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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Wirbelgenerator
und genauer gesagt auf einen Wirbelgenerator mit einer Nebenöffnung.
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Stand
der Technik
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Es
ist bekannt, einen Wirbelgenerator vorzusehen, der eine Wirbelströmung in
einem durch diesen hindurch strömenden
Fluid erzeugen kann. Beispielsweise ist es bekannt, einen Einlasswirbelgenerator
in einem Fahrzeuglufteinlasssystem vorzusehen, um eine Verwirbelung
der in eine Verbrennungskammer eines Verbrennungsmotors strömenden Einlassluft
zu erzeugen (beispielsweise wenn der Motor gestartet wird oder wenn
der Motor im Leerlauf läuft), um
die Verbrennungseffizienz zu verbessern und den Kraftstoffverbrauch
zu verringern und dergleichen (siehe beispielsweise die Druckschrift JP-A-2003-293 775, die
Seiten 1 bis 5, 1 bis 6). Ein
derartiger Einlasswirbelgenerator ist mit einem Gehäuse 102 und
einem Strömungssteuerventil 105 versehen,
wie dies in den 7, 8A und 8B gezeigt ist. Das Gehäuse 102 bildet
einen Einlasskrümmer für die Einlassluft
in eine Verbrennungskammer 101 von dem Verbrennungsmotor.
Das Einlassströmungssteuerventil 105 hat
eine Ventilwelle 103, die die Drehmitte bildet und sich
relativ zu dem Gehäuse 102 dreht,
um den Einlasskanal 104 in dem Gehäuse 102 zu öffnen und
zu schließen.
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Der
Verbrennungsmotor ist mit einem Zylinderkopf 106, der mit
dem Gehäuse 102 gekuppelt
ist, und einem Zylinderblock 107 versehen, in dem eine Zylinderbohrung
ausgebildet ist. Der Zylinderkopf 106 hat ein elektromagnetisches
Kraftstoffeinspritzventil 111 (das heißt eine Einspritzeinrichtung),
das Kraftstoff einspritzt, ein Einlassventil 113, das eine Einlassöffnung 112 öffnet und
schließt,
und ein Auslassventil 115, das eine Auslassöffnung 114 öffnet und
schließt.
In der Zylinderbohrung von dem Zylinderblock 107 ist ein
Kolben 116 aufgenommen, der in dieser gleitet.
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Wie
dies in 8A gezeigt ist,
ist das Steuerventil 105 im Allgemeinen flach und hat ein
Paar an Teilungswänden 121,
die an zwei Enden von seinem oberen Ende ausgebildet sind. Eine
Hauptöffnung 122 ist
zwischen den Teilungswänden 121 definiert, um
den Kanal der Einlassluft zu ermöglichen,
wenn das Einlassströmungssteuerventil 105 in
der gänzlich geschlossenen
Position angeordnet ist (dies ist durch die durchgehenden Linien
in 8B gezeigt). Außerdem sind
vier Nebenöffnungen 123 in
dem Steuerventil 105 an seinen Rändern und benachbart zu der Ventilwelle 103 vorhanden.
Die Nebenöffnungen 123 haben
jeweils eine kleinere Fläche
als die Hauptöffnung 122.
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Die
Hauptöffnung 122 kann
bewirken, dass sich ein Flüssigkeitspool
aus Kraftstoff (beispielsweise Restbenzin) in der Nähe des Einlassströmungssteuerventils 105 bildet,
wie dies in 7 gezeigt
ist. Wenn der Kraftstoff in dem Flüssigkeitspool in die Verbrennungskammer 101 strömt (beispielsweise wenn
das Fahrzeug sich an einem Gefälle
befindet), kann die Verbrennung unvollständig werden und bei dem Verbrennungsmotor
kann eine Fehlfunktion auftreten.
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Um
dieses Problem zumindest teilweise anzusprechen, ist für den in
der Druckschrift JP-A-2003-293 775 offenbarten Einlasswirbelgenerator,
wenn der Verbrennungsmotor gekühlt
wird und die Menge an Einlassluftströmung gering ist, das Einlassströmungssteuerventil 105 in
der gänzlich
geschlossenen Position derart angeordnet, dass eine Taumelströmung in
der Verbrennungskammer 101 erzeugt wird. Daraufhin ergibt
sich zusätzlich
zu der Haupteinlassströmung,
die durch die Hauptöffnung 122 tritt,
eine Einlassnebenströmung
durch die Nebenöffnungen 123 von
dem Einlassströmungssteuerventil 105,
um so einer Rückströmung von
einem Teil der Haupteinlassströmung
entgegenzuwirken. Somit ist es weniger wahrscheinlich, dass der
Flüssigkeitspool
sich in der Nähe
des Einlassströmungssteuerventils 105 ansammelt.
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Typischerweise
ist beim Starten des Verbrennungsmotors, während des Leerlaufs und/oder bei
geringen Motordrehzahlen das Einlassströmungssteuerventil 105 gänzlich geschlossen,
um zu bewirken, dass die Haupteinlassströmung durch die Hauptöffnung 122 in
die Verbrennungskammer 101 strömt, wodurch eine Taumelströmung in
der Verbrennungskammer 101 erzeugt wird, um die Verbrennungseffizienz
in der Verbrennungskammer 101 zu verstärken und den Kraftstoffverbrauch
zu verbessern. Dann wird während
anderer Laufbedingungen des Verbrennungsmotors das Einlassströmungssteuerventil 105 gänzlich geöffnet (wie
dies durch Strichpunktlinien in 8B gezeigt
ist), um zu ermöglichen,
dass die Einlassluft direkt einströmt, und um die Taumelströmung zu
beenden.
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Bei
einigen Betriebsbedingungen des Verbrennungsmotors (beispielsweise
bei niedrigen Motordrehzahlen) ist das Einlassströmungssteuerventil 105 bei
einer Zwischenposition zwischen der gänzlich offenen Position und
der gänzlich
geschlossenen Position positioniert. Als ein Ergebnis wird eine
Taumelströmung
während
einer Zunahme der Menge an Einlassluft, die in den Verbrennungsmotor 101 strömt, bis
zu einem gewissen Maß erzeugt.
Wenn jedoch das Ventil 105 in der Zwischenposition positioniert
ist, sind die jeweiligen Achsen der Nebenöffnungen 123 nicht
mit der Strömungsrichtung
der Einlassluft ausgerichtet. Demgemäß nimmt die Strömungsrate
der Nebeneinlassströmung
durch die Nebenöffnungen 123 in
die Einlassöffnung 112 ab.
Dies bewirkt eine Verringerung bei der Geschwindigkeit der Nebeneinlassströmung in
derartiger Weise, dass eine Rückströmung der
Haupteinlassströmung
wahrscheinlicher ist. Als ein Ergebnis ist es wahrscheinlicher,
dass sich ein Flüssigkeitspool
an Kraftstoff in der Nähe
von dem Einlassströmungssteuerventil 105 entwickelt.
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Darüber hinaus
werden die Hauptöffnung 112 und
die vier Nebenöffnungen 123 typischerweise durch
Schneidvorgänge
ausgebildet. Dann werden zwei Enden von der Ventilwelle 103 in
der Achsenrichtung in drehbarer Weise an dem Gehäuse 102 angebracht.
Danach wird das Einlassströmungssteuerventil 105 in
ein Einführloch
der Ventilwelle 103 so eingeführt, dass das Einlassströmungssteuerventil 105 mit
dem Gehäuse 102 und
der Ventilwelle 103 gekuppelt wird. Dieser Herstellprozess
kann zeitaufwendig und relativ kostspielig sein.
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Darüber hinaus
kann, wenn das Einlassströmungssteuerventil 105 in
der gänzlich
geschlossenen Position ist, das Ventil 105 eine Stoßbelastung während des
Betriebs erfahren (beispielsweise von einem übermäßigen Druck wie beispielsweise
eine Vertiefung an dem Krümmer
des Verbrennungsmotors oder von einem unregelmäßigen Druck, der bei einer
anormalen Verbrennung wie beispielsweise eine Fehlzündung zufällig auftritt).
Daher kann sich eine Spannung benachbart zu der Hauptöffnung 122 und
den vier Nebenöffnungen 123 konzentrieren,
womit die Betriebslebensdauer von dem Einlassströmungssteuerventil 105 abnimmt.
Um diesem Problem zumindest teilweise zu begegnen, kann das Einlassströmungssteuerventil 105 eine
größere Dicke
aufweisen, um seine Festigkeit zu verbessern. Jedoch bewirkt dies
eine Zunahme der Größe und des
Gewichtes von dem Einlasswirbelgenerator. Außerdem kann zum Verbessern
der Festigkeit des Ventils 105 das Ventil 105 aus
einem Material mit einer hohen Festigkeit gestaltet werden. Jedoch
erhöht dies
die Kosten von dem Einlassströmungssteuerventil 105 weiter.
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Darstellung
der Erfindung
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Ein
Wirbelgenerator ist für
eine Strömung
eines Fluides offenbart. Der Wirbelgenerator hat ein Gehäuse, das
einen Kanal aufweist, durch den das Fluid strömt. Der Wirbelgenerator hat
außerdem
ein Ventil, das an dem Gehäuse
zwischen einer gänzlich geschlossenen
Position und einer gänzlich
geöffneten
Position beweglich gekuppelt ist, um die Strömung von dem Fluid in dem Kanal
zu ändern.
Das Ventil hat einen offenen Abschnitt, der eine Hauptöffnung definiert
zum Erzeugen eines Wirbels in der Strömung von dem Fluid. Außerdem hat
das Ventil eine Zwischenposition zwischen der gänzlich geschlossenen Position
und der gänzlich
geöffneten Position.
Das Gehäuse
hat des Weiteren einen Vertiefungsabschnitt in derartiger Weise,
dass der Vertiefungsabschnitt von dem Gehäuse und das Ventil miteinander
zusammenwirken, um eine Nebenöffnung
zu definieren, durch die das Fluid dann strömt, wenn das Ventil in der
Zwischenposition positioniert ist.
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Ein
Verfahren zum Herstellen eines Wirbelgenerators ist außerdem für die Strömung eines
Fluides offenbart. Das Verfahren weist den Schritt eines gleichzeitigen
Formens von einem Gehäuse
und einem Ventil in einem Formstück
auf. Das Gehäuse
hat einen Kanal, durch den das Fluid strömt, und der Kanal hat eine
Achse. Das Ventil ist mit dem Gehäuse zwischen einer gänzlich geschlossenen
Position und einer gänzlich
offenen Position gekuppelt, um die Strömung des Fluides in dem Kanal
zu ändern.
Das Ventil hat einen offenen Abschnitt, der eine Hauptöffnung zum
Erzeugen eines Wirbels in der Strömung von dem Fluid definiert.
Das Ventil hat außerdem eine
Zwischenposition zwischen der gänzlich
geschlossenen Position und der gänzlich
offenen Position. Das Gehäuse
hat des Weiteren einen Vertiefungsabschnitt in derartiger Weise,
dass der Vertiefungsabschnitt von dem Gehäuse und das Ventil miteinander
zusammenwirken, um eine Nebenöffnung zu
definieren, durch die das Fluid dann strömt, wenn das Ventil in der
Zwischenposition positioniert ist. Darüber hinaus wird das Formstück in eine
Richtung ungefähr
parallel zu der Achse des Kanals bewegt, um das Gehäuse und
das Ventil aus dem Formstück zu
entfernen.
