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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Sicherheitswärmetauscher
zum Wärmeaustausch
zwischen zumindest zwei Medien, wobei jedem Medium ein separates
Rohrleitungssystem zugeordnet ist.
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Bei
derartigen Sicherheitswärmetauschern wird
ein unerwünschtes
Vermischen der Medien, zwischen denen Wärme übertragen werden soll, zuverlässig verhindert,
indem die einzelnen Rohrleitungssysteme räumlich voneinander getrennt,
d. h. beabstandet voneinander, angeordnet sind. Eine Leckage der
Rohrleitungssysteme hat somit nicht zwangsläufig eine gegenseitige Verunreinigung
der Medien zur Folge. Ein Sicherheitswärmetauscher weist daher eine
erhöhte
Systemsicherheit auf. Durch die Trennung der Rohrleitungssysteme
wird überdies
die Wartung des Sicherheitswärmetauschers
vereinfacht.
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Wichtige
Aspekte bei derartigen Sicherheitswärmetauschern sind neben den
vorstehend angesprochenen Sicherheitsaspekten vor allem auch deren
Robustheit und Wirtschaftlichkeit.
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Es
ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Sicherheitswärmetauscher
der eingangs genannten Art zu schaffen, der einerseits kostengünstig herzustellen
und robust ist, andererseits auch einen effizienten Wärmeaustausch
zwischen den zumindest zwei Medien des Sicherheitswärmetauschers
ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird durch einen Sicherheitswärmetauscher mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Sicherheitswärmetauscher
zum Wärmeaustausch
zwischen zumindest zwei Medien ist jedem Medium ein separates Rohrleitungssystem
zugeordnet. Die Rohrleitungssysteme sind räumlich voneinander beabstandet
und stehen über
Wärmeübertragungselemente
wärmeleitend
miteinander in Kontakt. Weiterhin weist der Sicherheitswärmetauscher
ein allseitig geschlossenes Gehäuse
auf, welches die Rohrleitungssysteme und die Wärmeübertragungselemente zumindest
teilweise umgibt, um hierdurch einen Luftaustausch zwischen dem
Innenraum des Gehäuses
und der Umgebung weitestgehend zu verhindern. Das Gehäuse weist
wenigstens eine gasdurchlässige
Druckausgleichsöffnung
für einen
ständigen
Druckausgleich zwischen dem Innenraum des Gehäuses und der Umgebung auf.
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Mit
anderen Worten ist der Sicherheitswärmetauscher druckausgleichsfähig umhüllt. Es
ist somit keine vollständig
gasdichte Umhüllung
vorgesehen, auch auf die Möglichkeit
einer Druckmessung oder Drucküberwachung
im Innenraum des Gehäuses
wird verzichtet. Vielmehr ist über
eine permanent gasdurchlässige
Druckausgleichsöffnung
ein Ausgleich von Druckdifferenzen zwischen dem Innenraum des Gehäuses und
der Umgebung möglich, beispielsweise
um einen Ausgleich thermisch bedingter Druckunterschiede oder um
Volumenausdehnungen beim Verdampfen von Flüssigkeiten im Innenraum zu
ermöglichen,
die nicht bestimmungsgemäß im Innenraum
vorhanden sind (z. B. fertigungsbedingt oder aufgrund von Reifbildung
im Betrieb). Wichtig ist, dass über
die Druckausgleichsöffnung sowohl
ein Überdruck
als auch ein Unterdruck im Innenraum des Gehäuses relativ zur Umgebung im Wesentlichen
ohne Ansprechschwelle ausgeglichen wird, um hierdurch Druckbelastungen
des mitunter problematischen thermischen Bedingungen ausgesetzten
Gehäuses
(Hitze, Kälte)
zu vermeiden, so dass das Gehäuse
auch bei einfachem und kostengünstigem
Aufbau die erforderliche Stabilität besitzt.
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Außerdem kann über die
Druckausgleichsöffnung – in dem
erforderlichen minimalen Maße – eventuell
entstehende Feuchtigkeit, beispielsweise Kondensationsfeuchte, entweichen
und so die Korrosion der Komponenten des Sicherheitswärmetauschers
vermindert werden.
