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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Fettsäure-Alkylestern,
und Glyzerin unter Verwendung des Transesterifikationsprozesses.
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Die
Anwendung von Alkylestern verzeichnet auf dem Markt der Biobrennstoffe
ein ständiges Wachstum. Es wird erwartet, dass bis 2010
nur in Europa der Anteil der Biokraftstoffe im Verkehr um mehr als
6% anwachst. Der erhöhte Verbrauch und die Nachfrage machen
die Optimierung der derzeitigen Herstellungskapazitäten
für Alkylester notwendig. Die Erfindung betrifft die Verfahren
zur Herstellung von Fettsäure-Alkylestern, die als Komponenten
von Dieselkraftstoffen oder als Biodieselkraftstoffe verwendet werden
können. Es werden neue Erkenntnisse und Erfahrungen aus
dem Bereich der Kolloidchemie angewendet mit einer neuen Blickrichtung
auf den Mechanismus der Transesterifikation und der Esterifikation.
Dieser Mechanismus wurde in dem Sinne erweitert, dass er nun eine
neue, realisierbare Methode zur Herstellung von Alkylestern in einem breiten
industriellen Anwendungsbereich bei Verfahren auf der Basis homogener
und heterogener Katalysatoren bietet.
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Reaktionen
für die direkte Umwandlung (Transformation) von pflanzlichen Ölen
oder tierischen Fetten in Fettsäure-Alkylestern und Glyzerol
sind bereits seit mehreren Jahren bekannt. Gegenwärtig
wachst vor allem das Interesse an der Herstellung von Methylestern
oder Äthylestern aus pflanzlichen Ölen wie Raps-,
Soja-, Sonnenblumen-, Olivenöl und weiteren pflanzlichen Ölen,
ebenso aus tierischen Fetten, aus Sammelkommoditäten von
verwendeten Frittierölen und -fetten, deren Qualität
nicht mehr für Lebensmittelzwecke geeignet ist.
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Die
heute kommerziell hergestellten Fettsäure-Alkylester, welche
für die gegenwärtigen Dieselverbrennungsmotoren
verwendet werden, müssen strenge Qualitätsparameter
erfüllen. So wird z. B. in der Europäischen Standardmethode EN
14105/EN 14103, ein Mindestgehalt von
Methylester von 96,5% hm (Masse) gefordert. Außerdem werden
die maximal zulässigen Anteile von Mono-, Di- und Triglyzeriden,
freiem Glyzerol sowie von Metallen und Phosphor limitiert.
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Allgemein
kann der Prozess der Transesterifikation durch die folgende stöchiometrische
Reaktion von Pflanzenöl dargestellt werden:
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Der
Prozess der Transesterifikation von Triglyzeriden in Methylester
von Fettsäuren ist in 1 als katalysierte
Reaktion dargestellt.
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Um
einen hohen Konversionsgrad zu erreichen ist bei den Reaktionen
der Transesterifikation ein hoher Überschuss an Methanol
notwendig. Als konventionelle Katalysatoren werden sowohl homogene
als auch oder heterogene Katalysatoren eingesetzt.
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Die
basische Katalysatoren werden aus der Gruppe der Hydroxide (NaOH,
KOH), Alkoxide (Natriummethanolate, Kaliummethanolate) ausgewählt,
die z. B. in H. Kreutzer, J. Am. Oil. chem. soc. 61(1984)
343 angeführt sind.
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Die
Transesterifikation kann allerdings auch unter Verwendung von saueren
Katalysatoren wie Salzsäure, Schwefelsäure oder
Sulfonsäure stattfinden, ebenfalls unter Verwendung metallischer
Basen, wie z. B. Titanalkoholaten oder Zinn-, Magnesium- oder Zinkoxiden.
Diese genannten Katalysatoren werden in der homogenen Phase eingesetzt,
gehen in die Reaktionsprodukte über und müssen
deshalb nach dem Ablauf der Methanolyse mit Hilfe eines reinigenden
Neutralisierungsschrittes wieder aus dem Reaktionsprodukt entfernt werden.
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Als
homogener Katalysator wird oft Natriummethanolat und auch Kaliummethanolat
verwendet. Ebenso wie aus dem Produkt (Alkylester) muss auch aus
der Glyzerinphase (dem Glyzerinprodukt) nach Ablauf der Reaktion
das Natrium- oder Kaliummethanolat als entstandene Natrium- oder
Kaliumseifen der Fettsäuren beseitigt werden. Dies erfolgt
durch Säuerung mit einer anorganischen Säure (Salzsäure
oder Phosphorsäure). In diesem Fall werden die Fettsäuren
und das Glyzerin, welches noch Salze wie Natriumchlorid, Natriumdiphosphat,
Kaliumchlorid oder Kaliumdiphosphat enthält, voneinander
getrennt. In Abhängigkeit vom Prozess kann Finalglyzerin
in einer Konzentration von 70–95% gewonnen werden.
