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Hintergrund der Erfindung
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Ständer für ein Arbeitsplatztelefon oder
ein ähnliches
Gerät.
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BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
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Ein
Arbeitsplatztelefon weist gemäß dem Stand
der Technik eine Tastatur und ein Display auf. Mittels des Displays
werden Daten an den Benutzer übermittelt,
beispielsweise die Kennung des Anrufers und Kontaktlisten. Es ist
wichtig, dass das Display für den
Benutzer leicht sichtbar ist und dass sich die Tastatur in einem
geeigneten und zugänglichen
Winkel befindet.
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Oftmals
sind die Tastatur sowie das Display eines Telefons in einem festen,
geringfügigen
Winkel zu der Ebene der Arbeitsplatzoberfläche (z. B. 10 Grad, 15 Grad
oder 20 Grad) geneigt ausgerichtet. Die Ausrichtung des Displays
und der Tastatur in einem feststehenden Winkel stellt einen guten
Kompromiss dar. Wenn der Benutzer das Telefon in seiner Nähe auf der
Arbeitsplatzoberfläche
anordnet, ist die feste Winkelausrichtung (z. B. 15 Grad) praktisch. Wenn
der Benutzer jedoch die unmittelbare Arbeitsumgebung vor sich beräumen möchte und
das Telefon an den hinteren Rand der Arbeitsplatzoberfläche verschiebt,
ist der Winkel nicht mehr optimal.
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Ein
weiteres Problem besteht durch die Bürobeleuchtung. In typischen
Büros befinden
sich Leuchtstoff-Deckenleuchten, die eine Spiegelung auf dem Display
des Arbeitsplatztelefons bewirken können, wenn sich das Display
in einem bestimmten Winkel befindet. Die Bürofenster, Schreibtischlampen
sowie Computerdisplays stellen weitere Lichtquellen in unmittelbarer
Nähe zu
dem Arbeitsplatztelefon dar, die ebenfalls eine Spiegelung auf dem
Display des Telefons bewirken können.
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Ein
Schritt zur Lösung
des Problems gemäß dem Stand
der Technik stellt ein Arbeitsplatztelefon mit einer neigbaren Displayeinheit
dar. Die Displayeinheit ermöglicht
dem Benutzer eine Anpassung in begrenztem Maße (z. B. 20 Grad), ausgehend
von der festen Winkelausrichtung des Arbeitsplatztelefons. Damit
wird ein Einstellmerkmal bereitgestellt, um eine Spiegelung auf
dem Display aufgrund einer Deckenbeleuchtung beheben zu helfen,
und es werden gewisse Verbesserungen hinsichtlich der Bequemlichkeit
beim Betrachten des Displays geboten, wenn das Telefon im hinteren
Bereich des Arbeitsplatzes auf der Schreibtischoberfläche angeordnet wird.
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Mit
der neigbaren Displayeinheit ist es jedoch nicht möglich, die
Tastatur in einem für
den Benutzer geeigneten Winkel einzustellen. Möglicherweise kann auch mit
dem neigbaren Display kein ausreichend großer Winkel für das Display
bereitgestellt werden, wenn der Benutzer das Telefon im hinteren
Bereich des Schreibtischs platziert.
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Ständer für Telefone
mit festem Winkel sind im Fachgebiet bekannt und bestehen typischerweise aus
Kunststoff oder Holz. Solche Ständer
sind allgemein für
eine breite Palette von Telefonen bestimmt und sind typischerweise
nicht mit dem Telefon selbst verbunden, was zu einem unstabilen
Zustand führt. Wenn
der Ständer
an dem Telefon befestigt wird, so geschieht dies durch gewisse allgemein
kompatible Befestigungsmittel (z. B. Bänder oder doppelseitige Klebestreifen),
um verschiedenen Telefongestaltungen Rechnung zu tragen, und dies
sieht im unmittelbaren Arbeitsbereich des Benutzers nicht gut aus.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, einen oder mehrere Nachteile
des Standes der Technik zu beheben.
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Aufgabe
einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist es, einen Ständer für ein Telefon zur Verfügung zu
stellen, welcher ermöglicht, dass
das Arbeitsplatztelefon eine von zwei Richtungsw Winkeleinstellungen
in Bezug auf die Arbeitsplatzoberfläche einnimmt.
