-
Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Verbrennungsmotor mit rotierender
Antriebskraftverteilung.
-
Im
Einzelnen bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Kolbenkraftmaschine,
die mit einer rotierenden Vorrichtung zur Verteilung der Auslass- und der Einlassgase
ausgestattet ist.
-
Im
Bereich der Kolbenkraftmaschinen mit innerer Verbrennung ist die
Verwendung von rotierenden Verteilern als Ersatz für die normalen
Verteilervorrichtungen bekannt, bei denen Pilzventile verwendet
werden, die im Zylinderkopf angeordnet sind und abwechselnd durch
eine mit Nocken ausgestattete Welle bewegt werden, entweder direkt
oder durch geeignete Zwischenelemente wie zum Beispiel Kipphebel.
-
Die
Ziele, die mit diesen rotierenden Verteilern verfolgt werden, sind
zahlreich, aber im Wesentlichen alle mit der Idee der Vereinfachung
und Verbesserung der genannten Vorrichtungen, bei denen Pilzventile
verwendet werden, verbunden.
-
In
den letzten Jahren hat die technische Literatur die Möglichkeit
aufgebracht, dass es die Anwendung von rotierenden Ventilen ermöglicht,
die aktuellen Einschränkungen
bei der Laufruhe und der Drehzahl der Verbrennungsmotoren zu überwinden, sowohl
beim Typ des Ottomotors als auch beim Typ des Dieselmotors, deren
Einschränkungen
sich zumindest teilweise aus der Struktur der aktuellen Pilzventile
zum Ansaugen und zum Ausstoßen
ergeben.
-
Die
Pilzventile sind nämlich
aufgrund ihrer abwechselnden Bewegung mit Rückfederung in ihrer Geschwindigkeit
unvermeidbar an die mechanischen Eigenschaften des Federelements,
das sie aktiviert, gebunden, und außerdem rufen sie an jedem Hubende
einen metallischen Aufprall mit entsprechender hoher Lärmentwicklung
hervor.
-
Die
rotierenden Ventile können
hingegen eine hohe Rotationsdrehzahl erreichen und extrem leise
sein, da es weder elastische Elemente für die Rückkehrhübe gibt, noch den metallischen
Aufprall am Hubende. Rotierende Ventile sind jedoch problematisch,
was die Dichtigkeit der Flüssigkeiten
angeht.
-
Eine
gute Dichtigkeit ist für
eine ordnungsgemäße Funktion
des Motors unverzichtbar, da ein Druckverlust in der Verbrennungskammer
zu einem Verlust der Leistung führt,
sowie dazu, dass der Motor schlecht funktioniert.
-
Probleme,
die mit der Anwendung der rotierenden Antriebskraftverteilung verbunden
sind und noch keine geeignete Lösung
gefunden haben, sind die Schmierung der Komponenten des rotierenden Verteilers.
-
Ein
weiterer Nachteil, der üblicherweise dann
auftritt, wenn man einen Motor mit rotierender Antriebskraftverteilung
anwendet, ist mit der Lage der Zündkerze
bei einem Ottomotor bzw. der Einspritzdüse bei einem Dieselmotor verbunden.
-
Der
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, einen Verbrennungsmotor
mit rotierender Antriebskraftverteilung zu bieten, der in Hinsicht
auf die Dichtigkeit der Flüssigkeiten
und auf die Schmierung des rotierenden Verteilers verbessert ist
und der eine solche Bauform hat, dass die oben genannten Probleme und
Nachteile überwunden
werden.
-
Diese
und weitere Zwecke, die im Laufe der folgenden Beschreibung deutlicher
herausgebildet werden, werden durch einen Verbrennungsmotor mit rotierender
Antriebskraftverteilung erreicht, wie er in den beiliegenden Patentansprüchen beschrieben
ist.
-
Die
technischen Merkmale der Erfindung gemäß den oben genannten Zielen
ergeben sich deutlich aus dem Inhalt der unten angegebenen Patentansprüche und
ihre Vorteile werden in der detaillierten Beschreibung in der Folge
noch deutlicher. Diese Beschreibung wurde mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen
verfasst, die eine ausschließlich
als Beispiel dienende und nicht einschränkende Bauform darstellen,
und in denen Folgendes dargestellt ist:
-
Die 1 zeigt
in einem schematischen Längssschnitt,
bei dem einige Teile ausgelassen wurden, einen Motor, der gemäß der vorliegenden
Erfindung gebaut ist.
