweiten Verdampfapparat 19 strömenden Kältemittels
und dies erhöht
die Durchschnittstemperatur des durch die Rohre 110 des
zweiten Verdampfapparats 19 strömenden Kältemittels.
-
Es
folgt eine Beschreibung der obigen Zusammenhänge unter Bezug auf das Mollier-Diagramm in 17,
das das Verhalten des Kreises im Entfrostungsmodus dieses Ausführungsbeispiels
angibt. In der Zeichnung von 17 gibt
die durchgezogene Linie das Kreisverhalten im sechsten Ausführungsbeispiel
an, welches so konstruiert ist, dass der zweite Verdampfapparat 19 bezüglich des
Strömungswiderstandes
auf der Kältemittelseite
größer als
der erste Verdampfapparat 15 ist; und die gestrichelte
Linie gibt das Kreisverhalten an, das man beobachtet, wenn der Kreis
so aufgebaut ist, dass der zweite Verdampfapparat 19 und
der erste Verdampfapparat 15 bezüglich des Strömungswiderstandes gleich
zueinander sind.
-
Punkt
A von 17 zeigt den Zustand des Drucks
des ausgegebenen Kältemittels,
das am Kompressor 12 komprimiert wurde, und eine Enthalpie
an. Ferner zeigt in 17 Punkt B den Zustand des in
den zweiten Verdampfapparat 19 strömenden Kältemittels an; Punkt C zeigt
den Zustand des aus dem zweiten Verdampfapparat 19 ausströmenden Kältemittels
an; Punkt D zeigt den Zustand des in den ersten Verdampfapparat 15 strömenden Kältemittels an;
und Punkt E zeigt den Zustand des aus dem ersten Verdampfapparat 15 ausströmenden Kältemittels an.
-
Punkt
BO, der in der Zeichnung von 17 gezeigt
ist, zeigt den Zustand des in den zweiten Verdampfapparat 19 strömenden Kältemittels
an, wenn der zweite Verdampfapparat 19 und der erste Verdampfapparat 15 so
ausgebildet sind, dass sie bezüglich
des Strömungswiderstandes
identisch zueinander sind. Ein Druckabfall von Punkt C zu Punkt
D stellt einen Druckverlust dar, der auftritt, wenn das aus dem
zweiten Verdampfapparat 19 ausströmende Kältemittel in die Ejektorpumpe 14 strömt. Der
Druckabfall von Punkt A zu Punkt B stellt den Druckverlust dar,
der auftritt, wenn das vom Kompressor 12 ausgegebene Kältemittel
durch den Bypasskanal 23 und den Sperrmechanismus 24 strömt.
-
Der
Druckabfall von Punkt B zu Punkt C stellt einen Druckverlust dar,
der auftritt, wenn das Kältemittel
durch den zweiten Verdampfapparat 19 strömt. Der
Druckabfall von Punkt D zu Punkt E stellt einen Druckverlust dar,
der auftritt, wenn das Kältemittel durch
den ersten Verdampfapparat 15 strömt.
-
Der
Druckabfall von Punkt BO zu Punkt C stellt
einen Druckverlust dar, der auftritt, wenn das Kältemittel durch den zweiten
Verdampfapparat 19 strömt,
der so ausgebildet ist, dass er bezüglich des Strömungswiderstandes
identisch zum ersten Verdampfapparat ist. Er ist mit im Wesentlichen
dem gleichen Gradienten wie die schräge Linie, die Punkt D und Punkt
E verbindet, angegeben.
-
Daher
ist die schräge
Linie, die Punkt B und Punkt C verbindet, steiler als die schräge Linie,
die Punkt BO und Punkt C verbindet. D.h.
es wurde herausgefunden, dass, wenn der Gradient der schrägen Linie,
die Punkt B und Punkt C verbindet, größer wird, die Kältemitteltemperatur
bei Punkt B größer angestiegen
ist als bei Punkt BO im Mollier-Diagramm;
im Mollier-Diagramm beträgt
genauer die Temperatur bei Punkt BO T1 und
die Temperatur bei Punkt B T2. D.h. die Temperatur T2 bei Punkt
B ist höher
als die Temperatur T1 bei Punkt BO bezüglich der
Isothermen (IL(T2), IL(T1)).