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Kurze Beschreibung
der Abbildungen der Zeichnungen
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Andere
Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen
aus der nachstehend dargelegten detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme
auf die beigefügten
Zeichnungen deutlicher hervor, in denen gleiche Teile durch gleiche
Bezugszeichen bezeichnet sind.
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1A zeigt
eine Schnittansicht von vorn von einem Wirbelgenerator gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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1B zeigt
eine Schnittansicht von der Seite entlang der Linie IB bis IB aus 1A.
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1C zeigt
eine Schnittansicht von der Seite von dem Wirbelgenerator von 1A,
wobei ein Ventil in einer Zwischenposition gezeigt ist.
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2 zeigt
eine Schnittansicht von der Seite von dem Wirbelgenerator gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel.
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3A zeigt
eine Schnittansicht von vorn von dem Wirbelgenerator gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel.
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3B zeigt
eine Schnittansicht von der Seite entlang der Linie IIIB bis IIIB
von 3A.
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3C zeigt
eine Schnittansicht von der Seite von dem Wirbelgenerator von 3A,
wobei ein Ventil in einer Zwischenposition gezeigt ist.
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Die 4A und 4B zeigen
Schnittdarstellungen von dem Wirbelgenerator von 3A,
der in einem Formstück
gezeigt ist.
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5 zeigt
eine Seitenschnittansicht von dem Wirbelgenerator gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel.
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Die 6A und 6B zeigen
Seitenschnittansichten von dem Wirbelgenerator gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel.
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7 zeigt
eine Schnittansicht von einem Verbrennungsmotor eines Fahrzeugs
mit einem Wirbelgenerator des Standes der Technik.
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8A zeigt
eine Vorderansicht von einem Strömungssteuerventil
eines Wirbelgenerators des Standes der Technik.
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8B zeigt
eine Seitenschnittansicht von einem Wirbelgenerator des Standes
der Technik.
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Bester Weg zur Ausführung der
Erfindung
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Weg(e) zur Ausführung der
Erfindung
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Erstes Ausführungsbeispiel
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Die 1A bis 1C zeigen
ein erstes Ausführungsbeispiel
von einem Wirbelgenerator gemäß der vorliegenden
Erfindung. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Wirbelgenerator
ein Einlasswirbelgenerator zum Erzeugen eines Wirbels in einem Fluid
(das heißt
Luft), das durch diesen hindurch und in eine Verbrennungskammer
eines Verbrennungsmotors eines Kraftfahrzeuges strömt. Jedoch
ist offensichtlich, dass der Wirbelgenerator in einer beliebigen
anderen geeigneten Vorrichtung angewendet werden kann, ohne von
dem Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
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Das
Einlasssystem für
einen Verbrennungsmotor von dem ersten Ausführungsbeispiel ist mit einem
Einlasswirbelgenerator ausgestattet, der dazu in der Lage ist, einen
vertikalen Einlasswirbel (das heißt eine Taumelströmung) in
der durch diesen hindurchströmenden
Luft zu erzeugen. Der Wirbel unterstützt die Verbrennung von einem
Luft-Kraftstoff-Gemisch in
jedem Zylinder von einem mit mehreren Zylindern versehenen Verbrennungsmotor
(beispielsweise ein Ottomotor mit vier Zylindern, der nachstehend
als „Verbrennungsmotor" oder „Verbrennungsmotorkörper" bezeichnet ist).
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Der
Verbrennungsmotor erzeugt eine Abgabeleistung, die sich aus der
thermischen Energie ergibt, die durch die Verbrennung eines Gemisches
aus Einlassluft und Kraftstoff in den Verbrennungskammern erzeugt
wird, und ist mit einem Einlasskanal (Einlassrohr des Verbrennungsmotors),
um Einlassluft in jede der Verbrennungskammern der Zylinder des
Verbrennungsmotorkörpers
zuzuführen,
und mit einem Auslasskanal (Abgasrohr des Verbrennungsmotors) versehen
zum Abgeben eines aus der Verbrennungskammer in jedem Zylinder des
Verbrennungsmotorkörpers
durch einen Abgasemissionsreiniger nach außen strömenden Abgases. Der Verbrennungsmotorkörper ist
mit einem Zylinderkopf (dieser ist nicht gezeigt) versehen, der
an dem stromabwärtigen
Ende von dem Einlasskanal hermetisch angesetzt ist, und mit einem
Zylinderblock (auch dieser ist nicht gezeigt) versehen, der im Inneren
die Verbrennungskammern definiert, in die das Luft-Kraftstoff-Gemisch aus dreidimensionalen
als Einlasskanal geformten Einlassöffnungen zugeführt wird,
die in dem Zylinderkopf vorgesehen sind.
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Zündkerzen
(die nicht gezeigt sind) sind in dem Zylinderkopf montiert und jede
Zündkerze
hat ein Führungsende,
das in die Verbrennungskammer in jedem Zylinder vorragt. Einspritzeinrichtungen (das
heißt
Ventile zum Einspritzen von Kraftstoff in den Verbrennungsmotor,
elektromagnetische Kraftstoffeinspritzventile, die nicht gezeigt
sind) sind in dem Zylinderkopf montiert und spritzen Kraftstoff
in die Einlassöffnung
bei einer optimalen Zeitabstimmung ein. Eine Vielzahl an Einlassöffnungen,
die an einer Seite von dem Zylinderkopf ausgebildet sind, werden
durch ein Teller-Einlassventil
geschlossen und geöffnet,
und entsprechende Auslassöffnungen oder
Abgasöffnungen
sind an der anderen Seite des Zylinderkopfes ausgebildet. Die Auslassöffnungen werden
durch ein entsprechendes Teller-Auslassventil geschlossen und geöffnet.
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Der
Einlasskanal hat ein Luftreinigergehäuse, in dem ein Luftreiniger
(ein Filterelement) gehalten wird, der die Einlassluft filtert,
einen Drosselkörper,
der mit diesem stromabwärtig
von dem Luftreinigergehäuse
in der Strömungsrichtung
der Einlassluft verbunden ist, einen Ausgleichsbehälter, der
mit diesem stromabwärtig
von dem Drosselkörper
in der Strömungsrichtung
der Einlassluft verbunden ist, einen Einlasskrümmer, der mit diesem stromabwärtig von
dem Ausgleichsbehälter
in der Strömungsrichtung
der Einlassluft verbunden ist, und dergleichen. Der Einlasskrümmer ist
so vorgesehen, dass er die darin strömende Einlassluft zwischen
den Einlassöffnungen
verteilt, die in dem Zylinderkopf des Verbrennungsmotors vorgesehen
sind, und zwar entsprechend den jeweiligen Zylindern. Der Einlasskrümmer ist
in einem Stück
aus einem Harzmaterial (beispielsweise durch Glasfaser verstärktes thermoplastisches Harz)
für die
Zwecke der Verringerung des Gewichtes und der Kosten geformt.
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Der
Einlasswirbelgenerator hat eine Ventileinheit 1 mit einem
Kanal 10. Der Kanal 10 steht in Fluidverbindung
mit einem entsprechenden Zylinder (Verbrennungskammer) des Verbrennungsmotors. Die
Ventileinheit 1 ist mit einem Taumelströmungssteuerventil 2 (TCV,
nachstehend ist dieses als „Einlassströmungssteuerventil" bezeichnet), einem
Gehäuse 5 und
einer Ventilantriebsvorrichtung versehen. Der Kanal 10 erstreckt
sich durch das Gehäuse 5 und
hat eine lineare Achse bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel.
Die Einlassluft strömt
durch den Kanal 10 und in die entsprechende Verbrennungskammer.
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Das
Ventil 2 ist an dem Gehäuse 5 beweglich gekuppelt
und ist in dem Kanal vorgesehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist das Ventil 2 an dem Gehäuse drehbar gekuppelt, und
durch einen Drehvorgang ändert
das Ventil die Strömungseigenschaften
der Einlassluft. Außerdem
erzeugt das Einlassströmungssteuerventil 2 einen
Wirbel (eine Taumelströmung)
von der Einlassluft, die in die Verbrennungskammer des Verbrennungsmotors
zugeführt wird.
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Die
Ventileinheit von dem Einlasswirbelgenerator hat außerdem eine
Ventilwelle 4, die in drehbarer Weise das Gehäuse 5 und
das Ventil 2 kuppelt. Die Ventilantriebsvorrichtung treibt
die Drehung von dem Einlassströmungssteuerventil 2 zwischen
einer gänzlich
geschlossenen Position (die in den 1A und 1B gezeigt
ist) und einer gänzlich
offenen Position an, wie dies nachstehend beschrieben ist. Die Ventilantriebsvorrichtung
treibt außerdem
die Drehung von dem Einlassströmungssteuerventil 2 zu einer
Zwischenposition zwischen der gänzlich
geschlossenen Position und der gänzlich
offenen Position an (wie dies in 1C gezeigt
ist).
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
ist die Ventilantriebsvorrichtung ein mit einem Motor versehener Aktuator,
der mit einer Antriebseinheit versehen ist, die einen elektrisch
betätigten
Motor hat, und eine Antriebskraft (Motorabgabewellenmoment) erzeugt, und
einen Kraftübertragungsmechanismus
(Getriebeuntersetzungsmechanismus bei diesem ersten Ausführungsbeispiel)
aufweist zum Übertragen
der Drehbewegung der Motorwelle (Abgabewelle) von dem elektrisch
betriebenen Motor zu der Ventilwelle. Bei einem Ausführungsbeispiel
ist der elektrisch betriebene Motor ein Gleichstrommotor (DC) wie
beispielsweise ein bürstenloser
Gleichstrommotor oder ein mit Bürsten
versehener Gleichstrommotor. Ein Wechselstrommotor (AC) wie beispielsweise
ein Dreiphaseninduktionsmotor kann ebenfalls hierbei umfasst sein.
Der Getriebeuntersetzungsmechanismus ist vorgesehen, um die Drehzahl
von der Motorwelle des elektrisch betriebenen Motors zu verringern,
um ein vorbestimmtes Untersetzungsverhältnis zu erzielen, und bildet
einen Kraftübertragungsmechanismus,
der das Motorabgabewellenmoment zu der Ventilwelle überträgt.
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Die
Ventilantriebsvorrichtung, insbesondere der elektrisch betätigte Motor,
ist so aufgebaut, dass der durch diese hindurch erfolgende Durchtritt
der elektrischen Stromstärke
durch eine Verbrennungsmotorsteuereinheit (nachstehend ist diese
als „ECU" bezeichnet) gesteuert
wird. Die ECU steuert in variabler Weise die elektrische Leistung,
die zu dem elektrisch betätigten
Motor in Übereinstimmung
mit dem Betriebszustand des Verbrennungsmotors zugeführt wird
(beispielsweise die Drehzahl des Verbrennungsmotors, die Drosselöffnung,
der Niederdrückbetrag
des Gaspedals, die Zieleinlassluftmenge und dergleichen) für die Steuerung
der Ventilposition (der Ventilöffnung)
von dem Einlassströmungssteuerventil 2 über den
gesamten Ventilbetätigungsbereich,
der die gänzlich
geschlossene Position, die Zwischenposition und die gänzlich offene
Position umfasst.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
ist die gänzlich
geschlossene Position von dem Einlassströmungssteuerventil 2 eine
Ventilposition (eine Ventilöffnungsstellung),
bei der der Zwischenraum zwischen dem Einlassströmungssteuerventil 2 und
dem Gehäuse 5 minimal
ist (das heißt
die Strömungsrate der
Einlassluft (die Einlassluftmenge), die durch den Einlasskanal 10 strömt, ist
minimal). Die gänzlich
offene Position von dem Einlassströmungssteuerventil 2 ist
eine Ventilposition (Ventilöffnungsstellung),
bei der der Zwischenraum zwischen dem Einlassströmungssteuerventil 2 und
dem Gehäuse 5 maximal
ist (das heißt
die Strömungsrate
der Einlassluft (die Menge an Einlassluft), die durch das Innere
des Einlasskanals 10 strömt, ist maximal). Die Zwischenposition
von dem Einlassströmungssteuerventil 2 entspricht
einer mittleren Ventilöffnung,
bei der das Einlassströmungssteuerventil 2 bei
einem vorbestimmten Drehwinkel relativ zu der Achse des Kanals 10 (beispielsweise
5 Grad bis 45 Grad) sich von der gänzlich geschlossenen Position
weg bewegt hat.
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Das
Einlassströmungssteuerventil 2 ist
in einer vorbestimmten Form aus einem Harzmaterial (beispielsweise
durch Glasfaser verstärktes
thermoplastisches Harz) einstückig
geformt. Das Einlassströmungssteuerventil 2 hat
einen viereckigen (oder rechteckigen) plattenförmigen Ventilkörper, der
sich um die Welle 4 relativ zu dem Gehäuse 5 dreht, um den Öffnungsbereich
von dem Einlasskanal 10 zu ändern. Der plattenförmige Ventilkörper hat
eine erste und eine zweite Seite (das heißt flache Seiten, eine rechte
und eine linke Ventilendseite), die an entgegengesetzten horizontalen
Seiten in 1A angeordnet sind, und eine
erste und eine zweite Seite (ein oberes und ein unteres Ende), die
an entgegengesetzten vertikalen Seiten in 1A angeordnet
sind.
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Das
Einlassströmungssteuerventil 2 blockiert/öffnet den
Einlasskanal 10, indem es kontinuierlich oder in Stufen
den Drehwinkel (die Ventilöffnung) über den
Ventilbetätigungsbereich
von der gänzlich
geschlossenen Position zu der mittleren Position und dann zu der
gänzlich
offenen Position ändert.
Das Einlassströmungssteuerventil 2 ist
zu der gänzlich
geschlossenen Position hin durch ein Ventilvorspannelement wie beispielsweise
eine (nicht dargestellte) Schraubenfeder vorgespannt.
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Wie
dies in 1A gezeigt ist, hat das Einlassströmungssteuerventil 2 einen
offenen Abschnitt 3 an seiner oberen Ventilendseite. Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel
hat der offene Abschnitt 3 eine rechteckige Form. Der offene
Abschnitt 3 und eine Innenfläche von dem Gehäuse 5 arbeiten
miteinander zusammen, um eine Hauptöffnung zu definieren zum Erzeugen
des Wirbels in der Strömung der
Einlassluft, wenn das Ventil 2 in der gänzlich geschlossenen Position
ist.
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Die
Ventilwelle 4 ist mit einem mittleren Abschnitt des Ventils 2 einstückig geformt
und ist ungefähr
an diesem so vorgesehen, dass sie dessen Drehmitte definiert. Das
heißt
das Einlassströmungssteuerventil 2 ist
ein Ventil mit zwei Enden (ein Schmetterlingsventil). Die Drehachse
von dem Ventil 2 ist ungefähr senkrecht zu der Achse des
Kanals 10.
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Das
Einlassströmungssteuerventil 2 ist
dann gänzlich
geschlossen, wenn der Motor kalt ist oder die erforderliche Menge
an Einlassluft gering ist, das heißt wenn der Motor gestartet
wird oder wenn der Motor im Leerlauf läuft. Genauer gesagt ist in
der gänzlich
geschlossenen Position die Ebene von dem Einlassströmungssteuerventil 2 bei
einem positiven spitzen Winkel α relativ
in Bezug auf die Achse des Kanals 10 geneigt (siehe 1B).
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Wenn
bei dem ersten Ausführungsbeispiel eine
größere Menge
an Einlassluft erforderlich ist, das heißt wenn der Motor bei einer
niedrigen Drehzahl läuft,
wird das Einlassströmungssteuerventil 2 so
gesteuert, dass es sich zu der mittleren Ventilöffnung bewegt, wie dies in 1C gezeigt
ist. Wenn der Verbrennungsmotor bei einer mittleren oder hohen Drehzahl läuft, wird
das Einlassströmungssteuerventil 2 gänzlich geöffnet. Genauer
gesagt wird, wenn das Einlassströmungssteuerventil 2 in
der gänzlich
offenen Position ist, das Einlassströmungssteuerventil 2 so
positioniert, dass die erste und die zweite Seite von dem Ventil 2 sich
ungefähr
parallel zu der Achsenrichtung des Einlasskanals 10 erstrecken.
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Die
zylindrisch geformte Ventilwelle 4 ist mit dem Einlassströmungssteuerventil 2 nahe
zu der Drehachse, die die Drehachse von dem Einlassströmungssteuerventil 2 ausbildet,
einstückig
geformt und erstreckt sich in der Achsenrichtung. Die Ventilwelle 4 hat
ein (nicht dargestelltes) Wellenloch, das in dieser ausgebildet
ist und durch das eine Ventilwelle sich in der Achsenrichtung erstreckt.
Wenn das Einlassströmungssteuerventil 2 und
das Gehäuse 5 gleichzeitig
ausgebildet werden, erstreckt sich die Ventilwelle 4 von
den beiden Seiten des Einlassströmungssteuerventils 2 in
der Achsenrichtung so heraus, dass sie im Inneren des Gehäuses 5 drehbar
gehalten wird. Die beiden Enden von der Ventilwelle 4, die
sich in Achsenrichtung befinden, wirken als zwei Gleitabschnitte,
die durch den Innenumfang des Gehäuses 5 durch zwei
Lager 8 und 9 axial gestützt sind und daran gleiten.
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Das
gesamte Gehäuse 5 ist
in einem Stück in
einer rechteckigen Form aus einem Harzmaterial (beispielsweise durch
Gasfaser verstärktes
thermoplastisches Harz) geformt (ein einstückiges Harzformen). Wie dies
nachstehend detaillierter beschrieben ist, werden das Gehäuse 5 und
das Ventil 2 gleichzeitig in Formstücken geformt. Die Formstücke werden in
einer Richtung, die ungefähr
parallel zu der Richtung der Achse des Kanals verläuft, bewegt,
um das Gehäuse 5 und
das Ventil 2 aus den Formstücken dadurch zu entfernen.
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Der
Einlasskanal 10 von dem ersten Ausführungsbeispiel ist ein rechteckeckig
geformter Fluidkanal (Luftkanal) mit vier Innenflächen und
er ist über die
Einlassöffnung
mit der Verbrennungskammer des Verbrennungsmotors verbunden. Der
Kanal 10 hat einen Eingang 11, durch den Luft
in den Kanal 10 eintritt, und einen Ausgang 12,
durch den die Luft den Kanal 10 verlässt. Der Eingang 11 von
dem Gehäuse 5 ist
hermetisch mit dem stromabwärtigen
Ende des Einlasskanals, das in dem Ausgleichsbehälter ausgebildet ist, oder
mit dem Ende von dem Einlasskanal, das an der stromaufwärtigen Seite
von dem Einlasskrümmer
ausgebildet ist, verbunden (das heißt steht mit diesem in Verbindung).
Der Ausgang 12 von dem Gehäuse 5 ist mit dem
stromaufwärtigen
Ende von der Einlassöffnung,
die in dem Zylinderkopf des Zylinderkörpers ausgebildet ist, hermetisch
verbunden (steht mit diesem in Verbindung).
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Das
Gehäuse 5 ist
aus einer oberen Wand und einer unteren Wand (obere Wand 13 und
untere Wand 14) und einer rechten und einer linken Wand (Seitenwand 15 und
Seitenwand 16) ausgebildet. Das Ventil 2 liegt
an der Innenfläche
von der oberen Wand 13 und der unteren Wand 14 an,
wenn das Einlassströmungssteuerventil 2 in
der gänzlich
geschlossenen Position sich befindet.
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Die
Bodenwand 14 hat einen Vorsprung 17, der einstückig mit
dieser (einstückiges
Harzformen) in der Nähe
von dem Eingang des Gehäuses 5 geformt
ist und zu der Achse des Einlasskanals 10 hin vorragt.
Eine Seite 19 ist an dem Ende von dem Vorsprung 17 benachbart
zu dem Ventil 2 ausgebildet. Die Seite 19 ist
entlang des Drehbewegungsweges der unteren Endfläche von dem Einlassströmungssteuerventil 2 gekrümmt. Als
solches ist die untere Endfläche
von dem Einlassströmungssteuerventil 2 unmittelbar
benachbart zu der Seite 19, selbst wenn das Ventil 2 sich
zwischen der gänzlich
geschlossenen Position und der mittleren Position dreht. Bei dem
gezeigten Ausführungsbeispiel
ist die Seite 19 im Wesentlichen flach, jedoch kann die
Seite 19 eine stärke
Krümmung
aufweisen. Die Seite 19 unterstützt das Richten der Luftströmung in
einer vorbestimmten Art und Weise (beispielsweise zum Sicherstellen
einer vorbestimmten Taumelströmung).
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Die
beiden Seitenwände 15 und 16 haben
jeweils Lageraufnahmelöcher 21 und 22,
die in diesen ausgebildet sind, um über die beiden Lager 8 und 9 die
Enden der Ventilwelle 4 von dem Einlassströmungssteuerventil 2 axial
zu stützen.
Die beiden Lager 8 und 9 sind in den jeweiligen
Lageraufnahmelöchern 21 bzw. 22 beispielsweise
durch Presspassung befestigt.
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Jedes
der beiden ganzen Lager 8 und 9 ist in einem Stück in einer
zylindrischen Form aus einem Harzmaterial (beispielsweise ein Thermoplastharz) geformt
(einstückiges
Harzformen). Die Lager 8 und 9 haben jeweils in
diesen ausgebildete Gleitlöcher zum
Aufnehmen der beiden Gleitabschnitte der Ventilwelle 4 in
derartiger Weise, dass ihnen einen Gleiten in der Drehrichtung gestattet
ist.
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Die
Seitenwand 15 hat außerdem
ein Paar an Vertiefungsabschnitten 31 und 32 und
die Seitenwand 16 hat eine Vielzahl an Vertiefungsabschnitten 41 und 42.
Die Vertiefungsabschnitte 31, 32, 41 und 42 befinden
sich an der Innenfläche
der jeweiligen Seitenwand 15 bzw. 16. Wie dies
nachstehend beschrieben ist, wirken die Vertiefungsabschnitte 31, 32, 41 und 42 von
dem Gehäuse 5 und
dem Ventil 2 miteinander zusammen, um eine Vielzahl an
Nebenöffnungen 6 und 7 zu
definieren, durch die die Luft strömt, wenn das Ventil 2 sich
in der mittleren Position befindet. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
sehen die Nebenöffnungen 6 und 7 eine
Fluidverbindung zwischen der stromaufwärtigen Seite des Ventils 2 und
der stromabwärtigen
Seite des Ventils 2 in der derartiger Weise vor, dass die
Luft durch die Nebenöffnungen 6 und 7 dann
strömt,
wenn das Ventil 2 in der gänzlich geschlossenen Position
und in der mittleren Position ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Achse der Vertiefungsabschnitte 31, 32, 41 bzw. 42 ungefähr parallel
zu der Achse des Kanals 10. Die Formstücke, die zum gleichzeitigen Formen
des Gehäuses 5 und
des Ventils 2 verwendet werden, können sich ungefähr parallel
zu der Achse des Kanals 10 bewegen beim Entfernen des Gehäuses 5 und
des Ventils 2 aus diesen Formstücken.
