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Die
Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Kochfeldvorrichtungen
mit einer Ausgabevorrichtung zur Ausgabe einer Information an einen Bediener
sind bekannt. Beispielsweise wird mittels einer Anzeigeeinheit der
Betriebszustand einer Kochzone, wie z. B. eine für diese Kochzone eingestellte
Leistungsstufe, angezeigt.
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Die
Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Kochfeldvorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich des Bedienkomforts bereitzustellen.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
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Die
Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung mit einer Bedienvorrichtung,
die zumindest eine Ausgabevorrichtung zur Ausgabe einer Information
an einen Bediener aufweist.
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Es
wird vorgeschlagen, dass die Ausgabevorrichtung eine Ausgabeeinheit
aufweist, die für
zumindest ein Zubereitungsprogramm vorgesehen ist. Dadurch kann
ein besonders hoher Bedienkomfort erreicht werden. Die Kochfeldvorrichtung
weist vorzugsweise einen offenen Zubereitungsbereich auf, welcher
von einer Kochplatte zum Auflegen von einem Zubereitungsgeschirr
gebildet ist. Dieser Zubereitungsbereich ist vorzugsweise von der
Oberfläche der
Kochplatte gebildet und weist bezeichnete Zubereitungszonen auf,
die jeweils einem unterhalb der Kochplatte angeordneten Heizkörper zugeordnet sind.
Die Kochfeldvorrichtung kann insbesondere bei einem Kochfeld eingesetzt
werden, das zu einem eigenständigen
Betrieb vorgesehen ist und dabei unabhängig von einem weiteren Gargerät, wie z.
B. einem Backofen, ausgelegt ist. Die Ausgabeeinheit kann als optische
und/oder akustische Ausgabeeinheit ausgebildet sein.
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Unter
einem „Zubereitungsprogramm" kann in diesem Zusammenhang
insbesondere ein Programm zur Durchführung eines zumindest teilautomatischen
Zubereitungsbetriebs verstanden werden. Es kann insbesondere ein
Betriebsmodus der Kochfeldvorrichtung verstanden werden, bei welchem
Betriebsparameter für
den Zubereitungsbetrieb, wie z. B. eine Leistungsstufe, eine Temperatur,
eine Betriebsdauer, eine Startzeit usw., automatisch eingestellt
werden. Insbesondere ist einem Zubereitungsprogramm ein an eine
bestimmte Speise angepasster Zubereitungsbetrieb zugeordnet. Die
Kochfeldvorrichtung weist vorzugsweise eine Steuereinheit auf, die
im Zusammenwirken mit einer Heizeinrichtung zur Ausführung eines
zumindest teilautomatischen Zubereitungsbetriebs entsprechend dem
Zubereitungsprogramm vorgesehen ist. Die Kochfeldvorrichtung weist
außerdem
vorteilhafterweise eine Speichereinheit zur Speicherung von Daten
für die Zubereitungsprogramme
auf, wie insbesondere zur Speicherung von Betriebsparametern, Steuerbefehlen
zur Steuerung der Heizeinrichtung usw. für den automatischen Zubereitungsbetrieb.
Die Zubereitungsprogramme sind vorzugsweise voreingestellte Programme,
die im Werk programmiert werden bzw. in die Speichereinheit übertragen
werden. Die Steuereinheit steuert und/oder regelt eine Heizeinrichtung diesen
Daten entsprechend zur Ausführung
des Zubereitungsbetriebs. Bei einem „teilautomatischen" Zubereitungsbetrieb
kann dieser Zubereitungsbetrieb manuell gestartet werden und es
können
während
des Betriebs die automatisch eingestellten Betriebsparameter durch
den Bediener geändert
werden. Besonders vorteilhaft ist das Zubereitungsprogramm für einen
vollautomatischen Zubereitungsbetrieb ausgebildet, der ohne Eingriff
des Bedieners ausgeführt
werden kann.
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Die
für ein
Zubereitungsprogramm vorgesehene Ausgabeeinheit ist insbesondere
dazu ausgelegt, eine Information über das Zubereitungsprogramm
im Zusammenwirken mit der Steuereinheit auszugeben. Die Ausgabeeinheit
kann eine Information über
das Zubereitungsprogramm an einen Bediener vor einem Starten eines
mit diesem Zubereitungsprogramm ausführbaren Zubereitungsbetriebs ausgeben.
Beispielsweise kann mittels der Ausgabeeinheit der Bediener dazu
aufgefordert werden, ein bestimmtes Zubereitungsprogramm einzustellen.
Alternativ oder zusätzlich
kann der Bediener mittels der Ausgabeeinheit während der Ausführung des
entsprechenden Zubereitungsbetriebs und/oder nach dessen Abschluss über diesen
Zubereitungsbetrieb informiert werden. Unter einem „Zubereitungsbetrieb" kann in diesem Zusammenhang
insbesondere ein Betrieb zur Zubereitung einer Speise durch Zufuhr
von Wärme
verstanden werden, wie beispielsweise ein Gar-, Koch-, Bratbetrieb
usw.
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In
einer bevorzugten Ausführung
der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung eine
Zubereitungsseite, die wenigstens einen Zubereitungsbereich zum
Auflegen von zumindest einem Zubereitungsgeschirr umfasst, und eine
Eingabevorrichtung der Bedienvorrichtung aufweist, welche auf der
Zubereitungsseite angeordnet ist, wodurch eine kompakte Ausführung der
Kochfeldvorrichtung erreicht werden kann. Dies eignet sich insbesondere
bei der Ausbildung der Kochfeldvorrichtung als eigenständiges Kochfeld.
Außerdem
kann durch einen vorteilhaften Zugang der Eingabevorrichtung eine
komfortable Betätigung
erzielt werden. Die Eingabevorrichtung steht zweckmäßigerweise
in Wirkverbindung mit der Ausgabevorrichtung und ist vorteilhafterweise
mit einer Informationsausgabe der Ausgabeeinheit korreliert. Die
Eingabevorrichtung kann beispielsweise zu einer Auswahl durch einen Bediener
eines mittels der Ausgabeeinheit angezeigten Zubereitungsprogramms
dienen. Die Eingabevorrichtung kann vorteilhaft als Navigationsvorrichtung
ausgebildet sein, die z. B. zur Navigation in einer angezeigten
Bedieneroberfläche
dient.
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Außerdem wird
vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung eine Zubereitungsseite
aufweist, die wenigstens einen Zubereitungsbereich zum Auflegen
von zumindest einem Zubereitungsgeschirr umfasst, wobei die Ausgabevorrichtung
einen Ausgabebereich aufweist, der auf der Zubereitungsseite angeordnet
ist. Es kann durch eine hohe Sichtbarkeit der Ausgabevorrichtung
der Bedienkomfort weiter gesteigert werden. Unter einem „Ausgabebereich" kann in diesem Zusammenhang
insbesondere ein Abstrahlungsbereich zur Abstrahlung eines Signals, insbesondere
eines optischen Signals, verstanden werden. Die Ausgabeeinheit weist
hierbei z. B. ein Sendemittel zum Senden des Signals auf, wie z.
B. ein Leuchtmittel, welches auf der Zubereitungsseite angeordnet
ist.
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Es
können
außerdem
eine konstruktiv einfache Ausführung
und ein besonders einfacher und effektiver Reinigungsvorgang der
Kochfeldvorrichtung erreicht werden, wenn der Ausgabebereich und
der Zubereitungsbereich jeweils einen Flächenabschnitt einer ge meinsamen
bündigen
Fläche
bilden. Besonders vorteilhaft bildet der Ausgabebereich im Zusammenwirken
mit dem Zubereitungsbereich eine bündige Fläche.
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Es
kann ferner eine kompakte Ausführung erreicht
werden, wenn die Kochfeldvorrichtung eine Trägereinheit zur Lagerung der
Ausgabevorrichtung aufweist, die an den Zubereitungsbereich angrenzt.
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Des
Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit von einer Rahmeneinheit
zum zumindest teilweisen Umrahmen des Zubereitungsbereichs gebildet
ist. Hierdurch können
vorteilhaft Bauteile und Bauraum eingespart werden, und es kann eine
robuste Lagerung der Ausgabevorrichtung erreicht werden.
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In
einer bevorzugten Ausführung
der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung eine
Sensorvorrichtung zur Überwachung
eines Kochfeldbetriebs aufweist, mit welcher die Bedienvorrichtung
in Wirkverbindung steht, wodurch ein besonders effektiver und zuverlässiger Zubereitungsbetrieb
erreicht werden kann. Insbesondere dient die Sensorvorrichtung zur
Regelung eines mit einem Zubereitungsprogramm ausgeführten automatischen Zubereitungsbetriebs,
indem das Einhalten von Betriebsparametern des Zubereitungsprogramms überwacht
wird.
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In
diesem Zusammenhang kann eine vorteilhafte Anwendungsflexibilität erreicht
werden, wenn die Sensorvorrichtung von einem Bediener betätigbar ist.
Unter einem „Betätigen" kann insbesondere ein
Einschalten und/oder Ausschalten verstanden werden. Hierzu weist
die Kochfeldvorrichtung vorteilhafterweise ein Schaltmittel auf,
das zumindest zum Einschalten einer Sensorik der Sensorvorrichtung vorgesehen
ist. Dieses Schaltmittel kann Teil der Sensorvorrichtung sein oder
es kann als Teil der Bedienvorrichtung ausgebildet sein.
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Eine
besonders einfache und komfortable Bedienung kann erreicht werden,
wenn die Kochfeldvorrichtung eine Steuereinheit aufweist, die dazu
vorgesehen ist, bei einem Betätigen
der Sensorvorrichtung im Zusammenwirken mit der Ausgabeeinheit eine
Information, insbesondere über
ein Zubereitungsprogramm, auszugeben. Beispielsweise kann bei der
Betätigung
der Sensorvorrichtung ein Ausgabemodus der Ausgabeeinheit durch
die Sensoreinheit eingeschaltet werden, indem der Bediener dazu aufgefordert
wird, ein Zubereitungsprogramm für
einen automatischen Zubereitungsbetrieb auszuwählen.
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Ferner
wird vorgeschlagen, dass die Ausgabeeinheit eine Anzeigeeinheit
zur Anzeige von zumindest einer Bezeichnung wenigstens eines Zubereitungsprogramms
für den
Zubereitungsbetrieb aufweist, wodurch eine komfortable und schnelle
Bedienung erreicht werden kann.
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In
diesem Zusammenhang kann eine kostengünstige und kompakte Ausführung der
Ausgabeeinheit erreicht werden, wenn die Anzeigeeinheit zumindest
eine Segmentanzeige aufweist. Hierbei kann die Bezeichnung des Zubereitungsprogramms
als Buchstabe, Zahl und/oder Kombination von Buchstabe und/oder
Zahl ausgebildet sein.
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Eine
besonders hohe Benutzerfreundlichkeit kann außerdem erreicht werden, wenn
die Anzeigeeinheit ein Anzeigemittel zur Anzeige von zumindest einer
wörtlichen
Bezeichnung wenigstens eines Zubereitungsprogramms aufweist. Unter
einer „wörtlichen" Bezeichnung kann
insbesondere eine Bezeichnung mittels eines Worts verstanden werden. Dieses
Wort kann vollständig
oder abgekürzt
angezeigt werden. Hierdurch kann ein Benutzer, insbesondere ein
unerfahrener Benutzer, über
die Art des Zubereitungsprogramms informiert werden, ohne dafür eine Gebrauchsanweisung
heranziehen zu müssen.
Hierbei wird die Bezeichnung vorteilhafterweise in Klarschrift angezeigt,
indem beispielsweise Speisebezeichnungen, wie „Fleisch", „Gemüse" usw., und/oder Zubereitungsarten,
wie „Kochen", „Braten", „Garen" usw., angezeigt
werden.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Bedienvorrichtung zumindest
eine berührungsempfindliche
Eingabevorrichtung aufweist, wodurch eine hohe Flexibilität in der
Anwendung der Bedienvorrichtung, insbesondere im Zusammenwirken
mit der Ausgabeeinheit, erreicht werden kann.
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Unter
einer „berührungsempfindlichen" Eingabevorrichtung
kann in diesem Zusammenhang insbesondere eine Eingabevorrichtung
verstanden werden, die zur weitestgehend drucklosen Eingabe vorgesehen
ist, wie z. B. ein Touchfeld. Dabei kann die Eingabeeinheit mit
einem Berührungsdetektor
versehen sein, welcher z. B. mittels eines kapazitiven Sensierens
eine Berührung,
insbesondere eine drucklose Berührung
einer Oberfläche
der Eingabeeinheit, detektieren kann. Alternativ oder zusätzlich kann
die Berührungsempfindlichkeit
der Eingabeeinheit durch eine widerstandsgesteuerte Erfassung erreicht
werden. Dabei weist die Eingabeeinheit vorzugsweise zumindest zwei
leitfähige
Schichten auf, die bei einer Berührung
einer Oberfläche
der Eingabeeinheit mit einem leichten Druck in Kontakt zueinander
kommen, wobei die Berührung
mittels des Widerstands dieses Kontakts erfasst werden kann. Eine
auf dem Prinzip einer Lichtschranke basierende Erfassung einer Berührung, insbesondere
einer drucklosen Berührung,
z. B. mittels Infrarotstrahlungsquellen, ist ebenfalls denkbar.
In einer weiteren Ausführung
kann die Eingabeeinheit ferner zum Detektieren der Berührung durch
eine Schallwellen gesteuerte Erfassung, die z. B. durch den Einsatz
von piezoelektrischen Elementen erreicht werden kann, vorgesehen sein.
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Es
können
ferner Bauteile und Bauraum eingespart werden, wenn die Ausgabeeinheit
zumindest einen Teilbereich der Eingabevorrichtung bildet. Vorteilhafterweise
ist die Ausgabeeinheit als Touch-Display ausgebildet.
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Die
Benutzerfreundlichkeit kann außerdem weiter
erhöht
werden, wenn die Bedienvorrichtung eine Eingabevorrichtung aufweist,
die im Zusammenwirken mit der Ausgabeeinheit zur Ausführung eines Zubereitungsprogramms über ein
Bedienmenü vorgesehen
ist. Beispielsweise kann das Bedienmenü als eine Liste von Lebensmitteln,
Gerichten und/oder Zubereitungsarten ausgebildet sein, die der Bediener durch
die Betätigung
der Eingabevorrichtung als Navigationsvorrichtung, wie z. B. mit
Hilfe einer Scroll-Funktion, anzeigen lassen und gegebenenfalls auswählen kann.
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In
diesem Zusammenhang können
eine hohe Anwendungsflexibilität
und eine feine Einstellung eines Zubereitungsprogramms erreicht
werden, wenn das Bedienmenü zumindest
zwei Menüebenen aufweist.
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Vorteilhafterweise
weist die Kochfeldvorrichtung eine Steuereinheit auf, die im Zusammenwirken mit
der Ausgabeeinheit zur wahlweisen Ausgabe einer Information in zumindest
zwei Sprachen vorgesehen ist, wodurch die Benutzerfreundlichkeit
weiter erhöht
werden kann. Es können
außerdem
Herstellungsaufwand und Herstellungszeit vorteilhaft eingespart
werden, indem auf die Abstimmung einer gefertigten Kochfeldvorrichtung
auf ein bestimmtes Lieferungsland verzichtet werden kann. Die Kochfeldvorrichtung
ist vor zugsweise mit einer Speichereinheit zum Speichern von verschiedenen
sprachlichen Ausführungen
der Ausgabeeinheit vorgesehen. Das Ausgabemittel ist insbesondere
zur wahlweisen Ausgabe der Information in zumindest zwei Sprachen
vorgesehen, indem der Bediener mit Hilfe eines Bedienmittels der
Kochfeldvorrichtung eine Wahl zwischen den angebotenen Sprachen
treffen kann.
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Weitere
Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die
Ansprüche
enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch
einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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Es
zeigen:
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1 ein
Kochfeld mit vier Kochzonen und einer Bedienvorrichtung in einer
Ansicht von oben,
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2 eine
Schnittansicht des Kochfelds aus 1,
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3a die
Bedienvorrichtung mit einem Display und berührungsempfindlichen Eingabefeldern,
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3b eine
weitere Ausführung
der Bedienvorrichtung mit einem berührungsempfindlichen Display,
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3c eine
weitere Ausführung
der Bedienvorrichtung mit einer Segmentanzeige,
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4 eine
mittels der Bedienvorrichtung angezeigte Bedieneroberfläche zur
Auswahl von Automatikprogrammen,
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5 die
Bedieneroberfläche
in einer englischen Fassung,
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6 eine
alternative Ausführung
des Kochfelds mit einer in einem Rahmen integrierten Bedienvorrichtung
und
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7 eine
schematische Darstellung einer Schaltung des Kochfelds.
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1 zeigt
eine als Kochfeld ausgebildete Kochfeldvorrichtung 10 in
einer Ansicht von oben. Die Kochfeldvorrichtung 10 weist
eine Kochplatte 12 auf, die als Keramikplatte ausgebildet
ist und deren Oberfläche
einen Zubereitungsbereich 14 zum Auflegen von Zubereitungsgeschirren,
wie z. B. einem als Kochtopf ausgebildeten Zubereitungsgeschirr 16, aufweist
(siehe 7). Unterhalb der Kochplatte 12 ist eine
Heizeinrichtung 18 angeordnet, die einen Satz von Heizkörpern zum
Heizen eines aufgelegten Zubereitungsgeschirrs aufweist. In diesem
Beispiel umfasst die Heizeinrichtung 18 vier Heizkörper 20, die
jeweils als Heizwiderstand ausgebildet sind (siehe 2).
Die Ausführung
der Kochfeldvorrichtung 10 für einen Induktionsbetrieb,
wobei die Heizkörper 20 jeweils
als Induktionsspule ausgebildet sind, ist ebenfalls denkbar. Der
Zubereitungsbereich 14 ist ein zusammenhängender
Bereich und weist vier Zubereitungszonen 22.1 bis 22.4 auf,
die jeweils einem der Heizkörper 20 zugeordnet
und oberhalb dieses Heizkörpers 20 angeordnet
sind. Die Zubereitungszonen 22 sind mittels jeweils einer
Markierung im Zubereitungsbereich 14 gekennzeichnet. Die
Kochplatte 12 bzw. der Zubereitungsbereich 14 ist
mittels einer Rahmeneinheit 24, beispielsweise aus einem Edelstahl,
umrahmt, die im montierten Zustand an einer nicht näher dargestellten
Arbeitsplatte angrenzt. Die Kochfeldvorrichtung 10 ist
ferner mit einer Sensorvorrichtung 26 versehen, die zur Überwachung
eines Zubereitungsbetriebs der Kochfeldvorrichtung 10 dient,
wobei von der Sensorvorrichtung 26 ein erstes, sich über den
Zubereitungsbereich 14 erhebendes und unten näher beschriebenes
Sensormittel 28 zu sehen ist (siehe 7). In der
Ansicht von 1 ist die Zubereitungsseite 30 der
Kochfeldvorrichtung 10 zu sehen, auf welcher der Zubereitungsbereich 14 mit
den Zubereitungszonen 22 angeordnet ist. Auf dieser Zubereitungsseite 30 ist
ferner eine Bedienvorrichtung 32 angeordnet, die zur Bedienung
der Kochfeldvorrichtung 10 vorgesehen ist. Die Bedienvorrichtung 32 kann
verschiedene Ausführungen
aufweisen, die anhand von den 3a bis 3c weiter
unten beschrieben werden. In diesen Ausführungsbeispielen weist die
Bedienvorrichtung 32 eine Ausgabevorrichtung 34a, 34b bzw. 34c zur
Ausgabe einer Information an einen Bediener sowie eine Eingabevorrichtung 36a, 36b bzw. 36c für eine Eingabe durch
den Bediener auf. Die Ausgabevorrichtung 34 und die Eingabevorrichtung 36 sind
in 1 auf schematische Weise mittels gestrichelter
Rechtecke dargestellt. Die Bedienvorrichtung 32 ist im
Bereich der unteren Seite der Kochplatte 12 angeordnet. Hierbei
entspricht die untere Seite der Kochplatte 12 der Seite,
die unter normalen Bedienbedingungen der Kochfeldvorrichtung 10 dem
Bediener zugewandt ist bzw. den kleinsten Abstand zum Bediener aufweist.
Ist die Kochfeldvorrichtung 10 in einer Arbeitsplatte integriert,
weist die untere Seite den kleinsten Abstand zu einer Kante der
Arbeitsplatte auf.
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2 zeigt
in einer Schnittansicht entlang einer Linie II-II in 1 die
Anordnung der den Zubereitungsbereich 14 bildenden Kochplatte 12,
unterhalb welcher einer der Heizkörper 20 angeordnet
ist. Zur Lagerung der Heizkörper 20 ist
eine Stützeinheit 38 vorge sehen.
Es ist ferner ein weiteres Sensormittel 40 der Sensorvorrichtung 26 zu
sehen, welches vom Zubereitungsbereich 14 überdeckt
ist, unterhalb der Kochplatte 12 und oberhalb des Heizkörpers 20 angeordnet
ist und dessen Funktion weiter unten beschrieben wird. An den Zubereitungsbereich 14 grenzt
die Bedienvorrichtung 32 an. In jeder der anhand von den 3a bis 3c unten
beschriebenen Ausführungen
weist die Ausgabevorrichtung 34 eine Ausgabeeinheit 42 auf,
die als Anzeigeeinheit zur Anzeige einer Bezeichnung zum Kennzeichnen eines
automatischen Zubereitungsprogramms der Kochfeldvorrichtung 10 vorgesehen
ist. Die Ausgabeeinheit 42 weist in jeder Ausführung einen
optischen Ausgabebereich 44 auf, über welchen ein optisches Signal
S abgestrahlt wird. Dieses optische Signal S wird von einem nicht
näher dargestellten Leuchtmittel
der Ausgabeeinheit 42 erzeugt. Ferner ist die Ausgabeeinheit 42 mittels
einer Trägereinheit 46 in
der Kochfeldvorrichtung 10 gelagert. In 2 sind
die Trägereinheit 46 und
die Ausgabeeinheit 42 jeweils mittels schraffierter Bereiche
schematisch dargestellt, wobei die Art der Schraffuren keinen direkten
Zusammenhang mit dem Material der Trägereinheit 46 und
der Ausgabeeinheit 42 darstellt. Die Trägereinheit 46 grenzt
an die Kochplatte 12 an. Der Ausgabebereich 44 und
der Zubereitungsbereich 14 entsprechen jeweils einem Flächenabschnitt
einer gemeinsamen bündigen
Fläche 48,
die von der Rahmeneinheit 24 komplett umrahmt ist. In einer
weiteren Ausführungsform
ist denkbar, dass der Ausgabebereich 44 an den Zubereitungsbereich 14 angrenzt, wobei
der Ausgabebereich 44 im Zusammenwirken mit dem Zubereitungsbereich 14 eine
bündige
Fläche bildet.
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Verschiedene
Ausführungsformen
der in den 1 und 2 abstrakt
dargestellten Bedienvorrichtung 32 bzw. deren Ausgabevorrichtung 34 und Eingabevorrichtung 36 sind
anhand von den 3a bis 3c näher dargestellt.
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3a zeigt
eine erste Ausführung
der Bedienvorrichtung 32 mit einer Ausgabevorrichtung 34a und
einer Eingabevorrichtung 36a. Die Ausgabevorrichtung 34a weist
eine Ausgabeeinheit 42a auf, die als Display, insbesondere
als LCD-Display, ausgebildet ist. Die Oberfläche des Displays bildet einen
Ausgabebereich 44a. Mittels der Ausgabeeinheit 42a wird
im Betrieb eine Bedieneroberfläche 50 angezeigt,
die mit Zahlen, Symbolen und/oder Text in Klarschrift ausgestaltet
werden kann. Eine weitere Ausführung
der Ausgabeeinheit 42a ist denkbar, in welcher Mittel zur
Erzeugung des optischen Signals S unterhalb eines transparenten
Teilbereichs der Kochplatte 12 angeordnet sind und die
anzuzeigenden Objekte der Bedieneroberfläche 50 auf die Unterseite der
Kochplatte 12 projiziert werden. Die Eingabevorrichtung 36a ist
mit einem Satz von Bedienelementen 52a, 54a, 56a versehen,
die jeweils von einem berührungsempfindlichen
Feld (oder Touchfeld) gebildet sind. Der Klarheit halber sind die
Felder mittels gestrichelter Rechtecke schematisch dargestellt.
Mittels der Bedienelemente 52a, die jeweils einer der Zubereitungszonen 22 zugeordnet
sind, kann der Bediener die Anzeige für die entsprechende Zubereitungszone 22 in
der Ausgabeeinheit 42a einschalten. Die weiteren Bedienelemente 54a dienen
zur Navigation in der mittels der Ausgabeeinheit 42a angezeigten Bedieneroberfläche 50.
Die mit Pfeilen gekennzeichneten Bedienelemente 54a dienen
beispielsweise zur Navigation zwischen verschiedenen Feldern 58, während mit
einem weiteren Bedienelement 54a, das in der Figur mit
der Bezeichnung „OK" gekennzeichnet ist,
eine einem selektierten Feld 58 zugeordnete Funktion betätigt werden
kann. Es ist ferner ein weiteres Bedienelement 56a vorgesehen,
das dazu dient, die Sensorvorrichtung 26 bzw. die Überwachungsfunktion
der Sensorvorrichtung 26 zu betätigen, insbesondere ein- und auszuschalten.
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In 3b ist
eine weitere Ausführungsform der
Bedienvorrichtung 32 mit einer Ausgabevorrichtung 34b und
einer Eingabevorrichtung 36b dargestellt. Die Ausgabevorrichtung 34b weist
eine als Touch-Display ausgebildete Ausgabeeinheit 42b auf. Die
Oberfläche
der Ausgabeeinheit 42b bildet einen Ausgabebereich 44b,
welcher als ein berührungsempfindlicher
Teilbereich 60 der Eingabevorrichtung 36b dient.
Hierbei können
zusätzliche
Bedienelemente zur Navigation in der Bedieneroberfläche 50 eingespart
werden. Diese Navigation erfolgt mit Hilfe einer angezeigten Leiste 62,
mittels welcher der Bediener sich eine Liste von Feldern 58 mit
Hilfe einer Scroll-Funktion anzeigen lassen kann. Die Auswahl einer
Zubereitungszone 22 bzw. das Betätigen der Sensorvorrichtung 26 kann
innerhalb der Bedieneroberfläche 50 erfolgen,
und/oder es können
weitere Bedienelemente 52b, 56b für die Eingabevorrichtung 36b vorgesehen
sein, die die gleiche Funktion wie die Bedienelemente 52a, 56a im
vorherigen Ausführungsbeispiel
aufweisen.
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3c zeigt
eine weitere Ausführungsform der
Bedienvorrichtung 32, die mit einer Ausgabevorrichtung 34c und
einer Eingabevorrichtung 36c versehen ist. Die Ausgabevorrichtung 34c weist
eine Ausgabeeinheit 42c auf, die eine als Segmentanzeige 64 ausgebildete
Anzeigeeinheit umfasst. Diese Segmentanzeige 64 weist einen
Satz von beleuchtbaren Segmenten, wie z. B. LED-Segmenten, auf, mittels
welcher ein Buchstabe, eine Zahl, eine Kombination von Buchstabe
und Zahl usw. angezeigt werden kann. Die Oberfläche der Segmentanzeige 64 bildet
einen Ausgabebereich 44c. Die Eingabevorrichtung 36c weist
einen Satz von Bedienelementen 53c auf, die zum Scrollen
von angezeigten Bezeichnun gen bzw. zur Auswahl einer Funktion, die
diesen Bezeichnungen zugeordnet ist, dienen. Die Bedienelemente 53c sind
jeweils von einer Bedientaste gebildet. Eine Ausführung der
Bedienelemente 53c als Touchfeld oder eine Kombination
von Bedientasten und Touchfeldern für die Eingabevorrichtung 36c sind
denkbar.
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Die
in den 3a bis 3c dargestellten Ausgabeeinheiten 42a, 42b, 42c sind
in zumindest einem Betriebsmodus der Kochfeldvorrichtung 10 jeweils
für ein
Zubereitungsprogramm zur Durchführung
eines automatischen Zubereitungsbetriebs vorgesehen. Insbesondere
dienen sie als Anzeigeeinheit zur Anzeige einer Bezeichnung eines
Zubereitungsprogramms. In den Ausführungen der 3a und 3b dienen
die Ausgabeeinheiten 42a, 42b jeweils als Anzeigemittel 66a bzw. 66b zur
Anzeige von wörtlichen
Bezeichnungen eines Zubereitungsprogramms. Dies ist in 4 näher beschreiben.
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4 zeigt
eine Ausführung
der Bedieneroberfläche 50,
die mittels der Ausgabeeinheiten 42a, 42b angezeigt
werden kann. Diese weist Felder 58 auf, die als Textfelder
ausgebildet sind und in welchen jeweils eine wörtliche Bezeichnung von Lebensmitteln
in Form einer Klarschrift angezeigt wird. Die Bedieneroberfläche 50 ist
als ein Bedienmenü 68 ausgebildet
und weist zwei Menüebenen 70 auf.
In der ersten Menüebene 70.1 ist
eine Liste von Oberbegriffen ausgeführt, wie z. B. „Gemüse", „Fleisch" usw. Mittels der
entsprechenden Eingabevorrichtung 36a bzw. 36b,
und zwar mittels der Bedienelemente 54a bzw. des berührungsempfindlichen
Teilbereichs 60, kann der Bediener einen Oberbegriff selektieren. Durch
Berühren
des mit „OK" bezeichneten Bedienelements 54a bzw.
durch Berührung
des entsprechenden Felds 58 im Teilbereich 60 erscheint
eine Liste von Lebensmitteln, die dem ausgewählten Oberbegriff zugeordnet
ist. Diese Liste erscheint in einer zweiten Menüebene 70.2. Jeder
wörtlichen
Bezeichnung der zweiten Menüebene,
wie z. B. „Kartoffel", „Broccoli", „Möhren" usw., ist ein Zubereitungsprogramm
zugeordnet, das zur automatischen Ausführung eines Zubereitungsbetriebs
vorgesehen ist. Einem Zubereitungsprogramm ist ein Satz von Zubereitungsbetriebsparametern
zugeordnet, die auf einen an die ausgewählte Speise angepassten Zubereitungsbereich
abgestimmt sind. Diese Zubereitungsbetriebsparameter sind z. B.
als Leistungsstufe für
einen Heizkörper 20,
als Temperatur, Zubereitungsdauer, Leistungsanstieg usw. ausgebildet.
Der Zubereitungsbetrieb kann nach Auswahl des Zubereitungsprogramms
automatisch, d. h. ohne jeglichen Eingriff des Bedieners, ausgeführt werden.
Hierbei werden die Zubereitungsbetriebsparameter durch eine Steuereinheit 72 (siehe 7)
automatisch eingestellt. Nach dem Starten des entsprechenden Zubereitungsbetriebs
wird die Bezeichnung des ausge wählten
Zubereitungsprogramms angezeigt. Es können außerdem die dem Zubereitungsprogramm
zugeordneten Zubereitungsbetriebsparameter angezeigt werden. Ferner
kann die restliche Zubereitungszeit bis zum Ende des Zubereitungsbetriebs
angezeigt werden. Alternativ oder zusätzlich können in den Textfeldern 58 wörtliche
Bezeichnungen für
Zubereitungsarten, wie z. B. die Oberbegriffe „Kochen", „Braten", „Garen" usw., in der ersten
Menüebene 70.1 angezeigt
werden. In der zweiten Menüebene 70.2 können dann
z. B. Bezeichnungen wie „rosa", „mittel", „durch" usw. angezeigt werden.
Hierbei ist ein Zubereitungsprogramm einem Paar von Bezeichnungen
für eine
Zubereitungsart und für
ein Lebensmittel, wie z. B. dem Paar „Kochen" und „Kartoffeln", zugeordnet. Erst
durch die Auswahl einer Zubereitungsart und eines Lebensmittels
kann ein Zubereitungsbetrieb nach dem entsprechenden Zubereitungsprogramm,
wie z. B. „Kartoffeln
kochen" gestartet
werden.
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In
der Ausführung
der Ausgabeeinheit 42c wird eine Bezeichnung eines Zubereitungsprogramms
angezeigt, die in Form von Zahlen, Buchstaben oder einer Kombination
von einem Buchstabe und einer Zahl, wie z. B. „A3", „P6" usw., erfolgen kann.
Die Zuordnung der Bezeichnungen zu verschiedenen Speisen und Zubereitungsarten
kann beispielsweise einer mit der Kochfeldvorrichtung 10 mitgelieferten
Bedienungsanleitung entnommen werden.
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6 zeigt
eine weitere Ausführungsform der
Kochfeldvorrichtung 10. Es sind die Kochplatte 12 mit
dem Zubereitungsbereich 14, die Zubereitungszonen 22 und
das Sensormittel 28 zu erkennen. Die Kochplatte 12 ist
von einer Rahmeneinheit 76 umrahmt, die z. B. aus Edelstahl
hergestellt ist. Seitlich der Kochplatte 12 weist die Rahmeneinheit
einen Rahmenteilbereich 78 auf, welcher breiter als der restliche
Teil der Rahmeneinheit 76 ausgebildet ist. Hierbei bezieht
sich der Begriff „seitlich" auf eine Seite der
Kochplatte 12, die an der unteren Seite angrenzt bzw. senkrecht
zur unteren Seite steht, und zwar hier beispielsweise auf die rechte
Seite der Kochplatte 12. Im Rahmenteilbereich 78 ist
eine Bedienvorrichtung 80 angeordnet, die eine Ausgabevorrichtung 82 und
eine Eingabevorrichtung 84 aufweist. Hiermit ist die Bedienvorrichtung 80 seitlich
der Kochplatte 12 bzw. des Zubereitungsbereichs 14 angeordnet.
Die Rahmeneinheit 76 bildet eine Trägereinheit 81 zur
Lagerung der Bedienvorrichtung 80 bzw. der Ausgabevorrichtung 82,
die an die Kochplatte 12 bzw. den Zubereitungsbereich 14 angrenzt.
Die Ausgabevorrichtung 82 und die Eingabevorrichtung 84 weisen
die gleiche Funktion wie die Ausgabevorrichtung 34 bzw.
die Eingabevorrichtung 36 auf. Insbesondere weist die Ausgabevorrichtung 82 eine der oben
beschriebenen Ausgabeeinheiten 42a bis 42c auf.
Zur detaillierten Erläuterung
dieser Vorrichtungen wird auf die obige Beschreibung verwiesen.
In einer weiteren Ausführungsform
der Kochfeldvorrichtung 10 ist denkbar, dass eine Bedienvorrichtung
auf zwei Bereiche verteilt ist. Beispielsweise kann die Eingabevorrichtung 84 im
Bereich der Unterseite der Kochplatte 12 angeordnet sein,
während
die Ausgabevorrichtung 82 seitlich der Kochplatte 12 angeordnet
ist. Die umgekehrte Konfiguration ist ebenfalls denkbar. In einer
weiteren Ausführungsform
ist denkbar, dass die Ausgabevorrichtung 82 und/oder die Eingabevorrichtung 84 in
einer Arbeitsplatte integriert sind. Eine Integration in einem weiteren
Hausgerät, wie
z. B. einer Dunstabzugshaube, ist ebenfalls denkbar.
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Eine
typische Ausführung
eines Zubereitungsbetriebs nach einem bestimmten Zubereitungsprogramm
wird anhand der schematischen Darstellung der Kochfeldvorrichtung 10 in 7 beschrieben.
Es ist die Kochplatte 12 zu erkennen, auf welche ein Zubereitungsgeschirr 16 durch
einen Bediener aufgelegt wurde. Unterhalb der Kochplatte 12 sind das
Sensormittel 40 der Sensorvorrichtung 26 und der
Heizkörper 20 zu
erkennen. Die Sensorvorrichtung 26 weist außerdem das
Sensormittel 28 auf, welches den Zubereitungsbereich 14 überragt.
Dieses Sensormittel 28 ist als Temperatursensor zur berührungslosen
Erfassung der Temperatur des Zubereitungsgeschirrs 16 ausgebildet.
Es ist in diesem Beispiel als Pyrometer ausgebildet. Das Sensormittel 40,
welches von der Kochplatte 12 bzw. der Zubereitungszone 22.4 überdeckt
ist, ist ebenfalls als Temperatursensor ausgebildet, der zur Erfassung
der durchschnittlichen Temperatur der Kochplatte 12 und/oder
zur Erfassung der Temperatur des Zubereitungsgeschirrbodens dient.
Das Sensormittel 40 kann als Element einer Bratsensorik
insbesondere auf die Regelung eines Bratbetriebs abgestimmt werden.
Die Sensormittel 28 und 40 stehen mit einer Steuereinheit 72 in
Wirkverbindung. Diese Steuereinheit 72, die außerdem mit
dem Heizkörper 20 in
Wirkverbindung steht, ist insbesondere dazu ausgelegt, einen Betrieb
des Heizkörpers 20 in
Abhängigkeit von
durch die Sensormittel 28, 40 erfassten Kenngrößen zu steuern
und/oder zu regeln. Die Steuereinheit 72 weist insbesondere
eine Recheneinheit auf, die z. B. als Mikroprozessor oder Mikrokontroller
ausgebildet ist. In Wirkverbindung mit der Steuereinheit 72 steht
die Bedienvorrichtung 32 mit der Ausgabevorrichtung 34 und
der Eingabevorrichtung 36. Hierbei können die in 3a bis 3c dargestellten
Ausführungen
der Bedienvorrichtung 32 betrachtet werden. Die Kochfeldvorrichtung 10 weist
ferner eine Speichereinheit 74 auf, die mit der Steuereinheit 72 verbunden
ist und in welcher Daten für
Zubereitungsprogramme gespeichert sind, wie insbesondere die oben
beschriebenen Bezeichnungen und die entsprechenden Zubereitungsbetriebsparameter.
Die Spei chereinheit 74 wird vorzugsweise vorprogrammiert
bei dem Zusammenbau der Kochfeldvorrichtung 10 eingebaut.
-
Es
wird angenommen, dass der Bediener mittels der Eingabevorrichtung 36,
wie z. B. mittels des Bedienelements 56a (3a)
der Eingabevorrichtung 36a, die Sensorvorrichtung 26 einschaltet. Hierdurch
wird automatisch durch die Steuereinheit 72 ein automatischer
Modus der Kochfeldvorrichtung 10 eingeschaltet, in welchem
der Betrieb mit einem Zubereitungsprogramm möglich ist. Diese Aktivierung
wird dem Bediener über
die Ausgabeeinheit 42 angezeigt. Hierbei wird der Bediener
dazu aufgefordert, ein Zubereitungsprogramm auszuwählen. Der Bediener
kann zunächst über die
Eingabevorrichtung 36 eine der Zubereitungszonen 22 auswählen, bei welcher
der automatische Zubereitungsbetrieb auszuführen ist, wie z. B. mittels
der Bedienelemente 52a der Eingabevorrichtung 36a.
Durch die oben beschriebene Navigation in der Bedieneroberfläche 50 kann
der Bediener ein Lebensmittel und/oder eine Zubereitungsart auswählen. Nach
Bestätigung
der Auswahl wird der entsprechende Zubereitungsbetrieb gestartet.
Hierbei liest die Steuereinheit 72 die entsprechenden Zubereitungsbetriebsparameter
in der Speichereinheit 74 und steuert den Heizkörper 20 diesen
Zubereitungsbetriebsparametern entsprechend. Der Zubereitungsbetrieb
wird mittels der Steuereinheit 72 im Zusammenwirken mit
der Sensorvorrichtung 26 geregelt.
-
Mittels
der Ausgabeeinheit 42 kann im Zusammenwirken mit der Steuereinheit 72 eine
Sprache für
die Bedieneroberfläche 50 ausgewählt werden.
Die Ausführung
der Bedieneroberfläche 50 in englischer
Sprache ist in 5 gezeigt. Die verschiedenen
sprachlichen Ausführungen
der Bedieneroberfläche 50 sind
in der Speichereinheit 74 gespeichert.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
ist denkbar, dass die Ausgabevorrichtung 34 bzw. 82 im
Zusammenwirken mit der Steuereinheit 72 zur Programmierung
einer Zubereitungsprogramms durch einen Bediener dient. Mittels
der Ausgabeeinheit 42 kann z. B. ein Betriebsmodus eingeschaltet
werden, in welchem die für
einen Zubereitungsbetrieb von dem Bediener eingestellten Zubereitungsparameter unter
einer vom Bediener wählbaren
Bezeichnung aufgenommen bzw. in die Speichereinheit 74 gespeichert
werden.
-
- 10
- Kochfeldvorrichtung
- 12
- Kochplatte
- 14
- Zubereitungsbereich
- 16
- Zubereitungsgeschirr
- 18
- Heizeinrichtung
- 20
- Heizkörper
- 22
- Zubereitungszone
- 24
- Rahmeneinheit
- 26
- Sensorvorrichtung
- 28
- Sensormittel
- 30
- Zubereitungsseite
- 32
- Bedienvorrichtung
- 34
- Ausgabevorrichtung
- 36
- Eingabevorrichtung
- 38
- Stützeinheit
- 40
- Sensormittel
- 42
- Ausgabeeinheit
- 44
- Ausgabebereich
- 46
- Trägereinheit
- 48
- Fläche
- 50
- Bedieneroberfläche
- 52
- Bedienelement
- 53
- Bedienelement
- 54
- Bedienelement
- 56
- Bedienelement
- 58
- Feld
- 60
- Teilbereich
- 62
- Leiste
- 64
- Segmentanzeige
- 66
- Anzeigemittel
- 68
- Bedienmenü
- 70
- Menüebene
- 72
- Steuereinheit
- 74
- Speichereinheit
- 76
- Rahmeneinheit
- 78
- Rahmenteilbereich
- 80
- Bedienvorrichtung
- 81
- Trägereinheit
- 82
- Ausgabevorrichtung
- 84
- Eingabevorrichtung
- S
- Signal