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Die
vorliegende Anmeldung betrifft kosmetische und dermatologische Antitranspirant-
und Deodorant-Zusammensetzungen, die eine verbesserte Wirkung aufweisen.
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Handelsübliche schweißhemmende
Zusammensetzungen, im Folgenden auch als Antitranspirantien bezeichnet,
enthalten als Antitranspirant-Wirkstoff mindestens ein wasserlösliches
adstringierendes anorganisches und organisches Salzen des Aluminiums,
Zinks oder ausgewählte
Aluminium-Zirkonium-Mischsalze. Handelsübliche Deodorant-Zusammensetzungen,
im folgenden auch als Deodorantien bezeichnet, enthalten als Deodorant-Wirkstoff
häufig
mindestens einen antibakteriellen Wirkstoff.
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Die
Antitranspirant-Wirkstoffe haben keinen direkten Einfluss auf die
Tätigkeit
der Schweißdrüsen, sondern
minimieren durch Verengung der Ausflusskanäle die Schweißsekretion.
Die Al-Salze bewirken dabei an den behandelten Hautflächen eine
Schweißhemmung
durch oberflächliche
Verstopfung der Schweißdrüsenkanäle infolge
von Al-Mucopolysaccharid-Niederschlägen.
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Antitranspirant-
und Deodorant-Zusammensetzungen werden üblicherweise im Unterarmbereich
beziehungsweise im Bereich der Achselhöhlen appliziert und angewendet.
Die Haut in diesem Bereich ist meistens empfindlicher als die restliche
Haut des Körpers,
häufig
mindestens genau so empfindlich wie die Haut des Gesichtes. Es besteht
daher ein ständiger
Bedarf an besonders hautverträglichen
Formulierungen, die als Träger
für kosmetische
und dermatologische Antitranspirant- und Deodorant-Zusammensetzungen
geeignet sind. Weiterhin besteht ein Bedarf an besonders hautverträglichen
Formulierungen, die als Träger
für kosmetische
und dermatologische Antitranspirant- und Deodorant-Zusammensetzungen
in der Lage sein können,
die bei regelmäßigem Gebrauch
gelegentlich hautreizend wirkenden Antitranspirant- und Deodorant-Wirkstoffe hautverträglicher
zu machen beziehungsweise deren irritative Wirkung zu mildern.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung war es, Wirkstoffe und/oder Träger für kosmetische
und dermatologische Antitranspirant- und Deodorant-Zusammensetzungen
mit besonders hoher Hautverträglichkeit
zu finden. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es,
Wirkstoffe und/oder Träger
für kosmetische und
dermatologische Antitranspirant- und Deodorant-Zusammensetzungen zu finden, die die
geruchsverursachenden Bakterien wirksam und spezifisch bekämpfen, ohne
eine Schädigung
der hautpositiven Keime in der Hautflora zu bewirken.
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Es
wurde nun gefunden, daß sich
Antikörper,
die aus dem Eigelb von Eiern vorher immunisierter Hühner gewonnen
wurden, hervorragend zur Einarbeitung in Antitranspirant- und Deodorant-Zusammensetzungen
eignen und dort die Geruch verursachenden Bakterien wirksam und
spezifisch bekämpfen
ohne die Haut zu reizen oder die hautpositiven Keime in der Hautflora
zu schädigen.
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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist in einer ersten Ausführungsform
die Verwendung von mindestens einem Immunoglobulin und/oder mindestens
einem Antikörper,
das gegen mindestens einen Mikroorganismus, ausgewählt aus
Streptococcus hominis, Peptostreptococcus spp. und/oder Micrococcus
lutens wirksam ist, als Deodorant-Wirkstoff und/oder als Wirkstoff
gegen Körpergeruch,
wobei das mindestens eine Immunoglobulin und/oder der mindestens
eine Antikörper
aus dem Eigelb von Vögeln,
insbesondere von Hühnern,
gewonnen ist.
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Ein
weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung
von Verwendung von mindestens einem Immunoglobulin und/oder mindestens
einem Antikörper,
das gegen mindestens einen Mikroorganismus, ausgewählt aus
Streptococcus hominis, Peptostreptococcus spp. und/oder Micrococcus
lutens wirksam ist, zur Herstellung einer Deodorant- und/oder Antitranspirant-Zusammensetzung,
dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Immunoglobulin
und/oder der mindestens eine Antikörper aus dem Eigelb von Vögeln, insbesondere
von Hühnern,
gewonnen ist.
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Immunoglobuline
sind spezifische Abwehrproteine im Blutplasma, der Lymphe und in
anderen Körpersekreten
aller Wirbeltiere. Die Immunoglobuline werden von Plasmazellen sezerniert,
die von B-Lymphocyten abstammen, und stellen funktionell die Antikörper dar.
Auf Grund der elektrophoretischen Wanderung in der Gamma-Fraktion
wurden sie auch als Gamma-Globuline bezeichnet. Immunoglobuline
sind Glycoproteine mit einem Kohlenhydrat-Anteil von ca. 5–20 %.
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Immunglobuline
sind in ihrer Grundstruktur heterodimere Moleküle, die aus zwei identisch
schweren Ketten (H-Ketten, von englisch heavy chains) und zwei identischen
leichten Ketten (L- Ketten,
von englisch light chains) aufgebaut sind. Immunoglobuline dieser
Grundstruktur haben Molmassen um 150000, dabei ist die Molmasse
der L-Ketten 25000 und die der H-Ketten entsprechend der Ig-Klasse
zwischen 50000 und 77000. Im Immunoglobulin-Molekül bilden
einzelne Kettenabschnitte homologe Regionen, die als Domänen (Immunglobulin-Domänen) bezeichnet
werden. Sie sind durch Disulfid-Brücken stabilisiert und bestehen
aus etwa 110 Aminosäuren.
Die Polypeptidketten der Immunoglobuline werden durch kovalente
und nicht kovalente Kräfte zusammengehalten.
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Auf
den H- u. L-Ketten können
sog. konstante Regionen (C, von englisch constant) und variable
Regionen (V, von englisch variable) unterschieden werden. Dabei
ist die Aminosäure-Sequenz
der C-Region für Immunoglobuline
der gleichen Klasse bzw. Subklasse identisch, während die Aminosäure-Sequenz
der V-Region für
jeden Antikörper
unterschiedlich ist. Die V-Region bzw. V-Domäne
einer H- und einer L-Kette (VH bzw. VL) bilden zusammen eine Antigen-Bindungsregion.
Insgesamt werden mehr als 108 verschiedene
Antikörperspezifitäten angenommen,
die auf strukturell unterschiedliche Antigen-Bindungsregionen zurückzuführen sind. Dabei
produziert ein B-Lymphocyt nur Antikörper einer Spezifität. Die Vielfalt
der Spezifitäten
entsteht durch Rekombinationen und Mutationen der Gene.
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Vorzugsweise
werden erfindungsgemäß Immunoglobuline
eines bestimmten Molmassenbereichs verwendet. Bevorzugte erfindungsgemäße Verwendungen
sind dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Immunoglobulin
und/oder der mindestens eine Antikörper Molmassen von 100 bis
300 kDa, vorzugsweise von 130 bis 250 kDa, besonders bevorzugt von
150 bis 200 kDa und insbesondere von 160 bis 180 kDa, aufweist/aufweisen.
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Durch
Immunisierung von Organismen mit geeigneten Erregern lassen sich
geeignete Immunoglobulin-Antikörper
erzeugen, die gegen die Erreger wirksam sind. Diese Methode läßt sich
auch bei Hühnern
anwenden, wodurch die Immunoglobuline aus dem Eigelb spezifisch
gegen bestimmte Erreger wirksam werden.
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In
Hühnern
ist Immunglobulin Y (IgY) das funktionelle Äquivalent zu Immunoglobulin
G (IgG) der Säugetiere
und ist wie dieses aus zwei leichten und zwei schweren Ketten aufgebaut.
Strukturell unterscheiden sich beide Immunglobulinklassen vor allem
in den schweren Ketten, die bei IgY ein Molekulargewicht von etwa 65,1
Kilodalton haben und damit größer sind
als bei IgG. Die leichten Ketten von IgY sind mit einem Molekulargewicht
von etwa 18,7 Kilodalton etwas kleiner im Vergleich zu IgG. Das
Molekulargewicht von IgY beträgt damit
etwa 167 Kilodalton. Die sterische Flexibilität des IgY-Moleküls ist geringer
als die von IgG. Funktionell ist IgY sowohl teilweise mit IgE als
auch mit IgG vergleichbar. IgY bindet jedoch im Gegensatz zu IgG
nicht an Protein A beziehungsweise Protein G und auch nicht an zelluläre Fc-Rezeptoren.
Darüber
hinaus aktiviert IgY nicht das Komplementsystem. Der Name Immunglobulin
Y wurde 1969 von G.A. Leslie und L.W. Clem vorgeschlagen, nachdem
sie Unterschiede zwischen den in Hühnereiern gefundenen Immunglobulinen
und Immunglobulin G zeigen konnten. Andere synonyme Namen sind Chicken
IgG, Egg Yolk IgG oder 7S-IgG. Erfindungsgemäß bevorzugte Verwendungen sind
dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Immunoglobulin
ausgewählt
ist aus Immunoglobulin Y (Ig Y).
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Mit
besonderem Vorzug werden die Hühner,
aus deren Eiern das Eigelb bzw. die Eigelbfolgeprodukte für die erfindungsgemäße Verwendung
gewonnen werden, vorher immunisiert. So werden besonders bevorzugte
Imunoglobuline gewonnen, die sich beispielsweise gegen Streptokokken
richten können.
Es wird angenommen, daß diese
spezifischen Immunoglobuline gegen Proteine oder Oberflächenproteine
der jeweiligen Erreger wirken. Da diese Proteine bzw. Oberflächenproteine
für die
Anhaftung der Mikroorganismen an Oberflächen verantwortlich sind, wird
die Haftung der Erreger erschwert, so daß eine verbesserte Reinigung
und eine verringerte Infektionsgefahr resultiert.
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Besonders
bevorzugte Immunoglobuline richten sich gegen mindestens einen der
Mikroorganismen, ausgewählt
aus Streptococcus hominis, Peptostreptococcus spp. und/oder Micrococcus
lutens, so daß bevorzugte
erfindungsgemäße Verwendungen
dadurch gekennzeichnet sind, dass das mindestens eine Immunoglobulin
und/oder der mindestens eine Antikörper aus dem Eigelb von Vögeln, insbesondere
von Hühnern,
gewonnen ist, die gegen mindestens einen der Mikroorganismen, ausgewählt aus
Streptococcus hominis, Peptostreptococcus spp. und/oder Micrococcus
lutens, immunisiert wurden.
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Durch
geeignete Immunisierung der Hühner,
aus deren Eiern das Eigelb bzw. die Eigelbfolgeprodukte für die erfindungsgemäßen Verwendungen
gewonnen werden, lassen sich Immunoglobuline, vorzugsweise IgY-Typen,
gewinnen, die gegen die genannten Keime wirksam sind.
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Die
Gewinnung der Immunoglobuline aus de m Eigelb kann beispielsweise
nach der Methode von Akita and Nakai durch Vermischen von Eigelb
mit dem gleichen Volumen destilliertem Wasser, Zugabe von 0.15 %
(Gewicht/Volumen) lambda-Carrageenan und 30minütige Zentrifugation bei 20 °C und 10,000 × g erfolgen. Die
wasserlösliche
Fraktion kann dann durch ein Filterpapier Nr. 1 filtriert werden,
um feste Lipide zu entfernen. Das resultierende, IgY enthaltende
Filtrat kann durch Aussalzen mit 19%igem (Gewicht/Volumen) Natriumsulfat
und Ulrafiltration weiter aufgereinigt werden. Reinheit und Ausbeute
an IgY können
an verschiedenen Stufen des Prozesses durch Natriumdodecylsulfat-Gel-Elektrophorese
(SDS-PAGE) und Messung der Absorption bei 280 nm verfolgt werden.
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Bezogen
auf die aufgereinigten Immunoglobuline sind erfindungsgemäße Verwendungen
bevorzugt, bei denen die Zusammensetzung – bezogen auf ihr Gewicht – eine Gesamtmenge
an Immunoglobulinen und/oder Antikörpern, die gegen mindestens
einen Mikroorganismus, ausgewählt
aus Streptococcus hominis, Peptostreptococcus spp. und/oder Micrococcus
lutens, wirksam sind, im Bereich von 0,001–5 Gew.-%, bevorzugt 0,005–2,5 Gew.-%,
besonders bevorzugt 0,01–1
Gew.-% und insbesondere 0,05–0,25
Gew.-%, enthält.
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Ein
weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine kosmetische
oder dermatologische Deodorant- oder Antitranspirant-Zusammensetzung,
enthaltend in einem kosmetisch oder dermatologisch verträglichen
Träger
- a) mindestens einen Deodorant- oder Antitranspirant-Wirkstoff,
- b) mindestens ein Immunoglobulin und/oder mindestens ein Antikörper, das
bzw. der aus dem Eigelb von Vögeln,
insbesondere von Hühnern,
gewonnen ist, das/der gegen mindestens einen Mikroorganismus, ausgewählt aus
Streptococcus hominis, Peptostreptococcus spp. und/oder Micrococcus
lutens, wirksam ist Bezüglich
der Molmassen der bevorzugten Immunoglobuline und/oder Antikörper und
bezüglich
weiter bevorzugter Immunoglobulin-Varianten oder Keime, gegen die
sich Immunoglobuline und/oder Antikörper richten, gilt mutatis
mutandis das zu den erfindungsgemäßen Verwendungen Gesagte.
