-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung zum elektrischen
Verbinden mehrerer Verbraucher eines Kraftfahrzeuges mit mindestens
einer elektrischen Energiequelle.
-
Stand der Technik
-
Dem
Kraftfahrzeugbordnetz kommt in Zukunft wachsende Bedeutung zu. Durch
die zunehmende Nutzung der Energierückgewinnung zur Kraftstoffeinsparung
z. B. bei Start-Stop und Rekuperation, muss das Bordnetz zusätzlichen
Anforderungen gerecht werden. Zusätzlich sollen die Batterieausfälle,
die nach einer ADAC-Statistik bis zu 30% der Fahrzeugausfälle
ausmachen, deutlich verringert werden. Lösungen mit UltraCap,
wie diese in den
DE 10213105.8 ,
WO 02/080334 A3 ,
EP 1410482 ,
DE 10250488.1 ,
DE 10305939.3 und
DE 10313081.0 beschrieben sind, bieten
hierfür eine Basis.
-
Im
Augustheft der Zeitschrift „Autmomobil-elektronik" des
Verlages „moderne industrie" sind weitere Gründe
für Batterieausfälle beschrieben, sowie das Batteriemanagement
und der Ein satz von UltraCap's (UCap). Ein guter Ansatz zur Reduzierung der
Batterieausfälle durch Einsatz eines Batteriesensors und
Abschaltung von Verbrauchern ist im Audi A6 (Baujahr 2006) realisiert.
Zudem ist ein Steuergerät für Energie- und Ruhestrommanagement
(ERM) beschrieben.
-
Eine
weitere Problematik ist die Abschaltung von Batterie oder UltraCap
als Energiespeicher bei einem Crash. Bekannt sind hier Batterietrennschalter.
Eine in sich geschlossene Gesamtlösung für Energie-,
Power- und Ruhestrommanagement ist jedoch noch nicht bekannt. Z.
B. sind bei der Anwendung von UCap und weiterer Verbesserung vom Bordnetz
Powerschalter und zusätzliche Abschaltpfade notwendig.
Die Anwendung von Leistungshalbleitern ist wegen der relativ hohen
Widerstände bzw. Verlustleistung und der Leckströme,
insbesondere bei schadhaften Halbleitern, welche wiederum die Batterie
entleeren, kritisch.
-
Das
zukünftige Bordnetzkonzept mit Power-, Energie-, Ruhestrom-
und Signalmanagement muss folgende Aufgaben erfüllen:
-
Energiemanagement:
-
- a. bedarfsgerechte und
- b. situationsgerechte Steuerung der Generatorleistung
-
- zu a. abhängig von Verbraucherlast, Batterieladung, Ausgleich
der Leckströme bei mehreren Speichern, z. B. UCap von Batterie
- zu b. Rekuperation in entsprechendem Speicher, Steuerung der
Generatorleistung bei Beschleunigung oder Energieeinspeisung und
Energierückspeisung bei und nach Rekuperation, ggf. Anhebung
der Generatorspannung.
- Ziel: min. Kraftstoffverbrauch
-
Powermanagement:
-
- • Leistungsverteilung in einzelne
Strompfade und deren Absicherung gegen Kurzschluss;
- • Leistungsverteilung im Mehrspannungsbordnetz;
- • Starten des Fahrzeugs;
- • Schaltung der Bordnetzkomponenten bei Ausfall wie
Generator oder Batterie z. B. zur Sicherstellung der Funktion der
Anzeigen oder Bremse;
- • Fremdstart;
- • Verpolschutz;
- • Abschaltung der Strompfade bei Crash;
- • Absicherung Bordnetz gegen Impulsbelastung und Überspannung;
- • min. el. Verluste und min. Kabelsatzgewicht.
-
- Ziel: fehlersichere Schaltung ohne Brandgefahr
-
Ruhestrommanagement:
-
- • Batteriezustandserkennung, z. B.
SOC (Ladung), SOC (Zellenzustand);
- • Überwachung der Strompfade auf Ruhestrom und
Abschaltung bei Überschreitung der Grenzwerte;
- • zeitliche Überwachung der Ruhestromverbraucher;
- • Erkennung von Fehlbedienung und entsprechende Abschaltung;
- • stufenweise Abschaltung von Ruhestromverbrauchern.
-
- Ziel: Min. Batterieausfall Standzeit Fahrzeug größer 6
Monate mit Startfähigkeit. Nach dem Stand der Technik sind
Einzelbereiche von o. g. bereits gelöst, jedoch kein ganzheitliches
Konzept, hierzu gehört auch ein Mehrspannungsbordnetz.
-
Signal- oder Kommunikationsmanagement:
-
- • Stand der Technik ist die Vernetzung
von Steuergeräten mit CAN, LIN und MOST Busprotokoll;
- • Neuerdings kommt FlexRay für höhere
Geschwindigkeiten und Fehlersicherheit zum Einsatz.
-
- Ziel: Reduzierung des Kabelsatzes und Varianten-Darstellung
hoch komplexer Funktionen.
-
Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schaltvorrichtung für
ein Bordnetz mit den zuvor beschriebenen Anforderungen bereitzustellen.
