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DE102007017708A1 - Motor mit Schwingungsaufnehmer - Google Patents

Motor mit Schwingungsaufnehmer Download PDF

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DE102007017708A1
DE102007017708A1 DE102007017708A DE102007017708A DE102007017708A1 DE 102007017708 A1 DE102007017708 A1 DE 102007017708A1 DE 102007017708 A DE102007017708 A DE 102007017708A DE 102007017708 A DE102007017708 A DE 102007017708A DE 102007017708 A1 DE102007017708 A1 DE 102007017708A1
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DE
Germany
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motor
unit
arrangement
signal
vibration detection
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DE102007017708A
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Volker SCHÜREN
Matthias Wahler
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Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K11/00Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection
    • H02K11/20Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection for measuring, monitoring, testing, protecting or switching
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P29/00Arrangements for regulating or controlling electric motors, appropriate for both AC and DC motors
    • H02P29/50Reduction of harmonics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)

Abstract

Eine Motoranordnung (1) mit einer Motoreinheit (2), einem Umrichter (4), der die Motoreinheit versorgt, und mit einer Antriebssteuerungseinheit, welche die Bewegungen der Motoreinheit (2) steuert. Erfindungsgemäß weist die Motoranordnung (1) eine permanent an der Motoranordnung (1) angeordnete Schwingungserfassungseinrichtung (10) auf, welche mechanische Schwingungen der Motoreinheit (2) erfasst und ein erstes Signal ausgibt, welches für diese mechanischen Schwingungen charakteristisch ist. Dabei ist die Schwingungserfassungseinrichtung (10) derart gestaltet, dass das erste Signal an die Antriebssteuerungseinheit (6) ausgegeben wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Elektromotor und insbesondere einen Elektromotor der gemeinsam mit einem Umrichter ausgebildet ist. Derartige Elektromotoren sind aus dem Stand der Technik bekannt. Dabei ist es aus dem Stand der Technik auch bekannt, derartige Elektromotoren in regelmäßigen Abständen mit Diagnoseeinheiten zu prüfen, beispielsweise dahingehend, ob Unwuchten aufgedreht sind, welche auf Dauer die Lebenszeit des Motors verkürzen. Genauer gesagt wird zu Wartungs- und Diagnosezwecken mit einer Schwingungserfassungseinrichtung überprüft, ob beispielsweise Unwuchten der Motorwelle oder dergleichen auftreten.
  • Es hat sich jedoch gezeigt, dass die gelegentliche Überprüfung von Elektromotoren mit Hilfe von derartigen Schwingungserfassungseinrichtungen oftmals nicht ausreichend ist, da bestehende Veränderungen oder Verschlechterungen bereits innerhalb kürzester Zeit weitere zum Teil noch erheblichere Verschlechterungen nach sich ziehen können.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine Motoranordnung zur Verfügung zu stellen, welche eine im Wesentlichen permanente Überwachung des Elektromotors hinsichtlich mechanischer Schwingungen erlaubt. Daneben soll auch eine Möglichkeit geschaffen werden, eventuell auftretende Schwingungen mit anderen bzw. antriebsspezifischen Systemgrößen wie dem Drehmoment und der Drehzahl direkt abzugleichen.
  • Dies wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand durch Anspruch 1 erreicht. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die erfindungsgemäße Motoranordnung weist eine Motoreinheit auf, sowie einen Umrichter, der die Motoreinheit versorgt. Daneben ist eine Antriebssteuerungseinheit vorgesehen, welche die Bewegungen der Motoreinheit steuert.
  • Erfindungsgemäß weist die Motoranordnung eine permanent und insbesondere stationär an der Motoranordnung angeordnete Schwingungserfassungseinrichtung auf, welche mechanische Schwingungen der Motoreinheit erfasst und ein erstes Signal ausgibt, welches für diese mechanischen Schwingungen charakteristisch ist. Daneben ist erfindungsgemäß die Schwingungserfassungeinrichtung derart gestaltet, dass das Signal an die Antriebssteuerungseinheit ausgegeben wird. Damit wird unter einer Bewegung der Motoreinheit eine Bewegung des Sekundärteils gegenüber dem Primärteil verstanden, wobei diese Bewegung beispielsweise auf eine Abtriebswelle übertragen wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden die ersten Signale direkt über eine Leiterverbindung von der Schwingungserfassungseinrichtung an die Antriebssteuerungseinheit ausgegeben. Es ist jedoch auch möglich, die ersten Signale zunächst in einer Auswerteeinheit auszuwerten.
  • Unter einer Motoreinheit wird im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung diejenige Einheit des Motors verstanden, welche die Drehbewegung erzeugt. Insbesondere weist eine derartige Motoreinheit ein Primärteil und ein diesem Primärteil gegenüber bewegliches Sekundärteil bzw. in einer speziellen Ausführungsform einen Stator und einen diesen Stator gegenüber drehbar angeordneten Rotor auf.
  • Der Umrichter bzw. Wechselrichter dient zur Speisung der Motoreinheit. Bei der Antriebssteuereinheit handelt es sich insbesondere aber nicht ausschließlich um einen Antriebsprozessor, der die Motoreinheit steuert. Der Begriff Umrichter wird im Folgenden auch für Wechselrichter verwendet.
  • Damit handelt es sich bevorzugt um einen Umrichtermotor, speziell die konstruktive Einheit aus einem Drehstrommotor und einem Umrichter zu ihrer Speisung. Bevorzugt ist der Umrichter mit einem Beschleunigungsaufnehmer ausgerüstet, der von einem Antriebsprozessor d. h. der Antriebssteuerungseinheit, ausgewertet wird. Unter einer Schwingungserfassungseinrichtung wird eine Einrichtung verstanden, die mechanische Schwingungen oder mechanische Bewegungen erfassen kann. So wird beispielsweise auch ein Körperschallsensor als Schwingungserfassungseinrichtung verstanden.
  • Besonders bevorzugt ist diese Schwingungserfassungseinrichtung selbst mit dem Stator oder einem Gehäuse der Motoranordnung verbunden.
  • Besonders bevorzugt ist die Motoranordnung bzw. der Umrichter derart gestaltet, dass das erste Signal mit wenigstens einer für den Betrieb charakteristischen Bewegungsgröße in Beziehung gesetzt wird. Diese charakteristische Beziehungsgröße ist dabei aus einer Gruppe von Beziehungsgrößen ausgerichtet, welche die Drehzahl, das Drehmoment oder dergleichen enthält.
  • Besonders bevorzugt ist die Schwingungserfassungseinrichtung in die Antriebssteuerungseinheit integriert, beispielsweise mit dieser auf einer gemeinsamen Platine angeordnet und besonders bevorzugt mit dieser vergossen. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform bietet die integrierte Schwingungserfassungseinrichtung mit Auswertung in der Antriebssteuereinheit nicht nur eine kostengünstige Alternative zu separaten Schwingungserfassungssystemen, sondern bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, Vibrationen mit anderen antriebsspezifischen Systemgrößen, wie dem Drehmoment oder der Drehzahl direkt abzugleichen. Daneben kann auch eine Auswerteeinheit zur Auswertung der ersten Signale vorgesehen sein, wobei diese Auswerteeinheit bevorzugt ebenfalls in die Antriebssteuerungseinheit integriert ist.
  • Dabei ist es möglich, die im Antrieb bzw. in der Antriebssteuerung aufbereiteten oder zumindest zwischengespeicherten Messwerte, die sich aus den ersten Signalen ergeben, an eine übergeordnete Steuerung zu übergeben.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Schwingungserfassungseinrichtung in dem Umrichter bzw. einem Gehäuse des Umrichters angeordnet bzw. gemeinsam mit dem Umrichter in ein gemeinsames Gehäuse integriert. Auf diese Weise wird eine besonders kostengünstige Herstellung der gesamten Motoranordnung ermöglicht. Es wäre jedoch auch denkbar, die Schwingungserfassungseinrichtung zwischen den Gehäusen der Motoreinheit und des Umrichters anzuordnen.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Umrichter bzw. dessen Gehäuse direkt mit einem Gehäuse der Motoreinheit verbunden. Besonders bevorzugt ist der Umrichter bzw. dessen Gehäuse mit dem Gehäuse der Motoreinheit verschraubt. Durch diese Vorgehensweise wird Körperschall der Motoreinheit zwar indirekt, aber dennoch ausreichend gut auf die Schwingungserfassungseinrichtung übertragen. Die Auswertung der von der Schwingungserfassungseinrichtung ausgegebenen Signale erfolgt, wie oben erwähnt, in der Antriebssteuerungseinheit bzw. dem Antriebsprozessor, wobei das Schwingungssignal im Zeit- und/oder Frequenzbereich analysiert wird und Kennwerte berechnet werden.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Motoranordnung bzw. der Umrichter eine Signalausgabeeinrichtung auf, die bei Auftreten vorbestimmter erster Signale ein Ausgabesignal ausgibt. Bei diesem Ausgabesignal kann es sich beispielsweise um ein Warnsignal oder eine Störmeldung handeln, die in Abhängigkeit von einem Vergleich mit Grenzwerten erzeugt wird. Bei dieser Ausführungsform weist die Motoranordnung eine Speichereinrichtung auf, in der zulässige Grenzwerte abgelegt sind sowie eine Vergleichseinrichtung, welche die ersten Signale bzw. die aus diesen ersten Signale resultierenden Messwerte mit diesen Grenzwerten vergleicht. Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Umrichter an der Motoreinheit angeordnet. Genauer gesagt ist der Umrichter als Teil des Umrichtermotors so am oder in der Motoreinrichtung angeordnet, dass die Schwingungserfassungseinrichtung Vibrationen des Motors erfassen kann. Bei der Motoreinheit handelt es sich besonders bevorzugt um einen Drehstrommotor.
  • Vorzugsweise ist der Umrichter in einem Gehäuse angeordnet. Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Umrichter an der Motoreinheit anordenbar, d. h. er kann im Wesentlichen fest mit der Motoreinheit verbunden werden. Bevorzugt liegt dabei die Schwingungserfassungseinrichtung direkt an einem Gehäuse der Motoreinheit an. Auch ist es möglich, dass die Schwingungserfassungseinrichtung gemeinsam mit der Antriebssteuerungseinheit auf einer Platine angeordnet ist und diese Platine wiederum an dem Motorgehäuse vorgesehen ist.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Schwingungserfassungseinrichtung ein Schwingungsaufnehmer. Daneben kann es sich bei der Schwingungserfassungseinrichtung auch um einen Körperschallsensor handeln. Weiterhin können auch sowohl ein Schwingungsaufnehmer als auch ein Körperschallsensor vorgesehen sein.
  • Dabei besteht der Zweck dieser Sensorik, d. h. des Schwingungsaufnehmers oder des Körperschallsensors darin, mechanische Schäden am Motor und insbesondere an seiner Lagerung wie gegebenenfalls auch an der Lastmaschine diagnostizieren zu können.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Motoranordnung eine Speichereinrichtung auf, in der für die Bewegung der Motoreinheit charakateristische Werte abgespeichert sind. Bei diesen charakteristischen Werten kann es sich beispielsweise um Grenzwerte für auftretende Schwingungen oder dergleichen handeln. Dabei können diese Grenzwerte auch in Abhängigkeit von einer weiteren Kennzahl des Motors, wie dessen Drehzahl oder dessen Drehmoment abgeleitet sein.
