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DE102007009993A1 - Betätigungseinrichtung zum axialen Bewegen einer Zugstange - Google Patents

Betätigungseinrichtung zum axialen Bewegen einer Zugstange Download PDF

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Publication number
DE102007009993A1
DE102007009993A1 DE200710009993 DE102007009993A DE102007009993A1 DE 102007009993 A1 DE102007009993 A1 DE 102007009993A1 DE 200710009993 DE200710009993 DE 200710009993 DE 102007009993 A DE102007009993 A DE 102007009993A DE 102007009993 A1 DE102007009993 A1 DE 102007009993A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
actuating device
drawbar
axial
pressure medium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710009993
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Leuthold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Narr Beteiligungs GmbH
Original Assignee
ORTLIEB PRAEZ S SPANNZEUGE GMB
Ortlieb Prazisions-Spannzeuge and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ORTLIEB PRAEZ S SPANNZEUGE GMB, Ortlieb Prazisions-Spannzeuge and Co GmbH filed Critical ORTLIEB PRAEZ S SPANNZEUGE GMB
Priority to DE200710009993 priority Critical patent/DE102007009993A1/de
Publication of DE102007009993A1 publication Critical patent/DE102007009993A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/24Chucks characterised by features relating primarily to remote control of the gripping means
    • B23B31/30Chucks characterised by features relating primarily to remote control of the gripping means using fluid-pressure means in the chuck
    • B23B31/302Hydraulic equipment, e.g. pistons, valves, rotary joints
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2270/00Details of turning, boring or drilling machines, processes or tools not otherwise provided for
    • B23B2270/02Use of a particular power source
    • B23B2270/027Pneumatics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Betätigungseinrichtung zum axialen Bewegen einer Zugstange, mit einem Zylinder, in den ein Teil der Zugstange hineinragt und in dem ein Spannkolben und ein Lösekolben axial beweglich geführt sind, die zum Ziehen der Zugstange in einer Axialrichtung zu Spannzwecken bzw. zum gegensinnigen Stoßen der Zugstange zu Lösezwecken ausgebildet und axial nachgiebig gegeneinander abgestützt sind. Die Kolben greifen axial an der Zugstange nur zu deren Verschiebung zu Spannzwecken und Lösezwecken an. Bei den übrigen axialen Bewegungen der Kolben relativ zur Zugstange sind diese von der Zugstange unabhängig und frei beweglich.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Betätigungseinrichtung zum axialen Bewegen einer Zugstange mit den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Eine derartige Betätigungseinrichtung ist vor allem von Vorteil im Zusammenwirken mit einem Werkzeugspanner am Ende der Spindel einer Werkzeugmaschine, wie er z. B. in DE 10207415 A1 beschrieben ist. Bei einem solchen Werkzeugspanner ist es nicht erforderlich, dass in der Spannstellung des Werkzeugspanners die Zugstange zur Sicherung der Spannstellung unter Zug gehalten werden muss. Vielmehr ist das in der Werkzeugaufnahme der Spindel aufgenommene Werkzeug mittels des Werkzeugspanners selbst in Spannstellung gehalten.
  • Eine Betätigungseinrichtung der eingangs genannten Art ist bekannt ( EP 1027947 B1 ). Diese Betätigungseinrichtung ist druckmittelbetätigt, wobei auch bei Ausfall der Druckmittelversorgung der Betätigungseinrichtung eine sichere Verriegelung der Zugstange in der Spannstellung gewährleistet sein soll. Die Betätigungseinrichtung weist einen als Spannkolben bezeichneten Kolben auf, der zum Ziehen der Zugstange in einer Axialrichtung zu Spannzwecken dient.
  • Dieser Spannkolben ist mit der Zugstange zu einem Bauteil vereinigt und steht somit mit der Zugstange in ständiger mechanischer Verbindung. Ferner ist ein zweiter Kolben vorgesehen, der als Lösekolben bezeichnet ist und als solcher zum gegensinnigen Stollen der Zugstange zu Lösezwecken ausgebildet ist. Zwischen dem Spannkolben und dem Lösekolben ist eine Verriegelungseinrichtung vorgesehen, mittels der der Spannkolben in seiner Spannstellung formschlüssig in Bezug auf das Gehäuse der Betätigungseinrichtung verriegelt ist. Mit der Verriegelungseinrichtung arbeitet der Lösekolben zusammen, der bei seiner Bewegung in die Lösestellung die Verriegelungseinrichtung in Bezug auf das Gehäuse entriegelt und dann mitsamt dem Spannkolben und der Verriegelungseinrichtung, die mit einem Ende von Verriegelungssegmenten ständig am Spannkolben angreift, in die Lösestellung verschoben werden kann. Der Lösekolben arbeitet selbst nicht unmittelbar auf die Zugstange, sondern deren Stoßbewegung zu Lösezwecken geschieht über den damit einstückigen Spannkolben, der dazu aufgrund formschlüssigen Anschlages des Lösekolbens bei dessen Verschiebung verschoben wird. Die bekannte Betätigungseinrichtung ist am dem Werkzeugspanner abgewandten Ende der Spindel einer Werkzeugmaschine befestigt oder als Fortsatz dieser ausgebildet, derart, dass die Betätigungseinrichtung zusammen mit der Spindel umläuft. Dies ist nachteilig. Aufgrund der ständigen mechanischen Verbindung zwischen dem Druckkolben und der Zugstange ist die Zugstange an die Betätigungseinrichtung gebunden. Die beschriebene Gestaltung wirkt sich u. a. auch insofern nachteilig aus, als die Lager der Spindel überaus stark beansprucht sind. Bei Allem ist die bekannte Betätigungseinrichtung aufwändig im Aufbau, z. B. aufgrund der komplizierten Gestaltung der Verriegelungseinrichtung einschließlich der gehäuseseitigen Kontaktflächen, die mit der Verriegelungseinrichtung zusammenwirken und nur geringe Toleranzen zulassen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Betätigungseinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine stillstehende, von der Spindelumlaufbewegung unabhängige Anordnung an einer Werkzeugmaschine ermöglicht und hinsichtlich der zu betätigenden Zugstange eine Freistellung dieser gestattet und nur für die Zugbetätigung oder Stoßbetätigung Kontakt mit der Zugstange hat.
