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DE102007016271B3 - Schlachtschragen - Google Patents

Schlachtschragen Download PDF

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DE102007016271B3
DE102007016271B3 DE200710016271 DE102007016271A DE102007016271B3 DE 102007016271 B3 DE102007016271 B3 DE 102007016271B3 DE 200710016271 DE200710016271 DE 200710016271 DE 102007016271 A DE102007016271 A DE 102007016271A DE 102007016271 B3 DE102007016271 B3 DE 102007016271B3
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Sven-Iven Schulze
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SCHULZE IRMGARD MARTHA
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SCHULZE IRMGARD MARTHA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/06Slaughtering stands or spreaders for cattle

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Schlachtschragen für Haustiere und Wildtiere mittlerer Größe. Dieser Schlachtschragen soll höhenverstellbar sein, eine im Raumvolumen variable Schragenwanne aufweisen, wenig Platz beim Transport und beim Abstellen in Räumen erfordern, leicht zu reinigen sein und eine kostengünstige Lösung in der Herstellung darstellen. Das wird erreicht, indem die Verbindungsstellen der äußeren Scherpfosten (2; 2') mit den inneren Scherpfosten (3; 3') als Gelenk (4; 4') ausgebildet sind. Die Verbindung zwischen den oberen Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') und der inneren Scherpfosten (3; 3') mit den Auflagebrettern (8; 10) ist über Wendeklötzer (7; 7'; 9; 9') hergestellt, die gegenüber den oberen Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') und der inneren Scherpfosten (3; 3') in einem Bereich von 180° schwenkbar sind. Sie sind in den Anfangs- und Endstellungen dieses Schwenkbereiches gegenüber den oberen Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') und der inneren Scherpfosten (3; 3') verriegelbar und in wenigstens einer Stellung von diesen lösbar. Wahlweise sind auch die Auflagebretter (8; 10) in einer horizontalen Stellung über eine formschlüssige Verbindung (24) miteinander verbindbar. Die unteren Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') sind mit denen der inneren Scherpfosten (3; 3') über ein Verbindungsteil (19) verbunden, das zumindest in Zugrichtung längenstabil ist und eine Möglichkeit zur Längenveränderung aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schlachtschragen für Haustiere und Wildtiere mittlerer Größe, insbesondere für Schafe, Ziegen, Kälber, Rehe und Wildschweine, nach den Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Derartige Schachtschragen bestehen aus zwei x-förmig angeordneten und starr miteinander verbundenen inneren und äußeren Scherpfosten, die in einem der Körpergröße der Schlachttiere entsprechenden Abstand voneinander angeordnet sind. Dabei sind die oberen Enden der inneren Scherpfosten und die der äußeren Scherpfosten mit etwa zwei Auflagebrettern verbunden, die die Schragenwanne bzw. die Schragengrube für die Aufnahme der Schlachttiere bilden. Damit ein stabiles räumliches Gebilde entsteht, sind wenigstens noch die unteren Enden der inneren und der äußeren Scherpfosten mit horizontal angeordneten Querstreben verbunden. Zusätzlich können darüber noch mittlere Querstreben angebracht sein, die für weitere Stabilität des Schlachtschragens sorgen.
  • Nachdem die Schlachttiere geschossen und abgestochen worden sind, werden sie in die Schragenwanne bzw. die Schragengrube mit den Füßen nach oben zeigend gelegt. Dort werden sie an den Füßen und dem Körper teilweise vom Fell befreit, bevor sie an einem Deckenhaken kopfüber aufgehängt werden, wo das Fell völlig abgezogen wird und die Eingeweide entfernt werden. Danach werden die Schlachttiere ungefähr einen halben Tag im Kühlhaus gelagert, um später auf einem separaten Zerlegetisch in die Einzelteile zur weiteren Verarbeitung zerlegt zu werden.
