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Die
Erfindung betrifft einen Tischfußballtisch mit einem verfahrbaren
Tischuntergestell und mit einem an dem Tischuntergestell befestigten
Spielfeldtisch.
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Spielfeldtische
sind in verschiedenen Ausgestaltungen und Größen bekannt. Allen bekannten Spielfeldtischen
gemeinsam sind eine umlaufende Begrenzung des Spielfeldes sowie
die an mehreren Stangen drehbar gelagerten und seitlich verschiebbaren
Spielfiguren. Die einer Mannschaft zugeordneten Stangen mit den
daran befestigten Spielfiguren ragen jeweils seitlich über die
Begrenzung des Spielfeldes hinaus. Die hinausragenden Enden der
Stangen sind oftmals mit Griffen versehen, um eine einfache Handhabung
und Kontrolle der Stangen zu erleichtern.
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Da
bei einer Benutzung des Spielfeldtisches oftmals erhebliche Kräfte und
Momente auf den Spielfeldtisch ausgeübt werden, ist es zweckmäßig, wenn
der Spielfeldtisch auf einem möglichst
stabilen und belastbaren Tischuntergestell angeordnet und mit diesem
befestigt ist. Es sind Spielfeldtische bekannt, die zusammen mit
einem daran ausgeformten quaderförmigen
Standfuß einteilig
ausgestaltet sind. In vielen Fällen
ist der Spielfeldtisch an seinen vier Ecken dauerhaft oder lösbar mit
Standbeinen verbunden. Während
dauerhaft verbundene Standbeine oftmals eine höhere mechanische Belastbarkeit
und Standfestigkeit des Spielfeldtisches erlauben, sind lösbar befestigbare
Standbeine vorteilhaft, wenn der Spielfeldtisch bewegt werden soll.
Die üblichen
Abmessungen eines Spielfeldtisches betragen einschließlich der
daran gelagerten Stangen etwa 1,2 Meter mal 1,5 Meter. Um eine ausreichende
Standfestigkeit gewährleisten
zu können,
sollte ein Tischuntergestell eine vergleichbar große Standfläche auf dem
Boden aufweisen. Ein etwa in 1 Meter Höhe angeordneter Spielfeldtisch
ist zusammen mit dem Tischuntergestell schwer und sperrig und lässt sich
nur mit größerem Aufwand
verschieben oder zu einem anderen Standort tragen.
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Lösbar befestigbare
oder schwenkbar ausgeführte
Standbeine können
einen Transport des Spielfeldtisches erleichtern.
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Insbesondere
bei stabilen Ausgestaltungen des Spielfeldtisches sind für eine Demontage
oder ein Verschwenken der Standbeine große Kräfte erforderlich, da der Spielfeldtisch
entweder gehalten oder seitlich verkippt werden muss, um die Standbeine
demontieren oder verschwenken zu können. Der Spielfeldtisch muss
dann gegebenenfalls mit den daran noch befestigten Standbeinen an
den dafür
vorgesehenen Ort getragen werden. Das erneute Aufstellen des Spielfeldtisches
ist mit einem entsprechend großen
Aufwand verbunden.
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Um
das Verfahren eines Spielfeldtisches beispielsweise in unterschiedlich
genutzten Räumlichkeiten
wie Turnhallen, Schulen oder dergleichen zu erleichtern, ist es
bekannt, einen Spielfeldtisch auf einem verfahrbaren Tischuntergestell
zu befestigen. Das Tischuntergestell weist dabei regelmäßig arretierbare
Rollen auf, die für einen
Transport bzw. für ein
Verfahren des Spielfeldtisches freigegeben werden können. Die
Rollen sind dabei üblicherweise
jeweils unterhalb der vier Ecken des Spielfeldtisches angeordnet,
um eine ausreichende Standfestigkeit gewährleisten zu können. Dies
bedeutet, dass das verfahrbare und mit Rollen versehene Tischuntergestell
mit dem Spielfeldtisch vergleichbare Abmessungen aufweist. Bei üblichen
Abmessungen von etwa 1,5 Meter Länger
und 1,5 Meter Breite sind derartige Tischuntergestelle jedoch zu
breit, um beispielsweise ein Verfahren des Spielfeldtisches durch
Türöffnungen
hindurch zu ermöglichen.