  • Die Aufgabe ist bei einer Betätigungseinrichtung der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung durch die Merkmale im Anspruch 1 gelöst. Dadurch ist gewährleistet, dass, abgesehen von der Betätigung der Zugstange zu Spannzwecken bzw. zu Lösezwecken, ansonsten kein Kontakt zwischen den Kolben der Betätigungseinrichtung und der Zugstange besteht. Die Betätigungseinrichtung ist als separates Element am Ende der Spindel in der Werkzeugmaschine anbringbar, wobei die Betätigungseinrichtung still steht und nicht mit der Spindel umläuft. Aufgrund der Freistellung der Zugstange kann diese für sich axial zumindest in Grenzen verschoben werden und auch gedreht werden, ohne dass die Betätigungseinrichtung dem entgegensteht. Die Betätigungseinrichtung ist einfach, besteht aus nur wenigen Bauelementen und baut daher klein und kompakt. Sie bedingt einen geringeren Aufwand und geringere Kosten.
  • Weitere besondere Erfindungsmerkmale sowie Ausgestaltungen der Betätigungseinrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung enthalten.
  • Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorstehend allein zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht wiedergegeben, sondern statt dessen lediglich durch Hinweise auf die Ansprüche darauf Bezug genommen, wodurch jedoch alle diese Anspruchsmerkmale als an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart zu gelten haben. Dabei sind alle in der vorstehenden und folgenden Beschreibung erwähnten Merkmale sowie auch die allein aus der Zeichnung entnehmbaren Merkmale weitere Bestandteile der Erfindung, auch wenn sie nicht besonders hervorgehoben und insbesondere nicht in den Ansprüchen erwähnt sind.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 einen schematischen senkrechten Schnitt einer Betätigungseinrichtung zum axialen Bewegen einer Zugstange, in der Endstellung,
  • 2 einen schematischen Schnitt entsprechend 1, bei der die Betätigungseinrichtung sich in der Übergabestellung befindet,
  • 3 einen schematischen Schnitt lediglich der oberhalb der Längsmittelachse befindlichen Hälfte der Betätigungseinrichtung entsprechend 1 in der Endstellung,
  • 4 einen schematischen Schnitt entlang der Linie IV-IV in 3 mit teilweiser Seitenansicht.
  • In den Zeichnungen ist eine Betätigungseinrichtung 10 gezeigt, die pneumatisch betätigbar ist und zum axialen Bewegen einer Zugstange 11 in Richtung deren Längsmittelachse ausgebildet ist. Die Zugstange 11 durchsetzt eine hier nicht weiter dargestellte Spindel einer Werkzeugmaschine und führt mit dem in 1 linken Ende bis hin zu einem nicht dargestellten Werkzeugspanner, der zur Aufnahme und zum Festspannen eines zu bearbeitenden Werkstücks, Werkzeugs od. dgl. ausgebildet ist. Dieses wird durch Ziehen der Zugstange 11 in 1 nach rechts gespannt und dann der Werkzeughalter in entsprechender Spannstellung gehalten. Zum Lösen wird die Zugstange 11 gegensinnig dazu, d. h. in 1 nach links, zu Lösezwecken gestoßen. Die Zugstange 11 ragt mit einem Teil 13 in einen Zylinder 9 der Betätigungseinrichtung 10 hinein. Ein Endabschnitt 12 der Zugstange 11 arbeitet mit einem an sich bekannten linearen Wegaufnehmer 14 zusammen, der zusammen mit der Auswerteelektronik in einem Sensorgehäuse 15 gehalten ist, das endseitig an das Gehäuse 8 des Zylinders 9 angesetzt ist, und zwar an einem lösbaren stirnseitigen Deckel 4. Am in 1 rechten Ende ist ein Abschlussdeckel 5 befestigt. Am gegenüberliegenden Ende weist der Zylinder 9, insbesondere dessen Gehäuse 8, einen Flansch 6 auf, der eine Befestigung der Betätigungseinrichtung 10 an einer nicht weiter gezeigten Werkzeugmaschine und derart ermöglicht, dass die Betätigungseinrichtung still steht und somit räumlich feststehend und undrehbar am Gehäuse der Werkzeugmaschine gehalten ist.
  • Im Zylinder 9 sind zwei koaxiale, druckmittelbetriebene Kolben 30 und 40 enthalten und axial beweglich geführt. Der eine Kolben 30 dient zum Ziehen der Zugstange 11 in der Axialrichtung nach rechts zu Spannzwecken und ist zur Vereinfachung deswegen nachfolgend kurz als Spannkolben 30 bezeichnet. Der andere Kolben 40 dient zum gegensinnigen Stollen der Zugstange 11 zu Lösezwecken und ist deswegen zur Vereinfachung nachfolgend als Lösekolben 40 bezeichnet. Der Spannkolben 30 und der Lösekolben 40 sind axial nachgiebig gegeneinander abgestützt.
