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DE102007013804B4 - Reinigungsvorrichtung einer Druckmaschine - Google Patents

Reinigungsvorrichtung einer Druckmaschine Download PDF

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DE102007013804B4
DE102007013804B4 DE102007013804.2A DE102007013804A DE102007013804B4 DE 102007013804 B4 DE102007013804 B4 DE 102007013804B4 DE 102007013804 A DE102007013804 A DE 102007013804A DE 102007013804 B4 DE102007013804 B4 DE 102007013804B4
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Germany
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winding shaft
clamping rod
longitudinal groove
clamping
cloth
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Udo Lautenklos
Markus Uihlein
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N3/00Preparing for use and conserving printing surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
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    • B41P2235/10Cleaning characterised by the methods or devices
    • B41P2235/20Wiping devices
    • B41P2235/24Wiping devices using rolls of cleaning cloth

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Abstract

Reinigungsvorrichtung einer Druckmaschine, umfassend – ein Reinigungstuch (2) und – eine Wickelwelle (5) zum Aufwickeln des Reinigungstuchs (2), wobei die Wickelwelle (5) – eine Längsnut (6), – mindestens eine in der Längsnut (6) verstellbar gelagerte, erste Klemmstange (8) zur Querschnittsänderung der Wickelwelle (5) und – eine zweite Klemmstange (9, 10, 11) aufweist und zwischen der ersten Klemmstange (8) und dem Reinigungstuch (2) eine Zwischenlage (12) angeordnet ist, wobei – die zweite Klemmstange (9) in derselben Längsnut (6) wie die erste Klemmstange (8) angeordnet ist oder – die Wickelwelle (5) eine weitere Längsnut (7) aufweist, in der die zweite Klemmstange (10, 11) angeordnet ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Reinigungsvorrichtung einer Druckmaschine, umfassend ein Reinigungstuch und eine Wickelwelle zum Aufwickeln des Reinigungstuchs, wobei die Wickelwelle eine Längsnut und eine in der Längsnut verstellbar gelagerte Klemmstange zur Querschnittsveränderung der Wickelwelle aufweist.
  • Derartige Reinigungsvorrichtungen sind in EP 0 795 402 B1 und DE 10 2005 034 041 A1 beschrieben.
  • In der DE 10018425 A1 ist eine Wickelwelle beschrieben, welche eine Hülse mit einem Längsschlitz umfasst. In der Hülse ist ein rohr- oder stabförmiger Innenkörper verschiebbar. Der Innenkörper drückt entgegen der Federkraft eines Mitnehmerelementes dessen Mitnehmerkante nach außen, wobei sich das Mitnehmerelement durch den Längsschlitz erstreckt. Dadurch wird ein Waschtuch beim Aufwickeln mitgenommen. Um den vom Waschtuch gebildeten Tuchwickel leicht von der Hülse abziehen zu können, wird der Innenkörper zurück verschoben, wodurch die Mitnehmerkante in den Längsschlitz zurück federn kann.
  • In dem Stand der Technik gemäß DE 10 2005 034 041 A1 ist das Problem der Zunahme der Reibung zwischen dem Reinigungstuch und der Wickelwelle in Folge einer Trocknung und Straffung des Reinigungstuchs zufriedenstellend gelöst. Die Lösung besteht in einer Klemmstange, welche in einer ersten Position mehr und in einer zweiten Position weniger aus der Wickelwelle herausragt. In der ersten Position klemmt die Klemmstange einen vom Reinigungstuch gebildeten Tuchwickel sozusagen von innen her auf der Wickelwelle fest. Durch ein Drehen der Klemmstange aus der ersten in die zweite Position wird zwischen der Klemmstange und der inneren Wickellage des Tuchwickels Spiel geschaffen, welches ein leichtgängiges axiales Herunterziehen des Tuchwickels von der Wickelwelle ermöglicht. Ungelöst ist hierbei aber noch das Problem der zwischen der Klemmstange und der inneren Wickellage bestehenden Reibung. Diese Reibung kann sehr groß sein, so dass sich die Klemmstange nur sehr schwer drehen lässt, um den Tuchwickel zu entspannen.
