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Technisches Gebiet
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Piezostellglied mit einem piezoelektrischen Stapel, der mehrere miteinander laminierte piezoelektrische Elemente umfasst, und die Erfindung bezieht sich vorzugsweise auf eine Einspritzdüse für ein Treibstoffeinspritzsystem.
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Stand der Technik
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Ein bekanntes Treibstoffeinspritzsystem ist strukturiert, um Hochdrucktreibstoff, der auf einer gemeinsamen Bahn an jedem Zylinder einer Verbrennungskammer in einer internen Verbrennungsmaschine beschleunigt wird, über eine Einspritzdüse einzuspritzen und bereitzustellen. Die Einspritzdüse umfasst eine Düse und ein Piezostellglied. Eine Nadel der Düse öffnet und schließt eine Einspritzmündung, und Treibstoff wird über die Düse eingespritzt, wenn die Düsenmündung geöffnet ist. Das Piezostellglied steuert einen Öffnungs- und Schließvorgang der Düse durch Steuern eines Drucks, der der Nadel an einer Seite, die entgegengesetzt der Einspritzmündung liegt, angelegt wird
(siehe z. B.
JP-A-2002-257002 ).
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Das Piezostellglied ist auf eine bekannte Weise ausgebildet. Als erstes werden mehrere piezoelektrische Elemente und Isolierschichten laminiert, um einen piezoelektrischen Stapel zu bilden, und anschließend wird der piezoelektrische Stapel mit Anschlusselektroden, die aus einer runden Metallstange bestehen, verbunden. Anschließend wird der piezoelektrische Stapel in ein Gehäuse eingeführt.
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Hier weist das piezoelektrische Element eine minimale Plattendicke von mehreren 10 μm auf. Weil eine relativ hohe Spannung angelegt wird, kann ein Kurzschluss leicht zwischen benachbarten piezoelektrischen Elementen erzeugt werden. Als eine Folge benötigt das Piezostellglied eine sehr hohe Dichte, da ansonsten Feuchtigkeit, die in das Piezostellglied eindringt, das Erzeugen des Kurzschlusses fördern kann. Daher wird eine Lücke zwischen der Elektrode und dem Gehäuse über hermetische Dichtung unter Verwenden eines Glases abgedichtet, sodass sowohl eine elektrische Isolierung als auch Luftdichte erreicht werden kann.
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Wenn jedoch eine Reduktion der Größe des Piezostellgliedes und eine Flexibilität eines Herausziehens der Elektrode in Betracht gezogen wird, wird es bevorzugt, dass die Elektrode als ein Anschlusskabel aus dem piezoelektrischen Stapel heraus ragt.
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Die Anschlusselektroden können mit dem piezoelektrischen Stapel verbunden werden, und anschließend wird eine hermetische Abdichtung unter Verwenden Glas, ähnlich der herkömmlichen Technologie, durchgeführt. Und anschließend kann jede Anschlusselektrode mit einem Anschlusskabel verbunden werden. Jedoch sind die Kosten der hermetischen Dichtung unter Verwenden von Glas in diesem Fall unvorteilhaft hoch, und ein Erhöhen der Anzahl von Verbindungen kann unvorteilhafterweise ein Herabsetzen einer Zuverlässigkeit hervorrufen.
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Weiterhin offenbart die zitierte Druckschrift
DE 102 05 909 A1 ein Dichtungselement für einen Piezoaktor gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
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Ferner beschreibt die Druckschrift
US 5 720 487 A einen flexiblen wasserdichten Gummipfropf.
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Darstellung der Erfindung
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Die Erfindung wurde in Anbetracht der vorstehenden Nachteile gemacht.
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Technische Aufgabe
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Daher ist es eine Aufgabe, eine hohe Luftabdichtung in einem Fall, in dem ein Anschlusskabel mit einem piezoelektrischen Stapel verbunden wird, zu erreichen.
