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DE102007016834A1 - Einrichtung zum Befestigen eines Warenkorbes auf einem Einkaufswagen sowie Einkaufswagen hierzu - Google Patents

Einrichtung zum Befestigen eines Warenkorbes auf einem Einkaufswagen sowie Einkaufswagen hierzu Download PDF

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DE102007016834A1
DE102007016834A1 DE200710016834 DE102007016834A DE102007016834A1 DE 102007016834 A1 DE102007016834 A1 DE 102007016834A1 DE 200710016834 DE200710016834 DE 200710016834 DE 102007016834 A DE102007016834 A DE 102007016834A DE 102007016834 A1 DE102007016834 A1 DE 102007016834A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung (25) zum Befestigen eines Warenkorbes (15) auf dem Fahrgestell (4) eines mit gleichen Wagen stapelbaren Einkaufswagen (1), wobei sich die durch wenigstens ein vorderes Befestigungsmittel (26) und durch mindestens ein hinteres Befestigungsmittel (30) gebildete Einrichtung (25) außerhalb der Seitenwände (17) des Warenkorbes (15) befindet und unterhalb des Bodens (19) des Warenkorbes (15) am Fahrgestell angeordnet ist.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass das wenigstens eine vordere Befestigungsmittel (26) eine quer zur Längsachse (3) des Einkaufswagens (1) sich erstreckende Aufnahmeeinrichtung (29) aufweist, die zur Aufnahme eines Teils der Gewichtslast des Warenkorbes (15) vorgesehen ist, und dass das mindestens eine hintere Befestigungsmittel (30) zusammen mit dem wenigstens einen vorderen Befestigungsmittel (26) zum weiteren Abstützen und Fixieren des Warenkorbes (15) auf dem Fahrgestell (4) bestimmt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Befestigen eines Warenkorbes auf dem Fahrgestell eines mit gleichen Wagen stapelbaren Einkaufswagens, wobei sich die durch wenigstens ein vorderes Befestigungsmittel und durch mindestens ein hinteres Befestigungsmittel gebildete Einrichtung außerhalb der Seitenwände des Warenkorbes befindet und unterhalb des Bodens des Warenkorbes am Fahrgestell angeordnet ist.
  • Die Erfindung betrifft ferner einen mit der eben genannten Einrichtung ausgestatteten stapelbaren Einkaufswagen.
  • Die europäische Patentanmeldung EP 1 093 987 A2 beschreibt einen Einkaufswagen, dessen Einrichtung aus einer Vielzahl von Ösen, Halterungen und sonstigen Befestigungsmitteln besteht, um einen Warenkorb auf dem Fahrgestell ausreichend stützen und befestigen zu können. Die Vielzahl der erforderlichen Teile macht sich in nachteiliger Weise durch hohe Herstellkosten bemerkbar macht.
  • In der internationalen Patentanmeldung WO 2007/000143 A2 des Anmelders ist bezogen auf 10 ein Einkaufswagen beschrieben, dessen Einrichtung durch zwei stegartige Verbindungsmittel gebildet ist, wobei die beiden Verbindungsmittel an zwei Querstreben des Fahrgestelles befestigt sind. Jedes dieser Verbindungsmittel weist vorne eine Einhängeöse und hinten eine Rastvertiefung auf. Unterhalb des Bodens des Warenkorbes ist ein zum Warenkorb gehörender Quersteg vorgesehen, der in einem Abstand zum Boden des Warenkorbes verläuft. Direkt an der Unterseite des Bodens des Warenkorbes befindet sich ein abgewinkelter U-Bügel, der wenigstens ein in einem Abstand zum Boden des Warenkorbes angeordnetes Querstück aufweist. Soll der Warenkorb auf dem Fahrgestell des Einkaufswagens befestigt werden, muß zuerst der Quersteg in die Einhängeösen der Verbindungsmittel eingefügt werden. Anschließend muß der Warenkorb so weit nach hinten abgesenkt werden, bis das wenigstens eine Querstück in je eine Rastvertiefung der beiden Verbindungsmittel eingerastet ist. Dabei liegt der U-Bügel mit seinen beiden Schenkeln seitlich an den stegartigen Verbindungsmitteln an. In dieser Lage ist der Warenkorb auf dem Fahrgestell befestigt und kann nicht mehr bewegt werden.
  • Die vorgeschlagene Lösung weist einen Nachteil auf, der darin besteht, dass der Warenkorb mit seinem relativ dünnem Boden, der bekanntlich als Drahtgitter- oder Kunststoffgitterstruktur gestaltet ist, auf den schmalen stegartigen Verbindungsmitteln aufliegt. Dadurch ist die Gefahr einer unzulässigen Verbiegung oder Verwindung des Warenkorbes bei größerer Belastung gegeben. Der vorgeschlagenen Lösung sind keine technischen Merkmale entnehmbar, die das eben erwähnte Verbiegen und Verwinden des Warenkorbes verhindern könnten.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung der hier vorliegenden Art ohne großen Teileaufwand so zu verändern, dass der auf das Fahrgestell eines Einkaufswagens aufzusetzende Warenkorb gegen Bewegung ausreichend gesichert und bei Belastung vor einem unzulässigen Verbiegen und/oder Verwinden bewahrt bleibt. Die zu schaffende neue Einrichtung soll so gestaltet sein, dass sich die Unterseite des Bodens des Warenkorbes mit einfachsten Mitteln so ausstatten lässt, dass diese Mittel mit der neuen Einrichtung auf ebenfalls einfache Weise zusammenwirken können.
  • Bezüglich der Einrichtung wird die Lösung der Aufgabe durch den Anspruch 1 beschrieben.
  • Hinsichtlich des zur Erfindung gehörenden Einkaufswagens ist die Lösung der Aufgabe im Anspruch 9 genannt.
  • Ein entscheidender Vorteil der aufgefundenen Lösungen besteht darin, dass die Aufnahmeeinrichtung des wenigstens einen vorderen Befestigungsmittels als mindestens eine mit einem Boden ausgestattete Vertiefung gestaltet ist, so dass in bevorzugter Weise ein an der Unterseite des Bodens des Warenkorbes angebrachter, mit einem kreisflächigen Querschnitt ausgestatteter Querstab von oben her längs in die Aufnahmeeinrichtung einfügbar ist und am Boden der Aufnahmeeinrichtung aufliegt. Erfolgt dies, wie nachfolgend noch beschrieben, in formschlüssiger und bevorzugt rastschlüssiger Weise, so kann sich der Warenkorb nicht nur nach unten hin abstützen, er ist auch gegen ein Bewegen entlang der Längsrichtung des Einkaufswagens gesichert. Dabei erweist es sich als zweckmäßig, das wenigstens eine vordere Befestigungsmittel mit seitlichen Anschlägen auszustatten, an welchen in Längsrichtung des Einkaufswagens weisende Schenkel anliegen, die unmittelbar an der Unterseite des Bodens des Warenkorbes angebracht sind und die bevorzugt Bestandteil einer Stützeinrichtung sind, welche ein unerwünschtes Durchbiegen des Bodens des Warenkorbes zu verhindern vermag. Auf diese Weise wird ein quer zur Längsrichtung des Einkaufswagens gerichtetes Bewegen des Warenkorbes auf dem Fahrgestell vermieden.
  • In vorteilhafter Weise dient das wenigstens eine hintere Befestigungsmittel dazu, einen Teil der hinteren unteren Begrenzung des Warenkorbes so aufzunehmen, dass der Warenkorb nicht in vertikaler Richtung bewegbar oder schwenkbar ist. Die Befestigungsmittel sind somit in der Lage, den Warenkorb auf dem Fahrgestell eines Einkaufswagens ortsfest und bewegungsfrei zu sichern, wobei das wenigstens eine hintere Befestigungsmittel den restlich verbliebenen Gewichtsanteil des Warenkorbes trägt.
  • Verglichen mit der Vielzahl der Befestigungsmittel, welche die EP 1 093 987 A2 vorschlägt, kommt die nunmehr vorgeschlagene Einrichtung mit mindestens einem vorderen und einem hinteren Befestigungsmittel, bevorzugt mit zwei vorderen und zwei hinteren Befestigungsmitteln aus. Dies bedeutet eine erhebliche Reduzierung der Teilevielfalt, was sich kostensenkend auf die Herstellkosten auswirkt.
  • Die vorgeschlagene Lösung lässt es zu, am wenigstens einen vorderen Befestigungsmittel zusätzlich zwei Sicherungselemente, beispielsweise zwei Schrauben oder zwei Stifte anzubringen, um ein gewaltsames Lösen des Warenkorbes vom wenigstens einen vorderen Befestigungsmittel zu vermeiden. Da Vandalismus erfahrungsgemäß auch vor Einkaufswagen nicht Halt macht, empfiehlt sich diese zusätzliche Maßnahme.
  • Empfehlenswert ist auch, das wenigstens eine hintere Befestigungsmittel aus relativ weichem Kunststoff zu fertigen, so dass dadurch nicht nur eine stoßdämpfende Verbindung zwischen dem Warenkorb und dem Fahrgestell eines Einkaufswagens geschaffen ist, sondern dass auch die in bekannter Weise das rückwärtige offene Ende des Warenkorbes verschließende schwenkbare Rückwand beim Bewegen eines Einkaufswagens an dem wenigstens einen hinteren Befestigungsmittel anschlägt und somit unerwünschte Klappergeräusche vermieden werden.
  • Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
  • 1 eine an einem klassischen Einkaufswagen angeordnete Einrichtung;
  • 2 eine Draufsicht bezogen auf 1;
  • 3 eine abstrahierte Darstellung eines vorderen Befestigungsmittels;
  • 4 eine praxistaugliche Ausführung eines vorderen Befestigungsmittels;
  • 5 eine abstrahierte Darstellung eines hinteren Befestigungsmittels sowie
  • 6 ebenfalls eine praxistaugliche Ausführung eines hinteren Befestigungsmittels.
  • 1 zeigt einen in Seitenansicht dargestellten Einkaufswagen 1, der mit einer Einrichtung 25 ausgestattet ist. Der Einkaufswagen 1 weist ein Fahrgestell 4 auf, an oder auf dem ein Warenkorb 15 mit Hilfe der Einrichtung 25 befestigt ist. Es ist eine Schiebeeinrichtung 13 vorgesehen, die sich üblicherweise an der Rückseite 15a des Warenkorbes 15 befindet. Das Fahrgestell 4 weist zwei Längsträger 5 auf, die in bekannter Weise unterschiedlich gestaltet sein können. Das Beispiel zeigt eine bevorzugte Ausführungsform. Im Korbbefestigungsbereich 14 ist die aus wenigstens einem vorderen (26) und mindestens einem hinteren Befestigungsmittel 30 gebildete Einrichtung 25 angeordnet, wobei sich die Einrichtung 25 zumindest größtenteils, bevorzugt jedoch komplett unterhalb des Bodens 19 des Warenkorbes 15 und damit außerhalb der Seitenwände 17 des Warenkorbes 15 befindet. Die beiden Längsträger 5 sind im Korbbefestigungsbereich 14 durch einen vorderen (6) und durch einen hinteren Quersteg 7 verbunden, wobei das wenigstens eine vordere Befestigungsmittel 26 am vorderen Quersteg 6 und das mindestens eine hintere Befestigungsmittel 30 am hinteren Quersteg 7 angeordnet ist. Der Einkaufswagen 1 ist in bekannter Weise so gestaltet, dass dieser sich in einen weiteren gleichen Einkaufswagen 1 platzsparend einschieben, also stapeln lässt. Um dies zu ermöglichen, sind sowohl das Fahrgestell 4 als auch der Warenkorb 15 konisch ausgebildet, wobei die offene Rückseite 15a des Warenkorbes 15 durch eine schwenkbare Rückwand 18 verschließbar ist. Mit der Unterseite 20 des Bodens 19 des Warenkorbes 15 ist eine mit zwei Schenkeln 22 ausgestattete Korbstützeinrichtung 21 verbunden, die einem Durchbiegen des Warenkorbes 15 bei Belastung entgegenwirkt. An der Unterseite der beiden Schenkel 22 ist ein Querstab 24 angebracht, der quer zur Längsachse 3 des Einkaufswagens 1 angeordnet ist und der längs in eine Aufnahmeeinrichtung 29 des wenigstens einen vorderen Befestigungsmittels 26 eingefügt ist. Das wenigstens eine hintere Befestigungsmittel 30 weist eine rachenförmige Öffnung 30a auf, in welche ein Teil der unteren hinteren Begrenzung 15b des Warenkorbes 15 eingefügt ist.
  • 2 zeigt in einer Draufsicht und in Anlehnung an 1 die Anordnung der Einrichtung 25 an einem Einkaufswagen 1. Der Warenkorb 15 hat in bekannter Weise eine trapezförmige Gestalt. Dargestellt ist auch die Schiebeeinrichtung 13. Innerhalb des trapezförmigen Grundrisses befindet sich die an der Unterseite 20 des Bodens 19 des Warenkorbes 15 angeordnete Korbstützeinrichtung 21, deren beide Schenkel 22 sich innerhalb des Korbbefestigungsbereiches 14 befinden, wobei es zweckmäßig ist, die Korbstützeinrichtung 21 in bekannter Weise nach vorne über den Korbbefestigungsbereich 14 hinaus erstrecken zu lassen, um den Boden 19 des Warenkorbes 15 ausreichend stützen zu können. Am vorderen Quersteg 6 des Fahrgestelles 4 sind zwei vordere Befestigungsmittel 26 angeordnet. Der hintere Quersteg 7 trägt zwei hintere Befestigungsmittel 30, wobei zu erwähnen bleibt, dass die Befestigungsmittel 26 und 30 jeweils durch eine nicht näher dargestellte Querverbindung verbunden sein können, so dass vorne nur ein vorderes (26) und hinten nur ein hinteres Befestigungsmittel 30 angeordnet sein kann. Die Befestigungsmittel 26 und 30 sind unterhalb des Bodens 19 des Warenkorbes 15 am Fahrgestell 4 befestigt und spiegelbildlich zur Längsachse 3 des Einkaufswagens 1 angeordnet.
  • Im Detail und in Seitenansicht zeigt 3 ein auf dem vorderen Quersteg 6 aufgesetztes Befestigungsmittel 26. Der vordere Quersteg 6 ist von einem Befestigungsabschnitt 26a teilweise umgeben. Ein durch den vorderen Quersteg 6 hindurchgeführtes, den vorderen Quersteg 6 hintergreifendes, haken- oder dübelförmiges Sicherungsmittel 26b verhindert ein Lösen des vorderen Befestigungsmittels 26 vom vorderen Quersteg 6. Oberhalb des Befestigungsabschnittes 26a ist eine Aufnahmeeinrichtung 29 vorgesehen, die sich quer zur Längsachse 3 des Einkaufswagens 1 erstreckt. Die mit einem Boden 29a ausgestattete Aufnahmeeinrichtung 29 besitzt einen kreisabschnittförmigen Querschnitt, der nach oben offen ist. Die Aufnahmeeinrichtung 29 erweitert sich keilförmig nach oben. In die Aufnahmeeinrichtung 29 ist der unterhalb des Bodens 19 des Warenkorbes 15 befindliche Querstab 24 form- und bevorzugt rastschlüssig eingefügt. Rechtwinklig zur Aufnahmeeinrichtung 29 sind am vorderen Befestigungsmittel 29 zwei Anschläge 28 vorgesehen, die in Gebrauchslage des vorderen Befestigungsmittels 26 nach hinten, also zur Schiebeeinrichtung 13 weisen. Zwischen den beiden Anschlägen 28 ist ein Schenkel 22 der Korbstützeinrichtung 21 eingefügt. Der Querstab 24 ist dabei an der Unterseite zweier Schenkel 22 angeschweißt. Einer der beiden Anschläge 28 kann eine Sicherungseinrichtung 30b tragen, in die sich beispielsweise eine Schraube einschrauben lässt, die in eingeschraubtem Zustand mit der Unterseite ihres Kopfes am Schenkel 22 so anliegt, dass dieser, und damit der Warenkorb 15, nicht nach oben vom vorderen Befestigungsmittel 26 abgehoben werden kann, so dass neben der rastschlüssigen Verbindung von Querstab 24 und Aufnahmeeinrichtung 29 ein zusätzliches Sicherungsmittel gegen ein Lösen des Warenkorbes 15 vom wenigstens einen vorderen Befestigungsmittel 26 geschaffen ist.
  • 4 zeigt in räumlicher Darstellung und ergänzend zu 3 ein praxistaugliches vorderes Befestigungsmittel 26. Man erkennt den Befestigungsabschnitt 26a mit dem Sicherungsmittel 26b. Dem Befestigungsabschnitt 26a folgt nach oben die Aufnahmeeinrichtung 29, die wie eine Vertiefung oder wie eine nach oben offene Nut gestaltet ist. Die Aufnahmeeinrichtung 29 kann aus einem oder aus mehreren, durch Zwischenräume getrennte Abschnitte gebildet sein. Kreuzweise oder im rechten Winkel zur Längserstreckung der Aufnahmeeinrichtung 29 sind an die Aufnahmeeinrichtung 29 die beiden Anschläge 28 angeformt, die in Gebrauchslage zur Schiebeeinrichtung 13 weisen. Im Beispiel schließt sich an die beiden Anschläge 28 nach unten ein Boden 28a an, so dass durch die Anschläge 28 und dem Boden 28a ebenfalls eine Nut oder eine Vertiefung gebildet ist. Man erkennt auch die an einem der beiden Anschläge 28 angeformte Sicherungseinrichtung 30b, die eine nach unten weisende Bohrung 30c zur Aufnahme eines zusätzlichen Sicherungsmittels, z. B. einer Schraube, aufweist.
  • 5 zeigt in Seitenansicht ein hinteres Befestigungsmittel 30, das auf einen hinteren Quersteg 7 des Fahrgestelles 4 eines Einkaufswagens 1 aufgesetzt ist. Der Befestigungsabschnitt 26a ist wie beim vorderen Befestigungsmittel 26 ausgebildet. Auch hier dient das gleich gestaltete, den hinteren Quersteg 7 hintergreifende Sicherungsmittel 26b dazu, dass sich das hintere Befestigungsmittel 30 nicht vom hinteren Quersteg 7 lösen kann. Dem Befestigungsabschnitt 26a folgt nach oben eine rachenförmige Aufnahme 30a, die schräg nach unten weist. In der rachenförmigen Aufnahme 30a befindet sich ein Teil der unteren hinteren Begrenzung 15b des Warenkorbes 15. In der Praxis ist dies ein stärkerer Draht, der in bekannter Weise eine Umrandung der hinteren Öffnung des Warenkorbes 15 bildet. Es sind im Anschluss an die rachenförmige Aufnahme 30a zwei horizontale Vorsprünge 30d vorgesehen, welche zwei zum Boden 19 des Warenkorbes 15 gehörende Längsdrähte 15c hintergreifen, so dass damit ein Lösen des so montierten hinteren Befestigungsmittels 30 nicht möglich ist. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass die schwenkbare Rückwand 18 des Korbes 15 mit ihrer unteren Begrenzung am wenigstens einen hinteren Befestigungsmittel 30 anliegt. Gestaltet man das wenigstens eine hintere Befestigungsmittel 30 aus stoßdämpfendem Kunststoff, reduziert man Klappergeräusche, die beim Bewegen eines Einkaufswagens 1 durch dessen Rückwand 18 entstehen können.
  • Ergänzend zu 5 zeigt 6 ein praxistaugliches hinteres Befestigungsmittel 30 in räumlicher Darstellung. Man erkennt wieder den mit dem Sicherungsmittel 26b ausgestatteten Befestigungsabschnitt 26a, dem nach oben die rachenförmige Aufnahme 30a folgt. Am freien Ende des oberen Abschnittes der rachenfömigen Aufnahme 30a sind beidseitig die beiden Vorsprünge 30d angeordnet.
  • Auch wenn sich die Beschreibung bevorzugt mit der Einrichtung 25 beschäftigt hat, lässt sich der Beschreibung auch ein mit gleichen Wagen stapelbarer Einkaufswagen 1 entnehmen, dessen Warenkorb 15 mit Hilfe der Einrichtung 25 auf dem Fahrgestell 4 des Einkaufswagens 1 befestigbar ist, wobei die Einrichtung 25 durch wenigstens ein vorderes (26) und durch mindestens ein hinteres Befestigungsmittel 30 gebildet ist. Dabei ist das wenigstens eine vordere Befestigungsmittel 26 mit einer Aufnahmeeinrichtung 29 ausgestattet, in welche ein Querstab 24 eingefügt ist, der sich unterhalb des Bodens 19 des Warenkorbes 15 befindet. Die Aufnahmeeinrichtung 29 übernimmt somit einen Teil der Gewichtslast des Warenkorbes 15. Den anderen Teil der Gewichtslast des Warenkorbes 15 trägt das wenigstens eine hintere Befestigungsmittel 30, wobei die Befestigungsmittel 26 und 30 zusammen zum weiteren Abstützen und Fixieren des Warenkorbes 15 auf dem Fahrgestell 4 bestimmt sind.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1093987 A2 [0003, 0011]
    • - WO 2007/000143 A2 [0004]

Claims (13)

  1. Einrichtung (25) zum Befestigen eines Warenkorbes (15) auf dem Fahrgestell (4) eines mit gleichen Wagen stapelbaren Einkaufswagens (1), wobei sich die durch wenigstens ein vorderes Befestigungsmittel (26) und durch mindestens ein hinteres Befestigungsmittel (30) gebildete Einrichtung (25) außerhalb der Seitenwände (17) des Warenkorbes (15) befindet und unterhalb des Bodens (19) des Warenkorbes (15) am Fahrgestell (4) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine vordere Befestigungsmittel (26) eine quer zur Längsachse (3) des Einkaufswagens (1) sich erstreckende Aufnahmeinrichtung (29) aufweist, die zur Aufnahme eines Teils der Gewichtslast des Warenkorbes (15) vorgesehen ist und dass das mindestens eine hintere Befestigungsmittel (30) zusammen mit dem wenigstens einen vorderen Befestigungsmittel (26) zum weiteren Abstützen und Fixieren des Warenkorbes (15) auf dem Fahrgestell (4) bestimmt ist.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung (29) einen Boden (29a) aufweist, um eine nach oben offene Nut oder eine Vertiefung zu bilden.
  3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeinrichtung (29) zur Aufnahme eines Querstabes (24) bestimmt ist, der sich unterhalb des Bodens (19) des Warenkorbes (15) befindet.
  4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aufnahmeinrichtung (29) nach oben hin keilförmig erweitert.
  5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine vordere Befestigungsmittel zwei Anschläge (28) aufweist, die kreuzweise oder in einem rechten Winkel zur Aufnahmeinrichtung (29) angeordnet und zum seitlichen Abstützen von zwei an der Unterseite (20) des Bodens (19) angeordneten Schenkeln (22) bestimmt sind.
  6. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Anschläge (28) eine Sicherungseinrichtung (30b) angeordnet ist, die zum zusätzlichen Arretieren eines Schenkels (22) bestimmt ist.
  7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine hintere Befestigungsmittel eine rachenförmige Aufnahme (30a) aufweist, die zur Aufnahme eines Teils der hinteren unteren Begrenzung (15b) des Warenkorbes (15) vorgesehen ist.
  8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am wenigstens einen hinteren Befestigungsmittel zwei Vorsprünge (30d) angeordnet sind, die zum Hintergreifen von zwei Längsdrähten (15c) bestimmt sind, die sich am Boden (19) des Warenkorbes (15) befinden.
  9. Einkaufswagen (1) mit einer zum Befestigen eines Warenkorbes (15) auf dem Fahrgestell (4) bestimmten Einrichtung (25), wobei sich die durch wenigstens ein vorderes Befestigungsmittel (26) und durch mindestens ein hinteres Befestigungsmittel gebildete Einrichtung (25) außerhalb der Seitenwände (17) des Warenkorbes (15) befindet und unterhalb des Bodens (19) des Warenkorbes (15) am Fahrgestell (4) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine vordere Befestigungsmittel (26) eine quer zur Längsachse (3) des Einkaufswagens (1) sich erstreckende Aufnahmeinrichtung (29) aufweist, die zur Aufnahme eines Teils der Gewichtslast des Warenkorbes (15) vorgesehen ist und dass das mindestens eine hintere Befestigungsmittel (30) zusammen mit dem wenigstens einen vorderen Befestigungsmittel (26) zum weiteren Abstützen und Fixieren des Warenkorbes (15) auf dem Fahrgestell (4) bestimmt ist.
  10. Einkaufswagen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite (20) des Bodens (19) ein Querstab (24) angeordnet ist, der zum Einfügen in die Aufnahmeinrichtung (29) bestimmt ist.
  11. Einkaufswagen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine hintere Befestigungsmittel (30) zur Aufnahme eines Teils der unteren hinteren Begrenzung (15b) des Warenkorbes (15) bestimmt ist.
  12. Einkaufswagen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine hintere Befestigungsmittel (30) einen Anschlag für die Rückwand (18) des Warenkorbes (15) bildet.
  13. Einkaufswagen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine hintere Befestigungsmittel (30) aus geräuschdämpfendem Kunststoff gestaltet ist.
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