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DE102007010266B3 - Zugentlastung - Google Patents

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DE102007010266B3
DE102007010266B3 DE102007010266A DE102007010266A DE102007010266B3 DE 102007010266 B3 DE102007010266 B3 DE 102007010266B3 DE 102007010266 A DE102007010266 A DE 102007010266A DE 102007010266 A DE102007010266 A DE 102007010266A DE 102007010266 B3 DE102007010266 B3 DE 102007010266B3
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DE102007010266A
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Karl Beck
Christoph Kring
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TE Connectivity Germany GmbH
Original Assignee
Tyco Electronics AMP GmbH
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/58Means for relieving strain on wire connection, e.g. cord grip, for avoiding loosening of connections between wires and terminals within a coupling device terminating a cable
    • H01R13/5833Means for relieving strain on wire connection, e.g. cord grip, for avoiding loosening of connections between wires and terminals within a coupling device terminating a cable the cable being forced in a tortuous or curved path, e.g. knots in cable
    • GPHYSICS
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    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/44Mechanical structures for providing tensile strength and external protection for fibres, e.g. optical transmission cables
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Zugentlastung (1) zur Verhinderung von Reibkorrosion an einer Kontaktstelle, insbesondere für eine elektrische oder optische Leitung (100) eines Verbinders (300), mit
einer bezüglich des Verbinders (300) angeordneten Kulisse (200), an der die Leitung (100) festlegbar ist, wobei Kulisse (200) und Verbinder (300) derart relativ gegeneinander bewegbar (R) sind, dass sich, bei einer Endposition von Kulisse (200) und Verbinder (300) zueinander, eine Schlaufe (150) in der Leitung (100) ausbildet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Zugentlastung zur Verhinderung von Reibkorrosion an einer Kontaktstelle insbesondere für eine elektrische oder optische Leitung eines Verbinders, bevorzugt eines Buchsen- oder Stiftverbinders. Ferner betrifft die Erfindung einen Verbinder, insbesondere einen elektrischen oder optischen Buchsen- oder Stiftverbinder, mit einer erfindungsgemäßen Zugentlastung.
  • Verbinder, wie z. B. elektrische oder optische Verbinder, sind häufig in einer Umgebung angeordnet, in welcher sie mechanischen Belastungen infolge von Rüttel- und/oder Schwingungsbewegungen ausgesetzt sind. Dies betrifft insbesondere Verbinder, die in Kraftfahrzeugen oder Maschinen eingesetzt werden. Befinden sich die einander korrespondierenden Verbinder einer Verbindungsanordnung an unterschiedlichen Teilen oder Baugruppen, die infolge von mechanischen Belastungen Relativbewegungen zueinander durchführen, so kann es zu einer entsprechenden Relativbewegung z. B. von Kontakten in einer Kontaktzone der Verbindungsanordnung kommen. Dies betrifft beispielsweise elektrische Kontaktstifte oder Kontakttabs des einen Verbinders und den entsprechenden Aufnahmekontakt, wie beispielsweise eine elektrische Kontaktbuchse, des anderen an der Verbindungsanordnung beteiligten Verbinders. Relativbewegungen in der Kontaktzone der Verbindungsanordnung verursachen Reibkorrosion, die zu einer Beeinträchtigung des Kontakts zwischen den Steck- und den Aufnahmekontakten führt.
  • Reibkorrosion – auch Passungsrost oder Reiboxidation genannt – ist eine Art Schwingungsverschleiß an mechanischen Kontakt- und/oder Passflächen. Schwingungen, Schlupf und lose Passungen führen in Kombination mit mechanischem Verschleiß und Wechselbeanspruchung zu einer hohen mechanischen Oberflächen belastung. Eine Werkstoffoberfläche wird dabei zerrüttet und aktiviert, wodurch es in der Folge zu einer Reaktion mit Umgebungsmedien (Luft, Schmiermittel, Wasser etc.) kommen kann. Daneben wird insbesondere bei Passungen eine Bildung von Mikrorissen begünstigt, wobei sich eine Dauerschwingfestigkeit eines Werkstoffs stark reduziert, wodurch es in Folge zu einem sogenannten Dauerbruch kommen kann.
  • Bei der Reibkorrosion werden die kontaktgebenden Spitzen der beteiligten Verbindungspartner in einer mechanischen Kontaktzone abgescheuert, wodurch sich lose Partikel bilden. Aufgrund einer Relativbewegung der Verbindungspartner und einer geringen Amplitude der Relativbewegung, werden die Abriebpartikel zwischen den Kontaktflächen der Kontaktzone eingeschlossen. Die in der Kontaktzone vorhandenen Abriebpartikel verursachen einen höheren Verschleiß infolge von Abrasion, die sich im Falle einer Oxidation (harte Partikel) noch weiter erhöht.
