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DE102007008896A1 - Kochfeldvorrichtung - Google Patents

Kochfeldvorrichtung Download PDF

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DE102007008896A1
DE102007008896A1 DE200710008896 DE102007008896A DE102007008896A1 DE 102007008896 A1 DE102007008896 A1 DE 102007008896A1 DE 200710008896 DE200710008896 DE 200710008896 DE 102007008896 A DE102007008896 A DE 102007008896A DE 102007008896 A1 DE102007008896 A1 DE 102007008896A1
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DE
Germany
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hob
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unit
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Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200710008896
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Brandl
Uwe Dr. Has
Johann Huber
Andreas Marbach
Peter Vetterl
Monika Zeraschi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C7/00Stoves or ranges heated by electric energy
    • F24C7/08Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24C7/082Arrangement or mounting of control or safety devices on ranges, e.g. control panels, illumination
    • F24C7/083Arrangement or mounting of control or safety devices on ranges, e.g. control panels, illumination on tops, hot plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Abstract

Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung mit einer Bedienvorrichtung (32; 80), die zumindest eine Ausgabevorrichtung (34; 82) zur Ausgabe einer Information an einen Bediener aufweist. Um einen hohen Bedienkomfort zu erreichen, wird vorgeschlagen, dass die Ausgabevorrichtung (34; 82) eine Ausgabeeinheit (42) aufweist, die für zumindest ein Zubereitungsprogramm vorgesehen ist.

Description

  • Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Kochfeldvorrichtungen mit einer Ausgabevorrichtung zur Ausgabe einer Information an einen Bediener sind bekannt. Beispielsweise wird mittels einer Anzeigeeinheit der Betriebszustand einer Kochzone, wie z. B. eine für diese Kochzone eingestellte Leistungsstufe, angezeigt.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Kochfeldvorrichtung mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich des Bedienkomforts bereitzustellen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
  • Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung mit einer Bedienvorrichtung, die zumindest eine Ausgabevorrichtung zur Ausgabe einer Information an einen Bediener aufweist.
  • Es wird vorgeschlagen, dass die Ausgabevorrichtung eine Ausgabeeinheit aufweist, die für zumindest ein Zubereitungsprogramm vorgesehen ist. Dadurch kann ein besonders hoher Bedienkomfort erreicht werden. Die Kochfeldvorrichtung weist vorzugsweise einen offenen Zubereitungsbereich auf, welcher von einer Kochplatte zum Auflegen von einem Zubereitungsgeschirr gebildet ist. Dieser Zubereitungsbereich ist vorzugsweise von der Oberfläche der Kochplatte gebildet und weist bezeichnete Zubereitungszonen auf, die jeweils einem unterhalb der Kochplatte angeordneten Heizkörper zugeordnet sind. Die Kochfeldvorrichtung kann insbesondere bei einem Kochfeld eingesetzt werden, das zu einem eigenständigen Betrieb vorgesehen ist und dabei unabhängig von einem weiteren Gargerät, wie z. B. einem Backofen, ausgelegt ist. Die Ausgabeeinheit kann als optische und/oder akustische Ausgabeeinheit ausgebildet sein.
  • Unter einem „Zubereitungsprogramm" kann in diesem Zusammenhang insbesondere ein Programm zur Durchführung eines zumindest teilautomatischen Zubereitungsbetriebs verstanden werden. Es kann insbesondere ein Betriebsmodus der Kochfeldvorrichtung verstanden werden, bei welchem Betriebsparameter für den Zubereitungsbetrieb, wie z. B. eine Leistungsstufe, eine Temperatur, eine Betriebsdauer, eine Startzeit usw., automatisch eingestellt werden. Insbesondere ist einem Zubereitungsprogramm ein an eine bestimmte Speise angepasster Zubereitungsbetrieb zugeordnet. Die Kochfeldvorrichtung weist vorzugsweise eine Steuereinheit auf, die im Zusammenwirken mit einer Heizeinrichtung zur Ausführung eines zumindest teilautomatischen Zubereitungsbetriebs entsprechend dem Zubereitungsprogramm vorgesehen ist. Die Kochfeldvorrichtung weist außerdem vorteilhafterweise eine Speichereinheit zur Speicherung von Daten für die Zubereitungsprogramme auf, wie insbesondere zur Speicherung von Betriebsparametern, Steuerbefehlen zur Steuerung der Heizeinrichtung usw. für den automatischen Zubereitungsbetrieb. Die Zubereitungsprogramme sind vorzugsweise voreingestellte Programme, die im Werk programmiert werden bzw. in die Speichereinheit übertragen werden. Die Steuereinheit steuert und/oder regelt eine Heizeinrichtung diesen Daten entsprechend zur Ausführung des Zubereitungsbetriebs. Bei einem „teilautomatischen" Zubereitungsbetrieb kann dieser Zubereitungsbetrieb manuell gestartet werden und es können während des Betriebs die automatisch eingestellten Betriebsparameter durch den Bediener geändert werden. Besonders vorteilhaft ist das Zubereitungsprogramm für einen vollautomatischen Zubereitungsbetrieb ausgebildet, der ohne Eingriff des Bedieners ausgeführt werden kann.
  • Die für ein Zubereitungsprogramm vorgesehene Ausgabeeinheit ist insbesondere dazu ausgelegt, eine Information über das Zubereitungsprogramm im Zusammenwirken mit der Steuereinheit auszugeben. Die Ausgabeeinheit kann eine Information über das Zubereitungsprogramm an einen Bediener vor einem Starten eines mit diesem Zubereitungsprogramm ausführbaren Zubereitungsbetriebs ausgeben. Beispielsweise kann mittels der Ausgabeeinheit der Bediener dazu aufgefordert werden, ein bestimmtes Zubereitungsprogramm einzustellen. Alternativ oder zusätzlich kann der Bediener mittels der Ausgabeeinheit während der Ausführung des entsprechenden Zubereitungsbetriebs und/oder nach dessen Abschluss über diesen Zubereitungsbetrieb informiert werden. Unter einem „Zubereitungsbetrieb" kann in diesem Zusammenhang insbesondere ein Betrieb zur Zubereitung einer Speise durch Zufuhr von Wärme verstanden werden, wie beispielsweise ein Gar-, Koch-, Bratbetrieb usw.