-
Diese
Aufgabe wird mit einer Schaltvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruch
1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Schaltvorrichtung
gemäß Anspruch 1 ergeben sich durch die Merkmale
der Unteransprüche.
-
Durch
den vorteilhaften Einsatz eines elektromotorisch betriebenen Schalters,
insbesondere in Form einer Schaltwalze, kann eine zentrale elektronische
Steuerung für das Power-, Energie- und Ruhestrommanagement
die Zu- und Abschaltung von Ruhestrom, Normal- und Notfahrverbraucher,
des Starters und Generators, sowie des elektrischen Energiespeichers
durch Ansteuerung des Antriebs des Schalters vornehmen. Der Einsatz
des Schalters ermöglicht das Schalten hoher Ströme
bei kleinem Kontaktwiderstand. Zudem ist eine hohe Zuverlässigkeit
des Schalters gegeben. Die Schaltkontakte des Schalters sind vorteilhaft
bistabil ausgebildet, so dass lediglich zwei stabile Schaltzustände
für jeden Schaltkontakt existieren. Die Zu- und Abschaltung von
Generator, Starter und Energiespeicher erfolgt mit hoher Flexibilität
für die Konzeption des Bordnetzes.
-
Die
erfindungsgemäße Schaltvorrichtung kann vorteilhaft
in ein Bordnetz der Zukunft eingesetzt werden, wobei der Schalter
mit seinem mindestens einen Antrieb in einem Modul angeordnet wer den
kann. In diesem Modul kann zudem die Steuerelektronik angeordnet
werden, wodurch sich vorteilhaft kurze Signalwege und eine kompakte
und kostengünstige Bauweise ergibt. Die Steuerelektronik kann
zudem mit Hilfe eines Batteriesensors die Ladung der Batterie überwachen.
-
In
dieses Modul können die notwendigen Sicherungen integriert
werden.
-
Die
Schaltvorrichtung kann für ein 1-Spannungsbordnetz sowie
für ein Mehrspannungs-Bordnetz verwendet werden.
-
Ebenso
kann die Schaltvorrichtung zusammen mit weiterer Bordelektronik,
wie z. B. DC/DC-Konverter, in einem Modul zusammen angeordnet werden.
-
Das
die Schaltvorrichtung aufweisende Modul kann zudem das zentrales
Gateway aufweisen.
-
Beim
Bordnetz ist zudem ein Verpolschutz für Fremdstart und
Batterieanschluss und damit zentraler Verpolschutz für
das gesamte Bordnetz und Elektronik vorzusehen.
-
Das
vorbeschriebene Modul kann vorteilhaft direkt am Energiespeicher
angebaut bzw. angeordnet werden.
-
Das
vorbeschriebene Konzept mit Power- und Energiemanagement hat folgende
Vorteile:
- • weniger Batterieausfälle
durch Abschaltung der Batterie im Normalbetrieb, Energiespeicherung und
Ausgleich über Ucap;
- • sichereres und schnelles Starten mit höherer Spannung;
- • zentrales Ruhestrommanagement, zentrale Steuerung
des Bordnetzes über PSM mit kleinen Ruheströmen
und bistabilen Schalterfunktionen;
- • Gewichtsreduzierung durch kleinere Batterie und im
Leitungssatz, teilweise Entfall von Sicherungsdosen;
- • erhöhte Sicherheit gegen Brandgefahr durch
Abschalten der Energiespeicher z. B. bei Crash;
- • Kostenreduzierung durch Entfall der Relais und Vorsicherungsdosen,
Verringerung des Leitungssatzes und zentraler Verpolschutz. Die
Verpolschutzmaßnahmen in den vielen Steuergeräten und
Komponenten entfallen. Alle Schalter und Steuerfunktionen werden
zentral im PSM erledigt;
- • Funktionen von Start-Stop, Rekuperation und besseren
Wirkungsgrad im Generator und gesamten Energiemanagement bringen
erhebliche Kraftstoffverbrauchsreduzierung;
- • höhere Zuverlässigkeit durch redundante
Funktionen bei den Schaltern und Betätigung.
-
Nachfolgend
werden anhand von Zeichnungen mögliche Ausgestaltungen
von Bordnetzen unter Einsatz der erfindungsgemäßen
Schaltvorrichtung näher erläutert.
-
Es
zeigen:
-
1 Aufbau
eines Powerschaltmoduls (PMS) mit integrierter erfindungsgemäßer
Schaltvorrichtung und Steuereinrichtung;
-
2 mögliche
Ausgestaltung der Kontaktbetätigung der Schaltvorrichtung;
-
3 räumliche
Anordnung des Moduls am Energiespeicher;
-
4 ein
1-Spannungsbordnetz mit Powerschaltmodul;
-
5 ein
2-Spannungsbordnetz mit Powerschaltmodul und drei Energiespeichern;
-
6 ein
2-Spannungsbordnetz mit zwei Energiespeichern und Starteranordnung über
Mosfet.