  • Bei elektrischen Kontaktstellen kommt es darüber hinaus zu einem Kontaktwiderstandsanstieg, und es kann zu einer so genannten Brown-Powder-Bildung durch eine katalytische Wirkung der beteiligten Werkstoffe kommen. Bei optischen Kontakten, wie z. B. einer Kopplung von Lichtwellenleitern, steigt eine optische Dämpfung stark an.
  • Um einem Eintrag einer mechanischen Belastung in die Kontaktzone eines Verbinders vorzubeugen, werden am Verbinder angeschlossene Kabel oder Leitungen mit einer Zugentlastung versehen, sodass eine mechanische Belastung des Kabels bzw. der Leitung nicht bis an die Kontaktzone gelangt.
  • Die US 4 109 989 offenbart eine elektrische Steckverbindung mit einem Kontaktstecker und einer Kontaktbuchse. Hierbei weisen der Kontaktstecker und die Kontaktbuchse eine Mehrzahl von zueinander korrespondierenden elektrischen Kontakten auf. Eine Zugentlastung für ein angeschlossenes Kabel ist derart ausgeführt, dass das Kabel über eine Klemmung an einer Überwurfmutter festgelegt wird.
  • Die US 4 200 350 offenbart eine Zugentlastung für ein mehrpoliges elektrisches Kabel, wobei die Zugentlastung an eine Isolierung des elektrischen Kabels gecrimpt ist. Von dieser Crimpung stehen Laschen ab, mittels welchen das elektrische Kabel in einem Gehäuse gehalten ist.
  • Die US 4 109 989 und die US 4 200 350 offenbaren jeweils eine Kabelzugentlastung für einen elektrischen Verbinder mit einem 180°-Abgang, wobei das jeweilig mehrpolige Kabel an einer Stelle am betreffenden elektrischen Verbinder festgelegt ist. Hierdurch ist nicht sichergestellt, dass auch alle einzelnen Leitungen des Kabels zugentlastet sind. Insbesondere bei einem Konfektionieren des entsprechenden elektrischen Verbinders ist es schwierig sicherzustellen, dass auch jede einzelne elektrische Leitung des Verbinders zugentlastet ist.
  • Die US 4 832 616 offenbart einen elektrischen Verbinder mit einer Vielzahl von elektrischen Kontakten. Die elektrischen Kontakte werden von einer Verriegelungsvorrichtung am Gehäuse des elektrischen Verbinders in ihrer Position gehalten. Hierfür weist die Verriegelungsvorrichtung eine der Anzahl der elektrischen Kontakte entsprechende Anzahl von Vorsprüngen auf, die die elektrischen Kontakte im Gehäuse des elektrischen Verbinders festlegen.
  • Die US 4 832 616 offenbart lediglich einen gemeinsamen Verriegelungsmechanismus für eine Mehrzahl von elektrischen Kontakten innerhalb eines Verbinders, wobei mechanische Belastungen des Kabels nahezu ungehindert zu den entsprechenden elektrischen Kontakten vordringen können.
  • Die DE 201 21 603 U1 offenbart einen elektrischen Steckverbinder, wobei in einem Gehäuse des Steckverbinders ein elektrischer Kontaktpartner, z. B. in Form eines Steck- oder Buch senkontakts, angeordnet ist. Der Kontaktpartner weist an einem inneren Längsendabschnitt eine daran angeschlossene elektrische Leitung auf, die durch das Gehäuse hindurchgeführt und in einer Gehäusewandung festgelegt ist. Die elektrische Leitung weist für eine Zugentlastung innerhalb des Gehäuses, zwischen dem elektrischen Kontaktpartner und ihrer Lagefixierung in der Gehäusewandung eine Wölbung auf.
  • Die DE 42 01 390 A1 offenbart einen Anschlussstecker für ein mehradriges elektrisches Kabel für z. B. ein Telefon. Der Anschlussstecker umfasst eine Tülle, die an einem Längsende fest mit einem Isolationsmantel des Kabels verbunden ist. In die Tülle ist ein Steckerblock einsetzbar, welcher elektrisch mit Adern des Kabels verbunden ist. Die elektrischen Adern sind in einem montierten Zustand des Anschlusssteckers zwischen der Tülle und dem Steckerblock mit einer Überlänge aufgenommen, sodass sich die Adern innerhalb des Anschlusssteckers aufbeulen und so eine Zugentlastung bilden.
