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DE102007026446A1 - Schnell montierbares Sensorgehäuse für Sensoren mit Luftkontakt - Google Patents

Schnell montierbares Sensorgehäuse für Sensoren mit Luftkontakt Download PDF

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DE102007026446A1
DE102007026446A1 DE200710026446 DE102007026446A DE102007026446A1 DE 102007026446 A1 DE102007026446 A1 DE 102007026446A1 DE 200710026446 DE200710026446 DE 200710026446 DE 102007026446 A DE102007026446 A DE 102007026446A DE 102007026446 A1 DE102007026446 A1 DE 102007026446A1
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DE
Germany
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housing
sensor
housing part
parts
sensor housing
Prior art date
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DE200710026446
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Tobby Brandt
Stephan Henzler
Martin Schuerer
Boris Adam
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Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L19/00Details of, or accessories for, apparatus for measuring steady or quasi-steady pressure of a fluent medium insofar as such details or accessories are not special to particular types of pressure gauges
    • G01L19/14Housings
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L19/00Details of, or accessories for, apparatus for measuring steady or quasi-steady pressure of a fluent medium insofar as such details or accessories are not special to particular types of pressure gauges
    • G01L19/14Housings
    • G01L19/142Multiple part housings
    • G01L19/143Two part housings

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)
  • Measuring Oxygen Concentration In Cells (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein schnell montierbares zweiteiliges Sensorgehäuse für Sensoren mit Luftkontakt, umfassend ein erstes Gehäuseteil (4), in dem sich ein Sensor mit mindestens einer sensitiven Baugruppe (6) befindet, ein zweites Gehäuseteil (12), das mit dem ersten Gehäuseteil (4) über schnell und ohne Werkzeug verbindbare Verbindungsmittel verbunden werden kann, um ein Gehäuse zu formen, das den Sensor umschließt, wobei das zweite Gehäuseteil (2) mindestens eine Öffnung aufweist, die den Zutritt der umgebenden Atmosphäre zum Sensor ermöglicht, und ein Gehäuseteil (12) eine Dichtung (19) aufweist, die bei der Verbindung der beiden Gehäuseteile (4), (12) für eine Abdichtung des Sensorgehäuses im Kontaktbereich zwischen den beiden Gehäuseteilen (4), (12) sorgt, und eine Dichtung (16) aufweist, die bei der Verbindung der beiden Gehäuseteile (4), (12) für eine Aufteilung des Innenraums des Sensorgehäuses in einen Bereich, der über die Öffnung im zweiten Gehäuseteil (12) mit der umgebenden Atmosphäre in Verbindung steht, und einen Bereich, der hermetisch gegenüber der Sensorumgebung abgeschlossen ist, sorgt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein schnell montierbares Sensorgehäuse für Sensoren mit Luftkontakt, insbesondere für feuchtigkeitsgefährdete Einbauorte.
  • Stand der Technik
  • Chipförmige Sensoren kommen in verschiedenen Gehäuseformen, beispielsweise zur Messung chemischer und/oder physikalischer Parameter, zum Einsatz. Für die Funktionsfähigkeit bestimmter Sensoren ist es dabei erforderlich, dass die eigentliche sensitive Baugruppe des Sensors in direktem Kontakt zu der den Sensor umgebenden Atmosphäre steht. Eine vollständige hermetische Kapselung der sensitiven Baugruppe ist in diesen Fällen nicht möglich. Ein Beispiel für derartige Sensoren stellen Drucksensoren dar, wie sie in unterschiedlichen industrienahen und automotiven Anwendungen eingesetzt werden. Der direkte Zugang der den Sensor umgebenden Atmosphäre zur sensitiven Baugruppe ist häufig mit der Gefahr von verschiedenen Störeinflüssen, insbesondere dem Eindringen von Feuchtigkeit, verbunden. Aus diesem Grund sind Maßnahmen zu treffen, die zumindest bestimmte Bereiche innerhalb eines Sensorgehäuses zuverlässig vor Feuchtigkeit schützen und den direkten Kontakt der den Sensor umgebenden Atmosphäre zu Bereichen innerhalb des Sensorgehäuses auf ein absolut notwendiges Minimum beschränken.
