[go: up one dir, main page]

DE102007000994B4 - Spritzgießvorrichtung zur Herstellung von Kunststoffbauteilen aus wenigstens zwei Kunststoffkomponenten - Google Patents

Spritzgießvorrichtung zur Herstellung von Kunststoffbauteilen aus wenigstens zwei Kunststoffkomponenten Download PDF

Info

Publication number
DE102007000994B4
DE102007000994B4 DE200710000994 DE102007000994A DE102007000994B4 DE 102007000994 B4 DE102007000994 B4 DE 102007000994B4 DE 200710000994 DE200710000994 DE 200710000994 DE 102007000994 A DE102007000994 A DE 102007000994A DE 102007000994 B4 DE102007000994 B4 DE 102007000994B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
injection
mold
injection molding
plastic components
plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE200710000994
Other languages
English (en)
Other versions
DE102007000994A1 (de
Inventor
Christoph Prof. Dr. Ing. Jaroschek
Benjamin Riecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FACHHOCHSCHULE BIELEFELD
Original Assignee
FACHHOCHSCHULE BIELEFELD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FACHHOCHSCHULE BIELEFELD filed Critical FACHHOCHSCHULE BIELEFELD
Priority to DE200710000994 priority Critical patent/DE102007000994B4/de
Publication of DE102007000994A1 publication Critical patent/DE102007000994A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102007000994B4 publication Critical patent/DE102007000994B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/03Injection moulding apparatus
    • B29C45/04Injection moulding apparatus using movable moulds or mould halves
    • B29C45/0408Injection moulding apparatus using movable moulds or mould halves involving at least a linear movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/16Making multilayered or multicoloured articles
    • B29C45/1615The materials being injected at different moulding stations
    • B29C45/162The materials being injected at different moulding stations using means, e.g. mould parts, for transferring an injected part between moulding stations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • B29C45/2673Moulds with exchangeable mould parts, e.g. cassette moulds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/72Heating or cooling
    • B29C45/7207Heating or cooling of the moulded articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spritzgießvorrichtung (1) zur Herstellung von Kunststoffbauteilen aus wenigstens zwei Kunststoffkomponenten, mit wenigstens zwei Spritzaggregaten (3) und (4) und einer Transporteinrichtung (5) zwischen den beiden Spritzaggregaten (3) und (4), wobei jedem Spritzaggregat (3) und (4) ein Spritzwerkzeug (6) und (7) zugeordnet ist, in denen die entsprechend ausgebildete Kavität (8) für die erste Kunststoffkomponente sowie für die zweite Kunststoffkomponente vorgesehen ist. Erfindungsgemäß ist dabei die die Kunststoffkomponenten aufnehmende Kavität (8) als separates vom Spritzwerkzeug (6, 7) trennbares Formeinsatzelement (9) ausgebildet, und wobei an der Transporteinrichtung (5) mehrere baugleiche Formeinsatzelemente (9) vorgesehen sind, die in einem Kreislauf (10) mit den Spritzwerkzeugen (6, 7) der Spritzaggregate (3, 4) zusammenwirken.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Spritzgießvorrichtung zur Herstellung von Kunststoffbauteilen aus wenigstens zwei Kunststoffkomponenten mit wenigstens zwei Spritzaggregaten und einer Transporteinrichtung zwischen den Spritzaggregaten, wobei jedem Spritzaggregat ein Spritzwerkzeug zugeordnet ist, in denen die entsprechend ausgebildete Kavität für die erste Kunststoffkomponente sowie für die zweite Kunststoffkomponente vorgesehen ist.
  • Stand der Technik
  • Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, Kunststoffbauteile aus unterschiedlichen Kunststoffen herzustellen, wobei dabei mindestens zwei Prozessschritte erforderlich sind. Zunächst wird ein Vorspritzling hergestellt, der in einem zweiten Arbeitsschritt mit einem zweiten Kunststoff überspritzt wird. Dieser Vorgang kann mit zwei unabhängig voneinander arbeitenden Systemen aus jeweils Maschine und Werkzeug erfolgen, wobei auf der ersten Maschine ein Vorspritzling hergestellt wird, der mit der zweiten Maschine zumindest teilweise überspritzt wird. Der Hohlraum im zweiten Werkzeug muss dafür größer sein als derjenige des ersten Werkzeugs. Alternativ gibt es Maschinen, die mit mehr als einem Kunststoff-Spritzaggregat ausgerüstet sind, und den jeweiligen Kunststoff aufschmelzen und mit Druck und definierter Geschwindigkeit in ein Werkzeug einspritzen. Die geeigneten Werkzeuge für diese Maschinen haben mehr als einen Hohlraum, damit jedes der genannten Spritzaggregate den jeweiligen Kunststoff in die entsprechende Form füllt. Der zu verfüllende Hohlraum in der Form baut sich dabei derart auf, dass in den Hohlraum eine erste Kunststoffkomponente für den Vorspritzling eingebracht wird, wobei nach einer Abkühlzeit die zweite Kunststoffkomponente auf Bereiche des Vorspritzlings und in den Resthohlraum der Form injiziert wird. Dabei entsteht dann je nach Ausbildung der Hohlräume ein mehrkomponentiges Bauteil.
  • Für ein Überspritzen eines Vorspritzlings auf der Vorder- und Rückseite ist es erforderlich, diesen aus der Kavität zu entformen, um ihn dann in eine andere geeignete Kavität wieder einzusetzen, so dass die zweite Kunststoffkomponente auf beiden Seiten darüber gespritzt werden kann. Dies kann nur erfolgen, in dem der Vorspritzling komplett aus dem Werkzeug genommen und in die weitere Kavität eines anderen Werkzeugs eingesetzt wird. Der Nachteil hierbei ist, dass das noch nicht fertige Kunststoffteil erneut positioniert werden muss. In einer Massenproduktion erfolgt dies mit automatisierten Systemen, wobei Beschädigungen des Vorspritzlings nicht ausgeschlossen werden können.
  • Zu dem ist auch bekannt, dass der Vorspritzling nur auf einer Seite überspritzt wird. In dem Fall kann der Vorspritzling einseitig im Werkzeug verbleiben und wird über einen im Werkzeug integrierten Antrieb mittels beweglicher Teile des Werkzeugs in einen zweiten Kavitätsbereich transportiert. Diese Bewegungen können sowohl rotatorisch als auch translatorisch sein.
  • Es ist aber immer so, dass die Prozesse für den Vorspritzling als auch für die weitere zu überspritzende Komponente zeitlich parallel ablaufen. Damit sind sowohl die Einspritz- als auch die notwendigen Kühlprozesse gemeint, damit der Kunststoff anschließend stabil genug ist, sowohl für die Manipulation des Vorspritzlings, damit ist das Umsetzen in die zweite Kavität gemeint, als auch für das Überspritzen und für das Entformen.
  • So ist beispielsweise aus der EP 0 993 262 B1 eine Mehrkomponenten-Spritzgießvorrichtung bekannt, die insbesondere zur Herstellung von Zahnbürsten mit mindestens zwei abfolgenden Stationen arbeitet. Die beiden Spritzgießstationen sind durch eine Transportvorrichtung miteinander verbunden, wobei die einzelnen Stationen mittels eines Zugmitteltriebes zwischen Transportvorrichtung und Spritzwerkzeug in Wirkverbindung stehen. Der Zugmitteltrieb befindet sich hier außerhalb des Spritzwerkzeuges, und führt bzw. entnimmt dem Spritzwerkzeug im geöffneten Zustand Spritzlinge. Durch die Ausbildung dieser Vorrichtung kann das Spritzwerkzeug schneller als bisher geöffnet und wieder geschlossen werden.
  • Als nachteilig bei den beschriebenen Verfahren zur Herstellung von Kunststoffbauteilen mit wenigstens zwei Kunststoffkomponenten wird es daher angesehen, dass diese Systeme auf der Annahme basieren, dass während der Kühlzeit Kräfte notwendig sind, damit die Formhohlräume geschlossen bleiben. Dadurch sind verhältnismäßig lange Wartezeiten der Maschine unabdingbar. Hier ist die gesamte Produktionseinheit, Maschine und Werkzeug, nicht produktiv und kostet unnötig viel Geld. Entsprechendes gilt auch für das Mehrkomponenten-Spritzgießaggregat, bei der insbesondere der Spritzling in der Form an dem Spritzgießaggregat verbleibt. Ein taktweises Weiterfördern erfolgt nur wenn der Spritzling eine gewisse Formstabilität nach dem Abkühlprozess erfährt.
  • Aus der DD 45 835 A1 und der DE 10 2005 003 074 B4 ist es bekannt, die Auslastung der Spritzaggregate zu verbessern, indem die Form bzw. die Formen außerhalb des Spritzaggregates z. B. abgekühlt und entformt werden.
  • Aus der DD 45 835 A1 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der über eine Transportvorrichtung die geschlossenen Formeinsätze nacheinander zum Einfüllen eines Kunststoffes der Press-Spritzvorrichtung zugeführt werden. Unter der Hubeinrichtung wird die Form geöffnet und das Formteil ausgeworfen (Sp. 4, Z. 20–23).
  • In der DE 10 2005 003 074 B4 wird mittels einer Transportvorrichtung, hier ein Knickarmroboter, das Formeneinsatzpaar in die Spritzstation einer Spritzgießmaschine eingesetzt und aus mindestens zwei Spritzaggregaten Kunststoff eingespritzt. Dann wird nach dem Öffnen der Spritzstation ein neues Formeneinsatzpaar eingesetzt und das mit Kunststoff gefüllte Formeneinsatzpaar in eine Ablage- und Kühlstation abgelegt, von wo es mittels des Knickarmroboters in die Entformstation transportiert wird.
  • Aufgabe
  • Es ist daher die Aufgabe der Erfindung eine höhere Auslastung von Maschinen und Werkzeugen bereitzustellen, um die Herstellungskosten für Mehrkomponenten-Kunststoffartikel wesentlich zu senken.
  • Lösung
  • Die gestellte Aufgabe wird durch Bereitstellung einer Spritzgießvorrichtung zur Herstellung von Kunststoffbauteilen aus wenigstens zwei Kunststoffkomponenten gemäß dem Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die erfindungsgemäße Spritzgießvorrichtung weist zwei Aufnahmeräume 14 und zwei Spritzwerkzeuge 6 und 7 für trennbare Formeinsatzelemente 9 auf. Dabei umfasst die Vorrichtung eine Transporteinrichtung 5 mit mehreren baugleichen Formeinsatzelementen 9, die in einem Kreislauf 10 um einen Mittelblock 11 geführt werden. In dem die Formeinsätze in einem Kreislauf geführt werden und vom Mittelblock getrennt werden, kann das Kunststoffbauteil 2 im noch plastischen Zustand entformt werden, da es sich noch in der Kavität des Formeinsatzelementes befindet. Das Formeinsatzelement wird dann einem Kühlungsprozess zugeführt. Während der Kühlphase kann durch Ansetzen des nächsten Formeinsatzelementes bereits der nächste Spritzvorgang durchgeführt werden. Dadurch kann mit der erfindungsgemäßen Spritzgießvorrichtung die Taktzahl wesentlich erhöht werden. Die Produktion wird beschleunigt, wobei immense Kosten eingespart werden. Die jeweiligen Verfahrensschritte erfolgen unabhängig voneinander und damit kann die Leistungsfähigkeit erhöht werden.
  • Zwei der im Kreislauf geführten baugleichen Formeinsatzelemente befinden sich während der Kunststoffkomponenten-Injektion zwischen dem Mittelblockelement und dem Spritzwerkzeug mit einem zugeordneten Spritzaggregat.
  • Dabei bilden das Mittelblockelement und das Spritzwerkzeug einen Aufnahmeraum zur Zentrierung des Formeinsatzelementes für den Spritzvorgang. Somit wird im Formeinsatzelement eine Kavität ausgebildet in die Kunststoffmasse injiziert werden kann.
  • Das Formeinsatzelement besteht aus zwei Formhälften. Dies wirkt sich insbesondere für den Entformvorgang vorteilhaft aus, so dass beim Entformen der Kavität diese auseinander gefahren werden können, so dass das fertige Zwei-Komponenten-Kunststoffbauelement aus der Form entnommen werden kann bzw. aus den beiden Formhälften heraus fällt.
  • Seitlich um das Mittelblockelement sind Spritzwerkzeuge mit Spritzaggregaten angeordnet. Jedem Spritzwerkzeug ist im Kreislauf wenigstens eine Abkühlstation nachgeschaltet, so dass Spritzvorgang und Kühlvorgang voneinander getrennt erfolgen. Weiter befindet sich im Kreislauf eine Entformstation, wobei in dem Kreislauf auch eine Manipulationsstation vorgesehen ist, an der insbesondere das Formeinsatzelement für die unterschiedliche Kunststoffkomponente manipuliert werden kann.
  • Ausführungsbeispiel
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachstehenden 1 und 2 näher erläutert; dabei zeigen:
  • 1 Draufsicht auf eine Spritzgießvorrichtung in der geschlossenen Situation der Spritzwerkzeuge mit in einem Kreislauf rotierenden Formeinsatzelementen mit Mittelblockelement;
  • 2 eine Darstellung gemäß der 1 in der geöffneten Situation der Spritzwerkzeuge mit Mittelblock.
  • Ausführungsbeispiel
  • Die 1 und 2 zeigen in vereinfachter Darstellung eine Spritzgießvorrichtung 1 zur Herstellung von Kunststoffbauteilen 2. Diese bestehen aus wenigstens zwei Kunststoffkomponenten, die mit wenigstens zwei Spritz aggregaten 3 und 4 und einer Transporteinrichtung 5, wie sie hier nur andeutungsweise mit Pfeilen gezeigt ist, gefertigt werden. Jedem Spritzaggregat 3 und 4 ist ein Spritzwerkzeug 6 und 7 zugeordnet.
  • Es wird vorgesehen, dass die die Kunststoffkomponenten aufnehmende Kavität 8 als separates vom Spritzwerkzeug 6 bzw. 7 trennbares Formeinsatzelement 9 ausgebildet ist. Mit der Transporteinrichtung 5 werden mehrere baugleiche Formeinsatzelemente 9 in einem Kreislauf 10 zu den Spritzwerkzeugen 6 bzw. 7 transportiert.
  • In 1 ist eine Ausführungsform mit einem Mittelblockelement 11 dargestellt, die unmittelbar dem Spritzwerkzeug 6 und 7 mit den Spritzaggregaten 3 und 4 zugeordnet sind. Die beiden Werkzeuge 6 und 7 sind über das Mittelblockelement 11 zu einem gemeinsamen Werkzeug mit zwei Öffnungsebenen zusammengebaut, das in eine Spritzgießmaschine mit zwei oder mehr Spritzaggregaten eingebaut werden kann.
  • Insbesondere bei der Schließstellung, wie in der 1 dargestellt, wird das Formeinsatzelement 9 von den Spritzwerkzeugen 6, 7 aufgenommen, so dass sich eine Einfügung des Formeinsatzelementes 9 in das Spritzwerkzeug 6 bzw. 7 für den Injektionszyklus ergibt. Das Mittelblockelement 11 weist mit dem Spritzwerkzeug 6, 7 einen Aufnahmeraum 14 zur Zentrierung des Formeinsatzelementes 9 für den Spritzvorgang auf. Somit wird gewährleistet, dass insbesondere das Formeinsatzelement 9 formschlüssig in dem Spritzwerkzeug 6, 7 eingesetzt ist, so dass störungsfreier Injektionsvorgang vorgenommen werden kann.
  • Wie aus der 1 zu erkennen ist, besteht das einzelne Formeinsatzelement 9 aus zwei Formhälften 9.1 und 9.2. Dies ist insbesondere für die Möglichkeit eines leichten Entformens des Formlings gedacht.
  • Gemäß der Ausführungsform der 1 und 2 ist ein Kreislauf 10 dargestellt, wobei in dem Kreislauf 10 insgesamt sechs Formeinsatzelemente 9 vorgehalten werden. Dabei zeigt die 1 den Injektionszyklus bei geschlossenem Spritzwerkzeug 6, 7, und 2 die geöffnete Situation der Spritzwerkzeuge 6, 7. Dabei ist jeweils seitlich des Mittelblocks 11 ein Spritzwerkzeug 6 und ein Spritzwerkzeug 7 mit den Spritzaggregaten 3, 4 angeordnet. Jedem Spritzwerkzeug 6, 7 ist im Kreislauf 10 wenigstens eine Abkühlstation 15 und 16 nachgeschaltet, wobei im Kreislauf entsprechend der Position 17 eine Entformstation angeordnet ist. Zu dem kann auch im Kreislauf 10 eine Manipulationsstation 18 für das Formeinsatzelement 9 vorgesehen sein, die insbesondere hier die Möglichkeit schafft, für den zweiten Spritzvorgang die Form zu manipulieren.
  • Der Kreislauf 10 umfasst folgende Arbeitstakte für ein Formeinsatzelement 9, wobei ausgehend von der 1 in der geschlossenen Situation des Spritzwerkzeuges 6 das Formeinsatzelement 9 in einer Position 1 mit der ersten Kunststoffkomponente verfüllt wird. Wird das Spritzwerkzeug 6 geöffnet, wie dies in der 2 dargestellt ist, wird mittels der Transportvorrichtung 5 das Formeinsatzelement 9 zur Abkühlung 15 gefahren. Nach einem weiteren Takt wird das Formeinsatzelement 9 zur Manipulationsstation 18 gefahren. In dieser Situation wird das Formeinsatzelement 9 so umgebaut, dass die zweite Kunststoffkomponente in die Kavität 8 eingebracht werden kann. Dann wird das Formeinsatzelement 9 an das Mittelblockelement 11 gefahren, und das Spritzwerkzeug 7 zugefahren, so dass dann im geschlossenen Zustand des Spritzwerkzeuges 7 die zweite Kunststoffkomponente in die Kavität 8 injiziert werden kann. Dann wird das Formeinsatzelement 9 zur Abkühlstation 16 transportiert, wo die zweite eingespritzte Kunststoffkomponente auskühlen kann, bevor das Formeinsatzelement 9 zu der Entformstation 17 gelangt. Ist das Formeinsatzelement 9 entformt, so beginnt der Kreislauf 10 erneut.
  • 1
    Spritzgießvorrichtung
    2
    Kunststoffbauteil
    3
    Spritzaggregat
    4
    Spritzaggregat
    5
    Transporteinrichtung
    6
    Spritzwerkzeug
    7
    Spritzwerkzeug
    8
    Kavität
    9
    Formeinsatzelement
    9.1
    Formhälfte
    9.2
    Formhälfte
    10
    Kreislauf
    11
    Mittelblockelement
    14
    Aufnahmeraum
    15
    Abkühlstation
    16
    Abkühlstation
    17
    Entformstation
    18
    Manipulationsstation

Claims (3)

  1. Spritzgießvorrichtung (1) zur Herstellung von Kunststoffbauteilen (2) aus wenigstens zwei Kunststoffkomponenten K1 und K2, bestehend aus einem feststehenden Mittelblockelement (11) mit zwei Aufnahmeräumen (14) zur Zentrierung der Formeineinsatzelemente (9) in den Spritzwerkzeugen (6, 7) mit den ihnen zugeordneten Spritzgießaggregaten (3, 4) und aus mindestens zwei Formeinsatzelementen (9), wobei die Formeinsatzelemente (9) mittels einer Transportvorrichtung (5) vom ersten Spritzwerkzeug (6) über eine Abkühlstation (16) und eine Manipulationsstation (18) zu einem zweiten Spritzwerkzeug (7) und von dort zur Abkühlstation (15) und der Entformstation (17) um das Mittelblockelement (11) bewegt werden.
  2. Spritzgießvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Formeinsatzelement (9) aus zwei Formhälften (9.1 und 9.2) besteht.
  3. Spritzgießvorrichtung (1) nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Spritzwerkzeug (6, 7) im Kreislauf (10) wenigstens eine Abkühlstation (15, 16) nachgeschaltet ist.
DE200710000994 2007-11-23 2007-11-23 Spritzgießvorrichtung zur Herstellung von Kunststoffbauteilen aus wenigstens zwei Kunststoffkomponenten Expired - Fee Related DE102007000994B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200710000994 DE102007000994B4 (de) 2007-11-23 2007-11-23 Spritzgießvorrichtung zur Herstellung von Kunststoffbauteilen aus wenigstens zwei Kunststoffkomponenten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200710000994 DE102007000994B4 (de) 2007-11-23 2007-11-23 Spritzgießvorrichtung zur Herstellung von Kunststoffbauteilen aus wenigstens zwei Kunststoffkomponenten

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102007000994A1 DE102007000994A1 (de) 2009-05-28
DE102007000994B4 true DE102007000994B4 (de) 2009-11-19

