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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Kolbenkraftmaschine, mit einem
Arbeitszylinder, der über
Einlassventile mit einem, aus einem Druckkessel kommenden gasförmigen Arbeitsmedium
beaufschlagbar ist, und in dem Arbeitszylinder ein an einer Arbeitskolbenstange
angeordneter Arbeitskolben hin und her bewegbar ist.
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Bei
derartigen überwiegend
langsam laufenden Kolbenkraftmaschinen, wie sie beispielsweise aus
der
DE 77 32 705 U1 bekannt
sind, treten üblicherweise
zwischen dem Kolben, dem Arbeitszylinder und der Umwandlung der
Hin- und Herbewegung des Kolbens zur Arbeitsleistung in eine Drehbewegung
mittels einer Kurbelwelle große
Kräfte
auf, die mit entsprechend stabilen und schweren Bauteilen übertragen
werden müssen.
An den Durchführungen der
Kolbenstange aus dem Zylinderraum treten dabei bekanntermaßen Dichtprobleme
auf. Eine völlige
Abdichtung ist kaum oder nur mit sehr großem verlustreichem Aufwand
zu erzielen. So ist beispielsweise aus der
WO 02/066 806 A1 eine
Leckausgleicheinrichtung bekannt, die durch die betroffene Kolbenanordnung
auf mechanische Weise direkt betätigt
werden kann. Dazu ist es aus der
DE 21 31 038 A1 bekannt, dass die Kolbenstangen
an ihrem dem Kolben abgewandten Ende eine Steuernut aufweisen. Sehr teure
oder gesundheitsschädigende
Arbeitsmedien, die nach der Entspannung sofort wieder komprimiert werden
können,
wie sie beispielswei se in der
DE-PS 155
744 beschrieben sind, können
deshalb nur sehr begrenzt eingesetzt werden.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, eine Kolbenkraftmaschine der
eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei der ein Entweichen des
Arbeitsmediums verhindert wird und nach der Entspannung das Arbeitsmedium
eine sofortige Rückkompression
erfolgen kann.
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Diese
Aufgabe wird durch die in dem Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Insbesondere
wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
dass die Arbeitskolbenstange zweiteilig ausgebildet und einander
gegenüberliegend
fest mit dem Arbeitskolben verbunden ist, die Arbeitskolbenstangen
durch die einander gegenüberliegenden
Seiten aus dem Arbeitszylinder geführt sind, an den einander gegenüberliegenden
Arbeitskolbenstangen endseitig primäre Hydraulikkolben angeordnet
sind, die in primären
Hydraulikzylindern hin und her bewegbar sind, die primären Hydraulikzylinder über Hydraulikleitungen
mit sekundären
Hydraulikzylindern verbunden sind, in denen sekundäre Hydraulikkolben
angeordnet sind und die sekundären
Hydraulikkolben über
Pleuelstangen mit einer Kurbelwelle verbunden sind.
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Zur
bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Kolbenkraftmaschine
ist es vorgesehen, dass das gasförmige
Arbeitsmedium ein Mischdampf, vorzugsweise ein aus Wasser und Benzol
bestehender Mischdampf, ist.
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Durch
diese Maßnahmen
wird ein möglicherweise
gesundheitschädliches,
relativ teures Arbeitsmedium, beispielsweise ein Mischdampf aus
Wasser und Benzol, aufgefangen und verlustfrei wieder in den Dampfkreislauf
zurückgeführt.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Kolbenkraftmaschine
ist es vorgesehen, die Arbeitskolbenstangen in Kolbenstangendichtungen
auf beiden Seiten aus dem Arbeitszylinder und durch sich anschließende Leckageräume zu führen.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung sind die Auslassventile des Arbeitszylinders über Sekundärleitungen
mit dem Druckkessel verbunden.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Kolbenkraftmaschine
ist es vorgesehen, die Dampfleckageräume über Leckagerücklaufleitungen
mit der Sekundärleitung
zu verbinden, wobei der Sekundärleitung
ein Nebelabscheider zugeordnet ist. Dadurch wird das nasse Arbeitsmedium
trocken und kann wieder komprimiert werden.
