[go: up one dir, main page]

DE102007006556A1 - Verfahren zur Sauerstoffnotversorgung in einem Flugzeug - Google Patents

Verfahren zur Sauerstoffnotversorgung in einem Flugzeug Download PDF

Info

Publication number
DE102007006556A1
DE102007006556A1 DE102007006556A DE102007006556A DE102007006556A1 DE 102007006556 A1 DE102007006556 A1 DE 102007006556A1 DE 102007006556 A DE102007006556 A DE 102007006556A DE 102007006556 A DE102007006556 A DE 102007006556A DE 102007006556 A1 DE102007006556 A1 DE 102007006556A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oxygen
aircraft
air separation
emergency
separation device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE102007006556A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102007006556B4 (de
Inventor
Rüdiger Meckes
Wolfgang Rittner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BE Aerospace Systems GmbH
Original Assignee
Draeger Aerospace GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Draeger Aerospace GmbH filed Critical Draeger Aerospace GmbH
Priority to DE102007006556A priority Critical patent/DE102007006556B4/de
Priority to FR0850775A priority patent/FR2912377B1/fr
Priority to US12/028,061 priority patent/US8210175B2/en
Publication of DE102007006556A1 publication Critical patent/DE102007006556A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102007006556B4 publication Critical patent/DE102007006556B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D10/00Flight suits
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus
    • A62B7/14Respiratory apparatus for high-altitude aircraft

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
  • Separation Of Gases By Adsorption (AREA)

