[go: up one dir, main page]

DE102007017853A1 - Mobile Trennwand für ein Luftfahrzeug - Google Patents

Mobile Trennwand für ein Luftfahrzeug Download PDF

Info

Publication number
DE102007017853A1
DE102007017853A1 DE102007017853A DE102007017853A DE102007017853A1 DE 102007017853 A1 DE102007017853 A1 DE 102007017853A1 DE 102007017853 A DE102007017853 A DE 102007017853A DE 102007017853 A DE102007017853 A DE 102007017853A DE 102007017853 A1 DE102007017853 A1 DE 102007017853A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mobile partition
cable channel
recess
wall section
partition according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE102007017853A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102007017853B4 (de
Inventor
Christian Veckenstedt
Holger Warner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Operations GmbH
Original Assignee
Airbus Operations GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Airbus Operations GmbH filed Critical Airbus Operations GmbH
Priority to DE102007017853A priority Critical patent/DE102007017853B4/de
Priority to US12/082,813 priority patent/US8070097B2/en
Publication of DE102007017853A1 publication Critical patent/DE102007017853A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102007017853B4 publication Critical patent/DE102007017853B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/36Installations of cables or lines in walls, floors or ceilings
    • H02G3/38Installations of cables or lines in walls, floors or ceilings the cables or lines being installed in preestablished conduits or ducts
    • H02G3/386Installations of cables or lines in walls, floors or ceilings the cables or lines being installed in preestablished conduits or ducts in walls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D11/00Passenger or crew accommodation; Flight-deck installations not otherwise provided for
    • B64D11/0023Movable or removable cabin dividers, e.g. for class separation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)
  • Details Of Indoor Wiring (AREA)

