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DE102006061221A1 - Verfahren zur Herstellung von Brühgetränken und Brühvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Brühgetränken und Brühvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Download PDF

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Publication number
DE102006061221A1
DE102006061221A1 DE200610061221 DE102006061221A DE102006061221A1 DE 102006061221 A1 DE102006061221 A1 DE 102006061221A1 DE 200610061221 DE200610061221 DE 200610061221 DE 102006061221 A DE102006061221 A DE 102006061221A DE 102006061221 A1 DE102006061221 A1 DE 102006061221A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brewing
aroma carrier
cylinder
aroma
brewing cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE200610061221
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Brindöpke
Rolf Granert
Jens Schmalkuche
Bernhard Schindler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Melitta SystemService GmbH and Co KG
Original Assignee
Melitta SystemService GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Melitta SystemService GmbH and Co KG filed Critical Melitta SystemService GmbH and Co KG
Priority to DE200610061221 priority Critical patent/DE102006061221A1/de
Publication of DE102006061221A1 publication Critical patent/DE102006061221A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/24Coffee-making apparatus in which hot water is passed through the filter under pressure, i.e. in which the coffee grounds are extracted under pressure
    • A47J31/34Coffee-making apparatus in which hot water is passed through the filter under pressure, i.e. in which the coffee grounds are extracted under pressure with hot water under liquid pressure
    • A47J31/36Coffee-making apparatus in which hot water is passed through the filter under pressure, i.e. in which the coffee grounds are extracted under pressure with hot water under liquid pressure with mechanical pressure-producing means
    • A47J31/3604Coffee-making apparatus in which hot water is passed through the filter under pressure, i.e. in which the coffee grounds are extracted under pressure with hot water under liquid pressure with mechanical pressure-producing means with a mechanism arranged to move the brewing chamber between loading, infusing and ejecting stations
    • A47J31/3609Loose coffee being employed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Abstract

Ein Verfahren zur Herstellung von Brühgetränken mittels einer Brühvorrichtung (1) mit einem horizontal liegenden Brühzylinder (3), welcher durch eine radial ausgerichtete Einfüllöffnung (6) mit einem Aromaträger (7) befüllbar und mit einem kolbenartigen und in Längsrichtung des Brühzylinders (3) verschiebbaren Druckstempel (8) sowie mit einer Gegenlagerplatte (9) ausgestattet ist, zwischen denen ein Aromaträger (7) zu einer Brühtablette verpresst und anschließend ein Brühvorgang durchgeführt wird, ist so ausgebildet, dass das Befüllen des Brühzylinders (3) in mehreren Teilschritten durchgeführt und nach dem Einfüllen einzelner Teilmengen jeweils eine Vorverdichtung und nach dem Einfüllen der letzten Teilmenge eine endgültige Verpressung des Aromaträgers (7) durchgeführt wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Brühgetränken mittels einer Brühvorrichtung mit einem horizontal liegenden Brühzylinder, welcher durch eine radial ausgerichtete Einfüllöffnung mit einem Aromaträger befüllbar und mit einem kolbenartigen und in Längsrichtung des Brühzylinders verschiebbaren Druckstempel sowie mit einer Gegenlagerplatte ausgestattet ist, zwischen denen ein Aromaträger zu einer Brühtablette verpresst und anschließend ein Brühvorgang durchgeführt wird.
  • Bei dem bekannten Verfahren zur Herstellung eines Brühgetränkes mittels einer wie angegeben aufgebauten Brühvorrichtung ist es bislang nur möglich, in einem Arbeitszyklus eine Portion eines Brühgetränkes herzustellen, beispielsweise kann pro Arbeitszyklus immer nur eine Tasse Kaffee, Espresso, Cappuccino oder dergleichen gebrüht werden.