Abstract

Ein Verfahren zur Sauerstoffnotversorgung in einem Flugzeug, bei dem zu Beginn der Notversorgung zunächst gespeicherter Sauerstoff den Sauerstoffmasken der Flugzeuginsassen zugeführt wird und gleichzeitig ein Teil des gespeicherten Sauerstoffs zum Spülen von Molekularsiebbetten einer Luftzerlegungsvorrichtung verwendet wird, wonach anschließend die Luftzerlegungsvorrichtung die Sauerstoffversorgung der Flugzeuginsassen übernimmt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Sauerstoffnotversorgung in einem Flugzeug sowie eine Sauerstoffnotversorgungseinrichtung zum Ausführen dieses Verfahrens.
  • Nach einem Dekompressionsvorfall an Bord eines Passagierflugzeugs ist es aus Sicherheitsgründen üblich, das Flugzeug auf eine Höhe abzusenken, die ein Atmen ohne zusätzliche Sauerstoffversorgung ermöglicht. Abhängig von der Flugroute und dem Ort des Dekompressionsvorfalls kann der Weg bis zu dem Zielflughafen bzw. zu einem Ausweichflughafen erheblich sein, so dass die geringere Flughöhe zu einem deutlich höheren Verbrauch von Treibstoff führt, der aus diesem Grund vorsorglich an Bord der Maschine mitgeführt werden muss, was eine entsprechend große Gewichtsbelastung und damit verbundene Einschränkung der Ladekapazität des Flugzeugs bedeutet.
  • Daher wird es angestrebt, im Falle einer Dekompression nur noch auf eine bezüglich des zusätzlichen Treibstoffverbrauchs erträgliche Höhe abzusinken und die Passagiere während der verbleibenden Flugdauer über Passagiersauerstoffmasken mit zusätzlichem Sauerstoff zu versorgen. Diesem Vorgehen steht bislang nachteilig entgegen, dass der für eine eventuelle Sauerstoffnotversorgung vorgesehene zusätzliche Sauerstoff in Flugzeugen in der Regel in Hochdruckbehältern oder chemischen Sauerstoffgeneratoren mitgeführt wird, wobei die Speicherkapazität dieser Sauerstoffspeicher verhältnismäßig gering ist und aufgrund des begrenzten Raumangebots in Flugzeugen auch nicht wesentlich vergrößert werden kann.
  • Vor diesem Hintergrund ist es die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Sauerstoffnotversorgung in einem Flugzeug zu schaffen, mit dem den Passagieren über längere Zeiträume in ausreichendem Maße Sauerstoff zur Verfügung gestellt werden kann. Darüber hinaus soll eine entsprechende Sauerstoffnotversorgungseinrichtung geschaffen werden.
  • Der verfahrensmäßige Teil dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem Verfahren mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Eine Sauerstoffnotversorgungseinrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens ist in Anspruch 4 definiert. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Sauerstoffnotversorgung in einem Flugzeug sieht grundsätzlich vor, den Sauerstoff, der in einer Notsituation den Passagieren zur Verfügung gestellt werden soll, in einer bzw. mehreren beispielsweise nach dem Prinzip der Druckwechseladsorption arbeitenden Luftzerlegungsvorrichtungen an Bord des Flugzeugs zu erzeugen. Luftzerlegungsvorrichtungen dieser Art weisen zumindest zwei Molekularsiebbetten auf, die wechselweise in einem Adsorptionstakt und einem Desorptionstakt betrieben werden, wobei sie in dem Adsorptionstakt Sauerstoff und Stickstoff trennen und in dem Desorptionstakt regeneriert werden.
  • Der Einsatz von Luftzerlegungsvorrichtungen ermöglicht es, die Passagiere im Wesentlichen über unbegrenzte Zeit mit Sauerstoff zu versorgen. Allerdings wird den Sauerstoffmasken der Flugzeugpassagiere nicht von Beginn an von der Luftzerlegungsvorrichtung erzeugter Sauerstoff zugeführt, stattdessen sieht die Erfindung vor, zu Beginn der Notver sorgung den Sauerstoffmasken der Flugzeuginsassen zunächst an Bord des Flugzeugs gespeicherten Sauerstoff zuzuführen. Dieses Vorgehen stellt in vorteilhafter Weise sicher, dass die Sauerstoffversorgung der Flugzeuginsassen auch während einer Anlaufphase der Luftzerlegung, in der die Luftzerlegungsvorrichtung noch nicht in ausreichendem Maße Sauerstoff erzeugt, gewährleistet ist. Weiter sieht die Erfindung vor, gleichzeitig einen Teil des gespeicherten Sauerstoffs zum Spülen der Molekularsiebbetten der Luftzerlegungsvorrichtung zu verwenden, d. h., bevor in den Molekularsiebbetten der in der Luft enthaltende Stickstoff durch Adsorption von dem Sauerstoff getrennt wird, werden die Molekularsiebbetten mit einem Spülgasstrom, der von dem an Bord gespeicherten Sauerstoff gebildet wird, gereinigt und anschließend befüllt. Nach dem Spülen der Molekularsiebbetten übernimmt die Luftzerlegungsvorrichtung die Sauerstoffversorgung der Flugzeuginsassen, wobei die Molekularsiebbetten augrund der vorangehenden Spülung und anschließenden Befüllung mit Sauerstoff dann ihr optimales Betriebsverhalten aufweisen.
