[go: up one dir, main page]

DE102007024535B4 - Backenfutter mit mechanisch angetriebenem Getrieberad mit einer Planspiralnut - Google Patents

Backenfutter mit mechanisch angetriebenem Getrieberad mit einer Planspiralnut Download PDF

Info

Publication number
DE102007024535B4
DE102007024535B4 DE200710024535 DE102007024535A DE102007024535B4 DE 102007024535 B4 DE102007024535 B4 DE 102007024535B4 DE 200710024535 DE200710024535 DE 200710024535 DE 102007024535 A DE102007024535 A DE 102007024535A DE 102007024535 B4 DE102007024535 B4 DE 102007024535B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chuck
jaw
gear
chuck housing
lateral surface
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE200710024535
Other languages
English (en)
Other versions
DE102007024535A1 (de
Inventor
Günter Lang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lang Technik GmbH
Original Assignee
Lang Technik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lang Technik GmbH filed Critical Lang Technik GmbH
Priority to DE200710024535 priority Critical patent/DE102007024535B4/de
Publication of DE102007024535A1 publication Critical patent/DE102007024535A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102007024535B4 publication Critical patent/DE102007024535B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/16Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
    • B23B31/16004Jaws movement actuated by one or more spiral grooves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2260/00Details of constructional elements
    • B23B2260/158Worms and worm wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Abstract