  • Dies liegt daran, dass gemäß der bisherigen Arbeitsweise pro Brühvorgang eine vorgegebene Menge eines Aromaträgers in den Brühzylinder eingefüllt und diese vorbestimmte Menge, welche für eine Portion ausgelegt ist, innerhalb des Brühzy linders verpresst und anschließend der Brühvorgang durchgeführt wird. Die Einfüllung größerer Mengen eines Aromaträgers ist mit den bislang bekannten und angewendeten Verfahrensweisen nicht möglich.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der gattungsgemäßen Art aufzuzeigen, mit dem wahlweise auch zwei oder drei Portionen oder beliebige größere Mengen eines Brühgetränkes in einem Arbeitszyklus hergestellt werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Befüllen des Brühzylinders in mehreren Teilschritten durchgeführt und nach dem Einfüllen einzelner Teilmengen jeweils eine Vorverdichtung und nach dem Einfüllen der letzten Teilmenge eine endgültige Verpressung des Aromaträgers durchgeführt wird.
  • Durch diese Verfahrensweise ist es möglich, in den Brühzylinder auch größere Mengen eines Aromaträgers einzufüllen, ohne dass es hierbei zu Störungen kommen kann. Die Einfüllöffnung einer entsprechenden Brühvorrichtung ist in der Regel auf das störungsfreie Einfüllen einer für eine Portion eines Brühgetränkes ausreichenden Menge eines Aromaträgers ausgelegt.
  • Sollen nun zwei oder mehrere Portionen oder beliebige größere Mengen eines Brühgetränkes hergestellt werden, wird zunächst die eingefüllte erste Teilmenge zwischen der Gegenlagerplatte und dem Druckstempel vorverdichtet, so dass wiederum genügend Raum zum Einfüllen einer weiteren Teilmenge eines Aromaträgers im Einfüllbereich geschaffen ist. Auch diese Teilmenge kann dann unter Anlage an der schon vorverdichteten ersten Teilmenge verdichtet werden, so dass eine weitere Teilmenge eines Aromaträgers eingefüllt werden kann.
  • Sind alle Teilmengen eines Aromaträgers eingefüllt, wird im letzten Arbeitsschritt eine Verpressung der gesamten Menge des eingefüllten Aromaträgers durchgeführt und anschließend der Brühvorgang eingeleitet. Somit können – je nach Anzahl der eingefüllten Teilmengen – zwei, drei oder mehrere Portionen oder eine beliebige größere Menge eines Brühgetränkes in einem Arbeitszyklus hergestellt werden.
  • Hierdurch wird ein erheblicher Zeitgewinn bei der Herstellung mehrerer Portionen eines Brühgetränkes erzielt. Unabhängig hiervon kann auch jederzeit nur eine Portion eines Brühgetränkes hergestellt werden, so dass das erfindungsgemäße Verfahren letztendlich extrem variabel ist.
  • Vorteilhafterweise ist die jeweils eingefüllt Gesamtmenge des Aromaträgers ausgelegt auf die Summe von ganzzahligen Brühgetränkeportionen, wie z. B. auf eine, zwei, drei oder mehrere Tassen eines Brühgetränkes. Es ist natürlich auch möglich, beliebige Gesamtmengen eines Aromaträgers in der angegebenen Weise in den Brühzylinder einzubringen, um beispielsweise eine entsprechende Gesamtmenge an Kaffee zu brühen und in ein beliebiges größeres Gefäß, beispielsweise eine Kaffeekanne, einzufüllen.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Brühvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, mit einem horizontal liegenden Brühzylinder, welcher durch eine radial ausgerichtete Einfüllöffnung mit einem Aromaträger befüllbar ist und mit einem kolbenartigen und in Längsrichtung des Brühzylinders verschiebbaren Druckstempel sowie mit einer Gegenlagerplatte ausgestattet ist, zwischen denen ein Aromaträger zu einer die wirksame Größe einer Brühkammer bestimmenden Brühtablette verpressbar und von Brühwasser durchflutbar ist, wobei die Wasserzufuhr durch die als Sieb ausgebildete Gegenlagerplatte und der Brühgetränkeauslauf durch einen Ablauf in dem Druckstempel erfolgt.
  • Die erfindungsgemäße Brühvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Größe der Brühkammer variabel und zur Aufnahme von unterschiedlich großen Mengen eines Aromaträgers geeignet ist.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Brühvorrichtung besteht darin, dass auch die Gegenlagerplatte in Längsrichtung des Brühzylinders beweglich und in verschiedenen Verschiebepositionen fixierbar ist.