  • In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung eine Zubereitungsseite, die wenigstens einen Zubereitungsbereich zum Auflegen von zumindest einem Zubereitungsgeschirr umfasst, und eine Eingabevorrichtung der Bedienvorrichtung aufweist, welche auf der Zubereitungsseite angeordnet ist, wodurch eine kompakte Ausführung der Kochfeldvorrichtung erreicht werden kann. Dies eignet sich insbesondere bei der Ausbildung der Kochfeldvorrichtung als eigenständiges Kochfeld. Außerdem kann durch einen vorteilhaften Zugang der Eingabevorrichtung eine komfortable Betätigung erzielt werden. Die Eingabevorrichtung steht zweckmäßigerweise in Wirkverbindung mit der Ausgabevorrichtung und ist vorteilhafterweise mit einer Informationsausgabe der Ausgabeeinheit korreliert. Die Eingabevorrichtung kann beispielsweise zu einer Auswahl durch einen Bediener eines mittels der Ausgabeeinheit angezeigten Zubereitungsprogramms dienen. Die Eingabevorrichtung kann vorteilhaft als Navigationsvorrichtung ausgebildet sein, die z. B. zur Navigation in einer angezeigten Bedieneroberfläche dient.
  • Außerdem wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung eine Zubereitungsseite aufweist, die wenigstens einen Zubereitungsbereich zum Auflegen von zumindest einem Zubereitungsgeschirr umfasst, wobei die Ausgabevorrichtung einen Ausgabebereich aufweist, der auf der Zubereitungsseite angeordnet ist. Es kann durch eine hohe Sichtbarkeit der Ausgabevorrichtung der Bedienkomfort weiter gesteigert werden. Unter einem „Ausgabebereich" kann in diesem Zusammenhang insbesondere ein Abstrahlungsbereich zur Abstrahlung eines Signals, insbesondere eines optischen Signals, verstanden werden. Die Ausgabeeinheit weist hierbei z. B. ein Sendemittel zum Senden des Signals auf, wie z. B. ein Leuchtmittel, welches auf der Zubereitungsseite angeordnet ist.
  • Es können außerdem eine konstruktiv einfache Ausführung und ein besonders einfacher und effektiver Reinigungsvorgang der Kochfeldvorrichtung erreicht werden, wenn der Ausgabebereich und der Zubereitungsbereich jeweils einen Flächenabschnitt einer ge meinsamen bündigen Fläche bilden. Besonders vorteilhaft bildet der Ausgabebereich im Zusammenwirken mit dem Zubereitungsbereich eine bündige Fläche.
  • Es kann ferner eine kompakte Ausführung erreicht werden, wenn die Kochfeldvorrichtung eine Trägereinheit zur Lagerung der Ausgabevorrichtung aufweist, die an den Zubereitungsbereich angrenzt.
  • Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit von einer Rahmeneinheit zum zumindest teilweisen Umrahmen des Zubereitungsbereichs gebildet ist. Hierdurch können vorteilhaft Bauteile und Bauraum eingespart werden, und es kann eine robuste Lagerung der Ausgabevorrichtung erreicht werden.
  • In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung eine Sensorvorrichtung zur Überwachung eines Kochfeldbetriebs aufweist, mit welcher die Bedienvorrichtung in Wirkverbindung steht, wodurch ein besonders effektiver und zuverlässiger Zubereitungsbetrieb erreicht werden kann. Insbesondere dient die Sensorvorrichtung zur Regelung eines mit einem Zubereitungsprogramm ausgeführten automatischen Zubereitungsbetriebs, indem das Einhalten von Betriebsparametern des Zubereitungsprogramms überwacht wird.
  • In diesem Zusammenhang kann eine vorteilhafte Anwendungsflexibilität erreicht werden, wenn die Sensorvorrichtung von einem Bediener betätigbar ist. Unter einem „Betätigen" kann insbesondere ein Einschalten und/oder Ausschalten verstanden werden. Hierzu weist die Kochfeldvorrichtung vorteilhafterweise ein Schaltmittel auf, das zumindest zum Einschalten einer Sensorik der Sensorvorrichtung vorgesehen ist. Dieses Schaltmittel kann Teil der Sensorvorrichtung sein oder es kann als Teil der Bedienvorrichtung ausgebildet sein.
  • Eine besonders einfache und komfortable Bedienung kann erreicht werden, wenn die Kochfeldvorrichtung eine Steuereinheit aufweist, die dazu vorgesehen ist, bei einem Betätigen der Sensorvorrichtung im Zusammenwirken mit der Ausgabeeinheit eine Information, insbesondere über ein Zubereitungsprogramm, auszugeben. Beispielsweise kann bei der Betätigung der Sensorvorrichtung ein Ausgabemodus der Ausgabeeinheit durch die Sensoreinheit eingeschaltet werden, indem der Bediener dazu aufgefordert wird, ein Zubereitungsprogramm für einen automatischen Zubereitungsbetrieb auszuwählen.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass die Ausgabeeinheit eine Anzeigeeinheit zur Anzeige von zumindest einer Bezeichnung wenigstens eines Zubereitungsprogramms für den Zubereitungsbetrieb aufweist, wodurch eine komfortable und schnelle Bedienung erreicht werden kann.