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So
sind bevorzugte erfindungsgemäße Zusammensetzungen,
dadurch gekennzeichnet, dass das das mindestens eine Immunoglobulin
und/oder der mindestens eine Antikörper Molmassen von 100 bis
300 kDa, vorzugsweise von 130 bis 250 kDa, besonders bevorzugt von
150 bis 200 kDa und insbesondere von 160 bis 180 kDa, aufweist/aufweisen.
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Weiter
bevorzugte Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet, dass das
mindestens eine Immunoglobulin ausgewählt ist aus Immunoglobulin
Y (Ig Y).
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Noch
weiter bevorzugte Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass das mindestens eine Immunoglobulin und/oder der mindestens
eine Antikörper
aus dem Eigelb von Vögeln,
insbesondere von Hühnern,
gewonnen ist, die gegen mindestens einen der Mikro- Organismen, ausgewählt aus
Streptococcus hominis, Peptostreptococcus spp. und/oder Micrococcus
lutens, immunisiert wurden.
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Insbesondere
bevorzugte erfindungsgemäße Zusammensetzungen
sind dadurch gekennzeichnet, dass sie – bezogen auf ihr Gewicht – eine Gesamtmenge
an Immunoglobulinen und/oder Antikörpern, die gegen mindestens
einen Mikroorganismus, ausgewählt
aus Streptococcus hominis, Peptostreptococcus spp. und/oder Micrococcus
lutens, wirksam sind, im Bereich von 0,001–5 Gew.-%, bevorzugt 0,005–2,5 Gew.-%, besonders
bevorzugt 0,01–1
Gew.-% und insbesondere 0,05–0,25
Gew.-%, enthalten.
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Die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
können
in verschiedenen Angebotsformen konfektioniert werden, beispielsweise
als (ggf. öl-
und fettfreies) Gel, als Creme, in Stiftform, als flüssige oder
gelförmige Roll
on-Applikation, als getränktes
flexibles Substrat (Pad), aber auch als Puder oder Spray.
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Erfindungsgemäße Mittel
können
in fester, halbfester, flüssiger,
disperser, emulgierter, suspendierter, oder gelförmiger Form vorliegen. Weiterhin
können
die erfindungsgemäßen Mittel
als Aerosol konfektioniert sein, das heißt, sie sind in einem Druckbehälter verpackt,
aus dem sie mit Hilfe eines Treibmittels versprüht werden können. Weiterhin können die
erfindungsgemäßen Mittel
als treibgasfreies Pumpspray versprüht werden.
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Je
nach Darreichungsform enthalten die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
weitere Wirk- und/oder
Hilfsstoffe.
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Die
erfindungsgemäßen Mittel
enthalten unabhängig
von ihrer Darreichungsform neben Immunoglobulin(en) und/oder Antikörper(n)
mindestens einen Deodorant- oder Antitranspirant-Wirkstoff.
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Erfindungsgemäß bevorzugte
Antitranspirant-Wirkstoffe sind ausgewählt aus den Aluminiumchlorhydraten,
insbesondere den Aluminiumchlorhydraten mit der allgemeinen Formel
[Al2(OH)5Cl·2-3 H2O]n, die in nicht-aktivierter
oder in aktivierter (depolymerisierter) Form vorliegen können, weiterhin
Aluminiumsesquichlorhydrat, Aluminiumchlorhydrex-Propylenglycol
(PG) oder -Polyethylenglycol (PEG), Aluminiumsesquichlorhydrex-PG
oder -PEG, Aluminium-PG-dichlorhydrex
oder Aluminium-PEG-dichlorhydrex, Aluminiumhydroxid, weiterhin ausgewählt aus
den Aluminiumzirconiumchlorhydraten, wie Aluminiumzirconiumtrichlorhydrat,
Aluminiumzirconiumtetrachlorhydrat, Aluminiumzirconiumpentachlorhydrat,
Aluminiumzirconiumoctachlorhydrat, den Aluminium-Zirkonium-Chlorohydrat-Glycin-Komplexen
wie Alu miniumzirconiumtrichlorhydrexglycin, Aluminiumzirconiumtetrachlorhydrexglycin,
Aluminiumzirconiumpentachlorhydrexglycin, Aluminiumzirconiumoctachlorhydrexglycin,
Kaliumaluminiumsulfat (KAl(SO4)2·12 H2O, Alaun), Aluminiumundecylenoylkollagenaminosäure, Natriumaluminiumlactat
+ Aluminiumsulfat, Natriumaluminiumchlorhydroxylactat, Aluminiumbromhydrat,
Aluminiumchlorid, den Komplexen von Zink- und Natriumsalzen, den
Komplexe von Lanthan und Cer, den Aluminiumsalzen von Lipoaminosäuren, Aluminiumsulfat,
Aluminiumlactat, Aluminiumchlorhydroxyallantoinat, Natrium-Aluminium-Chlorhydroxylactat,
Zinkchlorid, Zinksulfocarbolat, Zinksulfat und Zirkoniumchlorohydrat.
Erfindungsgemäß wird unter
Wasserlöslichkeit
eine Löslichkeit
von wenigstens 5 Gew.-% bei 20 °C
verstanden, das heißt,
dass Mengen von wenigstens 5 g des Antitranspirant-Wirkstoffs in
95 g Wasser bei 20 °C löslich sind.
Die Antitranspirant-Wirkstoffe können
als wässrige
Lösungen
eingesetzt werden.
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Besonders
bevorzugte erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass der mindestens eine Antitranspirant-Wirkstoff in einer Gesamtmenge
von 3–25 Gew.-%,
vorzugsweise 5–22
Gew.-% und insbesondere 10–20
Gew.-%, enthalten ist, bezogen auf das Gesamtgewicht der Aktivsubstanz
in der Gesamtzusammensetzung. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform
enthält
die Zusammensetzung ein adstringierendes Aluminiumsalz, insbesondere
Aluminiumchlorohydrat, das beispielsweise pulverförmig als
Micro Dry® Ultrafine
von Reheis, in Form einer wässrigen
Lösung als
Locron® L
von Clariant, als Chlorhydrol® sowie in aktivierter
Form als Reach® 501
von Reheis vertrieben wird. Unter der Bezeichnung Reach® 301
wird ein Aluminiumsesquichlorohydrat von Reheis angeboten, das ebenfalls
besonders bevorzugt ist. Auch die Verwendung von Aluminium-Zirkonium-Tetrachlorohydrex-Glycin-Komplexen,
die beispielsweise von Reheis unter der Bezeichnung Rezal® 36G
im Handel sind, kann erfindungsgemäß besonders bevorzugt sein.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
können
in einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform sowohl mindestens
einen Deodorant- als auch mindestens einen Antitranspirant-Wirkstoff
enthalten.
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Erfindungsgemäß bevorzugte
Deodorant-Wirkstoffe sind Geruchsabsorber, desodorierend wirkende Ionenaustauscher,
keimhemmende Mittel, präbiotisch
wirksame Komponenten sowie Enzyminhibitoren oder, besonders bevorzugt,
Kombinationen der genannten Wirkstoffe. Silicate dienen als Geruchsabsorber,
die auch gleichzeitig die rheologischen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Zusammensetzung
vorteilhaft unterstützen.
Zu den erfindungsgemäß besonders
bevorzugten Silicaten zählen
vor allem Schichtsilicate und unter diesen insbesondere Montmorillonit,
Kaolinit, Ilit, Beidellit, Nontronit, Saponit, Hectorit, Bentonit,
Smectit und Talkum. Weitere bevorzugte Geruchsabsorber sind beispielsweise
Zeolithe, Zinkricinoleat, Cyclodextrine, bestimmte Metalloxide,
wie z.B. Aluminiumoxid, sowie Chlorophyll. Sie werden bevorzugt
in einer Menge von 0,1–10
Gew.-%, besonders bevorzugt 0,5–7
Gew.-% und außerordentlich
bevorzugt 1–5
Gew.-%, jeweils bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, eingesetzt.
Unter keimhemmenden oder antimikrobiellen Wirkstoffen werden erfindungsgemäß solche
Wirkstoffe verstanden, die die Zahl der an der Geruchsbildung beteiligten Hautkeime
reduzieren bzw. deren Wachstum hemmen. Zu diesen Keimen zählen unter
anderem, verschiedene Spezies aus der Gruppe der Staphylokokken,
der Gruppe der Corynebakterien, Anaerokokken und Mikrokokken.
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Als
keimhemmende oder antimikrobielle Wirkstoffe erfindungsgemäß bevorzugt
sind insbesondere Organohalogenverbindungen sowie -halogenide, quartäre Ammoniumverbindungen,
eine Reihe von Pflanzenextrakten und Zinkverbindungen. Hierzu zählen u.
a. Triclosan, Chlorhexidin und Chlorhexidingluconat, 3,4,4'-Trichlorcarbanilid,
Bromchlorophen, Dichlorophen, Chlorothymol, Chloroxylenol, Hexachlorophen,
Dichloro-m-xylenol, Dequaliniumchlorid, Domiphenbromid, Ammoniumphenolsulfonat,
Benzalkoniumhalogenide, Benzalkoniumcetylphosphat, Benzalkoniumsaccharinate,
Benzethoniumchlorid, Cetylpyridiniumchlorid, Laurylpyridiniumchlorid,
Laurylisoquinoliniumbromid, Methylbenzethoniumchlorid. Weiterhin
sind Phenol, Phenoxyethanol, Dinatriumdihydroxyethylsulfosuccinylundecylenat,
Natriumbicarbonat, Zinklactat, Natriumphenolsulfonat und Zinkphenolsulfonat,
Ketoglutarsäure,
Terpenalkohole wie z.B. Farnesol, Chlorophyllin-Kupfer-Komplexe, α-Monoalkylglycerinether
mit einem verzweigten oder linearen gesättigten oder ungesättigten,
gegebenenfalls hydroxylierten C6-C22-Alkylrest, besonders bevorzugt α-(2-Ethylhexyl)glycerinether,
im Handel erhältlich
als Sensiva® SC
50 (ex Schälke & Mayr), Carbonsäureester
des Mono-, Di- und Triglycerins (z.B. Glycerinmonolaurat, Diglycerinmonocaprinat),
Lantibiotika sowie Pflanzenextrakte (z.B. grüner Tee und Bestandteile des
Lindenblütenöls) einsetzbar.
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Weitere
bevorzugte Deodorant-Wirkstoffe sind ausgewählt aus so genannten präbiotisch
wirksamen Komponenten, worunter erfindungsgemäß solche Komponenten zu verstehen
sind, die nur oder zumindest überwiegend
die geruchsbildenden Keime der Hautmikroflora hemmen, nicht aber
die erwünschten,
das heißt, die
nicht-geruchsbildenden Keime, die zu einer gesunden Hautmikroflora
gehören.
Explizit sind hier die Wirkstoffe, die in den Offenlegungsschriften
DE 10333245 und
DE 10 2004 011 968 als
präbiotisch
wirksam offenbart sind, mit einbezogen; dazu gehören Nadelbaumextrakte, insbesondere
aus der Gruppe der Pinaceae, und Pflanzenextrakte aus der Gruppe
der Sapindaceae, Araliaceae, Lamiaceae und Saxifragaceae, insbesondere Extrakte
aus Picea spp., Paullinia sp., Panax sp., Lamium album oder Ribes
nigrum sowie Mischungen dieser Substanzen.
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Weitere
bevorzugte Deodorant-Wirkstoffe sind ausgewählt aus den keimhemmend wirkenden
Parfümölen und
den Deosafe®-Parfümölen, die
von der Firma Symrise, vormals Haarmann und Reimer, erhältlich sind.
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Zu
den Enzyminhibitoren gehören
Stoffe, die die für
die Schweißzersetzung
verantwortlichen Enzyme, insbesondere die Arylsulfatase, β-Glucuronidase,
Aminoacylase, Esterasen, Lipasen und/oder Lipoxigenase, hemmen,
z.B. Trialkylcitronensäureester,
insbesondere Triethylcitrat, oder Zinkglycinat.
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Bevorzugte
erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass der mindestens eine Deodorant-Wirkstoff ausgewählt ist
aus Arylsulfatase-Inhibitoren, β-Glucuronidase-Inhibitoren,
Aminoacylase-Inhibitoren, Esterase-Inhibitoren, Lipase-Inhibitoren und
Lipoxigenase-Inhibitoren, α-Monoalkylglycerinethern
mit einem verzweigten oder linearen gesättigten oder ungesättigten,
gegebenenfalls hydroxylierten C6-C22-Alkylrest, insbesondere α-(2-Ethylhexyl)glycerinether,
Phenoxyethanol, keimhemmend wirkenden Parfümölen, Deosafe®-Parfümölen (Deosafe® ist
ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Symrise, vormals Haarmann & Reimer), präbiotisch
wirksamen Komponenten, Trialkylcitronensäureestern, insbesondere Triethylcitrat,
Wirkstoffen, die die Zahl der an der Geruchsbildung beteiligten Hautkeime
aus der Gruppe der Staphylokokken, Corynebakterien, Anaerokokken
und Mikrokokken reduzieren bzw. deren Wachstum hemmen, Zinkverbindungen,
insbesondere Zinkphenolsulfonat und Zinkricinoleat, Organohalogenverbindungen,
insbesondere Triclosan, Chlorhexidin, Chlorhexidingluconat und Benzalkoniumhalogeniden,
quartären
Ammoniumverbindungen, insbesondere Cetylpyridiniumchlorid, Geruchsabsorbern, insbesondere
Silikaten und Zeolithen, Natriumbicarbonat, Lantibiotika, sowie
Mischungen der vorgenannten Substanzen.
