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DE102007000962A1 - Lenksystem, insbesondere für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Lenksystem, insbesondere für ein Kraftfahrzeug Download PDF

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DE102007000962A1
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DE
Germany
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steering
pinion
shaft
motor
electric motor
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102007000962A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried Leutner
Michael Hauck
Helmut Bareis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Automotive Steering GmbH
Original Assignee
ZF Lenksysteme GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by ZF Lenksysteme GmbH filed Critical ZF Lenksysteme GmbH
Priority to DE102007000962A priority Critical patent/DE102007000962A1/de
Publication of DE102007000962A1 publication Critical patent/DE102007000962A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/04Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/04Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear
    • B62D5/0421Electric motor acting on or near steering gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)

Abstract

Ein Lenksystem weist eine Lenksäule auf, deren Drehbewegung auf ein Lenkgestänge übertragbar ist, das mindestens einem lenkbaren Rad verbunden ist. Des Weiteren ist ein Elektromotor zur Lenkkraftunterstützung vorgesehen, der über ein mindestens zweistufiges Riemengetriebe mit einem Hilfskraftritzel gekoppelt ist, das mit einer Zahnstange des Lenkgestänges kämmt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Lenksystem, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Aus der DE 10 2004 059 461 A1 ist ein Lenksystem für ein Kraftfahrzeug mit elektromotorischer Lenkkraftunterstützung bekannt. Parallel zur Lenkwelle des Lenksystems ist ein Elektromotor angeordnet, der über ein zweistufiges Riemengetriebe mit der Lenkwelle gekoppelt ist und die Lenkwelle mit einem lenkunterstützenden Moment beaufschlagt. Die Höhe der Lenkkraftunterstützung kann über das Übersetzungsverhältnis im Riemengetriebe beeinflusst werden.
  • Das Unterstützungsmoment wirkt zusätzlich zu dem vom Fahrer erzeugten Lenkmoment auf die Lenkwelle, die diesen erhöhten Belastungen entsprechend ausgebildet sein muss. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass für die Anordnung des Elektromotors parallel zur Lenkwelle ein entsprechender Bauraum vorgehalten werden muss.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein klein bauendes Lenksystem mit elektrischer Lenkkraftunterstützung und zumindest zweistufiger Übersetzung zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
  • Das erfindungsgemäße Lenksystem, das insbesondere in Kraftfahrzeugen wie Personenkraftwagen oder Lastkraftwagen eingesetzt wird, umfasst eine Lenksäule, deren Drehbewegung auf ein Lenkgestänge übertragbar ist, dem eine Zahnstange zugeordnet ist, welche über ein Lenkritzel mit der Lenksäule in der Weise gekoppelt ist, dass jede Drehbewegung der Lenksäule über das Lenkritzel in eine auf die lenkbaren Räder wirkende Stellbewegung der Zahnstange übertragen wird. Des Weiteren ist zur Lenkkraftunterstützung ein Elektromotor vorgesehen, der über ein mindestens zweistufiges Riemengetriebe ein Hilfskraftritzel antreibt, welches mit der Zahnstange des Lenkgestänges kämmt.
  • Dieses Lenksystem weist den Vorteil auf, dass das unterstützende Servomoment des Elektromotors nicht in die Lenkwelle bzw. -säule eingeleitet wird, sondern über das Hilfskraftritzel unmittelbar in die Zahnstange des Lenkgestänges. Die Lenksäule bleibt dagegen vom unterstützenden Moment des Elektromotors entlastet, so dass eine entsprechend schwächere Dimensionierung der Lenksäule grundsätzlich ausreicht.
  • Ein weiterer Vorteil liegt in der räumlichen Trennung zwischen der Lenkwelle und der Einleitung des Unterstützungsmoments in das Lenksystem, wodurch zusätzliche konstruktive Möglichkeiten und Freiheitsgrade im Hinblick auf die Gestaltung und Anordnung der verschiedenen Lenksystembauteile gegeben sind. Es ist nicht mehr zwingend erforderlich, unmittelbar neben der Lenksäule Bauraum für die Anordnung des Elektromotors vorzusehen. Vielmehr kann der Elektromotor gemäß einer vorteilhaften Ausführung mit Abstand zur Lenksäule und ggf. benachbart zur Zahnstange positioniert werden.
