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DE102007016684A1 - Biologisch abbaubares Mehrschichtsystem - Google Patents

Biologisch abbaubares Mehrschichtsystem Download PDF

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Abstract

Erzeugnis aus mindestens zwei Schichten, wobei
a) eine erste Schicht ein bioabbaubares Trägermaterial und einen Wirkstoff enthält und in Wasser quellbar, erodierbar oder löslich ist, und
b) eine zweite Schicht aus einem bioabbaubaren, wasserunlöslichen Material in Form von Fasern aufgebaut ist, die für Wasser durchlässig ist.

Description

  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Erzeugnis aus mindestens zwei, vorzugsweise drei Schichten. Eine erste Schicht enthält einen Wirkstoff und ist vorzugsweise wasserlöslich. Die zweite Schicht ist aus wasserunlöslichen Fasern aufgebaut. Die Faserstruktur ermöglicht eine Kontrolle der Wasserein- und/oder -austrittsgeschwindigkeit und damit auch eine Kontrolle der Freisetzung des Wirkstoffs aus der ersten Schicht.
  • Die Palette von Erzeugnissen, die einen Wirkstoff kontrolliert freisetzen, ist sehr umfangreich. Es handelt sich dabei um Erzeugnisse, die – sobald der Wirkstoff mehr oder weniger vollständig freigesetzt wurde – verworfen werden können.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Erzeugnis zur Verfügung zu stellen, dass befähigt ist, einen Wirkstoff kontrolliert an eine Umgebung abzugeben und bei dem nach der bestimmungsgemäßen Anwendung die verbleibenden Bestandteile zu 100% biologisch abbaubar sind.
  • Eine besondere Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, ein Erzeugnis zur Verfügung zu stellen, das befähigt ist, bei Kontakt mit Wasser den Wirkstoff freizusetzen, ohne dass bereits während dieser Zeit ein signifikanter Abbau der Bestandteile der Erzeugnisses stattfindet.
  • Gelöst wird die Aufgabe durch ein Erzeugnis aus mindestens zwei Schichten.
  • Die erste Schicht enthält mindestens einen Wirkstoff. Sie ist in Wasser quellbar, erodierbar oder, was eine bevorzugte Ausführungsform darstellt, in Wasser löslich. Als Trägermaterial für die erste Schicht kommen bioabbaubare Werkstoffe in Frage, die zugleich in Wasser quellbar, erodierbar und/oder löslich sind.
  • Die zweite Schicht ist aus einem wasserunlöslichen, aber bioabbaubaren Material aufgebaut, das in Form von Fasern vorliegt. Die Faserstruktur kann eine Kontrolle der Wasserein- und/oder -austrittsgeschwindigkeit bewirken. Auf diese Weise kann die zweite Schicht auch eine Kontrolle der Freisetzung des Wirkstoffs aus der ersten Schicht ausüben. Die zweite Schicht kann in einer besonderen Ausführungsform fest mit der ersten Schicht verbunden sein.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform enthält das Mehrschichtsystem eine dritte Schicht, die – wie die zweite Schicht – aus einem wasserunlöslichen, aber bioabbaubaren Material aufgebaut ist. Diese dritte Schicht kann ebenfalls in Form von Fasern vorliegen, allerdings sind auch andere Formen möglich. So kann diese Schicht auch in Form einer Folie ausgeführt sein.
  • Die zweite Schicht und die dritte Schicht sind in einer bevorzugten Ausführungsform miteinander verbunden und schließen die erste Schicht vollständig ein. Dazu besitzen beide Schichten eine größere Fläche als die erste Schicht und ragen im Erzeugnis allseits über die erste Schicht hinaus.
  • Ein Verfahren zu Herstellung eines Mehrschichtsystems aus mindestens einer ersten, wirkstoffhaltigen Schicht und mindestens einer zweiten Faserschicht ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung.
  • Die Verwendung eines Mehrschichtsystems aus mindestens einer ersten, wirkstoffhaltigen Schicht und mindestens einer zweiten Faserschicht zur kontrollierten Freisetzung mindestens eines Wirkstoffs ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung. Dabei erfolgt die Freisetzung des mindestens einen Wirkstoffs aufgrund von Wassereinwirkung auf das Mehrschichtsystem. Als Wirkstoffe sind insbesondere pharmazeutische Wirkstoffe, Kosmetika, Reinigungsmittel, Agrochemikalien und Biozide zu nennen.