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Die
Bildung von Seifen der Fettsäuren verringert nicht nur
die Alkylesterausbeute um mehr als 1% der Alkylesterproduktion,
sondern erschwert auch den Prozess der Trennung des Produktes von
der Glyzerinphase. Der Abscheider, der nach dem Reaktor der Transesterifikation
installiert ist, wird zu einer Schwachstelle, die längere
Absetzzeiten oder den Einsatz eines teureren Abscheiders, z. B.
einer Zentrifuge erforderlich macht, was die Gesamtkosten erhöht.
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Bei
verschiedenen Methoden der Transesterifikation ist deshalb die Qualität
des Eingangsrohstoffes Triglyzerid, pflanzliches Öl, tierisches
Fett nach seinem Gehalt an freien Fettsäuren mit einer
Säurezahl von weniger als 1 mg KOH/g und einen Wassergehalt
von weniger als 0,3% limitiert.
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Bestehende Patente
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Das
Bemühen um die Beschleunigung der Reaktionsgeschwindigkeit
von Transersterifikationsreaktionen spiegelte sich in mehreren patentierten
Lösungen wider.
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Das
Patent
CA 2131654 (1994)
Boocock, David G. B. Canada (Prozess for Producing Lower Alkyl Fatty
Acid Esters) veröffentlichte eine Methode, die infolge
der Anwesenheit eines Co-Lösungsmittels und der Schaffung
eines einphasigen Systems der Reaktanten die Reaktionsgeschwindigkeit
der Transesterifikation auf das 15-fache erhöhen sollte.
Als Co-Lösungsmittel sind zyklische Äther wie
1,4-Dioxan, Tetrahydrofuran und Metylterobutyläther angeführt.
Da der Zusatz des Co-Lösungsmittels den Volumendurchfluss
der Reaktanten in der Anlage um mehr als 25% erhöhte, und
da es nach Abschluss der Reaktion notwendig war, diesen Zusatz durch
Destillation zu beseitigen, und wegen des mit der Manipulation mit Äther
verbundenen Risikos fanden die vorgeschlagenen Abläufe
keine Verwendung in realen Technologien.
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Neue
Einblicke in die Reaktionen der Transesterifikation in einer verdünnten
Umgebung der Reaktanten gaben den Anstoß zu weiteren patentierten
Lösungen. Zum Beispiel das Patent
US 6712867/B-1 (2004) und
das Patent
CA 2316141 (2000)
Boocock, David G. B. Canada, wo die Schaffung des Einphasensystems der
Reaktanten durch den Zusatz von Alkanol in einem hohen Molverhältnis
zum Triglyzerin von 15:1 bis 35:1 sowie durch den Zusatz eines Co-Lösungsmittels
(zyklischer Äther) in geringerer Menge so gelöst
wird, dass ein Einphasensystem der Reaktanten entsteht. Auch diese
Lösung beseitigte nicht die Mangel, die wir beim vorhergehenden
Patent angeführt haben.
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Im
Zusammenhang mit dem System der Transesterifikation im verdünnten
Umfeld der Reaktanten stehen auch weitere patentierte Lösungen
wie
WO 2004 085585
A1 ,
US
2006 0293532 A1 Lee, Jin-Suk: KR und weitere (Manufacturing
Method of BIO-DIESEL OIL), wo die Transesterifikation der Triglyceride
in Alkylester mit einem bis zu 30%-igen Zusatz des Finalproduktes
Alkylester erfolgt, der als Rückfluss am Beginn der Transesterifikationsreaktion
oder am Anfang der Esterifikationsreaktion zugesetzt wird. Ebenso
wie im vorhergehenden Patent wird auch bei dieser patentierten Methode
mit einem großen Überschuss des Lösungsmittelzusatzes
gearbeitet, was die Erweiterung der Durchflusskapazität
an allen Knotenpunkten der technischen Anlage erforderlich macht
und somit erhöhte Kosten für den Bau einer Anlage
mit höherer Kapazität sowie auch höhere
Betriebskosten zur Folge hat.
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Patent
US 2003/0032826 A1
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Eine
weitere Patentlösung Pat
US 2003/0032826 A1 Milford
A. Hanna Lincoln, NE (US) (Transesterification Process for Production
of Biodiesel) beschreibt eine Methode zur Herstellung von Fettsäure-Alkylestern
aus Triglyzeriden und eine kontinuierliche Herstellungsanlage. Gegenstand
der Patentlösung ist die Nutzung eines Venturi-Ejektors,
der als Konstruktionselement eine Serie nacheinander geordneter
Reaktionszonen, also Mischglieder in der Rohrleitung bildet. An
der engsten Stelle des Venturi-Ejektors, wo der Durchfluss mit der
größten Geschwindigkeit gebildet wird, wird entweder
nur Alkohol oder Alkohol zusammen mit einem homogenen Katalysator
zugesetzt.
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Die
geschützte Methode im Patent ist dadurch charakterisiert,
dass an der Stelle des Alkoholzusatzes die Komponenten des Reaktanten
eine solche Geschwindigkeit haben, dass eine turbulente Strömung
entsteht, die durch den Grenzwert der Reynolds-Zahl charakterisiert
ist, mindestens rund 2100 bis 4000.