Backenfutter mit mechanisch angetriebenem Getrieberad mit einer Planspiralnut, aufweisend ein Futtergehäuse (1) mit radial angeordneten Führungsnuten (1.1) für Backenträger (2) zur Aufnahme von Spannbacken (3), einem an eine Planfläche angeformten, durch das Zentrum des Futtergehäuses (1) verlaufenden Hohlzylinder (1.2), der durch die Führungsnuten (1.1) radial durchdrungen ist, und einer kreisförmigen Ausnehmung (1.4), die von der gegenüberliegenden Planfläche des Futtergehäuses (1) eingeformt ist, zwischen dem Hohlzylinder (1.2) und der Mantelfläche (1.3) des Futtergehäuses (1) verläuft und zur Aufnahme eines Getrieberades (4) mit einer einseitig angeordneten Planspiralnut (4.1) dient, in die die Backenträger (2) axial eingreifen und radial geführt werden, einer am Getrieberad (4) angeordneten Verzahnung (4.2) sowie einem Schneckenantrieb (6), mit dem das Getrieberad (4) mechanisch anzutreiben ist, und einer Trägerplatte, mit der das Futtergehäuse (1) montiert und verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Getrieberad (4) ein Schneckenrad mit der Planspiralnut (4.1) und der Verzahnung (4.2) ist, bei dem die...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Backenfutter mit mechanisch angetriebenem Getrieberad mit einer Planspiralnut zur Lagefixierung von zu bearbeitenden Werkstücken in Werkzeugmaschinen.
  • Es sind eine Vielzahl von Mehrbackenfuttern bekannt, die mittels eines, in einem Futtergehäuse angeordneten Getrieberades mit einer Planspiralnut durch unterschiedliche Zahnräder mechanisch angetrieben werden.
  • So ist aus der DE 1810722 C ein selbstzentrierendes Spannfutter mit Klemmbacken bekannt, die an ihrer Rückseite Zähne tragen, die in mindestens eine Verstellnut eines um die Spannfutterachse drehbaren Ringflansches eingreifen zum gleichzeitigen radialen Verstellen der Klemmbacken, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanken der Zähne der Klemmbacken und die Seitenwände der Verstellnut in Richtung auf einen Punkt der Spannfutterachse geneigt sind und Mittel zur axialen Verlagerung des Ringes gegenüber dem Spannfuttergehäuse vorhanden sind, durch die gleichzeitig radiale Spannungs- und Entspannungsbewegungen in die Klemmbacken einleitbar sind. Dabei ist die Verstellnut eine Spiralnut und der Ringflansch mit einem Zahnkranz verbunden ist, mit dem mindestens ein Ritzel kämmt, das zwecks gleichzeitiger radialer Verlagerung der Klemmbacken durch einen Spanner oder Schlüssel mechanisch antreibbar ist.
  • In der Offenlegungsschrift DE 2304125 A wird ein Spannfutter mit einer die Spannbacken radial führenden Frontplatte und einer mit dieser verbundenen Deckplatte offenbart, wobei ein für die Radialverstellung der Spannbacken mit einer Spirale versehener Zahnkranz in einer von der Deckplatte abgedeckten Ringnut der Frontplatte drehbar gelagert ist und wobei die Stoßflächen zwischen der Frontplatte und der Deckplatte in einer einzigen Ebene liegen, dadurch gekennzeichnet daß die Front- und Deckplatte gegeneinander ausschließlich durch den Zahnkranz, der auch in eine Ringnut in der Deckplatte eingreift, zentriert sind. Aus der Zeichnung und der Beschreibung des Ausführungsbeispiels geht des weiteren hervor, daß der Zahnkranz über ein Triebrad mechanisch angetrieben wird, was die radiale Verstellung der Spannbacken zur Folge hat.
  • Die Getrieberäder mit einer Planspiralnut werden alle über unterschiedliche Zahnräder mechanisch angetrieben. Sie weisen jedoch das Problem einer relativ kleinen Kraftübertragung auf.
