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DE102007004682A1 - Rohr - Google Patents

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DE102007004682A1
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Germany
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pipe
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connecting element
pipe according
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Withdrawn
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DE200710004682
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English (en)
Inventor
Hans Langmatz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Langmatz GmbH
Original Assignee
Lic Langmatz GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/06Joints with sleeve or socket with a divided sleeve or ring clamping around the pipe ends
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L43/00Bends; Siphons
    • F16L43/008Bends; Siphons made from plastic material
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/06Joints for connecting lengths of protective tubing or channels, to each other or to casings, e.g. to distribution boxes; Ensuring electrical continuity in the joint

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Abstract

Das Rohr ist gekennzeichnet durch mehrere Rohrstücke, die mit ihren Randabschnitten in Verbindungselemente eingesetzt und darin befestigt sind, wobei die Verbindungselemente zur Aufnahme der Rohrstücke aufklappbar ausgebildet sind. Dadurch, dass die Verbindungselemente aufklappbar ausgebildet sind, kann ein insgesamt "gekrümmtes" Rohr schnell und einfach zusammengesetzt werden. Im Vergleich zu einstückigen großen gekrümmten Rohren sind die Lager- und Transportkosten erheblich reduziert.

Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein ein Rohr, vorzugsweise ein nicht-gerades Rohr das bevorzugt erhebliche Abmessungen hat, beispielsweise einen Innendurchmesser von mindestens 200 mm sowie eine Länge von einem bis mehreren Metern, ohne dass diese Größenangaben für die Erfindung als Beschränkung zu verstehen sind. Insbesondere betrifft die Erfindung ein „gekrümmtes" Rohr, das im Zusammenhang mit einer Hauseinführung zum Durchführen von Kabeln und/oder Rohren durch eine Bodenplatte eines kellerlosen Gebäudes verwendbar ist und Schutzrohre, in denen die Kabel und/oder Rohre aufgenommen sind, im Erdreich zumindest in dem Bereich umgibt, in dem diese Schutzrohre bogenförmig zu der Hauseinführung verlaufen.
  • Große gekrümmte Rohre verursachen dann, wenn sie einstückig sind, erhebliche Lager- und Transportkosten. Außerdem sind die Herstellungskosten eines gekrümmten Rohres verhältnismäßig groß.
  • Bei einer Hauseinführung durch eine Bodenplatte eines kellerlosen Gebäudes verlaufen – wie oben erwähnt – die die Kabel und/oder Rohre aufnehmenden Schutzrohre bzw. Erdrohre bogenförmig zum Ort der Hauseinführung, wobei sie nach ihrer bogenförmigen Anordnung in das Erdreich eingebettet werden, auf dem nachfolgend die Bodenplatte mit der Hauseinführung betoniert wird. Diese Schutzrohre oder Erdrohre sind einem erheblichen Erddruck ausgesetzt, weshalb sie in dem gekrümmten Bereich leicht knicken können, so dass die darin geführten Leitungen beispielsweise in dem Erdrohr eingeklemmt werden können und nicht mehr axial bewegbar und bei Bedarf austauschbar sind.
  • Dieses Problem könnte dadurch gelöst werden, dass die Schutzrohre bzw. Erdrohre zumindest in dem gekrümmten Bereich von einem stabilen gemeinsamen Rohr großen Durchmessers, beispielsweise mit einem Innendurchmesser von 200 mm, aufgenommen werden. Dies scheitert aber bisher daran, dass ein derart großes gekrümmtes Rohr mit beträchtlichen Kosten verbunden ist.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rohr anzugeben, bei dem die oben erwähnten Probleme vermieden sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Eine Hauseinführung, bei der diese Probleme vermieden sind, ist in Patentanspruch 12 angegeben.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Die Erfindung sieht vor, dass das Rohr aus mehreren Rohrstücken und Verbindungselementen zusammengesetzt ist, indem die Rohrstücke mit ihren beiden Randabschnitten in die Verbindungselemente eingesetzt und darin befestigt sind, und dass die Verbindungselemente zur Aufnahme der Rohrstücke aufklappbar ausgebildet sind.
  • Die Rohrstücke sind dabei bevorzugt geradlinig ausgebildet, während die Verbindungselemente so gestaltet sind, dass die beiden Ebenen, die die Randkanten eines Verbindungselementes enthalten, im Winkel zueinander verlaufen.
  • Bei dieser Ausbildung nimmt das aus seinen Bestandteilen zusammengesetzte erfindungsgemäße Rohr im wesentlichen eine polygonartigen Verlauf. Dabei sind die geradlinigen Rohrstücke mit sehr geringen Kosten herstellbar.
  • Es liegt aber ebenso im Rahmen der Erfindung dass die Rohrstücke gekrümmt, bevorzugt kreisbogenförmig ausgebildet sein können, wobei in diesem Fall die beiden Ebenen, in denen die Randkanten eines zugehörigen Verbindungselementes enthalten, im wesentlichen parallel zueinander verlaufen können.
  • Die Rohrstücke bestehen vorzugsweise aus einem harten Kunststoff wie z. B. ABS und können durch Extrusion hergestellt werden. Auch die Verbindungselemente bestehen bevorzugt aus einem solchen harten Kunststoff.
  • Dadurch, dass die Verbindungselemente zur Aufnahme der Rohrstücke aufklappbar ausgebildet sind, kann das insgesamt „gekrümmte" Rohr schnell und einfach zusammengesetzt werden.
  • Hierzu wird in näheren Einzelheiten vorgeschlagen, dass jedes Verbindungselement aus zwei Halbschalen besteht, die durch ein Scharnier miteinander verbunden sind. Diese Halbschalen können eine im wesentlichen identische Form haben.
  • An den von dem Scharnier abgewandten Enden können die Halbschalen mit jeweils einem nach außen abgewinkelten Ansatz versehen sein, die nach Einsetzen der zugehörigen Rohrstücke in das Verbindungselement von einer Schraube zusammengezwängt werden, um die Rohrstücke sicher zu befestigen. In einen Ansatz kann ein Gewinde eingelassen sein, während der andere Ansatz an übereinstimmender Stelle ein Durchgangsloch für eine Befestigungsschraube hat.
  • Anstelle eines Scharniers kann auch eine andere gelenkige Verbindung der beiden Halbschalen des Verbindungselementes vorgesehen sein. Die beiden Halbschalen können auch durch ein Filmscharnier verbunden sein, dass das Aufklappen bzw. Aufweiten des Verbindungselementes ermöglicht, so dass die beiden zugehörigen Rohrstücke einsetzbar sind. Das Verbindungselement kann danach auch mit anderen Mitteln als mit einer Schraube zusammengezwängt und geschlossen werden, beispielsweise mit einer umlegbaren Hebeleinrichtung.
  • Außerdem ist vorgesehen, dass die Rohrstücke in den Verbindungselementen in ihrer axialen Richtung fixiert sind, so dass sicher gestellt ist, dass einwirkende Kräfte den Zusammenhalt der Bestandteile des Rohres nicht beeinträchtigen können.
  • Außerdem ist bevorzugt vorgesehen, dass die Rohrstücke in den Verbindungselementen auch gegen Torsinn fixiert sind. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die einzelnen Bestandteile zu einem Rohr zusammengesetzt werden sollen, das in mehr als einer Ebene „gekrümmt" ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Rohrstücke im Abstand von ihren Randkanten wenigstens ein Loch, vorzugsweise zwei Löcher aufweisen, während das Verbindungselement an entsprechender Stelle mit einer zugehörigen Anzahl von inneren Vorsprüngen versehen ist, deren Durchmesser im wesentlichen mit dem Innendurchmesser der Löcher übereinstimmt. Die Vorsprünge sind bevorzugt durch rohrförmige innere Ansätze an dem Verbindungselement gebildet, deren Höhe bevorzugt mit der Wandstärke der Rohrstücke übereinstimmt.
  • Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung wird bei der Montage das Verbindungselement aufgeklappt, danach werden beiderseits Rohrstücke so in das Verbindungselement eingesetzt, dass die rohrförmigen Vorsprünge in die Löcher der Rohrstücke eingreifen, anschließend werden die Halbschalen des Verbindungselementes mit der Befestigungsschraube verschraubt, so dass die Rohrstücke sicher in dem Verbindungselement eingeklemmt und gehalten sind. Sie sind nun sowohl axial als auch gegen Torsinn fixiert.
  • Es liegen aber auch andere Mittel zur Befestigung der Rohrstücke in den Verbindungselementen im Rahmen der Erfindung. Beispielsweise können die Rohrstücke im Abstand von ihren Randkanten jeweils mit einer Ringnut versehen sein, in die bei der Montage des Rohres ein innerer Ringvorsprung des Verbindungselementes aufgenommen wird. Dieser Eingriff in der Art von Nut und Feder kann durch einen zapfenförmigen Vorsprung an dem inneren Ringvorsprung des Verbindungselementes ergänzt sein, der in ein Loch im Boden der Nut des Rohrstücks aufgenommen wird, um eine drehfeste Verbindung herzustellen.
  • Außerdem kann bei der erstgenannten Ausführungsform vorgesehen sein, dass jedes Verbindungselement im Abstand von seinen Randkanten an der Innenseite einen Anschlag für die zugehörige Randkante des eingesetzten Rohrstücks hat wobei die beiden Anschläge durch eine innere Verstärkungsrippe an den Halbschalen des Verbindungselementes gebildet sein kann.
  • Mit besonderem Vorteil wird außerdem vorgeschlagen, dass jedes Verbindungselement an seiner Außenseite abstehende Ansätze aufweist, auf denen das Verbindungselement in einer im wesentlichen horizontalen Ausrichtung aufruhen kann, um die Montage zu erleichtern. Dabei können beispielsweise an jeder Halbschale außen drei Ansätze abstehen, die in einer gemeinsamen Ebene enden.
  • Die Erfindung sieht ferner bei einer Hauseinführung zum Durchführen von Kabeln und/oder Rohren durch eine Bodenplatte bzw. ein Fundament eines kellerlosen Gebäudes vor, dass das vorstehend beschriebene erfindungsgemäße Rohr im Erdreich insgesamt etwa bogenförmig zur Stelle der Hauseinführung führt und als Schutzrohr die Erdrohre umgibt, in denen die Leitungen angeordnet sind. Dabei bringt das erfindungsgemäß aus seinen Einzelteilen zusammengesetzte Schutzrohr den Vorteil mit sich, dass die Erdrohre nicht auf Knicken beansprucht werden, so dass diese in leichter Ausführung, ohne besondere Festigkeits eigenschaften verwendbar und damit kostengünstig sein können. Das bevorzugt polygonartig zusammengesetzte erfindungsgemäße Rohr bringt nur einen geringen Transport- und Lageraufwand mit sich und ist schnell und einfach montierbar. Die Erdrohre und die darin geführten Leitungen sind in dem kritischen bogenförmigen Bereich wirkungsvoll von dem aus hartem Kunststoff bestehenden Rohr geschützt, dessen Verbindungselemente ebenfalls aus hartem Kunststoff bestehen.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch geeignete Wahl der Länge der Rohrstücke ein bogenförmiges Rohr mit dem gewünschten Durchmesser gebildet werden kann.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
  • 1 ein Rohrstück und die Hälfte eines Verbindungselementes;
  • 2 das ganze Verbindungselement in geöffnetem Zustand;
  • 3 eine Halbschale des Verbindungselementes in vergrößerter Darstellung;
  • 4 das geschlossene Verbindungselement;
  • 5 den montierten Zustand eines Rohrstücks mit einem Verbindungselement;
  • 6 eine Halbschale einer zweiten Ausführungsform eines Verbindungselementes; und
  • 7 die Verwendung des erfindungsgemäßen Rohres im Zusammenhang mit einer Hauseinführung.
  • 1 zeigt ein geradliniges Rohrstück 1, das im Falle der Verwendung mit einer Hauseinführung bevorzugt einen Innendurchmesser von 200 mm hat. Das Rohrstück 1 hat an beiden Enden im Abstand von seiner Randkante zwei kreisrunde Löcher 2, die sich diametral gegenüber liegen.
  • Ein Verbindungselement 3 besteht – wie z. B. 2 zeigt – aus zwei Halbschalen 4, die durch ein Scharnier 5 miteinander verbunden sind. An den von dem Scharnier 5 abgewandten Ende hat eine Halbschale einen abstehenden Ansatz 6, in den eine Schraubenmutter eingelassen ist, während an übereinstimmender Stelle die andere Halbschale 4 einen Ansatz 7 mit einem Durchgangsloch für eine Schraube 8 hat, mit der die beiden Halbschalen 4 so miteinander verschraubt werden können, dass sie das Rohrstück 1 fest umschließen.
  • An der Innenseite der Halbschalen 4 sind an mit den Löchern 2 übereinstimmenden Stellen rohrförmige Ansätze 9 angeformt, die ohne nennenswertes Spiel in die Löcher 2 passen.
  • Die Halbschalen 4 sind an der Seite des Scharniers 5 breiter als an der Seite ihrer Verschraubung, wodurch die die Randkanten 10 enthaltenden Ebenen in einem spitzen Winkel zueinander liegen, wodurch das zusammengesetzte Rohr einen polygonartigen Verlauf nimmt, wie 7 zeigt.
  • In 4 ist der geschlossene Zustand eines Verbindungselementes 3 gezeigt, in dem dieses auf drei Stützfüßen aufruht, die an jeder Halbschale 4 angeformt sind. Diese Stützfüße 11 sind durch rohrförmige Ansätze gebildet und enden in einer solchen gemeinsamen Ebene, dass das Verbindungselement horizontal angeordnet ist, d. h. dass seine Längsmittelachse horizontal verläuft. In dieser auf den Stützfüßen 11 aufruhenden Lage kann das Verbindungselement nach Lösen der Verschraubung bequem aufgeklappt und mit beidseitigen Rohrstücken zusammengesetzt werden. Die Zusammensetzung eines Verbindungselementes 3 mit einem Rohrstück 1 ist in 5 gezeigt.
  • Das Verbindungselement 3 hat an seiner Innenseite nicht nur die rohrförmigen Ansätze 9, sondern auch eine nach innen überstehende Verstärkungsrippe 12, deren seitliche Randkanten 13 Anschläge für die eingesetzten Rohrstücke bilden können. Die Höhe der Verstärkungsrippe stimmt mit der Wandstärke der Rohrstücke 1 überein.
  • 6 zeigt ein alternatives Verbindungselement 14, das im Abstand von seinen seitlichen Randkanten jeweils einen inneren Ringvorsprung 15 hat, der im montierten Zustand in eine entsprechend positionierte Ringnut des eingesetzten Rohrstücks eingreift. Auf dem Ringvorsprung 15 befindet sich ein zapfenförmiger Vorsprung 16, der zur Verdrehsicherung des zusammengesetzten Zustands in ein Loch im Boden der Nut des Rohrstücks eingreift. Ansonsten hat das Verbindungselement 14 denselben Aufbau wie das Verbindungselement 3.
  • 7 zeigt ein aus Rohrstücken 1 und Verbindungselementen 3 zusammengesetztes, insgesamt um 90° gekrümmtes Rohr, in dem Erdrohre 17, in denen Leitungen angeordnet sind, zu einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 18 angedeuteten Hauseinführung geführt werden, die in eine Fundamentplatte eines kellerlosen Gebäudes einbetoniert wird. An den gekrümmten Rohrbogen schließt dabei ein langes geradliniges Rohrstück 19 an, das auf die beschriebene Weise in dem untersten Verbindungselement 3 fixiert ist. Die Erdrohre 17 werden durch das erfindungsgemäße Rohr wirkungsvoll gegen alle im Erdreich auftretenden Kräfte geschützt.

Claims (12)

  1. Rohr, gekennzeichnet durch mehrere Rohrstücke (1), die mit ihren Randabschnitten in Verbindungselemente (3, 14) eingesetzt und darin befestigt sind, wobei die Verbindungselemente (3, 14) zur Aufnahme der Rohrstücke (1) aufklappbar ausgebildet sind.
  2. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrstücke (1) geradlinig ausgebildet sind.
  3. Rohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die benachbarten Rohrstücke (1) jeweils im Winkel zueinander in das gemeinsame Verbindungselement (3) eingreifen.
  4. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (3, 14) so ausgebildet sind, dass die beiden Ebenen, die ihre Randkanten (10) enthalten, im Winkel zueinander verlaufen.
  5. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (3, 14) jeweils aus zwei Halbschalen (4) bestehen, die durch ein Scharnier (5) miteinander verbunden sind.
  6. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrstücke (1) in den Verbindungselementen (3, 14) in ihren axialen Richtungen fixiert sind.
  7. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrstücke (1) in ihren Verbindungselementen (3, 14) gegen Torsinn fixiert sind.
  8. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrstücke (1) im Abstand von ihren Randkanten vorzugsweise zwei Löcher (2) zum Eingriff von inneren Vorsprüngen (9) der Verbindungselemente (3, 14) aufweisen.
  9. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (3) im Abstand von ihren Randkanten an ihrer Innenseite Anschläge (13) für die Randkanten der eingesetzten Rohrstücke (1) haben.
  10. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrstücke (1) im Abstand von ihren Randkanten jeweils eine Ringnut zur Aufnahme eines inneren Ringvorsprungs (15) des Verbindungselementes (14) aufweisen.
  11. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verbindungselement (3, 14) an seiner Außenseite abstehende Ansätze (11) aufweist, auf denen das Verbindungselement (3, 14) in einer im wesentlichen horizontalen Ausrichtung aufruhen kann.
  12. Hauseinführung zum Durchführen von Kabeln und/oder Rohren durch eine Bodenplatte eines kellerlosen Gebäudes, wobei die Kabel und/oder Rohre in Schutzrohre aufgenommen sind, die von unten in die Hauseinführung einmünden, wobei die Schutzrohre einen insgesamt bogenförmigen Verlauf nehmen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzrohre (17) in einem Rohr nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11 angeordnet sind.
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