  • Deshalb liegt daraufhin nun die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung zu schaffen, bei welcher sich die Klemmstange leichtgängig verstellen lässt.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Reinigungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Klemmestange ist also nicht mehr direkt mit dem Reinigungstuch in Kontakt, sondern indirekt über die Zwischenlage. Der Reibwert der Reibung zwischen der ersten Klemmstange und der Zwischenlage kann geringer sein als der Reibwert, der bei einem direkten Kontakt der ersten Klemmestange mit dem Reinigungstuch zwischen diesen beiden bestehen würde. Somit ist trotz einer großen Spannkraft, welche von der ersten Klemmstange auf das Reinigungstuch ausgeübt wird, ein leichtgängiges Verstellen der ersten Klemmstange beim Entspannen möglich.
  • Es sind verschiedene Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung möglich. Die erste oder jede Klemmstange kann eine exzentrische Kontur aufweisen, die beim Drehen der ersten oder jeder Klemmstange über eine Verformung der Zwischenlage den Querschnitt der Wickelwelle verändert. Ebenso kann es vorgesehen sein, dass die erste oder jede Klemmstange in zur Wickelwelle axialer Richtung gezogen wird, um über eine Verformung und/oder Verschiebung der Zwischenlage den Querschnitt der Wickelwelle zu verändern. In beiden Fällen, der drehbaren ersten Klemmstange bzw. den drehbaren Klemmstangen sowie der ziehbaren ersten Klemmstange bzw. den ziehbaren Klemmstangen, kann die Zwischenlage ein Blech sein.
  • Mittels der ersten Klemmstange oder den Klemmstangen kann der Querschnitt, welchen die Wickelwelle und die Zwischenlage gemeinsam bilden, vor der Aufnahme des Reinigungstuchs auf der Wickelwelle vergrößert werden, indem die erste oder jede Klemmstange in die entsprechende Position gedreht oder eingeschoben wird. Nach dem Aufwickeln des Reinigungstuchs auf die Wickelwelle und die Zwischenlage liegt das Reinigungtuch an beiden straff an. Um den vom Reinigungstuch gebildeten Tuchwickel ohne Kraftaufwand seitlich von der Wickelwelle herunterziehen zu können, kann die erste oder jede Klemmstange in die andere Position gedreht oder gezogen werden, so dass sich der von der Wickelwelle und der Zwischenlage gebildete Querschnitt reduziert und Spiel zwischen der Wickelwelle und dem Tuchwickel geschaffen wird.
  • In den Unteransprüchen sind weitere Weiterbildungen angegeben.
  • Bei einer Weiterbildung ist die Zwischenlage durch Verstellen der ersten Klemmstange verformbar.
  • Bei einer weiteren Weiterbildung ist die Zwischenlage durch Verstellen der ersten Klemmstange verstellbar.
  • Bei einer weiteren Weiterbildung ist die Zwischenlage derart angeordnet, dass sie radial verstellt wird, wenn die erste Klemmstange verstellt wird.
  • Bei einer weiteren Weiterbildung ist außer der ersten Klemmstange die zweite Klemmstange in derselben Längsnut angeordnet und haben die beiden Klemmstangen einander zugewandte Stangenenden, die miteinander unverbunden sind. Diese Weiterbildung ist bei für große Druckformatbreiten vorgesehenen Reinigungsvorrichtungen besonders vorteilhaft, weil die beiden Klemmstangen vergleichsweise kurz ausgebildet sein können, so dass sie handhabungsfreundlich sind.
  • Weitere konstruktive und funktionell vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele und der dazu gehörigen Zeichnung.