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Technische Lösung
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Um die Aufgabe der Erfindung zu erreichen, ist ein Piezostellglied bereitgestellt, mit einem Gehäuse; einem piezoelektrischen Stapel, der von dem Gehäuse aufgenommen wird, wobei der piezoelektrische Stapel eine Vielzahl von miteinander laminierten piezoelektrischen Elementen aufweist; einem Anschlusskabel; und einer Gummitülle, die eine Lücke zwischen dem Anschlusskabel und dem Gehäuse abdichtet. Das Piezostellglied ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende des Anschlusskabel mit dem piezoelektrischen Stapel verbunden ist, und sich ein anderes Ende von dem Gehäuse in Richtung eines Äußeren des Gehäuses erstreckt, wobei das Anschlusskabel einen durchgängigen Kerndraht und ein Ummantelungselement aufweist, das den Kerndraht ummantelt; die Gummitülle ein Kerndrahteinführloch, das den Kerndraht aufnimmt, und einen Absatzbereich an einem Endbereich des Kerndrahteinführlochs in Richtung des Äußeren des Gehäuses aufweist; das Kerndrahteinführloch einen Durchmesser einer inneren Wandung aufweist, der einer äußeren peripheren Oberfläche des Kerndrahts ermöglicht, in Kontakt mit der inneren Wandung zu stehen, wobei die innere Wandung von mindestens einem Teil des Kerndrahteinführlochs bereitgestellt wird; und der Absatzbereich in Kontakt mit einem Endbereich des Ummantelungselements steht.
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Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung
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Die Erfindung, zusammen mit zusätzlichen Zielen, Merkmalen und Vorteilen davon, wird am besten anhand der nachstehend Beschreibung, den anhängenden Ansprüchen und den anhängenden Zeichnung verstanden, in denen gilt:
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Kurze Beschreibung der Abbildungen der Zeichnungen
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1 ist eine Schnittansicht eines Piezostellgliedes gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
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2 ist eine Explosions-Schnittansicht eines Anschlusskabels, einer Gummitülle und einer in 1 gezeigten Kappe;
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3 ist eine Explosions-Schnittbildansicht des Piezostellgliedes aus 1;
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4 ist eine Schnittansicht einer Gummitülle eines Piezostellgliedes gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
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5 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines in 4 gezeigten Bereichs V;
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6 ist eine Schnittansicht der in 4 gezeigten Gummitülle, die mit einem Anschlusskabel montiert ist;
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7 ist eine Schnittansicht einer Gummitülle eines Piezostellglieds gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
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8 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines in 7 gezeigten Bereichs VIII;
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9 ist eine Schnittansicht einer in 7 gezeigten Gummitülle, die mit einer Kappe eines Gehäuses montiert ist;
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10 ist eine Schnittansicht eines Piezostellglieds gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
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Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
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(erstes Ausführungsbeispiel)
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Es wird ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
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Wie in 1 gezeigt, umfasst ein Piezostellglied ein Gehäuse 2, das einen piezoelektrischen Stapel 1, der sich gemäß einer Ladung und Entladung zusammenzieht und ausdehnt, aufnimmt. Das Gehäuse 2 umfasst ein röhrenförmiges Element 21, eine Kappe 22, ein Diaphragma 23 und einen Stab 24. Das röhrenförmige Element 21 besteht aus einem Metall, und weist eine zylindrische röhrenförmige Form auf. Die Kappe 22, die aus einem Metall hergestellt ist, und eine zylindrische röhrenförmige Form mit einem Absatz aufweist, ist luftdicht an einem Öffnungsbereich des röhrenförmigen Elements 21 an einem Ende davon angebracht. Das Diaphragma 23, das aus einem Metall hergestellt ist, und eine dünne Plattenform auf weist, ist luftdicht an einen Öffnungsbereich des röhrenförmigen Elements 21 an der anderen Seite davon angebracht. Ebenso ist der Stab 24, der aus einem Metall hergestellt ist, und eine Verschiebung des piezoelektrischen Stapels 1 überträgt, luftdicht an einem zentralen Bereich des Diaphragmas 23 angebracht. Der Stab 24 weist einen konischen Bereich 241 einer kreisförmigen kegelstumpfartigen Form und einen Säulenbereich 242 einer Säulenform auf. Ebenso ist der konische Bereich 241 innerhalb des Gehäuses 2 bereitgestellt, und der Säulenbereich 242 wird in eine Durchgangsbohrung eingeführt, die an dem zentralen Bereich des Diaphragmas 23 bereitgestellt ist, um von dem Gehäuse 2 nach außen herauszuragen.
