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DE102007002538B4 - Flexible Luftfahrzeugklimaanlage für eine flexibel unterteilbare Luftfahrzeugkabine - Google Patents

Flexible Luftfahrzeugklimaanlage für eine flexibel unterteilbare Luftfahrzeugkabine Download PDF

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DE102007002538B4
DE102007002538B4 DE102007002538A DE102007002538A DE102007002538B4 DE 102007002538 B4 DE102007002538 B4 DE 102007002538B4 DE 102007002538 A DE102007002538 A DE 102007002538A DE 102007002538 A DE102007002538 A DE 102007002538A DE 102007002538 B4 DE102007002538 B4 DE 102007002538B4
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temperature
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air conditioning
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Johannes Dipl.-Ing. Eichholz
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Abstract

Luftfahrzeugklimaanlage, die dazu ausgebildet ist, eine Luftfahrzeugkabine mit einer Mehrzahl von Zonen (6a, 6b) variabler Länge zu klimatisieren, umfassend:
– eine erste Zuführleitung (10a), eine erste Klimatisierungseinrichtung (8a) und einen ersten Zuführleitungstemperatursensor (12a), die einer ersten Zone (6a) der Luftfahrzeugkabine zugeordnet sind, wobei die erste Zuführleitung (10a) der ersten Zone (6a) Luft zuführt, die erste Klimatisierungseinrichtung (8a) zum Ändern der Temperatur der in die erste Zone (6a) einströmenden Luft ausgebildet ist und der erste Zuführleitungstemperatursensor (12a) die Ist-Temperatur der in die erste Zone (6a) einströmenden Luft erfasst,
– eine zweite Zuführleitung (6b), eine zweite Klimatisierungseinrichtung (8b) und einen zweiten Zuführleitungstemperatursensor (12b), die einer zweiten Zone (6b) einer Luftfahrzeugkabine zugeordnet sind, wobei die zweite Zuführleitung (10b) der zweiten Zone (6b) Luft zuführt, die zweite Klimatisierungseinrichtung (8b) zum Ändern der Temperatur der in die zweite Zone (6b) einströmenden Luft ausgebildet ist und der zweite Zuführleitungstemperatursensor (12b) die Ist-Temperatur der in...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine flexible Luftfahrzeugklimaanlage für eine flexibel unterteilbare Luftfahrzeugkabine, die mehrere Zonen variabler Länge umfasst. Die Luftfahrzeugklimaanlage kann flexibel an die tatsächliche Länge der einzelnen Zone angepasst werden.
  • Bei Luftfahrzeugen des Standes der Technik erfordert eine Layout-Änderung einer Luftfahrzeugkabine in der Regel eine Umstellung der Luftverteilung und der Temperaturregelung der Luftfahrzeugklimaanlage. Eine derartige Umstellung ist aufwendig und zeitintensiv. Bei einer Luftfahrzeugklimaanlage des Standes der Technik wird ein Strom kalter vorkonditionierter Luft angezapft, um verschiedene Zonen einer Luftfahrzeugkabine zu versorgen. Die individuelle Einblastemperatur einzelner Zonen wird durch Heizeinrichtungen bestimmt. Derartige Heizeinrichtungen können beispielsweise Trimmventile sein, die auch als Trim Air Valve (TAV) bezeichnet werden. Zum Erreichen einer angenehmen Temperatur in den jeweiligen Zonen kann es erforderlich sein, dass den Zonen Luft unterschiedlicher Temperatur zugeführt werden muss. Die Wärmelasten in einer Zone werden beispielsweise durch deren Passagierdichte und die darin vorhandene Unterhaltungselektronik bestimmt. Beispielsweise benötigt man in einer Zone mit weniger Passagieren eine höhere Einblastemperatur als in einer Zone mit vielen Passagieren.
  • Die Aufteilung und die Größe der Zonen, beispielsweise für die erste Klasse, die Business-Klasse und die Economy-Klasse, wird teilweise durch die Verwender des Luftfahrzeuges kurzfristig, d. h. entsprechend dem jeweiligen Bedarf, geändert. Wird die Grenze einer Zone verschoben, um beispielsweise die Business-Klasse zu vergrößern, ist im Stand der Technik auch ein Umbau des Luftverteilungssystems erforderlich. Der Übergang der verschiedenen Einblastemperaturen sollte möglichst genau an der Grenze der beiden Zonen stattfinden, damit auch den Passagieren im Übergangsbereich der an die Passagierdichte angepasste Luftstrom zur Verfügung gestellt werden kann.
  • Die Veränderung der Länge einer Zone bringt einen erheblichen Aufwand mit sich. Die Luftauslässe beider Zonen müssen umgebaut werden. Ferner ist eine erneute Kalibrierung des gesamten Luftverteilungssystems, beispielsweise mittels Blenden erforderlich, da sich die Druckverhältnisse und Volumenströme ändern. Zuführleitun gen zu beiden Zonen müssen schon bei der Auslegung des Luftfahrzeuges auf die jeweils größte Konfiguration ausgelegt sein, d. h. es muss der größte erforderliche Leitungsdurchmesser verwendet werden. Die Heizeinrichtungen, beispielsweise die Trimmventile, müssen auf die jeweils größte Konfiguration der Zone ausgelegt sein.
  • 1a und 1b zeigen eine Luftfahrzeugkabine mit einer ersten Zone 106a und einer zweiten Zone 106b variabler Länge. Die erste Zone 106a umfasst einen Zonentemperatursensor 116a, und die zweite Zone 106b umfasst einen zweiten Zonentemperatursensor 116b. Bei der ersten Konfiguration 102 gemäß 1a ist die erste Zone 106a kürzer als die zweite Zone 106b. Der ersten Zone 106a sind eine erste Luftzuführleitung 110a, ein erstes Trimmventil 108a und ein erster Temperatursensor 112a zugeordnet. Eine erste Verteilleitung 114a mit einer Mehrzahl von Luftaustritten verteilt die der ersten Zone 106a zugeführte Luft. Der zweiten Zone 106b sind eine zweite Luftzuführleitung 110b, ein zweites Trimmventil 108b und ein zweiter Temperatursensor 112b zugeordnet. Eine zweite Luftverteilleitung 114b mit einer Mehrzahl von Öffnungen verteilt die zugeführte Luft in der zweiten Zone 106b.
  • 1b stellt eine zweite Konfiguration 104 dar, bei der die erste Zone 106a vergrößert wurde und die zweite Zone 106b entsprechend verkürzt wurde. Dazu wurde die Länge der ersten Luftzuführleitung 114a verlängert, und die Länge der zweiten Luftzuführleitung 114b verkürzt. Folglich wird die erste Luftzuführleitung 110a bei der zweiten Konfiguration 104 verglichen mit der ersten Konfiguration 102 von einem größeren Luftvolumen durchströmt, während die zweite Luftzuführleitung 110b bei der zweiten Konfiguration 104 verglichen mit der ersten Konfiguration 102 von einem geringeren Luftvolumen durchströmt wird. Dies erfordert beispielsweise eine neue Kalibrierung der Luftfahrzeugklimaanlage und/oder des Luftverteilungssystems, die zeitaufwendig und fehleranfällig ist.
