DE102007018040A1 - Kraftstoffinjektor mit integriertem Druckverstärker - Google Patents
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Abstract
Kraftstoffinjektor zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine mit einem Gehäuse (10), in dem ein Einspritzventilglied (20) mit einer Düsennadel (21), eine Druckverstärkungseinrichtung (30) sowie mindestens ein Steuerventil (50) angeordnet sind, wobei das Steuerventil (50) einen Differenzdruckraum (33) der Druckverstärkungseinrichtung (30) ansteuert. Das Steuerventil (50) weist einen ersten Ventilsitz (55) und einen zweiten Ventilsitz (56) auf. Mittels des ersten Ventilsitzes (55) wird ein mit Systemdruck beaufschlagter Hochdruckraum (61) von einer mit dem Differenzdruckraum (33) verbundenen Ventilkammer (62) getrennt. Mittels des zweiten Ventilsitzes (56) ist die Ventilkammer (62) von einem an ein Niederdruck/Rücklaufsystem angeschlossenen Niederdruckraum (63) trennbar. Der zweite Ventilsitz (56) ist von einer am Ventilkolben (52) ausgebildeten konischen Dichtfläche (70) gebildet, die vom Niederdruckraum (63) aus gegen einen gehäuseseitigen Ventilkolbensitz (71) drückt.
Description
- Stand der Technik
- Die Erfindung geht aus von einem Kraftstoffinjektor nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Ein Kraftstoffinjektor mit einem integrierten Druckverstärker ist beispielsweise aus
DE 103 35 340 A1 bekannt. Der Druckverstärker weist einen in einem Gehäuse des Kraftstoffinjektors geführten Druckübersetzerkolben auf, der einem Kompressionsraum einen Differenzdruckraum und einen Hochdruckraum ausgesetzt ist. Mit einem ersten Steuerventil wird ein rückwärtiger Steuerraum einer Düsennadel angesteuert und das Steuervolumen in ein Niederdruck/Rücklaufsystem abgeleitet. Ein zweites Steuerventil verbindet den Differenzdruckraum des Druckverstärkers ebenfalls mit dem Niederdruck/Rücklaufsystem. Durch die Druckänderung im Differenzdruckraum drückt der Druckübersetzerkolben in den Kompressionsraum und komprimiert dort den Kraftstoff, der an eine Druckschulter der Düsennadel übertragen wird, so dass der an der Druckschulter wirkende übersetzte Hochdruck die Düsennadel vom Düsennadelsitz abhebt und der Kraftstoff mit dem über den Systemdruck erhöhten Kraftstoffdruck in den Brennraum einer Brennkraftmaschine einspritzt. Das zweite Steuerventil, das den Differenzdruckraum des Druckverstärkers ansteuert, ist dabei ein 3/2-Wegeventil mit einem Flachsitz/Schiebersitz. Da die über den Flachsitz in das Niederdruck/Rücklaufsystem aus dem Differenzdruckraum des Druckverstärkers abgeleitete Steuermenge unterschiedliche Druckniveaus aufweist und mit starken Druckstößen beaufschlagt ist, tritt insbesondere im Bereich des Flachsitzes Kavitationserosion auf, so dass der Ventilsitz des Flachsitzes undicht wird und dadurch die Injektorfunktion beeinträchtigt wird. - Ein Steuerventil für einen Kraftstoffinjektor mit einem Ventilsitz, der durch eine an einem Ventilkolben ausgebildete konische Ventilsitzfläche gebildet ist, ist aus
DE 199 40 300 A1 bekannt. Dabei weist der Ventilkolben mit der konischen Ventilsitzfläche in eine mit Hochdruck beaufschlagten Ventilkammer. - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Steuerventil zu schaffen, dessen ein Steuervolumen des Druckverstärkers haltender Ventilsitz keine oder nur sehr geringer Kavitationserosion ausgesetzt ist.