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Diese
Patentlösung nutzt nur die bereits bekannte Erkenntnis
darüber, dass Transersterifikationsreaktionen beschleunigt
werden können, wenn die Komponenten der Reaktanten in einem
größeren gegenseitigen Kontakt stehen, wenn die
Bedingungen für eine größere Turbulenz
geschaffen werden (verschiedene Mischgeschwindigkeiten, größere
Scherkräfte durch verschiedene Mixer und andere Einrichtungen).
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Patent
US 2005/0108927 A1
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Eine
andere Patentlösung Pat
US 2005/0108927 A1 Kandukalpatti Chinnaraj
Velappan und weitere (IN) (Process for the Preparation of BIO-DIESEL)
schützt die Methode zur Herstellung von Biodieselkraftstoff, die
in weniger als 50 Stunden stattfinden kann. Der Brennstoff kann
als Komponente konventioneller Kraftstoffe für Dieselverbrennungsmotoren
verwendet werden. Die Transesterifikationsbedingungen laut Patent,
die Reaktionstemperatur oberhalb des Siedepunktes des verwendeten
Alkohols, nicht höher als 215°C beim turbulenten
Mischen bei einem Wert der Reynold-Zahl (N
Re) von
nicht weniger als 4000, die Reaktionsdauer von nicht weniger als
30 Minuten, mit einem Alkoholüberschuss von 8–42
Masse-%, lange Separationszyklen des Produktes von der Glyzerinphase.
Die im Patent angeführten Reaktionsbedingungen erfordern
geschlossene Reaktor-Anlagen. Diese Anlagen müssen für
Drücke oberhalb der Dampf-Drücke des zur Transesterifikation verwendeten
Alkohols ausgelegt sein.
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Patent
WO
2006/002087 , Patent
US 2005/0274065 A1
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Eine
weitere Patentlösung
WO
2006/002087 ,
US
2005/0274065 A1 Marc A. Portnoff, Pittsburgh, PA (US) und
weitere (Methods for Producing BIODIESEL) betrifft die Methode der
Transesterifikation, der Esterifikation und der Esterifikation-Transesterifikation
(beide in einem Schritt und in zwei Schritten) bei der Herstellung
von Biokraftstoffen.
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Der
Prozess kann auf eine oder mehrere Arten intensiviert werden:
- 1) durch die Anwendung von elektromagnetischer
Mikrowellen-MW(Microwave) oder RF Radiofrequenzenergie
- 2) der Prozess wird so geleitet, dass die Reaktanten im Kontakt
mit dem heterogenen Katalysator eine ausreichend hohe Bewegungsgeschwindigkeit
erreichen
- 3) durch das Emulgieren der Komponenten des Reaktanten mit dem
homogenen Katalysator
- 4) durch die Erhaltung der Reaktion bei dem partiellen Druck
oder über dem partiellen Druck der verdampften Komponenten
der Reaktanten
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Durch
die Anwendung eines oder mehrerer der angeführten Schritte
kann die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht werden. Ebenso
kann eine höhere Konversion (eine höhere Alkylesterausbeute)
oder beides erreicht werden.
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Zu
den Patenten, die eine Methode zur Erhöhung der Geschwindigkeit
bei der Transesterifikation suchen, gehört auch das Patent.
US 6884900 B2 Maeda,
Yasuaki (Kawachinagano, JP) und weitere (Method for producing fatty
acid alkohol ester), bei der bei der auf übliche Weise
angewendeten Methode der Transesterifikation der Triglyzeride in
Alkylester zusätzlich die Wirkung von Ultraschallenergie
im Frequenzbereich von 15 bis 100 kHz bei einer Intensität
von 0,5 bis 20 W/cm
2 im Beisein eines homogenen
Katalysators eingesetzt wird. Ein anderer Frequenzbereich von 200
bis 3000 kHz bei der Intensität 0,5 bis 20 W/cm
2 soll die Sedimentationsdauer für
die Trennung von Glyzerin und Alkylester verkürzen.
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Der
erhöhte Verbrauch von Biokraftstoffen, die ständig
wachsende Nachfrage zwingen die Hersteller von Alkylestern zur Intensivierung
der Produktionsanlagen. Das kann entweder so erreicht werden, dass
neue Produktionsanlagen mit größerer Kapazität
gebaut werden, oder es können alle in den Patenten angeführten Anregungen
zur Verbesserung des Prozesses der Transesterifikation, vor allem
zur Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit, genutzt werden,
wodurch die Menge des hergestellten Alkylesters auch in den bestehenden Produktionsanlagen
erhöht werden kann.
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Einen
solchen bedeutenden Beitrag können auch die Methoden leisten,
die Gegenstand dieser Erfindung sind.
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Die
Mängel der bisherigen Methoden der Herstellung von Fettsäure-Alkylestern
werden durch die Lösung gemäß dieser
Erfindung zum größten Teil beseitigt. Die wesentliche Änderung
des neuen Verfahrens beruht darauf, dass der Prozess der Esterifikation
und der Transesterifikation unter Verwendung einer neuen Komponente
erfolgt, die in den Ansprüchen des Patentgegenstandes definiert
und präzise abgegrenzt ist, und Co-Emulgator benannt wurde.