  • Die DE 37 43 499 C1 offenbart einen Stecker für einen elektrischen Anschluss eines Kraftfahrzeuganhängers, mit Zugentlastungen für Adern eines darin aufgenommenen elektrischen Kabels. Ein dem Stecker zugewandter Längsendabschnitt des elektrischen Kabels weist eine damit fest verbundene, ringförmige Kabelschelle auf, ab welcher sich das Kabel in dessen Adern verzweigt, die innerhalb eines Gehäuses des Steckers elektrisch angeschlossen sind. Mittels eines in das Steckergehäuse einschraubbaren Zwischenstücks ist die Kabelschelle translatorisch in das Gehäuse hineinbewegbar, wodurch die Adern des Kabels zwischen ihrer Kontaktstelle im Gehäuse und der Kabelschelle mechanisch entspannt sind.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Zugentlastung insbesondere für eine elektrische oder optische Leitung eines Verbinders zur Verfügung zu stellen. Hierbei soll die erfindungsgemäße Zugentlastung für jede einzelne Leitung des Verbinders eine zuverlässige Zugentlastung realisieren.
  • D. h. es soll erfindungsgemäß möglich sein, für jede einzelne Leitung des Verbinders eine Zugentlastung einzurichten. Dies soll insbesondere auf eine schnelle, rationelle und kostengünstige Weise erfolgen. Ferner ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Zugentlastung für einen Verbinder mit einem 180°-Abgang zur Verfügung zu stellen, welche einem Kontakt des Verbinders ausreichend Bewegungsspielraum zur Verfügung stellt, damit in bzw. an einer Kontaktstelle des Verbinders keine Reibkorrosion auftritt.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird mittels einer Zugentlastung zur Verhinderung von Reibkorrosion, insbesondere für eine elektrische oder optische Leitung eines Verbinders gelöst, wobei die Zugentlastung eine gegenüber dem Verbinder bewegbare Kulisse aufweist, an welcher die Leitung festlegbar ist. Die Kulisse ist gegenüber dem Verbinder derart bewegbar, dass sich, in einer Endposition der Kulisse gegenüber dem Verbinder, in der Leitung eine Schlaufe ausbildet. Eine Relativbewegung zwischen Kulisse und Verbinder ist dabei translatorisch und rotatorisch durchführbar.
  • Durch das erfindungsgemäße Vorsehen der Schlaufe in der Leitung, bzw. einer Schlaufe in einer jeden Leitung des Verbinders, wird garantiert, dass jede Leitung zugentlastet wird. Hierdurch können Bewegungen der Leitung nicht mehr zu einer Kontaktstelle innerhalb des Verbinders gelangen, wodurch Reibkorrosion verhindert wird. Umgekehrt erhält der Verbinder genügend Bewegungsspielraum, ohne dass mechanische Belastungen über die Leitung zur Kontaktstelle des Verbinders gelangen können.
  • Erfindungsgemäß wird einem Verschleiß in der Kontaktstelle vorgebeugt, wodurch sich z. B. ein elektrischer Übergangswiderstand an der Kontaktstelle des Verbinders zeitlich nicht Wesentlich ändert. Analog verhält es sich mit einem optischen Verbinder, dessen Dämpfung im Wesentlichen zeitlich konstant bleibt. Darüber hinaus wird dadurch einer Oxidation der Kontaktstelle vorgebeugt.
  • Erfindungsgemäß ist es möglich, Kulisse und Verbinder getrennt voneinander vorzusehen, wobei z. B. Kulisse und Verbinder an demselben Teil vorgesehen sind. Die Kulisse wird gegenüber dem Verbinder rotatorisch und translatorisch bewegt, wodurch sich die erfindungsgemäße Schlaufe in der Leitung ausbildet.
  • Erfindungsgemäß ist es auch möglich, Kulisse und Verbinder zusammenhängend vorzusehen. Hierbei ist die Kulisse an/auf dem Verbinder angeordnet. Kulisse und Verbinder sind dabei derart gegenseitig rotatorisch und translatorisch bewegbar, dass sich die erfindungsgemäße Schlaufe in der Leitung ausbildet.
  • Bei Ausführungsformen der Erfindung ist es möglich, den Verbinder bzw. dessen Gehäuse derart auszugestalten, dass er mit der Kulisse entsprechend zusammenwirken kann. Darüber hinaus ist es möglich, einen Adapter zwischen Verbinder und Kulisse derart vorzusehen, dass die Relativbewegung zwischen Kulisse und Verbinder bzw. Adapter durchführbar ist. Hierbei ist der Adapter bevorzugt am Verbinder verrastet.
  • Durch das Vorsehen eines Adapters ist es möglich, bereits bestehende Verbinder bzw. noch nicht an vorliegende Erfindung angepasste Verbinder entsprechend auszurüsten. D. h. durch den erfindungsgemäßen Adapter ist es möglich, die erfindungsgemäße Zugentlastung bei sämtlichen Verbindern vorzusehen. Hierdurch erhält die Erfindung ein großes Einsatzgebiet.
  • Bei der Erfindung ist die Zugentlastung derart ausgestaltet, dass zwischen Kulisse und Verbinder bzw. zwischen Kulisse und Adapter eine translatorische und gleichzeitig auch rotatorische Bewegung durchführbar ist. Dies wird z. B. durch eine gegenseitige Verschraubung von Kulisse und Verbinder bzw. von Kulisse und Adapter realisiert. Bevorzugt weist dabei die Kulisse ein Innengewinde und der Verbinder bzw. dessen Adapter ein dazu korrespondierendes Außengewinde auf. Andere einander korrespondierende Ein- bzw. Vorrichtungen sind natürlich ebenfalls anwendbar. So ist z. B. ein Bajonettverschluss oder ein in einem Schlitz geführter Stift ebenso anwendbar.
  • Für ein Etablieren der erfindungsgemäßen Zugentlastung wird – falls notwendig – zunächst der Adapter am Verbinder montiert und mit diesem fest verbunden. Anschließend wird die Leitung durch die Kulisse und am Verbinder ordnungsgemäß angeschlossen. Danach wird die Kulisse auf den Verbinder bzw. dessen Adapter aufgesetzt, und die Leitung wird an der Kulisse festgelegt, was z. B. mittels eines Kabelbinders an einem entsprechenden Montagevorsprung der Kulisse erfolgen kann. Nun werden die Kulisse und der Verbinder derart gegeneinander bewegt oder verschraubt, dass sich Kulisse und Verbinder aufeinander zu bewegen, wodurch sich die zunächst zwischen Verbinder und Kulisse im Wesentlichen gerade gespannte Leitung in einem Bereich zwischen Kulisse und Verbinder in die erfindungsgemäße Schlaufe legt.
  • Durch eine Befestigung der Leitung an der Kulisse, und der Schlaufe in der Leitung zwischen der Befestigung und dem Verbinder, ist die Leitung zugentlastet. D. h. einerseits, dass sich Bewegungen der Leitung nicht in den Verbinder selbst fortsetzten, und andererseits, dass der Verbinder noch genügend Bewegungsspielraum besitzt, ohne dass es in/an einer Kontaktstelle zu Reibkorrosion kommt. D. h. die erfindungsgemäße Schlaufe puffert solche Bewegungen ab.
  • Erfindungsgemäß ist die Verschraubung nun derart ausgelegt, dass ein späterer Radius der Schlaufe bzw. ein für die Schlaufe ein- oder ausleitender Abschnitt der Leitung weder zu klein noch zu groß gerät. Insbesondere ein zu kleiner Ra dius ist für optische Leitungen schädlich. Andererseits wäre eine zu große Schlaufe hinderlich für eine spätere Montage. Bevorzugt ist die vollständig ausgebildete Schlaufe der Leitung nicht größer als eine Außenabmessung der Kulisse. Bevorzugt ist ein Durchmesser der Schlaufe etwas geringer als ein Innendurchmesser der Kulisse.
  • Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen abhängigen Ansprüchen.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine perspektivische Explosionsansicht einer erfindungsgemäßen Zugentlastung;
  • 2 eine Vormontageposition der erfindungsgemäßen Zugentlastung;
  • 3 eine Vorrastposition einer Kulisse auf einem Adapter der erfindungsgemäßen Zugentlastung;
  • 4 eine Position während eines Verschraubvorgangs der Kulisse mit dem Adapter der erfindungsgemäßen Zugentlastung; und
  • 5 die Kulisse der erfindungsgemäßen Zugentlastung in ihrer Endposition auf dem Adapter.
  • Die erfindungsgemäße Zugentlastung wird im Folgenden in Anwendung auf einen elektrischen Verbinder für zwei elektrische Leitungen, Adern oder Kabel näher erläutert. Es ist jedoch möglich, die Erfindung auf eine oder eine Mehrzahl von elektrischen Leitungen, Adern oder Kabel anzuwenden. Ferner kann der Verbinder auch ein optischer oder hydraulischer Verbinder sein. Entsprechend ist dann die Leitung bzw. die Ader bzw. das Kabel ein optisches oder ein hydraulisches. Durch den im Folgenden verwendeten Begriff Leitung sollen die Begriffe Kabel und Ader mitumfasst sein.
  • Ferner ist nachfolgend von einer Schlaufe der Leitung bzw. einer Schlaufe in der Leitung die Rede, welche eine Zugentlastung bzw. einen Bewegungspuffer für den Verbinder zur Verfügung stellt. Hierbei soll unter der Schlaufe eine wie auch immer geartete, von einer 180°-Ausrichtung der Leitung abweichende Konfiguration der Leitung gemeint sein. D. h. durch die Schlaufe ist es möglich, die Leitung auseinander zuziehen und dabei ein Überbrücken einer größeren Distanz mittels der auseinander gezogenen Leitung zu erreichen.
  • Darüber hinaus wird die Erfindung anhand einer Zugentlastung für zwei Leitungen des Verbinders näher erläutert. Die Erfindung soll jedoch nicht auf zwei solche Leitungen beschränkt sein, sondern kann eine einzelne oder auch eine Vielzahl solcher Leitungen umfassen.
  • Die 1 zeigt eine erfindungsgemäße Zugentlastung 1 in einer Explosionsdarstellung, wobei zwei Positionen einer Leitung 100 dargestellt sind. Nämlich – ganz oben – die Leitung 100 in einer Vormontageposition der erfindungsgemäßen Zugentlastung 1 (siehe auch 2), und darunter die Leitung 100 während eines Einrichtens der erfindungsgemäßen Zugentlastung 1 (siehe auch 4).
  • Die erfindungsgemäße Zugentlastung 1 für die Leitung 100 weist im Wesentlichen einen Verbinder 300 für die Leitung 100 und eine Kulisse 200 auf. In einer Ausführungsform der Erfindung wirken der Verbinder 300 und die Kulisse 200 derart zusammen, dass – aufgrund einer gegenseitigen Ausgestaltung von Verbinder 300 und Kulisse 200 – eine Relativbewegung R (siehe 2 bis 4 und die dazugehörigen Erläuterungen) zwischen diesen beiden möglich ist. Hierfür ist der Verbinder 300 entweder entsprechend ausgestaltet oder es ist – falls es nicht möglich ist, den Verbinder 300 entsprechend auszubilden, bzw. die erfindungsgemäße Zugentlastung 1 auf einen bereits existierenden Verbinder 300 anzuwenden ist – ein Adapter 310 vorgesehen, der den Verbinder 300 derart ausrüstet, dass die Re lativbewegung R zwischen Kulisse 200 und Verbinder 300 möglich ist.
  • Es ist erfindungsgemäß jedoch nicht notwendig, den Verbinder 300 und die Kulisse 200 gegenseitig derart auszubilden, dass nur aufgrund der jeweiligen Ausgestaltung die Relativbewegung R realisierbar ist; sondern es ist auch möglich, die Kulisse 200 vom Verbinder 300 getrennt vorzusehen. Eine Relativbewegung R findet dann zwar immer noch zwischen Verbinder 300 und Kulisse 200 statt; jedoch arbeitet dabei die Kulisse 200 bzw. der Verbinder 300 mit einem anderen Bauteil (in der Zeichnung nicht dargestellt) zusammen.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist es dem Verbinder 300 nicht möglich, in der erfindungsgemäß beabsichtigten Weise mit der Kulisse 200 zusammenzuwirken. Daher wird der Verbinder 300 z. B. mit dem Adapter 310 fest verbunden. Dies kann auf herkömmliche Arten, insbesondere durch eine Verrastung, erfolgen. Der Adapter 310 hat im vorliegenden Ausführungsbeispiel im Wesentlichen die Form einer Hülse, insbesondere die Form einer Gewindehülse mit einem Außengewinde 312. Eine Innenkontur des Adapters 310 ist an den Verbinder entsprechend angepasst.
  • Auf dieses Außengewinde 312 des Adapters 310 ist ein Innengewinde 212 der Kulisse 200 schraubbar. Hierfür ist die Kulisse 200 entsprechend ausgestaltet, wobei die Kulisse 200 im Wesentlichen die Form einer durchgängig hohlen Hülse besitzt und das Innengewinde 212 an einer zylindrisch ausgestalteten Innenoberfläche der Kulisse 200 ausgebildet ist. Um ein gegenseitiges Verschrauben von Kulisse 200 und Verbinder 300 zu erleichtern, kann die Kulisse 200 einen oder eine Mehrzahl von Vorsprüngen 230 aufweisen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel der Kulisse 200 sind zwei solche Vorsprünge 230 vorgesehen, die als Eckbereiche ausgebildet sind. Diese Eckbereiche 230 können auch für eine spätere Montage des Verbin ders 300, z. B. an/in einer Maschine oder in einem Kraftfahrzeug, verwendet werden.
