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DE102007002236A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Analysieren von elektronischen Aufzeichnungen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Analysieren von elektronischen Aufzeichnungen Download PDF

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DE102007002236A1
DE102007002236A1 DE200710002236 DE102007002236A DE102007002236A1 DE 102007002236 A1 DE102007002236 A1 DE 102007002236A1 DE 200710002236 DE200710002236 DE 200710002236 DE 102007002236 A DE102007002236 A DE 102007002236A DE 102007002236 A1 DE102007002236 A1 DE 102007002236A1
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Carl Friedrichs
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Axel Springer AG
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Axel Springer AG
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    • GPHYSICS
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  • Television Signal Processing For Recording (AREA)

Abstract

Verfahren zum Analysieren einer elektronischen Aufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzeichnung (4) in eine Vielzahl von Einzelabschnitten unterteilt wird und jeder Einzelabschnitt mit einer digital elektronisch ansprechbaren Markierung (13) versehen wird und die Markierungen (13) und deren Zuordnung zur Aufzeichnung (4) in einer Datenbank (3) abgelegt werden und zum Aufrufen mindestens eines bestimmten Einzelabschnitts dessen Markierung (13) angesprochen und dessen Inhalt sinnlich wahrnehmbar dargestellt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Analysieren einer elektronischen Aufzeichnung. Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Analysieren einer elektronischen Aufzeichnung von Daten mit einem Wiedergabeteil zur Wiedergabe der Aufzeichnung und zum Anhalten der im Wiedergabeteil abrollenden Aufzeichnung in einem Bereich vorgegebener Daten.
  • Nicht selten besteht das Bedürfnis aus einer elektronischen Aufzeichnung von Daten bestimmte Einzelheiten besonders darzustellen und zwar sowohl aus einem Zusammenhang visueller Daten als auch von Audio-Daten. Zu diesem Zwecke werden beispielsweise Cutter eingesetzt, die Ton- bzw. Bildfolgen vor sich ablaufen lassen. Dabei müssen sie feststellen, in welchem Bereich der gesamten Aufzeichnung die interessierende Einzelheit auftaucht. Sodann muss in einem Bereich dieser interessierenden Einzelheiten eine schrittweise Schaltung für das Vorbeilaufen der gesamten Aufzeichnung vorgenommen werden. Je unscheinbarer die gesuchte Einzelheit ist, umso genauer muss die Untersuchung in dem in Frage kommenden Bereich vorgenommen werden. Schließlich muss der Transport der Einzelheit markiert und gegebenenfalls eine Kopie dieses Bereichs hergestellt werden. Sodann können aus diesem Bereich Einzeldarstellungen gewonnen und für eine Verarbeitung nutzbar gemacht werden, beispielsweise durch Herstellung von einem Standbild bzw. einer speziellen Klangfolge.
  • Diese Arbeitsweise ist nicht nur zeitlich sehr aufwendig, sondern strapaziert darüber hinaus auch noch in erheblichem Umfange die mit der Auswahl der Einzelheiten betraute Person. Diese kann sich nur eine begrenzte Zeit auf die mit großer Geschwindigkeit an ihr vorbeibewegten Bildfolgen konzentrieren, ohne in der Lage zu sein, Einzelbilder aus dieser Bildfolge zu analysieren. Eine Bewegung darstellende Bildfolge von 20 Einzelbildern pro Sekunde eröffnet dem menschlichen Auge nicht das Erkennen der Einzelbilder dieser Bildfolge. Dadurch ist der gesamte Ablauf nur zu bewältigen, wenn nach einem vorgegebenen Rhythmus Ruhepausen eingelegt werden. Aber selbst in solchen Fällen muss mit einer relativ hohen Fehlerquote gerechnet werden, bei der die Einzelheit entweder nicht gefunden wird oder Abschnitte zitiert werden, die den gewünschten Zusammenhang nicht erkennen lassen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, das Analysieren einer elektronischen Aufzeichnung so zu rationalisieren, dass der menschliche Eingriff in das Auswahlverfahren erst erfolgt, nachdem die Einzelheiten bereits in Form von leicht erkennbaren Darstellungen vorliegen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß beim Verfahren dadurch gelöst, dass die Aufzeichnung in eine Vielzahl von Einzelabschnitten unterteilt wird und jeder Einzelabschnitt mit einer digital elektronisch ansprechbaren Adresse versehen wird und die Adressen und deren Zuordnung zu den Aufzeichnungen in einer Datenbank abgelegt werden und zum Aufruf mindestens eines bestimmten Einzelabschnitts dessen Adresse angesprochen und dessen Inhalt sinnlich wahrnehmbar dargestellt wird.