-
Demgemäß ergibt
sich der folgende Vorteil, wenn der zweite Verdampfapparat 19 und
der erste Verdampfapparat 15 so ausgebildet sind, dass
der erstgenannte bezüglich
des Strömungswiderstandes größer als
der letztgenannte ist, wie in diesem Ausführungsbeispiel: Im Entfrostungsmodus
wird die Temperatur des in den zweiten Verdampfapparat 19 strömenden Kältemittels
höher und
die Durchschnittstemperatur des durch die Rohre 110 des
zweiten Verdampfapparats 19 strömenden Kältemittels kann im Vergleich
zu den folgenden Fällen,
in denen der zweite Verdampfapparat 19 und der erste Verdampfapparat 15 so
ausgebildet sind, dass sie hinsichtlich des Strömungswiderstandes identisch
zueinander sind, erhöht
werden.
-
So
kann in diesem Ausführungsbeispiel
eine Entfrostungszeit im Vergleich zu Fällen, in denen der zweite Verdampfapparat 19 und
der erste Verdampfapparat 15 so ausgebildet sind, dass
sie hinsichtlich des Strömungswiderstandes
identisch zueinander sind, verkürzt
werden. Wenn der zweite Verdampfapparat 19 und der erste
Verdampfapparat 15 so ausgebildet werden, dass der erstgenannte
hinsichtlich des Strömungswiderstandes
niedriger als der letztgenannte ist, kann die Temperatur des in
den zweiten Verdampfapparat 19 strömenden Kältemittels nicht erhöht werden,
weil der Gradient der schrägen
Linie, die Punkt B und Punkt C verbindet, mäßiger ist als der Gradient
der schrägen
Linie, die Punkt BO und Punkt C verbindet.
-
18A und 18B sind
Darstellungen der Beziehung zwischen dem Entfrostungszeitverhältnis gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
und dem Entfrostungszeitverhältnis,
das man erhält,
wenn der zweite Verdampfapparat 19 und der erste Verdampfapparat 15 so
ausgebildet sind, dass sie hinsichtlich des Strömungswiderstandes identisch
sind (gleicher Strömungswiderstand),
wenn die Außenlufttemperatur
(TAM) als ein Parameter genommen wird. 18A zeigt
das Entfrostungszeitverhältnis,
das man erhält,
wenn die Außenlufttemperatur
TAM 35°C beträgt, und 18B zeigt jenes, das man erhält, wenn die Außenlufttemperatur
TAM 0°C
beträgt.
Das Entfrostungszeitverhältnis
bezieht sich auf ein Verhältnis
einer Entfrostungszeit zu einer Normalbetriebszeit.
-
Wenn
die Außenlufttemperatur
TAM 35°C beträgt, wie
in 18A dargestellt, kann das Entfrostungszeitverhältnis im
Vergleich zu dem Entfrostungszeitverhältnis, das man in den Fällen erhält, in denen
der zweite Verdampfapparat 19 und der erste Verdampfapparat 15 so
ausgebildet sind, dass sie hinsichtlich des Strömungswiderstandes identisch zueinander
sind, in diesem Ausführungsbeispiel
um etwa 30% reduziert werden.
-
Wenn
die Außenlufttemperatur
TAM 0°C
beträgt,
wie in 18B veranschaulicht, kann das
Entfrostungszeitverhältnis
im Vergleich zu dem Entfrostungszeitverhältnis, das man in den Fällen erhält, in denen
der zweite Verdampfapparat 19 und der erste Verdampfapparat 15 so
ausgebildet sind, dass sie hinsichtlich des Strömungswiderstandes identisch zueinander
sind, in diesem Ausführungsbeispiel
um etwa 60% reduziert werden. D.h. wenn die Außenlufttemperatur sinkt, kann
das Entfrostungszeitverhältnis in
diesem Ausführungsbeispiel
deutlich reduziert werden.
