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DE102007018324B3 - Bilddatenerfassungssystem eines Röntgen-, CT- oder MRT-Geräts mit integriertem Datenkomprimierungsmodul zur Datenreduktion akquirierter Bilddaten - Google Patents

Bilddatenerfassungssystem eines Röntgen-, CT- oder MRT-Geräts mit integriertem Datenkomprimierungsmodul zur Datenreduktion akquirierter Bilddaten Download PDF

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DE102007018324B3
DE102007018324B3 DE102007018324A DE102007018324A DE102007018324B3 DE 102007018324 B3 DE102007018324 B3 DE 102007018324B3 DE 102007018324 A DE102007018324 A DE 102007018324A DE 102007018324 A DE102007018324 A DE 102007018324A DE 102007018324 B3 DE102007018324 B3 DE 102007018324B3
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acquisition system
image
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Application number
DE102007018324A
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English (en)
Inventor
Helmut Winkelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Healthcare GmbH
Original Assignee
Siemens Corp
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Priority to US12/081,275 priority patent/US20080292168A1/en
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Abstract

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Datenerfassungs- und Datenreduktionssystem (DERS) zur Akquisition und Kompression von Bilddaten, die von einer Bilddaten-Detektoreinheit (DE) eines Bildgebungssystems (BGS), in das das Datenerfassungs- und Datenreduktionssystem (DERS) integriert ist, generiert und bereitgestellt werden. Bei dem Bildgebungssystem (BGS) kann es sich dabei z.B. um ein konventionelles Röntgen-, Computertomografie- oder Magnetresonanztomografiegerät zur hochauflösenden radiografischen, CT- bzw. MRT-gestützten Darstellung von interessierenden Gewebebereichen eines zu untersuchenden Patienten handeln. In diesem Zusammenhang bezieht sich die vorliegende Erfindung vor allem auf ein in das Front End des Datenerfassungs- und Datenreduktionssystems (DERS) integriertes Datenkomprimierungsmodul (DKM) sowie auf ein zugehöriges Verfahren zur Akquisition komprimierter Bilddaten, mit dessen Hilfe die Datendurchsatzrate eines an das Röntgen-, CT- oder MRT-Gerät angeschlossenen Bildverarbeitungs- und Bildvisualisierungssystem (BVS, AB) verbessert werden kann. Zur Bewerkstelligung der Datenreduktion können neben verlustfreien, reversiblen Kompressions- und Kodierverfahren, die beispielsweise nach dem Prinzip der Lauflängenkodierung, Shannon-Fano-Entropiekodierung, Huffman-Kodierung oder Lempel-Ziv-Welch-Kodierung arbeiten, auch verlustbehaftete Kompressions- und Kodierverfahren eingesetzt werden, die z.B. auf dem Prinzip der Diskreten Konsinustransformation, ...

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Datenerfassungs- und Datenreduktionssystem zur Akquisition und Kompression von Bilddaten, die von einer Bilddaten-Detektoreinheit eines Bildgebungssystems, in das das Datenerfassungs- und Datenreduktionssystem integriert ist, generiert und bereitgestellt werden. Bei dem Bildgebungssystem kann es sich dabei z.B. um ein konventionelles Röntgen-, Computertomografie- oder Magnetresonanztomografiegerät zur hochauflösenden radiografischen, CT- bzw. MRT-gestützten Darstellung von interessierenden Gewebebereichen eines zu untersuchenden Patienten handeln. In diesem Zusammenhang bezieht sich die vorliegende Erfindung vor allem auf ein in das Front End dieses Datenerfassungs- und Datenreduktionssystems integriertes Datenkomprimierungsmodul sowie auf ein zugehöriges Datenakquisitionsverfahren, mit dessen Hilfe die Datendurchsatzrate eines an das Röntgen-, CT- oder MRT-Gerät angeschlossenen Bildverarbeitungs- und Bildvisualisierungssystems verbessert werden kann.
  • Digitale Bilddaten werden heutzutage in nahezu allen technischen Bereichen benötigt. Neben dem Internet, in dem es kaum noch Webseiten ohne digitale Bilder gibt, erlebt insbesondere die digitale Fotografie derzeit einen rasanten Aufschwung. Auch in anderen Bereichen, wie z.B. in der Archivierung von Bilddokumenten oder in der technischen Qualitätskontrolle, setzen sich digitale Bilder immer weiter durch. Werden an sie die gleichen Qualitätsansprüche wie an die klassische Fotografie gestellt, entstehen sehr große Datenmengen im Bereich von mehreren Megabytes pro Bild. Für Anwendungen, bei denen große Mengen an digitalen Bilddaten anfallen, wie z.B. für die meisten Anwendungen im Bereich Multimedia oder im Bereich der medizinischen Bilddatenverarbeitung, ist somit ein effi zientes Datenkompressionsverfahren als Zwischenschritt vor einer Übertragung oder Archivierung dieser Daten unabdingbar. Die Anforderungen an die visuelle Qualität von digitalen Bildern sind dabei höchst unterschiedlich. Im Internet steht meist eine effiziente Übertragung der Bilddaten im Vordergrund, die sich nur durch eine starke, verlustbehaftete Kompression erzielen lässt, was zur Folge hat, dass die Bildqualität typischerweise eher gering ist. Andere Einsatzfelder, wie beispielsweise die medizinische Bilddatenverarbeitung, erfordern hingegen eine möglichst verlustlose Kompression der Bilder.
