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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet von Computersystemen und
insbesondere ein Verfahren und ein System für die automatisierte Installation
von Treibern.
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Hintergrund
der Erfindung
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Da
der Wert und Gebrauch von Informationen kontinuierlich wächst, suchen
Privatpersonen und Firmen zusätzliche
Wege zum Verarbeiten und zum Speichern von Informationen. Eine Option,
die für
die Nutzer verfügbar
ist, sind Informationsverarbeitungssysteme. Ein Informationsverarbeitungssystem
verarbeitet, kompiliert, speichert und/oder kommuniziert im Allgemeinen
Informationen oder Daten für
geschäftliche,
persönliche
oder andere Zwecke und ermöglicht
dadurch den Nutzern von dem Wert der Information zu profitieren.
Da die Bedürfnisse
und Anforderungen an Technologien und Informationsverarbeitung für verschiedene
Benutzer oder Anwendungen unterschiedlich sind, können Informationsverarbeitungssysteme
auch unterschiedlich sein im Bezug darauf, welche Information verarbeitet
wird, wie die Information verarbeitet wird, wie viel Information
verarbeitet, gespeichert oder kommuniziert wird und wie schnell
und effizient die Information verarbeitet, gespeichert oder kommuniziert
werden kann. Die Unterschiede von Informationsverarbeitungssystemen
ermöglichen,
dass die Informationsverarbeitungssysteme allgemein konfiguriert
sind oder für
einen spezifischen Benutzer oder eine spezifische Nutzung wie zum
Beispiel Verarbeitung von finanziellen Transaktionen, Flugbuchungen,
firmenweite Datenspeicherung oder welt weite Kommunikation konfiguriert
sind. Zusätzlich
können
Informationsverarbeitungssysteme eine Vielzahl von Hardware- oder
Softwarekomponenten beinhalten, die konfiguriert werden können zum
Verarbeiten, zum Speichern und zum Kommunizieren der Informationen
und können ein
oder mehrere Computersysteme, Datenspeicherungssysteme und Netzwerksysteme
beinhalten. Eine der Herausforderungen sowohl für kleine Betriebe als auch
für größere Informationstechnologieorganisationen
während
der Bereitstellung von Betriebssystemen auf deren Informationsverarbeitungssystemen
(die hierin im Allgemeinen als Computersysteme bezeichnet werden
können)
besteht in Sicherstellung, dass der richtige Satz von Treibern,
die für
jedes System gebraucht werden, richtig bereitgestellt wird. Das
Finden und Installieren eines richtigen Satzes von Treibern bleibt
eine signifikante Herausforderung für den Einsatz von Betriebssystemen. Üblicherweise
wird eine netzwerkbasierte Nachbetriebssystem-Aktualisierung angewandt,
um festzustellen, ob jedes Computersystem alle notwendigen Treiber
hat und zum Bereitstellen solcher Treiber an das Computersystem.
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Zusätzlich bieten
verschiedene Hardware-Lieferanten Lösungen in Form von hardwarespezifischen
Medien wie zum Beispiel CDs, die notwendige Treiber und Werkzeuge
für eine
bestimmte Hardwarekomponente tragen. Diese Medien werden üblicherweise
dem Kunden zusammen mit der Systemhardware bereitgestellt. Bereitstellung
der notwendigen Treiber und Werkzeuge auf diese Weise ist aus einer
Reihe von Gründen
problematisch. Zuerst ist ein manueller Treiberinstallationsprozess
eine Mehrschrittanstrengung, die die richtige Identifikation der
von Lieferanten angebotenen Medien voraussetzt, sowie die entsprechende
Zeit und Erfahrung, die für
eine richtige Installation des Betriebssystems und der notwendigen
Treiber notwendig ist. Zusätzlich
benutzen diese Anwendungen oft eine bootfähige (bootable) Kernel-Umgebung,
die unnötige
Dateisystemkonvertierungen verursachen kann, sowie Stabilitäts- und
Kompatibilitätsfragen
und unnötige Treiber
auf das System aufladen kann.