-
Die 1 zeigt
eine mögliche Ausführungsform eines Powerschaltmoduls
(PSM) für ein 1-Spannungsbordnetz, welches Anschlüsse
für die nachfolgend aufgeführten Verbraucher aufweist:
-
- 1–4
- Ruhestromverbraucher
wie z. B. Radio, Standheizung, Telefon, el. Diebstahlwarnung
- 5
- Anschluss
Hecksicherungsdose
- 6
- Klasse 15 Verbraucher
z. B. aktiviert über Zündschloss Hier bietet es
sich an, die entsprechenden Sicherungen der Klasse 15 Verbraucher 6a–6e in
den PSM zu integrieren, ebenso die Ausgänge für
8, 9 und 18 und 19
-
-
- 7
- Starter
und Generator
- 8
- Bremssysteme
- 9
- Motorlüfter
- 10
- Reserve-Pin
- 11
- PTC-Heizung
- 12
- Frontsicherungsdose
- 13
- Lichtsensor
- 14
- Türkontakt
- 15
- Zündschloss
- 16
- Temparatursensor
von Batterie
- 17
- Busanschluss
z. B. auch für Generatorregler
- 18
- Frontsicherungsdose
- 19
- Hecksicherungsdose
-
In
dieser Darstellung ist die gesamte Schaltung in einem Modul PSM
zusammen gefasst, und die Schaltkontakte Si werden über
eine zentrale Schaltwalze 29 betätigt, welche
von den Antrieben 30, 30a angetrieben ist. Es
ist selbstverständlich möglich mehr als eine Schaltwalze 29 im
Modul vorzusehen. Ebenso ist es möglich, dass mehr als
ein Modul PSM im Kraftfahrzeug angeordnet ist, wobei jedes Modul
einen elektromotorisch betriebenen Schalter aufweist. Zusätzlich
zur Schaltwalze können auch Relais oder Leistungshalbleiter
vorgesehen verwendet werden.
-
Der
Ausgang 5 ist mit der Hecksicherungsdose 18 und 12 mit
der Frontsicherungsdose 19 und Anschluss 20 ist
mit dem Fremdstartstützpunkt verbunden. Dieser ist über
Schalter SF mit dem Bordnetz und der Verpolschutzdiode 21 mit
der el. Schaltung 22 verbunden. Damit ist der PSM über
den Fremdstarteingang verpolgeschützt. Bekanntlich können hier
im Service Fehlbedienungen auftreten, die großen Schaden
anrichten. Deshalb sind alle Steuergeräte und Komponenten
verpolgeschützt. Dasselbe gilt für den Batterieanschluss 23,
der über Schalter SB vom Bordnetz
und über die Verpolschutzdiode 21a von der elektrischen
Schaltung getrennt ist. Bei einem Konzept mit UCap 24 ist
die Batterie 25 vorzugsweise im hinteren Teil des Fahrzeugs
untergebracht. Zur Batterieüberwachung ist vorzugsweise
ein Temperatursensor 16a mit der Batterie integriert. Der
Generator speist über Leitung 7 das Bordnetz und
den UCap 24 als Energiespeicher. An diese Leitung 7 ist die
Hauptversorgungsleitung 26 angeschlossen, welche über übliche
Shunts und den Schaltern S1–S11 alle Verbraucher über
entsprechende Strompfade anschließt. Der Shunt bietet sich
zur Stromüberwachung an, so dass bei unplausiblem Strom über
die Schalter der entsprechende Ausgang abgeschaltet werden kann,
was z. B. bei Kurzschluss oder Crash, aber auch zur Überwachung
des Ruhestroms von Bedeutung ist.
-
Die
Funktion von Generatorbatterie, UCap und DC/DC-Konverter 28 wird
in 4 erklärt. Die Schaltkontakte werden über
die Schaltwalze 29 betätigt, welche vorzugsweise über
2 redundante Elektromotoren 30, 30a angetrieben
ist, die über einen Positionsgeber 31 in die gewünschte
Position geregelt werden können. Diese Aufgabe übernimmt
die elektrische Schaltung 22, welche abhängig
von den Bordnetzsignalen 15–17, und Signalen
die über die Busleitung eingespeist werden, die entsprechende Schalterkombination
ansteuert.
-
Die
elektrische Schaltung 20 übernimmt alle Schaltfunktionen
für Energie-, Power- und Ruhestrommanagement.
-
Für Energiemanagement:
-
- • Steuerung der Generatorleistung
und -spannung;
- • Erfassung der Verbraucherlast;
- • Batterieladung;
- • Rekuperation in entsprechenden Speicher.
-
Für Powermanagement:
-
- • Überwachung der einzelnen
Strompfade und ggf. Abschaltung bei Kurzschluss 3;
- • Bereitstellung der entsprechenden Schalterstellung
zum Starten;
- • dto.bei Fremdstart;
- • Verpolschutz;
- • Abschaltung der Strompfade bei Crash.
-
Für Ruhestrom (abgestelltes Fahrzeug):
-
- • Batteriezustandserkennung;
- • Überwachung der Strompfade und ggf. Abschaltung
bei unplausiblem Strom;
- • zeitliche Überwachung und ggf. Abschaltung
der Ruhestandsverbraucher;
- • Erkennung von Fehlbedienung z. B. Parklicht und entsprechende
Abschaltung;
- • stufenweise Abschaltung.
-
Darüber
hinaus umfasst die Schaltung 20 eine Sicherheitsschaltung
für gravierende Bordnetzausfälle z. B. bei a.)
