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DE102007011077A1 - Trägerelement und Extraktionsvorrichtung - Google Patents

Trägerelement und Extraktionsvorrichtung Download PDF

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DE102007011077A1
DE102007011077A1 DE102007011077A DE102007011077A DE102007011077A1 DE 102007011077 A1 DE102007011077 A1 DE 102007011077A1 DE 102007011077 A DE102007011077 A DE 102007011077A DE 102007011077 A DE102007011077 A DE 102007011077A DE 102007011077 A1 DE102007011077 A1 DE 102007011077A1
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Christian Von Dein
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DRIPCO AG
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DRIPCO AG
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/02Coffee-making machines with removable extraction cups, to be placed on top of drinking-vessels i.e. coffee-makers with removable brewing vessels, to be placed on top of beverage containers, into which hot water is poured, e.g. cafe filter
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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    • Y02W90/10Bio-packaging, e.g. packing containers made from renewable resources or bio-plastics

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Packages (AREA)

Abstract

Um ein faltbares, zum Aufsetzen auf einen Rand (16) eines Trinkgefäßes, vorzugsweise einer Tasse (15), vorgesehenes Trägerelement (1) aus Papier und/oder Pappe für ein durch einen wasserdurchlässigen Filterbogen gebildetes, zum Aufnehmen eines zu extrahierenden Stoffes vorgesehenes Tütenelement (11), wobei in einem entfalteten, für den Extraktionsvorgang geeigneten Zustand des Trägerelementes (1) mindestens zwei Trägerabschnitte (2) im Wesentlichen vertikal und ein zwischen den Trägerabschnitten (2), von den Trägerabschnitten (2) gestützt angeordneter Plateauabschnitt (4) des Trägerelementes (1) im Wesentlichen horizontal ausgerichtet angeordnet sind, welches eine bessere Stabilität aufweist, wird vorgeschlagen, dass der Plateauabschnitt (4) mit mindestens einem Versteifungselement (8) aus einem Kunststoff versehen ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein faltbares, zum Aufsetzen auf einen Rand eines Trinkgefäßes, vorzugsweise einer Tasse, vorgesehenes Trägerelement aus Papier und/oder Pappe für ein durch einen wasserdurchlässigen Filterbogen gebildetes, zum Aufnehmen eines zu extrahierenden Stoffes vorgesehenes Tütenelement, wobei in einem entfalteten, für den Extraktionsvorgang geeigneten Zustand des Trägerelementes mindestens zwei Trägerabschnitte im wesentlichen vertikal und ein zwischen den Trägerabschnitten, von den Trägerabschnitten gestützt angeordneter Plateauabschnitt des Trägerelementes im wesentlichen horizontal ausgerichtet angeordnet sind.
  • Derartige Trägerelemente sind als wesentlicher Bestandteil von Einmalkaffeezubereitungssätzen bekannt. Sie dienen im entfalteten Zustand dazu, eine an dem Trägerelement in geeigneter Weise üblicherweise durch Kleben befestigte Filtertüte mit einer Menge Kaffeepulver für die Zubereitung einer Tasse Kaffee über einer Kaffeetasse anzuordnen. Es kann dann durch Einfüllen heißen Wassers in die Filtertüte eine Tasse Kaffee zubereitet werden.
  • Die Einmalkaffeezubereitungssets mit den gattungsgemäßen Trägerelementen werden mit einer vorkonfektionierten Menge gemahlenen Kaffeepulvers, welches in der Filtertüte enthalten ist, in zusammengefaltetem Zustand im Handel angeboten. Die Sets sind hierbei als Einmalsets ähnlich einem vorkonfektionierten Teebeutel konzipiert und werden nach der Zubereitung einer Tasse Kaffee üblicherweise entsorgt. Die Trägerelemente bestehen deshalb aus einem Pappematerial, wodurch die Herstellungskosten gering gehalten werden können. Durch die Wahl von Pappe als Material für den Träger gestaltet sich auch die Entsorgung des Einmalsets mit Blick auf Umweltschutzvorschriften problemlos.
