DE102006062448A1 - Photovoltaik-Modul - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Photovoltaik-Modul mit einer Elektrodenschicht, Dünnschichtsilizium und einer Konverterplatte. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Konverterplatte aus Glas mit einem Brechungsindex n von wenigstens 1,49 besteht.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Photovoltaik-Modul umfassend eine Elektrodenschicht, insbesondere Dünnschichtsilizium und eine Konverterplatte aus dotiertem Glas und/oder dotierter Glaskeramik
- Die Verwendung von Solarenergie als alternative Energiequelle nimmt angesichts der Rohstoffknappheit einen immer höheren Stellenwert ein. Allerdings ist die Solarenergie im Vergleich zu fossilen Brennstoffen relativ teuer.
- Beim Einsatz einer Photovoltaik-Anlage wird Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt. Diese Anlagen werden mittlerweile auf der ganzen Welt zur Stromerzeugung eingesetzt und finden Anwendungen auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, an Schallschutzwänden und auf Freiflächen.
- Im Stand der Technik sind Photovoltaik-Module mit verschiedenen Sonnenkonvertern bekannt. So wird beispielsweise ein Sonnenkonverter bzw. Sonnenkonzentrator zur Erhöhung der solaren Absorption und zum Energietransfer mittels Lumineszenz in dem roten Spektralbereich eingesetzt, in dem das Silizium bereits eine nahezu perfekte Effizienz zeigt.
- Der Sonnenkonverter besteht dabei entweder aus einer dünnen Plexiglasscheibe, die mit organischen Farbmitteln oder anorganischen Halbleiterquantendots dotiert ist. Zur möglichst vollständigen Absorption im sichtbaren Bereich werden mehrere Farbmittel mit jeweils unterschiedlichen Absorptionsbereichen untersucht. Ein Problem dabei liegt darin, dass die Emissions- und Anregungsbanden der Farbmittel spektral übereinstimmen müssen, da anderenfalls Energie strahlungslos konvertiert wird.
- Auch gibt es noch keine Phosphore/Leuchtstoffe für den NIR- und IR-Bereich mit relativer Quantenausbeute > 50%, was zur Vermeidung von Selbstabsorption notwendig ist. Dies liegt an der Hydrolyse-Empfindlichkeit dieser Farbmittel. Des Weiteren sind dem Grunde nach nur Brechwerte in einem Bereich von 1.40 bis 1.45 möglich, so dass hohe Reflexionsverluste in Kauf zu nehmen sind.
- Bei einem weiteren System vom Stand der Technik, welches als Hybridsystem bezeichnet wird, wird ein Mehrschichtsystem aus ITO, TiO2 und porösem TiO2 zum Einbringen der organischen Leuchtstoffe (Leuchtstoffe von Evidentec, d. i. Hersteller von Fluoreszenzmarken) über Diffusion bereitgestellt.
- Auch ist es bekannt, Absorberantennen auf Basis von mit organischen Farbmitteln dotiertem Zeolith und texturierte Absorberplatten aufzubringen.
- Ferner werden zur Fokussierung des gesamten Sonnenspektrums bis zum Faktor 300–400 Mikrolinsenarrays (Fa. ISOFOTON, Spanien) verwendet. Dabei ist jedoch zur Zeit nur eine Fokussierung des sichtbaren Spektralbereiches möglich.
- Ein Degradierungsschutz soll durch Verwendung von Deckglas mit UV-Kante bei ca. 380 nm erreicht werden.
- Die Nachteile des Standes der Technik liegen darin, dass nahezu ausschließlich Kunststoffe verwendet werden. Bei Kunststoffen kann es infolge der hohen Sonnenlichtkonzentration durch Erwärmung zu einer Degradation der Kunststoffe und darüber hinaus zu Langzeitschäden kommen. Zudem ist der Energietransfer nicht im gesamten Spektralbereich optimal (rot fluoreszierende Dyes).