  • Es ist daher bekannt, das Innere von Sensorgehäusen durch den Einsatz verschiedener Dichtungen gegen äußere Einflüsse zu sichern und in Bereiche zu unterteilen, die Umgebungseinflüssen in unterschiedlich starkem Maße ausgesetzt sind.
  • Die angesprochene Problematik und die Erfindung wird im Folgenden am Beispiel von Drucksensoren für einen Einsatz in Kraftfahrzeugen näher erläutert, ohne sich auf derartige Anwendungen zu beschränken. Ein spezielles Anwendungsgebiet für derartige Drucksensoren ist deren Verwendung in Airbag-Systemen. In diesen Fällen werden Drucksensoren in seitliche Kavitäten von Fahrzeugen eingebaut und für die Detektion der Verformung der Karosserie in einem Crashfall eingesetzt. Häufige Einbauorte für derartige Drucksensoren finden sich im Bereich der Seitentüren. Das Innenvolumen der Seitentüren unterteilt sich in einen sogenannten Nassraum und einen sogenannten Trockenraum, wobei Drucksensoren häufig im Bereich einer Trennwand zwischen Nass- und Trockenraum montiert werden. Die Montage erfolgt dabei in der Regel derart, dass sich der Sensorkörper im Trockenraum befindet und ein hauben- oder hutzenförmiger Druckeinlasskanal durch eine Öffnung in der Trennwand in den Nassraum hineinragt. Um die Funktionsfähigkeit der Trennwand zwischen Nass- und Trockenraum zu erhalten, ist es dabei häufig erforderlich, die für die Montage der Drucksensoren erforderlichen Löcher durch eine Dichtung zwischen dem Sensorgehäuse und beispielsweise einem als Trennwand fungierenden Trennblech bei der Installation der Drucksensoren zu verschließen. In bekannten Anwendungsfällen erfolgt dieser Verschluss durch eine Dichtung um den Druckeinlasskanal herum, welche aus aufgespritztem Silikon oder einem Dichtschaum im Fall einer Klebeverbindung bestehen kann. Dichtheitsanforderungen, insbesondere gegenüber dem Eintritt von Wasser und anderen Medien, die an das Sensorgehäuse selbst zu stellen sind, werden in bekannten Ausführungsformen mehrteiliger Sensorgehäuse beispielsweise dadurch erfüllt, dass die Einzelteile der Sensorgehäuse durch Laserschweißen miteinander verbunden und dicht verschweißt werden. Des weiteren ist häufig eine innere Dichtung vorhanden, die im fertig montierten Sensorgehäuse dessen Innenraum in einen abgedichteten Bereich zur Aufnahme elektronischer Baugruppen und einen Bereich für die Aufnahme der sensitiven Baugruppe unterteilt, wobei die sensitive Baugruppe zumindest in teilweisem Kontakt zur umgebenden Atmosphäre steht. Die Verwendung unterschiedlicher Dichtmaterialien und der Einsatz mehrerer Verfahrensschritte zur Komplettierung eines derart abgedichteten Sensorgehäuses sind mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Dieser Nachteil wird mit Hilfe der Erfindung überwunden.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die Erfindung besteht in einem schnell montierbaren Sensorgehäuse für Sensoren mit Luftkontakt. Die schnelle Montierbarkeit im Sinne der Erfindung wird dabei gewährleistet, indem das Gehäuse zweiteilig ausgeführt ist und sich die beiden Gehäuseteile ohne Werkzeug miteinander verbinden lassen. Das erfindungsgemäße Sensorgehäuse umfasst ein erstes Gehäuseteil, in dem sich ein Sensor mit mindestens einer sensitiven Baugruppe befindet, ein zweites Gehäuseteil, das mit dem ersten Gehäuseteil über ohne Werkzeug verbindbare Verbindungsmittel, beispielsweise durch Einrasten oder Anpressen, verbunden werden kann, um ein Gehäuse zu formen, das den Sensor umschließt, wobei das zweite Gehäuseteil mindestens eine Öffnung aufweist, die den Zutritt der umgebenden Atmosphäre zum Sensor ermöglicht. Ein Gehäuseteil weist eine Dichtung auf, die bei Verbindung der beiden Gehäuseteile für eine Abdichtung des Sensorgehäuses im Kontaktbereich zwischen den beiden Gehäuseteilen sorgt. Dieses Gehäuseteil weist eine weitere Dichtung auf, die bei der Verbindung der beiden Gehäuseteile für eine Aufteilung des Innenraums des Sensorgehäuses in einen Bereich, der über die Öffnung im zweiten Gehäuseteil mit der umgebenden Atmosphäre in Verbindung steht, und einen Bereich, der hermetisch gegenüber der Sensorumgebung abgeschlossen ist, sorgt.