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Aufgabe
einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist es, einen Ständer für ein Telefon zur Verfügung zu
stellen, welcher ermöglicht, dass
das Arbeitsplatztelefon einen von zwei Bereichen für Richtungswinkeleinstellungen
in Bezug auf die Arbeitsplatzoberfläche einnimmt.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, einen Ständer zur Verfügung zu
stellen, der einen guten integralen Anblick zusammen mit dem Arbeitsplatztelefon
bietet, wobei die Kombination aus Telefon und Ständer als eine einzige Einheit
erscheint, und der sich zur Verpackung und zur Einstellung durch
den Benutzer dennoch leicht abtrennen lässt.
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Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Ständer zur Verfügung zu
stellen, der an dem Arbeitsplatztelefon durch Magnetkraft hält, sodass der
Benutzer den Ständer
ohne Benutzung von Werkzeugen leicht an dem Telefon anbringen und von
diesem lösen
kann, und zwar ohne dass das Erscheinungsbild des Telefons beschädigt oder
verändert
wird. Ferner werden die Befestigungsmerkmale an dem Produkt nicht
sichtbar sein und somit wird das Gesamtprodukt ein attraktives Erscheinungsbild bieten.
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Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Ständer in Form eines einzigen
festen Ständerkörpers zur
Verfügung
zu stellen, der zwei ganz unterschiedliche feste Winkel oder zwei
ganz unterschiedliche Winkelbereiche für das Arbeitsplatztelefon bereitstellen
kann, indem einfach die Ausrichtung des Ständers geändert wird.
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Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Ständer in Kombination mit einem
Telefon bereitzustellen, welches das Merkmal einer schwenkbaren
Displayeinheit aufweist, sodass das Display in einem großen Bereich
von Winkeln ausgerichtet werden kann, um den Präferenzen des Benutzers zu entsprechen.
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Der
weitere Anwendungsbereich der vorliegenden Erfindung wird anhand
der nachfolgend gegebenen detaillierten Beschreibung deutlich werden. Es
sollte jedoch verstanden werden, dass die detaillierte Beschreibung
und die speziellen Beispiele, obgleich diese bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung angeben, lediglich der Veranschaulichung halber gegeben
werden, da verschiedene Änderungen
und Modifikationen innerhalb des Rahmens des erfinderischen Gedankens
und des Schutzumfangs der Erfindung anhand dieser detaillierten
Beschreibung für
Fachleute auf dem Gebiet naheliegend sein werden.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Die
vorliegende Erfindung wird anhand der nachstehend gegebenen detaillierten
Beschreibung sowie der beigefügten
Zeichnungen eingehender verständlich
werden, wobei diese lediglich zur Veranschaulichung angegeben sind
und somit nicht die vorliegende Erfindung einschränken und
wobei:
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1 eine
Ansicht eines Telefons von hinten mit einem Ständer in einer ersten Befestigungsstellung
des Telefons entsprechend der vorliegenden Erfindung darstellt;
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2 eine
Ansicht des Telefons mit dem Ständer
aus 1 von der rechten Seite darstellt;
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3 eine
Ansicht des Telefons mit dem Ständer
von hinten darstellt, wobei sich der Ständer in einer zweiten Befestigungsstellung
an dem Telefon befindet;
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4 eine
perspektivische Ansicht des Ständers
allein darstellt;
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5 eine
Ansicht des Telefons von unten darstellt, wobei der Ständer von
diesem entfernt ist;
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6 eine
Ansicht des Telefons mit dem Ständer
aus 1 von der linken Seite darstellt;
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7 eine
Ansicht des Telefons mit dem Ständer
aus 3 von der rechten Seite darstellt;
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8 eine
Ansicht des Telefons von der rechten Seite darstellt, wobei der
Ständer
entfernt ist und das Display in einer geneigten Stellung dargestellt
ist;
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9 eine
Ansicht des Telefons aus 8 von oben ist, wobei das Display
in einer eingesenkten Stellung dargestellt ist;
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10 eine
Draufsicht eines Ständers
entsprechend einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist;
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11 eine
Ansicht eines Telefons entsprechend der zweiten Ausführungsform
der Erfindung von unten ist, wobei der Ständer von diesem entfernt ist;
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12 eine
Querschnittsansicht des Ständers
aus 10 von der linken Seite ist, wobei dieser an dem
Telefon aus 11 in einer ersten Position an
der Unterseite des Telefons befestigt ist;
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13 eine
Querschnittsansicht des Ständers
aus 10 von der linken Seite ist, wobei dieser an dem
Telefon aus 11 in einer zweiten Position an
der Unterseite des Telefons befestigt ist;
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14 eine
Querschnittsansicht des Ständers
aus 10 von der linken Seite ist, wobei dieser an dem
Telefon aus 11 in einer dritten Position entlang
der Unterseite des Telefons befestigt ist;
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15 eine
Querschnittsansicht des Ständers
aus 10 von der linken Seite ist, wobei dieser an dem
Telefon aus 11 in einer vierten Position entlang
der Unterseite des Telefons befestigt ist;
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16 eine
Draufsicht eines ersten Endes eines Ständers entsprechend einer dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt;
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17 eine
Ansicht eines Telefons entsprechend der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung von unten darstellt, wobei der Ständer von diesem
entfernt ist;
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18 eine
Querschnittsansicht des Ständers
aus 16 von links ist, wobei dieser an dem Telefon
aus 17 in einer ersten Stellung an der Unterseite
des Telefons befestigt ist; und
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19 eine
Querschnittsansicht des Ständers
aus 16 von links ist, wobei dieser an dem Telefon
aus 17 in einer zweiten Stellung an der Unterseite
des Telefons befestigt ist.