  • Aus der DE 3500002 A1 ist auch ein Kraftspannfutter bekannt, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Futterkörper ein Spannbacken-Antriebs-System angeordnet ist. Das Spannbacken-Antriebs-System besteht aus mehreren Gewindespindeltrieben, die jeweils über einen Schneckenantrieb angetrieben werden. Die radiale Backenbewegung wird erzeugt durch einen Elektromotor über einen Synchron-Antrieb, der mittels Kette oder Zahnriemen angetrieben wird.
  • Dieses Mehrbackenfutter kann zwar eine hohe Kraftübertragung erzeugen, aber nicht mechanisch angetrieben werden. Durch die vielen Schneckenantriebe ist die Lösung außerdem nicht nur konstruktiv, sondern auch kostenmäßig sehr aufwendig.
  • Die Druckschrift DE 35 12 139 A1 geht von einem Spannfutter für Drehmaschinen aus, mit mindestens zwei in einem Futterkörper radial zur Futterachse verstellbar geführten Spannbacken und einer hinter den Spannbacken koaxial und drehbar am Futterkörper gelagerten Ringscheibe, die auf ihrer den Spannbacken zugekehrten Seite ein als Planspirale ausgebildetes Gewinde aufweist, mit dem die Spannbacken über an ihrer Rückseite vorgesehene Gewindezähne im Eingriff stehen, wobei zum Verdrehen der Ringscheibe eine Schnecke dient, die in einen Zahnkranz der Ringscheibe greift. Der Futterkörper weist rückwärtig eine angeformte verlängerte Futterhülse auf, mit deren Hilfe das Backenfutter in der Drehmaschine zentriert und gehalten werden kann. Die Aufgabe sieht eine Schnellverstellung der Spannbacken zur Änderung des Spanndurchmessers vor. Die Lösung offenbart eine in einem Ringkörper gelagerte Schnecke. Der Ringkörper ist koaxial zu dem Futterkörper und der Ringscheibe angeordnet und gegenüber beiden verdrehbar gelagert. Dabei weist die Ringscheibe eine rückwärtige Führungshülse auf, an deren Umfangsfläche sich der Zahnkranz befindet, in den die Schnecke eingreift, die im Ringkörper gelagert ist und mit der Führungshülse der Ringscheibe in Eingriff bringt. Diese ineinandergreifenden Teile sind zueinander drehbar zum Teil auf der angeformten verlängerten Hülse des Futterkörper gelagert und in den Futterkörper und den Ringkörper eingelassen und werden mit einer radial nach innen gehaltenen Ringschulter und einem Sicherungsglied mit dem verlängerten Futterkörper verbunden.
  • Der konstruktive Aufbau des entgegengehaltenen Backenfutters weist eine sehr aufwendige Konstruktion auf. Diese erfordert neben der Herstellung durch die Vielzahl der ineinandergreifenden Teile eine aufwendige Montage der einzelnen Baugruppen und sorgt für ein hohes Gewicht des Backenfutters.
  • Die Kraft der Schnecke muß über eine Vielzahl von zueinander angeordneten und verdrehbaren Bauteilen auf die Spannbacken übertragen werden, wodurch Reibungsverluste entstehen und ein erheblicher Kraftaufwand beim Spannen mit der Schnecke erforderlich ist. Die an dem Futterkörper angeformte Futterhülse vergrößert außerdem die Bauhöhe des Futterkörpers, was neben dem höheren Futtergewicht auch zu einem höheren Schwungmoment führt. Außerdem besteht bei dieser Bauform zwischen dem Spindelstock und dem Werkstück ein großer Abstand, wodurch Schwingungen des Werkstücks entstehen und die Arbeitsspindel einer hohen Beanspruchung unterliegt.
  • Es war deshalb Aufgabe der Erfindung, ein Backenfutter mit mechanisch angetriebenem Getrieberad mit einer Planspiralnut zur Lagefixierung von zu bearbeitenden Werkstücken in Werkzeugmaschinen zu schaffen, das mechanisch anzutreiben ist, eine hohe Kraftübertragung erzeugen kann und nicht nur zum Spannen, sondern auch zum Prägen von Werkstücken nutzbar ist.