-
Die 2 ist
ein schematischer Querschnitt der 1 auf der
Linie II-II.
-
Die 2a zeigt
ein vergrößertes Detail
der 2.
-
Die 3 zeigt
eine schematische perspektivische Ansicht des Motors der 1,
bei der einige Teile ausgebreitet sind.
-
Die 4 zeigt
eine schematische perspektivische Ansicht des Motors der 1,
bei der einige Teile explosiv dargestellt sind und einige Teile
ausgelassen wurde, damit andere verständlicher sind.
-
Die 5a zeigt
ein Einzelteil des Motors der vorherigen Abbildungen in einer schematischen perspektivische
Ansicht.
-
Die 5b zeigt
eine schematische perspektivische Ansicht des Einzelteils der 5a mit einem
Querschnitt eines Teils davon.
-
Die 6a und 6b zeigen
ein Einzelteil des Motors der vorliegenden Erfindung in einer schematischen
perspektivische Ansicht.
-
Die 7 ist
ein Querschnitt der 1 auf der Linie VII-VII, bei
dem einige Teile ausgelassen wurden, damit andere verständlicher
sind.
-
Die 8 zeigt
ein Einzelteil des Motors nach der vorliegenden Erfindung in einer
schematischen perspektivische Ansicht, bei der einige Teile ausgelassen
wurden, damit andere besser verständlich sind.
-
Die 9 zeigt
ein Einzelteil des Motors nach der Erfindung in einer schematischen
Querschnittsansicht, bei der einige Teile vergrößert und nicht in der richtigen
Skala sind.
-
Mit
Bezug auf die 1 und 2 umfasst die
Kolbenkraftmaschine mit innerer Verbrennung gemäß der vorliegenden Erfindung,
die in ihrer Gesamtheit mit 1 angegeben ist, ein Gehäuse 2,
vier modulare Einheiten 3 und einen ersten und einen zweiten
rotierenden Verteiler, die jeweils mit 4 und 5 bezeichnet
sind.
-
In
der 1 ist der Motor 1 als Viertaktmotor dargestellt,
mit vier Zylindern auf einer Linie; diese Anordnung dient ausschließlich als
Beispiel und schränkt
die zahlreichen möglichen,
unterschiedlichen Anordnungen, die der Motor gemäß der vorliegenden Erfindung
einnehmen kann, absolut nicht ein.
-
Entsprechend
dem, was in der 1 dargestellt ist, umfasst das
Gehäuse 2 eine
Bodenwand 6 und fünf
vertikale Wände 7, 8, 9, 10 und 11,
die von der Bodenwand 6 ausgehen.
-
In
einem unteren Bereich 12 umfasst das Gehäuse 2 eine
Kammer 13, in der eine gekröpfte Welle 14 untergebracht
ist, die eine jeweilige Rotationsachse A hat.
-
In
einem mittleren Bereich 15 des Gehäuses 2 bilden die
vertikalen Wände 7, 8, 9, 10 und 11 des Gehäuses 2 vier
im Wesentlichen zylinderförmige Hohlräume 16,
die von der besagten Kammer 13 ausgehen und entsprechende
mittlere B-Achsen aufweisen, die parallel zueinander und lotrecht
zu der besagten A-Achse der Rotation der gekröpften Welle 14 liegen.
Die gekröpfte
Welle 14 durchquert die vier Hohlräume 16 und wird mithilfe
von Lagern der bekannten Art von den Wänden 7, 8, 9, 10 und 11 gestützt.
-
Die
Hohlräume 16 umfassen
jeweils untere Enden 16a, die auf die besagte Kammer 13 hinausgehen,
und obere Enden 16b, die auf der jeweiligen Mittelachse
B in der Längsrichtung
entgegengesetzt liegen.
-
Jede
modulare Einheit 3 umfasst einen Kopf 17 und einen
zylinderförmigen
Körper 18,
der fest an den Kopf 17 gebunden ist und in einen der Hohlräume 16 des
Gehäuses 2 eingefügt ist,
wobei er auf seiner Achse verschiebbar ist und koaxial zu diesem liegt.