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Detaillierte Beschreibung bevorzugter
Ausführungsformen
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Wie
am besten in 1 zu sehen ist, besteht der
Ständer
gemäß der vorliegenden
Erfindung hauptsächlich
aus einer ersten im Wesentlichen ebenen Fläche 1 und einer zweiten
im Wesentlichen ebenen Fläche 3.
Die erste und die zweite Fläche 1 und 3 sind
in einem Winkel 5 in Bezug aufeinander ausgerichtet (2).
Der dargestellte Winkel 5 beträgt ungefähr 120 Grad. Der Winkel 5 kann
jedoch auch auf einen anderen Wert festgelegt werden, beispielsweise
einen Winkel zwischen ungefähr
30 Grad und ungefähr
150 Grad, bevorzugter zwischen 60 Grad und 140 Grad und noch stärker bevorzugt
zwischen 90 Grad und 130 Grad, beispielsweise 100 Grad oder 110
Grad oder die dargestellten 120 Grad.
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Der
Winkel 5 ist an einem Biegungsradiusabschnitt 7 gebildet.
Der Biegungsradiusabschnitt 7 weist einen Krümmungsradius
r auf, der ungefähr
1 bis 3 mm beträgt,
obgleich der Krümmungsradius
r auch auf andere Werte festgelegt werden kann. Der Krümmungsradius
r kann auch auf null festgelegt werden, sodass sich die erste und
die zweite im Wesentlichen ebene Fläche 1 und 3 geradlinig
schneiden, im Wesentlichen ohne Krümmungsradius r.
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Wie
in 1 zu sehen ist, ist in einem mittigen Bereich
des Ständers
ein Schlitz 19 ausgebildet. Der Schlitz 19 erstreckt
sich in die erste im Wesentlichen ebene Fläche 1 und die zweite
im Wesentlichen ebene Fläche 3 hinein.
Die Funktion des Schlitzes 19 wird in Verbindung mit den
nachfolgenden Figuren beschrieben.
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1 stellt
einen ersten Rand 9 der ersten im Wesentlichen ebenen Fläche 1 dar.
Der erste Rand 9 weist einen ersten Fußabschnitt 11 und
einen zweiten Fußabschnitt 13 auf.
Zwischen dem ersten und dem zweiten Fußabschnitt 11 und 13 ist
eine rechteckige Aussparung 15 ausgebildet. Beschriftungszeichen 17 können auf
die erste im Wesentlichen ebene Fläche 1 gedruckt sein,
in diese eingebettet sein oder von dieser erhaben sein, wie in 3 dargestellt
ist. Beide Fußabschnitte 11 und 13,
der erste und der zweite, sind vorzugsweise mit einer Schutzbeschichtung
oder Kappe 21 abgedeckt, beispielsweise aus einem rutschfesten
gummiartigen Material. Die Kappe 21 dient dazu, eine Möbeloberfläche, auf
welcher der Ständer
platziert wird, zu schützen,
und dient außerdem
dazu, einem Verrutschen des Ständers
auf der Möbeloberfläche, auf welcher
der Ständer
steht, durch eine erhöhte
Gleitsicherheit durch Reibung entgegenzuwirken.