  • Nachteilig an diesem Schlachtschragen ist einmal, dass er nicht höhenverstellbar ist, was zu einer erhöhten körperlichen Belastung des Schlachters führt.
  • Zum anderen ist die Schragenwanne bzw. -grube in ihrem Raumvolumen konstant, wodurch keine Anpassung an die unterschiedliche Größe der Schlachttiere möglich ist. Außerdem ist zu bemängeln, dass für das nachfolgende Zerlegen des Schlachttieres ein zusätzlicher Zerlegetisch notwendig ist, der einen Kosten erhöhenden Faktor darstellt. Weitere Nachteile sind, dass dieser räumlich unveränderliche Schlachtschragen viel Transportkapazität erfordert und für das Abstellen für den Fall, wenn er nicht benötigt wird, viel Platz braucht. Schließlich ist er aufgrund seines starren Aufbaues schlecht zu reinigen.
  • Mit der DE 297 15 638 U1 ist ein weiterer Schlachtschragen in Form einer Zerlegehilfe zum Zerlegen von Wild bekannt geworden, der aus einem Gestell mit zwei scherenartigen Ständern besteht. Jeder der Ständer weist zwei untere Schenkel auf, die durch ein Gelenk miteinander verbunden sind. An die unteren Schenkel ist jeweils ein oberer Schenkel angesetzt, die Bretter tragen, welche sich in Längsrichtung des Gestells erstrecken und eine v-förmige Auflage für den Wildkörper bilden. Die unteren Schenkel jedes Ständers sind mit einem gespannten Zugorgan verbunden, das die Zerlegehilfe in ihrer geöffneten Stellung fixiert. Durch Verschwenken der Schenkel um das Gelenk kann die Zerlegehilfe aber auch in eine Raum sparende Position verbracht werden.
  • An dieser Zerlegehilfe ist wie beim vorher beschriebenen Schlachtschragen zu bemängeln, dass sie nicht höhenverstellbar ist, was zu einer erhöhten körperlichen Belastung des Schlachters führt. Zum anderen ist die v-förmige Auflage in ihrem Raumvolumen konstant, wodurch keine Anpassung an die unterschiedliche Größe der Schlachttiere möglich ist. Außerdem ist von Nachteil, dass für das nachfolgende Zerlegen des Schlachttieres ein zusätzlicher Zerlegetisch notwendig ist, der einen Kosten erhöhenden Faktor darstellt.
  • Schließlich ist die Zerlegehilfe aufgrund ihres starren Aufbaues im Bereich der v-förmigen Auflage schlecht zu reinigen.
  • Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schlachtschragen zu schaffen, der höhenverstellbar ist, dessen Schragenwanne bzw. -grube im Raumvolumen variabel ist, der eine kostengünstige Lösung darstellt und der leicht zu reinigen ist.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, wobei in den Unteransprüchen Merkmale aufgeführt sind, die diese Lösung in vorteilhafter Weise weiterentwickeln.
  • Durch die Ausbildung der Verbindungsstellen der äußeren Scherpfosten mit den inneren Scherpfosten als Gelenk sowie die Verbindung ihrer unterer Enden mit einem Verbindungsteil, das zumindest in Zugrichtung längenstabil ist und eine Möglichkeit zur Längenveränderung aufweist, kann der Schlachtschragen zwischen einer sehr niedrigen und einer sehr hohen Stellung stufenlos verstellt werden. Das macht auch insofern Sinn, weil sich dabei in der niedrigsten Stellung die Schragenwanne zur Aufnahme großer Schlachttiere am weitesten öffnet und in der höchsten Stellung am kleinsten ist, in der kleinere Schlachttiere verarbeitet werden.
  • Die Verbindung zwischen den oberen Enden der äußeren Scherpfosten und der inneren Scherpfosten mit den Auflagebrettern über Wendeklötzer, die gegenüber den oberen Enden der äußeren Scherpfosten und der inneren Scherpfosten in einem Bereich von 180 Grad schwenkbar sind, ermöglicht es, dass die Auflagebretter einmal in eine als Anfangsstellung bezeichnete Schwenkstellung in die Position gebracht werden, wo sie zwischen sich die Schragenwanne bilden. In der um 180 Grad geschwenkten und als Endstellung bezeichneten Schwenkstellung nehmen sie dagegen eine solche Position ein, wo sie das völlige Zusammenklappen des Schlachtschragens, indem sich alle Scherpfosten auf einer Linie befinden, nicht behindern. Das Verriegeln der Wendeklötzer gegenüber den oberen Enden der Scherpfosten sorgt für das sichere Festhalten der Auflagebretter sowohl in ihrer Anfangs- als auch in ihrer Endstellung, das heißt, in der Arbeitsposition des Schlachtschragens und auch in der Platz sparenden Position für seinen Transport bzw. das Abstellen im Fall seiner Nichtbenutzung. Außerdem ermöglicht die lösbare Verbindung der Wendeklötzer von den oberen Enden der Scherpfosten deren Entfernen vom Schlachtschragen zusammen mit den Auflagebrettern. Schließlich ist an dem erfindungsgemäßen Schlachtschragen hervorzuheben, dass die Auflagebretter in ihrer horizontalen Stellung über eine formschlüssige Verbindung miteinander verbunden werden können, wodurch der Schlachtschragen zum Zerlegetisch umfunktioniert ist und den sonst erforderlichen Zerlegetisch als separates Teil überflüssig macht.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung nach den Merkmalen des Unteranspruchs 2, die Gelenke zwischen den äußeren und den inneren Scherpfosten so auszubilden, indem in den inneren Scherpfosten Gelenkbolzen fest verankert sind, die in Löchern in den äußeren Scherpfosten stecken, stellt eine sehr einfache und damit kostengünstige Ausführung dar.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung nach den Merkmalen des Unteranspruchs 3 sind die Wendeklötzer der äußeren Scherpfosten und die der inneren Scherpfosten mit jeweils zwei Auflagebrettern verschraubt, weil zwei schmale Auflagebretter billiger als ein breites sind und damit auch der Materialeinsatz gesenkt werden kann.
  • Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung wird nach den Merkmalen des Unteranspruchs 4 darin gesehen, die Längsachsen der Wendeklötzer in der Anfangs- und der Endstellung ihres Schwenkbereiches in Richtung der Längsachsen der oberen Enden der äußeren Scherpfosten und der inneren Scherpfosten auszurichten. Dabei sind die Auflagebretter in der Anfangsstel lung einander zugewandt, und sie haben den gleichen Öffnungswinkel wie die miteinander verbundenen äußeren und inneren Scherpfosten. Das sieht einerseits gut aus und ist andererseits die technische Voraussetzung für eine konstruktiv einfache Verbindung zwischen diesen Teilen. Letzteres gilt natürlich auch für die Endstellung der Auflagebretter, wo sie voneinander abgewandt sind. Für die Endstellung kommt noch hinzu, dass jede andere Ausrichtung in der völlig zusammengeklappten Stellung des Schlachtschragens mehr Platz benötigen würde.
  • In Weiterbildung der Erfindung nach den Merkmalen des Unteranspruchs 5 sind zur Verbindung der oberen Enden der äußeren und der inneren Scherpfosten mit den Wendeklötzern unter Bezugnahme auf die Anfangsstellung des Schwenkbereiches in die oberen Enden der äußeren und der inneren Scherpfosten je ein Schwenkbolzen und in einem gewissen Abstand darunter je ein Fixierbolzen eingesetzt, die mit ihrem Überstand in eine Nut in den Wendeklötzern ragen. Deren Breite ist so groß wie die Durchmesser der Schwenkbolzen und der Fixierbolzen und sie erstreckt sich in Richtung der Längsachsen der Wendeklötzer. Im unteren Bereich jeder Nut ist in einem gewissen Abstand von ihrem unteren Ende entfernt ein Anschlagbolzen eingelassen, der mit seiner Länge bis an die Oberkante der Nut reicht und sich auf dem Fixierbolzen abstützt. Mit dieser einfachen Konstruktion ist es möglich, die Wendeklötzer mit den Auflagebrettern um die Schwenkbolzen zu schwenken und gleichzeitig in den Nuten zu verschieben, bis sich die Wendeklötzer mit den Auflagebrettern in vorstehend beschriebener Anfangsstellung befinden. Schließlich sind durch das Umfassen der Fixierbolzen durch die unteren Enden der Nuten die Wendeklötzer an den äußeren und inneren Scherpfosten verriegelt.
  • Mit den Merkmalen im Unteranspruch 6 ist die Verbindung der äußeren und der inneren Enden der Scherpfosten mit den Wendeklötzern unter Bezugnah me auf die Endstellung des Schwenkbereiches beschrieben, wobei sich die jetzt im oberen Bereich jeder Nut befindenden Anschlagbolzen auf den Schwenkbolzen abstützen. Die Wendeklötzer sind gegenüber den äußeren und inneren Scherpfosten nach dem Schwenkvorgang durch die sich in den unteren Enden der Nuten steckenden Fixierbolzen verriegelt. Weil sich hier die Anschlagbolzen in den Nuten oberhalb von den Schwenkbolzen und den Fixierbolzen befinden, sind die Nuten nach unten offen, so dass die Auflagebretter mit den Wendeklötzern durch Anheben aus den oberen Enden der äußeren und inneren Scherpfosten herausgezogen werden können.
  • In einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung nach den Merkmalen im Unteranspruchs 7 hat es sich bewährt, die Auflagebretter in einer horizontal ausgerichteten Stellung durch Zusammenschieben über eine formschlüssige Verbindung miteinander zu verbinden, indem zwei an den Auflagebrettern auf der einen Seite schwenkbar befestigte Führungsleisten in Führungsnuten in den Auflagebrettern auf der anderen Seite gesteckt werden, die sich zwischen der Unterseite der Auflagebretter und darunter an den Wendeklötzern befestigten Führungsschienen erstrecken. Durch diese erfindungsgemäßen Merkmale ist der Schlachtschragen zum Zerlegetisch umfunktioniert worden, so dass sich die Anschaffung eines solchen überflüssig macht.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung nach den Merkmalen im Unteranspruch 8 sind die unteren Enden der äußeren und der inneren Scherpfosten mit je einer horizontal angeordneten Querstrebe verbunden, was dem Schlachtschragen eine zusätzliche räumliche Stabilität verleiht. Schließlich hat sich die konstruktive Ausbildung des Verbindungsteiles zwischen den unteren Enden der äußeren und inneren Scherpfosten nach den Merkmalen im Unteranspruch 9 als zweckmäßig herausgestellt, weil dessen Ausbildung als Gliederkette ein Massenprodukt ist, das kostengünstig herstellbar ist. Sie erstreckt sich zwischen vorstehend beschriebenen Querstre ben, wo sie einenends an der einen Querstrebe befestigt ist und anderenends in einem Loch in der anderen Querstrebe steckt. Sie ist mit ovalen Kettengliedern ausgestattet, damit das Loch relativ klein sein kann und dass das aus dem Loch heraus hängende erste Kettenglied in einer um 90 Grad gedrehten Position sicher in einer Schlitznut in der Querstrebe abgelegt werden kann. Durch die Auswahl verschiedener Kettenglieder zur Ablage in der Schlitznut kann der Schlachtschragen bzw. der Zerlegetisch in seiner Höhe mit einfachsten Mitteln nahezu stufenlos verstellt werden.
  • Zusammenfassend stellen sich damit die Vorteile der Erfindung so dar, dass der Schlachtschragen höhenverstellbar ist, so dass der Schlachter eine entsprechend seiner Körpergröße und der des Schlachttieres die für ihn angenehmste Arbeitsposition einnehmen kann. Durch die Variabilität des Raumvolumens der Schragenwanne bzw. -grube ist deren Anpassung an die Körpergröße der Schlachttiere möglich. Er benötigt in seiner zusammengeklappten Position wenig Platz, was bei einem Transport und beim Abstellen in Räumen im Falle seiner Nichtbenutzung wichtig ist. Er ist darüber hinaus durch seinen konstruktiv einfachen Aufbau eine kostengünstige Lösung, was sich durch seinen zusätzlichen Einsatz als Zerlegetisch noch vorteilhafter gestaltet. Schließlich ist eine gründliche Reinigung aller Teile nach der Benutzung deshalb gegeben, weil die Auflagebretter mit den Wendeklötzern von den übrigen Teilen abgenommen werden können.
  • Die Erfindung soll nun anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden, wobei die einzelnen Figuren zeigen:
  • 1: eine perspektivische Ansicht auf den Schlachtschragen in seiner höchsten Stellung
  • 2: die Ansicht D vom Schlachtschragen nach 1, jedoch in seiner tiefsten Stellung
  • 3: den Schnitt A-A aus 1, in die vertikale Position hoch geschwenkt
  • 4: den Schlachtschragen nach 1 in zusammengeklappter Stellung
  • 5: den Schnitt B-B aus 4
  • 6: den Schlachtschragen nach 1 in der Stellung als Zerlegetisch
  • 7: die Einzelheit X aus 1 in vergrößerter Darstellung
  • Anhand der 1 und 2 wird der Schlachtschragen 1 in seinem Grundaufbau erläutert, wobei er in 1 in einer perspektivischen Ansicht von der einen Seite gezeigt ist und in 2 von der gegenüberliegenden Seite. Daraus ist zu ersehen, dass er aus zwei x-förmig angeordneten und miteinander verbundenen äußeren Scherpfosten 2; 2' und inneren Scherpfosten 3; 3' besteht, die in einem der Körpergröße der Schlachttiere entsprechenden Abstand voneinander angeordnet sind. Die Verbindungsstellen der äußeren Scherpfosten 2; 2' mit den inneren Scherpfosten 3; 3' sind als Gelenk 4; 4' ausgebildet, was in dem Ausführungsbeispiel über je einen in den inneren Scherpfosten 3; 3' fest verankerten Gelenkbolzen 5; 5' realisiert ist, die in Löchern 6; 6' in den äußeren Scherpfosten 2; 2' stecken.
  • Die oberen Enden der inneren Scherpfosten 3; 3' sind nach der Darstellung in 2 über je einen Wendeklotz 7; 7' mit zwei Auflagebrettern 8 verbunden, die an den Wendeklötzern 7; 7' festgeschraubt sind. Analog verhält es sich bei der Verbindung der oberen Enden der äußeren Scherpfosten 2; 2' nach 1, die über weitere Wendeklötzer 9; 9' ebenfalls mit zwei an sie geschraubten Auflagebrettern 10 hergestellt worden ist. Die Auflagebretter 8 und 10 bilden in dieser Position zusammen die Schragenwanne 11 zur Aufnahme der Schlachttiere.
  • Wie die Verbindungen zwischen den oberen Enden der äußeren Scherpfosten 2; 2' und den inneren Scherpfosten 3; 3' mit den Wendeklötzern 7; 7', 9; 9' kon struktiv ausgeführt sind, wird anhand von 3 näher erläutert, die eine Schnittdarstellung A-A aus 1 ist. In den oberen Bereich des äußeren Scherpfostens 2 sind dazu ein Schwenkbolzen 12 und in einem gewissen Abstand darunter ein Fixierbolzen 13 eingesetzt. Mit ihrem Überstand ragen sowohl der Schwenkbolzen 12 als auch der Fixierbolzen 13 in eine Nut 14 im Wendeklotz 9, deren Breite so groß wie der Durchmesser des Schwenkbolzens 12 und des Fixierbolzens 13 ist und die sich in Richtung der Längsachse des Wendeklotzes 9 erstreckt. Im unteren Bereich des Wendeklotzes 9 ist in einem gewissen Abstand von seinem unteren Ende ein Anschlagbolzen 15 eingelassen, der mit seiner Länge bis an die Oberkante der Nut 14 reicht. Der Anschlagbolzen 15 stützt sich hier auf dem Fixierbolzen 13 des äußeren Scherpfostens 2 ab. Die übrigen drei Verbindungen zwischen dem äußeren Scherpfosten 2' und dem Wendeklotz 9', dem inneren Scherpfosten 3 und dem Wendeklotz 7 und auch dem inneren Scherpfosten 3' und dem Wendeklotz 7' sind analog ausgebildet.
  • Damit der Schlachtschragen 1 nach den 1 und 2 auch ein stabiles räumliches Gebilde ist, sind noch die unteren Enden der äußeren Scherpfosten 2; 2' mit einer horizontal angeordneten Querstrebe 16 verbunden und die unteren Enden der inneren Scherpfosten 3; 3' mit einer weiteren Querstrebe 17.
  • Über diesen sind noch mittlere Querstreben 18 angebracht, die für eine weitere Stabilität des Schlachtschragens sorgen.
  • Die unteren Enden der äußeren Scherpfosten 2; 2' sind mit denen der inneren Scherpfosten 3; 3' über ein Verbindungsteil 19 verbunden, das zumindest in Zugrichtung längenstabil ist, und das aber auch eine Möglichkeit zur Längenveränderung besitzt. In diesem Ausführungsbeispiel ist das eine Gliederkette 20 mit ovalen Kettengliedern 21. Zur Längenveränderung wird ein ovales Kettenglied 21 durch ein Loch 22 in der Querstrebe 17 gesteckt, danach um 90 Grad gedreht und in einer der Länge des ovalen Kettengliedes 21 entspre chenden Schlitznut 23 abgelegt, wie es in 7 als Einzelheit X aus 1 gezeigt ist.
  • Durch gemeinsames Anheben der Wendeklötzer 7; 7' mit den Auflagebrettern 8 und der Wendeklötzer 9; 9' mit den Auflagebrettern 10 sowie einem nachfolgenden Verschwenken um 180 Grad ist es möglich, den Schlachtschragen 1 in eine Platz sparende Stellung für den Transport bzw. das Abstellen im Falle seiner Nichtbenutzung zu bringen, wie es in 4 dargestellt ist. Wie in dem Fall die Verbindungen zwischen den oberen Enden der äußeren Scherpfosten 2; 2' und denen der inneren Scherpfosten 3; 3' mit den Wendeklötzern 7; 7', 9; 9' konstruktiv ausgeführt sind, ist in 5 dargestellt, die eine Schnittdarstellung B-B aus 4 ist. Hier stützen sich die Auflagebretter 10 mit dem Wendeklotz 9 über dessen Anschlagbolzen 15 auf dem Schwenkbolzen 12 des äußeren Scherpfostens 2 ab. Die Lagefixierung des Wendeklotzes 9 wird vom Fixierbolzen 13 übernommen, der in die Nut 14 des Wendeklotzes 9 ragt.
  • Schließlich kann der Schlachtschragen 1 noch in die in 6 gezeigte Position gebracht werden, wo er als Zerlegetisch fungiert. Dazu werden die Auflagebretter 8 und 10 in eine horizontale Stellung geschwenkt, indem ihre Wendeklötzer 7; 7'; 9; 9' um den Schwenkbolzen 12 in die Horizontale gedreht worden sind. Dann werden die Auflagebretter 8 und 10 aufeinander zu geschoben und zwischen ihnen zur Lagefixierung eine formschlüssige Verbindung 24 hergestellt. In dem hier erläuterten Ausführungsbeispiel stecken dann zwei an den Auflagebrettern 10 schwenkbar befestigte Führungsleisten 25 in je einer Führungsnut 26, die sich zwischen den Auflagebrettern 8 und darunter an den Wendeklötzern 7; 7' befestigten Führungsschienen 27 erstrecken. In der zurück geschwenkten Stellung der Führungsleisten 25 nach 1 werden sie zwischen zwei an den Auflagebrettern 10 angeschraubten Plastebolzen 28 in dieser Position gehalten.
  • 1
    Schlachtschragen
    2; 2'
    äußere Scherpfosten
    3; 3'
    innere Scherpfosten
    4; 4'
    Gelenk
    5; 5'
    Gelenkbolzen
    6; 6'
    Loch
    7; 7'
    Wendeklotz
    8
    Auflagebrett
    9; 9'
    Wendeklotz
    10
    Auflagebrett
    11
    Schragenwanne
    12
    Schwenkbolzen
    13
    Fixierbolzen
    14
    Nut
    15
    Anschlagbolzen
    16
    Querstrebe
    17
    Querstrebe
    18
    mittlere Querstrebe
    19
    Verbindungsteil
    20
    Gliederkette
    21
    ovale Kettenglieder
    22
    Loch
    23
    Schlitznut
    24
    formschlüssige Verbindung
    25
    Führungsleiste
    26
    Führungsnut
    27
    Führungsschiene
    28
    Plastebolzen

Claims (9)

  1. Schlachtschragen für Haustiere und Wildtiere mittlerer Größe, bestehend aus zwei x-förmig angeordneten und über ein Gelenk (4; 4') miteinander verbundenen äußeren Scherpfosten (2; 2') und inneren Scherpfosten (3; 3'), die in einem der Körpergröße der Schlachttiere entsprechenden Abstand voneinander angeordnet sind, und bei dem die oberen Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') und die der inneren Scherpfosten (3; 3') mit Auflagebrettern (8; 10) verbunden sind, die die Schragenwanne (11) für die Aufnahme der Schlachttiere bilden und bei dem die unteren Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') mit denen der inneren Scherpfosten (3; 3') über ein Verbindungsteil (19) verbindbar sind, das zumindest in Zugrichtung längenstabil ist, dadurch gekennzeichnet, dass a) die Verbindung zwischen den oberen Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') und der inneren Scherpfosten (3; 3') mit den Auflagebrettern (8; 10) über Wendeklötzer (7; 7'; 9; 9') hergestellt ist, die gegenüber den oberen Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') und der inneren Scherpfosten (3; 3') in einem Bereich von 180 Grad schwenkbar sind, die in den Anfangs- und Endstellungen dieses Schwenkbereiches gegenüber den oberen Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') und der inneren Scherpfosten (3; 3') verriegelbar sind und dass sie in wenigstens einer Stellung von den oberen Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') und der inneren Scherpfosten (3; 3') lösbar sind, b) die Auflagebretter (8; 10) in einer horizontalen Stellung über eine formschlüssige Verbindung (24) miteinander verbindbar sind, c) das Verbindungsteil (19) eine Möglichkeit zur Längenveränderung aufweist.
  2. Schlachtschragen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstellen der äußeren Scherpfosten (2; 2') mit den inneren Scherpfosten (3; 3') als Gelenk (4;4') ausgebildet sind, indem in den inneren Scherpfosten (3; 3') Gelenkbolzen (5; 5') fest verankert sind, die in Löchern (6; 6') in den äußeren Scherpfosten (2; 2') stecken.
  3. Schlachtschragen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeklötzer (7; 7') mit zwei Auflagebrettern (8) und die Wendeklötzer (9; 9') mit ebenfalls zwei Auflagebrettern (10) verschraubt sind.
  4. Schlachtschragen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Längsachsen der Wendeklötzer (7; 7'; 9; 9') in der Anfangs- und der Endstellung ihres Schwenkbereiches in Richtung der Längsachsen der oberen Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') und der inneren Scherpfosten (3; 3') erstrecken, wobei die Auflagebretter (8; 10) in der Anfangsstellung einander zugewandt sind und in der Endstellung voneinander abgewandt.
  5. Schlachtschragen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der oberen Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') und der inneren Scherpfosten (3; 3') mit den Wendeklötzern (7; 7'; 9; 9') unter Bezugnahme auf die Anfangsstellung des Schwenkbereiches in die oberen Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') und der inneren Scherpfosten (3; 3') je ein Schwenkbolzen (12) und in einem ge wissen Abstand darunter je ein Fixierbolzen (13) eingesetzt sind, die mit ihrem Überstand in eine Nut (14) in den Wendeklötzern (7; 7'; 9; 9') ragen, deren Breite so groß wie die Durchmesser der Schwenkbolzen (12) und der Fixierbolzen (13) ist und die sich in Richtung der Längsachsen der Wendeklötzer (7; 7'; 9; 9') erstreckt, wobei im unteren Bereich in jeder Nut (14) in einem gewissen Abstand von ihrem unteren Ende entfernt ein Anschlagbolzen (15) eingelassen ist, der mit seiner Länge bis an die Oberkante der Nut (14) reicht und sich auf dem Fixierbolzen (13) abstützt.
  6. Schlachtschragen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der oberen Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') und der inneren Scherpfosten (3; 3') mit den Wendeklötzern (7; 7'; 9; 9') unter Bezugnahme auf die Endstellung des Schwenkbereiches in die oberen Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') und der inneren Scherpfosten (3; 3') je ein Schwenkbolzen (12) und in einem gewissen Abstand darunter je ein Fixierbolzen (13) eingesetzt sind, die mit ihrem Überstand in eine Nut (14) in den Wendeklötzern (7; 7'; 9; 9') ragen, deren Breite so groß wie die Durchmesser der Schwenkbolzen (12) und der Fixierbolzen (13) ist und die sich in Richtung der Längsachsen der Wendeklötzer (7; 7'; 9; 9') erstreckt, wobei sich dann der im oberen Bereich in jeder Nut (14) befindende Anschlagbolzen (15) auf dem Schwenkbolzen (12) abstützt.
  7. Schlachtschragen nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagebretter (8; 10) in einer horizontal ausgerichteten Stellung über eine formschlüssige Verbindung (24) miteinander verbunden sind, wobei zwei an den Auflagebrettern (10) schwenkbar be festigte Führungsleisten (25) in je einer Führungsnut (26) stecken, die sich zwischen den Auflagebrettern (8) und darunter an den Wendeklötzern (7; 7') befestigten Führungsschienen (27) erstrecken.
  8. Schlachtschragen nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Enden der äußeren Scherpfosten (2; 2') mit einer horizontal angeordneten Querstrebe (16) verbunden sind und die unteren Enden der inneren Scherpfosten (3; 3') mit einer weiteren Querstrebe (17).
  9. Schlachtschragen nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Verbindungsteil (19), das als Gliederkette (20) mit ovalen Kettengliedern (21) ausgebildet ist, zwischen der Querstrebe (16) und der Querstrebe (17) erstreckt, die einenends an der Querstrebe (16) befestigt ist und anderenends in einem Loch (22) in der Querstrebe (17) steckt und wobei das aus dem Loch (22) heraus hängende Kettenglied (21) in einer um 90 Grad gedrehten Position in einer Schlitznut 23 in der Querstrebe (17) abgelegt ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE29715638U1 (de) * 1997-08-30 1997-10-30 Schmitte, Werner, 51105 Köln Zerlegehilfe zum Zerlegen von Wild

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