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Weitere
bevorzugte erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass der mindestens eine Deodorant-Wirkstoff in einer Gesamtmenge
von 0,1–10 Gew.-%,
bevorzugt 0,2–7
Gew.-%, besonders bevorzugt 0,3–5
Gew.-% und außerordentlich
bevorzugt 0,4–1,0 Gew.-%,
jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Aktivsubstanz des Deodorant-Wirkstoffs
oder der Deodorant-Wirkstoffe in der Gesamtzusammensetzung, enthalten
ist.
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Die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
können
in einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform sowohl mindestens
einen Deodorant- als auch mindestens einen Antitranspirant-Wirkstoff
enthalten.
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Weitere
bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, dass der kosmetisch oder
dermatologisch verträgliche
Träger
als Puder, in Stiftform, als Aerosolspray, Pumpspray, flüssige oder
gelförmige
Roll-on-Applikation, Creme, Lotion, Lösung, Gel oder auf einem Substrat
aufgebracht vorliegt.
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Deodorant-
oder Antitranspirant-Stifte können
in gelierter Form, auf wasserfreier Basis, auf Basis einer W/O-Emulsion,
auf Basis einer O/W-Emulsion, auf Basis einer Wasser-Öl-Mehrfach-Emulsion, auf Basis
einer Nanoemulsion und auf Basis einer Mikroemulsion vorliegen,
wobei die Ölphase
mindestens eine Siliconkomponente enthalten oder aus mindestens
einer Siliconkomponente bestehen kann. Weiterhin können die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen,
die als Deodorant- oder Antitranspirant-Stifte formuliert sind,
auf wasserfreier Fettbasis, auf Basis einer Polyol-in-Öl-Emulsion,
auf Basis einer Öl-in-Polyol-Emulsion, auf Basis
einer Polyol-Öl-Mehrfach-Emulsion,
auf Basis einer Nanoemulsion und auf Basis einer Mikroemulsion vorliegen, wobei
die Polyolphase wasserfrei sein oder nur einen geringen Wassergehalt
aufweisen kann. Gelstifte können
auf der Basis von Fettsäureseifen,
Dibenzylidensorbitol, N-Acylaminosäureamiden, 12-Hydroxystearinsäure, Polyamiden,
Polyamidderivaten, Polysacchariden wie Xanthan, Polyglucomannanen,
Guar, Konjak, Cellulosen oder Stärken,
Polyacrylaten, Polyacrylatderivaten und anderen Gelbildnern formuliert
werden.
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Aerosolsprays,
Pumpsprays, Roll-on-Applikationen und Cremes können als Wasser-in-Öl-Emulsion, Öl-in-Wasser-Emulsion,
Siliconöl-in-Wasser-Emulsion,
Wasser-in-Öl-Mikroemulsion, Öl-in-Wasser-Mikroemulsion,
Siliconöl-in-Wasser-Mikroemulsion,
Polyol-in-Öl-Emulsion, Öl-in-Polyol-Emulsion,
Polyol-Öl-Mehrfach-Emulsion,
wasserfreie Suspension, bevorzugt wasserfreie ölbasierte Suspension, alkoholische
Lösung, insbesondere
ethanolische Lösung,
hydroalkoholische Lösung,
insbesondere Lösungen
mit mehr als 50 Gew.-% eines Wasser-Ethanol-Gemisches, glycolische Lösung, insbesondere
als Lösung
in Propylenglycol, Glycerin, Dipropylenglycol und (unter Normalbedingungen)
flüssigen
Polyethylenglycolen, hydroglycolische Lösung, Polyol-Lösung, Wasser-Polyol-Lösung, wässriges
Gel, Lipogel und als Öl
vorliegen. Alle genannten Zusammensetzungen können verdickt sein, beispielsweise
auf der Basis von Fettsäureseifen,
Dibenzylidensorbitol, N-Acylaminosäureamiden, 12-Hydroxystearinsäure, Polyacrylaten
vom Carbomer- und Carbopol-Typ, Polyacrylamiden und Polysacchariden,
die chemisch und/oder physikalisch modifiziert sein können. Die
Zusammensetzungen können
transparent, translucent oder opak sein.
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Lipid- oder Wachsmatrix
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Sofern
die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
in Form eines Stiftes vorliegen, enthalten sie bevorzugt eine Lipid-
oder Wachsmatrix, umfassend mindestens eine Lipid- oder Wachskomponente
mit einem Schmelzpunkt > 50 °C.
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Generell
sind Wachse von fester bis brüchig
harter Konsistenz, grob bis feinkristallin, durchscheinend bis opak,
jedoch nicht glasartig, und schmelzen oberhalb von 50 °C ohne Zersetzung.
Sie sind schon wenig oberhalb des Schmelzpunktes niedrigviskos und
zeigen eine stark temperaturabhängige
Konsistenz und Löslichkeit.
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Erfindungsgemäß bevorzugt
sind beispielsweise natürliche
pflanzliche Wachse, z.B. Candelillawachs, Carnaubawachs, Japanwachs,
Zuckerrohrwachs, Ouricourywachs, Korkwachs, Sonnenblumenwachs, Fruchtwachse
wie Orangenwachse, Zitronenwachse, Grapefruitwachs, und tierische
Wachse, z.B. Bienenwachs, Schellackwachs und Walrat. Im Sinne der
Erfindung kann es besonders bevorzugt sein, hydrierte oder gehärtete Wachse
einzusetzen. Als Wachskomponente sind auch chemisch modifizierte
Wachse, insbesondere die Hartwachse, wie z.B. Montanesterwachse,
hydrierte Jojobawachse und Sasolwachse, einsetzbar. Zu den synthetischen
Wachsen, die ebenfalls erfindungsgemäß bevorzugt sind, zählen beispielsweise
Polyalkylenwachse und Polyethylenglycolwachse, C20-C40-Dialkylester von Dimersäuren, C30-50-Alkylbienenwachs
sowie Alkyl- und Alkylarylester von Dimerfettsäuren.
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Eine
besonders bevorzugte Wachskomponente ist ausgewählt aus mindestens einem Ester
aus einem gesättigten,
einwertigen C16-C60-Alkohol
und einer gesättigten
C8-C36-Monocarbonsäure. Erfindungsgemäß zählen hierzu
auch Lactide, die cyclischen Doppelester von α-Hydroxycarbonsäuren der entsprechenden Kettenlänge. Ester
aus Fettsäuren
und langkettigen Alkoholen haben sich für die erfindungsgemäße Zusammensetzung
als besonders vorteilhaft erwiesen, weil sie der Antitranspirantzubereitung
ausgezeichnete sensorische Eigenschaften und dem Stift insgesamt
eine hohe Stabilität
verleihen. Die Ester setzen sich aus gesättigten verzweigten oder unverzweigten
Monocarbonsäuren
und gesättigten
verzweigten oder unverzweigten einwertigen Alkoholen zusammen. Auch
Ester aus aromatischen Carbonsäuren
bzw. Hydroxycarbonsäuren (z.B.
12-Hydroxystearinsäure)
und gesättigten
verzweigten oder unverzweigten Alkoholen sind erfindungsgemäß einsetzbar,
sofern die Wachskomponente einen Schmelzpunkt > 50 °C
hat. Besonders bevorzugt ist, die Wachskomponenten zu wählen aus
der Gruppe der Ester aus gesättigten
verzweigten oder unverzweigten Alkancarbonsäuren einer Kettenlänge von
12 bis 24 C-Atomen und den gesättigten
verzweigten oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von
16 bis 50 C-Atomen, die einen Schmelzpunkt > 50 °C
haben. Insbesondere können
als Wachskomponente C16-36-Alkylstearate
und C18-38-Alkylhydroxystearoylstearate, C20-40-Alkylerucate sowie Cetearylbehenat
vorteilhaft sein. Das Wachs oder die Wachskomponenten weisen einen
Schmelzpunkt > 50 °C, bevorzugt > 60 °C, auf.
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Eine
besonders bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung enthält
als Wachskomponente ein C20-C40-Alkylstearat.
Dieser Ester ist unter den Namen Kesterwachs® K82H
oder Kesterwachs® K80H bekannt und wird
von Koster Keunen Inc. vertrieben. Es handelt sich um die synthetische
Nachahmung der Monoesterfraktion des Bienenwachses und zeichnet
sich durch seine Härte,
seine Ölgelierfähigkeit
und seine breite Kompatibiltät
mit Lipidkomponenten aus. Dieses Wachs kann als Stabilisator und
Konsistenzregulator für
W/O- und O/W-Emulsionen verwendet werden. Kesterwachs bietet den
Vorteil, dass es auch bei geringen Konzentrationen eine exzellente Ölgelierfähigkeit
aufweist und so die Stiftmasse nicht zu schwer macht und einen samtigen Abrieb
ermöglicht.
Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung enthält als Wachskomponente
Cetearylbehenat, d.h. Mischungen aus Cetylbehenat und Stearylbehenat.
Dieser Ester ist unter dem Namen Kesterwachs® K62
bekannt und wird von Koster Keunen Inc. vertrieben.
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Weitere
bevorzugte Lipid- oder Wachskomponenten mit einem Schmelzpunkt > 50 °C sind die
Triglyceride gesättigter
und gegebenenfalls hydroxylierter C12-30-Fettsäuren, wie
gehärtete
Triglyceridfette (hydriertes Palmöl, hydriertes Kokosöl, hydriertes
Rizinusöl),
Glyceryltribehenat (Tribehenin) oder Glyceryltri-12-hydroxystearat,
weiterhin synthetische Vollester aus Fettsäuren und Glycolen oder Polyolen
mit 2–6
Kohlenstoffatomen, solange sie einen Schmelzpunkt oberhalb von 50 °C aufweisen,
beispielsweise bevorzugt C18-C36 Acid
Triglyceride (Syncrowax® HGL-C). Erfindungsgemäß ist als
Wachskomponente hydriertes Rizinusöl, erhältlich z.B. als Handelsprodukt
Cutina® HR,
besonders bevorzugt.
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Weitere
bevorzugte Lipid- oder Wachskomponenten mit einem Schmelzpunkt > 50 °C sind die
gesättigten
linearen C14-C36-Carbonsäuren, insbesondere
Myristinsäure,
Palmitinsäure,
Stearinsäure
und Behensäure
sowie Mischungen dieser Verbindungen, z.B. Syncrowax® AW
1C (C18-C36-Fettsäuren) oder
Cutina® FS 45
(Palmitin- und Stearinsäure).
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Bevorzugte
erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Stifte sind dadurch gekennzeichnet, dass die
Lipid- oder Wachskomponente a) ausgewählt ist aus Estern aus einem
gesättigten,
einwertigen C16-C60-Alkanol
und einer gesättigten
C8-C36-Monocarbonsäure, insbesondere
Cetylbehenat, Stearylbehenat und C20-C40-Alkylstearat, Glycerintriestern von gesättigten
linearen C12-C30-Carbonsäuren, die
hydroxyliert sein können,
Candelillawachs, Carnaubawachs, Bienenwachs, gesättigten linearen C14-C36-Carbonsäuren sowie Mischungen der vorgenannten
Substanzen. Besonders bevorzugte Lipid- oder Wachskomponenten-Mischungen a) sind
ausgewählt
aus Mischungen von Cetylbehenat, Stearylbehenat, gehärtetem Rizinusöl, Palmitinsäure und
Stearinsäure.
Weitere besonders bevorzugte Lipid- oder Wachskomponenten-Mischungen
a) sind ausgewählt
aus Mischungen von C20-C40-Alkylstearat,
gehärtetem
Rizinusöl,
Palmitinsäure
und Stearinsäure.
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Weitere
bevorzugte erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Stifte sind dadurch gekennzeichnet, dass die
Lipid- oder Wachskomponente/n insgesamt in Mengen von 4–20 Gew.-%,
bevorzugt 8–15 Gew.-%,
bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, enthalten ist. In einer besonders
bevorzugten Ausführungsform
ist/sind der/die Ester aus einem gesättigten, einwertigen C16-C60-Alkohol und
einer gesättigten C8-C36-Monocarbonsäure, der/die
Lipid- oder Wachskomponente/n darstellt/darstellen, in Mengen von
insgesamt 2–10
Gew.-%, bevorzugt 2–6
Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, enthalten.
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Öl-in-Wasser-Emulgatoren
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Die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen,
die als Emulsion, insbesondere als Öl-in-Wasser-Emulsion oder Polyol-in-Wasser-Emulsion,
formuliert sind, enthalten bevorzugt mindestens einen nichtionischen Öl-in-Wasser-Emulgator
mit einem HLB-Wert von mehr als 7. Hierbei handelt es sich um dem
Fachmann allgemein bekannte Emulgatoren, wie sie beispielsweise
in Kirk-Othmer, "Encyclopedia
of Chemical Technology",
3. Aufl., 1979, Band 8, Seite 913–916, aufgelistet
sind. Für
ethoxylierte Produkte wird der HLB-Wert nach der Formel HLB = (100 – L):5 berechnet,
wobei L der Gewichtsanteil der lipophilen Gruppen, das heißt der Fettalkyl-
oder Fettacylgruppen, in den Ethylenoxidaddukten, ausgedrückt in Gewichtsprozent, ist.
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Bei
der Auswahl erfindungsgemäß geeigneter
nichtionischer Öl-in-Wasser-Emulgatoren
ist es besonders bevorzugt, ein Gemisch von nichtionischen Öl-in-Wasser-Emulgatoren
einzusetzen, um die Stabilität
der erfindungsgemäßen Stiftzusammensetzungen
optimal einstellen zu können.
Die einzelnen Emulgatorkomponenten liefern dabei einen Anteil zum
Gesamt-HLB-Wert oder mittleren HLB-Wert des Öl-in-Wasser-Emulgatorgemisches
gemäß ihrem
Mengenanteil an der Gesamtmenge der Öl-in-Wasser-Emulgatoren, Erfindungsgemäß beträgt der mittlere
HLB-Wert des Öl-in-Wasser-Emulgatorgemisches
10–19,
bevorzugt 12–18
und besonders bevorzugt 14–17.