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In
einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kolbenkraftmaschine ist
es vorgesehen, den zu den sekundären
Hydraulikzylindern führenden
Hydraulikleitungen Kompressionshydraulikzylinder nachzuordnen, in
den Kompressionshydraulikzylindern Kompressionshydraulikkolben hin
und her bewegbar anzuordnen und die Kompressionshydraulikkolben über Kompressionskolbenstangen
mit in Kompressionszylindern hin und her bewegbaren Kompressionskolben
zu verbinden.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Kolbenkraftmaschine
ist es vorgesehen, die Kompressionskolbenstangen starr mit den Kompressionshydraulikkolben und
den Kompressionskolben zu verbinden. Dadurch wird die Anzahl der
beweglichen Teile reduziert und ein Austreten von Arbeitsmedium
verhindert.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Kolbenkraftmaschine
ist es vorgesehen, die Kompressionszylinder über von einem Nebelabscheider
kommende Sekundärleitungen
mit entspanntem sekundären
Arbeitsmedium zu beaufschlagen, das entspannte sekundäre Arbeitsmedium
in den Kompressionszylindern zu komprimieren und komprimiert über Sekundärleitungen
isobar an den Druckkessel zurückzuführen.
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In
einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kolbenkraftmaschine ist
es dazu vorgesehen, die sekundären
Hydraulikkolben an Kolbenstangen in den sekundären Hydraulikzylindern zu führen und
die sekundären
Hydraulikkolben über
Knickhebel und Pleuelstangen auf eine Kurbelwelle zu führen.
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In
einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kolbenkraftmaschine
ist den Hydraulikleitungen eine Ausgleichsvorrichtung zugeordnet, über die über Ausgleichsventile
Hydrauliköl
aus einem Vorratsbehälter bei
Leckage nachgespeist und bei Temperatur bedingter Ausdehnung abgespeist
werden kann.
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In
einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform ist es vorgesehen,
dass die Ausgleichsvorrichtung über
Drosselventile mit der Hydraulikleitung verbunden ist.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Kolbenkraftmaschine
ist es vorgesehen, das Arbeitsmedium mit einem Arbeitsdruck (p1) über eine
Primärleitung
und Einlassventile wechselweise in primäre Arbeitsräume eines Arbeitszylinders
einzuleiten und über
Auslassventile mit einem entspannten Sekundärdruck (p2) über Sekundärleitungen
und einen Nebelabscheider an Kompressionszylinder zu leiten, dort
zu komprimieren und von dort isobar an den Druckkessel zurückzuführen.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand einer beispielhaften Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die beigefügte
Zeichnung näher
erläutert,
es zeigt:
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1 die
schematische Darstellung einer Kolbenkraftmaschine, mit in einem
Arbeitszylinder mittels einer zweiseitigen hin und her bewegbaren Arbeitskolbenstange,
mit hydraulischer Kraftübertragung
zur Umwandlung der erzeugten Linearbewegung in eine Drehbewegung,
wobei sich der Arbeitskolben in linker Ausgangsposition, der eine
sekundäre
Hydraulikkolben in seinem unteren Totpunkt (UT), der andere sekundäre Hydraulikkolben
in seinem oberen Totpunkt (OT) und die Kompressionskolben in ihren
unteren Totpunkten befinden;
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2 eine
Kolbenkraftmaschine nach der 1, mit etwa
mittigem nach rechts laufendem Arbeitskolben, bei mittiger Kolbenstellung
der sekundären
Hydraulikkolben und nach oben gefahrenem ersten Kompressionskolben;
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3 die
schematische Darstellung einer Kolbenkraftmaschine nach der 1,
mit in seine rechte Ausgangsposition gefahrenem Arbeitskolben, mit
in seinen oberen Totpunkt (OT) gefahrenen ersten sekundären Hydraulikkolben