  • Die Aufgabe wird durch ein Backenfutter mit mechanisch angetriebenem Getrieberad mit einer Planspiralnut mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Besonders hervorzuheben ist es, daß der Antrieb ein Schneckenantrieb ist, der in einer in die Mantelfläche des Futtergehäuses tangential eingeformten ersten Bohrung angeordnet und über eine Arretierungshülse mit Innengewinde in einer zweiten Bohrung, die die erste Bohrung axial tangiert, im Futtergehäuse arretiert und über eine, an der Schnecke des Schneckenantriebs angeformte, in tangentialer Richtung aus der Mantelfläche des des Futtergehäuses herausragende Spannschlüsselaufnahme mechanisch zu bedienen ist.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung des Schneckenantriebs im Futtergehäuse ermöglicht die vorteilhafte mechanische Bedienung des Schneckenantriebs über die aus dem Futtergehäuse herausragende Spannschlüsselaufnahme, in der Weise, wie das auch beim herkömmlichen Zahnradantrieb möglich ist.
  • Von besonderem Vorteil ist es des weiteren, daß die Schneckenwindungen einer Schnecke des Schneckenantriebs über eine tangentiale Öffnung in der ersten Bohrung die Mantelfläche des Futtergehäuses in Richtung der Ausnehmung durchdringen, in die Verzahnung des Getrieberads eingreifen und dieses kreisförmig bewegen, wodurch die in die Planspiralnut eingreifenden Backenträger mit den Spannbacken radial und synchron zu bewegen sind.
  • Durch die direkte Übertragung der Kräfte des Schneckenantriebs auf das Getrieberad gestattet der Schneckenantrieb außerdem eine wesentlich höhere Kraftübertragung, als dies ein hinlänglich bekannter mechanischer Zahnradantrieb ermöglicht. Durch den stabilen Sitz des Schneckenantriebs im Futtergehäuse und dessen Arretierung mittels einer Arretierungshülse wird die hohe Kraftübertragung und eine hohe Funktionssicherheit unterstützt.
  • Das vorteilhafte Zusammenwirken des Schneckenantriebs mit dem Getrieberad wird gewährleistet, indem das Getrieberad ein Schneckenrad mit einer Planspiralnut ist, an dem, nach Anspruch 2, die Verzahnung an der Umfangsfläche des Getrieberads axial mit einer leichten Neigung zur Drehachse angeordnet ist und das gleitende Eingreifen der Schnecke in die Verzahnung des Getrieberads gestattet.
  • Von besonderem Vorteil ist auch der konstruktive Aufbau des Schneckenantriebs, gemäß Anspruch 3. Die Lagerung der Schnecke in der erfindungsgemäßen Schneckenpfanne gestattet einerseits eine stabile Arretierung im Futtergehäuse, das direkte Eingreifen der Schneckenwindungen in die Verzahnung des Getrieberads und andererseits die mechanische Bedienung von außen über die Spannschlüsselaufnahme. Die funktionelle Vielfalt des Schneckenantriebs ist insbesondere durch die einfache, aber wirkungsvolle konstruktive Gestaltung der erfindungsgemäßen Schneckenpfanne nach den Ansprüchen 4 und 5 gewährleistet.
  • Die einseitige Lagerung der Schnecke über den Bund im Zwischenraum zwischen den beiden Bunden der Schneckenpfanne, nach Anspruch 6, ermöglicht neben der Halterung auch eine gewisse radiale Beweglichkeit der Schnecke in der Schneckenpfanne, was die Montage des Schneckenantriebs im Futtergehäuse unterstützt.
  • Schließlich kann mit Hilfe des Schneckenantriebs das Backenfutter nicht nur mechanisch angetrieben und eine hohe Kraftübertragung erzeugt werden. Das Backenfutter mit Schneckenantrieb kann durch die hohe Kraftübertragung neben dem Drehen und Fräsen auch zum Prägen von Werkstücken eingesetzt werden. Ein spezielles Prägefutter und die dazu erforderliche Umrüstung entfällt. Die einfache Konstruktion und die Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten des erfindungsgemäß angetriebenen Backenfutters führt demzufolge auch zu erheblichen Zeit- und Kosteneinsparungen.
  • Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben werden. Die Zeichnungen zeigen dabei in