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1 stellt
außerdem
einen zweiten Rand 23 der zweiten im Wesentlichen ebenen
Fläche 3 dar. Der
zweite Rand 23 weist einen dritten Fußabschnitt 25 und
einen vierten Fußabschnitt 27 auf.
Beschriftungszeichen 29 können auf die zweite im Wesentlichen
ebene Oberfläche 3 aufgedruckt
sein, in diese eingebettet sein oder von dieser erhaben sein, wie
in 1 dargestellt ist. Sowohl der dritte als auch
der vierte Fußabschnitt 25 und 27 sind
vorzugsweise mit einer Schutzbeschichtung oder Kappe 21 abgedeckt, beispielsweise
aus rutschfestem, gummiartigem Material. Die Kappe 21 dient
dazu, eine Möbeloberfläche, auf
welcher der Ständer
platziert wird, zu schützen,
und dient außerdem
dazu, einem Verrutschen des Ständers
auf der Möbeloberfläche, auf
welcher der Ständer
steht, durch eine erhöhte
Gleitsicherheit durch Reibung entgegenzuwirken. Obgleich zwischen
dem dritten und dem vierten Fußabschnitt 25 und 27 keine
rechteckige Aussparung dargestellt ist, könnte eine Aussparung ähnlich der
in 3 dargestellten Aussparung 15 vorhanden
sein, falls dies gewünscht
wird.
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Der
Ständer
kann aus einem leichten, haltbaren und festen Material wie beispielsweise
Kunststoff oder gebürstetem
Aluminium oder einer anderen Legierung ausgebildet sein. Außerdem kann
der Ständer
aus einem magnetisierbaren Material ausgebildet sein oder ein solches
enthalten, welches entweder als ein Material definiert ist, das
Eigenschaften magnetischer Anziehung zeigt (z. B. Magnetit oder
magnetisiertes Metall), oder als ein Material, das von einem Magneten
angezogen wird, beispielsweise ein Metall wie Eisen, Stahl oder
bestimmte Legierungen.
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4 stellt
eine Ausführungsform
dar, bei welcher der Ständer
eingebettetes magnetisierbares Material in Form einer ersten Stahlplatte 31 und
einer zweiten Stahlplatte 33 umfasst. Die erste Stahlplatte 31 ist
in die erste im Wesentlichen ebene Fläche 1 eingebettet,
und die zweite Stahlplatte 33 ist in die zweite im Wesentlichen
ebene Fläche 3 eingebettet. Alternativ
können
die erste und die zweite Stahlplatte 31 und 33 auf
der Oberfläche
der ersten und zweiten im Wesentlichen ebenen Flächen 1 und 3 befestigt sein.
Es wäre
auch möglich,
magnetisierbares Material in Form von Fasern vorzusehen, die in
das gesamte Kunststoffmaterial oder in Abschnitte desselben während eines
Gussprozesses eingebettet werden.
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5 stellt
eine Unterseite 41 eines Arbeitsplatztelefons entsprechend
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dar. Wie in 5 zu sehen
ist, weist die Unterseite 41 des Telefons optional zumindest
eine Buchse 43 zur Aufnahme eines (nicht gezeigten) Steckers
wie beispielsweise eines RJ-Steckers auf. Die Unterseite 41 des
Telefons weist außerdem
einen ersten Magnet 45 und einen zweiten Magnet 47 auf.
Der erste Magnet 45 ist zwischen der Buchse 43 und
einem oberen Rand 49 des Telefons angeordnet. Der zweite
Magnet 47 ist zwischen der Buchse 43 und einem
unteren Rand 51 des Telefons angeordnet.
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Wie
in 6 gezeigt ist, wird, wenn die erste Stahlplatte 31 des
Ständers
angrenzend an den ersten Magnet 45 angeordnet wird, eine
magnetische Anziehung den Ständer
an der Unterseite 41 des Telefons halten. Wenn der Ständer genutzt
wird, um das Telefon in dieser Ausrichtung zu stützen, liegen der dritte und
der vierte Fußabschnitt 25 und 27 des zweiten
Rands 23 des Ständers
auf der Auflagefläche
auf (z. B. der Möbeloberfläche eines
Schreibtischs). Außerdem
liegt die Unterkante 51 des Telefons auf der Auflagefläche auf,
was dazu führt,
dass das Telefon einen ersten Winkel von ungefähr 60 Grad in Bezug auf die
Arbeitsplatzoberfläche
einnimmt.