Der zylinderförmige
Körper 18 ist
durch eine Zwangskoppelung mit dem jeweiligen Kopf 17 verbunden,
vorteilhafterweise ist diese Koppelung durch Verschraubung erreicht.
-
Außerdem sind
an dem zylinderförmigen Körper 18 zwei
ringförmige
Dichtungen 108 eingesetzt, die jedoch die axiale Verschiebung
zulassen.
-
Der
zylinderförmige
Körper 18 weist
jeweils eine zylinderförmige
Innenwand 19 auf, die vom besagten Kopf 17 ausgeht
und unten in die Kammer 13 mündet.
-
Im
Inneren der zylinderförmigen
Wand 19 jeder modularen Einheit 3 ist, abgedichtet
und axial verschiebbar, ein Kolben 20 untergebracht, der
kinematisch mit der gekröpften
Welle 14 verbunden ist, und zwar auf bekannte Art und Weise,
die daher nicht weiter beschrieben sind. Die zylinderförmige Wand 19 jeder
modularen Einheit 3 bildet zwischen dem Kopf 17 und
dem entsprechenden Kolben 20 eine Verbrennungskammer 21.
-
Jeder
Kopf 17 wird quer zu der Achse des zylinderförmigen Körpers 18 von
einer ersten zylinderförmigen
Bohrung und von einer zweiten zylinderförmigen Bohrung 22, 23 durchquert.
-
Die
Köpfe 17 sind
nacheinander ausgerichtet angebracht, sodass die entsprechenden
zylinderförmigen
Bohrungen 22, 23 koaxial zueinander liegen. Wie
in den 5a, 5b genauer
dargestellt, weist jede der Bohrungen 22, 23 eine
eigene zylinderförmige
Innenfläche 24 auf.
-
Die
erste Bohrung 22 ist in Verbindung mit einer Auslassleitung 25,
die außerhalb
des Kopfs 17 mündet,
während
die zweite Bohrung 23 mit einer Ansaugleitung 26 verbunden
ist, die ebenfalls außerhalb
des Kopfs 17 mündet.
-
Wie
in der 2 dargestellt, sind die besagten Bohrungen 22, 23 durch
zwei jeweilige Öffnungen 27 und 28 mit
der Verbrennungskammer 21 in Verbindung.
-
Mit
Bezug auf die 1 und 2 sind die zwei
Verteiler 4, 5 zylinderförmig und in den zylinderförmigen Bohrungen 22, 23 der
Köpfe 17 untergebracht,
wobei jeder frei drehbar von zwei äußeren Radiallagern 29, 30 und
von einem mittleren Lager 100 gestützt wird. Die rotierenden Verteiler 4, 5 haben
die jeweiligen Rotationsachsen C' und
C''.
-
Wie
in den 3 und 4 gezeigt, sind die besagten
Radiallager 29, 30, 100 in entsprechende
Aufnahmen 31, 32, 101 eingefügt, die
von halbrunden Anteilen 33 des Gehäuses 2 gebildet sind.
-
Mit
Bezug auf die 3 und 4 umfasst der Motor 1 für jedes
der Paare der besagten halbrunden Anteile 33 eine entsprechende
Halbstütze 34, welche
jeweils die Gegenform zu den Verteilern 4, 5 hat
und fest mit den halbrunden Anteilen 33 verbindbar ist.
-
Entsprechend
dem, was in der 1 dargestellt ist, bilden jedes
Paar der halbrunden Anteile 33 und die entsprechende Halbstütze 34 in
ihrer zusammengebauten Anordnung eine erste und eine zweite zylinderförmige Aufnahme 35, 36 heraus,
die koaxial zu den besagten Bohrungen 22, 23 jedes
Kopfs 17 liegen. Die Verteiler 4, 5 sind
im Inneren der Aufnahmen 35, 36 frei drehbar.
-
Die
halbrunden Anteile 33 und die Halbstützen 34 bilden Befestigungsmittel 37 der
Verteiler 4, 5 am Gehäuse 2 und infolgedessen
modulare Einheiten 3 des Gehäuses 2 selbst, da
letztere fest mit den Verteilern 4, 5 verbunden
sind.