  • Bei Vornahme einer Quantisierung des darstellbaren Wertebereichs auf N verschiedene Farb- bzw. Grauwerte (Symbole) lassen sich akquirierte Bilddaten mit m = ⌈log2(N)⌉ Bits pro Pixel beschreiben. So können bei einer Kodierung mit m Bits/Pixel bis zu N = 2m verschiedene Symbole unterschieden werden. Mit Hilfe des Shannonschen Quellenkodierungstheorems, mit dem sich die minimale Datenrate zur Übertragung von N statistisch unabhängigen Symbolen bestimmen lässt, kann gezeigt werden, dass ein digitales Bild mit N unterschiedlichen Farb- bzw. Grauwerten Ij der Auftrittswahrscheinlichkeiten pj (wobei j in den natürlichen Zahlen enthalten ist) genau dann optimal kodiert (d.h. mit maximal möglicher Kompressionsrate komprimiert) wird, wenn jedem Farb- bzw. Grauwert Ij ein Kode der Länge L = –log2(pj) (in Bits pro Pixel) zugeordnet wird. Bei dieser Kodierung ergibt sich dann eine Quellenentropie von H = –ΣNj=1 pj·log2(pj) Bits pro Pixel. Unabhängig davon, wie ein solcher Kode zu erzeugen ist, gibt die Entropie die theoretische untere Schranke an, mit der ein Bild kodiert werden kann, wenn jedes Pixel individuell kodiert wird. Gelingt es, die Pixelwerte des Bildes vollständig zu dekorrelieren, was möglich ist, da die Grauwerte benachbarter Pixel in der Regel nicht statistisch unabhängig sind, beschreibt die Entropie dieses nun redundanzbefreiten Bildes eine mögliche untere Grenze, die angibt, welcher Kompressionsfaktor maximal erreichbar ist. Hierbei gilt es zwei Probleme zu lösen: Als Erstes muss versucht werden, dem Bild jegliche inhärente Redundanz zu entziehen. Dies ist in der Regel relativ schwierig, da die genaue Art der Abhängigkeit von Grauwerten einzelner Pixel untereinander, welche sich auch lokal ändern kann, unbekannt ist. Das zweite Problem besteht darin, anschließend einen Kode – angepasst an die Auftrittswahrscheinlichkeiten der verbleibenden Symbole – zu konstruieren, welcher eine resultierende durchschnittliche Bitrate erzeugt, die der zuvor bestimmten Quellenentropie möglichst nahe kommt.
  • Ein typisches Beispiel für die Anwendung moderner Bildkompressionsalgorithmen im Bereich der medizinischen Bilddatenverarbeitung stellen Bilddatenerfassungs-, Bildarchivierungs, Bildrendering- und Bildvisualisierungssysteme mit hoher Eingangskanalzahl dar, wie sie unter anderem in Verbindung mit modernen Computer- oder Magnetresonanztomografiegeräten oder bei mit Flächendetektoren ausgestatteten Röntgengeräten vorkommen. All diese Systeme müssen in der Lage sein, hohe Datenraten zu verarbeiten. Bislang werden die mit Hilfe röntgenologischer, CT- bzw. MRT-gestützter Bildgebung akquirierten Bilddaten werden in der Regel zu einer baumartigen Datenstruktur konzentriert und dann mit Hilfe von wenigen Hochgeschwindigkeits-Datenverbindungen zwecks Speicherung, weiterer Verarbeitung und/oder grafischer Darstellung an ein Bildarchivierungs- bzw. Bildrendering- und Bildvisualisierungssystem weitergeleitet, ohne dass zuvor eine Datenreduktion mit einer zur Gewährleistung des erforderlichen Datendurchsatzes ausreichenden Kompressionsrate stattgefunden hat.
  • Stattdessen wird das Problem der Bewältigung der bei einem CT- bzw. MRT-gestützten Bildgebungsprozess anfallenden hohen Datenmengen bei der Archivierung, Weiterverarbeitung und grafischen Visualisierung dieser Daten und das Problem der darauf zurückzuführenden Vollauslastung bzw. Überlastung der Prozessorkapazitäten eines zu diesem Zweck verwendeten Bilddatenerfassungs-, Bildarchivierungs-, Bildrendering- und Bildvisualisierungssysteme derzeit durch ein geschicktes Pa rallelisieren von kausal unabhängigen und damit simultan ausführbaren (nebenläufigen) Prozessen oder Threads (Multitasking) gelöst bzw. durch Erzielung von Nebenläufigkeit innerhalb von einzelnen dieser Prozesse oder Threads (Multithreading). Darüber hinaus wird versucht, durch Verwendung moderner Hochgeschwindigkeits-Datenübertragungstechnik mit Datenübertragungsraten von einigen hundert Megabit pro Sekunde bis hin zu mehreren Gigabit pro Sekunde die zur Echtzeit-Verarbeitung der anfallenden Datenmenge erforderliche Datendurchsatzrate zu erzielen.
  • Aus US 6,115,488 A beispielsweise ist ein Bildsequenzspeicher- und Übertragungssystem bekannt, bei dem die akquirierten Datensätze noch vor Übertragung und Speicherung auf Basis einer sogenannten „hybriden Kompressions-Technik" mit einem vom Anwender wählbaren Komprimierungsgrad (bis zu 100:1 und mehr) kaskadierter Kompressions-Verfahren (z.B. verlustfreier oder verlustbehafteter Kompressionsverfahren in Kombination mit nichtlinearen zeitverzögerten Kompressionsverfahren) komprimiert werden können.
  • AUFGABE DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
  • Ausgehend von dem oben genannten Stand der Technik, ist die vorliegende Erfindung der Aufgabe gewidmet, die Datendurchsatzrate eines eingangsseitig über eine Datenübertragungsleitung an ein Bildgebungssystem angeschlossenen Bildverarbeitungs- und Bildvisualisierungssystems zu steigern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsbeispiele, die den Gedanken der Erfindung weiterbilden, sind jeweils Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.
  • ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung sieht dabei vor, dass die Daten eines Datenerzeugungs- und Datenerfassungsprozesses nach er folgter Digitalisierung bereits am dem Ort, wo sie anfallen, einer Datenreduktion unterzogen werden. Der Kompressionsfaktor eines dort zu diesem Zweck durchgeführten Datenkompressionsverfahrens ist dabei so festgelegt, dass entweder kein oder kein deutlich wahrnehmbarer Informationsverlust entsteht, die Datendurchsatzrate jedoch auf ein zur Echtzeit-Verarbeitung des Daten notwendiges Maß gesteigert werden kann.