  • Hinsichtlich der Vorrichtung wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass mit dem Wiedergabeteil ein Markierungsteil zur Aufbringung von digital elektronisch ansprechbaren Adressen in vorgegebenen Abständen auf die Aufzeichnung gekoppelt ist und eine Datenbank zur Aufnahme und zum Abrufen einer Information über die Zuordnung einer jeden vergebenen Adresse zu dem mit dieser auf der Aufzeichnung markierten Abstand vorgesehen ist, und der Wiedergabeteil entsprechend der aus der Datenbank entnommenen Information im Bereich der Adresse anzusteuern und anhaltbar ist.
  • Durch dieses Verfahren wird erreicht, dass die zu analysierende Aufzeichnung zunächst großräumig im Bild in den Bereich der interessierenden Einzelheit transportiert wird. Sodann wird eine Weiterschaltung der Aufzeichnung entsprechend der auf die Aufzeichnung aufgebrachten Adressen vorgenommen. Auf diese Weise wird sichtbar gemacht, was das menschliche Auge aufgrund der Schnelligkeit der vorbeibewegten Einzelbilder nicht wahrnehmen konnte. Je nach der Erkennbarkeit der gesuchten Einzelheit kann der Weitertransport mehr oder minder schnell vorgenommen werden, bis zu einer Adresse, der ein Einzelabschnitt zugeordnet ist, auf der die gesuchte Einzelheit deutlich erkennbar wird. Im Bereich dieses Einzelabschnittes können je nach Bedarf noch weitere Aufrufe nachfolgender oder vorhergehender Einzelabschnitte mit Hilfe der benachbarten Adresse aufgerufen werden, um eindeutige Feststellungen darüber treffen zu können, wie die entsprechende Einzelheit sich in den Gesamtzusammenhang der Aufzeichnung einfügt. Entsprechende Adressen werden vorgemerkt und nach einer Auswertung der diesen Adressen zugeordneten Einzelabschnitte werden die bezüglich der Einzelheit besonders interessanten Einzelabschnitte besonders herausgestellt, beispielsweise in Form von Standbildern. Dabei können die für die Auswertung besonders interessanten Einzelabschnitte gemeinsam nebeneinander bzw. untereinander dargestellt werden, um einen Überblick über die Zusammenhänge zu gewinnen, die schließlich zu der gesuchten Einzelheit geführt haben.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine Aufzeichnung visuell darstellbarer Daten in ihre Einzelbilder zerlegt, von denen jedes mit einer Adresse versehen wird und über die Adresse aufrufbar ist. Dazu werden sinnvollerweise digitale Adressen eingesetzt, wenn auch nicht notwendigerweise. Durch diese Maßnahme wird erreicht, dass jedes Einzelbild der Aufzeichnung unmittelbar angesprochen und dar aufhin untersucht werden kann, ob es die gesuchten Qualifikationen besitzt, beispielsweise eine besondere Einzelheit zeigt oder sich als Darstellung eines Standbildes eignet, dessen Veröffentlichung beabsichtigt ist. Diese Standbilder können je nach einem gegebenen Anwendungsfall genutzt werden, um z. B. zur Aufklärung eines Kriminalfalles für Fahndungszwecke veröffentlicht zu werden oder um eine Besonderheit zu zeigen, die von großem öffentlichen Interesse ist.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird aus einer Sequenz aufeinander folgender Bilder mindestens eines durch Aufruf seiner Adresse ausgewählt und als Standbild dargestellt, das einer gesonderten Behandlung unterworfen wird. Es kann beispielsweise an eine Fahndungsstelle oder an einen Verlag versendet werden.