  • Die Erfindung betrifft außerdem eine Extraktionsvorrichtung mit einem faltbaren Trägerelement zum Aufsetzen auf einen Rand eines Trinkgefäßes, vorzugsweise einer Tasse, und einem daran befestigten, durch einen wasserdurchlässigen Filterbogen gebildeten Tütenelement zum Aufnehmen eines zu extrahierenden Stoffes.
  • Aus der DE 601 01 558 T2 ist ein gattungsgemäßes Trägerelement sowie eine gattungsgemäße Extraktionsvorrichtung bekannt. Das bekannte Trägerelement ist einstückig ausgestaltet und besteht aus einer Art Pappe, welche derart geformt ist, dass sie gefaltet werden kann und an ihr eine Filtertüte angeklebt werden kann, um das Trägerelement an den Rand einer Kaffeetasse oder ähnlichem Gefäß aufzusetzen. Das Trägerelement übernimmt dabei die Funktion eines einen Kaffeefilter aufnehmenden Trichters herkömmlicher Art. Aus dieser Druckschrift ist ferner eine Extraktionsvorrichtung der eingangs genannten Art bekannt.
  • Zum Gebrauch des bekannten Trägerelementes bzw. der bekannten Extraktionsvorrichtung wird diese wie in der 16 der zitierten Druckschrift gezeigt entfaltet und auf den Rand einer Kaffeetasse aufgesetzt. Anschließend wird heißes Wasser in die von dem Trägerelement gehaltene Filtertüte mit dem Kaffeepulver gefüllt. Das heiße Wasser läuft in üblicher Weise durch das Kaffeepulver und tritt tropfenweise als Kaffee durch die Filtertüte aus und gelangt so in die Kaffeetasse. Nach Beendigung des Vorganges der Kaffeezubereitung wird die bekannte Extraktionsvorrichtung an dem Trägerelement gegriffen und von der Kaffeetasse abgenommen und entsorgt.
  • Bei der bekannten Extraktionsvorrichtung besteht jedoch das Problem, dass dieses sich durch das heiße Wasser erhitzt und dabei häufig auch Feuchtigkeit aufnimmt. Die Stabilität des Trägerelements wird hierdurch stark beeinträchtigt. Wenn der Plateauabschnitt aufgrund dessen kollabiert, kann dies mit Nachteil dazu führen, daß die Kaffeefiltertüte in den fertig gebrühten Kaffee in der Tasse hineinragt. Dies widerspricht dem Konzept der gattungsgemäßen Einmalkaffeefiltersysteme, den Filterbeutel oberhalb des Flüssigkeitspegels in der Tasse zu halten.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Trägerelement der eingangs genannten Art sowie eine Extraktionsvorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, welche eine bessere Stabilität aufweisen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe in einem gattungsgemäßen Trägerelement gelöst, in dem der Plateauabschnitt mit mindestens einem Versteifungselement aus einem Kunststoff und/oder kunststoffähnlichen, biologisch abbaubaren Material versehen ist. Das Material Kunststoff hat den Vorteil, wasserresistent zu sein, so dass auch unter Einwirkung von Heißdampf und heißen Wassers kein Aufweichen des Materials erfolgt. Der durch diese Maßnahme bewirkte Vorteil in der Handhabbarkeit und Zuverlässigkeit des Trägerelements ist überraschend groß, so dass eine durch Material- und Fertigungskosten des Versteifungselements bedingte Erhöhung der Fertigungskosten für das Einmalfilterkaffeesystem in Kauf genommen werden kann. Als besonders geeignetes Material für das Versteifungselement hat sich PET (Polyethylenterephthalat) erwiesen.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Versteifungselement an der unteren Fläche des Plateauabschnittes angeordnet ist. In diesem Falle ist ein Schutz des Plateauabschnitts gegenüber dem aus der Tasse aufsteigenden Wasserdampf gewährleistet.
  • Um den Schutz vor heißem Wasser beim Eingießen in das Einmalkaffeefilterelement zu gewährleisten, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass das Versteifungselement an der oberen Fläche des Plateauabschnittes angeordnet ist.
  • Im Rahmen der Erfindung kann auch sowohl an der unteren als auch an der oberen Fläche des Plateauabschnittes ein Versteifungselement angeordnet sein. In diesem Falle ist der Plateauabschnitt gleichermaßen gegen Heißdampf aus der Tasse von unten, als auch gegenüber Heißwasser von oben geschützt.
  • Damit das Eingießen des Heißwassers in ein Einmalkaffeefilterset basierend auf der erfindungsgemäßen Trägereinheit möglich ist, ist im Rahmen der Erfindung vorgesehen, dass das Versteifungselement eine zentrale Öffnung zum Eingießen von Aufgusswasser aufweist.
  • Um zu gewährleisten, dass die Öffnung in dem Versteifungselement beim Anbringen an den Plateauabschnitt – an der unteren und/oder an der oberen Seite des Plateauabschnittes – mit einer entsprechenden Öffnung in dem Plateauabschnitt in Deckung gebracht werden, ist in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung die Öffnung des Versteifungselements durch einen über eine Fläche des Versteifungselements erhabenen Wulst umgrenzt.
  • Die der Erfindung zugrunde gelegte Aufgabe wird gleichermaßen gelöst durch eine Extraktionsvorrichtung der eingangs genannten Art, bei welcher das Trägerelement nach einem der Patentansprüche 1 bis 4 ausgestaltet ist. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Extraktionsvorrichtung ist das Tütenelement derart an dem Trägerelement befestigt, dass es bei Aufsetzen auf das Trinkgefäß vollständig oberhalb einer durch Auflagepunkte des auf den Rand des Trinkgefässes aufgespannten Ebene angeordnet ist. Hierdurch wird zusätzlich sichergestellt, dass der zu extrahierende Stoff, also insbesondere das Kaffeepulver, von dem heißen Wasser nur einmal durchlaufen wird, wobei das Wasser anschließend die Filtertüte nach unten in üblicher Weise in Richtung der Tasse verlässt. Die erfindungsgemäße Anordnung der Extraktionsvorrichtung verhindert hierbei, dass der in der Filtertüte zurückgebliebene Kaffeesatz nicht weiter in Verbindung mit in der Kaffeetasse befindlichem Kaffeepulver in Verbindung steht und so weiter in unerwünschter Weise zieht. Das Tütenelement befindet sich also stets oberhalb der Flüssigkeit in dem Trinkgefäß, also der Tasse.
  • Die Erfindung wird in einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf eine Zeichnung beispielhaft beschrieben, wobei weitere vorteilhafte Einzelheiten den Figuren der Zeichnung zu entnehmen sind.
  • Funktionsmäßig gleiche Teile sind dabei mit denselben Bezugszeichen versehen.
  • Die Figuren der Zeichnung zeigen im Einzelnen:
  • 1: Erfindungsgemäßes Trägerelement und ein erfindungsgemäßer zugehöriger Versteifungsrahmen in Einzelteilen zerlegt;
  • 2: Prinzipskizze einer erfindungsgemäßen Einmalkaffeeeinheit mit einem erfindungsgemäßen Trägerelement in einer seitlichen Schnittansicht;
  • 3: Perspektivische Darstellung zur Veranschaulichung der Verwendung der erfindungsgemäßen Einmalkaffeefiltereinheit auf einer Kaffeetasse.
  • 4: Draufsicht auf zwei bevorzugte Ausführungsformen von Filtertüten als Bestandteil der erfindungsgemäßen Einmalkaffeefiltereinheit gemäß 3 jeweils in flachem Zustand vor der Montage.
  • Die 1 zeigt im Teil (a) in Draufsicht ein Trägerelement 1 in einem entfalteten Zustand. Das Trägerelement 1 besteht aus beschichteter Pappe und weist zwei Trageabschnitte 2 auf. Die Trageabschnitte 2 werden im Gebrauch entlang der Faltlinien 3 nach unten, also in die Zeichenebene hinein, abgefaltet, um im wesentlichen vertikal ausgerichtet zu sein.