  • Der Spannkolben 30 sowie der Lösekolben 40 greifen axial an der Zugstange 11 nur zu deren Verschiebung zu Spannzwecken bzw. zu Lösezwecken an. Bei den übrigen axialen Bewegungen dieser Kolben 30, 40 relativ zur Zugstange 11 sind die Kolben 30, 40 von der Zugstange 11 unabhängig und in Bezug auf diese frei beweglich.
  • Der Spannkolben 30 weist einen Axialanschlag 31 auf, der durch eine radiale Anschlagfläche 33 gebildet ist und bei Druckbeaufschlagung einer ersten, der Zugstange 11 zugewandten Kolbenseite 32 des Spannkolbens 30 an einem zugeordneten Axialanschlag 16 der Zugstange 11 zu deren Axialbewegung in der einen Axialrichtung zu Spannzwecken anschlägt.
  • Der Lösekolben 40 weist ebenfalls einen Axialanschlag 41 auf, der durch eine radiale Anschlagfläche 43 gebildet ist und bei Druckbeaufschlagung einer ersten Kolbenseite 42, die dem Spannkolben 30 abgewandt ist, an einem zugeordneten Axialanschlag 17 der Zugstange 11 zu deren Axialbewegung in die gegensinnige Axialrichtung zu Lösezwecken anschlägt.
  • Der jeweilige Axialanschlag 16, 17 der Zugstange 11 ist als jeweilige radiale Ringfläche 18 bzw. 19 ausgebildet. Diese radialen Ringflächen 18, 19 sind in axialem Abstand voneinander an einem Ringteil 21 der Zugstange 11 vorgesehen. Die Zugstange 11 ragt derart in das Gehäuse 8 des Zylinders 9 hinein, dass sie beide Kolben 30, 40 jeweils im Zentrum durchsetzt. Dabei ist der Ringteil 21 der Zugstange 11 axial zwischen den Axialanschlägen 31 und 41 der beiden Kolben 30 bzw. 40 angeordnet. Aufgrund dieser Anordnung ist die eine radiale Anschlagfläche 33 der radialen Ringfläche 18 und die andere Anschlagfläche 43 der abgewandten anderen Ringfläche 19 der Zugstange 11 zugeordnet.
  • Jeder Kolben 30, 40 weist einen zylindrischen, etwa rohrförmigen Kolbenteil 34 bzw. 44 auf, wobei sich an ein Ende dieses ein etwa tellerförmiger, im Gehäuse 8 des Zylinders 9 geführter und druckmittelbeaufschlagter Scheibenteil 35 bzw. 45 anschließt. Der Spannkolben 30 ist mit seinem etwa rohrförmigen Kolbenteil 34 in Bezug auf den etwa rohrförmigen Kolbenteil 44 des Lösekolbens 40 zentriert und etwa teleskopartig verschiebbar geführt. Dabei ist der Spannkolben 30 mit seinem etwa rohrförmigen Kolbenteil 34 auf dem etwa rohrförmigen Kolbenteil 44 des Lösekolbens 40 angeordnet und relativ verschiebbar geführt. Der Axialanschlag 31, 41 des jeweiligen Kolbens 30 bzw. 40 ist an dem Endbereich 36 bzw. 46 des etwa rohrförmigen zugeordneten Kolbenteils 34 bzw. 44 vorgesehen, der dem Scheibenteil 35 bzw. 45 abgewandt ist.
  • Der Axialanschlag 41 in Form der radialen Anschlagfläche 43 des Lösekolbens 40 ist an einem Element 47 vorgesehen, das an dem etwa rohrförmigen Kolbenteil 44 lösbar gehalten ist. Dieses Element 47 besteht z. B. aus einer in ein Gewinde des rohrförmigen Kolbenteils 44 eingeschraubten Mutter.
  • Wie allein aus 3 ersichtlich ist, sind beide Kolben 30, 40 relativ zueinander gegen Relativdrehung gesichert. Dies geschieht z. B. mittels mindestens eines etwa achsparallelen Stiftes 48 am einen Kolben, z. B. Lösekolben 40, wobei der Stift 48 in eine zugeordnete, etwa achsparallele Bohrung 37 des anderen Kolbens, z. B. des Spannkolbens 30, formschlüssig eingreift unter Belassung einer axialen Relativverschieblichkeit beider Kolben 30, 40 zueinander.