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Standbild einer Untersuchung auf eine gesuchte Einzelheit unterworfen. Dabei genießt der Untersuchende den Vorteil, dass dieses Standbild für seine Untersuchung solange zur Verfügung steht, wie er für die Untersuchung benötigt. Auch sehr detaillierte Untersuchungen können daher mit dem notwendigen Zeitaufwand geführt werden.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Standbild mit mindestens einem benachbarten Standbild gemeinsam dargestellt und daraufhin untersucht, welches der abgebildeten Standbilder die gesuchte Einzelheit am deutlichsten zeigt. Auch durch diese Gegenüberstellung einander benachbarter Standbilder wird die Intensität der Untersuchung erheblich gefördert.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Adressen der Aufzeichnung deren zeitlichem Ablauf zugeordnet. Auf diese Weise kann bei der Untersuchung der ein zelnen Bilder davon ausgegangen werden, dass bei einer Adressierung mit fortlaufender Nummernfolge die mit der höheren Nummer gekennzeichneten Bilder ein fortgeschritteneres Stadium der der Aufzeichnung zugrunde liegenden Darstellung aufweist als die Bilder mit der niederrangigeren Kennzeichnung.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Adressen der Aufzeichnung im Abstand der Einzelbilder zugeordnet. Dadurch erhält jedes Einzelbild eine gesonderte Adresse und kann daher mit dieser Adresse auch unmittelbar angesprochen werden.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird zum Auffinden einer Einzelheit die Aufzeichnung bis zu einem erwarteten Eintritt der gesuchten Einzelheit mit einer der Aufnahmegeschwindigkeit entsprechenden Abspielgeschwindigkeit abgespielt und nach dem erwarteten Erreichen der Einzelheit werden einzelne Standbilder mit aufeinander folgenden Adressen geschaltet und auf das Vorhandensein der gesuchten Einzelheit untersucht. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Aufzeichnung bis zum erwarteten Eintritt der gesuchten Einzelheit mit einer üblichen Abspielgeschwindigkeit abläuft, und erst nach Erreichen der gesuchten Einzelheit werden die Einzelbilder entsprechend ihren Adressen weitergeschaltet und untersucht.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden von aufeinander folgenden Adressen Standbilder erzeugt und miteinander hinsichtlich eines Auftritts der gesuchten Einzelheit miteinander verglichen. Dieses Verfahren dient dazu, die Untersuchung der Standbilder in bezug auf das Auftreten der Einzelheiten zu intensivieren.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden in Abständen aufeinander folgende Sequenzen von Adres sen als Standbilder erzeugt und daraufhin untersucht, wie sich die Einzelheit von einem Standbild zum anderen weiter entwickelt hat. Auf diese Weise erhält der Betrachter einen sehr genauen Überblick über die Einzelheit und deren Entstehen.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Sequenzen in einem Vorwärtslauf des Geschehens auf das Auftreten der Einzelheit untersucht. Allerdings können auch in einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Sequenzen in einem Rückwärtslauf des Geschehens auf das Auftreten der Einzelheit hin untersucht werden. Auf diese Weise sind sehr genaue Entwicklungstendenzen hinsichtlich der Einzelheit untersuchbar.
  • Hinsichtlich der Vorrichtung ist zur Darstellung der im markierten Abstand der Aufzeichnung enthaltenen Daten ein die Daten zur sinnlichen Aufnahme zur Verfügung stellender Darstellungsteil vorgesehen, auf den die Daten übertragbar sind. In diesem Darstellungsteil werden die dargestellten Daten, beispielsweise in Form von Bildern auf das Auftreten einer gesuchten Einzelheit hin untersucht. Eine derartige Suche kann auch im Darstellungsteil erfolgen, wenn die Aufzeichnung Daten aus dem Audiobereich enthält.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bilden visuelle Daten im Darstellungsteil ein Standbild. Dadurch können die Untersuchungen am Standbild im Darstellungsteil vorgenommen werden.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die im markierten Abstand enthaltenen Daten jeder üblichen Datenverarbeitung zuführbar. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Verarbeitung der Daten mit einer sehr großen Flexibilität und Geschwindigkeit vorgenommen werden kann, bei spielsweise durch Ausbildung von Standbildern oder durch eine Fernübertragung an einen interessierten Abnehmer.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Daten einer Übertragung auf beliebige Datenempfänger zugänglich. Dadurch können die Daten auch auf entsprechend geeigneten Datenträgern abgespeichert und einer Verwertung zugeführt werden.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Daten eines vorgegebenen Abstandes als Einzelbilder ausdruckbar. Diese Einzelbilder können beispielsweise für Informationszwecke verwendet oder in Druckwerken niedergelegt werden.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind eine Mehrzahl von aufeinander folgenden Einzelbildern zeitlich fortlaufend in Bildzeilen ausdruckbar. Durch diese Darstellung kann ein schneller Überblick darüber gewonnen werden, wie bestimmte Szenen sich entwickelt haben und welche Einzelbilder einer Szene ausgedruckt werden sollen.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind eine Mehrzahl von Bildzeilen untereinander in Bildansammlungen ausdruckbar. Derartige Bildansammlungen sind sehr übersichtlich und lassen einen relativ großen Betrachtungszeitraum deutlich werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist mindestens eines der Standbilder als ein Indexbild ausgestaltet, bei dessen Aufruf ein szenischer Zusammenhang mit mindestens einem benachbarten Einzelbild herstellbar ist. Mit Hilfe dieses Indexbildes können für nachfolgende Untersuchungen zusammenhängende Darstellungen aufgerufen werden, die einen gewünschten Überblick ergeben.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 Skizze einer Vorrichtung zum Analysieren einer elektronischen Aufzeichnung,
  • 2 vergrößerte Darstellung von drei aufeinander folgenden Einzelbildern mit je einer Adresse und
  • 3 Darstellung einer Bildansammlung mit Einzelbildern aus verschiedenen Szenen.
  • Eine Vorrichtung zum Analysieren einer elektronischen Aufzeichnung besteht im wesentlichen aus einem Wiedergabeteil 1, einen Markierungsteil 2 und einer Datenbank 3. In dem Wiedergabeteil verläuft eine Aufzeichnung 4 von einer Abrollung 5 in Richtung auf eine Aufrollung 6. Dabei entspricht die Abrollung 5 einer Freigabe von digitalem Speicher des Markierungsteils 2 und die Aufrollung 6 einer digitalen Erfassung der aufgebrachten Markierung. Die Eingabe der Aufzeichnung 4 in den Wiedergabeteil 1 erfolgt über einen Signaleingang 33. Dieser erhält Daten, beispielsweise TV-Daten von einem nicht dargestellten Satelliten.
  • Zwischen der Abrollung 5 und der Aufrollung 6 passiert die Aufzeichnung 4 eine Abtastung 7, mit deren Hilfe auf der Aufzeichnung 4 gespeicherte Daten abgetastet und elektronisch in Richtung auf einen Darstellungsteil 8 abgeleitet werden. Im Falle einer visuellen Darstellung 9 kann der Darstellungsteil 8 beispielsweise als ein Monitor ausgebildet sein, der über Leitungen 10, 11 mit der Abtastung 7 verbunden ist.
  • Es ist auch möglich, eine Abtastung 7 für Audiodaten vorzusehen. Diese werden ebenfalls über Leitungen beispielsweise auf einen Lautsprecher übertragen.
  • Auf ihrem Weg von der Abrollung 5 in Richtung auf die Abtastung 7 passiert die Aufzeichnung 4 den Markierungsteil 2. Dieser ist mit einem Antrieb 12, der die Aufzeichnung 4 von der Abrollung 5 zur Aufrollung 6 fördert, so verschaltet, dass abhängig von der Geschwindigkeit der Aufzeichnung 4 auf dieser Markierungen 13 angebracht werden, die von der Abtastung 7 abgetastet werden. Diese Markierungen erscheinen im Darstellungsteil 8 beispielsweise unterhalb der visuellen Darstellung 9.