- So wurde im Stand der Technik bereits vorgeschlagen, Kunststoffe durch ein Glas oder eine Glaskeramik zu substituieren. Die
DE-C-3305853 sieht Glas oder Glaskeramik mit einem Gehalt von Yb2O3, Nd2O3 und Cr2O3 als Material für fluoreszierende Sonnensammler. Dabei liegen die Oxide in den folgenden Konzentrationsbereichen vor:Yb2O3 0,5–10 Gew.-% Nd2O3 0,5–5 Gew.-% Cr2O3 0,005–8 Gew.-% - Die
DE-A-1955174 beschreibt Glaskeramiken, die als Wirtsmaterial für Aktivierungsionen geeignet sind. Es wurde gefunden, dass bei der Einlagerung von Ionen aus der Gruppe der Seltenen Erden in diese Glaskeramiken diese zur Lumineszenz angeregt werden können. Insbesondere der Einsatz von Neodym und Ytterbium wird diskutiert. - Eine Solarkonzentratorplatte mit einem darin eingearbeiteten Farbstoff ist aus der
US-A-4,661,649 bekannt, wobei der Farbstoff in einem dünnem Film aus Glas- oder Kunststoffmaterialen eingearbeitet ist. - In der
US-A-4367367 wird ein Sonnenkollektor beschrieben, der dotierte Glasplatten enthält. Als Dotiermittel werden organische Fluophore oder Farbstoffe bzw. Uranyl sowie Buntmetalle analog derDE-A-1955174 verwendet. - Weitere dem Stand der Technik zu entnehmende fluoreszierende Materialien aus Glas/Glaskeramik sind oxidische Glas- oder Glaskeramiken mit Dotierungen aus Yb, Nd und Cr. Der Dotiergrad liegt dabei im Bereich 0.5–10 Gew.-% für Yb und Nd und im Bereich von 0.005–0.8 Gew.-% für Cr. Dabei werden die Dotiergrade hinsichtlich Konzentrationsquenching, minimaler Überlagerung von Anregungs- und Emissionsbanden optimal angepasst.
- Chrom dient dabei als Sentisizer, d. h. als Verstärker infolge Energietransfers auf die Yb- und Nd-Ionen. Die Absorption erfolgt in der Regel bei 400–800 nm und die Emission bei 800–1200 nm. Als Basismaterial wird Silikat, Borat oder Phosphatglas verwendet. Das Fluoreszenzlicht wird dabei an den Seitenflächen des Konverters und der Frontflächen gesammelt. Die Witterungs- und Solarisationsbeständigkeit wird durch UV-blockendes Abdeckglas erhöht.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Photovoltaik-Modul mit einer Konverterplatte bereitzustellen, mit der Reflexionsverluste vermindert werden.
- Die Erfindung weist zur Lösung dieser Aufgabe die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen hiervon sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
- Erfindungsgemäß wird ein Photovoltaik-Modul umfassend eine Elektrodenschicht, insbesondere Dünnschichtsilizium und eine Konverterplatte bereitgestellt, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Konverterplatte aus dotiertem Glas oder Glaskeramik einen Brechungsindex n mit n ≥ 1,5 aufweist und mit zumindest einem Buntmetall und/oder zumindest einem Seltenerd-Metall dotiert ist.
- Bei der Untersuchung von glasbasierten Fluoreszenz-Referenzmaterialien hinsichtlich Abregung, Emission, Quantenausbeute und UV-Stabilität wurde überraschend festgestellt, dass insbesondere Lanthanphosphatgläser geeignete Eigenschaften zur Konversion besitzen:
Dabei ist zunächst der höhere Brechwert von n > 1.5 zu nennen. Kunststoffe weisen im Vergleich einen Brechwert im Bereich von 1.4 ≤ n ≤ 1.45 auf. - Der Brechwert wird unter anderem durch das spezifische Ionengewicht der synthetisierten Elemente angegeben, d. h. Brechwert n ∝ Zn, n = 0.5 bis 2. Optisches Glas vom Typ N-PK52a enthält 18–19% Barium und 17–18% Strontium. Der so eingestellte Brechwert liegt bei nd (589 nm) = 1.495. Ein weiteres Beispiel ist das opt. Glas LF5, das 32–34% PbO enthält und einen Brechwert von mehr als 1.58 bei 589 nm aufweist.
