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DE102007014003B4 - Rohrverbindungsvorrichtung - Google Patents

Rohrverbindungsvorrichtung Download PDF

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DE102007014003B4
DE102007014003B4 DE102007014003A DE102007014003A DE102007014003B4 DE 102007014003 B4 DE102007014003 B4 DE 102007014003B4 DE 102007014003 A DE102007014003 A DE 102007014003A DE 102007014003 A DE102007014003 A DE 102007014003A DE 102007014003 B4 DE102007014003 B4 DE 102007014003B4
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/02Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
    • F16L21/022Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings used with sleeves or nipples for pipes of the same diameter, or with reduction pieces

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Abstract

Rohrverbindungsvorrichtung (10) zur Verbindung zweier Rohrleitungsabschnitte (12, 14) eines Flugzeugrohrleitungssystem mit
– einem Stegabschnitt (16), dessen Querschnittsform an eine Querschnittsform der miteinander zu verbindenden Rohrleitungsabschnitte (12, 14) angepasst ist,
– einem ersten Aufnahmeabschnitt (18), der durch zwei sich in einer ersten Richtung von dem Stegabschnitt (16) erstreckende Schenkel (20, 22) gebildet wird und dazu eingerichtet ist, einen Randabschnitt (38) eines ersten Rohrleitungsabschnitts (12) des Flugzeugrohrleitungssystems aufzunehmen, und
– einem zweiten Aufnahmeabschnitt (24), der durch zwei sich in einer der ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung von dem Stegabschnitt (16) erstreckende Schenkel (26, 28) gebildet wird und dazu eingerichtet ist, einen Randabschnitt (40) eines zweiten Rohrleitungsabschnitts (14) des Flugzeugrohrleitungssystems aufzunehmen,
dadurch gekennzeichnet, dass an einem Innenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung (10) eine Vorrichtung zur Befestigung einer Blende (64) ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Rohrverbindungsvorrichtung zur Verbindung zweier Rohrleitungsabschnitte eines Flugzeugrohrleitungssystems. Ferner betrifft die Erfindung ein Flugzeugrohrleitungssystem mit mindestens einer derartigen Rohrverbindungsvorrichtung.
  • Ein an Bord eines Flugzeugs vorgesehenes Rohrleitungssystem, wie z. B. das Rohrleitungssystem einer Flugzeugklimaanlage, besteht üblicherweise aus einer Vielzahl einzelner Rohrleitungsabschnitte, deren Enden bei der Montage des Rohrleitungssystems im Flugzeug abdichtend miteinander verbunden werden müssen. Zur Verbindung von Rohrleitungsabschnitten mit rundem oder ovalem Querschnitt werden üblicherweise aus Gummi bestehende Manschetten verwendet, die durch Rohrschellen an den beiden miteinander zu verbindenden Enden der Rohrleitungsabschnitte befestigt werden. Die Verbindung zweier Flachkanalabschnitte erfolgt dagegen mit Hilfe von Flanschelementen, die auf die beiden miteinander zu verbindenden Enden der Flachkanalabschnitte aufgesteckt und durch Laminieren fest mit den Flachkanalabschnitten verbunden werden. Eine zwischen einer Außenfläche der Flachkanalabschnitte und einer Innenfläche der Flanschelemente gebildete Nut dient schließlich der Aufnahme eines Verbindungselements, das eine abdichtende Verbindung der beiden Flachkanalabschnitte ermöglicht. Diese beiden bekannten Anordnungen zur Herstellung einer Verbindung zwischen zwei Rohrleitungsabschnitten haben den Nachteil, dass ihre Montage verhältnismäßig aufwendig und somit teuer ist.
  • Die EP 0 366 637 A1 offenbart eine Vorrichtung zur Verbindung zweier Rohre einer Klimaanlage, die einen Grundkörper mit einem H-förmigen Querschnitt sowie in Aufnahmeabschnitten des Grundkörpers aufgenommene Dichtelemente umfasst. Die Dichtelemente sind jeweils mit Schlitzen versehen, in die Endabschnitte der miteinander zu verbindenden Rohre eingeschoben werden können.
  • Die DE 1 937 176 A beschreibt eine Muffe zur Verbindung zweier dünnwandiger, gewindeloser Rohre, die zwei offene Ringnuten zur Aufnahme der Enden der miteinander zu verbindenden Rohre umfasst. Die Enden der miteinander zu verbindenden Rohre werden mittels einer knetbaren, schnell aushärtenden Kleb- und Abdichtungsmasse in den Ringnuten der Muffe befestigt. Abgestufte Enden eines einen Außenabschnitt der Ringnuten bildenden Teils der Muffe sind im mit den Rohrenden verbundenen Zustand der Muffe nach innen umgebogen und pressen einen Dichtring in eine in den Rohrenden vorgesehene Sicke.