  • Die US 5,479,983 A offenbart das Unterteilen einer Flugzeugkabine in eine vordere Zone, eine mittlere Zone und eine hintere Zone. Die Kabine ist in sechs Luftzuführabschnitte unterteilt. Jeder Luftzuführabschnitt ist einem individuellen Luftverteilungssystem zugeordnet. Den drei Zonen ist je ein Zonentemperatursensor zugeordnet. Eine Zonensteuerungseinheit umfasst drei Regelkreise, die den drei zu klimatisierenden Zonen entsprechen. Es werden vier unterschiedliche Konfigurationen der zu klimatisierenden Zonen in der Kabine offenbart.
  • Die DE 103 61 721 A1 offenbart verschiedene Stellkomponenten zum Beeinflussen der Temperatur der in eine Kabine eintretenden Luft. Es wird ein Soll-Wert für die Temperatur von in die Kabine eingeblasener Luft bestimmt, falls kein aussagekräftiger Ist-Wert der Zonentemperatur verfügbar ist. Ein Einblastemperatur-Sollwert einer ersten Kabinenzone wird auf Grundlage des Einblastemperatur-Sollwerts und/oder des Einblastemperatur-Istwerts mindestens einer weiteren Kabinenzone gebildet.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Luftfahrzeugklimaanlage für eine Luftfahrzeugkabine mit einer Mehrzahl von Zonen variabler Länge zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird durch eine Luftfahrzeugklimaanlage gemäß Anspruch 1 gelöst. Die Luftfahrzeugklimaanlage umfasst eine erste Zuführleitung, eine erste Klimatisierungseinrichtung und einen ersten Zuführleitungstemperatursensor, die einer ersten Zone einer Luftfahrzeugkabine zugeordnet sind. Die erste Zuführleitung führt der ersten Zone Luft zu. Die erste Klimatisierungseinrichtung ist zum Ändern der Temperatur der in die ersten Zone einströmenden Luft ausgebildet. Der erste Zuführleitungstemperatursensor erfasst die Ist-Temperatur der in die erste Zone einströmenden Luft. Die erfindungsgemäße Luftfahrzeugklimaanlage umfasst ferner eine zweite Zuführleitung, eine zweite Klimatisierungseinrichtung und einen zweiten Zuführtemperatursensor, die einer zweiten Zone der Luftfahrzeugkabine zugeordnet sind. Die zweite Zuführleitung führt der zweiten Zone Luft zu. Die zweite Klimatisierungseinrichtung ist zum Ändern der Temperatur der in die zweite Zone einströmenden Luft ausgebildet. Der zweite Zuführleitungstemperatursensor erfasst die Ist-Temperatur der in die zweite Zone einströmenden Luft.
  • Die Luftfahrzeugklimaanlage ist dazu ausgebildet, zumindest eine erste Zwischenzone zu klimatisieren, die sich zwischen der ersten Zone und der zweiten Zone befindet und wahlweise der ersten Zone und der zweiten Zone zuordenbar ist. Ist die Zwischenzone der ersten Zone zugeordnet, soll die Zwischenzone im Betrieb im Wesentlichen den gleichen Klimatisierungszustand wie die erste Zone aufweisen. Ist die Zwischenzone der zweiten Zone zugeordnet, soll die Zwischenzone im Wesentlichen den gleichen Klimatisierungszustand wie die zweite Zone aufweisen. Die erste Zone kann beispielsweise die Business-Klasse und die zweite Zone kann beispielsweise die Economy-Klasse sein. Die Zwischenzone kann sich zwischen der ersten Zone und der zweiten Zone befinden und kann je nach Auslastung als verlängerte Business-Klasse oder als verlängerte Economy-Klasse genutzt werden.
  • Der ersten Zwischenzone sind eine erste Zwischenzonenzuführleitung, die Luft der ersten Zwischenzone zuführt, eine erste Zwischenzonenklimatisierungseinrichtung und ein erster Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor zugeordnet. Die erste Zwischenzonenklimatisierungseinrichtung ist dazu ausgebildet, die Temperatur der in die erste Zwischenzone einströmenden Luft zu ändern. Der ersten Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor erfasst die Ist-Temperatur der in die erste Zwischenzone einströmenden Luft.
  • Die Luftfahrzeugklimaanlage ist derart ausgebildet, dass die Soll-Temperatur der in die erste Zwischenzone einströmenden Luft der Soll-Temperatur der in die erste Zone einströmenden Luft entspricht, falls die erste Zwischenzone der ersten Zone zugeordnet ist. Ferner ist die erfindungsgemäße Luftfahrzeugklimaanlage derart ausgebildet, dass die Soll-Temperatur der in die erste Zwischenzone einströmenden Luft der Soll-Temperatur der in die zweite Zone einströmenden Luft entspricht, falls die erste Zwischenzone der zweiten Zone zugeordnet ist.
  • Bei der Luftfahrzeugklimaanlage ist eine flexible Änderung der Zonenverteilung der Luftfahrzeugkabine möglich, ohne dass die Luftfahrzeugklimaan lage umgebaut werden muss. Es ist auch keine erneute Kalibrierung der Luftfahrzeugklimaanlage erforderlich. Die Luftfahrzeugklimaanlage kann lediglich per Software oder durch eine sogenannte Pin-Programmierung, bei der Schaltbrücken an einer Steuerungseinrichtung für die Luftfahrzeugklimaanlage geändert werden, an die neue Zoneneinteilung angepasst werden. Der Durchmesser der Zuführleitungen und die Leistung der Klimatisierungseinrichtungen können exakt auf die Größe der Zonen angepasst werden, da keine Umbauten zu erwarten sind, die zu einer Vergrößerung einer Zone führen können.
  • Der Zwischenzone kann der gleiche Volumenstrom und die gleiche Luftfeuchtigkeit wie der Zone zugeführt werden, der die Zwischenzone zugeordnet ist.
  • Über die erste Klimatisierungseinrichtung wird Luft nach Maßgabe einer Regelungseinrichtung erwärmt. Der erste Zuführleitungstemperatursensor ermittelt die Ist-Temperatur der der ersten Zone zugeführten Luft. Die ermittelte Ist-Temperatur wird an die Regelungseinrichtung übermittelt. Die von der ersten Zuführleitung zugeführte Luft wird über eine Verteilleitung mit einer Mehrzahl von Öffnungen in der ersten Zone verteilt. Ein erster Zonentemperatursensor ermittelt die Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zone. Die ermittelte Ist-Temperatur der Zone wird an die Regelungseinrichtung übermittelt, die daraus die Soll-Temperatur für die erste Zone einströmende Luft bestimmt. Zum Regeln der Temperatur der ersten Zone sind somit zwei kaskadierte Regelkreise vorhanden. Ein innerer Regelkreis regelt mit Hilfe des ersten Zuführleitungstemperatursensors und der ersten Klimatisierungseinrichtung die Temperatur der Luft in der ersten Zuführleitung. Ein äußerer Regelkreis regelt mit Hilfe des Zonentemperatursensors die Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zone. Der äußere Regelkreis gibt die Soll-Temperatur der Luft in der Zuführleitung vor. Die Temperatur der Luft in der zweiten Zone wird mit dem gleichen Verfahren geregelt.