  • Im Einzelnen bezieht sich die vorliegende Erfindung gemäß einem ersten Aspekt auf ein Datenerfassungssystem zur Akquisition von Bilddaten, die von einer Bilddaten-Detektoreinheit eines Bildgebungssystems, in das das Datenerfassungssystem integriert ist, generiert und bereitgestellt werden. Das erfindungsgemäße Datenerfassungssystem verfügt dabei über ein Datenkomprimierungsmodul zur Datenreduktion akquirierter Bilddaten, welches in das Front End des Datenerfassungssystems integriert ist. Das Datenkomprimierungsmodul erfüllt dabei den Zweck, die Datendurchsatzrate eines an das Röntgen-, CT- oder MRT-Gerät angeschlossenen Bildverarbeitungs- und Bildvisualisierungssystems durch ausreichende Kompression der an das Bildverarbeitungs- und Bildvisualisierungssystem weiterzuleitenden Bilddaten zu verbessern. Erfindungsgemäß ist also vorgesehen, dass die Funktionalität des Datenkomprimierungsmoduls im Rahmen einer in den Front End-Bereich des Bildgebungssystems integrierten Schaltung implementiert ist, welche die Funktionalität des Datenerfassungssystems realisiert. Bei dem vorgenannten Bildgebungssystem handelt es sich wie gesagt um ein konventionelles Röntgen-, CT- oder MRT-Gerät handeln, welches zur hochauflösenden radiografischen, computer- bzw. magnetresonanztomografischen Darstellung von interessierenden Gewebebereichen, inneren Organen, anatomischen Objekten bzw. pathologischen Strukturen im Körperinneren eines zu untersuchenden Patienten eingesetzt werden kann. Die zur Verarbeitung röntgenologischer, computer- oder magnetresonanztomografischer Bilddaten erforderliche Datenreduktion findet dabei erfindungsgemäß bereits im Front End eines in das Röntgen-, CT- bzw. MRT-Gerät integrierten Datener fassungssystems statt und nicht erst in einem über eine Hochgeschwindigkeits-Datenübertragungsleitung an eine Datenausgangsschnittstelle des Röntgen-, CT- bzw. MRT-Geräts angeschlossenen Bildverarbeitungs- und Bildvisualisierungssystem.
  • Das erfindungsgemäße Datenkomprimierungsmodul kann dabei entweder zur Durchführung eines verlustfreien, reversiblen Kompressions- und Kodierverfahrens programmiert sein, welches z.B. auf dem Prinzip der Lauflängenkodierung, Shannon-Fano-Entropiekodierung, Huffman-Kodierung, arithmetischen Kodierung oder Lempel-Ziv-Welch-Kodierung beruht, oder zur Durchführung eines verlustbehafteten Kompressions- und Kodierverfahrens. Letzteres kann dabei z.B. auf dem Prinzip der Diskreten Kosinustransformation, Wavelet-Transformation, geometrischen oder fraktalen Bildkompression basieren. Alternativ kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass das Datenkomprimierungsmodul zur Durchführung eines verlustbehafteten kontextbasierten Kompressionsalgorithmus (mehr dazu siehe später) programmiert ist, in dessen Rahmen beispielsweise die Korrelation von Grauwerten angrenzender Bildpunkte von zusammenhängenden Bereichen derselben Röntgen-, MRT- oder CT-Schichtaufnahme, die Korrelation von Grauwerten derselben Bildpunkte in zeitlich aufeinander folgenden CT- bzw. MRT-Schichtaufnahmen ein und derselben Schicht oder die Korrelation von Grauwerten derselben Bildpunkte in räumlich aneinander angrenzenden CT- bzw. MRT-Schichtaufnahme zur Bewerkstelligung einer Datenreduktion ausgenutzt wird.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein über eine Datenleitung an ein Bildverarbeitungs- und Bildvisualisierungssystem angeschlossenes Bildgebungssystem, welches mit einem derartigen Datenerfassungssystem ausgestattet ist.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, welche anhand der folgenden Zeichnungen veranschaulicht werden:
  • 1 zeigt ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung der Systemarchitektur des erfindungsgemäßen Bildakquisitions-, Bildarchivierungs- und Bildrenderingsystems,
  • 2 zeigt ein Ablaufdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • In den folgenden Abschnitten werden die Systemkomponenten des erfindungsgemäßen Datenerfassungssystems und die Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens anhand der beigefügten Zeichnungen im Detail beschrieben.