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Der piezoelektrische Stapel 1 umfasst eine Stapeleinheit 11, Endplatten 12, 13 und ein Seitenelektrodenpaar 14. Die Stapeleinheit 11 weist mehrer piezoelektrische Elemente und abwechselnd miteinander laminierte interne Elektroden auf, und die Endplatten 12, 13, die aus Aluminium bestehen, sind an beiden Enden der Stapeleinheit 11 in einer Laminierrichtung zum Laminieren der piezoelektrischen Elemente bereitgestellt (nachstehend als eine Laminierrichtung von piezoelektrischen Elementen geschildert). Eine Endplatte 12 der Endplatten kontaktiert die Kappe 22 und eine (später beschriebene) Gummitülle 4 des Gehäuses 2, und eine weitere Endplatte 13 der Endplatten kontaktiert den konischen Bereich 241 des Stabs 24. Die Stapeleinheit 11 weist das Seitenelektrodenpaar 14 an einer Seitenfläche davon auf, und die eine der Seitenelektroden 14 ist mit einer von zwei internen Elektroden, die an beiden Seiten von jedem der piezoelektrischen Elemente bereitgestellt sind, verbunden. Die andere der Seitenelektroden 14 ist mit der anderen der internen Elektroden verbunden.
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Die Seitenelektroden 14 des piezoelektrischen Stapels 1 sind mit einem Anschlusskabelpaar 3 verbunden. Jedes Anschlusskabel 3 weist ein Kernkabel 31 und ein Ummantelungselement 32 auf, welches das Kernkabel 31 umhüllt (ummantelt). Das Kernkabel 31 des gegenwärtigen Ausführungsbeispiels ist ein Einzel-Kernkabel. Die Gummitülle 4 wird von der Kappe 22 des Gehäuses 2 aufgenommen, und die Gummitülle 4 weist eine zylindrische Säulenform mit einem Absatz auf, und dichtet eine Lücke zwischen dem Anschlusskabel 3 und der Kappe 22 ab. Ebenso erstrecken sich die Anschlusskabel 3 durch die Gummitülle 4, um aus dem Gehäuse 2 nach außen herauszuragen, sodass die Anschlusskabel 3 sich aus dem Gehäuse 2 erstrecken, um mit einer (nicht gezeigten) Ansteuerschaltung verbunden zu werden. Hier besteht die Gummitülle 4 aus Fluorgummi, das eine große Hitzbeständigkeit aufweist. Ebenso sind die Verbindungsbereiche der Anschlusskabel 3 mit einer äußeren Peripherie der Stapeleinheit 11, mit Oberflächen der Seitenelektroden 14 und mit den Seitenelektroden 14 mit einem (nicht gezeigten) dielektrischen Element versehen, um eine dielektrische Funktion gegen das Gehäuse 2 zu erreichen.
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2 ist eine Explosions-Schnittansicht der Anschlusskabel 3, der Gummitülle 4 und der Kappe 22 des Gehäuses 2.
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Wie in 2 gezeigt, umfasst die Gummitülle 4 ein Paar von Einführlochanordnungen 41, welche die Anschlusskabel 3 aufnehmen. Jede Einführlochanordnung 41 weist drei Einführlochteile 411 bis 413 auf und stellt eine Verbindung zwischen einem Inneren und einem Äußeren des Gehäuses 2 bereit.
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Die Einführlochanordnung 41 weist einen ersten Einführlochteil 411, der eine zylindrische Säulenform aufweist an einem äußersten Ende davon in Richtung einem Äußeren des Gehäuses 2 auf. Zum Beispiel besitzt die Einführlochanordnung 41 den ersten Einführlochbereich 411 an einem Endbereich der Einführlochanordnung 41, entgegengesetzt von dem in 1 gezeigten piezoelektrischen Stapel 1. Der erste Einführlochteil 411 nimmt das Kernkabel 31 und das Ummantelungselement 32 auf, und kontaktiert eine äußere periphere Oberfläche des Ummantelungselements 32. Ein zweiter Einführlochbereich 412 ist an einem mittleren Bereich der Einführlochanordnung 41 platziert, und weist eine zylindrische Säulenform auf. Der zweite Einführlochteil 412 nimmt nur das Kernkabel 31 auf, und kontaktiert eine äußere periphere Oberfläche des Kernkabels 31. Genauer gesagt kontaktiert die äußere periphere Oberfläche des Kernkabels 31 entlang eines gesamten äußeren Umfangs eine innere periphere Oberfläche des zweiten Einführlochteils 412. Der zweite Einführlochteil 412 entspricht einem Kernkabeleinführloch der Erfindung.