  • Aus der DE 1 860 425 U ist eine Dichtungsmuffe mit einem äußeren und einem inneren zylindrischen Mantel sowie einem den äußeren mit dem inneren Mantel verbindenden Steg bekannt. An einem Außenumfang des inneren Mantels sind mehrere Dichtwülste ausgebildet.
  • Die EP 0 390 748 A2 betrifft eine Schweißmuffe zum Verbinden mehrschichtiger Rohre, die eine Ausnehmung zur Aufnahme eines mit der Muffe zu verbindenden Rohrs umfasst. Die Ausnehmung ist über einen Durchgang mit dem Muffeninneren verbunden.
  • Die FR 2 206 828 A beschreibt eine Rohrverbindungsvorrichtung, die an ihrem Außenumfang mit einer Nut versehen ist. Über der Nut ist ein metallischer Dichtring angeordnet.
  • Die vorliegende Erfindung ist auf die Aufgabe gerichtet, eine Rohrverbindungsvorrichtung bereitzustellen, die es ermöglicht, zwei Rohrleitungsabschnitte eines Flugzeugrohrleitungssystems auf rasche und einfache Art und Weise sicher miteinander zu verbinden, und gleichzeitig die Montage einer die Fluidströmung durch die Rohrleitungsabschnitte steuernden Einrichtung an den Rohrleitungsabschnitten zu vereinfachen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe umfasst eine erfindungsgemäße Rohrverbindungsvorrichtung zur Verbindung zweier Rohrleitungsabschnitte eines Flugzeugrohrleitungssystem einen Stegabschnitt, dessen Querschnittsform an eine Querschnittsform der miteinander zu verbindenden Rohrleitungsabschnitte angepasst ist. Wenn die Rohrverbindungsvorrichtung zur Verbindung von Rohrleitungsabschnitten mit rundem Querschnitt vorgesehen ist, ist der Stegabschnitt beispielsweise kreisringförmig ausgebildet. Die Querschnittsform des Stegabschnitts kann jedoch auch an einen ovalen Rohrquerschnitt oder an einen Flachkanalquerschnitt angepasst sein. Darüber hinaus umfasst die Rohrverbindungsvorrichtung einen ersten Aufnahmeabschnitt, der durch zwei sich in einer ersten Richtung von dem Stegabschnitt erstreckende Schenkel gebildet wird und dazu eingerichtet ist, einen Randabschnitt eines ersten Rohrleitungsabschnitts des Flugzeugrohrleitungssystem aufzunehmen, sowie einen zweiten Aufnahmeabschnitt, der durch zwei sich in einer der ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung von dem Stegabschnitt erstreckende Schenkel gebildet wird und dazu eingerichtet ist, einen Randabschnitt eines zweiten Rohrleitungsabschnitts aufzunehmen. Schließlich ist an einem Innenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung eine Vorrichtung zur Befestigung einer Blende ausgebildet.
  • Zur Verbindung der beiden Rohrleitungsabschnitte des Flugzeugrohrleitungssystems unter Verwendung der erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung wird zunächst die Rohrverbindungsvorrichtung derart auf den Randabschnitt des ersten Rohrleitungsabschnitts aufgesteckt, dass der Randabschnitt des ersten Rohrleitungsabschnitts in dem ersten Aufnahmeabschnitt der Rohrverbindungsvorrichtung aufgenommen wird. Anschließend wird der Randabschnitt des zweiten Rohrleitungsabschnitts in den zweiten Aufnahmeabschnitt der Rohrverbindungsvorrichtung geschoben. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung können somit die Enden zweier Rohrleitungsabschnitte eines an Bord eines Flugzeugs vorgesehenen Rohrleitungssystems auf rasche Art und Weise sicher miteinander verbunden werden. Darüber hinaus ermöglicht der Aufbau der erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung eine einfache Steckmontage, bei der in Regel sogar auf den Einsatz von Werkzeugen verzichtet werden kann. Da die Rohrverbindungsvorrichtung durch einfache Anpassung der Querschnittsform des Stegabschnitts an beliebige Rohrquerschnitte der miteinander zu verbindenden Rohrleitungsabschnitte angepasst werden kann, ist sie überdies besonders flexibel einsetzbar. Schließlich ermöglicht die erfindungsgemäße Rohrverbindungsvorrichtung im Vergleich zu bekannten Rohrverbindungsanordnungen eine deutliche Reduzierung der Anzahl der zu montierenden Einzelteile.