  • Vorteilhafte Wirkungen
  • Vorteilhafterweise ist das Sensorgehäuse als ein Gehäuse für einen Drucksensor ausgelegt, wobei die Öffnung im zweiten Gehäuseteil durch einen hutzenförmigen Druckeinlasskanal gebildet wird. Das ermöglicht eine Montage erfindungsgemäßer Sensoren in abgeschirmten Bereichen hinter entsprechenden Durchbrüchen. Dem Konzept einer Schnellmontage ist es weiterhin dienlich, wenn das zweite Gehäuseteil über Befestigungsmittel verfügt, mit denen eine Befestigung des Sensorgehäuses an vorgegebenen Einbauorten möglich ist. Des weiteren ist es vorteilhaft, wenn sich alle für die Funktionsfähigkeit des Sensorgehäuses erforderlichen Dichtungen am zweiten Gehäuseteil befinden. Für eine vielseitige Verwendbarkeit eines erfindungsgemäßen Sensorgehäuses ist es von Vorteil, wenn an der Außenseite des zweiten Gehäuseteiles eine Dichtung angeordnet ist, welche die Öffnung, die den Zutritt der umgebenden Atmosphäre zum Sensor ermöglicht, umfängt.
  • Die Verbindungsmittel zur Verbindung der beiden Gehäuseteile umfassen vorteilhafterweise elastisch auslenkbare Rastelemente und korrespondierende Eingriffsstrukturen. Insbesondere bei einer Auslegung der beiden Gehäuseteile als Spritzgussteile aus Kunststoff lassen sich derartige Verbindungsmittel sehr leicht realisieren. In diesem Fall können die Verbindungsmittel je nach Anwendungsfall so angelegt werden, das sie von außen zu lösen sind oder nach der Montage des erfindungsgemäßen Sensorgehäuses gerade nicht mehr von außen zu lösen sind, was unbefugte Manipulationen im Innern des Sensorgehäuses verhindern hilft.
  • Fertigungstechnisch ist es des weiteren von Vorteil, wenn alle Dichtungen aus Silikon bestehen und miteinander verbunden sind, was ihre Anbringung in einem einzigen Arbeitsschritt eines Zweikomponentenprozesses ermöglicht.
  • Ausführungsformen der Erfindung
  • An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein Sensorgehäuse mit eingeschlossenem Drucksensor gemäß dem Stand der Technik;
  • 2 ein Gehäuseteil eines erfindungsgemäßen Sensorgehäuses mit Befestigungsmitteln;
  • 3a ein vollständig zusammengesetztes erfindungsgemäßes Sensorgehäuse mit einem eingeschlossenen Drucksensor; und
  • 3b eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sensorgehäuses mit eingeschlossenem Drucksensor.
  • Alle Figuren sind als Schnittdarstellungen ausgeführt.