  • In 2 ist die Betätigungseinrichtung in einer Kolbenstellung gezeigt, die als sog. „Übergabestellung" bezeichnet wird. Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass der Spannkolben 30 an dem Endbereich 36 des etwa rohrförmigen Kolbenteils 34, das dem Scheibenteil 35 abgewandt ist, in der dargestellten Übergabestellung zur Anlage an einer Endfläche 22 einer Spindel 23 und zur Überleitung von Druckmittel, insbesondere Druckluft, von einem inneren Druckmittelraum 51 des Zylinders 9 und von aus diesem gespeisten inneren Druckmittelkanälen 38 an zugeordnete Kanäle 24 der Spindel 23 ausgebildet ist. Der rohrförmige Kolbenteil 34 hat einen axialen endseitigen Fortsatz 39, der in dieser Übergabestellung gemäß 2 des Spannkolbens 30 aus dem Zylindergehäuse 8 axial vorsteht und unter Druck in dichter Anlageberührung mit der Endfläche 22 der Spindel 23 gehalten ist. In dieser Übergabestellung ist es möglich, Druckmittel, das über mindestens einen Kanal 77 in einen Druckmittelraum 51 eingeleitet wird, durch den Spannkolben 30 hindurch und darin enthaltene Druckmittelkanäle 38 bis zum axialen Fortsatz 39 zu führen, in den sich die Druckmittelkanäle 38 fortsetzen, die zur Stirnseite hin offen sind. Der Spannkolben 30 wird mit dem axialen Fortsatz 39 axial gegen die Endfläche 22 der Spindel 23 angepresst unter dem auf die zweite Kolbenseite 29 wirkenden Mediumdruck. Die ausmündenden Enden der Druckmittelkanäle 38 stehen dann mit den Kanälen 24 der Spindel 23 in Verbindung, wobei dortige Dichtungsringe, z. B. O-Ringe, für eine Abdichtung sorgen. Auf diese Weise kann durch die Betätigungseinrichtung Druckmittel in die Spindel 23 eingeleitet und durch Kanäle in der Spindel 23 hindurch bis zum endseitigen Aufnahmeende geleitet werden. Dadurch kann der sich dort befindende Kegel der Spindel in einfacher Weise gereinigt werden. Der Spannkolben 30 ist dann in dieser Übergabestellung gemäß 2 gehalten, wenn sich der Lösekolben 40 in einer das Lösen bewirkenden Lösestellung befindet, bei der der Axialanschlag 41 in der Darstellung von rechts nach links an den Axialanschlag 17 der Zugstange 11 angedrückt ist. Zu diesem Zweck ist ein Druckraum 56, der zwischen der ersten Kolbenseite 42 des Lösekolbens 40 und dem Deckel 4 gebildet ist, über innere Kanäle 76 des Gehäuses 8 mit dem gleichen Druckmittel beaufschlagt, das mit dem gleichen Druck von z. B. 6 bar auch dem Druckmittelraum 51 zugeführt wird.
  • Die beiden Kolben 30, 40 sind durch zwischen diesen wirksame, etwa achsparallel gerichtete und geführte Federmittel 52 nachgiebig gegeneinander abgestützt. Diese Federmittel 52 sind nur in 1 sichtbar. Unter der Wirkung der Federmittel 52 wird der Spannkolben 30 axial in die in 1 gezeigte Endstellung gedrückt, in der der Druckraum 56, ferner der Druckmittelraum 51 und der Druckraum 55 druckfrei gestellt sind. Die Federmittel 52 bestehen z. B. aus zylindrischen Schraubenfedern, die auf Führungsbolzen 53 geführt sind. Die Führungsbolzen 53 sind am Lösekolben 40 befestigt. Der Spannkolben 30 enthält den Federn zugeordnete, achsparallele Bohrungen 54, in denen die Federn aufgenommen und geführt sind, wobei die Federn mit ihrem Ende am Boden der Bohrungen 54 axial abgestützt sind, während sie mit dem gegenüberliegenden Ende an der zweiten Kolbenseite 49 des Lösekolbens 40 abgestützt sein können.
  • Die Betätigungseinrichtung ist derart gestaltet, dass der Druckmittelraum 51 im Zylinder 9 zwischen den beiden Kolben 30, 40 und deren einander axial zugewandten zweiten Kolbenseiten 29 bzw. 49 gebildet ist, die der jeweiligen ersten Kolbenseite 32 bzw. 42 gegenüber liegen. In der Lösestellung des Lösekolbens 40, die der in 2 gezeigten Übergabestellung entspricht, wird dessen erste Kolbenseite 42 und der Druckmittelraum 51 mit Druckmittel unter gleichem Druck, z. B. von 6 bar, beaufschlagt, während der Druckraum 55, der sich zwischen der ersten Kolbenseite 32 des Spannkolbens 30 und dem Zylinder 9 befindet, drucklos gestellt ist. Aufgrund des Drucks im Druckmittelraum 51 ist die zweite Kolbenseite 29 des Spannkolbens 30 mit Druck beaufschlagt, so dass dadurch der Spannkolben 30 axial weiter nach links in die in 2 gezeigte Übergabestellung gedrückt wird. Dem Spannkolben 30 sind axiale, elastische Druckstücke 60 zugeordnet, die bei Erreichen dieser Übergabestellung des Spannkolbens 30 axial zusammengedrückt werden und bei Entlastung des Spannkolbens 30 sich axial entspannen und den Spannkolben 30 aus der Übergabestellung gemäß 2 heraus unter Abheben von der Endfläche 22 der Spindel 23 in 2 nach rechts verschieben können. Diese elastischen Druckstücke 60 sind zwischen der ersten Kolbenseite 32 des Spannkolbens 30 und einer zugewandten Stirnfläche 7 des Zylindergehäuses 9 angeordnet und wirksam. Sie sind z. B. aus federbelasteten Kugeln 61 gebildet und z. B. in etwa achsparallelen Bohrungen 63 im Zylindergehäuse 8 angeordnet. In den Zeichnungen sichtbar sind lediglich Kugeln 61, während innerhalb der Bohrungen 63 nur in 3 angedeutete Federn 62 enthalten sein können. Die Kugeln 61 sind derart angeordnet, dass diese nicht aus dem Zylindergehäuse 8 herausfallen können.
  • Der Axialweg des Lösekolbens 40 ist bei der Verschiebung der Zugstange 11 mittels eines Axialanschlages 66 einstellbar und begrenzt. Der Axialanschlag 66 ist zentral innerhalb des Lösekolbens 40 angeordnet und aus einem radial überstehenden Ringvorsprung 68 am Ende eines Rohrteils 67 gebildet. Der Lösekolben 40, insbesondere dessen Scheibenteil 45, ist auf dem Rohrteil 67 geführt und kann zur Begrenzung des Axialweges am Ringvorsprung 68 anschlagen. Der Axialanschlag 66, insbesondere dessen Rohrteil 67, ist im Gehäuse 8 des Zylinders 9 mittels Gewinde 69 verstellbar gehalten. Zwischen dem Gehäuse 8 und dem Axialanschlag 66 sind Rastmittel 71 zur Sicherung der jeweils eingestellten Stellung des Axialanschlage 66 vorgesehen. Die Rastmittel 71 weisen in Umfangsrichtung aufeinanderfolgende Vertiefungen 72, z. B. Nuten, einerseits und radiale, in die Vertiefungen 72 formschlüssig eingreifende Rastbolzen 73 andererseits auf, wie insbesondere aus 4 ersichtlich ist. Die Rastbolzen 73 sind federbelastet mittels nicht weiter gezeigter, in Axialrichtung auf die Rastbolzen 73 in Richtung zum Rohrteil 67 wirkender Federn, z. B. zylindrischer Schraubenfedern, deren Spannung einstellbar sein kann.
  • Der Spannkolben 30 ist auf seiner ersten Kolbenseite 32, die dem Lösekolben 40 axial abgewandt ist, vom Druckmittel beaufschlagbar, wobei zwischen der Stirnfläche 7 und der ersten Kolbenseite 32 ein Druckraum 55 begrenzt ist. Bei Druckmittelbeaufschlagung der ersten Kolbenseite 32 des Spannkolbens 30 wird der zwischen beiden Kolben 30, 40 gebildete Druckmittelraum 51 drucklos gestellt. In der Stellung beider Kolben 30, 40, in der die Axialanschläge 31, 41 dieser Kolben 30 bzw. 40 außer Eingriff mit den Axialanschlägen 16 bzw. 17 der Zugstange 11 sind und die Zugstange 11 freigestellt ist, sind der Druckraum 55 auf der ersten Kolbenseite 32 des Spannkolbens 30, ferner der Druckmittelraum 51 zwischen beiden Kolben 30 und 40 und der zwischen der ersten Kolbenseite 42 des Lösekolbens 40 und dem Zylinder 9, insbesondere dem Deckel 4, gebildete Druckraum 56 jeweils drucklos, so dass sich die in 1 gezeigte Endstellung ergibt. Man erkennt, dass die Zugstange 11 in Bezug auf die beiden Kolben 30, 40 keinerlei Berührung hat und freigestellt ist. Diese Endstellung gemäß 2 kann auch als Übergang von der Lösestellung in die Spannstellung angesehen werden. Soll ausgehend davon die Zugstange 11 in der Axialrichtung nach rechts zu Spannzwecken betätigt werden, so wird der Druckraum 55 und somit die erste Kolbenseite 32 des Spannkolbens 30 mit Druckmittel beaufschlagt. Dieses wird durch das Gehäuse 8 hindurch über innere Kanäle 75 von außen in den Druckraum 55 eingeleitet. Dadurch wird der Spannkolben 30 in 1 nach rechts verschoben. Die Federmittel 52 werden axial zusammengedrückt. Der Druckmittelraum 51 ist dabei drucklos gestellt. Der Spannkolben 30 wird axial so weit verschoben, bis dessen Axialanschlag 31, insbesondere radiale Anschlagfläche 33, axial an dem zugewandten ersten Axialanschlag 16 der Zugstange 11 anschlägt. Bei weiterer Axialverschiebung des Spannkolbens 30 wird die Zugstange 11 in 1 nach rechts gezogen, wodurch im Bereich des Werkstückspanners die Spannfunktion ausgelöst wird. Anschließend daran kann der Spannkolben 30 wieder in die Position gemäß 1 zurückbewegt werden. Hierzu wird der Druckmittelraum 51 und ferner der Druckraum 55 drucklos gestellt. Der Spannkolben 30 kann allein aufgrund der sich entspannenden Federmittel 52 wieder in die Endstellung gemäß 1 zurückgeschoben werden. Der Kontakt zwischen dem Spannkolben 30 und der Zugstange 11 ist dabei aufgehoben. Die Zugstange 11 ist wieder freigestellt.
  • Zum Lösen wird der Lösekolben 40 auf der ersten Kolbenseite 42 beaufschlagt, in der Weise, dass über Kanäle 76 Druckmittel in den Druckraum 56 eingeleitet wird, das die erste Kolbenseite 42 beaufschlagt. Der Druckmittelraum 51 zwischen beiden Kolben 30, 40 sowie der Druckraum 55 zwischen der ersten Kolbenseite 32 und der Stirnfläche 7 werden dabei druckfrei gestellt, so dass der Lösekolben 40 in 1 nach links verschoben werden kann. Die Federmittel 52 werden axial zusammengedrückt. Der Lösekolben 40 gelangt mit dem Axialanschlag 41 in Kontakt mit dem zweiten Axialanschlag 17 der Zugstange 11, die dadurch zum Lösen in 1 nach links verschoben wird. Diesen Zustand zeigt 2, wobei die Lösestellung mit Reinigung des Kegels der Spindel 23 (Übergabestellung) erreicht ist, dadurch, dass zusätzlich zum Druckraum 56 auch der Druckmittelraum 51 mit Druckmittel gleichen Drucks beaufschlagt wird und dadurch der Spannkolben 30 mit seiner ersten Kolbenseite 32 gegen die axialen, elastischen Druckstücke 60 drückt, die dadurch axial zusammengedrückt werden. Der Spannkolben wird mit seinem endseitigen axialen Fortsatz 39 nach links vorgeschoben und gegen die Endfläche 22 der Spindel 23 gedrückt. Durch die Druckmittelkanäle 38 und 24 wird Druckmittel durch die Spindel 23 hindurch zum Reinigen des Kegels der Werkstückaufnahme geblasen.
  • Die Betätigungseinrichtung wird mit Druckgas, insbesondere Druckluft, als Druckmittel beaufschlagt. Das Gehäuse 8 enthält zur Druckbeaufschlagung des Spannkolbens 30 innere Kanäle 75, die in den Druckraum 55 auf der ersten Kolbenseite 32 des Kolbens 30 münden und mit einer Druckmittelversorgung verbindbar sind. Zur Druckbeaufschlagung des Lösekolbens 40 enthält das Gehäuse 8 innere Kanäle 76, die in den Druckraum 56 auf der ersten Kolbenseite 42 des Lösekolbens 40 münden und mit einer Druckmittelversorgung verbindbar sind. Ferner enthält das Gehäuse 8 mindestens einen in den Druckmittelraum 51 zwischen beiden Kolben 30, 40 mündenden Kanal 77, der für die Überleitung von Druckmittel zur Endfläche 22 der Spindel 23 mit einer Druckmittelversorgung verbindbar ist.
  • Die beschriebene Betätigungseinrichtung 10 hat vielfältige Vorteile. Sie benötigt nur wenige Bauelemente, baut klein und kompakt und ist kostengünstig. Sie ermöglicht die Abfolge der Vorgänge Spannen, Lösen und Lösen mit gleichzeitiger Kegelreinigung. Dadurch, dass der Lösekolben 40 beim Lösen hinsichtlich des Axialweges mittels des Anschlages 66 begrenzt ist, wird die auf die Zugstange 11 ausgeübte Axialkraft reduziert lediglich auf das notwendige Maß. Durch Einstellen des Axialanschlages 66 vom Ende der Betätigungseinrichtung 10 her ist dieser Axialweg an die jeweiligen Gegebenheiten einstellbar. Entweder es werden hierzu die Rastbolzen 73 entfernt, so dass man mit einem Werkzeug Zugriff zu den Vertiefungen 72 hat und durch Beaufschlagung dieser eine Drehverstellung des Rohrteils 67 herbeiführen kann, oder es werden der Abschlussdeckel 5 und das Sensorgehäuse 15 entfernt, so dass man stirnseitig Zugriff auf den Rohrteil 67 und dessen Innensechskant 70 zu Verstellzwecken hat. Die jeweilige Drehstellung des Rohrteils 67 wird mittels der Rastbolzen 73 gesichert. Aufgrund der Einstellbarkeit des Axialweges des Lösekolbens 40 auf das reduzierte Maß der lediglich erforderlichen Axialkraft zum Ausstoßen der Zugstange 11 werden die Lager der Spindel 23, die durch die Stoßkräfte beim Lösen belastet sind, geschont und nur geringfügig belastet. Vorteilhaft ist ferner, dass die Spindel 23 einer Werkzeugmaschine sich ungehindert drehen kann und die Zugstange 11 in Grenzen frei axial verschiebbar und drehbar ist, da die Betätigungseinrichtung 10 räumlich feststehend und undrehbar am Gehäuse einer Werkzeugmaschine z. B. mittels des Flansches 6 befestigbar ist und somit nicht mit der Spindel 23 umläuft. Vorteilhaft ist ferner die in der Übergabestellung gemäß 2 mögliche Kegelreinigung des Kegels am Ende der Spindel 23. Dies ist in besonders einfacher Weise durch eine insofern dem Spannkolben 30 zusätzlich zugewiesene Aufgabe möglich, in der Stellung, in der sich der Lösekolben 40 in Lösestellung befindet. Wird der Lösekolben 40 zurück in die Endstellung gemäß 1 bewegt, wirken die axialen Druckstücke 60 derart auf den Spannkolben 30 ein, dass dieser von der Übergabestellung gemäß 2 in die Endstellung gemäß 1 gedrückt wird und damit der axiale Fortsatz 39 von der zugewandten Endfläche 22 der Spindel 23 wegbewegt wird. Dadurch besteht kein Kontakt zwischen der Endfläche 22 der Spindel 23 und dem Spannkolben 30, so dass die Spindel 23 freigestellt ist. Die Betätigungseinrichtung 10 dient zur Betätigung eines beschriebenen, nicht weiter dargestellten federlosen Werkzeugspanners, der infolge seiner Funktion beim Spannen zu einer undefinierten Position der Zugstange 11 führt. Die Zugstange 11 wird nach jedem Betätigungsvorgang ohne zusätzliche Zuführung von Druckmitteln freigestellt. Nach dem Spann- bzw. Lösevorgang besteht keine Verbindung zwischen den Kolben 30, 40 einerseits und der Zugstange 11 andererseits. Beide Kolben fahren in die definierte Endstellung zurück. Der Spannkolben 30 und der Lösekolben 40 sind zueinander verdrehgesichert. Auch wenn lediglich zwei Federmittel 52 dargestellt sind, können jedoch mehrere, z. B. insgesamt sechs, derartige Federmittel 52 vorgesehen sein, die die Aufgabe haben, nach dem Spann- oder Lösevorgang den Spannkolben 30 bzw. Lösekolben 40 in die Ausgangsstellung zurückzustellen. Auch wenn in den Zeichnungen nur lediglich zwei axiale Druckstücke 60 dargestellt sind, versteht es sich gleichwohl, dass davon eine größere Anzahl vorgesehen sein kann, z. B. zwölf Druckstücke 60.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10207415 A1 [0002]
    • - EP 1027947 B1 [0003]

Claims (37)

  1. Betätigungseinrichtung (10) zum axialen Bewegen einer Zugstange (11), mit einem Zylinder (9), in den ein Teil (13) der Zugstange (11) hineinragt und in dem zwei koaxiale, druckmittelbetriebene Kolben (30, 40) axial beweglich geführt sind, die zum Ziehen der Zugstange (11) in einer Axialrichtung zu Spannzwecken und zum gegensinnigen Stoßen der Zugstange (11) zu Lösezwecken ausgebildet und axial nachgiebig gegeneinander abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben (30, 40) an der Zugstange (11) nur zu deren Verschiebung zu Spannzwecken und zu Lösezwecken axial angreifen und bei übrigen axialen Kolbenbewegungen relativ zur Zugstange (11) unabhängig von dieser und frei beweglich sind.
  2. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine zum Ziehen zu Spannzwecken dienende Kolben (30) einen Axialanschlag (31) aufweist, der bei Druckbeaufschlagung einer ersten, der Zugstange (11) zugewandten Kolbenseite (32) an einem zugeordneten Axialanschlag (16) der Zugstange (11) zu deren Axialbewegung in der einen Axialrichtung zu Spannzwecken anschlägt, und dass der andere, zum Stoßen zu Lösezwecken dienende Kolben (40) einen Axialanschlag (41) aufweist, der bei Druckbeaufschlagung einer ersten Kolbenseite (42), die dem zu Spannzwecken dienenden Kolben (30) abgewandt ist, an einem zugeordneten Axialanschlag (17) der Zugstange (11) zu deren Axialbewegung in die gegensinnige Axialrichtung zu Lösezwecken anschlägt.
  3. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Axialanschlag (16, 17) der Zugstange (11) als jeweilige radiale Ringfläche (18, 19) ausgebildet ist.
  4. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die radialen Ringflächen (18, 19) in axialem Abstand voneinander an einem Ringteil (21) der Zugstange (11) vorgesehen sind.
  5. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstange (11) derart in das Gehäuse (8) des Zylinders (9) hineinragt, dass diese beide Kolben (30, 40) im Zentrum durchsetzt.
  6. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringteil (21) der Zugstange (11) axial zwischen den Axialanschlägen (31, 41) der beiden Kolben (30, 40) angeordnet ist.
  7. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Axialanschlag (31, 41) der beiden Kolben (30, 40) durch eine jeweils radiale Anschlagfläche (33, 43) gebildet ist, von denen eine (33) der einen Ringfläche (18) und die andere (43) der abgewandten anderen Ringfläche (19) der Zugstange (11) zugeordnet ist.
  8. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kolben (30, 40) einen zylindrischen, etwa rohrförmigen Kolbenteil (34, 44) und einen an einem Ende daran anschließenden, etwa tellerförmigen, im Gehäuse (8) des Zylinders (9) geführten und druckmittelbeaufschlagten Scheibenteil (35, 45) aufweist.
  9. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Kolben (30) mit seinem etwa rohrförmigen Kolbenteil (34) in Bezug auf den etwa rohrförmigen Kolbenteil (44) des anderen Kolbens (40) zentriert und etwa teleskopartig verschiebbar geführt ist.
  10. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Kolben (30) mit seinem etwa rohrförmigen Kolbenteil (34) auf dem etwa rohrförmigen Kolbenteil (44) des anderen Kolbens (40) angeordnet und relativ verschiebbar geführt ist.
  11. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Axialanschlag (31, 41) des jeweiligen Kolbens (30, 40) an dem Endbereich (36, 46) des etwa rohrförmigen zugeordneten Kolbenteils (34, 44) vorgesehen ist, der dem Scheibenteil (35, 45) abgewandt ist.
  12. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Axialanschlag (41), insbesondere die radiale Anschlagfläche (43), zumindest des einen Kolbens (40), z. B. des zum Stoßen der Zugstange (11) ausgebildeten Kolbens (40), an einem Element (47) vorgesehen ist, das an dem etwa rohrförmigen Kolbenteil (44) lösbar gehalten ist.
  13. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kolben (30, 40) relativ zueinander gegen Relativdrehung gesichert sind, z. B. mittels mindestens eines etwa achsparallelen Stiftes (48) an einem Kolben (40), der in eine zugeordnete, etwa achsparallele Bohrung (37) des anderen Kolbens (30) formschlüssig eingreift unter Belassung einer axialen Relativverschieblichkeit beider Kolben (30, 40).
  14. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (30), der zum Ziehen der Zugstange (11) zu Spannzwecken ausgebildet ist, an dem Endbereich (36) des etwa rohrförmigen Kolbenteils (34), das dem Scheibenteil (35) abgewandt ist, in einer Übergabestellung zur Anlage an einer Endfläche (22) einer Spindel (23) und zur Überleitung von Druckmittel, insbesondere von Druckluft, von einem inneren Druckmittelraum (51) des Zylinders (9) und aus diesem gespeisten inneren Druckmittelkanälen (38) an zugeordnete Kanäle (24) der Spindel (23) ausgebildet ist.
  15. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der etwa rohrförmige Kolbenteil (34) einen endseitigen axialen Fortsatz (39) aufweist, der in der Übergabestellung des Kolbens (30) aus dem Zylindergehäuse (8) axial vorsteht und unter Druck in dichter Anlageberührung mit der Endfläche (22) der Spindel (23) gehalten ist.
  16. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (30), der zum Ziehen der Zugstange (11) zu Spannzwecken ausgebildet ist, dann in der Übergabestellung gehalten ist, wenn der andere Kolben (40), der zum Stoßen der Zugstange (11) zu Lösezwecken ausgebildet ist, sich in einer das Lösen bewirkenden Lösestellung befindet.
  17. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kolben (30, 40) durch zwischen diesen wirksame, etwa achsparallel gerichtete und geführte Federmittel (52) nachgiebig gegeneinander abgestützt sind.