  • In diesem Zusammenhang kann eine kostengünstige und kompakte Ausführung der Ausgabeeinheit erreicht werden, wenn die Anzeigeeinheit zumindest eine Segmentanzeige aufweist. Hierbei kann die Bezeichnung des Zubereitungsprogramms als Buchstabe, Zahl und/oder Kombination von Buchstabe und/oder Zahl ausgebildet sein.
  • Eine besonders hohe Benutzerfreundlichkeit kann außerdem erreicht werden, wenn die Anzeigeeinheit ein Anzeigemittel zur Anzeige von zumindest einer wörtlichen Bezeichnung wenigstens eines Zubereitungsprogramms aufweist. Unter einer „wörtlichen" Bezeichnung kann insbesondere eine Bezeichnung mittels eines Worts verstanden werden. Dieses Wort kann vollständig oder abgekürzt angezeigt werden. Hierdurch kann ein Benutzer, insbesondere ein unerfahrener Benutzer, über die Art des Zubereitungsprogramms informiert werden, ohne dafür eine Gebrauchsanweisung heranziehen zu müssen. Hierbei wird die Bezeichnung vorteilhafterweise in Klarschrift angezeigt, indem beispielsweise Speisebezeichnungen, wie „Fleisch", „Gemüse" usw., und/oder Zubereitungsarten, wie „Kochen", „Braten", „Garen" usw., angezeigt werden.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Bedienvorrichtung zumindest eine berührungsempfindliche Eingabevorrichtung aufweist, wodurch eine hohe Flexibilität in der Anwendung der Bedienvorrichtung, insbesondere im Zusammenwirken mit der Ausgabeeinheit, erreicht werden kann.
  • Unter einer „berührungsempfindlichen" Eingabevorrichtung kann in diesem Zusammenhang insbesondere eine Eingabevorrichtung verstanden werden, die zur weitestgehend drucklosen Eingabe vorgesehen ist, wie z. B. ein Touchfeld. Dabei kann die Eingabeeinheit mit einem Berührungsdetektor versehen sein, welcher z. B. mittels eines kapazitiven Sensierens eine Berührung, insbesondere eine drucklose Berührung einer Oberfläche der Eingabeeinheit, detektieren kann. Alternativ oder zusätzlich kann die Berührungsempfindlichkeit der Eingabeeinheit durch eine widerstandsgesteuerte Erfassung erreicht werden. Dabei weist die Eingabeeinheit vorzugsweise zumindest zwei leitfähige Schichten auf, die bei einer Berührung einer Oberfläche der Eingabeeinheit mit einem leichten Druck in Kontakt zueinander kommen, wobei die Berührung mittels des Widerstands dieses Kontakts erfasst werden kann. Eine auf dem Prinzip einer Lichtschranke basierende Erfassung einer Berührung, insbesondere einer drucklosen Berührung, z. B. mittels Infrarotstrahlungsquellen, ist ebenfalls denkbar. In einer weiteren Ausführung kann die Eingabeeinheit ferner zum Detektieren der Berührung durch eine Schallwellen gesteuerte Erfassung, die z. B. durch den Einsatz von piezoelektrischen Elementen erreicht werden kann, vorgesehen sein.
  • Es können ferner Bauteile und Bauraum eingespart werden, wenn die Ausgabeeinheit zumindest einen Teilbereich der Eingabevorrichtung bildet. Vorteilhafterweise ist die Ausgabeeinheit als Touch-Display ausgebildet.
  • Die Benutzerfreundlichkeit kann außerdem weiter erhöht werden, wenn die Bedienvorrichtung eine Eingabevorrichtung aufweist, die im Zusammenwirken mit der Ausgabeeinheit zur Ausführung eines Zubereitungsprogramms über ein Bedienmenü vorgesehen ist. Beispielsweise kann das Bedienmenü als eine Liste von Lebensmitteln, Gerichten und/oder Zubereitungsarten ausgebildet sein, die der Bediener durch die Betätigung der Eingabevorrichtung als Navigationsvorrichtung, wie z. B. mit Hilfe einer Scroll-Funktion, anzeigen lassen und gegebenenfalls auswählen kann.
  • In diesem Zusammenhang können eine hohe Anwendungsflexibilität und eine feine Einstellung eines Zubereitungsprogramms erreicht werden, wenn das Bedienmenü zumindest zwei Menüebenen aufweist.
  • Vorteilhafterweise weist die Kochfeldvorrichtung eine Steuereinheit auf, die im Zusammenwirken mit der Ausgabeeinheit zur wahlweisen Ausgabe einer Information in zumindest zwei Sprachen vorgesehen ist, wodurch die Benutzerfreundlichkeit weiter erhöht werden kann. Es können außerdem Herstellungsaufwand und Herstellungszeit vorteilhaft eingespart werden, indem auf die Abstimmung einer gefertigten Kochfeldvorrichtung auf ein bestimmtes Lieferungsland verzichtet werden kann. Die Kochfeldvorrichtung ist vor zugsweise mit einer Speichereinheit zum Speichern von verschiedenen sprachlichen Ausführungen der Ausgabeeinheit vorgesehen. Das Ausgabemittel ist insbesondere zur wahlweisen Ausgabe der Information in zumindest zwei Sprachen vorgesehen, indem der Bediener mit Hilfe eines Bedienmittels der Kochfeldvorrichtung eine Wahl zwischen den angebotenen Sprachen treffen kann.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • Es zeigen:
  • 1 ein Kochfeld mit vier Kochzonen und einer Bedienvorrichtung in einer Ansicht von oben,
  • 2 eine Schnittansicht des Kochfelds aus 1,
  • 3a die Bedienvorrichtung mit einem Display und berührungsempfindlichen Eingabefeldern,
  • 3b eine weitere Ausführung der Bedienvorrichtung mit einem berührungsempfindlichen Display,
  • 3c eine weitere Ausführung der Bedienvorrichtung mit einer Segmentanzeige,
  • 4 eine mittels der Bedienvorrichtung angezeigte Bedieneroberfläche zur Auswahl von Automatikprogrammen,
  • 5 die Bedieneroberfläche in einer englischen Fassung,
  • 6 eine alternative Ausführung des Kochfelds mit einer in einem Rahmen integrierten Bedienvorrichtung und
  • 7 eine schematische Darstellung einer Schaltung des Kochfelds.