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Wie
in 7 gezeigt ist, wird, wenn die zweite Stahlplatte 33 des
Ständers
angrenzend an den zweiten Magnet 47 angeordnet wird, der
Ständer durch
magnetische Anziehung an der Unterseite 41 des Telefons
gehalten. Wenn der Ständer
genutzt wird, um das Telefon in dieser Ausrichtung zu stützen, liegen
der erste und der zweite Fußabschnitt 11 und 13 des
ersten Rands 9 des Ständers
auf der Auflagefläche
auf (z. B. der Möbeloberfläche eines Schreibtisch).
Außerdem
liegt die Unterkante 51 des Telefons auf der Auflagefläche auf,
was dazu führt, dass
das Telefon einen zweiten Winkel von ungefähr 30 Grad in Bezug auf die
Schreibtischoberfläche
einnimmt. Alternativ oder zusätzlich
könnten
der dritte und der vierte Fußabschnitt 25 und 27 des
zweiten Rands 23 des Ständers
auf der Auflagefläche
aufliegen, was ebenfalls dazu führen
würde,
dass das Telefon den zweiten Winkel von ungefähr 30 Grad in Bezug auf die
Schreibtischoberfläche einnimmt.
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Wenn
das Telefon in entweder dem ersten Winkel oder dem zweiten Winkel
ausgerichtet ist, liegt der Schlitz 19 des Ständers über der
zumindest einen Buchse 43 an der Unterseite 41 des
Telefons oder bietet Zugriff auf diese.
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Wie
zu erkennen ist, besteht ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung
darin, einen Ständer zur
Verfügung
zu stellen, der einem Benutzer eine schnelle und einfache Einstellung
der Winkelausrichtung eines Telefons in Bezug auf eine Arbeitsplatzoberfläche ermöglichen
kann. Der Ständer
kann ohne Verwendung von Werkzeugen sicher an dem Telefon befestigt
werden und von diesem entfernt werden. Der Ständer würde es einem Benutzer ermöglichen, ein
Telefon in einem vom Benutzer ausgewählten Winkel von zwei Winkeln
auszurichten oder schräg zu
stellen, um den Zugriff auf die Tasten und Funktionen des Telefons
zu verbessern und/oder um die Spiegelung auf dem Telefon aufgrund
der Decken-, Wand-, Fenster- oder Schreibtischbeleuchtung zu reduzieren.
Der Ständer
weist ein ergonomisches Design auf. Der Ständer dient dazu, den Oberflächenzustand
der Fläche,
auf welcher das Telefon steht, zu schützen. Der Ständer dient
außerdem
dazu, ein Rutschen des Telefons auf der Fläche, auf welcher das Telefon
steht, zu verringern, indem einer oder mehrere Fußabschnitte
desselben aus einem rutschfesten Material mit erhöhter Reibung
ausgebildet sind. Obgleich Metallplatten in dem Ständer dargestellt
worden sind und Magneten im Boden des Telefons dargestellt worden
sind, sollte erkannt werden, dass diese Anordnungen umgekehrt werden
können.
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Mit
Bezug auf 8 soll nun ein weiteres Winkeleinstellmerkmal
entsprechend der vorliegenden Erfindung beschrieben werden. Wie
in 8 zu sehen ist, weist eine Oberseite 52 des
Telefons eine Displayeinheit 53 auf. Die Displayeinheit 53 umfasst ein
Kunststoffgehäuse 55 sowie
ein Display 57, beispielsweise ein LCD-Display (siehe 9).
Die Displayeinheit 53 ist über ein Scharnier 59 an
dem Telefon angebracht. Ein Benutzer kann an einem Rand der Displayeinheit 53,
beispielsweise in der Nähe
der Oberseite 49 des Telefons, angreifen und die Displayeinheit 53 von
dem Telefon weg schwenken.