Batterie- und b.) Generatorausfall zur Sicherheit des Fahrers und
des Fahrzeugs.
-
Bei
einem Batterieausfall stellt die Sicherheitsschaltung sicher, dass
die Aktivierung der Gangsperre oder Parkierbremse vor Motorabstellung erfolgt.
Zudem werden entsprechende Hinweise auf Anzeigen und Display dem
Fahrer mitgeteilt.
-
Bei
einem Generatorausfall stellt die Sicherheitsschaltung sicher, dass
die Funktionssicherheit der Anzeigen gewährleistet ist.
Zudem werden Bedienungshinweise vor Abstellen des Motors über
die Anzeigen ausgegeben. Sofern die Batterie fast leer ist, muss
noch genügend Stromreserve vorhanden sein, dass bei automatischer
Motorabstellung noch eine genügend große Stromreserve
für Gangsperre und Parkierbremse vorhanden ist.
-
Für
die oben aufgeführten Funktionen kommuniziert die elektrische
Schaltung 20 über die Busleitung 17 mit
anderen Systemen wie z. B. Anzeigeninstrument, Motorsteuerung, Bremse,
Diebstahlwarnung, Keyless-Go-Systemen. Zur Minimierung des Ruhestromverbrauchs
bietet sich an, die Systeme Zugangs- und Fahrberechtigung und Diebstahlwarnung
zu integrieren, damit nur noch ein Ruhestromverbraucher bei längerer
Fahrzeugstilllegung übrig bleibt. Damit bleibt die Batterie über
viele Monate aktiv.
-
Das
Powerschaltmodul PSM wird vorzugsweise an den Energiespeicher angebaut,
z. B. UCap 24, über den das Power- und Energiemanagement abläuft,
z. B. entspr. 3, angeordnet. Das Powerschaltmodul
PSM ersetzt hierbei eine Vielzahl von Relais oder Leistungshalbleitern
und Bordnetzsteuergeräte, wie sie heute eingesetzt werden.
Für die Abschaltung von Ruhestromverbrauchern oder auch bei
Crash sind bistabile Relais oder Schalter notwendig, um das Bordnetz
oder die Batterie zu sichern. Die elektrische Schaltung 22 übernimmt
die bistabile Abschaltung der Verbraucher bei Crash, Kurzschluss oder
Ruhestromverbraucher in Abhängigkeit des Ladungszustandes
der Batterie.
-
Die
einzelnen Strompfade sind mit der el. Schaltung verbunden deren
Steuerleitungen 44 mit Pfeilen gekennzeichnet sind. Üblicherweise
wird nach der Batterie eine sog. Vorsicherungsdose eingeschaltet,
welche die Hauptverbraucher Sicherungskasten und Leistungsverbraucher
wie Motorlüfter (800 W) und PTC-Heizung (1500 W) absichert. Diese
ist aufwändig und benötigt viel Einbauvolumen,
was nunmehr im Powerschaltmodul PSM integriert ist, mit dem zusätzlichen
Vorteil der individuellen Zu- und Abschaltung. Über die
Leistungsschalter SB und SK können
die Energiespeicher 24 und 25 vom Bordnetz getrennt
werden, was die Brandgefahr insbesondere bei Crash reduziert. Diese
Powerschalter werden heute als separate Batterietrennschalter verwendet,
sind aber aufwändig. Z. B. kann über Strompfad 11 ein
leistungsstarker PCT geschaltet werden, der konventionell über
ein Relais oder Hochstromsicherung abgesichert ist. Über
das Powerschaltmodul PSM ist dies mit geringem Aufwand möglich.
Es ist vorteilhaft, in die elektrische Schaltung 22 die
Funktion der Fernbedienung mit Antenne 32 oder keyless
entry zu integrieren, da diese Funktion bei den Ruhestromabschaltungen 1–4 zuletzt
abgeschaltet werden soll, sofern der Ladezustand der Batterie sehr
gering ist. Durch beschriebene Integrationen im Powerschaltmodul
PSM können sehr viele Leitungen eingespart werden, wodurch
nicht nur die Ausfallrate verringert, sondern auch Kosten und Gewicht
eingespart werden. In dem Schaltmodul sind somit ganzheitlich alle
wesentlichen Funktionen des Power-, Energie- und Ruhestrommanagements
zusammen gefasst.
-
Da
diese Schaltung die zentrale Schaltzentrale für das gesamte
Bordnetz darstellt, ist es zweckmäßig hier auch
das zentrale Gateway zu integrieren. Weiterhin ist es, insbesondere
für kleinere Fahrzeuge, vorteilhaft, die Funktionen der
Fahrzeuggrundschaltungen im Powerschaltmodul PSM zu integrieren.
Hierbei sind die Funktionen für Scheibenwischer, Licht,
Heizung Kombiinstrument (hier die Master-Rechnerfunktionen, bei
denen die ausgelagerten Anzeigen und Instrumente Slaves darstellen)
zu nennen.