  • 1 zeigt eine als Kochfeld ausgebildete Kochfeldvorrichtung 10 in einer Ansicht von oben. Die Kochfeldvorrichtung 10 weist eine Kochplatte 12 auf, die als Keramikplatte ausgebildet ist und deren Oberfläche einen Zubereitungsbereich 14 zum Auflegen von Zubereitungsgeschirren, wie z. B. einem als Kochtopf ausgebildeten Zubereitungsgeschirr 16, aufweist (siehe 7). Unterhalb der Kochplatte 12 ist eine Heizeinrichtung 18 angeordnet, die einen Satz von Heizkörpern zum Heizen eines aufgelegten Zubereitungsgeschirrs aufweist. In diesem Beispiel umfasst die Heizeinrichtung 18 vier Heizkörper 20, die jeweils als Heizwiderstand ausgebildet sind (siehe 2). Die Ausführung der Kochfeldvorrichtung 10 für einen Induktionsbetrieb, wobei die Heizkörper 20 jeweils als Induktionsspule ausgebildet sind, ist ebenfalls denkbar. Der Zubereitungsbereich 14 ist ein zusammenhängender Bereich und weist vier Zubereitungszonen 22.1 bis 22.4 auf, die jeweils einem der Heizkörper 20 zugeordnet und oberhalb dieses Heizkörpers 20 angeordnet sind. Die Zubereitungszonen 22 sind mittels jeweils einer Markierung im Zubereitungsbereich 14 gekennzeichnet. Die Kochplatte 12 bzw. der Zubereitungsbereich 14 ist mittels einer Rahmeneinheit 24, beispielsweise aus einem Edelstahl, umrahmt, die im montierten Zustand an einer nicht näher dargestellten Arbeitsplatte angrenzt. Die Kochfeldvorrichtung 10 ist ferner mit einer Sensorvorrichtung 26 versehen, die zur Überwachung eines Zubereitungsbetriebs der Kochfeldvorrichtung 10 dient, wobei von der Sensorvorrichtung 26 ein erstes, sich über den Zubereitungsbereich 14 erhebendes und unten näher beschriebenes Sensormittel 28 zu sehen ist (siehe 7). In der Ansicht von 1 ist die Zubereitungsseite 30 der Kochfeldvorrichtung 10 zu sehen, auf welcher der Zubereitungsbereich 14 mit den Zubereitungszonen 22 angeordnet ist. Auf dieser Zubereitungsseite 30 ist ferner eine Bedienvorrichtung 32 angeordnet, die zur Bedienung der Kochfeldvorrichtung 10 vorgesehen ist. Die Bedienvorrichtung 32 kann verschiedene Ausführungen aufweisen, die anhand von den 3a bis 3c weiter unten beschrieben werden. In diesen Ausführungsbeispielen weist die Bedienvorrichtung 32 eine Ausgabevorrichtung 34a, 34b bzw. 34c zur Ausgabe einer Information an einen Bediener sowie eine Eingabevorrichtung 36a, 36b bzw. 36c für eine Eingabe durch den Bediener auf. Die Ausgabevorrichtung 34 und die Eingabevorrichtung 36 sind in 1 auf schematische Weise mittels gestrichelter Rechtecke dargestellt. Die Bedienvorrichtung 32 ist im Bereich der unteren Seite der Kochplatte 12 angeordnet. Hierbei entspricht die untere Seite der Kochplatte 12 der Seite, die unter normalen Bedienbedingungen der Kochfeldvorrichtung 10 dem Bediener zugewandt ist bzw. den kleinsten Abstand zum Bediener aufweist. Ist die Kochfeldvorrichtung 10 in einer Arbeitsplatte integriert, weist die untere Seite den kleinsten Abstand zu einer Kante der Arbeitsplatte auf.
  • 2 zeigt in einer Schnittansicht entlang einer Linie II-II in 1 die Anordnung der den Zubereitungsbereich 14 bildenden Kochplatte 12, unterhalb welcher einer der Heizkörper 20 angeordnet ist. Zur Lagerung der Heizkörper 20 ist eine Stützeinheit 38 vorge sehen. Es ist ferner ein weiteres Sensormittel 40 der Sensorvorrichtung 26 zu sehen, welches vom Zubereitungsbereich 14 überdeckt ist, unterhalb der Kochplatte 12 und oberhalb des Heizkörpers 20 angeordnet ist und dessen Funktion weiter unten beschrieben wird. An den Zubereitungsbereich 14 grenzt die Bedienvorrichtung 32 an. In jeder der anhand von den 3a bis 3c unten beschriebenen Ausführungen weist die Ausgabevorrichtung 34 eine Ausgabeeinheit 42 auf, die als Anzeigeeinheit zur Anzeige einer Bezeichnung zum Kennzeichnen eines automatischen Zubereitungsprogramms der Kochfeldvorrichtung 10 vorgesehen ist. Die Ausgabeeinheit 42 weist in jeder Ausführung einen optischen Ausgabebereich 44 auf, über welchen ein optisches Signal S abgestrahlt wird. Dieses optische Signal S wird von einem nicht näher dargestellten Leuchtmittel der Ausgabeeinheit 42 erzeugt. Ferner ist die Ausgabeeinheit 42 mittels einer Trägereinheit 46 in der Kochfeldvorrichtung 10 gelagert. In 2 sind die Trägereinheit 46 und die Ausgabeeinheit 42 jeweils mittels schraffierter Bereiche schematisch dargestellt, wobei die Art der Schraffuren keinen direkten Zusammenhang mit dem Material der Trägereinheit 46 und der Ausgabeeinheit 42 darstellt. Die Trägereinheit 46 grenzt an die Kochplatte 12 an. Der Ausgabebereich 44 und der Zubereitungsbereich 14 entsprechen jeweils einem Flächenabschnitt einer gemeinsamen bündigen Fläche 48, die von der Rahmeneinheit 24 komplett umrahmt ist. In einer weiteren Ausführungsform ist denkbar, dass der Ausgabebereich 44 an den Zubereitungsbereich 14 angrenzt, wobei der Ausgabebereich 44 im Zusammenwirken mit dem Zubereitungsbereich 14 eine bündige Fläche bildet.
