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DE102007002155A1 - Verfahren und System für automatisierte Installation von systemspezifischen Treibern - Google Patents

Verfahren und System für automatisierte Installation von systemspezifischen Treibern Download PDF

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DE102007002155A1
DE102007002155A1 DE102007002155A DE102007002155A DE102007002155A1 DE 102007002155 A1 DE102007002155 A1 DE 102007002155A1 DE 102007002155 A DE102007002155 A DE 102007002155A DE 102007002155 A DE102007002155 A DE 102007002155A DE 102007002155 A1 DE102007002155 A1 DE 102007002155A1
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DE
Germany
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driver
locator
operating system
url
information processing
Prior art date
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Application number
DE102007002155A
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English (en)
Inventor
Manoj Sharad Round Rock Gujarathi
Charles T. Pflugerville Perusse JR.
Brent Austin Schroeder
Weijia Round Rock Zhang
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Dell Products LP
Original Assignee
Dell Products LP
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Publication date
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F9/00Arrangements for program control, e.g. control units
    • G06F9/06Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
    • G06F9/44Arrangements for executing specific programs
    • G06F9/4401Bootstrapping
    • G06F9/4411Configuring for operating with peripheral devices; Loading of device drivers

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Abstract

Ein System und ein Verfahren für eine automatische Installation von systemspezifischen Treibern in einer Vorbetriebssystemumgebung, die die Verwendung eines Treiberlokalisierers umfasst. Der Treiberlokalisierer wird in dem nicht flüchtigen Speicher gespeichert und ermöglicht dem Zielsystem, auf den Treiberlokalisierer in einer Vorbetriebssystemumgebung zuzugreifen. Der Treiberlokalisierer enthält systemspezifische Kennungsinformation und führt das System zu einer Betriebssystem-Installationsressource in einer Vorbetriebssystemumgebung. Die Betriebssystem-Installationsressource ist weiterhin geeignet, zumindest einen Treiber, der für das Zielsystem notwendig ist, zu ermitteln, basierend auf Information, die im Treiberlokalisierer enthalten ist.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet von Computersystemen und insbesondere ein Verfahren und ein System für die automatisierte Installation von Treibern.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Da der Wert und Gebrauch von Informationen kontinuierlich wächst, suchen Privatpersonen und Firmen zusätzliche Wege zum Verarbeiten und zum Speichern von Informationen. Eine Option, die für die Nutzer verfügbar ist, sind Informationsverarbeitungssysteme. Ein Informationsverarbeitungssystem verarbeitet, kompiliert, speichert und/oder kommuniziert im Allgemeinen Informationen oder Daten für geschäftliche, persönliche oder andere Zwecke und ermöglicht dadurch den Nutzern von dem Wert der Information zu profitieren. Da die Bedürfnisse und Anforderungen an Technologien und Informationsverarbeitung für verschiedene Benutzer oder Anwendungen unterschiedlich sind, können Informationsverarbeitungssysteme auch unterschiedlich sein im Bezug darauf, welche Information verarbeitet wird, wie die Information verarbeitet wird, wie viel Information verarbeitet, gespeichert oder kommuniziert wird und wie schnell und effizient die Information verarbeitet, gespeichert oder kommuniziert werden kann. Die Unterschiede von Informationsverarbeitungssystemen ermöglichen, dass die Informationsverarbeitungssysteme allgemein konfiguriert sind oder für einen spezifischen Benutzer oder eine spezifische Nutzung wie zum Beispiel Verarbeitung von finanziellen Transaktionen, Flugbuchungen, firmenweite Datenspeicherung oder welt weite Kommunikation konfiguriert sind. Zusätzlich können Informationsverarbeitungssysteme eine Vielzahl von Hardware- oder Softwarekomponenten beinhalten, die konfiguriert werden können zum Verarbeiten, zum Speichern und zum Kommunizieren der Informationen und können ein oder mehrere Computersysteme, Datenspeicherungssysteme und Netzwerksysteme beinhalten. Eine der Herausforderungen sowohl für kleine Betriebe als auch für größere Informationstechnologieorganisationen während der Bereitstellung von Betriebssystemen auf deren Informationsverarbeitungssystemen (die hierin im Allgemeinen als Computersysteme bezeichnet werden können) besteht in Sicherstellung, dass der richtige Satz von Treibern, die für jedes System gebraucht werden, richtig bereitgestellt wird. Das Finden und Installieren eines richtigen Satzes von Treibern bleibt eine signifikante Herausforderung für den Einsatz von Betriebssystemen. Üblicherweise wird eine netzwerkbasierte Nachbetriebssystem-Aktualisierung angewandt, um festzustellen, ob jedes Computersystem alle notwendigen Treiber hat und zum Bereitstellen solcher Treiber an das Computersystem.