  • Die Leitungen 10, 11 sind über Verbindungen 14, 15 mit der Datenbank 3 verbunden, in der die von der Abtastung 7 aufgenommenen Daten nach einem rekonstruierbaren Ordnungsplan abgelegt werden. Dieser Ordnungsplan lässt ein Ansprechen von Einzelbildern 16, 17, 18 über die jedem Einzelbild 16, 17, 18 zugeordnete Markierung 19, 20, 21 zu. Dabei ist vorausgesetzt, dass der Markierungsteil 2 so gesteuert ist, dass er jedem an ihm vorbeilaufenden Einzelbild 16, 17, 18 eine entsprechende Markierung 19, 20, 21 zuordnet. Das in der Datenbank 3 vorgesehene Ordnungsprinzip ermöglicht über ein Steuerungspult 22, das mit der Datenbank 3 elektrisch verbunden ist, das Aufrufen einer jeden vergebenen Markierung 13 und des mit dieser Markierung 13 versehenen Einzelbildes 16, 17, 18.
  • Diese Einzelbilder 16, 17, 18 können beispielsweise als Standbilder genutzt werden. Sie werden zu diesem Zwecke elektronisch in der Datenbank 3 gespeichert und können aus dieser über die Markierung 13 abgerufen und in einen Drucker 23 ausge druckt werden. Es ist auch möglich, die Einzelbilder 16, 17, 18 über eine Fernübertragung, beispielsweise das Internet 24 einem Interessenten 25 zuzuleiten, der die Einzelbilder 16, 17, 18, einer gesonderten Untersuchung unterziehen will, beispielsweise für forensische Zwecke. Schließlich ist es auch möglich, die Einzelbilder 16, 17, 18 über ein nicht dargestelltes Intranet auf eine Vielzahl von Inhaus-Interessenten, beispielsweise einer Presseagentur oder eines Verlagshauses zu streuen.
  • Zum schnellen Auffinden der Einzelbilder 16, 17, 18 auf der Aufzeichnung 4 wird diese von der Abrollung 5 mit einer üblichen Darstellungsgeschwindigkeit in Richtung auf die Aufrollung 6 gefördert. Dabei wird am Darstellungsteil 8, beispielsweise einem Monitor, aufmerksam verfolgt, auf welchem Teil der Aufzeichnung eine besonders interessierende Einzelheit 27, beispielsweise ein Mensch sichtbar wird. Sobald dieser auf dem Darstellungsteil 8 erscheint, wird am Steuerungspult 22 der Befehl eingegeben, den Antrieb 12 der Aufzeichnung 4 zu stoppen. Dabei wird der Steuerungsbefehl über die Datenbank 3 eingegeben mit der Weisung, den Stoppbefehl auszuführen, wenn das von der Markierung 13 markierte Einzelbild 9 auf dem Darstellungsteil 8 erscheint. Dieses Einzelbild 9 ist als ein Standbild ausgebildet, das solange auf dem Darstellungsteil 8 erscheint, wie die Ermittlungen hinsichtlich einer zu untersuchenden Einzelheit 27, beispielsweise des Menschen 26 andauern. Um die Entstehung dieser Einzelheit 27 auf der Aufzeichnung 4 nachvollziehen zu können, werden Einzelbilder 16, 17, 18 in ihrem szenischen Zusammenhang 28 untersucht. Dazu gehören Veränderungen an der Einzelheit 27, beispielsweise das Eintreten des Menschen 26 in einen Vordergrund 29 des Einzelbildes 16, 17, 18 bzw. das Verschwinden des Menschen 26 in den Hintergrund des Einzelbildes 16, 17, 18. Aus derartigen Einzeluntersuchungen von Einzelheiten 27 können zeitliche Abläu fe, Bewegungsrichtungen, erwartete Ereignisse und viele weitere interessierende Einzelheiten abgelesen werden.