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Aus
DE 200 12 325 U1 ist
ein in einen Schreibtisch verwandelbarer Ballspieltisch bekannt, dessen
Spielfeldtisch relativ zu einem Tischuntergestell verschwenkbar
ist. Der Spielfeldtisch kann dabei in eine senkrechte Lage verschwenkt
werden und eine waagrechte Platte des Tischuntergestells unter dem
Spielfeldtisch freilegen, die als Schreibtisch genutzt werden kann.
Die Breite des Tischuntergestells kann nicht verändert werden und erlaubt kein
einfaches Verfahren des Ballspieltisches.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es demzufolge, einen Tischfußballtisch
mit einem Tischuntergestell und einem schwenkbar daran gelagerten Spielfeldtisch
so auszugestalten, dass der Spielfeldtisch möglichst einfach bewegt und
transportiert werden kann und wenig Stauraum benötigt, falls er nicht benutzt
wird.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen
Spielfeldtisch mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst.
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Durch
das Verschwenken des Spielfeldtisches wird dessen Breite im verschwenkten,
hoch gestellten Zustand erheblich reduziert. Der verkippte Spielfeldtisch
kann leichter beispielsweise durch Türen hindurch transportiert
werden und benötigt
weniger Stauraum, wenn er nicht benutzt wird.
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Jedes
der teleskopartig auseinander ziehbaren Standfußelemente weist mindestens
zwei Standfußelemente,
nämlich
ein äußeres, starr
an dem Tischuntergestell befestigtes Hohlrohr und ein darin verschiebbar
gelagertes bewegliches Untergestell in Form eines ausziehbaren Rohres
oder Stabes auf. Das bewegliche Untergestellelement kann mittels
geeigneter Lager in dem äußeren Hohlrohr
gelagert sein und einen Anschlag aufweisen, so dass das innere Rohr
nur bis zu einer vorgegebenen Endposition ausziehbar ist. Im Inneren
des äußeren Hohlrohrs kann
ein geeignetes Federelement, beispielsweise eine Schraubenfeder,
angeordnet sein, die auf das im Inneren des äußeren Hohlrohrs gelagerte ausziehbare
Rohr oder den Stab einwirkt und beim Zusammenschieben der beiden
Rohre eine nach außen
gerichtete Rückstellkraft
auf das bewegliche Untergestellelement, nämlich das ausziehbare Rohr
bzw. den ausziehbaren Stab ausübt.
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Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass das innere Standfußelement der beiden teleskopartig
auseinander ziehbaren Standfußelemente
mittels eines ersten Seilzugs mit dem schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch
in Wirkverbindung steht, so dass bei einem Verschwenken des Spielfeldtisches
die Breite des Tischuntergestells veränderbar ist. Befindet sich der
Spielfeldtisch in einer waagrechten und damit bespielbaren Position,
so ist das bewegliche Untergestellelement, nämlich das innere Standfußelement, so
angeordnet und gegebenenfalls arretiert, dass die Standfläche des
Tischuntergestells möglichst
groß ist,
um bei einem Benutzen des Spielfeldtisches eine ausreichende Standfestigkeit
zu gewährleisten.
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Wird
der schwenkbar gelagerte Spielfeldtisch aus einer waagrechten Position
heraus in eine schräge
oder gegebenenfalls senkrechte Position verkippt, so wird mittels
der Wirkverbindung das mindestens eine bewegliche Untergestellelement
verschoben oder verschwenkt, so dass die Breite des Tischuntergestells
verringert wird. In seinem verkippten Zustand und ohne die mechanische
Beanspruchung während
der Benutzung müssen
an die Anordnung und Lagerung des Spielfeldtisches lediglich geringere
Anforderungen hinsichtlich der aus Sicherheitsgründen wünschenswerten Standfestigkeit
gestellt werden, die auch durch ein Tischuntergestell mit einer
deutlich reduzierten Breite erfüllt
werden können.