  • Zwischen den beiden Trageabschnitten 2 weist das Trägerelement 1 begrenzt durch die Faltlinien 3 einen rechteckigen Plateauabschnitt 4 auf. Der Plateauabschnitt 4 ist mit einer Öffnung 5 versehen. Im Gebrauch des Trägerelements als Bestandteil des Einmalkaffeefiltersets dient die Öffnung 5 dazu, eine Öffnung bereitzustellen, durch welche heißes Wasser eingegossen wird, um in die unterhalb des Plateauabschnitts 4 angeordnete Filtertüte einzutreten.
  • An den äußeren Rändern der Trageabschnitte 2 ist jeweils eine speziell ausgeformte Aussparung 6 sowie eine Lasche 7 vorhanden. Die Aussparungen 6 dienen in aufgestelltem Zustand des Trägerelements (1) zur Halterung an einer Kaffeetasse. Dies wird im Zusammenhang mit 3 deutlicher zu erkennen sein.
  • Im Teil (b) der 1 ist ein Versteifungsrahmen 8 aus PET (Polyethylenterephthalat) zu erkennen. Der Versteifungsrahmen 8 ist im wesentlichen rechteckig geformt und entspricht in Länge und Breite den Abmessungen des Plateauabschnitts 4 des Trägerelements 1. Der Versteifungsrahmen 8 ist mit einer zentralen Durchlassöffnung 9 versehen, welche in den Abmessungen jenen der Öffnung 5 in dem Plateauabschnitt 4 des Trägerelements 1 entspricht.
  • Die Durchlassöffnung 9 in dem Versteifungsrahmen 8 ist mit einem über die Ebene des Versteifungsrahmens 8 erhabenen Wulst 10 umgrenzt. Der Versteifungsrahmen 8, welche in 1 aus Darstellungsgründen separat von dem Trägerelement 1 dargestellt ist, ist im zusammengebauten Zustand des erfindungsgemäßen Trägerelements 1 von oben oder von unten mit Hilfe des Wulstes 10 in die Öffnung 5 des Plateauabschnitts 4 innerhalb des Trägerelements 1 eingesetzt und mit dem Trägerelement 1 verklebt.
  • Schließlich zeigt Teil (c) der 1 eine Verschlußfolie 17 mit einer Lasche 18. Die Verschlußfolie 17 ist im zusammengesetzten Zustand des Trägerelements 1 auf dem Wulst 10 des Versteifungsrahmens 8 aufgeklebt, um die Durchlaßöffnung 9 des Versteifungsrahmens 8 luftdicht zu verschließen. Die Verschlußfolie 17 dient auf diese Weise zur Lagerung der in einer Filtertüte 11 (vgl. 2) enthaltenen vorkonfektionierten Kaffeemenge 13. Zum Gebrauch des Einmalfiltersets 1 wird die Folie an der Lasche 18 aufgezogen. Die Lasche 18 ist nicht mit dem Wulst 10 verklebt sondern ragt über diesen hinaus.
  • In der 2 ist das erfindungsgemäße Trägerelement 1 komplett verklebt mit dem Versteifungsrahmen 8 schematisch in einer vertikalen Schnittansicht gezeigt. Wie zu erkennen, ist das Trägerelement 1 entlang der Faltlinien 3 derart gefaltet, dass die beiden Trageabschnitte 2 im Wesentlichen senkrecht nach unten orientiert sind. Der Plateauabschnitt 4 ist in dieser gebrauchsfertigen Stellung im Wesentlichen horizontal orientiert. Weiter ist der 2 zu entnehmen, dass der Versteifungsrahmen 8 mit dem Wulst 10 von unten durch die Öffnung 5 des Plateauabschnitts 4 eingefügt ist und dort verklebt ist. Ferner ist zu erkennen, dass am Versteifungsrahmen 8 eine Filtertüte 11 befestigt ist. Die Befestigung der Filtertüte 11 ist durch Verklebung in den Klebebereichen 12 mit dem Versteifungsrahmen 8 sichergestellt. In der Filtertüte 11 ist schematisch ein Extraktionsgemisch 13 aus Aufgusswasser und Kaffeepulver zu erkennen.