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Die
jetzige Vorgehensweise ist kostenineffizient und verursacht einen
oft desorganisierten und manuellen Prozess für Betriebssysteminstallation, die
oft zu Installationsfehlern und Blockierungen führt. Solche Fehler und Installation
benötigen
oft zum Lösen
wertvolle Informationstechnologieressourcen, inklusiv Zeit und Expertise
von Unterstützungszentren
(support centers).
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Deswegen
ist ein Bedarf für
ein System und ein Verfahren für
die automatisierte Installation von hardwarespezifischen Treibern
entstanden. Ein weiterer Bedarf ist entstanden für ein System und ein Verfahren
zum Installieren von Treibern, die spezifisch für ein Zielsystem in einer Vorbetriebssysteminstallationsumgebung
sind.
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Die
vorliegende Offenbarung beschreibt ein System und ein Verfahren
für automatische
Installation von systemspezifischen Treibern in einer Vorbetriebssystemumgebung
unter Verwendung eines Treiberlokalisierers, der die Problemen,
die mit Nachbetriebssystemtreiberinstallationen assoziiert sind,
mindert oder aufschließt.
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In
einem Aspekt wird ein Informationsverarbeitungssystem offenbart,
das ein Zielsystem, das einen permanenten Speicher hat, beinhaltet.
Ein Treiberlokalisierer wird in dem permanenten Speicher gespeichert
und ermöglicht
dem Zielsystem, auf den Treiberlokalisierer in einer Vorbetriebssystemumgebung
zuzugreifen. Das Informationsverarbeitungssystem beinhaltet auch
eine Betriebssysteminstallationsressource, die mit dem Zielsystem
kommuniziert, wobei der Treiberlokalisierer geeignet ist, die Verbindung
des Zielsystems mit der Betriebssysteminstallationsressource in
einer Vorbetriebssystemumgebung zu vereinfachen. Die Betriebssysteminstallationsressource
ist ferner geeignet zum Identifizieren von zumindest einem Treiber,
der für
das Zielsystem notwendig ist, basierend auf dem Treiberlokalisierer.
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In
einem anderen Aspekt lokalisiert ein Treiber für Verwendung in einer Vorbetriebssystemumgebung
Daten, die geeignet sind zum Führen
eines assoziierten Systems zu einer entsprechenden Betriebssysteminstallationsressource
in einer Vorbetriebssystemumgebung. Der Treiberlokalisierer hat einen
Universellen Ressourcenlokalisierer (universal resource locator).
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In
noch einem anderen Aspekt wird ein Verfahren für automatische Installation
von Treibern in einer Vorbetriebssystemumgebung beschrieben. Das
Verfahren umfasst die Bereitstellung eines Treiberlokalisierers
in einem permanenten Speicher eines Zielsystems und Zugreifen auf
den Treiber, der in einer Vorbetriebssystemumgebung lokalisiert
ist. Das Verfahren umfasst auch das Zugreifen auf eine Betriebssysteminstallationsressource
unter Verwendung des Treiberlokalisierers und Ermittlung durch die
Betriebssysteminstallationsressource von zumindest einem Treiber
auf Basis von Information, die in dem Treiberlokalisierer enthalten
ist.
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Die
vorliegende Offenbarung bietet eine Reihe von wichtigen technischen
Vorteilen. Ein wichtiger technischer Vorteil ist die Verwendung
eines Treiberlokalisierers, der in dem permanenten Speicher gespeichert
ist und zugänglich
in einer Vorbetriebssystemumgebung ist. Zusätzlich ermöglicht der Treiberlokalisierer
einem Zielsystem das Lokalisieren und Installieren von zielsystemspezifischen
Treibern auf Basis von Information, die in dem Treiberlokalisierer gespeichert
ist. Zusätzliche
Vorteile werden dem Fachmann offensichtlich sein, aus der Beschreibung der
Figuren und der Ansprüche,
die hierin enthalten sind.
