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DE102007006824A1 - Multifunktionsblendrahmen - Google Patents

Multifunktionsblendrahmen Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Multifunktionsblendrahmen, insbesondere einen Kunststofffenster- oder Kunststofftürrahmen zum Einbau in Fenster- oder Türöffnungen von Bauwerken, mit einer Reihe von Kammern zur Stabilisierung und/oder zur Aufnahme von Metallprofilen zur Erhöhung der Stabilität und Festigkeit, wobei die Innen- und die Außenseite des Multifunktionsblendrahmens glattflächig ausgebildet ist. Durch die Erfindung soll eine bessere Wärme- und Schalldämmung erreicht werden. Erreicht wird das dadurch, dass der Mulitfunktionsblendrahmen (1) zum Anschluss an Fenster- oder Türausschnitte auf der Außenseite mindestens oben und unten einen Profilsteg (9) etwa mittig und rechts und links davon Stege (10) aufweist, dass zwischen den Stegen (10) wenigstens ein Aufnahmeelement (19) für Bauteile angeordnet ist, in dem sich eine Dichtleiste (11) befindet und das gesamte Hohlprofil des Multifunktionsblendrahmens (1) einschließlich des Profilsteges (9), der Stege (10) und der Dichtleiste (11) im Aufnahmeelement (19) einstückig ausgeführt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Multifunktionsblendrahmen, insbesondere einen Kunststofffenster- oder Kunststofftürrahmen zum Einbau in Fenster- oder Türöffnungen von Bauwerken, mit einer Reihe von Kammern zur Stabilisierung und/oder zur Aufnahme von Metallprofilen zur Erhöhung der Stabilität und Festigkeit, wobei die Innen- und die Außenseite des Multifunktionsblendrahmens glattflächig ausgebildet ist.
  • Herkömmliche Blendrahmen besitzen unterschiedliche Abmessungen sowohl in der Bautiefe, als auch in der Bauhöhe und besitzen einen Mehrkammeraufbau, der je nach Hersteller erhebliche Unterschiede aufweist. Gerade der unterschiedliche Kammeraufbau (Hohlprofile) mit drei bis zehn Kammern ist ein häufig angeführtes Argument für eine dadurch angeblich erreichbare bessere Wärmedämmung und verbesserten Schallschutz. Diese Blendrahmen bzw. Fenstersysteme werden in entsprechenden Prüfinstituten entweder nur als Blendrahmen/Flügel-Kombination (Uf-Werte) oder als komplettes Fenster inkl. Isolierglas (Uw-Werte) geprüft. Entsprechende Prüfungen werden auch in Bezug auf den Schallschutzwert (DB-Wert) durchgeführt. Darüber hinaus werden Fenster auch im eingebauten Zustand geprüft, d. h. es erfolgt eine Bewertung des Fensters in der Fassade des jeweiligen Gebäudes, z. B. mit einem Blowerdoortest.
  • Für den Einbau der Blendrahmen in Fensteröffnungen oder dergleichen sind Zusatzprofile erforderlich, um einen Anschluss zur Fensterbank innen und/oder außen an eine Rollladentraverse bzw. Bauteile, wie Rollladenaufsatzkästen zu ermöglichen. Die Rollladenaufsatzkästen bzw. andere Bauteile verfügen oft über eigene Prüfzeugnisse (Ug-Werte, DB-Werte usw.), nicht aber in der Kombination mit einem Fenster.
  • Das geschieht allerdings nur auf spezielle Anforderung eines Bauherrn und kann durchaus für unangenehme Überraschungen sorgen. Wenn beispielsweise ein Fenster einen vorgegebenen DB-Wert (z. B. 42 DB) erreichen soll und die einzelnen Bauteile erfüllen oder übererfüllen diesen Wert für sich genommen, so ist das noch keine Garantie dafür, dass das Fenster als gesamtes Bauelement inklusive Kasten im eingebauten Zustand den gleichen vorgegebenen Wert erreicht. Es kann durchaus damit gerechnet werden, dass der erreichte Wert deutlich unter der Vorgabe liegt.
