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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einspritzvorrichtung,
die mit einem Kraftstoff von einer gegebenen Kraftstoffzufuhrquelle
zugeführt wird
und den Kraftstoff zu einem Verbrennungsmotor durch Einspritzung
zuführt.
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Stand
der Technik
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Üblicherweise
ist zum Beispiel eine Einspritzvorrichtung in einem Verbrennungsmotor
mit Direkteinspritzung wie zum Beispiel in einem Dieselverbrennungsmotor
montiert und wird mit einem Kraftstoff von einer Kraftstoffzufuhrquelle
(zum Beispiel einer Common Rail) zugeführt, um den Kraftstoff direkt
in einen Verbrennungsmotorzylinder durch Einspritzung zu zuführen.
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Die
Einspritzvorrichtung hat eine Nadel zum Öffnen und Schließen eines
Düsenlochs.
Die Einspritzvorrichtung hat eine Düsenkammer und eine Gegendruckkammer.
Ein Kraftstoff, der einen Druck auf die Nadel in einer Öffnungsrichtung
des Düsenlochs
(Ventilöffnungsrichtung)
aufbringt, strömt
in die Düsenkammer
ein und daraus aus. Ferner strömt
ein Kraftstoff, der einen Druck auf die Nadel in einer Schließrichtung
des Düsenlochs
(Ventilschließrichtung)
aufbringt, in die Gegendruckkammer ein und daraus aus. In der Einspritzvorrichtung
strömt
der Kraftstoff von der Gegendruckkammer, um einen Druck in der Gegendruckkammer
derart zu verringern, dass die Nadel angehoben wird, um das Düsenloch
zu öffnen.
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Eine
bekannte Technologie weist einen erhöhten Einspritzvorrichtungsdruck
zum Einspritzen des Kraftstoffs auf, so dass die Einspritzvorrichtung einen
fein zerstäubten
Kraftstoffnebel einspritzen kann, um einen Verbrennungswirkungsgrad
zu verbessern. Es wurde eine Diskussion angeregt, um den Einspritzdruck
nicht nur durch Erhöhen
eines Kraftstoffzufuhrdrucks in einer Kraftstoffzufuhrquelle sondern
auch durch Vorsehen einer Einspritzvorrichtung mit einem Druckverstärkermechanismus
zum Verstärken
des Drucks stärker
zu erhöhen.
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Zum
Beispiel ist der Druckverstärkermechanismus
mit einem Druckverstärkerkolben
vorgesehen, der eine druckverstärkende
Fläche
(engl. „boosting
surface") und eine
druckverstärkungsabgegebende
Fläche
(engl. „boosted
surface") hat. Ein
Kraftstoff, der als ein druckverstärkendes Medium wirkt, bringt
einen Druck auf die druckverstärkende
Fläche auf.
Die druckverstärkungsabgegebende
Fläche bringt
einen Druck auf den Kraftstoff auf, dessen Druck verstärkt werden
soll. Der Druckverstärkermechanismus
verstärkt
einen Druck eines Kraftstoffs gemäß einem Flächenverhältnis zwischen der druckverstärkenden
Fläche
und der druckverstärkungsabgegebenden
Fläche
(siehe zum Beispiel WO 05/015000). Der Kraftstoff, dessen Druck
verstärkt wird,
strömt
in die Düsenkammer
und bringt einen Druck auf die Nadel in der Ventilöffnungsrichtung
auf, um die Nadel anzuheben. Weiter wird der Kraftstoff von dem
geöffneten
Düsenloch
eingespritzt und zerstäubt.
Das heißt,
der Kraftstoffdruck, der auf die Nadel in der Ventilöffnungsrichtung
wirkt, ist äquivalent zu
einem Einspritzdruck.
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Jedoch
erhöht
eine Erhöhung
des Einspritzdrucks ferner einen Druck, der auf die Nadel zum Öffnen des
Ventils in der Ventilöffnungsrichtung
aufgebracht wird. Als Ergebnis erhöht sich eine Nadelhubgeschwindigkeit.
Wenn es notwendig ist, eine Zeitdauer zu verkürzen, um das Düsenloch
zu öffnen, wie
zum Beispiel bei einer Feineinspritzung, ist es schwierig, das Anheben
der Nadel schnell zu stoppen, und die Nadel in Richtung des Düsenlochs
abzusenken. Wenn die Feineinspritzung erforderlich ist, wird immer
mehr Kraftstoff eingespritzt als geplant. Daraus ergibt sich eine
Abnahme der Kraftstoffersparnis und eine Erhöhung einer Rauchentwicklung.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht des Vorstehenden bereitgestellt.
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Technische
Aufgabe
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Es
ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine akkurate Feineinspritzung
mittels einer Einspritzvorrichtung selbst unter einem hohen Einspritzdruck
zu ermöglichen.
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Technische Lösung
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Um
die Aufgabe der vorliegenden Erfindung zu erreichen, ist eine Einspritzvorrichtung
vorgesehen, die eine Nadel, eine Düsenkammer und eine Gegendruckkammer
hat. Die Nadel öffnet
und schließt
ein Düsenloch.
Die Nadelkammer ist derart definiert, dass ein Kraftstoff, der einen
Druck auf die Nadel in der Ventilöffnungsrichtung aufbringt,
in die Düsenkammer
einströmt
und aus dieser ausströmt. Die
Gegendruckkammer ist derart definiert, dass ein Kraftstoff, der
einen Druck auf die Nadel in der Ventilschließrichtung aufbringt, in die
Gegendruckkammer einströmt
und aus dieser ausströmt,
wobei ein Kraftstoff aus der Gegendruckkammer strömt, um einen Druck
in der Gegendruckkammer derart zu reduzieren, dass die Nadel in
der Ventilöffnungsrichtung
verschoben wird, um das Düsenloch
zu öffnen.
Die Einspritzvorrichtung ist durch eine dritte Kraftstoffkammer
gekennzeichnet, die getrennt von der Düsenkammer und der Gegendruckkammer
definiert ist, so dass ein Kraftstoff in die dritte Kraftstoffkammer
einströmt
und aus dieser ausströmt.
Ein Druck in der dritten Kraftstoffkammer dient dazu, um eine Kraft
zu reduzieren, die durch einen Druck in der Gegendruckkammer erzeugt
wird, wobei die Kraft auf die Nadel in der Ventilschließrichtung
aufgebracht wird. Bei einem Ablauf eines Verschiebens der Nadel
in der Ventilöffnungsrichtung
strömt
ein Kraftstoff aus der dritten Kraftstoffkammer, so dass sich der
Druck in der dritten Kraftstoffkammer reduziert. Kraftstoffdurchgänge sind
derart vorgesehen, dass eine Geschwindigkeit einer Verringerung
des Drucks in der dritten Kraftstoffkammer größer als eine Geschwindigkeit
der Verringerung des Drucks in der Gegendruckkammer ist.
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Um
die Aufgabe der vorliegenden Erfindung zu erreichen, ist ferner
eine Einspritzvorrichtung vorgesehen, die eine Nadel, eine Düsenkammer
und eine erste Gegendruckkammer hat. Die Nadel öffnet und schließt ein Düsenloch.
Die Düsenkammer
ist derart definiert, dass ein Kraftstoff, der einen Druck auf die
Nadel in der Ventilöffnungsrichtung
aufbringt, in die Düsenkammer
einströmt
und aus dieser ausströmt.
Die erste Gegendruckkammer ist derart definiert, dass ein Kraftstoff,
der einen Druck auf die Nadel in der Ventilschließrichtung
aufbringt, in die erste Gegendruckkammer einströmt und aus dieser ausströmt, wobei
ein Kraftstoff aus der ersten Gegendruckkammer strömt, um einen
Druck in der ersten Gegendruckkammer derart zu reduzieren, dass
die Nadel in der Ventilöffnungsrichtung
verschoben wird, um das Düsenloch
zu öffnen.
Die Einspritzvorrichtung ist durch eine Zwischenkammer, einen Kolben, eine
zweite Gegendruckkammer und eine dritte Kraftstoffkammer gekennzeichnet.