Family

ID=40576724

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200710000994 Expired - Fee Related DE102007000994B4 (de) 2007-11-23 2007-11-23 Spritzgießvorrichtung zur Herstellung von Kunststoffbauteilen aus wenigstens zwei Kunststoffkomponenten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102007000994B4 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010029789A1 (de) * 2010-06-08 2011-12-08 Faurecia Kunststoffe Automobilsysteme Gmbh Frontträger für ein Kraftfahrzeug
DE102010029787A1 (de) * 2010-06-08 2011-12-08 Faurecia Kunststoffe Automobilsysteme Gmbh Frontträger für ein Kraftfahrzeug
JP5559278B2 (ja) 2012-09-19 2014-07-23 ファナック株式会社 多色成形品の製造方法および射出成形システム
ITMI20131615A1 (it) * 2013-09-30 2015-03-31 Onni Stamp S R L Dispositivo per la formatura di prodotti co-stampati e relativa macchina di stampaggio
WO2016037640A1 (en) * 2014-09-09 2016-03-17 Qpharma Ab An insertable mould assembly, a substrate and an injection moulding tool for the insertable mould assembly, method of using the insertable mould assembly and the injection moulding tool, objects obtained using same, and uses of the objects

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD45835A1 (de) * 1965-03-23 1966-02-05 Friedrich Hagans Verfahren und vorrichtung zur Herstellung von härtbaren Kunststoff-Formkörpern
DE102005003074B4 (de) * 2005-01-22 2007-11-22 Zahoransky Gmbh Formen-Und Werkzeugbau Spritzgießmaschine

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999001055A1 (de) 1997-07-02 1999-01-14 M + C Schiffer Gmbh Spritzgiessvorrichtung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD45835A1 (de) * 1965-03-23 1966-02-05 Friedrich Hagans Verfahren und vorrichtung zur Herstellung von härtbaren Kunststoff-Formkörpern
DE102005003074B4 (de) * 2005-01-22 2007-11-22 Zahoransky Gmbh Formen-Und Werkzeugbau Spritzgießmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
DE102007000994A1 (de) 2009-05-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102013016535B4 (de) Fertigungsverfahren und spritzgiessystem für mehrfarbige formteile
EP1843887B1 (de) Spritzgiessmaschine mit aus einer halterung entnehmbarem formeinsatzpaar
EP0293665A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Borstenwaren aus Kunststoff
EP1174242A2 (de) Vefahren und Vorrichtung zum Spritzgiessen von aus mehreren Komponenten bestehenden Kunstoffartikeln
DE102007000994B4 (de) Spritzgießvorrichtung zur Herstellung von Kunststoffbauteilen aus wenigstens zwei Kunststoffkomponenten
EP1782936B1 (de) Spritzgießvorrichtung
DE10121691A1 (de) Spritzgießmaschne
EP2029342B1 (de) Schliessvorrichtung mit zwei schiebetischen
EP0993262B1 (de) Spritzgiessvorrichtung
DE19506599C1 (de) Spritzgußmaschine
DE102022133924A1 (de) Schließeinheit für eine Formgebungsmaschine
DE102010018121B4 (de) Spritzgießmaschine zur Herstellung einer Mehrzahl von Spritzgießteilen in einem Zyklus
DE19700171C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur vollautomatischen Herstellung von Schuhen
CH705721A2 (de) Spritzgiessvorrichtung mit drehbarem Mittelteil.
DE69905323T2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Vorformlingen in Fertigungsanlagen zur Herstellung von Flaschen und Behältern oder Produkten unterschiedlicher Art
EP3888867A1 (de) Spritzgusssystem, fertigungssystem und verfahren zur herstellung von formteilen aus spritzfähigen oder schäumfähigen formmassen
DE19722366A1 (de) Bürstenherstellungsmaschine
DE10208599B4 (de) Bürstenherstellungsmaschine
DE102021121679B3 (de) Spritzgiessvorrichtung mit drehbaren Kernabschnitten sowie Verfahren zur Herstellung von spritzgegossenen Mehrkomponenten-Kunststoffteilen
DE102004022821A1 (de) Spritzgießmaschine
BE1026382B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Spritzlingen
EP1818157B1 (de) Blasmaschine
EP1048435A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Spritzblasformen
DE202025102063U1 (de) Fertigungssystem zur Herstellung von Formteilen aus Formmassen
WO2014075883A1 (de) Wendemodul für eine spritzgiessmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20140603