- Alternativ können auch LAS-Glaskeramik Materialien (Brechwert > 1.57) verwendet werden, in denen mehr als 5% Zirkonoxid enthalten ist.
- Eine weitere Steigerung der Brechwerte wird durch eine höhere Dichte ρ des Glases erreicht, da n ∝ ρ ist. Dieses wird durch eine Erhöhung des Fluorgehaltes gegenüber dem Sauerstoffgehalt erreicht, wobei durch die eingebauten Fluorionen eine höhere molare Bindung erreicht wird.
- Die Oberflächen-Reflexionsverluste werden durch den Einsatz von erfindungsgemäßen Glas bzw. Glaskeramiken deutlich vermindert.
- Die erfindungsgemäße Konverterplatte ist mit Buntmetallen und/oder Seltenerd-Metallen dotiert. Die Buntmetalle werden dabei ausgewählt aus der Gruppe, die besteht aus MnO2, CrO3, NiO und/oder einer Kombination davon.
- Die Seltenerd-Metalle werden ausgewählt aus der Gruppe, die besteht aus zwei- bzw. dreiwertigen Oxiden und Fluoriden von Samarium, Europium, Thulium, Terbium, Yttrium und Ytterbium und/oder einer Kombination davon.
- Bevorzugt ist es, dass die Glaszusammensetzung ausgewählt ist aus einen der folgenden Glaszusammensetzungen: a) Typ N-PK52A
b) Typ FK-51/52Element Anteil in Gewichtsprozent Grundglas (alle Elemente außer F als Oxide), zulässiger Bereich Al 7,784% (m/m), 5–10% Ba 18,726% (m/m), 15–20% Ca 6,618% (m/m), 5–9% F 27,331% (m/m), 25–29% Mg 1,979% (m/m), 0,5–3% Na 0,051% (m/m), 0,01–0,1% Nb 0,259% (m/m), 0,1–0,3% O 14,073% (m/m), 10–18% P 6,713% (m/m), 4–8% Sb < 0,02% (m/m), 0,0–0,1% Si < 0,02% (m/m), 0,0–0,1% Sr 17,313% (m/m), 15–19% Dotierungen: Cr 0,01–0,05% (m/m) Mn 0,01–0,2% (m/m) Sm 0,01–0,05% (m/m) Ni 0,01–0,05% (m/m) Zusatzdotierungen Y, Yb, Eu, Tm, Tb 0,01–2% (m/m) als zwei- und dreiwertige Oxide und Fluoride c) Typ LEXElement Anteil in Gewichtsprozent Grundglas, zulässiger Bereich Al2O3 12,9% (m/m), 11–16% BaO 20,3% (m/m), 18–22% CaO 10,3% (m/m), 9–12% F 28,7% (m/m), 25–30% La2O3 1,47% (m/m), 0,5–2,0% MgO 5,19% (m/m), 4–8% Na2O 3,87% (m/m), 2–5% P2O5 15,1% (m/m), 12–18% SrO 13,2% (m/m), 12–15% Dotierungen: Cr 0,01–0,05% (m/m) Mn 0,01–0,2% (m/m) Sm 0,01–0,05% (m/m) Ni 0,01–0,05% (m/m) Zusatzdotierungen: Y, Yb, Eu, Tm, Tb 0,01–2% (m/m), als zwei- und dreiwertige Oxide und Fluoride Element % (m/m) zulässiger Bereich Grundglas Al2O3 8.857 6–10 P2O5 71.267 65–75 Na2O 6.388 6–10 La2O3 10.669 8–12 Dotierungen: NiO 0.01–0.05 MnO2 0.01–0.2 Sm2O3 0.01–0.05 Cr2O3 0.01–0.05 Zusatzdotierungen: Y, Yb, Eu, Tm, Tb 0.01–0.2 als dreiwertige Fluoride - Ferner ist es zur Erhöhung der Witterungs- und Solarisationsbeständigkeit bevorzugt, dass das Photovoltaik-Modul ferner ein Abdeckglas mit UV-Blockung umfasst.
- Das Abdeckglas enthält dabei TiO2 in einen Anteil von 0,05–0,5 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge des Abdeckglases.