  • Der Stegabschnitt, der erste Aufnahmeabschnitt und der zweite Aufnahmeabschnitt der erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung sind vorzugsweise einstückig ausgebildet und können beispielsweise aus einem unter dem Handelsnamen ULTEM® vertriebenen amorphen thermoplastischen Polyetherimidmaterial oder einem unter dem Handelsnamen LEXAN® vertriebenen Polycarbonatmaterial bestehen. Das Bauteil kann dann auf kostengünstige Art und Weise als Spritzgussteil gefertigt werden und weist überdies die für einen Einsatz im Flugzeugbau erforderliche schlechte Brennbarkeit auf.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung umfasst ein erstes Dichtelement. Das erste Dichtelement kann im mit dem ersten Rohrleitungsabschnitt verbundenen Zustand der Rohrverbindungsvorrichtung in dem ersten Aufnahmeabschnitt der Rohrverbindungsvorrichtung aufgenommen sein, so dass eine Außenfläche des ersten Dichtelements abdichtend mit Innenflächen der den ersten Aufnahmeabschnitt bildenden Schenkel zusammenwirkt. Dadurch sorgt das erste Dichtelement für eine abdichtende Verbindung des ersten Rohrleitungsabschnitts mit der Rohrverbindungsvorrichtung.
  • Die erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung kann ferner ein zweites Dichtelement umfassen. Das zweite Dichtelement kann im mit dem zweiten Rohrleitungsabschnitt verbundenen Zustand der Rohrverbindungsvorrichtung in dem zweiten Aufnahmeabschnitt der Rohrverbindungsvorrichtung aufgenommen sein, so dass eine Außenfläche des zweiten Dichtelements abdichtend mit Innenflächen der den zweiten Aufnahmeabschnitt bildenden Schenkel zusammenwirkt. Das zweite Dichtelement sorgt somit für eine abdichtende Verbindung des zweiten Rohrleitungsabschnitts mit der Rohrverbindungsvorrichtung.
  • Eine Querschnittsform des ersten und/oder des zweiten Dichtelements ist vorzugsweise an die Querschnittsform der miteinander zu verbindenden Rohrleitungsabschnitte angepasst. Beispielsweise kann/können das erste und/oder das zweite Dichtelement einen kreisringförmigen Querschnitt aufweisen, wenn die beiden miteinander zu verbindenden Rohrleitungsabschnitte einen runden Querschnitt aufweisen. Alternativ dazu kann/können das erste und/oder das zweite Dichtelement jedoch auch eine ovale Querschnittsform oder eine an einen Flachkanalquerschnitt angepasste Querschnittsform aufweisen.
  • Vorzugsweise ist in dem ersten und/oder dem zweiten Dichtelement eine Nut zur Aufnahme des Randabschnitts des ersten und/oder des zweiten Rohrleitungsabschnitts ausgebildet. Bei der Verbindung der ersten und zweiten Rohrleitungsabschnitte unter Verwendung der erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung kann dann zunächst auf rasche und komfortable Art und Weise das erste Dichtelement auf den Randabschnitt des ersten Rohrleitungsabschnitts aufgesteckt werden. Anschließend kann die Rohrverbindungsvorrichtung über den bereits mit dem ersten Dichtelement verbundenen Randabschnitt des ersten Rohrleitungsabschnitts geschoben werden, bis das erste Dichtelement und der Randabschnitt des ersten Rohrleitungsabschnitts sicher in dem ersten Aufnahmeabschnitt der Rohrverbindungs vorrichtung aufgenommen sind. In ähnlicher Weise kann das zweite Dichtelement auf den Randabschnitt des zweiten Rohrleitungsabschnitts aufgesteckt werden, bevor der Randabschnitt des zweiten Rohrleitungsabschnitts mit dem daran befestigten zweiten Dichtelement in den zweiten Aufnahmeabschnitt der Rohrverbindungsvorrichtung geschoben wird.