-
Wie
in der 8 dargestellt, ist zwischen jede modulare Einheit 3 ein
Ring 109 aus Alluminium eingesetzt, der auf beiden Seiten
jeweilige Sitze 109a für
Dichtungsringe 109b hat; diese Ringe 109b gewährleisten
die Dichtigkeit des Öls
zwischen jeder modularen Einheit 3 und lassen dennoch zu,
dass sich dieselbe axiale verschieben kann.
-
Mit
Bezug auf die 6a und 6b weist jedes
der Lager 29, 30, 100 in einem unteren Bereich einer
seiner Innenseiten eine jeweilige Nut 38 auf, die einen
Sammelbereich 39 für
eine Schmierflüssigkeit bildet.
-
Mit
Bezug auf die 2 und 5b umfasst
jeder Kopf 17 einen Hohlraum 40 zur Unterbringung
einer Zündkerze 41,
bzw. je nach Motortyp, einer Einspritzdüse, die nicht dargestellt ist.
-
Die
rotierenden Verteiler 4, 5 weisen eine im Wesentlichen
zylinderförmige
seitliche Außenfläche 42 und
eine Mehrzahl von durchgehenden Queröffnungen 43 auf, die
axial auf den genannten Achsen C',
C'' verteilt sind und
dazu dienen, die Öffnungen 27 und 28 jedes
Kopfs 17 mit den jeweiligen Leitungen 25 und 26 zum
Ausstoßen
und zum Ansaugen in Verbindung zu bringen. In dem Fall, der in den
beiliegenden Abbildungen dargestellt ist, sind die Öffnungen 43 diametral
durchgehend und daher liegen die Öffnungen 27 und 28 in
Bezug auf die rotierenden Verteiler 4, 5 selbst
diametral gegenüber
den jeweiligen Leitungen 25, 26; es ist jedoch
offensichtlich, dass dies nur eine beispielhafte Bauform ist und
mögliche weitere
Varianten, in denen die Leitungen 25, 26 zum Beispiel
in Bezug auf die Öffnungen 27, 28 anders angeordnet
sind und die Öffnungen 43 keine
geradlinige, diametrale Ausdehnung aufweisen, nicht einschränkt.
-
Vorteilhafterweise
haben die diametral zu den Verteilern 4, 5 liegenden Öffnungen 43 und
die entsprechenden Öffnungen 27, 28 am
Kopf 17 jeweilige geometrische Profile, die dazu dienen,
das Füllen und
das Ausstoßen
der Gase zu optimieren, wodurch eine Art von Variation des Durchflussquerschnitts entsteht,
die mit dem Gesetz des Hebens der herkömmlichen Pilzventile vergleichbar
ist.
-
Gemäß der bevorzugten
Bauform, die in den beiligenden Abbildungen dargestellt ist, wird
die seitliche Außenfläche 42 der
Verteiler 4, 5 durch eine eingesetzte Zylinderlaufbuchse 44 gebildet,
die aus metallischem Material mit hoher Widerstandskraft und Härte gefertigt
ist und die in der 7 sichtbar ist, während sie,
zur besseren Klarheit, in den übrigen Abbildungen
nicht dargestellt ist.
-
In
nicht dargestellten Bauvarianten ist die Buchse 44 aus
keramischem Material hergestellt.
-
In
weiteren, nicht dargestellten Bauvarianten, die eine Alternative
zur Verwendung einer eingesetzten Buchse bilden, ist die Verhärtung der
seitlichen Außenfläche 42 der
Verteiler 4, 5 durch Wärmebehandlungen der Oberflächen der
Verteiler 4, 5 selbst erreicht.
-
Die
rotierenden Verteiler 4, 5 sind kinematisch über einen
Zahnriemen 45 mit der gekröpften Welle 14 verbunden,
wie in der 1 gezeigt. Dadurch werden sie
synchron zur Rotation der gekröpften
Welle 14 in Drehung versetzt. Das Übertragungsverhältnis zwischen
der gekröpften
Welle 14 und den rotierenden Verteilern 4, 5 liegt
mit Bezug auf den dargestellten Fall eines Viertaktmotors bei 1/4.
-
In
alternativen, nicht dargestellten Bauformen der vorliegenden Erfindung
erfolgt die Übertragung
der Bewegung zwischen der gekröpften
Welle 14 und den Verteilern 4, 5 durch
Getriebe oder durch eine Kette mit entsprechender Schmierung.