  18. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Kolben (30) unter der Wirkung der Federmittel (52) axial in die Endstellung gedrückt wird.
  19. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckmittelraum (51) im Zylinder (9) zwischen beiden Kolben (30, 40) und deren einander axial zugewandten zweiten Kolbenseiten (29, 49) gebildet ist, die der jeweiligen ersten Kolbenseite (32, 42) gegenüber liegen, und dass in der Lösestellung des einen, zum Stoßen der Zugstange (11) ausgebildeten Kolbens (40) dessen erste Kolbenseite (42) und bei zugleich erfolgender Überleitung von Druckmittel an die Endfläche (22) der Spindel (23) auch der zwischen beiden Kolben (30, 40) gebildete Druckmittelraum (51) mit Druckmittel unter dem gleichen Druck beaufschlagt wird, während der Druckraum (55), der zwischen der ersten Kolbenseite (32) des Kolbens (30) und dem Zylinder (9) gebildet ist, drucklos gestellt ist.
  20. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (30), der zum Ziehen der Zugstange (11) zu Spannzwecken ausgebildet ist, auf seiner ersten Kolbenseite (32), die dem anderen Kolben (40) axial abgewandt ist, vom Druckmittel beaufschlagbar ist und im Zylinder (9) einen Druckraum (55) begrenzt.
  21. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass bei Druckmittelbeaufschlagung der ersten Kolbenseite (32) des zum Ziehen der Zugstange (11) zu Spannzwecken ausgebildeten Kolbens (30) der zwischen beiden Kolben (30, 40) gebildete Druckmittelraum (51) drucklos gestellt ist.
  22. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass in der Stellung beider Kolben (30, 40), in der die Axialanschläge (31, 41) dieser außer Eingriff mit den Axialanschlägen (16, 17) der Zugstange (11) sind und die Zugstange (11) freigestellt ist, der Druckraum (55) auf der ersten Kolbenseite (32) des einen Kolbens (30), der Druckmittelraum (51) zwischen beiden Kolben (30, 40) und der zwischen der ersten Kolbenseite (42) des anderen Kolbens (40) und dem Zylinder (9) gebildete Druckraum (56) jeweils drucklos sind.
  23. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass dem Kolben (30), der zum Ziehen der Zugstange (11) zu Spannzwecken ausgebildet ist, axiale, elastische Druckstücke (60) zugeordnet sind, die bei Erreichen der Übergabestellung des Kolbens (30) axial zusammengedrückt werden und bei Entlastung des Kolbens (30) sich axial entspannen und den Kolben (30) aus der Übergabestellung heraus unter Abheben von der Endfläche (22) der Spindel (23) verschieben.
  24. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Druckstücke (60) zwischen der ersten Kolbenseite (32) des Kolbens (30) und einer zugewandten Stirnfläche (7) des Zylindergehäuses (8) angeordnet und wirksam sind.
  25. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Druckstücke (60) aus federbelasteten Kugeln (61) gebildet sind.
  26. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Druckstücke (60) im Zylindergehäuse (8), insbesondere in etwa achsparallelen Bohrungen (63) dieses, angeordnet sind.
  27. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Axialweg des Kolbens (40), der zum Stoßen der Zugstange (11) zu Lösezwecken ausgebildet ist, bei der Verschiebung der Zugstange (11) mittels eines Axialanschlages (66) einstellbar und begrenzt ist.
  28. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Axialanschlag (66) zentral innerhalb des Kolbens (40) angeordnet ist.
  29. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Axialanschlag (66) aus einem radial überstehenden Ringvorsprung (68) am Ende eines Rohrteils (67) gebildet ist und der Kolben (40), insbesondere dessen Scheibenteil (45), auf dem Rohrteil (67) geführt ist und zur Begrenzung des Axialweges am Ringvorsprung (68) anschlagen kann.
  30. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Axialanschlag (66), insbesondere dessen Rohrteil (67), im Gehäuse (8) des Zylinders (9) mittels Gewinde (69) verstellbar gehalten ist und zwischen dem Gehäuse (8) und dem Axialanschlag (66) Rastmittel (71) zur Sicherung der jeweils eingestellten Stellung dieses vorgesehen sind.
  31. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel (71) in Umfangsrichtung aufeinanderfolgende Vertiefungen (72), z. B. Nuten, einerseits und radiale, in die Vertiefungen (72) formschlüssig eingreifende Rastbolzen (73) andererseits aufweisen.
  32. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastbolzen (73) federbelastet sind.
  33. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (9) räumlich feststehend und undrehbar an einem Maschinengehäuse befestigbar ist, z. B. mittels eines gehäuseseitigen Flansches (6).
  34. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Beaufschlagung mit Druckgas, insbesondere Druckluft, als Druckmittel erfolgt.
  35. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (8) zur Druckbeschaufschlagung des zum Spannen vorgesehenen Kolbens (30) innere Kanäle (75) enthält, die in den Druckraum (55) auf der ersten Kolbenseite (32) des Kolbens (30) münden und mit einer Druckmittelversorgung verbindbar sind.
  36. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (8) zur Druckbeaufschlagung des zum Lösen vorgesehenen Kolbens (40) innere Kanäle (76) enthält, die in den Druckraum (56) auf der ersten Kolbenseite (42) des Kolbens (40) münden und mit einer Druckmittelversorgung verbindbar sind.
  37. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 36, gekennzeichnet durch mindestens einen in den Druckmittelraum (51) zwischen beiden Kolben (30, 40) mündenden Kanal (77), der für die Überleitung von Druckmittel zur Endfläche (22) der Spindel (23) mit einer Druckmittelversorgung verbindbar ist.
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