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8 stellt
die Displayeinheit 53 in einem Winkel von ungefähr 25 Grad
von der Oberseite 52 des Telefons weggeschwenkt dar. 9 stellt
dar, dass die Displayeinheit 53 in derselben Ebene wie die
Oberseite 52 des Telefons, in einem Winkel von ungefähr null
Grad angeordnet ist. In der Praxis würde das Scharnier 59 einen
inneren Widerstand aufweisen, welcher es dem Benutzer ermöglicht,
die Displayeinheit 53 in einen gewünschten Winkel zu schwenken
und die Displayeinheit 53 loszulassen. Der innere Widerstand
des Scharniers 59 wäre
ausreichend, um die Displayeinheit 53 in dem vom Benutzer
gewählten
Winkel zu halten, d. h. in einer Stellung, in welcher der Benutzer
die Displayeinheit 53 während
des Schwenkvorgangs losgelassen hat. Entsprechend einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung würde
das Scharnier ermöglichen,
die Displayeinheit bis zu einem Winkel von 40 Grad in Bezug auf
die Oberseite 52 des Telefons zu schwenken.
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Daher
steht dem Benutzer mit dieser weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung nun ein breiter Auswahlbereich von Winkeln zur Verfügung, in
welchen die Displayeinheit 53 in Bezug auf die Perspektive
des Benutzers angewinkelt werden kann, während dieser am Schreibtisch
sitzt. Zuerst wählt
der Benutzer zwischen zwei Richtungswinkeleinstellungen der Oberseite 52 des
Telefons selbst aus. Die Richtungswinkeleinstellung kann durch die vom
Benutzer gewählte
Ausrichtung des Ständers, beispielsweise
30 Grad oder 60 Grad oder möglicherweise
zwischen 20 Grad und 50 Grad (in Abhängigkeit von der Gestalt des
verwendeten Ständers)
erreicht werden. Als nächstes
kann der Benutzer eine genau abgestimmte Winkeleinstellung für die Displayeinheit 53 wählen. Wenn
beispielsweise der Ständer genutzt
wird, um das Telefon in einen Winkel von 30 Grad in Bezug auf die
Horizontale zu bringen, könnte
der Benutzer durch Schwenken der Displayeinheit 53 mit
Hilfe des Scharniers 59 jeden Winkel zwischen 30 Grad und
70 Grad für
die Displayeinheit in Bezug auf die Horizontale wählen.
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Mit
den vorstehenden Ausführungsformen werden
zwei Richtungswinkeleinstellungen für das Telefon über zwei
mögliche
Ausrichtungen des Ständers
ermöglicht.
Es sollen nun alternative Ausführungsformen
beschrieben werden, bei welchen mehr als zwei Richtungswinkeleinstellungen
für das
Telefon bereitgestellt werden, indem mehr als zwei Ausrichtungen
für den
Ständer
bereitgestellt werden.
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10 stellt
einen Ständer
entsprechend einer ersten alternativen Ausführungsform dar, bei welcher
mehrere erste Metallplatten 71 in die erste im Wesentlichen
ebene Fläche 1 eingebettet
sind und mehrere zweite Metallplatten 73 in die zweite
im Wesentlichen ebene Fläche 3 eingebettet
sind. Natürlich könnten die
mehreren ersten und zweiten Metallplatten 71 und 73 auch
auf der Oberfläche
befestigt anstatt eingebettet sein. Außerdem könnten die mehreren ersten und
zweiten Metallplatten 71 und 73 Metallfasern darstellen,
die streifenförmig
in einem Kunststoffmaterial des Ständers eingebettet sind. In 10 sind
sechs erste Metallplatten/-streifen 71 gezeigt, und es
sind sechs zweite Metallplatten/-streifen 73 gezeigt. Natürlich könnte diese
Anzahl verändert werden.
Außerdem
sind die Metallplatten/-streifen 71 und 73 in
gleichem Abstand dargestellt, dieser könnte aber auch anders gestaltet
sein.
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Das
Telefon für
die erste alternative Ausführungsform
ist in 11 dargestellt. In 11 ist
zu erkennen, dass die Unterseite 41 des Telefons mehrere
erste Magnetstreifen 81 und mehrere zweite Magnetstreifen 83 aufweist.
Die mehreren ersten Magnetstreifen 81 sind zwischen der
Buchse 43 und dem oberen Rand 49 des Telefons
angeordnet. Die mehreren zweiten Magnetstreifen 83 sind
zwischen der Buchse 43 und dem unteren Rand 51 des
Telefons angeordnet. Natürlich
könnten
die Magnete in ein Kunststoffgehäuse
des Telefons eingebettet sein, könnten
auf der Oberfläche
der Unterseite 41 des Telefons befestigt sein, oder es
könnten
magnetische Fasern in den Kunststoff, aus dem die Unterseite 41 des
Telefons besteht, während
eines Formungsvorgangs eingebettet werden. In 11 sind
zwölf erste Magnetstreifen 81 gezeigt,
und es sind zwölf
zweite Magnetstreifen 83 gezeigt. Natürlich könnte diese Anzahl verändert werden.