  • Mit Hilfe der ersten und zweiten Dichtelemente kann eine Rohrverbindung hergestellt werden, die eine hohe Dichtigkeit aufweist. Die Abmessungen der ersten und zweiten Dichtelemente sind vorzugsweise so gewählt, dass die ersten und zweiten Dichtelemente die ersten und zweiten Aufnahmeabschnitte der Rohrverbindungsvorrichtung nicht vollständig ausfüllen. Vielmehr sind ersten und zweiten Dichtelemente vorzugsweise so geformt, dass zwischen dem Stegabschnitt der Rohrverbindungsvorrichtung und den in den Aufnahmeabschnitten der Rohrverbindungsvorrichtung aufgenommen Dichtelementen jeweils ein gewisser Freiraum vorhanden ist. Ein weiterer Vorteil der ersten und zweiten Dichtelemente besteht darin, dass sie dazu in der Lage sind, Herstellungstoleranzen der Rohrverbindungsvorrichtung sowie der Randabschnitte der miteinander zu verbindenden ersten und zweiten Rohrleitungsabschnitte auszugleichen und auch dann noch für eine sichere abdichtende Verbindung der ersten und zweiten Rohrleitungsabschnitte mit der Rohrverbindungsvorrichtung zu sorgen, wenn diese Bauteile gewisse Formtoleranzen aufweisen.
  • Im Bereich des ersten Aufnahmeabschnitts der Rohrverbindungsvorrichtung ist vorzugsweise mindestens ein einen Querschnitt des ersten Aufnahmeabschnitts verengender Sicherungsvorsprung ausgebildet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung sind im Bereich des ersten Aufnahmeabschnitts zwei einander gegenüberliegende, einen Querschnitt des ersten Aufnahmeabschnitts verengende Sicherungsvorsprünge vorgesehen. In ähnlicher Weise kann im Bereich des zweiten Aufnahmeabschnitts mindestens ein einen Querschnitt des zweiten Aufnahmeabschnitts verengender Sicherungsvorsprung ausgebildet sein. Vorzugsweise sind jedoch auch im Bereich des zweiten Aufnahmeabschnitts der erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung zwei einander gegenüberliegende, einen Querschnitt des zweiten Aufnahmeabschnitts verengende Sicherungsvorsprünge vorgesehen. Durch die Sicherungsvorsprünge wird einem Herausrutschen der ersten und zweiten Dichtelemente aus den ersten und zweiten Aufnahmeabschnitten der Rohrverbindungsvorrichtung entgegengewirkt.
  • Die erfindungsgemäße Rohrverbindungsvorrichtung kann ferner einen an den ersten Aufnahmeabschnitt angrenzenden ersten Erweiterungsabschnitt umfassen, der durch eine Verlängerung der beiden den ersten Aufnahmeabschnitt bildenden Schenkel gebildet wird. Ein an den zweiten Aufnahmeabschnitt der Rohrverbindungsvorrichtung angrenzender zweiter Erweiterungsabschnitt kann durch eine Verlängerung der beiden den zweiten Aufnahmeabschnitt bildenden Schenkel gebildet werden. Die erfindungsgemäße Rohrverbindungsvorrichtung kann völlig ohne Erweiterungsabschnitte oder mit lediglich einem Erweiterungsabschnitt ausgebildet sein. Die Rohrverbindungsvorrichtung zeichnet sich dann durch ein besonders geringes Gewicht aus. Durch den Erweiterungsabschnitt wird das in dem an den Erweiterungsabschnitt angrenzenden Aufnahmeabschnitt aufgenommene Dichtelement jedoch besonders gut vor Umgebungseinflüssen geschützt. Die Gestaltung der erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung ohne Erweiterungsabschnitte, mit lediglich einem Erweiterungsabschnitt oder zwei Erweiterungsabschnitten kann daher für jeden speziellen Einsatzfall beispielsweise in Abhängigkeit der Umgebungsbedingungen und der an die Rohrverbindungsvorrichtung gestellten mechanischen Anforderungen angepasst werden.