und in seinen unteren Totpunkt (UT) gefahrenem zweiten sekundären Hydraulikkolben,
bei in ihren unteren Totpunkten befindlichen Kompressionskolben;
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4 die
schematische Darstellung einer Kolbenkraftmaschine nach der 1,
mit etwa mittig stehendem, nach links laufendem Arbeitskolben, bei mittiger
Kolbenstellung der sekundären
Hydraulikkolben und nach oben gefahrenem zweiten Kompressionskolben;
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5 die
schematische Darstellung eines Kurbelwellentriebs für eine Kolbenkraftmaschine nach
den 1 bis 4;
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6 vier
Detaildarstellungen des Kurbelwellentriebs einer Kolbenkraftmaschine
nach der 5, wobei das Detail „A" die Position der
Kurbelwelle bei Stellung des Arbeitskolbens gemäß 1, das Detail „B" die Position der
Kurbelwelle bei Stellung des Arbeitskolbens gemäß 2, das Detail „C" die Position der
Kurbelwelle bei Stellung des Arbeitskolbens gemäß 3 und das
Detail „D" die Position der
Kurbelwelle bei Stellung des Arbeitskolbens gemäß 4 zeigt;
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7 die
schematische Darstellung der Nach- und Abspeisung von Hydrauliköl zur Erzielung eines
konstanten Arbeitsdruckes in den die Arbeit übertragenden Hydraulikleitungen;
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8 die
schematische Darstellung des Umlaufs des Arbeitsmediums und die
Abführung
und Rückgewinnung
von an den Kolbenstangendichtungen und in den Kompressionszylindern
auftretenden Leckagen an Arbeitsmedium.
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Die
in den 1, 2, 3 und 4 schematisch
dargestellte Kolbenkraftmaschine besteht im Wesentlichen aus einem
Arbeitszylinder 1, in dem ein doppelt wirkender Arbeitskolben 1a fest
und starr auf einer Seite mit einer Arbeitskolbenstange 2 und
auf der anderen Seite mit einer Arbeitskolbenstange 2a verbunden
ist.
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Die
Arbeitskolbenstange 2 ist an ihrem dem Arbeitskolben 1a entgegen
gesetzten freien Ende mit einem primären Hydraulikkolben 3 und
die Arbeitskolbenstange 2a mit einem primären Hydraulikkolben 4 fest
verbunden. Die primären
Hydraulikkolben 3 und 4 sind in primären Hydraulikzylindern 5 und 6 hin und
her bewegbar angeordnet.
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Die
primären
Hydraulikzylinder 5 und 6 sind einstückig mit
Hydraulikleitungen 7 und 8 verbunden, die zu sekundären Hydraulikzylindern 9 und 10 führen. In
den sekundären
Hydraulikzylindern 9 und 10 sind sekundäre Hydraulikkolben 11 und 12 hin
und her bewegbar angeordnet, die die Linearbewegung des Arbeitskolbens 1a über Kolbenstangen 25 und 26,
Knickhebel 23 und 24 und Pleuelstangen 27 und 28 auf
eine Kurbelwelle 13 übertragen.
Die Kurbelwelle 13 ist als Doppelkurbelwelle ausgebildet
und in Kurbelwellenlagern 13a gelagert, während die
Pleuelstangen 27 und 28 in Pleuellagern 29 und 30 gelagert
sind.
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In
den Hydraulikleitungen 7 und 8 befindet sich Hydrauliköl 14,
mit dem die Hin- und Herbewegung der primären Hydraulikkolben 3 und 4 1:1
auf eine Hin- und
Herbewegung der sekundären
Hydraulikkolben 11 und 12 in den sekundären Hydraulikzylindern 9 und 10 übertragen
werden kann.
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Den
Hydraulikleitungen 7 und 8 sind T-Stücke 15 und 16 zugeordnet,
in denen eine hydraulische Verbindung zu Kompressionshydraulikzylindern 17 und 18 hergestellt
wird. In den Kompressionshydraulikzylindern 17 und 18 sind
Kompressionshydraulikkolben 19 und 20 angeordnet.
Die Kompressionshydraulikkolben 19 und 20 sind
fest mit Kompressionskolbenstangen 19a und 20a verbunden,
die an ihren den Kompressionshydraulikkolben 19 und 20 entgegen
gesetzten Seiten fest mit Kompressionskolben 21 und 22 verbunden
sind. Die Kompressionskolben 21 und 22 sind in
Kompressionszylindern 21a und 22a hin und her
bewegbar.
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Der
Arbeitszylinder 1 kann über
seine Einlassventile 40 und 40a und eine Primärleitung 48 von einem
Druckkessel 50 mit einem gasförmigen Arbeitsmedium, vorzugsweise
einem Mischdampf aus Wasser und Benzol, mit einem Arbeitsdruck p1
beaufschlagt werden.
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Der
Arbeitszylinder 1 weist dazu auf jeder Seite des Arbeitskolbens 1a einen
primären
Arbeitsraum 46 bzw. 46a auf. In den primären Arbeitsräumen 46 bzw. 46a entspannt
sich das Arbeitsmedium von seinem Arbeitsdruck p1 zu einem niedrigeren Sekundärdruck p2,
mit dem es bei dem nächsten
Arbeitshub des Arbeitskol bens 1a über die Auslassventile 41 und 41a in
eine Sekundärleitung 49 abgegeben
wird.
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Beiderseits
des Arbeitszylinders 1 sind Leckageräume 38 vorgesehen,
in denen die durch Kolbenstangendichtungen 39 aus den primären Arbeitsräumen 46 bzw. 46a kommenden
Arbeitskolbenstangen 2 und 2a längs verlaufend
angeordnet sind. Tritt eine Leckage von Arbeitsmedium an den Kolbenstangendichtungen 39 in
die Leckageräume 38 aus, so
wird es hier aufgefangen und kann nicht in die Umgebung entweichen.
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Die
von dem Arbeitskolben 1a in dem Arbeitszylinder 1 erzeugte
und über
die Hydraulikleitungen 7 und 8 auf die sekundären Hydraulikzylinder 9 und 10 übertragene
lineare Bewegung wird über
Kolbenstangen 25 und 26 und Pleuelstangen 27 und 28 auf
eine Kurbelwelle 13 übertragen,
wie sie in der 5 dargestellt ist.
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Die
Kurbelwelle 13 ist in Kurbelwellenlagern 13a drehbar
gelagert. Die Kurbelwelle 13 ist vorzugsweise als Doppelkurbelwelle
ausgebildet. Mit der Kurbelwelle 13 können die linearen Bewegungen
der Kolbenstangen 25 und 26 in eine Drehbewegung
umgewandelt werden.
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Die
Kolbenstangen 25 und 26 sind mit in nicht dargestellten
Führungen
geführten
Knickhebeln 23 bzw. 24 verbunden, die um Drehpunkte 23a bzw. 24a verschwenkt
werden können.
Den Drehpunkten 23a bzw. 24a entgegengesetzt sind
die Knickhebel 23 und 24 mit Gelenklagern 23b bzw. 24b versehen.
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In
diesen Gelenklagern 23b bzw. 24b sind die Knickhebel 23 und 24 gelenkig
mit den Kolbenstangen 25 bzw. 26 verbunden. In
Lagern 23c bzw. 24c sind die Knickhebel 23 und 24 gelenkig
mit den Pleuelstangen 27 bzw. 28 verbunden. Die
Pleuelstangen 27 bzw. 28 sind in Pleuellagern 29 bzw. 30 drehbar
mit der Kurbelwelle 13 verbunden.
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Die 6 zeigt
in den Details „A", „B", „C" und „D" bei der jeweiligen
Stellung der Kurbelwelle 13 die Position des Arbeitkolbens 1a,
die Position der sekundären
Hydraulikkolben 11 und 12 anhand des sekundären Hydraulikkolbens 12 und
die Position der Kompressionskolben 21 und 22,
wie sie in den 1 bis 4 dargestellt
sind.
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Bei
der im Detail „A" dargestellten Stellung der
Kurbelwelle 13 befindet sich der Arbeitskolben 1a am
linken Anschlag im Arbeitszylinder 1 und der erste – der linke
sekundäre
Hydraulikkolben 12 in seinem unteren Totpunkt (UT) und
der rechte – der
zweite – sekundäre Hydraulikkolben 11 in
seinem oberen Totpunkt (OT), gemäß 1.
Die Kompressionskolben 21 und 22 befinden sich
beide in ihren unteren Totpunkten.