  • Durch das letztere Merkmal besteht die Möglichkeit, die Gegenlagerplatte in jeweils in die für die Einfüllung von Teilmengen eines Aromaträgers günstigste Position innerhalb des Brühzylinders zu bringen.
  • So wird die Gegenlagerplatte beim Einfüllen einer ersten Teilmenge relativ nahe an die Einfüllöffnung gebracht und nach dem Einfüllen und Vorverdichten der ersten Teilmenge soweit gegenüber der Einfüllöffnung zurückversetzt, dass das Einfüllen einer weiteren Teilmenge behinderungsfrei möglich ist.
  • Das Verfahren sowie eine erfindungsgemäße Brühvorrichtung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
  • Im Einzelnen zeigen:
  • 1 eine stark schematisierte Gesamtübersicht einer Brühvorrichtung
  • 2 bis 5 schematische Darstellungen des relevanten Brühbereiches in verschiedenen Arbeitspositionen.
  • Die in 1 nach Art eines Blockschaltbildes schematisch dargestellte Brühvorrichtung ist insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet.
  • Diese Brühvorrichtung umfasst im Wesentlichen einen Durchlauferhitzer 2 zum Erhitzen von Brühwasser, einen Brühzylinder 3, innerhalb dessen ein Aromaträger von erhitztem Brühwasser durchflossen werden kann und eine Ausgabeeinrichtung 4 zur Ausgabe des zuvor hergestellten Brühgetränkes beispielsweise in bereitgestellte Tassen 5.
  • Der Brühzylinder 3 ist an sich bekannter Weise in einer horizontal liegenden Position angeordnet und weist eine Einfüllöffnung 6 auf, durch welche ein Aromaträger 7 in den Brühzylinder 3 einfüllbar ist.
  • Die Einfüllöffnung 6 ist radial zur Längsachse des Brühzylinders 3 ausgerichtet und vorzugsweise nach oben geöffnet.
  • Oberhalb der Einfüllöffnung 6 befinden sich beispielsweise zwei Mahlwerke 7a, in denen geröstete Kaffeebohnen gemahlen werden können und das erzeugte Kaffeemehl als Aromaträger 7 in den Brühzylinder 3 einfüllbar ist.
  • Innerhalb des Brühzylinders 3 ist ein kolbenartiger Druckstempel 8 und eine Gegenlagerplatte 9 vorgesehen.
  • Die Gegenlagerplatte 9 ist als Siebscheibe ausgebildet, durch die erhitztes Brühwasser nahezu über die gesamte Querschnittsfläche des Brühzylinders 3 hinweg in diesen eingebracht werden kann. Der Druckstempel 8, der sich auf der Seite der Ausgabeeinrichtung 4 befindet, ist in bekannter Weise mit einer Ausgabeleitung 10 für ein erzeugtes Brühgetränk ausgestattet.
  • Die Größe der Einfüllöffnung 6 ist bevorzugt so ausgelegt, dass die zur Erzeugung einer Portion eines Brühgetränkes benötigte Menge eines Aromaträgers 7 störungsfrei in den Brühzylinder 3 eingefüllt werden kann.
  • Insgesamt ist der Brühzylinder 3 so ausgelegt, dass eine deutlich größere Menge eines Aromaträgers 7 aufgenommen werden kann.
  • Verfahrensmäßig arbeitet die vorstehend beschriebene Brühvorrichtung 1 wie folgt:
    Da die Herstellung einer einzigen Portion eines Brühgetränkes ohnehin bekannt ist, kann an dieser Stelle auf die Beschreibung der entsprechenden Verfahrensweise verzichtet werden.
