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DE102007000078A1 - Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung und Verfahren für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung und Verfahren für Brennkraftmaschinen Download PDF

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Publication number
DE102007000078A1
DE102007000078A1 DE102007000078A DE102007000078A DE102007000078A1 DE 102007000078 A1 DE102007000078 A1 DE 102007000078A1 DE 102007000078 A DE102007000078 A DE 102007000078A DE 102007000078 A DE102007000078 A DE 102007000078A DE 102007000078 A1 DE102007000078 A1 DE 102007000078A1
Authority
DE
Germany
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ignition
coil
discharge
current
multiple discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007000078A
Other languages
English (en)
Inventor
Makoto Kariya Toriyama
Yuki Kariya Yamauchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Denso Corp
Original Assignee
Denso Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP2006030532A external-priority patent/JP4613848B2/ja
Priority claimed from JP2006292549A external-priority patent/JP2008106723A/ja
Application filed by Denso Corp filed Critical Denso Corp
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P15/00Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits
    • F02P15/08Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits having multiple-spark ignition, i.e. ignition occurring simultaneously at different places in one engine cylinder or in two or more separate engine cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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    • F02P3/02Other installations having inductive energy storage, e.g. arrangements of induction coils
    • F02P3/04Layout of circuits
    • F02P3/055Layout of circuits with protective means to prevent damage to the circuit, e.g. semiconductor devices or the ignition coil
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    • F02P5/04Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions
    • F02P5/145Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using electrical means
    • F02P5/15Digital data processing
    • F02P5/1502Digital data processing using one central computing unit
    • F02P5/1512Digital data processing using one central computing unit with particular means concerning an individual cylinder

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

In einer Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung sind eine Batterie (11), eine Energiespeicherspule (12) und ein erster Transistor IGBT (13) in Reihe zueinander geschaltet. Ferner sind die Energiespeicherspule (12), eine Diode (14), eine Primärspule (21a) und ein zweiter Transistor IGBT (22) zueinander in Reihe geschaltet. Die Energiespeicherspule (12) ist mit einem Kondensator (15) über die Diode (14) verbunden, und eine Sekundärspule (21b) ist mit einer Zündkerze und einem Widerstand (24) zur Stromerfassung verbunden. Eine Zündsteuerungsschaltung (30) schaltet die IGBT (13, 22) zwischen ihrem eingeschalteten und ausgeschalteten Zustand jedes Mal dann um, wenn der Sekundärstrom (I2), der mittels des Widerstands (24) erfasst wird, einen positiven oder negativen Entladehaltestrom bei dem Mehrfachentladevorgang erreicht. Eine Boosterschaltung (41, 51, 61, 70) ist vorgesehen, und ihr Ausgangssignal wird (mit Rückkopplung) geregelt.

Description

  • BEREICH DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung und ein Verfahren für Brennkraftmaschinen, und im Einzelnen eine Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung und ein Verfahren für Brennkraftmaschinen, die eine mehrfache Zündungsentladung bei einer Zündkerze in einem Verbrennungstakt jedes Zylinders bewirken.
  • GRUNDLAGEN DER ERFINDUNG
  • In einer fremd gezündeten Brennkraftmaschine, d. h. einer Brennkraftmaschine mit Zündung durch Zündkerzen, wird eine Zündung bei einer Zündkerze durch eine Zündeinrichtung bewirkt, einschließlich einer Zündspule und dergleichen, und es wird durch diese Zündungsentladung in die Brennkraftmaschine eingeleiteter Brennstoff verbrannt. Um die Verbrennungsbedingungen in gewünschter Weise auszugestalten wurde eine Mehrfachentladung vorgeschlagen zum Bewirken der Zündungsentladungen bei eine Zündkerze mehr als einmal in einem Verbrennungstakt (Arbeitstakt) jedes Zylinders. Die Zündungsentladung wird somit bei einer Zündkerze während einer vorbestimmten mehrfachen Entladeperiode wiederholt durchgeführt.
  • Die Druckschrift US 5 056 496 ( JP 2811781 ) offenbart beispielsweise ein Zündsystem, das eine Kombination aus einer kapazitiven Entladezündeinrichtung und einer Mehrfach-Entlade-Zündeinrichtung darstellt. In diesem System sind eine Batterie, eine Energiespeicherspule und ein erster Schalter miteinander in Reihe geschaltet, und es sind ferner die Energiespeicherspule, eine Rückfluss-Verhinderungseinrichtung, eine Primärspule einer Zündspule und ein zweiter Schalter miteinander in Reihe geschaltet. Die Energiespeicherspule ist mit einem Kondensator über die Rückfluss-Verhinderungseinrichtung verbunden, und die Sekundärspule der Zündspule ist mit einer Zündkerze verbunden.
  • Nachdem die Energiespeicherspule und der Kondensator geladen wurden, werden entsprechend diesem Aufbau die Energiespeicherspule und der Kondensator zum Laden der Zündspule entladen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Anfangszündungsentladung bei der Zündkerze bewirkt. Der erste und zweite Schalter werden danach periodisch und alternierend ein- und ausgeschaltet. Die Energiespeicherspule wird aufgeladen und die Zündspule wird entladen. Zwischenzeitlich ist die Zündspule aufgeladen und ist die Energiespeicherspule entladen. Daher wird über die Sekundärseite der Zündspule sowohl in der Vorwärtsrichtung als auch in der Rückwärtsrichtung ein Strom zugeführt zum Bewirken einer wiederholten Zündungsentladung bei der Zündkerze. Auf diese Weise wird die Mehrfachentladung durchgeführt.
  • Einige bekannte Maschinen wurden verbessert zur Vergrößerung der Zylindereinströmungsgeschwindigkeit eines Luft-Brennstoffgemischgases zur Verbesserung der Verbrennungsbedingungen. In einem derartigen Fall wird die Strömungsgeschwindigkeit des Gases um die Zündkerze vergrößert, und dieses erhöht die zum Halten einer Zündungsentladung erforderliche Spannung. In einer Ultramagerverbrennungsmaschine oder dergleichen, bei der das Luft-Brennstoffverhältnis in erheblichem Umfang mager eingestellt ist, ist die Strömungsgeschwindigkeit des Gases um eine Zündkerze weiter erhöht. Es ist daher erforderlich, einen großen Strom durch die Zündkerze bereitzustellen. In einer derartigen Umgebung kann ein erforderlicher Sekundärstrom nicht gewährleistet werden.
  • Da die Strömungsgeschwindigkeit des Gases in der Nähe einer Zündkerze bei derartigen Maschinen hoch ist, kann ferner die Zündungsentladung während der mehrfachen Entladung verschwinden. Um dieser Tatsache zu entsprechen umfasst das Leistungszuführungssystem, das mit der Primärspule verbunden ist, eine Verstärkerschaltung bzw. eine Boosterschaltung wie einen DC/DC-Wandler (Gleichspannungs/Gleichspannungs-Wandler). In der Boosterschaltung wird eine Veränderung in der Spuleninduktivität (Spuleninduktanz) oder dergleichen infolge individueller Unterschiede, einer Änderung im Verlauf der Zeit oder dergleichen erzeugt, wobei dies zu einem Übermaß oder einem Mangel an der Primärspule der Zündspule zugeführter Energie führen kann. Wurde ein Übermaß oder ein Mangel an der Primärspule zugeführter Energie erzeugt, dann führt dies bei der Zündkerze zu einer nicht stabilen Funkenentladung.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung und ein zugehöriges Verfahren für Brennkraftmaschinen derart auszugestalten, dass ein Strom einer ausreichenden Intensität, der über eine Zündkerze zugeführt wird, bei einer Mehrfachentladung gewährleistet ist.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird in einer Mehrfachentladezündsteuerung für Brennkraftmaschinen ein Zündzeitsignal zu einer Zündzeit erzeugt, und es wird ein Primärstrom einer Primärspule einer Zündspule in Abhängigkeit von dem Zündzeitsignal zugeführt zur Erzeugung eines sekundären Stroms in der Sekundärspule zum Starten der Zündung durch die Zündkerze. Nachfolgend zu dem Zündzeitsignal wird ein Mehrfachentladeperiodensignal erzeugt, und es wird das alternierende Ein- und Ausschalten der Erregung der Primärspule während des Mehrfachentladeperiodensignals wiederholt zur Erzeugung des Sekundärstroms in der Sekundärspule sowohl in einer Vorwärtsrichtung als auch in einer Rückwärtsrichtung zur Durchführung der Mehrfachentladung in der Zündspule. Der Sekundärstrom wird ermittelt, und es wird das Einschalten und Ausschalten der Erregung der Primärspule jedes Mal dann umgeschaltet, wenn der Sekundärstrom einen vorbestimmten Ladungshaltestromwert bei der Mehrfachentladung erreicht. Der Entladehaltestromwert kann in Abhängigkeit von einem Maschinenbetriebszustand bezüglich einer Einströmungsgeschwindigkeit des Luft-Brennstoffgemischgases in der Nähe der Zündkerze verändert werden.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird in einer Mehrfachentladezündsteuerung für Brennkraftmaschinen ein Zürdzeitsignal zu einer Zündzeit erzeugt, und es wird ein Primärstrom einer Primärspule einer Zündspule in Abhängigkeit von dem Zündzeitsignal zugeführt zum Erzeugen eines Sekundärstroms in der Sekundärspule zum Starten der Zündung durch eine Zündkerze. Nachfolgend zu dem Zündzeitsignal wird ein Mehrfachentladeperiodensignal erzeugt, und es wird ein alternierendes Einschalten und Ausschalten der Erregung der Primärspule während des Mehrfachentladeperiodensignals wiederholt zum Erzeugen des Sekundärstroms in der Sekundärspule sowohl in einer Vorwärtsrichtung als auch in einer Rückwärtsrichtung zur Durchführung der Mehrfachentladung in der Zündkerze. Während des Einschaltens der Primärspule in der Mehrfachentladeperiode führt eine Boosterschaltung oder eine Verstärkerschaltung, die eine Vielzahl von Boosterelementen enthält, Boosterschaltungsströme zu. Eine Gesamtsumme der Boosterschaltungsströme wird an einem Ort ermittelt, bei dem die Vielzahl der Boosterelemente integriert ist, und es wird das Einschalten und das Ausschalten der Boosterelemente auf der Basis der Gesamtsumme der Ströme der Vielzahl der Boosterelemente gesteuert.
  • KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
  • Die vorstehenden und weiteren Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die zugehörigen Figuren verständlich. Es zeigen:
  • 1 ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung einer Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
  • 2 eine graphische Signaldarstellung (Signaldiagramm) zur Veranschaulichung eines Zündvorgangs, der durchgeführt wird, wenn IGBT-Elemente zwischen dem eingeschalteten und dem ausgeschalteten Zustand (EIN, AUS) in Abhängigkeit von einer bestimmten Umschaltzeit gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel umgeschaltet werden,
  • 3 ist eine graphische Darstellung zur Veranschaulichung einer Beziehung zwischen einer Gasströmungsgeschwindigkeit und einem Entladungshaltestrom,
  • 4A und 4B sind graphische Darstellungen zur Veranschaulichung einer Beziehung zwischen einer Information bezüglich des Zustands des Maschinenbetriebs und dem Entladungshaltestrom,
  • 5 ist ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung eines Ablaufs (d. h. eines Prozesses) zur Zündzeitsteuerung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
  • 6 ist eine graphische Signaldarstellung (Signaldiagramm) zur Veranschaulichung des Zündvorgangs gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
  • 7 ist ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung einer Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
  • 8 ist eine graphische Signaldarstellung (Signaldiagramm) zur Veranschaulichung des Zündvorgangs gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
  • 9A ist ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung einer Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
  • 9B ist eine graphische Signaldarstellung (Signaldiagramm) zur Veranschaulichung eines Zündvorgangs gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel,
  • 10A ist ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung einer Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
  • 10B ist eine graphische Signalsdarstellung (Signaldiagramm) zur Veranschaulichung eines Zündvorgangs gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel,
  • 11 ist ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung einer Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung,
  • 12 ist eine graphische Signaldarstellung (Signaldiagramm) zur Veranschaulichung des Zündvorgangs gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
  • 13A und 13B sind graphische Schaltungsdarstellungen von Boosterschaltungen jeweils gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel und einem vergleichenden Beispiel, und
  • 14A und 14B sind graphische Signaldarstellungen (Signaldiagramme) zur Veranschaulichung von Vorgängen der Boosterschaltungen gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel und dem vergleichenden Beispiel.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Die vorliegende Erfindung wird nachstehend im Einzelnen unter Bezugnahme auf verschiedene Ausführungsbeispiele beschrieben, in welchen eine Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung für Brennkraftmaschinen vorgesehen ist. Bei dieser Steuerungsvorrichtung ist eine Zündkerze vorgesehen zur Erzeugung eines Entladungsfunkens unter einem Zündbefehl von einer elektronischen Steuerungseinheit (ECU).
