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DE102007019656B4 - Kraftfahrzeug mit einer Vorrichtung zum Einbauen eines Sitzes und Verfahren zum Ansteuern einer auf einen Fahrzeuginsassen bezogenen Funktionseinheit in einem Kraftfahrzeug - Google Patents

Kraftfahrzeug mit einer Vorrichtung zum Einbauen eines Sitzes und Verfahren zum Ansteuern einer auf einen Fahrzeuginsassen bezogenen Funktionseinheit in einem Kraftfahrzeug Download PDF

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DE102007019656B4
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Abstract

Kraftfahrzeug mit einer Vorrichtung zum Einbauen eines Sitzes (10), der zwei elektrische Anschlüsse (36, 37) für den Sitz (10) zugeordnet sind, und mit Mitteln zum Messen einer Impedanz mit zwei elektrischen Anschlüssen (38, 39), die mit den zwei elektrischen Anschlüssen (36, 37) für den Sitz verbunden sind, und wobei eine Verbindung zwischen den zwei elektrischen Anschlüssen (36, 37) für den Sitz über ein Impedanzelement besteht, und mit einem in das Kraftfahrzeug eingebauten Sitz (10) mit einem Gurtschloss (14), wobei der Sitz (10) zwei elektrische Anschlüsse (34, 35) aufweist, die über eine Verbindung mit mindestens einem Impedanzelement miteinander verbunden sind, und wobei dem Gurtschloss (14) ein Gurtschlossschalter (32) zugeordnet ist, der bei einem Einführen einer Steckzunge in das Gurtschloss (14) betätigt wird, wobei die Impedanz zwischen den beiden elektrischen Anschlüssen (34, 35) bei betätigtem Gurtschlossschalter (32) anders ist als bei unbetätigtem Gurtschlossschalter (32), und wobei durch Verbinden der zwei elektrischen Anschlüsse (34, 35) eines sitzseitigen Koppelsteckers (16) mit den zwei dem Sitz (10) zugeordneten elektrischen Anschlüssen (36, 37) eines fahrzeugseitigen Koppelsteckers (22) ein Stromkreis des Sitzes (10) und ein Stromkreis des Kraftfahrzeugs miteinander verbunden sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug mit einer Vorrichtung zum Einbauen eines Sitzes und ein Verfahren zum Ansteuern einer auf einen Fahrzeuginsassen bezogenen Funktionseinheit in einem Kraftfahrzeug.
  • Die EP 0 802 093 A1 beschreibt eine Sicherheitseinrichtung für ein Fahrzeug mit einem herausnehmbaren Sitz. Hierbei weist ein Auslösesteuergerät zum Ansteuern eines Airbags einen ersten Eingang für einen Signalweg auf, wobei über eine Trennstellenabfrage eine Übertragungsfähigkeit einer Signaltrennstelle überprüft werden kann. Die Signaltrennstelle kann als elektrische Steckverbindung ausgeführt sein, wobei die Abfrage einer Kopplung über die Steckverbindung mittels einer elektrischen Durchgangsprüfung des Signalwegs erfolgen kann. Hierbei kann ein bestimmter ohmscher Abschlusswiderstand erfasst werden. Über den Signalweg, welcher über die Signaltrennstelle geführt ist, wird dem Auslösesteuergerät ein Sitzbelegungs-Statussignal zugeführt, wobei eine differenziertere Erkennung vorgesehen sein kann, bei welcher unterschieden wird, ob ein den Sitz belegender Insasse den Gurt angelegt hat oder nicht. Über einen weiteren Eingang wird dem. Auslösesteuergerät ein Sitzeinbau-Statussignal einer Sitzeinbau-Erkennungseinrichtung zugeführt. Eine Logikeinheit erlaubt dem Auslösesteuergerät unter logischer Verknüpfung des Sitzeinbau-Statussignals mit dem Statussignal, welches die vorschriftsmäßige Signalübertragung an der Signaltrennstelle anzeigt, unterschiedliche Fehlerzustände zu erfassen und die Vorgabe eines Auslösesignals entsprechend einzustellen.
  • Die DE 43 27 989 A1 beschreibt eine Anschnallerkennungseinrichtung an einem Gurtschloss eines Kraftfahrzeugs. Hierbei weist ein Stromkreis zwei parallel liegende Leitungszweige mit jeweils unterschiedlich großen, darin angeordneten Widerständen auf. Umschalter zu beiden Seiten der Leitungszweige werden durch Einführen einer Gurtschlosszunge in das Gurtschloss betätigt. Der jeweils wirksame Widerstand wird von einer Auswerteeinrichtung detektiert und so der angeschnallte Zustand erkannt.