  • In dieser zeigt:
  • 1 eine Reinigungsvorrichtung,
  • 2 eine Wickelwelle der Reinigungsvorrichtung aus 1,
  • 2b die Wickelwelle aus 2a in der Seitenansicht,
  • 3a die Wickelwelle aus 2b mit Details, wobei ein Tuchwickel auf der Wickelwelle gespannt ist,
  • 3b die Wickelwelle aus 3a, wobei der Tuchwickel entspannt ist, und
  • 4a + 4b ein weiteres Ausführungsbeispiel der Wickelwelle aus 2b
  • In 1 ist eine Reinigungsvorrichtung 1 einer Druckmaschine dargestellt. Die Reinigungsvorrichtung 1 umfasst ein Reinigungstuch 2, das von einer ersten Wickelwelle 3 abwickelbar und auf eine zweite Wickelwelle 5 aufwickelbar ist. Beim Reinigen wird das Reinigungstuch 2 von einem Andrückelement 4 gegen einen zu reinigenden Zylinder angedrückt.
  • 2a zeigt, dass die Wickelwelle 5 eine erste Längsnut 6 und eine zweite Längsnut 7 aufweist. In der ersten Längsnut 6 sind eine erste Klemmstange 8 und eine zweite Klemmstange 9 angeordnet. Ein inneres Stangenende 15 der ersten Klemmstange 8 und ein inneres Stangenende 16 der zweiten Klemmstange 9 sind nicht miteinander verbunden. Zwischen den Stangenden 15, 16 besteht ein vergleichsweise großer Abstand. In der zweiten Längsnut 7 sitzen eine dritte Klemmstange 10 und eine vierte Klemmstange 11.
  • Gemäß einer Modifikation könnte in der zweiten Längsnut 7 statt der dritten Klemmstange 10 und der vierten Klemmstange 11 eine einzige Klemmstange sitzen, welche sich im Wesentlichen über die gesamte Länge der zweiten Längsnut 7 erstreckt und die im Prinzip genauso funktioniert, wie die dritte und vierte Klemmstange 10, 11.
  • In 2b ist gezeigt, dass die zweite Längsnut 7 ein schwalbenschwanzförmiges Profil hat.
  • In 3a ist gezeigt, dass auch die erste Längsnut 6 ein schwalbenschwanzförmiges Profil hat und dass die Klemmstange 8 ein dreieckiges Profil hat. Die Klemmstange 9 (vgl. 2a) ist genauso wie die Klemmstange 8 ausgebildet.
  • Die Klemmstange 10 hat ein Profil, das in einer Richtung dicker als in der dazu senkrechten Richtung ist. Die vierte Klemmstange 11 ist genauso wie die dritte Klemmstange 10 ausgebildet. Zwischen der Klemmstange 10 und einer Innenwand der zweiten Längsnut 7, welche sich genauso wie die erste Längsnut 6 über die gesamte Länge der Wickelwelle 5 erstreckt (vgl. 2a), ist ein Ende des Reinigungstuchs 2 eingeklemmt. Die Klemmstange 10 ragt radial nicht aus der Längsnut 7 heraus.
  • Zwischen der ersten Klemmstange 8 und dem Tuchwickel 17 ist eine Zwischenlage 12 angeordnet, welche aus der ersten Längsnut 6 radial herausragt. Die Zwischenlage 12 besteht aus Federblech und hat ein winkelförmiges Profil. Die Zwischenlage 12 erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Länge der Längsnut 6. Dadurch, dass die Zwischenlage 12 über die Umfangslinie der Wickelwelle 5 hinausragt, wird der Querschnitt der Wickelwelle 5 vergrößert. Wenn die Klemmstange 8 in die Längsnut 6 eingesetzt ist, drückt die Klemmstange 8 die Zwischenlage 12 von innen her gegen den Tuchwickel 17. Dadurch wird der Tuchwickel 17 mit der Wickelwelle 5 verspannt.