-
Es
ist offensichtlich, dass der Öffnungsbereich
von der Vielzahl an Nebenöffnungen 6 und 7 kleiner
als bei der Hauptöffnung 3 sein
kann. Der Öffnungsbereich
von der Vielzahl an Nebenöffnungen 6 und 7 kann
größer als
bei der Hauptöffnung 3 sein. Der Öffnungsbereich
der Vielzahl an Nebenöffnungen 6 und 7 kann
ungefähr
gleich wie bei der Hauptöffnung 3 sein.
-
Die
Vertiefungsabschnitte 31 und 32 von der Seitenwand 15 des
Gehäuses 5 umfassen
einen ersten und einen zweiten parallelen und geraden Vertiefungsabschnitt 31 und 32 (das
heißt
Nuten). Der erste und der zweite Vertiefungsabschnitt 31 und 32 erstrecken
sich linear von dem Eingang 11 des Gehäuses 5 zu dem Ausgang 12 des
Gehäuses 5.
Die Vertiefungsabschnitte 41 und 42 von der Seitenwand 16 des
Gehäuses 5 weisen
ebenfalls einen ersten und einen zweiten parallelen und geraden
Vertiefungsabschnitt 41 bzw. 42 (das heißt Nuten)
auf. Der erste und der zweite Vertiefungsabschnitt 41 und 42 erstrecken
sich linear von dem Eingang 11 des Gehäuses 5 zu dem Ausgang 12 des
Gehäuses 5.
-
Die
ersten Vertiefungsabschnitte 31 und 41 befinden
sich an einer Seite der Ventilwelle 4 (das heißt die untere
Seite) und die zweiten Vertiefungsabschnitte 32 und 42 befinden
sich an der entgegengesetzten Seite von der Ventilwelle 4 (das
heißt
an der oberen Seite).
-
Nachstehend
ist ein Verfahren zum Herstellen eines Einlasswirbelgenerators (Ventileinheit 1) des
ersten Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die 1A, 1B und 1C beschrieben.
-
Im
Hinblick auf die Wärmewiderstandseigenschaften
und die Härte
weisen bevorzugte Beispiele von dem thermoplastischen Harz, das
für das
Einlassströmungssteuerventil 2,
die Ventilwelle 4 und das Gehäuse 5 verwendet wird,
Polyamidharz (PA), ungesättigtes
Polyesterharz (UP), Polyphenylensulfid (PPS) und Polybutylenterephthalat
(PBT) auf.
-
Thermoplastische
Harzerzeugnisse wie beispielsweise das Einlassströmungssteuerventil 2,
die Ventilwelle 4 und das Gehäuse 5 werden durch
ein Einspritzformverfahren ausgebildet durch ein Erwärmen von
Pellets aus Harzmaterial, und einem daraufhin folgenden Aufbringen
eines Drucks auf das geschmolzene Harzmaterial, um es in eine Form
zum Ausbilden einer Harzform einzuspritzen, wobei daraufhin diese
abgekühlt
wird und dann die ausgehärtete
Harzform aus dem Formstück
entfernt wird.
-
Das
Einlassströmungssteuerventil 2,
die Ventilwelle 4 und das Gehäuse 5 können durch
die Anwendung von einem Einspritzformverfahren mit einem gleichzeitigen
und einstückigen
Formen des Einlassströmungssteuerventils 2,
der Ventilwelle 4 und des Gehäuses 5 aus einem thermoplastischen Harz
in einer einzelnen Einspritzform (Formstück) hergestellt werden. In
diesem Fall wird die Ventilwelle 4 in dem Einlassströmungssteuerventil 2 so
ausgebildet, dass die Ventilwelle 4 sich aus der rechten
und linken Endseite des Einlassströmungssteuerventils 2 in
der Achsenrichtung erstreckt und in den Wellenaufnahmelöchern 21 und 22 des
Gehäuses 5 drehbar aufgenommen
ist. Außerdem
werden die beiden ersten geraden Vertiefungsabschnitte 31 und 41 und
die beiden zweiten geraden Vertiefungsabschnitte 32 und 42 des
Gehäuses 5 zum
Zeitpunkt des gleichzeitigen Ausformens des Einlassströmungssteuerventils 2,
der Ventilwelle 4 und des Gehäuses 5 ausgebildet.
-
Nachdem
das Einlassströmungssteuerventil 2,
die Ventilwelle 4 und das Gehäuse 5 gleichzeitig geformt
worden sind, werden die beiden Lager 8 und 9 jeweils
an dem Innenumfang der Wellenaufnahmelöcher 21 und 22 in
den beiden Seitenwänden 15 und 16 des
Gehäuses 5 von
den beiden Achsrichtungsenden der Ventilwelle 4 durch die
Anwendung eines Presspassens oder dergleichen montiert, wodurch die
Ventileinheit 1 hergestellt ist.
-
Folglich
ist der Prozess der Montage des Einlassströmungssteuerventils 2 an
der Ventilwelle 4 und dem Gehäuse 5 ziemlich einfach,
und die Herstellkosten können
verringert werden. Demgemäß sind die
Herstellkosten von dem Einlasswirbelgenerator gering.
-
Ein
bevorzugtes thermoplastisches Harz, das für die Lager 8 und 9 verwendet
wird, ist ein Harzmaterial, das zufrieden stellende Gleiteigenschaften und
zufrieden stellende Verschleißwiderstandseigenschaften
hat (beispielsweise ein thermoplastisches Harz, das Polyamidharz
(PA) aufweist). Die beiden Lager 8 und 9 können einstückig geformt
werden aus einem Harzverbundmaterial, das sich ergibt, indem mit
oder zu einem Harzmaterial ein Material mit einem geringen Gleitwiderstand
(beispielsweise ein Fluorharzpulver wie beispielsweise Polytetrafluorethylenharz
(PTFE)) gemischt oder hinzugefügt
wird, um den Gleitwiderstand zu verringern, der bei der Relativbewegung
zwischen der Ventilwelle 4 und dem Einlassströmungssteuerventil 2 und
den beiden Lagern 8 und 9 erzeugt wird.
-
Nachstehend
ist der Betrieb von dem Einlasswirbelgenerator des ersten Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf die 1A, 1B und 1C beschrieben.
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Die
ECU steuert die elektrische Energie, die zu dem elektrisch betriebenen
Motor aufgebracht wird (beispielsweise wird der elektrisch betriebene Motor
angeregt), wenn der Verbrennungsmotorkörper sich aufgewärmt hat
und eine große
Menge an Einlassluft erforderlich macht, das heißt wenn der Verbrennungsmotor
in einem normalen Betrieb ist. An diesem Punkt wird das Einlassströmungssteuerventil 2 geöffnet, indem
es in der Richtung, in der das Ventil zu Betriebszwecken geöffnet wird,
durch die Antriebskraft des elektrisch betriebenen Motors angetrieben
wird. Anders ausgedrückt
wird das Einlassströmungssteuerventil 2 so
gesteuert, das es sich bis zu der gänzlich offenen Position öffnet (gänzlich geöffneter
Modus).
-
In
diesem Fall tritt die Einlassströmung,
die von dem Einlasskanal in dem Einlassdurchtritt des Verbrennungsmotors über den
Eingang 11 des Gehäuses 5 in
den Einlasskanal 10 in dem Gehäuse 5 strömt, direkt
durch den Einlasskanal 10 und wird dann von dem Ausgang 12 des
Gehäuses 5 in
die Einlassöffnung
eingeleitet, die an dem Zylinderkopf des Verbrennungsmotorkörpers vorgesehen
ist. Des Weiteren wird die durch die Einlassöffnung tretende Einlassströmung von
der Einlassventilöffnung
der Einlassöffnung
in die Verbrennungskammer geleitet. Bei diesem Aufbau ist eine vertikale
Einlasswirbelströmung
(Taumelströmung)
nicht beabsichtigt.
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Wenn
andererseits der Verbrennungsmotorkörper kalt ist und eine geringe
Menge an Einlassluft benötigt,
das heißt
wenn der Verbrennungsmotor gestartet wird oder im Leerlauf läuft, steuert
die ECU die zu dem elektrisch betriebenen Motor zugeführte elektrische
Energie (beispielsweise hält
sie die Zufuhr an elektrische Energie bei dem elektrisch betriebenen Motor
an). An diesem Punkt wird das Einlassströmungssteuerventil 2 geschlossen,
indem es an der oberen Wand 13 und der unteren Wand 14 des
Gehäuses 5 aufgrund
der Vorspannkraft der Schraubenfeder anliegt. Anders ausgedrückt wird,
wie dies in den 1A und 1B gezeigt
ist, das Einlassströmungssteuerventil 2 so
gesteuert, dass es in der gänzlich
geschlossenen Position geschlossen ist (vollständig geschlossener Modus).
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In
diesem Fall tritt die Einlassströmung,
die von dem Einlasskanal in den Einlasskanal des Verbrennungsmotors über den
Eingang 11 des Gehäuses 5 in
den Einlasskanal 10 im Gehäuse 5 strömt, fast
gänzlich
durch lediglich die Hauptöffnung 3 und wird
dann von dem Ausgang 12 des Gehäuses 5 in einen oberen
Abschnitt der Einlassöffnung
so eingeleitet, dass sie entlang der Wandfläche von dem oberen Abschnitt
der Einlassöffnung
strömt.
Die Einlassströmung,
die entlang der oberen Wandfläche
von dem oberen Abschnitt der Einlassöffnung strömt, wird von der Einlassventilöffnung der
Einlassöffnung in
die Verbrennungskammer geleitet. An diesem Punkt wird ein vertikaler
Einlasswirbel (Taumelströmung)
in der Verbrennungskammer erzeugt. Auf Grund dessen wird die Verbrennungseffizienz
in der Verbrennungskammer beim Starten des Motors oder beim Leerlauf
des Motors erhöht,
was zu einer Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs bzw. zu einer Verringerung
der Abgasemission und dergleichen führt.
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Die
Einlassströmung
(Haupteinlassströmung),
die zwischen der oberen Endfläche
des Einlassströmungssteuerventils 2 und
der oberen Wandfläche
der oberen Wand 13 des Gehäuses 5 hindurchtritt,
insbesondere durch die Hauptöffnung 3, tritt
in die Einlassöffnung
zurück,
wobei eine Luftrückströmung erzeugt
wird. Diese Luftrückströmung bewirkt,
dass der von der Einspritzeinrichtung ausgegebene Kraftstoff entlang
der Seitenwandinnenfläche der
Einlassöffnung
in der stromaufwärtigen
Richtung der Einlassströmung
strömt.
Dann sammelt sich der Kraftstoff in der Nähe des Einlassströmungssteuerventils 2 so
an, dass sich ein Flüssigkeitspool
(Restbenzin) ausbildet. Als ein Ergebnis strömt beispielsweise dann, wenn
das Einlassströmungssteuerventil 2 gänzlich geöffnet ist,
der Kraftstoff schnell in die Verbrennungskammer, was herkömmlich zu
einem Auftreten einer unvollständigen
Verbrennung führte.
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Um
dies zu vermeiden, sind bei dem Einlasswirbelgenerator des ersten
Ausführungsbeispiels
der erste und der zweite Vertiefungsabschnitt 31, 32, 41 bzw. 42 vorgesehen,
um die Vielzahl an Nebenöffnungen 6 und 7 auszubilden.
Demgemäß wird,
wie dies in den 1A und 1B gezeigt
ist, wenn das Einlassströmungssteuerventil 2 in
der gänzlich
geschlossenen Position geschlossen ist, zusätzlich zu der Einlassluftströmung (Haupteinlassströmung), die durch
die Hauptöffnung 3 tritt
und in die Einlassöffnung
eingeleitet wird, eine andere Einlassluftströmung (eine Nebeneinlassströmung), die
durch die Nebenöffnungen 6 und 7 tritt,
in die Einlassöffnung eingeleitet.
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Somit
strömt
die Nebeneinlassströmung nach
dem Passieren der Vielzahl an Nebenöffnungen 6 und 7 entlang
der Seitenwandinnenfläche
von der Einlassöffnung
in der stromabwärtigen
Richtung der Einlassströmung.
Genauer gesagt wird, da die Nebeneinlassströmung so strömt, dass sie der Rückluftströmung der
Haupteinlassströmung
entgegenwirkt, der Kraftstoff, der gerade dabei ist, entlang der
Seitenwandinnenfläche
der Einlassströmung
in der stromaufwärtigen
Richtung der Einlassströmung
zu strömen,
in der stromabwärtigen
Richtung der Einlassströmung
zurückgedrückt, womit
das Auftreten einer Kraftstoffansammlung in der Nähe des Einlassströmungssteuerventils 2 vermieden
wird.
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Außerdem steuert
bei geringen Motordrehzahlen, wenn die Erzeugung einer Taumelströmung erforderlich
ist, da eine größere Menge
an Einlassluft benötigt
wird, die ECU die elektrische Energie, die zu dem elektrisch betriebenen
Motor geliefert wird. Beispielsweise wird, indem elektrische Energie
durch den elektrisch betriebenen Motor geliefert wird, das Einlassströmungssteuerventil 2 so
gesteuert, dass es in den Modus der mittleren Ventilöffnung gelangt, bei
dem es sich aus der gänzlich
geschlossenen Position zu einer geringfügig offenen (teilweise offenen) Position
in der Ventilöffnungsrichtung
(zu der mittleren Position hin) bewegt. Als ein Ergebnis ergibt
sich eine Taumelströmung,
während
die Menge an in die Verbrennungskammer des Verbrennungsmotors zugeführte Einlassluft
auf ein bestimmtes Maß erhöht wird.
Daher wird die Verbrennungseffizienz in der Verbrennungskammer bei
mit niedriger Drehzahl laufendem Verbrennungsmotor erhöht, was
zu Verbesserungen bei dem Kraftstoffverbrauch und zu Verringerungen
bei der Abgasemission und dergleichen führt.
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Bei
dem in der Druckschrift JP-A-2003-293 775 beschriebenen und in den 7 bis 8B dargestellten
Einlasswirbelgenerator sind bei in der mittleren Position befindlichem
Ventil 105 die Achsen der Nebenöffnungen 123 bei einem
positiven spitzen Winkel in Bezug auf die Achse des Kanals, womit sich
die Intensität
der Nebeneinlassströmung
verringert. Als ein Ergebnis wird der Effekt, der der Rückluftströmung entgegenwirkt,
verringert, womit das Ausbilden eines Flüssigkeitspools an Kraftstoff
wahrscheinlicher gestaltet wird.
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Im
Gegensatz dazu erstrecken sich bei dem in den 1A bis 1C gezeigten
Ausführungsbeispiel
die Achsen der Vertiefungsabschnitte 31, 32, 41 und 42 ungefähr parallel
zu der Achse des Kanals 10 unabhängig von der Position des Ventils 2.
Somit führt
unabhängig
von der Position des Ventils 2 die in die Einlassöffnung nach
dem Passieren der Vielzahl an Nebenöffnungen 6 und 7 eingeleitete
Einlassluftströmung
zu einer starken Nebeneinlassströmung (mit
einer hohen Strömungsrate
und einem hohem Druck), was einen Wirbel der Einlassluft erzeugt,
die durch die Hauptöffnung 3 getreten
ist, womit es möglich
ist, der an der Einlassöffnung
auftretenden Rückluftströmung stromabwärtig (nahe
zu dem Verbrennungsmotor) von dem Einlassströmungssteuerventil 2 in
der Richtung der Achse des Einlasskanals 10 (in der Richtung
der Einlassströmung)
entgegenzuwirken.
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Im
Vergleich zu dem in der Druckschrift JP-A-2003-293 775 beschriebenen
Einlasswirbelgenerator mit den Nebenöffnungen 123, die
in dem Einlassströmungssteuerventil 105 ausgebildet
sind, ist das Ventil 2 von dem Ausführungsbeispiel der 1A bis 1C robuster,
da es weniger Öffnungen
aufweist. Somit kann das Ventil 2 dünner gestaltet werden, womit
sich das Gewicht, die Größe und die
Materialkosten verringern, und das Ventil 2 kann mit Materialien
einer geringeren Festigkeit hergestellt werden, wodurch sich die
Herstellkosten verringern.
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Zweites Ausführungsbeispiel
-
Nachstehend
ist unter Bezugnahme auf 2 ein zweites Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Die Bauteile, die jenen
des Ausführungsbeispiels
der 1A bis 1C entsprechen,
tragen das entsprechende Bezugszeichen.
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Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat
das Gehäuse 5 einen
ersten Vertiefungsabschnitt 41, der sich von dem Eingang
des Kanals 10 bis zu einem Bereich erstreckt, der benachbart
zu dem Ventil 2 ist, wenn das Ventil 2 in der
gänzlich
geschlossenen Position ist. Das Gehäuse 5 hat außerdem einen zweiten
Vertiefungsabschnitt 42, der sich von dem Ausgang des Kanals 10 bis
zu einem Bereich erstreckt, der benachbart zu dem Ventil 2 ist,
wenn das Ventil 2 in der gänzlich geschlossenen Position
ist. Es ist offensichtlich, dass lediglich eine Seitenwand von dem
Gehäuse 5 gezeigt
ist, wobei jedoch die entgegengesetzte Seitenwand des Gehäuses 5 einen ähnlichen
ersten und zweiten Vertiefungsabschnitt 31 bzw. 32 aufweist.
Die ersten Vertiefungsabschnitte 31 und 41 sind
an einer Seite der Welle 4 (beispielsweise unterhalb der
Welle 4) vorgesehen und die zweiten Vertiefungsabschnitte 32 und 42 sind
an der entgegengesetzten Seite der Welle 4 (beispielsweise oberhalb
der Welle 4) vorgesehen. Die Vertiefungsabschnitte 31, 32, 41 und 42 haben
jeweils eine gerade Achse, die ungefähr parallel zu der Achse des Kanals 10 ist.
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Wie
dies vorstehend aufgeführt
ist, haben die ersten Vertiefungsabschnitte 31 und 41 einen
Ausgangspunkt 43, der sich an dem Eingang des Kanals 10 befindet.
Der Endpunkt 93 der ersten Vertiefungsabschnitte 31 und 41 befindet
sich benachbart zu dem Ventil 2, wenn das Ventil 2 in
der gänzlich
geschlossenen Position ist. Genauer gesagt ist der Endpunkt der
ersten Vertiefungsabschnitte 31 und 41 geringfügig stromabwärtig von
dem Ventil 2, wenn das Ventil 2 in der gänzlich geschlossenen
Position ist. Außerdem
haben die zweiten Vertiefungsabschnitte 32 und 42 einen
Ausgangspunkt 44, der sich geringfügig stromaufwärtig von
dem Ventil 2 befindet, wenn das Ventil 2 in der
gänzlich
geschlossenen Position ist. Der Endpunkt der zweiten Vertiefungsabschnitte 32 und 42 umfasst
einen Endpunkt 94, der sich an dem Ausgang des Kanals 10 befindet.
Als ein Ergebnis ist eine Vielzahl an Nebenöffnungen 7 zwischen
den Vertiefungsabschnitten 31, 32, 41 und 42 des
Gehäuses 5 und
des Ventils 2 ausgebildet, was eine Fluidströmung durch
diese hindurch ermöglicht, wenn
das Ventil 2 in der gänzlich
geschlossenen Position und in der mittleren Position ist.
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Demgemäß kann wie
in dem Fall des ersten Ausführungsbeispiels
bei dem Einlasswirbelgenerator (Ventileinheit 1) des zweiten
Ausführungsbeispiels über den
Ventilbetätigungsbereich
von der gänzlich
geschlossenen Position des Einlassströmungssteuerventils 2 bis
zu der mittleren Position die starke Nebeneinlassströmung, die
durch die Vielzahl an Nebenöffnungen 7 tritt,
der Rückluftströmung, die an
der Einlassöffnung
sich ergibt, entgegenwirken, wodurch dem Auftreten eines Flüssigkeitspools
an Kraftstoff in der Nähe
des Einlassströmungssteuerventils 2 entgegengewirkt
wird. Darüber
hinaus ist das Ventil 2 robuster und kann wirtschaftlicher
hergestellt werden.
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Drittes Ausführungsbeispiel
-
Die 3A bis 4B zeigen
ein drittes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, wobei die Bauteile, die ähnlich wie
bei den vorstehend erläuterten
Ausführungsbeispielen
sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
ist die Ventilwelle 4 von der Mitte des Ventils 2 versetzt.
Anders ausgedrückt
ist die Ventilwelle 4 an einem Drehende 91 des
Ventils vorgesehen, das von einem freien Ende 92 des Ventils 2 entgegengesetzt
ist. Das Drehende 91 des Ventils 2 ist benachbart
zu der Bodenwandfläche
(das untere Ende in 3A) und beabstandet von der
Achse des Einlasskanals 10. Das Drehende 91 des
Ventils 2 ist ebenfalls so versetzt, das es näher zu dem
Eingang 11 des Kanals 10 als zu dem Ausgang 12 des
Kanals 10 ist. Außerdem
ist die Versatzposition näher
zu dem stromaufwärtigen Ende
in der Achsenrichtung des Einlasskanals 10 als zu der Mitte
des Einlasskanals 10. Anders ausgedrückt, ist die Ventilwelle 4 in
der Nähe
des Eingangs von dem Gehäuse 5 und
nahe zu der Bodenwandfläche
der unteren Wand 14 des Gehäuses 5 angeordnet.
Aus diesem Grund ist das Einlassströmungssteuerventil 2 ein
mit einem einzigen Ende versehendes Ventil mit einer Ventilwelle 4,
die die Drehmitte an dem zu dem freien Ende entgegengesetzten Ende bildet.
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Darüber hinaus
ist, wenn das Einlassströmungssteuerventil 2 in
der gänzlich
geschlossenen Position ist, das Ventil 2 bei einem positiven
spitzen Winkel α relativ
zu der Achse des Kanals 10 geneigt.
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Wenn
bei diesem dritten Ausführungsbeispiel
eine große
Menge an Einlassluft benötigt
wird, das heißt
wenn der Verbrennungsmotor bei einer niedrigen Drehzahl arbeitet,
wird das Einlassströmungssteuerventil 2 so
gesteuert, dass es sich von der gänzlich geschlossenen Position
zu der mittleren Position bewegt, wie dies in 3C gezeigt
ist. Wenn der Verbrennungsmotor bei einer mittleren oder hohen Drehzahl
läuft,
wird das Einlassströmungssteuerventil 2 gänzlich geöffnet. Genauer
gesagt wird, wenn das Einlassströmungssteuerventil 2 gänzlich zu
der gänzlich
geöffneten
Position geöffnet wird,
das Einlassströmungssteuerventil 2 so
positioniert, dass die vordere und die hintere Seite (von dem plattenförmigen Ventilkörper) sich
ungefähr
in der gleichen Richtung erstrecken wie die Achsenrichtung von dem
Einlasskanal 10.
