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Die
Erfindung betrifft das Gebiet des Maschinenbaus, insbesondere die
Kolbenverbrennungsmotoren und kann in verschiedenen Motoren eingesetzt werden,
unabhängig
von der Zielsetzung, der Kraftstoffart, des Durchmessers und der
Zylinderplazierung. Die Anwendung ist sowohl für die Motoren in der Entwicklungsphase
als auch für
die sich im Betrieb befindenden Motoren möglich, sowie auch für die Kompressoren
und andere Kolbenmaschinen. Im weiteren Verlauf werden die Motoren
betrachtet.
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Stand der Technik
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Die
Erfindung schlägt
eine vereinfachte Lösung
der Probleme der traditionellen Motoren vor. In diesen Motoren sind
die Zylinder vorhanden, in denen es die bewegenden Kolben mit den
Kolbenringen gibt. Die Kolben sind mit den Pleueln durch die Kolbenbolzen
verbunden, und die Pleuel sind mit Kurbelwelle verbunden. Das Kurbelgetriebe
als kinematischer Basis der überwiegenden
Mehrheit der traditionellen Motoren weist mindestens zwei wesentlichen Probleme
auf:
- 1) Der Kolben kann sich um den Kolbenbolzen
unabhängig
von der Lage der Pleuelstange und der Kurbelwelle frei bewegen.
Deshalb pendelt der Kolben während
der Arbeit des Motors in Abhängigkeit
von der Wirkung des Drehmomentes, von der Reibungskraft in dem Kontakt
des Kolbens und der Zylinderlauffläche wegen der Entstehung einer
Seitenkraft. Diese Schwingung entsteht in der Grenzen des notwendigen
und unvermeidlichen Montage- und Wärmespiels ebenso wegen der
Balligform des Kolbens. Dabei wenden die Kolbenringe in der Ebene
der Pendelung des Pleuels zusammen mit dem Kolben. Als eine Ergebnis
dieser Schwingung entsteht eine Undichtigkeit, was zu dem entsprechenden
Ausströmen der
Gase in das Kurbelgehäuse
und zu einer beständigen
unvermeidlichen Abnahme der Kompression führt. In den bestehenden Motoren
beträgt
die Drehung des Kolbens im Verlauf dieser Schwingung ungefähr 12–18 Winkelminuten
ohne Beachtung der Einreibung und des Verschleißes der Kolbenringe, des Kolbens
und der Zylinderlauffläche
während
der Periode des Probelaufs und des weiteren Betriebs. Als Folge
davon entsteht an der Kopplung der kontaktierenden Oberflächen der
Kolbenringe und des Zylinders ein sehr schmaler Spalt.
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Das
Bestehen dieses Spaltes führt
trotz seiner geringen Breite zum Gasausströmen beim Arbeitshub und bei
anderen Takten der Motorarbeit. Folglich kommt es zu ungleichen
Verdichtungen der Verbrennungskammer sowie des gesamten Umfangs des
Zylinders von oben und von unten. Von oben: Das Gaswechselsteuerventil,
das eng an den Ventilsitzen geschliffen ist, gewährleistet die hunderprozentige
Dichte; von unten: Die Kolbenringe am Kolben, der die Möglichkeit
der Schwingung um den Kolbenbolzen hat, sind durch den beidseitigen
Kontakt mit der Zylinderlauffläche
eingeschränkt.
Es ist offensichlich, daß diese
Tatsache nimmer eine Rolle spielt und im Endeffekt dazu führt, daß der Wirkungsgrad abnimmt.
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Am
Anfang der Inbetriebnahme des Motors wächst der Winkel der Kolbenschwingung
wegen der Einreibung der sich reibenden Teile. Folglich wächst auch
der Spalt an der Kopplung der Ringe mit dem Zylinder und ersetzt
sein Wachstum infolge des natürlichen
Verschleißes
des Kolbens, des Zylinders und der Kolbenringe fort. Dabei nimmt
auch die Menge der Gase, die in das Kurbelgehäuse eindringen, zu.