  • Die DE 10 2004 005 298 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur Gurtanschnallwarnung, bei welcher mittels eines Steuergeräts mit einem ersten Steuereingang und einem zweiten Steuereingang, welcher einen Masse-Anschluss bildet, der Zustand eines Gurtschlossschalters eines Fahrersitzes und der Zustand eines Gurtschlossschalters eines Beifahrersitzes erkannt werden sollen.
  • Die DE 101 27 058 A1 beschreibt einen widerstandscodierten Gurtschlossschalter mit zwei in Reihe geschalteten Widerständen. Der Gurtschlossschalter ist parallel zum ersten Widerstand geschaltet, sodass der erste Widerstand bei geschlossenem Gurtschlossschalter, also bei gestecktem Sicherheitsgurt, überbrückt wird.
  • Die EP 0 653 337 B1 beschreibt ein System zum Anzeigen eines Anlegezustandes von Sicherheitsgurten in einem Kraftfahrzeug, wobei Rückhaltevorrichtungssensoren Signale erzeugen, welche einen verriegelten oder einen entriegelten Zustand eines Sicherheitsgurtschlosses anzeigen. Es wird eine Warnung ausgegeben, wenn das Signal anzeigt, dass ein Sicherheitsgurtschloss während der Fahrt von dem verriegelten in den entriegelten Zustand versetzt wird, d. h. der angelegte Sicherheitsgurt abgenommen wird.
  • Die DE 102 03 139 B4 betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Überwachung des Gebrauchs von Sicherheitsgurten an Rücksitzen. Auch hier erzeugen Sicherheitsgurtsensoren Signale, welche einen Anschnallzustand anzeigen. Darüber hinaus ist eine herausnehmbare Rücksitzreihe mit einem Transponder zum drahtlosen Übermitteln von den Anschnallzustand der Sicherheitsgurte dieser Rücksitzreihe kennzeichnenden Signalen an eine Erfassungseinheit ausgestattet.
  • In Kraftfahrzeugen ist es zunehmend möglich, Sitze herauszunehmen, um damit einen Kraftfahrzeuginnenraum variablen Anforderungen entsprechend zu verändern. Diese Kraftfahrzeuge verfügen jedoch häufig über auf Fahrzeuginsassen bezogene Funktionseinheiten wie Airbagauslöseeinheiten und/oder Gurtstraffsteuereinheiten, welche in wünschenswerter Weise lediglich dann angesteuert werden sollten, wenn der Sitz tatsächlich eingebaut ist. Hierfür kann die Gurtstraffsteuereinheit mit einem Gurtschlosssensor gekoppelt sein, welcher über eine Widerstandsmessung in einem Gurtschloss den Anschnallzustand ermittelt und ein Ansteuern der Gurtstraffsteuereinheit in Abhängigkeit des Anschnallzustands ermöglicht. Abgesehen von der Verwendung der Information bei in einem Notfall wirkenden Funktionseinheiten kann die Information über den Anschnallzustand auch dem Fahrer des Kraftfahrzeugs regelmäßig auf einer Anzeige angezeigt werden.
  • Als nachteilig ist bei bekannten Kraftfahrzeugen mit herausnehmbaren Sitzen der Umstand anzusehen, dass eine Ansteuereinheit zum Ansteuernder Funktionseinheiten beispielsweise für ein Erfassen eines Einbauzustandes des Sitzes und des Anschnallzustands durch Messen einer elektrischen Größe mit jeweils einem Eingang und das Kraftfahrzeug mit einer entsprechenden Verkabelung zu versehen ist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine kompakte Bauform bereitzustellen, mit deren Hilfe eine Ansteuereinheit zum Ansteuern von einer auf einen Fahrzeuginsassen bezogenen Funktionseinheit die für das Ansteuern notwendigen Informationen erhalten kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Kraftfahrzeug gelöst, welches die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist und durch ein Verfahren zum Ansteuern einer auf einen Fahrzeuginsassen bezogenen Funktionseinheit in einem Kraftfahrzeug mit den im Patentanspruch 8 angegebenen Schritten.
  • Der in das Kraftfahrzeug eingebaute Sitz weist zwei elektrische Anschlüsse auf, die über eine Verbindung mit mindestens einem Impedanzelement miteinander verbunden. sind. Dem Gurtschloss ist ein Gurtschlossschalter zugeordnet, der bei einem Einführen einer Steckzunge in das Gurtschloss betätigt wird, wobei die Impedanz zwischen den beiden elektrischen Anschlüssen bei betätigtem Gurtschlossschalter anders ist als bei unbetätigtem Gurtschlossschalter. Das Impedanzelement kann hierbei als Spule, als Kondensator, als Widerstandselement oder als eine geeignete Kombination dergleichen elektrischer Bauteile ausgebildet sein. Durch ein Betätigen des Gurtschlossschalters kann ein elektrischer Kontakt geöffnet oder geschlossen werden. Auf diese Weise ist es möglich, durch Messen der Impedanz zwischen den beiden elektrischen Anschlüssen festzustellen, ob die Steckzunge zum Festlegen eines Sicherheitsgurtes in das Gurtschloss eingeführt ist oder nicht. So sind mittels des Sitzes der Anschnallzustand von Fahrzeuginsassen und der elektrische Anschluss des Sitzes unter Verwendung einer kompakten Schaltung erfassbar.