  • Ferner weist die Kulisse 200 einen Montagevorsprung 220 für die Leitung 100 auf. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Montagevorsprung 220 für zwei Leitungen 100, ausgebildet, wofür zwei Nuten 222 im bevorzugt länglich ausgebildeten Montagevorsprung 220 vorgesehen sind, in welchen jeweils eine Leitung 100 teilweise aufnehmbar ist. Es ist selbstverständlich möglich eine andere Anzahl von Montagenuten 222 vorzusehen, oder den Montagevorsprung 220 anderweitig auszubilden. Hierfür bietet sich insbesondere auch eine Durchführung durch die Kulisse 200 an.
  • Die erfindungsgemäße Zugentlastung 1 wird folgendermaßen eingerichtet. Zunächst wird der Verbinder 300 mit dem Adapter 310 fest verbunden, insbesondere verrastet. Anschließend wird die Leitung 100 durch die Kulisse 200 gefädelt und am Verbinder 300 entsprechend angeschlossen. Es ist alternativ auch möglich, z. B. zuerst die Leitung 100 am Verbinder 300 anzuschließen und anschließend den Adapter 310 und/oder die Kulisse 200 vorzusehen. Insbesondere ist es möglich, die Kulisse 200 und auch den Adapter 310 von einer anderen als der in 1 dargestellten Seite über den Verbinder 300 zu ziehen bzw. auf diesem zu montieren; z. B. von einer direkt gegenüberliegenden.
  • Sitzt der Adapter 310 fest auf dem Verbinder 300, ist die Leitung 100 am Verbinder 300 angeschlossen und sitzt die Kulisse 200 auf dem Adapter 310, insbesondere auf einem Führungsabschnitt 320 des Adapters 310, so kann die Leitung 100 am Montagevorsprung 220 der Kulisse 200 festgelegt werden. Dies kann jedoch auch schon zeitlich vorher erfolgen. Eine solche Vormontageposition ist in 2 dargestellt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel findet das Festlegen der Leitung 100 am Montagevorsprung 220 der Kulisse 200 mittels eines Kabelbinders 120 statt. Es ist jedoch erfindungsgemäß möglich, andere mögliche Arten der Fixierung der Leitung 100 am Montagevorsprung 200 anzuwenden. Insbesondere eignet sich hierfür eine Klemmung oder eine Klebung.
  • Erfindungsgemäß wird die Leitung 100 am Verbinder 300 angeschlossen und anschließend mittels des Kabelbinders 120 an der Kulisse 200 befestigt, ohne dabei bewusst einen Bewegungsspielraum für die Leitung 100 vorzusehen. Dieser für die Zugentlastung der Leitung 100 notwendige Bewegungsspielraum wird nun erfindungsgemäß durch die Relativbewegung R zwischen Verbinder 300 und Kulisse 200 eingerichtet. Hierfür werden die Kulisse 200 und der Verbinder 300 gegeneinander verschraubt bzw. aufeinander zu bewegt. Die Relativbewegung R ist in den 2 bis 4 jeweils durch die Pfeile R verdeutlicht. Erfindungsgemäß ist es bevorzugt, nur die Kulisse 200 gegenüber dem Verbinder 300 zu verschrauben. Es ist jedoch auch möglich, zusätzlich oder in Alleinstellung den Verbinder 300 gegenüber der Kulisse 200 zu verschrauben; dies ist mit der Relativbewegung (R) zwischen Verbinder 300 und Kulisse 200 in den 2 bis 4 verdeutlicht.
  • Die Kulisse 200 wird nun durch eine Drehbewegung R entlang einem Gewindegang der gemeinsamen Verschraubung mit dem Verbinder 300, mit Bezug auf die 2 bis 5, nach unten geschraubt. Hierbei stellt 3 die Kulisse 200 in einer Vorrastposition auf dem Adapter 310 dar. D. h. ab der in 3 dargestellten Position greifen die entsprechenden Gewindegänge des Außengewindes 312 des Adapters 310 und des Innengewindes 212 der Kulisse 200 ineinander; und entsprechend einer Ganghöhe der korrespondierenden Gewinde 212, 312 legt sich die Leitung 100 in einem Bereich zwischen dem Kabelbinder 120 und dem Verbinder 300 in die Schlaufe 110 (siehe 4). 4 stellt dabei einen Übergangszustand zwischen der Kulisse 200 in Vorrastposition und der Kulisse 200 in Endposition (siehe 5) dar.