  • In 1 ist ein schematisches Blockschaltbild eines Bildakquisitions-, Bildarchivierungs- und Bildrenderingsystems gemäß vorliegender Erfindung dargestellt, welches es ermöglicht, von einem medizintechnischen Bildgebungssystem BGS generierte Bilddaten aus dem Körperinneren eines zu untersuchenden Patienten zu erfassen, zu komprimieren, abzuspeichern und nach Durchführung einer Bildverarbeitungsprozedur auf dem Anzeigebildschirm AB eines Bildschirm-Terminals in grafischer Form darzustellen. Der bildgebende Teil BGT des vorgenannten Bildgebungssystems BGS kann dabei z.B. Röntgenquelle RQ und Röntgendetektoreinheit DE eines konventionellen Röntgen- oder Computertomografiegeräts bzw. das Erreger- und Detektorspulensystem eines herkömmlichen Magnetresonanztomografiegeräts umfassen. Ohne Beschränkung der Allgemeinheit soll jedoch bei der Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels im Folgenden von dem Beispielfall ausgegangen werden, dass ein CT-Gerät zur Generierung und Bereitstellung der Bilddaten verwendet wird, so wie in 1 dargestellt. Anders als bei herkömmlichen CT-Systemen werden dabei die von einer Röntgendetektoreinheit DE über einen ausgangsseitigen Messverstärker MV bereitge stellten Bilddaten von einem Datenkomprimierungsmodul DKM im Front End eines in das CT-Gerät integrierten Datenerfassungssystems (im Folgenden auch als Datenerfassungs- und Datenreduktionssystem DERS bezeichnet) mit einem vorgegebenen oder vom Anwender vorgebbaren Kompressionsfaktor komprimiert, bevor sie über eine Hochgeschwindigkeits-Übertragungsleitung zu einem Bildverarbeitungssystem BVS weitergeleitet und dort über eine parallele oder serielle Eingabe-/Ausgabe-Schnittstele I/O eingelesen werden. Das Bildverarbeitungssystem BVS kann neben einer zentralen Steuerungseinrichtung ZSE, welche den Datenaustausch mit dem CT-Gerät sowie den Datenaustausch zwischen den einzelnen Systemkomponenten des Bildverarbeitungssystem BVS steuert, unter anderem ein Vorverarbeitungsmodul VVM mit einem digitalen Filter zur Rauschunterdrückung, Kontrastverbesserung und Kantendetektion umfassen. Nach Abschluss der Vorverarbeitung können die Bilddaten in Vorbereitung für eine spätere grafische Visualisierung je nach Systemkonfiguration entweder temporär oder persistent im Bilddatenspeicher einer externen Speichereinheit SE gespeichert werden, verknüpft mit den Stammdaten des betreffenden Patienten und untersuchungsdaten aus früheren Untersuchungen dieses Patienten, die in einer patientenspezifischen Berichts- bzw. Befunddatei vorgehalten werden. Um die gefilterten Bilddaten, veranlasst durch die zentrale Steuerungseinrichtung ZSE des Bildverarbeitungssystems BVS, in zwei- und/oder dreidimensional gerenderter Form auf dem Anzeigebildschirm AB eines Bildschirm-Terminals in grafischer Form zur Anzeige bringen zu können, werden sie einer in das Bildverarbeitungssystem BVS integrierten 2D-/3D-Bildrendering-Applikation BRA zugeführt, welche aus den vom CT-Gerät generierten, zu Volumendatensätzen zusammengefassten Bilddaten einzelner Schichtaufnahmen interessierender Gewebebereiche, innerer Organen, anatomischer Objekten oder pathologischer Strukturen im Körperinneren des zu untersuchenden Patienten gerenderte 2D-Projektionen bzw. rekonstruierte, unter beliebigen Betrachtungswinkeln darstellbare 3D-Ansichten der genannten Areale und Bildobjekte berechnet. Ein die computertomografische Untersuchung eines Patienten durchführender Ra diologe hat dabei die Möglichkeit, einzelne Systemparameter, die im Rahmen des CT-Scanvorgangs bzw. im Rahmen der Vorverarbeitung oder Rekonstruktion akquirierter Bilddaten benötigt werden, über eine mit einem Dateneingang der zentralen Steuerungseinrichtung ZSE verbundene Eingabeschnittstelle PARAM IN des Bildverarbeitungssystems BVS vorzugeben bzw. abzuändern.
  • Ein Ablaufdiagramm, welches den Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens im Gesamtzusammenhang zeigt, ist in 2 dargestellt. Das Verfahren beginnt mit der Ausführung (S1) einer Prozedur zur Generierung von Bilddaten zu untersuchender Gewebebereiche, innerer Organe, anatomischer Objekte bzw. pathologischer Strukturen im Körperinneren eines zu untersuchenden Patienten mit Hilfe eines röntgenologischen, computer- oder magnetresonanztomografischen Bildgebungssystems BGS. Nach Akquisition (S2) der generierten Bilddaten über ein in das Bildgebungssystem integriertes Datenerfassungs- und Datenreduktionssystem DERS wird, wie erfindungsgemäß vorgesehen, ein Kompressionsalgorithmus zur Datenreduktion der akquirierten Bilddaten um einen vorgegebenen bzw. von einem Radiologen vorgebbaren Kompressionsfaktor im Front End des Datenerfassungs- und Datenreduktionssystem DERS ausgeführt (S3a). Anschließend werden die komprimierten Bilddaten in einem Zwischenspeicher dieses Datenerfassungs und Datenreduktionssystems DERS gepuffert (S3b) und je nach Datenübertragungskapazität einer Datenübertragungsleitung, die das Bildgebungssystem BGS mit einem zur Weiterverarbeitung der generierten Bilddaten verwendeten Bildverarbeitungssystem BVS verbindet, in Form eines aus einzelnen Datenblöcken bestehenden seriellen Bilddatenstroms schrittweise ausgegeben.
  • Ist der Bildgebungsprozess abgeschlossen, was über eine Abfrage (S4) ermittelt wird, wird der komprimierte Bilddatenstrom an ein über eine Dateneingabeschnittstelle RAWDATA IN mit dem Bildgebungssystem verbundenes Bildverarbeitungs- und Bildvisualisierungssystem BVS + AB weitergeleitet (S5), welches aus der auf einem Bildschirm-Terminal laufenden Bildverarbeitungs- und Bildvisualisierungsapplikation und einem an das Bildschirm-Terminal angeschlossenen Anzeigebildschirm AB gebildet wird. Andernfalls wird das Verfahren erneut mit Schritt S2 fortgesetzt. Nach Erhalt des komprimierten Bilddatenstroms werden die Bilddaten von dem Bildverarbeitungssystem BVS im Bilddatenspeicher einer externen Speichereinheit SE gespeichert (S6), zweckmäßigerweise verknüpft mit den Stammdaten des betreffenden Patienten und Untersuchungsdaten aus früheren Untersuchungen dieses Patienten, die in einer Patienten-spezifischen Berichts- bzw. Befunddatei in einem Speicherbereich der Speichereinheit SE vorgehalten werden. Nach Filterung (S7) der akquirierten Bilddaten im Rahmen einer zur Rauschunterdrückung, Kontrastverbesserung und Kantendetektion durchgeführten Vorverarbeitungsprozedur wird dann eine 2D-/3D-Bildrendering-Applikation BRA zur grafischen Visualisierung von Schichtaufnahmen, rekonstruierten 2D-Projektionen bzw. rekonstruierten 3D-Ansichten abzubildender Gewebebereiche, innerer Organe, anatomischer Objekte oder pathologischer Strukturen (z.B. Tumoren, Metastasen, Hämatome, Abszesse etc.) im Körperinneren des zu untersuchenden Patienten ausgeführt (S8), woraufhin, die gerenderten Bilddaten auf dem Anzeigebildschirm AB eines Bildschirm-Terminals in grafischer Form dargestellt werden (S9).