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Beim
Studium, bei der Forschung, und bei der Beobachtung der Kinetik,
der Transformationsreaktionen zur Gewinnung von Fettsäure-Alkylestern
haben wir festgestellt, dass es eine weitere Art gibt, auf die auf sehr
vorteilhafte Weise die Reaktionsgeschwindigkeit dieser Systeme unter
relativ vorteilhaften und einfachen Bedingungen erhöht
werden kann.
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Wenn
wir die Arbeiten von Freedman verwenden (Freedman JAOS,
vol. 61 Oktober 84), können wir zitieren, dass
die Konversion von Triglyzeriden unter den Bedingungen der mechanischen
Vermischung, bei einer Temperatur von 60–63°C,
im Molverhältnis von Alkohol zu Triglyzerid von 6:1, einer
Dosis von 0,5% Natriummethanolat in 60 Minuten ein Niveau von 98%
erreicht, wo sich das Gleichgewicht (Äquilibrum) zwischen den
Eingangsreaktanten und den Endprodukten der Reaktion stabilisiert.
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Abb.
3 Allgemeine Darstellung der Transesterifikationsreaktion von pflanzlichem Öl
bei der Methanolyse
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Dies
ist die stöchiometrische Gleichung als Enddarstellung des
Ergebnisses der Transesterifikation. Der Reaktionsablauf erfolgt
aber schrittweise: 1.
Stufe:
Abb.
4 Darstellung der Zusammensetzung der Produkte der Transesterifikationsreaktion
nach der ersten Reaktionsstufe
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2.
Stufe:
Abb.
5 Darstellung der Zusammensetzung der Produkte der Transesterifikationsreaktion
nach der zweiten Reaktionsstufe
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3.
Stufe:
Abb.
6 Darstellung der Zusammensetzung der Reaktionsendprodukte
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Dies
ist die stöchiometrische Endzusammensetzung der Produkte
der Transesterifikation, wenn wir die Entstehung von Nebenprodukten
(nicht reagierter Alkohol, entstandene Seife usw.) nicht berücksichtigen.
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Für
unsere Überlegung ist die Feststellung wichtig, dass bei
der Transesterifikation schrittweise Zwischenprodukte entstehen.
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In
der ersten Stufe entsteht Diazylglyzerid, in der zweiten Stufe Monoazylglyzerid.
Erst in der dritten Stufe wird die stöchiometrische Endzusammensetzung
1 mol Glyzerid und 3 mol Methylester, also die 100%-ige Konversion
erreicht.
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Um
die stöchiometrische Endausbeute zu erreichen, müssen
solche Bedingungen geschaffen werden, dass die Reaktion in der Richtung
der Entstehung der Produkte auf der rechten Seite der stöchiometrischen Gleichung
abläuft.
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Es
ist bekannt, dass eine höhere Konversion, nahe der stöchiometrischen,
durch geeignete Reaktionsbedingungen erreicht werden kann, wie:
- • Erhöhung des Alkoholüberschusses,
das stöchiometrische Verhältnis Alkohol zu Triglyzerid
3:1 steigt in kommerziellen Herstellungsanlagen auf den Wert 6:1
und auch höher
- • Erhöhung der Temperatur der Komponenten
der Reaktanten auf einen Wert nahe dem Siedepunkt des Alkohols oder über
den Siedepunkt des Alkohols bei Temperaturen von 70°C bei
einem Druck von ca. 0.5 105 Pa bis 7·105 Pa, manchmal auch mehr in Technologien
mit einem heterogenen Katalysator, in der Regel in Durchflussanlagen,
in Druckreaktoren
- • Erhöhung der Mischintensität der
Komponenten, die miteinander reagieren sollen, durch verschiedene Konstruktionsvorschläge
für Mischanlagen, wo bei größerer Turbulenz
ein besserer Kontakt der Reaktionskomponenten erreicht wird
Andererseits
kann aber die übermäßige Steigerung der
dynamischen Turbulenz Schwierigkeiten bei der Abscheidung des Alkylesters
vom Glyzerin verursachen, wenn schwer trennbare Emulsionen entstehen, wodurch
ein Zustand der verschlechterten Separierung hervorgerufen wird
(bis zu einigen Stunden), eventuell kann sich dieser Zustand im
Beisein der entstehenden Seifen verschlechtern, wobei außerdem
verschiedene Arten von Zentrifugen eingesetzt werden müssen,
was wiederum sowohl die Investitionsals auch die Betriebskosten
(Herstellungskosten) erhöht.
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Mit
den vorstehend beschriebenen Maßnahmen wird eine höhere
Konversion erwartet, es kann damit aber nicht limitiert werden,
in welcher Zeit, also in welcher Reaktionszeit Daraus geht die Frage
hervor, auf welche Art eine Verkürzung der Reaktionszeit
erreicht werden kann, was im Endeffekt Einfluss auf die Produktionskapazität
der Anlage hat.