  • (Erstes Ausführungsbeispiel)
  • Gemäß der Darstellung in 1 ist eine Batterie 11 als eine Geichstromleistungsquelle in Reihe mit einer Energiespeicherspule 12 und einem ersten IGBT 13 (insulated gate bipolar transistor) verbunden. Wird der IGBT 13 eingeschaltet (EIN), dann wird in der Energiespeicherspule 12 elektrische Energie gespeichert. Zwischen der Energiespeicherspule 12 und dem IGBT 13 ist ein Kondensator 15 für eine kapazitive Entladung über eine Diode 14 geschaltet. Der Kondensator 15 wird mit der in der Energiespeicherspule 12 gespeicherten elektrischen Energie geladen.
  • Eine für jeden Zylinder der Maschine vorgesehene Zündspule 21 ist derart aufgebaut, dass sie eine Primärspule 21a und eine Sekundärspule 21b aufweist. Ein Ende oder ein Anschluss jeder Primärspule 21a ist mit dem Kondensator 15 verbunden, und das andere Ende bzw. der andere Anschluss ist mit einem zweiten IGBT 22 verbunden. Wird der IGBT 22 ein- oder ausgeschaltet, dann wird im Ergebnis dessen die in der Energiespeicherspule 12 und dem Kondensator 15 gespeicherte elektrische Energie freigegeben, und es wird ein Primärstrom I1 über die Primärspule 21a zugeführt, so dass die Primärspule 21a erregt wird. Ein Ende (Anschluss) jeder Sekundärspule 21b ist mit einer Zündkerze 23 verbunden, und das andere Ende (Anschluss) ist mit einem Widerstand 24 zur Erfassung des Stroms verbunden. Wird über die Primärspule 21a ein Strom zugeführt, dann wird in Verbindung damit ein Sekundärstrom I2 durch die Sekundärspule 21b zugeführt. Sodann wird bewirkt, dass an der Zündspule 23 eine Zündungsentladung auftritt, indem eine Entladeenergie von der Zündspule 21 (Anlegen einer hohen Spannung) zugeführt wird. Hierbei wird die Aufladungsspannung für den Kondensator 15 als Vc bezeichnet, und die Klemmenspannung (Spannung zwischen den Klemmen) der Zündkerze 23 wird als eine Zündkerzenspannung Vp bezeichnet. Der durch die Energiespeicherspule 12 zugeführte Strom wird als ein Ladestrom Ie bezeichnet. Wird die Richtung eines Flusses von der Batterie 11 zu der Primärspule 21a als positiv betrachtet, dann wird der über die Zündspule 21a zugeführte Strom als ein Primärstrom I1 angesehen. Wird die Richtung eines Flusses von der Sekundärspule 21b zu der Zündkerze 23 als positiv betrachtet, dann wird der Strom (Zündkerzenstrom), der über die Sekundärspule 21b zugeführt wird, als Sekundärstrom I2 bezeichnet.
  • In bekannter Weise beruht die elektronische Steuerungseinheit ECU 20 auf einem Mikrocomputer, der eine Zentraleinheit CPU, einen Speicher RAM, einen Speicher ROM und dergleichen aufweist. Die elektronische Steuerungseinheit ECU 20 verarbeitet unterschiedliche Steuerungsprogramme, die in dem Speicher ROM gespeichert sind, und steuert auf diese Weise verschiedene Zustände des Maschinenbetriebs. In Verbindung mit der Zündzeitsteuerung beschafft die elektronische Steuerungseinheit ECU 20 eine Betriebszustandsinformation zur Angabe des Zustands des Maschinenbetriebs, wie die Maschinendrehzahl NE (Maschinengeschwindigkeit), sowie eine Größe der Beschleunigungseinrichtungsbetätigung ACC, und berechnet eine optimale Zündzeit auf der Basis dieser Betriebszustandsinformation. Die elektronische Steuerungseinheit ECU 20 erzeugt ein Zündsignal IGt in Abhängigkeit von dieser Zündzeit, und gibt dieses an die Zündsteuerungsschaltung 30 aus. Bei dieser Zündsteuerungsvorrichtung wird eine Mehrfachentladesteuerung durchgeführt, um die Verbrennungsbedingung in wünschenswerter Weise auszugestalten oder zu beeinflussen. Dies bedeutet, dass die Zündentladung bei der Zündkerze 23 mehr als ein Mal (d. h. mehrfach) in einem Arbeitstakt oder Verbrennungstakt durchgeführt wird. Zu diesem Zweck berechnet die elektronische Steuerungseinheit ECU 20 eine Mehrfachentladeperiode, während der die Zündentladung wiederholt durchgeführt wird, auf der Basis der Betriebszustandsinformation. Es wird ein Mehrfachentladeperiodensignal IGw erzeugt, das die Mehrfachentladeperiode definiert, und es wird dies zu der Zündsteuerungsschaltung (ICC) 30 ausgegeben.
  • Auf der Basis des Zündsignals IGt und des Mehrfachentladeperiodensignals IGw, das von der elektronischen Steuerungseinheit ECU 20 eingegeben wird, gibt die Zündsteuerungsschaltung 30 Ansteuerungssignale IG1 und IG2 zum jeweiligen Ein- und Ausschalten der Transistoren IGBT 13 und 22 aus. Insbesondere gibt die Zündsteuerungsschaltung 30 die Ansteuerungssignale IG1 und IG2 in Verbindung mit dem Zündsignal IGt zum jeweiligen Ein- und Ausschalten der IGBT 13 und 22 aus und bewirkt, dass eine Zündentladung entsprechend der Zündzeit (timing) auftritt. Danach werden die IGBT 13 und 22 während der Mehrfachentladeperiode in Abhängigkeit von dem Mehrfachentladeperiodensignal IGW ein- und ausgeschaltet, so dass wiederholt das Auftreten einer Zündentladung bewirkt wird.
  • Ein allgemeiner Zündvorgang zum Bewirken einer mehrfachen Entladung ist in 2 gezeigt. In diesem Beispiel wird die Anfangszündentladung zu einer Zeit t11 als eine Zündzeit durchgeführt, und es wird die Entladung wiederholt während der Periode von der Zeit t11 zu der Zeit t14 als eine Mehrfachentladeperiode durchgeführt. In dieser Periode werden die IGBT 13 und 22 zu bestimmten Umschaltzeitintervallen α ein- und ausgeschaltet.
  • Zuerst wird das Zündsignal IGt zu dem H-Pegel zu der Zeit t10 angehoben, bevor die Zündzeit t11 erscheint. In Abhängigkeit davon wird der IGBT 13 eingeschaltet, und es wird ein Ladestrom Ie zugeführt und es wird ebenfalls die Energiespeicherspule 12 geladen. Wird das Zündsignal IGt auf den L-Pegel zu der Zeit t11 als die Zündzeit vermindert, dann wird der IGBT 13 ausgeschaltet und es wird der IGBT 22 eingeschaltet. Im Ergebnis wird elektrische Energie gleichzeitig von der Energiespeicherspule 12 und dem Kondensator 15 der Primärspule 21a zugeführt. In Verbindung mit dieser Maßnahme wird in der Sekundärspule 21b eine hohe Spannung induziert, und es wird eine negative hohe Spannung als Zündkerzenspannung Vp an die Zündkerze 23 angelegt. Im Ergebnis tritt an der Zündkerze 23 eine Zündentladung auf, und es fließt der Sekundärstrom I2 in der negativen Richtung. Danach wird während der Perioden, in denen der IGBT 22 eingeschaltet ist, elektrische Energie von der Energiespeicherspule 12 zugeführt. Somit tritt eine Zündentladung kontinuierlich bei der Zündkerze 23 auf, und es fließt der Primärstrom I1 und es wird die Zündspule 21 geladen.
  • Zu der Zeit t11 wird das Mehrfachentladeperiodensignal IGw auf den H-Pegel angehoben. Aus diesen Gründen werden nach der Zeit t11 die IGBT 13 und 22 alternierend ein- und ausgeschaltet, und eine Zündentladung wird wiederholt bei der Zündkerze 23 bewirkt. Dies bedeutet, dass zur Zeit t12, zu der das Umschaltzeitintervall α seit der Zeit t11 abgelaufen ist, der IGBT 13 eingeschaltet und der IGBT 22 ausgeschaltet ist. Somit wird die Energiespeicherspule 12 erneut geladen, und es wird in Verbindung mit der Entladung der Zündspule 21 eine positive Zündkerzenspannung Vp an die Zündkerze 23 angelegt. Im Ergebnis tritt eine Zündentladung bei der Zündkerze 23 auf, und der Sekundärstrom I2 fließt in der positiven Richtung. Zu einer Zeit t13, wenn ein weiteres Umschaltzeitintervall α abgelaufen ist, wird der IGBT 13 ausgeschaltet und wird der IGBT 22 eingeschaltet. Elektrische Energie wird somit erneut von der Energiespeicherspule 12 der Zündspule 21 zugeführt, und es tritt bei der Zündkerze 23 erneut eine Zündentladung auf, und es wird sodann die Zündspule 21 erneut geladen.
  • Danach werden die IGBT 13 und 22 zwischen einem Einschaltzustand und einem Ausschaltzustand bei den Umschaltzeitintervallen umgeschaltet, und es tritt eine Zündentladung wiederholt bei der Zündkerze 23 auf, bis das Mehrfachentladeperiodensignal IGw auf den L-Pegel vermindert bzw. abgesenkt wird. Zu dieser Zeit tritt eine Fluktuation der Zündkerzenspannung Vp durch die Luft-Brennstoffgemischgasströmung in der Nähe der Zündkerze 23 auf. Der Sekundärstrom I2 ist in Abhängigkeit von der Größe der Zündkerzenspannung Vp veränderlich. Dieser wird somit schneller mit einer Erhöhung der Größe der Zündkerzenspannung Vp vermindert. Nachdem das Mehrfachentladeperiodensignal IGw auf den L-Pegel zu einer Zeit t14 vermindert wurde, wird der IGBT 13 zeitweilig eingeschaltet.
  • In einer Steuerung, bei der die IGBT 13 und 22 zwischen ihrem eingeschalteten und ausgeschalteten Zustand zu bestimmten Umschaltzeitintervallen α umgeschaltet werden, wird die Strömungsgeschwindigkeit des Gases in der Nähe der Zündkerze 23 erhöht. In Fällen, in denen die Zündkerzenspannung Vp, die erforderlich ist zum Bewirken einer Zündentladung, vergrößert wird (beispielsweise 0.5 bis 1.1 kV oder dergleichen), besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der Sekundärstrom I2 unterhalb eines Stromwerts (beispielsweise 10 bis 20 mA oder dergleichen) fällt, der zum Bewirken der Zündentladung erforderlich ist. Um diesem Zustand zu entsprechen wird ein Entladehaltestrom Ik als die Größe des Sekundärstroms I2 eingestellt, die erforderlich ist zum Bewirken einer Zündentladung bei Mehrfachentladungen; und die Zündsteuerungsschaltung 30 ist in der Weise aufgebaut, dass die IGBT 13 und 22 zwischen dem ein- und ausgeschalteten Zustand jedes Mal dann umgeschaltet werden, wenn der Sekundärstrom I2 einen positiven oder negativen Entladehaltestrom +Ik oder –Ik erreicht.