Die Zwischenkammer ist zur Verbindung (Kommunikation) mit der ersten
Gegendruckkammer definiert. Der Kolben ist getrennt von der Nadel
zum Steuern eines Drucks in der Zwischenkammer vorgesehen. Die zweite
Gegendruckkammer ist derart definiert, dass ein Kraftstoff, der
einen Druck auf den Kolben in einer Richtung eines Verstärkungsdrucks
in der Zwischenkammer aufbringt, in die zweite Gegendruckkammer
einströmt
und aus dieser ausströmt.
Die dritte Kraftstoffkammer ist getrennt von der Düsenkammer,
der ersten Gegendruckkammer, der Zwischenkammer und der zweiten
Gegendruckkammer definiert, so dass ein Kraftstoff in die dritte
Kraftstoffkammer einströmt und
aus dieser ausströmt.
Ein Druck in der dritten Kraftstoffkammer dient dazu, um eine Kraft
zu reduzieren, die durch einen Druck in der zweiten Gegendruckkammer
in einer Verstärkungsrichtung
des Drucks in der Zwischenkammer erzeugt wird. Bei einem Ablauf
eines Verschiebens der Nadel in der Ventilöffnungsrichtung strömt ein Kraftstoff
aus der zweiten Gegendruckkammer aus, um den Druck in der zweiten
Gegendruckkammer zu reduzieren, so dass ein Kraftstoff aus der ersten
Gegendruckkammer in die Zwischenkammer strömt, und dass ein Kraftstoff aus
der dritten Gegendruckkammer strömt,
um einen Druck in der dritten Kraftstoffkammer zu reduzieren. Kraftstoffdurchgänge sind
derart vorgesehen, dass eine Geschwindigkeit einer Verringerung
des Drucks in der dritten Kraftstoffkammer größer als eine Geschwindigkeit
einer Verringerung des Drucks in der ersten Gegendruckkammer ist.
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Kurze Beschreibung
der Abbildungen der Zeichnungen
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Die
Erfindung kann gemeinsam mit ihren zusätzlichen Merkmalen und Vorteilen
am besten aus der nachstehenden Beschreibung, den angefügten Ansprüchen und
den angefügten
Zeichnungen beschrieben werden.
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1 ist
eine schematische Ansicht einer Einspritzvorrichtung gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine Schnittteilansicht der Einspritzvorrichtung gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
und
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3 ist
eine Schnittteilansicht der Einspritzvorrichtung gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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Bester Weg zur Ausführung der
Erfindung
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(Erstes Ausführungsbeispiel)
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In 1 und 2 ist
die Konstruktion einer Einspritzvorrichtung 1 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
beschrieben.
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Zum
Beispiel bilden die Einspritzvorrichtung 1, eine (nicht
gezeigte) Kraftstoffzufuhrpumpe und eine Common Rail ein Kraftstoffeinspritzsystem,
das einen gespeicherten Druck zum Zuführen eines (nicht gezeigten)
Verbrennungsmotors mit Kraftstoff durch Einspritzung verwendet.
Die Kraftstoffzufuhrpumpe beaufschlagt den Kraftstoff mit einem
hohen Druck. Die Common Rail hält
den Kraftstoff, der durch die Kraftstoffzufuhrpumpe mit einem hohen Druck
beaufschlagt wird, auf einem hohen Druck. Die Einspritzvorrichtung 1 ist
an den Verbrennungsmotor montiert und führt den Kraftstoff in einen
Zylinder des Verbrennungsmotors durch Einspritzung zu.
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Die
Einspritzvorrichtung 1 hat zum Beispiel einen Druckverstärkermechanismus 2,
eine Düse 3 und
ein elektromagnetisches Stellglied 4. Der Druckverstärkermechanismus 2 verstärkt den
Druck eines Kraftstoffs, der von der Common Rail zugeführt wird. Die
Düse 3 ist
an dem vorderen Ende (der vorderen Endseite in 1)
des Druckverstärkermechanismus 2 vorgesehen
und nimmt den Kraftstoff, dessen Druck verstärkt wird, auf und zerstäubt diesen.
Das elektromagnetische Stellglied 4 treibt den Druckverstärkermechanismus 2 an.
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Der
Druckverstärkermechanismus 2 verstärkt einen
Druck eines einzuspritzenden Kraftstoffs gemäß einem Flächenverhältnis zwischen einer effektiven
druckverstärkenden
Fläche
(engl. „effective boosting
area"), die zu einem
Druck korrespondiert, der durch einen Kraftstoff erzeugt wird, der
als ein druckverstärkendes
Medium wirkt, und einer effektiven druckverstärkungsabgebenden Fläche (engl. „effective
boosted area"),
die zu einem Druck korrespondiert, der auf den Kraftstoff, dessen
Druck werden soll, aufgebracht wird. Die effektive druckverstärkende Fläche ist
gestaltet, um größer als
die effektive druckverstärkungsabgegebende
Fläche
zu sein, so dass der Druckverstärkermechanismus 2 einen Druck
des einzuspritzenden Kraftstoffs verstärkt. Der Druckverstärkermechanismus
hat einen Druckverstärkerkolben 6 und
ein Steuerventil 7. Der Druckverstärkerkolben 6 hat eine
druckverstärkungsabgegebende
Fläche,
die zu der effektiven druckverstärkungsabgebenden
Fläche
an dem vorderen Ende korrespondiert, und eine druckverstärkende Fläche, die
zu der effektiven druckverstärkenden
Fläche
an dem hinteren Ende (der hinteren Endseite, wie in 1 gezeigt
ist) korrespondiert. Das Steuerventil 7 treibt den Druckverstärkerkolben 6 an.
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In
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist die effektive druckverstärkende
Fläche
ungefähr gleich
wie eine Querschnittsfläche
eines Säulenabschnitts
des Druckverstärkerkolbens 6 an
der hinteren Endseite in 1. Die Querschnittsfläche des Säulenabschnitts
ist quer verlaufend zu einer längsverlaufenden
Achse des Druckverstärkerkolbens 6 und
hat einen Durchmesser BD1, wie in 1 gezeigt
ist. Ferner ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die effektive
druckverstärkungsabgegebende
Fläche
ungefähr
gleich wie eine Querschnittsfläche
eines weiteren Säulenabschnitts
des Kolbens 6 an der vorderen Endseite in 1.
Die Querschnittsfläche
des anderen Säulenabschnitts
ist quer verlaufend zu der längsverlaufenden
Achse des Druckverstärkerkolbens 6 und
hat einen Durchmesser BD2, wie in 1 gezeigt
ist.
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Der
Druckverstärkerkolben 6 ist
durch einen Zylinder gleitend aufgenommen, um teilweise mit dem
Zylinder in Kontakt zu sein, ein Durchmesser des Kolbens erhöht sich
stufenweise in Richtung des hinteren Endes. Das heißt, der
Druckverstärkerkolben 6 ist
mit dem Zylinder an zumindest zwei Positionen (das heißt, an dem
vorderen und hinteren Ende) gleitend in Kontakt und der Durchmesser
des Druckverstärkerkolbens 6 ist
an dem vorderen Ende kleiner als der an dem hinteren Ende. Somit
kann der Druckverstärkerkolben 6 die
druckverstärkungsabgegebende
Fläche
ausbilden, die zu der effektiven druckverstärkungsabgegebende Fläche an dem
vorderen Ende korrespondiert. Weiter kann der Druckverstärkerkolben 6 die
druckverstärkende
Fläche ausbilden,
die zu der effektiven druckverstärkenden Fläche korrespondiert,
die größer als
die effektive druckverstärkungsabgegebende
Fläche
ist.
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Der
Druckverstärkerkolben 6 ist
in dem Zylinder aufgenommen (wie vorstehend erwähnt ist), um eine druckverstärkende Kammer 8,
eine Kammer 9, deren Druck verstärkt wird, und eine Druckverstärkungssteuerkammer 10 auszubilden
(zu definieren). Ein Kraftstoff, der als das druckverstärkendes
Medium wirkt, strömt
in die druckverstärkende
Kammer 8 ein und aus dieser aus. Ein Kraftstoff, dessen
Druck zu verstärken
ist, strömt
in die Kammer 9, deren Druck verstärkt wird, ein und aus dieser
aus. Ein Kraftstoff, der einen Druckverstärkungszustand des Kraftstoffs,
dessen Druck verstärkt
wird, steuert, strömt
in die Druckverstärkungssteuerkammer 10 ein und
aus dieser aus.
