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DE102007007105A1 - Kraftstoffstandsmessvorrichtung - Google Patents

Kraftstoffstandsmessvorrichtung Download PDF

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DE102007007105A1
DE102007007105A1 DE102007007105A DE102007007105A DE102007007105A1 DE 102007007105 A1 DE102007007105 A1 DE 102007007105A1 DE 102007007105 A DE102007007105 A DE 102007007105A DE 102007007105 A DE102007007105 A DE 102007007105A DE 102007007105 A1 DE102007007105 A1 DE 102007007105A1
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fuel
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level measuring
strip
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DE102007007105A
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David M. Orange Ferreira
Mark R. Wallingford Johansen
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TI Group Automotive Systems LLC
Original Assignee
TI Group Automotive Systems LLC
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Abstract

Eine Kraftstoffstandmessvorrichtung besitzt einen Kraftstoffstandsensor, der von einem Kraftstoffstandschwimmer am distalen Ende eines Schwimmerschwenkarmes der Vorrichtung getragen wird. Die Vorrichtung bildet vorzugsweise einen Teil eines Kraftstoffpumpenmoduls, der innerhalb eines Kraftstofftanks angeordnet ist, welcher vorzugsweise bei Kraftfahrzeugen Verwendung findet. Vorzugsweise ist eine abgedichtete bogenförmige Kammer des Schwimmers zwischen einer elektrisch leitenden Abdeckung und einem variablen elektrischen Widerstand ausgebildet, bei dem es sich vorzugsweise um ein generell nicht leitendes keramisches Substrat handelt, das einen Tintenstreifen mit elektrischem Widerstand trägt. Eine in der bogenförmigen Kammer freiliegende Bahn besitzt eine konkave Form, die generell nach oben weist, so dass ein Rollelement aufgrund der Schwerkraft innerhalb der Kammer seine Position verändert, wenn der Schwimmerarm mit sich ändernden Kraftstoffständen im Tank nach oben und nach unten schwenkt. Das Rollelement ist elektrisch leitend und vervollständigt die Schaltung zwischen der elektrisch leitenden Abdeckung und dem Tintenstreifen mit variablem Widerstand. Die abgedichtete Kammer bildet die Bahn für das Rollelement und sorgt vorzugsweise mindestens teilweise für den Auftrieb des Schwimmers.

Description

  • Diese Erfindung betrifft generell eine Kraftstoffstandsmessvorrichtung, genauer gesagt, einen schwimmenden Kraftstoffstandssensor der Kraftstoffstandsmessvorrichtung.
  • Die 1 und 2 zeigen einen bekannten vormontierten Kraftstoffpumpenmodul 10 für ein Kraftfahrzeug, der über ein Zugangsloch 14, das von einem Umfangsrand 16 einer Tankwand 18 gebildet wird, welche einen Innenraum oder eine Kraftstoffkammer 20 umgrenzt, in einen Tank 12 für flüssigen Kraftstoff eingesetzt ist. Der Pumpenmodul 10 besitzt eine längliche elektrische Kraftstoffpumpe 22, die im montierten Zustand typischerweise in der Kraftstoffkammer 20 angeordnet ist, und einen im Wesentlichen zylindrischen Flansch 24, der über ein Paar von parallelen Pfosten eines Trägers 26 an der Kraftstoffpumpe 22 befestigt ist. Im vollständig am Tank 12 montierten Zustand steht der Flansch 24 in abgedichteter Weise mit dem Umfangsrand 16 der Kraftstofftankwand 18 in Eingriff und hängt die Pumpe 22 vom Flansch 24 und Träger 26 innerhalb der Kraftstoffkammer 20.