  • In 3 ist schließlich die Verwendung eines erfindungsgemäßen voll montierten Einmalkaffeesets 14 im Einsatz auf einer Kaffeetasse 15 veranschaulicht. Das Einmalfilterset 14 ist auf dem Rand 16 auf der Kaffeetasse 15 aufgesetzt, indem die Laschen 7 aus den Aussparungen 6 herausgeklappt sind und der Rand 16 der Kaffeetasse 15 an den Begrenzungen der Aussparungen 6 und der Lasche 7 zur Anlage kommt. Es ist zu erkennen, dass die Kaffeefiltertüte 11 auf diese Weise vollständig oberhalb der Kaffeetasse 15 angeordnet ist. Hierdurch ist mit Vorteil sichergestellt, dass das Kaffeewasser nach Durchlaufen des Kaffeefilters 11 nicht weiter mit dem Extraktionsgemisch 13 in Verbindung steht.
  • Durch den Versteifungsrahmen 8 ist der Plateauabschnitt 4 von unten vor aus der Kaffeetasse 15 aufsteigendem heißen Wasserdampf geschützt. Das Trägerelement 1 bewahrt damit seine Stabilität. Ein Durchweichen des Pappmaterials wird aufgrund des Versteifungsrahmen 8 wirksam vermieden. Durch den Wulst 10 ist bei der Montage des Versteifungsrahmens 8 mit dem Trägerelement 1 sichergestellt, dass die Durchlassöffnung 9 des Versteifungsrahmens 8 mit der Öffnung 5 in dem Plateauabschnitt 4 des Trägerelements 1 exakt zur Deckung kommt. Der Wulst 10 dient ferner, wie oben beschrieben, zur Anbringung der Verschlußfolie 17 mit der Aufreißlasche 18. Die Verschlußfolie versiegelt bis zum Öffnen für den Gebrauch die vorkonfektionierte Kaffeemenge in der Filtertüte 11 luftdicht.
  • Die 4 zeigt in den Teilen (a) und (b) jeweils eine Draufsicht auf eine Filtertüte 11. Die Filtertüten 11 befinden sich in den Darstellungen gemäß 4 in einem flachen Zustand nach dem Ausstanzen aus einem Filterpapierbogen. Jede Filtertüte 11 ist durch Faltlinien 20 in Segmente unterteilt. In der Mitte jeder Filtertüte 11 befindet sich ein rechteckiges Bodensegment 21. Von dem Bodensegment 21 schließen sich entlang der Faltlinien 20 vier Seitensegmente 22 an. Entlang der Längsseiten der Seitensegmente 22 weisen diese seitliche Klebelaschen 23 auf. Die seitlichen Klebelaschen fallen beim Auffalten der Filtertüte 22 nach Innen. An den Querseiten der Seitensegmente 22 weisen diese eine Versiegelungsfläche 24 auf. Die Versiegelungsfläche 24 dient bei der Montage mit dem Trägerelement 1 zum Verkleben mit dem Versteifungsrahmen 8.
  • In der Ausführungsform gemäß 4(a) sind die Versiegelungsflächen 24 rechteckig ausgeformt. Dies führt dazu, daß beim Verkleben mit dem Versteifungsrahmen 8 Eckbereiche 25 überlappen.
  • Im Falle der alternativen Ausführungsform gemäß 4(b) sind die Eckbereiche 25 angespitzt. Ein Überlapp beim Verkleben mit dem Versteifungsrahmen 8 wird bei dieser Ausführungsform der Filtertüte 11 vermieden.
  • Zur Montage der Filtertüte wird diese zunächst entlang durch Aufklappen der Seitensegmente 22 entlang der Faltlinien 20 aus der Zeichenebene heraus zusammengefaltet. Dabei werden die seitlichen Klebelaschen nach Innen gefaltet und verklebt. Anschließend werden die Versiegelungsflächen 24 an den Enden der Seitensegmente 22 entlang der entsprechenden Faltlinien 20 abgeklappt und mit dem Versteifungsrahmen 8 des Trägerelements 1 verklebt.
