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DE102007005409B4 - Tischfußballtisch mit einem verfahrbaren Tischuntergestell - Google Patents

Tischfußballtisch mit einem verfahrbaren Tischuntergestell Download PDF

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Abstract

Tischfußballtisch mit einem verfahrbaren Tischuntergestell und mit einem an dem Tischuntergestell schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tischuntergestell (2, 10, 19) zwei teleskopartig auseinander ziehbare Standfußelemente (11, 12) aufweist, welche mit dem schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch (6) in Wirkverbindung stehen, so dass durch diese Wirkverbindung bei einem Verschwenken des Spielfeldtisches (6) die Breite des Tischuntergestells (2, 10, 19) verändert wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Tischfußballtisch mit einem verfahrbaren Tischuntergestell und mit einem an dem Tischuntergestell befestigten Spielfeldtisch.
  • Spielfeldtische sind in verschiedenen Ausgestaltungen und Größen bekannt. Allen bekannten Spielfeldtischen gemeinsam sind eine umlaufende Begrenzung des Spielfeldes sowie die an mehreren Stangen drehbar gelagerten und seitlich verschiebbaren Spielfiguren. Die einer Mannschaft zugeordneten Stangen mit den daran befestigten Spielfiguren ragen jeweils seitlich über die Begrenzung des Spielfeldes hinaus. Die hinausragenden Enden der Stangen sind oftmals mit Griffen versehen, um eine einfache Handhabung und Kontrolle der Stangen zu erleichtern.
  • Da bei einer Benutzung des Spielfeldtisches oftmals erhebliche Kräfte und Momente auf den Spielfeldtisch ausgeübt werden, ist es zweckmäßig, wenn der Spielfeldtisch auf einem möglichst stabilen und belastbaren Tischuntergestell angeordnet und mit diesem befestigt ist. Es sind Spielfeldtische bekannt, die zusammen mit einem daran ausgeformten quaderförmigen Standfuß einteilig ausgestaltet sind. In vielen Fällen ist der Spielfeldtisch an seinen vier Ecken dauerhaft oder lösbar mit Standbeinen verbunden. Während dauerhaft verbundene Standbeine oftmals eine höhere mechanische Belastbarkeit und Standfestigkeit des Spielfeldtisches erlauben, sind lösbar befestigbare Standbeine vorteilhaft, wenn der Spielfeldtisch bewegt werden soll. Die üblichen Abmessungen eines Spielfeldtisches betragen einschließlich der daran gelagerten Stangen etwa 1,2 Meter mal 1,5 Meter. Um eine ausreichende Standfestigkeit gewährleisten zu können, sollte ein Tischuntergestell eine vergleichbar große Standfläche auf dem Boden aufweisen. Ein etwa in 1 Meter Höhe angeordneter Spielfeldtisch ist zusammen mit dem Tischuntergestell schwer und sperrig und lässt sich nur mit größerem Aufwand verschieben oder zu einem anderen Standort tragen.
  • Lösbar befestigbare oder schwenkbar ausgeführte Standbeine können einen Transport des Spielfeldtisches erleichtern.
  • Insbesondere bei stabilen Ausgestaltungen des Spielfeldtisches sind für eine Demontage oder ein Verschwenken der Standbeine große Kräfte erforderlich, da der Spielfeldtisch entweder gehalten oder seitlich verkippt werden muss, um die Standbeine demontieren oder verschwenken zu können. Der Spielfeldtisch muss dann gegebenenfalls mit den daran noch befestigten Standbeinen an den dafür vorgesehenen Ort getragen werden. Das erneute Aufstellen des Spielfeldtisches ist mit einem entsprechend großen Aufwand verbunden.
  • Um das Verfahren eines Spielfeldtisches beispielsweise in unterschiedlich genutzten Räumlichkeiten wie Turnhallen, Schulen oder dergleichen zu erleichtern, ist es bekannt, einen Spielfeldtisch auf einem verfahrbaren Tischuntergestell zu befestigen. Das Tischuntergestell weist dabei regelmäßig arretierbare Rollen auf, die für einen Transport bzw. für ein Verfahren des Spielfeldtisches freigegeben werden können. Die Rollen sind dabei üblicherweise jeweils unterhalb der vier Ecken des Spielfeldtisches angeordnet, um eine ausreichende Standfestigkeit gewährleisten zu können. Dies bedeutet, dass das verfahrbare und mit Rollen versehene Tischuntergestell mit dem Spielfeldtisch vergleichbare Abmessungen aufweist. Bei üblichen Abmessungen von etwa 1,5 Meter Länger und 1,5 Meter Breite sind derartige Tischuntergestelle jedoch zu breit, um beispielsweise ein Verfahren des Spielfeldtisches durch Türöffnungen hindurch zu ermöglichen.