  • Das erfindungsgemäße Kraftfahrzeug weist eine Vorrichtung zum Einbauen eines Sitzes auf. Der Vorrichtung sind zwei elektrische Anschlüsse für den Sitz zugeordnet. Ferner sind Mittel zum Messen einer Impedanz mit zwei elektrischen Anschlüssen vorgesehen, welche mit den zwei elektrischen Anschlüssen für den Sitz verbunden sind, wobei eine Verbindung zwischen den zwei elektrischen Anschlüssen für den Sitz über ein Impedanzelement besteht. Die Mittel zum Messen der Impedanz ermöglichen es, durch Messen festzustellen, ob die zwei elektrischen Anschlüsse für den Sitz mit den zwei elektrischen Anschlüssen des Sitzes verbunden sind. Durch Verbinden der zwei elektrischen Anschlüsse eines sitzseitigen Koppelsteckers mit den zwei dem Sitz zugeordneten elektrischen Anschlüssen eines fahrzeugseitigen Koppelsteckers werden ein Stromkreis des Sitzes und ein Stromkreis des Kraftfahrzeugs miteinander verbunden. So wird eine kompakte Schaltung in dem erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug verwendet, um den Einbauzustand des Sitzes sowie den elektrischen Anschluss des Sitzes erfassen zu können.
  • Zweckmäßigerweise wird der Sitz in dem erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug verwendet, da so auf besonders einfache Art und Weise der Einbauzustand des Sitzes, der Anschnallzustandes von Fahrzeuginsassen sowie der elektrische Anschluss des Sitzes durch Verwendung eines einzigen Schaltkreises erfassbar sind.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist es in einer ersten Alternative vorgesehen, dass die beiden elektrischen Anschlüsse für den Sitz nur mit den beiden elektrischen Anschlüssen des Sitzes verbindbar sind, wenn der Sitz in die Vorrichtung zum Einbauen eines Sitzes eingebaut ist. Hierbei kann die Vorrichtung zum Einbauen des Sitzes eine Sitzschiene umfassen. Bei entsprechender Gestaltung der Sitzschiene wird so auf einfache Weise sichergestellt, dass Informationen zum Einführen der Steckzunge in das Gurtschloss des Sitzes anhand einer gemessenen Impedanz überhaupt erst erfassbar sind, wenn der Sitz korrekt eingebaut ist.
  • In einer zweiten Alternative ist ein Einbauschalter vorgesehen, der bei in die Vorrichtung zum Einbauen eines Sitzes eingebautem Sitz betätigt ist, wobei bei betätigtem Einbauschalter ein Impedanzelement im Vergleich zum unbetätigten Einbauschalter hinzu- oder weggeschaltet ist, das zur von den Mitteln zum Messen einer Impedanz gemessenen Impedanz beiträgt. Auch hier können als Impedanzelemente Spulen, Kondensatoren, Widerstandselemente oder geeignete Kombinationen dergleichen elektrischer Bauteile verwendet werden. Ein korrekter Einbau des Sitzes in die Vorrichtung zum Einbauen eines Sitzes wird so über das damit einher gehende Betätigen des Einbauschalters, also über das Öffnen oder Schließen eines elektrischen Kontakts, auf einfache Weise durch Messen der Impedanz erfassbar.