Abstract

Mobile Trennwand für ein Luftfahrzeug bzw. eine Luftfahrzeugkabine mit einem ersten Wandabschnitt, einem zu dem ersten Wandabschnitt im Wesentlichen parallel angeordneten zweiten Wandabschnitt und einem Kabelkanal, der zwischen dem ersten Wandabschnitt und dem zweiten Wandabschnitt angeordnet ist, wobei der Kabelkanal an wenistens einer Stelle über einen Rand des ersten Wandabschnittes und einen Rand des zweiten Wandabschnittes herausragt. Auf diese Weise wird ermöglicht, dass eine Versorgungsleitung, beispielsweise eine elektrische Leitung, innerhalb der Trennwand in dem Kabelkanal geführt werden kann und auch in dem Übergangsbereich zwischen der Trennwand und beispielsweise einem Kabinenversorgungskanal so geführt werden kann, dass die Versorgungsleitung für einen in der Kabine reisenden Passagier insbesondere im Übergangsbereich von der mobilen Trennwand in den Versorgungskanal nicht sichtbar ist.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine mobile Trennwand, und insbesondere eine mobile Trennwand für ein Luftfahrzeug, insbesondere für eine Luftfahrzeugkabine.
  • Hintergrund der Erfindung
  • In Luftfahrzeugen, und insbesondere in modernen Verkehrsflugzeugen, werden die unterschiedlichen Klassen, beispielsweise erste Klasse, Business-Klasse und Economy-Klasse durch Trennwände voneinander abgeteilt. Der Bedarf an Sitzplätzen für die unterschiedlichen Klassen in einem Verkehrsflugzeug richtet sich nach der gebuchten Anzahl der Sitze in der entsprechenden Klasse, so dass es notwendig sein kann, beispielsweise eine Trennwand zwischen zwei Klassen von Flug zu Flug an einer anderen Stelle zu positionieren. Aus diesem Grund werden mobile Trennwände vorgesehen, die je nach gewünschter Position eingesetzt werden können. Oftmals sind im Bereich der Trennwand elektrische Geräte vorgesehen, die beispielsweise mit elektrischer Energie versorgt werden müssen, so dass die Trennwand auch für ein Verlegen von Leitungen vorgesehen sein muss. Dabei stellt sich insbesondere das Problem, wie eine Leitung in bzw. an der Trennwand geführt werden kann und insbesondere auch wie der Übergang zu einem Kabinenversorgungskanal gestaltet werden kann.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es kann als eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung gesehen werden, eine mobile Trennwand für ein Luftfahrzeug bereitzustellen, die eine Führung einer Versorgungsleitung erlaubt, und insbesondere ein verdecktes Führen einer Versorgungsleitung sowohl im Bereich der Trennwand als auch im Übergangsbereich zu beispielsweise einem Kabinenversorgungskanal.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche, wobei vorteilhafte Ausgestaltungen in den abhängigen Ansprüchen verkörpert werden.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird eine mobile Trennwand für ein Luftfahrzeug bzw. eine Luftfahrzeugkabine bereitgestellt mit einem ersten Wandabschnitt, einem zu dem ersten Wandabschnitt im Wesentlichen parallel angeordneten zweiten Wandabschnitt und einem Kabelkanal, der zwischen dem ersten Wandabschnitt und dem zweiten Wandabschnitt angeordnet ist, wobei der Kabelkanal an wenigstens einer Stelle über einen Rand des ersten Wandabschnittes und einen Rand des zweiten Wandabschnittes herausragt.
  • Auf diese Weise wird ermöglicht, dass eine Versorgungsleitung, beispielsweise eine elektrische Leitung, innerhalb der Trennwand in dem Kabelkanal geführt werden kann, und auch in dem Übergangsbereich zwischen der Trennwand und beispielsweise einem Kabinenversorgungskanal so geführt werden kann, dass die Versorgungsleitung für einen in der Kabine reisenden Passagier insbesondere im Übergangsbereich von der mobilen Trennwand in den Versorgungskanal nicht sichtbar ist. Durch die Anordnung des Kabelkanals zwischen einem ersten Wandabschnitt und einem zweiten Wandabschnitt der mobilen Trennwand ist es möglich eine optisch befriedigende Lösung für das Führen von Versorgungsleitungen, insbesondere elektrischen Leitungen, zu ermöglichen, ohne dass diese für den Passagier sichtbar sind, insbesondere wenn vorgesehen ist an oder in der mobilen Trennwand befindliche elektrische Geräte zu versorgen, beispielsweise Flachbildschirme etc.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung ist die mobile Trennwand mit einer Haltevorrichtung versehen, die wenigstens einen flächigen Bereich aufweist, wobei der flächige Bereich eine Ausnehmung aufweist und die Ausnehmung von dem Kabelkanal durchdringbar ist.
  • Auf diese Weise kann die mobile Trennwand mittels der Haltevorrichtung beispielsweise an kabinenortsfesten Tragwerken befestigt werden, um so die dynamischen Kräfte, die auf die mobile Trennwand während eines Fluges wirken können, an das kabinenortsfeste Tragwerk ableiten zu können. Dadurch, dass der Kabelkanal eine Ausnehmung in der Haltevorrichtung durchdringt, können Versorgungsleitungen aus der Trennwand durch den Kabelkanal und durch die Haltevorrichtung beispielsweise in einen Kabinenversorgungskanal geführt werden, ohne dass diese Leitungen für den Passagier sichtbar sind.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Ausnehmung bezüglich des Kabelkanals derart ausgebildet, dass sie bezüglich des Kabelkanals ein Loslager darstellt.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform weist das Loslager Freiheitsgrade orthogonal zur Flugrichtung auf, jedoch keine Freiheitsgrade in Richtung der Flugrichtung.
  • Auf diese Weise kann sich die Trennwand durch Verwindungen oder Erschütterungen im Flugzeug seitlich bewegen. Die für den Flugbetrieb kritische Richtung der Flugrichtung lässt dahingegen keinen Freiheitsgrad zu, so dass die insbesondere bei Starts und Landungen auftretenden positiven und negativen Beschleunigungskräfte die Trennwand innerhalb der Haltevorrichtung in Flugrichtung nicht bewegen können.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Ausnehmung einen Randbereich auf, der von einer elastischen Manschette derart bedeckt ist, dass die Manschette wenigstens teilweise zwischen dem Randbereich der Ausnehmung und dem Kabelkanal liegt.
  • Auf diese Weise können feinere Vibrationen von der elastischen Manschette aufgefangen werden bzw. gedämpft werden, ohne dass die Bewegungsfreiheit in die Richtungen orthogonal zur Flugrichtung wesentlich eingeschränkt wird. Diese Beweglichkeit des Kabelkanals innerhalb der Haltevorrichtung in Richtungen, die orthogonal zur Flugrichtung liegen, erlauben auch eine einfachere Montage und Demontage bei einem Versetzen der mobilen Trennwand.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist der Kabelkanal einen langgestreckten Querschnitt auf, dessen längste Ausdehnung sich in einer Ausdehnungsrichtung der Wandabschnitte erstreckt.
  • Auf diese Weise kann das Verlegen einer Vielzahl von Kabeln und Versorgungsleitungen ermöglicht werden, ohne dass die Trennwand eine große Dicke aufweisen muss. Die Kabel bzw. Versorgungsleitungen können in dem Kabelkanal mit einem langgestreckten Querschnitt dann im Wesentlichen nebeneinander liegen. Es können beispielsweise in dem Kabelkanal auch mehrere Sektionen in Längsrichtung vorgesehen sein, um beispielsweise Versorgungsleitungen voneinander zu trennen, die sich unter Umständen gegenseitig stören können, beispielsweise durch eine mangelnde elektromagnetische Verträglichkeit. Eine Trennung des Kabelkanals in Sektionen kann auch aus brandschutztechnischen Gründen notwendig sein.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Haltevorrichtung wenigstens eine Klemmvorrichtung auf, die ausgelegt ist, um an einem ortsfesten Kabinenelement befestigbar zu sein.
  • Mittels einer Klemmvorrichtung kann die Haltevorrichtung beispielsweise durch einen einfachen Klemmvorgang auf einem langgestreckten Profil festgeklemmt werden, wodurch sich insbesondere eine hohe Variabilität der Befestigungspunkte ergibt, da aufgrund der Klemmverbindung keine Einrastung notwendig ist. Dies ermöglicht insbesondere eine schnelle und flexible Montage gegenüber Lösungen aus Schraub- oder Steckverbindungen. Das langgestreckte Profil kann dabei in Richtung eines Ganges liegen, sodass die Trennwand entlang des Ganges an eine beliebigen Position auf dem langgestreckten Profil festgeklemmt werden kann.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Klemmvorrichtung eine Schnellverschlussvorrichtung auf, die ausgelegt ist, um an einem ortsfesten Kabinenelement befestigbar zu sein.
  • Auf diese Weise kann ein schnelles Montieren und Demontieren der mobilen Trennwand vorgenommen werden und es muss keine zeitaufwändige Schraubverklemmung vorgenommen werden.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Schnellverschlussvorrichtung eine Excenter-Spannvorrichtung auf.
  • Durch eine Excenter-Spannvorrichtung kann die Klemmung schnell und problemlos lediglich durch beispielsweise Umlegen eines Hebels durchgeführt werden, der mit einem Excenter derart verbunden ist. Dabei wird bei einem Bewegen aus einer ersten Position, in der keine Klemmung vorgenommen wird, in eine zweite Position, bedingt durch den Excenter die eigentliche Klemmvorrichtung derart bewegt, dass diese an der entsprechenden Stelle kraftschlüssig angreift, um so die geforderten Kräfte in X-Richtung, d. h. der Flugrichtung des Luftfahrzeuges, aufnehmen zu können.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Klemmvorrichtung Klemmbacken auf, die mit einem ovalen Profil eines ortsfesten Kabinenelementes kraftschlüssig und wenigstens teilweise formschlüssig verbindbar sind.
  • Aufgrund der Tatsache, dass die Klemmbacken nicht nur kraftschlüssig für die Aufnahme der Kräfte in Richtung der Flugrichtung verbindbar sind, sondern auch wenigstens teilweise formschlüssig, kann die Klemmkraft auf eine größere Fläche des Profils verteilt werden, so dass keine Beschädigung des Profils auftritt. Das Profil kann beispielsweise ein ovales, ein rundes oder ein Vierkantprofil sein, jedoch auch sämtliche andere Querschnittsformen aufweisen. Ein ovales Profil weist beispielsweise gute Eigenschaften bezüglich der Biegemomente auf und erlaubt beispielsweise bei einer Hochkantanordnung des Ovals eine Anordnung, die nur einem verhältnismäßig geringen Platzbedarf für das Positionieren der Klemmbacken aufweist.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Klemmvorrichtung mit den Klemmbacken derart ausgerichtet, dass sie an ein Profil angreifen kann, das im Wesentlichen in Richtung eines Kabinenganges, oftmals in Richtung der Flugrichtung, verläuft.
  • Für den Fall, dass die Gangrichtung nicht mit der Flugrichtung übereinstimmt, d. h. das Profil sich nicht in Flugrichtung erstreckt, kann die Ausnehmung, insbesondere eine langgestreeckte Ausnehmung in der Haltevorrichtung auch gedreht ausgerichtet sein, d. h. orthogonal zur Flugrichtung. Für den Fall, dass die Trennwand nicht orthogonal zur Flugrichtung ausgerichtet werden soll, kann der Kabelkanal mit langgestrecktem Querschnitt tordiert ausgeführt sein, d. h. im Bereich der Trennwand in Richtung der Trennwand, und im Bereich der Haltevorrichtung orthogonal zur Flugrichtung.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung ist die mobile Trennwand ferner mit einem Abdeckungspaneel versehen, das an einer dem ersten Wandabschnitt und dem zweiten Wandabschnitt zugewandten Seite der Haltevorrichtung lösbar verbindbar ist, wobei das Abdeckungspaneel eine Ausnehmung aufweist und die Ausnehmung von dem Kabelkanal durchdringbar ist.
  • Auf diese Weise kann die Funktion der Kraftaufnahme und der optischen Abdeckung aufgeteilt werden. Die Haltevorrichtung beispielsweise kann die Aufgabe der Kraftaufnahme der mobilen Trennwand übernehmen, während ein Abdeckungspaneel die optische Verdeckung der Haltevorrichtung übernehmen kann. Dadurch, dass der Kabelkanal durch eine Ausnehmung in dem Abdeckungspaneel hindurchgeführt werden kann, sind für den Passagier die durch den Kabelkanal verlaufenden Leitungen bzw. Versorgungsleitungen nicht mehr sichtbar. Das Panel deckt ferner die Haltevorrichtung ab, sodass die Befestigungselemente nicht mehr sichtbar sind. Das Panel ist mit der Haltevorrichtung lösbar verbindbar, um die Montage zu erleichtern. Die Verbindung kann durch Schnappverbindungen, Schrauben, Klemmen, oder Magnete erfolgen, ist jedoch auf diese Formen nicht beschränkt.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist das Abdeckungspaneel wenigstens ein erstes Teilpaneel und ein mit dem ersten Teilpaneel in Eingriff bringbares zweites Teilpaneel auf, wobei die Teilpaneele im Eingriff miteinander die Ausnehmung in dem Abdeckungspaneel umgreifen.
  • Aufgrund der beiden Teilpaneele ist das Abdeckungspaneel beispielsweise so trennbar, dass das Abdeckungspaneel auch angebracht oder entfernt werden kann, wenn die mobile Trennwand mit dem über die Seitenwandabschnitte hinausragenden Kabelkanal bereits montiert ist. Eines der beiden Teilpaneele kann dabei beispielsweise in Form eines „U" vorgesehen sein, dessen Joch im Wesentlichen durch das zweite der beiden Teilpaneele verschließbar ist, so dass damit die Ausnehmung in dem Abdeckungspaneel umgriffen wird.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung weist die mobile Trennwand wenigstens eine Durchführung auf, die ausgelegt ist, um eine in dem Kabelkanal verlegbare Leitung durch wenigstens einen des ersten Wandabschnitts und des zweiten Wandabschnitts zu führen.
  • Auf diese Weise kann eine in dem Kabelkanal liegende Versorgungsleitung beispielsweise zum Anschluss an einen Flachbildschirm durch einen Wandabschnitt der mobilen Trennwand geführt werden. Die Versorgungsleitungen sind jedoch nicht auf elektrische Versorgungen beschränkt. Es könne beispielsweise auch Luftversorgungen etc. im Kabelkanal vorgesehen sein. Insofern ist der Begriff Kabelkanal nicht einschränkend auf Kabel zu verstehen, sondern als ein Kanal, der auch zur Führung anderer Versorgungsleitungen dienen kann. Die Versorgungsleitungen können auch integral mit dem Kabelkanal verbunden sein, zum Beispiel dadurch, dass eine Sektion des Kanals als Be- und Entlüftungs-Versorgungsleitung verwendet wird, oder dadurch, dass elektrische Leitungen in den Wänden des Kabelkanals vergossen sein können. Die Durchführung kann eine Öffnung sein, durch die eine Leitung hindurchgeführt werden kann, jedoch auch ein nach außen geführter elektrischer Kontakt, der nicht zwingend einer physikalische Öffnung bedarf.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung ist ein Luftfahrzeug mit einer erfindungsgemäßen mobilen Trennwand vorgesehen.
  • Es sei angemerkt, dass die einzelnen Merkmale der zuvor und auch im Folgenden beschriebenen Ausführungsformen selbstverständlich auch miteinander kombiniert werden können, und dass sich dabei auch Wirkungen ergeben können, die über die Summe der Einzelwirkungen hinausgehen.
  • Diese und andere Aspekte der vorliegenden Erfindung werden durch die Bezugnahme auf die hiernach beschriebenen beispielhaften Ausführungsformen erläutert und verdeutlicht.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Beispielhafte Ausführungsformen werden im Folgenden mit Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungen beschrieben.
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
  • 2 zeigt eine weitere beispielhafte Ausführungsform der Erfindung mit einer Haltevorrichtung und einer Klemmvorrichtung.
  • 3 zeigt ein Abdeckungspaneel gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
  • 4 zeigt eine Einbauposition im Bereich des über die Wandabschnitte hinausragenden Kabelkanals und eine Haltevorrichtung im Bereich eines Kabinendeckenkanals.
  • 5 zeigt eine mobile Trennwand in einer eingebauten Position mit bereits angebrachtem Abdeckungspaneel.
  • 6 zeigt eine Schnittansicht der mobilen Trennwand mit dem über die Wandabschnitte hinausragenden Kabelkanal und eine Haltevorrichtung sowie eine Klemmvorrichtung ohne ein Abdeckungspaneel.
  • 7 zeigt die in 6 gezeigte Anordnung mit einem Abdeckungspaneel.
  • 8 zeigt ein Luftfahrzeug mit einer beispielhaften Anordnung einer erfindungsgemäßen mobilen Trennwand.
  • Detaillierte Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen
  • 1 zeigt eine mobile Trennwand für ein Luftfahrzeug, insbesondere für eine Luftfahrzeugkabine mit einem ersten Wandabschnitt 10, einem zu dem ersten Wandabschnitt 10 im Wesentlichen parallel angeordneten zweiten Wandabschnitt 20, sowie einem Kabelkanal 30, der sich zwischen dem ersten Wandabschnitt 10 und dem zweiten Wandabschnitt 20 befindet. Der Kabelkanal 30 ragt an wenigstens einer Stelle über den Rand 11 des ersten Wandabschnittes 10 und einen Rand 21 des zweiten Wandabschnittes 20 heraus. Die Ränder 11, 21 der Wandabschnitte können dabei beispielsweise die obere Begrenzung der mobilen Trennwand sein, die beispielsweise eine gebogene Form aufweisen können, um somit dem Kabinenprofil seitlich folgen zu können.
  • In der hier gezeigten Ausführungsform weist der Kabelkanal 30 einen langgestreckten Querschnitt 31 auf, wobei die Ausdehnung der längsten Achse des Querschnitts 32 sich in einer Ausdehnungsrichtung 12, 22 der Wandabschnitte 10, 20 erstreckt. Die Ausdehnung der Wandabschnitte ist dabei die Gesamtheit der Richtungen, die sich in der Ebene befinden, die die Wandabschnitte 10, 20 im Wesentlichen darstellen. Der Kabelkanal ist zwischen den Wandabschnitten 10, 20 wie in einem Sandwich angeordnet.
  • Die Wandabschnitte 10, 20 können beispielsweise mit dem Kabelkanal 30 verbunden sein, ebenso wie die Wandabschnitte 10, 20 untereinander verbunden sein können, beispielsweise durch hier nicht gezeigte Stege. Die Verbindung kann durch Nieten, Verklebungen, Verschraubungen oder Rastverbindungen erfolgen. Der Kabelkanal 30 kann dabei insbesondere so ausgelegt sein, dass er nicht nur für das Führen von Versorgungsleitungen dient, sondern auch sämtliche auf die mobile Trennwand wirkende Kräfte derart aufzunehmen vermag, dass diese Kräfte an die festen Einbauten der Kabine abgeleitet werden können. Der Kabelkanal kann quasi als eine Trägerstruktur der Trennwand dienen, oder zumindest tragender Bestandteil einer Trägerstruktur sein.
  • 2 zeigt eine mobile Trennwand 1 für eine Luftfahrzeugkabine, wobei die mobile Trennwand 1 ferner mit einer Haltevorrichtung 40 versehen ist, die wenigstens einen flächigen Bereich 42 aufweist, wobei der flächige Bereich 42 eine Ausnehmung 43 aufweist und die Ausnehmung 43 von dem Kabelkanal 30 durchdringbar ist.
  • Die Haltevorrichtung 40, beispielsweise in Form einer Trennwandhalterung, muss Belastung in X-Richtung, im Regelfall die Flugrichtung, auffangen und gleichzeitig Verschiebungen der Trennwand in Y- und Z-Richtungen ermöglichen. Dazu wird an der Trennwand beispielsweise die mit Bezug auf 2 detailliert beschriebene Haltevorrichtung vorgesehen. Die mobile Trennwand wird beispielsweise an einem Ovalrohr in einem Kabinenversorgungskanal fest montiert. Die Befestigung der Trennwand erfolgt dabei, wie in 2 gezeigt ist, über einen hier ovalen Kabelkanal, d. h. einen Kabelkanal mit einem langgestreckten Querschnitt, durch den Kabel und Versorgungsleitungen von beispielsweise Elektrokomponenten in der Trennwand geleitet werden können. Dieser ovale Kabelkanal wird dann durch ein Profil in Form der Haltevorrichtung 40 gehalten, welches als Loslager dient und zur Vermeidung von Vibrationsgeräuschen über eine Gummimanschette 44 verfügt. Das Profil in Form der Haltevorrichtung wird beispielsweise mittels einer Klemmverbindung 45 an einer Versorgungskanalschiene (PSC Schiene) befestigt. In den hier gezeigten Zeichnungen besitzt diese Schiene eine ovales Profil, jedoch ist das Prinzip eines Schnellverschlusses über einen Excenter-Spanner 46, 47 auch ohne Probleme auf andere Querschnittsgeometrien übertragbar. Die nötige Klemmkraft, um auch einen Lastfall in Höhe der neunfachen Erdbeschleunigung in Richtung der Flugrichtung (X-Richtung) auszuhalten, wird durch die hier gezeigten beiden Excenter-Spanner 46, 47, 48 aufgebracht.
  • Eine in 3 gezeigte Abdeckvorrichtung in Form eines Abdeckpaneels verdeckt die Trennwandhalterung bzw. die Haltevorrichtung 40 und kann direkt an die Haltevorrichtung 40 angebunden werden, so dass keine eigene Halterung für das Anbringen der Abdeckungspaneelvorrichtung notwendig ist. Die Befestigung kann über Schnappverschlüsse, Schrauben, Bajonette oder Magnete erfolgen, ist jedoch nicht darauf beschränkt.
  • Der über die Wandabschnitte 10, 20 hinausragende Kabelkanal 30 ragt somit durch die Haltevorrichtung 40 hindurch, um zu ermöglichen, dass sich die im Kabelkanal befindlichen Versorgungsleitungen 120 von der mobilen Trennwand in beispielsweise einen Kabinenversorgungskanal leiten lassen, ohne dass diese Leitungen 120 für den Passagier sichtbar sind. In der in 2 gezeigten Ausführungsform ist ein Randbereich 41 der Ausnehmung 43 mit einer elastischen Manschette, beispielsweise einer Gummimanschette 44, versehen, so dass der Kabelkanal 30 nicht ungeschützt auf der Kante der Ausnehmung 43 aufliegt, und somit beispielsweise verkratzt oder unter Umständen sogar beschädigt wird. Die Ausnehmung ist in der hier gezeigten Ausführungsform langgestreckt und derart ausgebildet, dass sie bezüglich des Kabelkanals 30 ein Loslager darstellt. Das Loslager erlaubt Freiheitsgrade in die zu der Flugrichtung X orthogonalen Richtungen Y und Z, jedoch keine Freiheitsgrade in die Flugrichtung X selbst. Somit können die beispielsweise bei Starts und Landungen auftretenden Kräfte zwischen mobiler Trennwand 1 und festen Kabineneinbauten 110, an denen die Haltevorrichtung 40 über die Klemmvorrichtungen 45 befestigt ist, aufgenommen werden, ohne dass es zu größeren Bewegungen an der mobilen Trennwand in der X-Richtung, d. h. der Flugrichtung, kommt.
  • Die Haltevorrichtung 40 kann dabei beispielsweise mit Klemmvorrichtungen 45 versehen sein, die in der hier gezeigten Ausführungsform beispielsweise zwei Klemmbacken 48 aufweisen, die in ihrer Form einem beispielsweise ovalen Hohlprofil angepasst sind, das in X-Richtung, d. h. der Flugrichtung, verläuft. Das hier nicht gezeigte Profil kann selbstverständlich auch in eine andere Richtung als die Flugrichtung verlaufen, insbesondere in Richtung eines Kabinenganges, wenn dieser nicht parallel zur Flugrichtung X verläuft. Auf diese Weise wird eine flexible Verschiebung bzw. Montage der Haltevorrichtung an den festen Kabineneinbauten ermöglicht. Für den hier nicht abgebildeten Fall, dass die Gangrichtung nicht mit der Flugrichtung X übereinstimmt, d. h. das Profil sich nicht in Flugrichtung erstreckt, kann die langgestreckte Ausnehmung in der Haltevorrichtung auch gedreht ausgerichtet sein, d. h. orthogonal zur Flugrichtung. Für den Fall, dass die Trennwand nicht orthogonal zur Flugrichtung ausgerichtet werden soll, kann der Kabelkanal mit langgestrecktem Querschnitt tordiert ausgeführt sein, d. h. im Bereich der Trennwand in Richtung der Trennwand, und im Bereich der Haltevorrichtung orthogonal zur Flugrichtung. Die Klemmvorrichtung 45 kann dabei beispielsweise mit einem Excenter 47 und einem Spannhebel 46 versehen sein, um die beiden Klemmbacken in der hier gezeigten Ausführungsform aufeinander zuzubewegen. Selbstverständlich kann auch eine Klemmvorrichtung vorgesehen sein, die einen Spannvorgang durch ein Nachaußenpressen der Klemmbacken 48 vornimmt. Die Spannhebel 46 können beispielsweise mit einem Sicherungsstift 46a gesichert werden.
  • Der durch die beiden Wandabschnitte 10, 20 gebildete Zwischenraum kann beispielsweise an den Kanten auch mit einer hier nicht gezeigten Abdeckung versehen sein, so dass dieser Zwischenraum nicht offen liegt. Dieser Zwischenraum kann beispielsweise auch ausgefüllt sein, beispielsweise mit Schäumen oder einem entsprechenden Strukturmaterial.
  • 3 zeigt ein Abdeckungspaneel 50, das eine Ausnehmung 53 aufweist. Das Abdeckungspaneel 50 kann beispielsweise aus Teilpaneelen 51, 52 bestehen, die miteinander in Eingriff gebracht werden können, wobei die Teilpaneele 51, 52 in dem in Eingriff gebrachten Zustand die Ausnehmung 53 in dem Abdeckungspaneel 50 umgreifen. Auf diese Weise kann ein Teilpaneel 51 zuerst als Abdeckung eingesetzt werden, wobei in diesem Fall durch entfernen des zweiten Paneels 52 der Durchgriff 53 derart freigegeben wird, dass das erste Paneel 51 in der hier gezeigten U-Form um den Kabelkanal 30 in der bereits fixierten Position herumgeschoben werden kann. Anschließend erst wird dann in der hier gezeigten Ausführungsform das zweite Teilpaneel 52 mit dem ersten Teilpaneel 51 in Eingriff gebracht. Selbstverständlich können auch mehr als nur zwei Teilpaneele verwendet werden, sofern gewährleistet ist, dass durch das gesamte segmentierte Abdeckungspaneel eine Montage ermöglicht wird, auch wenn die mobile Trennwand bereits mit ortsfesten Einbauten in der Kabine befestigt ist.
  • Das Abdeckungspaneel ist dabei an einer dem ersten Wandabschnitt 10 und dem zweiten Wandabschnitt 20 zugewandten Seite der Haltevorrichtung 40 lösbar verbindbar. Auf diese Weise kann das Abdeckungspaneel vor dem Verschieben bzw. Ein- und Ausbau der mobilen Trennwand entfernt werden. An einer Seite verbindbar bezieht sich auf die Lage des Paneels bezüglich der Haltevorrichtung, nicht jedoch zwingend auf die Lage der Befestigungselemente. Die Befestigungselemente können dabei auch auf der den Wandabschnitten abgewandten Seite der Haltevorrichtung liegen, wie es etwa bei hintergreifenden Schnappverbindungen der Fall ist.
  • 4 zeigt eine mobile Trennwand 1 in einer Position, in der die Haltevorrichtung 40 mittels der Klemmvorrichtung 45 an sich in der hier gezeigten Ausführungsform in X-Richtung erstreckenden Profilen 110 befestigt ist. Dabei greifen die Klemmbacken 48 nicht nur kraftschlüssig an die Profile 110 an, sondern auch wenigstens teilweise formschlüssig, so dass die Profile 110 durch die sich daraus ergebenden großen Auflageflächen der Klemmbacken 48 an ihrer Oberfläche nicht beschädigt werden. Die Profile 110 können dabei nicht nur in einer ovalen oder kreisförmigen Ausgestaltung vorliegen, sondern auch in jeder beliebigen anderen Querschnittsform.