  • Aus DE 200 12 325 U1 ist ein in einen Schreibtisch verwandelbarer Ballspieltisch bekannt, dessen Spielfeldtisch relativ zu einem Tischuntergestell verschwenkbar ist. Der Spielfeldtisch kann dabei in eine senkrechte Lage verschwenkt werden und eine waagrechte Platte des Tischuntergestells unter dem Spielfeldtisch freilegen, die als Schreibtisch genutzt werden kann. Die Breite des Tischuntergestells kann nicht verändert werden und erlaubt kein einfaches Verfahren des Ballspieltisches.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demzufolge, einen Tischfußballtisch mit einem Tischuntergestell und einem schwenkbar daran gelagerten Spielfeldtisch so auszugestalten, dass der Spielfeldtisch möglichst einfach bewegt und transportiert werden kann und wenig Stauraum benötigt, falls er nicht benutzt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Spielfeldtisch mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst.
  • Durch das Verschwenken des Spielfeldtisches wird dessen Breite im verschwenkten, hoch gestellten Zustand erheblich reduziert. Der verkippte Spielfeldtisch kann leichter beispielsweise durch Türen hindurch transportiert werden und benötigt weniger Stauraum, wenn er nicht benutzt wird.
  • Jedes der teleskopartig auseinander ziehbaren Standfußelemente weist mindestens zwei Standfußelemente, nämlich ein äußeres, starr an dem Tischuntergestell befestigtes Hohlrohr und ein darin verschiebbar gelagertes bewegliches Untergestell in Form eines ausziehbaren Rohres oder Stabes auf. Das bewegliche Untergestellelement kann mittels geeigneter Lager in dem äußeren Hohlrohr gelagert sein und einen Anschlag aufweisen, so dass das innere Rohr nur bis zu einer vorgegebenen Endposition ausziehbar ist. Im Inneren des äußeren Hohlrohrs kann ein geeignetes Federelement, beispielsweise eine Schraubenfeder, angeordnet sein, die auf das im Inneren des äußeren Hohlrohrs gelagerte ausziehbare Rohr oder den Stab einwirkt und beim Zusammenschieben der beiden Rohre eine nach außen gerichtete Rückstellkraft auf das bewegliche Untergestellelement, nämlich das ausziehbare Rohr bzw. den ausziehbaren Stab ausübt.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das innere Standfußelement der beiden teleskopartig auseinander ziehbaren Standfußelemente mittels eines ersten Seilzugs mit dem schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch in Wirkverbindung steht, so dass bei einem Verschwenken des Spielfeldtisches die Breite des Tischuntergestells veränderbar ist. Befindet sich der Spielfeldtisch in einer waagrechten und damit bespielbaren Position, so ist das bewegliche Untergestellelement, nämlich das innere Standfußelement, so angeordnet und gegebenenfalls arretiert, dass die Standfläche des Tischuntergestells möglichst groß ist, um bei einem Benutzen des Spielfeldtisches eine ausreichende Standfestigkeit zu gewährleisten.
  • Wird der schwenkbar gelagerte Spielfeldtisch aus einer waagrechten Position heraus in eine schräge oder gegebenenfalls senkrechte Position verkippt, so wird mittels der Wirkverbindung das mindestens eine bewegliche Untergestellelement verschoben oder verschwenkt, so dass die Breite des Tischuntergestells verringert wird. In seinem verkippten Zustand und ohne die mechanische Beanspruchung während der Benutzung müssen an die Anordnung und Lagerung des Spielfeldtisches lediglich geringere Anforderungen hinsichtlich der aus Sicherheitsgründen wünschenswerten Standfestigkeit gestellt werden, die auch durch ein Tischuntergestell mit einer deutlich reduzierten Breite erfüllt werden können.
  • Der Seilzug kann beispielsweise mit seinem kurzen Ende an einer Unterseite des Spielfeldtisches befestigt und über eine oder mehrere Umlenkrollen oder andere geeignete Umlenkeinrichtungen zu dem mindestens einen beweglichen Untergestellelement geführt werden, mit welchem er an seinem zweiten Ende verbunden ist. Bei zwei oder mehreren beweglichen Untergestellelementen kann es zweckmäßig sein, eine entsprechende Anzahl von ersten Seilzügen zu verwenden. Es ist auch denkbar, dass die mehreren beweglichen Untergestellelemente untereinander in Wirkverbindung stehen und beispielsweise starr miteinander verbunden sind, so dass ein einziger Seilzug ausreicht, um die gewünschte Lageveränderung sämtlicher beweglicher Untergestellelemente herbeizuführen.
  • Die Verwendung eines Seilzugs ermöglicht eine zuverlässige und mechanisch belastbare Wirkverbindung des schwenkbar gelagerten Spielfeldtisches mit dem mindestens einen beweglichen Untergestellelement. Sofern erforderlich kann mittels einer geeigneten Übersetzung die durch ein Verschwenken des Spielfeldtisches bewirkte Auslenkung des mit dem Spielfeldtisch verbundenen Endes des Seilzugs in die gewünschte Auslenkung des Seilzugs im Bereich des mindestens einem beweglichen Untergestellelements umgewandelt werden. Es ist jedoch auch möglich, durch eine geeignete Auswahl der jeweiligen Befestigungsorte des Seilzugs an dem Spielfeldtisch bzw. an dem mindestens einen beweglichen Untergestellelement eine Übersetzung überflüssig werden zu lassen.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass die teleskopartig auseinander ziehbaren Standfußelemente gegen eine Rückstellkraft einer Federvorrichtung aus einer Spielposition in eine Transport- und Lagerposition auslenkbar ist. Mittels einer geeignet vorgegebenen Rückstellkraft der verwendeten Federvorrichtung kann sichergestellt werden, dass das mindestens eine bewegliche Untergestellelement, nämlich das innere Standfußelement, selbsttätig in eine Position maximaler Breite des Tischuntergestells bewegt wird, sobald der Spielfeldtisch aus einer verschwenkten Transport- und Lagerposition in Richtung seiner Spielposition bewegt wird. Wenn das mindestens eine bewegliche Untergestellelement über einen ersten Seilzug mit dem Spielfeldtisch verbunden ist, wird durch die Rückstellkraft der Federvorrichtung ein Verschwenken des Spielfeldtisches in eine waagrechte Spielposition unterstützt. Dies kann insbesondere dann von Vorteil sein, wenn die Schwenkachse des Spielfeldtisches merklich außerhalb seines Schwerpunktes verläuft.
  • Anstelle oder zusätzlich zu der vorangehend beschriebenen Federvorrichtung kann vorgesehen sein, dass das mindestens eine bewegliche Untergestellelement mittels eines zweiten Seilzugs mit dem schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch in Wirkverbindung steht, so dass bei einem Verschwenken des Spielfeldtisches in eine Spielposition das mindestens eine bewegliche Untergestellelement aus einer Transport- und Lagerposition in eine Spielposition auslenkbar ist. Durch die mit dem zweiten Seilzug bewirkte Zwangsführung des mindestens einen beweglichen Untergestellelements kann sichergestellt werden, dass die veränderbare Breite des Tischuntergestells jederzeit an die gekippte Lage des Spielfeldtisches angepasst und bei einer waagrechten Anordnung des Spielfeldtisches in seiner Spielposition maximal ist.
  • Gemäß einer anderen Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass das Tischuntergestell der eingangs genannten Gattung zwei schwenkbar angeordnete mehrarmige Standfußelemente aufweist, wobei die Arme eines jeden Standfußelementes eine unterschiedliche Länge aufweisen.
  • Wenn der Spielfeldtisch in einer waagrechten Spielposition angeordnet ist und bespielbar ist, sind die schwenkbar angeordneten mehrarmigen Standfußelemente so positioniert, dass die längeren Arme nach außen ragen und den Spielfeldtisch jeweils im Bereich der Ecken des Spielfeldtischs auf dem Boden abstützen. Wird dagegen der Spielfeldtisch in eine schräge oder vertikale Transport- und Lagerposition verkippt, so werden die mehrarmigen Standfußelemente in geeigneter Weise verschwenkt, so dass die kürzeren Arme nach außen ragen und die längeren Arme in Längsrichtung des Spielfeldtisches angeordnet sind. Die durch die kürzeren, nach außen ragenden Arme vorgegebene Breite des Tischuntergestells ist bei dieser Anordnung der Standfußelemente wesentlich geringer als die Breite des Tischuntergestells während einer Benutzung des Spielfeldtisches.
  • Um ein unerwünschtes Verkippen oder Wackeln der mehrarmigen Standfußelemente zu vermeiden, ist vorgesehen, dass das Tischuntergestell zwei schwenkbar angeordnete Standfußelemente mit drei oder mehr Armen aufweist, wobei die beiden Standfußelemente in einem Winkel relativ zueinander verkippt angeordnet sind. Die beiden Standfußelemente sind dabei vorzugsweise jeweils um einige Winkelgrade relativ zur Senkrechten nach außen verkippt, so dass in jeder beliebigen Stellung der Standfußelemente maximal zwei äußere Arme bzw. die daran befestigten Rollen, Kontakt mit dem Boden haben. Auf diese Weise kann vermieden werden, dass beispielsweise mittig unterhalb des Spielfeldtisches angeordnete Arme bzw. die daran befestigten Rollen auf einem beispielsweise unebenen Boden den Spielfeldtisch abstützen und die äußeren Arme ohne Bodenkontakt sind und ein Wackeln oder Verkippen des Spielfeldtisches begünstigen.
  • Einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zu Folge ist vorgesehen, dass der Spielfeldtisch längs einer außermittig parallel zu einer Längskante des Spielfeldtisches verlaufenden Schwenkachse verschwenkbar ist. Wenn die Schwenkachse nahe einer Längskante des Spielfeldtisches angeordnet ist und der Spielfeldtisch aus seiner waagrechten Spielposition nach unten in eine schräge, nahezu vertikale Transport- und Lagerposition verkippt wird, erniedrigt sich er Schwerpunkt des Spielfeldtischesrelativ zum Boden und damit der Schwerpunkt des gesamten Tischfußfalltisches. Dies träg erheblich zu einer zusätzlichen Sicherheit und einer vereinfachten Handhabung während eines Transports oder einer Lagerung des Tischfußballtisches bei. Die Anordnung der Schwenkachse kann zweckmäßigerweise so gewählt werden, dass der Spielfeldtisch mit den darin gelagerten Stangen und Griffen, die seitlich über den Spielfeldtisch hinausragen, im nach unten verschwenkten Zustand nicht mit dem Boden in Kontakt kommt.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Spielfeldtisch mittels zweier oder mehrerer aufeinander pressbarer Reibflächen in seiner Lage arretierbar ist. Auf Grund der mechanischen Beanspruchung und den zum Teil erheblichen Kräften, die während der Benutzung auf den Spielfeldtisch einwirken können, ist eine zuverlässige Lagearretierung des Spielfeldtisches von besonderer Bedeutung. Durch die Verwendung von mehreren aufeinander pressbaren Reibflächen kann bereits mit geringen Klemmkräften eine zuverlässige Arretierung des Spielfeldtisches bewirkt werden. Da die aufeinander pressbaren Reibflächen in einer beliebigen relativen Anordnung zueinander aufeinander gepresst und arretiert werden können, lässt sich der Spielfeldtisch in jeder beliebigen Lage und damit nicht nur in einer waagrechten Spielposition und in einer nahezu senkrechten Transport- und Lagerposition festlegen. Auch bei einem unebenen, beispielsweise schrägen Untergrund lässt sich der Spielfeldtisch immer in einer exakt waagrechten Lage arretieren, was für seine Bespielbarkeit von Vorteil ist.
  • Anstelle oder zusätzlich zu den mehreren aufeinander pressbaren Reibflächen kann der Spielfeldtisch durch lösbar befestigbare Steckstifte und daran angepasste Bohrungen beispielsweise in einer waagrechten sowie in einer nahezu senkrechten Position relativ zu dem Tischuntergestell festgelegt und arretiert werden. Um eine waagrechte Ausrichtung des Spielfeldtisches auch bei einem unebenen Untergrund zu ermöglichen, muss dann das Tischuntergestell eine geeignete Niveauregulierung ermöglichen.
  • Einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zufolge ist vorgesehen, dass das Tischuntergestell mindestens eine Höhenverstelleinrichtung aufweist. In einfacher Weise können zwei jeweils an einem Ende eines Tischuntergestellfußes höhenverstellbar gelagerte Stellschrauben vorgesehen sein, die entweder in einer oberen Position keinen Kontakt zum Boden aufweisen oder aber in einer unteren Position direkten Bodenkontakt haben und den Tischuntergestellfuß anheben.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt:
  • 1 eine Seitenansicht eines Tischfußballtisches mit einem auf Rollen gelagerten Tischuntergestell und mit einem an dem Tischuntergestell schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch, wobei der Spielfeldtisch mit durchgezogener Linie in einer horizontalen Lage und mit gestrichelter Linie in einer vertikalen Lage verschwenkt dargestellt ist,
  • 2 eine Seitenansicht eines anderen Tischfußballtisches mit einem schwenkbar an einem zusammenschiebbaren Tischuntergestell gelagerten Spielfeldtisch,
  • 3 eine andere Seitenansicht des in 2 dargestellten Tischfußballtisches,
  • 4 eine Seitenansicht eines wiederum anderen Tischfußballtisches mit einem an einem verschwenkbaren Tischuntergestell schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch,
  • 5 eine andere Seitenansicht des in 4 dargestellten Tischfußballtisches,
  • 6 eine schematische Ansicht des Tischuntergestells des in den 4 und 5 dargestellten Tischfußballtisches von unten,
  • 7 eine Seitenansicht eines höhenverstellbaren Tischfußbaltisches,
  • 8 eine vergrößerte Draufsicht auf eine Höhenverstelleinrichtung des in 7 dargestellten Tischfußballtisches und
  • 9 eine vergrößerte detaillierte Schnittansicht eines unteren Bereichs des in den 2 und 3 dargestellten Tischuntergestells.
  • Der in 1 schematisch dargestellte Tischfußballtisch 1 weist ein aus Vierkantstäben zusammengefügtes Tischuntergestell 2 auf. Das Tischuntergestell 2 steht zu beiden Seiten jeweils mittels zweier Rollen 3 auf dem Boden 4 auf, die an einem Querträger 5 des Tischuntergestells 2 gelagert sind, der längs einer Stirnseite der Tischfußballtisches 1 verläuft. An dem Tischuntergestell 2 ist ein Spielfeldtisch 6 schwenkbar gelagert. In dem Spielfeldtisch 6 sind um ihre Achse drehbare Stangen 7 längsverschiebbar gelagert, an denen nicht dargestellte Spielfiguren befestigt sind.
  • In einer horizontalen Lage (durchgezogene Linie) kann der Spielfeldtisch 6 mittels in jeder Ecke des Tischfußballtisches angeordneter Seile 8 abgespannt und mit dem Tischuntergestell 2 verbunden werden. Die Seile 8 können während des Spiels auf den Spielfeldtisch 6 ausgeübte Kräfte aufnehmen und auf das Tischuntergestell 2 übertragen, um den Spielfeldtisch 6 zu stabilisieren.
  • In einer vertikalen Lage (gestrichelte Linie) stehen die Stangen 7 nicht seitlich über und der Spielfeldtisch 6 benötigt merklich weniger Stellfläche
  • In den 2 und 3 wird ein anderer Tischfußballtisch 9 mit einem Tischuntergestell 10 schematisch dargestellt, bei welchem das Tischuntergestell 10 zwei teleskopartig auseinanderziehbare Standfußelemente 11, 12 aufweist. In dem äußeren Standfußelement 11 ist eine gestrichelt dargestellte Druckfeder 13 so angeordnet, dass die Druckfeder 13 das innere Standfußelement 12 aus dem äußeren Standfußelement 11 herauszudrücken versucht, bzw. das innere Standfußelement 12 gegen die Federkraft der Druckfeder 13 in das äußere Standfußelement 11 eingeschoben werden kann.
  • Das innere Standfußelement 12 ist mittels eines Seilzugs 14 mit einer Kante des schwenkbar an dem Tischuntergestell 10 befestigten Spielfeldtisches 6 verbunden, so dass bei einem Verschwenken des Spielfeldtisches 6 aus einer horizontalen Position in eine vertikale Position das innere Standfußelement 12 in das äußere Standfußelement 11 eingeschoben wird, um die Standfläche des Tischuntergestells 10 zu verringern. In gleicher Weise ist das innere Standfußelement 12 mittels eines zweiten Seilzugs 15 mit einer gegenüberliegenden Kante des Spielfeldtisches 6 verbunden, so dass bei einem Verschwenken des Spielfeldtisches 6 aus einer vertikalen Position in eine horizontale Position das innere Standfußelement 12 aus dem äußeren Standfußelement 11 herausgezogen wird, um die Standfläche des Tischuntergestells 10 zu vergrößern.
  • Eine Schwenkachse 16 des Spielfeldtisches 6 ist außermittig angeordnet, so dass bei einem Verschwenken des Spielfeldtisches 6 die in den 2 und 3 nicht dargestellten Stangen nicht den Boden berühren, der Spielfeldtisch 6 jedoch so tief wie möglich angeordnet ist. Durch den niedrigen Schwerpunkt wird eine hohe Kippsicherheit bewirkt.
  • Die potentielle Energie des Spielfeldtisches 6 kann bei einem außermittigen Verschwenken aus einer horizontalen in eine vertikale Position in Federenergie der Druckfeder 13 umgewandelt werden. Soll der Spielfeldtisch 6 wieder in eine Spielposition aufgerichtet werden, so unterstützt die Rückstellkraft der Druckfeder 13 diesen Bewegungsablauf.
  • Der Spielfeldtisch 6 ist mittels mehrerer aufeinander pressbarer Reibflächen 17 in seiner Lage arretierbar. Werden die Reibflächen 17 mittels einer Klemmschraube 18 aufeinander gepresst, so wird über die durch die Reibflächen 17 vervielfachte Reibungskraft der Spielfeldtisch 6 zuverlässig in der vorgegebenen Position gehalten. Zusätzliche Befestigungs- oder Lagefixierungsvorrichtungen sind regelmäßig nicht erforderlich.
  • Sollte eine zusätzliche Lagefixierung des Spielfeldtisches beispielsweise in der Spielposition erfolgen, so kann dies in einfacher Weise durch einen Steckstift bewirkt werden, der durch eine daran angepasste Ausnehmung des Tischuntergestells 2, 10 sowie des Spielfeldtisches 6 gesteckt und mit diesen in Eingriff gebracht wird.
  • Anstelle von teleskopartig auseinander ziehbaren Standfußelementen 11, 12 kann ein Tischuntergestell 19 wie bei einem Tischfußballtisch 20 gemäß den 4, 5 und 6 auch zwei schwenkbar angeordnete mehrarmige Standfußelemente 21 aufweisen, wobei die Arme 22 eines jeden Standfußelementes 21 eine unterschiedliche Länge aufweisen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die beiden Standfußelemente 21 jeweils drei Arme 22 auf. Die Länge der einzelnen Arme 22 ist so bemessen, dass das Tischuntergestell 19 bei einem in einer Spielposition angeordneten Spielfeldtisch 6 eine maximale Ausdehnung der Standfläche (durchgezogene Linie) aufweist, während die Standfläche bei einem hochgeklappten Spielfeldtisch 6 möglichst gering ist (gestrichelte Linie).
  • Die Standfußelemente 21 weisen jeweils eine von der Senkrechten abweichende Anordnung ihrer Schwenkachse auf. Bereits bei einer geringen Verkippung von etwa 1,5 Grad wird dadurch bewirkt, dass jeweils nur die vier äußeren Rollen der insgesamt sechs Arme 22 den Boden berühren.
  • Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann eine Zugfeder 16' so angeordnet sein, dass die Standfußelemente 21 gegen die Federkraft der Zugfeder 16' in eine Transport- und Lagerposition mit verkleinerter Standfläche (gestrichelt dargestellt) verschwenkbar sind. Die Federkraft unterstützt ein Verschwenken der Standfußelemente 21 in die Spielposition mit vergrößerter Standfläche (durchgezogene Linie) und hält die Standfußelemente 21 in dieser Position.
  • In den 7 und 8 wird schematisch dargestellt, wie der in den 2 und 3 dargestellte Tischfußballtisch 9 mittels zweier Höhenverstelleinrichtungen 23 in der Höhe verstellbar ist. Eine Stellschraube 24 kann aus einer oberen Position (gestrichelt dargestellt) nach unten verstellt werden (durchgezogene Linie), so dass die Stellschraube 24 auf dem Boden 4 aufsteht und der zugeordnete Arm 22 des Standfußelements 21 angehoben wird. Das Standfußelement 21 wird dadurch insgesamt angehoben und verkippt. Diese Verkippung kann durch ein geringfügiges entgegengesetztes Verschwenken des Spielfeldtisches 6 korrigiert werden, so dass der Spielfeldtisch 6 immer exakt horizontal in seiner Spielposition ausgerichtet ist. Die auf dem Boden 4 aufstehenden Stellschrauben 24 verbessern zusätzlich die Standfestigkeit des Tischfußballtisches 9, da sie im Gegensatz zu den Rollen 3 eine spielfreie Lagefixierung ermöglichen.
  • In 9 wird eine beispielhafte Ausgestaltung eines Teleskopmechanismus vergrößert und detailliert dargestellt. An dem äußeren Standfußelement 11 sind zwei Kugellager 25 befestigt, die in Verbindung mit zwei Gleitlagern 26 das innere Standfußelement 12 in dem äußeren Standfußelement führen. Mittels der Kugellager 25 können ansonsten auftretende, durch das große Gewicht des Tischfußballtisches 9 verursachte hohe Reibungskräfte vermieden werden, die ein einfaches Betätigen des Teleskopmechanismus behindern würden. Neben dem oberen Kugellager 25 ist eine Seilrolle 27 angeordnet, mit welcher der Verlauf des zweiten Seilzugs 15 vorgegeben wird.

Claims (9)

  1. Tischfußballtisch mit einem verfahrbaren Tischuntergestell und mit einem an dem Tischuntergestell schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tischuntergestell (2, 10, 19) zwei teleskopartig auseinander ziehbare Standfußelemente (11, 12) aufweist, welche mit dem schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch (6) in Wirkverbindung stehen, so dass durch diese Wirkverbindung bei einem Verschwenken des Spielfeldtisches (6) die Breite des Tischuntergestells (2, 10, 19) verändert wird.
  2. Tischfußballtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Standfußelement (12) der beiden teleskopartig auseinander ziehbaren Standfußelemente (11, 12) mittels eines ersten Seilzugs (14) mit dem schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch (6) in Wirkverbindung steht.
  3. Tischfußballtisch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die teleskopartig auseinander ziehbaren Standfußelemente (11, 12) gegen eine Rückstellkraft einer Federvorrichtung aus einer Spielposition in eine Transport- und Lagerposition ineinander ziehbar sind.
  4. Tischfußballtisch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Standfußelement (12) der beiden teleskopartig auseinander ziehbaren Standfußelemente (11, 12) mittels eines zweiten Seilzugs (15) mit dem schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch (6) in Wirkverbindung steht, so dass bei einem Verschwenken des Spielfeldtisches (6) in eine Spielposition die teleskopartig auseinander ziehbaren Standfußelemente (11, 12) aus einer Transport- und Lagerposition in eine Spielposition auseinander gezogen werden.
  5. Tischfußballtisch mit einem verfahrbaren Tischuntergestell und mit einem an dem Tischuntergestell schwenkbar gelagerten Spielfeldtisch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tischuntergestell (19) zwei schwenkbar angeordnete mehrarmige Standfußelemente (21) aufweist, wobei die Arme (22) eines jeden Standfußelementes (21) unterschiedliche Längen aufweisen.
  6. Tischfußballtisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei schwenkbar angeordneten Standfußelemente (21) jeweils drei oder mehr Arme (22) aufweisen, wobei die beiden Standfußelemente (21) in einem Winkel relativ zueinander verkippt angeordnet sind.
  7. Tischfußballtisch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spielfeldtisch (6) längs einer außermittig parallel zu einer Längskante des Spielfeldtisches (6) verlaufenden Schwenkachse verschwenkbar ist.
  8. Tischfußballtisch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spielfeldtisches (6) mittels zweier oder mehrerer aufeinander pressbarer Reibflächen (17) in seiner Lage arretierbar ist.
  9. Tischfußballtisch nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tischuntergestell (2, 10, 19) mindestens eine Höhenverstelleinrichtung aufweist.
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