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Dritte Einführlochteile 413 des Paars der Einführlochanordnungen 41 sind an einem äußeren Ende davon in Richtung eines inneren des Gehäuses 2 angeordnet. Die dritten Einführlochteile 413 haben eine Funktion zum Verlängern einer Distanz zwischen Endbereichen eines Paars von Kernkabeln 31 (mit anderen Worten Endbereiche der Kernkabel 31 an einer Seite in Richtung des inneren des Gehäuses 2), um annähernd gleich einer Distanz zwischen dem Seitenelektrodenpaar 14 zu werden. Und hierfür erstrecken sich die dritten Einführlochteile 413 radial nach außen, weg voneinander, von der äußeren Seite zu der inneren Seite des Gehäuses 2.
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Der erste Einführlochbereich 411 ist koaxial mit dem zweiten Einführlochteil 412 angeordnet. Ebenso ist der erste Einführlochbereich 411 gestaltet, einen inneren Durchmesser aufzuweisen, der größer als der des zweiten Einführlochteils 412 in einem freiem Zustand ist. Genauer gesagt, bei einem freiem Zustand, weist das erste Einführlochteil 411 einen größeren inneren Durchmesser auf als einen äußeren Durchmesser des Ummantelungselements 32, und das zweite Einführlochteil 412 weist einen kleineren inneren Durchmesser auf als einen äußeren Durchmesser des Kernkabels 31. Hierfür ist ein Absatzbereich 42 an einer Grenze zwischen dem ersten Einführlochbereich 411 und dem zweiten Einführlochbereich 412 bereitgestellt, und der Absatzbereich 42 ist so strukturiert, dass ein Endbereich des Ummantelungsbereichs 32 mit dem Absatzbereich 42 zu kontaktieren ist. Ebenso weist die äußere periphere Oberfläche der Gummitülle 4 eine äußere periphere Endoberfläche 43, die orthogonal zu einer Längsachse der Gummitülle 4 ist, an einem mittleren Bereich der Gummitülle 4 in der Längsrichtung auf. Weiterhin ist der innere Durchmesser des zweiten Einführlochbereichs 412 gestaltet um kleiner zu sein als ein innerer Durchmesser des dritten Einführlochteils 413. Zum Beispiel ist der Absatzbereich 42 an einer entgegengesetzten Seite des zweiten Einführlochteils 412 entgegengesetzt zu dem piezoelektrischen Stapel 1 angeordnet.
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Die Kappe 22 des Gehäuses 2 weist eine Empfangsbohrung 221 auf, die eine zylindrische Säulenform zum Aufnehmen der Gummitülle 4 aufweist. Das Empfangsbohrloch 221 umfasst eine innere periphere Endoberfläche 222, die orthogonal zu einer Längsachse der Kappe 22 an einem mittleren Bereich davon in der Längsrichtung angeordnet ist. In einem Zustand, in dem das Piezostellglied, wie in 1 gezeigt, komplett montiert ist, kontaktiert ebenso eine äußere periphere Endoberfläche 43 der Gummitülle 4 die innere periphere Endoberfläche 222 der Kappe 22, sodass die Gummitülle 4 von einer Verschiebung in der piezoelektrischen-Elemente-Laminierrichtung beschränkt wird. Hier entspricht die innere periphere Endoberfläche 222 der Kappe 22 einer Positionieroberfläche der Erfindung.
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Als nächstes wird eine Montage (Zusammenfügen) des Piezostellglieds beschrieben. 3 ist eine Explosions-Schnittansicht des Piezostellglieds, in der das Piezostellglied in dem piezoelektrischen Stapel 1, ein Verband der Anschlusskabel 3 und der Gleichen, und ein Verband des röhrenförmigen Elements 21 und der Gleichen explosionsartig dargestellt wird.
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Als erstes werden der piezoelektrische Stapel 1, der Verbund von Anschlusskabeln 3 und der Verbund des röhrenförmigen Elements 21, wie in 3 gezeigt, vorbereitet.