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Wenn
die Reaktionszeit kurz sein wird, wenn sich eine solche Lösung
findet, dann kann die Produktionskapazität der derzeit
bestehenden Herstellungsanlagen gesteigert werden. Wenn sich eine
solche Lösung nicht findet, werden die Hersteller von Alkylestern
durch die steigende Nachfrage nach Kraftstoffen gezwungen sein,
neue Produktionsanlagen mit größeren Kapazitäten
zu errichten.
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Die
Antwort kann lauten, dass wenn eine kürzere Reaktionszeit
erzielt wird, gleichzeitig auch die Geschwindigkeit der Reaktion
steigt.
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Das
Bemühen um die Erhöhung der Geschwindigkeit der
Transformationsreaktionen wurde in den zitierten Patenten im vorhergehenden
Teil angeführt. Dies waren:
- • Erhöhung
der Reaktionsgeschwindigkeit auf das bis zu 15-fache bei Verwendung
von Co-Lösungsmitteln (zyklische Äther) oder in
einem Zusatz von Alkoholüberschuss im Molverhältnis
15:1 bis 30:1 Alkohol zum Triglyzerid und mit einem weiteren Zusatz
einer geringeren Menge von zyklischem Äther
- • Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit durch
Verwendung eines Zusatzstoffes, welcher mit einer bis zu 30%-igen Überschussmenge
bezogen auf das Finalprodukt Alkylester zu Beginn der Transesterifikations- oder
der Esterifikationsreaktion eingebracht wird
- • Erhöhung des gegenseitigen Kontaktes der
Reaktanten durch die Schaffung nacheinander angeordneter Reaktionszonen,
Erhöhung der Turbulenzen (Reynolds-Zahl mindestens 2100
bis 4000)
- • Erhöhung der Reaktionstemperatur nicht mehr
als 215°C, Erhöhung der Turbulenzen Reynolds-Zahl
nicht weniger als 4000, Erhöhung des Alkoholüberschusses
8 bis 42%
- • Erhöhung des Transformationsablaufes für
die Herstellung von Alkylesterm. Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit
und gleichzeitige Steigerung der Konversion (eine größere
Alkylesterausbeute) durch das Einwirken von Mikrowellen oder elektromagnetischer
Radiofrequenzenergie oder durch das Einwirken von Ultraschallenergie
unter Verwendung eines homogenen Katalysators
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Die
Vorteile und auch die Mängel dieser Patentlösungen
wurden im vorhergehenden Teil des Patents kommentiert.
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Die
hier genannten und diskutierten Maßnahmen sollen gemäß den
allgemein bekannten Erkenntnissen aus diesem Fachbereich also zur
Verbesserung der Bedingungen für den Prozess der Transesterifikation und
der Esterifikation zur Herstellung von Fettsäure-Alkylestern
führen.
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Gehen
wir noch einmal zurück zur bereits erwähnten stöchiometrischen
Gleichung 3, 4, 5, 6 und
betrachten wir diese Reaktion aus der Sicht der Erkenntnisse der
Kolloidchemie. Bereits auf den ersten Blick können wir
feststellen, dass Diazylglyzeride und Monoacylglyzeride Zwischenprodukte
der Transesterifikationsreaktion sind und sowohl in der ersten als
auch in der zweiten Stufe der schrittweisen Reaktion entstehen,
und ein Gemisch mit den Eingangsrohstoffen und den Reaktionsprodukten
bilden.
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Da
Monoazylglyzeride und Diazylglyzceride in einem breiten Spektrum
als Emulgatoren in der Lebensmittelindustrie, in der Kosmetik und
in anderen Bereichen verwendet werden, stellen wir uns die Frage,
in welcher Weise sie auch die Transesterifikationsreaktion beeinflussen
können.
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Die
Antwort suchen wir z. B. in der nachfolgenden Tabelle.
| Wert
HLB des Emulgators | Eigenschaft
des Emulgators |
| | |
| 1–3 | Schaumabscheider |
| 2–6 | Emulgator
Typ V/O (Wasser in Öl) |
| 7–8 | Benetzungsmittel |
| 8–18 | Emulgator
Typ O/V (Öl in Wasser) |
| 13–15 | Detergenten |
| 15–20 | Solubilisatoren |
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Die
Fähigkeit eines Emulgators, Emulsionen eines bestimmten
Typs zu bilden ist durch seine Löslichkeit in disperser
Umgebung gegeben und kann aus seinem HLB-Wert (Hydrophile-Lipophile-Balance)
bestimmt werden. Er ist eine dimensionslose Zahl und Tensiden (Emulgatoren)
wird der Wert 0 bis 20 zugeordnet.
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Den
Monoazylglyzeriden und Diazylglyzeriden ist der Wert HLB 4–6
zugeordnet, wir bewerten sie also als Emulgatoren, welche die Entstehung
von Emulsionen des Typs V/O (Wasser in Öl) präferieren.