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Die
Wellenaufnahmelöcher 21 und 22,
die jeweils an den beiden Seitenwänden 15 und 16 des Gehäuses bei
dem dritten Ausführungsbeispiel
ausgebildet sind, sind an versetzten Positionen näher zu der
Bodenwand (der unteren Seite in 3A) als
die Achse des Einlasskanals 10 und außerdem an versetzten Positionen
näher zu
dem Eingang 11 des Kanals 10 als der Ausgang 12 von
dem Kanal 10 angeordnet. Anders ausgedrückt sind die beiden Wellenaufnahmelöcher 21 und 22 an
den Positionen angeordnet, die sich nahe zu dem Eingang des Gehäuses 5 und
nahe zu der unteren Wandfläche
(untere Seite in 3A) der Bodenwand 14 von
dem Gehäuse 5 befinden.
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Eine
Vielzahl an Nebenöffnungen 6 und 7 ist zwischen
der linken Endseite des Einlassströmungssteuerventils 2 und
den Vertiefungsabschnitten 31, 32, 41 und 42 des
Gehäuses
ausgebildet. Wie in dem Fall des ersten Ausführungsbeispiels liefern die
Nebenöffnungen 6 und 7 eine
starke Nebeneinlassströmung,
die den Effekt hat, dass der Rückluftströmung der
Haupteinlassströmung über den
Ventilbetätigungsbereich
von der gänzlich
geschlossenen Position des Einlassströmungssteuerventils 2 zu
der mittleren Position entgegengewirkt wird.
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Darüber hinaus
sind die ersten Vertiefungsabschnitte 31 und 41 zwischen
der Ventilwelle 4 und den zweiten Vertiefungsabschnitten 32 und 42 angeordnet.
Genauer gesagt sind der erste und der zweite Vertiefungsabschnitt 31 und 32,
die parallel sind, und der erste und der zweite Vertiefungsabschnitt 41 und 42,
die ebenfalls parallel sind, an den jeweiligen Abschnitten der Seitenwandinnenflächen der
beiden Seitenwände 15 und 16 oberhalb
der Ventilwelle 4 und der Wellenaufnahmelöcher 21 und 22 in 3A (in
der Richtung der oberen Wand) angeordnet. Die ersten Vertiefungsabschnite 31 und 41,
die jeweils an den Seitenwänden 15 und 16 des
Gehäuses 5 ausgebildet
sind, sind näher
zu der Ventilwelle 4 hin als die jeweiligen zweiten Vertiefungsabschnitte 32 und 42 positioniert.
Die zweiten geraden Vertiefungsabschnitte 32 und 42,
die jeweils an der Seitenwand 15 bzw. 16 des Gehäuses 5 ausgebildet
sind, sind weiter weg von der Ventilwelle 4 als die jeweiligen
ersten geraden Vertiefungsabschnitte 31 und 41 positioniert.
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Ein
Ausführungsbeispiel
von dem Formgebungsprozess ist in den 4A und 4B dargestellt.
Wie dies gezeigt ist, werden das Ventil 2, die Ventilwelle 4 und
das Gehäuse 5 gleichzeitig
innerhalb von Formstücken
(beispielsweise eine Spritzform) geformt. Um die Formstücke zu entfernen,
werden die Formstücke
entlang der Richtung der Achse des Kanals 10 und der Achsen
von dem ersten und dem zweiten Vertiefungsabschnitt 31, 32, 41 und 42 bewegt.
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Die
bei dem dritten Ausführungsbeispiel
verwendeten Formstücke
umfassen eine Vielzahl an Teilungsgleitkernen 51 bis 54.
Hohlräume 55 und 56 sind
im Inneren der Teilungsgleitkerne 51 bis 54 vorgesehen.
Der Hohlraum 55 hat eine Form, die der Erzeugnisform des
Einlassströmungssteuerventils 2 mit
der Ventilwelle 4 entspricht. Der Hohlraum 56 hat eine
Form, die der Erzeugnisform des Gehäuses 5 mit dem Einlasskanal 10 und
den beiden Wellenaufnahmelöchern 21 und 22 entspricht,
die in diesem ausgebildet sind. Die Einspritzform ist mit einer
Harzmaterialzuführeinrichtung 59 verbunden
zum Zuführen
von Pellets aus dem Harzmaterial durch eine Vielzahl an Harzzuführleitungen 57 und 58 in
die Hohlräume 55 und 56.
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Der
Aufbau von der Ventileinheit 1 von dem dritten Ausführungsbeispiel
ermöglicht
das gleichzeitige Ausformen (ein einstückiges Formen aus Harz) von
dem Einlassströmungssteuerventil 2,
der Ventilwelle 4 und dem Gehäuse 5. Wie dies in
den 4A und 4B gezeigt
ist, ist bei dem Prozess des gleichzeitigen Ausformens von dem Einlassströmungssteuerventil 2,
der Ventilwelle 4 und dem Gehäuse 5 das Einlassströmungssteuerventil 2 so
positioniert, dass es sich ungefähr
parallel zu der Achse des Kanals 10 (das heißt in der
gänzlich
geöffneten Position)
erstreckt. Dann werden die Teilungsgleitkerne 51 und 52 von
der Einspritzform voneinander in der axialen Richtung entfernt,
um die Formstücke
zu entfernen.
-
Die
Ventileinheit 1, die bei dem dritten Ausführungsbeispiel
beschrieben ist, wird durch die Anwendung des Spritzformverfahrens
ausgebildet. Die Pellets aus dem Harzmaterial werden in die Einspritzform über eine
Vielzahl an Harzzuführleitungen 57 und 58 von
der Harzmaterialzuführeinrichtung 59 eingespritzt.
Die Pellets aus dem Harzmaterial werden so erwärmt, dass sie schmelzen, und
sie werden zum Zwecke des Einspritzens in die Einspritzform mit Druck
beaufschlagt. Genauer gesagt wird geschmolzenes Harz (thermoplastisches
Harz, das aufgrund eines Erwärmens
geschmolzen wird) von der Harzmaterialzuführeinrichtung 59 durch
eine Vielzahl an Harzzuführleitungen 57 und 58 in
eine Spritzform so eingespritzt, dass die Hohlräume 55 und 56 ausgefüllt werden
(Prozess zum Einspritzen und Einfüllen).
-
Danach
wird der Druck bei dem Formstückinnenharzdruck
gehalten, der einen maximalen Formstückinnenharzdruck überschreitet,
der sich zum Zeitpunkt eines allmählichen Erhöhens des Formstückinnenharzdruckes zum
Zwecke des Einspritzens ergibt. Genauer gesagt wird ein vorbestimmter
Druck auf das geschmolzene Harz in der Einspritzform aufgebracht,
wobei dann Kühlwasser
in einen (nicht dargestellten) Kühlkanal
eingeleitet wird, der um die Hohlräume 55 und 56 herum
vorgesehen ist, und dann die Menge an geschmolzenem Harz, die dem durch
das Kühlwasser
bewirkten Schrumpfgrad entspricht, in die Hohlräume 55 und 56 durch
eine Vielzahl an Harzzuführleitungen 57 und 58 von
der Harzmaterialzuführeinrichtung 59 hinzugefügt wird
(Prozess zum Beibehalten des Drucks). Danach wird, nachdem das geschmolzene
Harz sich durch die Anwendung von Kühlwasser abgekühlt hat
und ausgehärtet
worden ist (sich verfestigt hat), die Einspritzform entfernt. Somit
wird ein Harzformling (ein thermoplastisches Harzerzeugnis) mit
einer Erzeugnisform, bei der das Einlassströmungssteuerventil 2 und die
Ventilwelle 4 drehbar in dem Gehäuse 5 montiert sind,
durch das gleichzeitige Formen des Einlassströmungssteuerventils 2,
der Ventilwelle 4 und des Gehäuses 5 hergestellt.
-
In
dem Fall des vorstehend beschriebenen Einspritzformverfahrens wird
die Ventilwelle 4 in dem Einlassströmungssteuerventil 2 geformt,
Während von
der rechten und der linken Endseite des Einlassströmungssteuerventils 2 in
der Achsenrichtung diese herausragt und drehbar in den Wellenaufnahmelöchern 21 und 22 des
Gehäuses 5 gehalten
wird. Des Weiteren ist die Vielzahl an Vertiefungsabschnitten 31, 41, 32 und 42 ebenfalls
an den Seitenflächen der
beiden Seitenwänden 15 und 16 des
Gehäuses 5 zum
Zeitpunkt des gleichzeitigen Formens von dem Einlassströmungssteuerventil 2,
der Ventilwelle 4 und des Gehäuses 5 ausgebildet
worden.
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Somit
kann der Einlasswirbelgenerator (Ventileinheit 1) von dem
dritten Ausführungsbeispiel leichter
hergestellt werden. Demgemäß sind die
Herstellkosten von dem Einlasswirbelgenerator (Ventileinheit 1)
geringer. Außerdem
ist der Einlasswirbelgenerator des dritten Ausführungsbeispiels dazu in der
Lage, die gleichen Effekte wie bei dem ersten und dem zweiten Ausführungsbeispiel
zu erzielen.
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Viertes Ausführungsbeispiel
-
Nachstehend
ist unter Bezugnahme auf 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel
gezeigt, bei dem die Bauteile, die den vorstehend beschriebenen Bauteilen ähnlich sind,
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel
hat das Gehäuse 5 einen
axial geraden ersten Vertiefungsabschnitt 41 und einen
axial geraden zweiten Vertiefungsabschnitt 42. Der erste
und der zweite Vertiefungsabschnitt 41 und 42 sind
im Wesentlichen parallel zueinander und zu der Achse des Kanals 10.
Der erste Vertiefungsabschnitt 41 befindet sich zwischen
der Welle 4 und dem zweiten Vertiefungsabschnitt 42.
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Ein
Endpunkt 93 bzw. 94 von jeweils dem ersten bzw.
zweiten Vertiefungsabschnitt 41 und 42 befindet
sich an dem Ausgang des Kanals 10. Ein Anfangspunkt 43 bzw. 44 von
jeweils dem ersten bzw. zweiten Vertiefungsabschnitt 41 und 42 befindet sich
benachbart zu dem Ventil 2, wenn das Ventil 2 in der
gänzlich
geschlossenen Position ist. Genauer gesagt befindet sich der Anfangspunkt 43 bzw. 44 von jeweils
dem ersten bzw. zweiten Vertiefungsabschnitt 41 und 42 geringfügig stromaufwärtig von
dem Ventil 2, wenn das Ventil 2 in der gänzlich geschlossenen Position
ist.
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Wenn
gemäß der Darstellung
von 5 das Einlassströmungssteuerventil 2 gänzlich geschlossen
ist, ist es bei einem positiven spitzen Winkel α relativ zu der Achse des Kanals 10 geneigt.
Der Neigungswinkel α ist
derart, dass das Ventil 2 relativ zu der Welle 4 zu
der gänzlich
offenen Richtung hin geneigt ist. Außerdem sind der erste und der
zweite Vertiefungsabschnitt 41 und 42 bei einer
versetzten Anordnung gestaffelt (versetzt) angeordnet, bei der der
Anfangspunkt 44 von dem zweiten Vertiefungsabschnitt 42 sich
näher zu
dem Ausgang des Kanals 10 als der Anfangspunkt 43 des
ersten Vertiefungsabschnitts 41 befindet.
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Darüber hinaus
haben der Startpunkt 43 bzw. 44 von dem ersten
bzw. zweiten Vertiefungsabschnitt 41 und 42 jeweils
einen geneigten Abschnitt 95 bzw. 96. Der geneigte
Abschnitt 95 bzw. 96 ist bei einem positiven spitzen
Winkel α' relativ zu der Achse des
Kanals 10 geneigt. Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Neigungswinkel α' von den geneigten Abschnitten 95 und 96 ungefähr gleich
dem Neigungswinkel α des
Ventils 2, wenn das Ventil in der gänzlich geschlossenen Position
ist.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
werden das Strömungssteuerventil 2,
die Ventilwelle 4, das Gehäuse 5 und der erste
und der zweite Vertiefungsabschnitt 41 und 42 gleichzeitig
in einem Formvorgang ähnlich
wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ausgebildet.
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Demgemäß wird wie
in dem Fall des ersten Ausführungsbeispiels
bei dem Einlasswirbelgenerator (Ventileinheit 1) des vierten
Ausführungsbeispiels die
starke Nebeneinlassströmung über den
Ventilarbeitsbereich erzeugt, womit ein Sicherstellen des Effektes
ermöglicht
wird, bei dem der in der Haupteinlassströmung bewirkten Rückluftströmung entgegengewirkt
wird. Außerdem
ist es möglich,
ein Einlassströmungssteuerventil 2 mit
einem hohen Grad an Zuverlässigkeit
bei niedrigen Kosten vorzusehen. Es ist offensichtlich, dass der
erste und der zweite Vertiefungsabschnitt 31 und 32,
die an der Seitenwand 15 des Gehäuses 5 bei dem dritten
Ausführungsbeispiel
vorgesehen sind, in ähnlicher
Weise wie bei den beiden Vertiefungsabschnitten das heißt dem ersten und
dem zweiten Vertiefungsabschnitt 41 und 42 ausgebildet
sein können,
die an der Seitenwand 16 des Gehäuses 5 bei dem vierten
Ausführungsbeispiel
vorgesehen sind.
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Fünftes Ausführungsbeispiel
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Nachstehend
ist unter Bezugnahme auf die 6A und 6B ein
fünftes
Ausführungsbeispiel beschrieben,
bei dem die Bauteile das gleiche Bezugszeichen tragen, die ähnlich wie
bei den vorherigen Ausführungsbeispielen
sind.
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Wie
dies in 6A gezeigt ist, umfassen die Vertiefungen
an der Seitenwand 16 des Gehäuses 5 bei dem fünften Ausführungsbeispiel
einen ersten und zweiten Vertiefungsabschnitt 61 und 62,
die eine dreieckige Form haben (das heißt es handelt sich um dreieckige
Nuten). Der erste Vertiefungsabschnitt 61 befindet sich
zwischen der Ventilwelle 4 und dem zweiten Vertiefungsabschnitt 62.
Die Vertiefungsabschnitte 61 und 62 erstrecken
sich von einem Ort, der benachbart (das heißt geringfügig stromaufwärtig) von
dem Ventil 2 ist, wenn das Ventil in der gänzlich geschlossenen
Position ist, bis zu dem Ausgang 12 des Kanals 10.
Die Breite von den Vertiefungsabschnitten 61 und 62 nimmt
in der stromabwärtigen Richtung
des Kanals 10 zu. Außerdem
nimmt die Breite der Vertiefungsabschnitte 61 und 62 zu
der unteren Wand des Gehäuses 5 hin
zu.
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Genauer
gesagt hat jeder Vertiefungsabschnitt 61 und 62 eine
obere Seite 97, die sich ungefähr parallel zu der Achse des
Kanals 10 erstreckt. Jeder Vertiefungsabschnitt 61 und 62 hat
außerdem eine
Hypothenusenseite 98, die sich in einer geraden Linie erstreckt,
die zu der Bodenwand hin (in der vertikalen Richtung nach unten)
in Bezug auf die obere Seite geneigt ist. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel
ist der Neigungswinkel der Hypothenuse von dem zweiten Vertiefungsabschnitt 62 größer als
bei dem ersten Vertiefungsabschnitt 61. Wenn gemäß der Darstellung
von 6A das Einlassströmungssteuerventil 2 gänzlich geschlossen
ist, ist das Einlassströmungssteuerventil 2 in
einer derartigen Weise positioniert, dass es geringfügig in Bezug
auf die Achse des Kanals 10 zu der gänzlich offenen Position des
Ventils 2 hin geneigt ist. Aus diesem Grund sind der erste
und der zweite dreieckige Vertiefungsabschnitt 61 und 62 bei
einer versetzten Anordnung gestaffelt angeordnet, bei der der Anfangspunkt 44 von
dem zweiten Vertiefungsabschnitt 62 sich näher zu dem
Ausgang 12 des Gehäuses
befindet als der Ort von dem Anfangspunkt 43 des ersten
Vertiefungsabschnittes 61.
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Somit
hat die Ventileinheit 1 eine Vielzahl an Nebenöffnungen 7,
die zwischen der rechten Endseite des Einlassströmungssteuerventils 2 und
den Vertiefungsabschnitten 61 und 62 des Gehäuses 5 ausgebildet
sind. Die Nebenöffnungen
sehen eine Fluidverbindung zwischen einem Bereich, der sich stromaufwärtig von
dem Ventil 2 befindet, und stromabwärtig des Ventils 2 über den
Bewegungsbereich des Ventils 2 vor.
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Bei
dem Prozess zum gleichzeitigen Formen des Einlassströmungssteuerventils 2,
der Ventilwelle 4 und des Gehäuses 5 erstrecken
sich der erste und der zweite Vertiefungsabschnitt 61 und 62 ungefähr in der
gleichen Richtung (zu dem stromaufwärtigen Ende hin) als die Richtung
zum Entfernen des Formstücks,
wenn das Formstück
von dem stromabwärtigen
Ende in der Achsenrichtung des Einlasskanals 10 entfernt
wird. Somit kann das bei dem dritten Ausführungsbeispiel beschriebene
Einspritzformverfahren verwendet werden, um das Einlassströmungssteuerventil 2,
die Ventilwelle 4 und das Gehäuse 5 einstückig zu
formen.
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Demgemäß wird wie
in dem Fall des ersten Ausführungsbeispiels
bei dem Einlasswirbelgenerator (bei der Ventileinheit 1)
des fünften
Ausführungsbeispiels
die starke Nebeneinlassströmung über den gesamten
Bewegungsbereich des Ventils 2 (das heißt der Ventilarbeitsbereich)
erzeugt, was es ermöglicht,
der Rückluftströmung der
Haupteinlassströmung
entgegenzuwirken. Insbesondere erstreckt sich die Hypothenuse 98 von
sowohl dem ersten als auch dem zweiten Vertiefungsabschnitt 61 und 62 bei einer
Neigung zu der Bodenwand des Gehäuses 5 hin
in Bezug auf die Achsenrichtung des Einlasskanals 10. Dies
ermöglicht
es, eine starke Nebeneinlassströmung
zu der unteren Seite in der vertikalen Richtung zu richten, wo der
Flüssigkeitspool
an Kraftstoff wahrscheinlicher auftritt. Als ein Ergebnis wird der
Kraftstoff zu dem Verbrennungsmotor (zu der Einlassöffnung und
zu der Verbrennungskammer) von dem Einlasskanal 10 des
Gehäuses 5 hin
zurückgedrückt. Außerdem ist
es möglich,
ein Einlassströmungssteuerventil 2 mit
einem hohen Grad an Zuverlässigkeit
unter geringen Kosten herzustellen. Obwohl die Seitenwand 15 von
dem Gehäuse 5 nicht gezeigt
ist, ist es offensichtlich, dass die Seitenwand 15 auch
einen ersten dreieckigen Vertiefungsabschnitt und einen zweiten
dreieckigen Vertiefungsabschnitt 61 und 62 ähnlich wie
bei dem ersten und dem Vertiefungsabschnitt 61 und 62 gemäß der Darstellung
von 6A haben kann.
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Unter
Bezugnahme auf 6B hat die Seitenwand 16 von
dem Gehäuse 5 des
fünften
Ausführungsbeispiels
zwei parallele geneigte Vertiefungsabschnitte das heißt den ersten
und den zweiten geneigten Vertiefungsabschnitt 71 und 72 (das
heißt Nuten).
Der erste und der zweite Vertiefungsabschnitt 71 und 72 erstreckt
sich jeweils parallel zueinander und in einer geraden Linie zu dem
Ausgang 12 des Gehäuses 5 von
einer Position, die benachbart zu dem Einlassströmungssteuerventil 2 ist,
wenn das Ventil 2 in der gänzlich geschlossenen Position
ist, zu dem Ausgang 12 des Kanals 10. Genauer
gesagt befindet sich der Anfangspunkt 43 bzw. 44 von
den Vertiefungsabschnitten 71 und 72 geringfügig stromaufwärtig von
dem Ventil 2. Die Achse von dem ersten und dem zweiten
Vertiefungsabschnitt 71 und 72 ist jeweils bei
einem spitzen positiven Winkel α'' in Bezug auf die Achse des Kanals 10 zu
der Bodenwand 14 des Gehäuses 5 geneigt. Der
erste und der zweite Vertiefungsabschnitt 71 und 72 befindet
sich jeweils an der Seitenwandinnenfläche der Seitenwand 16 oberhalb
der Ventilwelle 4 und der Wellenaufnahmelöcher 21 und 22 (näher zu der
oberen Wand) in 6B. Der erste geneigte Vertiefungsabschnitt 71 befindet
sich näher
zu der Ventilwelle 4 als der Ort von dem zweiten geneigten
Vertiefungsabschnitt 72, und der zweite geneigte Vertiefungsabschnitt 72 befindet
sich weiter weg von der Ventilwelle 4 als der Ort des ersten
geneigten Vertiefungsabschnittes 71. Anders ausgedrückt befindet
sich der erste Vertiefungsabschnitt 71 zwischen der Welle 4 und
dem zweiten Vertiefungsabschnitt 72.
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Wenn
gemäß 6B das
Einlassströmungssteuerventil 2 in
der gänzlich
geschlossenen Position ist, ist das Einlassströmungssteuerventil 2 bei
einem positiven spitzen Winkel α relativ
zu der Achse des Kanals 10 zu der gänzlich offenen Position hin
geneigt. Die beiden Vertiefungsabschnitte das heißt der erste
und der zweite Vertiefungsabschnitt 71 und 72 sind
bei einer versetzten Anordnung derart gestaffelt angeordnet, dass
der Anfangspunkt 44 von dem zweiten Vertiefungsabschnitt 72 sich
näher zu dem
Ausgang 12 des Gehäuses 5 befindet
als der Anfangspunkt 43 von dem ersten Vertiefungsabschnitt 71.
Darüber
hinaus haben die Anfangspunkte 43 und 44 der Vertiefungsabschnitte 71 und 72 jeweilige
geneigte (schräge)
Abschnitte 73 und 74, die bei einem positiven
spitzen Winkel α' relativ zu der Achse des
Kanals 10 geneigt sind. Der Neigungswinkel α' von den geneigten Abschnitten 73 und 74 ist
ungefähr
dem Neigungswinkel α des
Ventils 2 gleich, wenn das Ventil 2 in der gänzlich geschlossenen
Position ist.