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Der Verbund der Anschlusskabel 3 und der Gleichen wird in der folgenden Weise hergestellt. Zuerst wird ein unbenötigter Teil des Ummantelungselements 32 jedes Anschlusskabels 3 abisoliert, und anschließend werden die Anschlusskabel 3 in die Einführlochverbände 41 von einer Seite in Richtung des ersten Einführlochteils 411 der Gummitülle 4 eingeführt. Während einem Vorgang zum Einführen der Anschlusskabel 3 in die Einführlochverbände 41 führt der dritte Einführlochteil 413 die Kernkabel 31 so, dass die Kernkabel 31 sich radial nach außen, weg voneinander erstrecken. Weil der innere Durchmesser des dritten Einführlochteils 413 größer als der zweite Einführlochteil 412 ist, können zu diesem Zeitpunkt die Kernkabel 31 leicht genommen (herausgezogen) werden. Durch Einführen der Anschlusskabel 3 in die Einführlochverbände 41, kontaktieren die inneren peripheren Oberflächen der zweiten Einführlochteile 412 ebenso fest die Kernkabel 31, zum Erreichen einer, im Wesentlichen, Luftdichte. Anschließend wird die Gummitülle 4, durch die sich die Anschlusskabel 3 erstrecken, durch die Kappe 22 des Gehäuses 2 abgedeckt. Als eine Folge kann die luftdichte Dichtung zwischen der Gummitülle 4 und der Kappe 22 durchgeführt werden.
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Hier wird eine Länge L1 (siehe 2) eines nicht ummantelten Bereichs (offener Bereich) jedes Kerndrahts 31 gesteuert, und die Anschlusskabel 3 werden ebenso in den Einführlochverband 21 eingeführt, um an einer Position angeordnet zu werden, wo ein Endbereich des Ummantelungselements 32 den Absatzbereich 42 kontaktiert. Hierfür können eine Vorsprungslänge 12 des Kerndrahts 31, der von dem Einführlochverband 41 herausragt, und ebenso die Länge eines Zusammenfügebereichs zwischen der Seitenelektrode 14 und der dem Kerndraht 31 gesteuert werden. Hier ragt z. B. der nicht ummantelte Bereich des Kerndrahts 31, wie in 2 gezeigt, um die Länge L1 aus dem Ummantelungselement 32 heraus. Im Gegensatz dazu sind das röhrenförmige Element 21, das Diaphragma 23 und der Stab 24 integral miteinander durch Schweißen bzw. Zusammenfügen ausgebildet, um den Verband des röhrenförmigen Elements 21 herzustellen.
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Nachdem der piezoelektrische Stapel 1, der Verband der Anschlusskabel und der Gleichen, und der Verband des röhrenförmigen Elements 21 und der Gleichen vorbereitet wurden, werden diese montiert. Zuerst wird der Verband der Anschlusskabel 3 und der Gleichen einer Endoberfläche des piezoelektrischen Stapels 1 bereitgestellt, und die Anschlusskabel 3 werden an die Seitenelektroden 14 angelötet. Anschließend wird der piezoelektrische Stapel 1 in den Verband des röhrenförmigen Elements 21 und der Gleichen eingeführt, und anschließend wird die Kappe 22 in einen Öffnungsbereich des röhrenförmigen Elements 21 eingeführt. Anschließend werden die Kappe 22 und das röhrenförmige Element 21 miteinander verlötet. Folglich ist das in 1 gezeigte Piezostellglied fertig gestellt.
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Bei dem gegenwärtigen Ausführungsbeispiel kontaktiert die innere periphere Oberfläche des zweiten Einführlochteils 412 der Gummitülle 4 den Kerndraht 31 des Anschlusskabels 3 fest, sodass eine Lücke zwischen den Gummitülle 4 und jedem Anschlusskabel 3 abgedichtet werden kann. Als eine Folge wird verhindert, dass Feuchtigkeit aus einer Lücke zwischen dem Kerndraht 31 und dem Ummantelungselement 32 in das Piezostellglied eindringt. Hierfür kann auch, wenn die Seitenelektroden 14 des piezoelektrischen Stapels 1 mit den Anschlusskabeln 3 verbunden sind, eine hohe Luftdichte zuverlässig erreicht werden.
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Weil der Absatzbereich 42 der Gummitülle 4 ebenso als ein Stopper zum Positionieren der Anschlusskabel 3 dient, kann die herausragende Länge L2 des Kerndrahts 31, die aus dem Einführlochverbund 41 herausragt, und die Länge des Lötbereichs zwischen den Seitenelektrode 14 und dem Kerndraht 31 gesteuert werden. Daher kann die Zuverlässigkeit des Lötbereichs verbessert werden.
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Ebenso limitiert die innere periphere Endoberfläche 222 der Aufnahmebohrung 221, die an der Kappe 22 des Gehäuses 2 ausgebildet ist, die Gummitülle 4 davor, instabil (z. B. durch Schwanken) in der Laminierrichtung der piezoelektrischen Elemente zu werden. Hierfür ist eine Reibung eines Dichtungsbereich aufgrund eines relativen Moments zwischen der Gummitülle 4 und dem Kerndraht 31 beschränkt, sodass eine Zuverlässigkeit des Dichtungsbereichs erhöht werden kann. Ebenso wird eine Fehlfunktion des Lötbereichs zwischen den Seitenelektroden 14 und den Anschlusskabeln 3 aufgrund der relativen Bewegung zwischen der Gummitülle 4 und dem piezoelektrischen Stapel 1 beschränkt, sodass die Zuverlässigkeit des Lötbereichs verbessert werden kann.
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Bei dem gegenwärtigen Ausführungsbeispiel ist der Kerndraht 31 der einfache Kerndraht. Dies beschränkt einen Nachteil eines Falles, in dem der Kerndraht ein anderes Kabel mit Litzendraht ist, das es ermöglichen kann, dass durch zwischen Lücken der Litzendrähte Feuchtigkeit in das Piezostellglied eindringt. Daher kann eine hohe Luftdichte erreicht werden.
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(zweites Ausführungsbeispiel)
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Es wird ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. 4 ist eine Schnittansicht einer Gummitülle eines Piezostellglied gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel. 5 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines in 4 gezeigten Bereich V. Ebenso ist 6 eine Schnittansicht der in 4 gezeigten Gummitülle, die mit dem Anschlusskabel montiert ist. Hier werden Äquivalente Komponenten des gegenwärtigen Ausführungsbeispiels, die äquivalent oder ähnlich denen des ersten Ausführungsbeispiels sind, mit den gleichen Bezugszeichen versehen, und eine Beschreibung davon wird weggelassen.
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Wie in den 4 und 5 gezeigt, sind zwei ringförmige Vorsprünge (Ringvorsprünge) 44 in Serie an der inneren peripheren Oberfläche des zweiten Einführlochteils 412 des Einführlochverbunds 41 der Gummitülle 4 ausgebildet. Ebenso ist ein innerer Durchmesser einer Spitze jedes Vorsprungs 44 bei einem freien Zustand so gestaltet, kleiner zu sein, als ein äußere Durchmesser des Kerndrahts 31 des Anschlusskabel 3. Hierfür wird, wie in 6 gezeigt, wenn das Anschlusskabel 3 in den Einführlochverbund 41 eingeführt wird, die Spitze der Vorsprünge 44 elastisch deformiert, um mit dem Kerndraht 31 fest in Kontakt zu stehen. Daher wird ein Kontaktdruck eines Kontaktierbereichs zwischen dem Vorsprung 44 und dem Kerndraht 31 erhöht, sodass eine Luftdichte verbessert werden kann.
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(drittes Ausführungsbeispiel)
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Es wird ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. 7 ist eine Schnittansicht einer Gummitülle eines Piezostellglieds gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel, und 8 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines in 7 gezeigten Bereichs VIII. Ebenso ist 9 eine Schnittansicht der in 7 gezeigten Gummitülle, an der eine Kappe eines Gehäuses montiert ist. Hier werden Äquivalente Komponenten des gegenwärtigen Ausführungsbeispiels, die äquivalent oder gleich denen des ersten Ausführungsbeispiels sind, mit den gleichen Bezugszeichen versehen, und eine Erklärung davon wird weggelassen.