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Bei
der im Detail „B" dargestellten Stellung der
Kurbelwelle 13 befindet sich der Arbeitskolben 1a etwa
mittig im Arbeitszylinder 1 in der Bewegung nach rechts.
Der linke sekundäre
Hydraulikkolben 12 und der rechte sekundäre Hydraulikkolben 11 befinden
sich beide etwa mittig zwischen ihren unteren Totpunkten (UT) und
ihren oberen Totpunkten (OT), gemäß 2. Der linke – der erste – Kompressionskolben 22 befindet
sich in seinem oberen Totpunkt (OT). Er gibt dabei den linken – den ersten – Kompressionsraum 47 frei.
Der rechte – der
zweite – Kompressionskolben 21 befindet
sich in seinem unteren Totpunkt (UT).
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Bei
der im Detail „C" dargestellten Stellung der
Kurbelwelle 13 befindet sich der Arbeitskolben 1a am
rechten Anschlag im Arbeitszylinder 1, der linke sekundäre Hydraulikkolben 12 befindet
sich in seinem oberen Totpunkt (OT) und der rechte sekundäre Hydraulik kolben 11 befindet
sich in seinem unteren Totpunkt (UT), gemäß 3. Die Kompressionskolben 21 und 22 befinden
sich beide in ihren unteren Totpunkten.
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Bei
der im Detail „D" dargestellten Stellung der
Kurbelwelle 13 befindet sich der Arbeitskolben 1a etwa
mittig im Arbeitszylinder 1 in der Bewegung zurück nach
links, der linke sekundäre
Hydraulikkolben 12 und der rechte sekundäre Hydraulikkolben 11 befinden
sich etwa mittig zwischen ihren unteren Totpunkten (UT) und ihren
oberen Totpunkten (OT), gemäß 4.
Der linke – der
erste – Kompressionskolben 22 befindet
sich in seinem unteren Totpunkt (UT) und der rechte – der zweite – Kompressionskolben 21 befindet
sich in seinem oberen Totpunkt (OT). Dabei ist der rechte – der zweite – Kompressionsraum 47a freigegeben.
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Zum
Ausgleich von Leckage oder Temperatur bedingten Volumenschwankungen
des Hydrauliköls 14 in
den Hydraulikleitungen 7 und 8 sind Ausgleichsvorrichtungen 32 und 33 vorgesehen,
wie sie in der 7 dargestellt sind. Die Ausgleichsvorrichtungen 32 und 33 weisen
Anschlagstiften 51 und 51a auf, die in den Kompressionszylindern 21a bzw. 22a angeordnet
sind.
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Die
Anschlagstifte 51 und 51a werden von den Kompressionskolben 21 und 22 angehoben
und betätigen
dabei die Ventilhebel 34 bzw. 34a. Mit den Ventilhebeln 34 bzw. 34a wiederum
können
die Ausgleichsventile 32a bzw. 33a betätigt werden.
Die Ausgleichsventile 32a und 33a sind über Drosselventile 36 und 36a mit
einem Vorratsbehälter 35 für Hydrauliköl 14 verbunden.
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Zur
Justierung der Ausgleichsventile 32a und 33a sind
den Ventilhebeln 34 und 34a Ventilstellschrauben 37 zugeordnet.
Durch diese Maßnahmen kann
bei Leckage Hydrauliköl 14 nachgespeist
und bei Temperatur bedingter Ausdehnung abgespeist werden. Durch
diese Maßnahmen
wird in den Hydraulikleitungen 7 und 8 ein. stets
gleiches konstantes Volumen des Hydrauliköls 14 gewährleistet.
Das System ist allseits dicht und Leckagen an möglicherweise gesundheitsschädlichem
oder teurem Arbeitsmedium können
nicht auftreten.
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Bei
einer anderen Ausführung
der Erfindung können
die Hydraulikleitungen 7 und 8 flexibel sein. Dadurch
kann die in dem Arbeitszylinder 1 erzeugte lineare Bewegung
des Arbeitskolbens 1a relativ frei an einen ortsunabhängig aufgestellten
Kurbeltrieb mit einer Kurbelwelle 13 weitergeleitet und
an einem quasi beliebigen Einsatzort in eine Drehbewegung umgewandelt
werden.
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Wie
die 8 zeigt, gelangt das entspannte Arbeitsmedium über die
Auslassventile 41 und 41a und die Sekundärleitung 49 mit
dem Druck p2 in einen Nebelabscheider 42. Die in den Leckageräumen 38 aufgefangene
Leckage an Arbeitsmedium gelangt über eine Leckagerücklaufleitung 43a in
den Nebelabscheider 42. Von dem Nebelabscheider 42 kommend
gelangt das entspannte Arbeitsmedium mit einem niedrigeren Druck
p2 über
die Sekundärleitung 49 und
Einlassventile 31a in einen der Kompressionsräume 47 bzw. 47a der
Kompressionszylinder 21a bzw. 22a.
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In
Abhängigkeit
von der jeweiligen Position der sekundären Hydraulikkolben 11 und 12 werden die
Kompressionshydraulikkolben 19 und 20 in den Kompressionszylindern 21a und 22a bewegt
und das entspannte gasförmige
Arbeitsmedium vom Druck p2 auf den Arbeitsdruck p1 komprimiert.
Das Arbeitsmedium wird dann über
Auslassventile 31 und eine zweite Sekundärleitung 49a mit
dem Arbeitsdruck p1 isobar in den Druckkessel 50 zurückgeführt.
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Auf
ihren den Kompressionsräumen 47 bzw. 47a entgegengesetzten
Seiten der Kompressionskolben 21 bzw. 22 sind
in den Kompressionszylindern 21a bzw. 22a sekundäre Leckageräume 45 bzw. 45a vorgesehen.
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Die
sekundären
Leckageräume 45 bzw. 45a sind über die
Leckagerücklaufleitung 43 mit
dem Nebenabscheider 42 verbunden. Zum Druckausgleich sind
die Leckagerücklaufleitungen 43 und 43a mit Rückschlagventilen 44 bzw. 44a versehen.
Durch all diese Maßnahmen
wird eine mögliche
Leckage aufgefangen und das Entweichen von Arbeitsmedium verhindert.
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- 1
- Arbeitszylinder
- 1a
- Arbeitskolben
- 2,
2a
- Arbeitskolbenstange
- 3,
4
- primärer Hydraulikkolben
- 5,
6
- primärer Hydraulikzylinder
- 7,
8
- Hydraulikleitung
- 9,
10
- sekundärer Hydraulikzylinder
- 11,
12
- sekundärer Hydraulikkolben
- 13
- Kurbelwelle
- 13a
- Kurbelwellenlager
- 14
- Hydrauliköl
- 15,
16
- T-Stück
- 17,
18
- Kompressionshydraulikzylinder
- 19,
20
- Kompressionshydraulikkolben
- 19a,
20a
- Kompressionskolbenstange
- 21,
22
- Kompressionsarbeitskolben
- 21a,
22a
- Kompressionszylinder
- 23,
24
- Knickhebel
- 23a,
24a
- Drehpunkt
- 23b,
24b
- Gelenklager
- 23c,
24c
- Lager
- 25,
26
- Kolbenstange
- 27,
28
- Pleuelstange
- 29,
30
- Pleuellager
- 31
- Auslassventil
- 31a
- Einlassventil
- 32,
33
- Ausgleichsvorrichtung
- 32a,
33a
- Ausgleichsventil
- 34,
34a
- Ventilhebel
- 35
- Vorratsbehälter
- 36,
36a
- Drosselventil
- 37
- Ventilstellschraube
- 38
- Leckageraum
- 39
- Kolbenstangendichtung
- 40,
- 40a
Einlassventil
- 41,
- 41a
Auslassventil
- 42
- Nebelabscheider
- 43,
- 43a
Leckagerücklaufleitung
- 44,
- 44a
Rückschlagventil
- 45,
- 45a
sekundärer
Leckageraum
- 46,
- 46a
primärer
Arbeitsraum
- 47,
- 47a
Kompressionsraum
- 48
- Primärleitung
- 49,
- 49a
Sekundärleitung
- 50
- Druckkessel
- 51,
- 51a
Anschlagstift