  • Die Luftfahrzeugklimaanlage kann dazu ausgebildet sein, eine Mehrzahl von Zwischenzonen zu klimatisieren, die sich zwischen der ersten Zone und der zweiten Zone befinden und je wahlweise der ersten Zone oder der zweiten Zone zuordenbar sind. Jeder Zwischenzone sind eine Zwischenzonenzuführleitung, die Luft der Zwischenzone zuführt, eine Zwischenzonenklimatisierungseinrichtung und ein Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor zugeordnet. Die Zwischenzonenklimatisierungseinrichtung ist dazu ausgebildet, die Temperatur der in die entsprechende Zwischenzone einströmenden Luft zu ändern. Der jeweilige Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor erfasst die Ist-Temperatur der in die entsprechende Zwischenzone einströmenden Luft. Die Luftfahrzeugklimaanlage kann derart ausgebildet sein, dass die Soll-Temperatur der in die jeweilige Zwischenzone einströmenden Luft der Soll-Temperatur der in die erste Zone einströmenden Luft entspricht, falls die jeweilige Zwischenzone der ersten Zone zugeordnet ist. Die Luftfahrzeugklimaanlage kann ferner derart ausgebildet sein, dass die Soll-Temperatur der in die jeweilige Zwischenzone einströmenden Luft der Soll-Temperatur der in die zweite Zone einströmenden Luft entspricht, falls die jeweilige Zwischenzone der zweiten Zone zugeordnet ist.
  • Umfasst eine Luftfahrzeugkabine eine Mehrzahl von Zwischenzonen zwischen der ersten Zone und der zweiten Zone, können alle Zwischenzonen der ersten Zone beziehungsweise der zweiten Zone zugeordnet werden. Es versteht sich, dass auch ein Teil der Zwischenzonen der ersten Zone zugeordnet werden kann und ein anderer Teil der Zwischenzonen der zweiten Zone zugeordnet werden kann.
  • Eine derartig ausgebildete Luftfahrzeugklimaanlage ist besonders flexibel, da sie eine Mehrzahl von Zwischenzonen klimatisieren kann, und bei einer Änderung der Zonenaufteilung keine mechanischen Änderungen an der Luftfahrzeugklimaanlage und keine erneute Kalibrierung vorzunehmen sind. Auch bei dieser Luftfahrzeugklimaanlage kann die Anpassung an die geänderte Zonenaufteilung per Software oder einer sogenannten Pin-Programmierung erfolgen.
  • Zumindest eine Zwischenzone kann kürzer als die zur Sicherstellung einer stabilen Temperaturregelung erforderliche Länge sein. Ist eine Zwischenzone zu kurz für eine autarke Regelung, ergibt sich ein instabiler Regelkreis. Im derzeitigen Stand der Technik muss einer Zwischenzone eine Länge von mindestens 6 m aufweisen, damit eine stabile autarke Regelung der Zwischenzonen möglich ist. Dabei muss sich der Temperatursensor zum Erfassen der Ist-Temperatur der Zone in der Mitte der Zwischenzone befinden. Die erfindungsgemäße Luftfahrzeugklimaanlage kann auch Zwischenzonen mit einer Länge von weniger als 6 m mit einer stabilen Regelung klimatisieren. Die erfindungsgemäße Luftfahrzeugklimaanlage kann Zwischenzonen klimatisieren, die eine Länge von etwa 1 m bis etwa 4 m aufweisen. Dies wird dadurch erreicht, dass die Zwischenzone mit der ersten Zone oder mit der zweiten Zone gekoppelt wird. Die Ist-Temperatur der Luft in der Zwischenzone wird lediglich gesteuert.
  • Die Luftfahrzeugklimaanlage kann ferner eine Regelungseinrichtung umfassen, die derart ausgebildet ist, dass sie, falls eine Zwischenzone der ersten Zone zugeordnet ist, die Soll-Temperatur der in diese Zwischenzone einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zone regelt. Die Regelungseinrichtung kann ferner derart ausgebildet sein, dass sie, falls eine Zwischenzone der zweiten Zone zugeordnet ist, die Soll-Temperatur der in diese Zwischenzone einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der Luft in der zweiten Zone regelt.
  • Die Ist-Temperatur der durch die Zwischenzonenzuführleitung einströmenden Luft wird mit Hilfe des Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensors und der Zwischenzonenklimatisierungseinrichtung geregelt. Die Soll-Temperatur der aus der Zwischenzonenzuführleitung in die Zwischenzone einströmenden Luft wird durch die Soll-Temperatur der Zone vorgegeben, der die Zwischenzone zugeordnet ist. Die Soll-Temperatur der in die Zwischenzone einströmenden Luft wird durch die Regelung der Ist-Temperatur der Luft in der Zone vorgegeben, der die Zwischenzone zugeordnet ist.
  • Die erste Klimatisierungseinrichtung, die zweite Klimatisierungseinrichtung und/oder zumindest eine der Zwischenzonenklimatisierungseinrichtungen können ein Trimmventil, eine Heizeinrichtung, beispielsweise eine elektrische Heizeinrichtung, und/oder eine Kühleinrichtung umfassen.
  • Die Luftfahrzeugklimaanlage kann derart ausgebildet sein, dass, falls eine Zwischenzone der ersten Zone zugeordnet ist, die Soll-Temperatur der in diese Zwischenzone einströmenden Luft der Soll-Temperatur der in die erste Zone einströmenden Luft plus einem Offset entspricht. Die Luftfahrzeugklimaanlage kann ferner derart ausgebildet sein, dass, falls eine Zwischenzone der zweiten Zone zugeordnet ist, die Soll-Temperatur der in diese Zwischenzone einströmenden Luft der Soll-Temperatur der in die zweite Zone einströmenden Luft plus einem Offset entspricht. Es versteht sich, dass der Offset positiv oder negativ sein kann. Das Vorsehen eines Offsets kann sinnvoll sein, wenn besondere Kenntnisse über die Wärmelasten in der Zwischenzone vorliegen. Da die Zwischenzone einen eigenen Regelkreis zur Regelung der durch die Zwischenzonenzuführleitung in die Zwischenzone einströmenden Luft umfasst, kann ein derartiger Offset problemlos vorgesehen werden. Der Regelkreis zum Regeln der Temperatur der aus der Zwischenzonenzuführleitung in die erste Zwischenzone eintretenden Luft erfasst die Temperatur der Luft in der Zwischenzonenzuführleitung mit dem Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor und ändert die Temperatur der Luft in der Zwischenzonenzuführleitung mit der Zwischenzonenklimatisierungseinrichtung.
  • Die Luftfahrzeugklimaanlage kann derart ausgebildet sein, dass die Soll-Temperatur der in eine Zwischenzone einströmenden Luft dem Mittelwert der Soll-Temperatur der in die erste Zone und der in die zweite Zone einströmenden Luft entspricht. Die Soll-Temperatur der in eine Zwischenzone einströmenden Luft kann einem gewichteten Mittelwert der Soll-Temperatur der in die erste Zone und der in die zweite Zone einströmenden Luft entsprechen. Die Festlegung der Gewichtungsfaktoren erfolgt beispielsweise aufgrund von Erfahrungen, die mit unterschiedlichen Kabinenlayouts gewonnen wurden.