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Kurze
Beschreibung der Zeichnungen
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Ein
vollständigeres
und genaueres Verständnis
der vorliegenden Ausführungsbeispiele
und deren Vorteile kann erfasst werden mit Bezug auf die folgende
Be schreibung zusammen mit den zugehörigen Zeichnungen, in denen
die gleichen Bezugszeichen ein gleiches oder ähnliches Element bedeuten und
wobei:
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1 zeigt
ein Diagramm eines Informationsverarbeitungssystems gemäß der vorliegenden Offenbarung;
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2 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Verfahren für automatische Installation
von Treibern in einer Vorbetriebssystemumgebung gemäß der vorliegenden
Offenbarung zeigt; und
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3 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Verfahren gemäß der vorliegenden Offenbarung
zeigt.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der Erfindung und ihre Vorteile werden am besten mit Bezug auf 1-3 verstanden,
in denen gleiche Bezugszeichen ähnliche
und korrespondierende Teile bezeichnen und ähnliche Elementen-Namen ähnliche
und korrespondierende Elemente bezeichnen. Für die Zwecke dieser Offenbarung
kann ein Informationsverarbeitungssystem jedes Mittel oder Anordnungen
von Mitteln beinhalten, die geeignet sind, jede Form von Information,
Intelligenz oder Daten für geschäftliche,
wissenschaftliche, Kontroll- und andere Zwecke zu berechnen, zu
klassifizieren, zu bearbeiten, zu übertragen, zu empfangen, abzufragen,
zu erzeugen, zu schalten, zu speichern, darzustellen, bekannt zu
machen, zu ermitteln, aufzunehmen, zu reproduzieren, zu verarbeiten,
oder zu nutzen. Zum Beispiel kann ein Informationsverarbeitungssystem ein
Personalcomputer, ein Netzwerkspeichergerät oder jedes andere geeignete
Gerät sein,
und in Größe, Form,
Leistung, Funktionalität
und Preis variieren. Das Informationsverarbeitungssystem kann flüchtigen
Speicher (RAM) aufweisen, eine oder mehrere Verarbeitungsressourcen,
wie eine zentrale Prozessoreinheit (CPU) oder Hardware- oder Softwaresteuerlogik,
ROM und/oder andere Arten von nicht flüchtigem Speicher. Zusätzliche
Komponenten des Informationsverarbeitungssystems können umfassen:
ein oder mehrere Festplattenlaufwerke, einen oder mehrere Netzwerkanschlüsse (Ports)
zur Kommunikation mit externen Geräten sowie verschiedene Eingabe-
und Ausgabe-(I/O) Geräte
wie eine Tastatur, eine Maus und einen Bildschirm. Das Informationsverarbeitungssystem
kann auch einen oder mehrere Busse aufweisen, die geeignet sind, Nachrichten
zwischen den verschiedenen Hardwarekomponenten zu übermitteln.
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Mit
Bezug jetzt auf 1 wird ein Informationsverarbeitungssystem
gezeigt, das generell mit 10 bezeichnet ist. Das Informationsverarbeitungssystem 10 umfasst
ein Zielsystem 12, eine Betriebssysteminstallationseinheit 20 und
Treiberdatenbanken 40 und 50. Das Zielsystem 12 umfasst
nicht flüchtigen
Speicher 14 und Treiberlokalisierer (driver locator) 16,
der darin gespeichert ist. Zielsystem 12 ist ein Computersystem,
welches passende Verarbeitungs- und Speicherressourcen umfasst,
die dem Fachmann gut bekannt sind, aber noch kein vorgesehenes Betriebssystem
darauf installiert hat. Treiberlokalisierer 16 kann auch
als Lokalisierer von Systemressourcen und Hilfsmitteln (system resource
and support locator, SRSL) bezeichnet werden. Das Zielsystem 12 kann
auf den Treiberlokalisierer 12 in einer Vorbetriebssystemumgebung
zugreifen und den Treiberlokalisierer 16 verwenden zum
Kommunizieren mit der, und Zugreifen auf die, Betriebssysteminstallationseinheit 20.
Eine Vorbetriebssystemumgebung kann auch als Vorinstallation bezeichnet
werden und kann vorzugsweise das Bezugssystem zum Einsetzen von verschiedenen
Systemwerkzeugen vor der Installation des vorgesehenen Betriebssystems
bereitstellen. Die Bezeichnung „Nachbetriebssystem" (postoperating System)
kann auch hierin verwendet werden und bezeichnet generell Vorgänge, die
nach der Installation des Betriebssystems auf dem Informationsverarbeitungssystem 10 stattfinden.
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In
einem Ausführungsbeispiel
kann der Treiberlokalisierer 16 eine Netzwerkadresse umfassen. In
einem speziellen Ausführungsbeispiel
ist die Netzwerkadresse ein Universeller Ressourcenlokalisierer (universal
resource locator, URL). In ei nem speziellen Ausführungsbeispiel umfasst der
Treiberlokalisierer einen URL, der eine Systemtypkennung (oder Plattform-ID)
beinhaltet, die zu dem Systemtyp (oder Plattform-ID) des Zielsystems
gehört.
Beispielhafte Systemtypen können
Systemmodelle umfassen, wie z. B. ein Dell PE1400 oder PE2800 oder
jede andere geeignete Systemtypkennung. In einem anderen beispielhaften
Ausführungsbeispiel
kann der Treiberlokalisierer einen Service-Tag beinhalten, das mit
dem Zielsystem innerhalb der URL-Adresse assoziiert ist. In einem
anderen Ausführungsbeispiel
kann der Treiberlokalisierer 16 eine Kennung beinhalten,
die in der Lage ist, das Zielsystem eindeutig zu identifizieren.
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In
alternativen Ausführungsbeispielen
kann der Treiberlokalisierer 16 eine ausgewählte Unterstützungsseite
beinhalten. Zum Beispiel kann der URL eine Unterstützungsseite
beinhalten, die mit einem speziellen originellen Gerätehersteller
(Original Equipment Manufacturer) assoziiert ist. Der Treiberlokalisierer 16 kann
als eine vollständige
URL bereitgestellt werden oder kann unter Verwendung von Daten (wie
z. B. Datenblock 17 und 18), die in dem nicht flüchtigen
Speicher 14 gespeichert sind, zusammengesetzt werden. Zum
Beispiel kann der Datenblock 17 eine eindeutige Kennung
beinhalten, wie z. B. ein Service-Tag, das mit dem Zielsystem 12 assoziiert
ist und Datenblock 18 kann einen Code beinhalten, das ein
Systemtyp kennzeichnet, dass den Systemtyp vom Zielsystem 12 identifiziert.
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Dementsprechend
kann der Treiberlokalisierer 16 durch Einschließen von
Information, die in dem nicht flüchtigen
Speicher 14 enthalten ist, wie z. B. die Datenblöcke 17 und 18,
erstellt werden. Zum Beispiel kann der Treiberlokalisierer 16 eine
generische Adresse enthalten (wie z.B. eine Adresse einer Unterstützungsseite,
die mit einem Hardware- oder Software-Herstellern assoziiert ist),
die ursprünglich in
dem Treiberlokalisierer 16 enthalten ist (oder in einem
separaten Datenblock enthalten), die mit dem Zielsystem spezifische
Informationen wie etwa die, die in den Datenblöcken 17 und 18 gespeichert
sind, kombiniert wird. Auf diese Weise kann der Treiberlokalisierer 16 entweder
als eine vollständige
Adresse bereitgestellt werden, oder kann aus Daten, die in dem nicht
flüchtigen Speicher 14 gespeichert
sind, erstellt werden. Zum Beispiel kann die Betriebssysteminstallationseinheit 20 die
Installation des Betriebssystems mit der Erstellung eines Treiberlokalisierers 16 aus
einer generischen URL und systemspezifischen. Informationen wie
etwa Systemtyp (Plattform-ID) und Service-Tag (oder andere geeignete eindeutige
Kennung) starten. Wie hierin beschrieben, umfasst die Bezeichnung
Service-Tag jede eindeutige Kennung, die von einem Hersteller, einem
User oder einer anderen Einheit vergeben wird, um ein spezielles
Informationsverarbeitungssystem oder Komponente eindeutig zu identifizieren.
Betriebssysteminstallationseinheit kann dann die Nachschlagetabelle 22 abfragen,
um die notwendigen Treiber oder Softwarestacks festzulegen. Ein
beispielhafter Treiberlokalisierer, der einen generischen Hilsfmittel-URL,
System-ID-Daten und Service-Tag-Daten beinhaltet, wird unten aufgelistet
http://www.dell.com/GetDriverPack.class?SystemID=Pe1800&ServiceTag=PEC
EFID
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Die
Betriebssysteminstallationseinheit 20 umfasst eine Nachschlagetabelle 22.
Die Nachschlagetabelle 22 enthält eine Auflistung von mehreren Zielsystemen
(oder Systemtypen) und Treibern, die für jedes Zielsystem benötigt werden
(oder Systemtyp). Die Betriebssysteminstallationseinheit 20 ist
mit dem Zielsystem 12 durch ein Netzwerk oder andere geeignete
Verbindung verbunden.
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Treiberdatenbanken 40 und 50 können jeweils
verschiedene Treiber speichern, die zum Aufladen auf verschiedene
Zielsysteme wie etwa Zielsystem 12 benötigt werden können. Die
Betriebssysteminstallationseinheit 20 (die auch als Betriebssysteminstallationsressource 20 bezeichnet
werden kann) ist in betriebsbereiter Kommunikation mit Treiberdatenbanken 40 und 50.
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist die Betriebssysteminstallationseinheit 20 in Kommunikation
mit Treiberdatenbank 50 durch eine direkte oder lokale
Verbindung 52. Die Betriebssysteminstallationseinheit 20 ist
in betriebsbereiter Kommunikation mit der Treiberdatenbank 40 durch
ein Netzwerk 30. Das Netzwerk 30 kann jedes geeignete öffentliche
oder private Netzwerk sein.
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Die
Treiberdatenbanken 40 und 50 können mit den notwendigen Treibern
und anderen. Anwendungen aufgeladen werden, die für einen
Hardware-Hersteller, den Betriebssystemlieferanten oder einen Benutzer
notwendig sein können
und können mittels
eines öffentlichen
oder privaten Netzwerks, das von der Betriebssystemsoftwareinstallationseinheit 20 erreichbar
ist, zur Verfügung
gestellt werden. Die Software in Datenbanken 40 und 50 kann
in einem standard oder einem offenen Format sein, das von einer
Meta-Datei mit Information beschrieben wird, wie etwa Paketinhalt-Unterstützte-Systeme
und Ausführungsmethoden.
Ferner können
die Datenbanken 40 und 50 strukturierte Pakete
von Treibern für
jeden unterstützen
Systemtyp umfassen. Diese strukturierten Pakete können ferner
für Massenspeichergerät (mass
storage device) und Netzwerktreibern aufgeteilt werden und können vorzugsweise
Betriebssystemanforderungen für
die Zertifizierung erfüllen.
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Im
Betrieb kann Zielsystem 12 auf den Treiberlokalisierer 16 zugreifen,
der in einer Vorbetriebssystemumgebung in dem nicht flüchtigen
Speicher 14 gespeichert ist. Falls Treiberlokalisierer 12 die spezifische
Information bezüglich
Unterstützungsseite
enhält,
wird die Betriebssysteminstallationseinheit damit kommunizieren.