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Diese
Gase, im Gegensatz zu den Auspuffgasen, dringen in das Kurbelgehäuse des
Motors ein und verringern sonst seine Effektivität. Diese Gase enhalten die
nicht verbrannten Komponenten, darunter auch CO. Außerdem werden
die im Kurbelgehäuse
entstehenden Gase, im Gegensatz zu den Auspuffgasen, vom Katalysator
nicht unschädlich
gemacht, sie gelangen durch das Ventilationssystem des Motors in
die Umwelt und verschmutzen sie damit.
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Dabei
oxidieren intensiv die Gase das Motoröl, was seine Wirkungsdauer
wesentlich abkürzt
und entsprechend den Verbrauch erhöht.
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Um
die Pendelbewegung des Kolbens einzuschränken, werden alle Kolben in
den modernen Motoren mit einem verlängerten Kolbenschaft in der Zone
der Seitenkraftwirkung, also in der Ebene des Pendelns der Pleuelstange
versehen (S. zum Beispiel Böge
A.: Das Technikerhandbuch, Wiesbaden 1995 S. 1117), oder man verlängert den
ganzen Kolben. Die Folge dieser Verlängerung ist die überschüssige Kolbenmasse.
In Anfang des Arbeitshubs eines Kolbens kann er die Beschleunigung
ca. 10000 m/S2 (Chatschijan A. Verbrennungsmotoren,
Verlag Hochschule Moskau 1984. S. 212) und mehr haben. Deshalb entststehen
wegen der überschüssigen Masse
die wesentlichen Trägheitskräfte, was
den inneren mechanischen Gegendruck erhöht und entsprechend den effektiven
Druck unvermeidlich verringert.
- – Der höchste Druck
und entsprechend die maximale Kraft auf dem Kolben ist in einem
Zylinder während
des Ausganges des Arbeitshubs, das heißt im Augenblick des Austrittes
von dem oberen Totpunkt. Das Drehmoment von dieser höchsten Kraft
ist jedoch Null in allen traditionellen Verbrennungsmotoren, weil
die Pleuelstange und der Kurbel der Kurbelwelle in diesem Augenblick
auf der einzigen geraden Linie liegen und deshalb der Vektor dieser
Kraft die Drehachse der Kurbelwelle passiert. Das Drehmoment nähert sich
dem Nennwert nur bei dem Wenden der Kurbelwelle um ca. 15–70 Winkelgrad,
wenn der Druck im Zylinder schon 50–20% von der höchsten Kraft
ist. Diese Verluste vermindern den effektiven Druck.
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Für die Erhöhung des
effektiven Drucks infolge der Verminderung der Amplitude des Schaukelns der
Kolben sind bekannt die Patente Nr.
DE 199 39 230 C2 und Nr.
DE 100 00 613 B4 . Diese
Erfindungen enthalten die technischen Lösungen, die die Zwangsstabilisierung
der Kolbenachse infolge der Verbindung des mit Hilfe der Hebel und
der Paar der Zahnräder
verwirklichen. Diese Ideen haben für die Realisierung der bestimmte
technologische Schwierigkeiten. Es ist bekannt auch die Offenlegungsschrift
DE 103 20 207 A1 .
Diese technische Lösung
sieht die Zwangsstabilisierung der Kolbenachse infolge einer kinematischen
Verbindung des Kolbens mit Hilfe eines Bügels, der den Grundlagerzapfen
der Kurbelwelle umschließt,
vor. Diese Lösung
hat auch bestimmte konstruktive und technologische Kompliziertheiten.
Außerdem
fordert solche Konstruktion eine Änderung der Kurbelwelle, was
nicht für
alle Motoren tauglich ist. Diese obengenannte Lösungen erhöhen die Kompression und vermindern
die inneren Verluste infolge der Verkleinerung der Länge und
der Masse des Kolbens, was trotzdem die Nachteile der Erhöhung des
effektiven Druck garantiert.
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Entsprechend
der Offenlegungsschrift
DE
29 43 120 A1 enthält
der Verbrennungsmotor den Kolben mit einer Buchse innerhalb. In
solchem Motor ist die Pleuelstange mit einem Fortsatz verbunden
worden. Der Fortsatz befindet sich in einer Kurvenbahn des Kolbens.
Während
der Arbeit des Motors bewegt sich der Kolben bezüglich der Buchse. Diese Erfindung
kann jedoch nich die Stabilität
der Kolbenachse, das heißt
die notwendige Parallelität
der Kolbenachse mit der Zylinderachse nicht sichern.