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Der
Seilzug kann beispielsweise mit seinem kurzen Ende an einer Unterseite
des Spielfeldtisches befestigt und über eine oder mehrere Umlenkrollen oder
andere geeignete Umlenkeinrichtungen zu dem mindestens einen beweglichen
Untergestellelement geführt
werden, mit welchem er an seinem zweiten Ende verbunden ist. Bei
zwei oder mehreren beweglichen Untergestellelementen kann es zweckmäßig sein,
eine entsprechende Anzahl von ersten Seilzügen zu verwenden. Es ist auch
denkbar, dass die mehreren beweglichen Untergestellelemente untereinander
in Wirkverbindung stehen und beispielsweise starr miteinander verbunden
sind, so dass ein einziger Seilzug ausreicht, um die gewünschte Lageveränderung
sämtlicher
beweglicher Untergestellelemente herbeizuführen.
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Die
Verwendung eines Seilzugs ermöglicht eine
zuverlässige
und mechanisch belastbare Wirkverbindung des schwenkbar gelagerten
Spielfeldtisches mit dem mindestens einen beweglichen Untergestellelement.
Sofern erforderlich kann mittels einer geeigneten Übersetzung
die durch ein Verschwenken des Spielfeldtisches bewirkte Auslenkung
des mit dem Spielfeldtisch verbundenen Endes des Seilzugs in die
gewünschte
Auslenkung des Seilzugs im Bereich des mindestens einem beweglichen
Untergestellelements umgewandelt werden. Es ist jedoch auch möglich, durch
eine geeignete Auswahl der jeweiligen Befestigungsorte des Seilzugs
an dem Spielfeldtisch bzw. an dem mindestens einen beweglichen Untergestellelement
eine Übersetzung überflüssig werden
zu lassen.
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Gemäß einer
besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist
vorgesehen, dass die teleskopartig auseinander ziehbaren Standfußelemente
gegen eine Rückstellkraft
einer Federvorrichtung aus einer Spielposition in eine Transport- und
Lagerposition auslenkbar ist. Mittels einer geeignet vorgegebenen
Rückstellkraft
der verwendeten Federvorrichtung kann sichergestellt werden, dass das
mindestens eine bewegliche Untergestellelement, nämlich das
innere Standfußelement,
selbsttätig
in eine Position maximaler Breite des Tischuntergestells bewegt
wird, sobald der Spielfeldtisch aus einer verschwenkten Transport-
und Lagerposition in Richtung seiner Spielposition bewegt wird.
Wenn das mindestens eine bewegliche Untergestellelement über einen
ersten Seilzug mit dem Spielfeldtisch verbunden ist, wird durch
die Rückstellkraft
der Federvorrichtung ein Verschwenken des Spielfeldtisches in eine
waagrechte Spielposition unterstützt.
Dies kann insbesondere dann von Vorteil sein, wenn die Schwenkachse
des Spielfeldtisches merklich außerhalb seines Schwerpunktes
verläuft.
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Anstelle
oder zusätzlich
zu der vorangehend beschriebenen Federvorrichtung kann vorgesehen sein,
dass das mindestens eine bewegliche Untergestellelement mittels
eines zweiten Seilzugs mit dem schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch
in Wirkverbindung steht, so dass bei einem Verschwenken des Spielfeldtisches
in eine Spielposition das mindestens eine bewegliche Untergestellelement
aus einer Transport- und Lagerposition in eine Spielposition auslenkbar
ist. Durch die mit dem zweiten Seilzug bewirkte Zwangsführung des
mindestens einen beweglichen Untergestellelements kann sichergestellt
werden, dass die veränderbare
Breite des Tischuntergestells jederzeit an die gekippte Lage des
Spielfeldtisches angepasst und bei einer waagrechten Anordnung des
Spielfeldtisches in seiner Spielposition maximal ist.