  • Grundsätzlich ist es möglich, die Luftzerlegungsvorrichtung mit Luft zu versorgen, die in der Umgebung des Flugzeugs, beispielsweise von dessen Triebwerken, angesaugt wird. Bevorzugt werden die Molekularsiebbetten der Luftzerlegungsvorrichtung während ihres Adsorptionstakts aber mit Luft aus der Flugzeugkabine gespeist. Dies hat den Vorteil, dass die den Molekularsiebbetten zugeführte Luft bereits von der Klimaanlage des Flugzeugs hinsichtlich ihrer Temperatur und Feuchte vorkonditioniert ist. Besonders vorteilhaft ist dieses Vorgehen dann, wenn die Luftzerlegung in der Flugzeugkabine erfolgt, d. h., wenn die Molekularsiebbetten in der Flugzeugkabine z. B. in den über den Passagiersitzen angeordneten Personal Service Units angeordnet sind. In diesem Fall ist es möglich, die Luft in unmittelbarer Nähe der Luftzerlegungsvorrichtung anzusaugen ohne sie über weite Entfernungen durch das Flugzeug leiten zu müssen.
  • Um den in den Molekularsiebbetten der Luftzerlegungsvorrichtung für die Adsorption des Stickstoffs erforderlichen Betriebsdruck herzustellen, wird die Kabinenluft zweckmäßigerweise vor Einleitung in die Molekularsiebbetten verdichtet. Um in der Luftzerlegungsvorrichtung in ausreichendem Maße Sauerstoff erzeugen zu können, werden hierbei zweckmäßigerweise Verdichter mit einem sehr großen Volumendurchsatz verwendet.
  • Zur Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens ist eine Sauerstoffnotversorgungseinrichtung für ein Flugzeug vorgesehen, welche eine Luftzerlegungsvorrichtung mit mindestens zwei Molekularsiebbetten aufweist. Ausgangsseitig ist diese Luftzerlegungsvorrichtung mit mindestens einer Sauerstoffmaske leitungsverbindbar. Erfindungsgemäß ist weiter ein Sauerstoffspeicher vorgesehen, der gleichzeitig sowohl mit der Luftzerlegungsvorrichtung als auch mit der Sauerstoffmaske leitungsverbindbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Sauerstoffnotversorgungseinrichtung ist bevorzugt zur Sauerstoffnotversorgung nur eines Flugzeugpassagiers oder einer Gruppe von Flugzeugpassagieren ausgelegt und dementsprechend über eine Zuführleitung mit nur einer Sauerstoffmaske oder mehreren Sauerstoffmasken verbunden. Der Sauerstoffspeicher kann sowohl von einem Hochdruckbehälter, in dem Sauerstoff gasförmig gespeichert ist, als auch von einem chemischen Sauerstoffgenerator, in dem der Sauerstoff zunächst in chemisch gebundener Form vorliegt, gebildet werden. Da bei dem erfindungsgemäßen Sauerstoffnotversorgungsverfahren aus dem Sauerstoffspeicher stammender Sauerstoff nur in einer verhältnismäßig kurzen Anfangsphase zum Beatmen eines Flugzeugpassagiers und zum Spülen der Molekularsiebbetten benötigt wird, ist die in dem Sauerstoffspeicher zu speichernde Sauerstoffmenge entsprechend gering. Daher können vorteilhaft Sauerstoffspeicher von ent sprechend geringer Größe verwendet werden. Dies ermöglicht in vorteilhafter Weise eine sehr kompakte Bauweise der gesamten Sauerstoffnotversorgungseinrichtung, die eine Anordnung in einer über einem Passagiersitz vorgesehenen Personal Service Unit möglich macht.
  • Bevorzugt werden die adsorbierenden Molekularsiebbetten der Luftzerlegungsvorrichtung mit Kabinenluft gespeist. Hierzu ist die Luftzerlegungsvorrichtung zweckmäßigerweise mit der Flugzeugkabine leitungsverbindbar.
  • In der Leitungsverbindung von der Flugzeugkabine zu der Luftzerlegungsvorrichtung ist bevorzugt ein Verdichter angeordnet, mit dem die in der Kabine angesaugte Luft auf den in den Molekularsiebbetten erforderlichen Betriebsdruck verdichtet wird. Dieser Verdichter ist vorzugsweise als ein Radialverdichter ausgebildet, mit dem die Kabinenluft bevorzugt auf das Drei- bis Vierfache des Kabinendrucks verdichtet wird.
  • Zur Ansteuerung der Luftzerlegungsvorrichtung und des Sauerstoffspeichers ist vorteilhaft eine Steuerungsvorrichtung vorgesehen. Diese Steuerungsvorrichtung ist mit einem Drucksensor in der Flugzeugkabine signalverbunden. Mit dem Drucksensor kann ein Druckabfall in der Flugzeugkabine ermittelt werden, woraufhin die Steuerung den Betriebszustand der Sauerstoffnotversorgungseinrichtung herstellt. Darüber hinaus kann der Kabinendruck mit dem Drucksensor kontinuierlich überwacht werden und die Sauerstoffnotversorgungseinrichtung entsprechend der ermittelten Druckwerte von der Steuerung angesteuert werden.
  • Nachfolgend sind das erfindungsgemäße Verfahren zur Sauerstoffnotversorgung sowie die hierfür vorgesehenen Sauerstoffnotversorgungseinrichtung anhand eines in der Zeichnungsfigur dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