-
Die 2 zeigt
die Anordnung der Schaltwalzen 29, 29a, welche über
entsprechende Nocken 29n die Übertragungshebel
mit der Kontaktfeder 34 anheben und damit den Kontakt 35 von
der Auflage 36 abhebt. Damit der Kontakt eine schnelle Öffnungs-
und Schließgeschwindigkeit erfährt, wird hier ein
im Gehäuse 41 befestigter Permanentmagnet 37 mit
Gegenpol 38 an der Kontaktfeder 34 im Gehäuse 41 eingesetzt,
welcher die Kontaktkraft bestimmt. Über den Permanentmagnet
entsteht der bekannte Schnappeffekt sowohl beim Öffnen
als auch beim Schließen. Durch den geringen Abstand des
P-Magnet zum Kontakt trägt dessen Magnetfeld zu einer Verringerung
der Lichtbogenbildung bei. Auf der linken Seite ist ein Hochstromkontakt
z. B. für 1000 A gezeichnet, der trotz geringem Übergangswiderstand eine
Erwärmung erfährt, die über die Mäanderfeder 39 abgeführt
wird und fallweise mit einem isolierten Kühlkörper 40 verbunden
werden kann. Auf der rechten Bildhälfte ist ein Normalkontakt < 50 A gezeichnet.
Zur Verringerung des Motorantriebsmomentes kann im Übertragungshebel
eine Rolle 42 vorgesehen werden. Zur Erhöhung
der Zuverlässigkeit und kleiner Verlustleistung und damit
geringerer Erwärmung sind die Kontakte redundant ausgebildet,
was bei diesem Konzept einen geringen Mehraufwand durch Stanzgitter
bedeutet, so dass konsequent die Ansteuerung der E-Motore, die parallel
geschalteten Motore 30, 30a mit separatem oder
gemeinsamem Getriebe bis zum Kontakt alles redundant gestaltet ist,
was eine vernachlässigbare kleine Ausfallrate von < 10–10 ppm
ergeben kann. Vergleichsweise liegt ein Relais mit el. Anschluss
und Ansteuerung im Bereich von 10 ppm. Mit kleiner Leistung von
einigen W lässt sich eine Umdrehung mit z. B. 10 Schaltstellungen
in 0,3 s bewältigen.
-
Die 3 zeigt
den Anbau an den Speicher vorzugsweise UCap. Die Abmessungen B × H
sind an der Batterie orientiert, da die Anordnung von PSM und UCap
vorzugsweise an Stelle der Batterie im entsprechenden Raum eingesetzt
wird. Die Länge L ist relativ gering. Seitlich sind die
el. Anschlüsse 7 und 7a gut zugänglich
für Starter und Generator hier im Vergleich zu 1 getrennt
vorgesehen. Unten nach hinten gerichtet ist die Anschlussleitung 23a zur
Batterie mit relativ kleinem Querschnitt verlegt. Oben ist der Fremdstartstützpunkt 20 und
der +Anschluss 24a vom UCap vorgesehen. Ebenfalls oben
sind zwei Stecker vorgesehen für Power und Signal, Leitungen entsprechend
den Ausgängen 1–17 entsprechend 1.
Alternativ zur Unterbringung im Batterieraum kann auch der Beifahrerfußraum
oder Kofferraum verwendet werden, da auch hier die Entfernung zum Starter
und Generator noch gering ist.
-
Das
zukünftige Bordnetz muss für Power und Energiemanagement
gerüstet sein, da neben einer Reduzierung der Batterieausfälle
Möglichkeiten der Verbrauchsersparnis durch verbesserten
Generatorwirkungsgrad, Start-Stop (S-S) und Rekuperation (Rek.)
im Vordergrund stehen. Dementsprechend soll der PSM in der Lage
sein, viele Konzepte des Power- und Energiemanagements zu realisieren.
-
Die
3a zeigt
eine zukunftsorientierte Anordnung von UCap und PSM zusammen mit
einem neuen elektromotorischen Bremskraftverstärker mit Druckmodulation
für ABS und ESP, wie er in
PCT/EP2006/003647 beschrieben
ist. Hier sind die Einbauabmessungen des kleinen Elektromotors
48 z.
B. mit 80 mm Durchmesser viel kleiner als von einem Vakuum-Bremskraftverstärker
52 mit
200 bis 250 mm Durchmesser. Bei der beschriebenen neuen Lösung
ist in Verlängerung des Motors der Tandem-Hauptzylinder
49 angeordnet,
an dessen Seiten der Ventilblock
50 und das Steuergerät
51 für
BKV und ESP angeordnet sind. Der frei werdende Raum lässt
sich gut für die in Reihe geschalteten UCap-Zellen
56 nutzen,
an die seitlich das PSM mit integrierten Sicherungen, entsprechend
1,
angebaut ist. Weiterhin kann der freie Raum noch für zusätzliche Steuergeräte
55 mit
Stecker
55a z. B. aus dem Body-Bereich oder der passiven
Sicherheit genutzt werden. Von dieser Position ist der Abstand zum
Generator und Stator sehr klein, so dass nur relativ kleine Querschnitte
und damit ein kleines Kabelsatzgewicht notwendig ist. Da der Einbauraum
im Motorraum äußerst knapp ist für E/E-Komponenten,
was auch oft zur aufwändigen Verlagerung der Batterie mit
dicken Leitungen in den Kofferraum führt, ist diese Anordnung
von großem Vorteil. Wenn das Starten des Motors über
den vorgenannten Energiespeicher erledigt wird, so hat die Batterie
nur noch Funktionen mit niedrigen Strömen wie z. B. Notfahren
bei Ausfall Generator, Ruhestrom oder Aufladen des UCap. Dann sind
die Kabelquerschnitte klein und der Aufwand klein, so dass die Unterbringung
im Fahrzeugheck nicht mehr nachteilig in Kosten ist und die Vorteile des
zusätzlichen Gewichts auf der Hinterachse voll wirksam
sind.