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Somit
hat die Ventileinheit 1 von 6B eine Vielzahl
an Nebenöffnungen 7,
die zwischen der rechten Endseite des Einlassströmungssteuerventils 2 und
den Vertiefungsabschnitten 71 und 72 des Gehäuses 5 ausgebildet
sind. Die Nebenöffnungen 7 bewirken
eine Fluidverbindung zwischen einer stromaufwärtigen Seite des Ventils 2 und
einer stromabwärtigen
Seite des Ventils 2 über
den Bewegungsbereich des Ventils 2.
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Demgemäß wird wie
in dem Fall des ersten Ausführungsbeispiels
bei dem Einlasswirbelgenerator (bei der Ventileinheit 1)
des fünften
Ausführungsbeispiels
die starke Nebeneinlassströmung über den Ventilbetätigungsbereich
erzeugt, womit es möglich wird,
der Rückluftströmung der
Haupteinlassströmung
entgegenzuwirken. Insbesondere erstrecken sich der erste und der
zweite Vertiefungsabschnitt 71 und 72 bei einer
Neigung zu der Bodenwand 14 des Gehäuses 5 (stromabwärtig in
der vertikalen Richtung) in Bezug auf die Achse des Einlasskanals 10. Dies
ermöglicht
es, eine starke Nebeneinlassströmung
zu dem Bodenbereich in der vertikalen Richtung zu richten, wo der
Flüssigkeitspool
an Kraftstoff wahrscheinlich auftritt. Als ein Ergebnis wird der Kraftstoff
effektiv zu dem Verbrennungsmotor (zu der Einlassöffnung und
zu der Verbrennungskammer) von dem Einlasskanal 10 des
Gehäuses 5 zurückgedrückt. Außerdem ist
es möglich,
ein Einlassströmungssteuerventil 2 mit
einem hohen Grad an Zuverlässigkeit
unter geringen Kosten herzustellen. Obwohl dies nicht dargestellt
ist, ist es offensichtlich, dass die Seitenwand 15 von
dem Gehäuse 5 einen ersten
und einen zweiten Vertiefungsabschnitt 71 und 72 ähnlich wie
die Vertiefungsabschnitte, die in 6B gezeigt
sind, hat.
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Abgewandelte Beispiele
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Bei
den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist der erfindungsgemäße Einlasswirbelgenerator
so gestaltet, dass er einen vertikalen Einlasswirbel (eine Taumelströmung) erzeugt
zum Unterstützen
der Verbrennung des Luft-Kraftstoff-Gemischs in der Verbrennungskammer
in jedem der Zylinder von dem Verbrennungsmotorkörper. Alternativ kann der Einlasswirbelgenerator
gemäß der vorliegenden
Erfindung so gestaltet sein, dass er einen horizontalen Einlasswirbel
(Verwirbelung) erzeugt zum Unterstützen der Verbrennung des Luft-Kraftstoff-Gemischs
in der Verbrennungskammer in jedem der Zylinder von dem Verbrennungsmotorkörper. Wiederum
ist es alternativ möglich,
den Einlasswirbelgenerator gemäß der vorliegenden
Erfindung so zu gestalten, dass er einen Quetschwirbel erzeugt,
um die Verbrennung in dem Verbrennungsmotor zu unterstützen.
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Bei
diesen Ausführungsbeispielen
besteht die Ventilantriebsvorrichtung, die das Einlassströmungssteuerventil 2 der
Ventileinheit 1 zu der geschlossenen (offenen) Position
antreibt, aus einem elektrisch betätigten Aktuator, der mit einer
Antriebseinheit versehen ist, die einen elektrisch betriebenen Motor
und einen Kraftübertragungsmechanismus (beispielsweise
einen Getriebeuntersetzungsmechanismus) aufweist. Alternativ kann
die Ventilantriebsvorrichtung, die das Ventil zu der geschlossenen/offenen
Position antreibt, aus einem elektromagnetischen Aktuator oder einem
per Unterdruck betriebenen Aktuator bestehen, der ein elektromagnetisches oder
elektrisch betätigtes
Unterdrucksteuerventil aufweist. Das Ventilvorspannelement wie beispielsweise eine
Feder zum Vorspannen des Ventils in der Richtung zum Öffnen oder
Schließen,
muss nicht vorgesehen sein.
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Bei
diesen Ausführungsbeispielen
ist der Einlasswirbelgenerator der vorliegenden Erfindung bei dem
Einlasssystem (oder Auslasssystem) eines Vierzylinderreihenmotors
montiert, bei dem die Zylinder in Reihen angeordnet sind. Alternativ
kann der Einlasswirbelgenerator der vorliegenden Erfindung in dem
Einlasssystem (oder Auslasssystem) von einem Verbrennungsmotor montiert
sein, bei dem die Zylinder in einer Vielzahl an Reihen angeordnet
sind. Ein derartiger Verbrennungsmotor erfasst einen Mehrzylindermotor
wie beispielsweise einen V-Motor, einen horizontalen Motor und einen
Boxermotor. Die beiden Lager 8 und 9 sind aus
Harz bei diesen Ausführungsbeispielen
ausgebildet. Alternativ können
das erste und das zweite Lager Bauteile sein, die aus Metall hergestellt sind.
Das Ventil ist nicht auf ein Einlassströmungssteuerventil der einstückigen aus mehreren
Elementen bestehenden Art beschränkt. Unter
der Voraussetzung, dass das Ventil ein mit einer Ventilwelle einstückig kombiniertes
Einlassströmungssteuerventil
ist, kann entweder ein Einlassströmungssteuerventil mit einem
einzelnen Ende oder ein Einlassströmungssteuerventil mit zwei
Enden verwendet werden.
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Die
Ausführungsbeispiele
wenden ein Einlassströmungssteuerventil
der normalerweise geschlossenen Art an, bei dem das Einlassströmungssteuerventil 2 geöffnet wird,
indem ein elektrischer Strom durch den elektrisch betätigten Motor
während eines
normalen Betriebs des Verbrennungsmotors zugeführt wird, und das Einlassströmungssteuerventil 2 geschlossen
wird, indem das Zuführen
des elektrischen Stroms zu dem elektrisch betätigten Motor angehalten wird,
wenn der Motor gestartet wird oder im Leerlauf läuft. Alternativ kann ein Einlassströmungssteuerventil
der normalerweise geöffneten
Art angewendet werden, bei dem das Einlassströmungssteuerventil 2 geöffnet wird,
indem das Zuführen
von elektrischem Strom zu dem elektrisch betätigten Motor während des
normalen Betriebs des Verbrennungsmotors angehalten wird, und das
Einlassströmungssteuerventil 2 geschlossen
wird, indem der elektrische Strom zu dem elektrisch betätigten Motor geliefert
wird, wenn der Motor gestartet wird oder im Leerlauf läuft.
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Eine
Ventileinheit 1 kann in jedem der Zylinder (die vier Zylinder
bei den Ausführungsbeispielen) des
Verbrennungsmotors vorgesehen sein. In diesem Fall wird eine Taumelströmungssteuerventileinheit
vorgesehen, die eine erste, eine zweite, eine dritte und eine vierte
Ventileinheit aufweist, die in Reihe angeordnet sind von dem Führungsende
einer Einführrichtung
der Ventilwelle in den Einlasskrümmer, und
eine Vielzahl an Ventileinheiten 1 zu dem anderen Ende
dieser Richtung hin hat. Genauer gesagt ergibt der Einlasswirbelgenerator
ein Einlassströmungssteuerventilmodul
(mehrere Einlassströmungssteuerventilschaltgeräte der einstückigen Art), das
eine Vielzahl an Ventileinheiten 1 aufweist, von denen
jede ein öffnungsfähiges und
schließfähiges Harzventil
aufweist, das in einem Harzgehäuse
montiert ist, wobei sie parallel in der Achsenrichtung der Ventilwelle
bei regelmäßigen Abständen in
einem rechteckigen parallelepipedförmigen Gehäuse angeordnet sind, das einen
Teil des Einlasskrümmers
ausbildet. Die Ventileinheit 1 von jedem Ausführungsbeispiel
kann in einem anderen Einlasskanal als dem Einlasskrümmer oder
in einer Einlassöffnung
des Verbrennungsmotors eingebaut sein.
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Bei
diesen Ausführungsbeispielen
sind zwei Vertiefungen in der Seitenwandinnenfläche von jeder Seitenwand 15 und 16 des
Gehäuses 5 vorgesehen. Alternativ
kann eine Vertiefung oder können
drei Vertiefungen an der Seitenwandinnenfläche von jeder Seitenwand 15 und 16 des
Gehäuses 5 ausgebildet sein.
Die Vertiefung kann entweder an der Seitenwandinnenfläche der
Seitenwand 15 des Gehäuses oder
an der Seitenwandinnenfläche
der Seitenwand 16 des Gehäuses 5 ausgebildet
sein. Die vordere Form des Einlassströmungssteuerventils 2 ist
eine rechteckige oder viereckige Form (oder eine quadratische Form)
bei den Ausführungsbeispielen,
jedoch kann die vordere Form von dem Einlassströmungssteuerventil 2 eine
kreisartige, eine elliptische, eine ovale oder eine polygonale Form
sein. In diesem Fall wird die Form von dem Einlasskanal 10 in
dem Gehäuse 5 gemäß der vorderen
Form des Einlassströmungssteuerventils 2 geändert.
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Während lediglich
die Auswahl an Ausführungsbeispielen
die vorliegende Erfindung veranschaulicht, ist es für Fachleute
aus der vorliegenden Offenbarung ersichtlich, dass verschiedene Änderungen
und Abwandlungen bei den Ausführungsbeispielen
gemacht werden können,
ohne vom Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen, der in den beigefügten Ansprüchen definiert
ist. Darüber
hinaus dient die vorstehend dargelegte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung lediglich Veranschaulichungszwecken und
soll nicht die Erfindung einschränken,
die in den beigefügten Ansprüchen definiert
ist.
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Der
offenbarte Wirbelgenerator hat ein Gehäuse 5, das einen Kanal 10 aufweist,
durch den das Fluid strömt.
Der Wirbelgenerator hat außerdem
ein Ventil 2, das an dem Gehäuse 5 zwischen einer gänzlich geschlossenen
Position und einer gänzlich geöffneten
Position gekuppelt ist zum Ändern
der Strömung
des Fluides in dem Kanal 10. Das Ventil 2 hat
einen offenen Abschnitt 3, der eine Hauptöffnung zum
Erzeugen einer Wirbelströmung
in der Strömung des
Fluides definiert. Außerdem
hat das Ventil 2 eine mittlere Position zwischen der gänzlich geschlossenen
Position und der gänzlich
geöffneten
Position. Das Gehäuse 5 hat
des Weiteren einen Vertiefungsabschnitt 31, 32, 41, 42, 61, 62, 71, 72 in
derartiger Weise, dass der Vertiefungsabschnitt 31, 32, 41, 42, 61, 62, 71, 72 von
dem Gehäuse 5 und
das Ventil 2 so miteinander zusammenwirken, dass sie eine
Nebenöffnung 6, 7 definieren,
durch die das Fluid dann strömt,
wenn das Ventil 2 in der mittleren Position positioniert
ist. Außerdem
ist ein Verfahren zum Herstellen des Wirbelgenerators offenbart.