[go: up one dir, main page]

DE102007027532A1 - Türkonfiguration für viertürige Cabrios - Google Patents

Türkonfiguration für viertürige Cabrios Download PDF

Info

Publication number
DE102007027532A1
DE102007027532A1 DE102007027532A DE102007027532A DE102007027532A1 DE 102007027532 A1 DE102007027532 A1 DE 102007027532A1 DE 102007027532 A DE102007027532 A DE 102007027532A DE 102007027532 A DE102007027532 A DE 102007027532A DE 102007027532 A1 DE102007027532 A1 DE 102007027532A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
disc
window
mirror triangle
doors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007027532A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Benzing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE202007008617U external-priority patent/DE202007008617U1/de
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
Priority to DE102007027532A priority Critical patent/DE102007027532A1/de
Publication of DE102007027532A1 publication Critical patent/DE102007027532A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/08Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides
    • B60J1/12Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable
    • B60J1/16Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable slidable
    • B60J1/17Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable slidable vertically
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J5/00Doors
    • B60J5/04Doors arranged at the vehicle sides
    • B60J5/0401Upper door structure
    • B60J5/0404Outside rear view mirror support

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Scheibenversenkmechanismus für rahmenlose Fahrzeugtürenscheiben bei viertürigen Fahrzeugen. Durch eine kinematisch bestimmte Führung einer Vorderscheibe (2) in einem Zwischenraum (10) einer Vordertür (1) auf einer definierten Bahn eines Fensterführungsprofils (6, 7) kann die Scheibe (2) vollständig in dem Zwischenraum (10) versenkt werden, ohne dass eine Oberkante der Vorderscheibe (2) über eine Bordkante (24) ragt oder mit einem Türschloss (15) an der hinteren Kante der Vordertür (1) kollidiert. Außerdem betrifft die Erfindung auch die Ausgestaltung einer Scheibenversenkmechanik für versenkbare Hinterscheiben (23), welche auf einer Kulissenführung (21) bewegt werden. Die Hinterscheiben (23) werden dabei durch die Kulissenführungen (21) kinematisch so geführt, dass sie beim vollständigen Versenken nicht mit einem Türschloss (22) der Hintertür (20) kollidieren können, aber auch nicht über die Bordkante (24) ragen.

Description

  • Die Erfindung betrifft die Ausgestaltung einer Scheibenversenkmechanik für rahmenlose Fahrzeugtürenscheiben, besonders für viertürige Fahrzeuge mit faltbarem Verdeck, die umgangssprachlich als Cabrios oder Cabriolets bezeichnet werden.
  • Bei klassischen Limousinen mit Metalldach laufen die versenkbaren Scheiben zumeist in Fensterführungsprofilen, welche auch im oberen Teil der schwenkbaren Türen den Türrahmen bilden. An der äußeren Seite des Türrahmens sind auch die Profildichtungen angebracht, welche die schwenkbare Tür gegen die feststehende Türöffnung in der Karosserie abdichtet. Eine direkte Berührung zwischen den versenkbaren Scheiben und der feststehenden Türöffnung tritt bei dieser Bauart nicht auf.
  • Bei so genannten Coupés, also eleganten Zweitürern, und ganz besonders bei Cabrios würde ein fest mit dem unteren Teil der Türe verbundener Türrahmen zur Aufnahme des Fensterführungsprofils im oberen Teil der schwenkbaren Türen das Design und damit das Gesamterscheinungsbild des Fahrzeugs besonders bei geöffneten Türen ganz erheblich stören. Deswegen wird bei Cabrios meistens auf den Türrahmen mit den darin enthaltenen Fensterführungsprofilen bewusst verzichtet.
  • Ein Verzicht auf den Türrahmen im oberen Teil der Türen mit den darin enthaltenen Fensterführungsprofilen bedeutet jedoch, dass die versenkbaren Scheiben ohne Führungsprofile frei im Raum geführt werden müssen. Da nun auch die versenkbaren Scheiben ohne zusätzlichen Übergang direkt gegen die feststehenden Türöffnungen in der Karosserie abdichtet werden müssen, entsteht bei der Montage ein erheblicher Aufwand.
  • Bei Cabrios wird aus Gründen der Eleganz und des offenen Designs auch auf eine Mittelsäule, welche auch B-Säule genannt wird, zwischen dem vorderen und hinteren Fenster verzichtet.
  • Durch diese vorgenannten Randbedingungen müssen die vorderen versenkbaren Scheiben sowohl an den feststehenden Türöffnungen der Karosserie wie auch den ebenfalls versenkbaren Scheiben im Fond des Fahrzeugs so anliegen, dass einerseits eine Dichtigkeit hinsichtlich Luftströmung und Spritzwasser zwischen dem Fahrgastraum und der Umwelt gewährleistet ist und andererseits ein Versenken und Anheben der Scheiben einzeln oder zusammen ohne ein Verklemmen, Verkanten oder gar störende Geräusche durch mögliche Relativbewegungen der Scheibenränder gegeneinander problemlos möglich ist.
  • Durch den Verzicht auf den Türrahmen im oberen Teil der Türen mit den darin enthaltenen Fensterführungsprofilen bleibt als einzig verbleibendes Führungsprofil auf einem Teil der Versenkstrecke das Profil im hinteren Teil des Spiegeldreiecks als Verlängerung der Seitenscheibenführung über die Fensterbrüstung nach oben hinaus möglich. Das Spiegeldreieck bildet in der Türkonstruktion eine mit dem Unterteil der Türe fest verbundene dreieckige, blinde Platte im vorderen, oberen Teil der Tür. An einem solchen Spiegeldreieck ist, wie der Name schon verrät, meist ein Außenspiegel befestigt.
  • In der DE 101 03 402 B4 in der 1 Pos. 4 ein Spiegeldreieck an einer Vordertür eines Personenkraftwagens dargestellt.
  • Die DE 195 30 941 B4 beschreibt eine Vordertür eines Personenkraftwagens mit einem in den unteren Teil der Tür eingesteckten Spiegeldreieck, in dem sich ein Fensterführungsprofil 18, welches sich als Profilierung 19 bis ins Spiegeldreieck 13 im oberen Teil der Tür fortsetzt und die Führung der hier nicht dargestellten Scheibe gewährleistet, darstellt.
  • Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für versenkbare Scheiben in rahmenlosen Fahrzeugtüren der eingangs genannten Art eine Möglichkeit aufzuzeigen, welche ein einfaches und fehlerfreies Versenken und Anheben einzelner Scheiben wie auch aller Scheiben synchron und ohne Verklemmen, Verkanten oder gar ein Auftreten störender Geräusche durch mögliche Relativbewegungen der Scheibenränder gegeneinander oder einer Kollision mit den Türschlössern gewährleistet. Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch eine Scheibenversenkmechanik mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele sind in den Unteransprüchen 2 bis 10 beschrieben.
  • Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, dass zwei Körper mit benachbarten Dichtungsprofilen – in diesem Fall Fahrzeugscheiben – nur dann problemlos kinematisch aneinander vorbei gleiten können, wenn diese translatorischen Bewegungen nicht exakt parallel zu den jeweiligen Außenkanten der Scheiben, sondern in einem spitzen Winkel voneinander weg erfolgt.
  • So sollten beispielsweise bei einem Cabrio die Scheiben der Vorder- und der Hintertür je nach Wunsch der Passagiere unabhängig voneinander versenkt werden können, ohne dass störende Schleif- oder Quietschgeräusche oder gar Verkantungen auftreten. Bei einem viertürigen Cabrio stellt sich zusätzlich das Problem, dass sowohl die Scheiben in der Vorder- wie in der Hintertür ohne Scheibenführung oberhalb der Brüstung eingestellt werden müssen. Durch das mannigfaltige Öffnen und Schließen der Türen oder durch ein Abstellen des Fahrzeugs auf unebenem Grund können minimale Abweichungen der Scheiben gegeneinander schon zu Problemen beim Versenken führen.
