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DE102007026980A1 - Niethaltevorrichtung - Google Patents

Niethaltevorrichtung Download PDF

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DE102007026980A1
DE102007026980A1 DE200710026980 DE102007026980A DE102007026980A1 DE 102007026980 A1 DE102007026980 A1 DE 102007026980A1 DE 200710026980 DE200710026980 DE 200710026980 DE 102007026980 A DE102007026980 A DE 102007026980A DE 102007026980 A1 DE102007026980 A1 DE 102007026980A1
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DE
Germany
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rivet
holding
clamping lever
clamping
holding block
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DE200710026980
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Inventor
Georg Maier
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Maier Montagetechnik Prue GmbH
Maier Montagetechnik Prueftechnik GmbH
Original Assignee
Maier Montagetechnik Prue GmbH
Maier Montagetechnik Prueftechnik GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/30Particular elements, e.g. supports; Suspension equipment specially adapted for portable riveters
    • B21J15/32Devices for inserting or holding rivets in position with or without feeding arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/02Riveting procedures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Niethaltevorrichtung, insbesondere für eine Rundtaktmaschine, mit einem Nietauflager (14), das eine Auflagefläche (22) für einen Niet (60) aufweist und auf einer Grundplatte (12) angeordnet ist, und einem Halteblock (16), der zwischen einer Aufnahmeposition und einer Halteposition relativ zu dem Nietauflager (14) verschiebbar gehalten ist. Dabei ist am Halteblock zumindest ein Klemmhebel (30) angebracht, dessen Klemmende (36) im Bereich der Auflagefläche (22) des Nietauflagers (14) liegt und in der Aufnahmeposition des Halteblocks (40) nach außen und in der Halteposition des Halteblocks (40) nach innen gedrückt wird, um den Niet (60) zu halten.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Niethaltevorrichtung, insbesondere für eine Rundtaktmaschine, mit einem Nietauflager, das eine Auflagefläche für einen Niet aufweist und auf einer Grundplatte angeordnet ist, und einem Halteblock, der zwischen einer Aufnahmeposition und einer Halteposition relativ zu dem Nietauflager verschiebbar gehalten ist.
  • Niethaltevorrichtungen der vorgenannten Art sind allgemein bekannt und werden von der Anmelderin eingesetzt, wobei der Einsatz sich beispielsweise auf so genannte Rundtaktmaschinen erstreckt. Die Niethaltevorrichtung hat die Aufgabe, den Niet einerseits zu halten, bis die zu vernietenden Bauteile aufgesetzt sind, und andererseits das notwendige Gegenlager für den Nietvorgang bereitzustellen.
  • Bei Rundtaktmaschinen ergibt sich zudem die Aufgabe, den Niet bei einer Drehung des Tisches festzuhalten, wobei diese Problematik sich erst bei größeren Tischen bzw. höheren Taktgeschwindigkeiten (und damit Drehgeschwindigkeiten) ergibt. Die Anmelderin hat zum kontrollierten Halten der Niete bisher beispielsweise Magnete eingesetzt, die ein Verrutschen bzw. Herausfliegen der Niete beim Drehen des Tisches verhindern.
  • Obgleich sich diese Lösung in der Praxis bewährt hat, besteht weiterhin der Wunsch, die Taktzeiten zu reduzieren und damit die Drehgeschwindigkeit des Tisches der Rundtaktmaschine zu erhöhen. Durch die höhere Taktgeschwindigkeit vergrößern sich die Zentrifugalkräfte, die auf den Niet wirken, so dass höhere Ansprüche an die Haltefunktion gestellt werden. Darüber hinaus soll die Lösung zuverlässig und ausfallsicher sein. Schließlich soll die Niethaltevorrichtung so ausgelegt sein, dass sie eine Erhöhung der Taktzahl erlaubt und nicht durch zusätzliche Mechaniken etc. zu einer Verlangsamung führt.
  • Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Niethaltevorrichtung, insbesondere für eine Rundtaktmaschine, vorzusehen, die eine höhere Taktzahl ermöglicht, ohne dass der zu haltende Niet durch die größer werdende Zentrifugalkraft seine definierte Position verlässt.