Falls Treiberlokalisierer nur einen generischen URL bereitstellt,
kann die Betriebssysteminstallationsanwendung vorzugsweise den Systemtyp
oder Service-Tag-Information
zum Kombinieren oder zum Interpolieren mit dem generischen URL abfragen,
um eine Treiberlokalisierer-Netzwerkadresse zu erstellen, die für das Zielsystem 12 eindeutig
ist.
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Alternativ,
kann Treiberlokalisierer 16 mehrere Werte aufweisen, die
den Unterstützungsstellen von
OEM, Kunden oder Betriebssystemlieferanten entsprechen. In diesem
Fall könnte
die Betriebssysteminstallationseinheit des Zielsystems 12a)
den Softwarestack basierend auf einer Bestellungsmethode abholen;
b) die gesamten Software abholen und die höchst optimierten Software auswählen, oder c)
die Optionen dem Benutzer bereitstellen. Ferner könnte die
Betriebssysteminstallati onseinheit mit dem Unterstützungsserver 20 vor
der Abholung der Software für
das Zielsystem 12 authentifizieren.
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In
einem anderen alternativen Ausführungsbeispiel
kann die Betriebssysteminstallationseinheit eine Nachschlagetabelle
zum Speichern von Installationsressourcen für mehrere Lieferanten (Hardware- oder
Softwarelieferanten) umfassen. Zum Beispiel kann die Betriebssysteminstallationseinheit 20 die folgende
Tabelle mit generischer Treiberlokalisiereradresse für mehrere
Lieferanten enthalten:
Vendor.dell = https://www.dell.com/getdrivers?
Vendor.ABC
= https://www.abcvendor.com/getdrivers?
Vendor.XYZ = https://www.xyzvendor.com/getdrivers?
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Wenn
das Betriebssystem die Installation startet, werden der Systemtyp 17 und
Unique-ID 18 abgeholt und mit den passenden generischen
Lieferantenadressen zum Erstellen von Treiberlokalisierer 16 zusammengelegt.
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Nachdem
einen Treiberlokalisierer erhalten oder erstellt wird, kann das
Zielsystem 12 die Information benutzen, die im Treiberlokalisierer 16 enthalten
ist, um eine Abfrage 60 an die Betriebssysteminstallationseinheit 20 zu
senden. Die Abfrage 60 kann als Treiberlokalisierer-Abfrage
oder eine SRSL-Abfrage bezeichnet werden. Die Betriebssysteminstallationseinheit 20 benutzt
die Information, die im Treiberlokalisierer 16 enthalten
ist, in der Nachschlagetabelle 22 zum Identifizieren von
Treibern, die für
die Installation innerhalb des Zielsystems 12 notwendig sind,
sowie zur Identifizierung der Speicherstelle der notwendigen Treiber
innerhalb der Treiberdatenbanken 40 und/oder 50.
Die Betriebssysteminstallationseinheit 20 kann dann eine
Abfrage 64 über
das Netzwerk 30 und Verbindung 68 an die Treiberdatenbank 40 oder
die Treiberdatenbank 50 über Verbindung 52 zuschicken.
Als Antwort können
die Treiberdatenbanken 40 oder 50 die notwendigen
Treiber an die Betriebssysteminstallationseinheit 20 zurückgeben, entweder über das
Netzwerk 30 (und Verbindungen 70 und 66)
oder über
die Verbindung 52. Die Betriebssysteminstallationseinheit 20 kann
dann die notwendigen Treiber an das Zielsystem 12 für die Installation
in einer Vorbetriebssystemumgebung (gezeigt hier als Pfeile 62)
bereitstellen. Nach der Installation des Betriebssystems können nachfolgende
Betriebssystemaktualisierungen vorzugsweise durch netzwerkbasierte
Aktualisierungen erledigt werden.