  • Auf die oben beschriebene Weise ist gemäß der Erfindung ein Trägerelement und ein Einmalkaffeefilterset vorgeschlagen, welche gegenüber bekannten Vorrichtungen wesentlich stabiler sind. Neben einem Schutz vor Aufweichen der Pappe bewirkt der Versteifungsrahmen 8 im übrigen auch bei trockener Pappe eine wesentliche Verstärkung des gesamten Trägerelements 1. Entgegen dem nach allgemeinen Kostengründen sowie aus Gründen der Entsorgung vorherrschenden Trend, Kunststoff im Bereich von Einmalkaffeefiltern nicht zu verwenden, wurde somit eine wesentliche technische Verbesserung der bekannten Einmalkaffee-Filtersysteme anhand der Erfindung erreicht.
  • 1
    Trägerelement
    2
    Trageabschnitt
    3
    Faltlinien
    4
    Plateauabschnitt
    5
    Öffnung
    6
    Aussparung
    7
    Lasche
    8
    Versteifungsrahmen
    9
    Durchlaßöffnung
    10
    Wulst
    11
    Filtertüte/Filter
    12
    Klebebereich
    13
    Extraktionsgemisch
    14
    Einmalfilterset
    15
    Kaffeetasse
    16
    Rand
    17
    Verschlußfolie
    18
    Lasche
    19
    Filterpapier
    20
    Faltlinien
    21
    Bodensegment
    22
    Seitensegment
    23
    seitliche Klebelaschen
    24
    Versiegelungsfläche
    25
    Eckbereich

Claims (7)

  1. Faltbares, zum Aufsetzen auf einen Rand (16) eines Trinkgefäßes, vorzugsweise einer Tasse (15), vorgesehenes Trägerelement (1) aus Papier und/oder Pappe für ein durch einen wasserdurchlässigen Filterbogen gebildetes, zum Aufnehmen eines zu extrahierenden Stoffes vorgesehenes Tütenelement (11), wobei in einem entfalteten, für den Extraktionsvorgang geeigneten Zustand des Trägerelementes (1) mindestens zwei Trägerabschnitte (2) im wesentlichen vertikal und ein zwischen den Trägerabschnitten (2), von den Trägerabschnitten (2) gestützt angeordneter Plateauabschnitt (4) des Trägerelementes (1) im wesentlichen horizontal ausgerichtet angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Plateauabschnitt (4) mit mindestens einem Versteifungselement (8) aus einem Kunststoff und/oder kunststoffähnlichen, biologisch abbaubaren Material versehen ist.
  2. Trägerelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Versteifungselement (8) an der unteren Fläche des Plateauabschnitts (4) angeordnet ist.
  3. Trägerelement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (8) an der oberen Fläche des Plateauabschnitts (4) angeordnet ist.
  4. Trägerelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine zentrale Öffnung (9) zum Eingießen von Aufgußwasser aufweist.
  5. Trägerelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (9) durch einen über eine Fläche des Versteifungselements (8) erhabenen Wulst (10) umgrenzt ist.
  6. Extraktionsvorrichtung (14) mit einem faltbaren Trägerelement (1) zum Aufsetzen auf einen Rand (16) eines Trinkgefäßes, vorzugsweise einer Tasse (15), und einem daran befestigten, durch einen wasserdurchlässigen Filterbogen gebildeten Tütenelement (11) zum Aufnehmen eines zu extrahierenden Stoffes, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 ausgestaltet ist.
  7. Extraktionsvorrichtung (14) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Tütenelement (11) derart an dem Trägerelement (1) befestigt ist, dass es beim Aufsetzen auf das Trinkgefäß (15) vollständig oberhalb einer durch Auflagepunkte des Trägerelementes (1) auf dem Rand (16) des Trinkgefäßes (15) aufgespannten Ebene angeordnet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2609840A1 (de) * 2011-12-21 2013-07-03 M.B. Werbung GmbH Einmalfilter für Kaffeepulver oder Tee
EP2752375A1 (de) * 2013-01-07 2014-07-09 Domna Himbis Vorrichtung zur Zubereitung eines Aufgussgetränks

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