  • Bewegen sich beim Versenken beide Scheiben voneinander weg, was bedeutet, dass die Führungsbahnen der Scheibenversenkmechanik in einem spitzen Winkel zueinander stehen, treten die vorgenannten Probleme auch bei verschiedensten Scheibenstellungen nicht auf, da es während der Relativbewegung keine Berührungspunkte zwischen Vorder- und Hinterscheibe mehr gibt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform gleitet die Vorderscheibe in Fahrtrichtung gesehen schräg nach vorne ab. Damit löst sich schon kurz nach Beginn der Abwärtsbewegung der Vorderscheibe deren hintere Kante von der vorderen Kante der hinteren Scheibe. Beide Scheiben kommen während der gesamten Abwärtsbewegung nicht mehr miteinander in Berührung und die hintere Kante der Vorderscheibe gleitet kollisionsfrei an dem Türschloss an der hinteren Kante der Vordertür vorbei.
  • Durch das schräg nach vorne Absenken der Vorderscheibe muss jedoch auch das Fensterführungsprofil im Spiegeldreieck entsprechend schräg nach vorne angepasst werden. Durch diese Schrägung verkleinert sich die Außenfläche des Spiegeldreiecks. Dies würde sich insofern nachteilig auswirken, da in modernen Außenspiegeln komplexe Funktionen wie mehrdimensionale, elektrische Außenspiegelverstellungen, elektrische Spiegelheizungen, Fahrtrichtungsanzeiger und andere Funktionen integriert sind, welche entsprechend Platz beanspruchen.
  • Dieses Problem der ungewollten Beeinflussung der Geometrie des Spiegeldreiecks durch das schräg nach vorne vertikale Abgleiten der Vorderscheibe wird vorteilhaft dadurch gelöst, dass zumindest der vordere Teil der Scheibe in seiner oberen Stellung vom Spiegeldreieck teilweise verdeckt wird. Durch die beidseitige Abdeckung des vorderen Teils der Scheibe bleibt auf der Fahrzeugaußenseite ausreichend Fläche zur Montage eines Außenspiegels mit Zusatzfunktionen wie elektrischer Spiegelwinkelverstellung, elektrischer Spiegelheizung und Leuchten beispielsweise für Fahrtrichtungsanzeiger. Im Innenraum kann das Design der Türinnenverkleidungauf einer größeren Fläche auf das Spiegeldreieck übertragen werden.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform wird die Scheibe durch ein Fensterführungsprofil als Kulissenführung im oberen Teil des Außenspiegels gehalten. Da ein Scheibenrahmen zur Führung der Vertikalbewegung der Scheiben über den Fahrzeugtüren fehlt, gibt dieses Fensterführungsprofil den Scheiben zumindest im unteren Drittel über der Brüstungslinie Seitenhalt.
  • Somit verbirgt sich der vordere Teil der Scheibe vorteilhaft im hochgefahrenen Zustand in einer Tasche, deren innere Form beispielsweise durch eine durch das Bewegungsprofil der vorderen Scheibenkante definierte Nut im hinteren Teil des Spiegeldreiecks gebildet wird. Im Innenbereich der Tasche befindet sich eine elastische Dichtung, die den Innenraum sowohl gegen Spritzwasser wie auch gegen Luftzug abdichtet.
  • In weiteren vorteilhaften Ausführungsformen wird die Scheibe an Führungsschienen, welche in an den Türen befestigten Führungsprofilen zum Abgleiten der Führungsschienen laufen, auf einer fest definierten Bahn auf oder ab bewegt. Durch ein schräges Abgleiten der Scheibe nach vorn wird eine mögliche Kollision der Scheibenunterkante mit dem an der hinteren Kante der Tür liegenden Türschloss beim Versenken verhindert. Da die Türschlösser bei modernen Fahrzeugen die ganze Breite der Tür beanspruchen, ist ein Absenken der Scheibe in den Bereich hinter oder vor dem Türschloss wie bei manchen historischen Fahrzeugen mit ihren noch mit sehr einfacher Mechanik aufgebauten und wenig raumgreifenden Schlössern unmöglich.
  • Der Fensterheberantrieb erfolgt bevorzugt durch Elektromotoren. Hydraulische Heber wären eine alternativen Ausführung.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform gleitet die Hinterscheibe in Fahrtrichtung gesehen schräg nach hinten ab. Damit löst sich schon kurz nach Beginn der Abwärtsbewegung der Hinterscheibe deren vordere Kante von der hinteren Kante der vorderen Scheibe. Beide Scheiben kommen während der gesamten Abwärtsbewegung nicht mehr miteinander in Berührung.
  • Das nach schräg hinten Absenken der Hinterscheibe wird jedoch durch die Geometrie der Fondtüre begrenzt. Durch die Rundung des hinteren Radgehäuses verkleinert sich die Staufläche für die versenkte Hinterscheibe. Dies würde sich insofern nachteilig auswirken, da dann die Oberkante der Hinterscheibe über die Gürtellinie ragen würde, was besonders bei geöffnetem Cabrioverdeck das Gesamtbild des Fahrzeugs beeinträchtigt. Die versenkbare Scheibe in der hinteren Tür sollte aus Design gründen komplett versenkbare sein. Bei einem linearen, vertikalen Versenken der Scheibe in der Tür würde jedoch die untere Kante mit dem hintenliegenden Radkasten kollidieren.
  • Dieses Problem des geometrisch angepassten Absenkens der Hinterscheibe an die beschränkten Platzverhältnisse der Fondtür wird vorteilhaft dadurch gelöst, dass die hintere Scheibe in der Tür auf einer räumlich definierten Bahn einer Kulissenführung bewegt wird. Um geometrische Überschneidungen zu vermeiden, wird die Scheibe in der hinteren Tür auf einer definierten Bahn auf einer Kulissenführung so geleitet, dass der Raum in der Tür optimal ausgenutzt wird, damit der obere Rand der hinteren Scheibe in versenktem Zustand nicht über der Gürtellinie des Fahrzeugs sichtbar wird.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform der Kulissenführung wird die Scheibe während des translatorischen Versenkvorgangs in der Tür auf der Kulissenführung in einer Rotation um ihre Normale, also um eine gedachte senkrecht stehende Achse auf der Oberfläche der Scheibe, geführt.
  • In weiteren vorteilhaften Ausführungsformen wird die Scheibe in der Kulissenführung so in die untere Ruhelage gefahren, dass die Unterkante der Scheibe bei vollständiger Versenkung in der Tür einen Neigungswinkel α im Bereich von 10° bis 30° zur Oberkante der Tür und damit der Gürtellinie aufweist.
  • Somit verbirgt sich die vordere Sektion des oberen Randes der hinteren Scheibe in versenktem Zustand unterhalb der Gürtellinie des Fahrzeugs, ohne sichtbar zu werden.
  • In dieser vorteilhaften Ausführungsform wird die Scheibe in der Kulissenführung so in die untere Ruhelage geführt, dass die hintere Sektion der Unterkante der Scheibe bei vollständiger Versenkung in der Tür oberhalb des Türschlosses liegt.
  • Diese Türkonfiguration eignet sich sowohl für viertürige Cabrios wie auch für viertürige Coupés. Die B-Säule, welche als Stützpfosten gewöhnlich zwischen Schweller und Dach angeordnet ist, riecht im vorliegenden Falle nur bis zur Bordkante.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung in den verschiedenen Zuständen erläutert. Dabei zeigen jeweils schematisch:
  • 1 eine Seitenansicht der vorderen Tür ohne Türinnenverkleidung mit vollständig hochgefahrener Scheibe.
  • 2 eine Seitenansicht der vorderen Tür ohne Türinnenverkleidung mit fast vollständig heruntergefahrener Scheibe.
  • 3 eine perspektivische Ansicht der vorderen Tür ohne Scheibe von schräg oben hinter der Tür stehend.
  • 4 eine Seitenansicht der hinteren Tür ohne Türinnenverkleidung mit vollständig hochgefahrener Scheibe.
  • 5 eine Seitenansicht der hinteren Tür ohne Türinnenverkleidung mit vollständig heruntergefahrener Scheibe.
  • 1 zeigt eine hochgefahrene Scheibe 2. Ein vorderer Teil 14 der Scheibe 2 wird durch ein Fensterführungsprofil 6 im Spiegeldreieck 5 gehalten. Durch eine Tasche 8 im Spiegeldreieck 5 ist der vordere Teil 14 der Scheibe 2 sowohl für den Außenstehenden wie auch für die Passagiere verdeckt. Durch die beidseitige Abdeckung des vorderen Teils 14 der Scheibe 2 bleibt auf einer Fahrzeugaußenseite 12 ausreichend Fläche zur Montage eines Außenspiegels 9 mit Zusatzfunktionen wie elektrischer Spiegelwinkelverstellung, Spiegelheizung und Leuchten beispielsweise für Fahrtrichtungsanzeiger. Im Innenraum kann das Design der Türinnenverkleidung 11 auf die Innenseite des Spiegeldreiecks 5 flächig übertragen werden.
  • 2 zeigt die fast vollständig heruntergefahrene Scheibe 2. Der vordere Teil 14 der Scheibe 2 ist nun aus dem Fensterführungsprofil 6 im Spiegeldreieck 5 entlang eines Fensterführungsprofils 7 im Unterteil der Tür herausgefahren. Die Scheibe 2 bewegt sich dabei auf einer translatorischen Bahn auf einer mit ihr fest verbundenen Führungsschienen 4 auf einem Führungsprofil 3 in Fahrtrichtung nach schräg unten. Alternativ zu diesen Führungsschienen und Profilen können X-förmige Hebescheren oder Seilzüge die Scheibe 2 bewegen.
  • Die perspektivische Ansicht 3 erlaubt einen Einblick in die Tasche 8 im hinteren Teil des Spiegeldreiecks 5 und in einen Zwischenraum 10 zwischen Innenwand 11 und Außenwand 12 der Tür 1. In der für die Aufnahme des vorderen Teils 14 der Scheibe 2 bestimmten Tasche 8 erkennt man das Fensterführungsprofil 6 im Spiegeldreieck 5, da die Scheibe 2 in dieser Ansicht nicht dargestellt ist. Auf der Außenseite des Spiegeldreiecks 5 befindet sich ein Außenspiegel 9. Im Innenbereich der Tasche 8 befindet sich eine elastische Dichtung, die den Innenraum sowohl gegen Spritzwasser wie auch gegen Luftzug abdichtet. Diese Dichtung kann aus einem Formgummiteil, einem Moosgummi oder aus einem technischen Textil wie Filz oder aus einer Kombination aus diesen Teilen bestehen.
  • 4 zeigt eine hochgefahrene Hinterscheibe 23 in einer Hintertür 20 eines Cabrios. Um eine bessere Ansicht zu gewährleisten, wurden eine Innenwand und eine Außenwand der Tür 20, welche einen Zwischenraum begrenzen, weggelassen. Die Scheibe 23 befindet sich auf einer obersten Position einer Kulissenführung 21, von der sie dann abgesenkt werden kann.
  • 5 zeigt die vollständig heruntergefahrene Scheibe 23, welche weiterhin mit der Kulissenführung 21 verbunden ist. Die Scheibe 23 liegt nun in dem Zwischenraum zwischen der Innenwand und der Außenwand der Tür 20. Die Hinterscheibe 23 ragt nicht mehr über die Bordkante 24 des Fahrzeugs. Die Unterkante 25 der vorderen Sektion der Hinterscheibe 23 bildet zur Bordkante 24 einen Neigungswinkel α im Bereich von 10° bis 30°. Die hintere Sektion der Unterkante der Hinterscheibe 23 liegt in dieser Stellung oberhalb eines an der Tür 20 befestigten Türschlosses 22.
  • Um geometrische Überschneidungen zu vermeiden, wird die Scheibe 23 in der hinteren Tür 20 auf einer definierten Bahn auf der Kulissenführung 21 so geleitet, dass der Raum in der Tür optimal ausgenutzt wird. Damit der obere Rand der hinteren Scheibe 23 in versenktem Zustand nicht über der Bordkante 24 des Fahrzeugs sichtbar wird und das Türschloss 22 nicht mit der Scheibe 23 kollidiert, wird die Scheibe während des translatorischen Versenkvorgangs in der Tür auf der Kulissenführung in einer Rotation um ihre Normale, also um eine gedachte senkrecht stehende Achse auf der Oberfläche der Hinterscheibe 23, gedreht. Die Drehrichtung der Hinterscheibe 23 ist bei einer linken Hintertür 20 von außen betrachtet linksdrehend und bei der Hinterscheibe 23 einer rechten Hintertür 20 von außen betrachtet rechtsdrehend; dadurch senkt sich die vordere Sektion der Hinterscheibe 23 stärker ab als die hintere Sektion der Hinterscheibe 23 und nutzt damit den Raum im inneren der Hintertür 20 optimal aus.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10103402 B4 [0008]
    • - DE 19530941 B4 [0009]

Claims (10)

  1. Vorrichtung für ein Fahrzeug, insbesondere ein Kabriolett, mit vier Türen (1, 20) ohne B-Säule oberhalb einer Bordkante (24) dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in einer vorderen Tür (1) eine Scheibe (2) in ihrer Vertikalbewegung durch ein Spiegeldreieck (5) teilweise verdeckt ist und eine Hinterscheibe (23) in einer Hintertür (20) auf einer definierten Bahn einer Kulissenführung (21) bewegbar gelagert ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass im Spiegeldreieck (5) ein Fensterführungsprofil (6) zur Führung der Scheibe (2) vorgegeben ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der vordere Teil (14) der Scheibe (2) in einer Tasche (8), welche vom Spiegeldreieck (5) als äußere Begrenzung gebildet wird, geführt ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Führungsschienen (4) an den Scheiben (2) gegenüber den Führungsprofilen (3) an der Tür (1) durch einen Fensterheberantrieb (13) angetrieben ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass ein Abgleiten der Scheibe (2) in Fahrtrichtung nach schräg vorne auf den Führungsschienen (4) eine Kollision der Scheibe (2) mit einem Türschloss (15) vermeidet.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5 dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Fensterheberantriebe (13) ein elektrisches Antriebselement ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5 dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Fensterheberantriebe (13) ein hydraulisches Antriebselement ist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (23) während einem translatorischen Versenkvorgang in der Hintertür (20) auf der Kulissenführung (21) eine Rotation um ihre Normale vollzieht.
  9. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass eine Unterkante (25) der Hinterscheibe (23) bei vollständiger Versenkung in der Tür (20) einen Neigungswinkel α in einem Bereich von 10° bis 30° zur Bordkante (24) aufweist.
  10. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkante der Scheibe (25) bei vollständiger Versenkung in der Tür (20) oberhalb eines Türschlosses (22) liegt.
DE102007027532A 2007-05-16 2007-06-15 Türkonfiguration für viertürige Cabrios Withdrawn DE102007027532A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007027532A DE102007027532A1 (de) 2007-05-16 2007-06-15 Türkonfiguration für viertürige Cabrios

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202007008617.2 2007-05-16
DE202007008617U DE202007008617U1 (de) 2007-05-16 2007-05-16 Scheibenversenkmechanismus für Cabrios
DE102007026953 2007-06-12
DE102007026953.8 2007-06-12
DE102007027532A DE102007027532A1 (de) 2007-05-16 2007-06-15 Türkonfiguration für viertürige Cabrios

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102007027532A1 true DE102007027532A1 (de) 2008-11-20

Family

ID=39868902

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102007027532A Withdrawn DE102007027532A1 (de) 2007-05-16 2007-06-15 Türkonfiguration für viertürige Cabrios

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102007027532A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115071380A (zh) * 2022-07-14 2022-09-20 北京海纳川汽车部件股份有限公司 车辆的车门组件及车辆

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0133316A2 (de) * 1983-07-27 1985-02-20 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Kraftfahrzeugtür
JPH0664445A (ja) * 1992-08-17 1994-03-08 Kinugawa Rubber Ind Co Ltd 自動車用ドアのコーナーピース構造
DE10024454A1 (de) * 2000-05-18 2001-11-29 Wagon Automotive Gmbh Vorrichtung zur Befestigung des Außenspiegels an der Seitentür eines Kraftfahrzeugs
DE10030195A1 (de) * 2000-06-19 2002-01-03 Brose Fahrzeugteile Fahrzeugtür
DE19530941B4 (de) 1995-08-23 2005-08-25 Wagon Automotive Gmbh Fahrzeugtür mit einem zur Halterung eines Außenspiegels vorgesehenen Spiegeldreieck
DE10103402B4 (de) 2001-01-26 2005-11-24 Daimlerchrysler Ag Außenrückblickspiegel eines Kraftfahrzeugs
DE10306758B4 (de) * 2003-02-17 2007-04-12 Webasto Ag Fahrzeugfenster mit einer höhenverstellbaren Scheibe

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0133316A2 (de) * 1983-07-27 1985-02-20 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Kraftfahrzeugtür
JPH0664445A (ja) * 1992-08-17 1994-03-08 Kinugawa Rubber Ind Co Ltd 自動車用ドアのコーナーピース構造
DE19530941B4 (de) 1995-08-23 2005-08-25 Wagon Automotive Gmbh Fahrzeugtür mit einem zur Halterung eines Außenspiegels vorgesehenen Spiegeldreieck
DE10024454A1 (de) * 2000-05-18 2001-11-29 Wagon Automotive Gmbh Vorrichtung zur Befestigung des Außenspiegels an der Seitentür eines Kraftfahrzeugs
DE10030195A1 (de) * 2000-06-19 2002-01-03 Brose Fahrzeugteile Fahrzeugtür
DE10103402B4 (de) 2001-01-26 2005-11-24 Daimlerchrysler Ag Außenrückblickspiegel eines Kraftfahrzeugs
DE10306758B4 (de) * 2003-02-17 2007-04-12 Webasto Ag Fahrzeugfenster mit einer höhenverstellbaren Scheibe

Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Patent Abstract of Japan & JP 06064445 A *
Patent Abstract of Japan: JP 06-064 445 A

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115071380A (zh) * 2022-07-14 2022-09-20 北京海纳川汽车部件股份有限公司 车辆的车门组件及车辆

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10148537A1 (de) Dachaufbau eines Fahrzeugs
DE102007039808A1 (de) Kraftfahrzeug
DE19961354B4 (de) Führungsvorrichtung für eine Scheibe
EP1526242B1 (de) Verfahren zur Bewegungssteuerung einer Seitenscheibe einer Seitentür eines Kraftfahrzeugs
DE102014013772B4 (de) Fahrzeug mit einer Fahrzeugtür
DE102007008397A1 (de) Klappverdeck für einen offenen Personenkraftwagen
DE102013218388A1 (de) Fahrzeug mit zumindest einem Fensterausschnitt für eine Fensterscheibe
DE19804990C1 (de) Cabrioletverdeck für ein Kraftfahrzeug
DE858929C (de) Tuer fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE102017002256A1 (de) Kraftfahrzeugtür mit einer aus einer Schließstellung nach oben verschiebbaren Scheibe
DE102009002590A1 (de) Personenkraftwagen mit einem zu öffnenden und verstaubaren Dach
DE10320538A1 (de) Fahrzeug mit einer schließbaren Dachöffnung
DE102007027532A1 (de) Türkonfiguration für viertürige Cabrios
EP1818202B1 (de) B-Säulensegment für ein Cabriolet-Fahrzeug
DE102005021333B4 (de) Flügeltür
EP4321359B1 (de) Fensterkonstruktion für ein wohn- bzw. reisemobil
DE102006059981A1 (de) Ausgestaltung einer Scheibenversenkmechanik für rahmenlose Fahrzeugtürenscheiben
DE202006019964U1 (de) Ausgestaltung einer Scheibenversenkmechanik für rahmenlose Fahrzeugtürenscheiben
DE202010011878U1 (de) Insektenschutztür
DE102007025145A1 (de) Mehrteiliges Panoramadach
DE102007023092A1 (de) Scheibenversenkmechanismus für Cabrios
DE29804387U1 (de) Schiebedach
DE102020113288A1 (de) Fensterrahmen für fensteröffnungssystem
DE10346854B4 (de) Rollo für eine versenkbare Scheibe eines Kraftfahrzeuges
DE102021214300B4 (de) Kraftfahrzeug-Seitentür

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R120 Application withdrawn or ip right abandoned

Effective date: 20110923