- Offenbarung der Erfindung
- Die Aufgabe der Erfindung wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Der erfindungsgemäße Kraftstoffinjektor hat den Vorteil, dass die Kavitationserosion an den die Steuermenge des Druckverstärkers schaltenden Ventilsitz weitestgehend unterbunden ist. Durch den in den Niederdruckraum hineinöffnenden Ventilsitz wird eine Drosselwirkung realisiert, die mit zunehmender Öffnungsbewegung des Ventilkolbens sich verringert. Diese Drosselwirkung wirkt auf die Strömungsverhältnisse am Ventilsitz ein, wodurch dort Kavitationserscheinungen verhindert werden. Damit werden die für den Einsatz in einem Kraftfahrzeug notwendigen Dauerlaufziele für einen Kraftstoffinjektor erreicht.
- Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Maßnahmen der Unteransprüche möglich. Die Schließkraft wird zweckmäßigerweise von einer im Niederdruckraum angeordneten Druckfeder erzeugt, die die konische Dichtfläche gegen den Ventilskolbensitz drückt.
- Der Ventilkolben des zweiten Steuerventils weist einen ersten Kolbenabschnitt, einen mit geringerem Durchmesser ausgeführten zweiten Kolbenabschnitt und einen dritten Kolbenabschnitt auf, wobei am dritten Kolbenabschnitt die konische Dichtfläche für den Ventilkolbensitz ausgebildet ist.
- Zur Realisierung eines druckausgeglichenen Steuerventils sind der Durchmesser des zweiten Ventilsitzes am Ventilkolbensitz und der Durchmesser des ersten Kolbenabschnitts, mit dem der Ventilkolben im Gehäuse geführt ist, im Wesentlichen gleich groß. Der Ventilsitz ist im stromlosen Zustand des Steuerventils geschlossen. Das Steuerventil weist ein elektromagnetisches Stellelement mit einem Tauchanker auf.
- Ausführungsbeispiel
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen
1 eine Schnittdarstellung durch einen Kraftstoffinjektor und2 einen vergrößerten Ausschnitt X des zweiten Steuerventils in1 . - Der in
1 dargestellte Kraftstoffinjektor weist ein Gehäuse10 mit beispielsweise einem ersten Gehäuseteil11 , einem zweiten Gehäuseteil12 , einem dritten Gehäuseteil13 , einem vierten Gehäuseteil14 und einem Anschlussteil15 sowie mit einem Düsenkörper16 auf. Der Düsenkörper16 , das Gehäuseteil14 und das Gehäuseteil13 sind mittels einer Düsenspannmutter17 hydraulisch dicht verspannt. Der Düsenkörper16 enthält ein Einspritzventilglied20 mit einer Düsennadel21 die im Düsenkörper16 axial verschiebbar geführt ist. Die Düsennadel21 wirkt mit einem nicht näher dargestellten, am Düsenkörper16 ausgebildeten Düsennadeldichtsitz zusammen, der einen Düsennadeldruckraum22 im geschlossenen Zustand der Düsennadel21 von Einspritzöffnungen23 trennt. An der Düsennadel21 ist eine Steuerraumhülse24 geführt, die mittels einer Druckfeder25 gegen eine Dichtfläche drückt und dadurch einen Steuerraum26 umschließt. Dem Steuerraum26 ist die Düsennadel21 mit einer in Schließrichtung wirkenden Steuerfläche27 ausgesetzt. Im Gehäuseteil14 ist eine Hochdruckbohrung18 angeordnet, die in den Düsennadeldruckraum22 führt. Das Gehäuse10 weist beispielsweise am Gehäuseteil12 weiterhin einen Hochdruckanschluss19 mit einer Hochdruckzuleitung29 auf, mit dem der Kraftstoffinjektor an ein Common-Rail einer Dieseleinspritzeinrichtung angeschlossen ist. - Im Gehäuse