-
Gemäß dem, was
in der 1 dargestellt ist, weisen die rotierenden Verteiler 4, 5 an
ihrer seitlichen Außenfläche 42 um
den Kreisumfang herum eine Mehrzahl von Segmenten 46 zur
radialen Abdichtung auf, die in entsprechenden Nuten 47 um
den Kreisumfang untergebracht sind, die an der Buchse 44 ausgespart
sind und zwischen den Verteilern 4, 5 selbst und
den zylinderförmigen
Innenflächen 24 der Bohrungen 22, 23 liegen.
-
Gemäß dem, was
schematisch in der 1 dargestellt ist, umfasst der
Motor 1 eine Pumpe 48 für die genannte Schmierflüssigkeit,
die in einer eigenen Aufnahme 48a untergebracht ist, die
in der vertikalen Wand 11 des Gehäuses 2 gewonnen wurde.
Von der Pumpe 48 geht eine Leitung 49 zur Schmierung
aus, die mit einem ersten Anteil 49a die besagte Schmierflüssigkeit
unter Druck dem Stützlager 29 des
rotierenden Verteilers 4, 5 zuführt.
-
Gemäß dem, was
in den 6a und 7 dargestellt
ist, mündet
der besagte erste Anteil 49a durch eine Bohrung 102,
die im Lager 29 angebracht ist, in die besagte Nut 38,
die den Sammelbereich 39 für die Schmierflüssigkeit
bildet.
-
Am
Lager 29 weist jeder Verteiler 4, 5 einen ersten
radialen Kanal 50 auf, der dazu dient, den besagten ersten
Anteil 49a der Schmierleitung 49 und einen zweiten
Anteil 49b der selben Leitung 49 miteinander in
Flüssigkeitsverbindung
zu bringen; dieser zweite Anteil 49b ist in den rotierenden
Verteilern 4, 5 herausgebildet und entwickelt
sich in der Längsrichtung
auf der C'-, C''-Achse derselben. Gleichermaßen zum
Lager 29 ist ein entsprechender Kanal 50 im Lager 30 herausgebildet.
-
Durch
diese Kanäle 50 fließt die Schmierflüssigkeit,
die sich im Inneren des Verteilers befindet, im zweiten Anteil 49b der
Leitung 49, sowohl aufgrund des auf sie durch die Pumpe 48 ausgeübten Drucks, als
auch durch die Zentrifugalkraft, der sie aufgrund der Rotation der
Verteiler 4, 5 ausgesetzt ist, zu dem mittleren
Lager 100 und von dort aus zu dem äußeren Lager 30.
-
Die
Schmierleitung 49 umfasst außerdem einen dritten Anteil 49c,
der vom Lager 30 ausgeht und die Kammer 13 zur
Unterbringung der gekröpften Welle 14 betrifft.
Durch den dritten Anteil 49c der Leitung 49 fließt die vom
Lager 30 zugeführte
Schmierflüssigkeit
in die Kammer 13, in der sie wieder von der Pumpe 48 aufgefangen
wird, die sie neuerlich in der Leitung 49 kreisen lässt, auf
bekannte Art und Weise, die daher in diesem Schriftstück nicht
mehr beschrieben ist.
-
Gemäß dem, was
in den 5a und 5b dargestellt
ist, ist auf der zylinderförmigen Innenfläche 24 der
Bohrungen 22, 23 eine Längsrinne 51 ausgespart,
die sich parallel zu der C'-
und C''-Achse und zu den
Erzeugenden der zylinderförmigen
Bohrungen 22, 23 selbst erstreckt. Eine Mehrzahl
von zweiten Kanälen 52 münden an
der besagten Innenfläche 24 der
zylinderförmigen
Bohrungen 22, 23 in die besagte Rinne 51,
um Schmierflüssigkeit
von der Oberfläche 24 selbst
anzusaugen. Die zweiten Kanäle 52 sind
nacheinander längs
der besagten Rinne 51 angeordnet.
-
Jeder
Verteiler 4, 5 umfasst außerdem an seiner Oberfläche 42 eine
Mehrzahl von kalibrierten Bohrungen 105, die mit dem Inneren
des Verteilers 4, 5 in Verbindung stehen, und
eine Mehrzahl von Rillen 106 zum Auffangen des Öls.