- Auch bevorzugt ist es, dass der Wassergehalt weniger als 40 mmol/l, bevorzugt weniger als 10 mmol/l, besonders bevorzugt weniger als 1 mmol/l beträgt. Dadurch werden die optischen Eigenschaften verbessert.
- Durch die Reduzierung des Wassergehaltes wird die Transmission im für das solare Spektrum relevanten NIR-Bereich (850–3000 nm), insbesondere bei 1400 und 2700 nm, verbessert. Dies führt zu einer Reduzierung der Photonenanregung, die wiederum eine Reduzierung der Quantenausbeute der Fluoreszenz bewirken würde.
- Auch ist es bevorzugt, dass Nanokristalle mit einer Größe von kleiner 200 nm enthalten sind. Denn durch die Größe der erzeugten Nanokristalle in der Glaskeramik sind optische Eigenschaften wie Absorption und diffuse Streuung über die Prozessführung gezielt einstellbar. Die Nanokristalle können auch kleiner als 50 nm oder kleiner als 30 nm oder kleiner als 10 nm sein.
- Auch ist eine Konzentrierung des konvertierten Sonnenlichtes möglich, da die Fluoreszenzemission isotrop abstrahlt. Des Weiteren ist ein Konzentrationsquenching über die Bestimmung des Emissions-Abklingverhaltens vermeidbar.
- Weitere Vorteile der Verwendung der erfindungsgemäßen Glaszusammensetzungen werden nachfolgend angegeben.
- Bei dreiwertigen Seltenen Erd Ionen sind Dotiergrade bis zu 3 Gew.-% z. B. für Sm2O3, möglich, ohne dass sich die Abklingzeiten der Emissionen ändern. Dies liegt daran, dass optisch verbotene Übergänge angeregt werden.
- Bei den zweiwertigen Seltenen Erd Ionen und Buntmetall-Ionen ist dieser Grenzwert geringer, da hier optisch erlaubte Übergänge angeregt werden. Beispiele: Cr2O3: 0.25 Gew.-%, NiO: 0.05 Gew.-%, MnO2: 1.2 Gew.-%.
- Es wurde neue Sentizizer-Ionen (Nickel, Mangan) gefunden, die eine Erweiterung des Absorptionsbereiches auf 380 nm erlauben, da hier wieder optisch erlaubte Übergänge genutzt werden.
- Auch ist eine höhere Variation des Gesamt-Dotiergrades über die in der
DE-C-3305853 genannten Konzentrationen möglich, da mehr als zwei Dotierionen verwendet werden und die Absorption über mehr als zwei Dotierstoffe verteilt wird (siehe auch Beispiel 2). - Die erfindungsgemäßen Gläser/Glaskeramiken sind solarisationsstabiler als die in der
DE-C-3305853 angegebenen Gläser (wasserfreies Schmelzen, Reinheit der Rohstoffe). - Die verwendeten optisch reinen Rohstoffe, z. B. der Firma Treibacher, enthalten max. 5 ppm CeO2, 10 ppm Nd2O3 und 5 ppm Fe2O3.
- Reinere Rohstoffe (Fa. CERAC) haben einen Level von jeweils 2 ppm. Bei hochreinen Rohstoffen (Fa. Merck) liegen diese Werte sogar unterhalb von 0.5 ppm.
- Der Wassergehalt ist durch wasserfreie Rohstoffe und Zugabe von Läutermitteln (z. B. As2O3) kontrollierbar.
- Die Solarisationseigenschaften durch Verwendung von reinen Rohstoffen mit einem Eisengehalt kleiner 200 gew-ppm, bevorzugt kleiner 50 gew-ppm, besonders bevorzugt kleiner 10 gew-ppm wird verbessert.
- Bevorzugt ist es, dass der Dotiergrad so gewählt wird, dass kein Konzentrationsquenching auftritt. Ein Konzentrationsquenching tritt auf, wenn das angeregte fluoreszierende Ion eine geringere Abklingzeit (oder Lifetime) dadurch bekommt, dass ein benachbartes Ion der gleichen oder ähnlichen Spezies „gestört" wird. Diese Störung äußert sich in der Absorption des angeregten Niveaus oder in einer Energieniveauaufspaltung durch die zusätzliche Zerfallskanäle entstehen, die zu einem messbar schnelleren Abklingen der Fluoreszenz führen.
- Die Bestimmung, ob ein Konzentrationsquenching auftritt, erfolgt demnach über die Bestimmung der Abklingzeit. Ein solches Equipment wird von den Firmen Horiba/IBH und Pigiquant angeboten. Die in dieser Arbeit angegebenen Werte für die Abklingzeiten wurden mit diesen beiden Diagnostiken bestimmt. In der Zeichnung sind die Abklingzeiten für Dotierungen mit Mangan (Mn2 +) und Chrom (Cr3 +) für verschiedene Einzel-Dotiergrade gezeigt. Darüber hinaus ist am Beispiel einer Probe mit 2 Dotierungen (Mangan und Chrom) gezeigt, dass hier die Zugabe einer weiteren Dotierung nicht zu einem Quenching der Fluoreszenz führt.
- Die Vermeidung von Quenching ist sicherzustellen, da die Licht- bzw. Quantenausbeute direkt proportional zur Abklingzeit ist.
- Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen – für sich und/oder in Kombination -, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung sowie der Ausführungsbeispiele.
- Es zeigen:
-
1 Energietransfer von UV nach NIR durch Dotierung des Glases des Typs N-PK52A mit Mangan und -
2 Energietransfer von UV nach NIR durch Dotierung eines Glases des Typs N-PK52A mit Chrom. - In den Fig. ist rein prinzipiell der Energietransfer von UV nach NIR durch Dotierung des Glases des Typs N-PK52A mit Mn2 +- bzw. Cr3+-Ionen zu entnehmen. Die in der
1 durchgezogene Linie stellt das Anregungsspektrum und die gestrichelte Linie das Emissionsspektrum dar. Entsprechend ist in2 die stärker gestrichelte Kurve das Anregungsspektrum und die mit einem Maximum im Bereich von 830 nm liegende dünner gezeichnete Kurve das Emissionsspektrum. - Nachstehend sind die verschiedenen Glastypen mit unterschiedlichen Dotierungen und Dotiergraden und die Abklingzeiten für Dotierungen mit Chrom und Mangan angegeben.
Glastyp Dotierung Dotiergrad in gew-ppm Emission %max in nm Abklingzeit in ms FK 51/52 Cr 100 750 13.2 LEX Cr 500 750 13.0 N-PK52a Cr 2000 750 13.0 N-PK52a Cr & Mn 2000 & 1500 750 12.7 LEX Cr 2500 750 9.5 FK 51/52 Mn 100 590 22.0 FK 51/52 Mn 500 590 21.2 N-PK52a Mn 1500 590 21.0 N-PK52a Mn & Cr 1500 & 2000 590 20.9 LEX Mn 15000 590 18.7 - Man erkennt, dass eine Reduktion der Abklingzeiten bei den untersuchten Gläsern erst ab 5 einer Chrom-Konzentration von 2500 ppm (0.25%) auftritt. Bei Mangan liegt dieser Wert sogar bei 1.25%. Dieser Grenzwert scheint unabhängig überraschend von der Glaszusammensetzung der untersuchten Gläser zu sein. Von silikatischen Glasmatrizes ist bekannt, dass ein Quenching schon ab 1000 ppm auftreten kann
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- - DE 3305853 C [0012, 0039, 0040]
- - DE 1955174 A [0013, 0015]
- - US 4661649 A [0014]
- - US 4367367 A [0015]
Claims (8)
- Photovoltaik-Modul, umfassend eine Elektrodenschicht, insbesondere Dünnschichtsilizium und eine Konverterplatte aus dotiertem Glas und/oder dotierter Glaskeramik, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Glas oder Glaskeramik bestehende Konverterplatte einen Brechungsindex n von wenigstens 1,49 aufweist und mit zumindest einem Buntmetall und/oder zumindest einem Seltenerd-Metall dotiert ist.
- Photovoltaik-Modul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Buntmetalle ausgewählt werden aus der Gruppe, die besteht aus MnO2, CrO3, NiO und/oder einer Kombination davon.
- Photovoltaik-Modul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seltenerd-Metalle ausgewählt werden aus der Gruppe, die besteht aus zwei- bzw. dreiwertigen Oxiden und Fluoriden von Samarium, Europium, Thulium, Terbium, Yttrium und Ytterbium und/oder einer Kombination davon.
- Photovoltaik-Modul nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass das Glas ausgewählt ist aus einer der folgenden Glaszusammensetzungen: a) Typ N-PK52A
b) Typ FK-51/52Element Anteil in Gewichtsprozent Grundglas (alle Elemente außer F als Oxide), zulässiger Bereich Al 7,784% (m/m), 5–10% Ba 18,726% (m/m), 15–20% Ca 6,618% (m/m), 5–9% F 27,331% (m/m), 25–29% Mg 1,979% (m/m), 0,5–3% Na 0,051% (m/m), 0,01–0,1% Nb 0,259% (m/m), 0,1–0,3% O 14,073% (m/m), 10–18% P 6,713% (m/m), 4–8% Sb < 0,02% (m/m), 0,0–0,1% Si < 0,02% (m/m), 0,0–0,1% Sr 17,313% (m/m), 15–19% Dotierungen: Cr 0,01–0,05% (m/m) Mn 0,01–0,2% (m/m) Sm 0,01–0,05% (m/m) Ni 0,01–0,05% (m/m) Zusatzdotierungen Y, Yb, Eu, Tm, Tb 0,01–2% (m/m) als zwei- und dreiwertige Oxide und Fluoride c) Typ LEXElement Anteil in Gewichtsprozent Grundglas, zulässiger Bereich Al2O3 12,9% (m/m), 11–16% BaO 20,3% (m/m), 18–22% CaO 10,3% (m/m), 9–12% F 28,7% (m/m), 25–30% La2O3 1,47% (m/m), 0,5–2,0% MgO 5,19% (m/m), 4–8% Na2O 3,87% (m/m), 2–5% P2O5 15,1% (m/m), 12–18% SrO 13,2% (m/m), 12–15% Dotierungen: Cr 0,01–0,05% (m/m) Mn 0,01–0,2% (m/m) Sm 0,01–0,05% (m/m) Ni 0,01–0,05% (m/m) Zusatzdotierungen: Y, Yb, Eu, Tm, Tb 0,01–2% (m/m), als zwei- und dreiwertige Oxide und Fluoride Element %(m/m) zulässiger Bereich Grundglas Al2O3 8.857 6–10 P2O5 71.267 65–75 Na2O 6.388 6–10 La2O3 10.669 8–12 Dotierungen: NiO 0.01–0.05 MnO2 0.01–0.2 Sm2O3 0.01–0.05 Cr2O3 0.01–0.05 Zusatzdotierungen: Y, Yb, Eu, Tm, Tb 0.01–0.2 als dreiwertige Fluoride - Photovoltaik-Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Photovoltaik-Modul ferner ein Abdeckglas mit UV-Blockung umfasst.
- Photovoltaik-Modul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckglas TiO2 in einen Anteil von 0,05–0,5 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge des Abdeckglases, enthält.
- Photovoltaik-Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Wassergehalt weniger als 40 mmol/l beträgt.
- Photovoltaik-Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Nanokristalle mit einer Größe von kleiner 200 nm, insbesondere kleiner als 50 nm, vorzugsweise kleiner als 30 nm, besonders bevorzugt kleiner als 10 nm enthalten sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE102006062448A DE102006062448A1 (de) | 2006-12-28 | 2006-12-28 | Photovoltaik-Modul |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102006062448A DE102006062448A1 (de) | 2006-12-28 | 2006-12-28 | Photovoltaik-Modul |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE102006062448A1 true DE102006062448A1 (de) | 2008-07-10 |
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Family Applications (1)
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| DE102006062448A Withdrawn DE102006062448A1 (de) | 2006-12-28 | 2006-12-28 | Photovoltaik-Modul |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102006062448A1 (de) |
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