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Die
druckverstärkende
Kammer 8 ist durch einen Kraftstoffkanal 12 mit
der Common Rail verbunden und nimmt einen Hochdruckkraftstoff als
das druckverstärkende
Medium auf. Das hintere Ende des Druckverstärkerkolbens 6 steht
in die druckverstärkende
Kammer 8 vor, um die druckverstärkende Fläche auszubilden. Die druckverstärkende Kammer 8 nimmt
eine Rückhaltefeder 13 des
Druckverstärkerkolbens 6 auf.
Die Rückhaltefeder 13 drückt den Druckverstärkerkolben 6 in
Richtung des hinteren Endes (das heißt, in einer Richtung zum Vergrößern der
Kammer 9, deren Druck verstärkt wird, oder zum Verringern
eines Drucks in der Kammer 9, deren Druck verstärkt wird).
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Die
Kammer 9, deren Druck verstärkt wird, nimmt einen Hochdruckkraftstoff
von der druckverstärkenden
Kammer 8 über
einen Kraftstoffkanal 14 auf, der für den Druckverstärkerkolben 6 vorgesehen ist.
Die Kammer 9, deren Druck verstärkt wird, ist am hinteren Abschnitt
durch das vordere Ende des Druckverstärkerkolbens 6 abgedichtet,
so dass das vordere Ende des Druckverstärkerkolbens 6 die druckverstärkungsabgegebende
Fläche
ausbildet. Der Kraftstoffkanal 14 ist mit einem Rückschlagventil 15 vorgesehen,
um zu verhindern, dass der druckverstärkte Kraftstoff, der durch
die Kammer 9, deren Druck verstärkt wird, 9 verstärkt wird,
in die druckverstärkende
Kammer 8 strömt.
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Die
Druckverstärkungssteuerkammer 10 ist zwischen
der druckverstärkenden
Fläche
und der druckverstärkungsabgebenden
Fläche
vorgesehen. Der Kraftstoff in der Druckverstärkungssteuerkammer 10 drückt den
Druckverstärkerkolben 6 zu
dem hinteren Abschnitt gemäß einer
Flächendifferenz
zwischen der effektiven druckverstärkenden Fläche und der effektiven druckverstärkungsabgebenden
Fläche (das
heißt,
eine Differenz zwischen einer Fläche
der effektiven druckverstärkenden
Fläche
und der effektiven druckverstärkungsabgebenden
Fläche).
Das heißt,
der Druck in der Druckverstärkungssteuerkammer 10 wirkt
auf den Druckverstärkerkolben 6 in
einer Richtung zum Reduzieren des Drucks in der Kammer 9,
deren Druck verstärkt
wird.
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Die
Druckverstärkungssteuerkammer 10 ist über einen
Kraftstoffkanal 16 mit einer Steuerventilkammer 18 zum
Aufnehmen des Steuerventils 7 verbunden. Abhängig von
einer Position des Steuerventils 7 ist die Druckverstärkungssteuerkammer 10 mit einem
Kraftstoffbehälter
oder mit der druckverstärkenden
Kammer 8 verbunden, die mit der Common Rail verbunden ist.
Augrund dieses Zusammenhangs erhöht
sich oder verringert sich ein Druck in der Druckverstärkungssteuerkammer 10,
so dass der Druckverstärkerkolben 6 zu
dem hinteren oder zu dem vorderen Abschnitt verschoben wird. Als
Ergebnis strömt
der Kraftstoff in die druckverstärkende Kammer 8 ein
und ein Druck in der Kammer 9, deren Druck verstärkt wird,
wird gesteuert.
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Die
Steuerventilkammer 18 nimmt das Steuerventil 7 auf
und ist zu Kraftstoffkanälen 16, 19 und 20 offen.
Der Kraftstoffkanal 16 führt zu der Druckverstärkungssteuerkammer 10.
Der Kraftstoffkanal 19 führt zu dem Kraftstoffbehälter. Der
Kraftstoffkanal 20 führt
zu der druckverstärkenden
Kammer 8. Das Steuerventil 7 funktioniert als
ein Dreiwegeventil zum Umschalten zwischen offenen und geschlossenen Zuständen. In
dem offenen Zustand sind die Kraftstoffkanäle 16 und 19 miteinander
verbunden. Somit strömt
ein Kraftstoff von der Druckverstärkungssteuerkammer 10 in
den Kraftstoffbehälter.
In dem geschlossenen Zustand sind die Kraftstoffkanäle 16 und 20 miteinander
verbunden. Somit strömt
der Kraftstoff von der Common Rail über die druckverstärkende Kammer 8 in
die Druckverstärkungssteuerkammer 10.
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Das
Steuerventil 7 hat einen Hochdruckventilabschnitt 22,
einen Niederdruckventilabschnitt 23 und einen Kolbenabschnitt 24.
Der Hochdruckventilabschnitt 22 öffnet oder schließt einen
Weg zwischen den Kraftstoffkanälen 16 und 20.
Der Niederdruckventilabschnitt 23 öffnet oder schließt einen
Weg zwischen den Kraftstoffkanälen 16 und 19.
Der Kolbenabschnitt 24 nimmt einen Steuerdruck zum Antreiben des
Steuerventils 7 auf. Der Steuerdruck ist ein Druck in der
Steuerkammer 25, die dadurch definiert ist, dass der Kolbenabschnitt 24 die
hintere Seite der Steuerventilkammer 18 abdichtet. Die
Steuerkammer 25 ist zu den Kraftstoffkanälen 27 und 28 offen.
Der Kraftstoffkanal 27 ist mit dem Kraftstoffkanal 19 verbunden,
und der Kraftstoffkanal 28 ist führt zu der druckverstärkenden
Kammer 8. Der Kraftstoffkanal 27 ist mit dem elektromagnetischen
Stellglied 4 vorgesehen und ist mit einer Drossel 29 ausgebildet.
Der Kraftstoffkanal 28 ist mit einer Drossel 30 ausgebildet.
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Das
elektromagnetische Stellglied 4 öffnet, wenn es betrieben wird,
den Kraftstoffkanal 27 und verbindet die Steuerkammer 25 mit
dem Kraftstoffkanal 19. Die Drosseln 29 und 30 sind
derart vorgesehen, dass die Kraftstoffmenge, die von der Steuerkammer 25 zu
dem Kraftstoffkanal 19 durch den Kraftstoffkanal 27 strömt, größer als
die Kraftstoffmenge ist, die von der druckverstärkenden Kammer 8 durch
den Kraftstoffkanal 28 zu der Steuerkammer 25 strömt.
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Wenn
das elektromagnetische Stellglied 4 betrieben wird, reduziert
sich der Druck in der Steuerkammer 25 und daher wird das
Steuerventil 7 von dem geschlossenen Zustand zu dem offenen
Zustand verändert.
Als Ergebnis strömt
der Kraftstoff von der Druckverstärkungssteuerkammer 10 über den
Kraftstoffkanal 16, die Steuerventilkammer 18 und
den Kraftstoffkanal 19 zu dem Kraftstoffbehälter, und
daher reduziert sich der Druck in der Druckverstärkungssteuerkammer 10.
Somit bewegt sich demgemäß der Druckverstärkerkolben 6 zu
dem vorderen Ende und der Kraftstoff strömt von der Common Rail über den
Kraftstoffkanal 12 in die druckverstärkende Kammer 8, um
einen Druck des Kraftstoffs in der Kammer 9, deren Druck
verstärkt
wird, zu verstärken.
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Ein
Beenden des Betriebs des elektromagnetischen Stellglieds 4 schließt den Kraftstoffkanal 27.
Dann hört
der Kraftstoff auf, von der Kraftstoffkammer 25 zu strömen und
der Kraftstoff strömt
weiter nur von dem Kraftstoffkanal 28 zu der Steuerkammer 25.
