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Die
Erfindung betrifft einen Schlachtschragen für Haustiere und Wildtiere mittlerer
Größe, insbesondere
für Schafe,
Ziegen, Kälber,
Rehe und Wildschweine, nach den Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
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Derartige
Schachtschragen bestehen aus zwei x-förmig angeordneten und starr
miteinander verbundenen inneren und äußeren Scherpfosten, die in
einem der Körpergröße der Schlachttiere
entsprechenden Abstand voneinander angeordnet sind. Dabei sind die
oberen Enden der inneren Scherpfosten und die der äußeren Scherpfosten
mit etwa zwei Auflagebrettern verbunden, die die Schragenwanne bzw.
die Schragengrube für
die Aufnahme der Schlachttiere bilden. Damit ein stabiles räumliches Gebilde
entsteht, sind wenigstens noch die unteren Enden der inneren und
der äußeren Scherpfosten
mit horizontal angeordneten Querstreben verbunden. Zusätzlich können darüber noch
mittlere Querstreben angebracht sein, die für weitere Stabilität des Schlachtschragens
sorgen.
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Nachdem
die Schlachttiere geschossen und abgestochen worden sind, werden
sie in die Schragenwanne bzw. die Schragengrube mit den Füßen nach
oben zeigend gelegt. Dort werden sie an den Füßen und dem Körper teilweise
vom Fell befreit, bevor sie an einem Deckenhaken kopfüber aufgehängt werden,
wo das Fell völlig
abgezogen wird und die Eingeweide entfernt werden. Danach werden
die Schlachttiere ungefähr
einen halben Tag im Kühlhaus
gelagert, um später
auf einem separaten Zerlegetisch in die Einzelteile zur weiteren
Verarbeitung zerlegt zu werden.
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Nachteilig
an diesem Schlachtschragen ist einmal, dass er nicht höhenverstellbar
ist, was zu einer erhöhten
körperlichen
Belastung des Schlachters führt.
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Zum
anderen ist die Schragenwanne bzw. -grube in ihrem Raumvolumen konstant,
wodurch keine Anpassung an die unterschiedliche Größe der Schlachttiere
möglich
ist. Außerdem
ist zu bemängeln,
dass für
das nachfolgende Zerlegen des Schlachttieres ein zusätzlicher
Zerlegetisch notwendig ist, der einen Kosten erhöhenden Faktor darstellt. Weitere
Nachteile sind, dass dieser räumlich
unveränderliche
Schlachtschragen viel Transportkapazität erfordert und für das Abstellen
für den
Fall, wenn er nicht benötigt
wird, viel Platz braucht. Schließlich ist er aufgrund seines
starren Aufbaues schlecht zu reinigen.
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Mit
der
DE 297 15 638
U1 ist ein weiterer Schlachtschragen in Form einer Zerlegehilfe
zum Zerlegen von Wild bekannt geworden, der aus einem Gestell mit
zwei scherenartigen Ständern
besteht. Jeder der Ständer
weist zwei untere Schenkel auf, die durch ein Gelenk miteinander
verbunden sind. An die unteren Schenkel ist jeweils ein oberer Schenkel angesetzt,
die Bretter tragen, welche sich in Längsrichtung des Gestells erstrecken
und eine v-förmige Auflage
für den
Wildkörper
bilden. Die unteren Schenkel jedes Ständers sind mit einem gespannten Zugorgan
verbunden, das die Zerlegehilfe in ihrer geöffneten Stellung fixiert. Durch
Verschwenken der Schenkel um das Gelenk kann die Zerlegehilfe aber auch
in eine Raum sparende Position verbracht werden.
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An
dieser Zerlegehilfe ist wie beim vorher beschriebenen Schlachtschragen
zu bemängeln,
dass sie nicht höhenverstellbar
ist, was zu einer erhöhten körperlichen
Belastung des Schlachters führt.
Zum anderen ist die v-förmige
Auflage in ihrem Raumvolumen konstant, wodurch keine Anpassung an
die unterschiedliche Größe der Schlachttiere
möglich
ist. Außerdem
ist von Nachteil, dass für
das nachfolgende Zerlegen des Schlachttieres ein zusätzlicher
Zerlegetisch notwendig ist, der einen Kosten erhöhenden Faktor darstellt.
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Schließlich ist
die Zerlegehilfe aufgrund ihres starren Aufbaues im Bereich der
v-förmigen
Auflage schlecht zu reinigen.
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Deshalb
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schlachtschragen
zu schaffen, der höhenverstellbar
ist, dessen Schragenwanne bzw. -grube im Raumvolumen variabel ist,
der eine kostengünstige
Lösung
darstellt und der leicht zu reinigen ist.
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Diese
Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch
die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, wobei in den Unteransprüchen Merkmale
aufgeführt sind,
die diese Lösung
in vorteilhafter Weise weiterentwickeln.
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Durch
die Ausbildung der Verbindungsstellen der äußeren Scherpfosten mit den
inneren Scherpfosten als Gelenk sowie die Verbindung ihrer unterer
Enden mit einem Verbindungsteil, das zumindest in Zugrichtung längenstabil
ist und eine Möglichkeit zur
Längenveränderung
aufweist, kann der Schlachtschragen zwischen einer sehr niedrigen
und einer sehr hohen Stellung stufenlos verstellt werden. Das macht
auch insofern Sinn, weil sich dabei in der niedrigsten Stellung
die Schragenwanne zur Aufnahme großer Schlachttiere am weitesten öffnet und
in der höchsten
Stellung am kleinsten ist, in der kleinere Schlachttiere verarbeitet
werden.
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Die
Verbindung zwischen den oberen Enden der äußeren Scherpfosten und der
inneren Scherpfosten mit den Auflagebrettern über Wendeklötzer, die gegenüber den
oberen Enden der äußeren Scherpfosten
und der inneren Scherpfosten in einem Bereich von 180 Grad schwenkbar
sind, ermöglicht es,
dass die Auflagebretter einmal in eine als Anfangsstellung bezeichnete
Schwenkstellung in die Position gebracht werden, wo sie zwischen
sich die Schragenwanne bilden. In der um 180 Grad geschwenkten und
als Endstellung bezeichneten Schwenkstellung nehmen sie dagegen
eine solche Position ein, wo sie das völlige Zusammenklappen des Schlachtschragens,
indem sich alle Scherpfosten auf einer Linie befinden, nicht behindern.
Das Verriegeln der Wendeklötzer
gegenüber
den oberen Enden der Scherpfosten sorgt für das sichere Festhalten der
Auflagebretter sowohl in ihrer Anfangs- als auch in ihrer Endstellung,
das heißt,
in der Arbeitsposition des Schlachtschragens und auch in der Platz sparenden
Position für
seinen Transport bzw. das Abstellen im Fall seiner Nichtbenutzung.
Außerdem ermöglicht die
lösbare
Verbindung der Wendeklötzer von
den oberen Enden der Scherpfosten deren Entfernen vom Schlachtschragen
zusammen mit den Auflagebrettern. Schließlich ist an dem erfindungsgemäßen Schlachtschragen
hervorzuheben, dass die Auflagebretter in ihrer horizontalen Stellung über eine
formschlüssige
Verbindung miteinander verbunden werden können, wodurch der Schlachtschragen zum
Zerlegetisch umfunktioniert ist und den sonst erforderlichen Zerlegetisch
als separates Teil überflüssig macht.
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In
einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung nach den Merkmalen
des Unteranspruchs 2, die Gelenke zwischen den äußeren und den inneren Scherpfosten
so auszubilden, indem in den inneren Scherpfosten Gelenkbolzen fest
verankert sind, die in Löchern
in den äußeren Scherpfosten
stecken, stellt eine sehr einfache und damit kostengünstige Ausführung dar.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung nach den Merkmalen des Unteranspruchs 3 sind die Wendeklötzer der äußeren Scherpfosten
und die der inneren Scherpfosten mit jeweils zwei Auflagebrettern
verschraubt, weil zwei schmale Auflagebretter billiger als ein breites
sind und damit auch der Materialeinsatz gesenkt werden kann.
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Eine
zweckmäßige Ausgestaltung
der Erfindung wird nach den Merkmalen des Unteranspruchs 4 darin
gesehen, die Längsachsen
der Wendeklötzer in
der Anfangs- und der Endstellung ihres Schwenkbereiches in Richtung
der Längsachsen
der oberen Enden der äußeren Scherpfosten
und der inneren Scherpfosten auszurichten. Dabei sind die Auflagebretter
in der Anfangsstel lung einander zugewandt, und sie haben den gleichen Öffnungswinkel
wie die miteinander verbundenen äußeren und
inneren Scherpfosten. Das sieht einerseits gut aus und ist andererseits
die technische Voraussetzung für
eine konstruktiv einfache Verbindung zwischen diesen Teilen. Letzteres
gilt natürlich
auch für
die Endstellung der Auflagebretter, wo sie voneinander abgewandt
sind. Für
die Endstellung kommt noch hinzu, dass jede andere Ausrichtung in
der völlig
zusammengeklappten Stellung des Schlachtschragens mehr Platz benötigen würde.
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In
Weiterbildung der Erfindung nach den Merkmalen des Unteranspruchs
5 sind zur Verbindung der oberen Enden der äußeren und der inneren Scherpfosten
mit den Wendeklötzern
unter Bezugnahme auf die Anfangsstellung des Schwenkbereiches in
die oberen Enden der äußeren und
der inneren Scherpfosten je ein Schwenkbolzen und in einem gewissen
Abstand darunter je ein Fixierbolzen eingesetzt, die mit ihrem Überstand
in eine Nut in den Wendeklötzern
ragen. Deren Breite ist so groß wie die
Durchmesser der Schwenkbolzen und der Fixierbolzen und sie erstreckt
sich in Richtung der Längsachsen
der Wendeklötzer.
Im unteren Bereich jeder Nut ist in einem gewissen Abstand von ihrem
unteren Ende entfernt ein Anschlagbolzen eingelassen, der mit seiner
Länge bis
an die Oberkante der Nut reicht und sich auf dem Fixierbolzen abstützt. Mit
dieser einfachen Konstruktion ist es möglich, die Wendeklötzer mit
den Auflagebrettern um die Schwenkbolzen zu schwenken und gleichzeitig
in den Nuten zu verschieben, bis sich die Wendeklötzer mit
den Auflagebrettern in vorstehend beschriebener Anfangsstellung
befinden. Schließlich
sind durch das Umfassen der Fixierbolzen durch die unteren Enden
der Nuten die Wendeklötzer
an den äußeren und
inneren Scherpfosten verriegelt.
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Mit
den Merkmalen im Unteranspruch 6 ist die Verbindung der äußeren und
der inneren Enden der Scherpfosten mit den Wendeklötzern unter
Bezugnah me auf die Endstellung des Schwenkbereiches beschrieben,
wobei sich die jetzt im oberen Bereich jeder Nut befindenden Anschlagbolzen
auf den Schwenkbolzen abstützen.
Die Wendeklötzer
sind gegenüber
den äußeren und
inneren Scherpfosten nach dem Schwenkvorgang durch die sich in den
unteren Enden der Nuten steckenden Fixierbolzen verriegelt. Weil
sich hier die Anschlagbolzen in den Nuten oberhalb von den Schwenkbolzen
und den Fixierbolzen befinden, sind die Nuten nach unten offen,
so dass die Auflagebretter mit den Wendeklötzern durch Anheben aus den
oberen Enden der äußeren und
inneren Scherpfosten herausgezogen werden können.
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In
einer weiteren Ausführungsvariante
der Erfindung nach den Merkmalen im Unteranspruchs 7 hat es sich
bewährt,
die Auflagebretter in einer horizontal ausgerichteten Stellung durch
Zusammenschieben über
eine formschlüssige
Verbindung miteinander zu verbinden, indem zwei an den Auflagebrettern
auf der einen Seite schwenkbar befestigte Führungsleisten in Führungsnuten
in den Auflagebrettern auf der anderen Seite gesteckt werden, die sich
zwischen der Unterseite der Auflagebretter und darunter an den Wendeklötzern befestigten
Führungsschienen
erstrecken. Durch diese erfindungsgemäßen Merkmale ist der Schlachtschragen
zum Zerlegetisch umfunktioniert worden, so dass sich die Anschaffung
eines solchen überflüssig macht.
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In
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung nach den
Merkmalen im Unteranspruch 8 sind die unteren Enden der äußeren und
der inneren Scherpfosten mit je einer horizontal angeordneten Querstrebe
verbunden, was dem Schlachtschragen eine zusätzliche räumliche Stabilität verleiht.
Schließlich
hat sich die konstruktive Ausbildung des Verbindungsteiles zwischen
den unteren Enden der äußeren und
inneren Scherpfosten nach den Merkmalen im Unteranspruch 9 als zweckmäßig herausgestellt,
weil dessen Ausbildung als Gliederkette ein Massenprodukt ist, das
kostengünstig
herstellbar ist. Sie erstreckt sich zwischen vorstehend beschriebenen
Querstre ben, wo sie einenends an der einen Querstrebe befestigt
ist und anderenends in einem Loch in der anderen Querstrebe steckt.
Sie ist mit ovalen Kettengliedern ausgestattet, damit das Loch relativ
klein sein kann und dass das aus dem Loch heraus hängende erste
Kettenglied in einer um 90 Grad gedrehten Position sicher in einer
Schlitznut in der Querstrebe abgelegt werden kann. Durch die Auswahl
verschiedener Kettenglieder zur Ablage in der Schlitznut kann der
Schlachtschragen bzw. der Zerlegetisch in seiner Höhe mit einfachsten
Mitteln nahezu stufenlos verstellt werden.
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Zusammenfassend
stellen sich damit die Vorteile der Erfindung so dar, dass der Schlachtschragen
höhenverstellbar
ist, so dass der Schlachter eine entsprechend seiner Körpergröße und der des
Schlachttieres die für
ihn angenehmste Arbeitsposition einnehmen kann. Durch die Variabilität des Raumvolumens
der Schragenwanne bzw. -grube ist deren Anpassung an die Körpergröße der Schlachttiere
möglich.
Er benötigt
in seiner zusammengeklappten Position wenig Platz, was bei einem
Transport und beim Abstellen in Räumen im Falle seiner Nichtbenutzung
wichtig ist. Er ist darüber
hinaus durch seinen konstruktiv einfachen Aufbau eine kostengünstige Lösung, was
sich durch seinen zusätzlichen
Einsatz als Zerlegetisch noch vorteilhafter gestaltet. Schließlich ist
eine gründliche
Reinigung aller Teile nach der Benutzung deshalb gegeben, weil die Auflagebretter
mit den Wendeklötzern
von den übrigen
Teilen abgenommen werden können.
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Die
Erfindung soll nun anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden,
wobei die einzelnen Figuren zeigen:
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1:
eine perspektivische Ansicht auf den Schlachtschragen in seiner
höchsten
Stellung
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2:
die Ansicht D vom Schlachtschragen nach 1, jedoch
in seiner tiefsten Stellung
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3:
den Schnitt A-A aus 1, in die vertikale Position
hoch geschwenkt
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4:
den Schlachtschragen nach 1 in zusammengeklappter
Stellung
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5:
den Schnitt B-B aus 4
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6:
den Schlachtschragen nach 1 in der
Stellung als Zerlegetisch
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7:
die Einzelheit X aus 1 in vergrößerter Darstellung
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Anhand
der 1 und 2 wird der Schlachtschragen 1 in
seinem Grundaufbau erläutert,
wobei er in 1 in einer perspektivischen
Ansicht von der einen Seite gezeigt ist und in 2 von der
gegenüberliegenden
Seite. Daraus ist zu ersehen, dass er aus zwei x-förmig angeordneten
und miteinander verbundenen äußeren Scherpfosten 2; 2' und inneren
Scherpfosten 3; 3' besteht,
die in einem der Körpergröße der Schlachttiere
entsprechenden Abstand voneinander angeordnet sind. Die Verbindungsstellen
der äußeren Scherpfosten 2; 2' mit den inneren
Scherpfosten 3; 3' sind
als Gelenk 4; 4' ausgebildet,
was in dem Ausführungsbeispiel über je einen
in den inneren Scherpfosten 3; 3' fest verankerten Gelenkbolzen 5; 5' realisiert
ist, die in Löchern 6; 6' in den äußeren Scherpfosten 2; 2' stecken.
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Die
oberen Enden der inneren Scherpfosten 3; 3' sind nach der
Darstellung in 2 über je einen Wendeklotz 7; 7' mit zwei Auflagebrettern 8 verbunden,
die an den Wendeklötzern 7; 7' festgeschraubt sind.
Analog verhält
es sich bei der Verbindung der oberen Enden der äußeren Scherpfosten 2; 2' nach 1,
die über
weitere Wendeklötzer 9; 9' ebenfalls mit
zwei an sie geschraubten Auflagebrettern 10 hergestellt
worden ist. Die Auflagebretter 8 und 10 bilden in
dieser Position zusammen die Schragenwanne 11 zur Aufnahme
der Schlachttiere.
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Wie
die Verbindungen zwischen den oberen Enden der äußeren Scherpfosten 2; 2' und den inneren
Scherpfosten 3; 3' mit
den Wendeklötzern 7; 7', 9; 9' kon struktiv
ausgeführt
sind, wird anhand von 3 näher erläutert, die eine Schnittdarstellung
A-A aus 1 ist. In den oberen Bereich
des äußeren Scherpfostens 2 sind
dazu ein Schwenkbolzen 12 und in einem gewissen Abstand
darunter ein Fixierbolzen 13 eingesetzt. Mit ihrem Überstand
ragen sowohl der Schwenkbolzen 12 als auch der Fixierbolzen 13 in
eine Nut 14 im Wendeklotz 9, deren Breite so groß wie der
Durchmesser des Schwenkbolzens 12 und des Fixierbolzens 13 ist
und die sich in Richtung der Längsachse
des Wendeklotzes 9 erstreckt. Im unteren Bereich des Wendeklotzes 9 ist
in einem gewissen Abstand von seinem unteren Ende ein Anschlagbolzen 15 eingelassen,
der mit seiner Länge bis
an die Oberkante der Nut 14 reicht. Der Anschlagbolzen 15 stützt sich
hier auf dem Fixierbolzen 13 des äußeren Scherpfostens 2 ab.
Die übrigen
drei Verbindungen zwischen dem äußeren Scherpfosten 2' und dem Wendeklotz 9', dem inneren
Scherpfosten 3 und dem Wendeklotz 7 und auch dem
inneren Scherpfosten 3' und
dem Wendeklotz 7' sind
analog ausgebildet.
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Damit
der Schlachtschragen 1 nach den 1 und 2 auch
ein stabiles räumliches
Gebilde ist, sind noch die unteren Enden der äußeren Scherpfosten 2; 2' mit einer horizontal
angeordneten Querstrebe 16 verbunden und die unteren Enden
der inneren Scherpfosten 3; 3' mit einer weiteren Querstrebe 17.
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Über diesen
sind noch mittlere Querstreben 18 angebracht, die für eine weitere
Stabilität
des Schlachtschragens sorgen.
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Die
unteren Enden der äußeren Scherpfosten 2; 2' sind mit denen
der inneren Scherpfosten 3; 3' über ein Verbindungsteil 19 verbunden,
das zumindest in Zugrichtung längenstabil
ist, und das aber auch eine Möglichkeit
zur Längenveränderung
besitzt. In diesem Ausführungsbeispiel
ist das eine Gliederkette 20 mit ovalen Kettengliedern 21.
Zur Längenveränderung
wird ein ovales Kettenglied 21 durch ein Loch 22 in
der Querstrebe 17 gesteckt, danach um 90 Grad gedreht und
in einer der Länge
des ovalen Kettengliedes 21 entspre chenden Schlitznut 23 abgelegt,
wie es in 7 als Einzelheit X aus 1 gezeigt
ist.
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Durch
gemeinsames Anheben der Wendeklötzer 7; 7' mit den Auflagebrettern 8 und
der Wendeklötzer 9; 9' mit den Auflagebrettern 10 sowie
einem nachfolgenden Verschwenken um 180 Grad ist es möglich, den
Schlachtschragen 1 in eine Platz sparende Stellung für den Transport
bzw. das Abstellen im Falle seiner Nichtbenutzung zu bringen, wie
es in 4 dargestellt ist. Wie in dem Fall die Verbindungen
zwischen den oberen Enden der äußeren Scherpfosten 2; 2' und denen der
inneren Scherpfosten 3; 3' mit den Wendeklötzern 7; 7', 9; 9' konstruktiv ausgeführt sind,
ist in 5 dargestellt, die eine Schnittdarstellung B-B
aus 4 ist. Hier stützen sich
die Auflagebretter 10 mit dem Wendeklotz 9 über dessen
Anschlagbolzen 15 auf dem Schwenkbolzen 12 des äußeren Scherpfostens 2 ab.
Die Lagefixierung des Wendeklotzes 9 wird vom Fixierbolzen 13 übernommen,
der in die Nut 14 des Wendeklotzes 9 ragt.
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Schließlich kann
der Schlachtschragen 1 noch in die in 6 gezeigte
Position gebracht werden, wo er als Zerlegetisch fungiert. Dazu
werden die Auflagebretter 8 und 10 in eine horizontale
Stellung geschwenkt, indem ihre Wendeklötzer 7; 7'; 9; 9' um den Schwenkbolzen 12 in
die Horizontale gedreht worden sind. Dann werden die Auflagebretter 8 und 10 aufeinander
zu geschoben und zwischen ihnen zur Lagefixierung eine formschlüssige Verbindung 24 hergestellt.
In dem hier erläuterten
Ausführungsbeispiel
stecken dann zwei an den Auflagebrettern 10 schwenkbar
befestigte Führungsleisten 25 in
je einer Führungsnut 26,
die sich zwischen den Auflagebrettern 8 und darunter an
den Wendeklötzern 7; 7' befestigten
Führungsschienen 27 erstrecken.
In der zurück
geschwenkten Stellung der Führungsleisten 25 nach 1 werden
sie zwischen zwei an den Auflagebrettern 10 angeschraubten
Plastebolzen 28 in dieser Position gehalten.
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- 1
- Schlachtschragen
- 2;
2'
- äußere Scherpfosten
- 3;
3'
- innere
Scherpfosten
- 4;
4'
- Gelenk
- 5;
5'
- Gelenkbolzen
- 6;
6'
- Loch
- 7;
7'
- Wendeklotz
- 8
- Auflagebrett
- 9;
9'
- Wendeklotz
- 10
- Auflagebrett
- 11
- Schragenwanne
- 12
- Schwenkbolzen
- 13
- Fixierbolzen
- 14
- Nut
- 15
- Anschlagbolzen
- 16
- Querstrebe
- 17
- Querstrebe
- 18
- mittlere
Querstrebe
- 19
- Verbindungsteil
- 20
- Gliederkette
- 21
- ovale
Kettenglieder
- 22
- Loch
- 23
- Schlitznut
- 24
- formschlüssige Verbindung
- 25
- Führungsleiste
- 26
- Führungsnut
- 27
- Führungsschiene
- 28
- Plastebolzen