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Aus
dieser Sicht kann vorausgesetzt werden, dass das Vorhandensein von
Diazylglyzeriden und Monoazylglyzeriden im Reaktionsgemisch der
Reaktanten und Produkte der Transesterifikationsreaktion die Entstehung
eines Systems präferieren wird, bei welchem im Außenumfeld
Reaktionskomponenten erhalten bleiben, die oleofilen Charakter haben,
und in der inneren Phase Komponenten entstehen, die hydrofilen Charakter
haben.
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In
der äußeren Phase werden sich also Triglyzeride,
Monoazylglyzeride, Diazylglyzeride und in der inneren Phase werden
sich Alkohol und Glyzerin befinden.
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Die
Reaktanten und die Produkte im geschaffenen System werden im Verlauf
der Transesterifikation die Tendenz aufweisen, aus der Sicht der
Stöchiometrie auf der linken Seite der stöchiometrischen
Gleichung zu bleiben.
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Allgemein
gilt in der Chemie, dass, wenn sich die Ausbeute der Reaktionsprodukte
und die Reaktionsgeschwindigkeit erhöhen soll, die Reaktion
und ihr Verlauf in Richtung der entstehenden Produkte, also auf
die rechte Seite der stöchiometrischen Gleichung verschoben
werden muss.
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Wir
haben festgestellt, dass eine solche Verschiebung so erfolgen kann,
dass die Entstehung eines Systems vom Typ O/V (Öl in Wasser)
präferiert wird. Dies kann so erreicht werden, dass der
HLB-Wert des Systems, in dem die Transesterifikation stattfindet,
erhöht wird, also durch den Zusatz einer Komponente mit einem
höheren HLB-Wert.
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Wir
haben festgestellt und durch viele Versuche experimentell bestätigt,
dass sich die Reaktionsgeschwindigkeit der Transesterifikation bei
der Herstellung von Fettsäure-Alkylester durch den Zusatz
eines Co-Emulgators, dessen HLB-Wert größer als
9 ist beträchtlich erhöht.
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Auch
bei der Beobachtung, und bei der Erforschung von Esterifikationsreaktionen
der Umwandlung von Karboxyl-Fettsäuren in Alkylester haben
wir ähnliche Abhängigkeiten festgestellt.
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Abb.
7 Allgemeine Darstellung der Esterifikationsreaktion
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Der
Zusatz eines Co-Emulgators mit einem geeigneten HLB-Wert verschiebt
die Reaktion in Richtung zum entstehenden Produkt, erhöht
also die Reaktionsgeschwindigkeit der Esterifikation.
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Proportional
zur Entstehung von Reaktionswasser sinkt die Reaktionsgeschwindigkeit,
und deshalb werden Mittel zugesetzt, die das Wasser binden. Solche
Mittel sind Anhydride von Säuren, Chlorate von Säuren,
Metaphosphorsäure, Metalloxide und verschiedene Sorptionsmittel.
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Wir
haben festgestellt, dass auch der in diesem Patent deklarierte Co-Emulgator
zu diesen Mitteln gezählt werden kann.
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Die
Wirkung des Co-Emulgators im Prozess der Transesterifikation von
Triglyzeriden oder Karboxylsäuren kann auch unter anderen
Gesichtspunkten betrachtet werden.
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Im
geschaffenen System der Reaktanten verursacht der Co-Emulgator bei
der Transesterifikation bereits bei geringer Konzentration eine
Verringerung der Spannung zwischen den Oberflächen an der
Phasengrenze der Dispersion zwischen den Reaktanten. Dadurch:
- – kommen die Reaktanten auch bei mäßigeren
Reaktionsbedingungen gegenseitig in Kontakt, z. B. bei niederen
Temperaturen, geringerem Anspruch an intensives Mischen.
- – werden infolge dieser vorteilhaften Bedingungen die
Monoazylglyzeride und die Diazylglyzeride an der Phasengrenze die
Tendenz aufweisen, als diphile Moleküle dorthin zu streben,
wo sich der Co-Emulgator in der Lösung aus Alkohol und
homogenem Katalysator befindet, was den Verlauf der katalysierten
Reaktion bedeutend beschleunigt. Die Reaktionszeit für
die Erreichung einer hohen Konversion und die Schaffung des Finalproduktes
Alkylester mit einem Normgehalt nichtreagierter Nebenkomponenten,
wie sie zum Beispiel von der Norm DIN EN 14214 festgelegt
werden, verkürzt sich.
| Prüfparameter | Grenzwerte | Einheit |
| Estergehalt | min
96,5 | % |
| Gehalt
an freiem Glyzerin | max
0,02 | % |
| Monoglyzerid-Gehalt | max
0,8 | % |
| Diglyzerid-Gehalt | max
0,2 | % |
| Triglyzerid-Gehalt | max
0,2 | % |
| Gehalt
an Gesamtglyzerid | max
0,25 | % |
Tab-2
Einige Qualitätsparameter laut Norm DIN EN 14214 - • machen sich auch
spezifische Interaktionen von Komponenten der Dispersion der Reaktanten
mit dem Co-Emulgator beim Kontakt mit dem heterogenen Katalysator
positiv bemerkbar. In der technologischen Praxis werden bei Rektionen
mit heterogenen Katalysatoren die Kontakte mit den aktiven Zentren
des Katalysators für sehr wichtig gehalten. Wenn eine bessere
Benetzung der aktiven Oberfläche des Katalysators mit Reaktanten
erreicht werden kann, bedeutet dies immer einen größeren
katalytischen Wirkungsgrad in der gegebenen Reaktion.
- • Sind der Co-Emulgator, sein Typ und weitere Parameter
in den Patentansprüchen definiert. Außer dieser Spezifizierung
muss betont werden, dass er als Produkt ausgewählt wurde,
das in basischer und sauerer Umgebung stabil ist. Bei Transesterifikations-
und Esterifikationsreaktionen reagiert er nicht chemisch, verbleibt
im Reaktionssystem, und da er mit einem höheren HLB-Wert
ausgewählt wurde, verbleibt er nach Ablauf der Reaktion
vorzugsweise in einer polaren Umgebung, also in der Glyzerinphase,
oder bei Esterifikationsreaktionen in der Phase Wasser-Alkohol.
- • Bleibt er nach der Regenerierung, der Verdampfung
des Alkohols aus der Wasser-Alkohol-Phase, im saueren Wasser, wenn
ein homogener Katalysator verwendet wurde, und kann an den Beginn
der Esterifikationsreaktion zurückkehren.
- • Spielt der Rest-Co-Emulgator, der nach der Beendigung
der Transesterifikationsreaktion in der Glyzerinphase verbleibt,
eine sehr wichtige Rolle. Seine Wirkung wird dadurch sichtbar, dass
er in bedeutendem Maße die Sedimentierung (schnelle Abscheidung)
der Glyzerinphase vom Alkylester beschleunigt. Die Abscheidungswirkung
wird enorm erhöht, die Phasenteilung der Produkte erfolgt
in einigen Minuten, nicht in einigen Stunden (wie dies bei einigen älteren
kommerziellen Technologien der Fall ist).
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Die
Mehrheit der Prozesse in der Natur läuft an der Phasengrenze
ab und hängt mit Oberflächenerscheinungen zusammen.
So werden zum Beispiel biologische Enzymprozesse in Technologien
verstanden, Adsorptionsprozesse, die Bildung von Dispersionen, Benetzungsoperationen
und viele andere, die nach den Gesetzmäßigkeiten
ablaufen, die für Oberflächenerscheinungen gelten.
Genau so können wir auch die Transesterifikationsreaktionen
der Herstellung von Alkylester betrachten. Bereits zu Beginn des
Prozesses muss eine Dispersion mit zwei Polaritäten unterschiedlicher
und miteinander unvermischbarer Reaktanten gebildet werden (Triglyzerid – Alkohol
+ homogener Katalysator), damit die Reaktion anläuft. Im
Verlaufe der Reaktion entstehen Zwischenprodukte (Diazylglyzeride,
Monoazylglyzeride), die als typische Emulgatoren im ursprünglichen
dispersen Umfeld die Entstehung einer Emulsion vom Typ V/O präferieren
(polarer Reaktant + homogener Katalysator im nichtpolaren Pflanzenöl
oder Tierfett). Wenn geeignete Bedingungen bestehen, entstehen im
Verlaufe der Reaktion Seifen (Natrium- oder Kaliumseife, Fettsäureverbindungen),
die einen hohen HLB-Wert haben und die Entstehung einer entgegengesetzten
Emulsion vom Typ O/V präferieren (Triglyzeride, Monoazylglyzeride,
Diazylglyzeride in polarer Umgebung, Alkohol + homogener Katalysator).
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Durch
die Tatsache, dass im Verlaufe der Reaktion Seifen entstehen, die
als Beschleuniger der Transesterifikationsreaktionen wirkten, stabilisierten
sich in den Anlagen für die Herstellung von Alkylestern
gewisse Standardreaktionszeiten, nach denen die Fertigungsanlagen
projektiert und gebaut wurden.
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Auf
der anderen Seite ist allgemein bekannt, dass die Bildung von Seifen
von Fettsäuren die Ausbeute der Fettsäure-Alkylester
manchmal um mehr als 1% verringert und außerdem den Abscheidungsprozess
der Glyzerinphase erschwert. Längere Abscheidungszyklen
wurden meistens durch den Einbau von Zentrifugen in die Herstellungsanlagen
gelöst.
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Um
größere Ausbeuten des geforderten Alkylesters
zu erreichen bemühte man sich, solche Bedingungen zu schaffen,
die die Bildung von Seifen verhindern. Das sind die in diesem Bereich
wohl bekannten Maßnahmen, die die Qualität der
Eingangsrohstoffe betreffen (begrenzter Gehalt freier Fettsäure,
Wassergehalt und weitere), sowie auch technologische Maßnahmen
für den Wassergehalt im homogenen Katalysator, im rezirkulierten
Alkohol und weitere.