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Entsprechend
der Druckschrift
US
1 430 491 A enthält
der Motor zwei Kolben im Zylinder, die mit Hilfe eines Zuges verbunden
worden sind. Während der
Arbeit des Motors verändert
sich der Abstand zwischen den Kolben. Das Vorhandensein der 2 Kolben
in einem Zylinder vergrößert die
Masse, was wegen der Erhöhung
der Trägheitskraft
den effektiven Druck vermindert. Dabei kann diese Erfindung nicht die
Stabilität
der Kolbenachse sichern. Außerdem wird
der Metalleinsatz des Motors wesentlich erhöht. Dabei vergrößern zwei
Kolben die Höhe
des Motors.
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Entsprechend
der Druckschrift VDI Nachricht, 22. Nov. 2002, Nr. 47 enthält der Motor
die „gekröpften Pleuel". In der gekröpften Pleuelstange
entsteht eine Deformation der Längsbiegung,
was die Vergrößerung des
Querschnitts und deshalb ihrer Masse fordert.
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Entsprechend
dem Patent
US 5 239
958 A wirkt der Kolben mit dem Pleuel, zum Unterschied von
den traditionellen Motoren, durch die Kurvenbahn des Pleuels und
den Kolbenbolzen zusammen. Dabei hat der Pleuel noch einen Kolbenbolzen,
der mit den vertikalen Nuten der Kolben auch zusammenwirkt. In solcher
Lösung
gibt der Kontakt des Kolbenbolzens mit dem Pleuel die Linie vor.
Diese Verbindung nimmt unmittelbar die Kraft von den Gasen in den
Zylindern wahr, was unvermeidlich zu enormen Kontaktspannungen und
Folglich zu sehr schnellem Verschleiß und zum Ausfall des Motors führt.
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Es
ist bekannt, daß der
Verbrennungsmotor entsprechend der Druckschrift
DE 10 2004 010 074 A1 ,
rechts an dem oberen Pleuelstangenkopf ein zusätzliches Teil enthält. Die
Trägheitskräfte von
diesem Teil gestalten bei der Arbeit des Motors ein ergänzenden
Drehmoment auf der Kurbelwelle. Es lässt der maximalen Kraft, die
in dem Anfang des Arbeitshubs, das heißt bei dem Ausgang des Kolbens aus
dem oberen Totpunkt wirkt, zur Erhöhung des effektiven Drucks
ausnutzen.
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Bekannten
sind die Erfindungen „Improvements
in and relating to Engine Pistons" – Patent
GB 210 805 , „Improvements
in or relating to Piston and Connecting Rods" – Patent
GB 1 170 326 , "Piston and Connecting
Rod Assembly" – International
Application Published
WO
94/25745 A1 Diese technischen Lösungen sehen die verschiedenen
Kolben mit einer Wechsellangen vor. Für die Erreichung dieses Ziels
besteht jeder Kolben eines Verbrennungsmotors aus zwei Teilen und
aus einem Mechanismus für
ihre Wechselbewegung.
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Diese
Erfindungen haben keinen Patentansprüchen, Merkmalen und Konstruktionen,
welchen die Zwangsstabilisierung der Kolbenachse versorgen und den
maximalen Druck in einen Zylinder benutzen.
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In
den Konstruktionen der Motoren auf dem Grund dieser Patenten entstehen
wesentlich Trägheitskräften wegen
unabhängigen
Vergrößerung der Kolbenmassen,
was den effektiven Druck und folglich den Wirkungsgrad vermindert.
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Außerdem solchen
Konstruktionen haben erhöhte
Kompliziertheit des Produzieren wegen der Vergrößerung der Zahl der Details.
Dabei erhöht
unabhängig
Geräusch
bei Arbeit des Motors wegen ergänzenden
kinematischen Verbindungen mit der entsprechen Spiele. Auch entstehen
die ergänzenden Trägheitskräften von
der oben genannten Wechselbewegung der Details des Kolbens.