  • Die Zeichnungsfigur zeigt das pneumatische und steuerungstechnische Schaltschema einer Sauerstoffnotversorgungsvorrichtung 2. Diese Sauerstoffnotversorgungseinrichtung 2 weist eine Luftzerlegungsvorrichtung mit jeweils paarweise parallel angeordneten Molekularsiebbetten 4, 4' sowie 6, 6' auf. Eingangsseitig der Molekularsiebbetten 4, 4' weisen diese einen gemeinsamen Lufteinlass 8 und die Molekularsiebbetten 6 und 6' einen gemeinsamen Lufteinlass 10 auf.
  • Mittels eines elektrisch betätigten 4/2-Wegeventils 11 ist entweder das aus den Molekularsiebbetten 4 und 4' bestehende Molekularsiebbettenpaar oder das aus den Molekularsiebbetten 6 und 6' bestehende Molekularsiebbettenpaar mit einer in einer Flugzeugkabine mündenden Luftzufuhrleitung 12 leitungsverbindbar, wobei das 4/2-Wegeventil 11 das dann nicht mit der Luftzufuhrleitung 12 leitungsverbundene Molekularsiebbettenpaar mit einer Spülgasleitung 14 leitungsverbindet, die an ihrem Ende mit einem elektrisch betätigten 2/2-Wegeventil 15 verschließbar ist. Anströmseitig des 4/2-Wegeventils 11 sind in der Luftzufuhrleitung 12 in Strömungsrichtung zunächst ein Luftfilter 9, ein Verdichter in Form eines Radialverdichters 13 sowie ein elektrisch betätigten 2/2-Wegeventil 17 angeordnet.
  • Ausgangsseitig der Molekularsiebbetten 4 und 4' ist ein Produktgasauslass 16 und ausgangsseitig der Molekularsiebbetten 6 und 6' ein Produktgasauslass 18 vorgesehen. Die Produktgasauslässe 16 und 18 münden an einer Leitungsverbindung 19 in einer gemeinsamen Produktgasleitung 20, an deren Ende eine in der Zeichnungsfigur nicht dargestellte Passagiersauerstoffmaske angeordnet ist. Die Produktgasleitung 20 ist mit einem darin angeordneten elektrisch betätigbaren 2/2-Wegeventil 21 verschließbar. Zur Begrenzung des Produktgasstroms in der Produktgasleitung 20 ist in dieser eingangsseitig des 2/2-Wegeventils 21 eine Drossel 23 vorgesehen.
  • Anströmseitig der Leitungsverbindung 19 sind die Produktgasauslässe 16 und 18 über eine Leitung 22 strömungsverbunden, wobei in der Leitung 22 eine Drossel 24 zur Durchflussbegrenzung vorgesehen ist. Um ein weiteres Überströmen des Produktgases von dem Produktgasauslass 16 zu dem Produktgasauslass 18 und umgekehrt an der Leitungsverbindung 19 zu verhindern, ist in dem Produktgasauslass 16 anströmseitig der Leitungsverbindung 19 ein Rückschlagventil 26 und in dem Produktgasauslass 18 ebenfalls anströmseitig der Leitungsverbindung 19 ein Rückschlagventil 28 angeordnet.
  • Neben der im Wesentlichen aus den Molekularsiebbetten 4, 4', 6 und 6' bestehenden Luftzerlegungsvorrichtung weist die Sauerstoffnotversorgungseinrichtung 2 auch einen Sauerstoffspeicher 30 auf, der von einem Hochdruckbehälter 30 gebildet wird. Ein Sauerstoffauslass 32 des Hochdruckbehälters 30 ist einerseits mit der Produktgasleitung 20 leitungsverbunden, wobei der Sauerstoffauslass 32 ausgangsseitig der Drossel 23 in der Produktgasleitung 20 mündet, andererseits ist der Sauerstoffauslass 32 auch mit einer Leitung 34 verbunden, die sowohl eine Strömungsverbindung von dem Sauerstoffauslass 32 zu dem Produktgasauslass 16 der Molekularsiebbetten 4 und 4' als auch zu dem Produktgasauslass 18 der Molekularsiebbetten 6 und 6' herstellt. Um ein Überströmen des Produktgases von dem Produktgasauslass 16 über die Leitung 34 zu dem Produktgasauslass 18 zu verhindern, sind in der Leitung 34 zwei Rückschlagventile 25 und 27 angeordnet, wobei das Rückschlagventil 25 den Strömungspfad von dem Produktgasauslass 16 zu dem Produktgasauslass 18 sperrt, während das Rückschlagventil 27 den Strömungspfad vom Produktgasauslass 18 zu dem Produktgasauslass 16 sperrt.
  • Die Ansteuerung und Energieversorgung der elektrisch betätigten Bauteile der Sauerstoffnotversorgungseinrichtung 2 erfolgt mittels einer Steuerungsvorrichtung in Form einer elektronischen Steuerung 36. Diese Steuerung 36 ist über eine Signalleitung 38 mit dem Radialverdichter 13, über eine Signalleitung 40 mit dem 2/2-Wegeventil 17, über eine Signalleitung 42 mit dem 2/2-Wegeventil 15, über eine Signalleitung 44 mit dem 4/2-Wegeventil 11, über eine Signalleitung 46 mit dem 2/2-Wegeventil 21 sowie über eine Signalleitung 48 mit dem Hochdruckbehälter 30 signalverbunden. Daneben besteht eine Signalverbindung von der Steuerung 36 zu einem in der Flugzeugkabine angeordneten Drucksensor 50 mittels einer Signalleitung 52 und eine Signalverbindung zu einem Mikrozirkondioxidsauerstoffsensor 54 mittels einer Signalleitung 56.
  • Nachfolgend wird das erfindungsgemäße Verfahren zur Sauerstoffnotversorgung anhand der in der Zeichnungsfigur dargestellten Sauerstoffnotversorgungsvorrichtung ausführlicher beschrieben.
  • Bei inaktiver Sauerstoffnotversorgungseinrichtung 2 werden die 2/2-Wegeventile 15, 17 und 21 von der Steuerung 36 sperrend geschaltet, so dass das die Luftzufuhrleitung 12, die Spülgasleitung 14 und die Produktgasleitung 20 verschlossen sind. Hierdurch wird verhindert, dass Wasser bei Nichtbetrieb der Sauerstoffnotversorgungseinrichtung 2 in die Molekularsiebbetten 4, 4', 6 und 6' eindringen kann, was die Adsorptionsfähigkeit des dort als Adsorptionsmittel verwendeten Zeoliths verringern würde.
  • Erfasst der in der Flugzeugkabine angeordnete Drucksensor 50 einen Druckabfall werden die 2/2-Wegeventile 15, 17 und 21 von der Steuerung 36 öffnend geschaltet. Hierdurch werden die Molekularsiebbetten 4, 4', 6 und 6' entspannt und in ihnen eine Desorption gegen Umgebungsdruck eingeleitet. Daneben wird der Hochdruckbehälter 30 von der Steuerung 36 öffnend geschaltet, woraufhin der in dem Hochdruckbehälter 30 befindliche Sauerstoff über den an dem Hochdruckbehälter 30 ausgebildeten Sauerstoffauslass 32 in die Produktgasleitung 20 geleitet wird, von wo aus der Sauerstoff der Sauerstoffmaske eines Passagiers zugeführt wird. Gleichzeitig wird ein Teilstrom des in dem Hochdruckbehälter 30 gespeicherten Sauerstoffs in die Leitung 34 und von dort über die Produktgasauslässe 16 und 18 als Spülgas in die Molekularsiebbetten 4, 4', 6 und 6' geleitet und von dort über die Spülgasleitung 14 abgeführt. Die Spülzeit der Molekularsiebbetten 4, 4', 6 und 6' mit dem aus dem Hochdruckbehälter 30 stammenden Sauerstoff beträgt bevorzugt zwei bis vier Sekunden. Nach dieser Zeitspanne veranlasst die Steuerung 36 das Schließen des 2/2-Wegeventils 15, so dass kein weiterer Sauerstoff über die Spülgasleitung 14 abgeleitet wird.
  • Danach wird weiterhin Sauerstoff aus dem Hochdruckbehälter 30 zur Sauerstoffmaske des Passagiers und in die Molekularsiebbetten 4, 4', 6 und 6' geleitet, wobei der Sauerstoffstrom in der Produktgasleitung 20 von dem Sauerstoffsensor 54 erfasst wird. Sinkt der Sauerstoffvolumenstrom unter einen vorbestimmten Wert, wird der Radialverdichter 13 von der Steuerung 36 in Betrieb gesetzt. Auf diese Weise wird Kabinenluft über die Luftzufuhrleitung angesaugt und von dem Radialverdichter 13 verdichtet. Vor Eintritt in den Radialverdichter 13 wird die angesaugte Kabinenluft in einem Luftfilter 9 gereinigt.
  • Das 4/2-Wegeventil 11 wird von der Steuerung 36 so angesteuert, dass die verdichtete Luft über den Lufteinlass 8 in die Molekularsiebbetten 4 und 4' strömen kann. Da alle Molekularsiebbetten 4, 4' 6 und 6' zuvor mit dem Sauerstoff aus dem Hochdruckbehälter 30 gefüllt worden sind, weist das die Molekularsiebkammern 4 und 4' verlassende Produktgas innerhalb kürzester Zeit eine ausreichend hohe Sauerstoffkonzentration auf. Dieses Produktgas wird der Sauerstoffmaske des Passagiers zugeführt, wobei ein Teilstrom des den Produktgasauslass 16 verlassenden Produktgases über die Leitung 22 als Spülgas in die Molekularsiebbetten 6 und 6' geleitet wird. Ist das Adsorptionsvermögen der Molekularsiebbetten 4 und 4' erschöpft, veranlasst die Steuerung 36 ein Umschalten des 4/2-Wegeventils 11, wonach die von dem Radialverdichter 13 verdichtete Kabinenluft nun in die Molekularsiebbetten 6 und 6' geleitet wird, wo der Stickstoffanteil der Luft adsorbiert wird und das ausgangsseitig der Molekularsiebbetten 6 und 6' zur Verfügung stehende sauerstoffangereicherte Produktgas einerseits als Atemgas zu dem Passagier und andererseits als Spülgas zu den Molekularsiebbetten 4 und 4' geleitet wird.
  • 2
    Sauerstoffnotversorgungseinrichtung
    4, 4'
    Molekularsiebbett
    6, 6'
    Molekularsiebbett
    8
    Lufteinlass
    9
    Luftfilter
    10
    Lufteinlass
    11
    4/2-Wegeventil
    12
    Luftzufuhrleitung
    13
    Radialverdichter
    14
    Spülgasleitung
    15
    2/2-Wegeventil
    16
    Produktgasauslass
    17
    2/2-Wegeventil
    18
    Produktgasauslass
    19
    Leitungsverbindung
    20
    Produktgasleitung
    21
    2/2-Wegeventil
    22
    Leitung
    23
    Drossel
    24
    Drossel
    25
    Rückschlagventil
    26
    Rückschlagventil
    27
    Rückschlagventil
    28
    Rückschlagventil
    30
    Sauerstoffspeicher, Hochdruckbehälter
    32
    Sauerstoffauslass
    34
    Leitung
    36
    elektronische Steuerung
    38
    Signalleitung
    40
    Signalleitung
    42
    Signalleitung
    44
    Signalleitung
    46
    Signalleitung
    48
    Signalleitung
    50
    Drucksensor
    52
    Signalleitung
    54
    Sauerstoffsensor
    56
    Signalleitung

Claims (8)

  1. Verfahren zur Sauerstoffnotversorgung in einem Flugzeugs, bei dem zu Beginn der Notversorgung zunächst gespeicherter Sauerstoff mindestens einer Sauerstoffmaske eines Flugzeuginsassen zugeführt wird und gleichzeitig ein Teil des gespeicherten Sauerstoffs zum Spülen von Molekularsiebbetten (4, 4', 6, 6') einer Luftzerlegungsvorrichtung verwendet wird, wonach anschließend die Luftzerlegungsvorrichtung die Sauerstoffversorgung des mindestens einen Flugzeuginsassen übernimmt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Molekularsiebbetten (4, 4', 6, 6') der Luftzerlegungsvorrichtung während ihres Adsorptionstakts mit Luft aus einer Flugzeugkabine gespeist werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabinenluft verdichtet wird.
  4. Sauerstoffnotversorgungseinrichtung für ein Flugzeug mit einer Luftzerlegungsvorrichtung, die mindestens zwei Molekularsiebbetten (4, 4', 6, 6') aufweist und die ausgangsseitig mit mindestens einer Sauerstoffmaske leitungsverbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Sauerstoffspeicher (30) vorgesehen ist, welcher gleichzeitig sowohl mit der Luftzerlegungsvorrichtung als auch mit der Sauerstoffmaske leitungsverbindbar ist.
  5. Sauerstoffnotversorgungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzerlegungsvorrichtung eingangsseitig mit einer Flugzeugkabine leitungsverbindbar ist.
  6. Sauerstoffnotversorgungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Leitungsverbindung (12) von der Flugzeugkabine zu der Luftzerlegungsvorrichtung ein Verdichter (13), vorzugsweise ein Radialverdichter angeordnet ist.
  7. Sauerstoffnotversorgungseinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungsvorrichtung (36) zur Ansteuerung der Luftzerlegungsvorrichtung und des Sauerstoffspeichers (30) vorgesehen ist, welche mit einem Drucksensor (50) in der Flugzeugkabine signalverbunden ist.
  8. Sauerstoffnotversorgungseinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungsvorrichtung (36) zur Ansteuerung der Luftzerlegungsvorrichtung und des Sauerstoffspeichers (30) vorgesehen ist, welche mit einem Sauerstoffsensor (54) in der Leitungsverbindung (20) von der Luftzerlegungsvorrichtung zu der Sauerstoffmaske signalverbunden ist.
DE102007006556A 2007-02-09 2007-02-09 Verfahren zur Sauerstoffnotversorgung in einem Flugzeug Expired - Fee Related DE102007006556B4 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007006556A DE102007006556B4 (de) 2007-02-09 2007-02-09 Verfahren zur Sauerstoffnotversorgung in einem Flugzeug
FR0850775A FR2912377B1 (fr) 2007-02-09 2008-02-07 Procede pour l'approvisionnement de secours en oxygene dans un avion et installation pour sa mise en oeuvre.
US12/028,061 US8210175B2 (en) 2007-02-09 2008-02-08 Method and apparatus for emergency supply of oxygen in an aircraft