  • Das zumindest zweistufige Riemengetriebe, welches zwischen dem Elektromotor und der Einleitung in das Lenksystem zwischengeschaltet ist, ermöglicht trotz der kompakten Ausführung des Lenksystems die Erzeugung eines hohen Unterstützungs- bzw. Servomoments bei zugleich hohem Wirkungsgrad.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass das Hilfskraftritzel, über das das Unterstützungsmoment vom Elektromotor in die Zahnstang eingeleitet wird, mit dem Lenkritzel identisch ist, welches mit der Lenksäule gekoppelt ist und über das die Lenkbewegung des Fahrers auf die Zahnstange übertragen wird. Dem Lenkritzel kommt somit eine doppelte Funktion zu: zum einen die Übertragung der Lenkbewegung des Fahrers über die Lenksäule, zum andern die Einleitung des Unterstützungsmomentes vom Elektromotor. Auf ein zusätzliches Hilfskraftritzel kann in dieser Ausführung verzichtet werden, was sich in einem geringen Bauraum niederschlägt.
  • Gemäß einer alternativen vorteilhaften Ausführung ist jedoch das Hilfskraftritzel separat vom Lenkritzel ausgeführt, wodurch eine vollständige funktionale Trennung zwischen Lenksäule und Lenkritzel einerseits und dem Elektromotor sowie dem Riemengetriebe und dem Hilfskraftritzel andererseits gegeben ist. Aufgrund dieser Trennung kann die Servoeinheit mit dem Elektromotor und dem Riemengetriebe an praktisch beliebigen Stellen entlang der Zahnstange angeordnet werden. Die Servoeinheit kann als modulares System ausgeführt werden, das über das Hilfskraftritzel mit der Zahnstange gekoppelt wird.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung schneidet die Motorachse des Elektromotors die Längsachse der Zahnstange. In dieser Ausführung wird vergleichsweise wenig Bauraum in Fahrzeuglängsrichtung für die Servoeinheit benötigt.
  • Des Weiteren kann es zweckmäßig sein, den Elektromotor so anzuordnen, dass die aus dem Gehäuse des Elektromotors herausragende Motorwelle in Richtung auf die Zahnstange weist. In dieser Ausführung ist das Riemengetriebe zwischen dem Motorgehäuse und der Zahnstange angeordnet, so dass die gesamte Servoeinheit bezogen auf den Abstand zur Zahnstange nur wenig Bauraum beansprucht.
  • In einer weiteren zweckmäßigen Ausführung liegt die Motorwelle des Elektromotors koaxial zur Ritzelwelle des Hilfskraftritzels, was Bauraumvorteile in Fahrzeugquerrichtung bzw. in Richtung der Längsachse der Zahnstange bietet. Die koaxiale Positionierung von Motorwellenachse und Ritzelwelle kann gemäß einer ersten bevorzugten Ausführung dadurch erreicht werden, dass Motorwelle und Ritzelwelle axial hintereinanderliegend angeordnet sind, wobei die weiteren Bauteile des Riemengetriebes parallel versetzt hierzu positioniert sind.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführung wird die koaxiale Anordnung dadurch realisiert, dass der Elektromotor als Hohlwellenmotor ausgebildet ist, dessen Motorwelle als Hohlwelle ausgeführt ist, wobei die Ritzelwelle des Lenkritzels durch die Motorwelle geführt ist. Vorteilhafterweise besteht aber keine Wirkverbindung zwischen der Motorwelle des Elektromotors und dem Lenkritzel; vielmehr erfolgt die Übertragung der Motorwellenbewegung über das Riemengetriebe auf das Hilfskraftritzel. Grundsätzlich ist es auch möglich, dass die Hilfswelle des Hilfskraftritzels durch die als Hohlwelle ausgebildete Motorwelle geführt ist, wobei vorteilhafterweise auch in diesem Fall keine unmittelbare Wirkkopplung zwischen Motorwelle und Hilfskraftritzel gegeben ist, sondern die Bewegungsübertragung zwischen Motorwelle und Hilfskraftritzel über das Riemengetriebe erfolgt. Schließlich ist es auch möglich, dass das Hilfskraftritzel mit dem Lenkritzel identisch ist und die Welle des Ritzels durch den Elektromotor geführt ist, wodurch eine besonders kompakte Ausführung erreicht werden kann.
  • Auch bei der Ausführung des Riemengetriebes sind verschiedene Varianten möglich. Beispielsweise ist eine Zwischenwelle, welche Bestandteil des Riemengetriebes ist und über die die Drehbewegung der Motorwelle auf das Hilfskraftritzel übertragen wird, zwischen der Motorwelle und der Lenksäule angeordnet. In dieser Ausführung rückt die Zwischenwelle in die Nachbarschaft zur Lenksäule, wohingegen der Elektromotor mit etwas größerem Abstand zur Lenksäule liegt, was aufgrund der größeren Dimensionierung des Motorgehäuses von Vorteil ist.
  • Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines Lenksystems in einem Kraftfahrzeug, bestehend aus einer Lenksäule, deren Drehbewegung über ein Lenkritzel auf eine Zahnstange übertragbar ist, die Teil eines Lenkgestänges ist, welches die lenkbaren Räder des Fahrzeuges beaufschlagt, wobei zur Lenkkraftunterstützung ein Elektromotor angeordnet ist, der über ein zweistufiges Riemengetriebe mit dem Lenkritzel drehgekoppelt ist,
  • 2 das Lenksystem in einer modifizierten Ausführung, in der der Elektromotor als Hohlwellenmotor ausgebildet ist und die Welle des Lenkritzels durch die Motorhohlwelle geführt ist, wobei auch in dieser Ausführung das Riemengetriebe mit dem Lenkritzel drehgekoppelt ist,
  • 3 das Lenksystem in noch einer weiteren Ausführung, bei der die Lenkkraftunterstützung des Elektromotors über ein separat ausgebildetes Hilfskraftritzel in die Zahnstange eingeleitet wird, wobei die Achsen des Elektromotors, einer Zwischenwelle des Riemengetriebes und des Lenkritzels jeweils parallel versetzt zueinander angeordnet sind,
  • 4 das Lenksystem in noch einer weiteren Ausführung mit separat ausgebildetem Hilfskraftritzel, dessen Welle koaxial zur Motorwelle angeordnet ist.
  • In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Die in den 1 bis 4 dargestellten Lenksysteme sind jeweils als Electric Power Steering (EPS) ausgeführt, bei denen mithilfe eines Elektromotors ein Servomoment zur Lenkkraftunterstützung im Kraftfahrzeug erzeugt wird. Wie in 1 dargestellt, besteht das Lenksystem 1 aus einer andeutungsweise eingetragenen Lenksäule 2, über die der Fahrer einen gewünschten Lenkwinkel vorgibt. Die Lenksäule 2 ist über ein Lenkritzel 3 mit einer Zahnstange 4 gekoppelt, welche Bestandteile eines Lenkgestänges 5 zur Übertragung der Lenkbewegung auf die lenkbaren Räder 6 und 7 ist. Die Drehbewegung der Lenksäule 2 wird über das Lenkritzel 3 in eine Verstellbewegung der Zahnstange 4 übertragen, die zu einer entsprechenden Radlenkwinkelverstellung der lenkbaren Räder 6 und 7 führt.
  • Zur Erzeugung eines Lenkkraft unterstützenden Momentes ist eine Servoeinheit vorgesehen, bestehend aus einem Elektromotor 8 und einem zweistufigen Riemengetriebe 10. Die Drehbewegung der Motorwelle 9 des Elektromotors 8 wird über das Riemengetriebe 10 auf das Lenkritzel 3 übertragen. Das Riemengetriebe 10 umfasst eine Zwischenwelle 11, die mit einem ersten und einem zweiten Zwischenrad 12 bzw. 13 unterschiedlichen Durchmessers versehen ist, wobei das erste Zwischenrad 12 über einen ersten Riemen 15 mit einem Motorritzel 14 auf der Motorwelle 9 des Elektromotors und das zweite Zwischenrad 13 über einen zweiten Riemen 16 mit einem Abtriebsrad 17 auf dem Lenkritzel 3 kämmt. Die Achsen 18, 19 und 20 des Lenkritzels 3, der Motorwelle 9 des Elektromotors und der Zwischenwelle 11 des Riemengetriebes liegen parallel zueinander, wobei die Längsachse 18 des Lenkritzels 3 mit der Längsachse der Lenkwelle 2 zusammenfällt. Die Zwischenwelle 11 ist in Querrichtung gesehen zwischen dem Lenkritzel 3 und der Motorwelle 9 positioniert.
  • Im Ausführungsbeispiel gemäß 2 ist der Elektromotor 8 als Hohlwellenmotor ausgeführt, bei dem die Motorwelle 9 als Hohlwelle ausgebildet ist. Durch die Motorwelle 9 ist ein oberer Abschnitt 3a der Welle des Lenkritzels 3 geführt, ohne jedoch mit der Motorwelle 9 wirkgekoppelt zu sein. Bei dem oberen Abschnitt 3a kann es sich auch um eine obere Lenkspindel oder die Lenksäule handeln. Bei dieser Anordnung stellt die Lenkachse 18 des Lenkritzels 3 und der Lenksäule zugleich die Motorachse dar.
  • Das Riemengetriebe 10 ist wieder zweistufig ausgeführt, wobei die Zwischenwelle 11 parallel zur Motorwelle 9 und zur Welle des Lenkritzels 3 versetzt ist.
  • Im Ausführungsbeispiel gemäß 3 wird das unterstützende Moment des Elektromotors 8 über das Riemengetriebe 10 mithilfe eines als separaten Bauteil ausgeführten Hilfskraftritzels 21 in die Zahnstange 4 eingeleitet. Hierzu ist der zweite Riemen 16 des Riemengetriebes 10 mit dem Abtriebsrad 17 gekoppelt, welches auf der Welle des Hilfskraftritzels 21 drehfest aufsitzt. Das Hilfskraftritzel 21 ist unabhängig und separat vom Lenkritzel 3 ausgebildet und weist eine Längsachse 22 auf, die parallel versetzt ist zu den übrigen Längsachsen 18 bis 20 von Lenkritzel 3, Motorwelle 9 und Zwischenwelle 11. Unmittelbar benachbart zum Lenkritzel 3 bzw. der Lenksäule ist der Elektromotor 8 mit der Motorwelle 9 angeordnet, mit größerem parallelem Abstand folgen zunächst die Zwischenwelle 11 und schließlich das Hilfskraftritzel 21.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß 4 entspricht im Wesentlichen demjenigen nach 3, jedoch mit dem Unterschied, dass die Motorwelle 9 des Elektromotors 8 und die Welle des Hilfskraftritzels 21 koaxial mit zusammenfallenden Achsen 19 bzw. 22 angeordnet sind, jedoch zueinander einen axialen Versatz aufweisen. Die Zwischenwelle 11 liegt zwischen dem Lenkritzel 3 bzw. der Lenksäule und der Motorwelle 9 sowie der Welle des Hilfskraftritzels 21.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102004059461 A1 [0002]

Claims (12)

  1. Lenksystem, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit einer Lenksäule (2), deren Drehbewegung auf ein Lenkgestänge (5) übertragbar ist, das mit mindestens einem lenkbaren Rad (6, 7) verbunden ist, und mit einem Elektromotor (8) zur Lenkkraftunterstützung, der über ein mindestens zweistufiges Riemengetriebe (10) mit einem Bauteil (3, 21) des Lenksystems (1) gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (8) über das Riemengetriebe (10) ein Hilfskraftritzel (3, 21) antreibt, das mit einer Zahnstange (4) des Lenkgestänges (5) kämmt.
  2. Lenksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Riemengetriebe (10) beaufschlagte Hilfskraftritzel mit dem Lenkritzel (3) identisch ist, das mit der Lenksäule (2) gekoppelt ist.
  3. Lenksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Hilfskraftritzel (21) separat vom Lenkritzel (3) ausgeführt ist.
  4. Lenksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorwelle (9) des Elektromotors (8) in Richtung auf die Zahnstange (4) weist.
  5. Lenksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorwelle (9) koaxial zur Ritzelwelle des Hilfskraftritzels (21) liegt.
  6. Lenksystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorwelle (9) und die Ritzelwelle des Hilfskraftritzels (21) axial hintereinander liegend angeordnet sind.
  7. Lenksystem nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (8) als Hohlwellenmotor ausgebildet ist und dass die Ritzelwelle des Lenkritzels (3) durch den Elektromotor (8) geführt ist.
  8. Lenksystem nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (8) als Hohlwellenmotor ausgebildet ist und dass die Ritzelwelle des Hilfskraftritzels (21) durch den Elektromotor (8) geführt ist.
  9. Lenksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorwelle (9) parallel versetzt zur Ritzelwelle des Hilfskraftritzels (21) liegt.
  10. Lenksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Riemengetriebe (10) eine Zwischenwelle (11) umfasst, die im Übertragungsweg zwischen der Motorwelle (9) des Elektromotors (8) und der Ritzelwelle des Hilfskraftritzels (21) liegt, wobei die Zwischenwellenachse (20) zwischen der Ritzelachse des Hilfskraftritzels (21) und der Lenksäulenachse liegt.
  11. Lenksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwellenachse (20) zwischen der Motorachse (19) und der Lenksäulenachse liegt.
  12. Lenksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwellenachse (20) zwischen der Motorachse (19) und der Ritzelachse des Hilfskraftritzels (21) liegt.
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