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Mit
Bezug jetzt auf 2 wird ein Verfahren, das generell
bei 100 gezeigt ist, dargestellt. Das Verfahren beginnt 108 mit
der Fabrikinstallation eines Verfahrens-Werkzeugsatzes (process
toolkit) 110. Die Fabrikinstallation kann vorzugsweise
das Brennen der Systemstelle auf den NVRAM das erste Mal bei einem
neu hergestellten System umfassen. Der Werkzeugsatz umfasst vorzugsweise
einen Satz von Software-Werkzeugen, die zum Schreiben des Systemstreiberlokalisierers
auf das System geeignet sind. Auf das Betriebssysteminstallationsmedium wird üblicherweise über ein
alleinstehendes Speichermedium (wie etwa eine CD oder DVD) oder über einem
netzwerkbasierten Verwahrungsort zugegriffen 114 und eine
Anfrage 116 wird für
die Treiber gemacht, die spezifisch für das Zielsystem sind, unter Verwendung
von Treiberlokalisierer 16, Betriebssysteminstallationseinheit 20 und
Nachschlagetabelle 22 wie oben besprochen, damit auf den
Verwahrungsort von Treiberstacks 118 zugegriffen wird und die
OEM-Treiber 120 abgeholt werden. Die Treiber, die abgeholt
wurden, werden danach installiert und die Betriebssysteminstallation
kann dann fertig gestellt werden 122 und das Verfahren
endet 124.
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Mit
Bezug jetzt auf 3 wird ein Verfahren, die generell
bei 200 gezeigt ist, dargestellt. Das Verfahren beginnt 210 mit
dem Starten (Boot) der Betriebssysteminstallationseinheit 212.
Danach wird eine Feststellung bei 214 gemacht, ob es einer OEM-Treiberstack-Ressourcenlokalisierer
(auch Treiberlokalisierer genannt) innerhalb des nicht flüchtigen
RAM gibt. Falls es keinen Treiberpfad-Ressourcenlokalisierer gibt, schreitet
das Verfahren zum Schritt 218 fort, wo eine Überprüfung für einen OEM-Treiberressourcenlokalisierer
in der Betriebssysteminstallationseinheit 218 stattfindet.
Falls kein Treiberlokalisierer innerhalb des Betriebssystems gefunden
wird, wird ein lokaler oder manueller Modus 224 gestartet,
in dem der Benutzer aufgefordert wird, die Treiber, die notwendig
für die
Betriebssysteminstallation sind, von Hand zu finden und aufzuladen.
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Jedoch,
falls ein Treiberlokalisierer entweder beim Schritt 214 oder
beim Schritt 218 gefunden wird, schreitet das Verfahren
zum Schritt 224 fort, bei welchem Information innerhalb
des Treiberlokalisierers verwendet wird für die Erstellung eines Treiberlokalisierers
oder einer Systemressource und System-Unterstützungslokalisierer (system
support locator, SRSL) wie oben beschrieben. Das Verfahren überprüft dann
eine Netzwerkverbindung 226. Für den Fall, dass keine Netzwerkverbindung
zur Verfügung
steht, wird eine lokale Betriebssysteminstallation von Hand notwendig 224.
Jedoch, falls eine Netzwerkverbindung gefunden wird, können die
notwendigen Treiber über
die Netzwerkverbindung 228 abgeholt werden. Die Treiber
werden dann installiert und die Betriebssysteminstallation kann
fertig gestellt werden 230 und das Verfahren endet 232.
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Das
System und das Verfahren, die oben beschrieben wurden, vereinfachen
die automatische Ermittlung und Installation von systemspezifischen Treibern
während
der Installation des nativen Betriebssystems (native OS). Sie liefert
einen vorteilhaften Weg zum Verbinden eines Zielsystems 12 mit
einer Online-Ressource,
die das Treiberstack für
die Vorbetriebssysteminstallationumgebung bereitstellt.
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Obwohl
die offenbarten Ausführungsbeispiele
im Detail beschrieben wurden, sollte es klar sein, dass verschiedene Änderungen,
Ersetzungen und Modifikationen hieran gemacht werden können, ohne von
ihrem Geist und Umfang abzuweichen.