  • 1 zeigt ein Sensorgehäuse mit eingeschlossenem Drucksensor gemäß dem Stand der Technik. Der Sensor ist an einer Öffnung in einer Trennwand 1 angeordnet, die sich im Inneren einer nicht dargestellten Fahrzeugtür befindet und den Nassraum 2 der Fahrzeugtür vom Trockenraum 3 der Fahrzeugtür separiert. Das Sensorgehäuse ist aus zwei Teilen bestehend ausgeführt, wobei ein Unterteil 4 in Wannenform der Aufnahme des eigentlichen Sensors, im vorliegenden Beispiel des Drucksensors, dient. Der Drucksensor umfasst ein bekanntes Kapselgehäuse 5, das der Kapselung der eigentlichen sensitiven Baugruppe 6, vorliegend auf Piezo-Basis, dient. Die sensitive Baugruppe 6 ist in der Lage, Druckwerte der anliegenden Atmosphäre in elektrische Größen, beispielsweise auf piezoresistiver Basis, umzusetzen. Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass die sensitive Baugruppe 6 nicht vollständig verkapselt wird, sondern über einer perforierten Deckelstruktur 7 mit der Umgebungsatmosphäre in Kontakt steht. Die sensitive Baugruppe 6 steht über Bond-Verbindungen 8 mit seitlich aus dem Kapselgehäuse 5 herausführenden Pins 9 in Verbindung. Diese Pins 9 führen wiederum zu einer Leiterplatte 10 und entsprechenden Orten der Anbindung, an denen beispielsweise eine Lötverbindung zwischen den Pins 9 und weiterführenden Leiterbahnen (nicht dargestellt) bestehen kann. Die Leiterplatte 10 kann dabei lediglich der Kontaktierung des eigentlichen Sensors, insbesondere der sensitiven Baugruppe 6, dienen, aber auch weitere Elektronik aufnehmen, die zur Ansteuerung des Sensors bzw. zu einer ersten Auswertung gewonnener Signale verwendet werden kann. Zur externen Kontaktierung der gesamten Sensoranordnung am Montageort ist die Leiterplatte 10 über Kontakt- und Verbindungsmittel 11 mit dem unteren Gehäuseteil 4 fest verbunden und kann in externe, nicht dargestellte Schaltungen einbezogen werden. Das obere Gehäuseteil 12 deckt in Form einer Kappe das untere Gehäuseteil 4 ab und sorgt damit zumindest für einen weitgehenden Schutz des Gehäuseinnenraums vor äußeren mechanischen Einflüssen. Das obere Gehäuseteil 12 weist einen Druckeinlasskanal 13 auf, der in Form einer Hutze durch die Öffnung in der Trennwand 1 ragt und so ermöglicht, dass sich der im Inneren des Nassraumes 2 der Fahrzeugtür herrschende Druck unmittelbar zur sensitiven Baugruppe 6 des Drucksensors fortsetzen kann. Um die Trennfunktion der Trennwand 1 trotz der für die Montage des Sensors erforderliche Öffnung weiter zu gewährleisten, ist der Bereich der Öffnung von einer äußeren Dichtung 14 umgeben, welche vorliegend einen ausgeschäumten Bereich umfasst, der den Sensor mit der Trennwand 1 verbindet und dem Eintreten von Flüssigkeiten sowie mechanischer Verunreinigungen durch die Öffnung in der Trennwand 1 in den Trockenraum 3 der Fahrzeugtür verhindert. Das obere Gehäuseteil 12 und das untere Gehäuseteil 4 sind über einen laserverschweißten Bereich 15 miteinander verbunden. Der laserverschweißte Bereich 15 dient gleichzeitig der Abdichtung des Sensorgehäuses, wobei die Gewährleistung der Dichtwirkung über eine Dichteprüfung erfolgt. Zwischen dem oberen Teil des Gehäuses 12 und dem Kapselgehäuse 5 befindet sich eine weitere innere Dichtung 16, welche einen Bereich 17 unmittelbar vor der sensitiven Baugruppe 6, der funktionsbedingt mit der Außenatmosphäre in Verbindung stehen muss, vom restlichen Innenraum innerhalb des Gehäuses trennt und für einen zuverlässigen Schutz vor dem Eindringen von Feuchtigkeit in gegebenenfalls von Elektronik eingenommene Bereiche sorgt. Diese Dichtung ist gemäß dem Stand der Technik in einem Zweikomponenten-Prozess, gegebenenfalls auf Silikon-Basis, vor der Montage der Gehäuseteile 4 und 12 am oberen Gehäuseteil 12 anzuspritzen.