  • Die erfindungsgemäße Rohrverbindungsvorrichtung weist ferner vorzugsweise eine Entlüftungsbohrung auf, die einen Außenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung mit einem Innenraum des ersten und/oder des zweiten Aufnahmeabschnitts verbindet. Beispielsweise kann eine erste Entlüftungsbohrung eine Verbindung zwischen dem Außenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung und dem zwischen den Schenkeln des ersten Aufnahmeabschnitts gebildeten Innenraum des ersten Aufnahmeabschnitts herstellen. In ähnlicher Weise kann eine zweite Entlüftungsbohrung eine Verbindung zwischen dem Außenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung und dem zwischen den Schenkeln des zweiten Aufnahmeabschnitts gebildeten Innenraum des zweiten Aufnahmeabschnitts herstellen. Vorzugsweise ist jedoch lediglich eine Entlüftungsbohrung vorhanden, die sich im Bereich des Stegabschnitts der Rohrverbindungsvorrichtung erstreckt und dadurch sowohl den ersten als auch den zweiten Aufnahmeabschnitt der Rohrverbindungsvorrichtung mit dem Außenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung verbindet. Die Entlüftungsbohrung hat die Funktion, die eingeschlossene Luft zwischen den Aufnahmeabschnitten der Rohrverbindungsvorrichtung und den Dichtelementen entweichen zu lassen. Darüber hinaus wird durch die Entlüftungsbohrung verhindert, dass bei einer Demontage der Rohrverbindungsvorrichtung ein durch ein Vakuum verursachter Widerstand entsteht.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung ist an einem Außenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung eine Nut zur Aufnahme einer Befestigungsvorrichtung ausgebildet. Die Nut kann als umlaufende Nut geformt und dazu eingerichtet sein, eine Schellenhalterung aufzunehmen. Die durch die erfindungsgemäße Rohrverbindungsvorrichtung geschaffene Verbindungsstelle zwischen dem ersten und dem zweiten Rohrleitungsabschnitt kann somit gleichzeitig als Befestigungspunkt genutzt werden.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung ist an einem Innenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung eine weitere Nut ausgebildet, die sich vorzugsweise umlaufend um den Innenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung erstreckt. Diese weitere Nut dient der Aufnahme einer Blende zur Steuerung des durch die ersten und zweiten Rohrleitungsabschnitte fließenden Fluidvolumenstroms. Eine Rohrverbindungsvorrichtung mit einer Blendenaufnahmenut ermöglicht eine rasche und einfache Montage der Blende und kann daher in einem Rohrleitungssystem einer Flugzeugklimaanlage, in dem eine Vielzahl von Blenden zur Steuerung der das Rohrleitungssystem durchströmenden Fluidvolumenströme erforderlich ist, in besonders vorteilhafter Weise eingesetzt werden.
  • Vorzugsweise umfasst die erfindungsgemäße Rohrverbindungsvorrichtung ferner eine Blende, die mindestens einen Rastflansch mit einem an dem Rastflansch ausgebildeten Vorsprung aufweist. Dieser Vorsprung ist vorzugsweise dazu eingerichtet, bei der Montage der Blende in der am Innenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung ausgebildeten weiteren Nut zu verrasten.
  • Ein erfindungsgemäßes Flugzeugrohrleitungssystem, beispielsweise ein Rohrleitungssystem einer Flugzeugklimaanlage, umfasst mindestens eine oben beschriebene erfindungsgemäße Rohrverbindungsvorrichtung.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung werden nun anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert, von denen
  • 1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung im Längsschnitt zeigt,
  • 2 die in 1 dargestellte Rohrverbindungsvorrichtung im mit ersten und zweiten Rohrleitungsabschnitten sowie einer Blende verbundenen Zustand im Längsschnitt zeigt,
  • 3 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung im Längsschnitt zeigt, und 4 eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rohrverbindungsvorrichtung im Längsschnitt zeigt.
  • Eine in den 1 und 2 gezeigte Rohrverbindungsvorrichtung 10 zur Verbindung eines ersten und eines zweiten Rohrleitungsabschnitts 12, 14 eines Rohrleitungssystems einer Flugzeugklimaanlage umfasst einen Stegabschnitt 16. Der Stegabschnitt 16 hat einen kreisringförmigen Querschnitt und ist somit an den runden Querschnitt der ersten und zweiten Rohrleitungsabschnitte 12, 14 angepasst. Die Rohrverbindungsvorrichtung 10 umfasst ferner einen ersten Aufnahmeabschnitt 18, der durch zwei sich im Wesentlichen parallel zueinander in einer ersten Richtung von dem Stegabschnitt 16 erstreckende Schenkel 20, 22 gebildet wird. Schließlich ist ein zweiter Aufnahmeabschnitt 24 vorhanden, der ebenfalls durch zwei im Wesentlichen parallel zueinander angeordnete Schenkel 26, 28 gebildet wird, wobei sich die Schenkel 26, 28 in einer der ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung von dem Stegabschnitt 16 erstrecken. Der Stegabschnitt 16, der erste Aufnahmeabschnitt 18 und der zweite Aufnahmeabschnitt 24 der Rohrverbindungsvorrichtung 10 sind einstückig als Spritzgussteil ausgebildet und bestehen aus einem unter dem Handelsnamen ULTEM® vertriebenen amorphen thermoplastischen Polyetherimidmaterial.
  • Die Rohrverbindungsvorrichtung 10 umfasst ferner ein erstes Dichtelement 30 sowie ein zweites Dichtelement 32 (siehe 2). Die ersten und zweiten Dichtelemente 30, 32 weisen einen kreisringförmigen Querschnitt auf. Die Querschnittsform der ersten und zweiten Dichtelemente 30, 32 ist somit, ebenso wie die Querschnittsform des Stegabschnitts 16, an die runde Querschnittsform der beiden miteinander zu verbindenden Rohrleitungsabschnitte 12, 14 angepasst. In dem ersten Dichtelement 30 ist eine Nut 34 ausgebildet, die dazu eingerichtet ist, einen Randabschnitt 38 des ersten Rohrleitungsabschnitts 12 aufzunehmen. In gleicher Weise ist in dem zweiten Dichtelement 32 eine Nut 36 ausgebildet, die dazu eingerichtet ist, einen Randabschnitt 40 des zweiten Rohrleitungsabschnitts 14 aufzunehmen.
  • Wenn die ersten und zweiten Rohrleitungsabschnitte 12, 14, wie in 2 gezeigt, mit der Rohrverbindungsvorrichtung 10 verbunden sind, ist der Randabschnitt 38 des ersten Rohrleitungsabschnitts 12 mit dem ersten Dichtelement 30 in dem ersten Aufnahmeabschnitt 18 der Rohrverbindungsvorrichtung 10 aufgenommen, wobei eine Außenfläche des ersten Dichtelements 30 abdichtend mit zwei einander gegen überliegenden Innenflächen der den ersten Aufnahmeabschnitt 18 bildenden Schenkel 20, 22 zusammenwirkt. Der Randabschnitt 40 des zweiten Rohrleitungsabschnitts 14 mit dem zweiten Dichtelement 30 ist dagegen in dem zweiten Aufnahmeabschnitt 24 der Rohrverbindungsvorrichtung aufgenommen, wobei eine Außenfläche des zweiten Dichtelements 32 abdichtend mit einander gegenüberliegenden Innenflächen der den zweiten Aufnahmeabschnitt 24 bildenden Schenkel 26, 28 zusammenwirkt.
  • Wie aus 2 ersichtlich ist, sind die Abmessungen der ersten und zweiten Dichtelemente 30, 32 so gewählt, dass die ersten und zweiten Dichtelemente 30, 32 die ersten und zweiten Aufnahmeabschnitte 18, 24 im mit den Rohrleitungsabschnitten 12, 14 verbundenen Zustand der Rohrverbindungsvorrichtung 10 nicht vollständig ausfüllen. Vielmehr sind die ersten und zweiten Dichtelemente 30, 32 in einem bestimmten Abstand von dem Stegabschnitt 16 der Rohrverbindungsvorrichtung 10 angeordnet, so dass zwischen dem ersten Dichtelement 30 und dem Stegabschnitt 16 sowie zwischen dem zweiten Dichtelement 32 und dem Stegabschnitt 16 Freiräume 42, 44 vorhanden sind.
  • Um ein Herausrutschen des ersten Dichtelements 30 und damit des Randabschnitts 38 des ersten Rohrleitungsabschnitts 12 aus dem ersten Aufnahmeabschnitt 18 der Rohrverbindungsvorrichtung 10 zu verhindern, sind im Bereich des ersten Aufnahmeabschnitts 18 zwei einander gegenüberliegende, einen Querschnitt des ersten Aufnahmeabschnitts 18 verengende Sicherungsvorsprünge 46, 48 ausgebildet. In gleicher Weise sind im Bereich des zweiten Aufnahmeabschnitts 24 zwei einander gegenüberliegende, einen Querschnitt des zweiten Aufnahmeabschnitts 24 verengende Sicherungsvorsprünge 50, 52 vorgesehen, die ein Herausrutschen des zweiten Dichtelements 32 und damit des Randabschnitts 40 des zweiten Rohrleitungsabschnitts 14 aus dem zweiten Aufnahmeabschnitt 24 der Rohrverbindungsvorrichtung 10 sicher unterbinden.
  • An den ersten Aufnahmeabschnitt 18 der Rohrverbindungsvorrichtung 10 grenzt ein erster Erweiterungsabschnitt 54 an, der durch eine Verlängerung der beiden den ersten Aufnahmeabschnitt 18 bildenden Schenkel 20, 22 gebildet wird. Darüber hinaus ist ein an den zweiten Aufnahmeabschnitt 24 angrenzender zweiter Erweiterungsabschnitt 56 vorhanden, der durch eine Verlängerung der beiden den zweiten Aufnahmeabschnitt 24 bildenden Schenkel 26, 28 gebildet wird. Die Erweiterungsabschnitte 54, 56 schützen die in den ersten und zweiten Aufnahmeabschnitten 18, 24 aufgenommenen ersten und zweiten Dichtelemente 30, 32 in vorteilhafter Weise vor Umgebungseinflüssen.
  • Im Bereich des Stegabschnitts 16 der Rohrverbindungsvorrichtung 10 ist eine Entlüftungsbohrung 58 ausgebildet, die einen Außenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung 10 mit den ersten und zweiten Aufnahmeabschnitten 18, 24, d. h. den zwischen dem Stegabschnitt 16 und den Dichtelementen 30, 32 vorhandenen Freiräumen 42, 44 verbindet. Die Entlüftungsbohrung 58 hat die Funktion, die eingeschlossene Luft zwischen den Aufnahmeabschnitten 18, 24 der Rohrverbindungsvorrichtung 10 und den Dichtelementen 30, 32 entweichen zu lassen. Darüber hinaus wird durch die Entlüftungsbohrung 58 verhindert, dass bei einer Demontage der Rohrverbindungsvorrichtung 10 ein durch ein Vakuum verursachter Widerstand entsteht.
  • Am Außenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung 10 ist ferner eine Nut 60 ausgebildet, die sich ringförmig um den gesamten Außenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung 10 erstreckt und dazu dient, eine Befestigungsvorrichtung, wie z. B. eine Schellenhalterung oder dergleichen aufzunehmen. Die durch die Rohrverbindungsvorrichtung 10 gebildete Verbindungsstelle zwischen den Rohrleitungsabschnitten 12, 14 kann somit gleichzeitig als Befestigungspunkt genutzt werden.
  • Schließlich weist die Rohrverbindungsvorrichtung 10 eine sich ringförmig entlang ihres gesamten Innenumfangs erstreckende weitere Nut 62 auf. Wie der 2 zu entnehmen ist, dient die weitere Nut 62 der Befestigung einer Blende 64 zur Steuerung des Fluidvolumenstroms durch die ersten und zweiten Rohrleitungsabschnitte 12, 14. Die Blende 64 ist in dem in 2 gezeigten Ausführungsbeispiel als Ringblende ausgebildet und weist vier entlang ihres Umfangs verteilte Rastflansche 66 auf, die sich im Wesentlichen senkrecht zu einer Blendenfläche 68 erstrecken. An den Rastflanschen 66 ist jeweils ein Vorsprung 70 ausgebildet, der im an der Rohrverbindungsvorrichtung 10 montierten Zustand der Blende 64 in der am Innenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung 10 ausgebildeten weiteren Nut 62 verrastet ist.
  • Zur Verbindung der ersten und zweiten Rohrleitungsabschnitte 12, 14 mit Hilfe der Rohrverbindungsvorrichtung 10 wird zunächst das erste Dichtelement 30 so auf den ersten Rohrleitungsabschnitt 12 aufgesteckt, dass der Randabschnitt 38 des ersten Rohrleitungsabschnitts 12 in der in dem ersten Dichtelement 30 ausgebildeten Nut 34 aufgenommen wird. Anschließend wird das durch den Stegabschnitt 16 und die beiden Aufnahmeabschnitte 18, 24 gebildete Bauteil der Rohrverbindungsvorrichtung 10, an dem bereits die Blende 64 befestigt sein kann, über den Randabschnitt 38 des ersten Rohrleitungsabschnitts 12 geschoben, bis der Randabschnitt 38 mit dem daran befestigten ersten Dichtelement 30 in dem ersten Aufnahmeabschnitt 18 aufgenom men ist. Im nächsten Schritt wird das zweite Dichtelement 32 auf den Randabschnitt 40 des zweiten Rohrleitungsabschnitts 14 aufgesteckt, so dass der Randabschnitt 40 in der in dem zweiten Dichtelement 32 ausgebildeten Nut 36 aufgenommen wird. Anschließend wird der Randabschnitt 40 des zweiten Rohrleitungsabschnitts 14 mit dem daran befestigten zweiten Dichtelement 32 in den zweiten Aufnahmeabschnitt 24 eingeschoben, bis der Randabschnitt 40 mit dem daran befestigten zweiten Dichtelement 32 sicher in dem zweiten Aufnahmeabschnitt 24 aufgenommen ist.
  • Die in der 3 gezeigte Ausführungsform einer Rohrverbindungsvorrichtung 10 unterscheidet sich von der Vorrichtung gemäß den 1 und 2 dadurch, dass sie lediglich einen Erweiterungsabschnitt aufweist. Bei der in der 4 dargestellten Ausführungsform wurde sogar auf beide Erweiterungsabschnitte verzichtet. Im Übrigen entsprechen der Aufbau und die Funktionsweise der in den 3 und 4 gezeigten Ausführungsformen einer Rohrverbindungsvorrichtung 10 dem Aufbau und der Funktionsweise der in den 1 und 2 gezeigten Anordnung. Die Rohrverbindungsvorrichtungen 10 mit nur einem Erweiterungsabschnitt (3) oder ohne Erweiterungsabschnitte (4) zeichnen sich durch ein besonders geringes Gewicht aus.

Claims (12)

  1. Rohrverbindungsvorrichtung (10) zur Verbindung zweier Rohrleitungsabschnitte (12, 14) eines Flugzeugrohrleitungssystem mit – einem Stegabschnitt (16), dessen Querschnittsform an eine Querschnittsform der miteinander zu verbindenden Rohrleitungsabschnitte (12, 14) angepasst ist, – einem ersten Aufnahmeabschnitt (18), der durch zwei sich in einer ersten Richtung von dem Stegabschnitt (16) erstreckende Schenkel (20, 22) gebildet wird und dazu eingerichtet ist, einen Randabschnitt (38) eines ersten Rohrleitungsabschnitts (12) des Flugzeugrohrleitungssystems aufzunehmen, und – einem zweiten Aufnahmeabschnitt (24), der durch zwei sich in einer der ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung von dem Stegabschnitt (16) erstreckende Schenkel (26, 28) gebildet wird und dazu eingerichtet ist, einen Randabschnitt (40) eines zweiten Rohrleitungsabschnitts (14) des Flugzeugrohrleitungssystems aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Innenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung (10) eine Vorrichtung zur Befestigung einer Blende (64) ausgebildet ist.
  2. Rohrverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein erstes Dichtelement (30), das zur abdichtenden Verbindung des ersten Rohrleitungsabschnitts (12) mit der Rohrverbindungsvorrichtung (10) im mit dem ersten Rohrleitungsabschnitt (12) verbundenen Zustand der Rohrverbindungsvorrichtung (10) in dem ersten Aufnahmeabschnitt (18) der Rohrverbindungsvorrichtung (10) aufgenommen ist.
  3. Rohrverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein zweites Dichtelement (32), das zur abdichtenden Verbindung des zweiten Rohrleitungsabschnitts (14) mit der Rohrverbindungsvorrichtung (10) im mit dem zweiten Rohrleitungsabschnitt (14) verbundenen Zustand der Rohrverbindungsvorrichtung (10) in dem zweiten Aufnahmeabschnitt (24) der Rohrverbindungsvorrichtung (10) aufgenommen ist.
  4. Rohrverbindungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Querschnittsform des ersten und/oder des zweiten Dichtelements (30, 32) an die Querschnittsform der miteinander zu verbindenden Rohrleitungsabschnitte (12, 14) angepasst ist.
  5. Rohrverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem ersten und/oder dem zweiten Dichtelement (30, 32) eine Nut (34, 36) zur Aufnahme des Randabschnitts (38, 40) des ersten und/oder des zweiten Rohrleitungsabschnitts (12, 14) ausgebildet ist.
  6. Rohrverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des ersten und/oder des zweiten Aufnahmeabschnitts (18, 24) zwei einander gegenüberliegende, einen Querschnitt des ersten und/oder des zweiten Aufnahmeabschnitts (18, 24) verengende Sicherungsvorsprünge (46, 48, 50, 52) ausgebildet sind.
  7. Rohrverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen an den ersten Aufnahmeabschnitt (18) angrenzenden ersten Erweiterungsabschnitt (54), der durch eine Verlängerung der den ersten Aufnahmeabschnitt (18) bildenden Schenkel (20, 22) gebildet wird.
  8. Rohrverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen an den zweiten Aufnahmeabschnitt (24) angrenzenden zweiten Erweiterungsabschnitt (56), der durch eine Verlängerung der den zweiten Aufnahmeabschnitt (24) bildenden Schenkel (26, 28) gebildet wird,
  9. Rohrverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Entlüftungsbohrung (58), die einen Außenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung (10) mit dem ersten und dem zweiten Aufnahmeabschnitt (18, 24) verbindet.
  10. Rohrverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Außenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung (10) eine Nut (60) zur Aufnahme einer Befestigungsvorrichtung ausgebildet ist.
  11. Rohrverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine Blende (64), die mindestens einen Rastflansch (66) mit einem an dem Rastflansch (66) ausgebildeten Vorsprung (70) aufweist, der dazu eingerichtet ist, im an der Rohrverbindungsvorrichtung (10) montierten Zustand der Blende (64) mit einer am Innenumfang der Rohrverbindungsvorrichtung (10) ausgebildeten weiteren Nut (62) zusammenzuwirken.
  12. Flugzeugrohrleitungssystem mit mindestens einer Rohrverbindungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11.
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