  • Je nach Bevorzugung eines bestimmten Montageverfahrens, ist es weiterhin von Vorteil, dass der Einbauschalter entweder in dem Sitz oder in dem Kraftfahrzeug angeordnet ist. Bei einer Anordnung in dem Kraftfahrzeug, beispielsweise bei einer Integration des Einbauschalters in die Sitzschiene, schaltet der Einbauschalter dann bevorzugt ein Impedanzelement hinzu oder weg, das in einer Verbindung zwischen einem der elektrischen Anschlüsse der Mittel zum Messen einer Impedanz und einem der elektrischen Anschlüsse für den Sitz geschaltet ist.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass sämtliche Impedanzelemente als Widerstandselemente ausgebildet sind, die derartige Widerstandswerte haben, dass die Mittel zum Messen einer Impedanz bei unterschiedlichen Situationen betreffend einen elektrischen Anschluss des Sitzes und eine jeweilige Betätigung des Schalters oder der Schalter jeweils unterschiedliche Widerstände messen. Auf diese Weise können durch ein einfach zu realisierendes Messen eines einzigen Widerstandwertes die unterschiedlichen Situationen erfasst werden. Diese Situationen sind durch Wertekombinationen binärer Größen definiert. Diese Größen geben an, ob der Sitz korrekt eingebaut ist, ob die zwei elektrischen Anschlüsse für den Sitz mit den zwei elektrischen Anschlüssen des Sitzes, beispielsweise durch Stecken eines Koppelsteckers, verbunden sind oder ob die Steckzunge zum Festlegen des Sicherheitsgurtes in das Gurtschloss eingeführt ist. Bei geeigneter Wahl der Widerstandswerte der einzelnen Widerstandselemente ist so jeder Kombination der die jeweilige Situation kennzeichnenden binären Größen ein eindeutiger Messwert eines Gesamtwiderstandes zuordenbar. Insbesondere das Gurtschloss kann als Hallelement ausgebildet sein, bei welchem sich der Widerstand ändert, wenn es stromdurchflossen in die Nähe der in diesem Fall aus einem ferromagnetischen Metall gefertigten Steckzunge des Sicherheitsgurtes gebracht wird.
  • Schließlich hat es sich als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn die Mittel zum Messen einer Impedanz in einer Ansteuereinheit zum Ansteuern einer Anzeige, einer Airbagauslöseeinheit und/oder einer Gurtstraffsteuereinheit ausgebildet sind, da die Ansteuereinheit hierfür zusätzlich lediglich mit einem weiteren Eingang zum Messen zu versehen ist, über welchen die Impedanz betreffende Informationen übermittelt werden können.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Ansteuern einer auf einen Fahrzeuginsassen bezogenen Funktionseinheit in einem Kraftfahrzeug wird in einem Kraftfahrzeug mit einem Sitz nach Patentanspruch 1 mithilfe der Mittel zum Messen der Impedanz die Impedanz gemessen, welche zwischen den beiden Anschlüssen der Mittel zum Messen der Impedanz geschaltet ist und daraufhin die Funktionseinheit in Abhängigkeit von der gemessenen Impedanz angesteuert.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass eine Anzeige angesteuert wird, welche Auskunft über das Gurtanlegen eines Fahrzeuginsassen gibt. So ist es auf einfache Weise möglich, rasch den Anschnallzustand des oder der Fahrzeuginsassen zu ermitteln und gegebenenfalls den Fahrer oder nicht angeschnallte Fahrzeuginsassen zu warnen.
  • Schließlich hat es sich als besonders vorteilhaft gezeigt, alternativ oder ergänzend durch das Ansteuern eine Airbagauslöseeinheit und/oder eine Gurtstraffsteuereinheit zur Aktivierung vorzubereiten, wenn das Messen der Impedanz ergibt, dass der Sitz eingebaut und elektrisch angeschlossen ist und der Gurt angelegt ist. Zur Aktivierung vorbereiten bedeutet hier, dass die Airbagauslöseeinheit oder die Gurtstraffsteuereinheit nicht aktiviert worden wäre, wenn ein vorbereitendes Steuersignal der Ansteuereinheit unterblieben wäre. Damit wird vermieden, dass ein Airbag ausgelöst oder ein Gurt gestrafft wird, wenn kein Sitz eingebaut ist oder kein Fahrzeuginsasse auf diesem angeschnallt ist. Auf jeden Fall aber kann im Falle eines Unfalls für einen der Situation entsprechenden, aktiven Schutz der Fahrzeuginsassen gesorgt werden.
  • Die im Zusammenhang mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen und Vorteile gelten, soweit anwendbar, auch für das erfindungsgemäße Verfahren zum Ansteuern der auf einen Fahrzeuginsassen bezogenen Funktionseinheit in dem Kraftfahrzeug.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
  • 1 eine schematisierte Anordnung eines in ein Kraftfahrzeug einbaubaren Sitzes und eines Kraftfahrzeugs mit einer Sitzschiene zum Einbauen des Sitzes; und
  • 2 ein schematisiertes Schaltbild der Anordnung gemäß 1, welche ein Erkennen des Einbauzustands eines in ein Kraftfahrzeug einbaubaren Sitzes, dessen elektrischen Anschlusses und ein Erkennen eines Anschnallzustands ermöglicht.