Um derartige mittlere HLB-Werte zu erzielen, werden bevorzugt Öl-in-Wasser-Emulgatoren
aus den HLB-Wertbereichen 10–14,
14–16
und gegebenenfalls 16–19
miteinander kombiniert. Selbstverständlich können die Öl-in-Wasser-Emulgatorgemische
auch nichtionische Emulgatoren mit HLB-Werten im Bereich von > 7–10 und 19–20 enthalten; derartige Emulgatorgemische
können
erfindungsgemäß ebenfalls bevorzugt
sein. Die erfindungsgemäßen Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen können aber in einer anderen
bevorzugten Ausführungsform
auch nur einen einzigen Öl-in-Wasser-Emulgator
mit einem HLB-Wert im Bereich von 10–19 enthalten.
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Bevorzugte
erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass die nichtionischen Öl-in-Wasser-Emulgatoren
ausgewählt
sind aus ethoxylierten C8-C24-Alkanolen
mit durchschnittlich 10–100
Mol Ethylenoxid pro Mol, ethoxylierten C8-C24-Carbonsäuren mit durchschnittlich 10–100 Mol
Ethylenoxid pro Mol, Silicon-Copolyolen
mit Ethylenoxid-Einheiten oder mit Ethylenoxid- und Propylenoxid-Einheiten,
Alkylmono- und -oligoglycosiden mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen im
Alkylrest und deren ethoxylierten Analoga, ethoxylierten Sterinen,
Partialestern von Polyglycerinen mit 2 bis 10 Glycerineinheiten
und mit 1 bis 4 gesättigten
oder ungesättigten,
linearen oder verzweigten, gegebenenfalls hydroxylierten C8-C30-Fettsäureresten
verestert, sofern sie einen HLB-Wert von mehr als 7 aufweisen, sowie Mischungen
der vorgenannten Substanzen.
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Die
ethoxylierten C8-C24-Alkanole
haben die Formel R1O(CH2CH2O)nH, wobei R1 steht für
einen linearen oder verzweigten Alkyl- und/oder Alkenylrest mit
8–24 Kohlenstoffatomen
und n, die mittlere Anzahl der Ethylenoxid-Einheiten pro Molekül, für Zahlen
von 10–100,
vorzugsweise 10–30
Mol Ethylenoxid an 1 Mol Caprylalkohol, 2-Ethylhexylalkohol, Caprinalkohol,
Laurylalkohol, Isotridecylalkohol, Myristylalkohol, Cetylalkohol,
Palmitoleylalkohol, Stearylalkohol, Isostearylalkohol, Oleylalkohol,
Elaidylalkohol, Petroselinylalkohol, Arachylalkohol, Gadoleylalkohol,
Behenylalkohol, Erucylalkohol und Brassidylalkohol sowie deren technische Mischungen.
Auch Addukte von 10–100
Mol Ethylenoxid an technische Fettalkohole mit 12–18 Kohlenstoffatomen,
wie beispielsweise Kokos-, Palm-, Palmkern- oder Talgfettalkohol,
sind geeignet.
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Die
ethoxylierten C8-C24-Carbonsäuren haben
die Formel R1(OCH2CH2)nOH, wobei R1 steht für
einen linearen oder verzweigten gesättigten oder ungesättigten
Acylrest mit 8–24
Kohlenstoffatomen und n, die mittlere Anzahl der Ethylenoxid-Einheiten
pro Molekül,
für Zahlen
von 10–100,
vorzugsweise 10–30
Mol Ethylenoxid an 1 Mol Caprylsäure,
2-Ethylhexansäure,
Caprinsäure,
Laurinsäure,
Isotridecansäure,
Myristinsäure, Cetylsäure, Palmitoleinsäure, Stearinsäure, Isostearinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Petroselinsäure, Arachinsäure, Gadoleinsäure, Behensäure, Erucasäure und
Brassidinsäure
sowie deren technische Mischungen. Auch Addukte von 10–100 Mol
Ethylenoxid an technische Fettsäuren
mit 12–18
Kohlenstoffatomen, wie Kokos-, Palm-, Palmkern- oder Talgfettsäure, sind
geeignet. Besonders bevorzugt sind PEG-50-monostearat, PEG-100-monostearat, PEG-50-monooleat,
PEG-100-monooleat, PEG-50-monolaurat
und PEG-100-monolaurat.
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Besonders
bevorzugt eingesetzt werden die C12-C18-Alkanole oder die C12-C18-Carbonsäuren mit jeweils 10–30 Einheiten
Ethylenoxid pro Molekül
sowie Mischungen dieser Substanzen, insbesondere Ceteth-12, Ceteth-20,
Ceteth-30, Steareth-12, Steareth-20, Steareth-30, Laureth-12 und Beheneth-20.
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Weiterhin
werden vorzugsweise C8-C22-Alkylmono-
und -oligoglycoside eingesetzt. C8-C22-Alkylmono- und
-oligoglycoside stellen bekannte, handelsübliche Tenside und Emulgatoren
dar. Ihre Herstellung erfolgt insbesondere durch Umsetzung von Glucose
oder Oligosacchariden mit primären
Alkoholen mit 8–22
Kohlenstoffatomen. Bezüglich
des Glycosidrestes gilt, dass sowohl Monoglycoside, bei denen ein
cyclischer Zuckerrest glycosidisch an den Fettalkohol gebunden ist,
als auch oligomere Glycoside mit einem Oligomerisationsgrad bis
etwa 8, vorzugsweise 1–2,
geeignet sind. Der Oligomerisierungsgrad ist dabei ein statistischer
Mittelwert, dem eine für
solche technischen Produkte übliche
Homologenverteilung zugrunde liegt. Produkte, die unter dem Warenzeichen
Plantacare® erhältlich sind,
enthalten eine glucosidisch gebundene C8-C16-Alkylgruppe an
einem Oligoglucosidrest, dessen mittlerer Oligomerisationsgrad bei
1–2, insbesondere
bei 1,1–1,4,
liegt. Besonders bevorzugte C8-C22-Alkylmono- und -oligoglycoside sind ausgewählt aus
Octylglucosid, Decylglucosid, Laurylglucosid, Palmitylglucosid,
Isostearylglucosid, Stearylglucosid, Arachidylglucosid und Behenylglucosid
sowie Mischungen hiervon. Auch die vom Glucamin abgeleiteten Acylglucamide
sind als nicht-ionische Öl-in-Wasser-Emulgatoren
geeignet.
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Auch
ethoxylierte Sterine, insbesondere ethoxylierte Sojasterine, stellen
erfindungsgemäß geeignete Öl-in-Wasser-Emulgatoren
dar. Der Ethoxylierungsgrad muss größer als 5, bevorzugt mindestens
10 sein, um einen HLB-Wert größer 7 aufzuweisen.
Geeignete Handelsprodukte sind z.B. PEG-10 Soy Sterol, PEG-16 Soy Sterol
und PEG-25 Soy Sterol. Weiterhin werden vorzugsweise Partialester
von Polyglycerinen mit 2 bis 10 Glycerineinheiten und mit 1 bis
4 gesättigten
oder ungesättigten,
linearen oder verzweigten, gegebenenfalls hydroxylierten C8-C30-Fettsäureresten
verestert, eingesetzt, sofern sie einen HLB-Wert von mehr als 7
aufweisen. Besonders bevorzugt sind Diglycerinmonocaprylat, Diglycerinmonocaprat,
Diglycerinmonolaurat, Triglycerinmonocaprylat, Triglycerinmonocaprat,
Triglycerinmonolaurat, Tetraglycerinmonocaprylat, Tetraglycerinmonocaprat,
Tetraglycerinmonolaurat, Pentaglycerinmonocaprylat, Pentaglycerinmonocaprat,
Pentaglycerinmonolaurat, Hexaglycerinmonocaprylat, Hexaglycerinmonocaprat,
Hexa glycerinmonolaurat, Hexaglycerinmonomyristat, Hexaglycerinmonostearat,
Decaglycerinmonocaprylat, Decaglycerinmonocaprat, Decaglycerinmonolaurat,
Decaglycerinmonomyristat, Decaglycerinmonoisostearat, Decaglycerinmonostearat,
Decaglycerinmonooleat, Decaglycerinmonohydroxystearat, Decaglycerindicaprylat,
Decaglycerindicaprat, Decaglycerindilaurat, Decaglycerindimyristat,
Decaglycerindiisostearat, Decaglycerindistearat, Decaglycerindioleat,
Decaglycerindihydroxystearat, Decaglycerintricaprylat, Decaglycerintricaprat,
Decaglycerintrilaurat, Decaglycerintrimyristat, Decaglycerintriisostearat,
Decaglycerintristearat, Decaglycerintrioleat und Decaglycerintrihydroxystearat.
-
Besonders
bevorzugte erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass der nichtionische Öl-in-Wasser-Emulgator
in einer Gesamtmenge von 0,5–10 Gew.-%,
besonders bevorzugt 1–4
Gew.-% und außerordentlich
bevorzugt 1,5–3
Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, enthalten ist.
-
Wasser-in-Öl-Emulgatoren
-
Erfindungsgemäß bevorzugte
Zusammensetzungen, die als Emulsion oder Stift formuliert sind,
enthalten bevorzugt weiterhin mindestens einen nichtionischen Wasser-in-Öl-Emulgator
mit einem HLB-Wert größer 1,0
und kleiner/gleich 7,0, ausgewählt
aus den Mono- und Diestern von Ethylenglycol und den Mono-, Di-, Tri-
und Tetraestern von Pentaerythrit mit linearen gesättigten
Fettsäuren
mit 12–30,
insbesondere 14–22
Kohlenstoffatomen, die hydroxyliert sein können, sowie Mischungen hiervon,
als Konsistenzgeber und/oder Wasserbinder. Erfindungsgemäß bevorzugt
sind die Mono- und Diester. Erfindungsgemäß bevorzugte C12-C30-Fettsäurereste
sind ausgewählt
aus Laurinsäure-,
Myristinsäure-,
Palmitinsäure-,
Stearinsäure-,
Arachinsäure- und
Behensäure-Resten;
besonders bevorzugt ist der Stearinsäurerest. Erfindungsgemäß besonders bevorzugte
nichtionische Wasser-in-Öl-Emulgatoren
mit einem HLB-Wert größer 1,0
und kleiner/gleich 7,0 sind ausgewählt aus Pentaerythritylmonostearat,
Pentaerythrityldistearat, Pentaerythrityltristearat, Pentaerythrityltetrastearat,
Ethylenglycolmonostearat, Ethylenglycoldistearat sowie Mischungen
hiervon. Erfindungsgemäß besonders
bevorzugte Wasser-in-Öl-Emulgatoren
mit einem HLB-Wert größer 1,0
und kleiner/gleich 7,0 sind zum Beispiel als Handelsprodukte Cutina® PES
(INCI: Pentaerythrityl distearate), Cutina® AGS
(INCI: Glycol distearate) oder Cutina® EGMS
(INCI: Glycol stearate) erhältlich.
Diese Handelsprodukte stellen bereits Mischungen aus Mono- und Diestern
(bei den Pentaerythritylestern sind auch Tri- und Tetraester enthalten)
dar. Erfindungsgemäß kann es
bevorzugt sein, nur einen einzigen Wasser-in-Öl-Emulgator
einzusetzen. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
Mischungen, insbesondere technische Mischungen, von mindestens zwei
Wasser-in-Öl-Emulgatoren.
Unter einer technischen Mischung wird beispielsweise ein Handelsprodukt
wie Cutina® PES
verstanden.
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Außer den
genannten Wasser-in-Öl-Emulgatoren
auf Basis der Ethylenglycol- oder Pentaerythritylester kann in einer
bevorzugten Ausführungsform
auch noch mindestens ein weiterer nichtionischer Wasser-in-Öl-Emulgator
mit einem HLB-Wert größer 1,0
und kleiner/gleich 7,0 enthalten sein, dessen Anteil an dem Gesamtgewicht
an nichtionischen Wasser-in-Öl-Emulgatoren mit einem
HLB-Wert größer 1,0
und kleiner/gleich 7,0 bevorzugt allerdings nicht größer als
80 % sein sollte. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform
enthalten die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
den mindestens einen zusätzlichen
Wasser-in-Öl-Emulgator mit einem
HLB-Wert größer 1,0
und kleiner/gleich 7,0 nur in einem Gewichtsanteil von maximal 10
% beziehungsweise sind frei von zusätzlichen Wasser-in-Öl-Emulgatoren.
Einige dieser zusätzlichen geeigneten
Emulgatoren sind beispielsweise in Kirk-Othmer, "Encyclopedia of Chemical
Technology", 3.
Aufl., 1979, Band 8, Seite 913, aufgelistet. Für ethoxylierte
Addukte lässt
sich der HLB-Wert, wie bereits erwähnt, auch berechnen.