  • Zusätzlich bieten verschiedene Hardware-Lieferanten Lösungen in Form von hardwarespezifischen Medien wie zum Beispiel CDs, die notwendige Treiber und Werkzeuge für eine bestimmte Hardwarekomponente tragen. Diese Medien werden üblicherweise dem Kunden zusammen mit der Systemhardware bereitgestellt. Bereitstellung der notwendigen Treiber und Werkzeuge auf diese Weise ist aus einer Reihe von Gründen problematisch. Zuerst ist ein manueller Treiberinstallationsprozess eine Mehrschrittanstrengung, die die richtige Identifikation der von Lieferanten angebotenen Medien voraussetzt, sowie die entsprechende Zeit und Erfahrung, die für eine richtige Installation des Betriebssystems und der notwendigen Treiber notwendig ist. Zusätzlich benutzen diese Anwendungen oft eine bootfähige (bootable) Kernel-Umgebung, die unnötige Dateisystemkonvertierungen verursachen kann, sowie Stabilitäts- und Kompatibilitätsfragen und unnötige Treiber auf das System aufladen kann.
  • Die jetzige Vorgehensweise ist kostenineffizient und verursacht einen oft desorganisierten und manuellen Prozess für Betriebssysteminstallation, die oft zu Installationsfehlern und Blockierungen führt. Solche Fehler und Installation benötigen oft zum Lösen wertvolle Informationstechnologieressourcen, inklusiv Zeit und Expertise von Unterstützungszentren (support centers).
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Deswegen ist ein Bedarf für ein System und ein Verfahren für die automatisierte Installation von hardwarespezifischen Treibern entstanden. Ein weiterer Bedarf ist entstanden für ein System und ein Verfahren zum Installieren von Treibern, die spezifisch für ein Zielsystem in einer Vorbetriebssysteminstallationsumgebung sind.
  • Die vorliegende Offenbarung beschreibt ein System und ein Verfahren für automatische Installation von systemspezifischen Treibern in einer Vorbetriebssystemumgebung unter Verwendung eines Treiberlokalisierers, der die Problemen, die mit Nachbetriebssystemtreiberinstallationen assoziiert sind, mindert oder aufschließt.
  • In einem Aspekt wird ein Informationsverarbeitungssystem offenbart, das ein Zielsystem, das einen permanenten Speicher hat, beinhaltet. Ein Treiberlokalisierer wird in dem permanenten Speicher gespeichert und ermöglicht dem Zielsystem, auf den Treiberlokalisierer in einer Vorbetriebssystemumgebung zuzugreifen. Das Informationsverarbeitungssystem beinhaltet auch eine Betriebssysteminstallationsressource, die mit dem Zielsystem kommuniziert, wobei der Treiberlokalisierer geeignet ist, die Verbindung des Zielsystems mit der Betriebssysteminstallationsressource in einer Vorbetriebssystemumgebung zu vereinfachen. Die Betriebssysteminstallationsressource ist ferner geeignet zum Identifizieren von zumindest einem Treiber, der für das Zielsystem notwendig ist, basierend auf dem Treiberlokalisierer.
  • In einem anderen Aspekt lokalisiert ein Treiber für Verwendung in einer Vorbetriebssystemumgebung Daten, die geeignet sind zum Führen eines assoziierten Systems zu einer entsprechenden Betriebssysteminstallationsressource in einer Vorbetriebssystemumgebung. Der Treiberlokalisierer hat einen Universellen Ressourcenlokalisierer (universal resource locator).
  • In noch einem anderen Aspekt wird ein Verfahren für automatische Installation von Treibern in einer Vorbetriebssystemumgebung beschrieben. Das Verfahren umfasst die Bereitstellung eines Treiberlokalisierers in einem permanenten Speicher eines Zielsystems und Zugreifen auf den Treiber, der in einer Vorbetriebssystemumgebung lokalisiert ist. Das Verfahren umfasst auch das Zugreifen auf eine Betriebssysteminstallationsressource unter Verwendung des Treiberlokalisierers und Ermittlung durch die Betriebssysteminstallationsressource von zumindest einem Treiber auf Basis von Information, die in dem Treiberlokalisierer enthalten ist.
  • Die vorliegende Offenbarung bietet eine Reihe von wichtigen technischen Vorteilen. Ein wichtiger technischer Vorteil ist die Verwendung eines Treiberlokalisierers, der in dem permanenten Speicher gespeichert ist und zugänglich in einer Vorbetriebssystemumgebung ist. Zusätzlich ermöglicht der Treiberlokalisierer einem Zielsystem das Lokalisieren und Installieren von zielsystemspezifischen Treibern auf Basis von Information, die in dem Treiberlokalisierer gespeichert ist. Zusätzliche Vorteile werden dem Fachmann offensichtlich sein, aus der Beschreibung der Figuren und der Ansprüche, die hierin enthalten sind.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Ein vollständigeres und genaueres Verständnis der vorliegenden Ausführungsbeispiele und deren Vorteile kann erfasst werden mit Bezug auf die folgende Be schreibung zusammen mit den zugehörigen Zeichnungen, in denen die gleichen Bezugszeichen ein gleiches oder ähnliches Element bedeuten und wobei:
  • 1 zeigt ein Diagramm eines Informationsverarbeitungssystems gemäß der vorliegenden Offenbarung;
  • 2 zeigt ein Flussdiagramm, das ein Verfahren für automatische Installation von Treibern in einer Vorbetriebssystemumgebung gemäß der vorliegenden Offenbarung zeigt; und
  • 3 zeigt ein Flussdiagramm, das ein Verfahren gemäß der vorliegenden Offenbarung zeigt.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung und ihre Vorteile werden am besten mit Bezug auf 1-3 verstanden, in denen gleiche Bezugszeichen ähnliche und korrespondierende Teile bezeichnen und ähnliche Elementen-Namen ähnliche und korrespondierende Elemente bezeichnen. Für die Zwecke dieser Offenbarung kann ein Informationsverarbeitungssystem jedes Mittel oder Anordnungen von Mitteln beinhalten, die geeignet sind, jede Form von Information, Intelligenz oder Daten für geschäftliche, wissenschaftliche, Kontroll- und andere Zwecke zu berechnen, zu klassifizieren, zu bearbeiten, zu übertragen, zu empfangen, abzufragen, zu erzeugen, zu schalten, zu speichern, darzustellen, bekannt zu machen, zu ermitteln, aufzunehmen, zu reproduzieren, zu verarbeiten, oder zu nutzen. Zum Beispiel kann ein Informationsverarbeitungssystem ein Personalcomputer, ein Netzwerkspeichergerät oder jedes andere geeignete Gerät sein, und in Größe, Form, Leistung, Funktionalität und Preis variieren. Das Informationsverarbeitungssystem kann flüchtigen Speicher (RAM) aufweisen, eine oder mehrere Verarbeitungsressourcen, wie eine zentrale Prozessoreinheit (CPU) oder Hardware- oder Softwaresteuerlogik, ROM und/oder andere Arten von nicht flüchtigem Speicher. Zusätzliche Komponenten des Informationsverarbeitungssystems können umfassen: ein oder mehrere Festplattenlaufwerke, einen oder mehrere Netzwerkanschlüsse (Ports) zur Kommunikation mit externen Geräten sowie verschiedene Eingabe- und Ausgabe-(I/O) Geräte wie eine Tastatur, eine Maus und einen Bildschirm. Das Informationsverarbeitungssystem kann auch einen oder mehrere Busse aufweisen, die geeignet sind, Nachrichten zwischen den verschiedenen Hardwarekomponenten zu übermitteln.
  • Mit Bezug jetzt auf 1 wird ein Informationsverarbeitungssystem gezeigt, das generell mit 10 bezeichnet ist. Das Informationsverarbeitungssystem 10 umfasst ein Zielsystem 12, eine Betriebssysteminstallationseinheit 20 und Treiberdatenbanken 40 und 50. Das Zielsystem 12 umfasst nicht flüchtigen Speicher 14 und Treiberlokalisierer (driver locator) 16, der darin gespeichert ist. Zielsystem 12 ist ein Computersystem, welches passende Verarbeitungs- und Speicherressourcen umfasst, die dem Fachmann gut bekannt sind, aber noch kein vorgesehenes Betriebssystem darauf installiert hat. Treiberlokalisierer 16 kann auch als Lokalisierer von Systemressourcen und Hilfsmitteln (system resource and support locator, SRSL) bezeichnet werden. Das Zielsystem 12 kann auf den Treiberlokalisierer 12 in einer Vorbetriebssystemumgebung zugreifen und den Treiberlokalisierer 16 verwenden zum Kommunizieren mit der, und Zugreifen auf die, Betriebssysteminstallationseinheit 20. Eine Vorbetriebssystemumgebung kann auch als Vorinstallation bezeichnet werden und kann vorzugsweise das Bezugssystem zum Einsetzen von verschiedenen Systemwerkzeugen vor der Installation des vorgesehenen Betriebssystems bereitstellen. Die Bezeichnung „Nachbetriebssystem" (postoperating System) kann auch hierin verwendet werden und bezeichnet generell Vorgänge, die nach der Installation des Betriebssystems auf dem Informationsverarbeitungssystem 10 stattfinden.
  • In einem Ausführungsbeispiel kann der Treiberlokalisierer 16 eine Netzwerkadresse umfassen. In einem speziellen Ausführungsbeispiel ist die Netzwerkadresse ein Universeller Ressourcenlokalisierer (universal resource locator, URL). In ei nem speziellen Ausführungsbeispiel umfasst der Treiberlokalisierer einen URL, der eine Systemtypkennung (oder Plattform-ID) beinhaltet, die zu dem Systemtyp (oder Plattform-ID) des Zielsystems gehört. Beispielhafte Systemtypen können Systemmodelle umfassen, wie z. B. ein Dell PE1400 oder PE2800 oder jede andere geeignete Systemtypkennung. In einem anderen beispielhaften Ausführungsbeispiel kann der Treiberlokalisierer einen Service-Tag beinhalten, das mit dem Zielsystem innerhalb der URL-Adresse assoziiert ist. In einem anderen Ausführungsbeispiel kann der Treiberlokalisierer 16 eine Kennung beinhalten, die in der Lage ist, das Zielsystem eindeutig zu identifizieren.
  • In alternativen Ausführungsbeispielen kann der Treiberlokalisierer 16 eine ausgewählte Unterstützungsseite beinhalten. Zum Beispiel kann der URL eine Unterstützungsseite beinhalten, die mit einem speziellen originellen Gerätehersteller (Original Equipment Manufacturer) assoziiert ist. Der Treiberlokalisierer 16 kann als eine vollständige URL bereitgestellt werden oder kann unter Verwendung von Daten (wie z. B. Datenblock 17 und 18), die in dem nicht flüchtigen Speicher 14 gespeichert sind, zusammengesetzt werden. Zum Beispiel kann der Datenblock 17 eine eindeutige Kennung beinhalten, wie z. B. ein Service-Tag, das mit dem Zielsystem 12 assoziiert ist und Datenblock 18 kann einen Code beinhalten, das ein Systemtyp kennzeichnet, dass den Systemtyp vom Zielsystem 12 identifiziert.
  • Dementsprechend kann der Treiberlokalisierer 16 durch Einschließen von Information, die in dem nicht flüchtigen Speicher 14 enthalten ist, wie z. B. die Datenblöcke 17 und 18, erstellt werden. Zum Beispiel kann der Treiberlokalisierer 16 eine generische Adresse enthalten (wie z.B. eine Adresse einer Unterstützungsseite, die mit einem Hardware- oder Software-Herstellern assoziiert ist), die ursprünglich in dem Treiberlokalisierer 16 enthalten ist (oder in einem separaten Datenblock enthalten), die mit dem Zielsystem spezifische Informationen wie etwa die, die in den Datenblöcken 17 und 18 gespeichert sind, kombiniert wird. Auf diese Weise kann der Treiberlokalisierer 16 entweder als eine vollständige Adresse bereitgestellt werden, oder kann aus Daten, die in dem nicht flüchtigen Speicher 14 gespeichert sind, erstellt werden. Zum Beispiel kann die Betriebssysteminstallationseinheit 20 die Installation des Betriebssystems mit der Erstellung eines Treiberlokalisierers 16 aus einer generischen URL und systemspezifischen. Informationen wie etwa Systemtyp (Plattform-ID) und Service-Tag (oder andere geeignete eindeutige Kennung) starten. Wie hierin beschrieben, umfasst die Bezeichnung Service-Tag jede eindeutige Kennung, die von einem Hersteller, einem User oder einer anderen Einheit vergeben wird, um ein spezielles Informationsverarbeitungssystem oder Komponente eindeutig zu identifizieren. Betriebssysteminstallationseinheit kann dann die Nachschlagetabelle 22 abfragen, um die notwendigen Treiber oder Softwarestacks festzulegen. Ein beispielhafter Treiberlokalisierer, der einen generischen Hilsfmittel-URL, System-ID-Daten und Service-Tag-Daten beinhaltet, wird unten aufgelistet
    http://www.dell.com/GetDriverPack.class?SystemID=Pe1800&ServiceTag=PEC EFID
  • Die Betriebssysteminstallationseinheit 20 umfasst eine Nachschlagetabelle 22. Die Nachschlagetabelle 22 enthält eine Auflistung von mehreren Zielsystemen (oder Systemtypen) und Treibern, die für jedes Zielsystem benötigt werden (oder Systemtyp). Die Betriebssysteminstallationseinheit 20 ist mit dem Zielsystem 12 durch ein Netzwerk oder andere geeignete Verbindung verbunden.
  • Treiberdatenbanken 40 und 50 können jeweils verschiedene Treiber speichern, die zum Aufladen auf verschiedene Zielsysteme wie etwa Zielsystem 12 benötigt werden können. Die Betriebssysteminstallationseinheit 20 (die auch als Betriebssysteminstallationsressource 20 bezeichnet werden kann) ist in betriebsbereiter Kommunikation mit Treiberdatenbanken 40 und 50. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Betriebssysteminstallationseinheit 20 in Kommunikation mit Treiberdatenbank 50 durch eine direkte oder lokale Verbindung 52. Die Betriebssysteminstallationseinheit 20 ist in betriebsbereiter Kommunikation mit der Treiberdatenbank 40 durch ein Netzwerk 30. Das Netzwerk 30 kann jedes geeignete öffentliche oder private Netzwerk sein.
  • Die Treiberdatenbanken 40 und 50 können mit den notwendigen Treibern und anderen. Anwendungen aufgeladen werden, die für einen Hardware-Hersteller, den Betriebssystemlieferanten oder einen Benutzer notwendig sein können und können mittels eines öffentlichen oder privaten Netzwerks, das von der Betriebssystemsoftwareinstallationseinheit 20 erreichbar ist, zur Verfügung gestellt werden. Die Software in Datenbanken 40 und 50 kann in einem standard oder einem offenen Format sein, das von einer Meta-Datei mit Information beschrieben wird, wie etwa Paketinhalt-Unterstützte-Systeme und Ausführungsmethoden. Ferner können die Datenbanken 40 und 50 strukturierte Pakete von Treibern für jeden unterstützen Systemtyp umfassen. Diese strukturierten Pakete können ferner für Massenspeichergerät (mass storage device) und Netzwerktreibern aufgeteilt werden und können vorzugsweise Betriebssystemanforderungen für die Zertifizierung erfüllen.
  • Im Betrieb kann Zielsystem 12 auf den Treiberlokalisierer 16 zugreifen, der in einer Vorbetriebssystemumgebung in dem nicht flüchtigen Speicher 14 gespeichert ist. Falls Treiberlokalisierer 12 die spezifische Information bezüglich Unterstützungsseite enhält, wird die Betriebssysteminstallationseinheit damit kommunizieren. Falls Treiberlokalisierer nur einen generischen URL bereitstellt, kann die Betriebssysteminstallationsanwendung vorzugsweise den Systemtyp oder Service-Tag-Information zum Kombinieren oder zum Interpolieren mit dem generischen URL abfragen, um eine Treiberlokalisierer-Netzwerkadresse zu erstellen, die für das Zielsystem 12 eindeutig ist.
  • Alternativ, kann Treiberlokalisierer 16 mehrere Werte aufweisen, die den Unterstützungsstellen von OEM, Kunden oder Betriebssystemlieferanten entsprechen. In diesem Fall könnte die Betriebssysteminstallationseinheit des Zielsystems 12a) den Softwarestack basierend auf einer Bestellungsmethode abholen; b) die gesamten Software abholen und die höchst optimierten Software auswählen, oder c) die Optionen dem Benutzer bereitstellen. Ferner könnte die Betriebssysteminstallati onseinheit mit dem Unterstützungsserver 20 vor der Abholung der Software für das Zielsystem 12 authentifizieren.
  • In einem anderen alternativen Ausführungsbeispiel kann die Betriebssysteminstallationseinheit eine Nachschlagetabelle zum Speichern von Installationsressourcen für mehrere Lieferanten (Hardware- oder Softwarelieferanten) umfassen. Zum Beispiel kann die Betriebssysteminstallationseinheit 20 die folgende Tabelle mit generischer Treiberlokalisiereradresse für mehrere Lieferanten enthalten:
    Vendor.dell = https://www.dell.com/getdrivers?
    Vendor.ABC = https://www.abcvendor.com/getdrivers?
    Vendor.XYZ = https://www.xyzvendor.com/getdrivers?
  • Wenn das Betriebssystem die Installation startet, werden der Systemtyp 17 und Unique-ID 18 abgeholt und mit den passenden generischen Lieferantenadressen zum Erstellen von Treiberlokalisierer 16 zusammengelegt.
  • Nachdem einen Treiberlokalisierer erhalten oder erstellt wird, kann das Zielsystem 12 die Information benutzen, die im Treiberlokalisierer 16 enthalten ist, um eine Abfrage 60 an die Betriebssysteminstallationseinheit 20 zu senden. Die Abfrage 60 kann als Treiberlokalisierer-Abfrage oder eine SRSL-Abfrage bezeichnet werden. Die Betriebssysteminstallationseinheit 20 benutzt die Information, die im Treiberlokalisierer 16 enthalten ist, in der Nachschlagetabelle 22 zum Identifizieren von Treibern, die für die Installation innerhalb des Zielsystems 12 notwendig sind, sowie zur Identifizierung der Speicherstelle der notwendigen Treiber innerhalb der Treiberdatenbanken 40 und/oder 50. Die Betriebssysteminstallationseinheit 20 kann dann eine Abfrage 64 über das Netzwerk 30 und Verbindung 68 an die Treiberdatenbank 40 oder die Treiberdatenbank 50 über Verbindung 52 zuschicken. Als Antwort können die Treiberdatenbanken 40 oder 50 die notwendigen Treiber an die Betriebssysteminstallationseinheit 20 zurückgeben, entweder über das Netzwerk 30 (und Verbindungen 70 und 66) oder über die Verbindung 52. Die Betriebssysteminstallationseinheit 20 kann dann die notwendigen Treiber an das Zielsystem 12 für die Installation in einer Vorbetriebssystemumgebung (gezeigt hier als Pfeile 62) bereitstellen. Nach der Installation des Betriebssystems können nachfolgende Betriebssystemaktualisierungen vorzugsweise durch netzwerkbasierte Aktualisierungen erledigt werden.
  • Mit Bezug jetzt auf 2 wird ein Verfahren, das generell bei 100 gezeigt ist, dargestellt. Das Verfahren beginnt 108 mit der Fabrikinstallation eines Verfahrens-Werkzeugsatzes (process toolkit) 110. Die Fabrikinstallation kann vorzugsweise das Brennen der Systemstelle auf den NVRAM das erste Mal bei einem neu hergestellten System umfassen. Der Werkzeugsatz umfasst vorzugsweise einen Satz von Software-Werkzeugen, die zum Schreiben des Systemstreiberlokalisierers auf das System geeignet sind. Auf das Betriebssysteminstallationsmedium wird üblicherweise über ein alleinstehendes Speichermedium (wie etwa eine CD oder DVD) oder über einem netzwerkbasierten Verwahrungsort zugegriffen 114 und eine Anfrage 116 wird für die Treiber gemacht, die spezifisch für das Zielsystem sind, unter Verwendung von Treiberlokalisierer 16, Betriebssysteminstallationseinheit 20 und Nachschlagetabelle 22 wie oben besprochen, damit auf den Verwahrungsort von Treiberstacks 118 zugegriffen wird und die OEM-Treiber 120 abgeholt werden. Die Treiber, die abgeholt wurden, werden danach installiert und die Betriebssysteminstallation kann dann fertig gestellt werden 122 und das Verfahren endet 124.
  • Mit Bezug jetzt auf 3 wird ein Verfahren, die generell bei 200 gezeigt ist, dargestellt. Das Verfahren beginnt 210 mit dem Starten (Boot) der Betriebssysteminstallationseinheit 212. Danach wird eine Feststellung bei 214 gemacht, ob es einer OEM-Treiberstack-Ressourcenlokalisierer (auch Treiberlokalisierer genannt) innerhalb des nicht flüchtigen RAM gibt. Falls es keinen Treiberpfad-Ressourcenlokalisierer gibt, schreitet das Verfahren zum Schritt 218 fort, wo eine Überprüfung für einen OEM-Treiberressourcenlokalisierer in der Betriebssysteminstallationseinheit 218 stattfindet. Falls kein Treiberlokalisierer innerhalb des Betriebssystems gefunden wird, wird ein lokaler oder manueller Modus 224 gestartet, in dem der Benutzer aufgefordert wird, die Treiber, die notwendig für die Betriebssysteminstallation sind, von Hand zu finden und aufzuladen.
  • Jedoch, falls ein Treiberlokalisierer entweder beim Schritt 214 oder beim Schritt 218 gefunden wird, schreitet das Verfahren zum Schritt 224 fort, bei welchem Information innerhalb des Treiberlokalisierers verwendet wird für die Erstellung eines Treiberlokalisierers oder einer Systemressource und System-Unterstützungslokalisierer (system support locator, SRSL) wie oben beschrieben. Das Verfahren überprüft dann eine Netzwerkverbindung 226. Für den Fall, dass keine Netzwerkverbindung zur Verfügung steht, wird eine lokale Betriebssysteminstallation von Hand notwendig 224. Jedoch, falls eine Netzwerkverbindung gefunden wird, können die notwendigen Treiber über die Netzwerkverbindung 228 abgeholt werden. Die Treiber werden dann installiert und die Betriebssysteminstallation kann fertig gestellt werden 230 und das Verfahren endet 232.
  • Das System und das Verfahren, die oben beschrieben wurden, vereinfachen die automatische Ermittlung und Installation von systemspezifischen Treibern während der Installation des nativen Betriebssystems (native OS). Sie liefert einen vorteilhaften Weg zum Verbinden eines Zielsystems 12 mit einer Online-Ressource, die das Treiberstack für die Vorbetriebssysteminstallationumgebung bereitstellt.
  • Obwohl die offenbarten Ausführungsbeispiele im Detail beschrieben wurden, sollte es klar sein, dass verschiedene Änderungen, Ersetzungen und Modifikationen hieran gemacht werden können, ohne von ihrem Geist und Umfang abzuweichen.

Claims (20)

  1. Ein Informationsverarbeitungssystem aufweisend: ein Zielsystem, das einen nicht flüchtigen Speicher aufweist mit einem Treiberlokalisierer, der darauf gespeichert ist, wobei das Zielsystem betriebsbereit ist, um auf den Treiberlokalisierer in einer Vorbetriebssystem-(pre-OS) Umgebung zuzugreifen; eine Betriebssysteminstallationsressource, die mit dem Zielsystem kommuniziert; einen Treiberlokalisierer, der geeignet ist, die Verbindung des Zielsystems mit der Betriebssysteminstallationsressource in der Vorbetriebssystemumgebung zu unterstützen; und die Betriebssysteminstallationsressource, die geeignet ist, zumindest einen Treiber, der für das Zielsystem notwendig ist, basierend auf dem Treiberlokalisierer zu ermitteln.
  2. Das Informationsverarbeitungssystem gemäß Anspruch 1, wobei der Treiberlokalisierer einen Universellen Ressourcenlokalisierer umfasst (Universal Resource Locator, URL).
  3. Das Informationsverarbeitungssystem gemäß Anspruch 2, wobei der URL eine Systemtypkennung umfasst, wobei die Systemtypkennung einem Systemtyp des Zielsystems entspricht.
  4. Das Informationsverarbeitungssystem gemäß Anspruch 2, wobei der URL einen Service-Tag, der mit dem Zielsystem verbunden ist, umfasst.
  5. Das Informationsverarbeitungssystem gemäß Anspruch 2, wobei der URL eine Kennung umfasst, die geeignet ist, das Zielsystem eindeutig zu ermitteln.
  6. Das Informationsverarbeitungssystem gemäß Anspruch 2, wobei der URL eine ausgewählte Unterstützungsstelle-Seite umfasst.
  7. Das Informationsverarbeitungssystem gemäß Anspruch 1, weiterhin aufweisend eine Treiberdatenbank, die eine Mehrzahl von Treibern speichert, wobei die Treiberdatenbank mit der Betriebssysteminstallationsressource kommuniziert, wobei die Betriebssysteminstallationsressource geeignet ist, Treiber von der Treiberdatenbank abzurufen, die für das Zielsystem notwendig sind.
  8. Das Informationsverarbeitungssystem gemäß Anspruch 7, wobei die Treiberressource mit der Betriebssysteminstallationsressource über ein Netzwerk kommuniziert.
  9. Das Informationsverarbeitungssystem gemäß Anspruch 1, weiterhin aufweisend eine Nachschlagetabelle, die in der Betriebssysteminstallationsressource gespeichert ist, wobei die Nachschlagetabelle eine Mehrzahl von Treiberlokalisierern für eine Mehrzahl von Zielsystemen auflistet, sowie entsprechende Treiberdaten, die für jedes Zielsystem notwendig sind.
  10. Das Informationsverarbeitungssystem gemäß Anspruch 1, wobei die Betriebssysteminstallationsressource geeignet ist, den zumindest einen Treiber abzurufen und den zumindest einen Treiber auf dem Zielsystem zu installieren.
  11. Das Informationsverarbeitungssystem gemäß Anspruch 1, wobei die Betriebssysteminstallationsressource geeignet ist, ein Betriebssystem auf dem Zielsystem zu installieren.
  12. Das Informationsverarbeitungssystem gemäß Anspruch 1, wobei: das Informationsverarbeitungssystem weiterhin ein Treiberlokalisierer-Zusammenstellungsmodul aufweist; eine zielsystemspezifische und eindeutige Kennung, die auf dem NVRAM gespeichert ist, und einen generischen URL, die auf dem NVRAM gespeichert ist; das Treiberlokalisiererzusammenstellungsmodul, das geeignet ist, das Zielsystem mit der eindeutigen Kennung und dem generischen URL zu kombinieren, um den Treiberlokalisierer zu erzeugen.
  13. Ein Treiberlokalisierer für die Verwendung in einer Vorbetriebssystem-(pre-OS) Umgebung aufweisend: eine Netzwerkadresse, die geeignet ist, ein zugehöriges Zielsystem zu einer entsprechenden Betriebssysteminstallationsressource in der Vorbetriebssystem-Umgebung zu führen; und wobei der Treiberlokalisierer einen Universellen Ressourcenlokalisierer (URL) umfasst.
  14. Der Treiberlokalisierer gemäß Anspruch 13, wobei der URL eine Systemtypkennung, die dem Systemtyp des Zielsystems entspricht, umfasst.
  15. Der Treiberlokalisierer gemäß Anspruch 13, wobei der URL einen Service-Tag, der mit dem Zielsystem verbunden ist, enthält.
  16. Der Treiberlokalisierer gemäß Anspruch 13, wobei der URL eine Kennung umfasst, die geeignet ist, das zugehörige Zielsystem eindeutig zu identifizieren.
  17. Der Treiberlokalisierer gemäß Anspruch 13, wobei der URL eine ausgewählte Unterstützungsstelle-Seite umfasst.
  18. Ein Verfahren für die automatische Installation von Treibern in einer Vorbetriebssystem-(pre-OS) Umgebung, aufweisend: Bereitstellung eines Treiberlokalisierers innerhalb eines nicht flüchtigen Speichers eines Zielsystems; Zugreifen auf den Treiberlokalisierer in einer Vorbetriebssystem-Umgebung; Zugreifen auf eine Betriebssysteminstallationsressource mittels des Treiberlokalisierers; und Ermitteln durch die Betriebssysteminstallationsressource von zumindest einem Treiber basierend auf dem Treiberlokalisierer.
  19. Das Verfahren gemäß Anspruch 18, wobei die Bereitstellung des Treiberlokalisierers die Bereitstellung eines Universellen Ressourcenlokalisierers (URL) umfasst.
  20. Das Verfahren gemäß Anspruch 19, wobei der URL eine Kennung umfasst, die geeignet ist, das zugehörige Zielsystem eindeutig zu identifizieren.
DE102007002155A 2006-01-18 2007-01-15 Verfahren und System für automatisierte Installation von systemspezifischen Treibern Ceased DE102007002155A1 (de)

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US11/333,938 2006-01-18
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