-
Im
Ejektorpumpen-Kältemittelkreis
des sechsten Ausführungsbeispiels
sind der erste Verdampfapparat 15 und der zweite Verdampfapparat 19 unter
Verwendung der Rohre 110 von identischer Kanalquerschnittsfläche auf
der Kältemittelseite
ausgebildet. Sie sind auch so ausgebildet, dass die Anzahl der Rohre 110 im
zweiten Verdampfapparat 19 kleiner als die Anzahl der Rohre 110 im
ersten Verdampfapparat 15 ist. So kann der Kältemittelströmungswiderstand
des zweiten Verdampfapparats 19 größer als der Kältemittelströmungswiderstand
des ersten Verdampfapparats 15 gemacht werden.
-
Im
Entfrostungsmodus strömt
das vom Kompressor 12 ausgegebene Hochdruck-Kältemittel zum zweiten Verdampfapparat 19,
zur Ejektorpumpe 14 und zum ersten Verdampfapparat 15 in
dieser Reihenfolge. Hierbei ist der Strömungswiderstand auf der Kältemittelseite
des zweiten Verdampfapparats 19 größer als der Strömungswiderstand
auf der Kältemittelseite
des ersten Verdampfapparats 15. Dies erhöht den Druckverlust
am zweiten Verdampfapparat 19 und die Einlasskältemittel temperatur
des zweiten Verdampfapparats 19 steigt. Dieser Anstieg
der Einlasskältemitteltemperatur
des zweiten Verdampfapparats 19 erhöht die mittlere Temperatur
des durch den zweiten Verdampfapparat 19 strömenden Kältemittels
und folglich kann die Entfrostungszeit verkürzt werden.
-
In
diesem Ausführungsbeispiel
strömt
in einem normalen Kühlkreisbetrieb,
in dem der Sperrmechanismus 24 geschlossen ist, ein abgezweigter
Teil des Kältemittels
zum zweiten Verdampfapparat 19 und das gesamte durch den
Kreis strömende
Kältemittel
strömt
zum ersten Verdampfapparat 15. Da weiter der zweite Verdampfapparat 15 auf
der stromaufwärtigen
Seite positioniert ist, strömt
ein Kältemittel
mit einer relativ großen
Menge eines flüssigen
Anteils zum zweiten Verdampfapparat 19.
-
Aus
diesem Grund wird, selbst wenn der zweite Verdampfapparat 19 einen
relativ großen Strömungswiderstand
besitzt, die Erzeugung eines übermäßigen Druckverlusts
im zweiten Verdampfapparat 19 im Normalbetrieb verhindert.
Da der erste Verdampfapparat 15 einen relativ niedrigen
Strömungswiderstand
besitzt, wird, selbst wenn die gesamte Strömungsmenge des Kühlkreises
im Normalbetrieb durch den ersten Verdampfapparat 15 strömt, die
Erzeugung eines übermäßigen Druckverlusts
im ersten Verdampfapparat 15 verhindert.
-
(Siebtes Ausführungsbeispiel)
-
Im
obigen sechsten Ausführungsbeispiel sind
der zweite Verdampfapparat 19 und der erste Verdampfapparat 15 so
konstruiert, dass der erstgenannte hinsichtlich des Strömungswiderstandes
größer als
der letztgenannte ist. D.h. im siebten Ausführungsbeispiel sind der erste
Verdampfapparat 15 und der zweite Verdampfapparat 19 unter
Verwendung der Rohre 110 von identischer Kanalquerschnittsfläche auf
der Kältemittelseite
ausgebildet, wobei die Anzahl der Rohre 110 des zweiten
Verdampfapparats 19 kleiner als die Anzahl der Rohre 110 des
ersten Verdampfapparats 15 gemacht ist. Der zweite Verdampfapparat 19 und
der erste Verdampfapparat 15 können jedoch auch so ausgebildet
werden, dass der erstgenannte hinsichtlich der Kanalquerschnittsfläche der
Rohre 110 kleiner als der letztgenannte ist.