Außerdem
ist der Abstand zwischen den Magnetstreifen 81 und 83 als
gleich und als der gleiche wie der Abstand zwischen den Metallplatten/-streifen 71 und 73 dargestellt,
könnte aber
auch anderweitig gestaltet werden.
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Wie
in 12 gezeigt ist, wird, wenn die ersten Metallstreifen 71 des
Ständers
benachbart den ersten Magnetstreifen 81 angeordnet werden,
eine magnetische Anziehung den Ständer an der Unterseite 41 des
Telefons halten. 12 ist eine Querschnittsansicht,
welche eine Ausrichtung aller sechs ersten Metallstreifen 71 mit
den oberen sechs ersten Magnetstreifen 81 darstellt (d.
h. den Magnetstreifen 81-1 bis 81-6). Wenn der
Ständer
in dieser Ausrichtung genutzt wird, um das Telefon zu stützen, wird das
Telefon genauso wie in 6 dargestellt ausgerichtet sein.
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13 ist
eine Querschnittsansicht, die eine Ausrichtung von sechs der ersten
Metallstreifen 71 mit sechs der oberen neun der ersten
Magnetstreifen 81 darstellt (d. h. den Magnetstreifen 81-4 bis 81-9). Wenn
der Ständer
in dieser Ausrichtung zum Stützen des
Telefons genutzt wird, wird das Telefon in einem geringfügig anderen
Winkel als in 6 dargestellt ausgerichtet sein,
wodurch dem Benutzer eine größere Flexibilität hinsichtlich
der Richtungswinkeleinstellung gegeben wird. Auch in 13 liegt
die Buchse 43 im Rahmen des Schlitzes 19. Es ist
möglich, dass
weniger als sechs der ersten Metallstreifen 71 mit den
ersten Magnetstreifen 81 ausgerichtet sind, wodurch mehr
als sechs unterschiedliche Positionen zur Anbringung der ersten
im Wesentlichen ebenen Fläche 1 des
Ständers
an der Unterseite 41 des Telefons möglich wären.
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14 stellt
eine Querschnittsansicht dar, die eine Ausrichtung aller sechs der
zweiten Metallstreifen 73 mit den unteren sechs der zweiten
Magnetstreifen 83 (d. h. den Magnetstreifen 83-7 bis 83-12)
veranschaulicht. Wenn der Ständer
in dieser Ausrichtung zum Stützen
des Telefons genutzt wird, wird das Telefon genauso wie in 7 dargestellt ausgerichtet
sein.
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15 ist
eine Querschnittsansicht, die eine Ausrichtung von sechs der zweiten
Metallstreifen 73 mit sechs der zweiten Magnetstreifen 83 darstellt
(d. h. den Magnetstreifen 83-4 bis 83-9). Wenn
der Ständer
in dieser Ausrichtung zum Stützen
des Telefons genutzt wird, wird das Telefon in einem geringfügig anderen
Winkel als dem in 7 dargestellten ausgerichtet
sein, was wiederum die Flexibilität für den Benutzer beim Festlegen
eines gewünschten
Winkels für
das Telefon veranschaulicht.
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Bei
einer zu den 10–15 alternativen Ausführungsform
sind Magnetstreifen in sowohl die erste und zweite im Wesentlichen
ebene Fläche 1 und 3 des
Ständers
als auch in die Unterseite 41 des Telefons eingebettet
oder auf diesen angeordnet. 16 stellt
acht magnetische Streifen 91 mit abwechselnd positivem/negativem
Pol auf der ersten im Wesentlichen ebenen Fläche 1 des Ständers dar. 17 stellt
sechzehn Magnete 101 mit abwechselnd positivem/negativem
Pol dar, die auf der Unterseite 41 des Telefons zwischen
der Buchse 43 und dem oberen Rand 49 des Telefons
angeordnet sind. Man beachte, dass der erste Magnet 101-1 des
Telefons ein Magnet mit Südpol
ist, sodass er den ersten Magnet 91-1 des Ständers anzieht.