-
Als
Wasser-in-Öl-Emulgator
bevorzugt geeignet sind:
- – lineare gesättigte Alkanole
mit 12–30
Kohlenstoffatomen, insbesondere mit 16–22 Kohlenstoffatomen, insbesondere
Cetylalkohol, Stearylalkohol, Arachidylalkohol, Behenylalkohol und
Lanolinalkohol oder Gemische dieser Alkohole, wie sie bei der technischen
Hydrierung von pflanzlichen und tierischen Fettsäuren erhältlich sind,
- – Ester
und insbesondere Partialester aus einem Polyol mit 3–6 C-Atomen
und linearen gesättigten
und ungesättigten
Fettsäuren
mit 12–30,
insbesondere 14–22
C-Atomen, die hydroxyliert sein können. Solche Ester oder Partialester
sind z.B. die Mono- und Diester von Glycerin oder die Monoester
von Propylenglycol mit linearen gesättigten und ungesättigten
C12-C30-Carbonsäuren, die hydroxyliert sein
können,
insbesondere diejenigen mit Palmitin- und Stearinsäure, die
Sorbitanmono-, -di- oder -triester von linearen gesättigten
und ungesättigten C12-C30-Carbonsäuren, die
hydroxyliert sein können,
insbesondere diejenigen von Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure oder
von Mischungen dieser Fettsäuren
und die Methylglucosemono- und -diester von linearen gesättigten
und ungesättigten
C12-C30-Carbonsäuren, die
hydroxyliert sein können;
- – Sterine,
also Steroide, die am C3-Atom des Steroid-Gerüstes eine Hydroxylgruppe tragen
und sowohl aus tierischem Gewebe (Zoosterine, z.B. Cholesterin,
Lanosterin) wie auch aus Pflanzen (Phytosterine, z.B. Ergosterin,
Stigmasterin, Sitosterin) und aus Pilzen und Hefen (Mykosterine)
isoliert werden und die niedrig ethoxyliert (1–5 EO) sein können;
- – Alkanole
und Carbonsäuren
mit jeweils 8–24
C-Atomen, insbesondere mit 16–22
C-Atomen, in der
Alkylgruppe und 1–4
Ethylenoxid-Einheiten pro Molekül,
die einen HLB-Wert größer 1,0
und kleiner/gleich 7,0 aufweisen,
- – Glycerinmonoether
gesättigter
und/oder ungesättigter,
verzweigter und/oder unverzweigter Alkohole einer Kettenlänge von
8–30,
insbesondere 12–18
Kohlenstoffatomen.
- – Partialester
von Polyglycerinen mit n = 2 bis 10 Glycerineinheiten und mit 1
bis 5 gesättigten
oder ungesättigten,
linearen oder verzweigten, gegebenenfalls hydroxylierten C8-C30-Fettsäureresten
verestert, sofern sie einen HLB-Wert von kleiner/gleich 7 aufweisen,
- – sowie
Mischungen der vorgenannten Substanzen.
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Erfindungsgemäß kann es
bevorzugt sein, nur einen einzigen zusätzlichen Wasser-in-Öl-Emulgator einzusetzen.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
Mischungen, insbesondere technische Mischungen, von mindestens zwei
zusätzlichen
Wasser-in-Öl-Emulgatoren.
Unter einer technischen Mischung wird beispielsweise ein Handelsprodukt
wie Cutina® GMS
verstanden, das eine Mischung aus Glycerylmonostearat und Glyceryldistearat
darstellt.
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Besonders
vorteilhaft einsetzbare zusätzliche
Wasser-in-Öl-Emulgatoren
sind Stearylalkohol, Cetylalkohol, Glycerylmonostearat, insbesondere
in Form der Handelsprodukte Cutina® GMS
und Cutina® MD
(ex Cognis), Glyceryldistearat, Glycerylmonocaprinat, Glycerylmonocaprylat,
Glycerylmonolaurat, Glycerylmonomyristat, Glycerylmonopalmitat,
Glycerylmonohydroxystearat, Glycerylmonooleat, Glycerylmonolanolat,
Glyceryldimyristat, Glyceryldipalmitat, Glyceryldioleat, Propylenglycolmonostearat,
Propylenglycolmonolaurat, Sorbitanmonocaprylat, Sorbitanmonolaurat,
Sorbitanmonomyristat, Sorbitanmonopalmitat, Sorbitanmonostearat,
Sorbitansesquistearat, Sorbitandistearat, Sorbitandioleat, Sorbitansesquioleat,
Saccharosedistearat, Arachidylalkohol, Behenylalkohol, Polyethylenglycol(2)stearylether
(Steareth-2), Steareth-5, Oleth-2, Diglycerinmonostearat, Diglycerinmonoisostearat,
Diglycerinmonooleat, Diglycerindihydroxystearat, Diglycerindistearat,
Diglycerindioleat, Triglycerindistearat, Tetraglycerinmonostearat,
Tetraglycerindistearat, Tetraglycerintristearat, Decaglycerinpentastearat,
Decaglycerinpentahydroxystearat, Decaglycerinpentaisostearat, Decaglycerin pentaoleat,
Soy Sterol, PEG-1 Soy Sterol, PEG-5 Soy Sterol, PEG-2-monolaurat
und PEG-2-monostearat.
-
Besonders
bevorzugte erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein Wasser-in-Öl-Emulgator
in einer Gesamtmenge von 0,1–15 Gew.-%,
bevorzugt 0,5–8,0
Gew.-%, und besonders bevorzugt 1–4 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung,
enthalten sind. Weiterhin können
auch Mengen von 2–3
Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, erfindungsgemäß außerordentlich
bevorzugt sein.
-
In
der nachfolgenden Tabelle sind verschiedene Öl-in-Wasser-Emulgatoren und
Wasser-in-Öl-Emulgatoren und ihre
HLB-Werte zusammengestellt. Die HLB-Werte können aber auch nach Griffin
berechnet werden, wie es beispielsweise im
RÖMPP Chemie
Lexikon, insbesondere in der Online-Version von November 2003,
und den dort unter dem Stichwort „HLB-System" zitierten Handbüchern von
Fiedler, Kirk-Othmer und Janistyn dargestellt beziehungsweise tabelliert
ist. Sofern es in der Literatur unterschiedliche Angaben zum HLB-Wert
einer Substanz gibt, sollte derjenige HLB-Wert für die erfindungsgemäße Lehre
genutzt werden, der dem nach Griffin berechneten Wert am nächsten kommt.
Falls sich auf diese Art und Weise kein eindeutiger HLB-Wert ermitteln lässt, ist
der HLB-Wert, den der Hersteller des Emulgators angibt, für die erfindungsgemäße Lehre
zu nutzen. Falls auch dies nicht möglich ist, ist der HLB-Wert
experimentell zu ermitteln.
| HLB-Wert | Chemische
Bezeichnung |
- (aus H. Janistyn, Handbuch der
Kosmetika und Riechstoffe, Hüthig-Verlag
Heidelberg, 3. Auflage, 1978, Band 1, Seite 470 und Band 3, Seiten
68–78))
| 1 | Triglyceride
gesättigter
Fettsäuren |
| | Glyceryltrioleat |
| 1,5 | Ethylenglycoldistearat |
| 1,6 | Pur-Cellinöl |
| 1,8 | Sorbitantrioleat |
| | Glycerindioleat |
| 2,1 | Sorbitantristearat |
| 2,4 | Propylenglycollactostearat |
| 2,7 | Glycerinmonooleat |
| | Sorbitdioleat |
| 2,8 | Glycerinmonostearat |
| | Propylenglycolmono-/distearat,
nicht selbstemulgierend |
| 2,9 | Ethylenglycolmonostearat |
| 3,0 | Decaglycerindecaoleat |
| | Decaglycerindecastearat |
| | Generol
122 (Rapeseed Sterols) |
| | Sucrosedistearat |
| 3,1 | Decaglycerindecaoleat |
| | Glycerylmonoricinoleat |
| | Pentaerythritylsesquioleat |
| 3,2 | Ethylenglycolmonodistearat,
nicht selbstemulgierend |
| | Glycolstearat |
| 3,3 | Glycerinmonolaurat |
| 3,4 | Propylenglycolmonostearat |
| 3,5 | Ethylenglycolmonostearat |
| | Pentaerythritylmonooleat |
| | Polyethylenglycol(100)monooleat |
| 3,6 | Glycerinmono-/dioleat,
nicht selbstemulgierend |
| | Monoethoxylaurylether |
| 3,7 | Sorbitansesquioleat
(Dehymuls SSO) |
| 3,8 | Glycerinmonodistearat,
nicht selbstemulgierend |
| | Polyethylenglycol(100)monostearat |
| | Diglycerinsesquioleat |
| | N,N-Dimethylcaproamid |
| | Pentaerythritmonotallat |
| | Propylenglycolmonolaurat |
| 4,0 | Decaglycerinoctaoleat |
| 4,3 | Sorbitanmonooleat
(Dehymuls SMO) |
| | Diethylenglycolmonostearat |
| 4,4 | 1.2-Propylenglycolmonodistearat,
selbstemulgierend |
| 4,5 | Glycerinmonostearatpalmitat
(90 %), nicht selbstemulgierend |
| | Propylenglycolmonolaurat |
| 4,7 | Sorbitanmonostearat
(Dehymuls SMS) |
| | Diethylenglycolmonooleat |
| 4,8 | Pentaerythritmonolaurat |
| 4,9 | Polyoxyethylen(2)oleylalkohol
(Polyoxyethylen(2)oleylether) |
| | Polyoxyethylen(2)stearylalkohol
(Polyoxyethylen(2)stearylether) |
| 5,0 | Ethylenglycolmonodistearat |
| | Generol
122 E 5 (PEG-5 Soy Sterol) |
| | Polyethylenglycol(100)monoricinoleat |
| | Polyethylenglycol(200)distearat |
| | Polyglyceryl-3-isostearate
(z.B. Isolan GI 34 von Tego) |
| 5,9 | Polyethylenglycol(200)dilaurat |
| 6,0 | Decaglycerintetraoleat |
| | Polyethylenglycol(100)monolaurat |
| | Polyethylenglycol(200)dioleat |
| 6,1 | Diethylenglycolmonolaurat
(Diglycollaurat) |
| 6,3 | Polyethylenglycol(300)dilaurat |
| 6,4 | Glycerinmonoricinoleat |
| | Glycerinsorbitanmonolaurat |
| 6,5 | Diethylenglycolmonolaurat |
| | Natriumstearoyl-2-lactylat |
| 6,7 | Sorbitanmonopalmitat |
| 6,8 | Glycerinmonococoat |
| | Glycerinmonolaurat |
| 7,0 | Polyoxyethylen(2)C10-C14-fettalkoholether,
Laureth-2 (Dehydol LS 2) |
| | Saccharosedistearat |
| 7,2 | Polyethylenglycol(400)dioleat |
| | Saccharosedioleat |
| 7,4 | Polyethylenglycol(100)monolaurat |
| | Saccharosedipalmitat |
| 7,5 | Saccharosedipalmitat |
| 7,6 | Glycerinsorbitanlaurat |
| 7,8 | Polyethylenglycol(400)distearat |
| 7,9 | Polyethylenglycol(200)monostearat |
| | Polyoxyethylen(3)tridecylalkohol |
| 8–8,2 | Polyethylenglycol(400)distearat |
| 8,0 | Polyoxyethylen(3)C10-C14-fettalkoholether,
Laureth-3 (Dehydol LS 3) |
| | N.N-Dimethyllauramid |
| | Natriumlauroyllactylat,
Natriumlauroyl-2-lactylat |
| | Polyethylenglycol(200)monooleat |
| | Polyethylenglycol(220)monotallat |
| | Polyethylenglycol(1500)dioleat |
| | Polyoxyethylen(4)oleylalkohol |
| | Polyoxyethylen(4)stearylcetylether |
| 8,2 | Triglycerinmonooleat |
| 8,3 | Diethylenglycolmonolaurat |
| 8,4 | Polyoxyethylen(4)cetylether |
| | Polyoxyethylenglycol(400)dioleat |
| 8,5 | Natriumcaproyllactylat |
| | Polyethylenglycol(200)monostearat |
| | Sorbitanmonooleat |
| 8,6 | Sorbitanmonolaurat
(Dehymuls SML) |
| | Polyethylenglycol(200)monolaurat |
| 8,8 | Polyoxyethylen(4)myristylether |
| | Polyethylenglycol(400)dioleat |
| 8,9 | Nonylphenol,
polyoxyethyliert mit 4 Mol EO |
| 9,0 | Oleth-5
(z.B. Eumulgin O 5) |
| 9,2–9,7 | Polyoxyethylen(4)laurylalkohol
(je nach Handelsprodukt, z.B. Brij 30, |
| | Dehydol
LS 4) |
| 9,3 | Polyoxyethylen(4)tridecylalkohol |
| 9,6 | Polyoxyethylen(4)sorbitanmonostearat |
| 9,8 | Polyethylenglycol(200)monolaurat |
| 10–11 | Polyethylenglycol(400)monooleat |
| 10,0 | Didodecyldimethylammoniumchlorid |
| 10,0 | Polyethylenglycol(200)monolaurat |
| | Polyethylenglycol(400)dilaurat |
| | Polyethylenglycol(600)dioleat |
| | Polyoxyethylen(4)sorbitanmonostearat |
| | Polyoxyethylen(5)sorbitanmonooleat |
| 10,2 | Polyoxyethylen(40)sorbitol
hexaoleat |
| 10,4–10,6 | Polyoxyethylenglycol(600)distearat |
| 10,5 | Polyoxyethylen(20)sorbitantristearat |