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Gleichwohl
wird gegenüber
bekannten Sicherheitswärmetauschern
mit an einer oder mehreren Seiten offenen Umhüllungen ein signifikant verbesserter
Wärmeübergang
zwischen den Medien in den Rohrleitungssystemen erzielt, da der
Wärmeaustausch
des Innenraums mit der Umgebung auf das erforderliche Minimum reduziert
ist. Durch das Gehäuse
wird beispielsweise das Entstehen eines an den Wärmeübertragungselementen und den
Rohrleitungssystemen entlang streichendes Luftstroms – oder auch
eines konvektiven Luftstroms – verhindert. Ein
derartiger Luftstrom würde
einen nicht unerheblichen Wärmeverlust
verursachen und somit den Wirkungsgrad des Sicherheitswärmetauschers
herabsetzen.
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Vorteilhafte
Ausführungsformen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen, der Beschreibung und
den Zeichnungen angegeben.
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Gemäß einer
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Sicherheitswärmetauschers
verlaufen die Wärmeübertragungselemente
entlang einer jeweiligen Haupterstreckungsebene parallel zueinander.
Die zumindest eine Druckausgleichsöffnung ist bei dieser Ausführungsform
beispielsweise an einem Abschnitt des Gehäuses ausgebildet, der im Wesentlichen
parallel zu den Haupterstreckungsebenen der Wärmeübertragungselemente angeordnet
ist, typischerweise an einer Stirnseite des Gehäuses.
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Beispielsweise
sind die Wärmeübertragungselemente
des Sicherheitswärmetauschers plattenartige
Elemente, die parallel in einem Stapel angeordnet sind. Wenn die
Druckausgleichsöffnungen
an den parallel zu den Erstreckungsebenen der plattenartigen Elemente
liegenden Gehäuseseiten angeordnet
sind, werden lediglich die Außenseiten der
beiden äußersten
Platten von einer Luftströmung der
Umgebungsluft umströmt.
Eine unerwünschte Luftströmung, insbesondere
im Inneren des Plattenstapels, kann so nicht entstehen. Ein Druckausgleich und
eine hinreichend gute Belüftung
des Innenraums des Gehäuses
sind allerdings trotzdem sichergestellt.
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Die
wenigstens eine Druckausgleichsöffnung
kann jedoch auch an einem anderen Abschnitt des Gehäuses ausgebildet
sein. Bei einer besonders einfach zu realisierenden Ausführungsform
ist beispielsweise ein Spalt zwischen zwei aneinander grenzenden
Wandabschnitten des Gehäuses
gebildet, z. B. zwischen einer Seitenfläche und einem Deckelabschnitt
des Gehäuses,
oder zwischen einer Stirnseite und einer oder mehreren Seitenflächen des
Gehäuses,
oder zwischen einer Seitenfläche
und einer Bodenwanne oder Bodenplatte des Gehäuses.
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Wenn
lediglich an einem einzigen Abschnitt des Gehäuses (z. B. Stirnseite oder
Seitenfläche)
die wenigstens eine Druckausgleichsöffnung vorgesehen ist, und/oder
wenn lediglich eine einzige Druckausgleichsöffnung vorgesehen ist, wird
ein ständiger Luftstrom
besonders wirksam vermieden. Hierdurch sind also ein Druckausgleich
und eine für
die meisten Anwendungen ausreichende Belüftung gegeben, ohne dass es
zu einem unerwünscht
hohen Wärmeaustausch
mit der Umgebung kommt.
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Es
kann vorgesehen sein, dass das Gehäuse durch einen Rohrabschnitt
gebildet ist, an dessen Stirnseiten Abschlusselemente angeordnet
sind. Der Rohrabschnitt weist insbesondere einen rechteckigen oder
kreisförmigen
Querschnitt auf. Derartige Rohrabschnitte sind kostengünstige Bauelemente, die
für den
hier geschilderten Zweck gut geeignet sind. Bei den Abschlusselementen
kann es sich beispielsweise um deckelartige Elemente handeln, die von
außen
auf den Rohrabschnitt gesteckt werden. Eine andere Ausführungsform
umfasst eine Platte, die in den Rohrabschnitt eingesetzt wird, um
diesen zu verschließen
und damit das allseitig geschlossene Gehäuse zu bilden.