Folglich verstärkt
(erhöht)
ein Beenden des elektromagnetischen Stellglieds 4 den Druck
in der Steuerkammer 25 und das Steuerventil 7 wird
von dem offenen Zustand zu dem geschlossenen Zustand verändert.
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Als
Ergebnis strömt
ein Hochdruckkraftstoff von der Common Rail über den Kraftstoffkanal 12, die
druckverstärkende
Kammer 8, den Kraftstoffkanal 20, die Steuerventilkammer 18 und
den Kraftstoffkanal 16 zu der Druckverstärkungssteuerkammer 10. Daher
wird der Druck in der Druckverstärkungssteuerkammer 10 verstärkt. Der
Druckverstärkerkolben 6 bewegt
sich demgemäß zu dem
hinteren Ende, um den Druck in der Kammer 9, deren Druck
verstärkt wird,
zu reduzieren, und dann strömt
der Kraftstoff von der druckverstärkenden Kammer 8 über den Kraftstoffkanal 14 zu
der Kammer 9, deren Druck verstärkt wird.
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Die
Düse 3 hat
eine Nadel 33 zum Öffnen und
Schließen
von Düsenlöchern 32,
die an dem vorderen Ende vorgesehen sind. Die Nadel 33 öffnet und
schließt
die Düsenlöcher 32,
wenn ein Sitzabschnitt 34 wiederholt mit einer Sitzfläche 35,
die an dem vorderen Ende vorgesehen ist, in Eingriff ist oder von
dieser gelöst
ist.
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Die
Düse 3 definiert
eine Düsenkammer 37 und
eine Gegendruckkammer 38. Ein Kraftstoff, der einen Druck
in einer Richtung (Ventilöffnungsrichtung)
zum Öffnen
der Düsenlöcher 32 aufbringt, strömt in die
Düsenkammer 37 ein
und aus dieser aus. Ein Kraftstoff, der einen Druck auf die Nadel
in einer Richtung (Ventilschließrichtung)
zum Schließen der
Düsenlöcher 32 aufbringt,
strömt
in die Gegendruckkammer 38 ein und aus dieser aus. Die
Nadel 33 ist in der Ventilschließrichtung durch den Druck in der
Gegendruckkammer 38 und durch eine Rückhaltefeder 39 gedrückt. Die
Nadel 33 ist in einer Ventilöffnungsrichtung durch den Druck
in der Düsenkammer 37 gedrückt. Die
Rückhaltefeder 39 ist
in der Gegendruckkammer 38 aufgenommen.
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Die
Düsenkammer 37 ist
durch den Kraftstoffkanal 40 mit der Kammer 9,
deren Druck verstärkt
wird, verbunden. Die Gegendruckkammer 38 ist durch einen
Kraftstoffkanal 41 mit der Druckverstärkungssteuerkammer 10 verbunden.
Der Kraftstoffkanal 41 ist mit einer Drossel 43 und
einem Bypasskanal vorgesehen, der die Drossel 43 umgeht, und
parallel zu der Drossel 43 zu der Gegendruckkammer 38 führt. Der
Bypasskanal ist mit einem Rückschlagventil 44 vorgesehen,
um zu verhindern, dass ein Kraftstoff von der Gegendruckkammer 38 zu der
Druckverstärkungssteuerkammer 10 zurückströmt. In der
Düse 3 ist
der Kraftstoffkanal 41 derart gestaltet, dass die Kraftstoffmenge,
die in die Gegendruckkammer 38 strömt, größer als die Kraftstoffmenge
ist, die von ihr strömt.
Das heißt,
der Kraftstoffkanal 41 ist derart gestaltet, dass ein Kraftstoff
in die Gegendruckkammer 38 mit einer größeren Strömungsrate als eine Strömungsrate
strömt,
bei der ein Kraftstoff aus der Gegendruckkammer 38 ausströmt.
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Wenn
das elektromagnetische Stellglied 4 betrieben wird und
der Druckverstärkermechanismus 2 den
Druck des Kraftstoffs verstärkt,
strömt
der Kraftstoff, dessen Druck verstärkt wird, von der Kammer 9,
deren Druck verstärkt
wird, über
den Kraftstoffkanal 40 zu der Düsenkammer 37. Zur
gleichen Zeit strömt
der Kraftstoff in der Gegendruckkammer 38 über den
Kraftstoffkanal 41, die Druckverstärkungssteuerkammer 10,
den Kraftstoffkanal 16, die Steuerventilkammer 18 und
den Kraftstoffkanal 19 in den Kraftstoffbehälter.
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Als
Ergebnis erhöht
sich der Druck in der Düsenkammer 37 und
der Druck in der Gegendruckkammer 38 verringert sich. Eine
Kraft, die auf die Nadel 33 in der Ventilöffnungsrichtung
wirkt, wird größer als
eine Kraft, die auf diese in der Ventilschließrichtung wirkt. Somit wird
die Nadel 33 angehoben, um die Düsenlöcher 32 zu öffnen. In
diesem Fall ist das Rückschlagventil 33 für den Kraftstoffkanal 31 geschlossen,
da der Kraftstoff von der Gegendruckkammer 38 zu der Druckverstärkungssteuerkammer 10 strömt. Demgemäß reguliert
die Drossel 43 die Menge (Strömungsrate) des Kraftstoffs,
der von der Gegendruckkammer 38 strömt.
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Wenn
der Betrieb des elektromagnetischen Stellglieds 4 beendet
wird und die Verstärkung
eines Drucks durch den Druckverstärkermechanismus 2 beendet
wird, wird die Düsenkammer 37 nicht
mit dem Kraftstoff, dessen Druck verstärkt wird, zugeführt. Zur
gleichen Zeit strömt
der Hochdruckkraftstoff von der Common Rail über den Kraftstoffkanal 12, die
druckverstärkende
Kammer 8, den Kraftstoffkanal 20, die Steuerventilkammer 18,
den Kraftstoffkanal 16, die Druckverstärkungssteuerkammer 10 und
den Kraftstoffkanal 41 zu der Gegendruckkammer 38.
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Als
Ergebnis verringert sich der Druck in der Düsenkammer 37 und der
Druck in der Gegendruckkammer erhöht sich. Somit wird eine Kraft,
die auf die Nadel 33 in der Ventilschließrichtung
wirkt, größer als eine
Kraft, die auf diese in der Ventilöffnungsrichtung wirkt, und
daher wird die Nadel 33 abgesenkt, um die Düsenlöcher 32 zu
schließen.
Als Ergebnis wird das Rückschlagventil 44 für den Kraftstoffkanal 41 geöffnet, da
der Kraftstoff von der Druckverstärkungssteuerkammer 10 zu
der Gegendruckkammer 38 strömt. Demgemäß reguliert die Drossel 43 nicht
die Menge an Kraftstoff, die in die Gegendruckkammer 38 strömt, und
somit erhöht
sich der Druck in der Gegendruckkammer 38 schnell und zuverlässig.
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Ein
Flächenverhältnis (zweites
Flächenverhältnis der
vorliegenden Erfindung) ist zwischen einer effektiven Fläche, die
zu einem Druck korrespondiert, der auf die Nadel 33 in
der Gegendruckkammer 38 aufgebracht wird, und einer effektiven
Fläche
definiert, die zu dem Druck korrespondiert, der auf die Nadel 33 in
der Düsenkammer 37 aufgebracht
wird. Um zum Beispiel das Flächenverhältnis zu
definieren, wird die effektive Fläche, die zu dem Druck korrespondiert,
der auf die Nadel 33 in der Gegendruckkammer 38 aufgebaut
wird, durch die effektive Fläche
dividiert, die zu dem Druck korrespondiert, der auf die Nadel 33 in
der Düsenkammer 37 aufgebracht wird.