  • Diese Aufgabe wird von der eingangs erwähnten Niethaltevorrichtung dadurch gelöst, dass am Halteblock zumindest ein Klemmhebel angebracht ist, dessen Klemmende im Bereich der Auflagefläche des Nietauflagers liegt und in der Aufnahmeposition des Halteblocks nach außen und in der Halteposition des Halteblocks nach innen gedrückt wird, um den Niet zu halten.
  • Mit anderen Worten umfasst die erfindungsgemäße Niethaltevorrichtung einen Klemmhebel, der durch die Bewegung des Halteblocks relativ zu dem Nietauflager die erforderliche Klemmbewegung erfährt. Dadurch wird das Klemmende, d. h. eine Klemmbacke, in den Bereich der Auflagefläche bewegt, so dass das Klemmende in der Halteposition des Halteblocks am Niet anliegt, der auf der Auflagefläche aufgesetzt ist. Wird der Halteblock bewegt, erfährt das Klemmende des Klemmhebels wieder eine Bewegung nach außen weg vom Niet, so dass dieser (zusammen mit der vernieteten Baugruppe) entnommen werden kann.
  • Da die Bewegung des Halteblocks bei den bekannten Niethaltevorrichtungen der Anmelderin bereits realisiert wird, wenn der Niet auf die Auflagefläche aufgelegt wird und wenn der Niet mit den vernieteten Bauteilen abgenommen wird, lässt sich erfindungsgemäß diese bereits vorhandene Bewegung zusätzlich dazu nutzen, einen Klemmhebel zu betätigen. Damit haben die erfindungsgemäßen Klemmhebel keinen Einfluss auf die Taktzahl, da zusätzliche Zeit für das Antreiben von Mechanikelementen zum Betätigen des Klemmhebels nicht erforderlich ist.
  • Insgesamt lässt sich die Taktzahl einer Rundtaktmaschine mit erfindungsgemäßen Niethaltevorrichtungen deutlich steigern, ohne dass die Gefahr bestünde, Niete durch hohe Zentrifugalkräfte zu verlieren.
  • In einer bevorzugten Weiterbildung umgibt der Halteblock zumindest teilweise das Nietauflager, und weist eine Öffnung an der der Auflagefläche zugewandten Oberseite auf, wobei die Öffnung so ausgebildet ist, dass ein Niet hindurchgeführt werden kann.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass durch die Öffnung in der Oberseite des Halteblocks eine weitere mechanische Führung für den Niet vorgesehen wird, da sich die Öffnung im Halteblock relativ zu der Auflagefläche nach oben bewegt. Neben der Führung liefert die über der Auflagefläche liegende Öffnung des Halteblocks eine zusätzliche Stütze, um zu verhindern, dass der Niet aus seiner Position gelangt.
  • In einer bevorzugten Weiterbildung sind zwei Klemmhebel vorgesehen, die einander gegenüberliegen und den Niet an zwei Seiten klemmen.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass die Klemmung verbessert wird.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Halteblock über zumindest ein Federelement in die Halteposition vorgespannt, wobei sich das Federelement einerseits an der Grundplatte und andererseits am Halteblock abstützt. Vorzugsweise sind zwei Federelemente in Form von Schraubenfedern vorgesehen.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass die Bewegung des Halteblocks definiert erfolgt und die Halteposition ohne äußeren Einfluss erreicht wird.
  • In einer bevorzugten Weiterbildung weist das Nietauflager eine Steuerfläche auf, mit der ein Ende des Klemmhebels zusammenwirkt, um die Klemmbewegung des Klemmhebels bei einer Bewegung des Halteblocks gegenüber dem Nietauflager herbeizuführen. Bevorzugt ist ein Federelement am Halteblock angebracht, welches das Ende des Klemmhebels in Richtung der Steuerfläche drückt.
  • Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass die Klemmbewegung des Klemmhebels über mechanisch einfache Mittel erreicht wird, wobei hierfür die sowieso vorhandene Bewegung des Halteblocks in z-Richtung genutzt wird.
  • In einer bevorzugten Weiterbildung weist der Halteblock zwei Halteblock-Teile auf, die beabstandet zueinander gehalten sind, wobei in dem entstehenden Spalt der Klemmhebel angeordnet ist. Vorzugsweise ist am Halteblock ein Lagerblock lösbar angebracht, der den Klemmhebel kippbar hält. Weiter bevorzugt ist das mit dem Klemmhebel zusammenwirkende Federelement zumindest teilweise im Lagerblock angeordnet und stützt sich an einer von außen erreichbaren Schraube ab.
  • Die vorgenannten Maßnahmen haben den Vorteil, dass der Klemmhebel von außen gut erreichbar und insbesondere auch ein- und ausbaubar ist, wobei hierfür lediglich der Lagerblock vom Halteblock gelöst werden muss. Auf diese Art und Weise lassen sich relativ schnell neue Klemmhebel in die Niethaltevorrichtung einbauen, wenn sich beispielsweise die Geometrie der zu verarbeitenden Niete verändert hat.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich das mit dem Klemmhebel zusammenwirkende Federelement hinsichtlich der Federkraft von außen einstellen lässt, was eine sehr einfache Justierung zulässt.
  • Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der beiliegenden Zeichnung.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
  • 1a1c drei unterschiedliche schematische Ansichten einer erfindungsgemäßen Niethaltevorrichtung;
  • 2 eine schematische Schnittdarstellung der Niethaltevorrichtung in der Aufnahmeposition;
  • 3 eine schematische Schnittdarstellung der Niethaltevorrichtung in der Halteposition;
  • 4a4f schematische Schnittdarstellungen zur Erläuterung der Bewegungsabläufe zwischen Aufnahmeposition und Halteposition; und
  • 5a5f die in 4 dargestellten Zustände der Niethaltevorrichtung, jedoch in perspektivischer Ansicht.
  • In den 1a bis 1c ist eine Niethaltevorrichtung in unterschiedlichen Ansichten dargestellt und mit dem Bezugszeichen 10 gekennzeichnet. Solche Niethaltevorrichtungen werden bevorzugt in so genannten Rundtaktmaschinen eingesetzt, wobei sich die erfindungsgemäße Lösung jedoch nicht alleine auf den Einsatz in solchen Maschinen beschränkt. Auch in anderen Anwendungsfällen ist die erfindungsgemäße Niethaltevorrichtung 10 einsetzbar.
  • Allgemein dient sie dazu, einen Niet sowie die zu vernietenden Bauteile zu halten und ein Widerlager beim Aufbringen der Nietkraft zu bilden. Um den Niet und die Bauteile besser halten bzw. abstützen zu können, ist die Niethaltevorrichtung entsprechend an diese Bauteile angepasst, was in dem nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel aus Übersichtlichkeitsgründen jedoch nicht berücksichtigt wurde. Die Anpassung an die Bauteile spielt jedoch für die Funktion keine Rolle. Darüber hinaus können auch mehrere Niethaltevorrichtungen 10 nebeneinander angeordnet werden, wobei bestimmte Teile der Niethaltevorrichtungen 10 miteinander verbunden sein können.
  • Die gezeigte Niethaltevorrichtung 10 umfasst eine Grundplatte 12, ein Nietauflager 14 und einen Halteblock 16. Das Nietauflager 14 ist auf der Grundplatte 12 befestigt, die wiederum auf dem Tisch der Rundtaktmaschine angebracht werden kann.
  • Das Nietauflager 14 weist an seiner Oberseite eine Auflagefläche 22 auf, auf die der Niet aufgesetzt wird. Das Nietauflager 14 bildet folglich das Widerlager beim Vernieten.
  • Der Halteblock 16 umgibt das Nietauflager 14 und ist in z-Richtung relativ zu dem Nietauflager 14 bewegbar gehalten. Der Halteblock 16 kann sich also gegenüber dem Nietauflager 14 nach oben und unten bewegen, wobei der Bewegungsweg begrenzt ist.
  • Wie sich aus den 1a bis 1c ergibt, weist der Halteblock 16 an seiner Oberseite eine Öffnung 24 auf, die mit der Auflagefläche 22 fluchtet und zumindest so groß ist, dass ein Niet hindurchpasst.
  • Wie sich aus den folgenden Figuren noch ergeben wird, ist der Halteblock 16 zwischen einer Aufnahmeposition, in der die Oberseite des Halteblocks 16 etwa in einer Ebene mit der Auflagefläche 22 liegt, und einer Halteposition, in der die Oberseite des Halteblocks etwas höher liegt als die Auflagefläche 22, bewegbar.
  • Die Bewegung des Halteblocks 16 aus der Halteposition in die Aufnahmeposition wird gegen die Federkraft eines Federelements 26 ausgeführt, wobei sich das Federelement 26, wie in 1c gezeigt, einerseits am Nietauflager bzw. an der Grundplatte abstützt und andererseits am Halteblock 16. Je nach Anwendungsfall können auch mehrere Federelemente 26 vorgesehen sein. Bei der vorliegenden Ausführungsform besitzt die Niethaltevorrichtung 10 zwei Federelemente 26.
  • Die Niethaltevorrichtung 10 umfasst ferner zwei Klemmhebel 30, die gut in 1b zu erkennen sind. Die Klemmhebel 30 erstrecken sich in z-Richtung parallel zu dem Nietauflager 14 und sind an einem Lagerblock 40 schwenkbar gehalten. Die Schwenkachse der Klemmhebel 30, die mit dem Bezugszeichen 34 gekennzeichnet ist, verläuft somit in x-Richtung.
  • Der Klemmhebel 30 weist an seinem oben liegenden Ende eine Klemmbacke 32 auf, die dazu ausgelegt ist, einen Niet, der auf der Auflagefläche 22 liegt, zu kontaktieren und hierdurch zu klemmen.
  • Der Lagerblock 40 und damit auch der Klemmhebel 30 sind am Halteblock 16 befestigt, so dass sie die Relativbewegung gegenüber dem Nietauflager 14 in z-Richtung ebenfalls mit ausführen. In der in 1b gezeigten Ansicht befindet sich der Halteblock 16 in der Halteposition, in der die Klemmbacke 32 des Klemmhebels 30 etwas oberhalb der Auflagefläche 22 liegt und nach innen, d. h. zur Mitte der Auflagefläche, ragt.
  • Um eine Schwenkbewegung um die Schwenkachse 34 ausführen zu können, weist der Klemmhebel 30 ein Klemmhebel-Ende 36 auf, das bezüglich der Klemmbacke 32 auf der anderen Seite der Schwenkachse 34 liegt. Eine Bewegung des Klemmhebel-Endes 36 nach außen, d. h. weg von dem Nietauflager 14, führt folglich zu einer Bewegung der Klemmbacke 32 nach innen.
  • Um die Klemmbacke 32 in der Aufnahmeposition nach außen zu bewegen und in der Halteposition nach innen, wird die Bewegung des Halteblocks 16 in z-Richtung ausgenutzt, um eine Kraft auf das Klemmhebel-Ende 36 aufzubringen, so dass die Bewegung der Klemmbacke 32 erreicht wird. Hierzu weist das Nietauflager 14 im Bereich des Klemmhebel-Endes 36 eine Steuerfläche 52 auf, gegen die das Klemmhebel-Ende 36 gedrückt wird. Hierfür ist ein Federelement 46 im Lagerblock 40 vorgesehen, das diese Kraft in Richtung des Nietauflagers 14 auf das Klemmhebel-Ende 36 ausübt. Bewegt sich nun der Halteblock 16 und damit das Klemmhebel-Ende 36 in z-Richtung, beispielsweise nach unten, gleitet das Klemmhebel-Ende 36 an der Steuerfläche 52 entlang und kann durch entsprechende Formgebung dieser Steuerfläche 52 nach außen oder innen bewegt werden. Bezug nehmend auf 1b bedeutet dies, dass bei einer Bewegung des Halteblocks 16 aus der gezeigten Halteposition in die Aufnahmeposition das Klemmhebel-Ende 36 sich nach innen bewegen muss, um die Klemmbacke 32 nach außen zu bewegen. Deshalb verläuft die Steuerfläche 52 nach innen.
  • Es zeigt sich also, dass mit der Bewegung des Halteblocks 16 in z-Richtung eine Bewegung der Klemmbacke 32 nach innen und außen auf einfache Art und Weise realisierbar ist. Da die Bewegung in z-Richtung beim Einlegen eines Niets in einer Rundtaktmaschine bereits vorhanden ist, muss für die Bewegung des Klemmhebels 30 kein zusätzlicher Aktuator etc. vorgesehen werden, der unter Umständen neben dem konstruktiven Aufwand auch die Taktzeit beeinflusst.
  • In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei Klemmhebel 30 vorgesehen, die in einer Ebene zu beiden Seiten des Nietauflagers 14 angeordnet sind und damit das Klemmen eines Niets verbessern. Es ist jedoch anzumerken, dass es nicht unbedingt erforderlich ist, zwei Klemmhebel 30 vorzusehen. Der Aufbau und die Funktionsweise der beiden Klemmhebel 30 sind jedoch identisch, lediglich die Bewegungsrichtung bezüglich der Schwenkachse 34 ist entgegengesetzt.
  • Wie bereits erwähnt, wird über ein Federelement 46 das Klemmhebel-Ende 36 an die Steuerfläche 52 angedrückt. Das Federelement 46 wird von einer Schraube 44 gehalten und kann darüber auch justiert werden. Das heißt, dass die auf das Klemmhebel-Ende 36 wirkende Kraft eingestellt werden kann. Die Schraube 44 kann bevorzugt mit dem Federelement 46 eine Einheit bilden, wie dies in 1b angedeutet ist.
  • Wie sich insbesondere aus der 1a ergibt, besitzt der Halteblock 16 spaltförmige Ausnehmungen 54, die sich von der Öffnung 24 zum Lagerblock 40 erstrecken. In diesen Ausnehmungen bzw. Spalten 54 liegen die Klemmhebel 30. Ferner ist noch zu erkennen, dass der Lagerblock 40 mittels zweier Schrauben 42 am Halteblock 16 befestigt ist, so dass sich durch Lösen dieser Verschraubung die Einheit aus Klemmhebel 30 und Lagerblock 40 aus der Niethaltevorrichtung 10 entnehmen lässt.
  • Wie sich ferner aus 1a noch ergibt, besitzt der Halteblock 16 zwei Seitenteile 56, die angeschraubt sind und im unteren Bereich ein Langloch aufweisen, in das ein Führungsbolzen 58, der am Nietauflager 14 bzw. an der Grundplatte 12 angebracht ist, hineinragt. Über die Ausgestaltung des Langlochs und den Führungsbolzen 58 kann der Bewegungsweg des Halteblocks 16 in z-Richtung festgelegt bzw. begrenzt werden.
  • An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass die Ausgestaltung des Halteblocks 16 mit Spalten 54 und Seitenteilen 56 rein beispielhafter Natur ist und die erfindungsgemäße Lehre nicht beschränken soll.
  • In den 2 und 3 ist die Niethaltevorrichtung 10 in einer Schnittdarstellung entsprechend 1b vergrößert dargestellt, und zwar einmal in der Aufnahmeposition (2) und in der Halteposition (3). Deutlich zu erkennen ist in 2, dass die Oberseite des Halteblocks 16 in etwa in einer Ebene liegt mit der Auflagefläche 22, auf der beispielhaft ein Niet 60 aufliegt. Darüber hinaus ist hier gut zu erkennen, dass die Klemmbacken 32 der beiden Klemmhebel 30 unterhalb der Auflagefläche 22 und nach außen verschwenkt sind, so dass der Abstand der beiden einander gegenüberliegenden Klemmbacken 32 größer ist als der Durchmesser des unteren Teils des Niets 60.
  • Wie bereits angedeutet, drücken die beiden Federelemente 26 den Halteblock 16 nach oben, was bedeutet, dass die in 2 gezeigte Aufnahmeposition nur erreicht wird, wenn eine Kraft auf den Halteblock 16 aufgebracht wird, die der Kraft der Federelemente 26 entgegenwirkt. Sobald diese Kraft reduziert bzw. weggenommen wird, bewegt sich der Halteblock 16 durch die Federelemente 26 nach oben in die Halteposition, wie sie in 3 dargestellt ist. Dabei werden die beiden Klemmhebel-Enden 36 über die Steuerfläche 52 nach außen gedrückt, so dass sich die beiden Klemmbacken aufeinander zu bewegen und damit den Niet 60 festklemmen können. Die beiden Klemmhebel 30 führen also eine Bewegung nach oben und eine Schwenkbewegung um die Schwenkachse 34 aus. Die Steuerfläche 52 muss dabei so ausgestaltet sein, dass die Schwenkbewegung erst dann ausgeführt wird, wenn die Klemmbacken den unteren durchmessergrößeren Abschnitt des Niets 60 passiert haben.
  • In den 4 und 5 ist nochmals der Ablauf der Bewegung aus der Halteposition in die Aufnahmeposition und zurück dargestellt, wobei auch zwei zu vernietende Bauteile 70 gezeigt sind.
  • Es ist deutlich zu erkennen, dass beim Zuführen eines Niets 60 der Halteblock 16 in die Aufnahmeposition gebracht wird, so dass die Klemmhebel öffnen. Danach bewegt sich der Halteblock 16 wieder nach oben (4c, 5c), so dass der Niet 60 über die Klemmhebel 30 festgeklemmt und dadurch gehalten wird. Anschließend werden die beiden Bauteile 70 aufgelegt und vernietet, wobei durch die aufgebrachte Kraft der Halteblock 16 wieder in die Aufnahmeposition bewegt wird, so dass die Klemmhebel 30 wieder öffnen. Damit kann der Niet 60 beim Vernieten in die Nietöffnung des unteren Bauteils 70 hineingehen. Schließlich kann das vernietete Bauteil wieder abgenommen werden, wobei hier, wie in 4f, 5f gezeigt, der Halteblock 16 wieder in der Halteposition ist.
  • Nach alledem zeigt sich, dass mit der erfindungsgemäßen Niethaltevorrichtung ein sehr sicheres Halten des Niets 60 möglich wird, so dass auch große Drehgeschwindigkeiten auf einer Rundtaktmaschine nicht dazu führen können, dass der Niet 60 herausgeschleudert wird. Dies hat den Vorteil, dass die Taktzeit und damit die Drehgeschwindigkeit des Tisches der Rundtaktmaschine weiter erhöht werden kann.

Claims (10)

  1. Niethaltevorrichtung, insbesondere für eine Rundtaktmaschine, mit einem Nietauflager (14), das eine Auflagefläche (22) für einen Niet (60) aufweist und auf einer Grundplatte (12) angeordnet ist, und – einem Halteblock (16), der zwischen einer Aufnahmeposition und einer Halteposition relativ zu dem Nietauflager (14) verschiebbar gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Halteblock zumindest ein Klemmhebel (30) angebracht ist, dessen Klemmende (32) im Bereich der Auflagefläche (22) des Nietauflagers (14) liegt und in der Aufnahmeposition des Halteblocks (40) nach außen und in der Halteposition des Halteblocks (40) nach innen gedrückt wird, um den Niet (60) zu halten.
  2. Niethaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteblock (16) das Nietauflager (14) zumindest teilweise umgibt und eine Öffnung (24) an der der Auflagefläche (22) zugewandten Oberseite aufweist, wobei die Öffnung (24) so ausgebildet ist, dass ein Niet (60) hindurchgeführt werden kann.
  3. Niethaltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Klemmhebel (30) vorgesehen sind, die einander gegenüberliegen und den Niet (60) an zwei Seiten klemmen.
  4. Niethaltevorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteblock (40) über zumindest ein Federelement (26) in die Halte position vorgespannt ist, wobei sich das Federelement (26) einerseits an der Grundplatte (12) und andererseits am Halteblock (16) abstützt.
  5. Niethaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Nietauflager (14) eine Steuerfläche (52) aufweist, mit der ein Ende (36) des Klemmhebels (30) zusammenwirkt, um die Klemmbewegung des Klemmhebels (30) bei einer Bewegung des Halteblocks (16) gegenüber dem Nietauflager (14) herbeizuführen.
  6. Niethaltevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Federelement (26) am Halteblock (16) angebracht ist und das Ende (36) des Klemmhebels (30) in Richtung der Steuerfläche (52) drückt.
  7. Niethaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteblock (16) zwei Halteblock-Teile aufweist, die beabstandet zueinander gehalten sind, wobei in dem entstehenden Spalt der Klemmhebel (30) angeordnet ist.
  8. Niethaltevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Halteblock (16) ein Lagerblock (40) lösbar angebracht ist, der den Klemmhebel (30) kippbar hält.
  9. Niethaltevorrichtung nach Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Klemmhebel (30) zusammenwirkende Federelement (46) zumindest teilweise im Lagerblock (40) angeordnet ist und sich an einer von außen erreichbaren Schraube (44) abstützt.
  10. Niethaltevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Federelement (46) und Schraube (44) eine Einheit bilden.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108971361A (zh) * 2018-09-29 2018-12-11 浙江坚迪五金制造有限公司 一种多工位的铆压装置
CN114762888A (zh) * 2021-01-13 2022-07-19 广东富华铸锻有限公司 板簧组件铆合装置

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