  • Der im Rahmen von Schritt S3a des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Datenreduktion verwendete Kompressionsalgorithmus kann im Wesentlichen auf vier unterschiedlichen Prinzipien beruhen, welche einzeln, aber auch in Kombination miteinander zum Einsatz gebracht werden können: In diesem Zusammenhang sind zum Einen Kodebuch-basierte Algorithmen zu nennen, mit denen versucht wird, Teile der Bilddaten eines zu übertragenen Bildes durch identische, bereits übertragene Teile zu beschreiben. Ist diese Beschreibung effizienter als eine direkte Übertragung der Grauwerte für die einzelnen Pixel dieses Bildes, wird eine Kompression erreicht. Eine zweite Methode besteht darin, eine Prädiktion (Vorhersage) für den aktuell zu kodierenden Pixelwert zu treffen. Zu diesem Zweck braucht lediglich der jeweilige Prädiktionsfehler kodiert zu werden. Ist die Vorhersage gut, fällt die Entropie des Prädiktions fehlers geringer aus als die der Originalwerte. Ein drittes Verfahren sieht die Anwendung einer dekorrelierenden Transformation auf einzelne Pixelblöcke vor, wodurch die Energie eines Pixelblocks auf wenige Transformationskoeffizienten konzentriert und die Quellenentropie verringert wird. Auch eine vierte Methode, welche darin besteht, durch Kontextbildung, d.h. durch eine gemeinsame Betrachtung von Pixeln zusammenhängender Bildbereiche mit gleichen oder hochgradig ähnlichen Grauwerten, die bedingten Auftrittswahrscheinlichkeiten der jeweiligen Grauwerte aller Pixel bei Zuordnung zu einem bestimmten Bildbereich zu modellieren, kann im Rahmen von Schritt S3a des erfindungsgemäßen Verfahrens vorteilhaft eingesetzt werden. Gelingt es, die einzelnen Pixel eines Bildes zu einer möglichst geringen Anzahl von Bildbereichen mit gleichen oder zumindest ähnlichen Grauwerten zusammenzufassen, werden die Auftrittswahrscheinlichkeiten der zu unterscheidenden Grauwerte erhöht, wodurch die Quellenentropie verringert und damit der erzielbare Kompressionsfaktor gesteigert wird.
  • Um den Bilddaten eines beispielsweise mittels CT- bzw. MRT-gestützter Bildgebung generierten digitalen Bildes die innewohnende Redundanz zu entziehen, kann im Rahmen von Schritt S3a des erfindungsgemäßen Verfahrens in einem ersten Kompressionsschritts beispielsweise eine Prädiktion der einzelnen Pixelwerte und/oder durch eine Transformation der Bilddaten erfolgen. Bei diesem Teilschritt handelt es sich typischerweise um eine lineare Operation, die durch eine entsprechende, von einem Dekodierer der 2D-/3D-Bildrendering-Applikation BRA auf Seiten des Bildverarbeitungs- und Bildvisualisierungssystems ausgeführte inverse Operation wieder rückgängig gemacht werden kann. Im Falle einer verlustlosen Bildkompression ist dabei zu beachten, dass die Berechnung der Redundanzreduktion unbedingt mit einer ganzzahligen Integer-Arithmetik realisiert werden muss, da die Verwendung einer Gleitkomma-Arithmetik bei der Rekonstruktion der originalen Bilddaten Rundungsfehler erzeugen kann, die eine verlustlose Rekonstruktion unmöglich machen. Bei Verwendung eines ver lustbehafteten Kompressionsverfahrens erfolgt als nächster Kompressionsschritt eine Umquantisierung der transformierten Bilddaten bzw. des Prädiktionsfehlers. Dabei werden die Bilddaten gezielt mit einer geringeren Auflösung quantisiert, so dass sich eine geringere Quellenentropie für die verbleibenden Pixelwerte ergibt und die Bilddaten sich somit weiter komprimieren und einfacher kodieren lassen. Dadurch, dass die Daten durch die Quantisierung verfälscht werden, ist eine fehlerfreie bzw. verlustlose Rekonstruktion über die 2D-/3D-Bildrendering-Applikation BRA des Bildverarbeitungs- und Bildvisualisierungssystems nicht mehr möglich. Aus diesem Grund darf bei einer verlustlosen Bildkompression keine Quantisierung durchgeführt werden. Als letzter Kompressionsschritt kann z.B. eine Entropiekodierung durchgeführt werden. Hierbei wird versucht, einen Kode zu bestimmen, dessen durchschnittliche Kodelänge möglichst nahe an die Entropie der Datenquelle herankommt. Eine besondere Effizienzsteigerung lässt sich erzielen, wenn es gelingt, die einzelnen Symbole durch Kontextmodellierung möglichst gut über ihre bedingten Auftrittswahrscheinlichkeiten, d.h. über ihre Auftrittswahrscheinlichkeiten bei Zuordnung zu bestimmten Bildbereichen einheitlicher Grauwerte, zu beschreiben.