-
Die
Schmierflüssigkeit,
die unter Druck aus dem Inneren des Verteilers 5 kommt,
läuft durch
die kalibrierten Radialbohrungen 105 und füllt die Kanäle 52,
die als Tank dienen; danach fließt die Schmierflüssigkeit
entlang der besagten Rinne 51 und schmiert die Außenfläche 42 des
Verteilers. Das Öl wird
daraufhin in den Rillen 106 gesammelt, die an der Außenfläche 42 des
Verteilers angebracht sind und die in einer nicht dargestellten
Art und Weise mit einem Vakuumelement 53 verbunden sind,
das in der 1 zu sehen ist und das außen an der
vertikalen Wand 7 an einem Ende der Verteiler 4, 5 angebracht ist.
Das Vakuumelement 53 ist vorteilhafterweise vom Typ mit
Schaufeln, wie es allgemein im Sektor der Automobilindustrie verwendet
wird.
-
Mit
anderen Worten saugt das Vakuumelement 53 die Schmierflüssigkeit
an und bringt sie wieder in die Leitung 49 ein.
-
Die
besagten Teile Pumpe 48, Leitung 49 mit ihren
Anteilen 49a, 49b und 49c, ersten Kanäle 50, zweiten
Kanäle 52,
Rinne 51, Bohrungen 105, Rillen 106 und
Vakuumelement 53 bilden zusammen Schmiermittel 54 für den Motor 1 und
im Besonderen für
die rotierenden Verteiler 4, 5.
-
Mit
Bezug auf die 5b umfasst jeder Kopf 17 außerdem eine
Mehrzahl von inneren Hohlräumen 55,
die dazu dienen, eine Kühlflüssigkeit
aufzunehmen.
-
Vorteilhafterweise
erfolgt die Kühlung
der zylinderförmigen
Körper 18 auch
durch die Schmierflüssigkeit,
die sich durch einen Kanal 49d, der vom besagten Kanal 49 ausgeht,
in ringförmigen
Zwischenwänden 107 verteilt,
die sich zwischen den zylinderförmigen
Körpern 18 befinden,
und läuft
durch einen Kanal 49e aus, der gegegenüber vom Kanal 49d liegt.
-
Die
besagten Hohlräume 55 bilden
Kühlmittel
für den
Motor.
-
Gemäß der bevorzugten
Bauform, die in den beiliegenden Abbildungen dargestellt ist, weist
jede modulare Einheit 3 an ihrem jeweiligen Kopf 17 eine Leitung 103 zum
Einfließen
der besagten Kühlflüssigkeit
in die besagten Hohlräume 55 und
eine Leitung 104 zum Abfließen der Flüssigkeit aus den Hohlräumen 55 auf.
-
Vorteilhafterweise
ermöglicht
es der Motor 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung durch die oben beschriebenen Eigenschaften, eine effiziente Schmierung
der rotierenden Verteiler 4, 5 zu erreichen, sowie
eine ebenso effiziente Kühlung
derselben; außerdem
gewährleistet
das Vorhandensein der modularen Einheiten 3, die sich frei
an ihrer eigenen Achse verschieben können, eine automatische Dichtigkeit,
die mit der Zunahme des Drucks innerhalb der Verbrennungskammer
zunimmt.
-
Wie
in der 9 dargestellt, schiebt nämlich jedes Mal, wenn der Kolben 20,
der von der gekröpften
Welle 14 bewegt wird, die Phase der Verdichtung und danach
der Verbrennung beginnt, eine Kraft die gesamte Kopf-Zylinder-Einheit
nach oben und annulliert dadurch das Spiel, das im unteren Teil der
Koppelung zwischen dem runden Hohlraum des Kopfs und dem Verteilerzapfen
vorhanden ist. Diese Tatsache ist zur besseren Klarheit in der 9 besonders
hervorgehoben, in der die Verteiler 4, 5 in Hinsicht
auf ihre Bohrungen 22, 23 achsenverschoben dargestellt
sind.
-
Die
solcherart erdachte Erfindung kann zahlreichen Änderungen und Varianten unterliegen,
die alle im Bereich des erfinderischen Konzepts liegen. Außerdem können sämtliche
Details durch technische gleichwertige Elemente ersetzt werden.