  • Eine Ganghöhe der Verschraubung von Kulisse 200 und Adapter 310 wird derart gewählt, dass die im Bereich der Leitungsfixierung 120 und dem Eintauchen der Leitung 100 in den Verbinder 300 entstehenden Radien der Leitung 100 nicht zu klein bzw. nicht zu groß werden. Zu kleine Radien, insbesondere in ein- und ausleitenden Abschnitten 112 der Schlaufe 100 bzw. der Leitung 100, sind insbesondere für optische Leitungen 100 schädlich. Bevorzugt ist ferner, dass die entstehende Schlaufe 110 in der Leitung 100 nicht über eine Außenbegrenzung der Kulisse 200 hinausragt. Bevorzugt ist ein Durchmesser der Schlaufe 110 etwas geringer als der Innendurchmesser des Innengewindes 212 der Kulisse 200. Dies ist insbesondere in 5 gut zu erkennen.
  • Bevorzugt legt sich die Leitung 100 beim Verschrauben von Kulisse 200 und Verbinder 300 im Bereich zwischen der Leitungsfixierung 120 und dem Verbinder 300 in eine Schlaufe 110, deren Ebene im Wesentlichen senkrecht zur Verschraubungsachse L liegt. Dies liegt an einer entsprechenden gegenseitigen Verdrehung von Kulisse 200 und Verbinder 300. D. h., werden in anderen Ausführungsformen der Erfindung (siehe unten) die Kulisse 200 und der Verbinder 300 nicht nur translatorisch aufeinander zu bewegt, sondern zusätzlich auch noch (hauptsächlich) rotatorisch, so bildet sich meist – je nach Stoffeigenschaften und Geometrie der Leitung 100 – eine Schlaufe 110 aus, deren Ebene sich mit zunehmenden Aufeinanderzubewegen der Leitungsfixierungspunkte (Leitungsfixierung 120 an der Kulisse 200 und Anschlussbereich der Leitung 100 im Verbinder 300), in eine „immer senkrechtere" Lage bezüglich der Verschraubungsachse L bewegt. Findet ein ausschließlich translatorisches Verschieben von Kulisse 200 und Verbinder 300 statt, so liegt eine Ebene der Schlaufe 110 meist im Wesentlichen parallel zur Längsachse L.
  • Erfindungsgemäß ist eine Vielzahl von Ausführungsformen realisierbar, die ein gegenseitiges translatorisches bzw. ein gegenseitiges translatorisches und zusätzlich rotatorisches Bewegen von Kulisse 200 und Verbinder 300 bzw. dessen Adapter 310 (im Folgenden ist nur noch vom Verbinder 300 die Rede) mehr oder weniger geführt ermöglichen. In einer Ausführungsform der Erfindung können dies „glatte" Zylinderwände sein, die ein beliebiges Verdrehen und/oder Verschieben von Kulisse 200 und Verbinder 300 gewährleisten. Bevorzugt ist hierbei – wie auch für die nachfolgenden Ausführungsbeispiele – eine Verrastung für die Endposition der Kulisse 200 am Verbinder 300 zwischen diesen beiden Teilen 200, 300 vorgesehen. Darüber hinaus ist es möglich, eine gegenseitige Führung durch einen Schlitz bzw. eine Nut, und einen Stift zu realisieren; hierbei können auch eine Mehrzahl solcher korrespondierender Einrichtungen (Schlitz/Nut und darin geführter Stift) vorgesehen sein. Es können sowohl Kulisse 200 als auch Verbinder 300 den Schlitz bzw. die Nut, oder den Stift aufweisen. Korrespondierend dazu ist dann das entsprechende andere Teil 300, 200 ausgebildet. Hierbei kann der Schlitz bzw. die Nut schraubenförmig oder auch geradlinig in der entsprechenden Zylinderfläche vorgesehen sein. Auch ein zur Längsachse L paralleler Verlauf des Schlitzes bzw. der Nut ist möglich. Ferner ist eine Art „Bajonett-Verschluss" zwischen Kulisse 200 und Verbinder 300 realisierbar.
  • Erfindungsgemäß ist es möglich, einerseits einem Kontakt des Verbinders 300 genügend Bewegungsspielraum zu geben, ohne dass es an der Kontaktstelle zu Reibkorrosion kommt. Ferner ist es möglich, Bewegungen der Leitung 100 über die Leitungsfixierung 120 sowie die Schlaufe 110 derart abzufangen, dass diese sich nicht in den Verbinder 300 fortpflanzen. Insbesondere durch das Vorsehen der Schlaufe 110 wird dies wirkungsvoll verhindert, da die hierfür relevanten longitudinalen Bewegungen der Leitung 100 bevorzugt in eine Bewegungsrichtung senkrecht zur Leitung 100, durch die ein- und ausleitenden Abschnitte 112 der Leitung 100, umgelenkt werden. Aus diesem Grund ist es auch bevorzugt, einen Verschraubungswinkel von Kulisse 200 und Verbinder 300 größer als 180°, insbesondere größer als 360° zu wählen.