  • Die Luftfahrzeugklimaanlage kann zumindest einen Zwischenzonenkabinentemperatursensor umfassen, der zumindest einer Zwischenzone zugeordnet ist. Die Regelungseinrichtung kann derart ausgebildet sein, dass sie, falls diese Zwischenzone der ersten Zone zugeordnet ist, die Temperatur der in diese Zwischenzone einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zone und der Ist-Temperatur der Luft in dieser Zwischenzone regelt. Die Regelungseinrichtung kann ferner derart ausgebildet sein, dass sie, falls diese Zwischenzone der zweiten Zone zugeordnet ist, die Temperatur der in diese Zwischenzone einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der Luft in der zweiten Zone und der Ist-Temperatur der Luft in dieser Zwischenzone regelt.
  • Der Zwischenzonenkabinentemperatursensor muss zuverlässig nur von der Luft in der Zwischenzone umströmt werden. Es darf keine Luft von benachbarten Zonen zu dem Zwischenzonenkabinentemperatursensor strömen. Die von dem Zwischenzonenkabinentemperatursensor erfasste Ist-Temperatur der Zwischenzone geht lediglich in Kombination mit der von dem Zonentemperatursensor erfassten Ist-Temperatur der Zone, der die Zwischenzone zugeordnet ist, in die Regelung der Soll-Temperatur der aus der Zwischenzonenzuführleitung in die Zwischenzone eintretenden Luft ein.
  • Die Regelungseinrichtung kann derart ausgebildet sein, dass sie, falls eine Zwischenzone der ersten Zone zugeordnet und benachbart ist, die Temperatur der in diese Zwischenzone einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zone und der Ist-Temperatur der Luft in dieser Zwischenzone regelt. Die Regelungseinrichtung kann auch derart ausgebildet sein, dass sie, falls eine Zwischenzone der zweiten Zone zugeordnet und benachbart ist, die Temperatur der in diese Zwischenzone einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der Luft in der zweiten Zone und der Ist-Temperatur der Luft in dieser Zwischenzone regelt. Der Zwischenzonenkabinentemperatursensor ist als zusätzlicher Sensor zum Stabilisieren der Regelung vorgesehen. Der Zwischenzonentemperatursensor bestimmt jedoch nicht alleine den Ist-Wert, der für die Regelung der Temperatur der in die Zwischenzone eintretenden Luft relevant ist. Der Zwischenzonenkabinentemperatursensor ermittelt lediglich eine zusätzliche Ist-Temperatur, die mit der Ist-Temperatur der Zone kombiniert wird, der die Zwischenzone zugeordnet ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird auch durch ein Verfahren nach Anspruch 7 gelöst.
  • Es wird ferner ein exemplarisches Verfahren zum Klimatisieren einer Luftfahrzeugkabine beschrieben, die eine erste Zone, eine zweite Zone und zumindest eine Zwischenzone umfasst. Jede Zwischenzone ist der ersten Zone oder der zweiten Zone zuordenbar. Das Verfahren umfasst folgende Schritte: Zuführen von Luft mit einer ersten Soll-Temperatur der ersten Zone über eine erste Zuführleitung, Zuführen von Luft mit einer zweiten Soll-Temperatur der zweiten Zone über eine zweite Zuführleitung und Zuführen von Luft in zumindest eine Zwischenzone über eine dieser zugeordneten Zwischenzonenzuführleitung. Die Soll-Temperatur der der Zwischenzone zugeführten Luft entspricht der Soll-Temperatur der der ersten Zone zugeführten Luft, falls die zumindest eine Zwischenzone der ersten Zone zugeordnet ist. Die Soll-Temperatur der der Zwischenzone zugeführten Luft entspricht der Soll-Temperatur der der zweiten Zone zugeführten Luft, falls die zumindest eine Zwischenzone der zweiten Zone zugeordnet ist.
  • Das Verfahren kann ferner folgende Schritte umfassen: Erfassen der Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zone, Erfassen der Ist-Temperatur der Luft in der zweiten Zone, Regeln der Soll-Temperatur der in die erste Zone einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der ersten Zone, Regeln der Soll-Temperatur der in die zweite Zone einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der zweiten Zone, Steuern der Soll-Temperatur der in die Zwischenzone einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der ersten Zone, falls die Zwischenzone der ersten Zone zugeordnet ist, und Steuern der Soll-Temperatur der in die Zwischenzone einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der zweiten Zone, falls die Zwischenzone der zweiten Zone zugeordnet ist.
  • Die Ausdrücke erste Zone und zweite Zone sind nicht dahingehend auszulegen, dass die Luftfahrzeugkabinen lediglich zwei Zonen umfassen kann, zwischen denen eine oder mehrere Zwischenzonen vorhanden sein können. Eine Luftfahrzeugkabine kann ferner eine dritte Zone umfassen, wobei sich zwischen der zweiten Zone und der dritten Zone eine oder mehrere Zwischenzonen befinden können. Es ist ferner mög lich, dass die Luftfahrzeugkabine eine Vielzahl von Zonen umfasst, wobei sich jeweils zwischen zwei Zonen eine oder mehrere Zwischenzonen befinden können. Jede die ser Zwischenzonen kann von der Luftfahrzeugklimaanlage, wie zuvor beschrieben wurde, mit klimatisierter Luft versorgt werden.
  • Die Erfindung wird jetzt unter Bezugnahme auf die beigefügten schematischen Figuren detaillierter beschrieben. Es zeigen:
  • 1a und 1b eine Luftfahrzeugklimaanlage für eine Luftfahrzeugkabine mit einer Mehrzahl von Zonen variabler Länge des Standes der Technik;
  • 2a, 2b und 2c eine erfindungsgemäße Luftfahrzeugklimaanlage für eine Luftfahrzeugkabine mit einer Zwischenzone; und
  • 3a, 3b, 3c und 3d eine erfindungsgemäße Luftfahrzeugklimaanlage für eine Luftfahrzeugkabine mit einer Mehrzahl von Zwischenzonen.
  • 2a zeigt eine Luftfahrzeugkabine, die eine erste Zone 6a, eine zweite Zone 6b und eine Zwischenzone 6c umfasst, die zwischen der ersten Zone 6a und der zweiten Zone 6b angeordnet ist. Der ersten Zone 6a ist eine Zuführleitung 10a zugeordnet. Über ein Trimmventil 8a wird warme Luft nach Maßgabe einer Regelungseinrichtung (nicht gezeigt) zugeführt. Ein erster Zuführleitungstemperatursensor 12a ermittelt die Ist-Temperatur der der ersten Zone zugeführten Luft. Die ermittelte Ist-Temperatur wird an die Regelungseinrichtung (nicht gezeigt) übermittelt. Die von der ersten Zuführleitung 10a zugeführte Luft wird über eine Verteilleitung 14a mit einer Mehrzahl von Öffnungen in der ersten Zone 6a verteilt. Ein erster Zonentemperatursensor 16a ermittelt die Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zone 6a. Die ermittelte Ist-Temperatur der Zone 6a wird an die Regelungseinrichtung (nicht gezeigt) übermittelt, die daraus die Soll-Temperatur für die in die erste Zone 6a einströmende Luft bestimmt. Zum Regeln der Temperatur der ersten Zone 6a sind somit zwei kaskadierte Regelkreise vorhanden. Ein innerer Regelkreis regelt mit Hilfe des ersten Zuführleitungstemperatursensors 12a und des ersten Trimmventils 8a die Temperatur der Luft in der ersten Zuführleitung 10a. Ein äußerer Regelkreis regelt mit Hilfe des Zonentemperatursensors 16a die Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zone. Der äußere Regelkreis gibt die Soll-Temperatur der Luft in der ersten Zuführleitung 10a vor.
  • Der zweiten Zone 6b sind eine zweite Zuführleitung 10b, ein zweites Trimmventil 8b, ein zweiter Zuführleitungstemperatursensor 12b, eine zweite Luftverteilleitung 14b mit einer Mehrzahl von Öffnungen und ein zweiter Kabinentemperatursensor 16b zugeordnet. Die Funktionsweise dieser Komponenten entspricht den der ersten Zone 6a zugeordneten Komponenten, so dass hinsichtlich deren Funktionsweise auf die der ersten Zone zugeordneten Komponenten verwiesen wird.
  • Die Luftfahrzeugkabine umfasst ferner eine Zwischenzone 6c. Der Zwischenzone 6c sind eine Zwischenzonenzuführleitung 10c, ein Zwischenzonentrimmventil 8c, ein Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor 12c und eine Zwischenzonenluftverteilleitung 14c mit einer Mehrzahl von Öffnungen zugeordnet. Über die Zwischenzonenzuführleitung 10c strömt Luft in die Zwischenzone 6c. Die in die Zwischenzone 6c strömende Luft wird durch das Trimmventil 8c erwärmt. Der Zwischenzonentemperatursensor 12c erfasst die Ist-Temperatur der in die Zwischenzone 6c strömenden Luft. Eine Regelungseinrichtung (nicht gezeigt) steuert das Zwischenzonentrimmventil 8c derart an, dass die Temperatur der Luft, die in die Zwischenzone 6c einströmt, einer vorgegebenen Soll-Temperatur entspricht. Die von dem Zwischenzonenzuleitungstemperatursensor 12c erfasste Temperatur wird an die Regelungseinrichtung übermittelt. Die Temperatur der in die Zwischenzone 6c einströmenden Luft wird folglich nur durch einen inneren Regelkreis der zuvor beschriebenen kaskadierten Regelkreise bestimmt.
  • 2b zeigt eine Kabinenzonenkonfiguration, bei der die Zwischenzone 6c der zweiten Zone 6b zugeordnet ist. Der zweite Kabinentemperatursensor 16b ermittelt die Ist-Temperatur der Luft in der zweiten Zone 6b. Die erfasste Ist-Temperatur wird an die Regelungseinrichtung (nicht gezeigt) übermittelt. Wie zuvor erwähnt wurde, bestimmt der zweite Zonentemperatursensor 16b die Ist-Temperatur des äußeren Regelkreises der zwei kaskadierten Regelkreise. Die Regelungseinrichtung (nicht gezeigt) bestimmt aus der Ist-Temperatur der Luft in der zweiten Zone die Soll-Temperatur der durch die zweite Zuführleitung 10b einströmenden Luft, wie zuvor erläutert wurde.
  • Erfindungsgemäß entspricht die Soll-Temperatur der durch die Zwischenzonenzuführleitung 10c in die Zwischenzone 6c eintretenden Luft im Wesentlichen der Soll-Temperatur der durch die zweite Zuführleitung 10b in die zweite Zone 6b eintretenden Luft. Somit ermittelt der äußere Regelkreis der kaskadierten Regelkreise die Soll-Temperatur der in die zweite Zone 6b einströmenden Luft und den Sollwert der in die Zwischenzone 6c einströmenden Luft. Wie zuvor erwähnt wurde, regelt die Regelungseinrichtung (nicht gezeigt) über das zweite Trimmventil 8b und den zweiten Zuführleitungssensor 12b die Temperatur der Luft in der zweiten Zuführleitung 10c.
  • Die Regelungseinrichtung (nicht gezeigt) regelt auch über das Zwischenzonentrimmventil 8c und den Zwischenzonentemperatursensor 12c die Temperatur der Luft in der Zwischenzonenzuführleitung 10c.
  • Die Soll-Temperatur der aus der zweiten Zuführleitung 10b austretenden Luft wird mit Hilfe des zweiten Zonentemperatursensors 16b und dem äußeren der kaskadierten Regelkreise geregelt. Jedoch wird die Soll-Temperatur der aus der Zwischenzonenzuführleitung 10c in die Zwischenzone 6c austretenden Luft über den zweiten Zonentemperatursensor 16b und den äußeren der kaskadierten Regelkreise gesteuert. Die Luftverteilleitung 14c, die mit der Zwischenzonenzuführleitung 10c gekoppelt ist, ist von dem zweiten Zonentemperatursensor 16b so weit entfernt, dass sich kein geschlossener Regelkreis ergibt.
  • Bei der Konfiguration gemäß 2b wird die erste Zone 6a über die erste Zuführleitung 10a mit Luft versorgt, die über die erste Verteilleitung 14a in der ersten Zone 6a verteilt wird. Der erste Zonentemperatursensor 16a erfasst die Temperatur der Luft in der ersten Zone 6a. Eine Regelungseinrichtung (nicht gezeigt) ermittelt daraus die Soll-Temperatur der über die erste Zuführleitung 10a in die erste Zone 6a einströmenden Luft. Diese Regelung bildet den äußeren Regelkreis zweier kaskadierter Regelkreise. Ein erster Zuführleitungstemperatursensor 12a erfasst die Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zuführleitung. Die Regelungseinrichtung (nicht gezeigt) regelt basierend auf der erfassten Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zuführleitung 10a ein erstes Trimmventil 8a. Dieser Regelkreis bildet den inneren Regelkreis der zwei kaskadierten Regelkreise.
  • In der Konfiguration gemäß 2c ist die Zwischenzone 6c der ersten Zone 6a zugeordnet. In der Zwischenzone 6c soll somit im Wesentlichen die gleiche Temperatur wie in der ersten Zone 6a herrschen. In der Zwischenzone 6c kann auch die gleiche Luftfeuchtigkeit wie in der ersten Zone 6a herrschen. Es ist auch möglich, dass die Zwischenzone 6c mit dem gleichen Luftvolumenstrom wie die erste Zone 6a versorgt wird. Der erste Zonentemperatursensor 16a erfasst die Temperatur in der ersten Zone 6a. Der äußere Regelkreis zweier kaskadierter Regelkreise bestimmt daraus die Soll-Temperatur der Luft in der ersten Zuführleitung 10a. Ferner wird aus der von dem ersten Zonentemperatursensor 16a erfassten Ist-Temperatur die Soll-Temperatur der Luft in der Zwischenzonenzuführleitung 10c bestimmt. Die Soll-Temperatur der Luft in der ersten Zuführleitung 10a kann im Wesentlichen gleich der Soll-Temperatur der Luft in der Zwischenzonenzuführleitung 10c sein.