  • 2 zeigt ein oberes Gehäuseteil 12 eines erfindungsgemäßen Sensorgehäuses mit Befestigungsmitteln 18. Dieses obere Gehäuseteil 12 ist mit einer als Druckeinlasskanal 13 wirkenden Nutze ausgestattet und als Spritzgussteil aus einem Kunststoffmaterial, beispielsweise aus Polypropylen, Polyamid oder PPT, hergestellt. An das obere Gehäuseteil 12 sind in einem Zweikomponentenprozess verschiedene Dichtungen 14, 16, 19 angespritzt. Eine äußere Dichtung 14 ist als eine die als Druckeinlasskanal 13 fungierende Nutze umlaufende Dichtung ausgelegt. Eine weitere als innere Dichtung 16 nutzbare ringförmige Dichtung umgibt die in das Gehäuseinnere führende Öffnung des Druckeinlasskanals 13 auf der Unterseite des Gehäuseoberteils 12. Im Außenbereich des Gehäuseoberteils 12 sind elastisch auslenkbare Rastelemente 20 angeordnet, die gegebenenfalls mit korrespondierenden Eingriffsstrukturen eines anzufügenden Gehäuseteiles formschlüssig Wechselwirken können. Des weiteren umfasst das obere Gehäuseteil 12 formschlüssig wirkende Führungselemente in Form eines abgewinkelten Randes 21, die ein Zusammenfügen des oberen Gehäuseteiles 12 mit korrespondierenden weiteren Gehäuseteilen erleichtern sollen. Im Kontaktbereich zwischen dem oberen Gehäuseteil 12 und dem gegebenenfalls durch eine Klips-Verbindung zwischen den Rastelementen 20 und korrespondierenden Eingriffsstrukturen anzubringenden weiteren Gehäuseteil ist eine weitere Dichtung 19 angeordnet, die im Fall einer kompletten Montage des Sensorgehäuses für eine Abdichtung des Sensorgehäuses gegenüber der Gehäuseumgebung sorgt. Alle drei Dichtungen 14, 16, 19 sind aus einem einheitlichen Material gefertigt und lassen sich daher in einem einzigen Verfahrensschritt, vorliegend durch Anspritzen von Silikon, aufbringen. Alle drei Dichtungen 14, 16, 19 sind über Spritzkanäle im Kunststoffma terial des oberen Gehäuseteils 12 verbunden, was zusätzlich für eine Lagefixierung sorgt. Das obere Gehäuseteil 12 weist des weiteren Befestigungsmittel 18, vorliegend in Form von Schrauben, auf, mit denen es vor der vollständigen Montage des Sensorgehäuses an jeweils gewünschten Einbauorten fixiert werden kann, wobei durch die Fixierung gleichzeitig ein Anpressen bewirkt wird, was die Entfaltung der Dichtwirkung der äußeren Dichtung 14 ermöglicht.
  • 3a zeigt ein vollständig zusammengesetztes erfindungsgemäßes Sensorgehäuse mit einem eingeschlossenen Drucksensor. Ein in 2 dargestelltes Gehäuseoberteil 12 ist mit Befestigungsmitteln 18 an einer Trennwand 1 im Inneren einer Fahrzeugtür befestigt. Eine als Druckeinlasskanal 13 fungierende Nutze ragt durch eine Öffnung in der Trennwand 1 in den Nassraum 2 der Fahrzeugtür, während der Rest des Sensorgehäuses im Trockenraum 3 der Fahrzeugtür angeordnet ist. Die Befestigung des Gehäuseoberteils 12 erfolgt so, dass eine an der Außenseite des Gehäuseoberteils 12 angebrachte äußere Dichtung 14 fest gegen die Trennwand 1 gepresst wird, wodurch ein Eindringen von Feuchtigkeit und anderen Medien in den Trockenraum 3 des Fahrzeuges durch die für die Unterbringung des Druckeinlasskanals 13 erforderliche Öffnung in der Trennwand 1 verhindert wird. Ein für eine erfindungsgemäße Schnellmontage ausgelegtes Gehäuseunterteil 4 ist wannenförmig ausgelegt und dient der Aufnahme des eigentlichen Drucksensors mit der sensitiven Baugruppe 6, der in bekannter Weise auf