  • 1 eine Draufsicht auf ein geöffnetes und unbestücktes Futtergehäuse,
  • 2 eine Draufsicht auf das, mit Backenträgern und Spannbacken sowie Schneckenantrieb und Getrieberad bestückte Futtergehäuse,
  • 3 Vorderansicht einer Arretierungshülse,
  • 4 Draufsicht auf Arretierungshülse mit Innengewinde,
  • 5 Seitenansicht eines Getrieberades umfangsseitiger Verzahnung,
  • 6 Draufsicht auf das Getrieberad mit Planspiralnut,
  • 7 Eingriff des Schneckenantriebs in das Getrieberad,
  • 8 Vorderansicht einer leeren Schneckenpfanne,
  • 9 Seitenansicht der leeren Schneckenpfanne,
  • 10 Draufsicht auf die leere Schneckenpfanne,
  • 11 Vorderansicht des komplettierten Schneckenantriebs,
  • 12 Seitenansicht des komplettierten Schneckenantriebs,
  • 13 Draufsicht auf den komplettierten Schneckenantrieb.
  • 1 zeigt die Innenansicht eines leeren Futtergehäuses 1 in einer bevorzugten materialsparenden Außenkontur mit vorzugsweise drei Führungsnuten 1.1, die in einer oberen Planfläche zur Aufnahme von je einem Backenträger 2 mit Spannbacke 3 in herkömmlicher Weise angeordnet sind, mit einem angeformten Hohlzylinder 1.2 und einer Mantelfläche 1.3, die von den Führungsnuten 1.1. in radialer Richtung durchdrungen sind, einer kreisflächenförmigen Ausnehmung 1.4 zwischen dem Hohlzylinder 1.2 und der Mantelfläche 1.3, die von einer gegenüberliegenden Planfläche in den Innenraum des Futtergehäuses 1 eingeformt ist und zur Aufnahme eines Getrieberades 4 dient, einer erfindungsgemäß tangential in der Mantelfläche 1.3 angeordneten Bohrung 1.3.1 mit einer Öffnung 1.3.3 die tangential in der Bohrung 1.3.1 verläuft und in die Ausnehmung 1.4 mündet, wobei die Bohrung 1.3.1 zur Aufnahme eines Schneckenantriebs 6 und die Öffnung 1.3.3, zur Durchdringung von Schneckenwindungen 6.1.1 einer Schnecke 6.1 des Schneckenantriebs 6 vorgesehen ist und mit einer Bohrung 1.3.2 in der Mantefläche 1.3, die die tangentiale Bohrung 1.3.1 axial tangiert und zur Aufnahme einer Arretierungshülse 7 mit Innengewinde 7.1 zur Arretierung des Schneckenantriebs 6 dient.
  • In 2 ist das Futtergehäuse 1 mit vorzugsweise drei Backenträgern 2 mit je einer, in den Zeichnungen nicht näher dargestellten, Spannbacke 3, die in den Führungsnuten 1.1 radial beweglich geführt sind und an ihrer, in den Innenraum des Futtergehäuses 1 ragenden Fläche mehrere, in den Zeichnungen nicht näher dargestellte, kreisförmig um die Drehachse des Backenfutters verlaufende Nasen aufweisen. In der Ausnehmung 1.4 des Futtergehäuses 1 ist ein Getrieberad 4 mit einer Planspiralnut 4.1 in Richtung der Backenträger 2 eingesetzt, wodurch die Nasen der Backenträger 2 in die Planspiralnut 4.1 des Getrieberads 4 eingreifen können. Das Getrieberad 4 ist, nach 5 und 6, mit einer Verzahnung 4.2 ausgestattet, die axial und ein wenig geneigt zur Drehrichtung an der Umfangsfläche des Getrieberads 4 angeordnet ist. Der Eingriff in die Verzahnung 4.2 des Getrieberads 4 ist über die erfindungsgemäße tangentiale Öffnung 1.3.3 in der tangentialen Bohrung 1.3.1 und in der Mantelfläche 1.3 des Futtergehäuses 1 gewährleistet. In der tangentialen Bohrung 1.3.1 ist ein Schneckenantrieb 6 so eingesetzt, daß die Schneckenwindungen 6.1.1 einer Schnecke 6.1 die Öffnung 1.3.3 durchdringen und, wie in 7 näher dargestellt, in die Verzahnung 4.2 des Getrieberads 4 eingreifen können und daß eine an der Schnecke 6.1 angeformte Spannschlüsselaufnahme 6.1.3. aus der Mantelfläche 1.3 des Futtergehäuses 1 herausragt. Um dem Schneckenantrieb 6 in der tangentialen Bohrung 1.3.1 der Mantelfläche 1.3 des Futtergehäuses 1 stabil und funktionssicher arretieren zu können, wird eine, in 3 und 4 näher gezeigte Arretierungshülse 7 mit einem Innengewinde 7.1 mittels eines in das Innengewinde 7.1 eingeschraubten Gewindebolzens in die, die Öffnung 1.3.3 axial tangierende, Bohrung 1.3.2 geschoben, bis die Arretierungshülse 7 in eine Ausnehmung 6.2.4 eingreift, die an der äußeren Mantelfläche 6.2.1 einer Schneckenpfanne 6.2 des Schneckenantriebs 6 angeordnet ist. Wenn die Arretierungshülse 7 in der Bohrung 1.3.2 von außen unsichtbar verschwunden und der Schneckenantrieb 6 fest im Futtergehäuse 1 verankert ist kann der als Montagehilfsmittel dienende Gewindebolzen aus der Arretierungshülse 7 heraus geschraubt und das Futtergehäuse 1 mit einer herkömmlichen, in den Zeichnungen vernachlässigten, Trägerplatte verschlossen werden.
  • In 11, 12 und 13 ist der konstruktive Aufbau des kompletten erfindungsgemäßen Schneckenantriebs 6 näher dargestellt. Der Schneckenantrieb besteht aus zwei Teilen, nämlich aus einer herkömmlichen Schnecke 6.1 mit Schneckenwindungen 6.1.1, einem radialen Bund 6.1.2 und einer stirnseitig angeformten Spannschlüsseaufnahme 6.1.3, die in 13 zu sehen sind und aus einer multifunktionalen Schneckenpfanne 6.2, die in 8, 9 und 10 dargestellt ist. In 10 ist die leere Schneckenpfanne 6.2 gezeigt, die im wesentlichen ein zylindrischer Hohlkörper mit einer Mantelfläche 6.2.1 ist, die in axialer Richtung eine, über die gesamte Länge verlaufende Unterbrechung 6.2.2 aufweist, die etwa ein Drittel des Kreisumfangs ausspart und die nach 9 der Schneckenpfanne 6.2 einen krallenförmigen Querschnitt verleiht. An der inneren Mantelfläche 6.2.1 der Schneckenpfanne 6.2 sind an einem Ende zwei, radial nach innen gerichtete, im Bereich der Unterbrechung 6.2.2, ebenfalls unterbrochene Bunde 6.2.3 angeformt. Die beiden Bunde 6.2.3 bilden einen Zwischenraum 6.2.5 zueinander der etwa der Breite des Bundes 6.1.2 der Schnecke 6.1 entspricht. Die sich jeweils gegenüberliegenden zwei freien Enden der Bunde 6.2.3 überragen die Kanten der Unterbrechung 6.2.2 der Schneckenpfanne 6.2 gabelförmig, was in 8 erkennbar ist. Außerdem weist die äußere Mantelfläche 6.2.1 der Schneckenpfanne 6.2 eine tangentiale Ausnehmung 6.2.4 zur Arretierung des Schneckenantriebs 6 auf. Die Multifunktionalität der Schneckenpfanne 6.2 ist dadurch gewährleistet, daß sie im Zwischenraum 6.2.5 zwischen den beiden Bunden 6.2.3 die Schnecke 6.1 aufnimmt und drehbar hält. Durch die Unterbrechung 6.2.2 in der Mantefläche 6.2.1 ist das Eindringen bzw. Eingreifen der Schneckenwindungen 6.1.1 in die tangentiale Öffnung 1.3.3 des Futtergehäuses 1 und damit das Eingreifen in die Verzahnung 4.2 des Getrieberads 4 gewährleistet. Die offene Stirnfläche der Schneckenpfanne 6.2 sichert das stirnseitige Durchdringen der Spannschlüsselaufnahme 6.1.3 durch das Futtergehäuse 1 und damit die mechanische Bedienbarkeit des Schneckenantriebs 6. Schließlich gestattet die tangentiale Ausnehmung 6.2.4 in der äußeren Mantelfläche 6.2.1 der Schneckenpfanne 6.2 die funktionssichere Arretierung des Schneckenantriebs 6 mit Hilfe der Arretierungshülse 7 im Futtergehäuse 1.
  • 1
    Futtergehäuse,
    1.1
    Führungsnuten,
    1.2
    Hohlzylinder,
    1.3
    Mantelfläche,
    1.4
    Ausnehmung,
    2
    Backenträger,
    3
    Spannbacken,
    4
    Getrieberad,
    4.1
    Planspiralnut,
    4.2
    Verzahnung,
    6
    Schneckenantrieb,
    6.1
    Schnecke,
    6.1.1
    Schneckenwindungen,
    6.1.2
    Bund,
    6.1.3
    Spannschlüsselaufnahme,
    6.2
    Schneckenpfanne,
    6.2.1
    Mantelfläche,
    6.2.2
    Unterbrechung,
    6.2.3
    Bund,
    6.2.4
    Ausnehmung
    6.2.5
    Zwischenraum,
    7
    Arretierungshülse,
    7.1
    Innengewinde

Claims (6)

  1. Backenfutter mit mechanisch angetriebenem Getrieberad mit einer Planspiralnut, aufweisend ein Futtergehäuse (1) mit radial angeordneten Führungsnuten (1.1) für Backenträger (2) zur Aufnahme von Spannbacken (3), einem an eine Planfläche angeformten, durch das Zentrum des Futtergehäuses (1) verlaufenden Hohlzylinder (1.2), der durch die Führungsnuten (1.1) radial durchdrungen ist, und einer kreisförmigen Ausnehmung (1.4), die von der gegenüberliegenden Planfläche des Futtergehäuses (1) eingeformt ist, zwischen dem Hohlzylinder (1.2) und der Mantelfläche (1.3) des Futtergehäuses (1) verläuft und zur Aufnahme eines Getrieberades (4) mit einer einseitig angeordneten Planspiralnut (4.1) dient, in die die Backenträger (2) axial eingreifen und radial geführt werden, einer am Getrieberad (4) angeordneten Verzahnung (4.2) sowie einem Schneckenantrieb (6), mit dem das Getrieberad (4) mechanisch anzutreiben ist, und einer Trägerplatte, mit der das Futtergehäuse (1) montiert und verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Getrieberad (4) ein Schneckenrad mit der Planspiralnut (4.1) und der Verzahnung (4.2) ist, bei dem die Verzahnung (4.2) axial an der Umfangsfläche des Getrieberads (4) angeordnet und zu dessen Drehachse geneigt ist, daß der Schneckenantrieb (6) eine Schnecke (6.1) und eine Schneckenpfanne (6.2) aufweist, in einer, in die Mantelfläche (1.3) des Futtergehäuses (1) tangential eingeformten Bohrung (1.3.1.) angeordnet und über eine Arretierungshülse (7) mit Innengewinde (7.1) in einer zweiten Bohrung (1.3.2), die die Bohrung (1.3.1) axial tangiert, im Futtergehäuse (1) arretiert und über eine, an der Schnecke (6.1) angeformte, in tangentialer Richtung aus der Mantelfläche (1.3) des Futtergehäuses (1) herausragende Spannschlüsselaufnahme (6.1.3) mechanisch zu bedienen ist und daß Schneckenwindungen (6.1.1) der Schnecke (6.1) des Schneckenantriebs (6) über eine tangentiale Öffnung (1.3.3) in der Bohrung (1.3.1) die Mantelfläche (1.3) des Futtergehäuses (1) in Richtung der Ausnehmung (1.4) durchdringen und in die Verzahnung (4.2) des Getrieberads (4) eingreifen, wodurch die in die Planspiralnut (4.1) eingreifenden Backenträger (2) radial und synchron zu bewegen sind.
  2. Backenfutter mit mechanisch angetriebenem Getrieberad mit einer Planspiralnut nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (6.1) einen Bund (6.1.2) und eine Spannschlüsselaufnahme (6.1.3) aufweist und die Schnecke (6.1) mittels des Bundes (6.1.2) radial und relativ beweglich in der Schneckenpfanne (6.2) gehalten ist und die Spannschlüsselaufnahme (6.1.3) stirnseitig aus der Mantelfläche (1.3) des Futtergehäuses (1) herausragt.
  3. Backenfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneckenpfanne (6.2) ein im wesentlichen zylindrischer Hohlkörper ist, der eine Mantelfläche (6.2.1) und eine in axialer Richtung durchgehende Unterbrechung (6.2.2) aufweist, die etwa ein Drittel des Kreisflächenumfangs ausspart, wodurch die innere Mantelfläche (6.2.1) einen U-förmigen Querschnitt erhält.
  4. Backenfutter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Schneckenpfanne (6.2) an einem Ende zwei radial nach innen gerichtete, offene Bunde (6.2.3) eingeformt sind, deren freie Enden die Kanten der Unterbrechung (6.2.2) der Mantelfläche (6.2.1) gabelförmig überragen.
  5. Backenfutter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei radial nach innen gerichteten Bunde (6.2.3) einen Zwischenraum (6.2.5) bilden, der in axialer Richtung etwa der Breite des Bundes (6.1.2) der Schnecke (6.1) entspricht.
  6. Backenfutter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der äußeren Mantelfläche (6.2.1) der Schneckenpfanne (6.2) eine Ausnehmung (6.2.4) zur Führung des Arretierungsstifts (7) und zur Arretierung des Schneckenantriebs (6) in der Bohrung (1.3.1) des Futtergehäuses (1) angeordnet ist.
DE200710024535 2007-05-24 2007-05-24 Backenfutter mit mechanisch angetriebenem Getrieberad mit einer Planspiralnut Active DE102007024535B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200710024535 DE102007024535B4 (de) 2007-05-24 2007-05-24 Backenfutter mit mechanisch angetriebenem Getrieberad mit einer Planspiralnut

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200710024535 DE102007024535B4 (de) 2007-05-24 2007-05-24 Backenfutter mit mechanisch angetriebenem Getrieberad mit einer Planspiralnut

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102007024535A1 DE102007024535A1 (de) 2008-11-27
DE102007024535B4 true DE102007024535B4 (de) 2009-03-19

Family

ID=39877199

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200710024535 Active DE102007024535B4 (de) 2007-05-24 2007-05-24 Backenfutter mit mechanisch angetriebenem Getrieberad mit einer Planspiralnut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102007024535B4 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101941081A (zh) * 2010-10-12 2011-01-12 无锡巨力重工机械有限公司 超大型工地车床

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108500708B (zh) * 2018-03-01 2020-05-29 燕山大学 一种蜗轮进给装置
CN109513958B (zh) * 2019-01-03 2024-05-10 天润工业技术股份有限公司 三爪车床卡盘
DE102019131837A1 (de) * 2019-11-25 2021-05-27 Lang Technik Gmbh Werkstückspanneinrichtung
CN115213715A (zh) * 2022-07-25 2022-10-21 靖江宏源重工科技有限公司 一种环形薄壁件外圆加工锁紧盖板
CN118682159B (zh) * 2024-08-26 2024-11-26 江苏大中电机股份有限公司 一种电机轴生产加工装置

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3512139A1 (de) * 1985-04-03 1986-10-09 Günter Horst 7927 Sontheim Röhm Spannfutter

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH481705A (it) 1967-11-20 1969-11-30 Rotomors Srl Mandrino autocentrante
DE3500002A1 (de) 1985-01-02 1985-08-14 Lieber, Werkzeugmaschinenfabrik, Inh. Elfriede Lieber, 4990 Lübbecke Kraftspannfutter 300 mm - 5000 mm (durchmesser)

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3512139A1 (de) * 1985-04-03 1986-10-09 Günter Horst 7927 Sontheim Röhm Spannfutter

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101941081A (zh) * 2010-10-12 2011-01-12 无锡巨力重工机械有限公司 超大型工地车床
CN101941081B (zh) * 2010-10-12 2013-03-13 无锡巨力重工机械有限公司 超大型工地车床

Also Published As

Publication number Publication date
DE102007024535A1 (de) 2008-11-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1166932B1 (de) Spindel in einer Werkzeugmaschine
DE102007017074B4 (de) Bohrfutter mit zweistufigem Einspannmechanismus
DE102007024535B4 (de) Backenfutter mit mechanisch angetriebenem Getrieberad mit einer Planspiralnut
EP3360633B1 (de) Vorrichtung und spann-gehäuse
EP2759361B1 (de) Spann- oder Greifeinrichtung sowie Grundbacke zur Verwendung in einer Spann- oder Greifeinrichtung
DE102011113494A1 (de) Spannsystem sowie Grundkörper, Spannzange und Rotationswerkzeug dafür und ein Installationsverfahren für das Rotationswerkzeug im Spannsystem
DE29521475U1 (de) Spannfutter
EP0580639B1 (de) Spannfutter
EP2363253A2 (de) Spanner oder Greifer
DE3403804A1 (de) Verfahren zum bearbeiten von werkstuecken mit rotierenden schneidwerkzeugen und spindelmechanismus fuer werkzeugmaschinen zur durchfuehrung dieses verfahrens
EP0132825A1 (de) Teilbares Werkzeug für die spanabhebende Bearbeitung
DE2739757C2 (de)
DE2156153A1 (de) Spindelanordnung fuer werkzeugmaschinen
EP0478705A1 (de) Räummaschine
DE19921919C2 (de) Multifunktionale Vorrichtungen zur Bearbeitung des Endbereichs von Werkstücken durch Drehen mit mindestens einem umlaufenden Werkzeug und stehendem Werkstück
DE19710447C2 (de) Vorrichtung zur Werkstückzuführung in einen Einspannbereich einer Werkzeugmaschine
EP0169543B1 (de) Teilbares Werkzeug für die spanabhebende Bearbeitung
DE4033122A1 (de) Werkzeugfutter
DE1627011C3 (de) Halter für axial einstellbare Werkzeuge
EP1391627A2 (de) Kupplungseinrichtung
DE4102937A1 (de) Antriebsuebertragende werkzeugaufnahmeeinheiten
DE10329423B4 (de) Spannvorrichtung für Werkzeugmaschinen und entsprechende Werkzeugmaschine
DE3427124A1 (de) Teilbares werkzeug fuer die spanabhebende bearbeitung
DE3326665C2 (de) Teilbares Werkzeug für die spanabhebende Bearbeitung
EP3456471A1 (de) Werkzeughalter und bearbeitungsgruppe mit einem derartigen werkzeughalter

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
R082 Change of representative

Representative=s name: RUEGER ABEL PATENT- UND RECHTSANWAELTE, DE

Representative=s name: RUEGER ABEL PATENTANWAELTE PARTGMBB, DE

R082 Change of representative

Representative=s name: RUEGER ABEL PATENTANWAELTE PARTGMBB, DE