  • Vorzugsweise handelt es sich bei der Motoranordnung um einen Kompaktservomotor. Derartige Kompaktservomotoren können durch die Integration einer Schwingungserfassungseinrichtung und der zusätzlichen Auswertung für die Überwachung von Motor und Maschine auf überhöhte oder unzulässige Vibrationen getestet werden. Durch die besonders vorteilhafte Anordnung der Schwingungserfassungseinrichtung in der Regelungselektronik beispielsweise einer Steuer- oder Leistungskarte, die fest mit dem Stator oder dem Gehäuse des Motors verbunden ist, ist es möglich, dass diese Schwingungserfassungseinrichtung an dieser Stelle die mechanischen Schwingungen und Körperschallwellen des Motors erfasst. Durch die erfindungsgemäße Auswertung der Daten des oder der ersten Signale der Schwingungserfassungseinrichtung in der Antriebssteuerungseinrichtung ist es möglich, dass die auftretenden Vibrationen im Bezug gesetzt werden zu weiteren Messgrößen oder Zustandsgrößen des Antriebs wie beispielsweise der Drehzahl.
  • Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf einen Umrichter, oder Wechselrichter zum Betreiben einer Motoranordnung gerichtet, wobei dieser Umrichter oder Wechselrichter an einer Motoreinheit angeordnet werden kann und eine Antriebssteuerungseinheit aufweist, welche die Bewegung der Motoreinheit steuert. Dabei weist dieser Umrichter eine permanent an dem Umrichter angeordnete Schwingungserfassungseinrichtung auf, welche geeignet ist, mechanische Schwingungen der Motoreinheit zu erfassen und ein erstes Signal auszugeben, welches für diese mechanischen Schwingungen charakteristisch ist. Weiterhin ist diese Schwingungserfassungseinrichtung derart gestaltet, dass das erste Signal an die Antriebssteuerungseinheit ausgegeben werden kann.
  • Bevorzugt ist die Schwingungserfassungseinrichtung in einem Gehäuse des Umrichters angeordnet und der Umrichter bzw. dessen Gehäuse ist direkt an einem Gehäuse der Motoreinheit befestigt.
  • Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf ein Verfahren zum Betreiben einer Motoranordnung gerichtet, wobei die Motoranordnung eine Motoreinheit, einen Umrichter, der die Motoreinheit versorgt, und eine Antriebssteuerungseinheit, welche die Bewegungen der Motoreinheit steuert, aufweist. Erfindungsgemäß ist eine an der Motoranordnung permanent und bevorzugt auch stationär angeordnete Schwingungserfassungseinrichtung vorgesehen, welche mechanische Schwingungen der Motoreinheit erfasst und ein erstes Signal ausgibt, welches für mechanische Schwingungen charakteristisch ist. Weiterhin wird erfindungsgemäß das erste Signal an die Antriebssteuerungseinheit ausgegeben.
  • Vorzugsweise ist die Motoranordnung in der oben beschriebenen Art ausgeführt. Besonders bevorzugt erfolgt die Auswertung der ersten Signale und gegebenenfalls auch der weiteren Größen im Frequenzbereich. Dabei können Störungen wie beispielsweise eine Unwucht oder Lagerschäden an ihren typischen drehzahlabhängigen Frequenzen erkannt werden. Als Referenz kann beispielsweise ein an einer neuen Maschine ermittelter und in der Steuerungseinrichtung abgespeicherter Soll- bzw. Gutzustand verwendet werden. Dabei kann auch eine Vielzahl von beispielsweise drehzahlabhängigen Referenzwerten vorliegen.
  • Weitere Vorteile und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen:
  • Darin zeigen:
  • 1 ein stark schematisches Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen Motoranordnung; und
  • 2 eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung der Anordnung einer erfindungemäßen Schwingungserfassungseinrichtung.
  • 1 zeigt ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen Motoranordnung 1. Diese Motoranordnung 1 weist eine Motoreinheit 2 auf, d. h. diejenige Einheit, welche letztlich die Drehbewegung einer Motorwelle 16 erzeugt.
  • Direkt an der Motoreinheit 2 ist ein Umrichter oder Wechselrichter 4 angeordnet, der die Motoreinheit 2 mit elektrischer Energie speist. Genauer gesagt ist der Umrichter 4 bei der in 1 gezeigten Ausführungsform in einem Gehäuse 5 angeordnet und dieses Gehäuse wiederum an einem Gehäuse 14 der Motoreinheit 2 angeordnet. Das Bezugszeichen 6 bezieht sich auf eine Antriebssteuerungseinheit, wie beispielsweise einen Antriebsprozessor und das Bezugszeichen 10 bezeichnet eine Schwingungserfassungseinrichtung, welche mechanische Schwingungen der Motoreinheit 2 bzw. des Motorgehäuses 14 erfasst.
  • Das Bezugszeichen 18 kennzeichnet eine Speichereinrichtung, in der beispielsweise Referenzdaten oder Referenzkurven für einen Sollzustand abgespeichert sein können. So könnten hier zulässige Höchstwerte für eine Schwingungsamplitude einer an dem Gehäuse der Motoreinheit 2 auftretenden Schwingung in Abhängigkeit von der Drehzahl oder dem Drehmoment der Motoreinheit abgespeichert sein.
  • Dabei ist es bevorzugt möglich, die Schwingungserfassungseinrichtung 10 auf der Prozessorkarte oder der Leistungskarte der Regelelektronik anzuordnen und auf diese Weise funktional mit dem Antriebsprozessor bzw. der Antriebssteuerungseinheit 6 zu verbinden. Bevorzugt ist dabei die Prozessor und Leistungskarte bzw. die Antriebssteuerungseinrichtung 6 so in dem Gehäuse 5 bzw. an dem Gehäuse 16 der Motoreinheit 2 befestigt, das mechanische Schwingungen dieses Gehäuses 14 von der Schwingungserfassungseinrichtung 6 erfasst werden können. Die Schwingungserfassungseinheit 6 ist dabei besonders bevorzugt in sogenannter MEMS-Technologie (micro-electro-mechanical system) ausgeführt. Ein MEMS ist eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktoren und elektronischen Schaltungen, die auf einem Substrat bzw. Chip angeordnet sind. Beispiele für halbleiterbasierte MEMS sind unter anderem auch Beschleunigungssensoren.
  • 2 zeigt eine stark schematisierte Darstellung einer Anordnung von Schwingungserfassungseinrichtungen 10 an einer Motoreinheit 2. Dabei ist an dem Gehäuse 14 der Motoreinheit 2 eine erste Leiterkarte 7a (deren Bestandteil die Antriebssteuerungseinheit 6 ist) angeordnet. Über eine Schraubverbindung 9 ist ein Gehäuse 4 des Umrichters mit einer Bodenplatte 5a und einem Deckel 5b fest angeordnet. Damit werden auch Motorschwingungen direkt auf das Gehäuse 4 des Umrichters übertragen. Bei der in 2 gezeigten Ausführungsform sind zwei Leiterkarten 7a, 7b an alternativen Positionen dargestellt, an den jeweils Schwingungserfassungseinrichtungen 10 angeordnet sind. Dadurch, dass das Gehäuse 4 des Umrichters fest mit dem Motor verschraubt ist, werden auch die Motorschwingungen direkt auf die Schwingungserfassungseinrichtungen 10 übertragen. In der tatsächlichen Umsetzung ist bevorzugt entweder die Leiterkarte 7a oder die Leiterkarte 7b vorhanden.
  • Die von der Schwingungserfassungseinrichtung 10 ausgegebenen Signale können gemeinsam mit weiteren Motordaten wie der Drehzahl und dem Drehmoment verarbeitet und auf diese Weise mit den genannten Werten in Beziehung gesetzt werden. Anhand dieses Vergleichs ist es möglich, festzustellen, ob vorgegebene Grenzwerte für Motorschwingungen in Abhängigkeit beispielsweise einer bestimmten Drehzahl überschritten werden.
  • Ist dies der Fall so kann der Benutzer über eine Alarmausgabeeinrichtung 12 (vgl. 1) über einen Fehlzustand der Maschine informiert werden.
  • Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht, sofern sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
  • 1
    Motoranordnung
    2
    Motoreinheit
    4
    Umrichter
    5
    Gehäuse des Umrichters
    5a
    Bodenplatte des Gehäuses 5
    5b
    Deckel des Gehäuses 5
    6
    Antriebssteuerungseinheit
    7a, 7b
    Leiterkarte
    9
    Schraubverbindung
    10
    Schwingungserfassungseinrichtung
    12
    Signalausgabeeinrichtung
    14
    Motorgehäuse
    16
    Motorwelle
    18
    Speichereinrichtung

Claims (16)

  1. Motoranordnung (1) mit einer Motoreinheit (2), einem Umrichter (4), der die Motoreinheit (2) versorgt und mit einer Antriebssteuerungseinheit (6), welche die Bewegungen der Motoreinheit (2) steuert, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoranordnung (1) eine permanent an der Motoranordnung (1) angeordnete Schwingungserfassungseinrichtung (10) aufweist, welche mechanische Schwingungen der Motoreinheit (2) erfasst und ein erstes Signal ausgibt, welches für diese mechanischen Schwingungen charakteristisch ist, wobei die Schwingungserfassungseinrichtung (10) derart gestaltet ist, dass das Signal an die Antriebssteuerungseinheit (6) ausgegeben wird.
  2. Motoranordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungserfassungseinrichtung (10) in die Antriebssteuerungseinheit (6) integriert ist.
  3. Motoranordnung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoranordnung (1) derart gestaltet ist, dass das erste Signal mit wenigstens einer für den Betrieb des Motors charakteristischen Bewegungsgröße in Beziehung gesetzt wird.
  4. Motoranordnung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungserfassungseinrichtung (10) in einem Gehäuse (5) des Umrichters (4) angeordnet ist.
  5. Motoranordnung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Umrichter (4) direkt mit einem Gehäuse (14) der Motoreinheit (2) verbunden ist.
  6. Motoranordnung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Motoranordnung (1) eine Signalausgabeeinrichtung (12) aufweist, die bei Auftreten vorbestimmter erster Signale ein Ausgabesignal ausgibt.
  7. Motoranordnung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Umrichter (4) an der Motoreinheit (2) angeordnet ist.
  8. Motoranordnung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Umrichter (4) in einem Gehäuse (14) angeordnet ist.
  9. Motoranordnung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Umrichter (4) an der Motoreinheit (2) anordenbar ist.
  10. Motoranordnung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungserfassungseinrichtung (10) ein Schwingungsaufnehmer (10) ist.
  11. Motoranordnung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungserfassungseinrichtung (10) ein Körperschallsensor (10) ist.
  12. Motoranordnung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoranordnung (1) eine Speichereinrichtung (18) aufweist, in der für die Bewegung der Motoreinheit (2) charakteristische Werte abgespeichert sind.
  13. Motoranordnung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoranordnung (1) ein Kompaktservomotor ist.
  14. Umrichter (4), insbesondere zum Betreiben einer Motoranordnung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei dieser Umrichter (4) an einer Motoreinheit (2) anordenbar ist, und eine Antriebssteuerungseinheit (6), welche die Bewegungen der Motoreinheit (2) steuert, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Umrichter (4) eine permanent an dem Umrichter (4) angeordnete Schwingungserfassungseinrichtung (10) aufweist, welche geeignet ist, mechanische Schwingungen der Motoreinheit (2) zu erfassen und ein erstes Signal auszugeben, welches für diese mechanischen Schwingungen charakteristisch ist und wobei die Schwingungserfassungseinrichtung (10) derart gestaltet ist, dass das erste Signal an die Antriebssteuerungseinheit ausgegeben werden kann.
  15. Verfahren zum Betreiben einer Motoranordnung (1), wobei die Motoranordnung (1) eine Motoreinheit (2), einen Umrichter (4), der die Motoreinheit (2) versorgt und eine Antriebssteuerungseinheit (6), welche die Bewegungen der Motoreinheit (2) steuert, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine an der Motoranordnung (1) permanent angeordnete Schwingungserfassungseinrichtung (10) mechanische Schwingungen der Motoreinheit (2) erfasst und an die Antriebssteuerungseinheit (6) ein erstes Signal ausgibt, welches für diese mechanischen Schwingungen charakteristisch ist.
  16. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoranordnung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 1–10 ausgeführt ist.
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