| 10,6 | Saccharosemonostearat |
| 10,7 | Saccharosemonooleat |
| 11–11,4 | Polyethylenglycol(400)monooleat |
| 11,0 | Polyethylenglycol(350)monostearat |
| | Polyethylenglycol(400)monotallat |
| | Polyoxyethylenglycol(7)monostearat |
| | Polyoxyethylenglycol(8)monooleat |
| | Polyoxyethylen(20)sorbitantrioleat |
| | Polyoxyethylen(6)tridecylalkohol |
| 11,1 | Polyethylenglycol(400)monostearat |
| 11,2 | Polyoxyethylen(9)monostearat |
| | Saccharosemonooleat |
| | Saccharosemonostearat |
| 11,4 | Polyoxyethylen(50)sorbitol
hexaoleat |
| | Saccharosemonotallat |
| | Saccharosestearatpalmitat |
| 11,6 | Polyoxyethylenglycol(400)monoricinoleat |
| 11,7 | Saccharosemonomyristat |
| | Saccharosemonopalmitat |
| 12,0 | PEG-10
Soy Sterol (z.B. Generol 122 E 10) |
| | Triethanolaminoleat |
| 12,2–12,3 | Nonylphenol,
ethoxyliert mit 8 Mol EO |
| 12,2 | Saccharosemonomyristat |
| 12,4 | Saccharosemonolaurat |
| | Polyoxyethylen(10)oleylalkohol,
Polyoxyethylen(10)oleylether |
| | Polyoxyethylen(10)stearylalkohol,
Polyoxyethylen(10)stearylether |
| 12,5 | Polyoxyethylen(10)stearylcetylether |
| 12,7 | Polyoxyethylen(8)tridecylalkohol |
| 12,8 | Polyoxyethylenglycol(400)monolaurat |
| | Saccharosemonococoat |
| 12,9 | Polyoxyethylen(10)cetylether |
| 13 | Glycerinmonostearat,
ethoxyliert (20 Mol EO) |
| 13,0 | Eumulgin
O 10 |
| | Eumulgin
286 |
| | Eumulgin
B 1 (Ceteareth-12) |
| 13,0 | C12-Fettamine,
ethoxyliert (5 Mol EO) |
| 13,1 | Nonylphenol,
ethoxyliert (9,5 Mol EO) |
| 13,2 | Polyethylenglycol(600)monostearat |
| | Polyoxyethylen(16)tallöl |
| 13,3 | Polyoxyethylen(4)sorbitanmonolaurat |
| 13,5 | Nonylphenol,
ethoxyliert (10,5 Mol EO) |
| | Polyethylenglycol(600)monooleat |
| 13,7 | Polyoxyethylen(10)tridecylalkohol |
| | Polyethylenglycol(660)monotallat |
| | Polyethylenglycol(1500)monostearat |
| | Polyoxyethylenglycol(1500)dioleat |
| 13,9 | Polyethylenglycol(400)monococoat |
| | Polyoxyethylen(9)monolaurat |
| 14–16 | Eumulgin
HRE 40 (Ricinusöl,
mit 40 EO ethoxyliert und hydriert) |
| 14,0 | Polyoxyethylen(12)laurylether |
| | Polyoxyethylen(12)tridecylalkohol |
| 14,2 | Polyoxyethylen(15)stearylalkohol |
| 14,3 | Polyoxyethylen(15)stearylcetylether |
| 14,4 | Gemisch
aus C12-C15-Fettalkoholen mit 12 Mol EO |
| 14,5 | Polyoxyethylen(12)laurylalkohol |
| 14,8 | Polyoxyethylenglycol(600)monolaurat |
| 14,9–15,2 | Sorbitanmonostearat,
mit 20 EO ethoxyliert (z.B. Eumulgin SMS 20) |
| 15–15,9 | Sorbitanmonooleat,
mit 20 EO ethoxyliert (z.B. Eumulgin SMO 20) |
| 15,0 | PEG-20
Glyceryl stearate (z.B. Cutina E 24) |
| | PEG-40
Castor Oil (z.B. Eumulgin RO 40) |
| | Decylglucosid
(Oramix NS 10) |
| | Dodecylglucosid
(Plantaren APG 600) |
| | Dodecyltrimethylammoniumchlorid |
| | Nonylphenol,
ethoxyliert mit 15 Mol EO |
| | Polyethylenglycol(1000)monostearat |
| | Polyoxyethylen(600)monooleat |
| 15–17 | Eumulgin
HRE 60 (Ricinusöl,
mit 60 EO ethoxyliert und hydriert) |
| 15,3 | C12-Fettamine,
polyoxyethyliert mit 12 Mol EO |
| | Polyoxyethylen(20)oleylalkohol,
Polyoxyethylen(20)oleylether |
| 15,4 | Polyoxyethylen(20)stearylcetylether
(z.B. Eumulgin B 2 (Ceteareth-20)) |
| 15,5 | Polyoxyethylen(20)stearylalkohol |
| 15,6 | Polyoxyethylenglycol(1000)monostearat |
| | Polyoxyethylen(20)sorbitanmonopalmitat |
| 15,7 | Polyoxyethylen(20)cetylether |
| 15,9 | Dinatriumtriethanolamindistearylheptaglycolethersulfosuccinat |
| 16,0 | Nonylphenol
ethoxyliert mit 20 Mol EO |
| | Polyoxyethylen(25)propylenglycolstearat |
| 16–16,8 | Polyoxyethylen(30)monostearat |
| 16,3–16,9 | Polyoxyethylen(40)monostearat |
| 16,5–16,7 | Polyoxyethylen(20)sorbitanmonolaurat
(z.B. Eumulgin SML 20) |
| 16,6 | Polyoxyethylen(20)sorbit |
| 16,7 | C18-Fettamine,
polyoxyethyliert mit 5 Mol EO |
| | Polyoxyethylen(23)laurylalkohol |
| 17,0 | Ceteareth-30,
z.B. Eumulgin B 3 |
| | Octylglucosid
(Triton CG 110) |
| | Polyoxyethylen(30)glycerylmonolaurat |
| 17,1 | Nonylphenol,
ethoxyliert mit 30 Mol EO |
| 17,4 | Polyoxyethylen(40)stearylalkohol |
-
Weitere
bevorzugte erfindungsgemäße Zusammensetzungen
sind dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamtgehalt an nichtionischen
und ionischen Emulgatoren und/oder Tensiden mit einem HLB-Wert über 8 maximal
20 Gew.-%, bevorzugt maximal 15 Gew.-%, besonders bevorzugt maximal
10 Gew.-%, besonders bevorzugt maximal 7 Gew.-%, weiterhin besonders
bevorzugt maximal 4 Gew.-% und außerordentlich bevorzugt maximal
3 Gew.-%, jeweils bezogen auf die gesamte erfindungsgemäße Zusammensetzung,
beträgt.
-
Öle
-
Bevorzugte
erfindungsgemäße Zusammensetzungen,
die als Emulsion, Suspension oder Stift vorliegen, enthalten bevorzugt
weiterhin mindestens ein bei 20 °C
flüssiges Öl, das keine
Duftstoffkomponente und kein etherisches Öl darstellt. Erfindungsgemäß bevorzugte Öle sind
ausgewählt
aus verzweigten gesättigten oder
ungesättigten
Fettalkoholen mit 6–30
Kohlenstoffatomen. Diese Alkohole werden häufig auch als Guerbet-Alkohole
bezeichnet, da sie nach der Guerbet-Reaktion erhältlich sind. Bevorzugte Alkoholöle sind
Hexyldecanol (Eutanol® G 16, Guerbitol® T
16), Octyldodecanol (Eutanol® G, Guerbitol® 20),
2-Ethylhexylalkohol und die Handelsprodukte Guerbitol® 18,
Isofol® 12,
Isofol® 16,
Isofol® 24,
Isofol® 36,
Isocarb® 12,
Isocarb® 16
oder Isocarb® 24.
Weitere bevorzugte Ölkomponenten
sind Mischungen aus Guerbetalkoholen und Guerbetalkoholestern, z.B.
das Handelsprodukt Cetiol® PGL (Hexyldecanol und
Hexyldecyllaurat).
-
Weitere
erfindungsgemäß bevorzugte Öle sind
ausgewählt
aus den Triglyceriden von linearen oder verzweigten, gesättigten
oder ungesättigten,
gegebenenfalls hydroxylierten C8-30-Fettsäuren. Besonders
geeignet kann die Verwendung natürlicher Öle, z.B.
Sojaöl,
Baumwollsaatöl,
Sonnenblumenöl,
Palmöl,
Palmkernöl,
Leinöl,
Mandelöl,
Rizinusöl,
Maisöl,
Olivenöl,
Rapsöl,
Sesamöl,
Distelöl,
Weizenkeimöl,
Pfirsichkernöl und
die flüssigen
Anteile des Kokosöls
und dergleichen sein. Geeignet sind aber auch synthetische Triglyceridöle, insbesondere
Capric/Caprylic Triglycerides, z.B. die Handelsprodukte Myritol® 318,
Myritol® 331
(Cognis) oder Miglyol® 812 (Hüls) mit
unverzweigten Fettsäureresten
sowie Glyceryltriisostearin und die Handelsprodukte Estol® GTEH
3609 (Uniqema) oder Myritol® GTEH (Cognis) mit verzweigten
Fettsäureresten.
-
Weitere
erfindungsgemäß besonders
bevorzugte Öle
sind ausgewählt
aus den Dicarbonsäureestern von
linearen oder verzweigten C2-C10-Alkanolen,
insbesondere Diisopropyladipat, Di-n-butyladipat, Di-(2-ethylhexyl)adipat,
Dioctyladipat, Diethyl-/Di-n-butyl/Dioctylsebacat, Diisopropylsebacat,
Dioctylmalat, Dioctylmaleat, Dicaprylylmaleat, Diisooctylsuccinat,
Di-2-ethylhexylsuccinat und Di-(2-hexyldecyl)-succinat.
-
Weitere
erfindungsgemäß besonders
bevorzugte Öle
sind ausgewählt
aus den Anlagerungsprodukten von 1 bis 5 Propylenoxid-Einheiten
an ein- oder mehrwertige C8-22-Alkanole
wie Octanol, Decanol, Decandiol, Laurylalkohol, Myristylalkohol
und Stearylalkohol, z.B. PPG-2-Myristylether und PPG-3-Myristylether
(Witconol® APM).
-
Weitere
erfindungsgemäß bevorzugte Ölkomponenten
sind ausgewählt
aus den Estern der linearen oder verzweigten gesättigten oder ungesättigten
Fettalkohole mit 2–30
Kohlenstoffatomen mit linearen oder verzweigten gesättigten
oder ungesättigten
Fettsäuren
mit 2–30
Kohlenstoffatomen, die hydroxyliert sein können. Dazu zählen Hexyldecylstearat
(Eutanol® G
16 S), Hexyldecyllaurat, Isodecylneopentanoat, Isononylisononanoat,
2-Ethylhexylpalmitat (Cegesoft® C 24) und 2-Ethylhexylstearat
(Cetiol® 868).
Ebenfalls bedingt geeignet sind Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat,
Isopropylstearat, Isopropylisostearat, Isopropyloleat, Isooctylstearat,
Isononylstearat, Isocetylstearat, Isononylisononanoat, Isotridecylisononanoat,
Cetearylisononanoat, 2-Ethylhexyllaurat, 2-Ethylhexylisostearat,
2-Ethylhexylcocoat, 2-Octyldodecylpalmitat,
Butyloctansäure-2-butyloctanoat,
Diisotridecylacetat, n-Butylstearat, n-Hexyllaurat, n-Decyloleat, Oleyloleat,
Oleylerucat, Erucyloleat, Erucylerucat, Ethylenglycoldioleat und
-dipalmitat.
-
Weitere
erfindungsgemäß bevorzugte Ölkomponenten
sind ausgewählt
aus den Anlagerungsprodukten von mindestens 6 Ethylenoxid und/oder
Propylenoxid-Einheiten an ein- oder mehrwertige C3-22-Alkanole wie
Butanol, Butandiol, Myristylalkohol und Stearylalkohol, z.B. PPG-14-Butylether (Ucon
Fluid® AP), PPG-9-Butylether
(Breox® 625),
PPG-10-Butandiol (Macol® 57) und PPG-15-Stearylether
(Arlamol® E).
-
Weitere
erfindungsgemäß bevorzugte Ölkomponenten
sind ausgewählt
aus den C8-C22-Fettalkoholestern
einwertiger oder mehrwertiger C2-C7-Hydroxycarbonsäuren, insbesondere die Ester
der Glycolsäure, Milchsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Citronensäure und
Salicylsäure.
Solche Ester auf Basis von linearen C14/15-Alkanolen,
z.B. C12-C15-Alkyllactat,
und von in 2-Position verzweigten C12/13-Alkanolen
sind unter dem Warenzeichen Cosmacol® von
der Firma Nordmann, Rassmann GmbH & Co, Hamburg, zu beziehen, insbesondere
die Handelsprodukte Cosmacol® ESI, Cosmacol® EMI
und Cosmacol® ETI.
-
Weitere
erfindungsgemäß bevorzugte Ölkomponenten
sind ausgewählt
aus den symmetrischen, unsymmetrischen oder cyclischen Estern der
Kohlensäure
mit Fettalkoholen, z.B. Glycerincarbonat, Dicaprylylcarbonat (Cetiol
® CC)
oder die Ester der
DE
197 56 454 A1 .
-
Weitere
erfindungsgemäß bevorzugte Ölkomponenten
sind ausgewählt
aus den Estern von Dimeren ungesättigter
C12-C22-Fettsäuren (Dimerfettsäuren) mit
einwertigen linearen, verzweigten oder cyclischen C2-C18-Alkanolen oder mit mehrwertigen linearen
oder verzweigten C2-C6-Alkanolen.
-
Es
kann erfindungsgemäß außerordentlich
bevorzugt sein, Mischungen der vorgenannten Öle einzusetzen.
-
Weitere
erfindungsgemäß bevorzugte Ölkomponenten
sind ausgewählt
aus Siliconölen
und Kohlenwasserstoffölen.
-
Erfindungsgemäß bevorzugte
Siliconöle
sind ausgewählt
aus Dialkyl- und Alkylarylsiloxanen, wie beispielsweise Cyclopentasiloxan,
Cyclohexasiloxan, Dimethylpolysiloxan und Methylphenylpolysiloxan,
aber auch Hexamethyldisiloxan, Octamethyltrisiloxan und Decamethyltetrasiloxan
zählen.
-
Weitere
erfindungsgemäß bevorzugte
Siliconöle
sind ausgewählt
aus flüchtigen
Siliconölen,
die cyclisch sein können,
wie z.B. Octamethylcyclotetrasiloxan, Decamethylcyclopentasiloxan
und Dodecamethylcyclohexasiloxan sowie Mischungen hiervon, wie sie
z.B. in den Handelsprodukten DC 244, 245, 344 und 345 von Dow Corning
enthalten sind, oder linear, z.B. Hexamethyldisiloxan (L2), Octamethyltrisiloxan (L3),
Decamethyltetrasiloxan (L4), beliebige Zweier-
und Dreiermischungen aus L2, L3 und/oder
L4, wie sie z.B. in den Handelsprodukten
DC 2-1184, Dow Corning® 200 (0, 65 cSt) und Dow
Corning® 200
(1,5 cSt) von Dow Corning enthalten sind.
-
Weitere
erfindungsgemäß bevorzugte
Siliconöle
sind ausgewählt
aus nichtflüchtigen
höhermolekularen
linearen Dimethylpolysiloxanen, im Handel erhältlich z.B. unter der Bezeichnung
Dow Corning® 190,
Dow Corning® 200
Fluid mit Viskositäten
im Bereich von 5–100
cSt, bevorzugt 5–50
cSt oder auch 5–10
cSt, und Baysilon® 350 M.
-
Erfindungsgemäß bevorzugte
natürliche
und synthetische Kohlenwasserstoffe sind ausgewählt aus Paraffinölen, Isohexadecan,
Isoeicosan, Polyisobutenen und Polydecenen, die beispielsweise unter
der Bezeichnung Emery® 3004, 3006, 3010 oder
unter der Bezeichnung Ethylflo® von Albemarle oder Nexbase® 2004G
von Nestle erhältlich
sind, sowie 1,3-Di-(2-ethylhexyl)-cyclohexan
(Cetiol®S).
-
Besonders
bevorzugte erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass das/die bei 20 °C
flüssige/n Öl/e in einer
Gesamtmenge von 0,1–80
Gew.-%, bevorzugt 2–20
Gew.-%, besonders bevorzugt 3–15
Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung,
enthalten ist/sind.
-
In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung weist ein Anteil der Ölkomponenten von mindestens
80 Gew.-% einen Brechungsindex nD von 1,39–1,51 auf.
Besonders bevorzugt ist es, wenn 5–40–50 Gew.-%, außerordentlich
bevorzugt 10–12–25–30 Gew.-%
der Ölkomponenten
einen Brechungsindex nD von 1,43–1,51, bevorzugt
1,44–1,49,
besonders bevorzugt 1,45–1,47–1,485,
bei 20 °C
(gemessen bei λ =
589 nm) aufweisen.
-
Erfindungsgemäß besonders
bevorzugte Zusammensetzungen, die als Wasser-in-Öl-Emulsion konfektioniert sind,
enthalten bevorzugt weiterhin mindestens einen Wasser-in-Öl-Emulgator.
Der mindestens eine Wasser-in-Öl-Emulgator
ist bevorzugt in einer Menge von 0,5–5 Gew.-%, besonders bevorzugt
1,0–1,5–2,5 Gew.-%,
jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulsion, enthalten.
-
Eine
erfindungsgemäß besonders
bevorzugte Gruppe von Wasser-in-Öl-Emulgatoren
sind die Poly-(C2-C3)alkylenglycol-modifizierten
Silicone, deren frühere
INCI-Bezeichnung Dimethicone Copolyol lautete, mit den aktuellen
INCI-Bezeichnungen PEG-x Dimethicone (mit x = 2–20, bevorzugt 3–17, besonders
bevorzugt 11–12),
Bis-PEG-y Dimethicone (mit y = 3–25, bevorzugt 4–20), PEG/PPG
a/b Dimethicone (wobei a und b unabhängig voneinander für Zahlen
von 2–30,
bevorzugt 3–30
und besonders bevorzugt 12–20,
insbesondere 14–18,
stehen), Bis-PEG/PPG-c/d Dimethicone (wobei c und d unabhängig voneinander
für Zahlen
von 10–25,
bevorzugt 14–20
und besonders bevorzugt 14–16,
stehen) und Bis-PEG/PPG-e/f PEG/PPG g/h Dimethicone (wobei e, f,
g und h unabhängig
voneinander für
Zahlen von 10–20,
bevorzugt 14–18
und besonders bevorzugt 16, stehen). Besonders bevorzugt sind PEG/PPG-18/18 Dimethicone,
das in einer 1:9-Mischung mit Cyclomethicone als DC 3225 C bzw.
DC 5225 C im Handel erhältlich
ist, PEG/PPG-4/12 Dimethicone, das unter der Bezeichnung Abil B
8852 erhältlich
ist, sowie Bis-PEG/PPG-14/14 Dimethicone, das in einer Mischung mit
Cyclomethicone als Abil EM 97 (Goldschmidt) im Handel erhältlich ist,
Bis-PEG/PPG-20/20 Dimethicone, das unter der Bezeichnung Abil B
8832 erhältlich
ist, PEG/PPG-5/3 Trisiloxane (Silsoft 305), sowie PEG/PPG-20/23
Dimethicone (Silsoft 430 und Silsoft 440).
-
Weitere
erfindungsgemäß bevorzugte
W/O-Emulgatoren sind Poly-(C2-C3)alqkylenglycolmodifizierte Silicone,
die mit C4-C18-Alkylgruppen
hydrophob modifiziert sind, besonders bevorzugt Cetyl PEG/PPG-10/1 Dimethicone
(früher:
Cetyl Dimethicone Copolyol, erhältlich
als Abil EM 90 oder in einer Mischung aus Polyglyceryl-4-isostearat,
Cetyl PEG/PPG-10/1 Dimethicone und Hexyllaurat unter der Handelsbezeichnung
Abil WE 09), weiterhin Alkyl Methicone Copolyole und Alkyl Dimethicone
Ethoxy Glucoside.
-
Erfindungsgemäß besonders
bevorzugte Zusammensetzungen enthalten weiterhin bevorzugt mindestens
einen hautkühlenden
Wirkstoff enthalten. Erfindungsgemäß geeignete hautkühlende Wirkstoffe
sind beispielsweise Menthol, Isopulegol sowie Mentholderivate, z.B.
Menthyllactat, Menthylglycolat, Menthylpyrrolidoncarbonsäure, Menthylmethylether,
Menthoxypropandiol, Menthonglycerinacetal (9-Methyl-6-(1-methylethyl)-1,4-dioxaspiro(4.5)decan-2-methanol),
Monomenthylsuccinat und 2-Hydroxymethyl-3,5,5-trimethylcyclohexanol.
Als hautkühlende
Wirkstoffe bevorzugt sind Menthol, Isopulegol, Menthyllactat, Menthoxypropandiol und
Menthylpyrrolidoncarbonsäure
sowie Mischungen dieser Substanzen, insbesondere Mischungen von Menthol
und Menthyllactat, Menthol, Mentholglycolat und Menthyllactat, Menthol
und Menthoxypropandiol oder Menthol und Isopulegol.
-
Erfindungsgemäß besonders
bevorzugt ist, dass mindestens ein hautkühlender Wirkstoff in einer
Gesamtmenge von 0,01–1
Gew.%, besonders bevorzugt 0,02–0,5
Gew.% und außerordentlich
bevorzugt 0,05–0,2
Gew.%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung,
enthalten ist.
-
Erfindungsgemäß besonders
bevorzugte Zusammensetzungen, die als treibgasgetriebenes Aerosol konfektioniert
sind, enthalten mindestens ein Treibmittel. Bevorzugte Treibmittel
(Treibgase) sind Propan, Propen, n-Butan, iso-Butan, iso-Buten,
n-Pentan, Penten, iso-Pentan, iso-Penten, Methan, Ethan, Dimethylether, Stickstoff,
Luft, Sauerstoff, Lachgas, 1,1,1,3-Tetrafluorethan, Heptafluoro-n-propan,
Perfluorethan, Monochlordifluormethan, 1,1-Difluorethan, und zwar
sowohl einzeln als auch in Kombination. Auch hydrophile Treibgase, wie
z.B. Kohlendioxid, können
vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden,
wenn der Anteil an hydrophilen Gasen gering gewählt wird und lipophiles Treibgas
(z.B. Propan/Butan) im Überschuss vorliegt.
Besonders bevorzugt sind Propan, n-Butan, iso-Butan sowie Mischungen
dieser Treibgase. Es hat sich gezeigt, dass der Einsatz von n-Butan
als einzigem Treibgas erfindungsgemäß besonders bevorzugt sein kann.
-
Die
Menge der Treibmittel beträgt
bevorzugt 20–80
Gew.%, besonders bevorzugt 30–70
Gew.% und außerordentlich
bevorzugt 40–50
Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, bestehend
aus der erfindungsgemäßen Zusammensetzung
und dem Treibmittel.
-
Als
Druckgasbehälter
kommen Gefäße aus Metall
(Aluminium, Weißblech,
Zinn), geschütztem
bzw. nicht-splitterndem Kunststoff oder aus Glas, das außen mit
Kunststoff beschichtet ist, in Frage, bei deren Auswahl Druck- und
Bruchfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit,
leichte Füllbarkeit
wie auch ästhetische
Gesichtspunkte, Handlichkeit, Bedruckbarkeit etc. eine Rolle spielen.
Spezielle Innenschutzlacke gewährleisten
die Korrosionsbeständigkeit
gegenüber
der erfindungsgemäßen Zusammensetzung.
-
Polyole
-
Bevorzugte
erfindungsgemäße Zusammensetzungen
enthalten weiterhin mindestens ein wasserlösliches mehrwertiges C2-C9-Alkanol mit
2–6 Hydroxylgruppen
und/oder mindestens ein wasserlösliches
Polyethylenglycol mit 3–20
Ethylenoxid-Einheiten sowie Mischungen hiervon. Bevorzugt sind diese
Komponenten ausgewählt
aus 1,2-Propylenglycol, 2-Methyl-1,3-propandiol, Glycerin, Butylenglycolen
wie 1,2-Butylenglycol, 1,3-Butylenglycol und 1,4-Butylenglycol,
Pentylenglycolen wie 1,2-Pentandiol und 1,5-Pentandiol, Hexandiolen
wie 1,6-Hexandiol,
Hexantriolen wie 1,2,6-Hexantriol, 1,2-Octandiol, 1,8-Octandiol,
Dipropylenglycol, Tripropylenglycol, Diglycerin, Triglycerin, Erythrit,
Sorbit sowie Mischungen der vorgenannten Substanzen. Geeignete wasserlösliche Polyethylenglycole
sind ausgewählt
aus PEG-3, PEG-4, PEG-6, PEG-7, PEG-8, PEG-9, PEG-10, PEG-12, PEG-14,
PEG-16, PEG-18 und PEG-20 sowie Mischungen hiervon, wobei PEG-3 bis
PEG-8 bevorzugt sind.
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Bevorzugte
erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass das mindestens eine wasserlösliche
mehrwertige C2-C9-Alkanol
mit 2–6
Hydroxylgruppen und/oder mindestens eine wasserlösliche Polyethylenglycol mit
3–20 Ethylenoxid-Einheiten
ausgewählt
ist aus 1,2-Propylenglycol, 2-Methyl-1,3-propandiol, Glycerin, Butylenglycolen
wie 1,2-Butylenglycol, 1,3-Butylenglycol und 1,4-Butylenglycol,
Pentylenglycolen wie 1,2-Pentandiol und 1,5-Pentandiol, Hexandiolen
wie 1,6-Hexandiol, Hexantriolen wie 1,2,6-Hexantriol, 1,2-Octandiol, 1,8-Octandiol,
Dipropylenglycol, Tripropylenglycol, Diglycerin, Triglycerin, Erythrit,
Sorbit sowie Mischungen der vorgenannten Substanzen.
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Besonders
bevorzugte erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass das mindestens eine wasserlösliche
mehrwertige C2-C9-Alkanol mit 2–6 Hydroxylgruppen
und/oder mindestens eine wasserlösliche
Polyethylenglycol mit 3–20
Ethylenoxid-Einheiten insgesamt in Mengen von 3–30 Gew.-%, bevorzugt 8–25 Gew.-%,
besonders bevorzugt 10–18
Gew.-%, jeweils bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, enthalten
ist.
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Wasser
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Bevorzugte
erfindungsgemäße Zusammensetzungen
enthalten Wasser. Der Anteil des Wassers beträgt bevorzugt 0,1–99 Gew.-%,
besonders bevorzugt 3 bis 80 Gew.-%, außerordentlich bevorzugt 10
bis 70 Gew.-%, weiterhin bevorzugt 15–60 Gew.-%, 20–50 Gew.-%,
30–40
Gew.-%, jeweils bezogen auf die Gesamtzusammensetzung.
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Niedrigschmelzende Lipid- oder Wachskomponente
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Besonders
bevorzugte erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Lipid- oder Wachskomponente mit einem Schmelzpunkt
im Bereich von 25 – < 50 °C, ausgewählt aus
Kokosfettsäureglycerinmono-,
-di- und -triestern,
Butyrospermum Parkii (Shea Butter) und Estern von gesättigten,
einwertigen C8-C18-Alkoholen
mit gesättigten
C12-C18-Monocarbonsäuren sowie
Mischungen dieser Substanzen, enthalten ist. Diese niedriger schmelzenden
Lipid- oder Wachskomponenten ermöglichen
eine Konsistenzoptimierung stiftförmiger oder cremeförmiger Produkte
und eine Minimierung der sichtbaren Rückstände auf der Haut. Besonders
bevorzugt sind Handelsprodukte mit der INCI-Bezeichnung Cocoglycerides, insbesondere
die Handelsprodukte Novata® (ex Cognis), besonders
bevorzugt Novata® AB, ein Gemisch aus C12-C18-Mono-, Di-
und Triglyceriden, das im Bereich von 30–32 °C schmilzt, sowie die Produkte
der Softisan-Reihe (Sasol Germany GmbH) mit der INCI-Bezeichnung
Hydrogenated Cocoglycerides, insbesondere Softisan 100, 133, 134,
138, 142. Weitere bevorzugte Ester von gesättigten, einwertigen C12-C18-Alkoholen
mit gesättigten
C12-C18-Monocarbonsäuren sind
Stearyllaurat, Cetearylstearat (z.B. Crodamol® CSS),
Cetylpalmitat (z.B. Cutina® CP) und Myristylmyristat
(z.B. Cetiol® MM).
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Weitere
besonders bevorzugte erfindungsgemäße Deodorant- oder Antitranspirant-Zusammensetzungen
sind dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Lipid- oder
Wachskomponente mit einem Schmelzpunkt im Bereich von 25 – < 50 °C in Mengen
von 0,01 bis 20 Gew.-%, bevorzugt 3–20 Gew.-%, besonders bevorzugt
5–18 Gew.-%
und außerordentlich
bevorzugt 6–15
Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, enthalten ist.
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Füllstoffe
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Besonders
bevorzugte erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass sie zur Verbesserung der Stiftkonsistenz und der sensorischen
Eigenschaften weiterhin mindestens einen festen, wasserunlöslichen
teilchenförmigen
Füllstoff
enthalten. In einer außerordentlich
bevorzugten Ausführungsform
ist dieser Füllstoff
ausgewählt
aus gegebenenfalls modifizierten Stärken (z.B. aus Mais, Reis,
Kartoffeln) und Stärkederivaten,
die gewünschtenfalls
vorverkleistert sind, insbesondere Stärkederivaten vom Typ DRY FLO®,
Cellulose und Cellulosederivaten, Siliciumdioxid, Kieselsäuren, z.B. Aerosil®-Typen, sphärischen
Polyalkylsesquisiloxan-Partikeln (insbesondere Aerosil® R972
und Aerosil® 200V von
Degussa), Kieselgelen, Talkum, Kaolin, Tonen, z.B. Bentoniten, Magnesiumaluminiumsilikaten,
Bornitrid, Lactoglobulinderivaten, z.B. Natrium-C8-16-Isoalkylsuccinyllactoglobulinsulfonat,
von Brooks Industries erhältlich
als Handelsprodukt Biopol® OE, Glaspulvern, Polymerpulvern,
insbesondere aus Polyolefinen, Polycarbonaten, Polyurethanen, Polyamiden,
z.B. Nylon, Polyestern, Polystyrolen, Polyacrylaten, (Meth)acrylat- oder (Meth)acrylat-Vinyliden-Copolymeren,
die vernetzt sein können,
oder Siliconen, sowie Mischungen dieser Substanzen.
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Polymerpulver
auf Basis eines Polymethacrylat-Copolymers sind z.B. als Handelsprodukt
Polytrap® 6603
(Dow Corning) erhältlich.
Andere Polymerpulver, z.B. auf Basis von Polyamiden, sind unter
der Bezeichnung Orgasol® 1002 (Polyamid-6) und
Orgasol® 2002
(Polyamid-12) von Elf Atochem erhältlich. Weitere Polymerpulver,
die sich für
den erfindungsgemäßen Zweck
eignen, sind z.B. Polymethacrylate (Micropearl® M
von SEPPIC oder Plastic Powder A von NIKKOL), Styrol-Divinylbenzol-Copolymeren
(Plastic Powder FP von NIKKOL), Polyethylen- und Polypropylen-Pulver
(ACCUREL® EP
400 von AKZO) oder auch Siliconpolymere (Silicone Powder X2-1605
von Dow Corning).
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Besonders
bevorzugte erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass sie mindestens einen festen, wasserunlöslichen teilchenförmigen Füllstoff
in einer Gesamtmenge von 0,01 bis 30 Gew.-%, bevorzugt 5–20 Gew.-%, besonders
bevorzugt 8–15
Gew.-%, jeweils bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, enthalten.
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Duftstoffe
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Besonders
bevorzugte erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass weiterhin mindestens eine Duftstoffkomponente enthalten ist.
Als Duftstoffkomponente können
Parfüme,
Parfümöle oder
Parfümölbestandteile
eingesetzt werden. Parfümöle bzw.
Duftstoffe können
erfindungsgemäß einzelne
Riechstoffverbindungen, z. B. die synthetischen Produkte vom Typ
der Ester, Ether, Aldehyde, Ketone, Alkohole und Kohlenwasserstoffe
sein. Riechstoffverbindungen vom Typ der Ester sind z.B. Benzylacetat,
Phenoxyethylisobutyrat, p-tert.-Butylcyclohexylacetat, Linalylacetat,
Dimethylbenzylcarbinylacetat (DMBCA), Phenylethylacetat, Benzylacetat,
Ethylmethylphenylglycinat, Allylcyclohexylpropionat, Styrallylpropionat,
Benzylsalicylat, Cyclohexylsalicylat, Floramat, Melusat und Jasmecyclat.
Zu den Ethern zählen
beispielsweise Benzylethylether und Ambroxan, zu den Aldehyden z.B.
die linearen Alkanale mit 8–18
C-Atomen, Citral, Citronellal, Citronellyloxy-acetaldehyd, Cyclamenaldehyd,
Lilial und Bourgeonal, zu den Ketonen z.B. die Jonone, alpha-Isomethylionon
und Methylcedrylketon, zu den Alkoholen Anethol, Citronellol, Eugenol,
Geraniol, Linalool, Phenylethylalkohol und Terpineol, zu den Kohlenwasserstoffen
gehören hauptsächlich die
Terpene wie Limonen und Pinen. Bevorzugt werden jedoch Mischungen
verschiedener Riechstoffe verwendet, die gemeinsam eine ansprechende
Duftnote erzeugen.
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Solche
Parfümöle können auch
natürliche
Riechstoffgemische enthalten, wie sie aus pflanzlichen Quellen zugänglich sind,
z.B. Pine-, Citrus-, Jasmin-, Patchouly-, Rosen- oder Ylang-Ylang-Öl. Ebenfalls
geeignet sind Muskateller-Salbeiöl,
Kamillenöl,
Nelkenöl,
Melissenöl,
Minzöl,
Zimtblätteröl, Lindenblütenöl, Wacholderbeeröl, Vetiveröl, Olibanumöl, Galbanumöl und Labdanumöl sowie
Orangenblütenöl, Neroliöl, Orangenschalenöl und Sandelholzöl.
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Um
wahrnehmbar zu sein, muss ein Riechstoff flüchtig sein, wobei neben der
Natur der funktionellen Gruppen und der Struktur der chemischen
Verbindung auch die Molmasse eine wichtige Rolle spielt. So besitzen
die meisten Riechstoffe Molmassen bis etwa 200 Dalton, während Molmassen
von 300 Dalton und darüber eher
eine Ausnahme darstellen. Aufgrund der unterschiedlichen Flüchtigkeit
von Riechstoffen verändert
sich der Geruch eines aus mehreren Riechstoffen zusammengesetzten
Parfüms
bzw. Duftstoffs während
des Verdampfens, wobei man die Geruchseindrücke in „Kopfnote" (top note), „Herz- bzw. Mittelnote" (middle note bzw. body)
sowie „Basisnote" (end note bzw. dry
out) unterteilt. Da die Geruchswahrnehmung zu einem großen Teil auch
auf der Geruchsintensität
beruht, besteht die Kopfnote eines Parfüms bzw. Duftstoffs nicht allein
aus leichtflüchtigen
Verbindungen, während
die Basisnote zum größten Teil
aus weniger flüchtigen,
d.h. haftfesten Riechstoffen besteht. Bei der Komposition von Parfüms können leichter
flüchtige
Riechstoffe beispielsweise an bestimmte Fixative gebunden werden,
wodurch ihr zu schnelles Verdampfen verhindert wird. Bei der nachfolgenden
Einteilung der Riechstoffe in „leichter
flüchtige" bzw. „haftfeste" Riechstoffe ist
also über
den Geruchseindruck und darüber,
ob der entsprechende Riechstoff als Kopf- oder Herznote wahrgenommen
wird, nichts ausgesagt.
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Haftfeste
Riechstoffe, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung einsetzbar
sind, sind beispielsweise die ätherischen Öle wie Angelikawurzelöl, Anisöl, Arnikablütenöl, Basilikumöl, Bayöl, Bergamottöl, Champacablütenöl, Edeltannenöl, Edeltannenzapfenöl, Elemiöl, Eukalyptusöl, Fenchelöl, Fichtennadelöl, Galbanumöl, Geraniumöl, Gingergrasöl, Guajakholzöl, Gurjunbalsamöl, Helichrysumöl, Ho-Öl, Ingweröl, Irisöl, Kajeputöl, Kalmusöl, Kamillenöl, Kampferöl, Kanagaöl, Kardamomenöl, Kassiaöl, Kiefernnadelöl, Kopaïvabalsamöl, Korianderöl, Krauseminzeöl, Kümmelöl, Kuminöl, Lavendelöl, Lemongrasöl, Limetteöl, Mandarinenöl, Melissenöl, Moschuskörneröl, Myrrhenöl, Nelkenöl, Neroliöl, Niaouliöl, Olibanumöl, Orangenöl, Origanumöl, Palmarosaöl, Patschuliöl, Perubalsamöl, Petitgrainöl, Pfefferöl, Pfefferminzöl, Pimentöl, Pine-Öl, Rosenöl, Rosmarinöl, Sandelholzöl, Sellerieöl, Spiköl, Sternanisöl, Terpentinöl, Thujaöl, Thymianöl, Verbenaöl, Vetiveröl, Wacholderbeeröl, Wermutöl, Wintergrünöl, Ylang-Ylang-Öl, Ysop-Öl, Zimtöl, Zimtblätteröl, Zitronellöl, Zitronenöl sowie Zypressenöl. Aber
auch die höhersiedenden
bzw. festen Riechstoffe natürlichen
oder synthetischen Ursprungs können
im Rahmen der vorliegenden Erfindung als haftfeste Riechstoffe bzw.
Riechstoffgemische, also Duftstoffe, eingesetzt werden. Zu diesen
Verbindungen zählen
die nachfolgend genannten Verbindungen sowie Mischungen aus diesen:
Ambrettolid, α-Amylzimtaldehyd,
Anethol, Anisaldehyd, Anisalkohol, Anisol, Anthranilsäuremethylester,
Acetophenon, Benzylaceton, Benzaldehyd, Benzoesäureethylester, Benzophenon,
Benzylakohol, Benzylacetat, Benzylbenzoat, Benzylformiat, Benzylvalerianat,
Borneol, Bornylacetat, α-Bromstyrol, n-Decylaldehyd,
n-Dodecylaldehyd, Eugenol, Eugenolmethylether, Eukalyptol, Farnesol,
Fenchon, Fenchylacetat, Geranylacetat, Geranylformiat, Heliotropin,
Heptincarbonsäuremethylester,
Heptaldehyd, Hydrochinon-Dimethylether, Hydroxyzimtaldehyd, Hydroxyzimtalkohol,
Indol, Iron, Isoeugenol, Isoeugenolmethylether, Isosafrol, Jasmon,
Kampfer, Karvakrol, Karvon, p-Kresolmethylether, Cumarin, p-Methoxyacetophenon, Methyl-n-amylketon,
Methylanthranilsäuremethylester,
p-Methylacetophenon, Methylchavikol, p-Methylchinolin, Methyl-β-naphthylketon,
Methyl-n-nonylacetaldehyd, Methyl-n-nonylketon, Muskon, β-Naphtholethylether, β-Naphtholmethylether,
Nerol, Nitrobenzol, n-Nonylaldehyd, Nonylakohol, n-Octylaldehyd, p-Oxy-Acetophenon,
Pentadekanolid, β-Phenylethylakohol,
Phenylacetaldehyd-Dimethyacetal,
Phenylessigsäure,
Pulegon, Safrol, Salicylsäureisoamylester,
Salicylsäuremethylester,
Salicylsäurehexylester,
Salicylsäurecyclohexylester,
Santalol, Skatol, Terpineol, Thymen, Thymol, γ-Undelacton, Vanilin, Veratrumaldehyd,
Zimtaldehyd, Zimatalkohol, Zimtsäure,
Zimtsäureethylester,
Zimtsäurebenzylester.
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Zu
den leichter flüchtigen
Riechstoffen zählen
insbesondere die niedriger siedenden Riechstoffe natürlichen
oder synthetischen Ursprungs, die allein oder in Mischungen eingesetzt
werden können.
Beispiele für leichter
flüchtige
Riechstoffe sind Alkylisothiocyanate (Alkylsenföle), Butandion, Limonen, Linalool,
Linaylacetat und -propionat, Menthol, Menthon, Methyl-n-heptenon, Phellandren,
Phenylacetaldehyd, Terpinylacetat, Zitral, Zitronellal.
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Besonders
bevorzugte erfindungsgemäße Deodorant-
oder Antitranspirant-Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Duftstoffkomponente in einer Gesamtmenge von
0,00001 bis 4 Gew.-%, bevorzugt 0,5–2 Gew.-%, jeweils bezogen
auf die Gesamtzusammensetzung, enthalten ist.
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Ein
weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein zur Behandlung
von Körpergeruch,
dadurch gekennzeichnet, dass eine erfindungsgemäße Zubereitung auf die Haut
aufgetragen wird.
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Auch
bezüglich
bevorzugter Ausführungsforen
des erfindungsgemäßen Verfahrens
gilt mutatis mutandis das zu den erfindungsgemäßen Verwendungen Gesagte.