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007006556A DE102007006556B4 (de) 2007-02-09 2007-02-09 Verfahren zur Sauerstoffnotversorgung in einem Flugzeug

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102007006556A1 true DE102007006556A1 (de) 2008-08-21
DE102007006556B4 DE102007006556B4 (de) 2012-09-06

Family

ID=39627922

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102007006556A Expired - Fee Related DE102007006556B4 (de) 2007-02-09 2007-02-09 Verfahren zur Sauerstoffnotversorgung in einem Flugzeug

Country Status (3)

Country Link
US (1) US8210175B2 (de)
DE (1) DE102007006556B4 (de)
FR (1) FR2912377B1 (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8147579B2 (en) * 2009-01-12 2012-04-03 Hamilton Sundstrand Corporation Dispatch critical fuel tank inerting system for aircraft
US9550575B2 (en) * 2012-05-25 2017-01-24 B/E Aerospace, Inc. On-board generation of oxygen for aircraft pilots
CA2819724A1 (en) * 2012-06-28 2013-12-28 Intertechnique Emergency oxygen supply mask and emergency oxygen supply arrangement adapted for rescuing a passenger of an aircraft in an emergency situation, method of rescuing a passenger of an aircraft in an emergency situation
EP2679280B1 (de) 2012-06-28 2021-01-06 Zodiac Aerotechnics Flugzeugpassagiersauerstoffmaske geschlossenem Kreislaufkonzept
DE102017130749B4 (de) * 2017-12-20 2022-02-17 Airbus Operations Gmbh System zum Bereitstellen von Sauerstoff an Sauerstoffmasken in einem Luftfahrzeug
CN109665080B (zh) * 2019-01-25 2020-03-27 集美大学 水下航器空气净化系统
CN111071465A (zh) * 2020-01-06 2020-04-28 南京航空航天大学 一种低温冷冻制氮油箱惰化系统及其工作方法
US12478808B2 (en) 2020-06-29 2025-11-25 Dräger Safety AG & Co. KGaA Monitoring system
DE102021111431A1 (de) 2020-06-29 2021-12-30 Dräger Safety AG & Co. KGaA Überwachungssystem
US12292429B2 (en) 2020-06-29 2025-05-06 Dräger Safety AG & Co. KGaA Monitoring system

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4681602A (en) * 1984-12-24 1987-07-21 The Boeing Company Integrated system for generating inert gas and breathing gas on aircraft
GB2397821A (en) * 2003-01-30 2004-08-04 Smartmembrane Corp Oxygen and nitrogen enriched atmospheres in aircraft
DE10323138A1 (de) * 2003-05-22 2004-12-23 DRäGER AEROSPACE GMBH Not-Sauerstoffversorgungssystem für ein Flugzeug

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4648888A (en) * 1982-07-09 1987-03-10 Hudson Oxygen Therapy Sales Co. Oxygen concentrator
WO1986005119A1 (en) * 1985-02-28 1986-09-12 Guild Associates, Inc. Pressure swing cycles for gas separations
GB8812888D0 (en) * 1988-05-31 1988-07-06 Normalair Garrett Ltd Aircraft aircrew life support systems
US6294775B1 (en) 1999-06-08 2001-09-25 University Of Washington Miniature image acquistion system using a scanning resonant waveguide
AU3952501A (en) 2000-03-16 2001-09-24 Medigus Ltd Fundoplication apparatus and method
EP1152261A1 (de) 2000-04-28 2001-11-07 CSEM Centre Suisse d'Electronique et de Microtechnique SA Vorrichtung und Verfahren zur ortsauflösende Photodetektion und Demodulation von modulierten elektromagnetischen Wellen
US6558451B2 (en) * 2000-05-10 2003-05-06 Airsep Corporation Multiple bed pressure swing adsorption method and apparatus
GB0123310D0 (en) 2001-09-28 2001-11-21 Honeywell Normalair Garrett Breathing gas supply system
DE102004017879B4 (de) * 2004-04-13 2006-11-09 Liebherr-Aerospace Lindenberg Gmbh System zur Luftaufbereitung
EP1622200A1 (de) 2004-07-26 2006-02-01 CSEM Centre Suisse d'Electronique et de Microtechnique SA Festkörper-Fotodetektor-Pixel und Fotodetektionsverfahren

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4681602A (en) * 1984-12-24 1987-07-21 The Boeing Company Integrated system for generating inert gas and breathing gas on aircraft
GB2397821A (en) * 2003-01-30 2004-08-04 Smartmembrane Corp Oxygen and nitrogen enriched atmospheres in aircraft
DE10323138A1 (de) * 2003-05-22 2004-12-23 DRäGER AEROSPACE GMBH Not-Sauerstoffversorgungssystem für ein Flugzeug

Also Published As

Publication number Publication date
US20080202511A1 (en) 2008-08-28
US8210175B2 (en) 2012-07-03
FR2912377A1 (fr) 2008-08-15
FR2912377B1 (fr) 2013-03-01
DE102007006556B4 (de) 2012-09-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102007006556B4 (de) Verfahren zur Sauerstoffnotversorgung in einem Flugzeug
DE60300751T2 (de) Sauerstoff- und Inertgasgenerator
DE60030016T2 (de) Druckwechseladsorptionsverfahren und -vorrichtung mit einem einzigem Bett
DE69815950T2 (de) Sauerstoffanreicherungsapparat mit Regelung des Arbeitszyklus der Adsorberbettenund Selbsttest
DE60129685T2 (de) Mehrbettiges druckwechseladsorptionsverfahren
DE69832036T2 (de) Geschlossener regelkreis für sauerstoffkonzentrator
DE4033140C2 (de) Druckwechsel-Adsorptionsverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE69806908T2 (de) Druckregelung für den leerraum eines tankes
DE69617043T2 (de) Molekularsieb gastrennungsvorrichtung und verfahren
DE68923773T2 (de) Gewinnung einer Gaskomponente.
DE102007017547B4 (de) Kraftstoffdampf-Verarbeitungssystem
DE69418996T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur abtrennung von stickstoffreichen gasen
DE10245042B4 (de) Vorrichtung zur Anreicherung von Luft Sauerstoff
DE3432896A1 (de) Auf druckwechsel-adsorption beruhendes gastrennverfahren mit einem einzigen adsorptionsmittelbett
EP0045404A2 (de) Vorrichtung zum Bereitstellen von Atemgas
DE4104007A1 (de) Atemsystem mit sauerstoffreichem gas fuer passagierflugzeuge
DE10323138A1 (de) Not-Sauerstoffversorgungssystem für ein Flugzeug
WO2014180728A2 (de) Inertisierungsverfahren sowie anlage zur sauerstoffreduzierung
DE2460513A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur zerlegung von gasgemischen durch adiabatische ad- und desorption
DE212015000162U1 (de) Modularisierter Lufttrockner
EP3439765B1 (de) Luftaufbereitungsvorrichtung und -verfahren
DE102005054888B4 (de) Sauerstoffanreicherungsvorrichtung in Kombination mit einem Brennstoffzellensystem und Verwendung
WO2013020824A1 (de) Entlüftung eines kraftstofftanks mit hilfe eines turboladers
DE68903429T2 (de) Vorrichtung zur trennung von gasmischungen.
DE69924779T2 (de) Verfahren zur Trennung einer Gasmischung durch Adsorption

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DAE SYSTEMS GMBH, 23560 LUEBECK, DE

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: B/E AEROSPACE SYSTEMS GMBH, 23560 LUEBECK, DE

R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final

Effective date: 20121207

R082 Change of representative
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee