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DE102007003918B3 - Verfahren zum Betreiben einer Luftwärmepumpe mit Druckaustauscher-Zellenringsystem und Pulsationstriebwerk - Google Patents

Verfahren zum Betreiben einer Luftwärmepumpe mit Druckaustauscher-Zellenringsystem und Pulsationstriebwerk Download PDF

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DE102007003918B3
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K7/00Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof
    • F02K7/02Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof the jet being intermittent, i.e. pulse-jet
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B27/00Machines, plants or systems, using particular sources of energy

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Wärmepumpenanordnung mit Druckaustauscher-Zellenringsystem (Zellenrad) in Kombination mit einer Vorrichtung mit pulsierender und dabei druckerzeugender Verbrennung von Brennstoffen mit Luft, wobei solche Vorrichtungen in diesem Verfahren zur Druckerhöhung und Wärmezufuhr auf der Seite des für einen Wärmepumpenprozess erforderlichen höheren Druckes der Wärmepumpenanordnung benutzt werden und nach dem Stand der Technik z.B. als Pulsationstriebwerke oder Schwingbrenner bekannt sind. Hierbei wird Umgebungsluft als Arbeitsmedium in ein Druckaustauscher-Zellenringsystem verbracht und durch die Funktionsweise einer solchen Anordnung verdichtet. Durch Druckerhöhung steigt die Temperatur der aus der Umgebung entnommenen Luft, wodurch ein Wärmepumpenprozess durchgeführt werden kann. Durch anschließende Wärmeabgabe in einem Wärmeübertrager zum Zwecke der Klimatisierung und/oder Warmwasserbereitung und durch Leckagen muss zur Druckerhaltung und damit Aufrechterhaltung des Wärmepumpenprozesses Energie in Form kinetischer Energie (Druck im geschlossenen System) und/oder Wärme (Druckerhöhung im geschlossenen System) zugeführt werden. Gleichzeitig muss eine Hilfsenergie oder ein Energieanteil der Druckenergie (Stoßwelle) zum Antrieb des Zellenrades aufgewendet werden. Weiterhin ist zum Austauschen der Zelleninhalte (Spülen) ein Energieaufwand notwendig. Diese Aufgaben können durch das Zusammenwirken der Wärmepumpenanordnung mit ...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Luftwärmepumpe mit einem Druckaustauscher-Zellenringsystem (Zellenradwärmepumpe) und einem Pulsationstriebwerk.
  • Bereits 1938 wurde in das Kongresshaus in Zürich/Schweiz eine Zellenradwärmepumpe zur Beheizung installiert, die mit einer geschätzten Arbeitszahl von ca. 2,57 arbeiten konnte, dabei aber nur einen geringen Platzbedarf bei einer Heizleistung von ca. 50 kWE/h erforderte und mit dem kostenlosen und ungefährlichen Arbeitsmedium Luft bei nur geringen Überdrücken (0,4–0,6 bar) arbeitete.
  • Zellenrad-Wärmepumpen wurden bereits in der Auslegeschrift DE 10 49 401 B im Jahre 1959 bekannt gemacht und gelten als Stand der Technik. Hierbei wurde zur Aufrechterhaltung des Wärmepumpenprozesses eine Wärmezuführungsvorrichtung (Heizvorrichtung) zur Erhöhung des Wärmeinhaltes einer Zelle benannt, welche Wärme nur über Systemgrenzen des Zellenrades durch Wärmeleitung der Bauteile zuführen kann oder durch die Zufuhr von Dampf.
  • Es sind auch Konzepte für Wärmepumpen mit kontinuierlicher Zufuhr von Umgebungsluft bekannt geworden (vgl. Bernhard Schaeffer: „Die Zellenrad Wärmepumpe": Studie zur Entwicklung der Luftwärmepumpe, Delta Pro Design und Verlag GmbH, 1. Auflage 1997; nachfolgend mit [1] bezeichnet), bei denen durch die Koppelung von einer Verdichterturbine mit einer Expansionsturbine ein Wärmepumpenprozess durchgeführt werden kann, in dem die Verdichterturbine Luft ansaugt und verdichtet und dann die entstandene Warmluft über einen Wärmeübertrager zur Wärmeabgabe (Heizzwecke) geführt wird. Der Restdruck dient nach der Wärmeabgabe und dem damit einhergehenden Druckabfall zum Antrieb einer Expansionsturbine, deren Leistung durch eine Welle wiederum zum Antrieb der Verdichterturbine zugeführt wird. Diese Leistung ist abzüglich von mechanischen und thermischen Verlusten um den Betrag der im Wärmeübertrager abgeführten Wärmemenge kleiner. Die Energiedifferenz muss zur Aufrechterhaltung des Prozesses zugeführt werden, was mit einer weiteren, durch Verbrennung von Brennstoffen angetriebenen Turbine erfolgen soll. Abgesehen von den gegenüber PDE's schlechteren Turbinen-Wirkungsgraden sind der aparative und materielle Aufwand sowie die Anforderung an den sicheren Betrieb von Turbinen als auch notwendiger Wartungsaufwand gegenüber ventillosen PDE's aufwendiger.
  • Pulsationstriebwerke werden bisher als Antriebe für Fahrzeuge- in erster Linie für Flugkörper eingesetzt und entwickelt, wobei diese Lösung sich durch die Erzeugung eines Standschubes (Überdruck am Abgasaustritt auch ohne Staudruck für Luftzufuhr vor dem Triebwerk) gegenüber ähnlichen Triebwerken (z. B. Ramjet, Scramjet) hervorhebt.
  • Dieses Merkmal wird als Lösung der Aufgabe der Energiezufuhr für eine Wärmepumpenanordnung mit Druckaustauscher-Zellenringsystem eingesetzt, da hiermit sowohl ein Überdruck als auch eine Wärmezufuhr realisiert werden kann. Eine weitere ventillose Ausführung ist z. B. in DE 41 27 994 A1 als Staustrahltriebwerk mit einer Modifikation zur Standschuberzeugung vorgeschlagen worden, was der Wirkung nach einer PDE entspricht.
  • Pulsationstriebwerke und ähnliche Vorrichtungen können ein lautes Betriebsgeräusch entwickeln. Zur Schalldämmung müssen die Druckamplituden, die an die Umgebung abgegeben werden könnten, durch geeignete Maßnahmen reduziert werden.
  • Als Stand der Technik werden noch die DE 199 59 439 A1 , DE 198 02 613 A1 , DE 39 04 806 A1 und DE 7 24 998 A genannt.
  • Wesentliche Ressourcen unserer Energieversorgung müssen für die Wärmeerzeugung aufgebracht werden, denn im Privathaushalt werden über 90% des Energiebedarfs zum Heizen und zur Warmwasserbereitstellung benötigt. Diese Aufgabe kann auch durch Wärmepumpen übernommen werden. Als Wärmequellen nutzen Wärmepumpen nach dem Stand der Technik hauptsächlich natürliche Wärmepotentiale im Wasser, Abwasser, Grundwasser oder Erdreich. Damit ist die Einsatzmöglichkeit solcher Ausführungen auf die Nutzung solcher nicht allgegenwärtig erschließbarer Ressourcen oder auf eine kostenintensive Erschließung von Wärmequellen eingeschränkt.
  • Eine weitere nutzbare Wärmequelle ist die überall kostenlos verfügbare Umgebungsluft. Luftwärmepumpen mit einem Kältemittelkreislauf sind ebenfalls Stand der Technik. Deren wirtschaftlich sinnvoller Einsatz ist aber nur unter konkreten Einschränkungen, z. B. erst über einer Außentemperatur von ca. 5°C möglich. Zudem muss die Jahresarbeitszahl derzeit im Minimum ca. 2,8 betragen, um den Einsatz von elektrischer Energie als Hilfsenergie zu rechtfertigen. Bei einer kleineren Jahresarbeitszahl wäre die direkte Verbrennung fossiler Brennstoff in Heizanlagen der jeweiligen Gebäude zur Wärmeerzeugung wirkungsgradgünstiger als die Verstromung im verbreiteten Wärmekraftwerk.
  • Ein weiterer funktioneller und energetischer Nachteil der aktuellen Luftwärmepumpen entsteht durch die Möglichkeit des Vereisens des Wärmeübertragers/Verdampfers bei Außentemperaturen ab ca. 5°C und weniger. Dadurch wird der Wirkungsgrad des Wärmeübertragers stark beeinträchtigt und es muss Energie zum Abtauen aufgewendet werden, wodurch sich die Gesamtenergiebilanz der Anlage verschlechtert. Als Arbeitsmedium werden u. a. sicherheitstechnisch (Systemdruck, Brennbarkeit) und für die Umwelt problematische Kältemittel eingesetzt.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die vorgenannten Nachteile beim Stand der Technik zu vermeiden.
  • Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch den Einsatz einer Wärmepumpenanordnung mit Druckaustauscher-Zellenringsystem (auch Zellenradwärmepumpe), welche mit Umgebungsluft als Arbeitsmedium arbeitet und durch eine Vorrichtung mit pulsierender und dabei druckerzeugender Verbrennung von Brennstoffen mit Luft kombiniert wird.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1: Wärmepumpenanordnung gemäß einer ersten Ausführungsform
  • 2: Wärmepumpenanordnung gemäß einer zweiten Ausführungsform
  • 3: Wärmepumpenanordnung gemäß einer dritten Ausführungsform
  • Die 1 zeigt eine Wärmepumpenanordnung mit Druckaustauscher-Zellenringsystem (auch Zellenradwärmepumpe) (1), welche mit Umgebungsluft als Arbeitsmedium arbeitet. Hierbei wird durch Vorwärmung der der Wärmepumpenanordnung zuzuführenden Umgebungsluft in einem oder mehreren Sonnenkollektoren (4) ein Teil der Sonnenlichtwärme an das Arbeitsmedium Luft abgegeben, wodurch die notwendige Energiezufuhr mit der Vorrichtung mit pulsierender und dabei druckerzeugender Verbrennung von Brennstoffen mit Luft (auch Pulsationstriebwerk, Schwingbrenner) (5) reduziert werden kann. Damit kann die Gesamtenergiebilanz der Anordnung verbessert werden.
  • Die 2 zeigt eine Wärmepumpenanordnung mit Druckaustauscher-Zellenringsystem (auch Zellenradwärmepumpe) (1), welche mit Umgebungsluft als Arbeitsmedium arbeitet.
  • Hierbei wird Umgebungsluft als Arbeitsmedium in ein Druckaustauscher-Zellenringsystem verbracht und gemäß der bekannten Funktion nach dem Stand der Technik verdichtet. Dadurch steigt die Temperatur der aus der Umgebung entnommenen Luft in den jeweiligen Kammern des Zellenringsystems. Durch anschließende Wärmeabgabe in einem Wärmeübertrager (3) zum Zwecke der Klimatisierung und/oder Warmwasserbereitung und durch Leckagen und Wärmeverluste muss zur Druckerhaltung und damit Aufrechterhaltung des Wärmepumpenprozesses Energie in Form kinetischer Energie (Druck im geschlossenen System) und/oder Wärme (Druckerhöhung im geschlossenen System) durch einen Verdichter zugeführt werden. Weiterer Energieaufwand ist je nach Ausführung für den Antrieb des Zellenringsystems und zum Austausch der Kammerinhalte (Spülen) erforderlich.
  • Die Aufgabe der Energiezufuhr wird mit dem hier vorgestellten Verfahren durch das Zusammenwirken der Wärmepumpenanordnung mit einer einfachen Vorrichtung zur Erzeugung von thermischer und kinetischer Energie gelöst (5). Diese Vorrichtung (5) führt eine pulsierende Verbrennung von Brennstoffen mit Luft bei pulsierender Druckerhöhung aus und erreicht bei gezielter akustischer Abstimmung bis hin zur Resonanz der Gassäulen einen guten Wirkungsgrad. Solche Vorrichtungen sind z. B. als sog. ventillose oder ventilgesteuerte, pulsierende Brenner (5) – Schwingbrenner, in einer weiteren Form als Pulsationstriebwerke (PDE – Pulsed Detonation Engine) bekannt geworden und können einen sehr einfachem Aufbau bei weit variierbarer Baugröße aufweisen.
  • Wie beispielhaft in 2 gezeigt, kann in einer Wärmepumpenanordnung nach [1] oder der Auslegeschrift DE 10 49 401 B nach Einleitung des Wärmepumpenprozesses der prinzipbedingte Druckverlust durch Wärmeabgabe auf der Seite des Wärmeübertragers (3) durch eine geeignete Druckerhöhung im Zellenring-Druckaustauscher (1) mit einem Nebenstrom, der durch eine vorteilhafterweise auf die gasdynamischen Verhältnisse abgestimmte PDE (2) realisiert wird, ausgeglichen werden, indem mittels der Abgase der PDE der erforderliche Druck zugleich mit Wärme dem Wärmepumpenprozess zugeführt wird.
  • In einem anderen Beispiel, wie in 3 schematisch dargestellt, kann die Vorrichtung mit pulsierender und dabei druckerzeugender Verbrennung auch an anderer Stelle (2') zur Erhöhung des Druckes in einer Zelle vor dem Übertritt in den Wärmeübertrager-Kreislauf eingesetzt werden.
  • Zum Start des Wärmepumpenprozesses kann die Druckerhöhung auch durch die PDE erfolgen. Eine Synchronisation von Druckerhöhung am PDE-Auslass und Zellenöffnung bzw. -Schließung am Zellenring-Druckaustauscher stellt das Optimum der Wirksamkeit der Anordnung dar. Durch die vektoriell anteilige Nutzung der Druckwellen (Stoßwellen) beim Zelleneintritt durch Wechselwirkung mit einer zumindest anteilig in Drehrichtung orientierten Zellenwand kann auch der Drehantrieb des Zellenring-Druckaustauscher (1) und durch den Lauf der Druckwelle in der Zelle der Austausch der jeweiligen Zelleninhalte (Spülung) wie in [1] beschrieben, mit einer Vorrichtung mit pulsierender und dabei druckerzeugender Verbrennung bewerkstelligt werden.
  • Bisher ist der Einsatz von Pulsationstriebwerken bzw. Schwingbrennern als Heißnebelerzeuger und bei den PDE vor allem als Antrieb für Flugkörper bekannt, wobei sich vor allem letztere Lösung durch die Erzeugung eines Standschubes gegenüber ähnlichen Triebwerken hervorhebt. Diese Eigenschaft wird zur Lösung der Aufgabe der Energiezufuhr für eine Wärmepumpenanordnung mit Druckaustauscher-Zellenringsystem eingesetzt, da hiermit sowohl ein Volumenstrom mit einem Überdruck als auch eine Wärmezufuhr für den sogenannten Nebenstrom realisiert werden kann.
  • Für die gleiche Aufgabe sind auch Turbinen einsetzbar [1], jedoch sind diese teurer und komplizierter im Aufbau und erzeugen einen höheren Anteil an Verlustenergie als z. B. ein PDE.
  • Flüssige und/oder gasförmige Brennstoffe sind in sehr vielen Haushalten, Immobilien, Freizeit- und Gewerbeobjekten als Primärenergieträger zur Beheizung und Warmwasserbereitung vorhanden oder verfügbar. Durch die Kombination nach dem erfinderischen Verfahren eines PDE oder Schwingbrenners mit einer Wärmepumpenanordnung mit Druckaustauscher-Zellenringsystem können diese Energieträger weiterhin verwendet werden, wobei diese nunmehr nur noch zur Bereitstellung von Hilfsenergie herangezogen werden, da die Haupt-Energiequelle zur Klimatisierung/Warmwasserbereitung die Wärme der Umgebungsluft darstellt. Damit können Ressourcenverbrauch (Brennstoffe) und CO2-Emissionen bei gleicher Heizleistung deutlich gesenkt werden. Durch den reduzierten Brennstoffverbrauch ist auch der Betrieb einer Anlage nach dem erfinderischen Verfahren kostengünstiger als bei einer konventionelle Heizung und sogar kostengünstiger als bei einer Wärmepumpenanordnung mit Druckaustauscher-Zellenringsystem mit einem elektrisch betriebenen Verdichter, wenn die Kosten für die Energiemenge Strom (verstromte Brennstoffe) den Kosten für eine äquivalente Energiemenge aus geeigneten Brennstoffen (Brenngase, Öl, Kohlenstaub) für diese Wärmepumpenanordnung mit Druckaustauscher-Zellenringsystem gegenübergestellt werden. So kostet eine Kilowattstunde Strom zur Zeit der Anmeldung ca. das 2,5 fache gegenüber einem Energieäquivalent aus Erdgas. Damit kann eine solche Wärmepumpenanordnung nach dem erfinderischen Verfahren derzeit mit 50% und weniger Energiekosten als eine elektrische betriebene Zellenradwärmepumpe auskommen. Vorteilhaft treten weiterhin der Verzicht auf ein Kältemittel nach dem Stand der Technik und die durch das Fehlen eines äußeren Wärmeübertragers zur Aufnahme von Umgebungswärme fehlende Vereisungsgefahr in Erscheinung. Deshalb können Wärmepumpenanordnung mit Druckaustauscher-Zellenringsystem, die mit dem Arbeitsmedium Luft betrieben werden, bei Außentemperaturen auch unter 5°C sicher und effizient betrieben werden und damit zu einer Verbreitung dieser umweltfreundlichen ressourcen- und Kosten sparenden Klimatisierungseinrichtung beitragen.
  • Eine weitere Verbesserung der Nutzung natürlich vorhandener Energieressourcen kann durch die Vorwärmung der zuzuführenden Umgebungsluft in einem oder mehreren Solar-Luftkollektoren (4) vor dem Eintritt in die Wärmepumpenanordnung mit Druckaustauscher-Zellenringsystem erzielt werden. Da mit der dann höheren Temperatur der zuzuführenden Umgebungsluft der erforderliche Temperaturhub in der Wärmepumpenanordnung kleiner wird, kann die Energiezufuhr zur Aufrechterhaltung des Wärmepumpenprozesses weiter verringert werden.
  • Bei einer Ausführung als Gebäudeheizung kann, wie in [1] beschrieben, die durch Verdichtung erwärmte Luft nicht nur Arbeitsmedium der Wärmepumpenanordnung sein, sondern auch als Wärmeträger in der Heizanlage zirkulieren. Somit kann die Vorlauftemperatur gleich der Heiztemperatur sein (keine weitere Temperaturerhöhung notwendig). Die notwendigen geringen Überdrücke werden bereits in Warmwasser-Umlauf-Zentralheizsystem erreicht und überschritten. Mit dem Arbeitsmedium Luft sind aber übliche Korrosionsprobleme in Heizanlagen nicht zu erwarten.

Claims (4)

  1. Verfahren zum Betrieb einer Wärmepumpenanordnung mit Druckaustauscher-Zellenringsystem in Kombination mit einer Vorrichtung mit pulsierender und dabei druckerzeugender Verbrennung von Brennstoffen mit Luft, gekennzeichnet dadurch, dass zur Druckzufuhr und damit Aufrechterhaltung des Wärmepumpenprozesses in der Wärmepumpenanordnung mit Druckaustauscher-Zellenringsystem nach der Wärmeabgabe zum Zwecke der Klimatisierung und/oder Warmwasserbereitung und zum Ausgleich von Leckagen und Wärmeverlusten in der Wärmepumpenanordnung Energie durch die Vorrichtung mit pulsierender und dabei druckerzeugender Verbrennung von Brennstoffen zugeführt wird.
  2. Verfahren nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Antrieb eines Zellenrades des Druckaustauscher-Zellenringsystems notwendige Hilfsenergie aus einem Energieanteil der Druckenergie aus der pulsierenden Verbrennung der Vorrichtung mit pulsierender und dabei druckerzeugender Verbrennung von Brennstoffen abgeleitet werden kann, indem ein Teil der Druckenergie mit mindestens einer Zellenwand eine Wechselwirkung in Drehrichtung des Druckaustauscher-Zellenringsystems eingeht.
  3. Verfahren nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Austausch bzw. Spülen des Zelleninhaltes auf einer Wärmetauscherseite notwendige Hilfsenergie aus einem Energieanteil der Druckenergie aus der Vorrichtung mit pulsierender und dabei druckerzeugender Verbrennung dargestellt wird.
  4. Verfahren nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vorwärmung der für den Wärmepumpenprozess in der Wärmepumpenanordnung mit Druckaustauscher-Zellenringsystem zuzuführenden Luft diese zuvor durch einen oder mehrere Solarkollektoren (4) zum Zweck der Wärmeaufnahme geführt wird.
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