  • Auch bei dieser Konfiguration erfasst der erste Zuführleitungstemperatursensor 12a die Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zuführleitung 10a. Der innere Regelkreis der zwei kaskadierten Regelkreise regelt basierend auf der vom Zuführleitungstemperatursensor 12a erfassten Temperatur das erste Trimmventil 8a. Der Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor 12c erfasst die Ist-Temperatur der Luft in der Zwischenzonenzuführleitung 10c. Die Regelungseinrichtung (nicht gezeigt) regelt basierend auf der von dem Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor 12c erfassten Temperatur das Zwischenzonentrimmventil 8c. Der erste Zonentemperatursensor 16a ist derart angeordnet, dass die von ihm erfasste Ist-Temperatur im Wesentlichen nicht von der aus der Zwischenzonenzuführleitung 10c austretenden Luft beeinflusst wird. Somit wird die Zwischenzone 6c nicht von der von den ersten Zonentemperatursensor 16a erfassten Ist-Temperatur geregelt, sondern von dieser lediglich gesteuert.
  • Die Soll-Temperatur der in die Zwischenzone 6c einströmenden Luft kann bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung aus einem Mittelwert der Soll-Temperaturen der in die erste Zone 6a und die zweite Zone 6b einströmenden Luft bestimmt werden. Die Soll-Temperaturen der in die ersten Zone 6a und in die zweite Zone 6b einströmenden Luft können unterschiedlich gewichtet werden. Beispielsweise könnte die Soll-Temperatur der in die erste Zone 6a einströmenden Luft mit 60% und die Soll-Temperatur der in die zweite Zone 6b einströmenden Luft mit 40% gewichtet werden. Dieser gewichtete Mittelwert bestimmt dann die Soll-Temperatur der in die Zwischenzone 6c einströmenden Luft.
  • Die Soll-Temperatur der Luft in der Zwischenzonenzuführleitung 10c kann sich von der Soll-Temperatur der Luft in der ersten Zuführleitung 10a um einen Offset unterscheiden. Der Offset zwischen der Soll-Temperatur der in die zweite Zone 6b einströmenden Luft und der Soll-Temperatur der in die Zwischenzone 6c einströmenden Luft kann beispielsweise 2°C betragen.
  • Die Bestimmung des Offsets und der Gewichtung kann beispielsweise aufgrund von Erfahrungswerten, beispielsweise über die Luftströmung in der Kabine, erfolgen. Durch den Offset zwischen der Soll-Temperatur der in die erste Zone 6a oder in die zweite Zone 6b einströmenden Luft, die Mittelung und/oder die gewichtete Mittelung der Soll-Temperaturen der in die erste Zone 6a und die zweite Zone 6b einströmenden Luft lässt sich beispielsweise eine unter Umständen störende Luftströmung zwischen den Zonen vermeiden.
  • Das Zuordnen der Zwischenzone 6c zur ersten Zone 6a oder zur zweiten Zone 6b kann per Softwareprogrammierung oder per Pin-Programmierung, d. h. durch Umsetzen eines Steckers an einer Steuerungseinrichtung der Luftfahrzeugklimaanlage, erfolgen. Dadurch kann eine Luftfahrzeugklimaanlage sehr schnell an eine Mehrzahl Zonen unterschiedlicher Länge angepasst werden, ohne dass es erforderlich ist, mechanische Umbauten vorzunehmen, wie beispielsweise das Anpassen von Luftleitblenden. Ferner ist es nicht erforderlich, dass die erfindungsgemäße Luftfahrzeugklimaanlage nach dem Zuweisen der Zwischenzone 6c zur ersten Zone 6a oder zur zweiten Zone 6b erneut kalibriert werden muss. Das Anpassen der erfindungsgemäßen Luftfahrzeugklimaanlage an eine geänderte Kabinenkonfiguration kann somit schneller und weniger fehleranfällig als bei Luftfahrzeugklimaanlagen des Standes der Technik erfolgen.
  • 3a bis 3d zeigen eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Luftfahrzeugklimaanlage für ein Luftfahrzeug mit einer ersten Zone 6a, einer zweiten Zone 6b, einer ersten Zwischenzone 6c und einer zweiten Zwischenzone 6d. Die erste Zwischenzone 6c umfasst eine erste Zwischenzonenzuführleitung 10c, eine erste Zwischenzonenverteilleitung 14c, einen ersten Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor 12c und ein erstes Zwischenzonentrimmventil 8c. Die zweite Zwischenzone 6d, die zwischen der ersten Zwischenzone 6c und der zweiten Zone 6b angeordnet ist, umfasst eine zweite Zwischenzonenzuführleitung 10d, eine zweite Zwischenzonenverteilleitung 14d, einen zweiten Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor 12d und ein zweites Zwischenzonentrimmventil 8d. Die Funktionsweise der Komponenten der ersten Zone 6a, der zweiten Zone 6b, der ersten Zwischenzone 6c und der zweiten Zwischenzone 6d der Ausführungsform gemäß 3a bis 3d entspricht der Funktionsweise der Ausführungsform gemäß 2a bis 2c. In der Konfiguration gemäß 3b sind die erste Zwischenzone 6c und die zweite Zwischenzone 6d der zweiten Zone 6b zugeordnet. Diese Konfiguration entspricht im Wesentlichen der Konfiguration 2b, abgesehen davon, dass bei der Konfiguration gemäß 3b zwei Zwischenzonen der zweiten Zone 6b zugeordnet sind. Der Zonentemperatursensor 16b erfasst die Ist-Temperatur der Luft in der zweiten Zone 6b. Die Regelungseinrichtung (nicht gezeigt) ermittelt daraus die Soll-Temperatur der Luft in der ersten Zwischenzonenzuführleitung 10c und die Soll-Temperatur der Luft in der zweiten Zwischenzonenzuführleitung 10d. Der zweite Zonentemperatursensor 16b ist jedoch derart angeordnet, dass die von ihm erfasste Ist-Temperatur nicht von der Luft beeinflusst wird, die durch die erste Zwischenzonenzuführleitung 10c oder die zweite Zwischenzonenzuführleitung 10d abgegeben wird. Somit wird die Soll-Temperatur der von der ersten Zwischenzonenzuführleitung 10c und der zweiten Zwischenzonen zuführleitung 10d abgegebenen Luft über den zweiten Zonentemperatursensor 16b lediglich gesteuert. Die erste Zwischenzone 6c umfasst einen ersten Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor 12c, über den die Regelungseinrichtung (nicht gezeigt) das erste Zwischenzonentrimmventil 8c regelt. Die zweite Zwischenzone 6d umfasst einen zweiten Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor 12d, der zum Regeln des zweiten Zwischenzonentrimmventils 8d verwendet wird.