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Gemäß einer
anderen Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass
das Tischuntergestell der eingangs genannten Gattung zwei schwenkbar
angeordnete mehrarmige Standfußelemente
aufweist, wobei die Arme eines jeden Standfußelementes eine unterschiedliche
Länge aufweisen.
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Wenn
der Spielfeldtisch in einer waagrechten Spielposition angeordnet
ist und bespielbar ist, sind die schwenkbar angeordneten mehrarmigen Standfußelemente
so positioniert, dass die längeren Arme
nach außen
ragen und den Spielfeldtisch jeweils im Bereich der Ecken des Spielfeldtischs
auf dem Boden abstützen.
Wird dagegen der Spielfeldtisch in eine schräge oder vertikale Transport- und Lagerposition
verkippt, so werden die mehrarmigen Standfußelemente in geeigneter Weise
verschwenkt, so dass die kürzeren
Arme nach außen
ragen und die längeren
Arme in Längsrichtung
des Spielfeldtisches angeordnet sind. Die durch die kürzeren,
nach außen ragenden
Arme vorgegebene Breite des Tischuntergestells ist bei dieser Anordnung
der Standfußelemente
wesentlich geringer als die Breite des Tischuntergestells während einer
Benutzung des Spielfeldtisches.
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Um
ein unerwünschtes
Verkippen oder Wackeln der mehrarmigen Standfußelemente zu vermeiden, ist
vorgesehen, dass das Tischuntergestell zwei schwenkbar angeordnete
Standfußelemente mit
drei oder mehr Armen aufweist, wobei die beiden Standfußelemente
in einem Winkel relativ zueinander verkippt angeordnet sind. Die
beiden Standfußelemente
sind dabei vorzugsweise jeweils um einige Winkelgrade relativ zur
Senkrechten nach außen
verkippt, so dass in jeder beliebigen Stellung der Standfußelemente
maximal zwei äußere Arme
bzw. die daran befestigten Rollen, Kontakt mit dem Boden haben.
Auf diese Weise kann vermieden werden, dass beispielsweise mittig
unterhalb des Spielfeldtisches angeordnete Arme bzw. die daran befestigten
Rollen auf einem beispielsweise unebenen Boden den Spielfeldtisch
abstützen
und die äußeren Arme
ohne Bodenkontakt sind und ein Wackeln oder Verkippen des Spielfeldtisches
begünstigen.
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Einer
Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zu Folge ist vorgesehen, dass
der Spielfeldtisch längs
einer außermittig
parallel zu einer Längskante des
Spielfeldtisches verlaufenden Schwenkachse verschwenkbar ist. Wenn
die Schwenkachse nahe einer Längskante
des Spielfeldtisches angeordnet ist und der Spielfeldtisch aus seiner
waagrechten Spielposition nach unten in eine schräge, nahezu
vertikale Transport- und Lagerposition verkippt wird, erniedrigt sich
er Schwerpunkt des Spielfeldtischesrelativ zum Boden und damit der
Schwerpunkt des gesamten Tischfußfalltisches. Dies träg erheblich
zu einer zusätzlichen
Sicherheit und einer vereinfachten Handhabung während eines Transports oder
einer Lagerung des Tischfußballtisches
bei. Die Anordnung der Schwenkachse kann zweckmäßigerweise so gewählt werden,
dass der Spielfeldtisch mit den darin gelagerten Stangen und Griffen,
die seitlich über
den Spielfeldtisch hinausragen, im nach unten verschwenkten Zustand
nicht mit dem Boden in Kontakt kommt.