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Es
gibt jedoch keinen Verbrennungsmotor, welcher gleichzeitig die Zwangsstabilisierung
der Kolbenachse und die Ausnutzung der maximalen Kraft der Gase
in dem Anfang des Arbeitshubs für
Erhöhung
des effektiven Drucks ausnutzen lässt.
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Aufgabenstellung
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe der Erhöhung der ökonomischen und ökologischen
Merkmale der Verbrennungsmotoren infolge der Realisierung der Reserven
des Kurbelgetriebes zugrunde durch die der Verminderung der Amplitude
der Kolbenschwingungen in der Ebene des Pleuelpendelns und die Verminderung
der Kolbenmasse mit der gleichzeitigen Ausnutzung des maximalen
Drucks in dem Zylinder am Anfang des Arbeitshubs ebenso wie die Steigerung
der konstruktiven und technologischen Möglichkeiten unter anderen mit
der völligen
Bereitschaft zur Montage sowohl in einem neuen Motor als auch in
gebrauchten.
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Die
gestellte Aufgabe wird durch eine Vereinbarung der Funktionen des
zusätzlichen
Teils an dem oberen Pleuelstangenkopf gelöst; die Funktionen sind die
Führungselemente
für die
Zwangsstabilisierung der Kolbenachse, Vergrößerung des Drehmomentes infolge
der Wirkung seiner Trägheitskraft, und
der notwendigen ergänzenden
Aussteifung der Pleuelstange; für
dieses Ziel hat jedes zusätzliche Teil
eine Kurvennut; in dieser Nut mit dem minimalen Spiel richtet sich
ein Stift ein; dieser Stift wird in dem Kolben parallel zum Kolbenbolzen
befestigt; dabei befindet sich die Achse dieses Stiftes immer auf
dem Durchkreuzen der Lauflinie der Kurvennut und einer Kreislinie
mit dem Zentrum auf der Kolbenbolzenachse; bei der Vereinigung der
Längskolbenachse
mit der Pleuelstangenachse geht der Stift durch das Zentrum der
Kurvenbahn der Nut; bei der rechten und linken äußersten Lage der Pleuelstange
entsprechend ihrer Pendelung von dem Drehen der Kurbelwelle bezüglich des
Kolbens richtet sich der Stift in der entsprechenden äußersten
Lagen der Kurvennut ein; in jeder Zwischenlage hat der Stift auch
eine einzige entsprechende Lage in der Kurvennut. Bei der Arbeit des
Motors entspricht jede Lage der Pleuelstange dem bestimmten Winkel
der Wendung der Kurbelwelle; deshalb kongruiert immer in diesem
Motor die Längskolbenachse
mit der Zylinderachse das heißt die
Vereinbarung der Funktionen des zusätzlichen Teiles als der Quelle
der ergänzenden
Drehmomente und garantiert die Zwangsstabilisierung des Kolbens in
verschiedenen Motoren und anderen Kolbenmaschinen.
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Die
vorliegende Erfindung gewährleistet
folgendes technisches Ergebnis:
- – Die Zwangsstabilisierung
der Kolbenachse vermindert die Amplitude der Schwingung des Kolbens
in der Ebene des Pleuelpendels. Deshalb wird die nötige Länge und
auch die Masse des Kolbens vermindert und die Dichte im Kontakt
der Kolbenringe mit der Zylinderlauffläche erhöht und stabilisiert.
- – Das
Gasausströmen
und die Trägheit
des Kolbens werden verringert.
- – Deswegen:
Die Kompression steigt, die mechanischen Verluste nehmen ab, und
folglich erhöhen sich
auch der effektive Druck und der Wirkungsgrad, wobei der spezifische
Krafstoffverbrauch und die Menge der Auspuffgase und der im Kurbelgehäuse entstehenden
Gase abnimmt.
- – Die
Lebensdauer des Motoröls
wird aufgrund seiner Oxidation durch die im Kurbelgehäuse entstehenden
Gase, deren Anzahl erheblich abnimmt, erhöht.
- – Die
Zwangsstabilisierung der Lage der Kolben und der Kolbenringe entsprechend
der Zylinderlauffläche
vermindert die Reibungskraft und den Verschleiß, die gegenseitige Einreibung
der sich reibenden Oberflächen
und die Lebensdauer des Motors wird erhöht.
- – Im
Gegensatz zu den traditionellen Motoren hängt die Amplitude der Schwingung
des Kolbens um dem Kolbenbolzen kaum von dem Verschleiß der Kolbenringe,
der Kolben und der Zylinder ab, was die Erhöhung der Dauer der stabilen
Arbeit der Motoren gewährleistet.
- – Die
Verringerung des spezifischen Treibstoffverbrauchs und der spezifischen
Masse des Motors vermindert den schädlichen Einfluß auf die
Umwelt sowohl bei der Nutzung als auch bei der Herstellung der Motoren
und der Ersatzteile, was die Umweltsituation verbessert.
- – Die
Verminderung des Drehwinkels des Kolbens ermöglicht die Verminderung der
Krümmung
der balligen Form des Kolbens. Das sichert die Abnahme des Druckes
im Kontakt zwischen dem Kolben und der Zylinderlauffläche unter
der Wirkung der Seitenkraft, die Verbesserung des Wärmeregimes
in diesem Kontakt und die Verminderung der Öltemperatur. Somit die Verminderung des
Verschleißes
und die Erhöhung
der Motorlebensdauer.
- – Die
Verminderung der Masse der Kolben, des Schwungrades und auch anderer
sich bewegender Einzelteile erhöht,
das Beschleunigungsvermögen
des Motors und dem entsprechend auch das Beschleunigungsvermögen des
von ihm in Bewegung gebrachten Objektes.
- – Der
Ansatz mit der Kurvennut für
die Zwangsstabilisierung der Kolbenachse mit Hilfe des Stiftes von
dem Kolben an der rechten Seite des oberen Pleuelstangekopfes macht
es möglich,
die Gleichmäßigkeit
der Drehung der Kurbelwelle zu erhöhen.
- – Dies
macht es möglich,
die Stoßleistungen
auf die Teile des Kurbelgetriebes und des ganzen Motors zu vermindern
und folglich erhöht
sich ihre Lebensdauer weiter.
- – Die
Enstehung des Drehmomentes von der Träghcitskraft des Ansatzes auf
der Kurbelwelle macht es möglich,
die Masse des Schwungrades weiter zu vermindern.
- – Dies
zusammen mit den zusätzlichen
Drehmomenten am Anfang des Arbeitshubs macht es möglich, das
Beschleunigungsvermögen
des Motors weiter zu erhöhen.
- – Die
Entstehung des zusätzlichen
Drehmomentes wegen des Einsatzes der Trägheitskraft in dem Zeitpunkt
des Austritts des Kolbens aus dem Totpunkt und am Anfang des Arbeitshubs
ebenso in den anderen Takten erhöht
weiter den effektiven Druck, den Wirkungsgrad und andere Kennziffern
der Motorarbeit.
- – Die
Erhöhung
des effektiven Drucks und des Wirkungsgrades machen es möglich, den
spezifischen Kraftstoffverbrauch weiter zu vermindern und folglich
die ökologischen
Kennziffern zu erhöhen.
- – Die
Einfachheit der Konstruktion und Technologie.
- – Diese
Modernisierung fordert keine Änderungen der
Konstruktionen und Technologie der Details der Motoren und ihrer
Werkmontage, weil nur neue Baugruppe „Kolben-Pleuel" der Serienfertigung und der Montage
bei dem Austausch fällig wird.
- – Völlige Montagevorfertigung
der Baugruppe „Kolben-Pleuel".
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Ausführungsbeispiel
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Das
Wesentliche der Erfindung wird in einer Zeichnung verdeutlicht:
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Die 1 stellt
den Querschnitt des Motors dar, der die Pleuelstange mit der Kurvennut
an dem zusätzlichen
Teil und dem verkürzten
erleichterten Kolben enthält.
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Die 2 zeigt
die Ansicht I der 1 und verschiedene Lagen der
Kurvennut für
die Zwangsstabelisierung der Kolbenachse bezüglich der Zylinderachse bei
der Drehung der Kurbelwelle.
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Die 3 zeigt
die Ansicht II der 2.
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Die 4 zeigt
die Ansicht A der 1 – die Variante 1.
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Die 5 zeigt
die Ansicht A der 1 – die Variante 2.
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Die 6 zeigt
die Ansicht A der 1 – die Variante 3.
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Der
Verbrennungsmotor enthält
folgende Bestandteile: den Zylinderblock (1) mit den Zylindern (B),
den Zylinderkopf (2) und die Ölwanne (3). In den Zylindern
(B) befinden sich die Kolben (4) mit den Kompressions-
und Ölabschscheideringen
(5). Die Kolben sind mit Hilfe der Pleuel (6)
und der Kolbenbolzen (7) mit den Kurbeln (8) der
Kurbelwelle (9) verbunden. Die Kurbelwelle (9)
läuft in
Lagern (10) mit Bedeckung (11). Die Kurbelwelle
(9) ist mit Gegengewichten (12) versehen. Der
Pleuel (6) hat am obenen Kopf einen zusätzlichen Teil in Form einen Ansatz
(6a) mit der Kurvennut (C), durch die der Stift (13),
der parallel zu dem Kolbenbolzen (7) in dem Kolben (4)
mit Hilfe zum Beispiel der Splinte (14) befestigt worden
ist. Bei dem Zusammentreffen der Längskolbenachse und der Längspleuelstangeachse befindet
sich der Stift (13) in der Mitte (Lage S1)
der Lauflinie (F–G)
der Kurvennut (C). Bei den Wendungen der Pleuelstange um die Kolbenbolzenachse
in den aüßersten
rechten und linken Lagen entscprechend ihrer Pendelunng befindet
sich während
Drehung der Kurbelwelle der Stift (13) entsprechend in den
unteren (S2) und oberen (S3)
Punkten der Kurvennut (C).
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Dabei
befindet sich die Achse des Stiftes (13) immer auf dem
Punkt der Durchkreuzung der Lauflinie (F–G) der Kurvennut (C) und einer
Kreislinie (H–K)
mit einem Radius (R) mit dem Zentrum (L) auf der Kolbenbolzenachse.
Es garantiert unabhängig von
der Lage des Pleuels (6) und infolge der Drehung der Kurbelwelle
die beständige
Kongruenz der Kolbenachse mit der Zylinderachse, das heißt die Zwangsstabilität der Kolbenachse
bezüglich
der Zylinderachse. Es lässt
die Länge
und folglich die Masse des Kolbens vermindern – die Maße (M) und (M1). Die
Verminderung der Amplitude des Pendels der Pleuelstange um den Kolbenbolzen
(7) lasst wegen der Zwangsstabilisierung der Kolbenachse
die Krümmung
der Balligform des Kolbens vermindern und folglich seine Kontaktstelle
mit der Lauffläche
des Zylinders zur Erhöhung
des Wärmedurchganges
vergrößern. Der
zusätzliche
Teil – Ansatz
(6a) verbindet sich mit der Pleuelstange in einem Punkt
(N), der unter dem oberen Pleuelkopf sich befindet und deshalb erfüllt er die
ergänzende
Funktion der Aussteifung in dem gefährdeten Querschnitt der Pleuelstange.
Es gibt eine konstruktive Variante (2) des Kontaktes des Stiftes
(13) mit der Kurwennut (C) mit Hilfe der Rolle (15).
Entsprechend der Variante (3) ist der Ansatz 6a gekoppelt
mit dem Kolben (4) durch ein Loch (P) an dem Kolbenschaft
(„Entwicklungstendenzen
auf dem Gebiet der Ottomotoren” – Prof.
Dr. techn. Dr. Gruden mit 19 Autoren Expertverlag 1993 S. 131 Bild
5.16). In dem Kontakt des Stiftes (13) mit der Kurvennut
(C) besteht immer die Schmierung durch Ölnebel. Außerdem ist die Möglichkeit
gegeben, einen Kanal (16) für der Zwangsölzuführung vorzusehen.
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Der
Motor funktioniert wie folgt:
Bei der Hin- und Herbewegung
des Kolbens (4) im Zylinder (B) wendet sich der Pleuel
(6) um den Kolbenbolzen (7) entsprechend der Drehung
der Kurbelwelle (9). Dabei bestimmt die Lage des Kolbens
(4) bezüglich
der Pleuelstange immer die Lage des Stiftes (13) in der
Kurvennut (C), weil der Punkt (S) des Durchqueren der Lauflinie
(F–G)
und der Kreuzlinie (H–K)
und folglich der Stift (13) entlang der Kurvennut entsprechend
des Winkels der Wendung der Kurbelwelle (9) hin und zurück versetzt
wird: In dem Totpunkt befindet sich der Stift (13) in der
Mitte der Kurvennut (C); bei den Wendungen des Pleuels rechts und
links bis zu den äußersten
Lagen nimmt der Stift (13) entsprechend die Unter- und
Oberlage in der Kurvennut (S2 und S3) ein. Während
der Bewegungen zu diesen äußersten
Lagen zwingt der Stift (13) den Kolben (4) sich
um den Kolbenbolzen (7) in den Lagen, welche unabhängig sind
von der Länge
des Kolbens, die Parallelität
der Kolbenachse bezüglich der
Zylinderachse, zu wenden. Es lässt
die Länge (M)
des Kolbens vermindern bis (M1) verkürzen und entsprechend
seine Masse und die Innenverluste des Motors zu vermindern und folglich
den effektiven Druck zu erhöhen.
Dabei kann die Verminderung der Masse des Kolbens (4) die
Erhöhung
der Masse des Pleuels (6) kompensieren.
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Der
effektive Druck wird infolge der Erhöhung der Kompression wegen
der Verminderung der Amplitude der Pendelung des Kolbens weiter
erhöht. Diese
Zwangsstabilisierung der Kolbenachse lasst auch die Menge der Gase,
welche in das Kurbelgehäuse
wegen der Undichtung in dem Kontakt der Kolbenringe und dem Zylinder,
gelangen, verringern. Deshalb wird die Oxidation des Motoröls verlangsamt und
folglich seine Laufzeit verlängert.
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Bei
der Arbeit des Motors in dem Anfang des Arbeitshubs, das heißt während des
Ausgangs des Kolbens (4) aus dem oberen Totpunkt herrschen
der maximale Druck in dem Zylinder (B) und die maximale Kraft, die
auf den Kolben wirkt. Das Drehmoment von dieser maximalen Kraft
auf die Kurbelwelle (9) ist jedoch gleich Null, weil die
Pleuelstange und die Kurbel (8) an der einzigen geraden
Linie sich befinden und deshalb der Vektor dieser Kraft durch die
Achse der Drehung der Kurbelwelle (9) geht. Dabei hat der Kolben
(4) eine sehr große
Beschleunigung von (J1) – ungefähr 10 000–20 000 m/S2 und
mehr, die nach unten geführt
wird. Deshalb wirkt am Ansatz (6a) die Trägheitskraft
P1, die nach oben geführt wird. Von dieser Kraft
P1 entsteht ein Drehmoment (MT)
mit der Richtung gegen den Uhrzeiger. Deshalb ensteht ein Drehmoment
(MW) von der Kraft (P2).
Dieses Drehmoment (MW) wirkt auf die Kurbelwelle
(9) mit der Richtung im Uhrzeigersinn, das heißt in der
Richtung der Drehung der Kurbelwelle (9). Es garantiert
den Bestand des Drehmomentes in dem Anfang des Arbeitshubs und ebenso
des ergänzenden
Drehmomentes, die an der Seite der Drehung der Kurbelwelle wirken
während
aller übrigen
Takte, was den effektiven Druck des Motors erhöht.
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Diese
Erfindung lässt
die in der Aufgabenstellung genannten Probleme der traditionellen
Verbrennungsmotoren lösen
und den effektiven Druck erhöhen.
Es bedeutet die Verminderung des spezifischen Kraftstoff- und Motorölverbrauchs
ebenso wie die entsprechende Reduzierung der Quantität der Auspuffgase
vermindert wird. Diese Vorteile können infolge der Modernisierung
verschiedener Motoren realisiert werden. Diese Modernisierung sieht
den Austausch der Baugruppe „Kolben-Pleuel" bei ihrer vollen
Montagebereitschaft vor. Deshalb kann man diesen Austausch sowohl
für die
Motoren in der Entwicklungsphase als auch für die sich im Betrieb befindenden
Motoren – für die Verbesserung
ihrer ökonomischen
und ökologischen
Kennwerte vornehmen.