  • Ein Beispiel für ein weiteres verlustbehaftetes Kompressions- und Kodierverfahren, das auch bei geringer Prozessorleistung im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens durchgeführt werden kann, besteht in einer Umquantisierung des darstellbaren Grauwertbereichs der Grauwerte von Bildpunkten generierter Querschnittsaufnahmen aus dem Körperinneren eines zu untersuchenden Patienten, die von dem Röntgen-, CT- bzw. MRT-Gerät in Form eines seriellen Bilddatenstroms, bestehend aus einer Datensequenz der einzelnen Grauwerte, bereitgestellt werden. Die Grauwerte der einzelnen Bildpunkte werden hierbei in binär kodierter Form einer in Festkommadarstellung mit einer reellwertigen normalisierten Mantisse m aus dem Bereich 1 ≤ m < 2 und einem ganzzahligen Exponenten e (wobei e in den natürlichen Zahlen, einschließlich Null enthalten ist) zu einer ganzzahligen Basis b (z.B. b = 10) angebbaren ganzzahligen Dezimalzahl Z = m·be in auf- oder abgerundeter Form, d.h. mit einer reduzierten Nachkommastellenzahl in der Mantisse m, gespeichert und folglich mit geringerer Grauwert-Auflösung, dafür jedoch gegebenenfalls mit größerem Grauwert-Aussteuerbereich, in grafischer Form dargestellt.
  • Soll jedem Grauwert (d.h. jedem Symbol) ein individuelles Kodewort zugewiesen werden, und zwar so, dass die mittlere Kodewortlänge minimal wird, lässt sich ein solcher Kode z.B. mittels Huffman-Kodierung erzeugen. Hierbei sind allerdings keine Kodes möglich, die weniger als 1 Bit pro Symbol verwenden. Dies ist insbesondere dann kritisch, wenn es Symbole mit Wahrscheinlichkeiten größer 0,5 gibt. Hier schafft eine arithmetische Kodierung Abhilfe, die jeweils mehrere Symbole gemeinsam kodiert und somit erreicht, der Quellenentropie beliebig nahe zu kommen. Beim Verfahren der arithmetischen Kodierung handelt es sich um ein ohne größeren Rechenaufwand durchführbares Kompressions- und Kodierverfahren, bei dem von einer Datenquelle generierte Symbolsequenzen (z.B. ein von dem Röntgen-, CT- bzw. MRT-Gerät generierter und serialisierter Bilddatenstrom, bestehend aus den Grauwerten der einzelnen Bildpunkte von Querschnittsaufnahmen aus dem Körperinneren des zu untersuchenden Patienten) binär kodiert werden, ohne dass hierzu wesentlich mehr Bits benötigt werden als die ideelle Entropie der Datenquelle vorgibt. Im Gegensatz zu dem wesentlich bekannteren Huffman-Algorithmus wird dabei nicht jedem Symbol eine feste Bitfolge zugeordnet, sondern es wird aus der komplett zu kodierenden Symbolfolge eine reelle Dezimalzahl (d.h. eine Gleitpunktzahl, bestehend aus einer normalisierten Mantisse und einem zur Basis 10 angegebenen Exponenten) im Intervall [0; 1[ konstruiert, welche in binärer Darstellung dem komprimierten Datenstrom entspricht – daher die Bezeichnung „arithmetische" Kodierung. Der Kodiervorgang läuft in Form einer Intervallschachtelung ab, d.h. mit jedem weiteren Symbol ai wird ein Kodierintervall im Bereich [0; 1[ um den Faktor p(ai), d.h. um die Auftrittswahrscheinlichkeit des betreffenden Symbols, verkleinert, wobei die als Ergebnis ausgegebene Gleitpunktzahl liegt innerhalb des jeweils ver kleinerten Intervalls liegt. Der Kodiervorgang wird dabei durch eine in der arithmetischen Kodierung als „Modell" bezeichnete Wahrscheinlichkeitsverteilung der Symbole des Symbolalphabets direkt beeinflusst. Daher kann das Modell während der Kodierung einer längeren Symbolfolge mühelos dynamisch angepasst werden, ohne dass wie bei der Huffman-Kodierung erst ein Kodebaum neu konstruiert werden muss.
  • Im Einzelnen läuft das Verfahren der arithmetischen Kodierung wie folgt ab: Im Rahmen einer Initialisierungsphase wird zunächst das aktuelle Kodierintervall I wird auf den Bereich [0; 1[ festgelegt. Daraufhin wird dieses Intervall in N Teilintervalle zerlegt, wobei jedem Symbol ai aus einem Symbolalphabet A = {a1, a2, ..., aN} genau ein Teilintervall zugeordnet wird. Die Länge jedes Teilintervalls ergibt sich dabei aus der Auftrittswahrscheinlichkeit p(ai) des betreffenden Symbols ai multipliziert mit der Größe des aktuellen Kodierintervalls. Nach der Aufteilung in Teilintervalle wird das aktuelle Kodierintervall durch das dem jeweils nächsten zu kodierenden Symbol ai entsprechende Teilintervall ersetzt. Anschließend wird dieses neue Intervall wieder unterteilt, und dieser Vorgang wird für alle folgenden Symbole wiederholt, bis kein Symbol mehr zu kodieren ist. Daraufhin wird die kürzeste im Intervall [0; 1[ liegende Binärzahl gesucht, die innerhalb des Kodierintervalls liegt. Die Nachkommastellen dieser Binärzahl werden dann als Kodierergebnis ausgegeben.
  • Ein arithmetischer Kodierer verwendet in der Regel zwei Festkomma-Variablen l und h mit beliebig steigerbarer Genauigkeit, die die untere und obere Grenze des aktuellen Kodierintervalls festlegen. Nach Kodierung des jeweils nächsten Symbols ai einer Symbolsequenz hat sich das Kodierintervall auf ein Intervall verkleinert, welches durch die beiden Intervallgrenzen
    Figure 00140001
    Figure 00150001
    begrenzt wird. Das neue Kodierintervall ist dabei um den Faktor p(ai) kleiner als das vorangegangene. Nach Kodierung des letzten Symbols wird l solange aufgerundet, solange noch l < h gilt, und die Nachkommastellen von l werden dann als Kodierergebnis ausgegeben.
  • Zur Dekodierung liest ein arithmetischer Dekodierer zunächst eine komplette, einer binären Kodesequenz entsprechende dezimale Gleitkommazahl, bestehend aus einer Mantisse und einem zur Basis 10 angegebenen Exponenten, ein und legt diese in einer Festkomma-Variable x ab. Anschließend werden wie beim Kodiervorgang die beiden Grenzen des Kodierintervall im Rahmen einer Initialisierungsphase auf l = 0 und h = l festgelegt, woraufhin genauso wie beim Kodiervorgang der Übergang auf das jeweils nächst kleinere Kodierintervall vorgenommen wird. Während jedoch beim Kodierer das bekannte nächste Symbol ai das nächste Kodierintervall aus den N Teilintervallen der Zerlegung auswählt, bestimmt beim Dekodiervorgang die eingelesene Zahl x, welches Teilintervall das nachfolgende Kodierintervall ist. Das ausgewählte Teilintervall bestimmt außerdem, welches dekodierte Symbol am Ausgang des Dekodierers bereitgestellt wird. Bei einem aktuellen Kodierintervall [1; h[ wird im Dekodierer dasjenige i gesucht, für welches die Ungleichungskette
    Figure 00150002
    erfüllt ist. Dann wird das Symbol ai ausgegeben und das neue Kodierintervall lautet wie beim Kodiervorgang [l'; h'[.
  • Wie bereits angesprochen, kann es sich bei dem in Schritt S3a des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Datenreduktion verwendeten Kompressionsalgorithmus auch um einen kontextbasierten Kompressionsalgorithmus handeln, der statistische Abhängig keiten der Grauwerte benachbarter Pixel ausnutzt, um in den vom Bildgebungssystem BGS generierten Bilddaten enthaltene Redundanzen zu beseitigen bzw. zu verringern. Dies kann z.B. durch Ausnutzung der Korrelation von Grauwerten angrenzender Bildpunkte von zusammenhängenden Bereichen derselben Röntgenaufnahme, CT- oder MRT-Schichtaufnahme, der Korrelation von Grauwerten derselben Bildpunkte in zeitlich aufeinander folgenden CT- bzw. MRT-Schichtaufnahmen ein und derselben Schicht und/oder der Korrelation von Grauwerten derselben Bildpunkte in räumlich aneinander angrenzenden CT- bzw. MRT-Schichtaufnahmen geschehen. Die statistischen Abhängigkeiten der einzelnen Pixel-Grauwerte untereinander werden dabei durch die Verwendung von Kontextvariablen modelliert. Ein Kontext bezeichnet eine bestimmte Konstellation einer begrenzten Menge von benachbarten, bereits kodierten Pixeln. Durch die Kontextbildung kann eine Verbesserung der Kompression dann erzielt werden, wenn sich der Wert des zu kodierenden Pixels möglichst gut vorhersagen lässt, d.h. wenn die Wahrscheinlichkeit für das zu kodierende Symbol erhöht wird. Durch die Verwendung von geeigneten Kontexten K lässt sich dabei die Entropie verringern. Ziel ist, die Wahrscheinlichkeiten der Pixelwerte für unterschiedliche Kontexte möglichst gut zu differenzieren. Durch eine Vergrößerung der Kontextregion ergeben sich mehr mögliche Kontexte, was eine verbesserte Modellierung der Wahrscheinlichkeiten ermöglicht. Zu große Kontextregionen sind jedoch problematisch, da sehr schnell eine extrem große Anzahl von Kontexten entsteht, die größer als die Pixelanzahl des Bildes sein kann. Wenn bei der Kodierung ein bestimmter Pixel mit einem speziellen Kontext kodiert wird, kann es passieren, dass dieser Kontext noch nie aufgetreten ist und daher keine sinnvollen Wahrscheinlichkeiten geschätzt werden können.
  • Um den Wertebereich der zu kodierenden Pixelwerte zu reduzieren, kann ein nächster Schritt darin bestehen, Kontextvariablen zu quantisieren, d.h. bestimmte Wertebereiche für die Kontextbildung zusammenzufassen, um somit auf eine handhabbare Zahl von Kontexten zu kommen. Ein sehr gutes Beispiel für den Einsatz der Kontextbildung und der Kontextquantisierung ist die sehr leistungsfähige Bildkompression mittels CALIC. CALIC steht für „Context-based Adaptive Lossless Image Compression" und wurde 1995 von der ISO bei der Suche nach einem neuen Standard für die verlustlose Bildkompression als bestes Verfahren eingestuft. CALIC verwendet dabei zwei unterschiedliche Kontexttypen. Nach einer adaptiven Prädiktion wird eine Modellierung des Prädiktionsfehlers durchgeführt. Hierzu wird die Prädiktionsfehlerenergie aus den Gradienten der Nachbarpixel und dem benachbarten Prädiktionsfehler abgeschätzt. Dieser Schätzwert wird in vier Bereiche quantisiert. Zusätzlich wird erfasst, ob die umgebenden Pixel größer oder kleiner als der Prädiktionswert sind. Diese beiden Informationen bilden zusammen 576 mögliche Kontexte zur Modellierung der Prädiktionsfehler bei unterschiedlichen Bildtexturen. Allerdings wird nicht die Verteilung der Prädiktionsfehler modelliert, sondern „nur" der Erwartungswert des Prädiktionsfehlers bestimmt. Dieser Wert kann als weitere Verbesserung der Prädiktion verwendet werden, da gelernt wird, inwieweit ein Prädiktor bei bestimmten Kontexten versagt. Bei der anschließenden Kodierung des Prädiktionsfehlers werden acht Kontexte verwendet. Die Klassifizierung erfolgt über die zu erwartende Prädiktionsfehlerenergie. Der 1997 verabschiedete Standard zur verlustlosen Bildkompression JPEG-LS, der auch als LOCO bekannt ist, ging im Wesentlichen aus einer vereinfachten Version von CALIC hervor.