  • Der bekannte Kraftstoffpumpenmodul 10 besitzt eine längliche Kraftstoffstandsmessvorrichtung 28, die ein Kraftstoffstandssignal über ein Paar von elektrischen Leitungen 30 einer Kraftstoffstandsanzeigevorrichtung oder -messvorrichtung zuführt, die typischerweise an einem Instrumentenpaneel des Fahrzeuges (nicht gezeigt) montiert ist. Die Leitungen 30 sind mit einem variablen Widerstand 32 auf einer Karte 34 verbunden, die in einer Kunststoffbasis 36 eingerastet ist oder darin sitzt, welche schwenkbar mit dem Träger 26 verbunden ist. Das Paar der Leitungen 30 erstreckt sich durch den Flansch 24 und steht nach außen vom Tank vor.
  • Ein länglicher Arm 38 vom Wischertyp besitzt ein Basisende 40, das etwa rechtwinklig abgebogen ist und schwenkbar von der Kunststoffbasis 36 gelagert ist, um um eine Armachse zu verschwenken. Ein gegenüberliegendes distales Ende 42 des Wischerarmes 38, das ebenfalls etwa rechtwinklig abgebogen ist, trägt schwenkbar einen Auftriebskörper oder hohlen Kunststoffschwimmer 44, der sich um eine Schwimmerachse dreht, die im Wesentlichen parallel zur Armachse verläuft.
  • Der Schwimmer 44 ist generell planar ausgebildet oder hat im liegenden Zustand eine geringe Höhe. Er besitzt eine rechteckige oder zylindrische Form und schwimmt auf der Oberfläche des im Tank 12 enthaltenen Kraftstoffs. Wenn sich der Kraftstoffstand verändert, wird der Schwimmer 44 mit der Kraftstoffoberfläche angehoben oder abgesenkt, wodurch der Wischerarm 38 am Basisende 40 verschwenkt wird und somit mit elektrisch leitenden Kontakten 46 über Kontakte 48 des variablen Widerstandes 32 streicht oder wischt, wodurch ein Kraftstoffstandssignal erzeugt wird, das von den Leitungen 30 zur Kraftstoffstandsanzeige (nicht gezeigt) geführt wird. Die Länge des Wischerarmes 38 wird durch die Form oder Tiefe des Tanks 12 bestimmt. Mit anderen Worten, der Wischerarm 38 muss lang genug sein, damit der Schwimmer auf der Oberfläche des Kraftstoffs zwischen einer minimalen und maximalen Höhe schwimmen kann (d. h. vom leeren bis zum vollen Zustand des Kraftstofftanks).
  • Der variable Widerstand 32 besitzt eine Reihe von Kontakten 48, die auf die Schaltungsplatine oder Karte 34 gedruckt und Seite an Seite angeordnet sind, so dass eine halbkreisförmige oder bogenförmige Orientierung erzielt wird, die vorzugsweise mit der Schwenkachse des Wischerarmes 38 zusammenfällt. Vorzugsweise besitzt die Karte 34 eine keramische Substanz. Der Widerstand 32 ist elektrisch an eine der beiden Leitungen 30 angeschlossen. Die zweite Leitung ist an einen halbkreisförmigen oder bogenförmigen Kontakt 50 elektrisch angeschlossen, der ebenfalls auf die Karte 34 gedruckt ist und vorzugsweise mit der Schwenkachse zusammenfällt. Der Kontakt 50 ist mit radialem Abstand vom Widerstand 32 und der Reihe der Kontakte 48 angeordnet und erstreckt sich in Umfangrichtung mit der Reihe der Kontakte 48, so dass die elektrischen Kontakte 46, die auf der Unterseite eines nichtleitenden Sattels oder Kunststoffsattels 52 montiert sind, welcher am Basisende 40 des Wischerarmes 38 befestigt ist, den neutralen Kontakt 50 mit einem vorgegebenen Kontakt oder einigen Kontakten aus der Reihe der Kontakte 48 in Eingriff bringen, elektrisch überbrücken oder miteinander verbinden, wenn der Wischerarm 38 durch den entfernt angeordneten Schwimmer 44, der auf den variie renden Kraftstoffstand anspricht, die Karte 34 überstreicht.
  • Der elektrische Widerstand des variablen Widerstandes 32 wird durch die mechanische Bewegung des Wischerarms, der am distalen Schwimmer 44 befestigt ist, welche auf Änderungen des Kraftstoffstandes im Kraftstofftank 12 anspricht, verändert. Die Kontakte 46 des Sattels 52 können spezielle Kontakte 48 des variablen Widerstandes 32 kontaktieren und eine elektrischen Überbrückung über den neutralen Kontakt 50 herstellen, wenn sie vom Sattel 52 und vom Arm 38 überstrichen werden, um auf diese Weise die Schaltung des variablen Widerstandes zu vervollständigen.
  • Wenn sich der Kraftstoffstand im Kraftstofftank 12 verändert, bewegen sich der Schwimmer 44 und der Wischerarm 38 und bewirken, dass der Sattel 52 über die bogenförmigen Widerstandskontakte gleitet, um die wirksame Länge des variablen Widerstandes 32 zwischen den Anschlussklemmen zu verändern und auf diese Weise den effektiven Widerstand des variablen Widerstandes 32 zu verändern. In Abhängigkeit von der Widerstandsänderung ändert sich der Stromfluss oder die Spannung über die Widerstandskarte, so dass eine Veränderung, wie beispielsweise von „voll" auf „leer", in einer entfernt angeordneten Kraftstoffstandsanzeige (nicht gezeigt) bewirkt wird.
  • Im Betrieb sind die Widerstandsbereiche und leitenden Kontakte 48 des variablen Widerstandes 32 generell der rauen Kraftstoffumgebung im Kraftstofftank 12 ausgesetzt. Heptan-Kraftstoffe und insbesondere solche, die Alkoholergänzungen enthalten, können die Widerstandsbereiche und leitenden Kontakte 48, 50 erodieren und eine sporadische oder rauschbehaftete Kraftstoffstandsanzeige/Messung bewirken. Teure Herstelltechniken, wie die Aufbringung von Überzügen auf die Widerstandseinheit und spezielle Gehäuse, müssen angewendet werden, um die Erosion zu begrenzen. Darüber hinaus können vorhandene Kraftstoffstandssensoren auf fehlerhafte Weise funktionieren, wenn ein wischerkontakt 46 zwischen benachbarte und verschlissene Kontakte 48 des variablen Widerstandes 32 tritt oder hiermit plötzlich außer Kontakt tritt. Mit anderen Worten, ein Teil des variablen Widerstandes wird sofort geöffnet oder unterbrochen, so dass Spannungs- oder Stromspitzen vom Kraftstoffstandssensor an eine Flüssigkeitsanzeige abgegeben werden. Dieses Problem tritt zunehmend auf, wenn die leitenden Kontakte 48 und Ränder der wischerkontakte 46 verschleißen. Ein anderes Problem betrifft das „Einfangen" der Wischerkontaktecken auf abgewinkelten leitenden Kontakten 48. Wenn ein Sattel 52 über die Widerstandskontakte 48 streicht, können die scharfen Ecken der Kontakte auf den abgewinkelten leitenden Kontakten 48 „eingefangen" werden, so dass eine rauschbehaftete Funktionsweise des variablen Widerstandes 32 erzeugt wird.
  • Eine Kraftstoffstandsmessvorrichtung besitzt einen Kraftstoffstandssensor, der in einem Kraftstoffstandsschwimmer am distalen Ende eines Schwimmerschwenkarmes der Vorrichtung integriert ist, die vorzugsweise einen Teil eines Kraftstoffpumpenmoduls bildet, der innerhalb eines Kraftstofftanks vorzugsweise für Automobile angeordnet ist. Eine abgedichtete bogenförmige Kammer des Schwimmers ist zwi schen einer bevorzugten oder elektrisch leitenden Abdeckung und einem generell nichtleitenden keramischen Substrat ausgebildet, das einen Tintenstreifen mit veränderlichem elektrischen widerstand trägt. Eine in der bogenförmigen Kammer freiliegende Bahn besitzt eine konkave Form, die generell nach oben weist, so dass ein Rollelement seine Position aufgrund der Schwerkraftwirkung innerhalb der Kammer verändert, wenn der Schwimmerarm mit sich verändernden Kraftstoffständen im Tank nach oben und nach unten verschwenkt wird. Das Rollelement ist elektrisch leitend und vervollständigt die Schaltung zwischen der elektrisch leitenden Abdeckung und dem Tintenstreifen mit veränderlichem Widerstand. Die abgedichtete Kammer bildet die Bahn für das Rollelement und sorgt vorzugsweise mindestens teilweise für den Auftrieb des Schwimmers.
  • Die Ziele, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung umfassen eine Widerstandskarte oder einen Widerstandstintenstreifen, die bzw. der gegenüber den Korrosionseffekten des Kraftstoffs isoliert ist, da sie bzw. er in einem Schwimmer der Kraftstoffstandsmessvorrichtung abgedichtet ist. Die bogenförmige Schwimmerkammer erfüllt vorzugsweise die doppelte Funktion des Aufnehmens des Wischers oder Rollelementes und des Vorsehens des schwimmerähnlichen Kraftstoffstandssensors mit Auftrieb, so dass auf diese Weise die Konstruktion vereinfacht und die Anzahl der erforderlichen Teile reduziert wird und die Herstellkosten verringert werden. Weitere Vorteile sind eine robuste Konstruktion, die eine lange und nutzbare Lebensdauer besitzt.
  • Diese und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform, der besten Art und weise zur Durchführung der Erfindung, den Patentansprüchen und den beigefügten Zeichnungen hervor. Von diesen zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Kraftstoffpumpenmoduls des Standes der Technik mit einer Kraftstoffstandsmessvorrichtung;
  • 2 eine teilweise vergrößerte perspektivische Ansicht des Kraftstoffpumpenmoduls des Standes der Technik der 1, wobei ein Kraftstoffstandssensormechanismus dargestellt ist;
  • 3 eine perspektivische Ansicht eines Kraftstoffpumpenmoduls mit einer Kraftstoffstandsmessvorrichtung der vorliegenden Erfindung;
  • 4 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines Schwimmerkraftstoffstandssensors der Kraftstoffstandsmessvorrichtung;
  • 5 eine Vorderansicht des Kraftstoffstandssensors in eine relativ hohen Kraftstoffstandsposition und mit einer entfernten Abdeckung, um innere Details zu zeigen;
  • 6 eine Vorderansicht des Kraftstoffstandssensors in einer relativ niedrigen Kraftstoffstandsposition mit entfernter Abdeckung, um innere Einzelheiten zu zeigen; und
  • 7 eine Schnittansicht des Kraftstoffstandssensors entlang Linie 7-7 in 5.
  • Wie die 3-7 zeigen, besitzt eine Kraftstoffstandsmessvorrichtung 60 der vorliegenden Erfindung, die in einem Kraftstofftank 62 angeordnet ist, einen länglichen Betätigungsarm 64, der schwenkbar an einem Basisende 66 an einer generell stationären Einheit 68 und an einem gegenüberliegenden distalen Ende 72 an einem schwimmenden Kraftstoffstandssensor 70 befestigt ist. Bei der stationären Einheit handelt es sich vorzugsweise um einen Kraftstoffmodul, der dem in der US-PS 6 761 193 B1 beschriebenen Modul entspricht. Dieser Kraftstoffstandssensor 70 funktioniert zum Teil als Schwimmer mit einer abgedichteten Kammer 74, die von einem Schwimmergehäuse 76 gebildet wird, das starr am Schwenkarm 64 befestigt ist. Der Arm bildet eine Bezugsposition oder Winkelbeziehung zwischen dem schwimmenden Kraftstoffstandssensor und dem Kraftstoffstand oder hält diese aufrecht. Mit anderen Worten, die Winkellage (wie durch den Pfeil 78 in 6 angedeutet) des Kraftstoffstandsensors 70 relativ zur Kraftstoffoberfläche 80 oder zu einer imaginären Ebene parallel zur Oberfläche 80 des Kraftstoffs bestimmt die Kraftstoffstandsanzeige.
  • Der Kraftstoffstandssensor 70 besitzt ein schwerkraftempfindliches und elektrisch leitendes Element 82, das in der Kammer 74 angeordnet ist. Das Gehäuse 76 hat eine generell bogenförmige Gestalt oder Kontur, die eine innere konkave Bahn 84 ausbildet, auf der sich das leitende Element 82 bewegt, während es seine niedrigste Höhe entlang der Länge der Bahn sucht und sich der Arm 64 verschwenkt sowie sich die Vertikallage des schwimmenden Kraftstoffstandssensors 70 mit dem sich verändernden Kraftstoffstand verändert. Vorzugsweise ist das elektrisch leitende Element 82 eine Metallkugel. Es kann jedoch auch irgendeine andere Form besitzen, die aufgrund von Schwerkräften eine geringe Höhe sucht und elektrisch leitend ist. Andere Alternativen umfassen zylindrische Formen oder flüssige Metalle, die leitend sind, wie Quecksilber.
  • Das leitende Element 82 oder die Kugel vervollständigt eine Schaltung zwischen einem Tintenstreifen 86 mit veränderlichem Widerstand und kontinuierlich elektrisch leitender Erde oder einem neutralen Leiter oder Abschnitt 88 des Gehäuses 76. Eine erste elektrische Leitung 90 oder ein entsprechender Draht ist an den leitenden Erdungsabschnitt 88 des Gehäuses 76 angeschlossen, während eine zweite elektrische Leitung oder ein Signaldraht 92 an den Widerstandstintenstreifen 86 angeschlossen ist, um einer entfernt angeordneten Kraftstoffstandsanzeige (nicht gezeigt) ein veränderliches Spannungs- oder Stromsignal zuzuführen. Wie am besten in 7 gezeigt, besitzt der seitliche Querschnitt der Bahn einen im Wesentlichen spitzen eingeschlossenen Winkel, der als Pfeil 94 gezeigt ist, so dass die leitende Kugel 82 an zwei Punkten 96, 98 kontinuierlich die Bahn 84 kontaktiert und auf dieser läuft. Am ersten Kontaktpunkt 96 läuft die Kugel 82 auf dem Widerstandstintenstreifen 86 und am zweiten Kontaktpunkt 98 auf dem Erdungsabschnitt 88 des Gehäuses 76. Das Gewicht der Kugel 82 bewirkt nicht nur, dass die Kugel die geringste Höhe entlang der Bahn 84 sucht, sondern auch, dass sie in einem im Wesentlichen kontinuierlichen Kontakt mit dem Widerstandtintenstreifen 86 und dem Erdungsabschnitt 88 des Gehäuses 76 bleibt.
  • Ausführungsformen des Tintenstreifens 86 mit variablem Widerstand sind in der Veröffentlichung SAE Technical Paper Series 2002-01-1074 mit dem Titel „Design Guidelines for Automotive Fuel Level Sensors" von E. F. Smith, März 4-7, 2002 wiedergegeben. Zur Vereinfachung der Herstellung wird der Streifen 86 an einem im Wesentlichen planaren und nichtleitenden Abschnitt 100 des Gehäuses 76, das vorzugsweise aus einem keramischen Substrat hergestellt ist, angeheftet. Der Streifen 86, auf dem der erste Kontaktpunkt 96 der leitenden Kugel 82 läuft, ist im Wesentlichen vertikal und bildet einen Bogen, der in Aufwärtsrichtung konkav ist. Die tatsächliche Kontur der bogenförmigen Kammer 74 oder des Kanals wird vom leitenden Erdabschnitt 88 des Gehäuses 76 gebildet, das vorzugsweise eine metallische Abdeckung ist, die während der Herstellung auf einfache Weise konturiert oder gestanzt wird. Getrennt gesehen bildet die Abdeckung 88 eine bogenförmige Nut 102, die sich seitlich zum keramischen Substrat 100 und direkt darüber vom Tintenstreifen 86 öffnet.
  • Der Außenumfang 104 des keramischen Substrates 100 trägt eine Lötfahne 106 zur Ausbildung einer hermetischen Abdichtung mit der Abdeckung 88 über einen Lötprozess. In entsprechender Weise sorgt ein Loch 108 im keramischen Substrat 100 für eine elektrisch leitende Bahn zum Anschließen des Signaldrahtes 92 an den Streifen 86, die ebenfalls über einen Lötprozess hermetisch abgedichtet wird.
  • Wie in den 5 und 6 gezeigt, schwenkt der Trägerarm 64 im Betrieb um eine Schwenkachse 110 über einen Winkelbereich von etwa 60°-90° von einem vollen Kraftstoffstand (nicht gezeigt) über einen halbvollen Kraftstoffstand, wie in 5 gezeigt, bis zu einem niedrigen oder nahezu leeren Kraftstoffstand, wie in 6 gezeigt. Der Kraftstoffstandssensor oder Schwimmer 70 ist somit so konstruiert, dass er sich in Umfangsrichtung um den Schwenkpunkt oder die Achse 110 über einen Winkelbereich von etwa 60°-90° und vorzugsweise über etwa 75°-90° bewegt. In entsprechender Weise ist die Krümmung der Bahn 84 im Wesentlichen bogenförmig und hat vorzugsweise einen im Wesentlichen konstanten Radius von einer Mittellinie 112 aus. Die Schwenkachse 110 und die Mittellinie 112 sind vorzugsweise parallel zueinander angeordnet und werden vom Betätigungsarm 64 auf Abstand gehalten. Wenn sich somit der Schwimmer oder Kraftstoffstandssensor 70 in Umfangsrichtung um den Schwenkpunkt 110 bewegt, bewegt sich auch die Kugel 82 in Umfangsrichtung um die Mittellinie 112 mit dem gleichen wünschenswerten Winkelbereich von etwa 60°-90° und vorzugsweise 75°-95°.
  • Die hier beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung bilden eine gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform. Es sind jedoch auch viele andere Ausführungsformen möglich. Obwohl beispielsweise der Erdleiter oder neutrale Abschnitt 88 des Gehäuses 76 vorzugsweise einheitlich mit dem Gehäuse ausge bildet ist, so dass die Anzahl der Teile reduziert wird, kann es sich bei dem Leiter 88 auch um eine Plattierung oder um einen am restlichen Teil des Gehäuses haftenden Streifen handeln. Es sollen hier nicht sämtliche möglichen äquivalenten Ausführungsformen oder Verzweigungen der Erfindung aufgeführt werden. Es versteht sich, dass die hier verwendeten Begriffe lediglich beschreibend und in keiner Weise beschränkend sind und dass diverse Änderungen durchgeführt werden können, ohne von der Lehre und vom Umfang der Erfindung abzuweichen, die in den Patentansprüchen wiedergegeben sind.

Claims (17)

  1. Kraftstoffstandsmessvorrichtung für einen Kraftstofftank mit einem Arm (64), der ein Ende (66), das so ausgebildet ist, dass es schwenkbar von einem Korpus gelagert werden kann, und ein distales Ende (72) aufweist; einem Schwimmergehäuse (76), das von dem Arm (64) benachbart zum distalen Ende (72) getragen wird und eine abgedichtete Kammer (74) bildet, die für einen Auftrieb auf einer Kraftstoffoberfläche im Tank (62) sorgt; einer schalenförmigen Bahn (84), die vom Gehäuse (76) innerhalb der Kammer (74) gelagert wird und sich generell nach oben öffnet; einem auf Schwerkraft ansprechenden, elektrisch leitenden Element (82), das bei einer Veränderung der Höhe des Schwimmergehäuses (76) seine Position entlang der Bahn (84) verändert; einem elektrischen Leiter (88), der in der Kammer (74) frei liegt und sich entlang der Länge der Bahn (84) erstreckt; und einem Streifen (86) aus einer Tinte mit veränderlichem elektrischen widerstand, der in der Kammer (74) frei liegt und sich entlang der Länge der Bahn (84) erstreckt; wobei das auf Schwerkraft ansprechende Element (82) in beweglichem elektrischen Kontakt mit dem Streifen (86) aus der Tinte an einem ersten Punkt und in beweglichem elektrischen Kontakt mit dem elektrischen Leiter (88) an einem zweiten Punkt steht, um eine elektrisch leitende Bahn des Elementes (82) und zwischen dem Tintenstreifen (86) und dem Leiter (88) zur Vervollständigung einer elektrischen Schaltung vorzusehen.
  2. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Leiter (88) eine metallische Abdeckung ist.
  3. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie des Weiteren ein nicht leitendes Substrat (100) des Gehäuses (76) aufweist, das in abgedichtetem Eingriff mit der Abdeckung entlang einem Umfang steht und den Tintenstreifen (86) trägt, der teilweise die Kammer (74) bildet.
  4. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das auf Schwerkraft ansprechende Element (82) eine Metallkugel ist, die zwischen dem Streifen (86) und der gegenüberliegenden Metallabdeckung angeordnet ist.
  5. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Korpus um einen Kraftstoffpumpenmodul handelt, der innerhalb eines Kraftstofftanks (62) angeordnet ist.
  6. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 3-5, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtleitende Substrat (100) ein keramisches Substrat ist.
  7. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung in abgedichteter Weise mit dem keramischen Substrat entlang dem Umfang der Abdeckung verlötet ist.
  8. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie des Weiteren eine kontinuierliche Lötfahne (106) des keramischen Substrates aufweist, die entlang dem Umfang angeordnet ist, um die Abdeckung mit dem Substrat zu verlöten.
  9. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 6-8, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Signaldraht (92) aufweist, der elektrisch mit dem Streifen (82) in Eingriff steht und sich durch ein hermetisch abgedichtetes Loch des Substrates erstreckt.
  10. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 6-9, dadurch gekennzeichnet, dass das keramische Substrat im Wesentlichen planar und die Abdeckung konturiert ist.
  11. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 6-10, dadurch gekennzeichnet, dass sie des Weiteren eine von der Abdeckung und dem keramischen Substrat gelagerte konkave Bahn aufweist, die im Wesentlichen nach oben zur Oberseite des Kraftstofftanks (62) weist.
  12. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kontaktpunkt singulär und der einzige Kontaktpunkt zwischen dem Streifen (86) und dem auf Schwerkraft ansprechenden elektrisch leitenden Element (82) ist.
  13. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Schwimmergehäuse (76) mit einem sich verändernden Kraftstoffstand um eine Drehachse dreht und dass das auf Schwerkraft ansprechende elektrisch leitende Element (82) so konstruiert und angeordnet ist, dass bei einer Drehung des Schwimmergehäuses (76) ein niedriger Schwerpunkt aufrechterhalten wird, wobei das leitende Element (82) den Streifen (86) an einem beweglichen ersten Punkt (96) kontaktiert und sich entlang dem Streifen (86) bewegt, wenn sich das Schwimmergehäuse (76) bogenförmig um eine imaginäre Mittellinie bei sich änderndem Kraftstoffstand bewegt, sowie den elektrisch leitenden Abschnitt an einem beweglichen zweiten Punkt (98) kontaktiert.
  14. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (64) von einem Kraftstoffpumpenmodul schwenkbar gelagert wird und in Längsrichtung nach außen vorsteht sowie am Gehäuse (76) befestigt ist, um sich gemeinsam mit dem Gehäuse zu bewegen.
  15. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das leitende Element (82) eine Metallkugel ist.
  16. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tintenstreifen (86) von einem keramischen Substrat des Gehäuses (76) gelagert wird.
  17. Kraftstoffstandsmessvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrisch leitende Abschnitt (88) des Gehäuses (76) eine Metallabdeckung ist, die entlang einem Umfang zum keramischen Substrat hermetisch abgedichtet ist.
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