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DE102007003559A1 - Befestigungsanordnung - Google Patents

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Abstract

Vorgeschlagen wird eine Befestigungsanordnung zur Befestigung eines Bauteils (10), insbesondere eines Kraftfahrzeugteils, an einer eine Aufnahme (26) aufweisenden Halterung (12), mit einem Befestigungselement, welches ein Oberteil (14) und ein damit verbundenes Unterteil (16) aufweist, welche die Halterung (12) zwischen sich aufnehmen, und einem Fixationselement (28), um das Befestigungselement an der Halterung zu fixieren, wobei das Oberteil (14) mindestens eine erste Anlagefläche (18, 20) zur Anlage gegen eine erste Oberfläche der Halterung sowie eine Bohrung (30) zur Aufnahme des Fixationselements aufweist und wobei das Unterteil (16) mindestens eine zweite Anlagefläche (22, 24) zur Anlage gegen eine der ersten Oberfläche gegenüberliegende zweite Oberfläche der Halterung sowie ein Spreizelement (35) aufweist, welches im montierten Zustand des Befestigungselements in die Aufnahme der Halterung hineinragt, wobei das Spreizelement (35) eine Bohrung (32) zur Aufnahme des Fixationselements (28) sowie im wesentlichen senkrecht zu den Anlageflächen ausgerichtete Klemmflächen aufweist, die beim Einbringen des Fixationselements in die Bohrung (32) des Spreizelements (35) auseinandergedrückt werden, um sich gegen die Aufnahme (26) der Halterung anzulegen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungsanordnung zur Befestigung eines Bauteils, insbesondere eines Kraftfahrzeugteils, an einer eine Aufnahme aufweisenden Halterung.
  • Wenn ein erstes, als Anbauteil dienendes Bauteil an einem zweiten, als Halterung dienenden Bauteil befestigt werden soll, so erweist es sich oftmals als nicht möglich oder nicht zweckmäßig, das Anbauteil direkt an dem als Halterung dienenden Bauteil zu befestigen. Aus diesem Grund werden beispielsweise im Kraftfahrzeugbau Halterungen eingesetzt, um Anbauteile insbesondere an Blechbauteilen, wie z. B. Rahmenelementen oder dergl. zu befestigen. So ist es beispielsweise ein gebräuchliche Maßnahme, zur Befestigung von Fahrzeuginnenraumverkleidungselementen aus Kunststoff oder aus Blech gefertigte Halterungen einzusetzen, die in eine an einem Karosseriebauteil, beispielsweise einem Hohlrahmen, vorgesehene Ausnehmung eingefügt werden, um als Verbindungselemente für an dem Verkleidungsteil vorgesehene Schraub- oder Klemmbauteile zu dienen.
  • Ferner ist in der DE 43 13 555 C1 eine Dachkonstruktion eines Fahrzeugs beschrieben, bei welcher zur Befestigung des Dachrahmens eines öffnungsfähigen Fahrzeugdaches an einem karosseriefesten Hohlrahmen starre Tragbuchsen benutzt werden, in die Einschraubbuchsen aus einem flexiblen Werkstoff eingesetzt werden, die sich beim Einschrauben einer zur Montage des Dachrahmens benutzten Befestigungsschraube innerhalb der Tragbuchse nach Art eines Dübels aufweiten und so die Einschraubbuchse und damit die Befestigungsschraube innerhalb der Tragbuchse fixieren.