  • Der Grund hierfür ist z. B. die Anschlussfuge zwischen Fensterrahmen und Rollladenaufsatzelement. Diese Anschlussfugen bilden Kältebrücken, beeinflussen den Schallschutzwert sowie die Winddichtigkeit des gesamten Bauelementes negativ. Der Endkunde und auch selbst der Hersteller hat auch bei Vorlage von Einzelprüfzeugnissen des Fensters bzw. der sonstigen Bauteile keine Möglichkeit, die erreichbaren Werte vorab zu schätzen. Dieser Schwachpunkt lässt sich mit den derzeit verfügbaren Konstruktionen nicht abstellen oder minimieren.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Multifunktionsblendrahmen zu schaffen, mit dem die beschriebenen Schwierigkeiten und Schwachpunkte problemlos abgestellt werden können, insbesondere soll eine bessere Wärme- und Schalldämmung erreicht werden.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird bei einem Multifunktionsblendrahmen der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass der Multifunktionsblendrahmen zum Anschluss an Fenster- oder Türausschnitte auf der Außenseite mindestens oben und unten einen Profilsteg etwa mittig und rechts und links davon Stege aufweist, dass zwischen den Stegen wenigstens ein Aufnahmeelement für Bauteile angeordnet ist, in dem sich eine Dichtleiste befindet und dass das gesamte Hohlprofil des Multifunktionsblendrahmens einschließlich des Profilsteges, der Stege und der Dichtleiste im Aufnahmeelement einstückig ausgeführt ist.
  • Mit dieser überraschend einfachen Lösung wird eine deutliche messtechnisch nachweisbare Verbesserung der Wärme- und Schalldämmung erreicht.
  • In einer ersten Ausgestaltung der Erfindung ist die Dichtleiste am freien Ende mit einer angeformten Dichtkante zum sicheren Abdichten der im Aufnahmeelement aufgenommenen Bauteile versehen.
  • Vorzugsweise ist die Dichtleiste leicht einwärts abgewinkelt im Aufnahmeelement angeordnet ist, so dass bei einer Krafteinwirkung auswärts eine von der Materialelastizität abhängige dauerhafte Gegenkraft entsteht, wodurch eine Langzeitabdichtung gewährleistet wird.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Stege des Multifunktionsblendrahmens mit Anschlusselementen zum rastenden Verbinden mit Zusatzbauteilen versehen, wobei die Stege auch abtrennbar ausgeführt sein können.
  • In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung bestehen die seitlichen Rahmenteile des Multifunktionsblendrahmens aus herkömmlichen 3D-Blendrahmenteilen, wohingegen die Rahmenteile oben und unten erfindungsgemäß ausgestaltet sind. Damit lassen sich Standardrahmenteile und erfindungsgemäß ausgestattete Rahmenteile miteinander kombinieren, wodurch Kosten eingespart werden können.
  • Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
  • 1: eine Querschnittsdarstellung eines Multifunktionsblendrahmens;
  • 2a, b: eine schematische Darstellung eines Multifunktionsblendrahmens mit eingesetzten Funktionselementen und Fensterrahmen; und
  • 3: eine fugenlose Anschlusssituation des erfindungsgemäßen Multifunktionsblendrahmens an ein Rollladengehäuse.
  • Die Zeichnungsfiguren zeigen lediglich Schnittdarstellungen des Querschnitts des Multifunktionsblendrahmens. Es versteht sich, dass z. B. für einen Fensterrahmen vier Blendrahmenteile erforderlich sind, also zwei seitlich, einer oben und einer unten, die fest miteinander verbunden sind.
  • Der erfindungsgemäße Multifunktionsblendrahmen 1 (1, Schnittdarstellung) besitzt ein einheitliches Profil mit einer Reihe von Kammern 2 zur Stabilisierung und/oder zur Aufnahme von Metallprofilen 3 zur Erhöhung der Stabilität und Festigkeit. Die Innenseite 4 und die Außenseite 5 des Multifunktionsblendrahmens 1 ist glattflächig ausgebildet, da diese Seiten nach der Montage sichtbar bleiben. Unter Innen-/Außenseite 4, 5 ist der Wandanschluss innen im Gebäude und auf der Außenseite zu verstehen.
  • Auf der Fensterseite 6 sind Stege 7 mit Dichtprofilen 8 zur Aufnahme und Abdichtung des Flügels eines Fensterrahmens 16 an deren Rahmenteilen angeordnet (vgl. 2a, b).
  • Auf der gegenüber liegenden Seite des Multifunktionsblendrahmens 1 sind zum Anschluss an das Mauerwerk oder Gebäudebauteile, wie Fenster- oder Türausschnitte, bzw. von Zusatzbauelementen mindestens ein Profilsteg 9 mit mehreren, z. B. fünf Kam mern, zeichnungsgemäß etwa mittig und rechts und links davon Stege 10 mit Anschlusselementen 18 für die rastende Aufnahme von Zusatzbauteilen 24 (vgl. 3) angeformt. Grundsätzlich sind mehr Stege 10 vorhanden, als gegebenenfalls im Einzelfall erforderlich sind. Zusätzlich befindet sich am Hohlprofil 9 ein Aufnahmeelement 19 für einen Rollladendeckel oder eine Fensterbank 14 sowie eine Dichtleiste 11 mit einer angeformten Dichtkante 20 zum sicheren Abdichten der im Aufnahmeelement aufgenommenen Bauteile. Wesentlich ist, dass das gesamte Hohlprofil des Blendrahmens einschließlich der Hohlprofile 9, der Stege 10 und der Dichtleiste 11 sowie der Dichtkante 20 einstückig ausgeführt ist.
  • In 1 ist die Dichtleiste 11 in der unbelasteten Ausgangsposition am Multifunktionsblendrahmen 1 dargestellt. Dabei ist die Dichtleiste 11 leicht einwärts abgewinkelt, so dass bei einer Krafteinwirkung auswärts eine von der Materialelastizität abhängige Gegenkraft erzeugt wird. Wird beispielsweise der das Aufnahmeelement 19 seitlich begrenzende Steg 10 entfernt, so kann ein Bauteil 12 (2a) seitlich unter der Dichtleiste 11 (2a) oder eine Fensterbank 14 (2b) eingeschoben werden, wobei gleichzeitig die Dichtleiste 11 mehr oder weniger auswärts gebogen werden muss, so dass dieses dann vermittels der Materialelastizität kraftschlüssig dichtend am jeweiligen Bauteil anliegt.
  • Die Stege 10 und/oder der Profilsteg 9 sind je nach der Einbausituation nach dem Zusammenbau des Blendrahmens 1 oben und/oder unten durch Sägen oder Fräsen teilweise oder gänzlich entfernbar (2a oben, 2b unten). Auf jeden Fall bleibt ein Profilsteg 9 oder 10 erhalten, welcher das sonst nötige anklippbare Anschlusselement ersetzt.
  • 2a zeigt den oberen Teil des Multifunktionsblendrahmens 1, bei dem der in 1 zeichnungsgemäß rechte Steg 10 entfernt worden ist, so dass ein Bauteil 12 zwischen Dichtleiste 11 und Blendrahmen dicht gefasst werden kann. Das ist infolge der einstückigen Ausführung des Multifunktionsblendrahmens 1 und einer gewissen Materialelastizität des verwendeten Kunststoffs problemlos möglich. Weiterhin ist ein Fensterrahmen 16 mit Verbundglasfensterscheibe 17 im geschlossenen Zustand dargestellt (2a, b). Dabei liegt der Fensterrahmen 16, der seinerseits mit einer Dichtleiste 21 versehen ist, an den Dichtprofilen 8 des Multifunktionsblendrahmens 1 an.
  • 2b zeigt den unteren Teil des Blendrahmens 1, bei dem beide Stege 10 rechts und links (1) des Hohlprofiles 9 durch Fräsen entfernt sind. Damit kann auf der Außenseite z. B. eine Alu-Fensterbank 13 und auf der Innenseite eine Fensterbank 14 in den fugenlosen Blendrahmen dicht eingefügt werden. Die Abdichtung erfolgt, wie in 2a, mit der am Blendrahmen einstückig angeformter Dichtleiste 11 in Verbindung mit der zugehörigen Dichtkante 20.
  • 3 zeigt eine fugenlose Anschlusssituation des erfindungsgemäßen Multifunktionsblendrahmens 1 an ein Rollladengehäuse 15. Die Dichtleiste 11 liegt hier auf dem unteren einwärts gerichteten Bereich 22 des Rollladengehäuses 15 auf, wodurch eine kraftschlüssig dichtende Verbindung hergestellt wird.
  • Zusätzlich kann der einwärts gerichtete Bereich 22 des Rollladengehäuses 15 innen auch mit einer Rille 23 versehen werden, in welche die Dichtkante 20 der Dichtleiste 11 formschlüssig einrasten kann.
  • In sämtlichen Fällen ist das Ergebnis eine Anschlusssituation ohne Anschlussfuge. Hierdurch werden die oben genannten Werte betreffend Schall- und Wärmedämmung des gesamten Fensters verbessert. Diese Verbesserung lässt sich durch eine entsprechende Prüfung des Fensters im Einbauzustand oder mit einem rechnerisch zulässigen Verfahren ohne weiteres nachweisen.
  • Die sehr einfach zu realisierende Erfindung ist ein wesentliches Hilfsmittel für die Senkung der Heizkosten und dem damit verbundenen CO2- Ausstoß. Der erfindungsgemäße Multifunktions blendrahmen 1 ist in der Herstellung nicht teurer als herkömmliche Fenstersysteme.
  • Durch die nachträglichen Bearbeitungsmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Multifunktionsblendrahmens 1 können viele der heute notwendigen Bauanschlusssituationen realisiert werden. Außerdem ist es problemlos möglich, Zusatzbauteile 24 (3) mit dem Multifunktionsblendrahmen 1 zu verbinden, um diesen an besondere Einbausituationen anzupassen, die durch diesen Rahmen nicht abgedeckt sind.
  • Darüber hinaus kann bei dem erfindungsgemäßen Multifunktionsblendrahmen gegebenenfalls auf eine Blendrahmenverbreiterung von 20–30 mm problemlos verzichtet werden. Auch hier entsteht keine Anschlussfuge.
  • Weiterhin ist eine Kombination mit herkömmlichen 3D-Blendrahmen möglich, indem rechts und links normale 3D-Blendrahmenteile und unten bzw. oben erfindungsgemäße Multifunktionsblendrahmenteile montiert werden (Beispiel: Profilsystem Salamander).
  • Der Grundgedanke der Erfindung ist auf jedes Profilsystem unterschiedlicher Hersteller übertragbar (z. B. VERAL Alu-Plast, Schuco, Rehan usw.) und wird sich dann nur in der Form und den profilspezifischen Anschlusspunkten unterscheiden.
  • 1
    Multifunktionsblendrahmen
    2
    Kammer
    3
    Metallprofil
    4
    Innenseite
    5
    Außenseite
    6
    Fensterseite
    7
    Steg
    8
    Dichtprofil
    9
    Profilsteg
    10
    Steg
    11
    Dichtleiste
    12
    Bauteil
    13
    Alu-Fensterbank
    14
    Fensterbank
    15
    Rollladengehäuse
    16
    Fensterrahmen
    17
    Verbundglasfensterscheibe
    18
    Anschlusselement
    19
    Aufnahmeelement
    20
    Dichtkante
    21
    Dichtleiste
    22
    Bereich
    23
    Rille
    24
    Zusatzbauteil

Claims (6)

  1. Multifunktionsblendrahmen, insbesondere ein Kunststofffenster- oder Kunststofftürrahmen zum Einbau in Fenster- oder Türöffnungen von Bauwerken, mit einer Reihe von Kammern zur Stabilisierung und/oder zur Aufnahme von Metallprofilen zur Erhöhung der Stabilität und Festigkeit, wobei die Innen- und die Außenseite des Multifunktionsblendrahmens glattflächig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Multifunktionsblendrahmen (1) zum Anschluss an Fenster- oder Türausschnitte auf der Außenseite mindestens oben und unten einen Profilsteg (9) etwa mittig und rechts und links davon Stege (10) aufweist, dass zwischen den Stegen (10) wenigstens ein Aufnahmeelement (19) für Bauteile angeordnet ist, in dem sich ein Dichtleiste (11) befindet und dass das gesamte Hohlprofil des Multifunktionsblendrahmens (1) einschließlich des Profilsteges (9), der Stege (10) und der Dichtleiste (11) im Aufnahmeelement (19) einstückig ausgeführt ist.
  2. Multifunktionsblendrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtleiste (11) am freien Ende mit einer angeformten Dichtkante (20) zum sicheren Abdichten der im Aufnahmeelement aufgenommenen Bauteile versehen ist.
  3. Multifunktionsblendrahmen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtleiste (11) leicht einwärts abgewinkelt im Aufnahmeelement (19) angeordnet ist, so dass bei einer Krafteinwirkung auswärts eine von der Materialelastizität abhängige Gegenkraft entsteht.
  4. Multifunktionsblendrahmen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (10) mit Anschlusselementen (18) zum rastenden Verbinden mit Zusatzbauteilen versehen sind.
  5. Multifunktionsblendrahmen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (10) abtrennbar ausgeführt sind.
  6. Multifunktionsblendrahmen nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Rahmenteile des Multifunktionsblendrahmens (1) aus herkömmlichen 3D-Blendrahmenteilen bestehen.
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