Ein weiteres Flächenverhältnis (erstes
Flächenverhältnis der
vorliegenden Erfindung) ist zwischen der effektiven druckverstärkenden
Fläche
und der effektiven druckverstärkungsabgebenden
Fläche
definiert. Um zum Beispiel das weitere Flächenverhältnis zu definieren, wird die
effektive druckverstärkende Fläche durch
die effektive druckverstärkungsabgegebende
Fläche
dividiert. Die Nadel 33 ist so vorgesehen, dass das zuerst
genannte Flächenverhältnis (zweite
Flächenverhältnis) größer als
oder gleich wie das zuletzt genannte (erste Flächenverhältnis) ist.
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In
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist die effektive Fläche,
die zu dem Druck korrespondiert, der auf die Nadel 33 in
der Gegendruckkammer 38 aufgebracht wird, ungefähr gleich
wie eine Querschnittsfläche
eines hinteren Endabschnitts der Nadel 33. Der Querschnittsabschnitt
des hinteren Abschnitts ist querverlaufend zu einer längsverlaufenden
Achse der Nadel 33 (siehe 2) und hat
einen Durchmesser RD1, wie in 1 gezeigt
ist. Ferner ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die effektive
Fläche,
die zu dem Druck korrespondiert, die auf die Nadel 33 in
der Düsenkammer 37 aufgebracht wird,
ungefähr
gleich wie eine Querschnittsfläche
eines Säulenabschnitts
der Nadel 33. Die Querschnittsfläche des Säulenabschnitts ist auch querverlaufend
zu der längsverlaufenden
Achse der Nadel 33 (siehe 2) und hat
einen Durchmesser RD2, wie in 2 gezeigt.
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Die
Düse 3 definiert
eine dritte Kraftstoffkammer 46. die getrennt von der Düsenkammer 37 und der
Gegendruckkammer 38 ist, und ein Kraftstoff strömt in die
dritte Kraftstoffkammer 46 ein und aus dieser aus. Ein
Druck in der dritten Kraftstoffkammer 46 reduziert eine
Kraft durch den Druck in der Gegendruckkammer 38, wobei
die Kraft auf die Nadel 33 in der Ventilschließrichtung
aufgebracht wird. Die dritte Kraftstoffkammer 46 ist nachstehend
als die Gegendruckreduzierungskammer 46 bezeichnet. Das
heißt, der
Druck der Gegendruckreduzierungskammer 46 wirkt auf die
Nadel 33 in der Ventilöffnungsrichtung. Der
Kraftstoff in der Gegendruckreduzierungskammer 46 spannt
einen hinteren Abschnitt 47 der Nadel 33 in Richtung
des hinteren Endes vor. Das hintere Ende 47 dichtet (sperrt)
die Gegendruckkammer 38 von einem vorderen Ende ab.
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Die
Gegendruckreduzierungskammer 46 ist ausgebildet, um einen
Druck in der Gegendruckkammer 38 abzubauen, der auf die
Nadel 33 in der Ventilschließrichtung wirkt. Zum Beispiel
schwächt
die Gegendruckreduzierungskammer 46 eine Kontaktkraft ab,
die auf die Sitzfläche 35 durch
den Sitzabschnitt 34 aufgebracht wird und reduziert eine
Last, die auf den Sitzabschnitt 34 oder die Sitzfläche 35 aufgebracht
wird. Der Druck in der Gegendruckreduzierungskammer 46 reduziert
die Kraft, die durch den Druck in der Gegendruckkammer 38 in Übereinstimmung
mit einer Differenz zwischen der effektiven Fläche für die Gegendruckkammer 38 und
der effektiven Fläche
für die
Düsenkammer 37 zum
Beispiel erzeugt wird. Das heißt,
eine Vorspannkraft, die auf die Nadel 33 durch den Kraftstoff
in der Gegendruckkammer 38 in der Ventilschließrichtung
aufgebracht wird, wird um einen Betrag abgeschwächt, der zu einer Vorspannkraft
korrespondiert, die auf die Nadel 33 durch den Kraftstoff
in der Gegendruckreduzierungskammer 46 in der Ventilöffnungsrichtung
aufgebracht wird.
-
Die
Gegendruckreduzierungskammer 46 ist durch den Kraftstoffkanal 48 mit
dem Kraftstoffkanal 41 verbunden. Daher strömt in der
Einspritzvorrichtung 1, wenn die Nadel 33 angehoben
wird, um die Düsenlöcher 32 zu öffnen (das
heißt,
wenn der Kraftstoff aus der Druckverstärkungssteuerkammer 10 in den
Kraftstoffbehälter
strömt),
der Kraftstoff aus der Gegendruckkammer 38 aus, und zur
gleichen Zeit kann der Kraftstoff von der Gegendruckreduzierungskammer 46 derart
strömen,
dass sich der Druck in der Gegendruckreduzierungskammer 46 verringert. Ähnlich wie
der Kraftstoff für
die Gegendruckkammer 38 wird der Kraftstoff für die Gegendruckreduzierungskammer 46 von
der Common Rail über
die Druckverstärkungssteuerkammer 10 zugeführt.
-
Da
die Gegendruckreduzierungskammer 46 durch den Kraftstoffkanal 48 mit
dem Kraftstoffkanal 41 verbunden ist, ist eine Druckverstärkungsstartzeitabstimmung,
bei der der Druckverstärkermechanismus 2 beginnt
den Druck des Kraftstoffs zu verstärken, ungefähr gleich wie eine Druckverringerungszeitabstimmung,
bei der der Druck in der Gegendruckreduzierungskammer 46 beginnt
sich zu verringern. Ferner sind die Kraftstoffkanäle 41, 48 derart gestaltet,
dass eine Geschwindigkeit einer Verringerung des Drucks in der Gegendruckreduzierungskammer 46 größer als
eine Geschwindigkeit einer Verringerung des Drucks in der Gegendruckkammer 38 aufgrund
der Drossel 43 ist.
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Nachstehend
ist ein Betrieb der Einspritzvorrichtung 1 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel beschrieben.
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Wenn
das elektromagnetische Stellglied 4 betrieben wird, um
ein Zuführen
eines Kraftstoffs von der Druckverstärkungssteuerkammer 10 zu
dem Kraftstoffbehälter
zu beginnen, beginnt ein Kraftstoff aus der Gegendruckkammer 38 zu
strömen,
und gleichzeitig beginnt ferner ein Kraftstoff aus der Gegendruckreduzierungskammer 46 zu
strömen.
Daher verringern sich sowohl ein Druck in der Gegendruckkammer 38 als
auch in der Gegendruckreduzierungskammer 46, und es beginnt
schließlich
eine Anhebung der Nadel 33.
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Die
Geschwindigkeit einer Verringerung des Drucks in der Gegendruckreduzierungskammer 46 ist
größer als
die Geschwindigkeit einer Verringerung des Drucks in der Gegendruckkammer 38.
Demgemäß verringert
sich der Druck in der Gegendruckreduzierungskammer 46 schneller
als der in der Gegendruckkammer 38. Der Druck in der Gegendruckkammer 38 wird
auf die Nadel 33 in der Ventilschließrichtung aufgebracht, und
der Druck in der Gegendruckreduzierungskammer 46 wird auf
die Nadel 33 in der Ventilöffnungsrichtung aufgebracht.
Somit wird die Vorspannkraft, die auf die Nadel 33 in der
Ventilöffnungsrichtung
aufgebracht wird, mehr abgeschwächt
als die Vorspannkraft, die auf die Nadel 33 in der Ventilschließrichtung
aufgebracht wird. Als Ergebnis verringert sich eine Hubgeschwindigkeit
der Nadel 33.
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Die
Vorteile des ersten Ausführungsbeispiels sind
nachstehend beschrieben. Bei einem Ablauf des Anhebens der Nadel 33 in
der Einspritzvorrichtung 1 des ersten Ausführungsbeispiels
strömt
ein Kraftstoff aus der Gegendruckreduzierungskammer 46 aus und
daher verringert sich der Druck in der Gegendruckreduzierungskammer 46.
In der Einspritzvorrichtung 1 sind die Kraftstoffkanäle 41 und 48 derart gestaltet
(strukturiert), dass die Geschwindigkeit einer Verringerung des
Drucks in der Gegendruckreduzierungskammer 46 höher als
die Geschwindigkeit einer Verringerung des Drucks in der Gegendruckkammer 38 ist.
-
Aufgrund
der vorstehenden Struktur verringert sich bei dem Ablauf eines Anhebens
der Nadel 33 der Druck in der Gegendruckreduzierungskammer 46 schneller
als der in der Gegendruckkammer 38. Daher wird die Kraft,
die auf die Nadel 33 in der Ventilöffnungsrichtung aufgebracht
wird, schneller abgeschwächt
als die Kraft, die auf die Nadel 33 in der Ventilschließrichtung
aufgebracht wird. Als Ergebnis verringert sich die Hubgeschwindigkeit
der Nadel 33. Somit ist, selbst wenn ein Einspritzdruck hoch
ist, es möglich,
die Feineinspritzung (Einspritzung mit sehr geringer Menge) der
Einspritzvorrichtung 1 akkurat zu steuern.
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Gemäß der Einspritzvorrichtung 1 ist
die Druckverstärkungsstartzeitabstimmung,
bei der der Druckverstärkermechanismus 2 beginnt
den Druck eines Kraftstoffs zu verstärken, ungefähr gleich wie die Druckverringerungszeitabstimmung,
bei der der Druck in der Gegendruckreduzierungskammer 46 beginnt
sich zu verringern.
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Unter
der Annahme, dass die Druckverstärkungsstartzeitabstimmung
des Druckverstärkermechanismus 2 die
Druckverringerungszeitabstimmung für die Gegendruckreduzierungskammer 46 beschleunigt,
wird in einem derartigen Fall die Nadel 33 mit einem hohen
Druck angehoben, der in der Gegendruckreduzierungskammer 46 erhalten
wird (das heißt,
mit einer großen
Kraft, die auf die Nadel 33 in der Ventilöffnungsrichtung
aufgebracht wird). Folglich erhöht
sich die Hubgeschwindigkeit der Nadel 33 und daher erhöht sich
die Einspritzmenge. Im Gegensatz dazu, wenn die Druckverstärkungsstartzeitabstimmung
des Druckverstärkermechanismus 2 verspätet zu der
Druckverringerungszeitabstimmung für die Gegendruckreduzierungskammer 46 ist,
wird in einem derartigen Fall die Nadel 33 angehoben, nachdem
sich der Druck in der Gegendruckreduzierungskammer 46 verringert
(das heißt,
nachdem eine große
Kraft durchgehend auf die Nadel 33 in der Ventilschließrichtung
für eine
gewisse Zeit aufgebracht wird). Folglich wird eine große Kraft
auf den Sitzabschnitt 34 oder die Sitzfläche 35 für eine gegebene Zeitdauer
aufgebracht.
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In
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann
die Druckverstärkungsstartzeitabstimmung,
bei der der Druckverstärkermechanismus 2 beginnt
eine Druck zu verstärken,
ungefähr
gleich wie die Druckverringerungszeitabstimmung sein, bei der der
Druck in der Gegendruckreduzierungskammer 46 beginnt sich
zu verringern. Somit ist es möglich,
zu begrenzen, dass sich eine Einspritzmenge erhöht, und dass sich die Last
auf den Sitzabschnitt 34 oder die Sitzfläche 35 erhöht.
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Gemäß der Einspritzvorrichtung 1 ist
das Flächenverhältnis zwischen
der effektiven Fläche, die
zu dem Druck korrespondiert, der auf die Nadel 33 in der
Gegendruckkammer 38 aufgebracht wird, und der effektiven
Fläche,
die zu dem Druck korrespondiert, der auf die Nadel 33 in
der Düsenkammer 37 aufgebracht
wird, größer als
oder gleich wie das Flächenverhältnis zwischen
der effektiven druckverstärkenden
Fläche
und der effektiven druckverstärkungsabgebenden
Fläche.
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In
dem vorliegenden Erfindung führt
die Common Rail den Kraftstoff mit dem gleichen Druck zu der druckverstärkenden
Kammer 8 und der Gegendruckkammer 38 zu. Daher
kann, wenn das Flächenverhältnis zwischen
der effektiven Fläche
für die Nadel 33 in
der Gegendruckkammer 38 und der effektiven Fläche für die Nadel 33 in
der Düsenkammer 37 größer als
oder gleich wie das Flächenverhältnis zwischen
der effektiven druckverstärkenden
Fläche und
der effektiven druckverstärkungsabgebenden Fläche festgelegt
ist, der Effekt zum Verringern der Hubgeschwindigkeit der Nadel 33 verbessert
werden.
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In
der Einspritzvorrichtung 1 ist der Kraftstoffkanal 41 derart
konstruiert, dass die Kraftstoffmenge, die in die Gegendruckkammer 38 strömt, größer als die
Kraftstoffmenge ist, die von (aus) dieser strömt.
-
Dies
ermöglicht
es, den Druck in der Gegendruckkammer 38 zuverlässig zu
verstärken.
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(Zweites Ausführungsbeispiel)
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Die
Konstruktion der Einspritzvorrichtung 1 des zweiten Ausführungsbeispiels
ist nachstehend mit Bezug auf 3 beschrieben.
Die korrespondierenden Teile in den Ausführungsbeispielen 1 und 2 sind
durch die gleichen Bezugszeichen dargestellt und deren ausführliche
Beschreibung ist aus Vereinfachungsgründen unterlassen.
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Die
Einspritzvorrichtung 1 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
hat einen Kolben 51, der von einer Nadel 33 getrennt
vorgesehen ist, zum Steuern eines Drucks in einer Zwischenkammer 50,
die mit der Gegendruckkammer 38 (ersten Gegendruckkammer)
verbunden ist. Die Einspritzvorrichtung 1 hat einen zweite
Gegendruckkammer 52. Ein Kraftstoff, der einen Druck auf
den Kolben 51 in einer Richtung aufbringt, um den Druck
in der Zwischenkammer 50 zu verstärken (das heißt, um den
Kolben 51 in Richtung des vorderen Endes zu drücken), strömt in die zweite
Gegendruckkammer 52. Der Druck in der zweiten Gegendruckkammer
wird auf die Nadel 33 in der Ventilschließrichtung
durch den Druck in der Zwischenkammer 50 und der Gegendruckkammer 38 aufgebracht.
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Die
Einspritzvorrichtung 1 des zweiten Ausführungsbeispiels hat eine zweite
Gegendruckreduzierungskammer 53, die als eine dritte Kraftstoffkammer
dient, die die gleiche Funktion wie die Gegendruckreduzierungskammer 46 des
ersten Ausführungsbeispiels
hat. Die zweite Gegendruckreduzierungskammer 53 ist getrennt
von der Düsenkammer 37,
der Gegendruckkammer 38, der Zwischenkammer 50 und
der zweiten Gegendruckkammer 52 ausgebildet. Ein Druck
in der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 dient dazu,
eine Kraft zu reduzieren, die durch den Druck in der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 erzeugt
wird, wobei die Kraft in einer Richtung zum Verstärken des Drucks
in der Zwischenkammer 50 aufgebracht wird.
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Wie
vorstehend erwähnt
ist, reduziert ein Druck in der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 die
Kraft, die durch den Druck in der zweiten Gegendruckkammer 52 erzeugt
wird, wobei die Kraft auf die Nadel 33 in der Ventilschließrichtung
wirkt. Dies bedeutet, dass als Ergebnis der Druck in der zweiten
Gegendruckreduzierungskammer 53 auf die Nadel 33 in
der Ventilöffnungsrichtung
wirkt. Es gibt eine Flächendifferenz
zwischen einer effektiven Fläche,
die zu einem Druck in der zweiten Gegendruckkammer 52 korrespondiert,
und einer effektiven Fläche,
die zu einem Druck in der Zwischenkammer 50 korrespondiert.
Der Druck in der zweiten Gegendruckkammer 52 wird gemäß dieser
Flächendifferenz reduziert
und zu der Nadel 33 übertragen.