  • In 1 ist ein Sitz 10 dargestellt, welcher ein Sitzgestell 12 mit einem Gurtschloss 14 sowie einen mit dem Gurtschloss 14 verbundenen, sitzseitigen Koppelstecker 16 umfasst. Daneben ist in einem in 1 schematisch gezeigten Ausschnitt aus einem Kraftfahrzeug 18 eine Sitzschiene 20 mit einem in die Sitzschiene 20 integrierten fahrzeugseitigen Koppelstecker 22 dargestellt, wobei der fahrzeugseitige Koppelstecker 22 mit einer Ansteuereinheit 24 verbunden ist. Die Ansteuereinheit 24 kann in Abhängigkeit von einem mittels einer Messeinrichtung 26 erfassten Messwert eine Anzeige 28 ansteuern.
  • Die Funktionsweise der Vorrichtung zum Erkennen des in das Kraftfahrzeug 18 einbaubaren Sitzes 10 und zum Erkennen eines Anschnallzustands wird anhand von 2. deutlich. Dem Sitz 10 ist ein Widerstandselement 30a und ein Widerstandselement 30b mit jeweils unterschiedlichen Widerstandswerten und ein Gurtschlossschalter 32 zugeordnet, wobei der Gurtschlossschalter 32 beim Betätigen des Gurtschlossschalters 32 einen Stromkreis schließt und dadurch das Widerstandselement 30b überbrückt. Wenn durch Einführen einer vorliegend nicht dargestellten Steckzunge in das Gurtschloss 14 der Gurtschlossschalter 32 geschlossen wird, ist der Widerstandswert des Stromkreises des Sitzes 10 niedriger als bei nicht in das Gurtschloss 14 eingeführter Steckzunge und Reihenschaltung des Widerstandselements 30a mit dem Widerstandselement 30b.
  • Der sitzseitige Koppelstecker 16 des Sitzes 10 weist gemäß 2 zwei elektrische Anschlüsse 34 und 35 auf. Durch Verbinden der zwei elektrischen Anschlüsse 34 und 35 des sitzseitigen Koppelsteckers 16 mit zwei dem Sitz 10 zugeordneten elektrischen Anschlüssen 36 bzw. 37 des fahrzeugseitigen Koppelsteckers 22 werden der Stromkreis des Sitzes 10 und ein Stromkreis des Kraftfahrzeugs 18 miteinander verbunden. Zwischen den zwei elektrischen Anschlüssen 36 und 37 des fahrzeugseitigen Koppelsteckers 22 ist ein weiteres Widerstandselement 30c angeordnet, dessen Widerstandswert von dem jeweiligen Widerstandswert des im Gurtschloss 14 angeordneten Widerstandselements 30a und des im Gurtschloss 14 angeordneten Widerstandselements 30b verschieden ist. Die in der Ansteuereinheit 24 angeordnete Messeinrichtung 26 ist zum Messen von Widerstandswerten ausgelegt. Die Ansteuereinheit 24 weist zwei elektrische Anschlüsse 38 und 39 auf, welche mit den elektrischen Anschlüssen 36 bzw. 37 des fahrzeugseitigen Koppelsteckers 22 verbunden sind.
  • In dem Stromkreis des Kraftfahrzeugs 18 ist ein weiteres Widerstandselement 30d angeordnet, welches durch Schließen eines Einbauschalters 40 überbrückt wird. Ist der Einbauschalter 40 nicht geschlossen, ergibt sich der Widerstandswert des Stromkreises des Kraftfahrzeugs 18 aus einer Reihenschaltung des Widerstandselements 30c mit dem Widerstandselement 30d, sofern der fahrzeugseitige Koppelstecker 22 nicht mit dem sitzseitigen Koppelstecker 16 verbunden ist. Der Einbauschalter 40 ist auf eine Art und Weise in die Sitzschiene 20 integriert, dass bei einem korrekten Einbau des Sitzgestells 12 in die Sitzschiene 20 der Einbauschalter 40 geschlossen und damit einhergehend das Widerstandselement 30d überbrückt wird. Der korrekte Einbau des Sitzgestells 12 ist auf diese Weise durch Messen des Widerstandswertes des Widerstandselements 30c im Stromkreis des Kraftfahrzeugs 18 mittels der Messeinrichtung 26 erfassbar.
  • Wird bei korrekt in die Sitzschiene 20 eingebautem Sitzgestell 12 der sitzseitige Koppelstecker 16 mit dem fahrzeugseitigen Koppelstecker 22 verbunden, so ändert sich dadurch ein mittels der Messeinrichtung 26 messbarer Gesamtwiderstandswert der miteinander verbundenen Stromkreise des Sitzes 10 und des Kraftfahrzeugs 18. Dieser hängt zudem davon ab, ob durch Einführen der Steckzunge in das Gurtschloss 14 der Gurtschlossschalter 32 geschlossen und dadurch das Widerstandselement 30b überbrückt ist.
  • Somit sind durch Messen eines einzigen Widerstandswertes mittels der Messeinrichtung 26 drei unterschiedliche Informationen erfassbar, welche den in das Kraftfahrzeug 18 einbaubaren Sitz 10 betreffen. Unterschiedliche, einen elektrischen Anschluss des Sitzes 10 und ein Betätigen, des Einbauschalters 40 sowie des Gurtschlossschalters 32 betreffende Situationen sind durch Wertekombinationen binärer Größen definiert. Diese binären Größen geben an, ob das Sitzgestell 12 korrekt in die Sitzschiene 20 eingebaut ist, ob der sitzseitige Koppelstecker 16 mit dem fahrzeugseitigen Koppelstecker 22 verbunden ist und ob die Steckzunge zum Festlegen eines Sicherheitsgurtes in das Gurtschloss 14 eingeführt ist. Die Widerstandswerte der Widerstandselemente 30a, 30b, 30c, 30d sind hierfür so gewählt, dass jede Situation einem messbaren Gesamtwiderstandswert entspricht, welcher von der Ansteuereinrichtung 24 als der Situation eindeutig zugeordnet erkennbar ist.
  • Die einer spezifischen Situation zugeordnete Wertekombination der binären Größen wird vorliegend anhand einer Wahl der Widerstandswerte von 100 Ohm für das Widerstandselement 30a, 300 Ohm für das Widerstandselement 30b, 2200 Ohm für das Widerstandselement 30c und 1100 Ohm für das Widerstandselement 30d beispielhaft erläutert.
  • Ist das Sitzgestell 12 nicht in die Sitzschiene 20 eingebaut, der sitzseitige Koppelstecker 16 nicht mit dem fahrzeugseitigen Koppelstecker 22 verbunden und damit die binäre Größe des Anschnallzustands nicht erfassbar, ergibt sich der mittels der Messeinrichtung 26 messbare Gesamtwiderstandswert aus der Reihenschaltung der Widerstandselemente 30c und 30d und beträgt 3300 Ohm. Wird nun das Sitzgestell 12 in die Sitzschiene 20 eingebaut und dadurch der Einbauschalter 40 geschlossen und das Widerstandselement 30d überbrückt, der sitzseitige Koppelstecker 16 jedoch nicht mit dem fahrzeugseitigen Koppelstecker 22 verbunden, entspricht der Gesamtwiderstandswert dem des Widerstandselements 30c und beträgt 2200 Ohm.
  • Wird bei nicht korrekt in die Sitzschiene 20 eingebautem Sitzgestell 12 der sitzseitige Koppelstecker 16 mit dem fahrzeugseitigen Koppelstecker 22 verbunden und damit der Anschnallzustand erfassbar, ergibt sich bei nicht geschlossenem Gurtschlossschalter 32 der Gesamtwiderstandswert aus einer Kombination der Widerstandswerte der in Reihe bzw. parallel geschalteten Widerstandselemente 30a, 30b, 30c und 30d und beträgt 1438,5 Ohm. Wird daraufhin das Sitzgestell 12 korrekt in die Sitzschiene 20 eingebaut und dadurch der Einbauschalter 40 geschlossen und das Widerstandselement 30d überbrückt, misst die Messeinrichtung 26 den Gesamtwiderstandswert gemäß der Kombination der Widerstandswerte der in Reihe bzw. parallel geschalteten Widerstandselemente 30a, 30b und 30c, welcher 338,5 Ohm beträgt.
  • Wird bei nicht korrekt in die Sitzschiene 20 eingebautem Sitzgestell 12 der sitzseitige Koppelstecker 16 mit dem fahrzeugseitigen Koppelstecker 22 verbunden und damit der Anschnallzustand erfassbar, ergibt sich bei geschlossenem Gurtschlossschalter 32 aufgrund des damit einher gehenden Überbrückens des Widerstandselements 30b der messbare Gesamtwiderstandswert aus einer Kombination der Widerstandswerte der in Reihe bzw. parallel geschalteten Widerstandselemente 30a, 30c und 30d und beträgt 1196 Ohm. Wird daraufhin das Sitzgestell 12 korrekt in die Sitzschiene 20 eingebaut und dadurch der Einbauschalter 40 geschlossen und das Widerstandselement 30d überbrückt, misst die Messeinrichtung 26 den Gesamtwiderstandswert gemäß der Kombination der Widerstandswerte der parallel geschalteten Widerstandselemente 30a und 30c, welcher 96 Ohm beträgt.