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Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass der Spielfeldtisch mittels zweier oder mehrerer
aufeinander pressbarer Reibflächen
in seiner Lage arretierbar ist. Auf Grund der mechanischen Beanspruchung und
den zum Teil erheblichen Kräften,
die während der
Benutzung auf den Spielfeldtisch einwirken können, ist eine zuverlässige Lagearretierung
des Spielfeldtisches von besonderer Bedeutung. Durch die Verwendung
von mehreren aufeinander pressbaren Reibflächen kann bereits mit geringen
Klemmkräften eine
zuverlässige
Arretierung des Spielfeldtisches bewirkt werden. Da die aufeinander
pressbaren Reibflächen
in einer beliebigen relativen Anordnung zueinander aufeinander gepresst
und arretiert werden können,
lässt sich
der Spielfeldtisch in jeder beliebigen Lage und damit nicht nur
in einer waagrechten Spielposition und in einer nahezu senkrechten Transport-
und Lagerposition festlegen. Auch bei einem unebenen, beispielsweise
schrägen
Untergrund lässt
sich der Spielfeldtisch immer in einer exakt waagrechten Lage arretieren,
was für
seine Bespielbarkeit von Vorteil ist.
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Anstelle
oder zusätzlich
zu den mehreren aufeinander pressbaren Reibflächen kann der Spielfeldtisch
durch lösbar
befestigbare Steckstifte und daran angepasste Bohrungen beispielsweise
in einer waagrechten sowie in einer nahezu senkrechten Position
relativ zu dem Tischuntergestell festgelegt und arretiert werden.
Um eine waagrechte Ausrichtung des Spielfeldtisches auch bei einem
unebenen Untergrund zu ermöglichen,
muss dann das Tischuntergestell eine geeignete Niveauregulierung
ermöglichen.
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Einer
Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zufolge ist vorgesehen, dass
das Tischuntergestell mindestens eine Höhenverstelleinrichtung aufweist.
In einfacher Weise können
zwei jeweils an einem Ende eines Tischuntergestellfußes höhenverstellbar
gelagerte Stellschrauben vorgesehen sein, die entweder in einer
oberen Position keinen Kontakt zum Boden aufweisen oder aber in
einer unteren Position direkten Bodenkontakt haben und den Tischuntergestellfuß anheben.
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Nachfolgend
werden Ausführungsbeispiele des
Erfindungsgedankens näher
erläutert,
die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt:
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1 eine
Seitenansicht eines Tischfußballtisches
mit einem auf Rollen gelagerten Tischuntergestell und mit einem
an dem Tischuntergestell schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch, wobei
der Spielfeldtisch mit durchgezogener Linie in einer horizontalen
Lage und mit gestrichelter Linie in einer vertikalen Lage verschwenkt
dargestellt ist,
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2 eine
Seitenansicht eines anderen Tischfußballtisches mit einem schwenkbar
an einem zusammenschiebbaren Tischuntergestell gelagerten Spielfeldtisch,
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3 eine
andere Seitenansicht des in 2 dargestellten
Tischfußballtisches,
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4 eine
Seitenansicht eines wiederum anderen Tischfußballtisches mit einem an einem
verschwenkbaren Tischuntergestell schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch,
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5 eine
andere Seitenansicht des in 4 dargestellten
Tischfußballtisches,
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6 eine
schematische Ansicht des Tischuntergestells des in den 4 und 5 dargestellten
Tischfußballtisches
von unten,
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7 eine
Seitenansicht eines höhenverstellbaren
Tischfußbaltisches,
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8 eine
vergrößerte Draufsicht
auf eine Höhenverstelleinrichtung
des in 7 dargestellten Tischfußballtisches und
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9 eine
vergrößerte detaillierte
Schnittansicht eines unteren Bereichs des in den 2 und 3 dargestellten
Tischuntergestells.
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Der
in 1 schematisch dargestellte Tischfußballtisch 1 weist
ein aus Vierkantstäben
zusammengefügtes
Tischuntergestell 2 auf. Das Tischuntergestell 2 steht
zu beiden Seiten jeweils mittels zweier Rollen 3 auf dem
Boden 4 auf, die an einem Querträger 5 des Tischuntergestells 2 gelagert
sind, der längs
einer Stirnseite der Tischfußballtisches 1 verläuft. An
dem Tischuntergestell 2 ist ein Spielfeldtisch 6 schwenkbar
gelagert. In dem Spielfeldtisch 6 sind um ihre Achse drehbare
Stangen 7 längsverschiebbar
gelagert, an denen nicht dargestellte Spielfiguren befestigt sind.