  • Auch der neue Bildkompressionsstandard JPEG2000 erlaubt eine verlustlose Kompression von Bilddaten, die im Rahmen von Schritt S3a des erfindungsgemäßen Verfahrens eingesetzt werden kann. Hierbei wird zunächst eine umkehrbare Integer-Wavelet-Transformation durchgeführt. Die Waveletzerlegung wird in Blöcke unterteilt, die ihrerseits in ihre Bitebenen zerlegt werden, die dann mit einem arithmetischen Kodierer entropiekodiert werden. Für die Kontextbildung eines Bits eines Koeffizienten werden die acht umgebenden Positionen verwendet. Insgesamt werden neun Kontexte unterschieden. Dadurch, dass jeder Block unabhängig von den anderen kodiert wird, besteht eine gute Möglichkeit zur Adaptation an lokale Schwankungen der Bildstatistik. Durch die Zerlegung in Bitebenen erlaubt JPEG2000 eine progressive Übertragung der Daten, sodass aus einem Bruchteil einer verlustlos kodierten JPEG2000-Datei z.B. eine Vorschau generiert werden kann.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäß im Front End des Datenerfassungssystems durchgeführten Datenreduktion bestehen insbesondere darin, dass das Bildverarbeitungssystem BVS nicht mit modernster Technik zur Gewährleistung hoher Datenverarbeitungsgeschwindigkeiten ausgestattet sein muss, wodurch der Kostenaufwand für das Gesamtsystem erheblich gesenkt werden kann. Zudem sind Bildverarbeitungssysteme mit geringer Prozessorleistung und damit geringer Verarbeitungsgeschwindigkeit leichter verfügbar als solche mit höherer Datendurchsatzrate. Wird das erfindungsgemäße, zur Durchführung einer effizienten Datenreduktion erfasster Bilddaten ausgestattete Bildgebungssystem BGS in Verbindung mit einem modernen Hochgeschwindigkeits-Bildverarbeitungssystem BVS verwendet, lassen sich nochmals höhere Verarbeitungsgeschwindigkeiten erzielen. Die Durchführung eines der vorgenannten Kompressions- und Kodierverfahren im Front End des Datenerfassungssystems DERS hat darüber hinaus den Vorteil, dass die Prozessorverlustleistung des ausgangsseitig an das Bildgebungssystem BGS angeschlossenen Bildverarbeitungssystems BVS bei niedrigen Taktraten sinkt. Werden kundenspezifische integrierte Schaltungen im Front End-Bereich des Datenerfassungssystems DERS eingesetzt, was häufig der Fall ist, kann die Datenkompressionsfunktion bereits dort integriert werden und erfordert somit keine weiteren Implementierungskosten. Eine weitere kostensparende Implementation dieser Datenkompressionsfunktion ergibt sich bei einer Kombination der zur Datenreduktion verwendeten Kompressions- und Kodierverfahren mit dem ersten Schritt der eingangs erwähnten Konzentration akquirierter Bilddaten zu einer baumartigen Datenstruktur.

Claims (10)

  1. Datenerfassungssystem zur Akquisition von Bilddaten, die von einer Bilddaten-Detektoreinheit (DE) eines Bildgebungssystems (BGS), in das das Datenerfassungssystem (DERS) integriert ist, generiert und bereitgestellt werden, gekennzeichnet durch ein in das Front End des Datenerfassungssystems (DERS) integriertes Datenkomprimierungsmodul (DKM) zur Durchführung einer Datenreduktion akquirierter Bilddaten, wobei es sich bei dem Bildgebungssystem (BGS) um ein konventionelles Röntgen-, CT- oder MRT-Gerät handelt, und wobei die Funktionalität des Datenkomprimierungsmoduls (DKM) im Rahmen einer kundenspezifischen integrierten Schaltung im Front End-Bereich des Bildgebungssystems (BGS) implementiert ist, welche die Funktionalität des Datenerfassungssystems (DERS) realisiert.
  2. Datenerfassungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Datenkomprimierungsmodul (DKM) zur Durchführung eines verlustfreien, reversiblen Kompressions- und Kodierverfahrens programmiert ist.
  3. Datenerfassungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das verlustfreie, reversible Kompressions- und Kodierverfahren auf dem Prinzip der Lauflängenkodierung, Shannon-Fano-Entropiekodierung, Huffman-Kodierung, arithmetischen Kodierung oder Lempel-Ziv-Welch-Kodierung beruht.
  4. Datenerfassungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Datenkomprimierungsmodul (DKM) zur Durchführung eines verlustbehafteten Kompressions- und Kodierverfahrens programmiert ist.
  5. Datenerfassungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das verlustbehaftete Kompressions- und Kodierverfahren auf dem Prinzip der Diskreten Kosinustransformation, Wavelet-Transformation, geometrischen oder fraktalen Bildkompression beruht.
  6. Datenerfassungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Datenkomprimierungsmodul (DKM) zur Durchführung eines verlustbehafteten kontextbasierten Kompressionsalgorithmus programmiert ist.
  7. Datenerfassungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen des kontextbasierten Kompressionsalgorithmus die Korrelation von Grauwerten angrenzender Bildpunkte von zusammenhängenden Bereichen derselben Röntgen-, MRT- oder CT-Schichtaufnahme zur Bewerkstelligung einer Datenreduktion ausgenutzt wird.
  8. Datenerfassungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen des kontextbasierten Kompressionsalgorithmus die Korrelation von Grauwerten derselben Bildpunkte in zeitlich aufeinander folgenden CT- bzw. MRT-Schichtaufnahmen ein und derselben Schicht zur Bewerkstelligung einer Datenreduktion ausgenutzt wird.
  9. Datenerfassungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen des kontextbasierten Kompressionsalgorithmus die Korrelation von Grauwerten derselben Bildpunkte in räumlich aneinander angrenzenden CT- bzw. MRT-Schichtaufnahmen zur Bewerkstelligung einer Datenreduktion ausgenutzt wird.
  10. Bildgebungssystem, über eine Datenleitung an ein Bildverarbeitungs- und Bildvisualisierungssystem (BVS, AB) angeschlossen, dadurch gekennzeichnet, dass das Bildgebungssystem (BGS) ein Datenerfassungssystem (DERS) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 umfasst.
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