-
Die 4 zeigt
ein Konzept, welches vorwiegend für Start-Stop-Funktion
und Minimierung der Batterieausfälle gestaltet ist. Dieses
ist auch in 1 bereits ausgeführt
und teilweise beschrieben. Dick umrandet ist der Funktionsinhalt
des PSM. Um die Belastung der Batterie, insbesondere bei starken
Belastungsschwankungen auch durch starke Stromimpulse, gering zu
halten, ist die Batterie im Normalfall über den Schalter
SB vom Bordnetz getrennt. Ein leistungsstarker Generator versorgt
Kreis I über die Leitung 26, indem ein UCap 24 die
starken Belastungen abdeckt. Gestartet wird ebenfalls über
den UCap. Bei längerem Stillstand lädt ein kleiner DC/DC-Konverter 28 den
UCap 24 aus der Batterie 25 auf z. B. 20 V auf,
der den Startvorgang insbesondere bei tiefen Temperaturen durch
höhere Drehzahl schneller und sicherer gestaltet. Dieser
DC/DC-Konverter gleicht auch den Leckstrom des UCap aus bis zu einer
Batterieentladung von ca. 10%, danach wird er abgeschaltet, um eine
tiefentladene, d. h. nicht mehr ladbare Batterie zu vermeiden. Der DC/DC-Konverter
wird vom PSM gesteuert. Durch Starten durch den UCap wird die Batterie
nicht mehr durch die hohen Startströme belastet, was zur
Folge hat, dass die Lebensdauer erheblich verlängert wird und
auch ein Starten bei kleiner Restkapazität noch möglich
ist, da ja nur eine kleine Stromstärke zum Aufladen des
UCap über den DC/DC-Konverter notwendig ist. Bei der konventionellen
Dimensionierung ist ei ne Batterie bei einer Kapazität < 40% bei tiefen Temperaturen
nicht mehr startfähig. Die Batterie wird gebraucht beim
Fahrzeugstillstand zur Versorgung der Ruhestromverbraucher und zum
Notfahren bei Ausfall des Generators oder bei kurzzeitig starker
Belastung z. B. durch PTC-Heizung. Dementsprechend muss die Kapazität
bemessen werden, was es ermöglicht, die Batterie um mehr
als 50% zu reduzieren, was eine erhebliche Bauraum- und Gewichtsreduzierung
bedeutet. Dieses Konzept ist auch für Rekuperation geeignet.
Da aber für eine effektive Rekuperation mehr als 5 kW notwendig
sind, ist dann sowohl der Generator als auch der UCap durch hohe Ströme
im Kosten-Nutzen nicht optimal dimensioniert.
-
Zum
Aufladen der Batterie wird der Schalter SB geschlossen
und damit mit dem Generator verbunden. Die Batterieüberwachung
vorzugsweise SOC (state of change) und SOH (state of health) übernimmt
ein Batteriesensor 43, welcher in Verbindung mit dem in 1 beschriebenen
Temperatursensor den richtigen Ladezustand ermittelt, indem die
Bilanz der Lade- und Entladeströme erfasst wird und entsprechend
die fehlende Ladung zur vollen Kapazität ergänzt
wird. Der Temperatursensor kann auch entfallen, da Lade- und Entladeströme
gering sind und damit auch die Eigenerwärmung. Damit hat die
Batterie beim Einbau im Heckteil ungefähr Außentemperatur.
Dadurch ist die Batterie immer voll geladen, was erheblich in die
Lebensdauer eingeht. Der PSM versorgt dann, wie in 1 beschrieben, die
Ruhestrom- und 14-V-Normalverbraucher des Bordnetzes, welche über
einen BUS mit dem PSM kommunizieren. Die Schalter S sind hier nur
prinzipiell dargestellt. Dieses Konzept ermöglicht neben
einer Reduzierung der Batteriegröße auch eine
Reduzierung des Gewichts der Leitungen, da z. B. die Batterieleitung
nur für die Leistung der Notfahrverbraucher < 50 A und nicht
1000 A bemessen werden muss. Außerdem kann die Starterleitung
kleiner dimensioniert werden, da eine höhere Spannung und ein
kleinerer Innenwiderstand des UCap im Vergleich zur Batterie genutzt
werden kann. Außerdem kann die Batteriegröße
erheblich reduziert werden, da diese nicht mehr zum Starten und
im wesentlichen nur zum seltenen Notfahren und zur Versorgung der
Ruhestromverbraucher eingesetzt werden. Durch die Konzentration
des Ruhestrommanagements auf ein Gerät, dem PSM, kann der
Ruhestromverbrauch ebenso reduziert werden. Es wird dadurch trotz
kleinerer Batterie die Startfähigkeit von bisher einigen Monaten
Fahrzeugstillstand um Faktoren verbessert. Die gestrichelten Linien
zeigen Mess- und Steuerleitungen 44 für den PSM,
im wesentlichen Spannung und Strom und beim Generator die Steuerung
des Spannungsreglers. Im Gegensatz zum konventionellen Bordnetz,
bei dem die obere Spannungsgrenze durch die Batterie bestimmt wird,
kann hier mit höherer Spannung z. B. 16 V gefahren werden,
was bei Rekuperation genutzt werden kann. Hier wird dann der Generator
nach Aufladen des UCap anschließend abgeschaltet, bis die
Spannung auf z. B. 10 V abfällt. Voraussetzung hierfür
ist die Spannungsregelung von spannungsempfindlichen Komponenten
wie z. B. Glühlampen, was bereits beim Fahrlicht der Fall ist.