  • In der in 5 gezeigten Position kann der Verbinder 300 mit seiner Zugentlastung 1 montiert werden. Die erfindungsgemäße Zugentlastung 1 eignet sich z. B. an/für elektrische Verbinder für Stoßdämpfer, z. B. im Kraftfahrzeugbereich.
  • 1
    Zugentlastung
    100
    elektrische, optische oder hydraulische Leitung, Ader oder Kabel
    110
    Schlaufe, Leitungsschlaufe
    112
    ein- bzw. ausleitender Abschnitt der Leitung 100 bzw. der Schlaufe 110
    120
    Leitungsfixierung, z. B. Kabelbinder, Klemmung, etc.
    200
    Kulisse
    212
    Innengewinde, Gewinde
    220
    Montagevorsprung für Leitung 100
    222
    Nut für Leitung 100
    230
    Vorsprung, Eckbereich
    300
    Verbinder, z. B. Buchsen- oder Stiftverbinder; Buchse, Stecker; elektrischer, optischer oder hydraulischer Verbinder
    310
    Adapter
    312
    Außengewinde, Gewinde
    320
    Führungsabschnitt für Kulisse 200
    L
    Längsachse, Verschraubungsachse von Verbinder 300, Adapter 310, Kulisse 200
    R
    Relativbewegung zwischen Verbinder 300 und Kulisse 200, bevorzugt Verschraubbewegung, Drehbewegung

Claims (11)

  1. Zugentlastung zur Verhinderung von Reibkorrosion an einer Kontaktstelle, insbesondere für eine elektrische oder optische Leitung (100) eines Verbinders (300), mit einer bezüglich des Verbinders (300) angeordneten Kulisse (200), an der die Leitung (100) festlegbar ist, wobei Kulisse (200) und Verbinder (300) derart relativ gegeneinander bewegbar (R) sind, dass sich, bei einer Endposition von Kulisse (200) und Verbinder (300) zueinander, eine Schlaufe (150) in der Leitung (100) ausbildet, und wobei Kulisse (200) und Verbinder (300) derart angeordnet sind, dass eine translatorische und rotatorische Relativbewegung (R) zwischen Kulisse (200) und Verbinder (300) durchführbar ist.
  2. Zugentlastung gemäß Anspruch 1, wobei die Kulisse (200) an/auf dem Verbinder (300) sitzend angeordnet ist, und Kulisse (200) und Verbinder (300) derart ausgebildet sind, dass die Relativbewegung (R) zwischen Kulisse (200) und Verbinder (300) durchführbar ist.
  3. Zugentlastung gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei zwischen Verbinder (300) und Kulisse (200) ein Adapter (310) vorgesehen ist, der die Relativbewegung (R) zwischen Kulisse (200) und Verbinder (300) ermöglicht.
  4. Zugentlastung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei zwischen Kulisse (200) und Verbinder (300) bzw. zwischen Kulisse (200) und Adapter (310) eine Verschraubung durchführbar ist, welche, beim Bewegen der Zugentlastung (1) in deren Endposition, die Leitung (100) zwischen Kulisse (200) und Verbinder (300) in die Schlaufe (110) legt.
  5. Zugentlastung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei, für die Relativbewegung (R) zwischen Verbinder (300) und Kulisse (200), der Verbinder (300) bzw. dessen Adapter (310) ein Außengewinde (312) und die Kulisse (200) ein dazu korrespondierendes Innengewinde (212) aufweist.
  6. Zugentlastung gemäß Anspruch 4 oder 5, wobei eine Ganghöhe der Verschraubung derart gewählt ist, dass ein Durchmesser der Schlaufe (110) der Leitung (100) geringer ist, als der betreffende Innendurchmesser (212) der Verschraubung.
  7. Zugentlastung gemäß einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei ein Verschraubungswinkel von Kulisse (200) und Verbinder (300) ca. 180 ± 45 bevorzugt ca. 270 ± 45°, insbesondere ca. 360 ± 45°, insbesondere bevorzugt ca. 450 ± 45° und insbesondere besonders bevorzugt ca. 540 ± 45° beträgt.
  8. Zugentlastung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Kulisse (200) in ihrer Endposition an/auf dem Verbinder (300) mit dem Verbinder (300) bzw. mit dem Adapter (310) verrastet ist.
  9. Zugentlastung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Verbinder (300) im Inneren des im Wesentlichen hülsenförmig ausgebildeten Adapters (310) verrastet ist.
  10. Zugentlastung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Leitung (100) mittels eines Kabelbinders (220) an der Kulisse (200) festlegbar ist.
  11. Verbinder, insbesondere elektrischer oder optischer Buchen- (100) oder Stiftverbinder (100), mit einer Zugentlastung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
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