Natürlich
wären auch
auf der zweiten im Wesentlichen ebenen Fläche 3 des Ständers zwischen
der Buchse 43 und dem unteren Rand 51 des Telefons
magnetische Streifen und Magnete angeordnet. Diese Strukturen sind
jedoch einer deutlicheren Darstellung der Zeichnungsfiguren halber
weggelassen worden.
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Wenn
die ersten Magnetstreifen 91 des Ständers benachbart den ersten
Magnetstreifen 101 des Telefons angeordnet werden, hält eine
gegenseitige magnetische Anziehung den Ständer an der Unterseite 41 des
Telefons. 18 ist eine Querschnittsansicht,
die eine Ausrichtung aller acht der ersten Magnetstreifen 91-1 bis 91-8 mit
den oberen acht der ersten Magnetstreifen 101 darstellt
(d. h. den Magnetstreifen 101-1 bis 101-8). Wenn
der Ständer
in dieser Ausrichtung zum Stützen
des Telefons genutzt wird, wird das Telefon genauso wie in 6 dargestellt
ausgerichtet sein.
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19 stellt
eine Querschnittsansicht dar, die eine Ausrichtung von acht der
ersten Magnetstreifen 91-1 bis 91-8 mit acht der
oberen zehn ersten Magnetstreifen 101 (d. h. den Magnetstreifen 101-3 bis 101-10)
veranschaulicht. Wenn der Ständer
in dieser Ausrichtung zum Stützen
des Telefons genutzt wird, wird das Telefon in einem geringfügig anderen
Winkel als dem in 6 dargestellten ausgerichtet
sein. Somit würde
das System vier mögliche
Stellungen aufweisen. Es ist jedoch möglich, dass sich weniger als acht
der ersten Magnetstreifen 91 in Ausrichtung mit den ersten
Magnetstreifen 101 befinden, wodurch sich mehr als vier
unterschiedliche Positionen zum Anbringen der ersten im Wesentlichen
ebenen Fläche 1 des
Ständers
an der Unterseite 41 des Telefons ergeben würden.
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Die
zweite ebene Fläche 3 des
Ständers könnte in
analoger Weise in verschiedenen Positionen an der Unterseite 41 des
Telefons angebracht werden.
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Die
Anordnung aus abwechselnd positiv/negativ gepolten Magneten ist
insofern besonders vorteilhaft, als der Ständer rutschfest auf der Unterseite 41 des
Telefons gehalten wird. Mit anderen Worten wird der Druck, der auf
das Telefon ausgeübt
wird, wenn der Benutzer wählt
oder den Hörer zurücklegt, nicht
dazu führen,
dass die im Wesentlichen ebene Fläche 1 oder 3 des
Ständers
an der Unterseite 41 des Telefons verrutscht, sodass sich
die Winkelausrichtung des Telefons verändert. Dieser Widerstand gegenüber einem
Verrutschen beruht auf den magnetischen Abstoßkräften durch die abwechselnd
gepolte Anordnung der Magnete.
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Die
Ausführungsformen
aus den 10–19 ermöglichen
dem Benutzer ein breiteres Spektrum einer Richtungswinkeleinstellung
des Telefons in Bezug auf die Arbeitsplatzoberfläche, z. B. in Bezug auf eine
horizontale Ebene. Selbstverständlich
könnten
die Ausführungsformen
aus den 10–19 dennoch,
falls gewünscht,
die schwenkbare Displayeinheit 53 umfassen.
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Obgleich
von dem Ständer
gestützt
ein Arbeitsplatztelefon dargestellt worden ist, sollte erkannt werden,
dass auch andere Gerätetypen
von dem dargestellten erfindungsgemäßen Ständer gestützt werden könnten, beispielsweise
ein Rechner, eine Uhr, ein Radio, ein CD- oder MP3-Player, ein iPod,
ein Lautsprecher, ein Spannungsmesser, Testgeräte usw.
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Angesichts
der bis hierher beschriebenen Erfindung wird offensichtlich sein,
dass diese auf vielerlei Weise variiert werden kann. Solche Variationen sind
nicht als Abweichung von dem erfinderischen Gedanken und dem Schutzumfang
der Erfindung zu betrachten, und für einen Fachmann wird offensichtlich
sein, dass solche Modifikationen in den Schutzumfang der folgenden
Ansprüche
fallen.