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Insbesondere
ist es bevorzugt, wenn das Gehäuse
zumindest teilweise durch zwei oder mehrere Lagen verschiedenartiger
oder gleichartiger Materialien gebildet wird und/oder das Gehäuse zumindest
teilweise aus Kunststoff besteht. Als besonders geeignet haben sich
Kunststoff-Metall-Verbundmaterialien
erwiesen. Teile des Gehäuses – oder auch
das gesamte Gehäuse – können durch
Kunststoffschaum gebildet sein.
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Die
Verwendung von Kunststoffen und/oder Verbundwerkstoffen, die gegebenenfalls
mehrlagig ausgeführt
sind, ermöglicht
die kostengünstige
Herstellung stabiler Gehäuse,
die eine Reihe weiterer vorteilhafter Eigenschaften aufweisen können. Durch die
Wahl geeigneter Materialien kann das Gehäuse beispielsweise auch flammenhemmend
und/oder stromisolierend wirken.
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Eine
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Sicherheitswärmetauschers
weist eine Flüssigkeitsauffangvorrichtung
auf, die in Gebrauchslage des Sicherheitswärmetauschers an der Unterseite des
Gehäuses
angeordnet ist. Eventuell entstehendes Kondenswasser oder ein bei
einem Störfall
austretendes Medium kann dadurch auf einfache und sichere Weise
aufgefangen und abgeführt
werden.
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Zur
Vereinfachung der Wartung und Inspektion des Sicherheitswärmetauschers
kann eine verschließbare
Zugangsöffnung
vorgesehen sein, die einen Zugang zu dem Innenraum des Gehäuses ermöglicht.
Eine solche Zugangsöffnung
kann beispielsweise als Klappe ausgestaltet sein. Ebenfalls ist
es möglich,
dass diese Öffnung
durch eine oder mehrere Seitenwände
des Gehäuses
gebildet wird, die vollständig
entfernt werden können.
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Das
Gehäuse
kann mehrere Versorgungsöffnungen
aufweisen, die von Anschlussrohren zur Verbindung der Rohrleitungssysteme
mit einem jeweiligen Kreislauf des jeweiligen Mediums oder von Abschnitten
der Rohrleitungssysteme durchquert werden.
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Die
Erfindung wird im Folgenden rein beispielhaft anhand vorteilhafter
Ausführungsformen und
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
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1 eine
schematische Perspektivansicht einer Wärmeaustauscheinheit eines Sicherheitswärmetauschers;
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2 eine
Seitenansicht der Wärmeaustauscheinheit
gemäß 1;
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3 eine
schematische Perspektivansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sicherheitswärmetauschers;
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4a eine
schematische Darstellung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sicherheitswärmetauschers
mit einem Gehäuse
mit kreisförmigem
Querschnitt;
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4b und
c schematische Darstellungen verschiedener Ausführungsformen einer Stirnseitenabdeckung
des Gehäuses;
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5 einen
Querschnitt durch eine Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Sicherheitswärmetauschers;
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6 eine
Detailansicht eines Schnitts durch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sicherheitswärmetauschers.
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1 zeigt
eine Wärmeaustauscheinheit 10 zum
Wärmeaustausch
zwischen zwei verschiedenen Medien, die in separaten Rohrleitungssystemen
geführt
werden. Zwischen den Rohrleitungssystemen besteht keine Fluidverbindung.
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Jedes
der Rohrleitungssysteme verfügt über je einen
Einlass 12 bzw. 12' und
je einen Auslass 14 bzw. 14' für die jeweiligen Medien, die
an einer Stirnseite der Wärmeaustauscheinheit 10 angeordnet sind.
Verbindungsstücke 16 verbinden
parallele Rohre 22, 22' (siehe 2) des jeweiligen
Rohrleitungssystems an den Stirnseiten der Wärmeaustauscheinheit, wodurch
die beiden Medien mehrfach aneinander vorbei geführt werden.
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Die
Rohre 22, 22' der
Rohrleitungssysteme sind mit einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten
Wärmeleitplatten 18 miteinander
verbunden. Die Wärmeleitplatten 18 bestehen
aus einem guten Wärmeleiter,
beispielsweise Metall, und tragen somit zur verbesserten Wärmeübertragung
zwischen den Rohrleitungssystemen des Sicherheitswärmetauschers
bei. Die Wärmeleitplatten 18 sind
im Wesentlichen planparallel angeordnet. An den Stirnseiten der
Wärmeaustauscheinheit 10 sind
Stirnplatten 20 vorgesehen, die den jeweiligen Abschluss
des Wärmeleitplattenstapels
bilden. In der dargestellten Ausführungsform sind die Stirnplatten 20 etwas
dicker ausgeführt
als die Wärmeleitplatten 18,
da sie neben ihrer Funktion als Wärmeleiter einen Beitrag zur
Stabilität
der Wärmeaustauscheinheit 10 leisten.
Die Stirnplatten 20 können
auch aus einem anderen Material gefertigt sein als die Wärmeleitplatten 18,
um ihrer Stützfunktion
besser gerecht zu werden.
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2 zeigt
eine Seitenansicht der Wärmeaustauscheinheit 10 gemäß 1.
In der Zusammenschau mit der Perspektivansicht von 1 wird die
Anordnung der Rohre 22, 22' der separaten Rohrleitungssysteme
deutlich. Jedes der Rohrleitungssysteme umfasst acht Rohre 22, 22'. Von diesen
je acht Rohren 22, 22' sind jeweils zwei in 2 zu
erkennen. Durch die Verbindungsstücke 16, 16' sind die Rohre 22, 22' zu zwei Gruppen
verschaltet, die von einem jeweiligen Medium durchströmt werden.
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Der
Anschluss der Rohrleitungssysteme der Wärmeaustauscheinheit 10 an
ein weiterführendes Leitungssystem
(nicht gezeigt) – beispielsweise
an das Leitungssystem einer Kälteanlage – erfolgt über die
Einlässe 12, 12' und die Auslässe 14, 14'.
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Um
den Wärmeaustausch
zwischen den unterschiedlichen Temperaturniveaus der Medien zu verbessern,
werden die Rohre 22, 22' in einer regelmäßigen Anordnung – in dieser
Ausführungsform
in einem orthogonalen Raster von 4×4 Rohren 22, 22' – aneinander
vorbei geführt.
Die Rohre 22, 22' verlaufen
zwar in räumlicher
Nähe zueinander,
sind jedoch bewusst voneinander beabstandet. Die Zwischenräume verhindern
ein Übergreifen
einer Beeinträchtigung
eines Rohrleitungssystems auf das jeweils andere Rohrleitungssystem.
Gerade bei der Verwendung unterschiedli cher, eventuell chemisch
reaktiver Medien stellt dies einen erheblichen Sicherheitsaspekt
dar.
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Bevorzugt
sind sämtliche
Komponenten der Wärmeaustauscheinheit 10 aus
Metall, insbesondere aus Kupfer oder einer Kupferlegierung gefertigt,
wobei für
die Komponenten auch unterschiedliche Materialien verwendet werden
können.
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3 zeigt
einen Sicherheitswärmetauscher 24,
dessen Wärmeaustauscheinheit 10 erfindungsgemäß durch
ein allseitig geschlossenes Gehäuse 26 umhüllt ist.
Lediglich die Einlässe 12, 12' und Auslässe 14, 14' ragen aus dem
Gehäuse 26.
Die dargestellte Ausführungsform
des Sicherheitswärmetauschers 24 weist
somit eine vollständige
Umhüllung der
Wärmeaustauscheinheit 10 auf.
Bei besonderen Anwendungen kann vorgesehen sein, dass das Gehäuse 26 nur
bestimmte Teile der Wärmeaustauscheinheit 10 allseitig
umhüllt.
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Das
Gehäuse 26 verfügt über eine
Revisionsklappe 28, die einen Zugang zum Innenraum des Gehäuses 26 ermöglicht.
Dies vereinfacht die Kontrolle und Wartung der Wärmeaustauscheinheit 10 erheblich.
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Als
Druckausgleichsöffnungen
für einen ständigen Druckausgleich
zwischen dem Innenraum des Gehäuses 26 und
der Umgebung bei minimalem Luftaustausch mit der Umgebung weist
das Gehäuse 26 beispielsweise
mehrere Belüftungsschlitze 30 auf. Die
Belüftungsschlitze 30 sind
an Stirnseiten 32 des Gehäuses 26 angeordnet.
Die Stirnseiten 32 erstrecken sich im Wesentlichen planparallel
zu den Stirnplatten 20 der Wärmeaustauscheinheit 10.
Da sich die Stirnplatten 20 über einen Großteil der
Fläche
des Innenquerschnitts des Gehäuses 26 erstrecken,
bilden sich keine unerwünschten
Luftströmungen
im Inneren des Sicherheitswärmetau scher 24 aus,
die eine den Wirkungsgrad des Sicherheitswärmetauschers 24 herabsetzende
Wärmeabfuhr
bewirken würden.
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Anstelle
einer schlitzförmigen
Druckausgleichsöffnung 30 kann
generell beispielsweise auch eine kreisförmige Druckausgleichsöffnung vorgesehen
sein. Ferner kann lediglich eine einzige Druckausgleichsöffnung 30 vorgesehen
sein, und/oder die Druckausgleichsöffnungen 30 sind an
einer einzigen Stirnseite 32 oder an einem einzigen anderen
Gehäuseabschnitt
vorgesehen, um einen unerwünschten
ständigen
Luftstrom zu vermeiden.
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Eine
weitere Ausführungsform
des Sicherheitswärmetauschers 24 ist
in 4a gezeigt. Das Gehäuse 26 entspricht
in diesem Fall nicht der Grundform eines Quaders, sondern weist
im Wesentlichen eine Hohlzylinderform auf. Das heißt, ein
Rohrabschnitt mit kreisförmigem
Querschnitt bildet das Grundelement des Gehäuses 26, in dem die
Wärmeaustauscheinheit 10 angeordnet
ist, die symbolhaft durch parallele Platten dargestellt ist. Eine
derartige Bauform zeichnet sich durch eine hohe Funktionalität bei gleichzeitig
kostengünstiger
Herstellung aus. Die Enden des Rohrabschnitts können durch Deckel 33 verschlossen
werden, die auf die Öffnungen
des Rohrzylinders gesteckt werden, wie in 4b skizziert.
Es ist auch möglich,
die beiden Rohröffnungen mit
einem Kunststoffschaum auszufüllen
oder Abschlussplatten 33a (siehe 4c) in
die Rohröffnungen
einzusetzen. Aus Gründen
der Übersichtlichkeit wurde
in 4b und 4c auf
die Darstellung der Wärmeaustauscheinheit 10 im
Inneren des Gehäuses 26 verzichtet.
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Alternativ
zu einer beispielsweise in dem Deckel 33 oder in der Abschlussplatte 33a ausgebildeten
Druckausgleichsöffnung
kann die Druckausgleichsöffnung
durch einen Spalt 31 gebildet sein, der zwischen dem Gehäuse 26 und
dem Deckel 33 (4b) bzw.
der Abschlussplatte 33a (4c) entlang
eines Teils oder entlang des vollständigen Umfangs des Gehäuses 26 gebildet
ist.
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5 zeigt
einen Querschnitt parallel zu einer Wärmeleitplatte 18 eines
quaderförmigen
Sicherheitswärmetauschers 24.
Die beiden Rohrleitungssysteme des Sicherheitswärmetauschers 24 setzen sich
aus den Rohren 22 bzw. 22' zusammen, die durch Kreise bzw.
Kreise mit einem X symbolisiert werden. Deutlich ist die 4×4-Matrix-Anordnung
der Rohre 22, 22' zu
erkennen. Die Rohre 22 bzw. 22' sind sowohl spalten- als auch
reihenweise alternierend angeordnet.
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Bei
dieser Ausführungsform
besteht das Gehäuse 26 aus
mehreren Verbundplatten 34, die durch Klammern 36 miteinander
verbunden sind. Die Unterseite des Gehäuses 26 wird durch
eine Bodenwanne 38 gebildet, die zum Auffangen von Kondenswasser
oder eventuell ausfließenden
Medien vorgesehen ist. Die Bodenwanne 38 verfügt über einen
Abfluss 40 zur kontrollierten Entnahme der aufgefangenen
Flüssigkeiten.
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Die
Fugen 39 zwischen den Verbundplatten 34 und/oder
der Bodenplatte 38 sind nicht gasdicht verschlossen. Durch
die verbleibenden Öffnungen
ist der erforderliche Druckausgleich zwischen dem Innenraum des
Gehäuses 26 und
der Umgebung gewährleistet,
ohne dass ein Luftaustausch mit der Umgebung in einem Ausmaß erfolgt,
das den Wärmeaustausch
zwischen den in den Rohren 22, 22' geführten Medien beeinträchtigen
würde.
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Das
Gehäuse 26 ist
durch nicht gezeigte Stützelemente
mit der Wärmeaustauscheinheit 10 verbunden.
Es kann auch vorgesehen sein, dass einzelne Wärmleitplatten 18 und
insbesondere die Stirnplatten 20 als stützende Elemente fungieren.
Bevorzugt ist ein Wärmeisolator
zwischen den stützenden Elementen
der Wärmeaustauscheinheit 10 und
dem Gehäuse 26 angeordnet,
um einen konduktiven Wärmefluss
zu minimieren.
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6 zeigt
weitere Einzelheiten des Sicherheitswärmetauschers 24. Es
ist ein Ausschnitt eines Schnitts entlang eines Rohres 22 dargestellt.
Das linke Ende des Rohrs 22 wird durch den flanschartigen ausgestalteten
Einlass 12 gebildet. An diesen schließt sich ein Kupplungsstück 42 an,
das sich durch eine Durchgangsöffnung 44 durch
die Verbundplatte 34 des Gehäuses 26 erstreckt.
Im Außenraum
des Gehäuses 26 kann
das Kupplungsstück 42 mit
weiteren Komponenten einer Anlage verbunden werden, welcher der
Sicherheitswärmetauscher 24 zugeordnet
ist.
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Die
Verbundplatte 34 ist ein Polyurethan-(PU)-Paneel, welche
sich aus einem Außenblech 34a,
einem Innenblech 34b und einer dazwischen angeordneten
isolierenden Polyurethanschicht 34c zusammensetzt. Derartige
PU-Paneele zeichnen sich durch hohe Stabilität und eine gute Isolierungswirkung
aus. Der Zwischenraum zwischen der Durchgangsöffnung 44 und dem
Kupplungsstück 42 ist
nicht hermetisch abgedichtet, da ein gasdichter Verschluss des Gehäuses 26 gerade
nicht vorgesehen ist.
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6 zeigt
außerdem
eine Ausführungsform der
Verbindung zwischen den Wärmeaustauschelementen
und den Rohrleitungssystemen des Sicherheitswärmetauschers 10. Es
ist beispielhaft die Verbindung zwischen einer Stirnplatte 20 bzw.
einer Wärmeleitplatte 18 und
einem Rohr 22 dargestellt. Zur Verbesserung der thermischen
Ankopplung weisen sowohl die Stirnplatte 20 als auch die
Wärmeleitplatte 18 einen
Sockel 19 auf. Die Sockel 19 benachbarter Platten 18, 20 grenzen
direkt aneinander an, so dass ein direkter Kontakt des Rohrs 22 mit
der Umgebungsluft weitgehend vermieden wird. Dies stellt eine zusätzliche
Maßnahme
zur Erhöhung
der Effizienz des Sicherheitswärmetauschers 24 dar.
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- 10
- Wärmeaustauscheinheit
- 12,
12'
- Einlass
- 14,
14'
- Auslass
- 16,
16'
- Verbindungsstück
- 18
- Wärmeleitplatte
- 19
- Sockel
- 20
- Stirnplatte
- 22
- Rohr
- 24
- Sicherheitswärmetauscher
- 26
- Gehäuse
- 28
- Revisionsklappe
- 30
- Belüftungsschlitz
- 31
- Spalt
- 32
- Stirnseite
- 33
- Deckel
- 33a
- Abschlussplatte
- 34
- Verbundplatte
- 34a
- Außenblech
- 34b
- Innenblech
- 34c
- Polyurethanschicht
- 36
- Klammer
- 38
- Bodenwanne
- 39
- Fuge
- 40
- Abfluss
- 42
- Kupplungsstück
- 44
- Durchgangsöffnung