  • Nachteilig bei diesen bekannten Befestigungsanordnungen ist, dass mit diesen Anordnungen oftmals keine exakte Positionierung des zu befestigenden Bauteils möglich ist, zur Befestigung eine Mehrzahl von Bauteilen erforderlich ist, die speziell zueinander positioniert werden müssen und/oder eine sichere und spielfreie Befestigung des anzubringenden Bauteils nicht gewährleistet ist.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Befestigungsanordnung zur Befestigung eines Bauteils zu schaffen, mit welchem die aus dem Stand der Technik bekannten Probleme überwunden werden.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Befestigungsanordnung zur Befestigung eines Bauteils, insbesondere eines Kraftfahrzeugteils, wie sie in Anspruch 1 definiert ist. Mit der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung wird eine Befestigungsanordnung bereitgestellt, die einerseits für eine sichere Befestigung des zu montierenden Bauteils sorgt, indem das Bauteil mittels der am Oberteil sowie am Unterteil vorgesehenen Anlageflächen in zwei Raumrichtungen (beispielsweise in einer horizontalen Ebene) festgelegt wird und mittels dem Spreizelement eine Fixierung in einer dritten, zu den ersten beiden Raumrichtungen im wesentlichen senkrechten Raumrichtung (beispielsweise der vertikalen Richtung) festgelegt wird. Durch die Festlegung der Positionierung in allen Raumrichtungen wird für eine sichere und spielfreie Befestigung des zu fixierenden Bauteils gesorgt. Dadurch, dass ferner das Oberteil mit dem Unterteil verbunden ist, muss bei der Montage der Befestigungsanordnung keine spezielle Orientierung von Bauteilen der Befestigungsanordnung erfolgen, wie dies bei manchen der aus dem Stand der Technik bekannten Befestigungsanordnungen der Fall ist. Darüber hinaus kann bei einer einteiligen Ausführung von Ober- und Unterteil die Befestigungsanordnung als kostengünstiges Bauteil, beispielsweise als Kunststoffspritzgussteil gefertigt werden.
  • Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Insbesondere können die erste und die zweite Anlagefläche seitlich versetzt bezüglich des Spreizelements angeordnet und das Befestigungselement so bemessen sein, dass in dem an der Halterung montierten Zustand, wenn die erste und die zweite Anlagefläche gegen die Halterung anliegen, das Spreizelement in Abstand zu dem Oberteil angeordnet ist. Auf diese Weise ist dafür gesorgt, dass die Halterung einerseits sicher zwischen dem Ober- und dem Unterteil verklemmt wird, jedoch andererseits das Oberteil in dem Bereich des Fixationselements, welches das Spreizelement durchdringt, nicht zur Anlage gegen das Unterteil kommt. Wird das Fixationselement über den Weg, der erforderlich ist, um die Anlageflächen gegen die Halterung anzulegen, hinaus angezogen, so können sich in diesem Bereich in dem Ober- und/oder Unterteil bzw. im Fixationselement selbst Spannungen aufbauen, mittels welchen einerseits die Fixierung der Befestigungsanordnung an der Halterung verbessert wird und mittels welchen andererseits das Fixationselement gegenüber einer Lockerung desselben gesichert wird.
  • Um dafür zu sorgen, dass in dem an der Halterung montierten Zustand des Befestigungselements das Spreizelement in Abstand zu dem Oberteil angeordnet ist, kann der in die Aufnahme der Halterung hinein ragende Teil des Spreizelements so bemessen sein, dass das Spreizelement die Aufnahme der Halterung nicht vollständig durchdringt. Mit anderen Worten kann die axiale Länge des nach Art eines Dübels wirkenden Spreizelements, welches von der Anlagefläche des Unterteils in Richtung auf das Oberteil absteht und in der Aufnahme der Halterung aufgenommen wird, kürzer bemessen sein als die Dicke der Halterung, an welcher die Befestigungsanordnung befestigt werden soll. Auf diese Weise verbleibt auch bei an der Halterung fixiertem Befestigungselement ein Abstand zwischen dem Oberteil und dem dem Oberteil zugewandten Ende des Spreizelements.