einer Leiterplatte 10 angeordnet ist. Die Leiterplatte 10 selbst ist wiederum über Kontakt- und Verbindungsmittel 11 mit dem unteren Gehäuseteil 4 verbunden. Das Gehäuseunterteil 4 weist in seinem oberen Randbereich einen nach außen weisenden umlaufenden Rand 22 auf, welcher für die erfindungsgemäßen Rastelemente 20 am oberen Gehäuseteil 12 als korrespondierende Eingriffsstruktur dient. Des weiteren weist das untere Gehäuseteil 4 eine umlaufende Nut auf, in welche beim Zusammenfügen der beiden Gehäuseteile 4, 12 die am oberen Gehäuseteil 12 angespritzte Dichtung 19 eingreift. Das Zusammenfügen der Gehäuseteile 4, 12 erfolgt lediglich durch Einstecken des unteren Gehäuseteils 4 in das obere Gehäuseteil 12, wobei es in Form einer Klips-Verbindung zur rastenden Verbindung zwischen den elastischen Rastelementen 20 am oberen Gehäuseteil 12 und dem umlaufenden Rand 22 am unteren Gehäuseteil 4 kommt, wenn ein kurzes Anpressen erfolgt. Diese Form einer Klips-Verbindung gestattet ein außerordentlich schnelles Zusammenfügen des erfindungsgemäßen Sensorgehäuses. Beim Zusammenfügen wird der Elektronikbauraum komplett abgedichtet, dass heißt, sowohl Dichtung 19 als auch Dichtung 16 werden dabei verpresst, und nur der Bereich der sensitiven Baugruppe 6 steht noch mit der umgebenden Atmosphäre in Kontakt. Die am oberen Gehäuseteil 12 angebrachten Dichtungen 16, 19 sind dabei so ausgelegt, dass sie für eine ausreichende Rückstellkraft sorgen, die im montierten Zustand des Sensorgehäuses für ein ausreichend stabiles Anpressen des unteren Gehäuseteiles 4 gegen die Rastelemente 20 des oberen Gehäuseteiles 12 sorgt. Ein zu festes Anpressen der inneren Dichtung 16 gegen das Kapselgehäuse 5, welches die sensitive Baugruppe 6 umgibt, ist jedoch ebenfalls zu vermeiden, um eine Deformation der mit der Leiterplatte 10 verbundenen Pins 9 zu vermeiden und einer Überlastung des Kapselgehäuses 5 vorzubeugen. Die Dimensionierung der einzelnen Dichtungen 14, 16, 19 sowie deren zuverlässige Funktionsweise lässt sich in erfindungsgemäßen Gehäuseanordnungen auf besonders einfache Weise realisieren, wenn die Materialien der Gehäuseteile 4, 12 und die für die Dichtungen 14, 16, 19 verwendeten Materialien, deutlich unterschiedliche Elastizitätsparameter aufweisen, was beispielsweise gegeben ist, wenn die Gehäuseteile 4, 12 als Spritzgussteile, beispielsweise aus Polypropylen, Polyamid oder PPT ausgeführt sind, während die Dichtungen 14, 16, 19 aus hochelastischen Materialien wie Silikon hergestellt sind. Einer Überbeanspruchung beim Zusammenfügen der Gehäuseteile 4, 12 durch eine zu starke Deformation der Dichtungen 16, 19 kann vorgebeugt werden, wenn der obere Rand des unteren Gehäuseteiles 4 gleichzeitig so ausgelegt bzw. erstreckt ist, dass er beim Zusammenfügen der beiden Gehäuseteile 4, 12 als Anschlagselement dient, wodurch ein zu tiefes Einstecken des unteren Gehäuseteiles 4 in das obere Gehäuseteil 12 sicher vermieden wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die rastende Klips-Verbindung zwischen den beiden Gehäuseteilen 4, 12 so ausgeführt, dass sie sich unter Zuhilfenahme einfacher Werkzeuge durch Aufbiegen der Rastelemente 20 des oberen Gehäuseteils 12 wieder lösen lässt, was von Vorteil sein kann, wenn durch Funktionsstörungen bedingt eine Auswechslung eines derartig ausgestatteten Sensors erforderlich werden sollte.