  • Das Erzeugnis ist aus mindestens zwei Schichten aufgebaut, worunter zu verstehen ist, dass es mindestens zwei flächenförmige und übereinander liegende Materialmassen enthält.
  • Die erste Schicht enthält mindestens einen Wirkstoff und ein Trägermaterial. Die erste Schicht ist in Wasser quellbar, erodierbar oder in Wasser löslich. Eine wasserlösliche Ausführungsform der ersten Schicht ist bevorzugt.
  • Als Wirkstoff kommen insbesondere pharmazeutische Wirkstoffe, Kosmetika, Reinigungsmittel, Agrochemikalien und Biozide in Frage.
  • Pharmazeutische Wirkstoffe (Pharmaka oder Chemotherapeutika) sind Wirk- und Heilstoffe. Diese Stoffe sind dem Fachmann aus einschlägigen Quellen bekannt, beispielsweise dem Deutschen Arzneibuch oder der „Roten Liste", der Gelbe Liste Pharmaindex und ähnlichen Verzeichnissen.
  • Kosmetika sind Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen, die ausschließlich oder überwiegend dazu bestimmt sind, äußerlich am Körper des Menschen oder in seiner Mundhöhle zur Reinigung, Pflege, zum Schutz, zur Erhaltung eines guten Zustandes, zur Parfümierung, zur Veränderung des Aussehens oder dazu angewendet zu werden, den Körpergeruch zu beeinflussen. Zu den Kosmetika zählen insbesondere Stoffe zur Hautpflege wie Badepräparate, Hautwasch- und -reinigungsmittel, Hautpflegemittel, Augenkosmetika, Lippenpflegemittel, Nagelpflegemittel, Intimpflegemittel und Fußpflegemittel; Stoffe mit spezieller Wirkung wie Lichtschutzmittel, Hautbräunungsmittel, Depigmentierungsmittel, Desodorantien, Antihidrotika, Haarentfernungsmittel, Rasiermittel und Duftmittel; Stoffe zur Zahn- und Mundpflege wie Zahn- und Mundpflegemittel, Gebißpflegemittel und Prothesenhaftmittel sowie Stoffe zur Haarpflege wie Haarwaschmittel, Haarpflegemittel, Haarverfestigungsmittel, Haarverformungsmittel und Haarfärbemittel.
  • Reinigungsmittel sind insbesondere tensidhaltige Formulierungen mit sehr weitem Einsatzbereich und davon abhängig sehr unterschiedlicher Zusammensetzung. Die wichtigsten Gruppen sind Haushalts-Reiniger, industrielle (technische) und institutionelle (gewerbliche) Reiniger. Nach dem pH-Wert unterscheidet man alkalische, neutrale und saure Reinigungsmittel. Zu den Reinigungsmitteln zählen Allzweckreiniger und Spezial-Reinigungsmittel wie Autopflegemittel, Backofenreiniger, Entkalkungsmittel, Fensterreiniger, Fleckentfernungsmittel, Fußbodenpflegemittel, Glaskeramikkochfeldreiniger, Herdpflegemittel, Lederpflegemittel, Metallputzmittel, Möbelpflegemittel, Rohrreinigungsmittel, Sanitärreiniger, Scheuermittel, Teppichpflegemittel und WC-Reiniger.
  • Agrochemikalien und Biozide sind Chemikalien, die in Landwirtschaft, Gartenbau und Haushalt eingesetzt werden, beispielsweise Düngemittel, Herbizide, Fungizide, Insektizide und andere Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Vorratsschutzmittel, Pflanzenwuchs- und -hemmstoffe, Silierungs- und Konservierungsmittel sowie Bodenverbesserungsmittel.
  • Der Wirkstoff ist in dem Trägermaterial gelöst oder dispergiert. Der Wirkstoff muss nicht wasserlöslich sein, allerdings sind wasserlösliche Wirkstoffe bevorzugt.
  • Als Trägermaterial für die erste Schicht kommen bioabbaubare Werkstoffe in Frage, die in Wasser quellbar, erodierbar und/oder löslich sind. Bei diesen Werkstoffen handelt es sich um polymere Werkstoffe, die natürlichen Ursprungs sind oder synthetisch hergestellt werden.
  • Unter bioabbaubar wird verstanden, dass der betreffende Werkstoff durch Mikroorganismen in natürliche Stoffwechselprodukte abgebaut werden kann.
  • Im Sinne dieser Beschreibung bedeutet „in Wasser löslich", dass eine vollständige Hydratation erfolgt und eine Lösung entsteht.
  • Der Begriff „in Wasser quellbar" bedeutet, dass bei Kontakt mit Wasser in den bioabbaubaren Werkstoff Wassermoleküle eindringen, die eine Änderung von Volumen und Gestalt bewirken und ein Gel bilden.
  • Unter dem Begriff „in Wasser erodierbar" soll verstanden werden, dass der bioabbaubare Werkstoff bei Kontakt mit Wasser in kleinere Einheiten oder Bruchstücke zerfallen kann. Diese können mechanisch leicht abgetrennt werden, z. B. mit Wasser weggespült. Hierzu ist es nicht erforderlich, dass der Werkstoff vollständig in Wasser löslich oder in Wasser quellbar ist.
  • Zu „bioabbaubaren Materialien, die in Wasser löslich" sind, zählen Cellulose, Cellulosederivate und Polyvinylalkohol (PVA).
  • Die erste Schicht kann in Form einer kompakten Schicht, beispielsweise als Film vorliegen. Sie kann auch in Form eines festen Schaums mit Luftblasen oder als Vliesstoff vorliegen.
  • Bevorzugt ist die Filmform, in der die Schicht flexibel ist.
  • Die Dimensionen der ersten Schicht richten sich in erster Linie nach den gewünschten Verwendungszwecken. Dass heißt, dass die Dimensionen entsprechend der benötigten Menge des Wirkstoffs ausgewählt und dem Anwendungsort ausgewählt werden. Es gibt somit praktisch keine technischen Grenzen für die Wahl der Dimensionen. Da die Erzeugnisse jedoch auch möglichst vorteilhafte Dimension für die Handhabbarkeit haben sollen, sind die folgenden Dimensionen bevorzugt: Die erste Schicht kann eine Dicke zwischen 12 μm und 5 mm besitzen, vorzugsweise zwischen 50 μm und 2 mm und besonders bevorzugt zwischen 70 μm und 180 μm. Die Breite kann dabei zwischen 5 mm und 30 cm, vorzugsweise zwischen 2 cm und 12 cm. Diese Dimensionen gelten auch für die Länge. Dabei versteht es sich, dass im Falle einer quadratischen oder runden ersten Schicht diese Werte gleich sind. Ansonsten sind die Begriffe so zu interpretieren, dass die Länge größer als die Breite ist und diese beiden Ausdehnungen stets größer als die Dicke sind.
  • Die zweite Schicht des Erzeugnisses ist wasserunlöslich, jedoch für Wasser durchlässig. Diese Schicht ist ebenfalls aus einem bioabbaubaren Werkstoff aufgebaut.
  • „Wasserunlöslich" bedeutet im Sinne dieser Beschreibung, dass die zweite Schicht weder „in Wasser erodiert" noch bei Kontakt mit Wasser eine Lösung bildet.
  • Unter dem Begriff „für Wasser durchlässig" ist zu verstehen, dass Wassermoleküle die zweite Schicht passieren können.
  • Zu „bioabbaubare Materialien, die in Wasser unlöslich" sind, zählen Polymilchsäure, aliphatische Polyester (z. B. Bionolle®), Polycaprolacton, Polypropiolacton, Polyhydroxybutyrat, Polyhydroxyvalerat, Polyglycolidsäure, Polysaccharide (Chitin), Polypeptide und Collagen sowie Copolymerisate der entsprechenden Hydroxysäuren. Bevorzugt sind Polymilchsäure und Polyglycolidsäure. Eine besondere Ausführungsform stellt ein Material aus Polylactat und Cellulose, dar wobei der Anteil dieser beiden Komponenten zwischen 30–100 Gew.-% Polylactat und 0–70 Gew.-% Cellulose variieren kann.
  • Damit die zweite Schicht wasserdurchlässig ist, liegt der bioabbaubare Werkstoff in Form von Fasern vor, die so miteinander verbunden sind, dass ein Flächengebilde entsteht. Dieses Flächengebilde kann einerseits ein Vlies sein, andererseits ein Gewebe, Gestricke oder Gewirke.
  • Bei den Fasern handelt es sich im Prinzip um endlose Materialstränge. Während die Länge und der Durchmesser von Fasern von bioabbaubaren Materialien natürlichen Ursprungs entsprechend ihrer Herkunft begrenzt sind (z. B.: Wolle, Seide, Baumwolle) – können die Länge, der Durchmesser und insbesondere der Faserquerschnitt von Fasern von synthetischen bioabbaubaren Materialien entsprechend ihres Produktionsverfahrens variieren. So sind bei diesen Fasern Durchmesser von weniger als 12 μm bevorzugt.
  • Da in der Regel einzelne Fasern im Nass- oder Trockenspinnverfahren aus runden Spinndüsenlöchern ersponnen werden, kann während der Verfestigung der Faserquerschnitt unterschiedliche Formen annehmen, d. h. neben einem runden auch bohnen- oder nierenförmig, aber auch gezackt, dreieckig, quadratisch etc. Weitere Änderungen der ursprünglichen Formen sind später durch Veredlungsprozesse zu erreichen. Beim Schmelzspinnen ist es möglich, den Faserquerschnitt gezielt durch Einsatz verschiedener Profilspinndüsen zu modifizieren, z. B. dreieckig, dreilappig oder sternförmig, wodurch die Fasern eine strukturierte und im Verhältnis zum Volumen stark vergrößerte Oberfläche erhalten. Diese Profilfasern weisen in Bezug auf Glanz, Farbwirkung, Elastizität und Griff erheblich verbesserte Eigenschaften auf. Durch den Einsatz speziell geformter Düsen oder im Inneren der Faser eingesponnene Hohlräume mit Lufteinschluss entstehen die Hohlfasern.
  • Die Faserstruktur der zweiten Schicht trägt dazu bei, dass Wasser in kontrollierter Weise durch die zweite Schicht eindringen und hindurchwandern kann. Dies geschieht dadurch, dass die Fasern zu Geweben oder Vliesstoffen verarbeitet werden. Unter einem Gewebe versteht man ein rechtwinkeliges Flächengebilde aus Fäden in Längsrichtung (Kettfäden) und Querfäden (Schussfäden). Vliesstoffe unterscheiden sich dagegen von Geweben durch eine vom Herstellverfahren bestimmte Legung der einzelnen Fasern oder Fäden. Vliesstoffe bestehen Fasern, deren Lage sich nur mit den Methoden der Statistik beschreiben lässt. Die Fasern liegen wirr im Vliesstoffe zueinander. Derartige Wirrfaser-Vliesstoffe werden mit unterschiedlichen Verfahren trocken oder nass hergestellt. Die trockene Herstellung erfolgt im Luftstrom, die oftmals durch elektrostatische Aufladung unterstützt wird, um eine gleichmäßige Faserverteilung zu erreichen. Die nasse Herstellung kann im Wasser. Bekannt ist auch das Wirr- oder Stauchwalzen auf einer Krempel. Die Kompaktheit, d. h. die Dichte der Gewebefäden bzw. der Fasern des Vliesstoffes der zweiten Schicht bestimmt dann im wesentlichen die Wassereintritts- bzw. Wasseraustrittsgeschwindigkeit dieser Schicht.
  • Die zweite Schicht ist vorzugsweise frei von einem Wirkstoff.
  • Die erste Schicht und die zweite Schicht können fest miteinander verbunden sein. Hierfür kann beispielsweise die erste Schicht durch Zugabe eines Klebstoffes klebend ausgerüstet werden. Die beiden Schichten können aber auch mit Hilfe einer zusätzlichen, zwischen erster und zweiter Schicht liegenden Klebstoffschicht verbunden werden. Als Kleber wird in beiden Fällen vorzugsweise ein bioabbaubarer Klebstoff verwendet. Zu bioabbaubaren Klebstoffen zählt beispielsweise Latex.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform liegt das Erzeugnis in Form von drei Schichten vor, wobei die erste Schicht zwischen der zweiten Schicht und einer dritten Schicht liegt bzw. von diesen beiden eingeschlossen wird. Dabei kann in einer besonderen Ausführungsform die dritte Schicht mit der zweiten Schicht identisch sein. In diesem Fall ist es auch möglich, dass die zweite Schicht die erste vollständig einschließt, was herstellungstechnisch wie bei dem bekannten Form-, Füll und Schließverfahren mit Verpackungsmaschinen umgesetzt werden kann.
  • Als dritte Schicht kann auch eine wasserundurchlässige Schicht eines bioabbaubaren Werkstoffs verwendet werden.
  • Bei seiner Verwendung kommt das Erzeugnis in Kontakt mit Wasser. Dieses tritt durch die zweite Schicht hindurch und kommt in Kontakt mit der ersten Schicht. Entsprechend den Eigenschaften des Trägermaterials (d. h. je nach der Quellbarkeit, Erodierbarkeit oder Löslichkeit) beginnt der Prozess der Auflösung der ersten Schicht und damit der kontrollierten Freisetzung des Wirkstoffs.
  • Neben dem Wirkstoff und dem Trägermaterial kann die erste Schicht weitere Komponenten enthalten, wie beispielsweise Füllstoffe, Farbstoffe, Duftstoffe, Antioxidantien und ähnliche.
  • Die Verfestigung des Vliesstoffs kann thermisch, durch Vernadeln als auch Kautschukgebunden erfolgen.
  • Mögliche Anwendungsgebiete für das Erzeugnis hängen von der Wahl der Wirkstoffe ab: Es kommen medizinische Indikationen, kosmetische Behandlungen, Reinigung und Desinfektion in Haushalt, Krankenhäusern und der Industrie, sowie die Verabreichung von Pflanzenschutzmitteln in Frage.
  • Die erste Schicht und die zweite Schicht werden vorzugsweise in zwei getrennten Arbeitsschritten hergestellt und dann miteinander verbunden. Dies kann durch Verkleben der ersten und zweiten Schicht geschehen. Im Fall eines aus drei Schichten aufgebauten Erzeugnisses kann die erste Schicht aber auch so auf eine zweite Schicht aufgelegt werden, dass die zweite seitlich hinausragt und nach dem Abdecken mit einer ebenfalls seitlich über die erste Schicht hinausragenden dritten Schicht ein Verbinden der ersten und der dritten Schicht erfolgt.
  • Die Erfindung soll durch die nachfolgenden Beispiele näher beschrieben werden.
  • Beispiel 1: Herstellung eines Ölpads für kosmetische Anwendungen
  • Zur Herstellung von Schicht 1 legt man Phase eins, bestehend aus einem Emulgator oder einem Gemisch mehrerer Emulgatoren sowie Glycerin und Wasser, vor und gibt langsam unter Rühren bei 75°C ein Öl oder eine Mischung verschiedener Öle hinzu. Die entstehende Masse wird unter Rühren bis auf 40°C gekühlt und abschließend Parfum eingearbeitet.
  • In einem zweiten Gefäß werden Hydroxypropylcellulose und Hydroxypropylmethylcellulose unter starkem Rühren in Wasser gelöst. Man addiert 4%ige wässrige Carrageen-Lösung, Maisstärke und die zuvor angefertigte Ölmischung und lässt für 20 Minuten bei maximaler Rührleistung aufschäumen. Die resultierende Masse wird in einem Streichkasten bei einer Dicke von 1000 μm auf die silikonisierte Seite eines mit Polyethylen beschichteten Papierträgers ausgestrichen und im Labortrockenschrank bei 70°C ca. 90 Minuten getrocknet.
  • Der resultierende Trockenschaum (Schicht 1) wird geschnitten, vom Trägermaterial entfernt und mittig auf ein um jeweils ca. 1 cm Kantenlänge größeres Stück Vliesstoff gelegt (Schicht 2). Man deckt mit einer weiteren Lage Vlies der gleichen Größe ab (Schicht 3) und verbindet die beiden äußeren Schichten per Thermoschweißen, Vernadelung, Wasserstrahlen, Anblasen oder chemischer Bindung.
  • Beispiel 2: Herstellung eines Tensidpads für Reinigungszwecke
  • Zur Herstellung von Schicht 1 werden zu 52 g einer 25% wässrigen Polyvinylalkohol-Lösung (Mowiol von Kuraray) unter starkem Rühren 9,53 g einer tensidhaltigen Reinigungsmischung (Desinol PG von Wabool) sowie die gleiche Menge einer Sodium Cocoyl Glutamate-Mischung (CCG von Clariant) gegeben. Anschließend fügt man 0,19 g Parfum sowie 0,06 g Natriumsalicylat und 0,134 g Natriumbenzoat hinzu und rührt bis zur optischen Homogenität. Die resultierende Masse wird in einem Streichkasten bei einer Dicke von 300 μm auf die silikonisierte Seite eines mit Polyethylen beschichteten Papierträgers ausgestrichen und im Labortrockenschrank bei 70°C ca. 20 Minuten getrocknet.
  • Der resultierende Trockenschaum (Schicht 1) wird geschnitten, vom Trägermaterial entfernt und mittig auf ein um jeweils ca. 1 cm Kantenlänge größeres Stück Vliesstoff gelegt (Schicht 2). Man deckt mit einer weiteren Lage Vlies der gleichen Größe ab (Schicht 3) und verbindet die beiden äußeren Schichten per Thermoschweißen, Vernadelung, Wasserstrahlen, Anblasen oder chemischer Bindung.
  • Zur Anwendung wird das Pad durch Eintauchen in Wasser mit ca. 10 ml Wasser versetzt und durch leichtes Kneten in der Hand aktiviert.

Claims (13)

  1. Erzeugnis aus mindestens zwei Schichten, wobei a) eine erste Schicht ein bioabbaubares Trägermaterial und einen Wirkstoff enthält und in Wasser quellbar, erodierbar oder löslich ist, und b) eine zweite Schicht aus einem bioabbaubaren, wasserunlöslichen Material in Form von Fasern aufgebaut ist, die für Wasser durchlässig ist.
  2. Erzeugnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bioabbaubare Trägermaterial der ersten Schicht natürlichen Ursprungs ist oder synthetisch hergestellt wird.
  3. Erzeugnis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das bioabbaubare Trägermaterial der ersten Schicht aus der Gruppe umfassend Cellulose, Cellulosederivate und Polyvinylalkohol (PVA) aufgebaut ist.
  4. Erzeugnis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht in Form einer kompakten Schicht, eines festen Schaums oder als Vliesstoff vorliegt.
  5. Erzeugnis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht eine Dicke zwischen 12 μm und 5 mm, vorzugsweise zwischen 50 μm und 2 mm und eine Breite sowie eine Länge zwischen 5 mm und 30 cm, vorzugsweise zwischen 2 cm und 12 cm besitzt.
  6. Erzeugnis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht mindestens einen Wirkstoff aus der Gruppe der pharmazeutischen Wirkstoffe, der Kosmetika, der Reinigungsmittel, der Agrochemikalien und der Biozide enthält.
  7. Erzeugnis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das bioabbaubare Material der zweiten Schicht aus der Gruppe umfassend Polymilchsäure, aliphatische Polyester, Polycaprolacton, Polypropiolacton, Polyhydroxybutyrat, Polyhydroxyvalerat, Polyglycolidsäure, Polysaccharide, Chitin, Polypeptide, Collagen, Copolymerisate der genannten Hydroxysäuren, vorzugsweise Polymilchsäure und Polyglycolidsäure aufgebaut ist.
  8. Erzeugnis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das bioabbaubare Material der zweiten Schicht aus Polylactat und Cellulose aufgebaut ist, Vorzugsweise im Anteil zwischen 30–100 Gew.-% Polylactat und 0–70 Gew.-% Cellulose.
  9. Erzeugnis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht als ein Flächengebilde in Form ein Vlieses vorliegt.
  10. Erzeugnis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht als ein Flächengebilde in Form eines Gewebes, Gestrickes oder Gewirkes vorliegt.
  11. Erzeugnis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass es eine dritte Schicht besitzt, so dass die erste Schicht zwischen der zweiten Schicht und der dritten Schicht liegt und die erste Schicht und von diesen beiden Schichten eingeschlossen wird.
  12. Verfahren zu Herstellung eines Erzeugnisses aus mindestens zwei Schichten, wobei eine erste Schicht ein bioabbaubares Trägermaterial und einen Wirkstoff enthält und in Wasser quellbar, erodierbar oder löslich ist, und eine zweite Schicht aus einem bioabbaubaren, wasserunlöslichen Material in Form von Fasern aufgebaut ist, die für Wasser durchlässig ist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht und die zweite Schicht in zwei getrennten Arbeitsschritten hergestellt und danach miteinander verbunden werden.
  13. Verwendung eines Erzeugnisses aus mindestens zwei Schichten, wobei eine erste Schicht ein bioabbaubares Trägermaterial und mindestens einen Wirkstoff aus der Gruppe der pharmazeutischen Wirkstoffe, der Kosmetika, der Reinigungsmittel, der Agrochemikalien und der Biozide enthält und in Wasser quellbar, erodierbar oder löslich ist, und eine zweite Schicht aus einem bioabbaubaren, wasserunlöslichen Material in Form von Fasern aufgebaut ist, die für Wasser durchlässig ist zur kontrollierten Freisetzung des Wirkstoffs bei Einwirkung von Wasser.
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