  • Bei dieser Ausführungsform kann auch ein zweiter Zwischenzonentemperatursensor 16d in der zweiten Zwischenzone 6d angeordnet sein, der die Ist-Temperatur der Luft in der zweiten Zwischenzone erfasst. Zum Bestimmen der Soll-Temperatur der in die erste Zwischenzone 6c und/oder zweiten Zwischenzone 6d einströmenden Luft wird jedoch nicht alleine die von dem zweiten Zwischenzonentemperatursensor erfasste Ist-Temperatur verwendet, da aufgrund der kurzen Länge der ersten Zwischenzone 6c und/oder der kurzen Länge der zweiten Zwischenzone 6d kein stabiler Regelkreis erreicht werden könnte. Daher wird zum Bestimmen der Soll-Temperatur der in die erste Zwischenzone 6c und/oder in die zweite Zwischenzone 6d einströmenden Luft eine Kombination der Ist-Temperaturen verwendet, die von dem zweiten Zonentemperatursensor 16b und dem zweiten Zwischenzonentemperatursensor 16d erfasst werden. Die von dem zweiten Zwischenzonentemperatursensor 16d erfasste Temperatur der Luft in der zweiten Zwischenzone 16d kann ferner zusätzlich zu der von dem zweiten Zonentemperatursensor 16b erfassten Ist-Temperatur zum Bestimmen der Soll-Temperatur der in die zweite Zone 6b einströmenden Luft verwendet werden. Der zweite Zwischenzonentemperatursensor 16d muss derart angeordnet sein, dass er nicht von Luft aus der ersten Zone 6a umströmt wird. Der zweite Zwischenzonentemperatursensor 16d liefert lediglich einen zusätzlichen Ist-Wert zur Bestimmung der Soll-Temperatur der in die erste Zwischenzone 6c, die zweite Zwischenzone 6d und/oder die zweite Zone 6b einströmenden Luft. Die Ist-Temperaturen, die von dem zweiten Zwischenzonentemperatursensor 16d und dem zweiten Zonentemperatursensor 16b erfasst werden, können gemittelt werden oder gewichtet gemittelt werden.
  • 3c zeigt eine Konfiguration, bei der die erste Zwischenzone 6c der ersten Zone 6a und die zweite Zwischenzone 6d der zweiten Zone 6b zugeordnet ist. Die Soll-Temperatur der in die erste Zwischenzone 6c einströmenden Luft wird mit Hilfe der vom ersten Zonentemperatursensor 16a erfassten Ist-Temperatur bestimmt. Die Soll-Temperatur der in die zweite Zwischenzone 6d einströmenden Luft wird über die von dem zweiten Zonentemperatursensor 16b erfasste Ist-Temperatur bestimmt.
  • 3d zeigt eine Konfiguration, bei der die erste Zwischenzone 6c und die zweite Zwischenzone 6d der ersten Zone 6a zugeordnet sind. Die Funktionsweise der Konfiguration gemäß 3d entspricht im Wesentlichen der Konfiguration gemäß 3b mit der Ausnahme, dass die Soll-Temperatur der in die erste Zwischenzone 6c und die zweite Zwischenzone 6d einströmenden Luft basierend auf der von dem ersten Zonentemperatursensor 16a bestimmten Ist-Temperatur erfolgt. Die Konfiguration gemäß 3d kann auch einen ersten Zwischenzonentemperatursensor 16c umfassen. Wie bereits bei der Konfiguration gemäß 3b erwähnt wurde, bestimmt die von dem ersten Zwischenzonentemperatursensor 16c erfasste Ist-Temperatur lediglich in Kombination mit der von dem ersten Zonentemperatursensor 16a erfassten Ist-Temperatur die Soll-Temperatur der in die erste Zwischenzone 6a und/oder in die zweite Zwischenzone 6d einströmenden Luft.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, dass die Luftfahrzeugklimaanlage schnell und einfach an eine aktuelle Kabinenkonfiguration mit einer Mehrzahl von Zonen variabler Länge angepasst werden kann. Das Anpassen kann durch eine Softwareprogrammierung oder eine sogenannte Pin-Programmierung erfolgen, bei der beispielsweise Stecker an der Steuerungseinrichtung für die Luftfahrzeugklimaanlage umgesteckt werden. Bei der erfindungsgemäßen Fahrzeugklimaanlage sind keine mechanischen Umbauarbeiten, beispielsweise das Versetzen und Einstellen von Blenden, erforderlich, um diese einer neuen Kabinenkonfiguration anzupassen. Ferner ist keine erneute Kalibrierung nach dem Ändern der Kabinenkonfiguration erforderlich. Dadurch kann das Anpassen der Luftfahrzeugklimaanlage an eine geänderte Kabinenkonfiguration einerseits schneller und einfacher durchgeführt werden und andererseits kann das Anpassen weniger fehleranfällig durchgeführt werden.

Claims (8)

  1. Luftfahrzeugklimaanlage, die dazu ausgebildet ist, eine Luftfahrzeugkabine mit einer Mehrzahl von Zonen (6a, 6b) variabler Länge zu klimatisieren, umfassend: – eine erste Zuführleitung (10a), eine erste Klimatisierungseinrichtung (8a) und einen ersten Zuführleitungstemperatursensor (12a), die einer ersten Zone (6a) der Luftfahrzeugkabine zugeordnet sind, wobei die erste Zuführleitung (10a) der ersten Zone (6a) Luft zuführt, die erste Klimatisierungseinrichtung (8a) zum Ändern der Temperatur der in die erste Zone (6a) einströmenden Luft ausgebildet ist und der erste Zuführleitungstemperatursensor (12a) die Ist-Temperatur der in die erste Zone (6a) einströmenden Luft erfasst, – eine zweite Zuführleitung (6b), eine zweite Klimatisierungseinrichtung (8b) und einen zweiten Zuführleitungstemperatursensor (12b), die einer zweiten Zone (6b) einer Luftfahrzeugkabine zugeordnet sind, wobei die zweite Zuführleitung (10b) der zweiten Zone (6b) Luft zuführt, die zweite Klimatisierungseinrichtung (8b) zum Ändern der Temperatur der in die zweite Zone (6b) einströmenden Luft ausgebildet ist und der zweite Zuführleitungstemperatursensor (12b) die Ist-Temperatur der in die zweite Zone (6b) einströmenden Luft erfasst, – wobei die Luftfahrzeugklimaanlage ferner dazu ausgebildet ist, zumindest eine erste Zwischenzone (6c) zu klimatisieren, die kürzer als die zur Sicherstellung einer stabilen Temperaturregelung erforderliche Länge ist, die sich zwischen der ersten Zone (6a) und der zweiten Zone (6b) befindet und wahlweise der ersten Zone (6a) oder der zweiten Zone (6b) zuordenbar ist, – wobei der ersten Zwischenzone (6c) eine erste Zwischenzonenzuführleitung (10c), die Luft der ersten Zwischenzone (6c) zuführt, eine erste Zwischenzonenklimatisierungseinrichtung (8c) und ein erster Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor (12c) zugeordnet sind, wobei die erste Zwischenzonenklimatisierungseinrichtung (12c) dazu ausgebildet ist, die Temperatur der in die erste Zwischenzone (6c) einströmenden Luft zu ändern, und der erste Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor (12c) die Ist-Temperatur der in die erste Zwischenzone (6c) einströmenden Luft erfasst und – wobei die Luftfahrzeugklimaanlage derart ausgebildet ist, dass, – falls die erste Zwischenzone der ersten Zone (6c) zugeordnet ist, die Soll-Temperatur der in die erste Zwischenzone (6a) einströmenden Luft der Soll-Temperatur der in die erste Zone (6a) einströmenden Luft entspricht, und, – falls die erste Zwischenzone der zweiten Zone (6b) zugeordnet ist, die Soll-Temper stur der in die erste Zwischenzone (6a) einströmenden Luft der Soll-Temperatur der in die zweite Zone (6b) einströmenden Luft entspricht.
  2. Luftfahrzeugklimaanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftfahrzeugklimaanlage dazu ausgebildet ist, eine Mehrzahl von Zwischenzonen (6c, 6d), die kürzer als die zur Sicherstellung einer stabilen Temperaturregelung erforderliche Länge sind, zu klimatisieren, die sich zwischen der ersten Zone (6a) und der zweiten Zone (6b) befinden und je wahlweise der ersten Zone (6a) oder der zweiten Zone (6b) zuordenbar sind, – wobei jeder der Zwischenzonen (6c, 6d) eine Zwischenzonenzuführleitung (10c, 10d), die Luft der entsprechenden Zwischenzone (6c, 6d) zuführt, eine Zwischenzonenklimatisierungseinrichtung (8c, 8d) und ein Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor (12c, 12d) zugeordnet sind, wobei die jeweilige Zwischenzonenklimatisierungseinrichtung (8c, 8d) dazu ausgebildet ist, die Temperatur der in die entsprechende Zwischenzone (6c, 6d) einströmenden Luft zu ändern und der jeweilige Zwischenzonenzuführleitungstemperatursensor (12c, 12d) die Ist-Temperatur der in die entsprechende Zwischenzone (6c, 6d) einströmenden Luft erfasst, – wobei die Luftfahrzeugklimaanlage derart ausgebildet ist, dass, – falls die jeweilige Zwischenzone der ersten Zone (6a) zugeordnet ist, die Soll-Temperatur der in die jeweilige Zwischenzone (6c, 6d) einströmenden Luft der Soll-Temperatur der in die erste Zone (6a) einströmenden Luft entspricht und, – falls die jeweilige Zwischenzone der zweiten Zone (6b) zugeordnet ist, die Soll-Temperatur der in die jeweilige Zwischenzone (6c, 6d) einströmenden Luft der Soll-Temperatur der in die zweite Zone (6b) einströmenden Luft entspricht.
  3. Luftfahrzeugklimaanlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Klimatisierungseinrichtung (8a), die zweite Klimatisierungseinrichtung (8b) und/oder zumindest eine der Zwischenzonenklimatisierungseinrichtungen (8c, 8d) ein Trimmventil, eine Heizeinrichtung und/oder eine Kühleinrichtung umfassen.
  4. Luftfahrzeugklimaanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftfahrzeugklimaanlage ferner eine Regelungseinrichtung umfasst, wobei die Regelungseinrichtung derart ausgebildet ist, dass sie, – falls eine Zwischenzone (6c, 6d) der ersten Zone (6a) zugeordnet ist, die Soll-Temperatur der in diese Zwischenzone (6c, 6d) einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zone (6a) regelt und, – falls eine Zwischenzone (6c, 6d) der zweiten Zone (6b) zugeordnet ist, die Soll-Temperatur der in diese Zwischenzone (6c, 6d) einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der Luft in der zweiten Zone (6b) regelt.
  5. Luftfahrzeugklimaanlage nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen Zwischenzonenkabinentemperatursensor (16c, 16d), der zumindest einer Zwischenzone (6c, 6d) zugeordnet ist, wobei die Regelungseinrichtung derart ausgebildet ist, dass sie, – falls diese Zwischenzone (6c, 6d) der ersten Zone (6a) zugeordnet ist, die Soll-Temperatur der in die erste Zwischenzone (6a) einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zone (6a) und der Ist-Temperatur der Luft in dieser Zwischenzone (6c, 6d) regelt und, – falls diese Zwischenzone (6c, 6d) der zweiten Zone (6b) zugeordnet ist, die Soll-Temperatur der in die erste Zwischenzone (6c, 6d) einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der Luft in der zweiten Zone (6b) und der Ist-Temperatur der Luft in dieser Zwischenzone (6c, 6d) regelt.
  6. Luftfahrzeugklimaanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelungseinrichtung derart ausgebildet ist, dass sie, – falls eine Zwischenzone (6c, 6d) der ersten Zone (6a) zugeordnet und benachbart ist, die Soll-Temperatur der in diese Zwischenzone (6c, 6d) einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zone (6a) und der Ist-Temperatur der Luft in dieser Zwischenzone (6c, 6d) regelt und, – falls eine Zwischenzone (6c, 6d) der zweiten Zone (6b) zugeordnet und benachbart ist, die Soll-Temperatur der in diese Zwischenzone (6c, 6d) einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der Luft in der zweiten Zone (6b) und der Ist-Temperatur der Luft in dieser Zwischenzone (6c, 6d) regelt.
  7. Verfahren zum Klimatisieren einer Luftfahrzeugkabine, die eine erste Zone (6a) und eine zweite Zone (6b) variabler Länge sowie zumindest eine Zwischenzone (6c, 6d) umfasst, wobei jede Zwischenzone der ersten Zone (6a) oder der zweiten Zone (6b) zuordenbar ist und wobei die Zwischenzone kürzer als die zur Sicherstellung einer stabilen Temperaturregelung erforderliche Länge ist, mit den Schritten: – Zuführen von Luft mit einer ersten Soll-Temperatur der ersten Zone (6a) über eine erste Zuführleitung (10a); – Zuführen von Luft mit einer zweiten Soll-Temperatur der zweiten Zone (6b) über eine zweite Zuführleitung (10b); – Zuführen von Luft in zumindest eine Zwischenzone (6c, 6d) über eine dieser zugeordneten Zwischenzonenzuführleitung (10c, 10d); wobei die Soll-Temperatur der der Zwischenzone (10c, 10d) zugeführten Luft der Soll-Temperatur der der ersten Zone (6a) zugeführten Luft entspricht, falls die zumindest eine Zwischenzone (10c, 10d) der ersten Zone (6a) zugeordnet ist, und die Soll-Temperatur der der Zwischenzone (10c, 10d) zugeführten Luft der Soll-Temperatur der der zweiten Zone (6b) zugeführten Luft entspricht, falls die zumindest eine Zwischenzone (6c, 6d) der zweiten Zone (6b) zugeordnet ist.
  8. Verfahren zum Klimatisieren einer Luftfahrzeugkabine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch, – Erfassen der Ist-Temperatur der Luft in der ersten Zone (6a); – Erfassen der Ist-Temperatur der Luft in der zweiten Zone (6b); – Regeln der Soll-Temperatur der in die erste Zone (6a) einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der ersten Zone (6a); – Regeln der Soll-Temperatur der in die zweite Zone (6b) einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der zweiten Zone (6b); – Steuern der Soll-Temperatur der in die Zwischenzone (6c, 6d) einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der ersten Zone (6a), falls die Zwischenzone (6c, 6d) der ersten Zone (6a) zugeordnet ist; und – Steuern der Soll-Temperatur der in die Zwischenzone (6c, 6d) einströmenden Luft basierend auf der Ist-Temperatur der zweiten Zone, falls die Zwischenzone (6c, 6d) der zweiten Zone (6b) zugeordnet ist.
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