  • Verschiedene Ausführungsformen der in den 1 und 2 abstrakt dargestellten Bedienvorrichtung 32 bzw. deren Ausgabevorrichtung 34 und Eingabevorrichtung 36 sind anhand von den 3a bis 3c näher dargestellt.
  • 3a zeigt eine erste Ausführung der Bedienvorrichtung 32 mit einer Ausgabevorrichtung 34a und einer Eingabevorrichtung 36a. Die Ausgabevorrichtung 34a weist eine Ausgabeeinheit 42a auf, die als Display, insbesondere als LCD-Display, ausgebildet ist. Die Oberfläche des Displays bildet einen Ausgabebereich 44a. Mittels der Ausgabeeinheit 42a wird im Betrieb eine Bedieneroberfläche 50 angezeigt, die mit Zahlen, Symbolen und/oder Text in Klarschrift ausgestaltet werden kann. Eine weitere Ausführung der Ausgabeeinheit 42a ist denkbar, in welcher Mittel zur Erzeugung des optischen Signals S unterhalb eines transparenten Teilbereichs der Kochplatte 12 angeordnet sind und die anzuzeigenden Objekte der Bedieneroberfläche 50 auf die Unterseite der Kochplatte 12 projiziert werden. Die Eingabevorrichtung 36a ist mit einem Satz von Bedienelementen 52a, 54a, 56a versehen, die jeweils von einem berührungsempfindlichen Feld (oder Touchfeld) gebildet sind. Der Klarheit halber sind die Felder mittels gestrichelter Rechtecke schematisch dargestellt. Mittels der Bedienelemente 52a, die jeweils einer der Zubereitungszonen 22 zugeordnet sind, kann der Bediener die Anzeige für die entsprechende Zubereitungszone 22 in der Ausgabeeinheit 42a einschalten. Die weiteren Bedienelemente 54a dienen zur Navigation in der mittels der Ausgabeeinheit 42a angezeigten Bedieneroberfläche 50. Die mit Pfeilen gekennzeichneten Bedienelemente 54a dienen beispielsweise zur Navigation zwischen verschiedenen Feldern 58, während mit einem weiteren Bedienelement 54a, das in der Figur mit der Bezeichnung „OK" gekennzeichnet ist, eine einem selektierten Feld 58 zugeordnete Funktion betätigt werden kann. Es ist ferner ein weiteres Bedienelement 56a vorgesehen, das dazu dient, die Sensorvorrichtung 26 bzw. die Überwachungsfunktion der Sensorvorrichtung 26 zu betätigen, insbesondere ein- und auszuschalten.
  • In 3b ist eine weitere Ausführungsform der Bedienvorrichtung 32 mit einer Ausgabevorrichtung 34b und einer Eingabevorrichtung 36b dargestellt. Die Ausgabevorrichtung 34b weist eine als Touch-Display ausgebildete Ausgabeeinheit 42b auf. Die Oberfläche der Ausgabeeinheit 42b bildet einen Ausgabebereich 44b, welcher als ein berührungsempfindlicher Teilbereich 60 der Eingabevorrichtung 36b dient. Hierbei können zusätzliche Bedienelemente zur Navigation in der Bedieneroberfläche 50 eingespart werden. Diese Navigation erfolgt mit Hilfe einer angezeigten Leiste 62, mittels welcher der Bediener sich eine Liste von Feldern 58 mit Hilfe einer Scroll-Funktion anzeigen lassen kann. Die Auswahl einer Zubereitungszone 22 bzw. das Betätigen der Sensorvorrichtung 26 kann innerhalb der Bedieneroberfläche 50 erfolgen, und/oder es können weitere Bedienelemente 52b, 56b für die Eingabevorrichtung 36b vorgesehen sein, die die gleiche Funktion wie die Bedienelemente 52a, 56a im vorherigen Ausführungsbeispiel aufweisen.
  • 3c zeigt eine weitere Ausführungsform der Bedienvorrichtung 32, die mit einer Ausgabevorrichtung 34c und einer Eingabevorrichtung 36c versehen ist. Die Ausgabevorrichtung 34c weist eine Ausgabeeinheit 42c auf, die eine als Segmentanzeige 64 ausgebildete Anzeigeeinheit umfasst. Diese Segmentanzeige 64 weist einen Satz von beleuchtbaren Segmenten, wie z. B. LED-Segmenten, auf, mittels welcher ein Buchstabe, eine Zahl, eine Kombination von Buchstabe und Zahl usw. angezeigt werden kann. Die Oberfläche der Segmentanzeige 64 bildet einen Ausgabebereich 44c. Die Eingabevorrichtung 36c weist einen Satz von Bedienelementen 53c auf, die zum Scrollen von angezeigten Bezeichnun gen bzw. zur Auswahl einer Funktion, die diesen Bezeichnungen zugeordnet ist, dienen. Die Bedienelemente 53c sind jeweils von einer Bedientaste gebildet. Eine Ausführung der Bedienelemente 53c als Touchfeld oder eine Kombination von Bedientasten und Touchfeldern für die Eingabevorrichtung 36c sind denkbar.
  • Die in den 3a bis 3c dargestellten Ausgabeeinheiten 42a, 42b, 42c sind in zumindest einem Betriebsmodus der Kochfeldvorrichtung 10 jeweils für ein Zubereitungsprogramm zur Durchführung eines automatischen Zubereitungsbetriebs vorgesehen. Insbesondere dienen sie als Anzeigeeinheit zur Anzeige einer Bezeichnung eines Zubereitungsprogramms. In den Ausführungen der 3a und 3b dienen die Ausgabeeinheiten 42a, 42b jeweils als Anzeigemittel 66a bzw. 66b zur Anzeige von wörtlichen Bezeichnungen eines Zubereitungsprogramms. Dies ist in 4 näher beschreiben.
  • 4 zeigt eine Ausführung der Bedieneroberfläche 50, die mittels der Ausgabeeinheiten 42a, 42b angezeigt werden kann. Diese weist Felder 58 auf, die als Textfelder ausgebildet sind und in welchen jeweils eine wörtliche Bezeichnung von Lebensmitteln in Form einer Klarschrift angezeigt wird. Die Bedieneroberfläche 50 ist als ein Bedienmenü 68 ausgebildet und weist zwei Menüebenen 70 auf. In der ersten Menüebene 70.1 ist eine Liste von Oberbegriffen ausgeführt, wie z. B. „Gemüse", „Fleisch" usw. Mittels der entsprechenden Eingabevorrichtung 36a bzw. 36b, und zwar mittels der Bedienelemente 54a bzw. des berührungsempfindlichen Teilbereichs 60, kann der Bediener einen Oberbegriff selektieren. Durch Berühren des mit „OK" bezeichneten Bedienelements 54a bzw. durch Berührung des entsprechenden Felds 58 im Teilbereich 60 erscheint eine Liste von Lebensmitteln, die dem ausgewählten Oberbegriff zugeordnet ist. Diese Liste erscheint in einer zweiten Menüebene 70.2. Jeder wörtlichen Bezeichnung der zweiten Menüebene, wie z. B. „Kartoffel", „Broccoli", „Möhren" usw., ist ein Zubereitungsprogramm zugeordnet, das zur automatischen Ausführung eines Zubereitungsbetriebs vorgesehen ist. Einem Zubereitungsprogramm ist ein Satz von Zubereitungsbetriebsparametern zugeordnet, die auf einen an die ausgewählte Speise angepassten Zubereitungsbereich abgestimmt sind. Diese Zubereitungsbetriebsparameter sind z. B. als Leistungsstufe für einen Heizkörper 20, als Temperatur, Zubereitungsdauer, Leistungsanstieg usw. ausgebildet. Der Zubereitungsbetrieb kann nach Auswahl des Zubereitungsprogramms automatisch, d. h. ohne jeglichen Eingriff des Bedieners, ausgeführt werden. Hierbei werden die Zubereitungsbetriebsparameter durch eine Steuereinheit 72 (siehe 7) automatisch eingestellt. Nach dem Starten des entsprechenden Zubereitungsbetriebs wird die Bezeichnung des ausge wählten Zubereitungsprogramms angezeigt. Es können außerdem die dem Zubereitungsprogramm zugeordneten Zubereitungsbetriebsparameter angezeigt werden. Ferner kann die restliche Zubereitungszeit bis zum Ende des Zubereitungsbetriebs angezeigt werden. Alternativ oder zusätzlich können in den Textfeldern 58 wörtliche Bezeichnungen für Zubereitungsarten, wie z. B. die Oberbegriffe „Kochen", „Braten", „Garen" usw., in der ersten Menüebene 70.1 angezeigt werden. In der zweiten Menüebene 70.2 können dann z. B. Bezeichnungen wie „rosa", „mittel", „durch" usw. angezeigt werden. Hierbei ist ein Zubereitungsprogramm einem Paar von Bezeichnungen für eine Zubereitungsart und für ein Lebensmittel, wie z. B. dem Paar „Kochen" und „Kartoffeln", zugeordnet. Erst durch die Auswahl einer Zubereitungsart und eines Lebensmittels kann ein Zubereitungsbetrieb nach dem entsprechenden Zubereitungsprogramm, wie z. B. „Kartoffeln kochen" gestartet werden.
  • In der Ausführung der Ausgabeeinheit 42c wird eine Bezeichnung eines Zubereitungsprogramms angezeigt, die in Form von Zahlen, Buchstaben oder einer Kombination von einem Buchstabe und einer Zahl, wie z. B. „A3", „P6" usw., erfolgen kann. Die Zuordnung der Bezeichnungen zu verschiedenen Speisen und Zubereitungsarten kann beispielsweise einer mit der Kochfeldvorrichtung 10 mitgelieferten Bedienungsanleitung entnommen werden.