  • Zu diesem Zwecke bietet sich eine Darstellung der Einzelbilder 16, 17, 18 an, bei der mehrere Einzelbilder auf dem Darstellungsteil 8 nebeneinander oder untereinander dargestellt werden, um die gesuchte Einzelheit im Detail lesen und mit benachbarten Darstellungen vergleichen zu können. Gegebenenfalls können auch weitere Bilder, die über die Einzelbilder 16, 17, 18 hinausgehen, mit Hilfe der Markierungen 13 in den Darstellungsteil 8 aufgerufen werden. Zu diesem Zwecke ist sowohl eine Vorwärts- als auch eine Rückwärtsschaltung 30, 31 am Darstellungsteil 8 vorgesehen, um die detailgenauen Untersuchungen bei vorwärtsschreitendem oder bei rückwärtsschreitendem Szenenwechsel untersuchen zu können.
  • Die Schnelligkeit der Übermittlung von Einzelbildern 16, 17, 18 wird dadurch gefördert, dass die Versendung der Einzelbilder 16, 17, 18 an andere Interessenten 25 elektronisch über das Internet oder schnelle Datenleitungen erfolgen kann. Auf diese Weise erhalten beispielsweise Redaktionen bildliche Darstellungen von Einzelheiten 16, 17, 18, die sie in aktuellen Auflagen verwerten können.
  • Die Anbringung der Markierungen erfolgt entweder bei der Markierung der Audio-Daten zeitabhängig. Dabei erhalten gleichgroße Abschnitte der Aufzeichnung 4 jeweils eine Markierung 13 abhängig von der jeweiligen Fördergeschwindigkeit der Aufzeichnung 4. Dabei wird vorausgesetzt, daß die Abrollung der Aufzeichnung 4 mit annähernd gleich bleibender Geschwindigkeit erfolgt, so dass jeweils in zeitlich gleichgroßen Abschnitten der Abrollung jeweils eine Markierung 13 gesetzt wird.
  • Bei einer Aufzeichnung 4 mit visuellen Darstellungen, die sich aus gleichgroßen Einzelbildern 16, 17, 18 zusammensetzt, be kommt jedes dieser Einzelbilder 16, 17, 18 eine Markierung 13, so dass jedes Einzelbild getrennt von den anderen Einzelbildern 16, 17, 18 aufgerufen werden kann. Die Einzelbilder 16, 17, 18 einer Aufzeichnung 4 werden dadurch bestimmt, dass der Übergang von einem Einzelbild zum nächsten optisch abgetastet wird. Sodann wird die Markierung 13 im Bereich der Mitte jedes Einzelbildes eingesetzt. Diese Mitte jedes Einzelbildes 16, 17, 18 wird dadurch ermittelt, dass der Durchlauf eines Einzelbildes 16, 17, 18 in Zeiteinheiten festgelegt und dadurch die Mitte des Bildes bestimmt wird. Die Schnelligkeit einer digital elektronischen Markierung 13 ist Voraussetzung für diese Verfahrensweise. Durch die Nutzung dieser Markierung 13 wird das Zeigen von Einzelheiten 27 eines jeden Einzelbildes 16, 17, 18 ermöglicht, die ein menschliches Auge mangels geeigneter Fähigkeiten, den Wechsel der Einzelbilder 16, 17, 18 zu erfassen, nicht sehen kann.
  • Die Markierungen 13 können auf unterschiedliche Weise bestimmt werden. So können die Einzelbilder 16, 17, 18 beispielsweise fortlaufend nummeriert und entsprechend dieser Nummerierung den Einzelbildern 16, 17, 18, in der Datenbank 3 zugeordnet werden. Allerdings können die Einzelbilder 16, 17, 18 auch durch den Aufdruck einer Laufzeit der Aufzeichnung 4 festgelegt werden, die vom Einschalten des Antriebs 12 an gezählt werden. Derartige zeitabhängige Markierungen 32 sind in 3 dargestellt.