  • 3b zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sensorgehäuses mit eingeschlossenem Drucksensor. Der wesentliche Unterschied zu dem in 3a dargestellten Ausführungsbeispiel steht in der Ausgestaltung der Verbindungsmittel, die der rastenden Verbindung zwischen den beiden Gehäuseteilen 4, 12 dienen. Das obere Gehäuseteil 12 weist in seinem Außenbereich einen abgewinkelten Rand 23 auf, der lediglich als Führungselement beim Zusammenstecken der beiden Gehäuseteile 4, 12 dient. Der obere Rand des unteren Gehäuseteiles 4 weist auf seiner Innenseite einen umlaufenden Rand 24 auf, welcher korrespondierenden Rastelementen 25 des oberen Gehäuseteiles 12 als Eingriffsstruktur dient, die innerhalb des Kontaktbereiches zwischen den beiden Gehäuseelementen am oberen Gehäuseteil 12 angeordnet sind und elastisch in den Innenbereich des erfindungsgemäßen Gehäuses ausgelenkt werden können. Die Verbindung der beiden Gehäuseteile 4, 12 erfolgt auch in diesem Ausführungsbeispiel durch einfaches Einstecken des unteren Gehäuseteiles 4 in das obere Gehäuseteil 12, wobei nach Eingriff der Rastelemente 25 in die durch den inneren umlaufenden Rand 24 gebildete Eingriffsstruktur ein einfaches Lösen durch Anwendung einfacher Werkzeuge nicht mehr möglich ist. Derartige Gehäuseformen lassen sich insbesondere in sicherheitsrelevanten Anwendungen einsetzen, wo es auf einen Schutz der eingesetzten Sensoren vor unbefugten Zugriff oder unbefugtem Austausch ankommen kann.

Claims (10)

  1. Zweiteiliges Sensorgehäuse für Sensoren mit Luftkontakt, umfassend ein erstes Gehäuseteil (4), in dem sich ein Sensor mit mindestens einer sensitiven Baugruppe (6) befindet, ein zweites Gehäuseteil (12), das mit dem ersten Gehäuseteil (4) über ohne Werkzeug verbindbare Verbindungsmittel verbunden werden kann, um ein Gehäuse zu formen, das den Sensor umschließt, wobei das zweite Gehäuseteil (12) mindestens eine Öffnung aufweist, die den Zutritt der umgebenden Atmosphäre zum Sensor ermöglicht, und ein Gehäuseteil (12) eine Dichtung (19) aufweist, die bei der Verbindung der beiden Gehäuseteile (4), (12) für eine Abdichtung des Sensorgehäuses im Kontaktbereich zwischen den beiden Gehäuseteilen (4), (12) sorgt, und eine Dichtung (16) aufweist, die bei der Verbindung der beiden Gehäuseteile (4), (12) für eine Aufteilung des Innenraums des Sensorgehäuses in einen Bereich, der über die Öffnung im zweiten Gehäuseteil (12) mit der umgebenden Atmosphäre in Verbindung steht, und einen Bereich der hermetisch gegenüber der Sensorumgebung abgeschlossen ist, sorgt.
  2. Sensorgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse als ein Gehäuse für einen Drucksensor ausgelegt ist, wobei die Öffnung im zweiten Gehäuseteil (12) durch einen hutzenförmigen Druckeinlasskanal (13) gebildet wird.
  3. Sensorgehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (12) über Befestigungsmittel (18) verfügt, mit denen eine Befestigung des Sensorgehäuses an vorgegebenen Einbauorten möglich ist.
  4. Sensorgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Dichtungen (16), (19) am zweiten Gehäuseteil (12) befinden.
  5. Sensorgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite des zweiten Gehäuseteiles (12) eine Dichtung (14) angeordnet ist, welche die Öffnung, die den Zutritt der umgebenden Atmosphäre zum Sensor ermöglicht, umfängt.
  6. Sensorgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel zur Verbindung der beiden Gehäuseteile (4), (12) elastisch auslenkbare Rastelemente (20), (25) und korrespondierende Eingriffsstrukturen (22), (24) umfassen.
  7. Sensorgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass alle Dichtungen (14), (16), (19) aus Silikon bestehen und miteinander verbunden sind.
  8. Sensorgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (4), (12) Spritzgussteile aus Kunststoff sind.
  9. Sensorgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (20), (22), welche die beiden Gehäuseteile (4), (12) miteinander verbinden, von außen zu lösen sind.
  10. Sensorgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (24), (25), welche die beiden Gehäuseteile (4), (12) miteinander verbinden, nicht von außen zu lösen sind.
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