  • Sobald aber zwei oder mehrere Portionen eines Brühgetränkes gleichzeitig hergestellt werden sollen, wird in der Weise vorgegangen, dass zunächst eine erste Teilmenge eines Aromaträgers 7 über die Einfüllöffnung 6 in den Brühzylinder 3 eingebracht, diese Teilmenge zwischen dem Druckstempel 8 und der Gegenlagerplatte 9 vorverdichtet wird, anschließend wird eine weitere Teilmenge eines Aromaträgers 7 eingefüllt, die ebenfalls vorverdichtet wird für den Fall, dass noch weitere Teilmengen an Aromaträger 7 benötigt werden oder mit der schon vorverdichteten Teilmenge insgesamt zu einer kompletten Brühtablette verpresst wird für den Fall, dass die nun im Brühzylinder befindliche Menge des Aromaträgers für beispielsweise zwei Portionen eines Brühgetränkes ausreichend ist.
  • Werden größere Mengen des Aromaträgers 7 benötigt, wird solange in Teilschritten nachgefüllt und vorverdichtet, bis die endgültig gewünschte Menge erreicht ist. Dann erfolgt ein Verpressen zu einer Brühtablette, wobei in jedem Falle nach dem endgültigen Verpressen des Aromaträgers 7 ein Brühvorgang eingeleitet wird. Entsprechend der eingefüllten Menge des Aromaträgers 7 können nun beispielsweise zwei, drei, vier oder mehr Portionen eines Brühgetränkes in einem Arbeitszyklus bzw. in einem Brühvorgang hergestellt werden. Durch das Einfüllen des Aromaträgers 7 in mehreren Teilschritten wird dabei sichergestellt, dass im Bereich der Einfüllöffnung 6 eine Überfüllung mit der Gefahr der Verunreinigung des Umfeldes sowie der Gefahr von Störungen beim Brühprozess vermieden ist.
  • Durch den Abstand zwischen dem Druckstempel 8 und der Gegenlagerplatte 9 wird ein Brühraum 12 begrenzt, dessen Volumen variabel ist, da der Abstand zwischen dem Druckstempel 8 und der Gegenlagerplatte 9 bei unterschiedlich großen Füllmengen unterschiedlich groß ist.
  • Die Größe des Brühraumes 12 wird letztlich nur durch die äußeren Dimensionen des Brühzylinders 3 begrenzt.
  • Um die Vorverdichtung und das Verpressen des Aromaträgers 7 bewirken zu können, bestehen mehrere Möglichkeiten.
  • So kann z. B. der Brühzylinder 3 und/oder der Druckstempel 8 und/oder die Gegenlagerplatte 9 axial verschiebbar gestaltet sein. Damit ist es immer möglich, unterschiedlich große Mengen an Aromaträger 7 in der Brühkammer 12 zunächst vorzuverdichten und endgültig auch zu verpressen, wobei nach dem Verpressen des Aromaträgers die Brühkammer 12 außerhalb des Bereiches der Einfüllöffnung 6 liegt.
  • Nach einem Brühvorgang kann der ausgelaugte Aromaträger in den unterhalb des Brühzylinders 3 befindlichen Auffangbehälter 11 entsorgt und gegebenenfalls eine Reinigung oder Spülung des Brühzylinders durchgeführt werden.
  • Eine Reinigung oder Spülung kann auch nach einer bestimmten Anzahl von Brühvorgängen durchgeführt werden, insbesondere dann, wenn mehrere Brühvorgänge nacheinander in möglichst kurzer Zeit durchgeführt werden sollen oder müssen.
  • Selbstverständlich kann mit der dargestellten und beschriebenen Brühvorrichtung auch lediglich eine Portion eines Brühgetränkes hergestellt werden.
  • Die 2 bis 5 zeigen im Einzelnen folgende Arbeitsschritte:
  • 2 zeigt einen ersten Arbeitsschritt eines Brühprozesses, der mit dem Einfüllen einer ersten Teilmenge eines Aromaträgers 7 beginnt. Diese erste Teilmenge des Aromaträgers 7 wird gemäß 3 zunächst zwischen dem Druckstempel 8 und der Gegenlagerplatte 9 vorverdichtet.
  • Wie 4 zeigt, wird danach die Brühvorrichtung wieder in eine Position gebracht, in der über die Einfüllöffnung 6 eine weitere Teilmenge eines Aromaträgers 7 eingebracht werden kann.