10 des Kraftstoffinjektors ist weiterhin zur Druckverstärkung des Systemdrucks des Common-Rails eine Druckverstärkungseinrichtung30 mit einem als Stufenkolben ausgeführten Druckübersetzerkolben31 angeordnet. Der Druckübersetzerkolben31 ist einem Arbeitsraum32 , einem Differenzdruckraum33 und einem Kompressionsraum34 ausgesetzt. Der Arbeitsraum32 und der Kompressionsraum34 stehen über einen Verbindungskanal35 mit einem Rückschlagventil36 in Verbindung. In den Arbeitsraum32 führt die Hochdruckzuleitung29 , so dass im Arbeitsraum32 permanent Systemdruck des Common-Rails anliegt. Im Arbeitsraum32 ist eine Rückstellfeder38 angeordnet, die den Druckübersetzerkolben31 in die in1 dargestellte Ausgangsposition zurückstellt. Aus dem Kompressionsraum34 zweigt eine weitere Hochdruckbohrung39 ab, die mit der Hochdruckbohrung18 hydraulisch verbunden ist, so dass der Druck des Kompressionsraums in den Düsennadeldruckraum22 übertragen wird. - Der Kraftstoffinjektor umfasst weiterhin ein als Servoventil ausgebildetes erstes Steuerventil
40 und ein ebenfalls als Servoventil ausgebildetes zweites Steuerventil50 . Das erste Steuerventil40 ist ein 2/2-Wege-Ventil und umfasst ein erstes elektromagnetisches Stellelement41 , das mittels eines ersten Ventilkolbens43 den Steuerraum26 ansteuert, indem der Steuerraum26 mit einem ersten Niederdruckraum46 und von dort über hydraulische Verbindungen48 mit einem ersten Rücklaufanschluss49 verbunden wird, der hydraulisch mit einem ersten Niederdruck/Rücklaufsystem in Verbindung steht. Über den ersten Rücklaufanschluss49 wird die vom ersten Steuerventil40 geschaltete Steuermenge des Steuerraums26 der Düsennadel21 in das erste Niederdruck/Rücklaufsystem abgeführt. - Das zweite Steuerventil
50 ist ein 3/2-Wege-Ventil und umfasst ein zweites elektromagnetisches Stellelement51 mit einem zweiten Ventilkolben52 . Der zweite Ventilkolben52 weist gemäß2 einen ersten Kolbenabschnitt52.1 einen zweiten Kolbenabschnitt52.2 und einen dritten Kolbenabschnitt52.3 auf. Der Ventilkolben52 ist mit dem ersten Kolbenabschnitt52.1 in einem Gehäuseteil des Gehäuse10 geführt. Das elektromagnetische Stellelement51 umfasst eine Magnetspule53 , die von einer oberen Magnetscheibe53.1 und von einer unteren Magnetscheibe53.2 eingeschlossen ist. Der Ventilkolben52 ist mit einem Magnetanker54 verbunden, wobei der Ventilkolben52 durch die untere Magnetscheibe53.2 geführt ist, so dass der Magnetanker54 von der Magnetspule53 umschlossen ist und dadurch einen sogenannten Tauchanker bildet. Das Steuerventil50 weist einen ersten Ventilsitz55 und einen zweiten Ventilsitz56 auf. Der erste Ventilsitz55 wird durch eine zwischen dem ersten Kolbenabschnitt52.1 und dem einen geringeren Durchmesser aufweisenden Kolbenabschnitt52.2 ausgebildete Schieberkante57 gebildet, die mit einer gehäuseseitigen Steuerkante58 zusammenwirkt. Der zweite Ventilsitz56 wird von einer am Ventilkolben52 ausgebildeten konischen Dichtfläche70 und einem gehäuseseitigen Ventilkolbensitz71 gebildet, wobei die konische Dichtfläche70 zwischen dem zweiten Kolbenabschnitt52.2 und dem einen größeren Durchmesser aufweisenden dritten Kolbenabschnitt52.3 verläuft. Dadurch wird ein