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Der
Kolben 51 ist aus einem vorderen Endabschnitt 56 und
einem hinteren Endabschnitt 57 gebildet. Der vordere Endabschnitt 56 ist
derart ausgebildet, um die Zwischenkammer 50 von der hinteren
Endseite abzudichten. Der hintere Endabschnitt 57 hat einen
größeren Durchmesser
als der vordere Endabschnitt 56 und ist koaxial zu dem
vorderen Endabschnitt 56 vorgesehen. Der hintere Endabschnitt 57 ist
derart ausgebildet, um die zweite Gegendruckkammer 52 von
der vorderen Endseite abzudichten. Die zweite Gegendruckreduzierungskammer 53 ist derart
ausgebildet, dass der hintere Endabschnitt 57 die Gegendruckreduzierungskammer 53 an
dem hinteren Ende abdichtet, und der vordere Endabschnitt 56 diese
an dem vorderen Endabschnitt abdichtet.
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Die
zweite Gegendruckreduzierungskammer 53 nimmt eine Rückhaltefeder 58 zum
Drücken
des Kolbens 58 in Richtung des vorderen Endes auf. Der Kolben 51 ist
weiter mit einem Kraftstoffkanal 59 vorgesehen. Der Kraftstoffkanal 59 hat
ein Rückschlagventil 60 zum
Verhindern, dass ein Kraftstoff von der Zwischenkammer 50 zu
der zweiten Gegendruckkammer 52 rückströmt. Der Kraftstoffkanal 59 und das
Rückschlagventil 60 sind
vorgesehen, um einen Kraftstoff von der zweiten Gegendruckkammer 52 zu der
Zwischenkammer 50 und der Gegendruckkammer 38 zu
zuführen,
wenn ein Kraftstoff von der Zwischenkammer 50 und der Gegenddruckkammer 38 ausströmt.
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Es
gibt ein Flächenverhältnis (zweites
Flächenverhältnis der
vorliegenden Erfindung) zwischen der effektiven Fläche, die
zu einem Druck korrespondiert, der auf den Kolben 51 in
der zweiten Gegendruckkammer 52 aufgebracht wird, und der
effektiven Fläche,
die zu einem Druck korrespondiert, der auf den Kolben 51 in
der Zwischenkammer 50 aufgebracht wird. Das heißt, das
Flächenverhältnis wird durch
Dividieren der effektiven Fläche,
die zu dem Druck in der zweiten Gegendruckkammer 52 korrespondiert,
durch die effektive Fläche
definiert, die zu dem Druck in der Zwischenkammer 50 korrespondiert.
Der Kolben 51 ist derart ausgebildet, dass dieses Flächenverhältnis (zweites
Flächenverhältnis) größer als
oder gleich wie das Flächenverhältnis (erstes
Flächenverhältnis) zwischen
der effektiven druckverstärkenden
Fläche
und der effektiven druckverstärkungsabgebenden
Fläche
ist.
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In
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist die effektive Fläche,
die zu einem Druck korrespondiert, der auf den Kolben 51 in
der zweiten Gegendruckkammer 52 aufgebracht wird, ungefähr gleich wie
eine Querschnittsfläche
des hinteren Endabschnitts 57 des Kolbens 51.
Die Querschnittsfläche
des hinteren Endabschnitts 57 ist querverlaufend zu einer
längsverlaufenden
Achse des Kolbens 51 (siehe 3) und hat
einen Durchmesser RD3, wie in 3 gezeigt
ist. Ferner ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die effektive
Fläche,
die zu einem Druck korrespondiert, der auf den Kolben 51 in der
Zwischenkammer 50 aufgebracht wird, ungefähr gleich
wie eine Querschnittsfläche
des vorderen Endabschnitts 56 des Kolbens 51.
Die Querschnittsfläche
des vorderen Endabschnitts 56 ist querverlaufend zu einer
längsverlaufenden
Achse des Kolbens 51 (siehe 3) und hat
einen Durchmesser RD4, wie in 3 gezeigt
ist.
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In
der Einspritzvorrichtung 1 des zweiten Ausführungsbeispiels
ist der Kraftstoffkanal 41 mit der zweiten Gegendruckkammer 52 verbunden
(nicht mit der Gegendruckkammer 38), so dass die Druckverstärkungssteuerkammer 10 mit
der zweiten Gegendruckkammer 52 verbunden ist (siehe 3). Gleich
wie in dem ersten Ausführungsbeispiel
ist der Kraftstoffkanal 41 auch mit der Drossel 43 und
dem Rückschlagventil 44 vorgesehen.
-
Der
Kraftstoffkanal 41 ist derart konstruiert, dass die Kraftstoffmenge,
die in die zweite Gegendruckkammer 52 strömt, größer als
die Kraftstoffmenge ist, die aus dieser ausströmt. Ferner ist der Kraftstoffkanal 48 mit
der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 derart verbunden,
dass die Druckverstärkungssteuerkammer 10 mit
der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 verbunden ist (siehe 1).
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Somit
ist die zweite Gegendruckkammer 52 über den Kraftstoffkanal 41,
die Druckverstärkungssteuerkammer 10 und
den Kraftstoffkanal 16 mit der Steuerventilkammer 18 verbunden.
Ferner ist die zweite Gegendruckreduzierungskammer 53 über die Kraftstoffkanäle 41 und 48,
die Druckverstärkungssteuerkammer 10 und
den Kraftstoffkanal 16 mit der Steuerventilkammer 18 verbunden.
Wenn das Steuerventil 7 in den geschlossenen Zustand geschalten wird,
strömt
ein Kraftstoff von der Common Rail zu der zweiten Gegendruckkammer 52 und
der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53, und ferner strömt, wenn
das Steuerventil 7 in den offenen Zustand geschalten wird,
ein Kraftstoff von der zweiten Gegendruckkammer 52 und
der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 zu dem Kraftstoffbehälter.
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Die
zweite Gegendruckreduzierungskammer 53 ist über die
Kraftstoffkanäle 41 und 48 mit
der Druckverstärkungssteuerkammer 10 verbunden.
Daher ist eine Druckverstärkungsstartzeitabstimmung, bei
der der Druckverstärkermechanismus 2 beginnt einen
Druck zu verstärken,
ungefähr
gleich zu einer Zeitabstimmung, bei der der Druck in der zweiten
Gegendruckreduzierungskammer 53 beginnt sich zu verringern.
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Bei
dem Ablauf eines Anhebens der Nadel 33 in der Einspritzvorrichtung 1 des
zweiten Ausführungsbeispiels
strömt
der Kraftstoff aus der zweiten Gegendruckkammer 52 derart
aus, dass sich der Druck in der zweiten Gegendruckkammer 52 verringert.
Als Ergebnis strömt
der Kraftstoff aus der Gegendruckkammer 38 in die Zwischenkammer 50.
Somit reduziert sich der Druck in der Gegendruckkammer 38,
und ferner strömt
zur gleichen Zeit der Kraftstoff, dessen Druck durch den Druckverstärkermechanismus 2 verstärkt wird,
in die Düsenkammer 37, um
die Nadel 33 anzuheben, und dann wird ein Kraftstoff eingespritzt.
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Zur
gleichen Zeit strömt
der Kraftstoff aus der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 derart aus,
dass sich der Druck darin verringert. Zum Beispiel sind die Kraftstoffkanäle 41 und 48 derart
strukturiert, dass die Geschwindigkeit einer Verringerung des Drucks
in der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 höher als
die Geschwindigkeit einer Verringerung des Drucks in der zweiten
Gegendruckkammer 52 aufgrund der Drossel 43 ist.
-
Die
Vorteile des zweiten Ausführungsbeispiels
sind nachstehend beschrieben. Die Einspritzvorrichtung 1 gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
ist mit dem Kolben 51, der getrennt von der Nadel 33 vorgesehen
ist, zum Steuern des Drucks in der Zwischenkammer 50 vorgesehen,
die mit der Gegendruckkammer 38 verbunden ist. Die Einspritzvorrichtung 1 hat
die zweite Gegendruckkammer 52 und die zweite Gegendruckreduzierungskammer 53.