  • Diese weitere Teilmenge des Aromaträgers 7 wird dann, wie 5 zeigt, innerhalb der Brühkammer 12 endgültig verpresst, anschließend kann nun der eigentliche Brühvorgang durchgeführt werden.
  • Sollen größere Mengen eines Brühgetränkes hergestellt werden, kann vor dem Verpressen eine weitere Teilmenge des Aromaträgers in der vorbeschriebenen Weise eingefüllt und dann mit der bereits im Brühzylinder befindlichen Menge des Aromaträgers 7 verpresst werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht so ein schnelles und störungsfreies Brühen mehrerer Portionen eines Brühgetränkes unter Verwendung einer Brühvor richtung mit liegend angeordnetem Brühzylinder, wobei eine derartige Brühvorrichtung den Vorteil einer sehr niedrigen und kompakten Bauweise bietet.

Claims (6)

  1. Verfahren zur Herstellung von Brühgetränken mittels einer Brühvorrichtung (1) mit einem horizontal liegenden Brühzylinder (3), welcher durch eine radial ausgerichtete Einfüllöffnung (6) mit einem Aromaträger (7) befüllbar und mit einem kolbenartigen und in Längsrichtung des Brühzylinders (3) verschiebbaren Druckstempel (8) sowie mit einer Gegenlagerplatte (9) ausgestattet ist, zwischen denen ein Aromaträger (7) zu einer Brühtablette verpresst und anschließend ein Brühvorgang durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Befüllen des Brühzylinders (3) in mehreren Teilschritten durchgeführt und nach dem Einfüllen einzelner Teilmengen jeweils eine Vorverdichtung und nach dem Einfüllen der letzten Teilmenge eine endgültige Verpressung des Aromaträgers (7) durchgeführt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtmenge des eingefüllten Aromaträgers (7) ausgelegt auf die Summe von ganzzahligen Brühgetränkeportionen, wie z. B. auf eine, zwei, drei oder mehrere Tassen eines Brühgetränkes.
  3. Brühvorrichtung (1) zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit einem horizontal liegenden Brühzylinder (3), welcher durch eine radial ausgerichtete Einfüllöffnung (6) mit einem Aromaträger (7) befüllbar und mit einem kolbenartigen und in Längsrichtung des Brühzylinders (3) verschiebbaren Druckstempel (8) sowie mit einer Gegenlagerplatte (9) ausgestattet ist, zwischen denen ein Aromaträger (7) zu einer die wirksame Größe einer Brühkammer (12) bestimmenden Brühtablette verpressbar und vom Brühwasser durchflutbar ist, wobei die Wasserzufuhr durch die als Sieb ausgebildete Gegenlagerplatte (9) und der Brühgetränkeauslauf durch einen Ablauf (10) in dem Druckstempel (8) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe der Brühkammer (12) variabel und zur Aufnahme von unterschiedlich großen Mengen eines Aromaträgers (7) geeignet ist.
  4. Brühvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenlagerplatte (8) in Längsrichtung des Brühzylinders (3) beweglich und in verschiedenen Verschiebepositionen fixierbar ist.
  5. Brühvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Brühzylinder (3) selbst in Richtung seiner Längsachse verschiebbar ist.
  6. Brühvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Brühzylinders (3) eine Aufnahmekammer (11) zur Entsorgung des ausgelaugten Aromaträgers (7) angeordnet ist.
DE200610061221 2006-12-20 2006-12-20 Verfahren zur Herstellung von Brühgetränken und Brühvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Ceased DE102006061221A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2010125438A3 (en) * 2009-04-28 2011-07-21 N&W Global Vending S.P.A. Beverage-making method

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CH688543A5 (de) * 1992-10-28 1997-11-14 Fischer Georg Giessereianlagen Verfahren zum Regenerieren von magnetische Anteile aufweisendem Giesserei-Altsand.
DE202005018607U1 (de) * 2005-11-29 2006-02-02 Wik Far East Ltd., North Point Brüheinheit für eine Kaffeemaschine

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