  • In Abhängigkeit von dem mittels der Messeinrichtung 26 gemessenen Gesamtwiderstandswert wird gemäß 1 und 2 die Anzeige 28 von der Ansteuereinheit 24 angesteuert. Über die Anzeige 28 werden auf einfache Weise und rasch Informationen bereitgestellt, welche darüber Auskunft geben, ob bei korrekt in die Sitzschiene 20 eingebautem Sitzgestell 12 und mit dem fahrzeugseitigen Koppelstecker 22 verbundenem sitzseitigen Koppelstecker 16 ein auf dem Sitz 10 befindlicher Fahrzeuginsasse die Steckzunge des Sicherheitsgurtes in das Gurtschloss 14 eingeführt hat, oder ob sich der Anschnallzustand des Fahrzeuginsassen während der Fahrt ändert. Bei nicht in das Gurtschloss 14 eingeführter Steckzunge kann auf der Anzeige 28 ein Warnsignal erscheinen. Ein optisches Warnsignal, beispielsweise ein Blinklicht, eine grafische Darstellung oder ein Text kann hierbei von einem Tonsignal begleitet sein.
  • In Ergänzung des bevorzugten Ausführungsbeispiels gemäß 1 und 2 kann in dem Stromkreis des Sitzes 10 ein zusätzlicher Sitzbelegungsschalter vorgesehen sein, durch dessen Betätigen ein weiteres Widerstandselement hinzu- oder weggeschaltet werden kann, wobei durch Betätigen des Sitzbelegungsschalters bei geeigneter Wahl der Widerstandswerte der Widerstandselemente 30a, 30b, 30c, 30d und des weiteren Widerstandselements erkennbar ist, ob der Sitz 10 belegt ist.
  • In alternativen, vorliegend nicht gezeigten Ausführungsformen kann durch Betätigen des Gurtschlossschalters 32, des Sitzbelegungsschalters und/oder des Einbauschalters 40 ein Stromkreis geöffnet werden. Daneben ist es vorstellbar, das Widerstandselement 30a durch eine Brücke zu ersetzen, so dass bei korrekt in die Sitzschiene 20 eingebautem Sitzgestell 12 und mit dem fahrzeugseitigen Koppelstecker 22 verbundenem sitzseitigen Koppelstecker 16 bei Einführen der Steckzunge des Sicherheitsgurtes in das Gurtschloss 14 die Messeinrichtung 26 einen Widerstandwert von null Ohm misst. Vorstellbar ist es ebenso, dass gleichzeitig mit einer mechanischen Kopplung des Sitzgestells 12 mit der Sitzschiene 20 eine elektrische Kopplung des sitzseitigen Koppelsteckers 16 mit dem fahrzeugseitigen Koppelstecker 22 erfolgt. In diesem Fall kann das Widerstandselement 30d durch eine Brücke ersetzt werden.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    Sitz
    12
    Sitzgestell
    14
    Gurtschloss
    16
    sitzseitiger Koppelstecker
    18
    Kraftfahrzeug
    20
    Sitzschiene
    22
    fahrzeugseitiger Koppelstecker
    24
    Ansteuereinheit
    26
    Messeinrichtung
    28
    Anzeige
    30a, 30b, 30c, 30d
    Widerstandselement
    32
    Gurtschlossschalter
    34
    elektrischer Anschluss
    35
    elektrischer Anschluss
    36
    elektrischer Anschluss
    37
    elektrischer Anschluss
    38
    elektrischer Anschluss
    39
    elektrischer Anschluss
    40
    Einbauschalter

Claims (10)

  1. Kraftfahrzeug mit einer Vorrichtung zum Einbauen eines Sitzes (10), der zwei elektrische Anschlüsse (36, 37) für den Sitz (10) zugeordnet sind, und mit Mitteln zum Messen einer Impedanz mit zwei elektrischen Anschlüssen (38, 39), die mit den zwei elektrischen Anschlüssen (36, 37) für den Sitz verbunden sind, und wobei eine Verbindung zwischen den zwei elektrischen Anschlüssen (36, 37) für den Sitz über ein Impedanzelement besteht, und mit einem in das Kraftfahrzeug eingebauten Sitz (10) mit einem Gurtschloss (14), wobei der Sitz (10) zwei elektrische Anschlüsse (34, 35) aufweist, die über eine Verbindung mit mindestens einem Impedanzelement miteinander verbunden sind, und wobei dem Gurtschloss (14) ein Gurtschlossschalter (32) zugeordnet ist, der bei einem Einführen einer Steckzunge in das Gurtschloss (14) betätigt wird, wobei die Impedanz zwischen den beiden elektrischen Anschlüssen (34, 35) bei betätigtem Gurtschlossschalter (32) anders ist als bei unbetätigtem Gurtschlossschalter (32), und wobei durch Verbinden der zwei elektrischen Anschlüsse (34, 35) eines sitzseitigen Koppelsteckers (16) mit den zwei dem Sitz (10) zugeordneten elektrischen Anschlüssen (36, 37) eines fahrzeugseitigen Koppelsteckers (22) ein Stromkreis des Sitzes (10) und ein Stromkreis des Kraftfahrzeugs miteinander verbunden sind.