sogenannter A-Sitz ausbildet. Der Ventilkolben52 ist mit der Schieberkante57 einem Hochdruckraum61 und mit der konischen Dichtfläche70 einer Ventilkammer62 und einem Niederdruckraum63 ausgesetzt. Der Ventilkolben ragt mit dem dritten Kolbenabschnitt52.3 in den Niederdruckraum63 . Am dritten Kolbenabschnitt52.3 greift eine im Niederdruckraum63 angeordnete Druckfeder73 an, die sich an einem Gehäuseteil des Gehäuses10 abstützt und die konische Dichtfläche70 gegen den gehäuseseitigen Ventilkolbensitz71 drückt. Der Hochdruckraum61 steht über eine Hochdruckleitung64 mit dem Arbeitsraum32 des Druckverstärkers30 in Verbindung. Der Ventilkammer62 ist über eine erste hydraulische Verbindung65 mit dem Differenzdruckraum33 des Druckverstärkers30 verbunden. Vom Niederdruckraum63 führt eine zweite hydraulische Verbindung66 und eine dritte hydraulische Verbindung67 zu einem zweiten Rücklaufanschluss69 , der mit einem zweiten Niederdruck/Rücklaufsystem in Verbindung steht. Der Magnetanker54 ist mit dem Ventilkolben52 beispielsweise eingepresst, geschweißt oder schälgenietet. - Vom ersten Niederdruckraum
46 des ersten Steuerventils40 führen durch die einzelnen Gehäuseteile11 ,12 ,13 ,14 verschiedene nicht näher bezeichnete weitere hydraulische Verbindungen zu einem Leckageraum68 des zweiten Steuerventils50 . Der Leckageraum68 dehnt sich dabei im zweiten Stellelement51 bis zum zweiten Ventilkolben52 aus. Zwischen dem Leckageraum68 und dem zweiten Niederdruckraum63 ist ein Bypasskanal74 angeordnet, so dass die beiden hydraulischen Räume hydraulisch verbunden sind. - Das zweite Steuerventil
50 ist bei stromlosen zweiten magnetischen Stellelemente51 mittels der Druckfeder73 in den zweiten Ventilsitz56 gestellt, so dass im stromlosen Zustand des magnetischen Stellelements51 der Niederdruckraum63 von der Ventilkammer62 getrennt und der mittels Systemdruck beaufschlagte Hochdruckraum61 mit der Ventilkammer62 hydraulisch verbunden ist. Dadurch liegt im Differenzdruckraum33 ebenfalls Systemdruck an. Der Durchmesser des zweiten Ventilsitzes56 am Ventilkolbensitz71 und der Führungsdurchmesser des Ventilkolbens52 im ersten Kolbenabschnitt52.1 sind zweckmäßigerweise gleich groß, so dass das zweite Steuerventil50 druckausgeglichen arbeitet. Dies wirkt sich positiv auf die Betätigungskräfte zum Ansteuern des zweiten Steuerventils50 mittels des zweiten elektromagnetischen Stellelements51 aus. Beim Bestromen der Magnetspule53 des zweiten Steuerventils50 wird der Magnetanker54 in Richtung der unteren Magnetscheibe53.2 bewegt, so dass sich der zweite Ventilsitz56 öffnet und gleichzeitig die Schieberkante57 den ersten Ventilsitz55 schließt. Dadurch wird die Ventilkammer62 vom Hochdruckraum61 hydraulisch getrennt und gleichzeitig die Ventilkammer62 mit dem Niederdruckraum63 hydraulisch verbunden. Infolgedessen entsteht eine hydraulische Verbindung zwischen Differenzdruckraum33 des Druckverstärkers30 über den zweiten Rücklaufanschluss69 mit dem zweiten Niederdruck/Rücklaufsystem, wodurch der Druck im Differenzdruckraum33 sinkt und dadurch der Druckübersetzerkolben31 durch den höheren Druck im Arbeitsraum32 in den Kompressionsraum34 bewegt wird, so dass dort eine Druckerhöhung stattfindet, die über die Hochdruckleitungen18 ,39 in den Düsennadeldruckraum22 übertragen wird. Dadurch liegt im Düsennadeldruckraum22 ein über dem Systemdruck liegender Einspritzdruck an, so dass der Kraftstoff mit diesem erhöhten Einspritzdruck über die Einspritzöffnungen23 in den Brennraum der Brennkraftmaschine eingespritzt wird. Eine Voreinspritzung mit Systemdruck wird durch Ansteuern des ersten Steuerventils40 realisiert, indem mittels des ersten Steuerventils40 der Steuerraum27 über den ersten Rücklaufanschluss49 mit dem ersten Niederdruck/Rücklaufsystem verbunden wird. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 10335340 A1 [0002]
- - DE 19940300 A1 [0003]
Claims (7)
- Kraftstoffinjektor zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine mit einem Gehäuse (
10 ), in dem ein Einspritzventilglied (20 ) mit einer Düsennadel (21 ), eine Druckverstärkungseinrichtung (30 ) sowie mindestens ein Steuerventil (50 ) angeordnet sind, wobei das Steuerventil (50 ) einen Differenzdruckraum (33 ) der Druckverstärkungseinrichtung (30 ) ansteuert und einen ersten Ventilsitz (55 ) und einen zweiten Ventilsitz (56 ) aufweist, wobei mittels des ersten Ventilsitzes (55 ) ein mit Systemdruck beaufschlagter Hochdruckraum (61 ) von einem mit dem Differenzdruckraum (33 ) verbundenen Ventilkammer (62 ) trennbar ist, und wobei mittels des zweiten Ventilsitzes (56 ) die Ventilkammer (62 ) von einem an ein Niederdruck/Rücklaufsystem angeschlossenen Niederdruckraum (63 ) trennbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Ventilsitz (56 ) eine am Ventilkolben (52 ) ausgebildete konischen Dichtfläche (70 ) aufweist, die vom Niederdruckraum (63 ) aus gegen einen gehäuseseitigen Ventilkolbensitz (71 ) drückt. - Kraftstoffinjektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Niederdruckraum (
63 ) eine Druckfeder (73 ) angeordnet ist, die die Schließkraft für die konische Dichtfläche (70 ) mit dem Ventilskolbensitz (71 ) erzeugt. - Kraftstoffinjektor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkolben (
52 ) einen ersten Kolbenabschnitt (52.1 ), einen mit geringerem Durchmesser ausgeführten zweiten Kolbenabschnitt (52.2 ) und einen dritten Kolbenabschnitt (52.3 ) aufweist, und dass am dritten Kolbenabschnitt (52.3 ) die konische Dichtfläche (70 ) für den Ventilkolbensitz (71 ) ausgebildet ist. - Kraftstoffinjektor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des zweiten Ventilsitzes (
56 ) am Ventilkolbensitz (71 ) und der Durchmesser des ersten Kolbenabschnitts (52 ,1 ), mit dem der Ventilkolben (52 ) im Gehäuse (10 ) geführt ist, im Wesentlichen gleich groß sind. - Kraftstoffinjektor nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkolben (
52 ) mit dem dritten Kolbenabschnitt (52.3 ) in den mit dem Niederdruck/Rücklaufsystem verbundenen Niederdruckraum (63 ) ragt. - Kraftstoffinjektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Ventilsitz (
56 ) im stromlosen Zustand des Steuerventils (50 ) geschlossen ist. - Kraftstoffinjektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil (
50 ) ein elektromagnetisches Stellelement (51 ) mit einem Tauchanker (54 ) aufweist.
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |