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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erfassung einer übermäßigen Verbrennung (übermäßigen Verbrennungszustands)
während
eines Regenerationsprozesses eines Partikelfilters, das in einem
Abgaskanal einer Dieselbrennkraftmaschine angeordnet ist.
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Abgas
einer Dieselbrennkraftmaschine weist Partikel auf, die Abgaspartikel
aus hauptsächlich Kohlenstoff
sind. Die Partikel verursachen schwarzen Rauch bzw. Ruß in dem
Abgas. Somit ist ein Abgasreinigungsgerät vorgesehen, in dem ein keramischer Wabenpartikelfilter
in einem Abgaskanal der Dieselbrennkraftmaschine vorgesehen ist,
um die Partikel mit dem Filter zu sammeln.
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Das
Filter des Abgasreinigungsgeräts
wird im Verlaufe der Zeit mit daran anhaftenden Partikeln verstopft.
Als Ergebnis steigt der Druck in dem Abgaskanal an, wodurch die
Maschinenausgangsleistung und die Kraftstoffwirtschaftlichkeit verschlechtert
wird.
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Daher
wurde ein Verfahren zur automatischen Erfassung des Verstopfens
des Filters vorgeschlagen, um das Filter durch Verbrennen der gesammelten
Partikel zu regenerieren.
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Ein
Verfahren zur Bereitstellung eines Verbrennungszustands (Verfahren
zum Brennen der Partikel) weist beispielsweise Bereitstellen eines
Ansaugluftdrosselklappenventils stromaufwärts der Brennkraftmaschine
auf. In diesem Verfahren wird die Ansaugluft verringert, um die
Abgastemperatur der Brennkraftmaschine zu erhöhen, wodurch die Partikel verbrannt
werden. Außerdem
umfasst ein anderes Verfahren zur Bereitstellung des Brennzustands
Mischen des Abgases mit unverbrannten Gasen derart, dass das Kohlenwasserstoff
(HC) in den unverbrannten Gasen mit einem Oxidationskatalysator
reagiert, um die Abgastemperatur zu erhöhen. Auf diese Weise werden
die Partikel verbrannt (vergleiche die ungeprüfte japanische Patentoffenlegungsschrift
Nr. 2001-207830).
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Wenn
die gesammelten Partikel verbrannt und entfernt werden, steigt die
Temperatur in dem Filter aufgrund des Verbrennens an. Zu diesem Zeitpunkt
kann der Filter schmelzen und beschädigt werden, wenn beispielsweise
die Partikel teilweise in dem Filter akkumuliert sind, so dass ein übermäßiges Verbrennen
verursacht wird. Somit wurde zum Verhindern eines Beschädigens des
Filters aufgrund der übermäßigen Verbrennung
ein Verfahren zur Bestimmung angewandt, ob ein übermäßiges Verbrennen (übermäßiger Brennzustand)
auftritt, indem die Abgastemperatur stromabwärts des Filters überwacht wird.
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Jedoch
zeichnet sich die Temperatur dadurch aus, dass sie eine relativ
große
Zeitkonstante hat, so dass es eine Verzögerung gibt, bevor die Abgastemperatur
eine Änderung
des Verbrennzustands der Partikel angibt. Das heißt, dass,
selbst wenn die übermäßige Verbrennung
aufgrund des Regenerationsprozesses auftritt, es eine gewisse Zeitdauer dauert,
bevor die Änderung
der Abgastemperatur erfasst wird. Somit kann es sein, dass der Regenerationsprozess übermäßig für länger als
eine notwendige Zeitdauer fortgesetzt wird, und dass das Risiko zum
Schmelzen und Beschädigen
des Filters aufgrund der übermäßigen Verbrennung
erhöht
wird.
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Die
vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die vorstehend beschriebenen
Nachteile gemacht. Somit liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein Erfassungsverfahren zur genaueren Erfassung einer übermäßigen Verbrennung (übermäßigen Brennens)
während
eines Regenerationsprozesses eines Partikelfilters anzugeben.
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Zum
Lösen der
Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Erfassung
einer übermäßigen Verbrennung
während
eines Regenerationsprozesses angegeben, bei dem Partikel, die in
einem in einem Abgaskanal einer Dieselbrennkraftmaschine angeordneten
Partikelfilter akkumuliert werden, zur Regeneration des Partikelfilters
verbrannt und entfernt werden. Entsprechend diesem Verfahren wird
eine Sauerstoffkonzentration in dem Abgas in dem Abgaskanal stromabwärts des
Partikelfilters in vorbestimmten Zeitintervallen nach Start des
Regenerationsprozesses gemessen. Durch Bestimmung, ob die Sauerstoffkonzentration,
die durch Messen der Sauerstoffkonzentration gemessen wird, mit
einer vorbestimmten Tendenz sich verringert, wird bestimmt, ob die übermäßige Verbrennung
auftritt.
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Die
Erfindung wird zusammen mit zusätzlichen
Aufgaben, Merkmalen und Vorteilen anhand der nachstehenden Beschreibung,
den beigefügten Patentansprüchen und
den beigefügten
Zeichnungen deutlich. Es zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung eines Abgasreinigungsgeräts gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung,
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2 eine
schematische Darstellung eines Luftkraftstoffverhältnissensors
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
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3 ein
Diagramm einer Charakteristik des Luftkraftstoffverhältnissensors
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
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4 ein
Diagramm, das einen Trend einer Sauerstoffkonzentration in jedem
Ereignis während eines
normalen Regenerationsprozesses gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
darstellt,
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5 ein
Diagramm eines Verfahrens zur Bestimmung einer Tendenz in der Verringerung
der Sauerstoffkonzentration gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel,
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6 ein
Flussdiagramm, das eine Bestimmungsprozedur zur Bestimmung einer übermäßigen Verbrennung
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
darstellt,
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7 ein
Diagramm eines Verfahrens zur Bestimmung eines Endes des Regenerationsprozesses
gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung,
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8 ein
Flussdiagramm einer Bestimmungsprozedur zur Bestimmung des Endes
des Regenerationsprozesses gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
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9 ein
Diagramm, das ein Verfahren zur Bestimmung des Endes des Regenerationsprozesses
gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung darstellt, und
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10 ein
Flussdiagramm, das eine Bestimmungsprozedur zu Bestimmung des Endes
des Regenerationsprozesses gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
veranschaulicht.
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Erstes Ausführungsbeispiel
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Ein
Verfahren zur Erfassung einer übermäßigen Verbrennung
(eines übermäßiges Verbrennungszustands)
während
eines Regenerationsprozesses eines Partikelfilters gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf 1 bis 6 beschrieben.
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In
dem vorliegenden Erfassungsverfahren zur Erfassung der übermäßigen Verbrennung
während
des Regenerationsprozesses des Partikelfilters erfasst das Erfassungsverfahren
den übermäßigen Verbrennungszustand
während
des Regenerationsprozesses, die in einem in einem Abgaskanal 80 einer
Dieselbrennkraftmaschine 8 angeordneten Partikelfilter 1 akkumuliert
(gesammelt) werden, verbrannt und entfernt werden, wie es in 1 gezeigt
ist.
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Das
vorstehend beschriebene Erfassungsverfahren weist einen Messschritt
zum Messen von Sauerstoffkonzentrationen und einen Bestimmungsschritt
zur Bestimmung der übermäßigen Verbrennung
auf. In dem Messschritt wird die Sauerstoffkonzentration des Abgases
in dem Abgaskanal 80 stromabwärts des Partikelfilters 1 in
vorbestimmten Zeitintervallen nach Start des Regenerationsprozesses
gemessen. In dem Bestimmungsschritt wird bestimmt, ob die in einem
Schritt gemessene Sauerstoffkonzentration sich mit einer vorbestimmten
Tendenz verringert. Diese Schritte sind nachstehend ausführlich beschrieben.
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Das
Abgasreinigungsgerät 10 gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
weist eine Maschinensteuerungseinheit (ECU) 7 und das Partikelfilter 1 auf,
das in dem Abgaskanal 80 der Dieselbrennkraftmaschine 8 vorgesehen
ist, wie es vorstehend beschrieben worden ist. Der Regenerationsprozess
des Partikelfilters 1 wird unter Verwendung einer Funktion
der ECU 7 durchgeführt.
Die ECU 7 ist ausgelegt, verschiedene Betriebsdaten D1
bis D4, wie es in 1 gezeigt ist, zu empfangen,
wie einen Ausgang aus einem (nicht gezeigten) Anhebungsdrucksensor (Boost-Drucksensor),
einen Ausgang aus einem (nicht gezeigten) Ansaug- bzw. Einlassluftströmungssensor,
eine Maschinendrehzahl und eine Fahrzeuggeschwindigkeit zu empfangen,
um verschiedene Steuerungen durchzuführen.
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Ein
Umgehungskanal 815 ist zwischen einem Ansaug- bzw. Einlasskanal 81 und
dem Abgaskanal 80 der Dieselbrennkraftmaschine vorgesehen, um
diese miteinander zu verbinden, und der Umgehungskanal 815 ist
mit einem Abgasrückführungsventil
(Abgasrezirkulationsventil, EGR-Ventil) 83 zur Zurückführung (Rezirkulation)
des Abgases ausgerüstet.
Außerdem
ist der Einlasskanal 81 mit einem Einlass- bzw. Ansaugventil 85 versehen.
Das EGR-Ventil 83 und das Einlassventil 85 sind
beide derart ausgelegt, dass sie durch ECU 7 gesteuert werden.
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Außerdem weist
die Dieselbrennkraftmaschine 8 eine Einspritzvorrichtung
(Injektor) auf, die beispielsweise mit einer Pumpe 61 und
einem Common-Rail (gemeinsame Leitung) 62 durch Kraftstoffkanäle 631 und 632 verbunden
ist. Dabei werden die Pumpe 61 und das Common-Rail 62 ebenfalls
durch die ECU 7 gesteuert.
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Weiterhin
ist ein Abgastemperatursensor 51 in einem Abgaskanal 801 vorgesehen,
der stromaufwärts
des Partikelfilters 1 vorgesehen ist, um die Temperatur
des Abgases zu messen. Außerdem
ist ein weiterer Abgastemperatursensor 52 in einem Abgaskanal 802 angeordnet,
der stromabwärts
des Partikelfilters 1 angeordnet ist, um ebenfalls die
Temperatur des Abgases zu messen. Ein Luftkraftstoffverhältnissensor
(A/F-Sensor) 4 ist in dem Abgaskanal 802 stromabwärts des
Partikelfilters 1 zur Erfassung der Sauerstoffkonzentration
des Abgases vorgesehen. Dann werden die von den Abgastemperatursensoren 51 und 52 sowie
dem A/F-Sensor erfassten Erfassungswerte in diesem Aufbau der ECU 7 zugeführt.
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Der
A/F-Sensor 4 ist ein geschichteter A/F-Sensor, der ursprünglich zur
Berechnung eines Luftkraftstoffverhältnisses (A/F-Werts) derart
gedacht ist, dass die ECU 7 eine Steuerung zur Verbesserung
des Abgasverhaltens auf der Grundlage des A/F-Werts durchführt. Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird der A/F-Sensor zur Erfassung der Sauerstoffkonzentrationen
in dem Verfahren zur Erfassung der übermäßigen Verbrennung während des
Regenerationsprozesses des Partikelfilters verwendet. Außerdem kann
der A/F-Sensor die Sauerstoffkonzentration in dem Luftkraftstoffgemisch irgendeines
Luftkraftstoffverhältnisses
erfassen (das nicht auf die Sauerstoffkonzentration in dem Luftkraftstoffgemisch
eines sogenannten stöchiometrischen
Zustands begrenzt ist). Somit kann die Erfassungsgenauigkeit weiter
verbessert werden.
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Eine
schematische Darstellung des A/F-Sensors ist in 2 gezeigt.
Der A/F-Sensor wird im wesentlichen bei etwa 770°C aktiviert und gibt den A/F-Wert
mit einem besseren Genauigkeitsgrad aus. Das heißt, es ist wichtig, die Temperatur
eines Sensorelements 41 des A/F-Sensors 4 anzuheben,
um die Temperatur auf um 770°C
zu halten. Um dieses zu erzielen, weist der A/F-Sensor 4 eine
Heizung 42 in einer Sensoreinheit 410 auf. Somit
kann aufgrund der Wärmeerzeugung
der Heizung 42 die Temperatur des Sensorelements 41 angehoben
werden und auf einer vorbestimmten Temperatur gehalten werden. Außerdem wird
der A/F-Sensor 4 durch einen Mikrocomputer 45,
der einen Berechnungsprozess durchführt, und einem analogen IC 46 sowie
einer Heizungssteuerungsimpulsbreitenmodulation (PWM) 47 gesteuert.
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3 zeigt
die Beziehung zwischen einer Temperatur a1 und einer Impedanz a2
des Sensorelements 41 des A/F-Sensors 4. Die horizontale
Achse in 3 gibt die Zeit an, und die
vertikale Achse gibt die Temperatur und die Impedanz an.
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Wie
es in 3 gezeigt ist, entsprechen die Temperatur a1 und
die Impedanz a2 des Sensorelements 41 einander (d. h.,
es gibt eine eins-zu-eins Entsprechung). Somit kann die Temperatur
a1 des Sensorelements 41 durch Berechnung und Steuerung
der Impedanz a2 gesteuert werden. Außerdem ist das Sensorelement 41 ausgelegt,
eine hochgenaue Ausgabe in einem Regelungsbereich b2 durchzuführen, der
einen Temperaturerhöhungsbereich
b2 überschreitet.
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4 zeigt
eine Konzeptdarstellung der Änderung
der Sauerstoffkonzentration und der Temperatur des Abgases stromabwärts des
Partikelfilters 1 in einer normalen Bedingung, in der der
Partikelfilter 1 normal regeneriert wird. In 4 gibt
die horizontale Achse die Zeit (Sekunden) an, und gibt die vertikale
Achse die Sauerstoffkonzentration (%) und die Abgastemperatur (°C) stromabwärts des
Partikelfilters 1 an. Die Sauerstoffkonzentration ist als
eine Linie c1 aufgetragen, und die Abgastemperatur ist als eine
Linie c2 aufgetragen. Punkte P1 bis P4 geben jeweils einen Zeitpunkt
an, zu dem sich jeweils ein Ereignis ändert.
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Ein
Intervall zwischen dem Punkt P1 und dem Punkt P2 gibt ein Intervall
an, in dem eine Nacheinspritzung (Post-Injektion) durchgeführt wird,
um den Regenerationsprozess vorzubereiten. Dabei wird in der Nacheinspritzung
unverbranntes Gas in einem Abgassystem eingelassen. Somit kann der Regenerationsprozess
zuverlässig
gestartet werden.
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Ein
Intervall zwischen dem Punkt P2 und dem Punkt P3 gibt ein Intervall
an, in dem ein innerhalb des Partikelfilters 1 getragener
Katalysator aktiviert wird.
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Ein
Intervall zwischen dem Punkt P3 und dem Punkt P4 gibt ein Intervall
an, in dem die in dem Partikelfilter 1 akkumulierten Partikel
aufgrund der Katalysatoraktivität
(katalytischen Aktivität)
verbrannt werden, so dass der Filter 1 regeneriert wird.
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Die übermäßige Verbrennung
tritt beispielsweise lediglich in diesem Intervall zwischen dem Punkt
P3 und dem Punkt P4 auf. In diesem Fall verringert sich die Sauerstoffkonzentration
schnell.
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Die Änderung
der Sauerstoffkonzentration ändert
sich aufgrund unterschiedlicher Gründe in unterschiedlichen Intervallen.
Beispielsweise ändert sich
in dem Intervall zwischen den Punkten P1 und P2 die Konzentration
mit der Änderung
der Menge des eingelassenen unverbrannten Gases aufgrund der vorstehend
beschriebenen Nacheinspritzung. In dem Intervall zwischen den Punkten
P2 und P3 ändert
sich die Konzentration aufgrund einer Reaktion zwischen dem Oxidationskatalysator
in dem Partikelfilter 1 und dem Kohlenwasserstoff (HC)
des unverbrannten Gases. In dem Intervall zwischen den Punkten P3
und P4 ändert
sich die Konzentration aufgrund des Verbrennens der Partikel. Änderungsraten
der Sauerstoffkonzentration in diesen Intervallen für jede Dieselbrennkraftmaschine
können
empirisch berechnet werden. In der normalen Bedingung, in der Partikel
normal verbrannt werden, ist es möglich, auf der Grundlage einer Änderungskurve
der empirischen Sauerstoffkonzentration und einer tatsächlichen Änderung
(Ist-Änderung)
der Sauerstoffkonzentration in Erfahrung zu bringen, um welches
Ereignis (Intervall) es sich handelt.
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5 zeigt
eine Darstellung zur Beschreibung eines Verfahrens zur Erfassung
des übermäßigen Verbrennungszustands
(Schritt zur Bestimmung einer übermäßigen Verbrennung)
auf der Grundlage der Änderungsrate
der Sauerstoffkonzentration, während
Partikel verbrannt werden.
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Zunächst wird
ein Sauerstoffkonzentrationsmessungsschritt durchgeführt, um
die Sauerstoffkonzentration in dem Abgas stromabwärts des
Partikelfilters 1 zu vorbestimmten Intervallen Δt unter Verwendung
des vorstehend beschriebenen A/F-Sensors zu messen. Der Bestimmungsschritt
zur Bestimmung der übermäßigen Verbrennung
auf der Grundlage der gemessenen Sauerstoffkonzentration ist als ein
Ausführungsbeispiel
beschrieben. Beispielsweise wird gemäß 5 erwartet,
dass die Sauerstoffkonzentration von einem vorhergehend gemessenen Wert
D11 sich auf einen erwarteten Wert auf einer Änderungskurve
d1 ändert.
Außerdem
ist ein zulässiger Änderungsbereich
der Sauerstoffkonzentration, die sich von dem gemessenen Wert D11 ändert,
durch einen zulässigen
Bereich S1 gezeigt. Wenn ein nachfolgender gemessener Wert D21 innerhalb des zulässigen Bereichs s1 liegt, wird
bestimmt, dass die Sauerstoffkonzentration sich mit einer geeigneten
(vorbestimmten) Tendenz innerhalb eines angenommenen Bereichs verringert.
Wenn jedoch der gemessene Wert D22 von einem
entsprechenden zulässigen
Bereich s2 abweicht, wird bestimmt, dass die Sauerstoffkonzentration
sich mit einer anormalen Tendenz verringert, die sich außerhalb
des angenommenen Bereichs befindet. Selbst in diesem Fall wird,
falls ein weiterer nachfolgender Messwert innerhalb eines entsprechenden
zulässigen
Bereichs s3 liegt, bestimmt, dass die Sauerstoffkonzentration sich
mit der geeigneten Tendenz verringert. Dann wird die Anzahl der
Fälle,
in denen sich die Sauerstoffkonzentration mit der anormalen Tendenz
verringert, die außerhalb des
vorstehend beschriebenen zulässigen
Bereichs liegt, gezählt.
Wenn die Anzahl der Fälle
eine vorbestimmte Anzahl (vorbestimmte Häufigkeit) überschreitet, wird bestimmt,
dass der übermäßige Verbrennungszustand
auftritt.
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Dabei
ist es zur Begrenzung einer irrtümlichen
Bestimmung vorzuziehen, dass der in 5 gezeigte
Bestimmungsprozess lediglich in einer Zeitdauer zwischen den Punkten
P3 und P4 gemäß 4 ausgeführt wird,
in der die Partikel verbrannt werden. Somit wird gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
vor Ausführung
des vorstehend beschriebenen Schritts zur Bestimmung einer übermäßigen Verbrennung
ein weiterer Bestimmungsschritt S15 zur Bestimmung des Starts der
Partikelverbrennung (PM-Verbrennung) durchgeführt, wie es in 6 gezeigt
ist.
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Der
Bestimmungsschritt S15 für
den Start der PM-Verbrennung weist beispielsweise die folgenden
Verfahren auf. Gemäß einem
Verfahrensbeispiel wird der Start der PM-Verbrennung auf der Grundlage
einer verstrichenen Zeit seit dem Punkt P1 bestimmt, zu dem der
Regenerationsprozess startet. Gemäß einem anderen Verfahrensbeispiel
wird nach Start des Regenerationsprozesses der Start der PM-Verbrennung
auf der Grundlage davon bestimmt, ob die in dem vorstehend beschriebenen
Sauerstoffkonzentrationsmessungsschritt gemessene Sauerstoffkonzentration
niedriger als eine vorbestimmte Referenzkonzentration nach Start
des Regenerationsprozesses ist oder nicht. Dabei entspricht die
vorbestimmte Referenzkonzentration beispielsweise einem Wert um
K1 in 4.
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Für eine vorbestimmte
Zeit unmittelbar nach dem Start des Regenerationsprozesses ist es
wahrscheinlich, dass sich die Sauerstoffkonzentration in dem Abgas
stromabwärts
des Partikelfilters 1 derart verringert, dass sie niedriger
als vor dem Start des Regenerationsprozesses ist, selbst obwohl
die übermäßige Verbrennung
nicht auftritt. Somit kann durch Durchführung des Schritts zur Bestimmung
der übermäßigen Verbrennung
lediglich dann, nachdem der Regenerationsprozess in einem normalen
Verbrennungszustand läuft,
eine genauere Bestimmung erzielt werden.
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Der
normale Verbrennungszustand kann auf der Grundlage nicht nur der
Zeit, sondern ebenfalls auf der Grundlage der Sauerstoffkonzentration
bestimmt werden. In beiden Fällen
kann eine genauere Bestimmung erzielt werden.
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6 zeigt
ein Flussdiagramm der hauptsächlichen
Schritte des Verfahrens zur Bestimmung der übermäßigen Verbrennung gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel.
Wie es in 6 gezeigt ist, beginnt nach
Durchführung
des (nicht gezeigten) Sauerstoffkonzentrationsmessungsschritts eine
Steuerung mit Schritt S101, der ein Startpunkt ist. Dann wird der
Bestimmungsschritt S15 zur Bestimmung des Starts der PM-Verbrennung
durchgeführt.
In diesem Bestimmungsschritt S15 wird, wenn bestimmt wird, dass
die PM-Verbrennung nicht gestartet hat, die Steuerung mit dem Endschritt
S191 zur Beendigung des Prozesses fortgesetzt. Wenn bestimmt wird,
dass die PM-Verbrennung gestartet hat, wird die Änderungsrate der gemessenen
Sauerstoffkonzentration (Änderungsrate
von einem vorhergehend gemessenen Wert zu einem gegenwärtig gemessenen
Wert der Sauerstoffkonzentration) als eine Sauerstoffkonzentrationsänderungsrate
|Δλ/Δt| in Schritt
S201 berechnet, der ein Unterbestimmungsschritt ist. In Schritt
S201 wird ebenfalls bestimmt, ob die berechnete Sauerstoffkonzentrationsänderungsrate
|Δλ/Δt| gleich
oder größer als
ein Verringerungsreferenzwert Kslope ist.
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Wenn
in Schritt S201 bestimmt wird, dass die Sauerstoffkonzentrationsänderungsrate
|Δλ/Δt| niedriger
als der Verringerungsreferenzwert Kslope ist, geht die Steuerung
zu einem Endschritt S192 zur Beendigung des Prozesses weiter. Wenn
im Gegensatz dazu bestimmt wird, dass die Sauerstoffkonzentrationsänderungsrate
|Δλ/Δt| gleich
oder größer als
der Verringerungsreferenzwert Kslope ist, wird die Steuerung mit
einem Zählschritt
S202 fortgesetzt, in dem Eins zu einem Anormalverringerungszähler CNT
addiert wird, der in einem Zähler
(einer Zählvorrichtung) gespeichert
ist.
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Danach
wird die Steuerung mit einem Zählbestimmungsschritt
S203 fortgesetzt, in dem bestimmt wird, ob der Anormalverringerungszähler CNT
gleich oder größer als
ein Referenzzählwert Kcnt
ist. Wenn in Schritt S203 bestimmt wird, dass der Anormalverringerungszähler CNT
niedriger als der Referenzzählwert
Kcnt ist, wird die Steuerung mit einem Endschritt S193 zur Beendigung
des Prozesses fortgesetzt. Wenn im Gegensatz dazu bestimmt wird,
dass der Anormalverringerungszählwert
CNT gleich oder größer als
der Referenzzählwert
Kcnt ist, wird die Steuerung mit einem Anormalerkennungsschritt
S194 fortgesetzt, in dem der übermäßige Verbrennungszustand
erkannt wird. Dann wird die Steuerung mit einem erforderlichen Schritt
fortgesetzt.
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Somit
entsprechen gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
alle Schritte von dem Unterbestimmungsschritt S201 bis zu dem Anormalitätserkennungsschritt
S194 den vorstehend beschriebenen Schritt zur Bestimmung einer übermäßigen Verbrennung.
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Gemäß einem
Ausführungsbeispiel
wird, wenn öfter
als mit der vorbestimmten Häufigkeit
aufeinanderfolgend bestimmt wird, das die Sauerstoffkonzentrationsänderungsrate
|Δλ/Δt| gleich
oder größer als
der Verringerungsreferenzwert Kslope ist (wenn häufiger als mit einer vorbestimmten
Häufigkeit
Kcnt aufeinanderfolgend bestimmt wird, dass die Sauerstoffkonzentration
sich mit der Sauerstoffkonzentrationsrate |Δλ/Δt| verringert, die gleich oder
größer als
ein Verringerungsreferenzwert Kslope ist), wird bestimmt, dass die übermäßige Verbrennung auftritt.
Auf diese Weise kann eine genaue Bestimmung ohne eine fehlerhafte
Messung erzielt werden.
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Gleichermaßen wird
in dem Verfahren zur Erfassung der übermäßigen Verbrennung gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
der vorstehend beschriebene Schritt zur Bestimmung der übermäßigen Verbrennung
nach Durchführung
des Sauerstoffkonzentrationsmessungsschritts durchgeführt. Dabei
reflektiert die Sauerstoffkonzentration direkt den Verbrennungszustand
der Partikel während des
Regenerationsprozesses. Somit ist es durch Bestimmung der Tendenz
der Verringerung der Sauerstoffkonzentration möglich, zu bestimmen, ob die übermäßige Verbrennung
auftritt oder nicht. Daher ist es möglich, im Vergleich zu einem
herkömmlichen Fall,
in dem der übermäßige Verbrennungszustand auf
der Grundlage der Abgastemperatur bestimmt wird, den übermäßigen Verbrennungszustand
früher und
genauer zu bestimmen.
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Somit
kann die Verwendung dieses Verfahrens zur Erfassung der übermäßigen Verbrennung das
Leistungsvermögen
und die Haltbarkeit des Abgasreinigungsgeräts der Dieselbrennkraftmaschine verbessern
und kann eine Verschlechterung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit
während
des Regenerationsprozesses begrenzen.
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Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
gibt die vorbestimmte Tendenz der Verringerung der Sauerstoffkonzentration
nicht nur an, dass die Sauerstoffkonzentration sich verringert,
sondern gibt ebenfalls einen Übergangszustand
des übermäßigen Verbrennungszustands
an (reflektiert es). Diese vorbestimmte Tendenz kann empirisch durch
Untersuchen des Verhaltens der Sauerstoffkonzentration in dem übermäßigen Verbrennungszustand
berechnet werden. Ein Bestimmungsverfahren zur Bestimmung der Tendenz
der Verringerung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Verfahren
beschränkt,
sondern es können
alternative Verfahren angewandt werden.
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Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
wird die Sauerstoffkonzentrationsänderungsrate zur Bestimmung
der Tendenz der Verringerung der Sauerstoffkonzentration verwendet.
Daher kann der Bestimmungsreferenzwert vereinfacht werden.
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Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
wird eine Änderung Δλ von einem
vorhergehend gemessenen Wert zu einem gegenwärtig gemessenen Wert der Sauerstoffkonzentration
durch ein Messintervall Δt
zur Berechnung der Sauerstoffkonzentrationsänderungsrate |Δλ/Δt| dividiert.
Dabei sind Δλ und Δt in 5 gezeigt.
Jedoch kann die Änderungsrate
lediglich durch Δλ ausgedrückt werden, und
kann durch alternative ähnliche
Wege ausgedrückt
werden.
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Zweites Ausführungsbeispiel
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Nachstehend
ist ein zweites Ausführungsbeispiel
unter Bezugnahme auf 7 und 8 beschrieben. Ähnliche
Komponenten und Schritte gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel,
die ähnlich zu
denjenigen gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
sind, sind durch dieselben Bezugszeichen angegeben. Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
wird der vorstehend beschriebene Schritt zur Bestimmung einer übermäßigen Verbrennung
ebenfalls ausgeführt.
Zusätzlich
zu dem Schritt zur Bestimmung einer übermäßigen Verbrennung wird ein weiterer
Bestimmungsschritt S3 zur Bestimmung eines Endes der Regeneration
ohne die übermäßige Verbrennung
durchgeführt.
In diesem Fall wird in dem Schritt zur Bestimmung einer übermäßigen Verbrennung
bestimmt, dass der Regenerationsprozess in einer Bedingung endet,
in der der übermäßige Verbrennungszustand
nicht auftritt. Gemäß einem
Ausführungsbeispiel
wird der Bestimmungsschritt S3 nach dem Ende der Schritte S192 und
S193 ausgeführt,
wenn bestimmt wird, dass die übermäßige Verbrennung
nicht auftritt.
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Die
Steuerung des Bestimmungsschritts S3 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
beginnt mit einem Startschritt S301, wie es in 8 gezeigt
ist. Eine Änderungskurve
d3 beruht auf gemessenen Sauerstoffkonzentrationswerten (beispielsweise
D31 bis D33), die
in dem Sauerstoffkonzentrationsmessungsschritt gemessen worden sind.
Eine Änderungsgröße Δβ wird als
eine Änderung
von einem vorhergehend gemessenen Wert D31 zu
einem gegenwärtig
gemessenen Wert D32 berechnet. Ebenfalls
wird eine Änderungsrate Δβ/Δt als eine Änderungsrate
pro Zeiteinheit berechnet, wie es in 7 gezeigt
ist. Dabei sind Δβ und Δt in 7 gezeigt.
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Wie
es in 8 gezeigt ist, wird in einem Unterbestimmungsschritt
S301 bestimmt, ob Δβ/Δt größer oder
gleich einem Erhöhungsreferenzwert Kslope2
ist. In dieser Bestimmung wird, wenn Δβ/Δt kleiner als der Erhöhungsreferenzwert
Kslope2 ist, die Steuerung mit dem Endschritt S391 zur Beendigung
des Prozesses fortgesetzt. Wenn bestimmt wird, dass Δβ/Δt gleich
oder größer als
der Erhöhungsreferenzwert
Kslope2 ist, wird die Steuerung mit einem Zählschritt S302 fortgesetzt,
in dem zu einem Erhöhungszählwert CNT,
der in dem Zähler
(der Zählvorrichtung)
gespeichert ist, Eins addiert wird.
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Danach
wird die Steuerung mit einem Zählbestimmungsschritt
S303 fortgesetzt, in dem bestimmt wird, ob der gespeicherte Erhöhungszählwert CNT
gleich oder größer als
ein Referenzzählwert Kcnt
ist. Wenn bestimmt wird, dass der Erhöhungszählwert CNT kleiner als der
Referenzzählwert
Kcnt in dem Zählbestimmungsschritt
S303 ist, wird die Steuerung mit einem Endschritt S392 zur Beendigung
des Prozesses fortgesetzt. Wenn im Gegensatz dazu bestimmt wird,
dass der Erhöhungszählwert CNT
gleich oder größer als
der Referenzzählwert Kcnt
ist, wird die Steuerung mit einem Erkennungsschritt S393 zur Erkennung
eines Endes des Regenerationsprozesses fortgesetzt. Dann wird die
Steuerung mit einem notwendigen Schritt fortgesetzt.
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Gemäß dem vorstehend
beschriebenen vorliegenden Ausführungsbeispiel
entsprechen alle Schritte von dem Unterbestimmungsschritt S301 bis zu
dem Erkennungsschritt S393 dem vorstehend beschriebenen Bestimmungsschritt
S3.
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Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
kann bestimmt werden, dass die Regeneration des Partikelfilters 1 ohne
die übermäßige Verbrennung
endet, wenn häufiger
als mit einer vorbestimmten Häufigkeit
aufeinanderfolgend bestimmt wird, dass die Änderungsrate Δβ/Δt gleich
oder größer als der
Erhöhungsreferenzwert
Kslope2 ist (wenn häufiger
als mit einer vorbestimmten Häufigkeit
Kcnt aufeinanderfolgend bestimmt wird, dass die Sauerstoffkonzentration
sich mit der Sauerstoffkonzentrationsänderungsrate Δβ/Δt erhöht, die
gleich oder größer als
ein Erhöhungsreferenzwert
Kslope2 ist).
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Gemäß einem
Ausführungsbeispiel
können der
vorstehend beschriebene Erhöhungsreferenzwert
Kslope2 und die vorbestimmte Häufigkeit,
die eine Bedingung des Endes der Regeneration ohne die übermäßige Verbrennung
angeben, empirisch berechnet werden.
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Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
ist es möglich,
rechtzeitiger einen Fall zu bestimmen, in dem der Regenerationsprozess
normal ohne die übermäßige Verbrennung
endet. Auf diese Weise kann der Regenerationsprozess genauer durchgeführt werden.
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Drittes Ausführungsbeispiel
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Nachstehend
ist unter Bezugnahme auf 9 und 10 ein
drittes Ausführungsbeispiel
beschrieben. Ähnliche
Komponenten und Schritte gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel,
die ähnlich
zu dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen sind, sind
durch dieselben Bezugszeichen angegeben. Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist der Bestimmungsschritt S3 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
modifiziert. Ein weiterer Bestimmungsschritt S4 zur Bestimmung des
Endes der Regeneration gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
verwendet eine in 9 gezeigte Änderungskurve c1, die eine Änderung
der Sauerstoffkonzentration angibt, wenn der Regenerationsprozess
normal durchgeführt
wird. Eine Sauerstoffkonzentration Oa an dem Punkt P2, an dem die
Nacheinspritzung (Post-Injektion) endet, dient als ein Referenzwert.
Wenn eine Sauerstoffkonzentration Ob, die nach der Nacheinspritzung
gemessen wird, gleich oder größer als
die Referenzsauerstoffkonzentration Oa erneut wird, wird bestimmt,
dass der Regenerationsprozess endet.
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Das
heißt,
dass, wie es in 10 gezeigt ist, der Bestimmungsschritt
S4 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
mit dem Startschritt S400 beginnt. In dem Bestimmungsschritt S401
wird bestimmt, ob die gegenwärtige
Sauerstoffkonzentration Ob gleich oder größer als die vorstehend beschriebene
Referenzsauerstoffkonzentration Oa ist. Wenn bestimmt wird, dass
die Sauerstoffkonzentration Ob niedriger als die vorstehend beschriebene
Referenzsauerstoffkonzentration Oa ist, wird die Steuerung mit dem
Endschritt S491 zur Beendigung des Prozesses fortgesetzt. Wenn im
Gegensatz dazu bestimmt wird, dass die Sauerstoffkonzentration Ob gleich
oder größer als
die vorstehend beschriebene Referenzsauerstoffkonzentration Oa ist,
wird die Steuerung mit einem Erkennungsschritt S492 zur Erkennung
des Endes der Regeneration fortgesetzt. Dann wird die Steuerung
mit einem notwendigen Schritt fortgesetzt.
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Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
ist es ebenfalls möglich,
den Fall rechtzeitiger zu bestimmen, zu dem der Regenerationsprozess ohne
die übermäßige Verbrennung
normal endet. Somit kann der Regenerationsprozess genauer durchgeführt werden.
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Zusätzliche
Vorteile und Modifikationen sind für den Fachmann klar. Die Erfindung
in ihren breiteren Bedeutungen ist daher nicht auf die spezifischen Details,
die repräsentativen
Geräte
und die veranschaulichten Beispiele begrenzt, die vorstehend beschrieben
und gezeigt worden sind.
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In
einem Verfahren zur Erfassung einer übermäßigen Verbrennung während eines
Regenerationsprozesses, in dem Partikel, die in einem in einem Abgaskanal
(80) einer Dieselbrennkraftmaschine (8) angeordneten
Partikelfilter (1) akkumuliert werden, zur Regeneration
des Partikelfilters (1) verbrannt und entfernt werden,
wird eine Sauerstoffkonzentration in einem Abgas des Abgaskanals
(80) stromabwärts des
Partikelfilters (1) in vorbestimmten Zeitintervallen nach
Start des Regenerationsprozesses gemessen, und wird bestimmt, ob
die übermäßige Verbrennung auftritt,
indem bestimmt wird, ob die Sauerstoffkonzentration, die durch Messen der
Sauerstoffkonzentration gemessen wird, sich mit einer vorbestimmten Tendenz
verringert.