Ein Kraftstoff, der einen Druck auf den Kolben 51 in einer Richtung
zum Erhöhen
eines Drucks in der Zwischenkammer 50 aufbringt, strömt in die
zweite Gegendruckkammer 52 ein und aus dieser aus. Die zweite
Gegendruckreduzierungskammer 53 ist getrennt von der Düsenkammer 37,
der Gegendruckkammer 38, der Zwischenkammer 50 und
der zweiten Gegendruckkammer 52 vorgesehen, und ein Kraftstoff
strömt
in die zweite Gegendruckreduzierungskammer 53 ein und aus
dieser aus. Der Druck in der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 dient
dazu, die Kraft zu reduzieren, die durch den Druck in der zweiten
Gegendruckreduzierungskammer 53 in der Richtung zum Verstärken des
Drucks in der Zwischenkammer 50 erzeugt wird.
-
In
der vorstehenden Struktur wird der Druck in der zweiten Gegendruckkammer 52 auf
die Nadel 33 in der Ventilschließrichtung durch den Druck in
der Zwischenkammer 50 und der Gegendruckkammer 38 aufgebracht.
Ferner dient der Druck in der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 dazu,
die Kraft zu reduzieren, die durch den Druck in der zweiten Gegendruckkammer 52 in
der Richtung zum Verstärken
des Drucks in der Zwischenkammer 50 erzeugt wird. Dies
bedeutet, dass der Druck in der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 relativ
auf die Kraft auf die Nadel 33 in der Ventilöffnungsrichtung wirkt.
-
Somit
kann ein Bauteil, das sich von der Nadel 33 unterscheidet,
verwendet werden, um die zweite Gegendruckreduzierungskammer 53 äquivalent
zu der dritten Kraftstoffkammer zu definieren. Ferner ist es in
diesem Fall möglich,
eine Kontaktkraft abzuschwächen,
die auf der Sitzfläche 35 von
dem Sitzabschnitt 34 der Nadel 33 aufgebracht
wird, und eine Last zu reduzieren, die auf den Sitzabschnitt 34 oder
die Sitzfläche 35 aufgebracht
wird. Als ein Ergebnis ist es möglich,
die Nadel 33 mit umfangreicheren Formen und Dimensionen
zu gestalten.
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In
der Einspritzvorrichtung 1 strömt bei dem Ablauf zum Anheben
der Nadel 33 der Kraftstoff aus der zweiten Gegendruckkammer 52 derart
aus, dass sich der Druck in der zweiten Gegendruckkammer 52 verringert.
Als Ergebnis strömt
der Kraftstoff aus der Gegendruckkammer 38 in die Zwischenkammer 50, und
ferner strömt
der Kraftstoff aus der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 derart
aus, dass sich der Druck in der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 verringert.
In der Einspritzvorrichtung 1 sind die Kraftstoffkanäle 41 und 48 derart
konstruiert, dass die Geschwindigkeit einer Verringerung des Drucks
in der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 höher als
die Geschwindigkeit einer Verringerung des Drucks in der zweiten
Gegendruckkammer 52 ist.
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Daher
verringert sich, wenn die Nadel 33 angehoben wird, der
Druck in der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 schneller
als der in der zweiten Gegendruckkammer 52. Als Ergebnis
wird die Kraft, die auf die Nadel 33 in der Ventilöffnungsrichtung
wirkt, schneller als die Kraft abgeschwächt, die auf die Nadel 33 in
der Ventilschließrichtung
wirkt. Als Ergebnis verringert sich die Hubgeschwindigkeit der Nadel 33.
Selbst wenn das Bauteil, das sich von der Nadel 33 unterscheidet,
verwendet wird, um die dritte Kraftstoffkammer (das heißt, die
zweite Gegendruckreduzierungskammer 53) zu definieren,
kann die Einspritzvorrichtung 1 die Feineinspritzung unter dem
hohem Einspritzdruck akkurat steuern.
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Gemäß der Einspritzvorrichtung 1 ist
die Druckverstärkungsstartzeitabstimmung,
bei der der Druckverstärkermechanismus 2 beginnt
eine Druck zu verstärken,
ungefähr
gleich zu der Zeitabstimmung, bei der der Druck in der zweiten Gegendruckreduzierungskammer 53 beginnt
sich zu verringern.
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Gleich
wie in der Einspritzvorrichtung 1 des ersten Ausführungsbeispiels
ist es möglich,
zu begrenzen, dass sich eine Einspritzmenge erhöht, und dass sich ferner die
Last auf den Sitzabschnitt 34 oder die Sitzfläche 35 erhöht.
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Es
gibt das Flächenverhältnis zwischen
der effektiven Fläche,
die zu dem Druck korrespondiert, der auf den Kolben 51 in
der zweiten Gegendruckkammer 52 aufgebracht wird, und der
effektiven Fläche,
die zu dem Druck korrespondiert, der auf den Kolben 51 in
der Zwischenkammer 50 aufgebracht wird. Der Kolben 51 ist
derart ausgebildet, dass dieses Flächenverhältnis größer als oder gleich wie das Flächenverhältnis zwischen
der effektiven druckverstärkenden
Fläche
und der effektiven druckverstärkungsabgebenden
Fläche
ist.
-
Die
Common Rail führt
den Kraftstoff mit dem gleichen Druck zu der druckverstärkenden
Kammer 8 und der zweiten Gegendruckkammer 52 zu. Wie
vorstehend erwähnt
ist, ist das Flächenverhältnis zwischen
der effektiven Fläche,
die zu dem Druck korrespondiert, der auf dem Kolben 51 in
der zweiten Gegendruckkammer 52 aufgebracht wird, und der
effektiven Fläche
definiert, die zu dem Druck korrespondiert, der auf den Kolben 51 in
der Zwischenkammer 50 aufgebracht wird. Dieses Flächenverhältnis kann
größer als
oder gleich wie das Flächenverhältnis zwischen
der effektiven druckverstärkenden
Fläche
und der effektiven druckverstärkungsabgebenden
Fläche
festgelegt sein, um den Effekt zum Verringern einer Hubgeschwindigkeit
der Nadel 33 zu verbessern.
-
In
der Einspritzvorrichtung 1 ist der Kraftstoffkanal 41 derart
konstruiert, dass die Menge (Strömungsrate)
an Kraftstoff, der in die zweite Gegendruckkammer 52 einströmt, größer als
die Menge (Strömungsrate)
an Kraftstoff ist, der aus dieser ausströmt.
-
Dies
ermöglicht
es, den Druck in der zweiten Gegendruckkammer 52 zuverlässig zu
verstärken.
-
Zusätzliche
Vorteile und Modifikationen können
für den
Fachmann auftreten. Die Erfindung in ihrer breitesten Auslegung
ist daher nicht auf die spezifischen Ausführungen, das typische Gerät und die beispielhaften
Beispiele beschränkt,
die gezeigt und beschrieben sind.
-
Eine
Einspritzvorrichtung, die eine Nadel (33), eine Düsenkammer
(37) und eine Gegendruckkammer (38) hat, ist durch
eine dritte Kraftstoffkammer (46) gekennzeichnet. Die dritte
Kraftstoffkammer (46) ist getrennt von der Düsenkammer
(37) und der Gegendruckkammer (38) derart definiert,
dass ein Kraftstoff in die dritte Kraftstoffkammer (46)
einströmt und
aus dieser ausströmt.
Ein Druck in der dritten Kraftstoffkammer (46) dient dazu,
eine Kraft zu reduzieren, die durch einen Druck in der Gegendruckkammer
(38) erzeugt wird, wobei die Kraft auf die Nadel (33)
in einer Ventilschließrichtung
aufgebracht wird. Bei einem Ablauf zum Verschieben der Nadel (33)
in einer Ventilöffnungsrichtung
strömt
ein Kraftstoff aus der dritten Kraftstoffkammer (46) aus,
so dass der Druck in der dritten Kraftstoffkammer (46)
reduziert wird. Kraftstoffdurchgänge
(41, 48) sind derart vorgesehen, dass eine Geschwindigkeit
einer Verringerung des Drucks in der dritten Kraftstoffkammer (46) größer als
eine Geschwindigkeit einer Verringerung des Drucks in der Gegendruckkammer
(38) ist.