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Infolge
dieser Maßnahmen wurde die Verringerung der Seifenbildung
und somit auch höhere Ausbeuten erreicht, aber andererseits
entstanden neue Probleme bei der Qualität des erzeugten
Alkylesters, wo unter den Bedingungen des üblichen stabilisierten
Zyklusses ein zu hoher Gehalt an Mono- und Diglyzeriden festgestellt
wurde. Diese Tatsache bedeutet, dass der Prozess der Transesterifikation
nicht beendet wurde.
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Infolge
dieser Tatsache wurden Lösungen gesucht, wie die Reaktionsgeschwindigkeit
der Transesterifikation bei hohen Ausbeuten erhöht werden
kann. Viele Lösungen wurden im oben bei den genannten veröffentlichten
Patenten angeführt.
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Bei
unserer Lösung handelt es sich um Methoden für
die Herstellung von Fettsäure-Alkylester gemäß dieser
Erfindungen, die aber darüber hinaus die Probleme und Mangel
beseitigen, die den Transesterifikationsprozess begleiten.
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Die
einzelnen Teile wurden auf eine solche Weise konzipiert, dass Antworten
und Erklärungen der Mechanismen der Reaktionen in den Ergebnissen
der Grundlagenforschung gesucht wurden. Es werden neue Erkenntnisse,
Anwendungen von Erfahrungen aus der Kolloidchemie und ein neuer
Blickwinkel auf den Mechanismus der Transesterifikation diskutiert.
Daraus abgeleitet haben wir ein neues, realisierbares Verfahren für
die Herstellung von Alkylestern in einem breiten industriellen Anwendungsbereich
auf der Basis homogener und heterogener Katalysatoren entwickelt.
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Die
neuen Erkenntnisse der vorteilhaften Verwendung des Co-Emulgators,
die in den einzelnen Patentansprüchen aufgearbeitet wurden,
sind systematisch mit den Bedingungen des erhöhten Kontaktes
zwischen den Reaktanten verbunden, welche die bisher bereits bekannten
Mischmethoden nutzen, die an solchen Fertigungsanlagen vorteilhaft
genutzt werden können, bei denen noch eine weitere Intensivierung
der Reaktionsgeschwindigkeit notwendig ist.
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Weitere
Erläuterungen zu der Erfindung sind den in den 1–7 schematisch
dargestellten Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
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1 zeigt
das Grundschema einer kontinuierlichen Herstellungsanlage für
Fettsäure-Alkylester.
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2 zeigt
dass System für die Aufsatzesterifikation, -Transesterifikation
mit U = Ultraschallenergie. Die Programmüberwachung erfolgt
durch Beobachtung der Auswirkung der Mischintensität, der
Auswirkung des Temperatureinflusses und er Auswirkung der Ultraschallenergie.
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3 zeigt
die prinzipielle Darstellung des Systems der Labordurchflussanlage
für Esterifikation und Transesterifikation. Die Programmüberwachung
erfolgt dabei durch Beobachtung der Abhängigkeit des Durchflusses
vom Wirkungsgrad, des Einflusses von Temperatur und Druck, der Auswirkung
der Ultraschallenergie und der Auswirkung der Mikrowellenenergie.
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4 zeigt
das Strömungsschema des Transesterifikationsprozesses der
Herstellung von Fettsäure-Alkylester mit einem heterogenen
Katalysator gemäß den Ansprüchen der
Erfindung.
R1, R2 – Reaktoren
mit dem heterogenen Katalysator.
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5 zeigt
das Strömungsschema des Esterifikationsprozesses der Herstellung
von Fettsäure-Alkylester mit einem homogenen Katalysator
gemäß den Ansprüchen der Erfindung.
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6 zeigt
das Strömungsschema des Esterifikationsprozesses der Herstellung
von Fettsäure-Alkylester mit einem heterogenen Katalysator
gemäß den Ansprüchen der Erfindung.
R1, R2 – Reaktoren
mit dem heterogenen Katalysator.
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7 zeigt
das Strömungsschema des Esterifikations und des Transesterifikationsprozesses
der Herstellung von Fettsäure-Alkylester mit einem heterogenen
Katalysator gemäß den Ansprüchen der
Erfindung.
R1 – Reaktor mit
einem sauren Katalysator
R2, Rn – Reaktoren mit einem basischen
heterogenen Katalysator.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
-
- - CA 2131654 [0013, 0014]
- - US 6712867 B [0014, 0015]
- - US 2316141 [0014, 0015]
- - WO 2004085585 A1 [0015, 0016]
- - US 20060293532 A1 [0015, 0016]
- - US 2003/0032826 A1 [0016, 0017]
- - US 2005/0108927 A1 [0019, 0020]
- - WO 2006/002087 [0020, 0021]
- - US 2005/0274065 A1 [0020, 0021]
- - US 6884900 B2 [0023, 0024]
-
Zitierte Nicht-Patentliteratur
-
- - EN 14105 [0004]
- - EN 14103 [0004]
- - H. Kreutzer, J. Am. Oil. chem. soc. 61(1984) 343 [0008]
- - Freedman JAOS, vol. 61 Oktober 84 [0029]
- - Norm DIN EN 14214 [0058]