  • Der Entladehaltestrom Ik ist veränderlich in Abhängigkeit von der Strömungsgeschwindigkeit ν des Gases. Gemäß der Darstellung in 3 tendiert der Entladehaltestrom Ik zu einer Vergrößerung in Verbindung mit einer Vergrößerung der Strömungsgeschwindigkeit ν. Es ist aus diesen Gründen wünschenswert, dass ein Entladehaltestrom Ik in Abhängigkeit von der Strömungsgeschwindigkeit ν eingestellt wird. Da es schwierig ist, die Strömungsgeschwindigkeit ν des Gases in jedem Zylinder direkt zu ermitteln, wird jedoch ein Entladehaltestrom Ik auf der Basis einer Information des Zustands des Maschinenbetriebs (Maschinenbetriebszustand) in Korrelation mit der Strömungsgeschwindigkeit ν gemäß der vorstehenden Beschreibung eingestellt.
  • Die 4A und 4B veranschaulichen die Beziehung zwischen der Information bezüglich des Maschinenbetriebszustands in Korrelation mit der Strömungsgeschwindigkeit ν und dem Entladehaltestrom Ik. 4A veranschaulicht die Beziehung zwischen dem Entladehaltestrom Ik und der Maschinendrehzahl SPD als eine Art der Information des Zustands des Maschinenbetriebs. 4B veranschaulicht die Beziehung zwischen dem Entladehaltestrom Ik und dem Grad einer mageren Einstellung des Luft-Brennstoffverhältnisses A/F als eine Art der Information des Zustands des Maschinenbetriebs. In 4B wird das stöchiometrische Luft-Brennstoffverhältnis als λ = 1 bezeichnet. Wie es in 4 veranschaulicht ist, ist der Entladehaltestrom Ik niedrig, wenn die Maschinendrehzahl niedrig ist, und es steigt der Entladehaltestrom Ik mit einer Vergrößerung der Maschinendrehzahl (Maschinengeschwindigkeit) an. Dies liegt daran, dass dann, wenn die Maschinendrehzahl vergrößert wird, die hin- und hergehende Bewegung eines Kolbens beschleunigt ist und daher die Strömungsgeschwindigkeit ν ebenfalls ansteigt. Gemäß der Darstellung in 4B ist der Entladehaltestrom Ik im Wesentlichen konstant, bis ein Grad der mageren Einstellung bei einem Luft-Brennstoffverhältnis ein bestimmtes Ausmaß erreicht. Wird das Luft-Brennstoffverhältnis noch weiter abgemagert, dann wird der Entladehaltestrom Ik vergrößert. Die Gründe hierfür sind die Folgenden: Bei einer mageren Verbrennung, bei der der Grad der mageren Einstellung eines Luft-Brennstoffverhältnisses groß ist, ist die Verbrennungsgeschwindigkeit durch Erzeugen eines Wirbels oder einer trommelförmigen Strömung zum Einleiten von Turbulenzen (Störungen) erhöht. Daher ist die Strömungsgeschwindigkeit ν stärker vergrößert als in dem Fall, bei dem das Luft-Brennstoffverhältnis mager wird.
  • Der in 5 veranschaulichte Ablauf wird mittels der elektronischen Steuerungseinheit ECU 20 zu vorbestimmten Zeitintervallen durchgeführt bzw. verarbeitet. Zuerst beschafft die elektronische Steuerungseinheit ECU 20 eine Information bezüglich des Maschinenbetriebszustands, wie die Maschinendrehzahl NE und die Größe der Beschleunigungseinrichtungsbetätigung ACC gemäß einem Schritt S101. In einem Schritt S102 wird nachstehend bestimmt, ob auf der Basis der Betriebszustandsinformation eine Mehrfachentladung durchgeführt wird. Betrifft der Betriebszustand insbesondere eine niedrige Drehzahl der Maschine und eine niedrige Last oder andere gleichartige Ereignisse, dann bestimmt die elektronische Steuerungseinheit ECU 20, dass eine Mehrfachentladung durchgeführt werden soll.
  • In Fällen, in denen die Mehrfachentladung durchgeführt wird, geht die elektronische Steuerungseinheit ECU 20 zu Schritt S103 über und berechnet eine optimale Zündzeit (IGt-Zeit) und die Mehrfachentladeperiode (IGw-Periode) auf der Basis der Information bezüglich des Maschinenbetriebszustands. In einem Schritt S104 berechnet die elektronische Steuerungseinheit ECU 20 einen Entladehaltestrom Ik auf der Basis der Information bezüglich des Maschinenbetriebszustands. In einem Schritt S105 wird ein Zündsignal IGt und ein Mehrfachentladeperiodensignal IGw entsprechend der Zündzeit und der Mehrfachentladeperiode bestimmt, und es erfolgt eine Ausgabe an die Zündsteuerungsschaltung 30.
  • Gleichzeitig wird ein Befehl für den Entladehaltestrom Ik an die Zündsteuerungsschaltung 30 ausgegeben. In Fällen, in denen die Mehrfachentladung nicht durchgeführt wird, berechnet die elektronische Steuerungseinheit ECU 20 eine Zündzeit (timing) gemäß Schritt S106. Sie erzeugt ferner ein Zündsignal IGt und gibt dieses an die Zündsteuerungsschaltung 30 gemäß Schritt S107 aus.
  • In dem in 6 veranschaulichten Beispiel wird die Anfangszündentladung zu einer Zeit t21 als eine Zündzeit (IGt-Zeit) durchgeführt bzw. bewirkt, und es wird die Zündentladung während der Periode von der Zeit t21 zu der Zeit t24 als eine Mehrfachentladeperiode wiederholt durchgeführt.
  • Während der Periode oder Zeitdauer von der Zeit t20 zu der Zeit t21, bevor die Zündzeit auftritt, wird der IGBT 13 entsprechend des Zündsignals IGt eingeschaltet, es wird ein Ladestrom Ie zugeführt und es wird die Energiespeicherspule 12 geladen. Zu der Zeit t21 als der Zündzeit wird der IGBT 13 ausgeschaltet und wird der IGBT 22 eingeschaltet. Sodann wird elektrische Energie von der Energiespeicherspule 12 und dem Kondensator 15 zugeführt, und es tritt bei der Zündkerze 23 eine Anfangszündentladung auf. Der Sekundärstrom I2 fließt in der negativen Richtung. Dieser Sekundärstrom I2 wird mittels des Widerstands 24 erfasst und es wird dieser Wert zu der Zündsteuerungsschaltung 30 zurückgekoppelt.
  • Danach wird die elektrische Energie durch die Zündentladung bei der Zündkerze 23 aufgenommen, und es vermindert sich hierbei der Sekundärstrom I2 allmählich. Zu dieser Zeit wurde auf der Basis einer Information bezüglich des Maschinenbetriebszustands, wie der Drehzahl der Maschine und dem Luft-Brennstoffverhältnis ein Entladehaltestrom Ik eingestellt. Erreicht der Sekundärstrom I2 den negativen Entladehaltestrom –Ik zu einer Zeit t22, dann wird IGBT 13 eingeschaltet und wird der IGBT 22 ausgeschaltet. Daher tritt an der Zündkerze 23 in Verbindung mit der Entladung der Zündspule 21 eine Zündentladung auf, und es wird gleichzeitig die Energiespeicherspule 12 geladen. Danach wird der Sekundärstrom I2 erneut vermindert. Erreicht der Sekundärstrom I2 dem positiven Entladehaltestrom +Ik zu einer Zeit t23, dann wird der IGBT 13 eingeschaltet und es wird der IGBT 22 eingeschaltet. Daher wird das Auftreten einer Zündentladung bei der Zündkerze 23 durch das Zuführen der elektrischen Energie von der Energiespeicherspule 12 bewirkt, und es wird gleichzeitig die Zündspule 21 geladen.
  • Danach werden die IGBT 13 und 22 zwischen dem eingeschalteten und dem ausgeschalteten Zustand jedes Mal dann umgeschaltet, wenn der Sekundärstrom I2 dem positiven oder negativen Entladehaltestrom +Ik und –Ik erreicht, und es tritt wiederholt eine Zündentladung bei der Zündkerze 23 auf, bis das Mehrfachentladeperiodensignal IGw auf den L-Pegel zu einer Zeit t24 vermindert wird.
  • Bei der Mehrfachentladung, die gemäß diesem ersten Ausführungsbeispiel durchgeführt wird, wird der Sekundärstrom I2, der durch die Sekundärspule 21b der Zündspule 21 zugeführt wird, ermittelt, und es werden die IGBT 13 und 22 zwischen dem eingeschalteten und dem ausgeschaltetem Zustand jedes Mal dann umgeschaltet, wenn der Erfassungswert den positiven oder negativen Entladehaltestrom +Ik oder –Ik erreicht. Wird somit der Sekundärstrom I2 vermindert und wird er gleich dem positiven oder negativen Entladehaltestrom +Ik oder –Ik, dann wird der Primärstrom I1 invertiert und es wird der Sekundärstrom I2 erneut zugeführt. Im Ergebnis kann der Sekundärstrom I2 bei dem Entladehaltestrom Ik oder höher gehalten werden.
  • Ferner wird der Entladehaltestrom Ik auf der Basis einer Information in Korrelation mit der Zylindergaseinströmgeschwindigkeit ν eingestellt. Im Ergebnis kann die Größe des zu sichernden Sekundärstroms I2 in Abhängigkeit von der Strömungsgeschwindigkeit ν eingestellt werden. Somit kann der Sekundärstrom I2, der für eine Zündentladung erforderlich ist, in befriedigender Weise gewährleistet werden, auch wenn die Strömungsgeschwindigkeit ν vergrößert wird.
  • (Zweites Ausführungsbeispiel)
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel ist in der Weise aufgebaut, dass es den Bedingungen einer Ultramagerverbrennungsmaschine entspricht, bei der ein Luft-Brennstoffverhältnis sehr mager eingestellt ist. Daher beträgt die Zündkerzenspannung, die zum Bewirken einer Zündentladung erforderlich ist, 2 bis 5 kV oder dergleichen, und es beträgt der Entladehaltestrom, der für die Zündentladung erforderlich ist, 50 bis 100 mA oder dergleichen. Das zweite Ausführungsbeispiel umfasst einen DC/DC-Wandler (Gleichspannungs/Gleichspannungs-Wandler) als eine Leistungszuführungseinrichtung zum Verstärken und Ausgeben der Batteriespannung.
  • Gemäß der Darstellung in 7 ist die Batterie 11 mit einem (Gleichspannungs/Gleichspannungs-Wandler) 41, nachstehend als DC/DC-Wandler 41 bezeichnet, mit einer Ausgangsspannung von Vdc (mehrere 10 bis 100 Volt oder dergleichen) verbunden. Gleichzeitig ist der DC/DC-Wandler 41 in Reihe mit der Primärspule 21a über eine Diode 42 verbunden, die der Rückflussverhinderung dient. Der DC/DC-Wandler 41 kann eine bekannte Verstärkerschaltung bzw. Boosterschaltung sein, die aus einer Spule (Induktor), einem Transistor, einer Diode und einem Kondensator bestehen kann. Wird der IGBT 22 eingeschaltet, dann wird entsprechend diesem Aufbau die Ausgangsspannung Vdc des DC/DC-Wandlers 41 an die Primärspule 21a angelegt, und es wird elektrische Energie von dem DC/DC-Wandler 41 zugeführt.
  • In einem in 8 veranschaulichten Beispiel wird die Anfangszündentladung zu einer Zeit t31 als eine Zündzeit bewirkt, und es wird die Zündentladung wiederholt während der Periode bzw. Zeitdauer von der Zeit t31 zu der Zeit t34 als eine Mehrfachentladeperiode durchgeführt.
  • Zuerst wird während der Periode von der Zeit t30 zu der Zeit t31, bevor die Zündzeit auftritt, der IGBT 13 eingeschaltet und es wird die Energiespeicherspule 12 geladen. Wird der IGBT 13 ausgeschaltet und der IGBT 22 eingeschaltet, wobei dies zu einer Zeit t31 als der Zündzeit erfolgt, dann wird die Primärspule 21a mit elektrischer Energie von dem DC/DC-Wandler 41 sowie von der Energiespeicherspule 12 und einem Kondensator 15 versorgt. Somit wird eine Zündkerzenspannung Vp von 2 kV oder höher an die Zündkerze 23 angelegt, es tritt eine Zündentladung auf und es wird ein Sekundärstrom I2 von 50 mA oder größer zugeführt. Zu dieser Zeit wird die Ausgangsspannung Vdc des DC/DC-Wandlers 41 allmählich in Verbindung mit der Zufuhr von elektrischer Energie zu der Zündspule 21 vermindert.
  • Danach wird der Sekundärstrom I2 allmählich vermindert. Erreicht dieser den negativen Entladehaltestrom –Ik zu einer Zeit t32, dann werden die beiden IGBT 13 und 22 zwischen dem eingeschalteten und ausgeschalteten Zustand umgeschaltet. Somit wird eine Zündentladung bewirkt, die bei der Zündkerze 23 auftritt, indem elektrische Energie in Verbindung mit der Entladung der Zündspule 21 zugeführt wird. Zu dieser Zeit wird ein in dem DC/DC-Wandler 41 angeordneter (und nicht gezeigter) Kondensator geladen, und es wird die Ausgangsspannung Vdc des Wandlers wiederhergestellt. Der Sekundärstrom I2 wird sodann vermindert. Erreicht der Sekundärstrom I2 den positiven Entladehaltestrom +Ik zu einer Zeit t33, dann werden die beiden IGBT 13 und 22 zwischen dem eingeschalteten und ausgeschalteten Zustand umgeschaltet. Im Ergebnis wird die Zündspule 21 erneut mit elektrischer Energie der Energiespeicherspule 12 und des DC/DC-Wandlers 41 zugeführt, und es tritt an der Zündkerze 23 eine Zündentladung auf.
  • Danach wird in die beiden IGBT 13 und 22 zwischen dem eingeschalteten und ausgeschalteten Zustand umgeschaltet, und eine Zündentladung tritt wiederholt bei der Zündkerze 23 jedes Mal dann auf, wenn der Sekundärstrom I2 den positiven oder negativen Entladehaltestrom +Ik oder –Ik erreicht. Dies wird solange durchgeführt, bis das Mehrfachentladeperiodensignal IGw auf den L-Pegel zu einer Zeit t34 absinkt. Nach der Zeit t34 wird der Kondensator in dem DC/DC-Wandler 41 geladen, und die Ausgangsspannung Vdc des Wandlers wird auf ihre ursprüngliche Spannung wiederhergestellt.
  • Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel wird elektrische Energie von dem DC/DC-Wandler 41 zugeführt. Auch wenn die Strömungsgeschwindigkeit ν des Gases in der Nähe der Zündkerze 23 vergrößert ist, kann somit der Sekundärstrom I2 bei dem Entladehaltestrom Ik oder höher gehalten werden.
  • (Drittes Ausführungsbeispiel)
  • In einem dritten Ausführungsbeispiel gemäß der Darstellung in 9A ist ein DC/DC-Wandler 51 (Gleichspannungs/Gleichspannungs-Wandler) als eine Leistungszuführungseinrichtung zum Verstärken (Booster) und Ausgeben einer Batteriespannung vorgesehen. Eine H-Brückenschaltung besteht aus Transistoren 52 und 53 und IGBT 22 und 54, und dient zum Zuführen eines Stroms von dem DC/DC-Wandler 51 zu der Primärspule 21a der Zündspule 21 sowohl in der Vorwärtsrichtung als auch in der Rückwärtsrichtung (umgekehrte Richtung). Durch das Zuführen des Stroms durch die Primärspule 21a sowohl in der Vorwärtsrichtung als auch in der Rückwärtsrichtung durch die H-Brückenschaltung wird eine für eine Zündentladung erforderliche elektrische Energie zugeführt.
  • Insbesondere ist die Batterie 11 mit dem DC-/DC-Wandler 51 in Verbindung mit der Ausgangsspannung Vdc (mehrere 10 bis 100 V oder dergleichen) verbunden. Die Primärspule 21a ist mit dem DC/DC-Wandler 51 über jeweils einen Transistor 52 oder 53 verbunden, und ist ferner mit einem der IGBT 22 oder 54 mit dem Massepotential verbunden. Wird der Transistor 52 und der IGBT 22 eingeschaltet, während der Transistor 53 und der IGBT 54 ausgeschaltet sind, dann fließt entsprechend diesem Aufbau ein Strom von dem DC/DC-Wandler 51 auf dem Weg C1, und es wird ein positiver Primärstrom I1 zugeführt. Werden der Transistor 53 und der IGBT 54 eingeschaltet, während der Transistor 52 und der IGBT 22 ausgeschaltet sind, dann fließt ein Strom von dem DC/DC-Wandler 51 auf dem Weg C2, und es wird ein negativer Primärstrom I2 zugeführt.
  • Gemäß der Darstellung in 9b wird die Anfangszündentladung zu einer Zeit t42 als die Zündzeit bewirkt, und die Zündentladung wird wiederholt durchgeführt während der Periode von einer Zeit t41 zu einer Zeit t44 als die Mehrfachentladeperiode.
  • Während der Periode von der Zeit t40 zu der Zeit t41, bevor die Zündzeit auftritt, wird zuerst der IGBT 13 eingeschaltet und wird die Energiespeicherspule 12 geladen. Zu der Zeit t41 als die Zündzeit wird der IGBT 13 ausgeschaltet und es werden der Transistor 52 und der IGBT 22 eingeschaltet. Auf diese Weise wird elektrische Energie der Primärspule 21a von dem DC/DC-Wandler 51 sowie von der Energiespeicherspule 12 und dem Kondensator 15 zugeführt. Zu dieser Zeit fließt ein Strom von dem DC/DC-Wandler 51 auf dem Weg C1, und es wird der positive Primärstrom I1 zugeführt. Somit wird eine Zündkerzenspannung Vp von zwei kV oder größer an die Zündkerze 23 angelegt, und die Zündentladung tritt auf und es wird der Sekundärstrom I2 von 50 mA oder größer zugeführt.
  • Wird der Sekundärstrom I2 danach allmählich vermindert und erreicht er den negativen Entladehaltestrom –Ik zu der Zeit t42, dann wird jede Schalteinrichtung zwischen dem eingeschalteten- und dem ausgeschalteten Zustand umgeschaltet (Umschaltung zwischen EIN und AUS). Somit fließt ein Strom von dem DC/DC-Wandler 51 auf dem Weg C2, und es wird der negative Primärstrom I1 zugeführt. Im Ergebnis tritt an der Zündkerze 23 in Verbindung mit der Entladung der Zündspule 21 eine Zündentladung auf. Der Sekundärstrom I2 wird danach vermindert. Erreicht der Sekundärstrom I2 den positiven Entladehaltestrom +Ik zu einer Zeit T43, dann wird jede der Schalteinrichtungen zwischen EIN und AUS umgeschaltet. Daher wird elektrische Energie von der Energiespeicherspule 12 und dem DC/DC-Wandler 51 zugeführt, und es tritt an der Zündkerze 23 eine Zündentladung auf.
  • Danach wird jede Schalteinrichtung zwischen dem ausgeschalteten und dem eingeschalteten Zustand umgeschaltet, und die Zündentladung tritt wiederholt bei der Zündkerze 23 jedes Mal dann auf, wenn der Sekundärstrom I2 den positiven oder den negativen Entladehaltestrom +Ik oder –Ik erreicht. Dies erfolgt solange, bis das Mehrfachentladeperiodensignal IGw auf den L-Pegel zu einer Zeit t44 absinkt. Zu dieser Zeit vermindert sich die Ausgangsspannung Vdc des DC/DC-Wandlers 51 allmählich in Verbindung mit der Zuführung der elektrischen Energie zu der Zündspule 21. Nach einer Zeit t44 wird der Kondensator in dem DC/DC-Wandler 51 geladen, und es wird die Ausgangsspannung Vdc auf ihre ursprüngliche Spannung wiederhergestellt.
  • Somit wird elektrische Energie von dem DC/DC-Wandler 51 zugeführt. Auch wenn die Strömungsgeschwindigkeit ν des Gases in der Nähe der Zündkerze 23 vergrößert wird, kann somit der Sekundärstrom I2 bei dem Entladehaltestrom Ik oder auf einem höheren Wert gehalten werden. In diesem Ausführungsbeispiel ist die H-Brückenschaltung (bestehend aus den Elementen 22, 52, 53, 54) vorgesehen, und es wird der Primärstrom I1 durch die Primärspule 21a sowohl in der Vorwärtsrichtung als auch in der Rückwärtsrichtung zugeführt. Daher kann der Spitzenwert des Primärstroms I1 auf die Hälfte vermindert werden im Vergleich zu den Fällen, bei denen die Zündspule 21 geladen und entladen wird und wobei der Primärstrom I1 durch die Primärspule 21a lediglich in eine Richtung fließt bzw. geleitet wird. Daher kann eine Aufheizung der Zündspule 21 unterdrückt werden.
  • (Viertes Ausführungsbeispiel)
  • Ein viertes Ausführungsbeispiel ist für Ultramagerverbrennungsmaschinen vorgesehen, bei denen die Strömungsgeschwindigkeit hoch ist und die Zündentladung weniger leicht auftritt. Wird jede der Schalteinrichtungen umgeschaltet zum Bewirken einer Zündentladung, dann ist eine Zündkerzenspannung von 10 bis 20 kV oder dergleichen erforderlich. Folglich ist gemäß der Darstellung in 10A das vierte Ausführungsbeispiel mit einem DC/DC-Wandler 61 (Gleichspannungs/Gleichspannungs-Wandler) ausgestattet für eine Wiederzündung, wobei die Ausgangsspannung mehrere hundert Volt oder dergleichen beträgt, zusätzlich zu dem DC/DC-Wandler 41, der mit der Primärspule 21a der Zündspule 21 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel verbunden ist. Bei einer Mehrfachentladung wird ein Kondensator für eine kapazitive Entladung zeitweilig durch den DC/DC-Wandler für die Wiederzündung geladen. Werden die Schalteinrichtungen umgeschaltet, dann wird das Auftreten der Zündentladung bewirkt, indem elektrische Energie von dem Kondensator für eine kapazitive Entladung zugeführt wird.
  • Insbesondere ist die Batterie 11 mit dem DC/DC-Wandler 61 für die Wiederzündung verbunden, wobei dessen Ausgangsspannung mehrere hundert Volt oder dergleichen beträgt. Gleichzeitig ist der DC/DC-Wandler 61 für die Wiederzündung in Reihe mit der Primärspule 21a über eine Diode 62 verbunden, die zur Verhinderung des Rückflusses (Fluss in umgekehrter Richtung) dient.
  • In diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Zündsteuerungsschaltung 30 eine (nicht gezeigte) Spannungserfassungsschaltung zur Erfassung der Aufladespannung des Kondensators 15. Wird die Zündentladung bei der Zündkerze 23 durch Entladen der Zündspule 21 durchgeführt, dann führt die Zündsteuerungsschaltung 30 die folgenden Betriebsvorgänge durch: Ist der Sekundärstrom I2 gleich oder niedriger als der Entladehaltestrom Ik, und ist die durch die Spannungserfassungseinrichtung erfasste Aufladespannung des Kondensators 15 gleich oder höher als ein bestimmter Pegel (200 V oder dergleichen), der erforderlich ist für eine Wiederzündung, dann schaltet die Zündsteuerungsschaltung 30 die IGBT 13 und 22 zwischen dem eingeschalteten und dem ausgeschalteten Zustand um.
  • Gemäß der Darstellung in 10B wird die Anfangszündentladung zu einer Zeit t51 als die Zündzeit durchgeführt, und die Zündentladung wird wiederholt durchgeführt während der Periode von der Zeit t51 zu der Zeit t54 als die Mehrfachentladeperiode.
  • Während der Periode von der Zeit t50 zu der Zeit t51, bevor die Zündzeit auftritt, wird zuerst der IGBT 13 eingeschaltet und es wird die Energiespeicherspule 12 entladen. Wird der IGBT 13 ausgeschaltet und der IGBT 22 zur einer Zeit t51 als die Zündzeit eingeschaltet, dann wird die Primärspule 21 mit einer elektrischen Energie von dem DC/DC-Wandler 41 sowie von der Energiespeicherspule 12 und dem Kondensator 15 versorgt. Die Zündkerzenspannung Vp von 10 kV oder höher wird an die Zündkerze 23 angelegt, und die Zündentladung tritt auf, und der Primärstrom I1 wird zugeführt und es wird die Zündspule 21 geladen.
  • Wird der Sekundärstrom I2 allmählich vermindert und erreicht er den negativen Entladehaltestrom –Ik zu einer Zeit t52, dann werden die IGBT 13 und 22 zwischen dem eingeschalten und ausgeschaltetem Zustand umgeschaltet. Die Zündkerzenspannung Vp von 10 kV oder größer wird an die Zündkerze 23 in Verbindung mit der Entladung der ausreichend geladenen Zündspule 21 angelegt, und es wird die Zündkerze 23 wieder gezündet und die Zündentladung tritt auf. Ferner wird zu dieser Zeit der Kondensator 15 mittels des DC/DC-Wandlers 61 für die Wiederzündung geladen. Wird danach der Sekundärstrom I2 vermindert, und erreicht dieser den positiven Entladehaltestrom +Ik, dann werden die IGBT 13 und 22 zwischen dem eingeschalteten und dem ausgeschalteten Zustand umgeschaltet. Elektrische Energie wird erneut von der Energiespeicherspule 12 und dem Kondensator 15 zugeführt, der mittels des DC/DC-Wandlers 61 für die Wiederzündung erneut geladen wurde. Somit wird die Zündspule 23 wieder gezündet und es wird die Zündentladung durchgeführt.
  • Danach werden die IGBT 13 und 22 zwischen dem eingeschalteten und dem ausgeschalteten Zustand umgeschaltet und die Zündentladung tritt wiederholt bei der Zündkerze 23 jedes Mal dann auf, wenn der Sekundärstrom I2 dem positiven oder den negativen Entladehaltestrom +Ik oder –Ik erreicht. Dies erfolgt solange, bis das Mehrfachentladeperiodensignal IGw auf dem L-Pegel zu einer Zeit t54 abgesunken ist.
  • Gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel ist parallel zu den DC/DC-Wandler 41 für die Wiederzündung der DC/DC-Wandler 61 vorgesehen. Somit wird in einer Mehrfachentladung der Kondensator 15 geladen und es wird elektrische Energie von dem Kondensator 15 zu jeder Zeit zugeführt, Auch wenn die Strömungsgeschwindigkeit ν des Gases in der Nähe der Zündkerze 23 ansteigt, kann eine Zündentladung ohne Fehler bzw. ohne ein Aussetzen der Zündung durchgeführt werden.
  • Dabei ist zu beachten, dass der DC/DC-Wandler 61 für die Wiederzündung in dem dritten Ausführungsbeispiel parallel zu dem DC/DC-Wandler 51 vorgesehen sein kann, so dass die Mehrfachentladung durchgeführt werden kann. Auch mittels dieses Aufbaus kann der Kondensator 15 geladen und entladen werden, und es kann ohne ein Aussetzen der Zündung die Zündentladung durchgeführt werden.
  • Das vorstehend angegebene erste bis vierte Ausführungsbeispiel ist in der Weise aufgebaut, dass eine Anfangszündentladung durch eine kapazitive Entladezündschaltung (CDI-Schaltung) einschließlich des Kondensators 15 für die kapazitive Entladung durchgeführt wird. Die Anfangszündentladung kann jedoch auch erreicht werden durch den DC/DC-Wandler 61, solange der DC/DC- Wandler 61 einen Kondensator für die kapazitive Entladung aufweist.
  • (Fünftes Ausführungsbeispiel)
  • In einem fünften Ausführungsbeispiel, das eine Verbesserung des ersten bis vierten Ausführungsbeispiels darstellt und das in 11 veranschaulicht ist, ist eine Batterie 11 als eine Gleichstrom-Leistungsquelle mit einer Reihenschaltung der Energiespeicherspule 12 und dem IGBT 13 verbunden, und es ist ferner die Energiespeicherspule 12 parallel zu einem DC/DC-Wandler 70 (Boosterschaltung, Gleichspannungs/Gleichspannungs-Wandler) geschaltet. Wird der IGBT 13 eingeschaltet, dann wird die Energiespeicherspule 12 erregt. Ist die Energiespeicherspule 12 erregt, dann wird in ihr elektrische Energie gespeichert. Der DC/DC-Wandler 70 verstärkt die Batteriespannung (Leistungsversorgungsspannung) auf beispielsweise mehrere 10 bis 100 Volt oder dergleichen, durch wiederholtes Ein- und Ausschalten einer Vielzahl von Verstärkungselementen (Booster-Elemente, Booster-Spulen).
  • Zwischen der Energiespeicherspule 12 und dem IGBT 13 ist ein Kondensator über die Diode 14 für eine kapazitive Entladung vorgesehen. Der Kondensator 15 ist ebenfalls mit dem DC/DC-Wandler 70 verbunden. In diesem Fall wird der Kondensator 15 mit in der Energiespeicherspule 12 sowie mit einer Energie (Ausgangsstrom), die von dem DC/DC-Wandler 70 zugeführt wird, geladen.
  • Die Zündspule 21 ist in der Weise aufgebaut, dass sie die Primärspule 21a und die Sekundärspule 21b aufweist, und die Zündspule 21 ist für jeden Zylinder einer Maschine vorgesehen. Ein Ende (Anschluss) der Primärspule 21a ist mit einem Zwischenpunkt zwischen dem DC/DC-Wandler 70 und dem Kondensator 15 verbunden, und das andere Ende (der andere Anschluss) ist mit dem IGBT 22 verbunden. Wird der IGBT 22 ein- oder ausgeschaltet, dann wird intermittierend eine elektrische Energie von der Energiespeicherspule 12, dem DC/DC-Wandler 70 und dem Kondensator 50 zu der Primärspule 21a zugeführt, und es wird der Primärstrom I1 in der Primärspule 21a erzeugt. Ein Ende bzw. Anschluss der Sekundärspule 21b ist mit der Zündkerze 23 verbunden, und das andere Ende bzw. der andere Anschluss ist mit dem Widerstand 24 zur Stromerfassung verbunden. Wird die Primärspule 21a erregt, dann wird der Sekundärstrom I2 durch die Sekundärspule 21b in Verbindung mit dieser Erregung zugeführt. Bei der Zündkerze 23 wird durch das Zuführen der Entladeenergie der Zündspule 21 (das Anlegen einer hohen Spannung) das Auftreten einer Zündentladung bewirkt. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Aufladespannung des Kondensators 15 mit Vc bezeichnet; der Erregerstrom, der durch den IGBT 13 zugeführt wird, ist Ie; der Ausgangsstrom des DC/DC-Wandlers 70 ist Iout; der durch die Primärspule 21a zugeführte Primärstrom ist I1 (die Richtung, in der der Strom fließt von einem Leistungsversorgungssystem wie der Batterie 11 zu der Primärspule 21a wird als positiv betrachtet); und der Sekundärstrom, der durch die Sekundärspule 21b zugeführt wird, ist I2 (die Richtung, in der der Strom fließt von der Sekundärspule 21b zu der Zündkerze 23 wird als positiv angesehen).
  • Die Zündspule 21 und der IGBT 22 sind für jeden Zylinder der Maschine vorgesehen. Ferner ist die Leistungsversorgungssystemschaltung mit der Energiespeicherspule 12, dem DC/DC-Wandler 70, dem Kondensator 15 und dergleichen aufgebaut und es ist die Leistungsversorgungssystemschaltung gemeinsam für jeden Zylinder vorgesehen, so dass somit lediglich eine Leistungsversorgungssystemschaltung vorgesehen ist.
  • In bekannter Weise umfasst die elektronische Steuerungseinheit ECU 20 einen Mikrocomputer bestehend aus einer Zentraleinheit CPU, einem Speicher RAM, einem Speicher ROM und dergleichen. Die elektronische Steuerungseinheit ECU 20 verarbeitet verschiedene Steuerungsprogramme, die in dem Speicher ROM gespeichert sind, und steuert auf diese Weise unterschiedliche Zustände des Betriebs der Maschine. In der Zündzeitsteuerung beschafft die elektronische Steuerungseinheit ECU 20 eine Information über den Betriebszustand, wie die Maschinendrehzahl und eine Größe der Beschleunigungseinrichtungsbetätigung zur Angabe des Zustands des Maschinenbetriebs, und berechnet eine optimale Zündzeit auf der Basis dieser Betriebszustandsinformation. Es wird ein Zündsignal IGt entsprechend dieser Zündzeit erzeugt und es wird dieses zu der Zündsteuerungsschaltung 30 ausgegeben. Um eine Verbrennung in gewünschter Weise auszugestalten wird eine Mehrfachentladesteuerung durchgeführt, und es wird somit eine Zündentladung bei der Zündkerze 23 mehr als einmal in einem Verbrennungstakt bzw. Arbeitstakt durchgeführt. Zu diesem Zweck berechnet die elektronische Steuerungseinheit ECU 20 die Mehrfachentladeperiode auf der Basis dieser Betriebszustandsinformation. Sie erzeugt ferner das Mehrfachentladeperiodensignal IGw, das diese Mehrfachentladeperiode definiert, und gibt diese Information zu der Zündsteuerungsschaltung 30 aus.
  • Auf der Basis des Zündsignals IGt und des Mehrfachentladeperiodensignals IGw, das von der elektronischen Steuerungseinheit ECU 20 eingegeben wurde, gibt die Zündsteuerungsschaltung jeweils Ansteuerungssignale IG1 und IG2 für das Ein- und Ausschalten der IGBT 13 und 23 aus. Insbesondere gibt die Zündsteuerungsschaltung 30 die Ansteuerungssignale IG1 und IG2 in Abhängigkeit von dem Zündsignal IGt zum Ein- und Ausschalten der IGBT 13 und 22 aus und bewirkt eine Zündentladung zu der Zündzeit. Danach wird das Ein- und Ausschalten der IGBT 13 und 22 wiederholt, so dass während der Mehrfachentladeperiode in Abhängigkeit von dem Mehrfachertladeperiodensignal IGw eines dieser Elemente eingeschaltet und das andere ausgeschaltet ist, wodurch wiederholt die Zündentladung durchgeführt wird.
  • Zu dem Zweck des Verbesserns der Verbrennung in der Maschine oder dergleichen wird eine Luftströmung (Wirbelströmung, trommelförmige Strömung und dergleichen) in der Brennkammer der Maschine (in dem Zylinder) erzeugt. In Fällen, in denen die Zylindereinströmung in der vorstehend beschriebenen Weise erzeugt wird, wird die Strömungsgeschwindigkeit des Gases in der Nähe der Zündkerze 23 vergrößert. Dies kann die Zündentladung schwächen und kann auch dazu führen, dass in einigen Fällen die Zündentladung verschwindet. Um diesem Sachverhalt gerecht zu werden, werden gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die folgenden Maßnahmen ergriffen zum Unterdrücken des Verschwindens der Zündentladung und dergleichen bei der Mehrfachentladung: Der Sekundärstrom I2 wird teilweise überwacht, und die IGBT 13 und 22 werden gesteuert und ein- und ausgeschaltet, so dass der Sekundärstrom I2 (der Absolutwert) nicht unter den „Entladehaltestrom Ik" fällt.
  • Es ist wünschenswert, dass der Entladehaltestrom Ik in Abhängigkeit von der Strömungsgeschwindigkeit des in die Zylinder einströmenden Gases entsprechend einer momentanen (aktuellen) Basis eingestellt wird. Es erfolgt insbesondere eine Einstellung auf der Basis der Maschinenbetriebsinformation (Maschinendrehzahl und dergleichen) in Korrelation mit der Zylindergaseinströmgeschwindigkeit. Es wird angenommen, dass die Zylindergaseinströmgeschwindigkeit mit einer Vergrößerung der Drehzahl der Maschine ansteigt, und es kann eine Vergrößerung der Zylindergaseinströmgeschwindigkeit die Möglichkeit begünstigen, dass eine Zündentladung verschwindet oder es zu Aussetzern kommt. Daher wird der Entladehaltestrom Ik umso mehr vergrößert, je höher die Maschinendrehzahl ist. Ferner wird der Entladehaltestrom Ik auf der Basis des Grads der Abmagerung des Luft-Brennstoffverhältnisses eingestellt, das einen Steuerungsparameter darstellt für die Wirbelströmung oder die trommelförmige Strömung oder dergleichen. In diesem Fall wird der Entladehaltestrom Ik umso mehr vergrößert, je größer der Grad der Abmagerung des Luft-Brennstoffverhältnisses ist.
  • Gemäß der Darstellung in 12 wird die Anfangszündentladung zu einer Zeit t61 als eine Zündzeit durchgeführt bzw. bewirkt, und es wird die Entladung wiederholt durchgeführt während der Periode von der Zeit t61 zu der Zeit t64 als die Mehrfachentladeperiode. In diesem Beispiel wird die Zeitdauer der Leitung (leitende Periode) der Primärspule 21a (die Einschaltzeitdauer bzw. Einschaltperiode des IGBT 22) auf der Basis des Sekundärstroms I2 gesteuert, und es werden die Entladeperioden der Energiespeicherspule 12 und des Kondensators 15 (die Einschaltzeitdauer oder Einschaltperiode des IGBT 13) derart gesteuert, dass sie bestimmte Zeitperioden sind.
  • Steigt das Zündsignal IGt zu dem H-Pegel zu der Zeit t60 an, bevor die Zündzeit t61 erreicht bzw. gekommen ist, dann wird in Abhängigkeit davon der IGBT 13 eingeschaltet. Der Erregerstrom Ie wird durch den IGBT 13 zugeführt und es wird die Energiespeicherspule 12 geladen. Wird das Zündsignal IGt auf den L-Pegel zu einer Zeit T61 als die Zündzeit vermindert, dann wird der IGBT 13 ausgeschaltet und es wird des Weiteren der IGBT 22 eingeschaltet. Somit wird die Primärspule 21a gleichzeitig mit elektrischer Energie von der Energiespeicherspule 12, dem DC/DC-Wandler 70 und dem Kondensator 15 versorgt, und es wird in der Sekundärspule 21b eine hohe Spannung induziert. In diesem Zusammenhang tritt bei der Zündkerze 23 eine Zündentladung auf, und es wird der Sekundärstrom I2 in der negativen Richtung zugeführt.
  • Zu der Zeit t61 wird das Mehrfachentladeperiodensignal IGw auf den H-Pegel angehoben. Während der Mehrfachentladeperiode, bezüglich der das Mehrfachentladeperiodensignal IGw auf dem H-Pegel liegt, wird ein Batteriespannungsverstärkungsvorgang bei dem DC/DC-Wandler 70 durchgeführt. Im Ergebnis fließt ein Ausgangsstrom Iout von mehreren 10 Ampere oder dergleichen von dem DC/DC-Wandler 70, und es wird dieser der Primärspule 21a und dem Kondensator 15 zugeführt. Während der Periode, während der der IGBT 22 eingeschaltet ist, wird ein Stromfluss des Primärstroms I1 durch den von dem DC/DC-Wandler 70 zugeführten Ausgangsstrom Iout verursacht. Im Ergebnis tritt kontinuierlich eine Zündentladung bei der Zündkerze 23 auf. Die elektrische Energie des Sekundärstroms I2 wird durch die Zündentladung bei der Zündkerze 23 aufgenommen, und es wird gemäß der Darstellung der Sekundärstrom I2 allmählich vermindert.
  • Nach einer Zeit t61 werden die IGBT 13 und 22 alternierend ein- und ausgeschaltet, und es wird bei der Zündkerze 23 wiederholt das Auftreten einer Zündentladung bewirkt. Zu einer Zeit t62, wenn der Sekundärstrom I2 (der Absolutwert) in diesem Fall auf dem Entladehaltestrom Ik abgesunken ist, wird der IGBT 13 eingeschaltet und es wird des Weiteren der IGBT 22 ausgeschaltet. Während der Periode von der Zeit t62 zu der Zeit t63 wird die Energiespeicherspule 12 erneut geladen, und es wird der Sekundärstrom I2 infolge der entgegen gesetzt gerichteten elektromotorischen Kraft durch die Sekundärspule 21b zugeführt. Ferner wird während der Periode von der Zeit t62 zu der Zeit t63 der Kondensator 15 gemäß der Darstellung durch den Ausgangsstrom Iout geladen, der von der Verstärkerschaltung (Boosterschaltung) 14 zugeführt wird.
  • Zu einer Zeit t63, wenn eine vorbestimmte Zeit (Zeitdauer) β nach der Zeit t62 abgelaufen ist, wird der IGBT 13 ausgeschaltet und wird des Weiteren der IGBT 22 eingeschaltet. Im Ergebnis wird die Primärspule 21a mit elektrischer Energie erneut von der Energiespeicherspule 12, dem DC/DC-Wandler 70 und dem Kondensator 15 versorgt, und es tritt an der Zündkerze 23 eine Zündentladung auf.
  • Danach werden die IGBT 13 und 22 wiederholt zwischen dem eingeschalteten und dem ausgeschaltetem Zustand umgeschaltet, und es tritt an der Zündkerze 23 wiederholt eine Zündentladung auf, bis das Mehrfachentladeperiodensignal IGw auf den L-Pegel zu einer Zeit t64 vermindert wurde. Insbesondere wird, nachdem die Erregung der Primärspule 21a gestartet wurde (nach dem Einschalten des IGBT 23) die Erregung der Primärspule 21a beendet (der IGBT 22 wird ausgeschaltet), wenn der Sekundärstrom I2 (Absolutwert) auf den Entladehaltestrom Ik vermindert wird. Danach wird der IGBT 13 in seinem eingeschalteten Zustand und der IGBT 22 in seinem ausgeschalteten Zustand lediglich während einer bestimmten Zeitperiode (Zeitdauer) γ gehalten.
  • Wird das Mehrfachentladeperiodensignal IGw auf den L-Pegel zu der Zeit t64 vermindert, dann wird der Verstärkungsvorgang (Boost-Vorgang) des DC/DC-Wandlers 70 kontinuierlich lediglich während einer bestimmten Zeitperiode γ durchgeführt. Somit wird der Kondensator 15 auf eine vorbestimmte Spannung geladen. Insbesondere ist die Kondensatoraufladeperiode vorgesehen, nachdem eine Mehrfachentladeperiode abgelaufen ist.
  • Bei der Mehrfachentladung wird die Erregung der Primärspule 21a und die Aufladung des Kondensators 15 mittels des von dem DC/DC-Wandlers 70 zugeführten Ausgangsstrom Iout (elektrische Energie) durchgeführt. Verändert sich der Ausgangsstrom Iout des DC/DC-Wandlers 70, dann verändern sich der Grad der Erregung der Primärspule 21a und die Größe der Aufladung des Kondensators 15. Im Ergebnis kann ein Überfluss oder ein Mangel an in der Primärspule 21a erzeugter Energie vorliegen, und es kann dies zu einer instabilen Funkenentladung bei der Zündkerze 23 führen.
  • Es ist daher bevorzugt, den DC/DC-Wandler 70 gemäß der Darstellung in den 13A und 13B auszuführen.
  • Gemäß der Darstellung in 13A umfasst der DC/DC-Wandler 70 eine Vielzahl von Verstärkerspulen (Boosterspulen) 71, die zueinander parallel geschaltet sind. Die einen Enden (Anschlüsse) dieser Verstärkerspulen 71 sind mit der Batterie 11 verbunden. Die anderen Enden (Anschlüsse) der Verstärkerspulen 71 sind jeweils mit den Drain-Anschlüssen der Transistoren MOSFET 72 verbunden. Der Source-Anschluss jedes Transistors MOSFET 72 ist mit einem Widerstand 73 zur Stromerfassung verbunden. Die Stromwege der mehrfachen Verstärkerspule 71 sind integriert, und der integrierte Bereich ist mit dem Widerstand 73 ausgestattet.
  • Die Gate-Anschlüsse der Transistoren MOSFET 72 sind zu einem Anschluss integriert, und eine Gate-Spannung Vg wird an jedem Gate-Anschluss angelegt. Die Gate-Spannung Vg ist ein Verstärkungssteuerungssignal (Boost-Steuerungssignal), das durch die Zündsteuerungsschaltung 30 ausgegeben wird. Durch den H-Pegel der Gate-Spannung Vg, die durch die Zündsteuerungsschaltung 30 ausgegeben wird, werden die mehrfachen Transistoren MOSFET 72 gleichzeitig eingeschaltet, und es wird durch die Batterie 11 jede Verstärkerspule 71 erregt. Werden die Transistoren MOSFET 72 eingeschaltet, dann werden Erregerströme Is1, Is2, ..., Isn durch die individuellen Transistoren MOSFET 72 zugeführt, und es wird mittels des Widerstands 73 der Gesamtsummenstrom I0 durch Addieren sämtlicher Erregerströme Is1 bis Isn erhalten. Der Erfassungswert der Gesamtstromsumme I0 wird als ein Stromerfassungssignal an die Zündsteuerungsschaltung 30 ausgegeben. Jedes Mal dann, wenn das Stromerfassungssignal (die Gesamtstromsumme I0) einen vorbestimmten Schwellenwert erreicht, schaltet die Zündsteuerungsschaltung 30 die Gate-Spannung Vg aus. Ist eine vorbestimmte Zeitdauer danach abgelaufen, dann schaltet die Zündsteuerungsschaltung 30 die Gate-Spannung Vg erneut ein. Auf diese Weise wird jeder der Transistoren MOSFET 72 wiederholt ein- und ausgeschaltet.
  • Zwischen den Verstärkerspulen 71 und den Drain-Anschlüssen der Transistoren MOSFET 72 sind Dioden 74 geschaltet, die der Verhinderung des Rückflusses dienen. Der Ausgangsstrom Iout wird der Primärspule 21a und dem Kondensator 15 über diese Dioden 74 zugeführt.
  • Gemäß der Darstellung in 13B umfasst ein DC/DC-Wandler 80 (Gleichspannungs/Gleichspannungs-Wandler) in einem vergleichenden Beispiel mehrfache Verstärkerspulen 81 und Transistoren MOSFET 82, die mit den jeweiligen Verstärkerspulen 81 verbunden sind. Der DC/DC-Wandler 80 ist identisch mit dem DC/DC-Wandler 70 gemäß 13A in dieser Hinsicht. In dem DC/DC-Wandler 80 werden die Transistoren MOSFET 82 gleichzeitig durch die Zündsteuerungsschaltung 30 ein- und ausgeschaltet. Der DC/DC-Wandler 80 ist ebenfalls gleichartig zu dem DC/DC-Wandler 70 gemäß 13A dahingehend, dass die Dioden 84 zur Verhinderung des Rückflusses zwischen die Verstärkerspule 81 und die Drain-Anschlüsse der Transistoren MOSFET 82 geschaltet sind, und die Primärspule 21a und dergleichen werden mit dem Ausgangsstrom Iout über diese Dioden 84 verbunden.
  • Der DC/DC-Wandler 80 ist jedoch unterschiedlich zu dem DC/DC-Wandler 70 in Bezug darauf, dass ein Widerstand 83 zur Stromerfassung mit dem Source-Anschluss von lediglich einem Transistor MOSFET 82 verbunden ist. Werden in diesem Fall die Transistoren MOSFET 82 eingeschaltet, dann werden Erregerströme Is1, Is2, ..., Isn über die individuelle Transistoren MOSFET 82 zugeführt, und es wird lediglich der Erregerstrom Is1 mittels des Widerstands 83 erfasst. Die Zündsteuerungsschaltung 30 schaltet die Gate-Spannung Vg jedes Mal dann ab, wenn das Stromerfassungssignal (der Erregerstrom Is1) einen vorbestimmten Schwellenwert erreicht. Ist danach eine vorbestimmte Zeitdauer abgelaufen, dann wird die Gate-Spannung Vg erneut eingeschaltet. Auf diese Weise wird jeder der Transistoren MOSFET 82 wiederholt ein- und ausgeschaltet.
  • 14A zeigt eine graphische Signaldarstellung oder ein Signaldiagramm zur Veranschaulichung des Betriebs (der Wirkungsweise) des DC/DC-Wandlers gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel (13A), und zeigt einen Fall, bei dem lediglich zwei Verstärkerspulen 71 als ein Beispiel zur Vereinfachung der Darstellung vorgesehen sind. 14B ist ein Signaldiagramm zur Veranschaulichung der Wirkungsweise und des Betriebs des DC/DC-Wandlers 80 des vergleichenden Beispiels (13B), und zeigt einen Fall, bei dem lediglich zwei Verstärkerspulen 81 als ein Beispiel zur Vereinfachung der Darstellung vorgesehen sind.
  • In dem vergleichende Beispiel gemäß 14B wird der Spulenerregerstrom Is1 erfasst, und es wird die Gate- Spannung Vg jedes Mal dann abgeschaltet, wenn der Spulenerregerstrom Is1 einen vorbestimmten Schwellenwert des Stroms (vorbestimmter Schwellenstrom) von beispielsweise 10 A) erreicht. Dies bedeutet, dass das Ein- und Ausschalten der Transistoren MOSFET 82 in sämtlichen Systemen auf der Basis eines in einem System erfassten Stromerfassungswerts erfolgt. In diesem Fall weisen die mehrfachen Verstärkerspulen 81 eine Änderung hinsichtlich ihrer Induktivität infolge individueller Unterschiede, einer Änderung im Verlauf der Zeit oder dergleichen auf. Diese Änderung in der Induktivität bewirkt einen Unterschied in den Erregerströmen von Spule zu Spule. In einigen Situationen, wenn der Spulenerregerstrom Is1 den Schwellenstrom (10 A) erreicht, erreicht der Spulenerregerstrom Is2 insbesondere und gemäß der Darstellung in 14B nicht den Schwellenstrom (10 A). Im Ergebnis ist der Gesamtsummenstrom, der erhalten wird durch Addieren der durch die Verstärkerspulen 81 zugeführten Ströme niedriger als der Ausgangsstromwert (beispielsweise 20 A), der bezüglich des DC/DC-Wandlers 80 gewünscht ist, und es kann im Falle einer Mehrfachentladung im Verlauf dessen die Zündentladung verschwinden.
  • In anderen Situationen, obwohl diese nicht gezeigt sind, kann der Fall auftreten, dass der Spulenerregerstrom Is2 den Schwellenstrom (10 A) übersteigt, während der Spulenerregerstrom Is1 den Schwellenwert (10 A) erreicht. In diesem Fall ist die zugeführte Energie zu groß, und es tritt hierdurch eine überflüssige und unnötige Energieaufnahme auf.
  • In dem in 14A veranschaulichten Beispiel ist jedoch die Gesamtstromsumme I0, die erhalten wird durch Addieren der durch die individuellen Verstärkerspulen 71 zugeführten Ströme erfasst. Auch wenn die Induktivität von Verstärkerspule 71 zu Verstärkerspule 71 einer Änderung unterliegt, kann nicht der Fall eintreten, dass der Ausgangsstrom Iout des DC/DC-Wandlers 70 niedriger als der erforderliche Ausgangsstromwert (beispielsweise 20 A) ist. Bei der Mehrfachentladung ist es daher nicht möglich, dass die Zündentladung teilweise verschwindet. Ferner wird das Auftreten einer Situation unterdrückt, in der der Ausgangsstrom Iout des DC/DC-Wandlers 70 übermäßig wird und unnötige Energie aufgenommen wird.
  • Gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel werden die nachfolgenden Vorteile erreicht.
  • Der DC/DC-Wandler 70 umfasst die mehrfachen Verstärkerspulen 71 und ist in der Weise aufgebaut, dass die mehrfachen Verstärkerspulen 71 gleichzeitig mittels der Transistoren MOSFET 72 ein- und ausgeschaltet werden. Aus diesem Grund kann eine ausreichende Größe eines Ausgangsstroms Iout durch den DC/DC-Wandler 70 bereitgestellt werden. Es ist daher möglich, eine auf einem hohen Pegel liegende elektrische Energie der Primärspule 21a und dem Kondensator 15 zuzuführen, und ebenfalls eine stabile Funkenentladung bei der Zündung durch die Zündkerze 23 zu bewirken.
  • In dem DC/DC-Wandler 70 wird insbesondere das Ein- und Ausschalten der Transistoren MOSFET 72 auf der Basis der Gesamtstromsumme der Ströme gesteuert, die mittels der mehrfachen Verstärkerspulen 71 zugeführt werden. Falls eine Änderung der Induktivität von Verstärkerspule 71 zu Verstärkerspule 71 vorliegt, kann daher ein Übermaß oder ein Mangel an zugeführter Energie ungeachtet dessen beseitigt werden. Infolge dieser Maßnahme ist es möglich, eine für die Mehrfachentladung ausreichende Energie der Primärseite der Zündspule 21 während der Mehrfachentladung zuzuführen. Es ist ferner möglich, die Zündentladung bei der Zündkerze 23 zu stabilisieren. Im Ergebnis können die Verbrennungsbedingungen der Maschine vorteilhaft ausgestaltet werden.
  • Das fünfte Ausführungsbeispiel ist in der Weise aufgebaut, dass die folgenden Eigenschaften implementiert sind: Der Widerstand 73 zur Stromerfassung ist in einem Bereich angeordnet, bei dem die Strompfade der individuellen Verstärkerspulen 71 integriert sind, und der Gesamtsummenstrom des DC/DC-Wandlers 70 wird auf der Basis des Ergebnisses der Stromerfassung durch den Widerstand 73 berechnet. Somit kann der Gesamtsummenstrom in angemessener Weise ungeachtet einer Variation (Exemplarstreuung) von einer Verstärkerspule 71 zur anderen in angemessener Weise ermittelt werden. Die Erfassungsschaltung kann ferner im Vergleich zu den Fällen vereinfacht werden, bei denen der Erregerstrom individuell bezüglich jeder Verstärkerspule 71 erfasst wird.
  • Die Zündsteuerungsschaltung 30 ist in der Weise aufgebaut, dass bei der Steuerung der Verstärkung (Boosting) in dem DC/DC-Wandler 70 die Transistoren MOSFET 72 gesteuert und jedes Mal dann ausgeschaltet werden, wenn der Gesamtsummenstrom der durch die mehrfachen Verstärkerspulen 71 zugeführten Ströme den vorbestimmten Schwellenwert erreicht. Daher kann die Größe der durch den DC/DC-Wandler 70 zugeführten Energie in angemessener Weise gesteuert werden, und es kann konstant eine ausreichende Energiezufuhr gewährleistet werden.
  • Der Kondensator 15 wird mittels einer Leistung von dem DC/DC-Wandler 70 aufgeladen, wenn die Primärspule 21a nicht erregt wird; und wird die Primärspule 21a erregt, dann wird der Kondensator 15 zu der Primärspule 21a entladen. Wird somit die Primärspule 21a erregt, dann kann daher ein großer Strom über die Primärspule 21a durch die in dem Kondensator 15 gespeicherte Energie zugeführt werden. In diesem Zusammenhang kann eine hohe Sekundärspannung mit einer ausreichenden Größe in der Sekundärspule 21b erzeugt werden. Da der Kondensator 15 jedes Mal dann wieder geladen wird, wenn die Primärspule 21a nicht erregt wird, kann die Energie zum Zünden in dem Kondensator 15 wiederholt verwendet werden, wenn eine Mehrfachentladung durchgeführt wird.
  • Das Leistungsversorgungssystem umfasst ferner die Energiespeicherspule 12, und es wird die Energiespeicherspule 12 wiederholt bei der Mehrfachentladung geladen und entladen. Daher kann die der Primärspule 21a zugeführte Energie ebenfalls mittels dieses Aufbaus in befriedigender Weise gewährleistet werden, wobei dies in der Weise vorgesehen sein kann, dass ein Beitrag zur Stabilisierung der Zündentladung geleistet wird.
  • Bei der Mehrfachentladung wird der durch die Sekundärspule 21b der Zündspule 21 zugeführte Sekundärstrom I2 erfasst, und es werden die IGBT 13 und 22 zwischen dem Einschaltzustand und dem Ausschaltzustand jedes Mal dann umgeschaltet, wenn der Erfassungswert (Absolutwert) den Entladehaltestrom Ik erreicht. Auch wenn die Zylindergaseinströmgeschwindigkeit hoch ist kann das Auftreten eines Problems unterdrückt werden, dass die Zündentladung im Verlauf einer Mehrfachentladung verschwindet.
  • Der Entladehaltestrom Ik wird variabel auf der Basis der Maschinenbetriebsinformation in Korrelation mit der Zylindergaseinströmgeschwindigkeit eingestellt. Auch wenn die Zylindergaseinströmgeschwindigkeit in Verbindung mit der Maschinendrehzahl oder dergleichen vergrößert wird, kann der Sekundärstrom I2, der für die Zündentladung erforderlich ist, in vorteilhafter Weise gewährleistet werden.
  • Die vorstehend angegebenen Ausführungsbeispiele können auf die nachfolgende Weise abgewandelt werden.
  • In den Ausführungsbeispielen bei dem Mehrfachentladevorgang: Nachdem die Erregung der Primärspule 21a gestartet wurde (nachdem der IGBT 22 eingeschaltet wurde), wird die Erregung der Primärspule 21a beendet (der IGBT 22 wird ausgeschaltet), wenn der Sekundärstrom I2 (Absolutwert), der in der negativen Richtung fließt, zu dem Entladehaltestrom Ik vermindert wird. Danach wird der IGBT 13 im eingeschalteten Zustand gehalten und es wird der IGBT 22 in dem ausgeschalteten Zustand gehalten lediglich während einer vorbestimmten Zeitdauer. Es ist jedoch möglich, beispielsweise folgendes zu Implementieren: Zusätzlich zu dem Sekundärstrom I2, der in der negativen Richtung fließt, wird der Sekundärstrom I2, der in der Positiven Richtung fließt, überwacht; und das Ein- und Ausschalten der IGBT 13 und 23 wird mit dem Entladehaltestrom Ik gesteuert, der als ein Schwellenwert verwendet wird bezüglich sowohl des positiven Sekundärstroms I2 als auch des negativen Sekundärstroms I2. Anstelle der Steuerung des Ein- und Ausschaltens der IGBT 13 und 23 auf der Basis des Sekundärstroms I2 ist es möglich, dass die IGBT 13 und 22 zwischen dem Einschalt- und dem Ausschaltzustand jedes Mal dann umgeschaltet werden, wenn eine vorbestimmte Zeitdauer abgelaufen ist.
  • Obwohl der DC/DC-Wandler 70 mit einer Vielzahl von Verstärkerspulen (Boosterspulen) 71 als eine Verstärkerelementgruppe vorgesehen ist, kann auch eine Vielzahl von Verstärkertransformatoren vorgesehen sein. In diesem Fall wird das Folgende implementiert: Ein Verstärkerschaltelement (MOSFET) wird mit der Primärseite jedes Verstärkungstransformators verbunden, und die jeweilige Erregung wird ein- und ausgeschaltet; und es wird die Gesamtsumme der durch die Sekundärseite zugeführten Ströme (Gesamtsummenstrom) zugeführt als der Ausgangsstrom der Verstärkerschaltung zu der Primärspule und dergleichen. Es ist mittels dieses Aufbaus des Weiteren möglich, ein Übermaß oder einen Mangel bezüglich der Energie zu unterdrücken und die Zündentladung bei der Zündkerze zu stabilisieren, indem die folgenden Maßnahmen in den vorstehenden Ausführungsbeispielen ergriffen werden: In der Verstärkerschaltung, wird das Einschalten oder Ausschalten der Verstärkerschaltelemente (MOSFET) auf der Basis des Gesamtsummenstroms gesteuert, der erhalten wird durch Addieren der durch die mehrfachen Verstärkertransformatoren zugeführten Ströme.
  • Obwohl der DC/DC-Wandler 70 mit den Dioden 74 zur Verhinderung eines Rückflusses zwischen den Verstärkerspulen 71 und den Drain-Anschlüssen der Transistor MOSFET zur Verhinderung des Rückflusses verwendet werden.
  • Obwohl das Leistungsversorgungssystem in der Weise aufgebaut ist, dass die Energiespeicherspule 12 und der DC/DC-Wandler 70 parallel zueinander mit der Batterie 11 geschaltet sind, kann die Energiespeicherspule 12 auch weggelassen werden.
  • Somit sind in einer Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung eine Batterie 11, eine Energiespeicherspule 12 und ein erster Transistor IGBT 13 in Reihe zueinander geschaltet. Ferner sind die Energiespeicherspule 12, eine Diode 14, eine Primärspule 21a und ein zweiter Transistor IGBT 22 zueinander in Reihe geschaltet. Die Energiespeicherspule 12 ist mit einem Kondensator 15 über die Diode 14 verbunden, und eine Sekundärspule 21b ist mit einer Zündkerze und einem Widerstand 24 zur Stromerfassung verbunden. Eine Zündsteuerungsschaltung 30 schaltet die IGBT 13 und 22 zwischen ihrem eingeschalteten und ausgeschalteten Zustand jedes Mal dann um, wenn der Sekundärstrom I2, der mittels des Widerstands 24 erfasst wird, einen positiven oder negativen Entladehaltestrom bei dem Mehrfachentladevorgang erreicht. Eine Boosterschaltung 41, 51, 61 und 70 ist vorgesehen, und ihr Ausgangssignal wird (mit Rückkopplung) geregelt.

Claims (20)

  1. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung für Brennkraftmaschinen, mit einer Zündspule (21) mit einer Primärspule (21a) und einer Sekundärspule (21b), die mit einer Zündkerze (23) verbunden ist, wobei die Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung umfasst: eine Energiespeicherspule (12), eine erste Schalteinrichtung (13), die in Reihe mit der Energiespeicherspule geschaltet ist, eine zweite Schalteinrichtung (22), die in Reihe mit der Energiespeicherspule und der Primärspule geschaltet ist, und wobei die erste Schalteinrichtung (13) und die zweite Schalteinrichtung (22) alternierend ein- und ausgeschaltet werden zum wiederholten Laden und Entladen der Energiespeicherspule, um auf diese Weise einen Sekundärstrom in der Sekundärspule sowohl in einer Vorwärtsrichtung als auch in einer Rückwärtsrichtung durch Aufladen und Entladen zur Durchführung der Mehrfachentladung in der Zündkerze zu erzeugen, gekennzeichnet durch eine Stromerfassungseinrichtung (24) zur Erfassung des Sekundärstroms, und eine Steuerungseinrichtung (20, 30) zum Umschalten der ersten Schalteinrichtung und der zweiten Schalteinrichtung zwischen dem eingeschalteten und dem ausgeschalteten Zustand jedes Mal dann, wenn der Sekundärstrom einen vorbestimmten Entladehaltestromwert (+Ik, –Ik) in der Mehrfachentladung erreicht.
  2. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Steuerungseinrichtung (20, 30) eine Information bezüglich einer Zylindereinströmgeschwindigkeit eines Luft-Brennstoffgasgemisches in der Brennkraftmaschine beschafft, und in variabler Weise den Entladehaltestromwert auf der Basis dieser Information einstellt.
  3. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Information die Maschinenbetriebszustände umfasst.
  4. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Maschinenbetriebszustände eine Drehzahl der Brennkraftmaschine umfassen.
  5. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Maschinenbetriebszustände einen Grad der mageren Einstellung eines Luft-Brennstoffverhältnisses umfassen.
  6. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ferner mit: einer Leistungseinrichtung (41, 51, 61, 70), die in Reihe mit der Primärspule und der zweiten Schalteinrichtung geschaltet ist zum Verstärken einer Spannung einer Batterie und Zuführen einer verstärkten Spannung zu der Primärspule getrennt von der Energiespeicherspule.
  7. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 6, ferner mit: einer H-Brückenschaltung (22, 52 bis 54), die einen Stromfluss von der Leistungseinrichtung zu der Primärspule sowohl in der Vorwärtsrichtung als auch in der Rückwärtsrichtung führt, und wobei die Steuerungseinrichtung (20, 30) eine Richtung ändert, in der der durch die Primärspule zugeführte Strom fließt, jedes Mal dann, wenn der durch die Stromerfassungseinrichtung erfasste Sekundärstrom den Entladehaltestromwert bei der Mehrfachentladung erreicht.
  8. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, ferner mit: einer Kondensatorentladeeinrichtung (15), die parallel zu der Leistungseinrichtung geschaltet ist und einen Kondensator für die kapazitive Entladung und eine Ladeeinrichtung zum Laden des Kondensators aufweist.
  9. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Steuerungseinrichtung (20, 30) den Entladehaltestromwert mit einer Vergrößerung der Zylindereinströmgeschwindigkeit vergrößert.
  10. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Leistungseinrichtung (41, 51, 61) zwei DC/DC-Wandler aufweist, die zueinander parallel geschaltet sind.
  11. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung für Brennkraftmaschinen, mit einer Zündspule (21) mit einer Primärspule (21a) und einer Sekundärspule (21b), die mit einer Zündkerze (23) verbunden sind, wobei die Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung umfasst: eine Verstärkerschaltung (7C), die mit der Primärspule zum Verstärken der Leistungszuführungsspannung verbunden ist, und eine Schalteinrichtung (13), die wiederholt ein- und ausgeschaltet wird, zum intermittierenden Bewirken eines Stromflusses von der Verstärkerschaltung zu der Primärspule, so dass ein Sekundärstrom wiederholt in der Sekundärspule zum Bewirken einer Mehrfachentladung erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkerschaltung (70) umfasst: eine Vielzahl von Verstärkungselementen (71), die zueinander parallel geschaltet sind, Verstärkungsschaltelemente (72), die jeweils die Erregung für die Vielzahl der Verstärkerelemente ein- und ausschalten, eine Erfassungseinrichtung (73) zur Erfassung einer Gesamtsumme von durch die Vielzahl der Verstärkerelemente zugeführten Strömen, und eine Verstärkersteuerungseinrichtung (30) zum Steuern des Einschaltens und Ausschaltens der Verstärkungsschaltelemente auf der Basis der Gesamtsumme der durch die Erfassungseinrichtung erfassten Ströme.
  12. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Erregung der Vielzahl der Verstärkerelemente gleichzeitig während einer Periode, für die eine Mehrfachentladung durchgeführt wird, ein- und ausgeschaltet wird.
  13. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, wobei die Erfassungseinrichtung (73) bei einer Position angeordnet ist, bei der die Stromwege der Vielzahl der Verstärkerelemente integriert sind.
  14. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei die Verstärkersteuerungseinrichtung die Verstärkerschaltelemente steuert und ausschaltet, wenn die Gesamtsumme der durch die Vielzahl der Verstärkerelemente zugeführten Ströme einen vorbestimmten Schwellenwert erreicht.
  15. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, ferner mit: einem Kondensator (15), der mit einem Zwischenpunkt zwischen der Verstärkerschaltung und der Primärspule verbunden ist zum Speichern einer Energie für die Zündung, wobei der Kondensator mit einer von der Verstärkerschaltung zugeführten Leistung aufgeladen wird, wenn die Primärspule nicht erregt ist, und zu der Primärspule entladen wird, wenn die Primärspule erregt wird.
  16. Mehrfachentladezündsteuerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, ferner mit: einer Energiespeichereinrichtung (11), die mit einer Reihenschaltung einer Energiespeicherspule (12) und einer Schalteinrichtung (13) verbunden ist zum Speichern von Energie, wobei in der Mehrfachentladung die Schalteinrichtung für die Zündung und die Schalteinrichtung für die Energiespeicherung alternierend ein- und ausgeschaltet werden, so dass eines der Schaltelemente eingeschaltet und das andere ausgeschaltet ist.
  17. Mehrfachentladezündsteuerungsverfahren für Brennkraftmaschinen mit einer Zündspule (21) mit einer Primärspule (21a) und einer Sekundärspule (21b), die mit einer Zündkerze (23) verbunden sind, wobei das Mehrfachentladezündsteuerungsverfahren die Schritte umfasst: Erzeugen eines Zündzeitsignals (IGt) zu einer Zündzeit, Zuführen eines Primärstroms zu der Primärspule in Abhängigkeit von dem Zündzeitsignal, um auf diese Weise einen Sekundärstrom in der Sekundärspule zum Starten der Zündung durch die Zündkerze zu erzeugen, Erzeugen eines Mehrfachentladeperiodensignals (IGw) nachfolgend zu den Zündzeitsignal, und Wiederholen des alternierenden Einschaltens und Ausschaltens der Erregung der Primärspule während des Mehrfachentladeperiodensignals zur Erzeugung des Sekundärstroms in der Sekundärspule sowohl in einer Vorwärtsrichtung als auch in einer Rückwärtsrichtung zur Durchführung der Mehrfachentladung in der Zündkerze, gekennzeichnet durch die Schritte: Erfassen des Sekundärstroms, und Umschalten des Einschaltens und Ausschaltens der Erregung der Primärspule jedes Mal dann, wenn der Sekundärstrom in der Mehrfachentladung einen vorbestimmten Entladehaltestromwert (+Ik, –Ik) erreicht.
  18. Mehrfachentladezündsteuerungsverfahren nach Anspruch 17, ferner mit den Schritten: Variables Einstellen des Entladehaltestromwerts in Abhängigkeit von einem Maschinenbetriebszustand bezüglich einer Einströmungsgeschwindigkeit eines Luft-Brennstoffgasgemisches in der Nähe der Zündkerze.
  19. Mehrfachentladezündsteuerungsverfahren für Brennkraftmaschinen mit einer Zündspule (21), einer Zündkerze (23) und einer Verstärkerschaltung (70), wobei die Zündspule (21) eine Primärspule (21a) und eine Sekundärspule (21b) aufweist, die mit der Zündkerze (23) verbunden ist, und wobei die Verstärkerschaltung (70) eine Vielzahl von Verstärkereinrichtungen (71, 72) aufweist, und wobei das Mehrfachentladezündsteuerungsverfahren die Schritte umfasst: Erzeugen eines Zündzeitsignals (IGt) zu einer Zündzeit, Zuführen eines Primärstroms zu der Primärspule in Abhängigkeit von dem Zündzeitsignal, um auf diese Weise einen Sekundärstrom in der Sekundärspule zum Starten der Zündung mittels der Zündkerze zu erzeugen, Erzeugen eines Mehrfachentladeperiodensignals (IGw) nachfolgend zu dem Zündzeitsignal, und Wiederholen des alternierenden Einschaltens und Ausschaltens der Erregung der Primärspule durch Zuführen von Strömen der Vielzahl der Verstärkereinrichtungen der Verstärkerschaltung während des Mehrfachentladeperiodensignals zur Erzeugung des Sekundärstroms in der Sekundärspule sowohl in einer Vorwärtsrichtung als auch in einer Rückwärtsrichtung zur Durchführung der Mehrfachentladung in der Zündkerze, gekennzeichnet durch die Schritte: Erfassen einer Gesamtsumme der Ströme der Vielzahl der Verstärkereinrichtungen an einem Ort, bei der die Vielzahl der Verstärkereinrichtungen integriert ist, und Steuern des Einschaltens und Ausschaltens der Verstärkereinrichtungen auf der Basis der Gesamtsumme der Ströme der Vielzahl der Verstärkereinrichtungen.
  20. Mehrfachentladezündsteuerungsverfahren nach Anspruch 19, ferner mit den Schritten: Erfassen des Sekundärstroms, und Umschalten des Einschaltens und Ausschaltens der Erregung der Primärspule jedes Mal dann, wenn der Sekundärstrom einen vorbestimmten Entladehaltestromwert (+Ik, –Ik) in der Mehrfachentladung erreicht.
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