  • Der Kabelkanal 30 kann sich in der Ausnehmung 43 der Haltevorrichtung 40 auch mit der zwischen dem Wandbereich 41 der Haltevorrichtung 40 und dem Kabelkanal 30 befindlichen elastischen Manschette 44 in einem gewissen Umfang in Y- und Z-Richtung bewegen, ist jedoch in seiner Bewegung in der X-Richtung eingeschränkt. Auf diese Weise kann die Ausnehmung 43 und der Kabelkanal 30 zusammen eine Art Loslagerung darstellen, die eine Bewegung nur in vorbestimmte Richtungen erlaubt.
  • Die Leitungen 120, die aus dem Bereich eines Kabinenversorgungskanals, der beispielsweise auch die Profile 110 aufnehmen kann, in die mobile Trennwand 1 eingeführt werden, sind aufgrund des Kabelkanals 30, der den Wandabschnitt hier überragt, für den Passagier im endgültigen Montagezustand nicht mehr wahrnehmbar. In der mobilen Trennwand 1 kann eine Durchführung 60 vorgesehen sein, die es erlaubt, ein Kabel 120 aus dem Kabelkanal durch den Wandabschnitt 10 herauszuführen, um beispielsweise damit den Anschluss eines elektrischen Gerätes in bzw. an der mobilen Trennwand zu ermöglichen. Diese Durchführung kann eine einfache Bohrung sein, kann jedoch auch beispielsweise eine mit einer Gummimanschette umfasste Öffnung sein, so dass ein durch diese Durchführung 60 hindurchgeführtes Kabel oder Versorgungsleitung 120 eine Fixierung erfährt. Die Durchführung 60 kann dabei selbstverständlich in jedem beliebigen Bereich der Trennwand vorgesehen sein. Selbstverständlich kann der Kabelkanal innerhalb der mobilen Trennwand auch Verzweigungen oder weitere Durchführungen aufweisen, um damit ein Führen der Versorgungsleitungen zu ermöglichen. Die Versorgungsleitungen sind dabei nicht auf elektrische Leitungen beschränkt, sondern können auch beliebige andere Leitungen sein, beispielsweise Belüftungsleitungen, um durch die mobile Trennwand 1 ein Be- und Entlüften eines bestimmten Kabinenbereiches zu ermöglichen.
  • 5 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform, bei der die mobile Trennwand 1 bereits fest montiert ist und der Kabelkanal 30 durch ein in dieser Ausführungsform zweiteiliges Abdeckungspaneel 50, 51, 52 hindurchgeführt ist. Nach der in 4 gezeigten Fixierung der mobilen Trennwand über die Klemmvorrichtungen 45 bzw. Klemmbacken 48 an den Profilen 110 kann beispielsweise das U-förmige Teilabdeckungspaneel 51 seitlich um den Kabelkanal 30 oberhalb des Randes 11 des Wandabschnittes 10 herumgeführt werden, um dann das zweite Teilpaneel 52 mit dem ersten Teilpaneel 51 in Eingriff zu bringen. Dabei kann das Abdeckungspaneel derart vorgesehen sein, dass zuerst die beiden Teilpaneele 51, 52 miteinander in Eingriff gebracht werden, bevor diese dann gemeinsam als Abdeckungspaneel 50 an beispielsweise der Haltevorrichtung 40 befestigt werden, jedoch kann die Anordnung auch derart ausgelegt sein, dass das erste Teilpaneel 51 nach einer Positionierung an dem Halteelement 40 befestigt wird, und erst anschließend das zweite Teilpaneel 52 mit dem ersten Teilpaneel 51 in Eingriff gebracht wird.
  • Die Öffnung des „U" kann wie in 5 gezeigt, in Richtung der X-Richtung bzw. der Flugrichtung vorgesehen sein, selbstverständlich kann jedoch auch die Öffnung des „U" beispielsweise in die Z-Richtung vorgesehen sein, was unter Umständen jedoch ein verändertes Montagevorgehen erforderlich macht.
  • 6 zeigt eine Schnittansicht einer mobilen Trennwand 1, bei der der Kabelkanal 30 durch die Haltevorrichtung 40 hindurchragt und die Haltevorrichtung 40 mittels einer Klemmvorrichtung 45 über Klemmbacken 48 an einem Profil 110 befestigt ist, wobei das Profil 110 eine ortsfeste Einrichtung in der Kabine darstellt. In der in 6 gezeigten Position wird die Montage, d. h. die Verklemmung in der hier gezeigten Ausführungsform vorgenommen. Aufgrund der entsprechenden Ausgestaltung liegt der Montagebereich der Klemmvorrichtung 45 bzw. der Spannhebel 46 des Excenters 47 frei. Um den Montagebereich anschließend abzudecken, wird ein Abdeckungspaneel 50 angebracht, das den Montagebereich so abdeckt, dass er für die Passagiere nicht mehr sichtbar ist.
  • 7 zeigt eine Schnittansicht, bei der der Montagebereich durch ein Abdeckungspaneel abgedeckt wird, bei dem ein erstes Teilpaneel 51 und ein zweites Teilpaneel 52 derart in Eingriff gebracht sind, dass der Bereich des Kabelkanals 30 umgriffen wird. Eine Befestigung des Abdeckungspaneels 50 ist dabei an der Haltevorrichtung 40 vorgesehen. Dieses kann beispielsweise durch Schrauben oder Schnappverschlüsse erfolgen, ist jedoch auf diese Befestigungsmöglichkeiten nicht beschränkt.
  • 8 zeigt ein Luftfahrzeug 100 gemäß einer beispielhaften Ausführungsform mit einer beispielhaften Einbauposition der erfindungsgemäßen mobilen Trennwand 1. Der Kabelkanal 30 der mobilen Trennwand ragt in der hier gezeigten Ausführungsform über die oberen Ränder der Wandabschnitte 10, 20 heraus und in einen Bereich hinein, der bereits in einem Kabinenversorgungskanal 115 liegt. Auf diese Weise sind hier nicht dargestellte Kabel und Leitungen, die von der mobilen Trennwand 1 in beispielsweise einen Kabinenversorgungskanal 115 geführt werden, für die in der Kabine befindlichen Passagiere nicht mehr sichtbar.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird ermöglicht eine mobile Trennwand bereitzustellen, die innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes montiert und demontiert werden kann, so dass Umbauzeiten in dem Kabinenbereich möglichst kurz gehalten werden können. Ferner ist eine Kabeldurchführung möglich, ohne dass in der Kabine befindliche Passagiere die Leitungen im Übergangsbereich zwischen Trennwand und Deckenbereich der Kabine sehen können. Aufgrund der kombinierten Funktion von Haltevorrichtung, Kabelkanal und Fixierung weist die Anordnung ein verhältnismäßig geringes Gewicht auf und ist aufgrund der einfachen Bauteilgestaltung kostengünstig herstellbar. Durch eine Klemmanordnung ist die mobile Trennwand in X-Richtung, d. h. in Flugrichtung (oftmals auch in Richtung des Kabinenganges), stufenlos verschiebbar. Durch die Schnellspannvorrichtung ist für die Montage bzw. Demontage so gut wie kein Werkzeug notwendig. Das Abdeckpaneel mit ineinandergreifenden Teilabdeckpaneelen ermöglicht eine Montage ohne Ausbau angrenzender Komponenten.
  • Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass „umfassend" keine anderen Elemente oder Schritte ausschließt und „eine" oder „ein" keine Vielzahl ausschließt. Ferner sei darauf hingewiesen, dass Merkmale oder Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele beschrieben worden sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten anderer oben beschriebener Ausführungsbeispiele verwendet werden können. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als Einschränkung anzusehen.

Claims (13)

  1. Mobile Trennwand für eine Luftfahrzeugkabine mit einem ersten Wandabschnitt (10); einem zu dem ersten Wandabschnitt (10) im Wesentlichen parallel angeordneten zweiten Wandabschnitt (20); und einem Kabelkanal (30), der zwischen dem ersten Wandabschnitt (10) und dem zweiten Wandabschnitt (20) angeordnet ist, wobei der Kabelkanal (30) an wenigstens einer Stelle über einen Rand (11) des ersten Wandabschnitts (10) und einen Rand (21) eines zweiten Wandabschnittes (20) herausragt.
  2. Mobile Trennwand nach Anspruch 1, ferner mit einer Haltevorrichtung (40), die wenigstens einen flächigen Bereich (42) aufweist, wobei der flächige Bereich (42) eine Ausnehmung (43) aufweist und die Ausnehmung (43) von dem Kabelkanal (30) durchdringbar ist.
  3. Mobile Trennwand nach Anspruch 2, wobei die die Ausnehmung (43) bezüglich des Kabelkanals (30) derart ausgebildet ist, dass sie bezüglich des Kabelkanals (30) ein Loslager darstellt, wobei das Loslager Freiheitsgrade orthogonal zur Flugrichtung aufweist, jedoch keine Freiheitsgrade in Richtung der Flugrichtung.
  4. Mobile Trennwand nach einem der Ansprüche 2 oder 3, wobei die Ausnehmung (43) einen Randbereich (41) aufweist, der von einen elastischen Manschette (44) derart bedeckt ist, dass die Manschette (44) wenigstens teilweise zwischen dem Randbereich (41) der Ausnehmung (43) und dem Kabelkanal (30) liegt.
  5. Mobile Trennwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Kabelkanal (30) einen lang gestreckten Querschnitt (31) aufweist, dessen längste Ausdehnung (32) sich in einer Ausdehnungsrichtung (12, 22) der Wandabschnitte (10, 20) erstreckt.
  6. Mobile Trennwand nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei die Haltevorrichtung (40) wenigstens eine Klemmvorrichtung (45) aufweist, die ausgelegt ist, um an einem ortsfesten Kabinenelement (110) befestigbar zu sein.
  7. Mobile Trennwand nach Anspruch 6, wobei die Klemmvorrichtung (45) eine Schnellverschlussvorrichtung (46) aufweist, die ausgelegt ist, um an einem ortsfesten Kabinenelement (110) befestigbar zu sein.
  8. Mobile Trennwand nach Anspruch 7, wobei die Schnellverschlussvorrichtung (46) eine Excenterspannvorrichtung (47) aufweist.
  9. Mobile Trennwand nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei die Klemmvorrichtung (45) Klemmbacken (48) aufweist, die mit einem Profil eines ortsfesten Kabinenelementes (110) kraftschlüssig und wenigstens teilweise formschlüssig verbindbar sind.
  10. Mobile Trennwand nach einem der Ansprüche 2 bis 9, ferner mit einem Abdeckungspaneel (50), dass an einer dem ersten Wandabschnitt (10) und dem zweiten Wandabschnitt (20) zugewandten Seite der Haltvorrichtung (40) lösbar verbindbar ist, wobei das Abdeckungspaneel (50) eine Ausnehmung (53) aufweist und die Ausnehmung (53) von dem Kabelkanal (30) durchdringbar ist.
  11. Mobile Trennwand nach Anspruch 10, wobei das Abdeckungspaneel (50) wenigstens ein erstes Teilpaneel (51) und ein mit dem ersten Teilpaneel (51) in Eingriff bringbares zweites Teilpaneel (52) aufweist, wobei die Teilpaneele (51, 52) im Eingriff miteinander die Ausnehmung in dem Abdeckungspaneel (53) umgreifen.
  12. Mobile Trennwand nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die mobile Trennwand (1) wenigstens eine Durchführung (60) aufweist, die ausgelegt ist, um eine in dem Kabelkanal (30) verlegbare Leitung (120) durch wenigstens einen des ersten Wandabschnitts (10) und des zweiten Wandabschnitts (20) zu führen.
  13. Luftfahrzeug mit einer mobilen Trennwand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
DE102007017853A 2007-04-16 2007-04-16 Mobile Trennwand für ein Luftfahrzeug Expired - Fee Related DE102007017853B4 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007017853A DE102007017853B4 (de) 2007-04-16 2007-04-16 Mobile Trennwand für ein Luftfahrzeug
US12/082,813 US8070097B2 (en) 2007-04-16 2008-04-14 Mobile divider for an aircraft

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007017853A DE102007017853B4 (de) 2007-04-16 2007-04-16 Mobile Trennwand für ein Luftfahrzeug

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102007017853A1 true DE102007017853A1 (de) 2008-10-30
DE102007017853B4 DE102007017853B4 (de) 2012-03-08

Family

ID=39777300

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102007017853A Expired - Fee Related DE102007017853B4 (de) 2007-04-16 2007-04-16 Mobile Trennwand für ein Luftfahrzeug

Country Status (2)

Country Link
US (1) US8070097B2 (de)
DE (1) DE102007017853B4 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010064100A1 (de) * 2010-12-23 2012-06-28 Airbus Operations Gmbh Trennwand für eine Flugzeugkabine und Flugzeug
CN113013804A (zh) * 2021-02-03 2021-06-22 贵州电网有限责任公司 一种减震型机房理线架

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8201369B2 (en) * 2008-07-17 2012-06-19 Arthur Raymond Coughlin System and method for passing conduits through structural members with minimal adverse effect
DE102009014598A1 (de) * 2009-03-24 2010-09-30 Airbus Deutschland Gmbh Konfektionierbare Monumente
WO2018071596A1 (en) * 2016-10-12 2018-04-19 B/E Aerospace, Inc. Contoured class divider

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2911065A1 (de) * 1978-05-26 1979-11-29 Steelcase Inc Wandsystem
WO2005110843A2 (en) * 2003-10-17 2005-11-24 The Boeing Company Architectural archway for an aircraft

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL122694C (de) * 1962-01-17
DE4036792C1 (de) * 1990-11-19 1991-12-19 Dmt Marinetechnik Gmbh, 2000 Hamburg, De
DE59200813D1 (de) * 1991-04-27 1995-01-05 Michler Walter Dipl Ing Fh Schnell-befestigungsvorrichtung.
US6019321A (en) * 1996-12-30 2000-02-01 The Siemon Company Modular furniture interconnection panel
FR2791031B1 (fr) * 1999-03-19 2001-05-18 Adder Sa Dispositif mobile separateur de classes dans un habitacle comme celui d'un avion
JP4263528B2 (ja) * 2003-05-07 2009-05-13 スガツネ工業株式会社 配線挿通孔用係嵌キャップ
FR2862607B1 (fr) * 2003-11-24 2007-03-23 Airbus France Cloison pour aeronef destinee a separer une partie cargo d'un cockpit ou d'un compartiment passager

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2911065A1 (de) * 1978-05-26 1979-11-29 Steelcase Inc Wandsystem
WO2005110843A2 (en) * 2003-10-17 2005-11-24 The Boeing Company Architectural archway for an aircraft

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010064100A1 (de) * 2010-12-23 2012-06-28 Airbus Operations Gmbh Trennwand für eine Flugzeugkabine und Flugzeug
US9180968B2 (en) 2010-12-23 2015-11-10 Airbus Operations Gmbh Partition wall for an aeroplane cabin, and an aeroplane
CN113013804A (zh) * 2021-02-03 2021-06-22 贵州电网有限责任公司 一种减震型机房理线架
CN113013804B (zh) * 2021-02-03 2022-08-19 贵州电网有限责任公司 一种减震型机房理线架

Also Published As

Publication number Publication date
US20080263974A1 (en) 2008-10-30
US8070097B2 (en) 2011-12-06
DE102007017853B4 (de) 2012-03-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2185409B1 (de) Flugzeugkomponentenmontagesystem
DE102009058849B4 (de) Systemkomponentenmodul und Verfahren zur Montage eines Systemkomponentenmoduls
DE102006039292B4 (de) Rahmenelement, Flugzeugklimatisierungssystem sowie Verfahren zur Montage eines Rahmenelements in einem Flugzeug
DE102012001797A1 (de) System und Verfahren zur Montage von Flugzeugsystemkomponenten in der Crown Area eines Flugzeugs
DE102011009815A1 (de) Flugzeuginterieurkomponentensystem und Verfahren zur Montage eines Interieurkomponentensystems in einem Flugzeug
WO2012003964A1 (de) Interieurkomponententrägersystem, flugzeuginterieurkomponentenmodul und montageverfahren
DE102006039291A1 (de) Rahmenelement, Gepäckfach sowie Verfahren zur Montage eines Gepäckfachs in einem Flugzeug
EP2477891B1 (de) Verkleidungsvorrichtung für einen innenraum eines flugzeugs und ein verfahren zum verkleiden eines innenraums eines flugzeugs
DE102007017853B4 (de) Mobile Trennwand für ein Luftfahrzeug
DE102009023400A1 (de) Haltersystem zur Befestigung einer Flugzeuginterieurkomponente an einer Transportvorrichtung sowie einer Flugzeugstruktur
DE102013101059A1 (de) Kabelkanal mit Durchgangsabschluss, Bausatz für einen Durchgangsabschluss und Verfahren zum Montieren eines Durchgangsabschlusses für einen Kabelkanal
DE102009019337B4 (de) Modulare Haltevorrichtung für innerhalb eines Flugzeugrumpfs verlegte Anbauteile
EP2656461B1 (de) Trockenbauwand
DE102016115404A1 (de) System zur Festlegung wenigstens eines Wandverkleidungsteils
DE102010055962A1 (de) Flugzeugsystemkomponententrägermodul und -system sowie Montageverfahren
DE202008005734U1 (de) Modulares System zur Befestigung von vorzugsweise Leitungen oder Rohren in einem Flugzeug
DE102011107610A1 (de) Leitungshalter zur Befestigung an einem Träger einer Flugzeugstruktur
DE102016115402A1 (de) Vorrichtung zur lösbaren Befestigung einer Fahrzeugeinrichtung
DE202008017555U1 (de) Vorrichtung zur Führung und Halterung von Kabeln oder Schläuchen
DE102010055995A1 (de) Flugzeugsystemkomponententrägersystem und Montageverfahren
DE10017410B4 (de) Vorrichtung zum Halten von Ausstattungskomponenten in einer Passagierkabine
DE102018123582A1 (de) Befestigungsvorrichtung für Kabinen und/oder Systemkomponenten, Kabinen- und/oder Systemkomponentenmodul und Verfahren zur Befestigung von Kabinen- und/oder Systemkomponenten
EP1701076A9 (de) Halterungssystem zur Führung und Befestigung eines oder mehrerer Rohre oder ähnlich geformter Körper
DE102010040446A1 (de) Vorrichtung zur Halterung von Systemen
DE102015210565B4 (de) Vorrichtung und verfahren zum befestigen von medienleitungen an einem träger

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: AIRBUS OPERATIONS GMBH, 21129 HAMBURG, DE

R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final

Effective date: 20120609

R082 Change of representative

Representative=s name: LKGLOBAL | LORENZ & KOPF PARTG MBB PATENTANWAE, DE

Representative=s name: KOPF WESTENBERGER WACHENHAUSEN PATENTANWAELTE , DE

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee