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DE102007026942B4 - Verfahren und Vorrichtung zum Entwerfen von Kabelbäumen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entwerfen von Kabelbäumen Download PDF

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DE102007026942B4 DE200710026942 DE102007026942A DE102007026942B4 DE 102007026942 B4 DE102007026942 B4 DE 102007026942B4 DE 200710026942 DE200710026942 DE 200710026942 DE 102007026942 A DE102007026942 A DE 102007026942A DE 102007026942 B4 DE102007026942 B4 DE 102007026942B4
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Rohde and Schwarz GmbH and Co KG
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/28Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for wire processing before connecting to contact members, not provided for in groups H01R43/02 - H01R43/26

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Verfahren zum Speichern von Daten von Kabelbäumen, wobei sämtlichen Daten von einer Recheneinrichtung (90) elektronisch in einem Speicher (91) gespeichert werden, wobei Daten, welche Materialien der Kabelbäume beschreiben, elektronisch gespeichert werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass Daten, welche eine räumliche Struktur der Kabelbäume beschreiben, elektronisch gespeichert werden,
dass Daten, welche elektrische Eigenschaften der Kabelbäume beschreiben, elektronisch gespeichert werden,
dass die sämtlichen Daten in einer einheitlichen Datenstruktur gespeichert werden und die Kabelbäume anschließend unter Verwendung dieser in dem Speicher (91) gespeicherten Daten gefertigt werden,
dass die einheitliche Datenstruktur zumindest ein mehrdimensionales Feld (70, 71, 72, 73, 74, 75, 76) von Datenzellen umfasst, und
dass eine mehrdimensionale Position einer Datenzelle die Art der in ihr abzulegenden Daten vorgibt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum rechnergestützten Entwerfen von Kabelbäumen.
  • Bei der DE 299 23 415 U1 werden die räumlichen Strukturdaten von Kabeln und Kabelbäumen in einem herkömmlichen CAD-System erstellt. Dabei werden nicht sämtliche, den Aufbau des Kabels bzw. des Kabelbaums beschreibende Daten in einem einheitlichen Daten-Format gespeichert. Stattdessen werden Informationen, wie die Art, die Anzahl, die Dicke und wie die Länge der Adern und Informationen, die Armaturen betreffend und Informationen, die räumliche Struktur des Kabelbaums betreffend mittels gesonderter Programme in gesonderten Daten-Formaten gespeichert. Eine ganzheitliche Veränderung das Kabelbaums ist ohne einzelne Veränderung der Daten der verschiedenen Programme nicht möglich. Somit ist zur Veränderung, also zum Beispiel zur Hinzufügung, Entfernung, oder Modifikation von Adern eines Kabels eine Vielzahl an Arbeitsschritten erforderlich. Die Konsistenz der Daten zwischen den verschiedenen Programmen muss dabei zusätzlich überwacht werden.
  • Die DE 32 27 080 A1 zeigt ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Kabelbäumen. Dabei wird mittels einer Anzeigeeinrichtung und einer Recheneinrichtung die Planung eines Kabelbaums durchgeführt. Mittels der Anzeigeeinrichtung werden Daten, welche die Materialien des Kabelbaums und die Reihenfolge der Montage der einzelnen Bauteile beschreiben, eingegeben und von der Recheneinrichtung gespeichert. Ein genauer Modus der Speicherung wird von dem Dokument jedoch nicht angegeben. Ein Nachteil dieses Verfahrens und dieser Vorrichtung ist, dass eine Kompatibilität der gespeicherten Daten mit anderen Anwendungen nicht gegeben ist. Weiterhin beschreiben die gespeicherten Daten nicht den gesamten Aufbau des Kabelbaums, sondern zeigen lediglich die bei einem bestimmten Arbeitsvorgang notwendigen Schritte zu seiner Herstellung.
  • Die DE 100 40 946 B4 zeigt ein Verfahren zur Ermittlung einer Topologie eines Bordnetzes. Dabei werden die Lage eines Leitungsstranges, die Lage von elektrischen Endkomponenten und die Länge und der Querschnitt von Leitungen bestimmt. Das Dokument zeigt jedoch keine Handlungsanweisung zur Planung des Kabelbaums auf Bauteilebene. Nachteilhaft ist auch hier, dass die Daten nicht in einer einheitlichen Datenstruktur gespeichert werden. Es ergibt sich somit auch hier keine Kompatibilität zu anderen Planungsprogrammen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, welche die Planung und Fertigung der räumlichen Struktur und der elektrischen Eigenschaften von Kabelbäumen in einer einzelnen Applikation ermöglicht.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß für das Verfahren durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 und durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 12 für die Vorrichtung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der hierauf rückbezogenen Unteransprüche.
  • Zur Planung von Kabelbäumen wird eine Vielzahl von Daten zur Beschreibung das Kabelbaumes elektronisch gespeichert. Es werden Daten zur räumlichen Struktur, zu den elektrischen Eigenschaften, und zu den Materialien in einer einheitlichen Datenstruktur gespeichert. So ist eine konsistente Planung über verschiedene Ebenen des Systementwurfs möglich.
  • Vorteilhafterweise ist die gemeinsame Datenstruktur ein mehrdimensionales Feld von Datenzellen, wobei die mehrdimensionale Position einer Datenzelle die Art der in ihr abzulegenden Daten vorgibt. Die Vorgabe der an einem bestimmten Ort des mehrdimensionalen Feldes zu speichernden Datenart erleichtert die Einhaltung der Datenkonsistenz.
  • Vorteilhafterweise werden in einer ersten Dimension einzelne Kontakte und einzelne Adern gespeichert. Durch vorteilhafte Fortsetzung in der zweiten Dimension wird die Mehrzahl der Kontakte als Armaturen und die Mehrzahl der Adern als Leitungen gespeichert. Eine vorteilhafte Fortsetzung in der dritten Dimension erlaubt das Speichern der Mehrzahl der Armaturen und der Mehrzahl der Leitungen. Diese räumliche Anordnung sorgt für eine große Übersichtlichkeit der Datenhaltung.
  • Verbindungen zwischen Kontakten und Adern werden vorteilhafterweise durch Speichern eines Verweises auf die, den Kontakt anzeigenden Datenzellen erstellt. Dies ermöglicht eine leichte Modifizierbarkeit der Daten, da bei Entfernung einer Leitung oder einer Armatur die zugehörigen Verbindungsdaten ebenfalls entfernt werden.
  • Die Planung der Kabelbäume erfolgt vorteilhafterweise mittels einer zweidimensionalen gerasterten Arbeitsoberfläche. Durch Platzierung von Symbolen auf Rasterpositionen wird vorteilhafterweise die Positionierung und Verknüpfung von Bauteilen des Kabelbaumes geplant. Damit ist ein übersichtlicher und Zeit sparender Arbeitsablauf des Planungsvorgangs gewährleistet.
  • Vorteilhafterweise werden Kabelbaum-Vorlagen zur Planung benutzt. Kabelbaum-Vorlagen bestehen vorteilhafterweise aus Kombinationen von Bauteilen und beinhalten Teile kompletter Kabelbäume oder komplette Kabelbäume. Vorteilhafterweise können Kabelbaum-Vorlagen erstellt, gespeichert, geladen, gelöscht und modifiziert werden. Die Verwendung von Vorlagen erlaubt die Einsparung von Arbeitszeit zur Planung von Kabelbäumen, da bereits erstellte Kabelbäume oder Teile dieser zur Planung neuer Kabelbäume eingesetzt werden können.
  • Die Verknüpfbarkeit der durch die Symbole dargestellten Bauteile in der dargestellten Verteilung wird vorteilhafterweise überprüft. Das Ergebnis des Prüfungsvorgangs wird vorteilhafterweise durch optische und/oder akustische Rückmeldung angezeigt. Die optische Rückmeldung erfolgt vorteilhafterweise durch Hervorhebung nicht verknüpfbarer Symbole. Eine solche Überprüfung erhöht die Geschwindigkeit der Planerstellung und verringert die Häufigkeit von Fehlern deutlich.
  • Vorteilhafterweise können bei der Planung unterschiedliche Arten, Anzahlen und Längen von Leitungen, unterschiedliche Arten und Anzahlen von Armaturen und unterschiedliche Materialien eingesetzt werden. Vorteilhafterweise können Verbindungen zwischen Leitungen und Armaturen wie auch unterschiedliche räumliche Strukturen eingesetzt werden. Dies erlaubt den Einsatz der Erfindung zur Planung jeglicher Kabelbäume.
  • Der geplante Kabelbaum kann vorteilhafterweise modifiziert werden. Ein einmal erstellter Plan eines Kabelbaumes kann so an unterschiedliche Anwendungen angepasst werden.
  • Leitungen und Armaturen können vorteilhafterweise dem geplanten Kabelbaum hinzugefügt oder aus dem geplanten Kabelbaum entfernt werden. Die Entfernung und Hinzufügung von Leitungen und Armaturen ist vorteilhafterweise ohne Veränderung der übrigen, den geplanten Kabelbaum beschreibenden Datenstruktur möglich. Dies verringert den Aufwand von Planänderungen und erhöht die Sicherheit der Datenkonsistenz.
  • Vorteilhafterweise können die eingesetzten Materialien des geplanten Kabelbaums, die Verbindungen zwischen Leitungen und Armaturen und die räumliche Struktur modifiziert werden. So wird eine sehr hohe Planungsflexibilität erreicht.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung, in der ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, beispielhaft beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine beispielhafte Darstellung der Datenstruktur eines Kontaktes in einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens;
  • 2 eine beispielhafte Darstellung der Datenstruktur einer Armatur in einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens;
  • 3 eine beispielhafte Darstellung der Datenstruktur mehrerer Armaturen in einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens;
  • 4 eine beispielhafte Darstellung der Datenstruktur einer Leitung in einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens;
  • 5 eine beispielhafte Darstellung der Datenstruktur einer Mehrzahl von Armaturen und einer Mehrzahl von Leitungen in einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens;
  • 6 eine beispielhafte Darstellung der Datenstruktur einer Leitung mit Verknüpfungsdaten in einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens;
  • 7 eine beispielhafte Darstellung der Arbeitsoberfläche zur Planung in einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
  • 8 ein beispielhaftes Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Zunächst wird anhand der 16 der Aufbau und die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Datenstruktur erläutert. Mittels 7 wird die Funktionsweise der Arbeitsumgebung gezeigt. Anhand der 8 wird der Aufbau und die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung veranschaulicht. Identische Elemente wurden in ähnlichen Abbildungen zum Teil nicht wiederholt dargestellt und beschrieben.
  • 1 zeigt eine beispielhafte Darstellung der Datenstruktur eines Kontaktes in einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens. In den einzelnen Datenzellen 10 bis 14 werden vorgegebene Daten gespeichert. So wird in der Zelle 10 die Kontaktbezeichnung gespeichert. In Zelle 11 wird der Kontakteinsatz gespeichert. In Zelle 12 wird die Abisolierlänge gespeichert. In Zelle 13 wird die Adernlänge gespeichert. Weitere Zellen 14 stehen für zusätzliche Daten bereit.
  • In 2 wird eine beispielhafte Darstellung der Datenstruktur einer Armatur in einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens gezeigt. Durch Aneinangerreihung von Kontakten 20 bis 24 wird eine Armatur gebildet. In den einzelnen Datenzellen, welche Reihen 25 bis 29 bilden, sind jeweils dieselben Datenarten zu dem jeweiligen Kontakt gespeichert.
  • 3 zeigt eine beispielhafte Darstellung der Datenstruktur einer Mehrzahl von Armaturen in einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens. Durch eine Aneinanderreihung von mehreren Armaturen 35 bis 38 werden sämtliche auf einem Kabel oder Kabelbaum vorkommende Armaturen dargestellt. Die einzelnen Schichten 39 bis 43 werden dabei erneut von Datenzellen identischer Datenarten gebildet.
  • Neben den Armaturen des Kabelbaums werden zusätzlich Informationen zu den Leitungen gespeichert.
  • So wird in 4 eine beispielhafte Darstellung der Datenstruktur einer Leitung in einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens gezeigt. Leitungen werden in Form von Scheiben von Datenzellen gespeichert. In einer gegenüber den zugehörigen Armaturen zusätzlichen Zeile 51 werden Informationen zu der Farbe der Ader bzw. der Schirmnummer gespeichert. In den übrigen Zeilen 51 bis 55 werden lediglich Daten die Verbindungen zu den Kontakten der Armaturen betreffend gespeichert. Die Zuordnung der Leitungen zu Armaturen wird näher anhand der 6 dargestellt.
  • 5 zeigt eine beispielhafte Darstellung der Datenstruktur einer Mehrzahl von Armaturen und einer Mehrzahl von Leitungen in einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens. Wie bei 3 beschrieben, wird im unteren Teil der Figur eine Mehrzahl von Armaturen 73 bis 76 als vertikale Scheiben dargestellt. Über den Armaturen ist eine Mehrzahl von Leitungen 70 bis 72 als horizontale Schichten dargestellt. Die Abbildungen der Scheiben und Schichten auf die Grundebene sind nahezu deckungsgleich. Damit ist jedem Kontakt jeder Armatur 73 bis 76 eine Datenzelle in der Datenstruktur jeder Leitung 70 bis 72 zugeordnet. Diese Datenzelle enthält wie bei 4 beschrieben Verknüpfungsdaten zwischen der betreffenden Ader der Leitung 70 bis 72 und dem betreffenden Kontakt der Armatur 73 bis 76. Die zusätzliche vertikale Scheibe 77, welche den Datenblock der Armaturen überragt, beinhaltet die einzelnen Adern der Leitungen 70 bis 72 identifizierende Daten wie die Adernfarbe.
  • In 6 wird eine beispielhafte Darstellung der Datenstruktur einer Leitung mit Verknüpfungsdaten in einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens gezeigt. Die vertikalen Pfeile 58 durchdringen ausgehend von den einzelnen Kontakten der Armaturen den gesamten dreidimensionalen Datenblock. Sie stellen die Möglichkeit einer Verknüpfung jeder beliebigen Leitung mit dem jeweiligen Kontakt dar. In der ersten Reihe 66 einer jeden Leitung sind die einzelnen Adern über ihre Adernfarbe, die Schirmnummer oder eine andere eindeutige Identifikation definiert. In den weiteren Reihen 59, 67, 68 und 69 sind die Verknüpfungsdaten gespeichert. So wird in den Datenzellen bei Vorhandensein einer Verknüpfung zu dem betreffenden Kontakt ein Verweis auf die mit dem Kontakt zu verknüpfende Ader gespeichert. Beispielsweise sei in der ersten Datenzelle der Reihe 60 die Adernfarbe „blau” definiert. So ist in jeder der auf der Verbindung 65 liegenden Datenzelle ebenfalls der Wert „blau” gespeichert und damit die Kontaktierung der blauen Ader eindeutig festgelegt. Eine Kontaktierung sämtlicher Reihen 59, 67, 68, und 69 ist dabei nicht erforderlich.
  • 7 zeigt eine beispielhafte Darstellung der Arbeitsoberfläche 86 zur Planung in einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Die Arbeitsoberfläche 86 ist gerastert aufgebaut. Jede Rasterposition kann durch ein Symbol belegt werden. Die Position der Symbole kann über eine Zeilenreferenz 87 und eine Spaltenreferenz 88 abgelesen werden. Die Planung erfolgt durch Platzierung von Symbolen, welche Bauteile repräsentieren, auf den Rasterpositionen. So wurden die Rasterpositionen 80 und 84 durch Koaxialanschlüsse, die Rasterpositionen 81 und 83 durch Tüllen und die Rasterposition 82 durch eine Leitung belegt. Neben der Information zu dem verwendeten Bauteil wird zusätzlich eine Vielzahl weiterer Daten eingegeben. So ist zum Beispiel die Orientierung der Koaxialanschlüsse ebenfalls gespeichert. Das zuletzt platzierte Symbol in dieser Darstellung nimmt die Rasterposition 80 ein. Nach erfolgter Platzierung eines Symbols findet eine Überprüfung statt, ob das jeweilige Symbol in der gegenwärtigen Konfiguration mit den umliegenden Symbolen verknüpfbar ist. Eine positive Rückmeldung ist hier durch die hervorgehobene Umrandung des Symbols gegeben. Neben der Erstellung neuer Kabelbäume ist auf dieser Arbeitsoberfläche 86 ebenfalls die Modifikation bestehender Kabelbäume möglich. Über Vorlagen können zusätzlich teilfertige Kabelbäume genutzt werden. Die erstellten Ergebnisse können gespeichert, geladen und gelöscht werden. Über weiterführende interaktive Bedienführungen ist die Eingabe weiterer Daten, die den Kabelbaum betreffen, möglich.
  • In 8 wird ein beispielhaftes Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Eine Eingabeeinrichtung 93 ist mit einer Recheneinrichtung 90 verbunden. An die Recheneinrichtung 90 ist weiterhin ein Speicher 91 und eine Anzeigeeinrichtung 92 angeschlossen. Mittels der Eingabeeinrichtung 93 werden die Daten des zu planenden Kabelbaums eingegeben. Die Anzeigeeinrichtung 92 zeigt während der Eingabe die Daten auf einer grafischen Benutzeroberfläche an. In dem Speicher 91 werden die eingegeben Daten abgespeichert. Zusätzliche Daten werden aus dem Speicher 91 geladen. Die Recheneinrichtung 90 kontrolliert die Eingabeeinrichtung 93, den Speicher 91 und die Anzeigeeinrichtung 92. Der Planungsablauf wird von ihr gesteuert.

Claims (12)

  1. Verfahren zum Speichern von Daten von Kabelbäumen, wobei sämtlichen Daten von einer Recheneinrichtung (90) elektronisch in einem Speicher (91) gespeichert werden, wobei Daten, welche Materialien der Kabelbäume beschreiben, elektronisch gespeichert werden, dadurch gekennzeichnet, dass Daten, welche eine räumliche Struktur der Kabelbäume beschreiben, elektronisch gespeichert werden, dass Daten, welche elektrische Eigenschaften der Kabelbäume beschreiben, elektronisch gespeichert werden, dass die sämtlichen Daten in einer einheitlichen Datenstruktur gespeichert werden und die Kabelbäume anschließend unter Verwendung dieser in dem Speicher (91) gespeicherten Daten gefertigt werden, dass die einheitliche Datenstruktur zumindest ein mehrdimensionales Feld (70, 71, 72, 73, 74, 75, 76) von Datenzellen umfasst, und dass eine mehrdimensionale Position einer Datenzelle die Art der in ihr abzulegenden Daten vorgibt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer ersten Dimension einzelne Kontakte (10, 11, 12, 13, 14) und einzelne Adern (80, 61, 62, 63, 64) gespeichert werden, dass in einer zweiten Dimension die Kontakte (10, 11, 12, 13, 14) als Armatur (20, 21, 22, 23, 24) und die Adern (80, 61, 62, 63, 64) als Leitung (50) gespeichert werden, dass in einer dritten Dimension die Armaturen (73, 74, 75, 76) und die Leitungen (70, 71, 72) gespeichert werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungen zwischen Kontakten (58) und Adern (60, 61, 62, 63, 64) durch Speichern eines Verweises auf die Ader (60, 61, 62, 63, 64) in den die Kontakte (58) anzeigenden Datenzellen (59, 66, 67, 68, 69) erfasst werden.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Entwurf mittels einer zweidimensionalen Arbeitsoberfläche (86) erfolgt, dass die zweidimensionale Arbeitsoberfläche (86) von einer Recheneinrichtung (90) erzeugt und mittels einer Anzeigeeinrichtung (92) angezeigt wird, dass die zweidimensionale Arbeitsoberfläche (89) gerastert (87, 88) ist, und dass der Entwurf durch Platzierung von Symbolen (80, 81, 82, 83, 84) auf Rasterpositionen (85) erfolgt, wobei die Symbole (80, 81, 82, 83, 84) verschiedene Bauteile des Kabelbaums darstellen.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Kabelbaum-Vorlagen zum Entwurf benutzt werden, dass Kabelbaum-Vorlagen aus Kombinationen von Bauteilen bestehen, dass Kabelbaum-Vorlagen Teile kompletter Kabelbäume oder komplette Kabelbäume darstellen, und dass Kabelbaum-Vorlagen erstellt, gespeichert, geladen, gelöscht und modifiziert werden.
  6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verknüpfbarkeit der durch die Symbole (80, 81, 82, 83, 84) dargestellten Bauteile in der dargestellten Verteilung von der Recheneinrichtung (90) überprüft wird, dass das Ergebnis des Prüfungsvorgangs durch optische und/oder akustische Rückmeldung angezeigt wird, und dass die optische Rückmeldung durch Hervorhebung nicht verknüpfbarer Symbole auf der Anzeigeeinrichtung (92) erfolgt.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in das mehrdimensionale Feld unterschiedliche Arten, Anzahlen und Längen von Leitungen (70, 71, 72) eingesetzt werden und/oder dass in das mehrdimensionale Feld unterschiedliche Arten und Anzahlen von Armaturen (73, 74, 75, 76) eingesetzt werden und/oder dass in das mehrdimensionale Feld unterschiedliche Materialien eingesetzt werden und/oder dass in das mehrdimensionale Feld Verbindungen zwischen Leitungen (70, 71, 72) und Armaturen (73, 74, 75, 76) eingesetzt werden und/oder dass in das mehrdimensionale Feld unterschiedliche räumliche Strukturen eingesetzt werden.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in das mehrdimensionale Feld Leitungen (70, 71, 72) aus den geplanten Kabelbäumen entfernt und den geplanten Kabelbäumen hinzugefügt werden und/oder dass in das mehrdimensionale Feld Armaturen (73, 74, 75, 76) aus den geplanten Kabelbäumen entfernt und den geplanten Kabelbäumen hinzugefügt werden.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung und Hinzufügung von Leitungen (70, 71, 72) und Armaturen (73, 74, 75, 76) in das mehrdimensionale Feld ohne Veränderung der übrigen, die geplanten Kabelbäume beschreibenden, Datenstruktur durchführt werden.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelbäume mit den gespeicherten Daten gesteuert gefertigt werden.
  11. Vorrichtung zum Speichern von Daten von Kabelbäumen mit einer Eingabeeinrichtung (93), einer Anzeigeeinrichtung (92), einer Recheneinrichtung (90) und einem Speicher (91), wobei Informationen über eine Beschaffenheit der Kabelbäume über die Eingabeeinrichtung (93) eingebbar sind, wobei die Anzeigeeinrichtung (92) die Informationen darstellt, wobei die Recheneinrichtung (90) die Informationen verarbeitet, wobei der Speicher (91) sämtliche Daten speichert, und wobei der Speicher (91) Daten, welche Materialien der Kabelbäume beschreiben, speichert, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher (91) Daten, welche eine räumliche Struktur der Kabelbäume beschreiben, speichert, dass der Speicher (91) Daten, welche elektrische Eigenschaften der Kabelbäume beschreiben, speichert, dass der Speicher (91) die sämtlichen Daten in einer einheitlichen Datenstruktur speichert, dass die einheitliche Datenstruktur zumindest ein mehrdimensionales Feld (70, 71, 72, 73, 74, 75, 76) von Datenzellen ist, und dass eine mehrdimensionale Position einer Datenzelle die Art der in ihr abzulegenden Daten vorgibt.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine datengesteuerten Fertigungseinrichtung, welche die Kabelbäume fertigt.
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