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Wie in den 7 und 8 gezeigt, sind zwei ringförmige Vorsprünge 45 in Serie an Bereichen an einer äußeren peripheren Oberfläche der Gummitülle 4 ausgebildet, wobei die Bereiche von der Aufnahmebohrung 221 der Kappe 22 aufgenommen werden. Ebenso ist ein äußerer Durchmesser einer Spitze des Vorsprungs 45 in einem freien Zustand so gestaltet, größer zu sein, als ein innerer Durchmesser der Aufnahmebohrung 221 der Kappe 22. Hierfür wird, wie in 9 gezeigt, wenn die Kappe 22 mit der Gummitülle 4 montiert wird, die Spitze des Vorsprungs 45 elastisch deformiert, um mit der inneren peripheren Oberfläche der Aufnahmebohrung 221 fest in Kontakt zu stehen. Daher wird ein Kontaktdruck eines Kontaktbereichs zwischen dem Vorsprung 45 und der inneren peripheren Oberfläche der Aufnahmebohrung 221 erhöht, sodass eine Luftdichte verbessert werden kann.
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(viertes Ausführungsbeispiel)
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Es wird ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. 10 ist eine Schnittansicht eines Piezostellglieds gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel. Hier werden äquivalente Komponenten des gegenwärtigen Ausführungsbeispiels, die äquivalent oder gleich denen des ersten Ausführungsbeispiels sind, mit den gleichen Bezugszeichen versehen, und eine Erklärung davon wird weggelassen.
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Obwohl bei dem ersten Ausführungsbeispiel der dritte Einführlochbereich 413, der den Kerndraht 31 führt, an der Gummitülle 4 ausgebildet ist, wird bei dem gegenwärtigen Ausführungsbeispiel der dritte Einführlochbereich 413 als ein separates Element von der Gummitülle 4 ausgebildet.
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Mit anderen Worten, wie in 10 gezeigt, ist der dritte Einführlochbereich 413 an einem Harzführungselement ausgebildet, das ein separates Element von der Gummitülle darstellt. Ebenso wird das Führungselement 5 in die Kappe 22 des Gehäuses 2 eingeführt, sodass das Führungselement 5 zwischen der Gummitülle 4 und dem piezoelektrischen Stapel 1 angeordnet wird.
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In einem Fall, in dem der dritte Einführlochbereich 413 ebenso an der Gummitülle 4 ausgebildet ist, ist es aufgrund einer großen Anzahl von Unterschneidungen nicht einfach, mit einem Gusswerkzeug zu gießen. Jedoch vereinfacht das Ausbilden des dritten Einführlochbereichs 413 an dem Führungselement 5, welches das separate Element von der Gummitülle 4 darstellt, das Ausbilden der Gummitülle 4 mit dem Gießwerkzeug (z. B., der Giesform).
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(weiteres Ausführungsbeispiel)
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Das Piezostellglied in jedem der vorstehenden Ausführungsbeispiele kann ebenso bei anderen Einrichtungen zusätzlich zu der Einspritzdüse des Treibstoffeinspritzsystems angewendet werden.
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Weg(e) zur Ausführung der Erfindung
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Weitere Vorteile und Modifikationen werden dem Fachmann leicht ersichtlich. Daher ist die Erfindung in seinem weiteren Sinn nicht auf die spezifischen Details, typischen Vorrichtungen und den gezeigten und erklärten veranschaulichenden Beispiele beschränkt.
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Ein Piezostellglied umfasst ein Gehäuse (2), einen piezoelektrischen Stapel (1) und ein Anschlusskabel (3), und ist durch eine Gummitülle (4) gekennzeichnet. Der piezoelektrische Stapel (1) wird von dem Gehäuse (2) aufgenommen, und weist eine Vielzahl von piezoelektrischen Elementen auf. Das Anschlusskabel (3) weist ein Ende auf, das mit dem piezoelektrischen Stapel (1) verbunden ist, und ein anderes Ende auf, das sich von dem Gehäuse (2) in Richtung eines Äußeren des Gehäuses (2) erstreckt. Das Anschlusskabel (3) weist einen Kerndraht (31) und ein Ummantelungselement (32) auf. Die Gummitülle (4) dichtet eine Lücke zwischen dem Anschlusskabel (3) und dem Gehäuse (2) ab. Die Gummitülle (4) weist ein Kerndrahteinführloch (412) auf, das den Kerndraht (31) aufnimmt. Das Kerndrahteinführloch (412) weist einen Durchmesser einer inneren Wandung auf, der es einer äußeren peripheren Oberfläche des Kerndrahts (31) ermöglicht, die innere Wandung zu kontaktieren, wobei die innere Wandung von mindestens einem Teil des Kerndrahteinführlochs (412) bereitgestellt ist.