Die gestrichelt gezeichneten Linien stellen vorwiegend Spannungs-
oder auch Strommesspunkte dar, die von der el. Schaltung 22 verarbeitet
werden.
-
Die
5 zeigt
ein Ausführungsbeispiel für ein 2-Spannungsbordnetz,
welches z. B. in
WO 02/080334
A3 in ähnlicher Form beschrieben ist. Hier speist
vorzugsweise ein freilaufender Generator in einem Spannungsbereich
von 14 bis 50 V das Bordnetz II, an dem über Schalter S
die Hochleistungsverbraucher wie Heizungen und EC-Motore angeschlossen
sind. Das Bordnetz I wird über einen bidirektionalen DC/DC-Konverter
28 versorgt,
der im Normalfall z. B. 500 W und kurzzeitig 1000 W überträgt.
Sollten kurzzeitig noch höhere Leistungen benötigt
werden, so kann über Schalter S
B und
S
R die Batterie zugeschaltet werden. Auch
hier ist, wie in
4 beschrieben, im Normalfall
die Batterie nicht an das Bordnetz angeschlossen.
-
Beim
Bremsen und Rekuperation wird die Generatorspannung bis auf ca.
60 V freigegeben und dementsprechend wird der UCap 24a als
Energiespeicher geladen und anschließend bei abgeschaltetem
Generator bis auf ca. 20 V entladen. Diese Spannungsschwankung ertragen
die beschriebenen Hochleistungsverbraucher, da z. B. EC-Motore ohnehin
stromgeregelt arbeiten. Der zweite UCap 24 ist zum Starten
eingeschaltet und wird über den DC/DC-Konverter 28 nach
Schließen der Schalter SB, SR, SA und SC auf ca. 20 V aufgeladen und auch der Leckstrom
des UCap 24 aus der Batterie 25 ausgeglichen.
Zum Starten sind die Schalter SC und SA geschlossen und SK zum
UCap offen, wenn dieser eine zu hohe Spannung hat. Wie in 4 hat
die Batterie 25 dieselbe Aufgabe. Ruhestromverbraucher werden über
Schließen von SB, SR und
S versorgt, ebenso beim Notfahren bei ausgefallenem Generator. Der
Kreis II wird hier zunächst vom UCap 24a versorgt
und bei Erreichen der unteren Spannungsgrenze von z. B. 20 V über
den DC/DC-Konverter 28. Wenn die Batterie im hinteren Fahrzeugteil
untergebracht ist, ist eine Absicherung der Batterieleitung gegen
Kurzschluss durch die Sicherung 45 sinnvoll. Es genügt
hier z. B. eine 50 A Sicherung und mit kleinem Leitungsquerschnitt,
da die Stromversorgung nur wie in 4 beschrieben
für Grenzfälle gebraucht wird. Für die
Hochstromschalter im PSM ist, wie auch in 4 und 6 wichtig,
dass diese im wesentlichen lastfrei schalten. Dies ist über
die Vernetzung der Verbraucher über Bus zum PSM einfach
realisierbar, da ein Zu- oder Abschalten erst nach Schalten der PSM-Schalter
erfolgt. Zur Entlastung der Schalter z. B. SC und
SA kann auch kurzzeitig ein Mosfet 46 parallel
geschaltet werden. Dieses 2-Spannungsbordnetz hat Vorteile im Generatorwirkungsgrad,
beim sog. freilaufenden Generator kann z. B. ein 2,5 kW Generatorgröße
ohne weiteres bei 50 V 8 kW leisten, ohne wesentliche Mehrkosten
und Gewicht. Weiterhin arbeiten die EC-Motore bei 24 V vorzugsweise mit
besserem Wirkungsgrad und haben ein höheres Leistungs-Gewichts-Verhältnis
mit zusätzlicher Einsparung an Leitungssatzgewicht. Anstelle
der 42 V können auch höhere Spannungen abhängig
vom ges. Spannungsbereich ein gesetzt werden. Weiterhin ist die Batterie
entlastet vom Starten und stark zyklischer Beanspruchung und hat
somit geringe Ausfälle. Der Vorteil des 2. UCap 24 liegt
auch entsprechend der kleineren Kapazität im Vergleich
zu UCap 24a im kl. Leckstrom.
-
Bei
Verzicht auf Funktionen z. B. SF entsprechendem
Verpolschutz oder Sicherheit z. B. SK, SB sind diese Leistungsschalter nicht notwendig.
-
Die 6 zeigt
ebenfalls ein 2-Spannungsbordnetz, jedoch nur mit einem UCap 24 im
Kreis II. Die Funktion von DC/DC-Konverter 28 und Schalter entsprechen 5.
Der Unterschied liegt in der Ansteuerung des 12V-Starters vom Bordnetz
II, d. h. UCap über Mosfet 47 im PWM-Betrieb.
-
Dadurch
kann der Starter unabhängig von der entsprechenden Versorgungsspannung
immer mit entsprechendem Strom angesteuert werden.
-
Damit
bieten sich eine Reihe von Potenzialen, den Anlasser zu vereinfachen.
-
Eine
weitere Alternative zum PWM-Betrieb des 12V-Starters ist ein 24V-Starter,
der kurzzeitig ähnlich dem Jump-Start des 12V-Starters
mit doppelter Spannung – hier mit 48 V – betrieben
werden kann, sofern der Speicher voll ist. Damit sind kleinere Querschnitte
für den Anlasser notwendig.
-
Dieses
Konzept hat alle Merkmale und Vorteile von 5, ist jedoch
einfacher und kostengünstiger. An Stelle von separatem
Starter und Generator kann auch ein integrierter Startergenerator
(ISG) eingesetzt werden, wobei hier der Mosfet 47 nicht
notwendig ist, da die Steuerung im nicht gezeichneten Pulswechselrichter
erfolgt.
-
Die
Anwendung des Schaltungskonzepts erfordert für die vielen
Funktionen für das Energie-, Power- und Ruhestrommanagements,
welche insbesondere mit dem Powerschaltmodul sehr kostengünstig,
hoch Zuverlässigkeit bei kleinen elektrischen Verlusten
dargestellt werden können.
-
Als
Erweiterung kann auch ähnlich 5 ein gestrichelt
gezeichneter zweiter UCap 24a eingesetzt werden, welcher
bei längerem Fahrzeugstillstand nur zum Starten eingesetzt
wird. In diesem Fall wird nur dieser im Leckstrom ausgeglichen,
der wegen der erheblich kleineren Kapazität auch klein
ist, da der Leckstrom im wesentlichen abhängt von der Spannung
und Kapazität. Auch bei Fremdstart ist dieser über
den DC/DC schneller aufgeladen. Ein Vorteil gegenüber der
Ausführungsform gemäß 5 ist derselbe
Spannungsbereich, so dass dessen Energiespeicherung voll zur Rekuperation
genutzt werden kann.
-
- 1–4
- Ruhestromverbraucher
wie z. B. Radio, Standheizung, Telefon, el. Diebstahlwarnung
- 5
- Anschluss
Hecksicherungsdose
- 6
- Klasse 15 Verbraucher,
z. B. aktiviert über Zündschloss
- 7,
7a
- Starter
und Generator
- 8
- Bremssysteme
- 9
- Motorlüfter
- 10
- Einrückrelais
- 11
- PTC-Heizung
- 12
- Frontsicherungsdose
- 13
- Lichtsensor
- 14
- Türkontakt
- 15
- Zündschloss
- 16,
16a
- Temperatursensor
von Batterie
- 17
- Busanschluss,
z. B. auch für Generatorregler
- 18
- Hecksicherungsdose
- 19
- Frontsicherungsdose
- 20
- Fremdstartstützpunkt
- 21,
21a
- Verpolschutzdiode
- 22
- el.
Schaltung
- 23,
23a
- Batterieanschluss
und el. Anschluss
- 24,
24a
- UCap
und el. Anschluss
- 25
- Batterie
- 26
- Hauptversorgungsleitung
- 27
- Shunts
- 28
- DC/DC-Konverter
- 29
- Schaltwalze
- 30,
30a
- E-Motore
- 31
- Positionsgeber
- 32
- Funkantenne
- 33
- Übertragungshebel
- 34
- Kontaktfeder
- 35
- Kontakt
- 36
- Ausgang
1–12
- 37
- Magnet
- 38
- Gegenpol/Anker
- 39
- Wärmeabfuhr
- 40
- Kühlkörper
- 41
- Gehäuse
- 42,
42a
- Stecker
- 43
- Batteriesensor
- 44
- Mess-
und Steuerleitungen
- 45
- Hochstromsicherung
- 46
- Mosfet
- 47
- Startermosfet
- 48
- Elektromotor
- 49
- Tandem-Hauptzylinder
- 50
- Ventilblock
- 51
- Steuergerät
für BKV und ESP
- 52
- Umrisskontur
von Vakuum-Bremskraftverstärker (BKV)
- 53
- PSM
- 54
- Sicherungen
- 55
- Body
Steuergeräte
- 55a
- Stecker
- 56
- Zelle
von Energiespeicher, z. B. UCap
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 10213105 [0002]
- - WO 02/080334 A3 [0002, 0043]
- - EP 1410482 [0002]
- - DE 10250488 [0002]
- - DE 10305939 [0002]
- - DE 10313081 [0002]
- - EP 2006/003647 [0040]