  • 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Kochfeldvorrichtung 10. Es sind die Kochplatte 12 mit dem Zubereitungsbereich 14, die Zubereitungszonen 22 und das Sensormittel 28 zu erkennen. Die Kochplatte 12 ist von einer Rahmeneinheit 76 umrahmt, die z. B. aus Edelstahl hergestellt ist. Seitlich der Kochplatte 12 weist die Rahmeneinheit einen Rahmenteilbereich 78 auf, welcher breiter als der restliche Teil der Rahmeneinheit 76 ausgebildet ist. Hierbei bezieht sich der Begriff „seitlich" auf eine Seite der Kochplatte 12, die an der unteren Seite angrenzt bzw. senkrecht zur unteren Seite steht, und zwar hier beispielsweise auf die rechte Seite der Kochplatte 12. Im Rahmenteilbereich 78 ist eine Bedienvorrichtung 80 angeordnet, die eine Ausgabevorrichtung 82 und eine Eingabevorrichtung 84 aufweist. Hiermit ist die Bedienvorrichtung 80 seitlich der Kochplatte 12 bzw. des Zubereitungsbereichs 14 angeordnet. Die Rahmeneinheit 76 bildet eine Trägereinheit 81 zur Lagerung der Bedienvorrichtung 80 bzw. der Ausgabevorrichtung 82, die an die Kochplatte 12 bzw. den Zubereitungsbereich 14 angrenzt. Die Ausgabevorrichtung 82 und die Eingabevorrichtung 84 weisen die gleiche Funktion wie die Ausgabevorrichtung 34 bzw. die Eingabevorrichtung 36 auf. Insbesondere weist die Ausgabevorrichtung 82 eine der oben beschriebenen Ausgabeeinheiten 42a bis 42c auf. Zur detaillierten Erläuterung dieser Vorrichtungen wird auf die obige Beschreibung verwiesen. In einer weiteren Ausführungsform der Kochfeldvorrichtung 10 ist denkbar, dass eine Bedienvorrichtung auf zwei Bereiche verteilt ist. Beispielsweise kann die Eingabevorrichtung 84 im Bereich der Unterseite der Kochplatte 12 angeordnet sein, während die Ausgabevorrichtung 82 seitlich der Kochplatte 12 angeordnet ist. Die umgekehrte Konfiguration ist ebenfalls denkbar. In einer weiteren Ausführungsform ist denkbar, dass die Ausgabevorrichtung 82 und/oder die Eingabevorrichtung 84 in einer Arbeitsplatte integriert sind. Eine Integration in einem weiteren Hausgerät, wie z. B. einer Dunstabzugshaube, ist ebenfalls denkbar.
  • Eine typische Ausführung eines Zubereitungsbetriebs nach einem bestimmten Zubereitungsprogramm wird anhand der schematischen Darstellung der Kochfeldvorrichtung 10 in 7 beschrieben. Es ist die Kochplatte 12 zu erkennen, auf welche ein Zubereitungsgeschirr 16 durch einen Bediener aufgelegt wurde. Unterhalb der Kochplatte 12 sind das Sensormittel 40 der Sensorvorrichtung 26 und der Heizkörper 20 zu erkennen. Die Sensorvorrichtung 26 weist außerdem das Sensormittel 28 auf, welches den Zubereitungsbereich 14 überragt. Dieses Sensormittel 28 ist als Temperatursensor zur berührungslosen Erfassung der Temperatur des Zubereitungsgeschirrs 16 ausgebildet. Es ist in diesem Beispiel als Pyrometer ausgebildet. Das Sensormittel 40, welches von der Kochplatte 12 bzw. der Zubereitungszone 22.4 überdeckt ist, ist ebenfalls als Temperatursensor ausgebildet, der zur Erfassung der durchschnittlichen Temperatur der Kochplatte 12 und/oder zur Erfassung der Temperatur des Zubereitungsgeschirrbodens dient. Das Sensormittel 40 kann als Element einer Bratsensorik insbesondere auf die Regelung eines Bratbetriebs abgestimmt werden. Die Sensormittel 28 und 40 stehen mit einer Steuereinheit 72 in Wirkverbindung. Diese Steuereinheit 72, die außerdem mit dem Heizkörper 20 in Wirkverbindung steht, ist insbesondere dazu ausgelegt, einen Betrieb des Heizkörpers 20 in Abhängigkeit von durch die Sensormittel 28, 40 erfassten Kenngrößen zu steuern und/oder zu regeln. Die Steuereinheit 72 weist insbesondere eine Recheneinheit auf, die z. B. als Mikroprozessor oder Mikrokontroller ausgebildet ist. In Wirkverbindung mit der Steuereinheit 72 steht die Bedienvorrichtung 32 mit der Ausgabevorrichtung 34 und der Eingabevorrichtung 36. Hierbei können die in 3a bis 3c dargestellten Ausführungen der Bedienvorrichtung 32 betrachtet werden. Die Kochfeldvorrichtung 10 weist ferner eine Speichereinheit 74 auf, die mit der Steuereinheit 72 verbunden ist und in welcher Daten für Zubereitungsprogramme gespeichert sind, wie insbesondere die oben beschriebenen Bezeichnungen und die entsprechenden Zubereitungsbetriebsparameter. Die Spei chereinheit 74 wird vorzugsweise vorprogrammiert bei dem Zusammenbau der Kochfeldvorrichtung 10 eingebaut.
  • Es wird angenommen, dass der Bediener mittels der Eingabevorrichtung 36, wie z. B. mittels des Bedienelements 56a (3a) der Eingabevorrichtung 36a, die Sensorvorrichtung 26 einschaltet. Hierdurch wird automatisch durch die Steuereinheit 72 ein automatischer Modus der Kochfeldvorrichtung 10 eingeschaltet, in welchem der Betrieb mit einem Zubereitungsprogramm möglich ist. Diese Aktivierung wird dem Bediener über die Ausgabeeinheit 42 angezeigt. Hierbei wird der Bediener dazu aufgefordert, ein Zubereitungsprogramm auszuwählen. Der Bediener kann zunächst über die Eingabevorrichtung 36 eine der Zubereitungszonen 22 auswählen, bei welcher der automatische Zubereitungsbetrieb auszuführen ist, wie z. B. mittels der Bedienelemente 52a der Eingabevorrichtung 36a. Durch die oben beschriebene Navigation in der Bedieneroberfläche 50 kann der Bediener ein Lebensmittel und/oder eine Zubereitungsart auswählen. Nach Bestätigung der Auswahl wird der entsprechende Zubereitungsbetrieb gestartet. Hierbei liest die Steuereinheit 72 die entsprechenden Zubereitungsbetriebsparameter in der Speichereinheit 74 und steuert den Heizkörper 20 diesen Zubereitungsbetriebsparametern entsprechend. Der Zubereitungsbetrieb wird mittels der Steuereinheit 72 im Zusammenwirken mit der Sensorvorrichtung 26 geregelt.
  • Mittels der Ausgabeeinheit 42 kann im Zusammenwirken mit der Steuereinheit 72 eine Sprache für die Bedieneroberfläche 50 ausgewählt werden. Die Ausführung der Bedieneroberfläche 50 in englischer Sprache ist in 5 gezeigt. Die verschiedenen sprachlichen Ausführungen der Bedieneroberfläche 50 sind in der Speichereinheit 74 gespeichert.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist denkbar, dass die Ausgabevorrichtung 34 bzw. 82 im Zusammenwirken mit der Steuereinheit 72 zur Programmierung einer Zubereitungsprogramms durch einen Bediener dient. Mittels der Ausgabeeinheit 42 kann z. B. ein Betriebsmodus eingeschaltet werden, in welchem die für einen Zubereitungsbetrieb von dem Bediener eingestellten Zubereitungsparameter unter einer vom Bediener wählbaren Bezeichnung aufgenommen bzw. in die Speichereinheit 74 gespeichert werden.
  • 10
    Kochfeldvorrichtung
    12
    Kochplatte
    14
    Zubereitungsbereich
    16
    Zubereitungsgeschirr
    18
    Heizeinrichtung
    20
    Heizkörper
    22
    Zubereitungszone
    24
    Rahmeneinheit
    26
    Sensorvorrichtung
    28
    Sensormittel
    30
    Zubereitungsseite
    32
    Bedienvorrichtung
    34
    Ausgabevorrichtung
    36
    Eingabevorrichtung
    38
    Stützeinheit
    40
    Sensormittel
    42
    Ausgabeeinheit
    44
    Ausgabebereich
    46
    Trägereinheit
    48
    Fläche
    50
    Bedieneroberfläche
    52
    Bedienelement
    53
    Bedienelement
    54
    Bedienelement
    56
    Bedienelement
    58
    Feld
    60
    Teilbereich
    62
    Leiste
    64
    Segmentanzeige
    66
    Anzeigemittel
    68
    Bedienmenü
    70
    Menüebene
    72
    Steuereinheit
    74
    Speichereinheit
    76
    Rahmeneinheit
    78
    Rahmenteilbereich
    80
    Bedienvorrichtung
    81
    Trägereinheit
    82
    Ausgabevorrichtung
    84
    Eingabevorrichtung
    S
    Signal

Claims (18)

  1. Kochfeldvorrichtung mit einer Bedienvorrichtung (32; 80), die zumindest eine Ausgabevorrichtung (34; 82) zur Ausgabe einer Information an einen Bediener aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabevorrichtung (34; 82) eine Ausgabeeinheit (42) aufweist, die für zumindest ein Zubereitungsprogramm vorgesehen ist.
  2. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Zubereitungsseite (30), die wenigstens einen Zubereitungsbereich (14) zum Auflegen von zumindest einem Zubereitungsgeschirr (16) aufweist, und durch eine Eingabevorrichtung (36; 84) der Bedienvorrichtung (32; 80), welche auf der Zubereitungsseite (30) angeordnet ist.
  3. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Zubereitungsseite (30), die wenigstens einen Zubereitungsbereich (14) zum Auflegen von zumindest einem Zubereitungsgeschirr (16) umfasst, und durch einen Ausgabebereich (44) der Ausgabevorrichtung (34; 82), der auf der Zubereitungsseite (30) angeordnet ist.
  4. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgabebereich (44) und der Zubereitungsbereich (14) jeweils einen Flächenabschnitt einer gemeinsamen bündigen Fläche (48) bilden.
  5. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch eine Trägereinheit (46; 81) zur Lagerung der Ausgabevorrichtung (34; 82), die an den Zubereitungsbereich (14) angrenzt.
  6. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (81) von einer Rahmeneinheit (76) zum zumindest teilweisen Umrahmen des Zubereitungsbereichs (14) gebildet ist.
  7. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Sensorvorrichtung (26) zur Überwachung eines Kochfeldbetriebs, mit welcher die Bedienvorrichtung (32; 80) in Wirkverbindung steht.
  8. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorvorrichtung (26) von einem Bediener betätigbar ist.
  9. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Steuereinheit (72), die dazu vorgesehen ist, bei einem Betätigen der Sensorvorrichtung (26) im Zusammenwirken mit der Ausgabeeinheit (42) eine Information auszugeben.
  10. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabeeinheit (42) eine Anzeigeeinheit zur Anzeige von zumindest einer Bezeichnung wenigstens eines Zubereitungsprogramms für den Zubereitungsbetrieb aufweist.
  11. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit zumindest eine Segmentanzeige (64) aufweist.
  12. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit ein Anzeigemittel (66a; 66b) zur Anzeige von zumindest einer wörtlichen Bezeichnung wenigstens eines Zubereitungsprogramms aufweist.
  13. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienvorrichtung (32) zumindest eine berührungsempfindliche Eingabevorrichtung (36b) aufweist.
  14. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabeeinheit (42b) zumindest einen Teilbereich (60) der Eingabevorrichtung (36b) bildet.
  15. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienvorrichtung (32) eine Eingabevorrichtung (36a; 36b) aufweist, die im Zusammenwirken mit der Ausgabeeinheit (42a; 42b) zur Ausführung eines Zubereitungsprogramms über ein Bedienmenü (68) vorgesehen ist.
  16. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienmenü (68) zumindest zwei Menüebenen (70.1, 70.2) aufweist.
  17. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Steuereinheit (72), die im Zusammenwirken mit der Ausgabeeinheit (42) zur wahlweisen Ausgabe einer Information in zumindest zwei Sprachen vorgesehen ist.
  18. Kochfeld mit einer Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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