  • Um die Klemmstangen 8, 9 leichter in die Längsnut 6 einsetzen zu können und dabei in den Zwischenraum zwischen der Wickelwelle 5 und der Zwischenlage 12 einschieben zu können, wodurch die Zwischenlage 12 radial angehoben wird, hat jede Klemmstange 8, 9 an ihrem inneren Stangenende 15, 16 eine Spitze 18. Die Spitzen 18 können Pyramiden oder Kegel oder Pyramiden- oder Kegelstümpfe sein.
  • Um den Tuchwickel 17 axial von der Wickelwelle 5 herunterziehen zu können, wird die Festklemmung des Tuchendes in der zweiten Längsnut 7 gelöst und wird die Verspannung des Tuchwickels 17 mit der Wickelwelle 5 ebenfalls gelöst. Zum Lösen der Festklemmung des Tuchendes wird die Klemmstange 10 aus ihrer in 3a gezeigten Drehstellung in eine dazu senkrechte Drehstellung gedreht und in axialer Richtung aus der zweiten Längsnut 7 herausgezogen. Um den Tuchwickel 5 zu entspannen, wird die Klemmstange 8 in axialer Richtung aus der ersten Längsnut 6 herausgezogen und dabei aus dem Bereich unterhalb der Zwischenlage 12 herausbewegt. Dabei schleift die Klemmstange 8 an der Zwischenlage 12, dies jedoch unter geringer Reibung, so dass das Herausziehen leichtgängig erfolgt. In Folge des Herausziehens der Klemmstange 8 ergibt sich Freiraum für eine radiale Verstellung der Zwischenlage 12 in Richtung des Zentrums der Wickelwelle 5. Bei dieser Verstellung taucht die Zwischenlage 12 tiefer in die erste Längsnut 6 ein, so dass zwischen der Zwischenlage 12 und der inneren Wickellage des Tuchwickels 17 Spiel entsteht, welches ein leichtgängiges Herunterziehen des Tuchwickels 17 von der Wickelwelle 5 und der Zwischenlage 12 ermöglicht.
  • Um die Klemmstangen 8, 9 leichter aus der Wickelwelle 5 herausziehen zu können, wodurch die Zwischenlage 12 radial abgesenkt wird, hat jede Klemmstange an ihrem äußeren Stangenende, das aus der Wickelwelle 5 ein wenig herausragt, einen Handgriff 19, z. B. mit zwei Mulden zum Einlegen des Mittelfingers und des Zeigefingers.
  • In 3b ist die Wickelwelle 5 bei daraus entnommenen Klemmstangen 8 bis 11 dargestellt. Entscheidend ist, dass die Klemmstange 8 bei ihrem axialen Herausziehen aus der Längsnut 6 nicht auf dem Tuchwickel 17 schleift, sondern auf der Zwischenlage 12. Da die Zwischenlage 12 viel glatter als das Reinigungstuch 2 ist, ist die beim Herausziehen der Klemmstange 8 zwischen dieser und der Zwischenlage 12 hervorgerufene Reibung vergleichsweise gering.
  • In den 4a und 4b ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, welches eine Modifikation des in den 3a und 3b dargestellten Ausführungsbeispiels ist. Bei dem in den 4a und 4b dargestellten Ausführungsbeispiel sind die zweite Längsnut 7 und die dritte Klemmstange 10 sowie vierte Klemmstange 11 vorhanden, jedoch zeichnerisch nicht mit dargestellt. Das Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in den 3a und 3b dargestellten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen nur durch die Art der Bewegung der ersten Klemmstange 8 und der zweiten Klemmstange 9.
  • In den 4a und 4b ist am Beispiel der ersten Klemmstange 8 dargestellt, dass die Klemmstangen 8, 9 um ca. 90° in der Längsnut 6 gedreht werden, um die Zwischenlage 12 radial anzuheben und abzusenken. Die Klemmstange 8 hat ein Stangenprofil, das eine schmale Abmessung und senkrecht dazu eine breite Abmessung aufweist. Um die Zwischenlage 12 radial anzuheben und dadurch den Querschnitt der Wickelwelle 5 zu vergrößern, wird die Klemmstange 8 in ihre in 4a dargestellte Drehstellung gedreht, in der sich die breite Abmessung im Wesentlichen radial erstreckt. Das als Exzenter ausgebildete Stangenprofil der Klemmstange 8 ist sozusagen hochkant ausgerichtet. Um die Zwischenlage 12 radial abzusenken und dadurch den Querschnitt der Wickelwelle 5 zu verringern und ein Spiel zwischen der Zwischenlage 12 und dem Tuchwickel 17 zu schaffen, wird die Klemmstange 8 in die in 4b gezeigte Drehstellung gedreht, in welcher die schmale Abmessung des Stangenprofils im Wesentlichen radial ausgerichtet ist.
  • Das Drehen der Klemmstange 8 aus dem in 4a gezeigten Drehstellung in die in 4b gezeigte Drehstellung erfolgt sehr leichtgängig, obwohl dabei die Zwischenlage 12 auf die Klemmstange 8 drückt. Die Zwischenlage 12, welche ein Federblech ist und ein winkelförmiges Profil aufweist, hat eine glatte Innenseite, die mit der Klemmstange 8 in Kontakt steht. Weil die Innenseite so glatt ist, ist beim Drehen der Klemmstange 8 die Reibung zwischen der Klemmstange 8 und der Zwischenlage 12 geringer als die Reibung bei einem direkten Kontakt der Klemmstange 8 mit dem Tuchwickel 17 wäre.
  • In 4b ist die Wickelwelle 5 bei davon heruntergenommenen Tuchwickel 17 dargestellt. Die Zwischenlage 12 hat Schenkel 13, die in Schlitzen 14 geführt sind. Beim radialen Verstellen der Zwischenlage 12 erfolgt eine elastische Verformung der Zwischenlage 12 bzw. ein Federn der Schenkel 13.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Reinigungsvorrichtung
    2
    Reinigungstuch
    3
    erste Wickelwelle
    4
    Andrückelement
    5
    zweite Wickelwelle
    6
    erste Längsnut
    7
    zweite Längsnut
    8
    erste Klemmstange
    9
    zweite Klemmstange
    10
    dritte Klemmstange
    11
    vierte Klemmstange
    12
    Zwischenlage
    13
    Schenkel
    14
    Schlitz
    15
    Stangenende
    16
    Stangenende
    17
    Tuchwickel
    18
    Spitze
    19
    Handgriff

Claims (5)

  1. Reinigungsvorrichtung einer Druckmaschine, umfassend – ein Reinigungstuch (2) und – eine Wickelwelle (5) zum Aufwickeln des Reinigungstuchs (2), wobei die Wickelwelle (5) – eine Längsnut (6), – mindestens eine in der Längsnut (6) verstellbar gelagerte, erste Klemmstange (8) zur Querschnittsänderung der Wickelwelle (5) und – eine zweite Klemmstange (9, 10, 11) aufweist und zwischen der ersten Klemmstange (8) und dem Reinigungstuch (2) eine Zwischenlage (12) angeordnet ist, wobei – die zweite Klemmstange (9) in derselben Längsnut (6) wie die erste Klemmstange (8) angeordnet ist oder – die Wickelwelle (5) eine weitere Längsnut (7) aufweist, in der die zweite Klemmstange (10, 11) angeordnet ist.
  2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (12) durch Verstellen der ersten Klemmstange (8) verformbar ist.
  3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (12) durch Verstellen der ersten Klemmstange (8) verstellbar ist.
  4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (12) derart angeordnet ist, dass sie radial verstellt wird, wenn die erste Klemmstange (8) verstellt wird.
  5. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Klemmstange (8) und die zweite Klemmstange (9) in derselben Längsnut (6) angeordnet sind und einander zugewandte Stangenenden (15, 16) aufweisen, die miteinander unverbunden sind.
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Citations (3)

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