  2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, bei dem die beiden elektrischen Anschlüsse (36, 37) für den Sitz (10) nur mit den beiden elektrischen Anschlüssen (34, 35) des Sitzes (10) verbindbar sind, wenn der Sitz (10) in die Vorrichtung zum Einbauen eines Sitzes (10) eingebaut ist.
  3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 2, bei dem ein Einbauschalter (40) vorgesehen ist, der bei eingebautem Sitz (10) in die Vorrichtung zum Einbauen eines Sitzes (10) des Kraftfahrzeugs (18) betätigt ist, wobei bei betätigtem Einbauschalter (40) ein Impedanzelement im Vergleich zum unbetätigten Einbauschalter (40) hinzu- oder weggeschaltet ist, das zur von den Mitteln zum Messen einer Impedanz gemessenen Impedanz beiträgt.
  4. Kraftfahrzeug nach Anspruch 3, bei dem der Einbauschalter (40) im Sitz (10) angeordnet ist.
  5. Kraftfahrzeug nach Anspruch 3, bei dem der Einbauschalter (40) im Kraftfahrzeug (18) angeordnet ist und ein Impedanzelement hinzu- oder wegschaltet, das in einer Verbindung zwischen einem der elektrischen Anschlüsse (38, 39) der Mittel zum Messen einer Impedanz und einem der elektrischen Anschlüsse (36, 37) für den Sitz (10) geschaltet ist.
  6. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem sämtliche Impedanzelemente als Widerstandselemente (30a, 30b, 30c, 30d) ausgebildet sind, die derartige Widerstandswerte haben, dass die Mittel zum Messen einer Impedanz bei unterschiedlichen Situationen betreffend einen elektrischen Anschluss (34, 35) des Sitzes (10) und eine jeweilige Betätigung des Schalters (32, 40) oder der Schalter (32, 40) jeweils unterschiedliche Widerstände messen.
  7. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die Mittel zum Messen einer Impedanz in einer Ansteuereinheit (24) zum Ansteuern einer Anzeige (28), einer Airbagauslöseeinheit und/oder einer Gurtstraffsteuereinheit ausgebildet sind.
  8. Verfahren zum Ansteuern einer auf einen Fahrzeuginsassen bezogenen Funktionseinheit in einem Kraftfahrzeug, mit den Schritten: – Bereitstellen eines Kraftfahrzeugs mit einer Vorrichtung zum Einbauen eines Sitzes (10), der zwei elektrische Anschlüsse (36, 37) für den Sitz (10) zugeordnet sind, und mit Mitteln zum Messen einer Impedanz mit zwei elektrischen Anschlüssen (38, 39), die mit den zwei elektrischen Anschlüssen (36, 37) für den Sitz verbunden sind, und wobei eine Verbindung zwischen den zwei elektrischen Anschlüssen (36, 37) für den Sitz über ein Impedanzelement besteht, – Bereitstellen eines in das Kraftfahrzeug einbaubaren Sitzes (10) mit einem Gurtschloss (14), wobei der Sitz (10) zwei elektrische Anschlüsse (34, 35) aufweist, die über eine Verbindung mit mindestens einem Impedanzelement miteinander verbunden sind, und wobei dem Gurtschloss (14) ein Gurtschlossschalter (32) zugeordnet ist, der bei einem Einführen einer Steckzunge in das Gurtschloss (14) betätigt wird, wobei die Impedanz zwischen den beiden elektrischen Anschlüssen (34, 35) bei betätigtem Gurtschlossschalter (32) anders ist als bei unbetätigtem Gurtschlossschalter (32), wobei durch Verbinden der zwei elektrischen Anschlüsse (34, 35) eines sitzseitigen Koppelsteckers (16) mit den zwei dem Sitz (10) zugeordneten elektrischen Anschlüssen (36, 37) eines fahrzeugseitigen Koppelsteckers (22) ein Stromkreis des Sitzes (10) und ein Stromkreis des Kraftfahrzeugs miteinander verbunden werden, – Messen der Impedanz, welche zwischen den beiden Anschlüssen (38, 39) der Mittel zum Messen der Impedanz geschaltet ist, mithilfe der Mittel zum Messen der Impedanz, – Ansteuern der Funktionseinheit in Abhängigkeit von der gemessenen Impedanz.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem eine Anzeige (28) angesteuert wird, welche Auskunft über das Gurtanlegen eines Fahrzeuginsassen gibt.
  10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, bei dem eine Airbagauslöseeinheit und/oder eine Gurtstraffsteuereinheit zur Aktivierung vorbereitet wird, wenn das Messen der Impedanz ergibt, dass der Sitz (10) eingebaut und elektrisch angeschlossen ist und der Gurt angelegt ist.
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