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In
einer horizontalen Lage (durchgezogene Linie) kann der Spielfeldtisch 6 mittels
in jeder Ecke des Tischfußballtisches
angeordneter Seile 8 abgespannt und mit dem Tischuntergestell 2 verbunden werden.
Die Seile 8 können
während
des Spiels auf den Spielfeldtisch 6 ausgeübte Kräfte aufnehmen und
auf das Tischuntergestell 2 übertragen, um den Spielfeldtisch 6 zu
stabilisieren.
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In
einer vertikalen Lage (gestrichelte Linie) stehen die Stangen 7 nicht
seitlich über
und der Spielfeldtisch 6 benötigt merklich weniger Stellfläche
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In
den 2 und 3 wird ein anderer Tischfußballtisch 9 mit
einem Tischuntergestell 10 schematisch dargestellt, bei
welchem das Tischuntergestell 10 zwei teleskopartig auseinanderziehbare Standfußelemente 11, 12 aufweist.
In dem äußeren Standfußelement 11 ist
eine gestrichelt dargestellte Druckfeder 13 so angeordnet,
dass die Druckfeder 13 das innere Standfußelement 12 aus
dem äußeren Standfußelement 11 herauszudrücken versucht,
bzw. das innere Standfußelement 12 gegen
die Federkraft der Druckfeder 13 in das äußere Standfußelement 11 eingeschoben
werden kann.
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Das
innere Standfußelement 12 ist
mittels eines Seilzugs 14 mit einer Kante des schwenkbar
an dem Tischuntergestell 10 befestigten Spielfeldtisches 6 verbunden,
so dass bei einem Verschwenken des Spielfeldtisches 6 aus
einer horizontalen Position in eine vertikale Position das innere
Standfußelement 12 in
das äußere Standfußelement 11 eingeschoben wird,
um die Standfläche
des Tischuntergestells 10 zu verringern. In gleicher Weise
ist das innere Standfußelement 12 mittels
eines zweiten Seilzugs 15 mit einer gegenüberliegenden
Kante des Spielfeldtisches 6 verbunden, so dass bei einem
Verschwenken des Spielfeldtisches 6 aus einer vertikalen
Position in eine horizontale Position das innere Standfußelement 12 aus
dem äußeren Standfußelement 11 herausgezogen
wird, um die Standfläche
des Tischuntergestells 10 zu vergrößern.
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Eine
Schwenkachse 16 des Spielfeldtisches 6 ist außermittig
angeordnet, so dass bei einem Verschwenken des Spielfeldtisches 6 die
in den 2 und 3 nicht dargestellten Stangen
nicht den Boden berühren,
der Spielfeldtisch 6 jedoch so tief wie möglich angeordnet
ist. Durch den niedrigen Schwerpunkt wird eine hohe Kippsicherheit
bewirkt.
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Die
potentielle Energie des Spielfeldtisches 6 kann bei einem
außermittigen
Verschwenken aus einer horizontalen in eine vertikale Position in
Federenergie der Druckfeder 13 umgewandelt werden. Soll der
Spielfeldtisch 6 wieder in eine Spielposition aufgerichtet
werden, so unterstützt
die Rückstellkraft
der Druckfeder 13 diesen Bewegungsablauf.
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Der
Spielfeldtisch 6 ist mittels mehrerer aufeinander pressbarer
Reibflächen 17 in
seiner Lage arretierbar. Werden die Reibflächen 17 mittels einer Klemmschraube 18 aufeinander
gepresst, so wird über
die durch die Reibflächen 17 vervielfachte
Reibungskraft der Spielfeldtisch 6 zuverlässig in
der vorgegebenen Position gehalten. Zusätzliche Befestigungs- oder
Lagefixierungsvorrichtungen sind regelmäßig nicht erforderlich.
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Sollte
eine zusätzliche
Lagefixierung des Spielfeldtisches beispielsweise in der Spielposition erfolgen,
so kann dies in einfacher Weise durch einen Steckstift bewirkt werden,
der durch eine daran angepasste Ausnehmung des Tischuntergestells 2, 10 sowie
des Spielfeldtisches 6 gesteckt und mit diesen in Eingriff
gebracht wird.
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Anstelle
von teleskopartig auseinander ziehbaren Standfußelementen 11, 12 kann
ein Tischuntergestell 19 wie bei einem Tischfußballtisch 20 gemäß den 4, 5 und 6 auch
zwei schwenkbar angeordnete mehrarmige Standfußelemente 21 aufweisen,
wobei die Arme 22 eines jeden Standfußelementes 21 eine
unterschiedliche Länge aufweisen.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weisen
die beiden Standfußelemente 21 jeweils
drei Arme 22 auf. Die Länge
der einzelnen Arme 22 ist so bemessen, dass das Tischuntergestell 19 bei
einem in einer Spielposition angeordneten Spielfeldtisch 6 eine
maximale Ausdehnung der Standfläche
(durchgezogene Linie) aufweist, während die Standfläche bei
einem hochgeklappten Spielfeldtisch 6 möglichst gering ist (gestrichelte
Linie).
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Die
Standfußelemente 21 weisen
jeweils eine von der Senkrechten abweichende Anordnung ihrer Schwenkachse
auf. Bereits bei einer geringen Verkippung von etwa 1,5 Grad wird
dadurch bewirkt, dass jeweils nur die vier äußeren Rollen der insgesamt
sechs Arme 22 den Boden berühren.
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Auch
bei diesem Ausführungsbeispiel
kann eine Zugfeder 16' so
angeordnet sein, dass die Standfußelemente 21 gegen
die Federkraft der Zugfeder 16' in eine Transport- und Lagerposition
mit verkleinerter Standfläche
(gestrichelt dargestellt) verschwenkbar sind. Die Federkraft unterstützt ein
Verschwenken der Standfußelemente 21 in
die Spielposition mit vergrößerter Standfläche (durchgezogene Linie)
und hält
die Standfußelemente 21 in
dieser Position.
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In
den 7 und 8 wird schematisch dargestellt,
wie der in den 2 und 3 dargestellte
Tischfußballtisch 9 mittels
zweier Höhenverstelleinrichtungen 23 in
der Höhe
verstellbar ist. Eine Stellschraube 24 kann aus einer oberen
Position (gestrichelt dargestellt) nach unten verstellt werden (durchgezogene
Linie), so dass die Stellschraube 24 auf dem Boden 4 aufsteht
und der zugeordnete Arm 22 des Standfußelements 21 angehoben
wird. Das Standfußelement 21 wird
dadurch insgesamt angehoben und verkippt. Diese Verkippung kann
durch ein geringfügiges
entgegengesetztes Verschwenken des Spielfeldtisches 6 korrigiert
werden, so dass der Spielfeldtisch 6 immer exakt horizontal
in seiner Spielposition ausgerichtet ist. Die auf dem Boden 4 aufstehenden
Stellschrauben 24 verbessern zusätzlich die Standfestigkeit
des Tischfußballtisches 9,
da sie im Gegensatz zu den Rollen 3 eine spielfreie Lagefixierung
ermöglichen.
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In 9 wird
eine beispielhafte Ausgestaltung eines Teleskopmechanismus vergrößert und
detailliert dargestellt. An dem äußeren Standfußelement 11 sind
zwei Kugellager 25 befestigt, die in Verbindung mit zwei
Gleitlagern 26 das innere Standfußelement 12 in dem äußeren Standfußelement
führen.
Mittels der Kugellager 25 können ansonsten auftretende,
durch das große
Gewicht des Tischfußballtisches 9 verursachte
hohe Reibungskräfte
vermieden werden, die ein einfaches Betätigen des Teleskopmechanismus
behindern würden.
Neben dem oberen Kugellager 25 ist eine Seilrolle 27 angeordnet,
mit welcher der Verlauf des zweiten Seilzugs 15 vorgegeben
wird.