-
Wie
in 19A und 19B dargestellt,
ist jedes der Rohre 110 des ersten Verdampfapparats 15 so
ausgebildet, dass es einen Innendurchmesser ϕd1 besitzt,
und jedes der Rohre 110 des zweiten Verdampfapparats 19 ist
so ausgebildet, dass es einen Innendurchmesser ϕd2 kleiner
als ϕd1 besitzt. Die Anzahlen N der angeordneten Rohre 110 sind
im ersten Verdampfapparat 15 und zweiten Verdampfapparat 19 identisch
zueinander.
-
Mit
dieser Konstruktion ist es möglich,
den Strömungswiderstand
auf der Kältemittelseite
des zweiten Verdampfapparats 19 größer als den Strömungswiderstand
auf der Kältemittelseite
des ersten Verdampfapparats 15 zu machen. Deshalb wird
die Einlasstemperatur des zweiten Verdampfapparats 19 höher, wenn
der Druckverlust auf der Einlassseite des zweiten Verdampfapparats 19 größer wird.
Dieser Anstieg der Einlasstemperatur erhöht die Durchschnittstemperatur
des durch den zweiten Verdampfapparat 19 strömenden Kältemittels
und so kann eine Entfrostungszeit verkürzt werden.
-
In
der Kältemittelkreisvorrichtung
des siebten Ausführungsbeispiels
können
die anderen Teile ähnlich
jenen des oben beschriebenen sechsten Ausführungsbeispiels gemacht sein,
wodurch man die gleichen Vorteile wie jene des oben beschriebenen
sechsten Ausführungsbeispiels
erhält.
-
(Achtes Ausführungsbeispiel)
-
In
diesem Ausführungsbeispiel
sind, wie in 20A und 20B dargestellt,
die Rohre 110 des ersten Verdampfapparats 15 so
ausgebildet, dass sie eine Länge
L1 haben, und die Rohre 110 des zweiten Verdampfapparats 19 sind
so ausgebildet, dass sie eine Länge
L2 haben, die länger
als L1 ist. Die Anzahlen N der angeordneten Rohre 110 sind
im ersten Verdampfapparat 15 und im zweiten Verdampfapparat 19 identisch
zueinander. Der erste Verdampfapparat 15 und der zweite
Verdampfapparat 19 verwenden die Rohre 110 mit
der identischen Kältemittelkanalquerschnittsfläche.
-
Mit
dieser Konstruktion ist es möglich,
den Strömungswiderstand
auf der Kältemittelseite
des zweiten Verdampfapparats 19 größer als den Strömungswiderstand
auf der Kältemittelseite
des ersten Verdampfapparats 15 zu machen.
-
In
der Kältemittelkreisvorrichtung 10 des achten
Ausführungsbeispiels
können
die anderen Teile ähnlichen
jenen des oben beschriebenen sechsten Ausführungsbeispiels gemacht sein,
wodurch man die gleichen Vorteile wie jene des oben beschriebenen
sechsten Ausführungsbeispiels
erhält.
-
(Neuntes Ausführungsbeispiel)
-
In
einer Kältemittelkreisvorrichtung 10 eines neunten
Ausführungsbeispiels
ist, wie in 21 dargestellt, eine Kühleinheit 37 aus
dem ersten Verdampfapparat 15 und dem zweiten Verdampfapparat 19 aufgebaut.
Die Kühleinheit 37 kühlt einen
gemeinsamen zu kühlenden
Raum (insbesondere den Raum eines Kühlapparats in einem Fahrzeug)
auf eine niedrige Temperatur wie 0°C oder niedriger.
-
Es
folgt eine genauere Beschreibung. Der erste Verdampfapparat 15 ist
bezüglich
des Luftstroms stromauf des ersten Gebläses 20A angeordnet
und der zweite Verdampfapparat 19 ist bezüglich des
Luftstroms stromab des ersten Verdampfapparats 15 angeordnet.
Kühle Luft,
die durch den zweiten Verdampfapparat 19 gelangt ist, wird
in den zu kühlenden
Raum (Raum im Kühlapparat)
geblasen. Der erste Verdampfapparat 15 und der zweite Verdampfapparat 19 können beispielsweise
durch Löten
integral ausgebildet sein.
-
In
diesem Ausführungsbeispiel
wird der gemeinsame zu kühlende
Raum (Raum im Kühlapparat)
mit dem ersten Verdampfapparat 15 und dem zweiten Verdampfapparat 19 auf
eine niedrige Temperatur von 0°C
oder niedriger gekühlt.
Deshalb ist es erforderlich, einen Entfrostungsvorgang für sowohl den
ersten Verdampfapparat 15 als auch den zweiten Verdampfapparat 19 durchzuführen.
-
Es
folgt eine Beschreibung der Funktionsweise der Ejektorpumpen-Kältemittelkreisvorrichtung 10 mit
der Kühleinheit 37.
In einem normalen Betrieb (Kühlmodus)
sind der Kompressor 12, ein nicht dargestellter Kühllüfter für den Kühler 13 und
das Gebläse 20A (erstes
Gebläse)
der Kühleinheit 37 in
Betrieb. Der Drosselmechanismus 18 wird in einen vorbestimmten
Drosselzustand gesteuert. Der Sperrmechanismus 24 wird
in einem Sperrzustand gehalten.
-
So
wird in der Kältemittelkreisvorrichtung 10 des
neunten Ausführungsbeispiels
die durch das Gebläse 20A geschickte
Luft durch eine Wärmeabsorptionswirkung
aufgrund der Verdampfung des Kältemittels
am ersten Verdampfapparat 15 und am zweiten Verdampfapparat 19 gekühlt. Der
zu kühlende Raum
in der Kühleinheit 37 kann
dadurch gekühlt werden.
D.h. ein normaler Kühlvorgang
kann unter Verwendung des ersten und des zweiten Verdampfapparats 15, 19 in
der Kältemittelkreisvorrichtung 10 durchgeführt werden.
-
Wenn
die durch den Temperatursensor 22 erfasste Temperatur unter
die Frostbestimmungstemperatur fällt,
bestimmt die elektrische Steuereinheit 21, dass der erste
und der zweite Verdampfapparat 15, 19 gefrieren,
und ändert
den Betriebsmodus in der Kältemittelkreisvorrichtung 10 zum
Entfrostungsmodus.
-
Es
folgt eine genauere Beschreibung. Wenn der Entfrostungsmodus eingestellt
wird, öffnet
die elektrische Steuereinheit 21 den Sperrmechanismus 24 und
bringt gleichzeitig das Gebläse 20A in
einen Stoppzustand. Der Kühllüfter für den Kühler 13 kann im
Entfrostungsmodus in einem Stoppzustand oder in einem Betriebszustand
sein.
-
Als
Ergebnis der Öffnung
des Sperrmechanismus 24 strömt das vom Kompressor 12 ausgegebene
Hochtemperatur-Kältemittel
(heißes
Gas) direkt in den zweiten Verdampfapparat 19, sodass am
zweiten Verdampfapparat 19 Wärme abgestrahlt wird und die
Temperatur des Kältemittels
um ein vorbestimmtes Maß gesenkt
wird; und das so erhaltene Mitteltemperatur-Kältemittel gelangt durch die
Kältemittelansaugöffnung 14c der
Ejektorpumpe 14 und strömt
in den ersten Verdampfapparat 15. Wie oben erwähnt, strömt das vom
Kompressor 12 ausgegebene Hochtemperatur-Kältemittel zu sowohl dem zweiten
Verdampfapparat 19 als auch dem ersten Verdampfapparat 15 in
dieser Reihenfolge und der zweite Verdampfapparat 19 und
der erste Verdampfapparat 15 werden dadurch gleichzeitig
entfrostet.
-
In
diesem Ausführungsbeispiel
sind der zweite Verdampfapparat 19 und der erste Verdampfapparat 15 so
ausgebildet, dass der Strömungswiderstand
auf der Kältemittelseite
des zweiten Verdampfapparats 19 größer als der Strömungswiderstand
auf der Kältemittelseite
des ersten Verdampfapparats 15 ist. Als Ergebnis wird der
Druckverlust auf der Einlassseite des zweiten Verdampfapparats 19 erhöht und damit
steigt die Einlasstemperatur des zweiten Verdampfapparats 19.
Dieser Anstieg der Einlasstemperatur erhöht die mittlere Temperatur
des durch den zweiten Verdampfapparat 19 strömenden Kältemittels.
Weiter kann das Mitteltemperatur-Kältemittel, das man durch Abstrahlen
von Wärme
und Absenken seiner Temperatur um ein vorbestimmtes Maß am zweiten
Verdampfapparat 19 erhält,
in den ersten Verdampfapparat 15 geleitet werden.
-
Deshalb
ist es möglich,
den ersten und den zweiten Verdampfapparat 15, 19 zu
entfrosten und die Enfrostungszeit für den zweiten Verdampfapparat 19 und
den ersten Verdampfapparat 15 weiter zu verkürzen.
-
(Weitere Ausführungsbeispiele)
-
Obwohl
die vorliegende Erfindung in Zusammenhang mit den bevorzugten Ausführungsbeispielen
und Modifikationen davon unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen
vollständig
beschrieben worden ist, ist zu beachten, dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen für
den Fachmann offensichtlich sein werden.
-
Zum
Beispiel können
in der Kältemittelkreisvorrichtung 10 jedes
der oben beschriebenen ersten bis fünften Ausführungsbeispiele die Konstruktionen des
ersten Verdampfapparats 15 und des zweiten Verdampfapparats 19 irgendeines
der oben beschriebenen sechsten bis achten Ausführungsbeispiele verwendet werden.
-
In
den sechsten bis neunten Ausführungsbeispielen
sind der erste und der zweite Verdampfapparat 15, 19 aus
Wärmetauschern
des Rippen- und Rohrtyps mit dem Kernabschnitt 110, 120 aus
Rohren 110 und Rippen 120 konstruiert. Die sechsten
bis neunten Ausführungsbeispiele
sind nicht auf diese Konstruktion beschränkt. Stattdessen können die Verdampfapparate 15, 19 aus
Wärmetauschern
derart konstruiert sein, dass die Rohre 110 geschichtete flache
Rohre sind und Wellrippen 120 zwischen den flachen Rohren 110 angeordnet
sind.
-
In
den sechsten bis neunten Ausführungsbeispielen
ist das Innere der Rohre 110 aus einem glatten Kanal gebildet.
Die sechsten bis neunten Ausführungsbeispiele
sind nicht auf diese Konstruktion beschränkt. Stattdessen kann das Innere
der Rohre 110 aus einem Nutenkanal gebildet sein. Alternativ können die
Rohre 110 des zweiten Verdampfapparats 19 aus
Nutenkanälen
gebildet sein und die Rohre 110 des ersten Verdampfapparats 15 können aus glatten
Kanälen
gebildet sein.
-
In
den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen
wird der Entfrostungsmodus durch Erfassen der Temperatur der Luft
in der Nähe
zum zweiten Verdampfapparat 19 mit dem Temperatursensor 22 automatisch
durchgeführt.
Dies ist nur ein Beispiel. Eine automatische Steuerung des Entfrostungsmodus kann
variabel modifiziert werden. Zum Beispiel kann die automatische
Steuerung des Entfrostungsmodus durch Erfassen der Temperatur der
Oberfläche
des zweiten Verdampfapparats 19, nicht der Temperatur der
Luft in der Nähe
zum Verdampfapparat 19, mit dem Temperatursensor 22 ausgeführt werden.
-
Alternativ
kann der folgende Aufbau eingesetzt werden: ein Kältemitteltemperatursensor
zum Erfassen der Temperatur des Kältemittels ist im Kältemittelkanal
in der Nähe
zum zweiten Verdampfapparat 19 vorgesehen und die automatische
Steuerung des Entfrostungsmodus wird basierend auf der Temperatur
des Kältemittels
in der Nähe
zum zweiten Verdampfapparat 19 ausgeführt. Es gibt eine Korrelation
zwischen der Temperatur des Kältemittels
und dem Druck des Kältemittels
in der Nähe
zum zweiten Verdampfapparat 19. Deshalb kann der folgende Aufbau
eingesetzt werden: ein Kältemitteldrucksensor
zum Erfassen des Drucks des Kältemittels
in der Nähe
zum zweiten Verdampfapparat 19 ist vorgesehen und die automatische
Steuerung des Entfrostungsmodus kann basierend auf dem Druck des
Kältemittels
in der Nähe
zum zweiten Verdampfapparat 19 ausgeführt werden.
-
Ein
solcher Temperatursensor 22 und ein Kältemitteldrucksensor wie oben
erwähnt
können auch
nicht benutzt werden. Stattdessen kann der Entfrostungsmodus, nachdem
der Kreis gestartet ist, allein durch vorbestimmte Zeiten in vorbestimmten Zeitabständen unter
Verwendung der Timerfunktion der elektrischen Steuereinheit 21 automatisch
durchgeführt
werden.
-
Die
obige Beschreibung der ersten bis neunten Ausführungsbeispiele nimmt als Beispiele
Fälle, in
denen die Kältemittelkreisvorrichtung
für eine
Klimaanlage und Kühlapparate
für Fahrzeuge
benutzt wird. Stattdessen können
der erste Verdampfapparat 15, bei dem die Kältemittelverdampfungstemperatur höher ist,
und der zweite Verdampfapparat 19, bei welchem die Kältemittelverdampfungstemperatur niedrig
ist, auch beide zum Kühlen
eines einzigen zu kühlenden
Raums, z.B. des Innenraums des Kühlapparats
benutzt werden. Zum Beispiel kann der folgende Aufbau eingesetzt
werden: der kalte Raum des Kühlapparats
wird mit dem ersten Verdampfapparat 15 gekühlt, bei
dem die Kältemittelverdampfungstemperatur
höher ist,
und der Gefrierraum des Kühlapparats
wird mit dem zweiten Verdampfapparat 19 gekühlt, bei
welchem die Kältemittelverdampfungstemperatur
niedriger ist.
-
In
dem Beispiel des neunten Ausführungsbeispiels
(21) ist die eine Kühleinheit 37 aus dem ersten
Verdampfapparat 15 und dem zweiten Verdampfapparat 19 aufgebaut.
Dann wird das Innere des einen Kühlapparats
mit dieser Kühleinheit 37 gekühlt. Stattdessen
kann auch der folgende Aufbau eingesetzt werden: der erste Verdampfapparat 15 und
der zweite Verdampfapparat 19 sind in verschiedenen Kühlapparaten
angeordnet und die unterschiedlichen Kühlapparate werden mit dem ersten Verdampfapparat 15 bzw.
dem zweiten Verdampfapparat 19 gekühlt.
-
In
der Beschreibung der obigen Ausführungsbeispiele
ist die Art des Kältemittels
nicht spezifiziert. Jede Art Kältemittel,
einschließlich
Chlorfluorkohlenstoffen, HC-Alternativen
für Chlorfluorkohlenstoffe
und Kohlendioxid (CO2), kann eingesetzt
werden, sofern es für
Dampfkompressions-Kältemittelkreise
anwendbar ist.
-
Der
hier genannte Chlorfluorkohlenstoff ist ein generischer Name für organische
Verbindungen bestehend aus Kohlenstoff, Fluor, Chlor und Wasserstoff
und wird allgemein als Kältemittel
benutzt. Fluorkohlenstoff-Kältemittel
enthält
HCFC (Hydrochlorfluorkohlenstoff)-Kältemittel, HFC (Hydrofluorkohlenstoff)-Kältemittel
und dergleichen. Diese Kältemittel werden
als Alternativen für
Chlorfluorkohlenstoff bezeichnet, weil sie nicht die Ozonschicht
zerstören.
-
HC
(Kohlenwasserstoff)-Kältemittel
ist eine Kältemittelsubstanz,
die Wasserstoff und Kohlenstoff enthält und in der Natur vorkommt.
Das HC-Kältemittel
enthält
zum Beispiel R600a (Isobutan), R290 (Propan) und dergleichen.
-
In
den oben beschriebenen sechsten bis neunten Ausführungsbeispielen wird die Verdrängung des
Kompressors mit variabler Verdrängung 12 mit
der elektrischen Steuereinheit 21 gesteuert, um die Kältemittelausgabekapazität des Kompressors 12 zu
steuern. Stattdessen kann auch ein Kompressor mit fester Verdrängung für den Kompressor 12 verwendet
werden. In diesem Fall wird der Betrieb des Kompressors mit fester
Verdrängung 12 mit
einer elektromagnetischen Kupplung ein/ausgesteuert. So wird das
Verhältnis
des Ein/Ausschaltbetriebs des Kompressors 12 gesteuert
und die Kältemittelausgabekapazität des Kompressors 12 wird
dadurch gesteuert. Wenn ein elektrischer Kompressor für den Kompressor 12 benutzt
wird, kann seine Kältemittelausgabekapazität durch
Steuern der Drehzahl des elektrischen Kompressors 12 gesteuert
werden.
-
In
den obigen Ausführungsbeispielen
kann eine Ejektorpumpe mit variabler Strömung für die Ejektorpumpe 14 verwendet
werden. Diese Ejektorpumpe erfasst den Überhitzungsgrad des Kältemittels
am Auslass des ersten Verdampfapparats 15 und stellt die
Fläche
des Kältemittelkanals
im Düsenabschnitt 14a der
Ejektorpumpe 14 ein, um so eine Strömungsrate des Kältemittels
in der Ejektorpumpe zu regeln. In diesem Fall kann der Druck des
vom Düsenabschnitt 14a ausgestoßenen Kältemittels
so gesteuert werden, dass die Strömungsrate des in die Ejektorpumpe 14 angesaugten
Dampfphasen-Kältemittels
gesteuert werden kann.
-
In
den obigen Ausführungsbeispielen
ist jeder Verdampfapparat 15, 19 als ein Innenwärmetauscher
als ein nutzerseitiger Wärmetauscher
konstruiert. Die Konstruktion der obigen Ausführungsbeispiele kann jedoch
auch auf Kreise angewendet werden, in denen ein als nicht nutzerseitiger
Wärmetauscher
bezeichneter Außenwärmetauscher
oder der wärmequellenseitige
Wärmetauscher
für jeden
oben genannten Verdampfapparat 15, 19 verwendet
wird.
-
Zum
Beispiel können
die obigen Ausführungsbeispiele
auch für
Kreise verwendet werden, die als Wärmepumpen bezeichnet werden.
Solche Kreise enthalten Kältemittelkreise
zum Heizen, in denen jeder Verdampfapparat als ein Außenwärmetauscher
aufgebaut ist und ein Kondensator als ein Innenwärmetauscher aufgebaut ist;
sowie Kältemittelkreise
zum Zuführen
von heißem
Wasser, in denen das Wasser durch den Kühler 13 geheizt wird.
-
Solche Änderungen
und Modifikationen liegen selbstverständlich im Schutzumfang der
vorliegenden Erfindung, wie er durch die anhängenden Ansprüche definiert
ist.