Claims (21)

  1. Verfahren zum Analysieren einer elektronischen Aufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzeichnung (4) in eine Vielzahl von Einzelabschnitten unterteilt wird und jeder Einzelabschnitt mit einer digital elektronisch ansprechbaren Markierung (13) versehen wird und die Markierungen (13) und deren Zuordnung zur Aufzeichnung (4) in einer Datenbank (3) abgelegt werden und zum Aufrufen mindestens eines bestimmten Einzelabschnitts dessen Markierung (13) angesprochen und dessen Inhalt sinnlich wahrnehmbar dargestellt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufzeichnung (4) visuell darstellbarer Daten in ihre Einzelbilder zerlegt wird, von denen jedes mit einer Markierung (13) versehen wird und über diese Markierung (13) aufrufbar ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass aus einer Sequenz aufeinander folgender Bilder mindestens eines durch Aufruf seiner Markierung (13) ausgewählt und als Standbild dargestellt wird, das einer gesonderten Behandlung unterworfen wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Standbild einer Untersuchung auf eine gesuchte Einzelheit (27) unterworfen wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Standbild mit mindestens einem benachbarten Standbild gemeinsam dargestellt und daraufhin untersucht wird, welches der abgebildeten Standbilder die gesuchte Einzelheit (27) am deutlichsten zeigt.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen (13) der Aufzeichnung (4) entsprechend deren zeitlichem Ablauf zugeordnet werden.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen (13) der Aufzeichnung (4) im Abstand der Einzelbilder (16, 17, 18) zugeordnet werden.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zum Auffinden einer Einzelheit (27) eine Aufzeichnung (4) bis zu einem erwarteten Eintritt der gesuchten Einzelheit (27) abgespielt wird und nach dem erwarteten Erreichen der Einzelheit (27) einzelne Standbilder mit aufeinander folgender Markierung (13) geschaltet und auf das Vorhandensein der gesuchten Einzelheit (27) untersucht werden.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß von Einzelbildern (16, 17, 18) aufeinander folgender Markierungen (13) Standbilder aufgerufen und hinsichtlich eines Auftritts der gesuchten Einzelheit (27) miteinander verglichen werden.
  10. Verfahren nach Anspruche 8, dadurch gekennzeichnet, dass mit in Abständen aufeinander folgender Sequenzen von Markierungen (13) Standbilder erzeugt und auf eine Entwick lung der Darstellung der Einzelheit (27) untersucht werden.
  11. Verfahren nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, dass die Sequenzen in einem Vorwärtslauf des Geschehens auf das Auftreten der Einzelheit (27) untersucht werden.
  12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Sequenzen in einem Rückwärtslauf des Geschehens auf das Auftreten der Einzelheit (27) untersucht werden.
  13. Vorrichtung zum Analysieren einer elektronischen Aufzeichnung (4) von Daten mit einem Wiedergabeteil zur Wiedergabe der Aufzeichnung (4) und zum Anhalten der im Wiedergabeteil abrollenden Aufzeichnung (4) in einem Bereich vorgegebener Daten, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Wiedergabeteil (1) ein Markierungsteil (2) zur Aufbringung von digital elektronisch ansprechbaren Markierungen (13) gekoppelt ist, die in vorgegebenen Abständen auf die Aufzeichnung (4) aufbringbar sind, und eine Datenbank (3) zur Aufnahme und zum Abrufen einer Information über die Zuordnung einer jeden vergebenen Markierung (13) zu dem mit dieser auf der Aufzeichnung (4) markierten Abstand vorgesehen ist, und der Wiedergabeteil (1) entsprechend der aus der Datenbank (3) entnommenen Information im Bereich der Markierung (13) anhaltbar ist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur Darstellung der im maskierten Abstand der Aufzeichnung (4) enthaltenen Daten ein die Daten zur sinnlichen Aufnahme zur Verfügung stellender Darstellungsteil (8) vorgesehen ist, auf den die Daten übertragbar sind.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass visuelle Daten im Darstellungsteil (8) ein Standbild bilden.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass im markierten Abstand enthaltene Daten jeder üblichen Datenverarbeitung zuführbar sind.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten einer Übertragung auf Datenempfänger zugänglich sind.
  18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten eines Abstandes als Einzelbilder (16, 17, 18) ausdruckbar sind.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von aufeinander folgenden Einzelbildern zeitlich fortlaufend in Bildzeilen ausdruckbar sind.
  20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Bildzeilen untereinander in Bildansammlungen ausdruckbar sind.
  21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Einzelbilder als ein Indexbild ausgestaltet ist, bei dessen Aufruf ein szenischer Zusammenhang mit mindestens einem benachbarten Einzelbild (16, 17, 18) herstellbar ist.
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