  • Eine weitere Möglichkeit, im montierten Zustand der Befestigungsanordnung an der Halterung dafür zu sorgen, dass das Spreizelement in Abstand zu dem Oberteil angeordnet ist, besteht darin, das Spreizelement so zu bemessen, dass es die Aufnahme der Halterung vollständig durchdringt, d. h. in axialer Richtung genau so lang oder länger, als die Dicke der Halterung ist, an welcher die Befestigungsanordnung angebracht werden soll, wobei das Oberteil zur Aufnahme des die Halterung durchdringenden Teils des Spreizelements eine Ausnehmung aufweist, in die im montierten Zustand das freie Ende des Spreizelements hineinragt, dieses jedoch in Abstand zu der Unterseite des Oberteils liegt. Die Ausnehmung kann hierbei dadurch gebildet werden, dass in der die Anlagefläche des Oberteils bildenden Unterseite des Oberteils eine Aussparung für das Spreizelement vorgesehen wird, oder aber in dem an der Unterseite des Spreizelement abstehende Anlageflächen beispielsweise in Form eines oder mehrerer Stege vorgesehen werden, wobei die Unterseite des Oberteils im Bereich des Spreizelement frei von derartigen Stegen ist.
  • Die zweite Anlagefläche, d. h. die Anlagefläche des Unterteils, kann von einem die Klemmflächen des Spreizelements umgebenden Saum gebildet sein.
  • Vorzugsweise ist das das Oberteil und das Unterteil aufweisende Befestigungselement ein Kunststoffspritzgussteil, so dass die Befestigungsanordnung in einfacher und kostengünstiger Weise gefertigt werden kann.
  • Als Fixationselement, welches durch die Bohrung des Oberteils in die Bohrung des Spreizelements eingebracht wird, um bei der Montage der Befestigungsanordnung an einer Halterung einerseits das Spreizelement aufzuweiten und andererseits die Anlageflächen des Ober- und des Unterteils gegen die Halterung anzulegen, wird vorzugsweise ein Klemmstift, insbesondere ein Klemmstift, welcher Rasten aufweist, oder aber eine Schraube vorgesehen.
  • Obschon die erfindungsgemäße Befestigungsanordnung ohnehin nur aus zwei Bauteilen besteht, nämlich dem das Oberteil sowie das Unterteil aufweisenden Befestigungselement sowie dem Fixationselement, kann weiterhin, um den Einsatz der Befestigungsanordnung noch weiter zu vereinfachen, das Fixationselement unverlierbar in der Bohrung des Oberteils aufgenommen sein.
  • Während sich mit der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung verschiedenste Bauteile an einer Halterung fixieren lassen, eignet sich die hier beschriebene Befestigungsanordnung insbesondere als kostengünstiges, Platz sparendes und spielfreies Befestigungssystem, um bei einem Fahrzeugdach ein Dachelement, beispielsweise eine Verriegelungskulisse für ein bewegliches Deckelelement, an einer karosseriefesten Halterung zu befestigen.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung;
  • 2 eine Schnittansicht der Befestigungsanordnung gemäß 1 in einem an einer Schiene vorgesehenen Halterung;
  • 3 eine Schnittansicht einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung; und
  • 4 eine Schnittansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung.
  • 1 zeigt in perspektivischer Ansicht eine Befestigungsanordnung nach der vorliegenden Erfindung, die Teil einer Verriegelungskulisse 10 eines Fahrzeugschiebedaches ist. Die Verriegelungskulisse ist hierbei ein Kunststoffspritzgussteil, an welchem die Befestigungsanordnung integral ausgebildet ist. Um die Verriegelungskulisse 10 an einer dachfesten Führungsschiene 12 (siehe 2) zu befestigen, weist die Befestigungsanordnung ein als Druckteil wirkendes Oberteil 14 und ein damit zusammenwirkendes Unterteil 16 auf, zwischen welchen der als Halterung dienende Teil der Führungsschiene 12 verklemmt wird. Zu diesem Zweck sind an dem Oberteil 14 nach unten vorstehende erste Anlageflächen 18 und 20 vorgesehen, und sind an dem Unterteil 16 nach oben weisende zweite Anlageflächen 22 und 24 vorgesehen, zwischen welchen die Führungsschiene 12 verklemmt wird.
  • Wie in 2 zu sehen ist, welche die Befestigungsanordnung während der Montage zeigt, wenn die Befestigungsanordnung in die als Halterung wirkende Führungsschiene 12 eingesetzt ist, jedoch noch nicht fixiert ist, ist der Abstand zwischen den ersten Anlageflächen 18, 20 und den zweiten Anlageflächen 22, 24 so bemessen, dass die Befestigungsanordnung mit einem gewissen Spiel in der vertikalen Richtung in eine an der Führungsschiene 12 vorgesehene Ausnehmung 26 eingesetzt wird, woraufhin das Oberteil mit seinen Anlageflächen 18 und 20 gegen die Oberseite der Führungsschiene 12 angepresst wird, indem eine als Fixationselement dienende Befestigungsschraube 28 in eine in dem Oberteil 14 vorgesehene Bohrung 30 eingesetzt und in eine Bohrung 32 des Unterteils eingeschraubt wird. Während die Bohrung 30 des Oberteils dabei so bemessen ist, dass deren Durchmesser im wesentlichen dem Außendurchmesser der Gewindegänge der Schraube 28 entspricht, hat die Bohrung 32 des Unterteils 16 einen Durchmesser, der kleiner als der Außendurchmesser der Gewindegänge der Schraube 28 ist, wobei mindestens der innerhalb der Aufnahme 26 der Führungs schiene 12 angeordnete, die Bohrung 32 aufweisende Teil des Unterteils 16 beim Einschrauben der Befestigungsschraube 28 als Spreizelement 35 dient, um das Unterteil in der in der Führungsschiene 12 vorgesehenen Ausnehmung 26 in horizontaler Richtung zu verklemmen. Um ein Aufspreizen des Spreizelements 35 nach Art eines Dübels zu bewirken, sind im Außenumfang des Spreizelements eine oder mehrere Durchbrechungen 33 vorgesehen, wie dies in 1 dargestellt ist.
  • Wie in den 1 und 2 gezeigt ist, sind die Anlageflächen 18 und 20 des Oberteils 14 seitlich versetzt bezüglich dem Spreizelement 35 angeordnet, so dass sich im montierten Zustand der Befestigungsanordnung die Oberseite des Spreizelements 35 in Abstand zu der Unterseite des Oberteils 14 befindet, um zu ermöglichen, dass das Oberteil beim Anziehen der Schraube 28 eine gewisse Verformung erfährt, sich also das Oberteil 14 in dem Bereich, wo der Kopf der Schraube 28 anliegt, nach unten durchbiegt und damit eine Vorspannung erzeugt, um so einerseits für ein sicheres Anlegen der Anlageflächen gegen die Führungsschiene zu sorgen und andererseits die Schraube 28 gegen ein ungewolltes Herausdrehen zu sichern.
  • In den 3 und 4 sind Varianten der Befestigungsanordnung aus den 1 und 2 gezeigt, die sich von der Ausführungsform gemäß 1 und 2 im wesentlichen dadurch unterscheiden, dass die Länge des die Halterung durchdringenden Spreizelements 35 variiert wurde. So zeigt 3 eine Variante, bei welcher das Spreizelement 35 die Ausnehmung 26 in der Führungsschiene 12 nicht vollständig durchdringt, so dass die Stirnseite des Spreizelements 35 gegenüber der Oberseite der Führungsschiene 12 zurück versetzt ist. Das Oberteil 14 ist hierbei als Bauteil mit flacher Unterseite ausgeführt, so dass die Anlageflächen 18 und 20 von der ebenen Unterseite des Oberteils 14 gebildet werden. Wird durch Einschrauben einer Befestigungsschraube in die Bohrung 32 des am Unterteil 16 ausgebildeten Spreizelements 35 die Führungsschiene 12 zwischen den Anlageflächen 18 und 20 des Oberteils 14 sowie den Anlageflächen 22 und 24 des Unterteils verklemmt, so kann durch ein zusätzliches Anziehen der Befestigungsschraube 28 in dem Oberteil 14 eine leichte Verformung in die Bohrung der Führungsschiene 12 hervorgerufen werden.
  • 4 zeigt eine Variante der Ausführungsform gemäß 2, wobei hierbei das am Unterteil 16 vorgesehene Spreizelement 35 so bemessen ist, dass dieses die Ausnehmung 26 in der Führungsschiene 12 nicht nur vollständig durchdringt, sondern über diese nach oben hinausragt. Ähnlich wie bei der Variante gemäß 2 sind auch bei der Variante gemäß 4 die Anlageflächen 18 und 20 des Oberteils 14 an Stegen 34 bzw. 36 vorgesehen, die an der Unterseite des Oberteils 14 seitlich versetzt bezüglich dem Spreizelement 35 angeordnet sind. Die Höhe der Stege 34 und 36 und damit der Abstand zwischen den Anlageflächen 18, 20 des Oberteils und den Anlageflächen 22 und 24 des Unterteils sind hierbei so gewählt, dass auch dann, wenn die Anlageflächen des Ober- und des Unterteils gegen die Führungsschiene 12 anliegen, zwischen der Oberseite des Spreizelements 35 und der Unterseite des Oberteils 14 ein Abstand verbleibt. Um die Durchbiegung des Oberteils 14 beim Anziehen der Befestigungsschraube 28 zu begrenzen, ist hierbei der die Bohrung 30 des Oberteils 14 umgebende Rand 38 so bemessen, dass dessen Unterseite nahe an die Oberseite des Spreizelements 35 heranreicht und somit einen Anschlag bildet.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird eine Platz sparende und kostengünstige Befestigungsanordnung für die Positionierung und Befestigung von Bauteilen geschaffen, mit der sich eine sichere und spielfreie Fixierung des Bauteils bewerkstelligen lässt. Das Befestigungselement, welches beispielsweise als Kunststoffspritzgussteil ausgeführt sein kann, lässt sich dabei in einfacher Weise in das zu befestigende Bauteil integrieren. Wird die Befestigungsanordnung beispielsweise dafür verwendet, um ein Schiebedachbauteil an einer karosseriefesten Halterung zu fixieren, so gestaltet sich die Montage des Schiebedachteils am Fahrzeug äußerst einfach und damit kostengünstig, da das Schiebedachteil nur in der bereitgestellten Halterung, beispielsweise einer Führungsschiene, zu plazieren ist, beispielsweise indem das Befestigungselement mit dem am Unterteil vorgesehenen Spreizelement in eine seitliche Ausnehmung oder Ausfräsung einer Führungsschiene eingesteckt wird und anschließend die Befestigungselemente 28 angezogen werden. Soll für eine noch weitergehende Vormontage gesorgt werden, so können, wie dies in 4 gezeigt ist, die Befestigungsschrauben 28 in deren entsprechende Bohrungen 30 im Oberteil 14 eingesetzt werden und anschließend auf jede der Befestigungsschrauben 28 ein Sicherungselement 40 beispielsweise in Form eines Ringes aufgesetzt werden, um die Befestigungsschrauben 28 unverlierbar in den Bohrungen 30 zu sichern.
  • 10
    Verriegelungskulisse
    12
    Führungsschiene
    14
    Oberteil
    16
    Unterteil
    18, 20
    erste Anlageflächen
    22, 24
    zweite Anlageflächen
    26
    Ausnehmung
    28
    Befestigungsschraube
    30
    Bohrung in 14
    32
    Bohrung in 16
    33
    Durchbrechung
    34, 36
    Stege
    35
    Spreizelement
    38
    Rand
    40
    Sicherungselement
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 4313555 C1 [0003]

Claims (15)

  1. Befestigungsanordnung zur Befestigung eines Bauteils (10), insbesondere eines Kraftfahrzeugteils, an einer eine Aufnahme (26) aufweisenden Halterung (12), mit einem Befestigungselement, welches ein Oberteil (14) und ein damit verbundenes Unterteil (16) aufweist, welche die Halterung (12) zwischen sich aufnehmen, und einem (28) Fixationselement, um das Befestigungselement an der Halterung zu fixieren, wobei das Oberteil (14) mindestens eine erste Anlagefläche (18, 20) zur Anlage gegen eine erste Oberfläche der Halterung sowie eine Bohrung (30) zur Aufnahme des Fixationselements aufweist, und wobei das Unterteil (16) mindestens eine zweite Anlagefläche (22, 24) zur Anlage gegen eine der ersten Oberfläche gegenüberliegende zweite Oberfläche der Halterung sowie ein Spreizelement (35) aufweist, welches im montierten Zustand des Befestigungselements in die Aufnahme der Halterung hineinragt, wobei das Spreizelement (35) eine Bohrung (32) zur Aufnahme des Fixationselements (28) sowie im wesentlichen senkrecht zu den Anlageflächen ausgerichtete Klemmflächen aufweist, die beim Einbringen des Fixationselements in die Bohrung (32) des Spreizelements (35) auseinandergedrückt werden, um sich gegen die Aufnahme (26) der Halterung anzulegen.
  2. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, bei welcher die erste (18, 20) und die zweite (22, 24) Anlagefläche seitlich versetzt bezüglich des Spreizelements (35) angeordnet sind und das Befestigungselement so bemessen ist, dass in dem an der Halterung (12) montierten Zustand, wenn die erste und die zweite Anlagefläche gegen die Halterung anliegen, das Spreizelement (35) in Abstand zu dem Oberteil (14) angeordnet ist.
  3. Befestigungsanordnung nach Anspruch 2, bei welcher der im montierten Zustand in die Aufnahme (26) der Halterung (12) hineinragende Teil des Spreizelements (35) so bemessen ist, dass in dem an der Halterung montierten Zustand des Befestigungselements das Spreizelement die Aufnahme der Halterung nicht vollständig durchdringt.
  4. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher der im montierten Zustand in die Aufnahme (26) der Halterung (12) hineinragende Teil des Spreizelements (35) so bemessen ist, dass in dem an der Halterung montierten Zustand des Befestigungselements das Spreizelement die Aufnahme der Halterung vollständig durchdringt, wobei das Oberteil (14) eine Ausnehmung zur Aufnahme des die Halterung durchdringenden Teils des Spreizelements aufweist.
  5. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die zweite Anlagefläche (22, 24) von einem die Klemmflächen umgebenden Saum gebildet wird.
  6. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher das Befestigungselement ein Kunststoff-Spritzgussteil ist.
  7. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher als Fixationselement eine Schraube (28) vorgesehen ist.
  8. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welcher als Fixationselement ein Klemmstift vorgesehen ist.
  9. Befestigungsanordnung nach Anspruch 8, bei welcher der Klemmstift mindestens eine Raste aufweist, um den Klemmstift nach dem Einbringen in die Bohrung des Spreizelements zu sichern.
  10. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher das Fixationselement (28) unverlierbar in der Bohrung (30) des Oberteils (14) aufgenommen ist.
  11. Fahrzeugdach mit einem Dachelement (10) und einer eine Aufnahme (26) aufweisenden karosseriefesten Halterung (12), wobei das Dachelement mittels einer Befestigungsanordnung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche an der karosseriefesten Halterung befestigt ist.
  12. Fahrzeugdach gemäß Anspruch 11, bei welchem die Aufnahme (26) in der karosseriefesten Halterung (12) von einer Bohrung gebildet ist, in die bei der Montage der Befestigungsanordnung das Spreizelement (35) einrastet.
  13. Fahrzeugdach gemäß Anspruch 11, bei welchem die Aufnahme (26) in der karosseriefesten Halterung (12) von einer seitlich offenen Ausnehmung gebildet ist, in die bei der Montage der Befestigungsanordnung das Spreizelement (35) eingeschoben wird.
  14. Fahrzeugdach gemäß einem der Ansprüche 11 bis 13, bei welchem die karosseriefeste Halterung (12) von einer dachfesten Führungsschiene gebildet ist.
  15. Fahrzeugdach gemäß einem der Ansprüche 11 bis 14, bei welchem das Dachelement eine Verriegelungskulisse (10) für ein bewegliches Deckelelement ist.
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